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	<title>schweizweit.net &#187; Schweizweit</title>
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	<description>Alles rund um die SBB und den Schweizer ÖV</description>
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		<title>Lesenswert: Die 11 besten ÖV-Artikel des Monats September</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/09/20/lesenswert-die-11-besten-ov-artikel-des-monats-september/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 05:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Woche für Woche erscheinen hier auf schweizweit.net Artikel rund um den ÖV. Heute gibt es nun eine Zusammenstellung der besten September-Artikel der vergangenen vier Jahre!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Woche für Woche erscheinen hier auf schweizweit.net neue Artikel. Da vergisst man manchmal fast, auch einmal einen Blick zurück zu werfen! Nun, genau das habe ich heute getan. Vor kurzem hat der September begonnen, und deshalb werfen wir heute einen Blick auf die Artikel, die ich im September 2007, 2008, 2009 und 2010 geschrieben habe.</p>
<p>Auch für treue Leser meines Blogs dürfte dies sehr interessant sein! Und die neuen Leser sehen, was sie in der Vergangenheit alles verpasst haben.</p>
<p>Übrigens: Dieser Artikel eignet sich auch hervorragend, um deine Freunde und Bekannten auf schweizweit.net hinzuweisen. Es würde mich sehr freuen, wenn ihr den Link zu diesem Artikel auf Facebook, Twitter, Google+ und per Mail weiterleitet!</p>
<p style="text-align: center;"><a title="00049520_w von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5922191830/"><img class="aligncenter" title="SBB Flirt GTW Stadler Rail" src="http://farm7.static.flickr.com/6012/5922191830_e47b4e1c63.jpg" alt="SBB Flirt GTW Stadler Rail" width="500" height="325" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">(Foto: SBB)</span></em></p>
<h2>September 2007</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/09/14/fahrausweiskontrolle-im-zvv-grosskontrolle/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Fahrausweiskontrolle im ZVV</strong></a><br />
An welche Vorschriften müssen wir Kondukteure uns bei der Kontrolle halten? Und kann Schwarzfahren zur Anzeige gebracht werden? Die Antworten findet ihr hier!</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/09/12/der-cross-race-effekt-weshalb-die-chinesen-alle-gleich-aussehen/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Der Cross-Race-Effekt: Weshalb die Chinesen alle gleich aussehen</strong></a><br />
Bei meinen Fahrausweiskontrollen stelle ich immer wieder fest, dass es schwierig ist, gewisse Reisende voneinander zu unterscheiden. Zum Beispiel Chinesen. Oder Schwarzafrikaner. Weshalb das so ist, erfahrt ihr hier!</p>
<h2>September 2008</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/09/26/der-perfekte-chef/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Führungsgrundsätze eines perfekten Chefs?</strong></a><br />
Ein Unternehmen kann man auf viele Arten führen. Besonders gefällt mir, wie es Kevin Roberts macht. Seine Führungsgrundsätze haben Vorbildcharakter. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr darüber, in Text und Video!</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/09/09/swisscom-stoppt-geplantes-sbb-handy/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Swisscom stoppt geplantes SBB-Handy</strong></a><br />
Die SBB hatte ein eigenes Handy in der Pipeline und wurde durch die Swisscom gestoppt? Brisante Fakten in diesem Artikel!</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/09/04/gibt-es-bald-ein-ga-light/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Gibt es bald ein GA Light?</strong></a><br />
Heute immer noch aktuell: Das GA mit geringerer Gültigkeit. Seinen Anfang nahm es im 2008 und in diesem Artikel erfahrt ihr alles, was ihr darüber wissen müsst!</p>
<p><center><script type="text/javascript">
var uri = 'http://impch.tradedoubler.com/imp?type(js)pool(295802)a(1409578)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);
document.write('<sc'+'ript type="text/javascript" src="'+uri+'" charset="ISO-8859-1"></sc'+'ript>');
</script></center></p>
<h2>September 2009</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/09/23/sinn-und-unsinn-des-gratis-ov/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Sinn und Unsinn des Gratis-ÖV</strong></a><br />
Immer mal wieder wird von irgendeiner Seite &#8211; meistens von einer linken &#8211; der Vorschlag gebracht, den öffentlichen Verkehr gratis zu machen und zu 100% durch Steuern zu finanzieren. Eine solche Idee hat Vor- und Nachteile, welche ich in diesem Artikel näher erläutere.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/09/18/blick-hinter-die-kulissen-der-sbb/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Bahnhofblatt: Ein Blick hinter die Kulissen der SBB</strong></a><br />
Per Zufall bin ich auf eine Zeitung gestossen, die einen Blick hinter die Kulissen der SBB ermöglicht. Wer sich also für den ÖV interessiert und mehr darüber erfahren möchte, was im Hintergrund so alles läuft, sollte sich das &#8220;Bahnhofblatt&#8221; unbedingt mal anschauen!</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/09/04/ist-ein-lokfuhrer-an-bord/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>&#8220;Ist ein Lokführer an Bord?&#8221;</strong></a><br />
Wer häufig mit dem Zug unterwegs ist, hat vielleicht auch schon eine Durchsage in diesem Stil gehört. Doch was genau hat es mit der Frage nach einem Lokführer auf sich? In diesem Artikel erfahrt ihr es!</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/09/01/bodo-wartke-und-die-eisenbahn/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Bodo Wartke und die Eisenbahn</strong></a><br />
Es ist bekannt, dass der öffentliche Verkehr in Deutschland bei weitem nicht so gut funktioniert, wie jener in der Schweiz. Das schlechte Image der DB hat der deutsche Liedermacher Bodo Wartke nun in einem sehr amüsanten &#8220;Reisetagebuch&#8221; verarbeitet. Es lohnt sich sehr, da mal reinzuhören!</p>
<h2>September 2010</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/09/23/mitnahme-ga-generalabo-tageskarte-sbb/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Mitnahme-GA: Einen Tag lang beliebig viel Zug fahren</strong></a><br />
Dieser Artikel gehört zu den Evergreens von schweizweit.net und wird täglich ein paar dutzend Mal aufgerufen. Hier findet ihr alle Infos rund um die Mitnahme-Tageskarte für GA-Kunden.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/09/14/sbb-preise-fahrplanwechsel/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Preisanpassungen der SBB: Was wäre wenn…</strong></a><br />
Dieser Artikel ist heute aktueller denn je! Ich lege euch sehr ans Herz, ihn zu lesen, denn er enthält zahlreiche Gedanken, die sich viele vermutlich im Zusammenhang mit Preisanpassungen gar nicht machen. Jetzt gleich lesen!</p>
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		</item>
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		<title>Candrian: Elvetino der Bahnhöfe?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/17/candrian-elvetino-der-bahnhofe/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 10:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer von euch kennt die Candrian Catering AG? Wohl die allerwenigsten. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Mehrheit von euch schon einmal Geld bei diesem Konzern liegen gelassen hat. Wetten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Wer von euch kennt die Candrian Catering AG? Wohl die allerwenigsten. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Mehrheit von euch schon einmal Geld bei diesem Konzern liegen gelassen hat. Wetten?</em></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Hauptbahnhof at night von bingisser bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bingisser/1145280975/"><img class="aligncenter" src="http://farm2.static.flickr.com/1392/1145280975_a7728e4c31.jpg" alt="Hauptbahnhof at night" width="500" height="334" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) bingisser (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
<h3>Zürich HB &#8211; Der Verkehrsknotenpunkt schlechthin</h3>
<p>Hunderttausende Pendler, Touristen, Geschäftsleute, Jugendliche, Senioren und andere Reisende durchqueren den Zürcher Hauptbahnhof Tag für Tag. Viele nur, um in einen Zug zu steigen oder umzusteigen.</p>
<p>Immer mehr Leute aber verbringen ein paar Minuten zusätzlich im HB, um dort einzukaufen oder sich zu verpflegen. Und um genau dies &#8211; die Verpflegung &#8211; geht es in diesem Artikel.</p>
<h3>Verpflegung im HB &#8211; Fast alles in einer Hand</h3>
<p>Wer im Hauptbahnhof Zürich etwas essen oder trinken möchte, der hat eine <strong>grosse Auswahl</strong>. Fischgerichte zum Beispiel gibt es bei der Nordsee-Filiale, seit einem Jahr gibt es einen Burger King (früher: Café Tic Tac), dann wäre da noch der Buffet Express, das Il Baretto, die Snack Bar, das Au Premier, die Brasserie FEDERAL, Da Capo, das Imagine im HB und Les Arcades.</p>
<p>So verschieden diese Betriebe auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: <strong>Sie gehören alle der Candrian Catering AG</strong>. Genau so wie zahlreiche andere Betriebe im HB, unter anderem die Blueberry Bakery, das Bona Dea, das HALLO, Le Café im HB und Panini im HB.</p>
<p>Wer sich im Hauptbahnhof verpflegt, kommt also am Unternehmen von Martin Candrian und seiner Familie nicht vorbei. Denn ihnen gehört wirklich fast alles: Von der einfachen American Bakery bis zum gehobenen Au Premier wird alles vom Candrian-Konzern betrieben.</p>
<p>Im Büro, in welchem früher Alfred Escher, der grosse Zürcher Bahnpionier und Kreditanstalt-Gründer (Heute: Credit Suisse), seinen Sitz hatte, da residiert heute Candrian. Zufälligerweise sass Martin Candrian auch mal im Aufsichtsgremium der Credit Suisse. Und genau so, wie Escher damals die Eisenbahn revolutionierte, beziehungsweise erst richtig ins Gespräch brach, so will auch Candrian die Verpflegung in den Bahnhöfen revolutionieren, beziehungsweise kontrollieren.</p>
<h3>Candrian &#8211; Ein Bahnhof ist nicht genug</h3>
<p>Doch nicht nur im Hauptbahnhof ist Candrian präsent. Der Unternehmer, welcher sich öfters als Bündner denn als Zürcher bezeichnet, besitzt auch noch andere Gastro-Betriebe.</p>
<p>So gehören ihm zum Beispiel diese Unternehmen rund um den HB, im Umkreis weniger hundert Meter:</p>
<ul>
<li>Brasserie Lipp</li>
<li>Jules Verne Panorama Bar</li>
<li>The Lion, Pub and Winebar</li>
<li>Best Western Hotel Montana</li>
<li>Bistrot / Bar Le Lyonnais</li>
<li>Wirtschaft zum Vorbahnhof</li>
<li>Rapido Snack Bar, Untergeschoss Halle Sihlquai</li>
<li>Panini beim Vorbahnhof</li>
</ul>
<p>Wer also den Bahnhof verlässt, um &#8220;auswärts&#8221; etwas zu essen, der landet unter Umständen trotzdem bei Candrian. Und weiter entfernt vom HB, in der Stadt Zürich, gehören der Candrian Catering AG:</p>
<ul>
<li>Brasserie Schiller, direkt beim Opernhaus im NZZ-Gebäude</li>
<li>Goethe Bar, direkt beim Opernhaus im NZZ-Gebäude</li>
<li>Imagine, Sihlcity</li>
<li>Bistrot vis-à-vis, Talstrasse, neben Paradeplatz</li>
<li>Le Café, Bärengasse, neben Paradeplatz</li>
</ul>
<p>Ach ja, fast hätte ich es vergessen: So viele Betriebe mit so vielen Angestellten, das gibt natürlich auch ganz viele hungrige Mäuler! Und für diese Candrian-Angestellten sowie alle SBB-Mitarbeiter und die Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Schutz &amp; Rettung gibt es im HB ein eigenes, grosszügiges <strong>Personalrestaurant</strong>. Hoch oben mit schönem Blick aufs Landesmuseum.</p>
<p>Um die Liste vollständig zu machen, folgen hier noch weitere Candrian-Betriebe, welche in der restlichen Schweiz &#8211; ausserhalb Zürich &#8211; platziert sind:</p>
<ul>
<li>Hotel Restaurant Hirschen, Obermeilen</li>
<li>Taverne &amp; Lounge-Bar, Obermeilen</li>
<li>Campari Bar &amp; Club, Basel</li>
<li>Kunsthalle Bar, Basel</li>
<li>Restaurant Kunsthalle, Basel</li>
<li>Nordsee, Flughafen Zürich</li>
<li>vina sa weine, Zumikon</li>
</ul>
<p>Hinzu kommt noch eine Beteiligung am Luxushotel <em>Suvretta House</em> in St. Moritz und bald auch das Basler Traditionslokal <em>Brauner Mutz</em>.</p>
<p>Insgesamt beschäftigt die Candrian Catering AG rund <strong>1&#8217;100 Mitarbeiter</strong> und erwirtschaftete letztes Jahr einen Nettoumsatz von <strong>99 Millionen Franken</strong>.</p>
