Die Reise aus der Schweiz in die Stadt der Liebe war mit dem TGV Lyria immer schon sehr günstig.
Unschlagbar aber ist der Preis jetzt seit dem 15. März (und noch bis zum 28. März)! Für nur 31 Franken könnt ihr Fahrten in eine der schönsten Städte Europas buchen! Der Preis gilt ab Zürich, Basel und Bern für Reisen zwischen dem 17. Mai und 27. Juni. Ideal, um mit der Partnerin oder dem Partner ein paar schöne Frühlingstage in der französischen Hauptstadt zu verbringen
Gefahren wird dabei mit dem modernen TGV Lyria. Dieser französische Hochgeschwindigkeitszug braucht für die Strecke von Basel nach Paris nur 3 Stunden und 32 Minuten. Wer also morgens um 8:02 Uhr abfährt, der ist noch vor dem Mittag in der Stadt an der Seine.
Grund genug, mal wieder in die lebendige Metropole zu reisen und die Stadt genauer anzuschauen; es gibt so vieles, was man besichtigen könnte: Die neuen grossen Museen im Westen der Stadt, das brodelnde, kreative Viertel im Nordosten Paris, das Schloss von Versailles, die Ausstellung “Turner et ses peintres” in den Galeries nationales du Grand Palais und das Trendquartier Canal Saint Martin.
Tipp: Verknüpft euren Paris-Trip mit einem Besuch des Disneyland Paris!
Buchen: Um den Preis für eure Paris-Reise zu berechnen und die vergünstigten Tickets zu buchen, hier klicken…
Weitere Artikel über Paris und den TGV auf schweizweit.net:
*Sonderangebot, günstigster Preis pro Person, gültig für eine einfache Fahrt, nur in der 2. Klasse, ab Basel, Bern, Genf, Lausanne, Neuchâtel, Vallorbe und Zürich nach Paris und umgekehrt. Je nach Verfügbarkeit von Plätzen erhältlich, die zu diesem Tarif erhältlich sind. Billette zu diesem Tarif sind vom 15. bis und mit 28. März 2010 im Verkauf und gelten für Reisen vom 17. Mai bis und mit 27. Juni 2010. Buchungen sind ab 90 Tage vor Reisedatum möglich. Kein Umtausch und keine Rückerstattung möglich. Online-Zahlung obligatorisch. Die Billette können entweder kostenlos innerhalb von 4 Tagen an Ihren Wohnort gesandt oder an einem französischen Bahnhof oder in der Boutique Rail Europe (gegen eine Gebühr von CHF 11.-) abgeholt werden. Dieses Angebot ist nicht kumulierbar mit anderen laufenden Aktionen oder SNCF-Ermässigungstarifen.
“Darf ich einen Teil deines Artikels verwenden?” Diese Frage wurde mir schon oft gestellt. Lange war ich zögerlich, wenn es darum ging, einzelne Texte auch für andere Publikationen frei zu geben. Das hat sich jetzt geändert. Wer möchte, kann die Texte von schweizweit.net weiterverwenden. Unter bestimmten Bedingungen.
Was ist Creative Commons?
Mein Blog schweizweit.net untersteht einer Creative Commons-Lizenz. Das ist eine spezielle Art von Urheberrecht. Dank CC-Lizenzen können Autoren der Öffentlichkeit gewisse Nutzungsrechte an ihren Texten einräumen.
Die Idee und das Prinzip von Creative Commons wurden 2001 in den USA entwickelt. Dies geschah hauptsächlich unter der Leitung von Lawrence Lessig, Rechtsprofessor an der Stanford Law School.
Den traditionellen eher restriktiven Urheberrechten wird durch Creative Commons ein Modell gegenüber gestellt, das sich an den Grundwerten von Offenheit und Teilhabe orientiert.
Mir gefällt diese Idee, und deshalb setze ich sie auch hier auf schweizweit.net ein.
(Untertitel des Videos kann nach dem Start auf deutsch geändert werden: Auf den nach oben zeigenden Pfeil klicken, danach auf das cc-Symbol und auf “German”)
Hintergrund
Hin und wieder kamen Leute auf mich zu und wollten wissen, ob sie Artikel von mir (oder Auszüge davon) auf ihrem Blog verwenden dürfen.
Bisher hatte ich in dieser Sache keine klare Linie. Mal erlaubte ich es, mal nicht.
Jetzt entschied ich mich, eine einheitliche Regelung einzuführen und präsentiere euch diese nun.
Was ist erlaubt?
