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	<title>schweizweit.net &#187; Schweiz</title>
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	<description>Unterwegs zuhause mit deinem Pendlerblog!</description>
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		<title>Ab Mai in Luzern: Die Luxusyacht für 25 Franken</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/04/22/panorama-yacht-luzern-vierwaldstaettersee-rundfahrt/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 10:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Slide]]></category>

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		<description><![CDATA[Lust auf eine Fahrt auf einer Luxus-Yacht? Das kannst du haben! Ab Mai 2012 auf dem Vierwaldstättersee bei Luzern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/04/22/panorama-yacht-luzern-vierwaldstaettersee-rundfahrt/" title="Permanent link to Ab Mai in Luzern: Die Luxusyacht für 25 Franken"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-04-190x123.jpg" width="190" height="123" alt="Post image for Ab Mai in Luzern: Die Luxusyacht für 25 Franken" /></a>
</p><p>Auf einer 625 PS starken Panorama-Yacht über einen Schweizer See fahren, dabei gemütlich ein Glas Wein trinken, vom Alltag abschalten, die Seele baumeln lassen und einfach nur den Sonnenuntergang geniessen&#8230; Das können sich nur Millionäre leisten, denkst du?</p>
<p>Quatsch! Bald schon kann das jeder von uns!</p>
<p>Nein, ich erzähle dir kein Märchen; es ist wirklich so. Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) bietet ab dem 6. Mai 2012 in ihrer Flotte eine &#8220;Super-Yacht&#8221; an, welche wie andere Schiffe auch, nach einem eigenen Fahrplan verkehren wird.</p>
<p>Kosten wird eine Rundfahrt ohne Ermässigungskarte gerade einmal 25 Franken. Mit dem Halbtax reduziert sich der Preis auf 15 Franken, mit dem GA bezahlt man sogar bloss noch CHF 12.50 für diese einstündige Rundfahrt!</p>
<h2>Millionärs-Feeling auf dem Vierwaldstättersee</h2>
<p>Ein Millionär muss sich für teures Geld eine Yacht kaufen, mit der er dann an den Küsten der Côte d&#8217;Azur oder in der Karibik den Sonnenuntergang geniessen kann. GA-Besitzer können dies auf dem Vierwaldstättersee auch haben. Fast gratis. Vor einer beeindruckenden Naturkulisse mit Blick auf die nahen Berge, wie auf diesem Bild:</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/04/22/panorama-yacht-luzern-vierwaldstaettersee-rundfahrt/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-03/" rel="attachment wp-att-9641"><img class="aligncenter size-large wp-image-9641" title="yacht vierwaldstaettersee luzern 03" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-03-500x266.jpg" alt="" width="500" height="266" /></a></p>
<p>Wenn du &#8211; wie ich &#8211; auch schon einmal davon geträumt hast, einmal im stilvollen Ambiente einer Yacht die wundervolle Aussicht auf den Sonnenuntergang zu geniessen, dann könnte die Vierwaldstättersee-Superyacht (die heute noch keinen Namen hat) tatsächlich etwas für dich sein. Zwar hat man die Yacht nicht für sich alleine, sondern man reist &#8211; je nach Auslastung &#8211; mit bis zu 300 Mitreisenden, aber das soll der Tatsache keinen Abbruch tun, dass man so luxuriös wohl kaum auf einem anderen Schweizer See reisen kann.</p>
<p>Diese Luxusyacht verfügt über unterschiedliche Sitzlandschaften und ein verstellbares Dach, welches je nach Witterung geöffnet oder geschlossen werden kann. Wie das genau ausschaut siehst du auf den Bildern und im Video weiter unten in diesem Artikel.</p>
<h2>Schwebend auf dem See: Die Wasserterasse</h2>
<p>Vom Hauptdeck führen Stufen zu einem tiefergelegenen Sitzbereich hinunter, der direkt über dem Wasser des Vierwaldstättersees schwebt. So nah am Wasser ist man sonst auf keinem Schiff auf den Schweizer Seen!</p>
<h2>Klassentrennung? Nicht auf diesem Schiff!</h2>
<p>Wenn du dir das Video (weiter unten) anschaust, fällt dir vielleicht auf, dass das Oberdeck noch ein bisschen luxuriöser und &#8220;gediegener&#8221; ist, als das Unterdeck. Die Sitzlandschaft wirkt noch einladender und gemütlicher und die Aussicht ist schlichtweg grandios!</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/04/22/panorama-yacht-luzern-vierwaldstaettersee-rundfahrt/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-02/" rel="attachment wp-att-9640"><img class="aligncenter size-large wp-image-9640" title="yacht vierwaldstaettersee luzern 02" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-02-500x310.jpg" alt="" width="500" height="310" /></a></p>
<p>Wer nun denkt, das Oberdeck sei den Passagieren der 1. Klasse vorbehalten, der täuscht sich. Auf diesem Schiff gibt es keine Klassentrennung; sämtliche Bereiche können von allen Fahrgästen genutzt werden.</p>
<h2>Design</h2>
<p>Die Superyacht wurde zwischen Dezember 2010 und heute bei SHIPTEC LUCERNE hergestellt, einem Tochterunternehmen der SGV. Beim Bau dieses Schiffes hielten die Ingenieure nicht an dem bekannten Passagierschiffdesign fest, sondern haben ein Schiff im Stil einer extravaganten Yacht entwickelt. Zukünftige Fahrgäste erhalten so einen Einblick in die Welt der Superyachten.</p>
<p><center><iframe width="500" height="339" src="http://www.youtube.com/embed/Lr2leXIRyNk?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p>Damit will die SHIPTEC LUCERNE auf ihr Angebot aufmerksam machen und hofft, auf diese Weise neue Kunden zu gewinnen. Denn wer eine Yacht möchte, kann sich diese in Luzern bauen oder durch die Luzerner vermitteln lassen, wer bereits eine besitzt, kann sie dort unterhalten, reparieren oder umbauen.</p>
<h2>…und dann noch ein bisschen Software</h2>
<p>Bisher habe ich nur über die &#8220;Hardware&#8221; gesprochen, über die Yacht selber. Bei diesem Prunkstück wurde jedoch noch eine weitere Neuerung eingeführt: Ein Audio-Guide informiert die Gäste in 11 verschiedenen Sprachen über die Höhepunkte der Umgebung.</p>
<h2>Facts &amp; Figures</h2>
<p>Wie schon erwähnt, wurde seit Dezember 2010 an diesem Juwel gebaut. Die erste fahrplanmässige Fahrt wird am 6. Mai 2012 stattfinden, Schnupper-Rundfahrten werden am 5. Mai angeboten und die Jungfernfahrt mit Taufe findet am 3. Mai statt. Dann wird auch bekannt, auf welchen Namen das Schiff getauft wird. Taufpatin wird die amtierende Miss Schweiz, Alina Buchschacher sein.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/04/22/panorama-yacht-luzern-vierwaldstaettersee-rundfahrt/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-01/" rel="attachment wp-att-9639"><img class="aligncenter size-large wp-image-9639" title="yacht vierwaldstaettersee luzern 01" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/yacht-vierwaldstaettersee-luzern-01-500x312.jpg" alt="" width="500" height="312" /></a></p>
<p>Die Luzerner Luxusyacht ist 49 Meter lang, 8.3 Meter breit, hat einen Tiefgang von 1.09 Metern und eine Seitenhöhe von 2.35 Metern. Unterwegs sein wird die Yacht mit maximal 28 km/h, angetrieben wird sie von einem Diesel- und einem Elektromotor und Platz hat sie für 300 Gäste. Die Kosten dieser Yacht belaufen sich auf 5.5 Millionen Franken.</p>
<h2>Schnupper-Rundfahrten am 5. Mai 2012</h2>
<p>Am Samstag, 5. Mai 2012, hast du die Möglichkeit, die Panorama-Yacht auf einer 45-minütigen Rundfahrt auf Herz und Nieren zu testen. Bestaune die Wasserterasse und das Cabriolet-Dach und geniesse den exklusiven Fahrkomfort auf dem Vierwaldstättersee.</p>
<p>Die Rundfahrten starten jeweils um 10:00, 11:00, 13:00, 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr und kosten pro Person bloss 5 Franken. Kinder bis 16 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen fahren gratis. Die Billette sind vor Ort an der Brücke 3 erhältlich, Reservationen sind nicht möglich, GA und Halbtax sind auf diesen Schnupper-Rundfahrten nicht gültig. Die Fahrten starten und enden in Luzern (Brücke 3, vor dem KKL), ohne Zwischenhalte.</p>
<h2>Noch Fragen?</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.lakelucerne.ch/fileadmin/lakelucerne/redakteur/Internet_PDF/Neue_Panorama-Yacht/2012_PP_Neue_Panorama_Yacht.pdf">Info-Flyer zur Panorama-Yacht auf dem Vierwaldstättersee (mit Fahrplan)</a></li>
<li><a href="http://www.lakelucerne.ch/de/ueber-uns/fotogalerie/neue-panorama-yacht.html">Videos</a></li>
<li><a href="http://www.lakelucerne.ch/de/angebote/panorama-yacht.html">Offizielle Website</a></li>
<li><a href="http://www.shiptec.ch/">Shiptec Lucerne</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Und der Schwarze Peter wird einfach weitergeschoben&#8230;</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/02/16/was-laeuft-schief-in-der-schweiz/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2012/02/16/was-laeuft-schief-in-der-schweiz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 08:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweiz hat ein Problem. Doch leider will es die Politik noch nicht einsehen. Und während die Politik schläft, passieren da draussen schlimme Dinge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/16/was-laeuft-schief-in-der-schweiz/" title="Permanent link to Und der Schwarze Peter wird einfach weitergeschoben&#8230;"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/02/flagge_schweiz-190x190.jpg" width="190" height="190" alt="Post image for Und der Schwarze Peter wird einfach weitergeschoben&#8230;" /></a>
</p><p>&#8220;Soll ich? Oder soll ich nicht?&#8221;</p>
<p>Diese Frage habe ich mir in den letzten Tagen mehrmals gestellt. Soll ich wirklich darüber schreiben? Oder soll ich es einfach sein lassen? Hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf, zu erfahren, was wirklich läuft? Oder ist es besser, sie darüber im Unklaren zu lassen? Weiss sie es vielleicht sogar? Und will sie es einfach nicht wahrhaben?</p>
<p>Ich hatte nach dem Ereignis drei Tage frei. Drei Tage im Kreis meiner wichtigsten Personen, der Familie und Freunden. Drei Tage, in denen ich Gelegenheit hatte, über das Erlebte nachzudenken, es zu verarbeiten, so gut es eben ging.</p>
<p>Auf langen Wanderungen in den Bündner Bergen und im Toggenburg, weit weg vom Alltag, wurden die Gedanken nach und nach klarer.</p>
<p>Zuerst musste ich mir klar werden, was da überhaupt geschehen ist am letzten Samstagabend. Ich musste die einzelnen Sequenzen im Kopf chronologisch ordnen. Nur so kann man ein Erlebnis verarbeiten, welches so nie hätte geschehen dürfen. Ein Erlebnis, welches ich nicht einmal meinem ärgsten Feind wünsche. <em>Nicht einmal ihm.</em></p>
<p>Nach diesem Erlebnis fragte ich mich, was eigentlich schief läuft in unserem Land. Es soll einmal eine Zeit gegeben haben, da konnten wir noch stolz sein auf die Schweiz. Auf unsere Demokratie. Auf unser Parlament. Auf den Bundesrat. Sind diese Zeiten nun endgültig vorbei?</p>
<p>Leben die Bundesräte nicht mehr in der Realität sondern in einer ganz anderen, uns fremden Welt?</p>
<p>Doch nein. Halt, Andreas. So darfst du nicht denken. Du darfst nicht wegen einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simonetta_Sommaruga">Sommaruga</a> gleich auf die ganze Regierung schliessen. Nur weil sie den Laden nicht im Griff hat, heisst das noch lange nicht, dass es in den anderen Departementen auch so schief läuft.</p>
<p>Fakt ist: Wir haben eine <strong>Ankündigungsministerin</strong>. Spricht viel, macht aber nichts. Ihr Job wäre es, das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement zu führen. Wäre es. Macht sie aber nicht. Ihr Laden ist ein einziger Saustall. Ein einziges Chaos. <em>Vo z&#8217;unterscht bis z&#8217;oberscht.</em></p>
<p>Sie erzählt viel, steht viel vor den Medien, präsentiert sich gerne, verspricht uns das Blaue vom Himmel herunter. Doch nichts von dem, was sie ankündigt, setzt sie auch um. Nichts.</p>
<p>Es scheint, als sei sie nicht in der Lage, ihren Job zu machen, ihre Aufgaben wahrzunehmen.</p>
<p>Und genau weil wir eine Frau als Bundesrätin haben, die ihren Laden nicht im Griff hat, kam es zu jenem Ereignis.</p>
<p>Wenn diese Frau noch lange Bundesrätin bleibt, wird sich das Worst Case Scenario ereignen, das schlimmste anzunehmende Ereignis:</p>
<p>Es wird der Tag kommen, an welchem meine Freundin am Abend nicht mehr mich an der Tür erwarten darf, sondern eine 1.82 Meter lange Holzkiste.</p>
<p>Was ist genau geschehen?</p>
<p>Wie schon erwähnt, habe ich lange darüber nachgedacht, ob diese Geschichte tatsächlich an die Öffentlichkeit gestellt werden soll. Ich habe Pro- und Kontraargumente gegeneinander abgewogen. Bis ich merkte, dass ich mir diese Frage gar nicht stellen muss. <strong>Das Ereignis hat sich in der Öffentlichkeit zugetragen. Die Geschichte hat sich in der Öffentlichkeit abgespielt. Sie ist schon öffentlich!</strong> Mit oder ohne mein Zutun. Dutzende Reisende haben es gesehen, miterlebt, einige wurden bei diesem Ereignis sogar verletzt. Es spielt also keine Rolle mehr, ob ich darüber schreibe oder nicht. Die Geschichte ist bereits an der Öffentlichkeit.</p>