<h3>Blick zurück &#8211; Die Geschichte der Candrian-Betriebe</h3>
<p>Die Familie Candrian-Bon, der die Candrian Catering AG entspringt, ist eine Gastro-Familie durch und durch. So lautet dann auch ihre Philosophie:</p>
<blockquote><p>Die Erwartungen der Gäste zu erfüllen, sollte im Gastgewerbe selbstverständlich sein. Sie jeden Tag zu übertreffen, ist die Philosophie der Candrian Catering AG.</p></blockquote>
<p>Bereits der Urgrossvater mütterlicherseits, Anton Bon, wie auch Grossvater und Vater Candrian waren der Gastronomie verpflichtet. Als Hoteliers, Hoteldirektoren und Anton Bon sogar als Erbauer des <em>Park Hotel Vitznau</em> und des <em>Suvretta House St. Moritz</em>.</p>
<p>Doch alles der Reihe nach: Am 5. April 1854 als Sohn des Gemeindepräsidenten in Ragaz (heute: Bad Ragaz) geboren, machte <strong>Anton Bon</strong> eine Ausbildung im Hotelgewerbe. 1879 übernahm er mit 25 Jahren die Leitung des Hotels Bodenhaus in Splügen GR. Sechs Jahre später kaufte er das <em>Hotel Rigi First</em> und zwischen 1900 und 1902 baute er das <em>Parkhotel Vitznau</em>. Dann folgte zwischen 1911 und 1912 der Bau des <em>Suvretta House</em> in St. Moritz. Nebenbei war er in der Zeit von 1890 &#8211; 97 und nochmals von 1909 bis zu seinem Tod im Jahr 1915 im Vorstand des Schweizerischen Hotelier-Vereins. Heute gilt Anton Bon als einer der Pioniere des hiesigen Tourismus im ausgehenden 19. Jahrhundert.</p>
<p>Am 16. Dezember 1882, kurz vor Weihnachten, erblickte <strong>Hans Bon</strong> als Sohn des Anton Bon in Splügen GR das Licht der Welt. Nach gastgewerblicher Ausbildung wurde er 1923 Direktor des vom Vater erbauten <strong>Suvretta House</strong> in St. Moritz. Zwischen 1923 und 1950 präsidierte er den Kur- und Verkehrsverein St. Moritz und von 1927 bis 1950 war er Präsident des dortigen Hoteliervereins.</p>
<p>Diese Familientradition ging nicht spurlos an Martin Candrian vorbei. Im Gegenteil. Sie habe ihn geprägt und motiviert, sie weiterzuführen, wie Martin Candrian sagt. Geboren im <em>Parkhotel Vitznau</em> am Vierwaldstättersee, zog es ihn bald nach der Hotelfachschule in die weite Welt hinaus. Montreal, New York, London und Singapur waren nur einige seiner Stationen. Nachdem er bei internationalen Hotelketten eine steile Karriere hinlegte, übernahm er im Jahr 1979 von seinem Vater die Leitung des Bahnhofbuffets Zürich.</p>
<p>Nach und nach, mit Aufnahme von immer mehr Betrieben, entstand dann daraus ein Konzern mit einem Umsatz, welcher sich in diesem Jahr im dreistelligen Millionenbereich bewegen dürfte.</p>
<p>Vor zehn Jahren, am 9. Juni 1999 wurde dann die heutige Candrian Catering AG zwecks &#8220;Führung von Hotel-, Restaurations- und Cateringbetrieben&#8221; gegründet und am 17.06.1999 ins Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen.</p>
<p>Am 27. März 2000 wurde die Candrian Seafood AG zwecks &#8220;Führung von Restaurationsbetrieben im Bereich Verpflegung und Verkauf von Frischprodukten, vornehmlich im Bereich Fisch&#8221; gegründet.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Calm in Chaos von [Jim] bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/james_scott/2590305198/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3080/2590305198_70c05f9ff3.jpg" alt="Calm in Chaos" width="500" height="375" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) [Jim] (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
<h3>Candrian &#8211; Bald das Elvetino der Bahnhöfe?</h3>
<p>Wie gesagt, anfangs war Candrian nur im Bahnhofbuffet des HB tätig. Weil das Unternehmen aber 70 Prozent des Umsatzes im Hauptbahnhof macht, musste Candrian die Abhängigkeit vom grössten Schweizer Bahnhof verringern. Das Klumpenrisiko war einfach zu gross. Aus diesem Grund kamen nach und nach neue Betriebe ausserhalb des Hauptbahnhofes dazu.</p>
<p>Als nächstes aber steht wieder ein Bahnhof auf der Liste. Per 1. Januar 2010 zieht sich die Berchtold Gastronomie AG nach 23 Jahren aus dem Bahnhof Basel SBB zurück und macht Platz für den Gastrokönig aus Zürich.</p>
<p>Folgende Betriebe werden ab nächstem Jahr von Candrian geführt:</p>
<ul>
<li>Restaurant Brasserie</li>
<li>Restaurant Le Central</li>
<li>Take-Away &#8220;Kaffee, Bier, Brezel&#8221;</li>
<li>Take-Away &#8220;Food &amp; Drink&#8221;</li>
<li>L&#8217;Escargot</li>
<li>Sakura</li>
<li>Buvette</li>
</ul>
<p>Candrian möchte dabei die Brasserie mit dem heutigen Konzept (bediente Gastronomie) weiterführen. Das Gleiche gilt für das <em>Le Central</em>. Jedoch werden diese beiden Betriebe nach der Erneuerung des Westflügels ein neues Konzept erhalten. Neu gestaltet werden die beiden Take-Away-Betriebe auf der Passerelle. Geschlossen werden die Betriebe <em>L&#8217;Escargot</em> (per Ende März 2010), das <em>Sakura</em> (per Ende Mai 2010) und die <em>Buvette</em> (per Ende Juni 2010).</p>
<p>Ich will mal nicht ausschliessen, dass die Candrian Catering AG in Zukunft auch noch in anderen Bahnhöfen auftritt. Und vielleicht ist es bald so selbstverständlich, im Bahnhof bei einem der Candrian-Betriebe zu speisen, wie es heute normal ist, im Zug von Elvetino verpflegt zu werden. :)</p>
<p><em>(Quellen für diesen Artikel: Candrian Catering AG, Tagesanzeiger, Basler Zeitung, Wikipedia, Handelsregister, Historisches Lexikon der Schweiz, Engadiner Post, Der Freie Rätier, Schweiz. Hotel-Revue, Silvio Margadant)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Infos zu den Bettlern in der Zürcher S-Bahn</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/10/13/infos-zu-den-bettlern-in-der-zurcher-s-bahn/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 15:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie die Masche der Zettel-Bettler funktioniert und wie man sich in der S-Bahn richtig verhält, wenn diese Bettler kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Vor einigen Monaten machte ich <a href="http://schweizweit.net/2009/04/23/mit-dem-tgv-nach-paris-und-ins-disneyland/">Ferien in Paris</a>. In der Metro, vorallem aber in den Regionalzügen in die Vororte der Metropole fielen mir dabei &#8220;Bettler&#8221; auf, welche immer wieder die gleiche Masche an den Tag legten.</p>
<p>Ein kleiner Junge läuft eilig durch den Zug und legt in jedes Abteil, in welchem jemand sitzt, einen Zettel. Auf diesem Zettel steht in mehreren Sprachen irgendeine <strong>Geschichte, die Mitleid erregen soll</strong>. Mal ist es das Grosi, welche im Sterben liegt und dringend medizinische Hilfe benötigt, mal eine todkranke Schwester, die dringend eine Operation in einem westlichen Land benötigt und oft geht es um hungernde Grossfamilien.</p>
<p>Sobald der kleine Junge dies in ein, zwei Wagen gemacht hat, geht er zurück zur Ausgangsposition und sammelt die Zettel wieder ein. Dabei werden die Leute in den Abteilen mal mehr, mal weniger aufdringlich um eine Spende gebeten.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Beggar woman von Matti Mattila bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mattimattila/3803187099/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2653/3803187099_61522d2220.jpg" alt="Beggar woman" width="313" height="418" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Matti Mattila (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
<h3>Bekannte Masche</h3>
<p>Vorgewarnt wurde ich bereits in der Schweiz, noch vor der Abreise. Mir wurde gesagt, dass diese <strong>Geschichten nicht stimmen</strong> und dass die &#8220;Bettler&#8221; keinen müden Eurocent des eingenommenen Betrages sehen. Das Geld hätten diese Leute an <strong>dubiose Hintermänner</strong> abzuliefern, die sich damit grosse Villen und schwere Autos gönnen.</p>
<p>Doch trotz der Vorwarnung taten mir die jungen Menschen leid, als sie dann tatsächlich mit der angekündigten Masche auftraten. Geld erhielten sie zwar keines von mir. (Jedoch von vielen anderen.) <strong>Aber Mitleid hatte ich.</strong> Jedoch nur so lange, bis ich dann einmal einen Teil der Hintermänner sah. Zufällig stiegen die Leute in der gleichen Station aus und ich sah, wie der kleine Junge sein Geld einem jungen Erwachsenen gab, welcher ziemlich modern angezogen war. <strong>An seinem Handgelenk erkannte ich eine Luxusuhr.</strong> Keine Ahnung, ob es sich dabei um ein Original oder eine Fälschung handelte. Bei der Geldübergabe machte der kleine Junge keinen allzu glücklichen Eindruck.</p>
<h3>Erste Versuche in der Schweiz</h3>
<p>In Paris dachte ich mir noch: <strong>Glücklicherweise gibt es sowas nicht in der Schweiz.</strong></p>
<p>Zwar haben wir auch (teilweise sehr gute) Strassenmusiker und die üblichen Häsch-mir-än-Stutz-Bettler, doch solche dreisten Maschen wie in Paris sah ich in unserem Land bisher noch nie. Irgendwann kamen dann (in Chur) auch diese osteuropäischen Damen, welche den Passanten ihre Rosen andrehten und dafür Geld sehen wollten. Einige Male wies ich die Damen freundlich zurück, wurde dann aber doch immer wieder von ihnen angesprochen. Bei einer besonders aufdringlichen Dame nahm ich dann mal so eine Rose, schmiss sie auf den Boden, zerquetschte sie mit den Schuhen und fragte die Dame danach, ob sie jetzt verstehe, dass ich ihre Rosen nicht haben wolle. Danach hatte ich lange Zeit Ruhe.</p>
<p>Wie gesagt: &#8220;Glücklicherweise gibt es so was nicht in der Schweiz&#8221;, dachte ich mir damals. Inzwischen jedoch kommen diese &#8220;Zettel-Bettler&#8221; auch zu uns. Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, gab es schon Bettel-Versuche in Trams, Bussen und sogar Zügen, vorwiegend im Raum Zürich.</p>
<p>Die Bettler nutzen den Vorteil aus, dass man ihnen <strong>im Zug kaum ausweichen</strong> kann. Man sitzt in einem Abteil und ist den teilweise sehr aufdringlichen Bettlern hilflos ausgeliefert.</p>
<h3>Wie man sich richtig verhält</h3>
<p>Auch wenn das Mitleid noch so gross ist: <strong>Am klügsten ist es, den Zettel-Bettlern nichts zu geben.</strong> Denn auch mit einer noch so grosszügigen Spende hilft man ihnen nicht. Im Gegenteil: Ihr <strong>Leid wird dadurch nur noch vergrössert</strong>. Denn diese Leute sind nicht Täter, sondern Opfer, und je besser diese Masche funktioniert, desto mehr Rumäninnen und Rumänen werden mit paradiesischen Versprechungen nach Westeuropa und in die Schweiz gelockt, wo sie dann von den Hintermännern schamlos ausgenützt und missbraucht werden.</p>
<p>Wenn man in einem Zug sitzt, in welchem die Karten-Bettel-Masche praktiziert wird, ruft man am besten die <strong>Bahnpolizei (0800 117 117)</strong> an. Diese sorgt dann dafür, dass die ausgenützten Personen zuerst einmal in Sicherheit kommen und es ist möglich, dass die Menschen (im Wiederholungsfall) an die Polizeikorps von Stadt oder Kanton überwiesen und früher oder später in ihr Heimatland ausgeschafft werden, wo sie dann wieder bei Familie und Freunden sind. Damit ist ihnen am ehesten geholfen. Eine Spende unterstützt nur die Hintermänner mit ihren Villen und Luxusautos.</p>
<h3>Wie man diesen Menschen am besten hilft</h3>
<p>Unbestritten ist, dass diese Leute Hilfe benötigen. Aus diesem Grund bin ich schon seit längerer Zeit bei <strong>Kiva.org</strong> dabei. Über mein Engagement habe ich bereits im Artikel <a href="http://schweizweit.net/2008/10/15/kiva-web-20-trifft-entwicklungshilfe/">&#8220;Web 2.0 trifft Entwicklungshilfe&#8221;</a> geschrieben.</p>
<p>Deshalb nur kurz: Bei Kiva.org leiht man Unternehmerinnen und Unternehmern in Entwicklungsgeldern Geld. Damit bauen sich die Menschen eine Existenz auf (einen kleinen Laden, ein Taxi-Geschäft, ein Coiffeur-Salon, etc.) und zahlen das Geld in Raten wieder zurück. Zins wird nicht verlangt, ich erhalte genau den Betrag wieder retour, denn ich geliehen habe. Danach kann ich das Geld neu verleihen.</p>
<p>Meiner Meinung nach macht <strong>diese Art von Entwicklungshilfe mehr Sinn als die klassische Spende</strong>, mit der die Menschen in Drittweltländern ein wenig überspitzt gesagt einfach &#8220;durchgefüttert&#8221; werden. Es macht mehr Sinn, den Leuten den Aufbau eines eigenen Geschäfts mit Darlehen zu ermöglichen, als sie mit Spenden von uns abhängig zu machen. Ziel der Entwicklungshilfe soll es ja sein, dass die Leute dort eines Tages selbständig leben können und nicht mehr auf Unterstützung angewiesen sind.</p>
<p>Inzwischen ist es bei Kiva.org auch möglich, sein Geld an Menschen in Osteuropa auszuleihen. Damit ist diesen Leuten mehr geholfen, als wenn man ihnen in unseren Zügen Geld gibt für ihre kranken Omas und Schwestern.</p>
<h3>Und ausserdem…</h3>