Wenn ihr nach unten scrollt, findet ihr ganz am Ende der Website folgenden Hinweis:
Das tönt jetzt ganz schön kryptisch. Ausgeschrieben heisst das:
IHR DÜRFT
meine Artikel vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen
Bearbeitungen der Artikel anfertigen
ZU DEN FOLGENDEN BEDINGUNGEN
Namensnennung: Ihr müsst den Namen “Andreas Hobi” genau so und ohne Abänderung nennen. Der Begriff “Andreas Hobi” muss mit meinem Blog verlinkt werden. Es darf nicht der Eindruck entstehen, ich würde durch die Nutzung des Werkes entlöhnt.
Keine kommerzielle Nutzung: Dieses Werk darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Ausnahmen werden auf schweizweit.net/lizenz/ bewilligt.
Weitergabe unter gleichen Bedingungen: Wenn ihr Artikel von mir bearbeitet oder in einer anderen Weise umgestaltet, verändert oder als Grundlage für neue Texte verwendet, dürft ihr das neu entstandene Werk nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch oder vergleichbar sind.
VERZICHTSERKLÄRUNG
Jede der oben genannten Bedingungen kann aufgehoben werden, sofern Ihr meine ausdrückliche Einwilligung dazu erhaltet.
Bis heute kann man in der Schweiz für rund 30 Franken einen ganzen Tag lang Zug fahren. Dagegen regt sich Widerstand: Der Verband öffentlicher Verkehr will die zeitliche Gültigkeit einschränken und den Preis erhöhen. Das wiederum gefällt den Gemeinden nicht. Ist es ein Menschenrecht, so günstig Zug fahren zu dürfen?
Auch mit dem Halbtax kann man günstig Zug fahren.
Die Gemeinde-Tageskarte ist ein Verkaufsschlager. Täglich gehen tausende dieser Tages-GAs über den Ladentisch. Ein Kärtchen kostet dabei nur um die 30 Franken. Und dabei benötigt man nicht einmal ein Halbtax. Auf den ersten Blick eine super Sache!
Doch wo Sonne ist, da ist auch Schatten. Die Gemeinde-Tageskarten bringen der SBB und den anderen Verkehrsunternehmen pro gefahrenen Kilometer von allen Billetten am wenigsten ein. Und viele Käufer der günstigen Gemeinde-Tageskarte fahren mit Vorliebe in der morgendlichen Hauptverkehrszeit. Darüber ärgern sich auch die Pendler, wie ich während meiner Arbeit immer wieder merke.
Sinn hinter der Gemeinde-Tageskarte war es ursprünglich, neue Kunden anzulocken. Inzwischen ist dieses Anliegen in weite Ferne gerückt; oft fahren Halbtaxbesitzer mit den günstigen Karten.
Dadurch wird nicht zuletzt auch die normale Tageskarte kannibalisiert.
Nun hat der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) entschieden: Die Gemeinde-Tageskarten werden teurer und sind von Montag bis Freitag erst ab 9 Uhr gültig.
Die Preiserhöhung dürfte vermutlich den wenigsten zu schaffen machen. Es ist die Rede von 15 Prozent. Will heissen: Zukünftig kostet die Gemeinde-Tageskarte um die CHF 34.50. Das kann sich jeder leisten. Anders sieht es bei der zeitlichen Begrenzung aus. Nicht alle sind einverstanden damit, dass man die günstige Tageskarte wochentags erst ab 9 Uhr benutzen darf.
Jetzt mal ehrlich: Ist es tatsächlich ein Menschenrecht, so früh und gleichzeitig so günstig Zug fahren zu dürfen? Zeiten ändern sich nun mal; und nur, weil man es bisher konnte, heisst das noch lange nicht, dass man es auch in Zukunft kann.
Und wer jetzt aufschreit “Ja, aber die Leute in den Randregionen können dann keine Tagesausflüge mehr machen!” dem sage ich einfach: Stimmt nicht, Tagesausflüge sind nach wie vor möglich, es wird einfach teurer. Aber alles hat nun mal seinen Preis.
Wer unbedingt bereits um 6 Uhr aus dem Haus will, so dass er seine 5-stündige Zugfahrt am Mittag hinter sich hat, der kann dies tun. Mit einem Halbtax kann er jederzeit eine Tageskarte kaufen, ohne Halbtax wird es ein wenig teurer.
Schauen wir uns das doch kurz an: Wer ein 3-Jahres-Halbtax hat, alle zwei Monate einen Tagesausflug macht und sonst nie Zug fährt, der bezahlt pro Ausflug 84 Franken (64.- + 20.-). Das hört sich vielleicht nach viel an, macht bei einem Tagesausflug von Chur nach Fribourg und zurück (654 km) gerade noch einen Kilometerpreis von 12.8 Rappen. Beim Auto muss man laut TCS mit einem Kilometerpreis von 76 Rappen rechnen. Dies ist deutlich mehr.