<p>Ich hatte Dienst, am letzten Samstag. Unter anderem durfte ich auch von Chur nach St. Gallen und wieder zurück fahren. Intern wird diese Strecke auch <strong>&#8220;Das Tal des Schreckens&#8221;</strong> genannt. Niemand fährt gerne dort hin. Niemand fährt gerne durch das St. Galler Rheintal. Denn dort regieren die Altstätter.</p>
<p>Bereits auf dem Hinweg (also von Chur nach St. Gallen) hatte ich einige Altstätter ohne gültige Billette. Ich machte meinen Job, schrieb sie auf, Sache erledigt. So wie es von mir verlangt wird. Für das werde ich von der SBB bezahlt.</p>
<p>Ärgere ich mich, wenn ich einen Altstätter im Zug habe? Nein. Ich mache einfach meinen Job (sprich: schreibe die Jungs auf) und ziehe dann meines Weges. <em>Business as usual.</em></p>
<p>Klar, ich bin mir schon bewusst, dass die Altstätter ihre SBB-Bussen nie bezahlen. Denn offiziell haben sie ja kein Geld. <del>Stattdessen geben sie die Briefe, welche sie regelmässig von der SBB erhalten, bei der Leitung ab und diese bezahlt die Rechnungen dann aus dem Budget. Das Budget wiederum wird finanziert durch unsere Steuern. Du als Leser dieses Blogs bezahlst durch deine Steuern die Bussen der Altstätter. Das ist so. Als ich es zum ersten Mal hörte, konnte ich es kaum glauben. Bis mir jemand die Beweise dafür zeigte. Das wird so gemacht, um die SBB ruhig zu stellen; damit die SBB keine Konsequenzen zieht.</del> Inzwischen müssten die Jungs ihre Bussen selber bezahlen, <a href="http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/sbb-tausende-unbezahlte-bussen-wegen-schwarzfahrender-asylbewerbern-122022697">sie tun es aber nicht</a>.</p>
<p>Aber wie gesagt, ich ärgere mich darüber nicht mehr. Die Politik, insbesonders die Sommaruga, hat entschieden, dass es so zu funktionieren hat und dass es so in Ordnung ist.</p>
<p>Auf dem Weg nach St. Gallen &#8220;verschleuderte&#8221; ich so also wieder einmal ein paar hundert Franken an Steuergeldern. Merci an dieser Stelle an den Leser dieses Artikels für das pünktliche Bezahlen der Steuerrechnung. Schliesslich sieht es die SBB gerne, wenn die Bussen pünktlich bezahlt werden. Ob die Bussen dabei von den Schwarzfahrern bezahlt werden oder von den Schweizer Steuerpflichtigen, das ist zweitrangig. Hauptsache, das Geld kommt rein.</p>
<p><em>An dieser Stelle ein kurzer Einschub: Ein Bekannter von mir arbeitete vor einiger Zeit in Altstätten. Er betreute die Altstätter. Von ihm habe ich die Infos darüber, wer denn schlussendlich deren Bussen bezahlt. Er hat mir auch aufgezeigt, was wir sonst noch so alles für die Altstätter finanzieren mit unseren Steuergeldern. Glaubt mir: Die Bussen sind so ziemlich der kleinste Budgetposten.</em></p>
<p>Ich war dann irgendwann einmal in St. Gallen. Nichts Böses ahnend. Bisher verlief der Tag, wie jeder andere auch.</p>
<p>Auch auf dem Rückweg hatte ich wieder ein paar Altstätter im Zug. Unter anderem auch den Altstätter B. Ich hätte ihn auch &#8220;C&#8221; oder &#8220;D&#8221; nennen können, das &#8220;B&#8221; hat nichts mit seinem Namen zu tun.</p>
<p>Auch B. hatte kein Billett. Und kein Geld. Und keinen Ausweis. Angeblich. Aber er wollte Zug fahren.</p>
<p>Also schrieb ich ihn auf. Das klappte auch ganz gut. Die Sache wäre fast schon erledigt gewesen, nur noch seine Unterschrift fehlte auf dem Beleg.</p>
<p>Manchmal wollen die Altstätter nicht unterschreiben. Aber das ist nicht weiter schlimm. Die Bussen haben auch ohne Unterschrift ihre Gültigkeit und so ist es mir eigentlich relativ egal, ob sie unterschreiben oder nicht.</p>
<p>Ich hätte also durchaus mitgespielt, wenn B. einfach gesagt hätte, er verzichte auf die Unterschrift. Ich hätte dann das Formular zu den anderen bereits geschriebenen Formularen gelegt und wäre meines Weges gegangen. Wir wären beide glücklich gewesen damit. Eine klassische Win-Win-Situation.</p>
<p>Doch B. hatte etwas anderes vor. Und dann geschah, was nie hätte passieren dürfen.</p>
<p>Der Altstätter B. griff mich mehrfach (!) tätlich an. Auf brutalste Art und Weise. In meinen 11 Jahren bei der SBB, seit ich im August 2001 bei der Bahn anfing, habe ich so etwas noch nie erlebt.</p>
<p>Von einer Sekunde auf die andere. Wie aus dem Nichts. Es geschah zu schnell, als dass ich noch gross hätte fliehen können.</p>
<p>Der Zufall wollte es, dass wir just in diesem Moment im Bahnhof Heerbrugg zum Stehen kamen.</p>
<p>Andere Reisende mischten sich ein. Diese Ablenkung nutzte ich umgehend, um Distanz zu schaffen, die Sache unter Kontrolle zu kriegen. Irgendwie.</p>
<p>Aus der Distanz wählte B. dann die nächstbeste Angriffstaktik: Er fing an zu spucken. Und wie er spuckte! Reisende, ich, die Inneneinrichtung; nichts war mehr vor ihm sicher. Er drehte regelrecht durch.</p>
<p>An ein solches Ereignis kann man sich im Nachhinein nur bruchstückhaft erinnern.</p>
<p>Ich erinnere mich an ein Mädchen. Muss so um die 16 Jahre alt sein. Sie flog auf dem Perron durch die Luft, als er ihr die Faust ins Gesicht schlug. Dabei wollte sie sich bloss an ihm vorbeidrängen, um in den Zug zu steigen. Einer anderen Jugendlichen schlug er das Handy aus der Hand; offenbar filmte sie die Szenerie. Weitere Reisende wurden tätlich angegangen, als sie sich einmischten.</p>
<p>Ich hoffe und bete, dass es diesen Reisenden heute wieder besser geht und dass sie sich so rasch als möglich bei der SBB melden.</p>
<p>Ich erinnere mich auch daran, dass B. versuchte, mir das <a href="http://schweizweit.net/2011/01/25/kondukteure-rote-taschen-zugpersonalgerat-zpg-sbb/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">ZPG</a> aus der Hand zu reissen. Das wäre äusserst lukratives Diebesgut! Schliesslich kann man damit nicht nur Billette à discrétion ausdrucken, sondern auch noch viele andere Dinge anstellen.</p>
<p>Ich erinnere mich an Reisende, die in Heerbrugg aussteigen wollten und ihn anschrien, was das solle. Und ich erinnere mich an einen dieser Reisenden, der eine gehörige Ladung Spucke ins Gesicht bekommen hat. Sah unappetitlich aus.</p>
<p>B. befand sich inzwischen draussen auf dem Perron, ich war noch im Zug. Mein Ziel war es nun, irgendwie den Zug abzufertigen, weiterzufahren, einerseits um weg zu kommen von diesem Altstätter, aber natürlich auch um den Reisenden im Zug eine pünktliche Weiterfahrt zu gewährleisten. Und klar, in meiner Verantwortung lag es auch, die Reisenden im Zug von der Gefahr zu schützen, die ihnen drohte.</p>
<p>Gerne hätte ich ich auch um die verletzten Reisenden auf dem Perron gekümmert. Aber das war schlichtweg nicht möglich. Sobald B. mich erblickte, ging das Theater von vorne los. Ich hoffe einfach und bete zu Gott, dass sich keiner der Reisenden auf dem Perron so schwer verletzte, wie es teilweise aussah. Ich hoffe, dass es einfach schlimmer aussah, als es schlussendlich war.</p>
<p>Um den Zug nun endlich abfertigen zu können, beschloss ich, innerhalb des Zuges drei, vier Wagen weiter zu gehen und dann beim Abfertigungskasten die Weiterfahrt in die Wege zu leiten.</p>
<p>Doch dabei habe ich die Rechnung ohne den Altstätter gemacht. Er lief mir auf dem Perron nach und schlug wild gegen die Scheiben. Fahrgäste gerieten in Angst. Darunter auch Kinder.</p>
<p>Dann kam er wieder in den Wagen. Weil ich auf Distanz ging, spuckte er wieder. Inmitten der Fahrgäste. Inmitten der Kinder. Eine noch gefüllte Pet-Flasche, die er im Abteil einer Familie fand, flog durch die Luft. An mir vorbei. Ob er jemanden hinter mir traf? Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht.</p>
<p>Ich bereute schon, dass ich mein Testament noch nicht geschrieben habe, als eine Gruppe stämmiger Mannen &#8220;einschritt&#8221; und das &#8220;Problem löste&#8221;. Ohne hier ins Detail zu gehen: Kurz darauf fuhren wir dann weiter.</p>
<p>Nun ging es darum, die Fahrgäste zu informieren. Unser Zug hatte eine Verspätung, und die musste nun kommuniziert werden.</p>
<p>Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurden die Informationen der SBB an die Reisenden hin und wieder kritisiert.</p>
<p>Ich gebe mir grundsätzlich Mühe, meine Fahrgäste so genau und ehrlich wie möglich zu informieren. Doch sollte ich dies auch heute tun? Sollte ich wirklich ehrlich kommunizieren? Sollte ich den Reisenden wirklich sagen, was Sache ist? Meine Antwort lautete nach reiflichem Überlegen: Ja, das ist meine Pflicht. Und so tat ich es dann auch.</p>
<p>Diesen Artikel schreibe ich an einem Dienstag-Abend. Am Samstag kam es zu diesem Ereignis, seither hatte ich frei. (Diese drei arbeitsfreien Tage wurden bereits Anfang Januar so eingeteilt und haben nichts mit dem Zwischenfall zu tun.) Wenn ich nun morgen wieder zur Arbeit erscheine, wird die SBB wohl ziemlich bald mit der Frage an mich herantreten, wie und ob man rechtlich vorgehen solle. Klar, es ist ein Offizialdelikt. Aber eine Anzeige führt nicht unbedingt zu einer Verurteilung.</p>
<p>Und eines muss ich mir immer bewusst sein: Diese Leute erhalten vom Bund einen Anwalt bezahlt, wenn es sein muss, sogar mehrere. Da sie ein Anwalt nichts kostet, können sie jahrelang prozessieren. Ich bezahle mit meinen Steuergeldern den Anwalt, welchen sie über Jahre gegen mich einsetzen können.</p>
<p>Ich hingegen muss meinen Anwalt selber bezahlen. Da muss ich mich schon fragen: Will ich das wirklich?</p>
<p>Wie oben schon erwähnt, führt eine Anzeige nicht automatisch zu einer Verurteilung. Wenn ich nun vor Gericht auftrete, gibt es eigentlich nur zwei Versionen, wie die Geschichte ausgehen könnte: Entweder wird er freigesprochen, oder er erhält eine bedingte Strafe. Doch auch letzteres ist de facto ein Freispruch, denn eine bedingte Strafe ist in meinen Augen keine Strafe. Denn dann bleibt er auf freien Fuss. Wie bei einem Freispruch. Und bezahlen muss er auch nichts. Aber: Er weiss nun, dass ich ihn angezeigt habe, was bei einer zukünftigen Begegnung (&#8220;man sieht sich immer zweimal im Leben&#8221;) böse enden kann.</p>
<p><strong>Ich frage mich: Was läuft schief in unserem Land? Leben wir wirklich in einem Rechtsstaat, wenn jemand zwar eine kriminelle Tat verüben kann, dann aber doch weder eine Freiheitsstrafe noch eine Geldstrafe erhält, die er antreten muss?</strong></p>
<p>Ist es wirklich möglich, dass man jemanden mehrfach tätlich angreifen kann und doch nichts zu befürchten hat? In was für einem Land leben wir?</p>
<p>Und warum wird nicht endlich einmal aufgeräumt? Wo bleiben die Massnahmen, welche Sommaruga seit Jahren ankündigt?</p>
<p>Ich meine, schau, da haben wir ein Asylbewerberheim. Ein <a href="http://www.bfm.admin.ch/bfm/de/home/themen/asyl/asylverfahren/empfang/uebersicht_empfangs-.html">EVZ</a> oder irgendwas in der Art. In <a href="http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/17075172">Altstätten</a>, in <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/tessin/betrunkene-asylbewerber-machen-stadt-unsicher-id77063.html">Chiasso</a>, in <a href="http://www.polizeibericht.ch/ger_details_14311/Kreuzlingen_TG_Schlaegerei_beim_Bahnhof.html">Kreuzlingen</a>, <a href="http://www.news.ch/Gemeindeparlament+von+Vallorbe+will+Asyl+Empfangsstelle+schliessen/193980/detail.htm">Vallorbe</a>, <a href="http://bazonline.ch/basel/stadt/Ein-Mann-wollte-22Jaehrige-vergewaltigen/story/29585765">Basel</a> oder sonstwo, unter Umständen auch mal in <a href="http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/27203640">Ziegelbrücke</a>, <a href="http://www.bahnonline.ch/wp/43573/junge-frau-rupperswil-s29-bedroht.htm">Rupperswil</a>, <a href="http://www.bahnonline.ch/wp/43661/s7-meilen-zwei-mutmassliche-taschendiebe-verhaftet.htm">Meilen</a> und <a href="http://www.bahnonline.ch/wp/43571/am-bahnhof-aarau-mit-diebesgut-aufgegriffen.htm">Aarau</a>. Wer hier hin kommt, ist im Normalfall schutzbedürftig. Das können politische Aktivisten sein. Dissidenten. Intellektuelle, die verfolgt wurden und vor politisch motivierten Haftstrafen aus ihren Heimatländern fliehen mussten.</p>
<p>Und auf plus/minus 90 Prozent der Asylbewerber trifft das auch tatsächlich zu. <strong>Diese Leute brauchen unseren Schutz; wir müssen sie unterstützen und ihnen ein menschenwürdiges Leben bieten. Wir müssen ihnen helfen. Mit sämtlichen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen.</strong></p>
<p>Doch auf plus/minus 10 Prozent der Asylbewerber trifft das eben nicht zu. Die kommen nicht in die Schweiz, weil sie Schutz suchen. Sondern aus anderen Gründen. Mögliche Gründe hat <a href="http://freidenkertv.blogspot.com/2011/06/schweiz-wach-auf.html">Kazem El Ghazzali in einem Artikel</a> aufgeführt.</p>
<p>Diese Leute sollten wir nicht unterstützen. Im Gegenteil! Wir sollten sie am Kragen packen und im hohen Bogen über unsere Landesgrenzen schmeissen. Dorthin, wo sie hergekommen sind. Wer sich hier nicht benimmt, hat hier nichts verloren. Nach der Ausschaffung dürfen sich die Betroffenen gerne dagegen wehren, Rekurs einlegen, mit Anwälten prozessieren. Aber bitteschön von zu Hause aus. Von ihrem Land aus.</p>
<p>Keinesfalls sollten wir diesen Leuten aus unseren Steuergeldern noch einen Anwalt zahlen. Wenn die das Gefühl haben, einen Anwalt zu brauchen, müssen sie das Geld schon selber irgendwie zusammenbringen. So wie ich es auch tue. Oder einer Rechtsschutzversicherung beitreten. Dürfte in ihrem Fall die günstigste Lösung sein, da sie vermutlich öfters mal einen Anwalt benötigen.</p>