<p>Wer sich legal in unserem Land aufhält, der hat Anrecht auf eine umfassende medizinische Versorgung, inklusive Hausarzt, Zahnarzt und allem was es braucht. Auch für ein Dach über dem Kopf, genug zu Essen, Lebensunterhalt und Ferien ist gesorgt. Scheinbar liegt sogar <a href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-38/artikel-2009-38-sozialhilfe-ein-freispruch-erster-klasse.html">ein Mercedes</a> drin. Es gibt also keinen Grund, irgendwelchen Bettlern Geld zu geben.</p>
<p>Wie seht ihr die Sache? Gebt ihr diesen Zettel-Bettlern oder den Damen mit den Rosen Geld? Oder seid ihr vielleicht auch bei Kiva.org angemeldet und wollt über eure Erfahrungen damit berichten? Was haltet ihr von der Situation mit Bettlern in unseren Städten im Allgemeinen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sinn und Unsinn des Gratis-ÖV</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/09/23/sinn-und-unsinn-des-gratis-ov/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 12:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Vor- und Nachteile gibt es, wenn man den öffentlichen Verkehr der Schweiz gratis macht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="ICN im Hbf Zürich von tschaut bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tschaut/3889436704/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2601/3889436704_7aec839170.jpg" alt="ICN im Hbf Zürich" width="500" height="375" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) tschaut (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
<p>Wie würdet ihr reagieren, wenn jemand zu euch kommt und fragt, ob ihr das <em>Produkt XY</em>, für welches ihr bis anhin immer gezahlt habt, nun gratis haben wollt. Wer von euch würde antworten: <strong>&#8220;Gratis? Nein danke, ich zahle lieber.&#8221;</strong> Wohl keiner.</p>
<p>So erstaunen <a href="http://www.presseportal.ch/de/pm/100005069/100590309/reader_s_digest_schweiz">die Resultate</a> auch nicht, welche der (durch aggressives Telefonmarketing schon öfters aufgefallene und dadurch fragwürdige) Verlag <a href="http://www.ktipp.ch/themen/beitrag/1011998/Reader">&#8220;Reader&#8217;s Digest Schweiz&#8221;</a> morgen präsentieren wird.</p>
<p>Im ganzen Land wurden 1&#8217;000 Menschen gefragt, ob sie damit einverstanden wären, wenn <strong>Bahn, Bus, Tram und Schiff in Zukunft gratis</strong> zu benutzen wären. Wie nicht anders zu erwarten, befürworteten die meisten Umfrageteilnehmer diese Idee.</p>
<p>Wenn mich die Kassiererin an der Migros-Kasse fragen würde, ob ich meinen Einkauf gratis nach Hause nehmen wolle oder doch lieber zahle, dann wäre meine Antwort ebenso klar wie die Antworten in der RD-Umfrage.</p>
<p>Doch schauen wir uns die verschiedenen Argumentationen mal genauer an.</p>
<h3>Vorteile des Gratis-ÖV</h3>
<p>Es liegt auf der Hand: Wer gratis Zug fahren kann, hat <strong>mehr Geld für andere Dinge</strong>. Ausserdem kann man dann weiter entfernte Regionen unseres schönen Landes erkunden, für welche man sich die Reise bis anhin nicht leisten konnte.</p>
<p><strong>Gratis ins Wallis, ins Bündnerland und aufs Jungfraujoch.</strong> Wer würde da nicht nein sagen? Die Tourismusindustrie, die Hotels und Gastwirte würden sich freuen. Genau gleich die Freizeitindustrie. Die würden den Gratis-ÖV unterstützen.</p>
<p>Ausserdem: Keine Bedienung der für manche Leute komplizierten Billettautomaten mehr, keine Probleme mehr, wenn man das Abo zu Hause vergisst und an den Nachtzuschlag muss man auch nicht mehr denken.</p>
<p>Ein Leben, fast wie im Paradies.</p>
<h3>Nachteile des Gratis-ÖV</h3>
<p>Gratis hört sich toll an. Man muss aber auch bedenken, was das auslösen wird. Schon heute reisen sehr viele Leute mit dem öffentlichen Verkehr. Und das, obwohl sie dafür bezahlen müssen.</p>
<p>Wenn das Zugfahren nun kostenlos wird, hätte das <strong>weitreichende Folgen</strong>. Das Passagieraufkommen zum Beispiel nähme in nicht absehbaren Ausmassen zu. <strong>Stehplätze wären an der Tagesordnung.</strong> Die Einstiegplattformen werden durch Velos verstellt, denn der Transport ist ja gratis. Um die Erstklass-Sitzplätze würde gekämpft, denn die sind ja auch gratis. In den Zügen der SBB würde ein Chaos herrschen, wie man es sonst nur aus dem öffentlichen Verkehr der Drittweltländer kennt.</p>
<p>Wer nun dagegen hält, man müsse dann einfach entsprechend mehr Züge kaufen, der täuscht sich. Die Kapazitäten auf der Schiene sind nicht unendlich und Platz für den Bau weiterer Linien besteht auch nur noch an ganz wenigen Orten. Schon heute, trotz kostenpflichtigem ÖV, stösst das System an seine Grenzen. Kostenloser Verkehr würde das noch verschlimmern.</p>
<p>Kristina Shampan&#8217;er und Dan Ariely vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge haben <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/wissenswert/was-nichts-kostet-ist-viel-wert;2008476">eine Studie</a> zum Verhalten von Verbrauchern gemacht. Dort kamen sie zu der Erkenntnis, dass Menschen sich <strong>komplett anders verhalten, wenn sie etwas für umsonst bekommen können</strong> anstatt einen verschwindend geringen Preis zahlen zu müssen.</p>
<p>Vielleicht habt ihr von dieser Studie auch schon gehört. Da wurde einmal ein qualitativ schlechtes Gut (<em>ein Schokoriegel</em>) verschenkt und alternativ ein qualitativ hochwertiges Gut (<em>Schokotrüffel</em>) zu einem extrem niedrigen Preis von 25 Cent angeboten. Die Probanden durften entscheiden, welches Gut sie möchten.</p>
<p>Anderen Probanden wurde eine ähnliche Aufgabe gestellt. Der Schokoriegel kostete dort aber 1 Cent, der Schokotrüffel 26 Cent.</p>
<p>Einer dritten Versuchsgruppe wurde der Schokoriegel für 2 Cent und der Schokotrüffel für 27 Cent angeboten.</p>
<p>Die Ergebnisse waren eindeutig. Bei den beiden letzten Versuchsgruppen war das Verhältnis der Käufer von Schokoriegel und -Trüffel in etwa gleich. Bei der ersten Versuchsgruppe hingegen entschieden sich deutlich mehr für die kostenlose Schokolade als für den Trüffel.</p>
<p>Dies deutet darauf hin, dass auch im öffentlichen Verkehr die Nachfrage in extremen Massen zunehmen würde, sobald er nichts mehr kostet. Menschen, die sonst nie Bahn gefahren sind, würden dies nun regelmässig tun und ihr Auto zu Hause stehen lassen. Die Personenkilometer pro Fahrgast würden spürbar zunehmen, sprich: Die Leute würden weitere Strecken zurücklegen als bis anhin.</p>
<h3>Was nichts kostet, ist nichts wert</h3>
<p>Und der letzte Aspekt: In vieler Leute Augen sind Dinge, die nichts kosten, auch nichts wert. Es ist ja gratis, also muss man dem Material auch keine Sorgen tragen.</p>
<p>Vandalismus und dergleichen ist heute bereits an der Tagesordnung, würde meiner Meinung nach jedoch noch stark zunehmen, sobald der öffentliche Verkehr gratis ist und die Fahrgäste würden den Service nicht mehr zu schätzen wissen.</p>
<h3>Erfahrungen in Genf</h3>
<p>Dass die Readers Digest-Umfrage so repräsentativ nicht sein kann, wie der Verlag behauptet, zeigen Resultate aus Genf. Der RD-Verlag gibt an, dass in der Westschweiz ganze 57 Prozent der Bewohner für einen kostenlosen ÖV sind.</p>
<p>Am 24. Februar 2008 hingegen stimmten die Genfer über einen kostenlosen ÖV ab und waren <a href="http://www.ge.ch/votations/20080224/carte.asp?nosujet=4">mit eindeutigen 67 vs. 32 Prozent</a> GEGEN diese Initiative. Die Vernunft hat also gesiegt.</p>
<p>Grund für die hohe Ablehnung waren unter anderem Befürchtungen vor einem <strong>Kollaps des ÖV</strong>.  Eine von den Genfer Verkehrsbetrieben durchgeführte Studie prognostizierte, dass die Fahrgastzahlen innert weniger Tage nach der Umsetzung der Initiative um etwa 30 Prozent steigen würden.</p>
<p>Sami Kanaan, Präsident des VCS Genf: <em>&#8220;In der Praxis ist der Vorschlag deshalb nicht umsetzbar. Ich befürchte, dass die öffentlichen Verkehrsmittel nach der Freigabe zunächst vollkommen überlastet wären.&#8221;</em> Die Folge: Verspätungen sowie überfüllte Busse und Trams. Kanaan weiter: <em>&#8220;Die Initiative provoziert hohe Erwartungen, die in der Realität leider nicht zu halten sind. Die anfängliche Euphorie wäre schnell verflogen und die Menschen würden sich enttäuscht abwenden.&#8221;</em></p>
<h3>Eure Meinung</h3>
<p>Jetzt ist eure Meinung gefragt! Seht ihr die Sache genau so, wie ich? Oder seid ihr komplett anderer Meinung? Welche Dinge sollte man bei der Thematik &#8220;Gratis-ÖV&#8221; noch in Betracht ziehen und wo liegen eurer Meinung nach die Vor- und Nachteile? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ergebnisse der grossen Leser-Umfrage sind da!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/09/16/ergebnisse-der-grossen-leser-umfrage/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 13:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[ergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[survey.io]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ergebnisse der grossen Leser-Umfrage sind endlich da! Schaut, wie ihr auf die einzelnen Fragen geantwortet habt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="2009-09-08 08-48-38 von Enzojz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/enzojz/3915160168/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2538/3915160168_1a57eaea64.jpg" alt="2009-09-08 08-48-38" width="500" height="333" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Enzojz (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
<p>So, heute kann ich euch endlich die lange erwarteten Umfrageergebnisse zukommen lassen. Eure Antworten waren für mich sehr erkenntnisreich und helfen mir, schweizweit.net in Zukunft noch näher an den &#8220;Kundenwünschen&#8221; zu betreiben.</p>
<p>Kurz zusammengefasst:</p>
<ul>
<li> Google liegt an der Spitze</li>
<li> Ohne schweizweit.net? Lieber nicht!</li>
<li> Foren als Alternative: Nur wenn es sein muss</li>
<li> &#8220;Public Transport Infotainment&#8221;</li>
<li> Mund-zu-Mund-Propaganda als Erfolgsrezept</li>
</ul>
<p>Und nun die einzelnen Ergebnisse im Detail:</p>
<h3>Herkunft</h3>
<p>Wenig überraschend: <strong>Die meisten Besucher kamen natürlich über Google.</strong> Das ist bei den meisten Blogs und auch bei sehr vielen Webseiten so.</p>
<p>Bereits durch die täglichen Analysen von Google Analytics wusste ich, dass rund 70 Prozent aller täglichen Leser über Google auf schweizweit.net gelangen. Es ist aber schwierig, über G&#8217;Analytics herauszufinden, woher die heutigen <strong>STAMMLESER</strong> ursprünglich kamen.</p>
<p>Da vermutlich fast alle, welche an der Umfrage teilgenommen haben, Stammleser von schweizweit.net sind, habe ich darüber nun genauere Ergebnisse.</p>
<p>36.4 Prozent der Stammleser kamen ursprünglich über Google. An zweiter Stelle rangieren andere Blogs mit 29.1% und danach kommen Freunde / Kollegen mit 14.5%.</p>
<p>Blog, Freunde, Kollegen&#8230; Dies zeigt deutlich, dass schweizweit.net sehr stark von Mund-zu-Mund-Propaganda profitiert und die Google-Suche für die längerfristige Leserbindung eine untergeordnete Rolle spielt. Ich weiss, ich habe es diese Woche schon einmal erwähnt, aber ich kann es einfach nicht genug oft sagen: Vielen, vielen Dank für das Weiterempfehlen <span style="text-decoration: line-through;">meines</span> unseres Blogs!!!</p>
<h3>Verbundenheit</h3>
<p>&#8220;Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du schweizweit.net nicht mehr benutzen könntest.&#8221; Ich weiss, eine sehr komische Frage. Doch durch genau diese Frage möchte das von mir benutzte Umfragetool (survey.io) herausfinden, wie verbunden sich die Leserinnen und Leser mit schweizweit.net fühlen.</p>
<p>Dabei zeigte sich: Sehr enttäuscht wären 29.1%, ein wenig enttäuscht 50.9%. Die restlichen 18.2 Prozent wären nicht enttäuscht. <strong>Dieses deutliche Ergebnis hätte ich so nicht erwartet.</strong> Bis anhin war ich mir nicht bewusst, dass bei vielen Lesern eine so grosse emotionale Bindung zu schweizweit.net besteht.</p>
<p>Eine bessere Motivation, das Projekt weiterzuführen und bei Gelegenheit auch auszubauen, gibt es natürlich nicht. ;-)</p>
<p>Doch trotz allem Lob gibt es natürlich auch Dinge, die ich in Zukunft besser machen kann oder sogar muss. Dazu gehören zum Beispiel politische Themen und Anspielungen, die ich in Zukunft wohl besser lassen werde und Artikel, die bei einigen Lesern als egozentrisch rüberkamen. Diese Erkenntnis gewann ich beim Durchlesen der Antworten, welche mir die Umfrageteilnehmer geschickt haben. Hier ein Auszug davon:</p>
<ul>
<li>zu ego</li>
<li>Dieser Blog ist eine angenehme Abwechslung im Berufsalltag. Vor allem für Bahninteressierte&#8230;</li>