Wem die 19 Rappen immer noch zu viel sind, der kann auch in Zukunft mit der Gemeinde-Tageskarte fahren und kommt immer noch viel günstiger weg. Und auch zeitlich liegt es drin: Abfahrt in Chur um 09:09 Uhr, Ankunft in Fribourg um 11:54 Uhr, also noch vor Mittag. Übrigens: Nach der geplanten Preiserhöhung bezahlt man für diese Reise mit der Gemeindetageskarte (CHF 34.50) gerade einmal einen Kilometerpreis von 5.3 Rappen. (Heute sind es 4.6 Rappen.) Da soll noch einer sagen, dies sei ein schlechtes Angebot!
Meine Meinung
Um mich kurz zu fassen: Ich bin der Meinung, dass es kein Menschenrecht ist, so früh und gleichzeitig so günstig Zug fahren zu dürfen. Schön, dass man es bisher konnte. Es ist aber das gute Recht des VöV, die Preise gelegentlich zu erhöhen oder die Bedingungen den aktuellen Umständen anzupassen.
Ausserdem: Selbst nach einer Preiserhöhung um 4.50 Franken und einer Gültigkeit erst ab 9 Uhr ist die Karte noch ein attraktives Angebot. Auch nachher kann man immer noch für wenige Rappen pro Kilometer Zug fahren. Ich bin mir sicher, dass die Verkäufe nach der Preiserhöhung stabil bleiben oder sich im Laufe der Jahre noch weiter erhöhen werden.
Aha, SBB-CEO Andreas Meyer wollte, dass seine Kadermitglieder alle ein Gratis-GA für ihre treusten Begleiter erhalten. Nein, nicht die Ehefrauen; die Hunde sind damit gemeint. ;-)
Und daraufhin meinten einige Medien, das ginge nun mal gar nicht. Und nach den Zeitungsberichten wurde das Plastikkärtli wieder gestrichen.
Nun muss ich mich fragen: Was soll das?!? Und damit meine ich nicht etwa den Meyer, sondern die Medien.
Hey, get real, man! Wegen einer kleinen Extraleistung so ein Theater zu machen.
Ja richtig. Wir “kleinen” Mitarbeiter erhalten schliesslich auch kein Hunde-GA geschenkt. Stimmt. Aber ich verzichte sehr gerne auf ein solches Kärtli, wenn ich dafür in einem echten Traumjob, zu gutem Lohn und hoher Arbeitsplatzsicherheit arbeiten kann. In einer Branche mit einer extrem starken Gewerkschaft, super Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Zusammenhalt unter den tausenden Angestellten, die seinesgleichen sucht!
Und da soll ich mich aufregen darüber, dass eine Handvoll Leute in Bern ein bisschen mehr Plastik erhalten als ich? Neee, sorry, vielleicht ein andermal; habe gerade besseres zu tun. Das Aufregen überlasse ich gerne den Journis.
Und ich frage mich: In welchem Grossunternehmen ist es nicht so, dass die Bosse ein bisschen mehr erhalten, als die Leute an der Front?
Es soll ja sogar Firmen geben (ups, der Name fällt mir gerade nicht mehr ein…), bei denen kassieren die Bosse sogar in den schlechtesten Jahren noch Millionenboni! Kurz vor dem Bankrott! Und die SBB-Manager werden wegen einem kleinen Hunde-GA als Abzocker hingestellt… In was für einer Welt leben wir?
Wie seht ihr das? Denkt ihr auch, es gibt wichtigere Themen oder findet ihr, solche Lohnnebenleistungen gehören sich für Top-Manager nicht?
Von den Heinzelmännchen bei der SBB über Schwarzfahrer, die sich Millionen erschleichen bis hin zu Ski Cross ist auch heute wieder für jeden etwas dabei.
In immer mehr Regionen der Schweiz sind Billette nach Zonen gültig. Meine Erfahrung in der täglichen Arbeit da draussen auf dem Zug zeigt mir: Während man in Zürich kein Problem damit hat, gibt es in anderen Regionen der Schweiz immer wieder Verwirrung. Vorallem dann, wenn der Wechsel erst vor wenigen Monaten stattgefunden hat. Zum Beispiel [...]
Meine Arbeitskolleginen und Arbeitskollegen können es bestätigen: Wann immer ich vor 09:00 Uhr zur Arbeit erscheine(n muss), ist so ziemlich das Erste, was ich in die Hand nehme, ein Red Bull.
Ich bin alles andere als ein Frühaufsteher und von der Definition her eher eine Eule als eine Lerche. Sprich: Ich habe absolut keine Probleme damit, [...]