<p>90% der Asylbewerber in der Schweiz benehmen sich.</p>
<p>10% der Asylbewerber in der Schweiz halten sich nicht an die Regeln.</p>
<p>Und wir Schweizer sind nicht in der Lage, diese 10% aus dem Land zu schmeissen? Dann haben wir definitiv etwas falsch gemacht und in den Asylgesetzen ist der Wurm drin.</p>
<p>Stellt euch vor, wir wären eines Tages in der Lage, klar zu trennen zwischen jenen, die sich benehmen und jenen, die dies nicht tun. Was wären die Folgen?</p>
<ul>
<li>Die Asylbewerber hätten einen guten Ruf.</li>
<li>Die Schweizerinnen und Schweizer würden die Asylbewerber unterstützen, wo sie nur können.</li>
<li>Es gäbe keinen Fall Bettwil mehr.</li>
<li>Ein paar Anwälte wären arbeitslos.</li>
</ul>
<p>Im Gegensatz zu der heutigen Situation:</p>
<ul>
<li>Die Asylbewerber haben einen schlechten Ruf.</li>
<li>Die Schweizerinnen und Schweizer unterstützen die Asylbewerber nur widerwillig durch ihre Steuern.</li>
<li>Immer mehr Leute wehren sich gegen Asylbewerberunterkünfte in ihrer Nähe.</li>
</ul>
<p><strong>Ich bin der Meinung, wir sollten bei jedem Asylbewerber, der in unser Land kommt, davon ausgehen, dass er schutzbedürftig ist, unsere Hilfe braucht und sich benimmt.</strong></p>
<p>Wir sollen jedem Asylbewerber, der in unser Land kommt, alles bieten, was er zum Leben braucht. Ein Dach über dem Kopf. Eine abwechslungsreiche, ausgewogene und gesunde Ernährung. Medizinische Hilfe. Alles.</p>
<p><strong>Sollte sich ein Asylbewerber jedoch daneben benehmen oder sein Asylantrag abgelehnt werden, hat er hier nichts mehr zu suchen.</strong> Dann hat er das Land innert 24 Stunden zu verlassen. Ohne Diskussion. Er darf es aber gerne in zwei Jahren nochmals versuchen, falls er sich dann benimmt. Nach zwei Jahren darf er gerne ein Wiedererwägungsgesuch stellen. Die Zeit bis dann muss er aber &#8220;zu Hause&#8221; verbringen. Von dort aus muss er auch das Wiedererwägungsgesuch stellen. Mit Anwälten aus seinem Land, die er bezahlt.</p>
<p>Es darf nicht sein, dass er &#8211; trotz abgelehntem Entscheid &#8211; noch jahrelang in der Schweiz bleibt.</p>
<p>Und es darf nicht sein, dass er &#8211; trotz kriminellen Taten &#8211; noch in der Schweiz bleibt.</p>
<p>Wenn sich ein Jugendlicher im Ausgang in einem Club daneben benimmt, wird er vom Türsteher rausgeschmissen.</p>
<p>Wenn sich ein Asylbewerber in der Schweiz strafbar macht, wird er von der Sommaruga und ihren Konsorten hofiert.</p>
<p><strong>Das. Darf. Nicht. Sein.</strong></p>
<p>Damit machen wir uns nur lächerlich. Dies erklärte uns ein Iraker, welcher den SBB-Weiterbildungskurs &#8220;Interkulturelle Kommunikation&#8221; leitete. Gemäss ihm müssten wir viel autoritärer auftreten, bestimmter und härter. So seien sie es sich von zu Hause her gewöhnt, nur diese Sprache verstünden sie.</p>
<p>Ein Arbeitskollege von mir hat einmal von einem Asylbewerber eine Bierdose über den Kopf geleert bekommen. Für den Asylbewerber hatte dies keine Folgen.</p>
<p>Hätte mein Arbeitskollege dem Asylbewerber daraufhin ebenfalls Bier über den Kopf geleert, wäre er mit Sicherheit seinen Job los.</p>
<p>WTF?</p>
<p>Mein Erlebnis ist nur eines unter vielen, die sich Jahr für Jahr bei der SBB ereignen. Immer wieder werden Zugbegleiter tätlich angegriffen. Passiert ist wenig.</p>
<p>Wenn ich meinen Vorgesetzten darauf anspreche, heisst es lapidar, das sei Sache der Politik.</p>
<p>Aber dass man uns vielleicht einmal eine Securitas-Patrouille zur Verfügung stellen könnte zwischen Buchs SG und St. Gallen, darauf kommt natürlich niemand. Dabei wären die Leute vorhanden und ausgebildet, sie begleiten unter anderem ein paar vereinzelte, genau definierte Züge an den Wochenenden. Und in den Zürcher S-Bahnen klappt es ja auch.</p>
<p>Bezahlt werden sollen diese Securitas natürlich nicht von den ehrlichen Bahnfahrern, sondern nach dem Verursacherprinzip. Wer durch sein Verhalten dafür sorgt, dass Sicherheitskräfte notwendig sind, der soll es auch bezahlen.</p>
<p>Muss denn wirklich immer zuerst etwas Schlimmeres passieren, bis die Politik handelt?</p>
<p>Und muss denn wirklich immer zuerst etwas Schlimmeres passieren, bis die SBB handelt?</p>
<p>Irgendwie schiebt einfach jeder den Schwarzen Peter dem Nächsten zu und niemand fühlt sich wirklich verantwortlich.</p>
<p>Und während der Schwarze Peter stetig weitergeschoben wird, kommen immer mehr von diesen Leuten in unser Land. Die Medien <a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/19/Schweiz/Zahl-der-Asylgesuche-2011-massiv-angestiegen">melden Rekordzahlen</a>. Die meisten von ihnen haben unseren Schutz auch tatsächlich nötig. Bei anderen werden wir noch bereuen, dass wir sie überhaupt über die Grenzen gelassen haben.</p>
<p>Demnächst sollen <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/asylunterkuenfte_ebnat-kappel_1.15018836.html">in Ebnat-Kappel 50 Personen neu einquartiert werden</a>. Ich bin fast wöchentlich in Ebnat-Kappel, vorallem dann, wenn ich mal zwei oder drei Tage am Stück frei habe verbringe ich die Tage dort. Aktuell zum Beispiel genau die letzten beiden Tage, als ich frei hatte.</p>
<p>Ich kenne dort ein paar Menschen. Einige von ihnen sind mit den Vorbereitungen betraut. Die Jungs sind noch gar nicht dort, doch die Forderungen sind bereits bekannt. Alkohol auf Staatskosten (sic!), ein kostenloses ÖV-Abo (schon eher verständlich) für jeden Bewohner. Und das sind erst die harmlosen Forderungen. Forderungen, die sie im aktuellen Zuhause stellen, als sie hörten, dass sie umquartiert werden. Die &#8220;richtigen&#8221; Forderungen kommen dann, wenn sie hier sind. Es wird den Steuerzahler eine Menge kosten! <strong>Geld, das wir sonst für die Bildung hätten verwenden können, zum Beispiel. Für den Strassenbau oder den öffentlichen Verkehr. Für die Instandhaltung der Infrastruktur.</strong></p>
<p>Wir müssen endlich klarer trennen! Zwischen jenen, die sich benehmen, und jenen, die sich nicht an die Regeln halten! Die einen sollen bleiben dürfen, die anderen nicht. Für die einen sollen wir sorgen, für die anderen nicht.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Sommaruga, räumen Sie den Saustall bitte endlich auf! Damit wir ein Asylwesen haben, auf das wir wieder stolz sein können. Damit wir ein Asylwesen haben, welches <a href="http://www.bfm.admin.ch/content/bfm/de/home/themen/asyl/humanitaere_tradition.html">unserer humanitären Tradition</a> entspricht. Damit wir keine Lachnummer mehr sind. Damit wir mit unseren Steuergeldern keine Kriminiellen mehr finanzieren.</p>
<p>Dass es auch anders ginge, das zeigt zum Beispiel Holland. <a href="http://bazonline.ch/schweiz/standard/In-Holland-dauern-Asylverfahren-nur-acht-Tage/story/27523546">Die schliessen ihre Asylverfahren in nur 8 Tagen ab.</a> <strong>Es ist also möglich!</strong> Und dabei müsste die Sommaruga nicht einmal gross neue Konzepte auf die Beine stellen. Die kann das Beispiel Holland mehr oder weniger 1 zu 1 übernehmen und so rasch als möglich einsetzen. <strong>Man muss nur wollen.</strong></p>
<p>Das bedingt aber, dass wir endlich aufhören, am bestehenden Asylsystem herumzuschrauben, sondern das ganze System von A bis Z in den Papierkorb werfen. Weg mit den Prozessen. Weg mit den Unterlagen. Weg mit allem, was wir bisher auf die Beine gestellt haben. Dann holen wir uns das holländische System als Vorlage und passen es an die Schweizer Verhältnisse an. So dass auch wir unsere Verfahren in 8 Tagen abschliessen können.</p>
<p>Ich betone nochmals: 90% benehmen sich. 10% leider nicht. Die 90% sollen bleiben dürfen. Aber nicht die 10%. Die haben hier nichts, aber auch rein gar nichts, verloren.</p>
<p>Diese 10% sollten wir nach 8 Tagen wieder nach Hause schicken können. Ohne schlechtes Gewissen.</p>
<p>Ich will nicht, dass in der Schweiz noch mehr unschuldige Menschen überfallen, beraubt, zusammengeschlagen oder vergewaltigt werden. Um das geht es mir in diesem Artikel. Nur ein ganz kleiner Anteil der Asylbewerber ist kriminell und verübt diese Taten. Doch diese wenigen gehören weg. Die haben hier nichts verloren.</p>
<p>Was ich erleben musste, darf sich nicht wiederholen! Nicht einmal meinem ärgsten Feind wünsche ich so ein Erlebnis.</p>
<p>Ich hoffe, dass nun endlich etwas geschieht. Es ist genug Wasser das Rheintal hinunter geflossen. Im St. Galler Rheintal herrscht Krieg. Und in den Krieg sollte man nicht ohne Waffen ziehen. Wenn die Politik und die SBB nicht handeln, müssen wir gezwungenermassen zur Selbstjustiz greifen. Und ich hoffe wirklich, wirklich, wirklich stark, dass es nie, aber auch gar nie so weit kommt!</p>
<p>Pfefferspray und ähnliche Dinge sind uns Zugbegleitern nicht erlaubt. Daran halte ich mich. Zumindest so lange, bis wieder etwas geschieht, irgendwo in der Schweiz, und ich feststellen muss, dass immer noch nichts unternommen wurde, um das Problem zu lösen.</p>
<p>Genug Zugbegleiter haben ihren Vorgesetzten gemeldet, dass hier ein riesiges Problem besteht. Es konnte bis zum heutigen Tag nicht gelöst werden. Das ist gefährlich. Irgendwann explodiert das Pulverfass. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Zugpersonalverband zu Massnahmen und Aktionen aufruft. Wollen wir wirklich einen Streik der Zugbegleiter?</p>
<p><strong>Fast</strong> zum Schluss noch eine grosse Bitte: Keinesfalls, AUF GAR KEINEN FALL, darf dieser Artikel von jemandem dazu verwendet werden, irgendwelche extremen Ideologien zu untermauern oder zu bestärken. Dieser Artikel soll nicht Vorlage bieten zu irgendwelchen Auslegungen, die ich so nie unterstützen würde! Davon distanziere ich mich!</p>
<p>Das einzige, was ich hiermit erreichen möchte: Dass gewisse Leute endlich mal die Augen öffnen und kapieren, dass nicht alle, die in der Schweiz Asyl beantragen, mit ehrlichen Absichten in unser Land kommen. Einige davon sind kriminell, nicht wirklich verfolgt und in ihren Augen ist unser Asylsystem eine Lachnummer. Solche Leute haben hier nichts zu suchen. Basta.</p>
<p>Ganz zum Schluss noch ein Artikel eines Asylbewerbers in der Schweiz. Hier erfahrt ihr, wie er die Situation erlebte: <a href="http://freidenkertv.blogspot.com/2011/06/schweiz-wach-auf.html">Blogeintrag von Kazem El Ghazzali</a>; sehr lesenswert für alle jene, welche sich für die Situation der Asylbewerber interessieren.</p>
<p><center><object style="width: 500px; height: 302px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/1d903671-fdc3-403f-b66f-a82002e63ebd" /><embed style="width: 500px; height: 302px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/1d903671-fdc3-403f-b66f-a82002e63ebd" quality="high" allowFullScreen="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=1d903671-fdc3-403f-b66f-a82002e63ebd">10vor10 vom 26.01.2012</a></object></center></p>
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		<title>4 Geschenkideen zum Valentinstag</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/02/09/geschenkideen-zum-valentinstag/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 08:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Bist du noch auf der Suche nach einen Geschenk zum Valentinstag? Der ist ja schon bald, am nächsten Dienstag. Und deshalb möchte ich dir heute ein paar Geschenkideen vorstellen, die bestimmt gut ankommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/09/geschenkideen-zum-valentinstag/" title="Permanent link to 4 Geschenkideen zum Valentinstag"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/02/Geschenkidee-zum-Valentinstag-190x190.jpg" width="190" height="190" alt="Post image for 4 Geschenkideen zum Valentinstag" /></a>
</p><p>Bist du noch auf der Suche nach einen <strong>Geschenk zum Valentinstag</strong>? Der ist ja schon bald, am nächsten Dienstag. Und deshalb möchte ich dir heute ein paar Geschenkideen vorstellen, die bestimmt gut ankommen.</p>
<p>Da schweizweit.net ein Blog rund um den öffentlichen Verkehr der Schweiz ist, kommen natürlich alle diese Ideen aus der ÖV-Ecke. ;-)</p>
<p><em>Wie wäre es nun mit einem Wellnesstag, einem romantischen Winterausflug, einem Musicalbesuch oder einem genussvollen Valentinsmenü auf Schienen?</em></p>
<h2>Wellnesstag im Bernaqua</h2>
<p>Das Bernaqua im Westside bei Bern bezeichnet sich selber als grösste Wellnessdestination der Schweiz.</p>
<p>Dort befindet sich das römisch-irische Dampfbad, eine Kombination aus römischen Dampfbädern der Antike und den trockenen irischen Heissluftbädern.</p>
<p>Die Saunalandschaft ist sehr vielfältig und bietet unter anderem Salzkristalle, glühende Kohlen oder tropischen Regen. Hitzeglut und eisige Kälte liegen also eng beieinander.</p>
<p><a href="http://www.sbb.ch/freizeit-ferien/tagesausfluege/sport-erholung.angebotdetail.tagesausfluege-sport_45_und_45_erholung-wellness-bernaqua_45_winter.html">Zum Angebot…</a></p>
<h2>Ausflug ins Papiliorama Kerzers</h2>
<p>Bleiben wir doch kurz noch in der Region Bern. Nicht weit entfernt vom Bernaqua befindet sich das Papiliorama Kerzers. Eine wunderschöne und faszinierende Welt, die ich selber schon viele Male besucht habe.</p>