<li>Witziger blog, der aber dennoch sehr sachliche und fundierte Informationen bietet. Als Fahrgast des öVs interessiert es mich sehr, was Zugbegleiter so denken.</li>
<li>I like to know the latest news of the public transport. It&#8217;s mostly very interessting, but sadly you Andreas haven&#8217;t even the same meaning like me in the subject foreigners. =) sorry:D</li>
<li>i&#8217;m travelling around a lot by train and like the first-hand-infos as well as the stories about common events with passengers like me ;-)</li>
<li>Ist viel zu politisch geworden und bleibt seinem Slogan nicht mehr treu.</li>
<li>Andreas, dein Blog ist gute Unterhaltung. Aber wie bei jeder Unterhaltung: wenn es nicht da wäre, würde ich es nicht vermissen. Oder ich würde andere Blogs intensiver lesen.</li>
<li>Wäre der Verlust des vielseitigsten deutschsprachigen Bahnblogs und zudem der Verlust von zumindest einem kleinen bisschen Schweizerdeutsch, wo es durchblinkt (da es &#8220;hier oben&#8221; eh so selten gesprochen wird).</li>
<li>Kenne nur wenig vergleichbare Seiten die als Ersatz dienen könnten</li>
<li>Schweizweit.net ist zu einer relevanten Stimme im Schweizer öV avanciert, und deshalb würde ich als Journalist nur ungern darauf verzichten.</li>
<li>Der Blog offerierte in letzter Zeit kaum noch interessante Artikel aus dem Alltag der SBB. Dies ist der Grund, weshalb ich überhaupt diesen Blog lese!</li>
<li>Ja, jeder Blogg,der verschwindet ist Schade, aber sind wir ehrlich: es geht auch ohne.</li>
<li>Ich lese gerne die Stories und Erlebnisse von dir als Kondukteur. Ich mag die SBB und du trägst du diesem positiven Image bei :-)</li>
</ul>
<h3>Alternativen zu schweizweit.net</h3>
<p>Als ehemaliger KV-Stift mit Berufsmatura liegt es in der Hand, dass ich &#8220;von Natur aus&#8221; dazu neige, schweizweit.net wie mein kleines Unternehmen zu betreiben. <strong>Parallelen zwischen einem Unternehmen und einem Blog gibt es auf jeden Fall. </strong>Man hat Einnahmen und Ausgaben, wenn alles gut läuft (so wie bei schweizweit.net im Moment) dann hat man auch einen kleinen Gewinn am Ende des Jahres, man muss sich um seine Kunden / Leser kümmern, und ab und zu eine kleine Kundenbefragung durchführen, so wie ich es hier getan habe.</p>
<p>Deshalb ist es dann auch interessant zu sehen, welche Alternativen die Leser beim Verschwinden von schweizweit.net nutzen würden. Denn diese Alternativen sind automatisch auch meine heutigen Konkurrenten, die es im Auge zu behalten gilt.</p>
<p>Während 78.2 Prozent der Besucher sagten, keine Alternativen zu kennen, so antworteten doch 20 Prozent, dass sie sehr wohl ähnliche Medien kennen. (Die restlichen paar Prozent liessen die Frage unbeantwortet.)</p>
<p>Als Alternativen wurden genannt:</p>
<ul>
<li> Intranet SBB</li>
<li> SBB-Website</li>
<li> bahnforum.org</li>
<li> andere Bahnforen</li>
<li> rbde565.ch</li>
<li> bahnonline.ch (&#8220;das wäre aber nicht mehr das selbe!&#8221;)</li>
</ul>
<p>Irgendwann vor rund einem Monat, nachdem ich die ersten Resultate der Umfrage hatte, stellte ich mir dann die Frage: <strong>&#8220;Ein Forum? Ja weshalb eigentlich nicht?!&#8221;</strong> Bestimmt wäre es eine tolle Ergänzung für schweizweit.net, wenn es hier auch ein kleines, feines Forum gäbe.</p>
<p>Denn die Welt des öffentlichen Verkehrs ist so interessant und vielfältig, dass sie sich unmöglich in wöchentlich 2-3 Artikeln wiedergeben lässt. Ein Forum, in welchem die Leser auch selber Themen bringen können, wäre mit Sicherheit ein spannendes Experiment.</p>
<p>Wie und ob es ankommen wird, das wird man dann sehen. Ein Versuch ist es auf alle Fälle wert. Mehr Details gibt es in den nächsten Wochen hier auf diesem Blog.</p>
<h3>Vorteile und Nutzen</h3>
<p>Jetzt wird es interessant! Welche Vorteile seht ihr als Leser in schweizweit.net? <strong>Welchen Nutzen habt ihr davon, die Artikel zu lesen?</strong> Zahlreiche Antworten haben mich erreicht; hier ein kleiner Querschnitt davon:</p>
<ul>
<li>Insight into the live of a Bähnler.</li>
<li>Abwechslung im Berufsalltag. Zeitweise auch Beiträge zu &#8220;schmunzeln&#8221;</li>
<li>Informationen über die SBB</li>
<li>öV-Themen und Informationen aus Zugbegleiter-Sicht.</li>
<li>Nutzen? *hmm* die Geschichten sind unterhaltsam und häufig kann man schmunzeln.</li>
<li>Alles rund um die SBB aus erster Hand. (natürlich mit entsprechendem Fachwissen)</li>
<li>Zeitvertreib</li>
<li>the latest, best and most interesting news of the public transport.</li>
<li>sbb infos and entertainment</li>
<li>Ich sehe viele Situationen aus Sicht des Zugpersonals. Als Verkäufer P-KS ist dies wichtig und es viele Fälle erheitern mich und bringen Vergleiche mit meinen Kunden.</li>
<li>Unterhaltung und Information über die Bahn</li>
<li>Auf dem neuesten Stand sein, was die Eisenbahn betrifft und zwischendurch auch etwas zum Lachen zu haben (wie z. B. die Geschichte mit dem lauten Schiss-Ding namens MacBook und der alten Dame;-))</li>
<li>Bähnler &#8211; Hintergrundinformationen, Unterhaltung</li>
<li>Ich habe mal die Chance bekommen, einen Beitrag zu schreiben. Zusätzlich gibt es mir einen Einblick in das Leben eines engagierten Eisenbahners.</li>
<li>ein Tütchen Schweizerdeutsch zum Lesen (wenn du mal wieder so ahrgäste hast, die was Tolles sagen) und interessante Geschichten rund um die SBB</li>
<li>Bahnbezogene News aus erster Hand Mehr oder weniger Wissenswertes zum öV das mir sonst nie aufgefallen wäre</li>
<li>Lustigi Storys über dä Bahnbetrieb und au Infos zu Agebot</li>
<li>Ich schätze vor allem die Anekdoten aus dem Kondukteur-Alltag sowie die pointierten Kommentare zu Berichten in der Tagespresse, z.B. zum Meyer-Interview vor einigen Wochen.</li>
<li>keinen Besonderen. Sorry :)</li>
<li>Es regt mich teils zum Nachdenken an. Auch die Arbeit des SBB-Personals zu verstehen und deren Sicht zu sehen. Ich denke, es ändert auch mein Verhalten, gegenüber dem Personal.</li>
<li>Infos und auch Neuigkeiten der SBB, ausserdem Alltagsgeschichten, welche einfach spannend sind.</li>
<li>Lustige Geschichten aus dem Alltag eines Zugbegleiters! &#8211; Sprich Unterhaltung.</li>
</ul>
<p>Es zeigt sich, dass die Leserinnen und Leser auf schweizweit.net vorallem etwas suchen: <strong>Information und gleichzeitig Unterhaltung.</strong> &#8220;Public Transport Infotainment&#8221; sozusagen. :)</p>
<p>Wobei, eigentlich könnte der Slogan <strong>&#8220;Public Transport Infotainment&#8221;</strong> fast den heute im Logo enthaltenen Spruch &#8220;Täglich unterwegs in der Schweiz&#8221; ablösen… Was meint ihr?</p>
<h3>Mund-zu-Mund-Propaganda</h3>
<p>Nun wären wir also wieder bei dem Thema, welches ich bereits am Beginn des Artikels angeschnitten habe. Erstaunlicherweise geben ganze 40% der Leserinnen und Leser an, schweizweit.net bereits einmal weiterempfohlen zu haben. 60 Prozent haben dies bisher noch nie getan.</p>
<p>Und für genau diese 60 Prozent habe ich hier eine Liste jener Aussagen, welche die anderen 40 Prozent für die Weiterempfehlungen benutzt haben. So als Vorlage, falls ihr auch mal jemanden auf schweizweit.net aufmerksam machen möchtet. ;-)</p>
<ul>
<li>A very nice Blog of a bähnler</li>
<li>Sehr interessanter Blog über den ÖV</li>
<li>Da bloggt ein Bähnler :-)</li>
<li>keine Ahnung mehr, den Blog hab ich schon häufig in Gesprächen mit Kollegen erwähnt, meistens wenn es irgendwie um die SBB ging.</li>
<li>Nur mit &#8220;en super Siite, muesch mol druf go luege&#8221;&#8230; :-D</li>
<li>Dass jemand vom Zugpersonal einen interessanten Blog hat.</li>
<li>&#8220;Das beste Blog rund um Eisenbahnen &#8211; und dazu noch aus der Schweiz!&#8221; (quasi zwei tolle Sachen unter einer Adresse)</li>
<li>Ein Blog von einem Kondukteur der allerlei interessantes von der SBB berichtet. Sollte reichen um einen Bahnfan gwundrig zu machen ;)</li>
<li>Blog vomene Conductor</li>
<li>Ich leite einzelne Artikel direkt an interessierte Personen weiter.</li>
<li>An Arbeitskollegen gute Artikel per Mail zugestellt.</li>
</ul>
<h3>Wer hat den grössten Nutzen?</h3>
<p>Mit der Frage: &#8220;Welche Art von Person würde Deiner Meinung nach am ehesten von schweizweit.net profitieren?&#8221; wollte ich herausfinden, wo in den Augen meiner Leser meine ideale Zielgruppe liegt.</p>
<p><strong>Wer profitiert also am meisten von schweizweit.net?</strong> Ein Umfrageteilnehmer hat den Nagel wohl auf den Kopf getroffen. Seine Anwort: <strong>&#8220;Andreas Hobi&#8221;</strong> ;-)</p>
<p>Doch nun weiter zu ein paar anderen Vorschlägen:</p>
<ul>
<li>Nicht-Bähnler</li>
<li>SBB-Mitarbeiter</li>
<li>Die gleich veranlagt sind</li>
<li>Jeder der am ÖV interessiert ist</li>
<li>Bahnfahrer, Bahnfans</li>
<li>öV-Fahrgäste, Social Networkers</li>
<li>Pendler, ÖV Interessierte</li>
<li>Alle Pendler und sonstige Zugpasagiere und auch die ständigen Nörgeler gegen die SBB</li>
<li>ÖV-Kunden, Bahnfreaks, ÖV-Interessierte</li>
<li>Zugreisende in der Schweiz (da gute Informationsquelle) und Deutschland (man wird ja nochmal von einem gut funktionierenden Bahnsystem träumen bzw. lesen dürfen)</li>
<li>SBB-Fans und -regelmässignutzer</li>
<li>alle bahninteressierten, welche auch etwas über das Menschliche beim Zugfahren lesen wollen, es ist nicht nur ein technischer Blog!</li>
<li>Wohl jene, die sie jetzt scho benutzen &#8211; Bähnler, öV-Interessierte und Medienschaffende.</li>
<li>Jedermann, der sich nur ansatzweise für die Bahn interessiert :-) .</li>
<li>ÖV affinge junge Blogleser</li>
</ul>
<p>Man sieht, in den Augen der heutigen Leser dürften sich <strong>vor allem regelmässige SBB-Kunden</strong> für schweizweit.net interessieren. Wenn ihr also das nächste Mal im Zug sitzt und euch die Smalltalk-Themen für die Unterhaltung mit eurem Gegenüber ausgehen: Ihr wisst nun, was ihr zu tun habt; über schweizweit.net lässt es sich stundenlang diskutieren! ;-)</p>
<h3>Verbesserungen</h3>
<p>&#8220;Wie kann ich schweizweit.net verbessern, um deine Bedürfnisse besser zu erfüllen&#8221; war die letzte Frage. Hier wiederholten sich teilweise Aussagen aus vorherigen Fragen. Trotzdem war es natürlich äussert erkenntnisreich, zu sehen, woran ich noch arbeiten muss:</p>
<ul>
<li>sozialer</li>
<li>es ist eigentlich gut so wie es jetzt ist, habe nichts auszusetzen</li>
<li>&#8220;Schuster, bleib bei deinen Leisten&#8221; &#8211; bisher ein meist ansprechender Mix von unterhaltsamen und vertiefenden Bahn-Stoffen.</li>
<li>Wieder mehr Geschichten aus dem Beruftalltag. Leider hat die Frequenz an Blogbeiträgen in letzter Zeit abgenommen</li>
<li>vielleicht ein bahn-newsticker</li>
<li>Beim Schwerpunkt Bahn bleiben, ich lese den Blog deswegen, nicht wegen was anderem</li>
<li>Back to the roots!</li>
<li>Qualität statt Quantität, bitte beim Thema bleiben. In letzter Zeit waren doch einige Artikel dabei die du meinetwegen in einem andern Blog hättest posten können. Dass das Interesse hier nicht überwältigend war war wohl auch an den (fehlenden) Kommentaren zu erkennnen ;)</li>
<li>Weniger SBB-Promo-Stuff, mehr Geschichten aus dem Alltag.</li>
<li>ist schon ziemlich gut so!</li>
<li>vellicht meh Storys und weniger SBB-Wärbig ;)</li>
<li>Bitte die Episoden aus dem Kondukteur-Alltag auf keinen Fall vernachlässigen.</li>
<li>z. Bsp. auf Aktionen der SBB Hinweisen. Im konkreten Fall an eine Aktion wie sie momentan läuft, nämlich der des Monats-GA zum Halbtax für Fr. 200.&#8211;</li>
<li>mehr Artikel zum Alltag des Zugbegleiters, weniger Reisetipps, mehr Infos auch zu Vorschriften von SBB, die den Arbeitsalltag beeinflussen.</li>
<li>Lass es sein wie es ist.</li>
<li>Ich lese gerne Hintergrundinformationen, aber auch Meinungen von dem Zugpersonal allgemein. So wie&#8217;s ist, gefällt es mir sehr gut. Ich wüsste nich was ich ändern würde. Mach weiter so!</li>
<li>Schon mal über einen Podcast nachgedacht? Also als Ergänzung. Würde ich toll finden, und als Bahnreisender hätte ich auch die Ideale gelegenheit diesen zu sehen oder zu höhren&#8230;</li>
</ul>
<p>Also einen Podcast wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Dazu fühle ich mich zu wenig geeignet. ;-) Andere Vorschläge hingegen werde ich auf jeden Fall versuchen umzusetzen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Soweit die Ergebnisse der Umfrage. Ich werde natürlich versuchen, möglichst vieler eurer Inputs umzusetzen, so dass schweizweit.net noch besser euren Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Wenn auch ihr euren Teil zum Erfolg von schweizweit.net beitragen möchtet, dann bin ich für Mund-zu-Mund-Propaganda, Erwähnungen auf euren Blogs und Verlinkungen sehr dankbar! :)</p>