<p>Schmetterlinge, exotische Tiere und Pflanzen, die man bei uns sonst nicht findet warten hier.</p>
<p>Man spaziert durch Tropenwälder, vorbei an Mangroven und Weihern und erlebt das bunte Ballett der exotischen Schmetterlinge, die frei herumfliegen.</p>
<p>Im Preis inbegriffen ist auch der Besuch des Nocturama, wo man nachtaktive Tiere in einer der Vollmondnacht nachempfundenen Szenerie beobachten kann, das Arthropodarium mit seinen Insekten, den Streichelzoo, die Naturzone mit heimischen Schmetterlingen und vieles mehr.</p>
<p>Es wartet eine spannende Entdeckungsreise auf dich!</p>
<p><a href="http://www.sbb.ch/freizeit-ferien/tagesausfluege/top-preis-angebote.angebotdetail.tagesausfluege-top_45_preis_45_angebote-papiliorama_45_kerzers.html">Zum Angebot…</a></p>
<h2>Musical &#8220;Ewigi Liebi&#8221;</h2>
<p>Keine Schweizer Inszenierung konnte in so kurzer Zeit so viele Leute begeistern. Grosse Schweizer Hits wie &#8220;Alperose&#8221; sind in eine Geschichte rund um Liebe, Verrat und Missverständnisse verpackt.</p>
<p>Durch schicksalhafte Umstände treffen Dänu und Heidi, die in ihrer Jugend ein Liebespaar waren, wieder aufeinander.</p>
<p>Sie versinken in ihre Erinnerungen, die plötzlich zu leben beginnen. Es wird gelacht, aber auch geweint, denn das dauerhafte Glück blieb Dänu und Heidi verwehrt. Sie würden das Rad der Zeit am liebsten zurückdrehen.</p>
<p>Doch was einmal war, lässt sich nicht mehr ändern. Oder doch?</p>
<p>Ein sonderbarer Mann bietet Dänu die Möglichkeit, in die Vergangenheit zurückzureisen. Wird es Dänu gelingen, die Liebe zu retten?</p>
<p><a href="http://www.sbb.ch/freizeit-ferien/veranstaltungen/buehne.angebotdetail.veranstaltungen-buehne-ewigi_45_liebi.html">Zum Angebot…</a></p>
<h2>Eine Valentinsfahrt auf Schienen (inkl. Menü)</h2>
<p>Die bisher vorgestellten Geschenkideen zum Valentinstag kann man im Grunde genommen während dem ganzen Jahr geniessen. Als Abschluss folgt nun aber eine Geschenkidee, die man so nur am kommenden Valentinstag erleben kann: Ein Ausflug auf Schienen.</p>
<p>Geniesse am Dienstag, 14. Februar 2012, ein romantisches Rendezvous auf Schienen von Zürich nach Chur und wieder zurück.</p>
<p>Weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, ist der Valentinstag ideal, um gemeinsam eine romantische Gourmetfahrt zu unternehmen: Ein liebevoll zubereitetes Menu und dazu passender Wein in der gediegenen Atmosphäre des Salonwagens von Prestige Continental Express.</p>
<p>Geniesse während der gemütlichen Fahrt einen einmaligen Abend mit deinem Herzblatt. Und feiere den Valentinstag so auf eine ganz besondere Art.</p>
<p><a href="http://www.sbb.ch/freizeit-ferien/tagesausfluege/erlebnisreisen.angebotdetail.tagesausfluege-erlebnisreisen-genussreisen-valentinsfahrt.html">Zum Angebot…</a></p>
<h2>Weitere Ideen zum Valentinstag</h2>
<p>Auf einer eigenen, <a href="http://www.sbb.ch/freizeit-ferien/tagesausfluege/valentinstag.html">dem Valentinstag gewidmeten Seite</a>, bietet Railaway noch weitere Vorschläge an.</p>
<p>Ebenfalls zahlreiche tolle Ideen gibt es auch drüben bei <a href="http://www.geschenkidee.ch/anlass/valentinstag.html">geschenkidee.ch</a>, wo ich dieses Jahr fündig wurde und auf ein tolles Valentinstagsgeschenk stiess. (Welches, das sei an dieser Stelle nicht verraten, da man ja nie weiss, wer noch so alles mitliest… ;-)</p>
<p><strong>Ich wünsche dir einen schönen Valentinstag!</strong></p>
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		<item>
		<title>Mehr Mobilitätsdurchblick: Geld und Zeit sparen</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/01/10/mehr-mobilitaetsdurchblick-geld-zeit-sparen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 23:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Lohnt es sich als Stadtmensch überhaupt noch, ein Auto zu besitzen? Und wie fährt man am Zeit sparendsten zu seinem Arbeitsplatz und braucht dazu auch noch möglichst wenig Geld? Diese Fragen beantwortet ein Online-Check.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/01/10/mehr-mobilitaetsdurchblick-geld-zeit-sparen/" title="Permanent link to Mehr Mobilitätsdurchblick: Geld und Zeit sparen"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/01/Logo_Mobilitaetsdurchblick_mitHeader_RGB.jpg" width="638" height="366" alt="Post image for Mehr Mobilitätsdurchblick: Geld und Zeit sparen" /></a>
</p><p>Es ist nun schon über vier Jahre her, seit ich das letzte Mal über <a href="http://mobilitaetsdurchblick.ch/" target="_blank">mobilitaetsdurchblick.ch</a> geschrieben habe. Dort habt ihr die Möglichkeit, euer eigenes Mobilitätsverhalten zu überprüfen und unter Umständen zu verbessern.</p>
<p><strong>Lohnt es sich als Stadtmensch überhaupt noch, ein Auto zu besitzen? Und wie fährt man am Zeit sparendsten zu seinem Arbeitsplatz und braucht dazu auch noch möglichst wenig Geld? Diese Fragen habe ich im Artikel <a href="http://schweizweit.net/2007/08/27/wie-man-die-haelfte-der-fahrkosten-spart/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">&#8220;ÖV oder Auto? Wie man die Hälfte der Fahrkosten sparen kann!&#8221;</a> zu beantworten versucht.</strong></p>
<p>Ende 2011 wies ich <a href="http://schweizweit.net/2011/12/22/schweizweit-net-ein-blick-zuruck-und-ausblick-aufs-2012/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">in einer Art Jahresrück- und ausblick</a> darauf hin, dass ich momentan an einem eigenen Ebook rund um dieses Thema schreibe. Nun, das Ebook kommt langsam aber stetig voran, wird aber noch seine Zeit brauchen, bis ich es für Amazon Kindle und Apple&#8217;s <a href="http://www.macgasm.net/2012/01/04/rumor-apple-launch-selfpublishing-ibooks-month/" target="_blank">iBook</a> (und alle Newsletter-Abonnenten per PDF) veröffentlichen kann. Ich hoffe, dies ist noch im 2012 der Fall! ;-)</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">(Selfpublishing hat seine Vor- und Nachteile: Die Vorteile liegen sicher darin, dass es keinen Verlag gibt, der eine viel zu hohe Summe als Provision einkassieren möchte und 1-2 Jahre braucht, um das Buch zu drucken; die Nachteile sind, dass niemand Druck macht wegen einer allfälligen Deadline und man so mit seinem inneren Schweinehund einen täglichen Kampf ausficht…)</span></p>
<p>Wie gesagt, ich arbeite an einem grösseren Projekt (irgendwas zwischen 20 und 100 Seiten wird es in etwa geben) zu diesem Thema und so wurde ich vom Team von <a href="http://mobilitaetsdurchblick.ch/" target="_blank">mobilitaetsdurchblick.ch</a> letzte Woche darüber informiert, dass es heute Dienstag, 10. Januar, eine komplett neue Version ihres Dienstes online stellen wird.</p>
<p>Ich erhielt auch gleich auf Anfrage einen Testlink für die neue Version und deshalb kann ich euch heute exklusiv erzählen, was sich geändert hat. Eines schon mal vorweg: Es lohnt sich nach wie vor, dort vorbei zu schauen!</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=uPDq3NAxIgk">http://www.youtube.com/watch?v=uPDq3NAxIgk</a></p>
</p>
<h2>Neues Design</h2>
<p>Was sofort auffällt: Die Website mobilitaetsdurchblick.ch ist seit heute viel übersichtlicher! Das merkt man zum Beispiel daran, dass die Links in der linken Seitenleiste selbstsprechend sind: Der Benutzer versteht, was ihn unter &#8220;Online-Check&#8221;, &#8220;Mobilitätsberatung&#8221;, &#8220;Über uns&#8221; oder &#8220;Kontakt&#8221; erwartet.</p>
<p>Auch die Texte lesen sich jetzt einfacher als früher und die Schrift ist angenehmer.</p>
<p>Alles in allem macht die Webseite einen guten Eindruck, wobei ich hier das Wort &#8220;perfekt&#8221; nicht benutzen möchte, da es immer und überall noch Raum nach oben gibt. ;-)</p>
<h2>Das Angebot</h2>
<p>Bei mobilitaetsdurchblick.ch gibt es zwei Dienstleistungen, die angeboten werden.</p>
<p>Zum einen der <strong>kostenlose Online-Check</strong>. Hier kann jede Schweizerin und jeder Schweizer innert Kürze herausfinden, wie das eigene Mobilitätsverhalten optimiert werden kann. Lohnt sich eine Carsharing-Mitgliedschaft bei Mobility? Lohnt sich das Anschaffen eines zweiten Autos? Soll ich mir ein GA kaufen?</p>
<p>Bei diesem Online-Check geht es aber nicht nur darum, welches Verkehrsmittel am klügsten ist, sondern es geht auch um richtig viel Geld. Am besten sieht man das am Beispiel der Familie Brunner (online zu finden auf mobilitaetsdurchblick.ch):</p>
<ul>
<li>Unterwegs pro Woche: Bisher 28 Stunden, neu 19 Stunden</li>
<li>Ausgaben pro Monat: Bisher 1&#8217;550 Franken, neu 650 Franken</li>
<li>Umweltpunkte: Bisher 2, neu 4</li>
<li>Sicherheitspunkte: Bisher 3, neu 4</li>
<li>Gesundheitspunkte: Bisher 1, neu 4</li>
</ul>
<p>Würdest du auch gerne plusminus 10&#8217;800 Franken im Jahr sparen? <a href="http://mobilitaetsdurchblick.ch/" target="_blank">Ja</a> / <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(197495)a(1409578)g(19269012)url(http://www.swisslos.ch/lots/home.do)" target="_blank">Nein</a></p>
<p>Nebst dem Online-Check bietet die Webseite auch eine <strong>persönliche Mobilitätsberatung</strong> in Zusammenarbeit mit diversen Partnern an:</p>
<blockquote><p>Wir analysieren Ihre Mobilitätsvollkosten, berechnen den Zeitaufwand und zeigen die Wirkungen auf Ihre Sicherheit und Gesundheit, Ihren Komfort und die Umwelt auf. Darüber hinaus erhalten Sie Vorschläge für eine Optimierung ihrer Mobilität.</p></blockquote>
<div class='ta-box ta-info'>
					<div class='ta-box-content'>Probiert es einfach mal aus, macht den Online-Check, meldet euch für die persönliche Mobilitätsberatung an und erzählt in den Kommentaren zu diesem Artikel von euren Ergebnissen.</div></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Video: Wie ein Zug entsteht</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/11/22/video-sbb-westbahn-stadler-kiss/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 08:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Video siehst du, wie bei Stadler Rail in Altenrhein ein doppelstöckiger Zug konstruiert, gebaut und aufgegleist wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2011/11/22/video-sbb-westbahn-stadler-kiss/" title="Permanent link to Video: Wie ein Zug entsteht"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/01/sbb20-150x150.jpg" width="150" height="150" alt="Post image for Video: Wie ein Zug entsteht" /></a>
</p><p>Im Stadler-Werk Altenrhein werden zahlreiche verschiedene Schienenfahrzeuge produziert. Unter anderem zum Beispiel der neue Regio-Dosto für die SBB und sieben doppelstöckige Triebfahrzeuge für die österreichische WESTbahn, welche beide auf dem KISS-Modell von Stadler basieren.</p>
<p>Im heutigen Video siehst du, wie so ein WESTbahn-Dosto produziert und wortwörtlich aufgegleist wird. Viel Spass!<br />
(Tipp: Im Vollbildmodus macht es am meisten Spass.)</p>
<p><center><iframe src="http://player.vimeo.com/video/30679774?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe><a href="http://vimeo.com/30679774">Stadler stellt die WESTbahn vor</a> from <a href="http://vimeo.com/user3043158">Westbahn</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</center>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Google Streetview über die UNESCO-Welterbestätte der Rhätischen Bahn, die Albula-Bernina-Strecke</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/10/25/google-streetview-rhaetische-bahn-rhb-albula-bernina/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 05:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=8504</guid>
		<description><![CDATA[Mit Google Streetview die Welt erkunden: Bald auch auf der RhB-Strecke Thusis - St. Moritz - Tirano.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2011/10/25/google-streetview-rhaetische-bahn-rhb-albula-bernina/" title="Permanent link to Mit Google Streetview über die UNESCO-Welterbestätte der Rhätischen Bahn, die Albula-Bernina-Strecke"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/01/6272685237_5a4cd7c02d-190x190.jpg" width="190" height="190" alt="Post image for Mit Google Streetview über die UNESCO-Welterbestätte der Rhätischen Bahn, die Albula-Bernina-Strecke" /></a>
</p><p>Hast du zufälligerweise vor einigen Tagen auf <a href="http://neo.zdf.de/">ZDFneo</a> eine der Folgen von <a href="http://www.fernsehserien.de/index.php?serie=12957&amp;seite=12" target="_blank">&#8220;Next World &#8211; Das Leben von morgen&#8221;</a> gesehen? In dieser äusserst spannenden Doku-Reihe zeigen namhafte Wissenschaftler, wie die Welt von Morgen aussehen wird. Vorgestellt werden dort nicht irgendwelche Hirngespinste, sondern Projekte, an denen bereits heute fleissig gearbeitet wird; und einige davon stehen kurz vor Veröffentlichung.</p>
<p>Zu Wort kam in der letzten Folge auch <strong>Google</strong> mit seinem <strong>Streetview-Projekt</strong>. Das, was wir heute auf <a href="http://maps.google.ch/" target="_blank">Google Maps</a> und <a href="http://maps.google.com/intl/de/help/maps/streetview/" target="_blank">Streetview</a> sehen, ist erst der Anfang. 3D-Gebäude in Maps, zahlreiche Strassen in Streetview, das ist schön und gut. Google aber will mehr. Viel mehr! Wie in &#8220;Next World&#8221; gesehen, arbeiten sie unter anderem daran, auch Bewegtbilder in Streetview zu integrieren und bald soll auch damit begonnen werden, Bilder vom Innern öffentlicher Gebäude zu erfassen und online zu stellen. (Die Doku-Reihe &#8220;Next World&#8221; ist noch nicht zu Ende; es lohnt sich, dort mal reinzuschauen.)</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px">