<p>Zur Erinnerung: Einzelne Artikel könnt ihr in wenigen Sekunden weiterempfehlen, indem ihr am Ende des Artikels bei der Rubrik &#8220;Jetzt weitersagen!&#8221; auf den Link &#8220;<strong>&gt;&gt; Diesen Artikel mailen</strong>&#8221; klickt. Der Empfänger erhält dann dann kompletten Artikel in sein Postfach. Versucht es doch gleich, indem ihr diesen Artikel per Mail versendet.</p>
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		<title>Was passiert, wenn die Schweinegrippe die Schweiz trifft?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/07/23/was-passiert-wenn-die-schweinegrippe-die-schweiz-trifft/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 12:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>
		<category><![CDATA[schweinegrippe]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie wird sich die Schweinegrippe in der Schweiz auswirken? Und wie ist die SBB darauf vorbereitet?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="Trains are red in Switzerland von christianmeichtry bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/miege/1437998708/"><img class="aligncenter" src="http://farm2.static.flickr.com/1214/1437998708_caad378391.jpg" alt="Trains are red in Switzerland" width="500" height="220" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) christianmeichtry (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
<p><em>Ende April und anfangs Mai 2009 war das Thema Schweinegrippe in unseren Medien sehr präsent. Seither liest man nur noch sporadisch von diesem hoch ansteckenden Virus. Nun aber warnen die Gesundheitsorganisationen davor, dass im Herbst eine riesige Schweinegrippe-Pandemie auf uns zurollen wird. In Deutschland (und damit sehr wahrscheinlich auch in der Schweiz) soll rund jeder Dritte daran erkranken. Welche Auswirkungen hat das auf unser alltägliches Leben? Und wie sehr würde die SBB davon getroffen?</em></p>
<p>Diese oben stehende und kursiv geschriebene Einleitung habe ich <strong>anfangs Monat</strong> geschrieben, bevor ich mich dann aber entschieden habe, ihn nicht zu veröffentlichen. Dies, weil ich befürchtete, dass sich das Interesse an diesem Thema in Grenzen halten wird. Doch letzte Woche holte mich die Realität ein, als in diversen Medien die Schlagzeile zu lesen war: <strong>&#8220;Schweinegrippe: Pandemie wird die Schweiz erfassen&#8221;</strong>.</p>
<h3>Auswirkungen auf die Schweiz</h3>
<p>Experten rechnen in der Schweiz mit einer halben bis zwei Millionen Schweinegrippe-Erkrankten.</p>
<p>Wenn man Hochrechnungen aus Deutschland auf Schweizer Verhältnisse umrechnet, heisst das: 1.2 Millionen gehen deswegen zum Arzt, 34&#8217;700 müssen in ein Spital. Mehr als 9&#8217;300 Personen sterben.</p>
<p>Bei einer solchen Grippe-Pandemie ist <a href="http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Grippe-Pandemie-Wenn-Millionen-Deutsche/704623.html">laut der deutschen Zeitschrift Stern</a> davon auszugehen, dass Teile des öffentlichen Lebens nahezu lahm gelegt werden. Vermutlich schliessen Schulen, damit das Virus nicht weiter verbreitet wird. Der öffentliche Verkehr fährt nicht mehr so regelmässig, da einzelne Züge, Busse, Trams und Schiffe mangels Personal ausfallen.</p>
<p>Gemäss dem Artikel fehlen überall Mitarbeiter, so zum Beispiel Fluglotsen, Friseure oder Sicherheitspersonal im Kernkraftwerk. Und in Supermärkten würden sich die Regale leeren, weil in der Logistik Personal fehlt.</p>
<h3>Verkehrschaos programmiert?</h3>
<p>Wenn man nun liest, dass während einer Schweinegrippe-Pandemie eventuell Züge ausfallen würden, dann könnte man unter Umständen befürchten, dass die übrig bleibenden Züge hoffnungsvoll überfüllt sein werden. Ich sehe das nicht so, denn ich bin der Meinung, dass während einer solchen Pandemie sowieso viel weniger Zug gefahren wird und die Leute eher zu Hause bleiben. Entweder weil sie krank sind, oder weil sie sich nicht anstecken möchten.</p>
<p>So gesehen wäre es &#8211; was das Platzverhältnis in den Zügen anbelangt &#8211; auch nicht so schlimm, wenn dann nur noch jede Stunde statt alle 30 Minuten ein Zug fährt. Oder auf einigen Linien jede zweite Stunde statt alle 60 Minuten.</p>
<p>Und auch die Befürchtungen von Nina Bulbitz auf stern.de teile ich nicht ganz. Sie rechnet damit, dass sich die Regale in den Supermärkten leeren werden, weil zu wenig Personal vorhanden ist, welches die Produkte auffüllt. Ich hingegen bin der Meinung, dass während einer Pandemie sowieso viel weniger eingekauft wird. Die Verkäufe bei den Lebensmitteln gehen leicht zurück, bei den Konsum und Non-Food-Artikel hingegen wird man starke Rückgänge verzeichnen. So ist es dann kein Problem, einige Non-Food-Verkäufer vorübergehend in der Lebensmittelabteilung für das Auffüllen der Regale einzuteilen und so die Versorgung der Kundinnen und Kunden sicher zu stellen.</p>
<p>Vielleicht aber &#8211; und das ist meine Vermutung &#8211; ist auch <strong>alles bei weitem nicht so schlimm</strong>. In den Medien habe ich schon Stimmen gehört, die zwar sagten, die Schweinegrippe sei hoch ansteckend, jedoch von ihrer Gefährlichkeit her weniger schlimm als eine normale Grippe. Wer die Schweinegrippe habe, fühle sich eher wie erkältet als wie von einer normalen Grippe infiziert und habe teilweise nicht einmal Fieber. Solange das Virus nicht mutiert, muss man anscheinend keine Angst davor haben.</p>
<h3>Was meint die SBB dazu?</h3>
<p>Die SBB verfolgt die Entwicklungen der Schweinegrippe sehr aufmerksam. Derzeit besteht laut SBB aber kein aktuter Handlungsbedarf.</p>
<p>Trotzdem ist sie laut eigenen Angaben für den Fall einer Pandemie gut vorbereitet. Sie analysiert laufend die Lage und steht in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden. Ausserdem hat die SBB bereits in Zusammenhang mit der Vogelgrippe vor drei Jahren verschiedene Szenarien für den Bahnbetrieb und die Mitarbeitenden erarbeitet.</p>
<p>Es ist zwar möglich, dass auf kleinen Nebenlinien der Betrieb eingeschränkt wird. Jedoch rechnet die SBB nicht damit, dass Züge grossflächig ausfallen.</p>
<h3>Situation in anderen Betrieben</h3>
<p>Beim Schweizer Fernsehen bereitet man sich auch auf die sehr wahrscheinlich kommende Pandemie vor. Eine Arbeitsgruppe ist daran, Szenarien eines drohenden Personalausfalls durchzuspielen. SF-Sprecher David Affentranger: &#8220;Das Wichtigste ist, dass wir den Service Public aufrechterhalten können.&#8221; Die Nachrichten-Sendungen würden zuletzt aus dem Programm genommen, wie der Sprecher auf persoenlich.com mitteilt.</p>
<p>Weiter meint Affentranger: &#8220;Wenn ein grosser Teil unseres Personals von der Pandemie betroffen ist, werden wir auf einzelne Sendungen verzichten müssen. Wenn notwendig, werden Redaktionen zusammengelegt. Und das gesunde Personal wird sich abteilungsübergreifend aushelfen.&#8221;</p>
<p>Auch bei den Detailhändlern Migros und Coop bereitet man sich vor. So ist es dort möglich, dass der Offenverkauf eingestellt und Gemüse sowie Früchte so viel wie möglich abgepackt wird.</p>
<p>Bei Coop will man ausserdem nicht ausschliessen, dass einzelne Non-Food-Läden geschlossen würden. Ausserdem ist es möglich, dass beim Migros-Eingang die Hände desinfiziert werden müssen und Masken abgegeben werden.</p>
<h3>Weitere Artikel zum Thema &#8220;Schweinegrippe&#8221; aus den Medien</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Schulen--schweizweit-schliessen/story/24370838">Schulen schweizweit schliessen?</a></li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/wachsam_sein_aber_nicht_panisch_1.3062976.html">&#8220;Wachsam sein, aber nicht panisch&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=83479">Schweizer Fernsehen rüstet sich gegen Schweinegrippe</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Am-MigrosEingang-gibts-eine-Maske-und-Desinfektionsmittel/story/26733649">Am Migros-Eingang gibts eine Maske und Desinfektionsmittel</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Gleise überschreiten: Es kann schlimm enden!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/03/03/gleise-uberschreiten-es-kann-schlimm-enden/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 13:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[SBB]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Überschreiten der Gleise ist verboten, das weiss jedes Kind - oder vielleicht doch nicht? Immer wieder kommt es aus Leichtsinnigkeit zu schweren Unfällen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Marcel Manhart Gleise überschreiten verboten Sargans" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/gleissargans.jpg" alt="" width="495" height="347" /></p>
<p>Eisenbahngleise zu überschreiten ist brandgefährlich. Das weiss jedes Kind &#8211; <strong>könnte man meinen</strong>. Doch dem ist leider nicht so; immer wieder kommt es zu sehr schlimmen Unfällen, weil Personen eine Abkürzung nehmen wollten. Manche haben dabei tatsächlich abgekürzt &#8211; nämlich ihr Leben.</p>
<p>Marcel Manhart &#8211; Leser von schweizweit.net und Autor diverser ÖV-Blogs &#8211; hat das oben stehende Bild geschossen. Per Zufall war er vor Ort, als jemand die Gleise in Sargans überschritt. Dies direkt vor einem stehenden Personenzug.</p>
<p><em>(BTW: Bei der Person auf dem Gleis handelt es sich nicht um den Lokführer. Dieser war zum Zeitpunkt des Fotos gemäss Marcel in der Lok.)</em></p>
<p>Das diese <strong>Situation auf dem Foto kein Einzelfall</strong> ist, konnte man in den letzten Tagen sehen, als Schnee bis in die Niederungen herunter fiel. Zahlreiche <strong>Fussabdrücke im Schnee</strong> bei den Bahnhöfen zeugten von ebenso zahlreichen Gleisüberschreitungen.</p>
<p>Im Tagblatt-Artikel <a href="http://www.tagblatt.ch/lokales/rheintal/rt-ur/Schock-Kinder-auf-den-Schienen;art166,1269146">&#8220;Schock: Kinder auf den Schienen&#8221;</a> von René Schneider verweist Daniele Pallecchi von der Medienstelle der SBB darauf, dass &#8220;jedes Kind&#8221; wisse, dass das Überschreiten der Schienen lebensgefährlich und darum verboten ist. So steht es auch (mehrsprachig und mit gut verständlichem Piktogramm) auf grossen Tafeln zwischen den Perrons, so weiss es jeder, und jedes Kind bekomme das mit, meist bevor es lesen kann. Es sei nicht zuletzt auch Sache der Eltern, dass Kinder nicht am Bahnhof spielen. Die Bahn könne nicht rund um die Uhr an allen 800 Bahnhöfen die Perrons überwachen. Doch hätte die Bahnpolizei, wenn sie denn zugegen gewesen wäre, die Möglichkeit gehabt, die fehlbaren Kinder bzw. deren Eltern zu büssen.</p>
<p>In letzter Zeit hörte ich wieder vermehrt von Gleisüberschreitungen; teilweise von Arbeitskollegen, manchmal via <a href="http://www.google.de/alerts">Google Alerts</a>. Und dann erreichten mich noch unabhängig voneinander ein Email und ein Kommentar zu diesem Thema.</p>
<p>Das Email lautete folgendermassen:</p>
<blockquote><p>Guten Tag</p>
<p>Ich bin während einer Recherche im Internet auf Ihre Homepage gestossen, die vermuten lässt, dass Sie sich bei der SBB gut auskennen. Vielleicht können Sie mir bei der folgenden Sache einige Informationen geben. Gestern ist mir beim Bahnhof in Lugano die Dummheit unterlaufen, dass ich einigen Italienern über die Gleise gefolgt bin um nicht den letzten Zug nach Bellinzona zu verpassen. Die zweite Dummheit war, sich dabei erwischen zu lassen, denn hinter dem Regionalzug standen zwei Bahnpolizisten, die gleich darauf unsere Personalien aufgenommen haben. Keiner von beiden konnte mir die Höhe des Bussgeldes nennen. Nun zu meiner Frage: Wissen Sie vielleicht, mit welchem Bussgeldbetrag zu rechnen ist bzw. wo ich diese Auskunft einholen könnte?</p>
<p>Vielen Dank und beste Grüsse</p></blockquote>
<p>Ich denke, da muss man nicht mehr viel sagen, oder? Egal wie knapp ihr dran seit, <strong>SPRINGT NIE ÜBER DIE GLEISE!</strong> Und auch wenn ihr euch noch so sicher seid, dass euch nichts geschieht: Das haben alle anderen vor euch auch gedacht&#8230; Denn ich bezweifle, dass jemand über die Gleise springen würde, wenn er sich unsicher fühlt. Und trotzdem kommt es immer wieder zu schlimmen Unfällen. Deshalb: <strong>MACHT SOLCHEN BLÖDSINN BITTE NICHT!</strong></p>
<p>Ich empfehle euch an dieser Stelle auch, den Artikel <a href="http://www.chris-weblog.com/?p=215">&#8220;Und manchmal sind Bahnfahrten einfach nur traurig&#8230;&#8221;</a> von Chris zu lesen. Dort beschreibt er, wie er spätabends in einem Zug sass, als der Lokführer plötzlich eine Notbremsung einleitete. Es stellte sich heraus, dass jemand unter den Zug geraten ist, beziehungsweise direkt vor den Zug lief.</p>
<p>In den Kommentaren zum Artikel kommen dann auch die involvierten SBB-Zugbegleiter, jemand der selbst einen nahe stehenden Menschen durch ein Zugunglück verlor und eine Frau die ähnliches wie Chris erlebt hat zu Wort. Sehr eindrücklich!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Gleise überschreiten verschiedene Sprachen" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/gleisstopp.jpg" alt="" width="475" height="357" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein typischer Arbeitstag eines SBB-Zugbegleiters</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/01/15/ein-typischer-arbeitstag-eines-sbb-zugbegleiters/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 13:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kondukteur]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine durchschnittliche Tour eines SBB-Kondukteurs von Chur nach Brig und zurück.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="Old over new von losvizzero bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/folcobanfi/561328814/"><img class="aligncenter" src="http://farm2.static.flickr.com/1073/561328814_9713f2c771.jpg" alt="Old over new" width="500" height="375" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) <a href="http://www.flickr.com/photos/folcobanfi/">Iosvizzero</a> (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
<p>Vor einigen Tagen fuhr ich zum ersten Mal nach Brig, durch den Lötschbergbasistunnel. Abgesehen von der für mich neuen Strecke (die ich bisher nur aus der Theorie und den Unterlagen kannte) gestaltete sich die Tour ganz durchschnittlich; nur der Beginn hätte ein bisschen weniger dramatisch sein können&#8230;</p>
<h3>Das Ehepaar mit dem Kinderwagen</h3>
<p>Abfahrtszeit wäre um 13:09 Uhr gewesen, nun war es bereits 13:10 Uhr. Der Zug aus St. Moritz traf mit einer geringfügigen Verspätung in Chur ein, doch die Passagiere realisierten alle, dass sie nun schnell umzusteigen haben, damit unser Zug pünktlich abfahren kann (und sie noch mitfahren können).</p>
<p><strong>Alle realisierten das? Nein, eben leider nicht!</strong> Da gab es diese Familie, die doch tatsächlich das Gefühl hatte, alle anderen Fahrgäste (um die 200 Personen) müssten auf sie warten, bis auch sie ihren Lieblingsplatz gefunden hatten.</p>
<p>Denn obwohl der Zug nur zu etwa einem Viertel gefüllt war, liefen sie <strong>den ganzen Zug entlang, an 6 Wagen vorbei</strong> in Richtung Zugsende. Das Ehepaar war mit einem Kinderwagen unterwegs und als sie auf Höhe des doppelstöckigen Familienwagens waren (in welchem es extra viel Platz für Kinderwagen hat), rief ich ihnen zu, sie sollen doch bitte einsteigen, damit wir abfahren können. <strong>Die Abfahrtszeit war längst vorüber.</strong></p>
<p>Doch sie wussten es anscheinend besser als ich, liefen am Familienwagen vorbei nach hinten zu den einstöckigen Wagen. Als sie etwa beim dritten einstöckigen Wagen ankamen, realisierten sie, dass man da ja nur über Treppen in den Zug gelangt. Der Ehemann rief mir zu: <strong>&#8220;Mit euerne Schiiswäge chanme mitem Chinderwage ja nöd mal richtig iistiege! Helfet sie eus gfälligst!!!&#8221;</strong></p>
<p>Aus Sicherheitsgründen muss ich bei der Abfahrt jedoch einen guten Blick auf den gesamten Zug haben, so dass ich die &#8220;nett formulierte Bitte&#8221; höflich ablehnte. Ich rief ihnen stattdessen zu, dass ich ihnen gesagt hätte, sie sollen beim Familienwagen einsteigen. Nun hätten sie das Geschenk. &#8220;Dem seit me also Kundedienst?&#8221;, wollte der Mann nun wissen. <strong>&#8220;Scheiss SBB!&#8221;</strong> Ich lachte nur und drehte ihm demonstrativ den Rücken zu.</p>
<p>Als sie endlich eingestiegen waren, fuhren wir mit Verspätung los nach Zürich.</p>
<p>Bei der Kontrolle dann sagte ich den Beiden: <strong>&#8220;Entschuldigen Sie bitte, ich konnte ja nicht ahnen, dass sie beide taub sind und mich deshalb nicht hören konnten&#8230;&#8221;</strong> Doch der Mann erwiderte: &#8220;Ich kann Sie sogar sehr gut hören! Aber das wäre ja noch, dass uns die SBB befiehlt, wo wir einzusteigen hätten! Wir wählen unseren Platz gefälligst selber aus! Und ausserdem muss ich Ihnen sagen: Sie sind stinkfrech!&#8221;. Nun, er soll da mal &#8220;direkt&#8221; nicht mit &#8220;stinkfrech&#8221; verwechseln&#8230;</p>
<h3>Stolzer Familienvater</h3>
<p>Ich interpretiere das Verhalten dieses Mannes so: Als stolzer Familienvater und Ehemann wollte er seinem Baby (dem Kleinkind) und seinem Baby (der Ehefrau) zeigen, auf welchem Platz er werktags zur Arbeit fährt. Er wollte ihnen demonstrieren, wie er jeweils dorthin fährt, wo er das Haushaltseinkommen verdient.</p>
<p>Ich denke, er wollte seiner jungen Familie zeigen, auf welchem Sitz er frühmorgens und spätabends sitzt, kurz nachdem er die Familie verlassen hat oder zu ihr zurückkehrt.</p>
<p>Vermutlich wollte er Anerkennung: <strong>&#8220;Guät Papi, das machsch du guäääääääät!&#8221;</strong> ;)</p>
<p>Anders kann ich es mir nicht erklären, weshalb er an rund sechs Wagen mit schätzungsweise 300 freien Sitzen vorbei lief.</p>
<h3>Sohn verschwindet aus fahrendem Zug?</h3>
<p>Nach einer kurzen Pause in Zürich stand ich vor meinem Zug, der mich nach Brig bringen soll. Es war wieder ein Doppelstockzug, diesmal jedoch ohne angehängte einstöckige Wagen (&#8220;Modul&#8221;).</p>
<p>Ein paar Minuten nach der Abfahrt &#8211; ich war im zweithintersten Wagen (1. Klasse) im oberen Stock &#8211; lief mir ein junger Knabe entgegen, den ich auf etwa 7 Jahre schätzte. Er fragte mich nach der Toilette und ich erklärte ihm den Weg: &#8220;Jetzt gehst du hier hinten noch ein paar Meter weiter, dann die Treppe hinunter und dann siehst du unten links die Tür zur Toilette. Du darfst einfach nicht vergessen, abzuschliessen, damit die Leute sehen, dass besetzt ist.&#8221; <em>(Kleine Kinder vergessen dies nämlich noch oft.)</em></p>
<p>Ich kontrollierte weiter und zwei Wagen weiter vorne &#8211; im Restaurant &#8211; wandte sich ein nervöser Vater an mich: <strong>&#8220;Sie, kurz vor dem Halt in Zürich wollte mein Sohn auf die Toilette! Seither habe ich ihn nicht mehr gesehen!&#8221;</strong> Ich vermutete (hoffte!), dass damit der kleine Junge von vorhin gemeint war und fragte: &#8220;Trug er einen blauen Pullover mit einer Sonne vorne drauf?&#8221; &#8220;Ja genau! Ich hoffe, er ist nicht in Zürich ausgestiegen!!!&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein nein&#8221;, konnte ich ihn beruhigen. &#8220;Er fragte mich kurz nach der Abfahrt nach dem WC und ist somit noch im Zug. Jetzt sind wir ja ohne Halt bis Bern unterwegs, er kann also den Zug nicht verlassen. Sollte er in zehn Minuten nicht zurück sein, gehen sie mal nachschauen oder rufen mich. Dann suchen wir ihn.</p>
<p>Gleich ein Abteil weiter hatte ich dann einen komplizierteren Fall, der mich über fünf Minuten lang beschäftigte. (Telefonische Abklärungen etc&#8230;) Als ich damit fertig war, ging ich zum Familienvater zurück und fragte ihn, ob ich rasch mit ihm mitkommen solle, um nach dem Kind zu schauen. Zu dritt (der kleine Bruder, ca. 4 Jahre, kam auch mit) gingen wir zurück in die erste Klasse und fanden den Jungen dann im zweithintersten Wagen, wo er es sich auf einem Sitz bequem gemacht hat. Der Kleine hatte herausgefunden, dass man in der ersten Klasse &#8211; anders als in der Zweiten &#8211; die Sitze verstellen und so halb liegend reisen kann. <strong>Dies fand er dann so bequem, dass er sich entschloss, gleich die ganze Fahrt so zu verbringen.</strong> ;-)</p>
<p>Naja, der Vater konnte ihn dann doch dazu überreden, zurück ins Restaurant zu kommen, wo es <strong>&#8220;öppis Feins z&#8217;esse&#8221;</strong> gäbe.</p>
<h3>Billett verloren?</h3>
<p>Später stiess ich dann noch auf eine Dame, die ihr Billett nicht fand: <strong>&#8220;Sie, losed Sie, i glaube, i han mis Billett verlore. Chan i na nachlöse be Ihne?&#8221;</strong> Solche Situationen gibt es immer wieder; vor allem ältere Leute versorgen ihr Billett ab und zu an einer Stelle, wo sie es sonst nie hin tun und finden es dann nicht mehr. Früher oder später taucht es dann meistens aber doch noch auf. &#8220;Wüsset Sie was; i mache na rasch dä Wage do fertig und chum denn zu Ihne retour. Suechet Sie in derre Ziit na chli nachem Billett, das taucht sicher na eswo uf.&#8221;</p>
<p>Nur ganz kurze Zeit später &#8211; ich kontrollierte immer noch die Reisenden &#8211; lief mir die Dame entgegen und strahlte über das ganze Gesicht. <strong>Triumphierend hielt sie ihr Billett in die Höhe.</strong> Ist also nochmals alles gut gegangen. :)</p>
<p>Schmunzeln muss ich dann auch immer wieder bei der Einfahrt in den Bahnhof Bern: Als übergrosse Leuchtreklame prangt dort der Schriftzug von <strong>BOMBARDIER</strong>, mit dem Untertitel &#8220;<strong>The Climate is right for trains</strong>&#8220;. Ein Hersteller von Rollmaterial platziert seine Werbung beim Hauptsitz der SBB, an einer Stelle wo die Verwaltungsräte und die <span style="text-decoration: line-through;">Geschäftsleitung</span> Konzernleitung regelmässig vorbei fahren&#8230; Clever! Aber ich glaube nicht, dass sich unsere Manager so leicht beeinflussen lassen. ;-)</p>
<h3>Fahrgast ganz in Grün</h3>
<p>In unseren Zügen gibt es ja bekanntlich Leute aus allen Bevölkerungsschichten. Einen etwas &#8220;spezielleren Fall&#8221; traf ich dann kurz vor Thun an:</p>
<ul>
<li>Farbe der Schuhe: <span style="color: green;"><strong>grün</strong></span></li>
<li>Farbe der Schuhbändel: <span style="color: green;"><strong>grün</strong></span></li>
<li>Farbe der Hose: <span style="color: green;"><strong>grün</strong></span></li>
<li>Farbe des Pullovers: <span style="color: green;"><strong>grün</strong></span></li>
<li>Farbe des Ringes an einem Finger: <span style="color: green;"><strong>grün</strong></span></li>
<li>Farbe der Brille: <span style="color: green;"><strong>grün</strong></span></li>
<li>Farbe des Stirnbandes: <span style="color: green;"><strong>grün</strong></span></li>
</ul>
<p>Vermutlich waren auch seine Socken, seine Uhr und seine Augenfarbe: <span style="color: green;"><strong>grün</strong></span></p>
<p>Dann nahm er sein GA hervor und siehe da: Auch auf dem Föteli alles (ausser Haut und Haar): <span style="color: green;"><strong>grün</strong></span>.</p>
<p>Naja, schlussendlich ist es mir ja lieber, die Kleidung ist grün und die Haut normalfarben als umgekehrt&#8230; Trotzdem war dieser Fahrgast schon ein wenig spooky&#8230; ;-)</p>
<p>Vor einiger Zeit (muss wohl bald schon zwei Jahre her sein) hatte ich mal einen ähnlichen Fall, bei dem war jedoch alles <strong>ganz in weiss</strong>, inklusive der Handschuhe!</p>
<h3>Drei Graufahrten auf zwei Zügen</h3>
<p>Nach einer Pause in Brig ging es wieder zurück nach Zürich. In Brig bereitete mir eine Kollegin den Zug vor und als ich auf das Perron kam, sprach sie in einem irrsinnig raschen Redeschwall auf mich ein, ich verstand kein Wort! Naja, kurz bevor ich dann fast sagte: <strong>&#8220;Du sorry, aber i verstand kei Walliserdytsch&#8230;&#8221;</strong>, merkte ich, dass es <strong>französisch</strong> war&#8230; :-/ Naja, das tönt ja auch beides fast gleich (mit viel Fantasie!). ;-)</p>
<p>Danach sprach sie langsamer und so verstand ich sie dann auch.</p>
<p>Von Brig bis Bern begleitete mich dann ein Kollege, welcher den vorderen Zugteil des Doppelstöckers kontrollierte. In Bern angekommen kam er auf mich zu, um sich zu verabschieden und teilte mir noch etwas mit: &#8220;Du, hör mal, ich hatte von Visp bis Bern einen Maximalpigmentierten mit seinem Sohn. Er hat ein Gleis 7, sein Sohn die Juniorkarte; jetzt ist aber die Juniorkarte zum Gleis 7 nicht gültig. Sprich: Der Sohn hätte noch nachlösen müssen. Leider hatten die kein Geld dabei, deshalb musste ich sie aufschreiben. Den Ausländerausweis hat er dabei, wohnhaft ist er in Landquart GR, er sagte mir jedoch, er wolle nur bis Bern fahren. Jetzt habe ich aber gesehen, dass er zwar ausgestiegen ist, dann aber bei dir vorne gleich wieder einstieg. Nun kommt er wohl mit bis Zürich. Vermutlich wird er auch bei dir behaupten, dass ihm niemand gesagt habe, die Juniorkarte sei zum Gleis 7 nicht gültig; deshalb, damit es klar ist: Ich habe es ihm sehr deutlich erklärt und vermute, dass ich nicht der Erste war! Also dann, viel Spass!&#8221;</p>