	<a title="Zürich HB Maps Google Streetview 3D von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://maps.google.ch/maps?q=z%C3%BCrich&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.379566,8.537134&amp;spn=0.002797,0.006925&amp;sll=46.362093,9.036255&amp;sspn=5.838117,14.18335&amp;vpsrc=6&amp;hnear=Z%C3%BCrich&amp;t=f&amp;z=18&amp;ecpose=47.37560748,8.54231247,516.71,-41.532,79.527,0&amp;iwloc=A"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6112/6272685237_5a4cd7c02d.jpg" alt="Zürich HB Maps Google Streetview 3D" width="500" height="298" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Zürich HB auf Google Maps in 3D</p>
</div>
<h2>Google auf den Schienen der RhB</h2>
<p>Wie gesagt: Google will Streetview ständig verbessern. Begonnen hat es auf der Strasse, dann kamen <a href="http://maps.google.de/maps?ll=50.091726,-122.885021&amp;spn=29.268237,75.410156&amp;z=4&amp;layer=c&amp;cbll=50.091726,-122.885021&amp;panoid=0g-hTX4f7FIgRBuZyT-v5w&amp;cbp=12,202.1,,0,-2.39&amp;source=embed" target="_blank">Skipisten</a>, <a href="http://google-latlong.blogspot.com/2011/08/street-view-goes-to-amazon.html" target="_blank">Flüsse</a>, <a href="http://maps.google.com/maps?ftr=sv.museums&amp;utm_campaign=en&amp;utm_medium=van&amp;utm_source=en-van-na-us-gns-svn&amp;utm_term=museums" target="_blank">Museen</a> und <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=pompeii,+italy+ruins&amp;sll=40.716428,14.537315&amp;sspn=0.061672,0.132351&amp;ie=UTF8&amp;hq=pompeii,+italy+ruins&amp;hnear=&amp;ll=40.748902,14.484834&amp;spn=0,359.991728&amp;t=h&amp;z=17&amp;layer=c&amp;cbll=40.748902,14.484834&amp;panoid=1e-bu_kis-dL1BnVGZhDdw&amp;cbp=12,209.48,,0,7.63" target="_blank">Pompeii</a> hinzu, jetzt soll &#8211; als Weltpremiere &#8211; eine touristische Eisenbahnstrecke dran glauben: Die Albula-Bernina-Route der Rhätischen Bahn RhB.</p>
<p>Diese Strecke gehört laut Google zu den schönsten Routen der Welt (dem kann ich nur zustimmen) und soll bald auf Google Maps / Streetview online erkundigt werden können.</p>
<h2>Die Technik</h2>
<p>Wie hat Google diese Strecke erfassen können? Ganz einfach: Vor einen RhB-Pendel wurde im Oktober ein offener Flachwagen gespannt, auf dem eine Google-Mitarbeiterin mit ihrem aus früheren Streetview-Aufnahmen bekannten Trike stand.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oX4dp1F171w">http://www.youtube.com/watch?v=oX4dp1F171w</a></p>
</p>
<p>Während der Fahrt von Thusis über St. Moritz nach Tirano erfassten Kameras die Umgebung in neun verschiedenen Richtungen. Diese Bilder werden nun zu 360-Grad-Panorama-Ansichten zusammengestellt und später für die Weltöffentlichkeit hochgeladen. (<a href="https://picasaweb.google.com/116887554964117158278/StreetViewTrikeGoesToTheAlps" target="_blank">Hier gibt es noch ein paar &#8220;Backstage&#8221;-Bilder von der Produktion.</a>)</p>
<p>&#8220;Wir arbeiten ständig daran, neue faszinierende Regionen für Street View zugänglich zu machen. So haben wir den Amazonas per Boot und die Whistler Mountains in Kanada mithilfe eines Snowmobils fotografiert. Die Aufnahme einer Bahnstrecke ist weltweit eine Premiere – noch nie waren wir bisher mit Street View auf Schienen unterwegs&#8221; sagt Lena Wagner, Mediensprecherin von Google.</p>
<h2>Meine Meinung zu Google Streetview</h2>
<p><center><iframe src="http://maps.google.ch/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=z%C3%BCrich&amp;aq=&amp;sll=47.557675,8.546269&amp;sspn=0.01115,0.027702&amp;vpsrc=0&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Z%C3%BCrich&amp;t=m&amp;layer=c&amp;cbll=47.378767,8.539591&amp;panoid=bvfpQe7fIJttk72m1MklZg&amp;cbp=13,165.8,,0,-3.92&amp;ll=47.37355,8.539553&amp;spn=0.018252,0.048237&amp;z=14&amp;output=svembed" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="500" height="300"></iframe><br />
<small><a style="color: #0000ff; text-align: left;" href="http://maps.google.ch/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=z%C3%BCrich&amp;aq=&amp;sll=47.557675,8.546269&amp;sspn=0.01115,0.027702&amp;vpsrc=0&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Z%C3%BCrich&amp;t=m&amp;layer=c&amp;cbll=47.378767,8.539591&amp;panoid=bvfpQe7fIJttk72m1MklZg&amp;cbp=13,165.8,,0,-3.92&amp;ll=47.37355,8.539553&amp;spn=0.018252,0.048237&amp;z=14">Größere Kartenansicht</a></small></center>In unseren Breitengraden ist Google Streetview ja sehr umstritten. Datenschützer finden es einen Skandal, dass es einen solchen Dienst überhaupt gibt. Nun, ich persönlich bin da anderer Meinung. Google Streetview ermöglicht es allen Internetnutzern, kostenlos die Welt zu erkunden. Dank dieser Technologie haben Millionen, bald Milliarden von Menschen die Möglichkeit, virtuell an Orte zu reisen, welche sie &#8211; aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen &#8211; vielleicht gar nie selber besuchen können.</p>
<p>Dank dem Internet ist es möglich, sich zu allen möglichen Themen innert kürzester Zeit zu informieren. Wo früher ein Gang zur Bibliothek notwendig war, genügt heute ein Internet-Anschluss. Dass diese Möglichkeit die Gesellschaft als ganzes vorwärts bringt und zu einer besseren Verteilung von Wissen führt, versteht sich von selbst. Ebenso versteht es sich auch von selbst, dass der Staat es nicht gerne sieht, wenn die Bürger an zu viel Wissen geraten. Deshalb wollen Leute wie der Eidgenössische Datenschützer das Internet so stark wie möglich einschränken. Aus deren Sicht ist es nicht gut, wenn der Bürger zu viel Wissen (=Macht) hat.</p>
<h2>Weltreise mit Streetview</h2>
<p>Diese Orte können bereits heute mit Streetview erkundet werden:</p>
<ul>
<li><a href="http://maps.google.de/maps?ll=-33.988934,18.432997&amp;spn=37.299588,75.410156&amp;z=4&amp;layer=c&amp;cbll=-33.988934,18.432997&amp;panoid=dSvU7MWQ5OmDwepoiHbbRA&amp;cbp=12,322.95,,0,-8.81&amp;source=embed" target="_blank">Nationaler Botanischer Garten Kirstenbosch, Kapstadt, Südafrika</a></li>
<li><a href="http://maps.google.de/maps?ll=50.091726,-122.885021&amp;spn=29.268237,75.410156&amp;z=4&amp;layer=c&amp;cbll=50.091726,-122.885021&amp;panoid=0g-hTX4f7FIgRBuZyT-v5w&amp;cbp=12,202.1,,0,-2.39&amp;source=embed" target="_blank">Skigebiet Whistler Blackcomb, British Columbia, Kanada</a></li>
<li><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=46.630055,87.1875&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;layer=c&amp;cbll=41.890062,12.492549&amp;panoid=07gbqMWIg_HId5m7W94qHg&amp;cbp=12,301.45,,0,-4.23&amp;ll=41.889579,12.49307&amp;spn=0.002692,0.005322&amp;z=18" target="_blank">Colosseum, Rom, Italien</a></li>
<li><a href="http://maps.google.de/maps?layer=c&amp;cbll=51.178683,-1.826165&amp;panoid=J36PpoEAdtSE_eAK420k4g&amp;cbp=12,6.33,,0,9.88&amp;source=embed&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.178711,-1.826026&amp;spn=0,0.033023&amp;z=16" target="_blank">Stonehenge, Wiltshire, England</a></li>
<li><a href="http://maps.google.com/maps?ll=34.813803,135.351563&amp;spn=36.939858,75.410156&amp;z=4&amp;layer=c&amp;cbll=32.806162,130.706361&amp;panoid=b1Dta-Fihq4USTs1ajVYrA&amp;cbp=12,269.06,,0,-18.05&amp;source=embed&amp;utm_campaign=en&amp;utm_medium=et&amp;utm_source=en-et-na-us-gns-svn" target="_blank">Schloss Kumamoto, Kumamoto City, Japan</a></li>
<li><a href="http://maps.google.fr/maps?ll=55.680197,12.589977&amp;spn=25.834308,75.410156&amp;z=4&amp;layer=c&amp;cbll=55.680197,12.589977&amp;panoid=Dh_S1C44hc9-w5tTh4vjPA&amp;cbp=12,181.01,,0,-5.63&amp;source=embed" target="_blank">Nyhavn, Kopenhagen, Dänemark</a></li>
<li><a href="http://maps.google.com/maps?ftr=sv.museums&amp;utm_campaign=en&amp;utm_medium=van&amp;utm_source=en-van-na-us-gns-svn&amp;utm_term=museums" target="_blank">17 weltbekannte Museen</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Obama, Annan und Leuenberger: Wie sich (Bundes-)Präsidenten in den USA und der Schweiz fortbewegen</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/10/11/obama-annan-leuenberger-unterwegs/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 05:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben das grosse Privileg, in der Schweiz leben zu dürfen. Einem Land, das sauber, sicher und reich ist. Wenn Politiker bei uns auf die Strasse gehen, brauchen sie im Normalfall keine Bodyguards und können sich problemlos mit dem öffentlichen Verkehr bewegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2011/10/11/obama-annan-leuenberger-unterwegs/" title="Permanent link to Obama, Annan und Leuenberger: Wie sich (Bundes-)Präsidenten in den USA und der Schweiz fortbewegen"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto2011-10-10um104414-190x190.png" width="190" height="190" alt="Post image for Obama, Annan und Leuenberger: Wie sich (Bundes-)Präsidenten in den USA und der Schweiz fortbewegen" /></a>
</p><p><strong>Wir haben das grosse Privileg, in der Schweiz leben zu dürfen. Einem Land, das grösstenteils sauber, sicher und reich ist. Wenn Politiker bei uns auf die Strasse gehen, brauchen sie im Normalfall keine Bodyguards und können sich problemlos mit dem öffentlichen Verkehr bewegen.</strong></p>
<p>Dass dies nicht überall so ist, zeigen zwei Videos, die ich heute für euch herausgesucht habe.</p>
<p>Das erste Video zeigt, wie sich US-Präsident Obama von A nach B bewegt:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=UCj57Fk67qc">http://www.youtube.com/watch?v=UCj57Fk67qc</a></p>
</p>
<p>Ganz anders in der Schweiz. Der folgende Ausschnitt der Tagesschau zeigt den damaligen UNO-Generalsekretär Kofi Annan und unseren ehemaligen Bundespräsidenten Moritz Leuenberger, wie sie sich durch die Schweiz bewegen. Zu Fuss, im Tram und mit der SBB:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=4b7aa91e-c9e4-4bb4-9525-0a7294228295"><img class="aligncenter" title="Kofi Annan und Moritz Leuenberger vor Salonwagen Salon Deluxe SBB" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-10-10um104414.png" alt="" width="366" height="292" /></a></p>
<p>Es gibt nicht viele Länder, in denen so etwas möglich wäre.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Jeder Rappen zählt&#8221;: Die Psychologie dahinter</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/10/04/jeder-rappen-zahlt-die-psychologie-dahinter/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2011/10/04/jeder-rappen-zahlt-die-psychologie-dahinter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 05:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Weshalb "Jeder Rappen zählt" so ein grosser Erfolg ist und wie wir mit psychologischen Tricks zum Spenden animiert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2011/10/04/jeder-rappen-zahlt-die-psychologie-dahinter/" title="Permanent link to &#8220;Jeder Rappen zählt&#8221;: Die Psychologie dahinter"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/01/5262907683_87f8a3a0ba_t.jpg" width="100" height="66" alt="Post image for &#8220;Jeder Rappen zählt&#8221;: Die Psychologie dahinter" /></a>
</p><p>Noch 81 Tage schlafen, dann ist es wieder so weit und das Christkindlein kommt uns besuchen, Weihnachten steht vor der Tür.</p>
<p>Ich spinne, denkt ihr? Da bin ich aber nicht der Einzige! Ich denke, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir wieder von allen Seiten Spendenaufrufe erhalten. Allen voran die Aktion <em>Jeder Rappen zählt</em> von SRF.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Jeder Rappen zählt von mhauri bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mhauri/5262907683/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5123/5262907683_87f8a3a0ba.jpg" alt="Jeder Rappen zählt" width="500" height="332" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) mhauri (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Ich persönlich halte es ja für Blödsinn, einmal im Jahr, vor Weihnachten auf Gutmensch zu machen, ein paar Fränkli zu spenden und sich dann das ganze Jahr über bis zu den nächsten Weihnachten als Wohltäter zu fühlen. Stattdessen unterstütze ich das ganze Jahr über <a href="http://schweizweit.net/2010/12/16/weshalb-ich-keinen-rappen-fur-jrz-spende/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">Projekte von kiva.org und energy in common</a>. Unabhängig davon, ob gerade Weihnachten ist oder nicht. Aber dazu habe ich mich ja bereits genügend geäussert, was zu <a href="http://schweizweit.net/2010/12/16/weshalb-ich-keinen-rappen-fur-jrz-spende/#comments?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">spannenden Diskussionen</a> führte. ;-)</p>
<p>Kommen wir zurück zu <em>Jeder Rappen zählt</em> und stellen wir uns die Frage:</p>
<p><strong>Warum heisst die Aktion überhaupt &#8220;Jeder Rappen zählt&#8221;?</strong></p>
<p>Nun, beim Spenden geht es oftmals um Psychologie. Da werden die verschiedensten psychologischen Tricks angewandt, um euch ein bisschen zu manipulieren. Schliesslich will SRF ja, dass ihr fleissig spendet. Und deshalb kommt auch der Name nicht von ungefähr.</p>