<p>Und tatsächlich, auf der Fahrt von Bern nach Zürich traf ich die beiden an und der Herr <strong>behauptete, er sei bis anhin immer so gefahren und noch nie habe ihm jemand gesagt, dies sei so nicht gültig</strong>. Nun, für diese dreiste Lüge erhielt er dann auch die entsprechende Quittung&#8230;</p>
<p>In Zürich angekommen stand mir wieder eine Pause bevor, doch zuerst machte ich noch einen kleinen Abstecher zum Zug, welcher nach Landquart und Chur fuhr. Der Gleis 7-Abonnent und sein Sohn sagten mir im Zug nämlich, dass sie nur bis Zürich fahren würden. Ich jedoch vermutete stark, dass sie nach Hause &#8211; sprich nach Landquart &#8211; wollen. Also erzählte ich dem Zugbegleiter des entsprechenden Zuges von den beiden Reisenden und gab ihm auch gleich die Personalien, so dass er diese nicht noch extra verlangen musste. :)</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ein ganz kleiner Ausschnitt eines typischen Arbeitstag eines Zugbegleiters. Genau dies reizt mich auch an meinem Job: Man weiss nie, was einem erwartet und was man so alles erlebt auf einer Tour quer durch die Schweiz.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Design bei &#8220;login&#8221;: Ich hätte Gebäudereiniger werden sollen</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/12/16/neues-design-bei-login-ich-hatte-gebaudereiniger-werden-sollen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 08:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=3567</guid>
		<description><![CDATA[Login, der Ausbildungsverbund der SBB und anderer Firmen, hat eine neue Website. Grund genug, sie sich mal ein wenig genauer anzuschauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Startlogin.jpg" alt="" width="562" height="373" /></p>
<p>Seit Montag erstrahlt die Website des Ausbildungsverbunds login in neuem Glanz. Das Design wirkt nun deutlich <strong>frischer, jünger und übersichtlicher</strong>.</p>
<p>Login hat mich gebeten, mir die neue Internet-Präsenz mal anzuschauen und ein Feedback zu geben, was ich hiermit natürlich gerne mache. :)</p>
<p>Bestimmt könnt ihr als schweizweit.net-Leser auch noch einen Teil zum Feedback beitragen und mir sowie login mitteilen, was ihr davon haltet.</p>
<p>Aufgeteilt ist die Website in folgende Kategorien:</p>
<ul>
<li> Lehrstellen</li>
<li> Lokführerschule</li>
<li> BM-Praktika</li>
<li> Kurse</li>
<li> Raumvermietung</li>
</ul>
<p>Dazu gibt es am unteren Ende der Seite drei Links zu aktuellen Artikeln und Informationen. Schade, dass bei diesen drei Links nur der Text und das Bild anklickbar ist, nicht aber gleich das ganze Rechteck&#8230; Denn von der Optik her wirken die drei Rechtecke wie Buttons, auf die man klicken kann.</p>
<p>Bei den Kategorien oben beim Header wurde dies besser gelöst. Dort öffnet sich ein Auswahlmenü, sobald man den Mauszeiger über die Register bewegt.</p>
<h3>Kategorie Lehrstellen</h3>
<p>Schon im alten Design gab es eine Seite, auf der man nachschauen konnte, ob und wo noch Lehrstellen frei sind. Neu ist diese <a href="http://www.login.org/de/lehrstellen/freie-lehrstellen/">Übersichtsseite</a> noch übersichtlicher und klarer als zuvor! Dies wird vor allem jene rund 10-15 Personen freuen, die mir in den letzten Monaten geschrieben haben und von mir wissen wollten, ob für den Beruf X oder Y noch eine Lehrstelle zu haben sei und wo man sich bewerben könne. Wie bis anhin werde ich diese Leute auf die entsprechende Seite bei login.org und die Telefonnummer 0848 822 422 verweisen. Gratis-Info-Arbeit für login sozusagen; aber ich mach&#8217;s ja gerne. ;-)</p>
<p>Die am meisten nachgefragte Lehrstelle war dabei <a href="http://www.login.org/de/lehrstellen/berufe/kaufleute-oev/?no_cache=1"><strong>Kauffrau/-mann öffentlicher Verkehr</strong></a>. Und hier gleich die gute Neuigkeit: Es gibt nach wie vor freie Stellen für Lehrbeginn 2009!</p>
<p>Toll finde ich, dass login auch gleich eine <a href="http://www.login.org/de/lehrstellen/deine-bewerbung/bewerbungstipps/">Seite mit Bewerbungstipps</a> hochgeladen hat und damit einigen Bewerbern die Nervosität oder Unsicherheit nimmt, die man in solch jungen Jahren einfach oft noch hat. Ausserdem dürfte diese Seite auch noch ein paar Besucher bei Google abholen, die dort nach &#8220;Bewerbungstipps&#8221; oder ähnlichen Begriffen suchen. Clever gemacht! ;-)</p>
<p>Wer nicht auf der Suche nach einer Lehrstelle ist, aber auf login.org einen Beruf findet, der einem Bekannten gefallen könnte, hat die Möglichkeit, die Bilder aus der <a href="http://www.login.org/de/lehrstellen/fotogalerie/">Fotogalerie</a> direkt per Mail zu verschicken. Das Tolle daran (meiner Meinung nach): Das Bild wird im Mail direkt angezeigt, der Empfänger muss also nicht zuerst noch auf einen Link klicken, um die E-Card sehen zu können. Super!</p>
<p>Einen kleinen Fehler gibt es hier jedoch noch: Wenn man die Fotogalerie aufruft, erscheinen einfach die Fotos, die man anklicken kann. Sobald man jedoch <strong>eines der Fotos per Mail verschickt</strong> hat, kann man auch die Kategorien auswählen&#8230;</p>
<p>So sieht es aus, wenn man zum ersten Mal auf die Fotogalerie stösst:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Loginnachher.jpg" alt="" width="232" height="218" /></p>
<p>Und so sieht es aus, nachdem man ein Foto verschickt hat:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Loginvorher.jpg" alt="" width="254" height="375" /></p>
<p>Eigentlich müsste es ja gleich zu Beginn möglich sein, die Kategorie zu wählen&#8230;</p>
<p>Last but not least <a href="http://www.login.org/de/lehrstellen/quiz/">das Quiz</a>: Anhand des Lehrstellen-Quiz soll man herausfinden können, welche Lehrstelle am ehesten auf einen passt. Naja, um ehrlich zu sein: Bei mir hats nicht funktioniert, als Ergebnis erhielt ich: <a href="http://www.login.org/de/lehrstellen/berufe/gebaeudereinigerin/">Gebäudereiniger</a></p>
<p>Zwar ist die Ausbildung zur / zum Gebäudereiniger/-in interessant und abwechslungsreich, aber für mich wäre es wohl das Falsche gewesen; sorry login. Da ich mir bei einigen Fragen nicht zu 100 Prozent sicher war, was ich antworten sollte, versuchte ich es ein zweites Mal, diesmal mit einer anderen Antwort. Nun kam als Ergebnis <a href="http://www.login.org/de/lehrstellen/berufe/logistikerin-verkehr/">Logistiker/in</a> heraus&#8230; Neee, da bleib ich dann doch lieber bei meinem KVöV, bzw. jetzt beim Zugpersonal. Macht mir mehr Spass! :)</p>
<p>(Ganz so falsch lag das Quiz mit dem Logistiker dann doch nicht; einige der Aufgaben der Rangiermitarbeiter musste ich als Zugbegleiter auch erlernen.)</p>
<h3>Kategorie Lokführerschule</h3>
<p>Lokführer ist ein Traumberuf oder war dies zumindest einmal. Wer einmal eine Lok und einen Zug steuern möchte, landet zuerst in der <a href="http://www.login.org/de/lokfuehrerschule/">Lokführerschule</a> von login und lernt dort das Handwerk in einem Simulator. Diesen Simulator kann man übrigens auch mieten, wie ich im Artikel <a href="http://schweizweit.net/2007/08/23/fuhrerstandsfahrt-lokfuhrer-fur-ein-paar-stunden/">&#8220;Lokführer für ein paar Stunden&#8221;</a> geschrieben habe.</p>
<p>Diese Kategorie ist ähnlich aufgebaut wie die erste und bietet ebenfalls alle Infos rund um den Beruf, die Bewerbungsmöglichkeiten und ein paar Fotos in der Fotogalerie.</p>
<h3>Kategorie BM-Praktika</h3>
<p>Absolventen der Wirtschafts- und Handelsmittelschulen haben die Möglichkeit, bei den Mitgliedsfirmen von login ein <a href="http://www.login.org/de/bm-praktika/">Praktikum</a> zu machen. In welchen Bereichen dies möglich ist und was man für die verschiedenen Praktika mitbringen muss, zeigt diese Kategorie.</p>
<h3>Kategorie Kurse</h3>
<p>Mitarbeiter/innen der Mitgliedsfirmen finden hier verschiedene <a href="http://www.login.org/de/kurse/weiterbildungsangebote/">Grundausildungs- aber auch Refresher-Kurse</a> zu ihren Berufen. Irgendwie werden bei mir die Preise der Kurse nicht angezeigt; aber ich denke, dies ist ein Darstellungsfehler, der bald behoben sein dürfte.</p>
<h3>Kategorie Raumvermietung</h3>
<p>Die <a href="http://www.login.org/de/raumvermietung/">Räumlichkeiten und Lokalitäten von login</a> kann man auch mieten. Da alle Standorte bequem mit dem ÖV erreichbar sind, lohnt es sich bestimmt, mal zu schauen, was login da in den Städten Bellinzona, Bern, Lausanne, Yverdon-les-Bains und Zürich (Altstetten) anbietet.</p>
<p>Inbegriffen sind an den meisten Standorten TV/Video/DVD, Flipchart, Whiteboard, Pinnwand und Beamer, gegen Aufpreis gibt es auch Moderationskoffer, Internetanschluss, Laptop und Digitalkameras.</p>
<p>Die Seiten sind (wie die ganze Website) übersichtlich und man sieht immer gleich alles auf einen Blick, ohne viel herunterscrollen zu müssen. Toll gemacht!</p>
<h3>Web 2.0-Elemente</h3>
<p>Wie Login heute im Verlaufe des Tages noch mit einer Pressemitteilung melden wird, gibt es ab nächstem Jahr auch noch multimediale, beziehungsweise Web 2.0-artige Elemente wie Foren, Blogs und Communities. Davon sollen dann nicht nur die rund 1&#8217;600 aktuellen Lernenden profitieren, sondern auch die zukünftigen und ehemaligen &#8220;Stifte&#8221;.</p>
<p>Auf diese Elemente bin ich besonders gespannt! ;o) Bei der Plattform gleis7.ch und anderen Beispielen sieht man ja, wie man es gut lösen kann.</p>
<h3>Die Macher</h3>
<p>Vielleicht gibt es schweizweit.net-Leser, die sich dafür interessieren, wer hinter dem login-Auftritt steht: Ein Team von <a href="http://www.snowflake.ch/">snowflake productions</a> rund um Daniel Fernandez war für das Webdesign und die Programmierung zuständig und die Mitarbeiter von <a href="http://www.hoferkom.ch/">Hofer Kommunikation</a> rund um Barbara Perriard steht hinter dem Corporate Design und der Werbung von login.</p>
<h3>Feedback</h3>
<p>Soweit also meine Meinung zum neuen Internet-Auftritt vom login Ausbildungsverbund. Natürlich interessiert mich, also interessiert login, also interessiert mich und login&#8230; Ach, lassen wir diese <a href="http://www.caspar-baader.ch/">Baadersche</a> Sprechweise. Was ich sagen wollte: <strong>Eure Meinung interessiert!</strong></p>
<p>Was gefällt euch an login.org und was weniger? Wie schaut es aus mit der Darstellung? Jene unter euch, die Programmierkenntnisse haben: Wie schaut es aus mit dem Programmcode? Könnte man dort vielleicht noch etwas verbessern, gibt es Programmierfehler? Ich bin gespannt auf eure Meinung!</p>
<p><em>(Kleines Detail zum Schluss: Vielleicht könnte man die rechte obere Ecke genau so anschneiden wie diejenige links oben; würde irgendwie schöner aussehen. :)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reisetypen im Zug</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/11/13/reisetypen-im-zug/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 13:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[SBB]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 100 Reisetypen, denen man im täglichen Pendlerzug begegnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Reisetypen im Zug" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Elvetino_2008_cs_03_Office.jpg" alt="" width="451" height="304" /></p>
<p><a href="http://www.pixelfreund.ch/autoren/">Ralph Hutter</a> ist ein treuer SBB-Kunde und fährt täglich mit seinem 1. Klasse-GA zur Arbeit. Auf seinem Arbeitsweg erlebt er so einiges, und so kam es, dass er vor rund vier Monaten begann, die &#8220;Reisetypen&#8221;, welchen er im Zug begegnete, <a href="http://twitter.com/rhutter">in seinem Twitter-Account</a> vorzustellen.</p>
<p>Inzwischen hat er die 100er-Grenze überschritten und seit kurzem lesen wir von Hutters Reisetypen nicht mehr nur bei Twitter, sondern auch in einem eigenen Blog der sich sinnigerweise <a href="http://www.reisetypen.ch/">reisetypen.ch</a> nennt.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.reisetypen.ch/">reisetypen.ch</a> (Nr. 75 &#8211; 88)</li>
<li><a href="http://search.twitter.com/search?q=&amp;ands=Reisetypen+im+Zug&amp;phrase=&amp;ors=&amp;nots=&amp;tag=&amp;lang=all&amp;from=rhutter&amp;to=&amp;ref=&amp;near=&amp;within=15&amp;units=mi&amp;since=&amp;until=&amp;rpp=50">Twitter</a> (Zusammenfassung, ab Nr. 4 bis heute)</li>
</ul>
<h3>Best Of</h3>
<p>Dies sind meine Lieblinge:</p>
<ul>
<li>Reisetypen im Zug #6: &#8220;Die mit entstelltem Gesicht Eingeschlafenen&#8221;. Der Kopf wackelt und auch der Bauch. Bei jeder Weiche.</li>
<li>Reisetypen im Zug #7: &#8220;Die überparfümierten hysterischen Hühner&#8221;. Ist das der Zug nach Zürich? Aha. Der Mann brauchte heute den Wagen.</li>
<li>Reisetypen im Zug #24: &#8220;Der Nasenbögger im Business Anug&#8221;. Dreht genüsslich den Finger in der Nase. Und schaut das Ergebnis prüfend an.</li>
<li>Reisetypen im Zug #26: &#8220;Besoffene WK Soldaten&#8221; gröhlen Marschmusik in Züri-Dütsch. &#8220;Bröm-töm, da-töm-töm, Bröm-töm, da-töm-töm&#8221;.</li>
<li>Reisetypen im Zug #27: &#8220;Besoffene Offiziere&#8221;. Der Unterschied zum WK-Soldaten? Sie gröhlen besoffen Marschmusik in der ersten Klasse.</li>
<li>Reisetypen im Zug #63: &#8220;Der Googler&#8221;. Googelt sofort jeden Namen, den er in Gesprächsfetzen der Nachbarabteile aufgeschnappt hat. #Autobio</li>
<li>Reisetypen im Zug #64: &#8220;Der Jammeri&#8221;. Banken schlecht, Chef schlecht, Essen schlecht. Er selbst zufrieden, solange er jammern kann.</li>
<li>Reisetypen im Zug #75: &#8220;Der Furzer&#8221;. Der alte Sack drängelt vor, stellt sich vor mich und lässt einen krachen. #Senile Protestnote oder was?</li>
<li>Reisetypen im Zug #87: &#8220;Die Verirrten&#8221;. &#8220;Hee Monn hey das isch voll falsche Zug hey Scheissdreck Monn&#8221;.</li>
</ul>
<p>Köstlich! ;o)</p>
<p><em><span style="font-size: xx-small;">© Foto SBB</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geld nebenbei verdienen: Kinder als Kleinunternehmer</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/10/24/geld-nebenbei-verdienen-kinder-als-kleinunternehmer/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 12:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Kinder bereits in jungen Jahren unternehmerisch denken und ihr eigenes Geld verdienen. Die Geschichte von mir und dem Migros-Jungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="Little Professor Hand-held Calculator von draggin bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/draggin/15223525/"><img class="aligncenter" src="http://farm1.static.flickr.com/9/15223525_85431314fa.jpg" alt="Little Professor Hand-held Calculator" width="223" height="334" /></a></p>
<p>Vor ein paar Wochen erinnerte mich ein kleiner Junge an frühere Zeiten.</p>
<p>Ich war gerade in einer Migros-Filiale in Chur und verliess den Laden mit vollen Einkaufstaschen. Auf der Strasse wurde ich dann von einem Jungen angesprochen, der viele <strong>Simpson-Hefte</strong> in den Händen hielt.</p>
<p>Ob ich ihm nicht eines oder gleich ein paar Hefte abkaufen wolle, fragte er mich. Es koste auch <strong>nur 1 Franken pro Heft</strong>. Nun, sein Pech war leider, dass mich die Simpsons und solche Comic-Figuren absolut nicht interessieren. Doch nur schon für die Idee und sein unternehmerisches Handeln hätte er den einen oder anderen Franken verdient.</p>
<p>Als ich dann so von dannen ging, kam mir dann auch gleich eine <strong>Geschäftsidee aus meiner Vergangenheit</strong> in den Sinn: Vor vielen Jahren nämlich fuhr ich regelmässig mit dem Zug von meinem damaligen Wohnort quer durch die Schweiz nach Basel, stieg dort auf das Tram um und fuhr weiter in ein Industriequartier. Dort, in einer heruntergekommenen Lagerhalle gab es einen <strong>Restposten- und Schnäppchen-Laden</strong>, der in erster Linie PC-Spiele, Software und die dazu gehörenden Hefte verkaufte. Oftmals waren es Artikel mit Produktionsfehlern, die so nicht mehr in den ordentlichen Verkauf bei den Elektronik-Händlern gelangen konnten. Teilweise waren es auch Artikel, die beim Transport beschädigt wurden oder aus anderen Gründen nicht mehr verkauft werden konnten.</p>
<p>Wie dem auch sei: Ich stiess per Internet (Insider-Tipp) auf diesen Restposten-Laden und merkte nach einem ersten Besuch sehr schnell, dass die Artikel dort <strong>viel günstiger angeboten werden als bei den Internet-Auktionshäusern Ricardo und Ebay</strong>. Mein unternehmerischer Sinn wurde also geweckt und so verliess ich diesen heruntergekommenen Laden im hintersten Ecken Basels regelmässig vollbepackt mit Games und Software, trug alles eigenhändig nach Sargans, wo ich sie dann fein säuberlich als &#8220;gebraucht&#8221; bei den einschlägigen Internet-Auktionshäusern einstellte.</p>
<p><strong>Die Gewinnmargen waren gigantisch!</strong> Oft kosteten mich diese Artikel im Laden einen oder zwei Franken, und im Internet konnte ich sie für 10 Franken versteigern. Mein absoluter Rekord hingegen war eine Spielesammlung-CD-Rom, für die ich in Basel CHF 1.- bezahlte und die mir dann im Internet für sage und schreibe CHF 40.- abgekauft wurde!</p>
<p>Jaja, das waren noch Zeiten damals&#8230; ;-) Inzwischen bin ich schon längst nicht mehr auf den Auktions-Seiten aktiv, gehe einer (mehr oder weniger) geregelten Arbeit nach und der Basler Laden hat mich auch schon jahrelang nicht mehr gesehen. Vielleicht gibt es ihn noch, vielleicht aber auch nicht mehr; keine Ahnung.</p>
<p>Auf jeden Fall freut es mich zu sehen, dass die nächste Generation (bzw. eine halbe Generation hinter mir) auch solche &#8220;Klein-Andis&#8221; hervorbringt, welche versuchen, selber <strong>mit unternehmerischem Handeln an eigenes Geld</strong> zu kommen und weniger auf Mamis und Papis Geldbeutel zu liegen. Aus dem Jungen, den ich vor der Migros traf, wird noch einmal was, da bin ich überzeugt! Und ich drücke ihm ganz fest die Daumen für seine berufliche Zukunft! ;-)</p>
<p>Es gab Zeiten, da überlegte ich mir, ob ich vielleicht nicht gleich als Profi (Powerseller) bei Ebay einsteigen sollte, so wie in diesem Artikel beschrieben: <a href="http://www.stern.de/computer-technik/internet/641067.html?p=2">Die Millionen-Macher</a></p>
<p>Andererseits verbirgt die Selbständigkeit immer auch gewisse Risiken, die man als Angestellter nicht hat. Naja, schau&#8217;n wir mal. Falls ich mal auf ein Produkt oder eine Nische stosse, mit dem/der sich gutes Geld verdienen lässt, kann ich es ja nochmals versuchen und mein Pensum bei der SBB nach und nach reduzieren. Step by step.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Image-Film der SBB-Betriebswehr</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/10/10/image-film-der-sbb-betriebswehr/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 09:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[SBB]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer eigenen Betriebswehr ist die SBB an vielen Standorten präsent. Doch was sind genau die Aufgaben der Betriebswehr? Dieses Video zeigt es!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: left;">Viele von euch wissen es vermutlich schon, einige noch nicht oder nur ansatzweise: <strong>Die SBB hat eigene Betriebswehren</strong>, welche mit entsprechendem Rollmaterial (sogenannten &#8220;Lösch- und Rettungszügen (LRZ)&#8221;) auf dem Netz unterwegs sind.</p>
<p>Das Aufgabenspektrum der Betriebswehr ist sehr breit; angefangen von Mithilfe der örtlichen Feuerwehren bei Bränden in Gleisnähe bis hin zu Evakuationen von Zügen in Tunnels oder Einsätzen bei Entgleisungen ist alles dabei.</p>
<p>Vor einiger Zeit hat die Betriebswehr Rapperswil einen eigenen <strong>Image-Film</strong> ins Netz gestellt:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-5U93FCH0Nk">http://www.youtube.com/watch?v=-5U93FCH0Nk</a></p>
</p>
<p>Klar, das Video ist nicht von Profis des TPC gemacht. Aber trotzdem scheint es mir sehr gut gelungen, denn es vermittelt dem Betrachter ein umfassendes Bild über die Tätigkeit der Betriebswehr SBB.</p>
<p>Wenn ihr mal rund 8 Minuten Zeit habt, schaut es euch an! ;-)</p>
<p><em>(Danke an Michael für den Linktipp!)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SBB: Kunde mit gefälschtem Billett erwischt</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/10/07/sbb-kunde-mit-gefalschtem-billett-erwischt/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 12:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kondukteur]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jugendlicher bearbeitet seine Mehrfahrtenkarte so, dass er mit ihr beliebig oft fahren kann. Mit dem aufmerksamen Kondukteur hingegen hat er nicht gerechnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>In meinem &#8220;Lager&#8221; habe ich zurzeit rund 150 Blogbeiträge, an denen ich mal mehr oder weniger stark arbeitete. Manche bestehen aus nur zwei, drei Worten, als Erinnerung oder Idee, über was ich mal noch schreiben könnte. Andere wiederum sind bereits von A bis Z geschrieben, warten jedoch noch auf ihre Veröffentlichung. Meistens hängt das damit zusammen, dass ich mir nicht sicher bin, wie der Artikel &#8220;da draussen&#8221; ankommen wird. Zu diesen gehört auch der folgende Beitrag. Geschrieben im Frühling, aber bisher nie veröffentlicht.</em></p>
<p>Es war mein <strong>letzter Arbeitstag vor meinen zweiwöchigen Frühlingsferien</strong>, als ich in einem Pendlerzug frühmorgens zwischen Pfäffikon SZ und Zürich HB die Fahrausweise kontrollierte. Pendlerzüge sind <strong>selten spektakulär</strong>: Die meisten Kunden haben ein Abo oder eine Mehrfahrtenkarte, ab und zu verkauft man einen Klassenwechsel oder ein Fahrgast hat sein Abo vergessen.</p>
<p>Doch an diesem Tag, am letzten Tag vor den Ferien, durfte ich ein Erfolgserlebnis verbuchen.</p>
<p><strong>WICHTIGER HINWEIS: In der Vergangenheit habe ich wiederholt festgestellt, dass einige meiner Leser Mühe haben, wenn ich mich darüber <em>&#8220;freue&#8221;</em>, jemanden beim Schwarzfahren erwischt zu haben. Diese Leser bitte ich, hier nicht mehr weiter zu lesen, da sie sich ansonsten nur wieder ärgern und aufregen werden. ;o)</strong></p>
<p>Der junge Herr (knapp noch nicht volljährig) zeigte mir am 11.04.2008 sein Halbtax und eine Mehrfahrtenkarte. Die MFK war im ersten Feld mit dem Datum vom 10. April entwertet, im zweiten Feld mit jenem vom 11. Soweit, so gut. Doch das zweite Feld irritierte mich leicht. <strong>Irgendwas schien da nicht zu stimmen.</strong> Ich wusste zwar im ersten Moment nicht genau, was mich daran störte, doch ich wollte es unbedingt genauer anschauen.</p>
<p>Ich bat den Kunden, mir die Karte mal zu geben, was er dann auch tat. Daraufhin stellte ich fest, dass das zweite Feld <strong>mit einer speziellen Substanz bearbeitet</strong> war, so dass er sie beliebig oft immer und immer wieder entwerten konnte. (Normalerweise kann man jedes Feld nur einmal entwerten.) Ich will hier jetzt nicht sagen, um welche Substanz es sich dabei handelte. Schliesslich will ich ja keinen meiner Leser zum Nachahmen animieren. :) Doch es handelte sich um einen Trick, den wir Zugbegleiter schon seit längerem kennen. Es ist nicht immer ganz leicht, Mehrfahrtenkarten, welche mit diesem Stoff behandelt wurden, von echten zu unterscheiden. Doch hier gelang es mir.</p>
<p>Als ich die Karte daraufhin auch noch <strong>mit meiner UV-Lampe untersuchte</strong>, bestätigte sich mein Verdacht.</p>
<p>Ich nahm die Personalien des Kunden auf und zog die MFK ein, um sie an unseren <strong>Fälschungsspezialisten in Bern</strong> zu schicken. Tja, da hat der Junge Pech gehabt, dass er gleich bei seiner (nach eigenen Angaben) ersten Schwarzfahrt erwischt wurde. Da das erste Feld der MFK mit dem Datum vom Vortag entwertet war, glaube ich ihm, dass es <strong>sein erster Betrugsversuch</strong> war.</p>
<p>Ich hoffe für ihn, es war auch sein letzter Betrug. <strong>Er ist noch jung und könnte aus seinem Leben noch weit mehr machen, als sich mit kleinen Betrügereien durchs Leben zu wursteln.</strong> Vielleicht war ihm dieses Erwischtwerden eine Lehre.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich auch gleich mal ganz klar sagen: Es ist nicht unbedingt so, dass ich mich jeweils &#8220;freue&#8221;, wenn ich einen Schwarzfahrer erwische. Doch mein Job basiert darauf, dass <strong>Menschen nicht von Grund auf ehrlich</strong> sind, sprich, dass manche Personen ohne gültige Fahrausweise reisen. Um diese Personen zu finden, braucht es uns. (Ansonsten würde es ja reichen, einen Zugbegleiter pro Zug zu stellen, welcher dann einfach für Informationen zur Verfügung steht.) So gesehen ist natürlich schon eine gewisse Genugtuung da, meinen Job richtig erledigt zu haben. Ausserdem zeigen solche Vorfälle meinem Chef auch immer, dass ich bei der Sache bin und die Fahrausweise genau unter die Lupe nehme.</p>
<p>Andererseits fnde ich es immer wieder traurig, wenn ich mir vorstelle, was für Schicksale hinter diesen Schwarzfahrern stehen könnten. Es gibt in unserem Land Leute, die täglich schauen müssen, woher sie das Geld für ihr Essen bekommen und wie sie die Kinder durchbringen. Dass diese Leute es dann auch mal mit Schwarzfahren versuchen, ist naheliegend.</p>
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	</channel>
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