<p><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/9/richard+wiseman.html?tt=1&amp;ts=1)">Richard Wiseman</a> spielt in der ganzen Geschichte um JRZ eine nicht ganz unbedeutende Rolle. Deshalb möchte ich ihn euch kurz vorstellen:</p>
<p>Wiseman (Jhg. 1966) ist ein britischer Psychologe und arbeitete als professioneller Zauberkünstler, bevor er in London sein Psychologiestudium begann. Sein Hauptforschungsgebiet, das ihn über England hinaus bekannt machte, ist unter anderem &#8220;Glück und Täuschung&#8221;. Manche von euch kennen ihn vielleicht als Autor der Bücher <a href="http://www.amazon.de/machen-einfachen-Strategien-Glückspilz-werden/dp/3442166500">&#8220;So machen Sie Ihr Glück&#8221;</a> (2003), <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/15489194-1/buch/quirkologie.html)">&#8220;Quirkologie&#8221;</a> (2008) oder <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/15935122-1/buch/wie-sie-in-60-sekunden-ihr-leben-veraendern.html)">&#8220;Wie Sie in 60 Sekunden Ihr Leben verändern&#8221;</a> (2011).</p>
<p>Dieser Richard Wiseman arbeitete für ein Experiment mit <a href="http://www.borders.com/"><em>Borders Bookstores</em></a> zusammen und führte eine Woche lang eine heimliche Studie durch. Den beteiligten Buchläden wurden vier Spendenkisten geschickt. Die Kisten hatten alle die gleiche Grösse und Form, und alle waren für dieselbe Wohltätigkeitsorganisation.</p>
<p>Auf jeder der Kisten stand je eine von vier Botschaften, die Psychologen für wirksam hielten:</p>
<ul>
<li>Bitte spenden Sie grosszügig</li>
<li>Jeder Cent hilft</li>
<li>Jeder Dollar hilft</li>
<li>Auf Sie kommt es an</li>
</ul>
<p>Die Leiter der Buchläden wurden gebeten, jede Kiste an einer von vier willkürlich ausgewählten Kassen aufzustellen und die in jeder Kiste gesammelte Summe zu beobachten.</p>
<p>Die Frage war nun, ob die verschiedenen Botschaften einen Einfluss auf die Höhe der Summe, die gespendet wurde, hatten.</p>
<p>Die Antwort: Ja!</p>
<p>Die vier unterschiedlich beschrifteten Kisten enthielten am Schluss sehr verschiedene Geldsummen.</p>
<p>Und ihr habt es bestimmt schon geahnt: &#8220;Jeder Cent hilft&#8221; erzielte das beste Ergebnis. Über mehrere solcher Versuche hinweg enthielt diese Kiste 62% aller Spenden. 38% verteilten sich auf die drei anderen Kisten.</p>
<p>Warum hatten die verschiedenen Anschriften der Kisten eine so unterschiedliche Wirkung?</p>
<p>Untersuchungen des Psychologen Robert Cialdini von der Arizona State University zufolge haben viele Menschen die Sorge, dass sie als geizig erscheinen, wenn sie nur eine ganz kleine Summe in eine Kiste legen, und spenden deshalb am Ende gar nichts. &#8220;Jeder Cent hilft&#8221;, oder das Schweizerische Pendant dazu, &#8220;Jeder Rappen zählt&#8221;, legitimiert und unterstützt daher auch die kleinsten Spenden.</p>
<p>Im Gegensatz dazu hat &#8220;Jeder Dollar hilft&#8221; die umgekehrte Wirkung. Menschen, die weniger gespendet hätten, befürchten nun, dass ihre Spende armselig aussehen wird und geben schliesslich gar nichts.</p>
<p>Das Schweizer Staatsfernsehen und -Radio hat sich diese Erkenntnisse zu Herzen genommen und ihre Aktion aus psychologischer Sicht gesehen aufs Maximum optimiert. So dass sie vermutlich auch dieses Jahr wieder einen neuen Spendenrekord vermelden können.</p>
<p>Ich hoffe, es ist für einen guten Zweck, nicht nur Show und das Geld kommt an einem Ort an, wo es wirklich gebraucht wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video: Gewaltbereite Fussballfans &#124; So schlimm ist es wirklich</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/08/26/video-gewaltbereite-fussballfans-so-schlimm-ist-es-wirklich/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2011/08/26/video-gewaltbereite-fussballfans-so-schlimm-ist-es-wirklich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 08:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=8258</guid>
		<description><![CDATA[Fast jede Woche dasselbe Bild: beschädigte Eisenbahnwagen, Ausschreitungen in und um die Stadien und ein grosses, teures Polizeiaufgebot, das oft machtlos gewaltbereiten  Fussball-Fans gegenübersteht. Jetzt wollen die Kantone eine Bewilligungspflicht für Risiko-Spiele einführen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><center><object style="width: 500px; height: 302px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/af1c9baf-0fa0-4308-aca7-63596d6b7f36" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 500px; height: 302px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/af1c9baf-0fa0-4308-aca7-63596d6b7f36" quality="high" allowFullScreen="true" allowfullscreen="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=af1c9baf-0fa0-4308-aca7-63596d6b7f36">Rundschau vom 24.08.2011</a></object></center>Medienmitteilung der SBB von heute Morgen, 10:30 Uhr:</p>
<h3>Die Young Boys und die SBB schliessen Partnerschaft für Fanzüge ab</h3>
<p>Ab sofort wird der Berner Fussballclub für die Sicherheit wie auch für die Sauberkeit in den Fanzügen an die YB-Auswärtsspiele garantieren. Dieses neue Modell, welches unter Miteinbezug der Fandachorganisationen von YB und der Fanarbeit Bern erarbeitet wurde, kommt zunächst als Pilotprojekt bei den fünf verbleibenden YB-Auswärtsspielen dieses Jahres zur Anwendung. Die Erfahrungen aus dieser Versuchsphase werden Anfang 2012 ausgewertet; danach wird über das weitere Vorgehen entschieden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde unterzeichnet. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Fandachorganisationen von YB und der Fanarbeit Bern.</p>
<p>Der erste Pilot-Fanzug wird am 11. September ans Auswärtsspiel in Lausanne rollen. Bis zu diesem Zeitpunkt baut YB einen eigenen Begleitdienst auf, dessen Mitglieder von der Transportpolizei der SBB geschult werden. Der Begleitdienst von YB gewährleistet zusammen mit der Fanarbeit und den Fandachverbänden das Wohlbefinden der Passagiere und minimiert Schäden am Rollmaterial. Zudem wird YB zusammen mit der Fanarbeit Bern für das Litteringkonzept zuständig sein und die Fahrausweiskontrolle übernehmen. Ebenfalls wird YB nach jedem Spiel zusammen mit einem SBB-Mitarbeitenden eine Endkontrolle des eingesetzten Rollmaterials durchführen.</p>
<p><strong>Alle Beteiligten übernehmen Verantwortung</strong></p>
<p>YB und die SBB wollen mit diesem Modell negative Begleiterscheinungen auf ein Minimum reduzieren. Bei der Umsetzung wird YB eng mit seinen Fandachorganisationen und der Fanarbeit Bern kooperieren, welche schon bis anhin vorbildliche Arbeit geleistet haben. So konnten bereits in der abgelaufenen Saison durch deren Anstrengungen (u.a. Ausarbeitung und Durchsetzung der Auswärtsfahrordnung) die Schäden am Rollmaterial sehr tief gehalten werden.</p>
<p>Mit diesem Pilotprojekt wird auf der bewährten partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Fanorganisationen, der Fanarbeit Bern, YB und der SBB aufgebaut. Alle Beteiligten sind überzeugt, dass die Sicherheit in den Zügen und damit auch die Reduktion der Sicherheitskosten durch die Mitwirkung aller &#8211; der Fanorganisationen, der Fanarbeit Bern, von YB und der SBB &#8211; erreicht werden können. So übernehmen alle Partner auf eine pragmatische Art Verantwortung.</p>
<p><strong>Tiefere Sicherheitskosten</strong></p>
<p>Für die Fussballfans bedeutet das neue Modell, dass sie künftig von Personen aus dem Umfeld ihres Lieblingsvereins YB an die Auswärtsspiele begleitet werden. Die Tickets dafür können sie weiterhin zu sehr günstigen Konditionen über die SBB beziehen. Nach Abschluss der Pilotphase werden die SBB und YB die Erfahrungen wie auch die Nachfrage zusammen auswerten und über das weitere Vorgehen entscheiden. Die SBB verspricht sich durch das neue Modell eine spürbare Reduktion der Ausgaben für die Sicherheit.</p>
<p><strong>Wegweisende Kooperation mit den Fanorganisationen</strong></p>
<p>Für SBB-CEO Andreas Meyer ist die Partnerschaft mit YB “ein konkreter und extrem wichtiger Schritt mit einem ersten Verein, um ein drängendes Problem nachhaltig zu lösen“. Er sei froh, dass die intensiven und konstruktiven Gespräche mit YB und den Fanorganisationen zu einer derart guten Lösung geführt hätten. „Wir wollen, dass wieder die Faszination Fussball im Mittelpunkt steht“, sagt Meyer.</p>
<p>Ilja Kaenzig, CEO der Young Boys, sagt: „YB unterstützt alle sinnvollen Massnahmen, die zu Verbesserungen führen. Das Pilotprojekt steht für die gute Zusammenarbeit zwischen den YB-Fans und den SBB.“</p>
<p>Fanarbeiterin Alexandra Herren erkennt eine spürbare Unterstützung für das bisher erfolgreiche Konzept der Selbstregulierung: „Dem öffentlichen Druck kann mit einer Lösung, die auf das bestehende, gut funktionierende Modell aufbaut, pro-aktiv entgegengewirkt werden.“</p>
<p>Für Samuel Durrer, Vorstandsmitglied des Fandachverbandes gäubschwarzsüchtig, ist dieses Pilotprojekt auch eine Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit: &#8220;Wir haben bewiesen, dass wir unsere Verantwortung in den Extrazügen wahrnehmen. Diese Praxis der Zusammenarbeit und der Selbstverantwortung der Fans ist weitaus konstruktiver und umsetzbarer als die Idee eines Kombitickets.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gratis-Ferien mit dem GA</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/08/24/gratis-ferien-mit-dem-ga/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 07:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man mit einem GA gratis Kurzferien in der Schweiz machen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2011/08/24/gratis-ferien-mit-dem-ga/" title="Permanent link to Gratis-Ferien mit dem GA"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/01/6066369654_118aa62a68_m-190x190.jpg" width="190" height="190" alt="Post image for Gratis-Ferien mit dem GA" /></a>
</p><p>Nachdem wir alle schon fast glaubten, dass es dieses Jahr mit dem Sommer nichts mehr wird, kam er doch noch. Und das pünktlich auf den Beginn meiner fast dreiwöchigen Ferien! Herrlich! ;-)</p>
<p>So geniesse ich den <a href="http://twitter.com/#!/search/%23sommer2.0" target="_blank">Sommer 2.0</a> in allen Zügen, bin mal auf dem <a href="http://www.zsg.ch/" target="_blank">Zürichsee</a> unterwegs, dann auf dem <a href="http://www.lakelucerne.ch/" target="_blank">Vierwaldstättersee</a>, fahre mit der Freundin <a href="http://www.bielersee.ch/de/home.html" target="_blank">der Aare entlang</a> von Solothurn nach Biel und fühle mich wie in den Ferien in einem südlichen Mittelmeerland.</p>
<p><strong>Und das alles so gut wie gratis!</strong></p>
<p>Denn die ÖV-Abos wie zum Beispiel GA, Halbtax, Tageskarten &amp; Co. werden auch auf vielen Schweizer Seen und Flüssen akzeptiert.</p>
<p>Womit wir auch schon beim Thema wären.</p>
<h2>Ferien trotz knapper Kasse</h2>
<p>Bei der SBB verdiene ich ja nicht schlecht, aber auch wer finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, kann sich Kurzferien in der Schweiz leisten! Alles, was es dazu braucht, ist ein bereits bezahltes Abo. Wer möglichst wenig Geld ausgeben möchte, bringt auch gleich Getränke und etwas zu essen von zu Hause mit.</p>
<p>Und schon kann es losgehen! Eine Rundfahrt auf dem Zürichsee zum Beispiel. Oder auf dem Vierwaldstättersee. Oder mit der Bielerseeschifffahrt auf der Aare. Oder oder oder.</p>
<p>Wie schon erwähnt, machte ich mit der Freundin eine Schiffsreise von Solothurn nach Biel, wo wir dann gemütlich <a href="http://www.raeblus.ch/de/index.php" target="_blank">im Restaurant Räblus</a> ein Abendessen bei gewaltigem Panorama genossen:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 468px">
	<a title="Restaurant Räblus (Biel-Vingelz) von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6066369654/"><img title="Restaurant Räblus (Biel-Vingelz)" src="http://farm7.static.flickr.com/6184/6066369654_118aa62a68.jpg" alt="Restaurant Räblus (Biel-Vingelz)" width="468" height="468" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Ausblick von unserem Tisch im Restaurant Räblus</p>
</div>
<p>Und auch die <a href="http://www.zsg.ch/de_sonnenuntergangsfahrt.html" target="_blank">Sonnenuntergangsfahrt von Zürich nach Rapperswil</a> (Abfahrt beim Bürkliplatz um 17:30 Uhr; Ankunft in Rappi um 19:40 Uhr) durfte zwei Tage danach nicht fehlen. Einfach genial!</p>
<p>Und für eine solche Fahrt muss man nicht einmal unbedingt frei haben; man kann sie auch gut nach dem Feierabend machen, um sich ein bisschen zu entspannen. Gleich nach der Abfahrt beim Bürkliplatz wird man vergessen, dass man noch vor wenigen Minuten im Büro sass und wird sich wie in den Ferien fühlen.</p>
<p>Dann noch ein gutes Buch, ein kühles Getränk und los geht es, dem Sonnenuntergang entgegen&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a title="So lässt es sich leben... ;-) von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6069939349/"><img class="aligncenter" title="Cola, Schiff, Zürichsee und Sonnenuntergang" src="http://farm7.static.flickr.com/6202/6069939349_f3eff5b36c.jpg" alt="So lässt es sich leben... ;-)" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Sunset von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6069942149/"><img class="aligncenter" title="Sonnenuntergang Sunset Schiff Zurich" src="http://farm7.static.flickr.com/6081/6069942149_90436c3536.jpg" alt="Sunset" width="500" height="500" /></a></p>
<p>Auch auf dem <a href="http://www.lakelucerne.ch/de/angebote/detail/article/sonnenuntergangs-fahrt.html" target="_blank">Vierwaldstättersee gibt es eine Sonnenuntergangsfahrt</a>. Manchmal sind die Sitzplätze im Restaurant dieses Schiffes schon mehrere Tage im Voraus ausgebucht; reservieren lohnt sich also.</p>
<p>Aber auch schon eine &#8220;normale&#8221; Rundfahrt auf dem Lake Lucerne ist ein wunderbares Erlebnis. Ich wählte die Fahrt nach Beckenried und zurück, Abfahrt in Luzern um 18:12 Uhr, zurück werde ich in Luzern um 20:47 Uhr sein.</p>
<p>In dem Moment, wo ich diese Zeile hier schreibe, befinde ich mich gerade kurz nach Hertenstein, lasse mich von der Abendsonne noch ein bisschen bräunen, geniesse den kühlenden Fahrtwind, habe eine Cola neben mir stehen und wir fahren in Richtung Weggis. Das Leben kann manchmal so schön sein! ;-)</p>
<p><strong>Was mich die Fahrt kostet? Nichts! Das ist ja das Verrückte!</strong></p>
<p>Kurzferien, die im GA inbegriffen sind. Super!</p>
<p>Und die rund 5 Franken, die man auf den Schiffen für eine Cola oder ein anderes Getränk bezahlt, sind ein fairer und angemessener Preis bei diesem Ambiente. Zwei, drei Stunden mit dem Schiff eine der schönsten Landschaften der Schweiz befahren und dann für den ganzen Spass nur einen oder zwei Fünfliber bezahlen, da kann man wirklich nicht mehr viel sagen.</p>
<p>Und es braucht ja nicht einmal zwingend ein GA dazu. Auf dem Zürisee zum Beispiel reicht für die Limmatschiff-Rundfahrt ein Ticket für die Zone 10. Preis ab CHF 5.80. Für grössere Rundfahrten braucht es entsprechend mehr Zonen. Für die ganz grossen Rundfahrten, die später als 9 Uhr starten, empfiehlt sich die ZVV 9-Uhr-Tageskarte für CHF 12.-. (Halbtax-Preis)</p>
<p>Zwölf Stutz für fast einen ganzen Tag ÖV, da soll noch einer sagen, der öffentliche Verkehr in Zürich sei teuer! ;-)</p>
<p>Läge ich jetzt irgendwo in Italien am Strand, ich glaube, ich würde mich nicht besser fühlen. Der einzige Unterschied bestünde darin, dass ich deutlich mehr Geld ausgeben würde im südlichen Nachbarland.</p>
<p>Unter diesen Umständen kann ich nur sagen: <strong>&#8220;Schön ist es, auf der Welt zu sein!&#8221;</strong> ;-)</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Tj1RjbiXqNA">http://www.youtube.com/watch?v=Tj1RjbiXqNA</a></p>
</p>
<p><em>PS: Natürlich würde es mich sehr interessieren, wie DU dich bei diesem heissen Wetter nach dem Feierabend oder am Wochenende entspannst. Schreibe doch kurz ein paar Worte dazu in die Kommentarspalte!</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video: Die Schweiz &#8211; Ein Land von Pendlern</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/07/12/video-die-schweiz-ein-land-von-pendlern/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 05:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweiz - Ein Land von Pendlern! Dieser Thematik widmet sich die heute vorgestellte Reportage. Interessant, abwechslungsreich und spannend!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Unser Land ist definitiv ein Land von Pendlern! Laut der letzten Volkszählung gibt es in der Schweiz 4&#8217;488&#8217;654 Pendler. Davon 1&#8217;265&#8217;726 mit dem öffentlichen Verkehr.</strong></p>
<p>Einige von euch haben die Einstein Spezial-Sendung zum Thema &#8220;Pendeln&#8221; am 30. Juni 2011 sicher gesehen. Für alle anderen habe ich hier nochmals die Videos und eine kurze Zusammenfassung der Sendung.</p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/ed2d14e3-3eff-4f24-bc2b-479ba2f99a7c" type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px;height:302px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/ed2d14e3-3eff-4f24-bc2b-479ba2f99a7c"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=ed2d14e3-3eff-4f24-bc2b-479ba2f99a7c" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Einstein vom 30.06.2011</a></object></center></p>
<blockquote><p>Viereinhalb Millionen Menschen in der Schweiz haben einen Arbeits- oder Schulweg und gelten deshalb gemäss Bundesamt für Statistik als Pendler und Pendlerinnen. Und alle sind Experten auf diesem Gebiet: Sie kennen den kürzesten Weg, die schnellste Verbindung, das beste Verkehrsmittel. Und gemeinsam leiden alle unter überfüllten Zügen und Verkehrsstaus. «Einstein» beschäftigt sich in einer Spezialausgabe mit den Tricks der Autopendler, geht dem Pendlerparadox oder den Fahrgastwechselzeiten auf den Grund und pendelt 20 Stunden in einer S-Bahn.<br />
<em>(Quelle: Einstein / SF)</em></p></blockquote>
<p><center><script type="text/javascript">
var uri = 'http://impch.tradedoubler.com/imp?type(js)g(19268552)a(1409578)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);
document.write('<sc'+'ript type="text/javascript" src="'+uri+'" charset="ISO-8859-1"></sc'+'ript>');
</script></center></p>
<h2>Ein Tag im Pendlerzug</h2>
<p>Einstein-Moderator Tobias Müller fährt 20 Stunden lang auf der S12 der Zürcher S-Bahn. Diese wird täglich von 40&#8217;000 Pendlern frequentiert. Dabei trifft er auf viele Pendler, die seine Fragen beantworten und Stellung nehmen zu Pendlergewohnheiten, Stammplätzen und die Länge ihres Arbeitsweges. Ausserdem trifft Müller auf zwei Männer, die umgekehrt pendeln: Während andere auf dem Weg zur Arbeit sind, befinden sich diese zwei auf dem Nachhauseweg.</p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/5875cd21-fcc0-4700-92b7-459f6a5f77f5" type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px;height:302px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/5875cd21-fcc0-4700-92b7-459f6a5f77f5"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=5875cd21-fcc0-4700-92b7-459f6a5f77f5" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Einstein vom 30.06.2011</a></object></center></p>
<h2>Die Tricks der Autopendler</h2>
<p>Einstein porträtiert einen Autopendler, der täglich von Aarberg nach Bern und zurück pendelt. Dabei hat er ein sehr interessantes Morgenritual entwickelt: Während der Morgentoilette hört er aufmerksam Radio und achtet insbesonders auf die Staumeldungen.</p>
<p>Je nach Verkehrssituation entscheidet er sich dann für den einen oder anderen Arbeitsweg. Mit Hilfe des Routenplaners von Google zeigt er dem TV-Team, welche Möglichkeiten er dabei hat.</p>
<p>Ausserdem analysiert ein Verkehrsplaner die Pendlerströme auf dem Arbeitsweg dieses Autopendlers und zeigt, wo es rasch zu Engpässen kommt. Natürlich darf dann auch ein Blick in die Zukunft nicht fehlen.</p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/c4f3da20-b3ce-400b-9151-2e5da17a0446" type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px;height:302px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/c4f3da20-b3ce-400b-9151-2e5da17a0446"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=c4f3da20-b3ce-400b-9151-2e5da17a0446" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Einstein vom 30.06.2011</a></object></center></p>
<h2>Fahrgastwechsel: Schnell raus &#8211; schnell rein</h2>
<p>Am sichersten und pünktlichsten ist immer noch der öffentliche Verkehr. Zu diesem Schluss kommt die Einstein-Redaktion. Trotzdem lässt es sich nicht vermeiden, dass es während der Dreharbeiten in der S12 zu einer Störung kommt.</p>
<p>Doch die Pendler nehmen es gelassen; teilweise haben sie nicht einmal mitbekommen, dass es überhaupt eine Störung gibt.</p>
<p>Was ist das Hauptärgernis der Pendler? Anscheinend die Mitreisenden! Das jedenfalls zeigen die Interviews in der S-Bahn. Studierende beklagen sich darüber, dass sie sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren können, andere bemängeln die schlechten Manieren der anderen Fahrgäste.</p>
<p>Was auffällt: Viele Pendler sehen den Arbeitsweg als &#8220;Zeit für sich&#8221;. Sie lesen die Zeitung, arbeiten auf ihrem Notebook oder schauen einfach ein wenig aus dem Fenster.</p>
<p>Interessantes zeigt dann die Statistik: Seit Jahrzehnten pendeln wir nahezu gleichlange, immer so im Schnitt um die 20 Minuten. Die Distanz hingegen steigt ständig an, da die Verbindungen immer besser und schneller werden.</p>
<p>Wie muss das Rollmaterial aussehen, damit die Passagiere möglichst rasch aus dem Zug kommen und die neuen Fahrgäste sofort einsteigen können? Sind vielleicht einstöckige Kompositionen besser? Ein Bauingenieur prüft genau das und kommt zu einem interessanten Ergebnis.</p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/f2f57a53-ef3d-4d54-bdf6-e485ce3380cd" type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px;height:302px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/f2f57a53-ef3d-4d54-bdf6-e485ce3380cd"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f2f57a53-ef3d-4d54-bdf6-e485ce3380cd" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Einstein vom 30.06.2011</a></object></center></p>
<h2>Macht Pendeln unglücklich?</h2>
<p>Studien in der Vergangenheit behaupteten genau das. Die Kalaidos Fachhochschule für Wirtschaft in Zürich hingegen kommt zu einem anderen Schluss. Und sie sagt auch gleich, was an den bisherigen Studien falsch war.</p>
<p>Vorallem, wenn man die Stosszeiten vermeiden kann, ist man als Pendler glücklich. Dies erfordert jedoch auch das Mitwirken der Wirtschaft. Doch auch einfach Nichtstun und aus dem Fenster schauen kann glücklich machen.</p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/ff61582e-10f9-46d0-bea7-89631f532bcb" type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px;height:302px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/ff61582e-10f9-46d0-bea7-89631f532bcb"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=ff61582e-10f9-46d0-bea7-89631f532bcb" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Einstein vom 30.06.2011</a></object></center></p>
<h2>Pendeln weltweit</h2>
<p><strong>Tokio:</strong><br />
7.8 Millionen Pendler am Tag, 2.9 Milliarden im Jahr. Eine gigantische Masse an Menschen ist hier unterwegs zur Arbeit.</p>
<p><strong>Buenos Aires:</strong><br />
700 Buslinien, 1.6 Milliarden Passagiere pro Jahr, 14 Millionen Einwohner. Das sind Dimensionen, die wir uns hier kaum vorstellen können. Für das Pendeln muss man auf alle Fälle genug Zeit einplanen. Es gibt immer wieder lange Warteschlangen vor den Bussen mit Wartezeiten von durchaus 30 Minuten. Dafür kann man mit weniger als einem Franken ganz Buenos Aires durchqueren.</p>
<p><strong>Los Angeles:</strong><br />
Hier ist der Privatverkehr das Mass aller Dinge. 330 Millionen Kilometer legen die Pendler täglich zurück. Damit hat LA die höchste Autodichte der Welt.</p>
<p><strong>New York:</strong><br />
U-Bahn und Bahn haben hier eine deutlich grössere Bedeutung als in Kalifornien. Und sie sind die wichtigsten Verkehrsmittel für Pendler. Der Grand Central Terminal ist der grösste Bahnhof der Welt und wird täglich von 500&#8217;000 Menschen benutzt.</p>
<p><strong>London:</strong><br />
Hier sichert das Road Pricing Einnahmen für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Ob dies den gewünschten Effekt erzielt?</p>
<p><strong>Moskau:</strong><br />
8 Millionen Metro-Fahrer pro Tag. Die Metro ist zwar übervoll, aber meistens pünktlich und effizient. Trams und Busse bleiben öfters im Verkehr stecken und lange Wartezeiten sind normal. Deshalb gibt es tausende illegaler Taxis oder den Autostopp, welcher einigen Russen ein paar zusätzliche Rubel sichert. Im Einstein-Versuch dauerte es nur 20 Sekunden, bis ein privater PKW anhielt.</p>
<p><strong>Peking:</strong><br />
Fünf Millionen Autos gibt es in der Stadt. Deshalb limitiert die Regierung die Zulassung der Neuwagen und baut das Metro-Netz aus. Einstein zeigt einen Pendler, der für den Arbeitsweg auf das Elektro-Bike umsteigt und dadurch täglich eine Stunde Zeit und Geld für Benzin spart. Mietgebühr: 1 Franken.</p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/cc3494f8-67ef-415b-bc4d-8fea9ffabe67" type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px;height:302px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/cc3494f8-67ef-415b-bc4d-8fea9ffabe67"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=cc3494f8-67ef-415b-bc4d-8fea9ffabe67" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Einstein vom 30.06.2011</a></object></center></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Diese Sendung hat mir sehr gefallen. Sie ist abwechslungsreich, überraschend und spannend. Wenn ihr also mal ein paar Minuten Zeit habt, schaut sie euch auch an, es lohnt sich!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Glacier Express: Evakuierter Passagier spricht auf schweizweit.net</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/06/29/glacier-express-evakuierter-passagier-spricht-auf-schweizweit-net/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 10:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=8001</guid>
		<description><![CDATA[Gestern Nachmittag blieb ein Glacier Express-Zug auf der Strecke liegen. Ohne funktionierende Klimaanlange. Daraufhin wurde der Zug evakuiert. schweizweit.net konnte mit einem der evakuierten Passagiere sprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Gestern Nachmittag blieb der Glacier Express 908 (Zermatt &#8211; Chur &#8211; St. Moritz) zwischen Ilanz und Chur stehen. Während das Zugpersonal zuerst von einer Bremsstörung sprach, stellte es sich rasch heraus, dass es sich wohl um eine gravierendere Lokstörung handeln dürfte. Denn kurz darauf fiel auch die komplette Stromversorgung aus. Der Zug wurde nach einiger Zeit evakuiert.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Glacier Express - A train to fall in love with... by kevinpoh, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/kevinpoh/5786536923/"><img class="aligncenter" title="Glacier Express, Rhätische Bahn, RhB, Schweiz" src="http://farm3.static.flickr.com/2790/5786536923_9d62948fbe.jpg" alt="Glacier Express, Rhätische Bahn, RhB, Schweiz" width="500" height="375" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) kevinpoh (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Heute morgen hatte ich die Möglichkeit, mit einem der evakuierten Fahrgäste zu sprechen. Fredy, ein treuer schweizweit.net-Leser und eifriger Bahnfahrer, weilt zurzeit in den Bündner Bergen in den Ferien. Trotzdem nahm er sich die Zeit, mir kurz ein telefonisches Interview zu geben.</p>
<p>Andreas Hobi: <strong>Hallo Fredy; vielen Dank für das Interview! Kannst du uns rasch erklären, was genau geschehen ist?</strong></p>
<p>Fredy: <em>Ja, also, der Glacier Express ist zwischen Ilanz und Chur plötzlich zum Stehen gekommen. Zuerst sprach das Zugpersonal von einer Bremsstörung an der Lokomotive. Später dann hiess es aber, es gäbe einen Lokdefekt.</em></p>
<p>Andreas Hobi: <strong>Stimmt es, dass die Klimaanlage daraufhin ausfiel?</strong></p>
<p>Fredy: <em>Der ganze Strom war plötzlich weg! Nicht einmal mehr aufs WC konnten die Leute! Das ist ja alles elektronisch. Ich meine, schau, das kann ja mal passieren. Aber die waren nicht vorbereitet. Die kennen solche Probleme sonst ja nicht. Es läuft ja normalerweise immer problemlos.</em></p>
<p>Andreas Hobi: <strong>Du sagst, die Rhätische Bahn war nicht vorbereitet?</strong></p>
<p>Fredy: <em>Nein, überhaupt nicht. Die haben ja sonst nicht mit solchen Zwischenfällen zu kämpfen. Klar, es gab da schon einen Burschen und ein Meitli, die haben Wasser verteilt und so. Und Auskünfte gegeben. Aber so recht wussten die auch nicht, was tun. Die waren nicht vorbereitet. Und die hatten natürlich auch heiss. Es war über 30°C!</em></p>
<p><em>Ich meine, schau, da sind die Touristen. Die haben den schönsten Zug von Europa gebucht. Ein einmaliges Erlebnis! Und dann sowas. Die mussten schwitzen, leiden in dem Zug.</em></p>
<p><em>Gut, die Rhätische Bahn hat Entschädigungsgutscheine angeboten. Aber was nützt das denen? In ein paar Tagen sind die wieder in China; dort nutzt ihnen ein RhB-Gutschein nichts. Die sollten die Möglichkeit haben, an einem Bahnschalter Geld zurück zu erhalten.</em></p>
<p>Andreas Hobi: <strong>Haben sich die Touristen beschwert?</strong></p>
<p>Fredy: <em>Nein. Chinesen beschweren sich nie. Machen die nicht. Die rufen nicht aus. Ärgern tun sie sich trotzdem.</em></p>
<p><em>Wo bleibt da der Bahngeist von früher? Der Stolz der Bähnler? Wir haben ein hervorragendes, phänomenales Bahnsystem. Weltweit einmalig. Und dann kommt man mit einem Gutschein…</em></p>
<p>Andreas Hobi: <strong>Wie gut war der Zug besetzt?</strong></p>
<p>Fredy: <em>Der war voll. Es reisten viele Leute mit.</em></p>
<p>Andreas Hobi: <strong>Wie empfandest du die Kundeninformation durch das Zugpersonal?</strong></p>
<p>Fredy: <em>Mmh… Schlecht… Zuerst sprachen sie von 15 Minuten, daraus wurden dann plötzlich 40 Minuten. Das ist nicht gut. Aber die wussten es natürlich auch nicht besser! Die geben ja nur weiter, was ihnen die Leitstelle erzählt. Das Zugpersonal litt genau gleich unter der Situation wie wir.</em></p>
<p>Andreas Hobi: <strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Visp, Tunesien und Zürich &#8220;on the hill&#8221;</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/05/26/visp-tunesien-und-zurich-on-the-hill/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 06:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Engländer, die in Zürich den "Hügel" suchen, Kinder, die sich in Tunesien sicher fühlen können und ein Reisender, der nach seinem Zug sucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Jesses, war das eine anstrengende Woche! Als Kondukteur erlebt man sowieso schon sehr viel, doch alleine mit den Dingen, die sich in den letzten Tagen zugetragen haben, könnte ich diesen Blog für mehrere Wochen füllen. Da ich aber nach wie vor einen Grossteil meiner Freizeit im Toggenburg verbringe, wird es auch weiterhin ein Kunststück bleiben, regelmässig aus der Welt des öffentlichen Verkehrs zu berichten. Ich muss mich wohl noch ein bisschen mehr mit Zeitmanagement befassen, so dass ich es demnächst schaffe, alles unter einen Hut zu bringen. ;-)</em></p>
<p><strong>Trotzdem will ich euch natürlich ein paar Erlebnisse nicht vorenthalten, die sich alle genau so im Hauptbahnhof Zürich zugetragen haben.</strong></p>
<h2>On the hill</h2>
<p>Der Zug 595 gehört zu den kürzesten (und schönsten) Zügen, die ich regelmässig begleiten darf. Mit sage und schreibe bloss 4 Waggons und ohne Halt von Zürich bis Sargans; da kann ich mich definitiv nicht beklagen.</p>
<p>Kürzlich stand ich wieder vor diesem herrlichen Zug, als ein englisches (oder amerikanisches) Ehepaar auf meinen Arbeitskollegen zukam. Sie fragten nach dem Weg zum Gleis 2.</p>
<p>Um sicher zu gehen, dass der Zug dieses Ehepaars auch tatsächlich ab Gleis 2 fährt, fragte mein Arbeitskollege die beiden, wohin sie den zu fahren gedenken.</p>
<p>Die Antwort: <strong>&#8220;On the hill!&#8221;</strong> ;-)</p>
<h2>Tunesien: Wo sich meine Kinder sicher fühlen. (Die Asylanten aber nicht.)</h2>
<p>Ist dir dieses Plakat auch schon aufgefallen?</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 459px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Tunesien.jpg" alt="" width="459" height="275" />
	<p class="wp-caption-text">Tunesien-Plakat: &quot;Wo sich meine Kinder sicher fühlen, kann ich auch entspannen.&quot;</p>
</div>
<p>Da wird für Ferien in Tunesien geworben. So weit, so gut. Wären da nicht diese zahlreichen tunesischen Asylbewerber in unseren Zügen.</p>
<p>In den letzten Tagen gab es immer mehr von ihnen. Ein gigantischer Flüchtlingsstrom aus Nordafrika scheint in die Schweiz zu fliessen, der auf absehbare Zeit auch nicht stoppen wird. Tatsächlich ist dort unten sehr viel geschehen (und vor allem in Libyen ist es immer noch nicht vorbei) und es ist sicherlich nachvollziehbar, dass diese Menschen ihr Glück im Norden suchen.</p>
<p>Nur gibt es hier leider zwei widersprüchliche Aussagen.</p>
<p>Auf der einen Seite dieses erwähnte bunte Ferienplakat, welches suggeriert, dass sich Familien mit Kindern in Tunesien sicher fühlen können. Auf der anderen Seite erwachsene, kräftige und junge tunesische Männer, die aus ihrem Land fliehen, weil es dort &#8220;nicht mehr sicher&#8221; ist.</p>
<p>Mmh… Wer hat denn nun Recht?</p>
<p>Ein hübsches Plakat ist schnell aufgehängt. Aus Tunesien bis in die Schweiz zu fliehen, dafür braucht es schon einen deutlich grösseren Aufwand.</p>
<p>Deshalb gehe ich stark davon aus, dass Tunesien im Moment tatsächlich alles andere als sicher ist und die Schweizer mit dem tunesischen Plakat schlicht und ergreifend, ich kann es nicht anders sagen, &#8220;verarscht&#8221; werden.</p>
<p>Ich jedenfalls würde jetzt sicher keine Ferien in dieser Krisenregion buchen. Und ihr? Was haltet ihr von diesem Plakat, der Sicherheit in den nordafrikanischen Ländern und den tunesischen Flüchtlingen, die in die Schweiz fliehen? Und wie denken wohl die tunesischen Flüchtlinge über dieses Plakat?</p>
<h2>&#8220;Wiä&#8217;äsch?&#8221;</h2>
<p>Vorgestern hatte ich in Zürich HB zwischen zwei Pausenblöcken eine sogenannte &#8220;Ablöse&#8221;. Sprich: Ich stand für Kundeninformationen, Auskünfte und andere Hilfeleistungen vor dem Zug, fuhr dann aber selber nicht mit.</p>
<p>Nach kurzer Zeit kam ein älterer Mann auf mich zu: <strong>&#8220;Wiä&#8217;äsch?&#8221;</strong>, fragte er mich.</p>
<p>Ich verstand die Frage nicht so ganz: &#8220;Tschuldigung, was sagten Sie?&#8221;</p>
<p>&#8220;<strong>Wiä&#8217;äsch?&#8221;</strong>, wiederholte er sich und zeigte mit dem Finger auf den Zug.</p>
<p>Doch ich konnte ihm immer noch nicht wirklich folgen. &#8220;Entschuldigen Sie bitte, ich verstehe Sie nicht ganz. Können Sie vielleicht in ganzen Sätzen sprechen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ce train. C&#8217;est pour Viège?&#8221;, fragte er mich, nun schon deutlich gereizt!</p>
<p>Ah! Der Herr Fahrgast will nach Visp! Ja das hätte er mir ja gleich sagen können. &#8220;Oui, oui, c&#8217;est pour Viège!&#8221;, antwortete ich ihm.</p>
<p>Zu Beginn habe ich nämlich gar nicht realisiert, in welcher Sprache dieser Herr mit mir sprechen wollte. Wie denn auch, wenn er mit nur mit einem Wort eine Frage stellt.</p>
<p>Ähnlich geht es jeweils mit anderen Reisenden, die im Hauptbahnhof zu mir kommen: &#8220;Chur?&#8221; Manchmal lautet meine Antwort dann: &#8220;Basel Chur Zürich.&#8221;</p>
<p>Auf das Stirnrunzeln seitens der Reisenden ergänze ich dann noch: &#8220;Nun, von Basel kommen wir, nach Chur fahren wir, in Zürich sind wir jetzt. Und was genau war Ihre Frage?&#8221;</p>
<p>Interessanterweise sprechen junge Leute mit mir meistens in ganzen Sätzen. Es sind die Alten, die das Sprechen und die deutsche Sprache offensichtlich verlernt haben. Genau diejenigen, welche sich über die &#8220;verluderte&#8221; Sprache der heutigen Jugend beschweren&#8230;</p>
<p>Wie war das schon wieder, die Geschichte mit dem ersten Stein?</p>
<p>JOHANNES, KAPITEL 8<br />
Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten ein Weib zu ihm, im Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte dar und sprachen zu ihm: Meister, dies Weib ist ergriffen auf frischer Tat im Ehebruch. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen; was sagst du? Das sprachen sie aber, ihn zu versuchen, auf dass sie eine Sache wider ihn hätten. Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schweiz: Die Schulreisen stehen wieder einmal bevor</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/05/10/schweiz-die-schulreisen-stehen-wieder-einmal-bevor/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 11:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel erfahrt ihr einiges über die Schulreise-Saison bei der SBB. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es ausserdem viele nützliche und wertvolle Tipps rund um Schulreisen mit der Bahn. So dass auch Ihre Schulreise zu einem Erfolg wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>In diesem Artikel erfahrt ihr einiges über die Schulreise-Saison bei der SBB. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es ausserdem viele nützliche und wertvolle Tipps rund um Schulreisen mit der Bahn. So dass auch Ihre Schulreise zu einem Erfolg wird.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a title="SBB DTZ by Saennebueb, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/8490344@N04/5656865212/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5181/5656865212_e2f799c946.jpg" alt="SBB DTZ" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) <a href="http://www.flickr.com/photos/8490344@N04/">Saennebueb</a> (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<h2>Die Schulreise-Saison steht vor der Türe</h2>
<p>Es dauert nicht mehr lange, und die &#8220;Zwischensaison&#8221; ist vorüber. Ich merke jeweils sehr stark, wie die Passagierzahlen in den Zügen von Saison zu Saison variieren. Während im Winter viele Schneebegeisterte mitsamt Ski- oder Snowboard-Ausrüstung und Gepäck unterwegs sind, wird es ab März ein bisschen ruhiger, bis dann im Juni die Schulreisen und direkt anschliessend die Sommerferien kommen. Und das ist ja schon bald.</p>
<p>Noch ist es ruhig, aber bereits am Ende dieses Monats werden die ersten Schulklassen unterwegs sein. Und im nächsten Monat, im Juni, ist dann traditionellerweise Schulreisezeit. Erfahrungsgemäss konzentrieren sich etwa die Hälfte der Schulreisen auf zwei bis drei Wochen in der Mitte des Monats.</p>
<h2>Die Zahlen sind beeindruckend</h2>
<p>Wenn wir einen Blick zurück werfen, sehen wir, von welchen Zahlen wir sprechen können: In der Woche vom 14. bis 20. Juni 2010 waren sage und schreibe 180&#8217;000 Schülerinnen und Schüler mit rund 7&#8217;500 Schulklassen unterwegs. Alleine am Dienstag, 15.06.2010 waren es 54&#8217;000 Kinder verteilt auf 2&#8217;180 Klassen. (Quelle: SBB)</p>
<p>Ähnliches erwartet uns auch in diesem Jahr. Und selbstverständlich wird die SBB auch heuer zahlreiche Extrazüge auf die Schienen bringen und Regelzüge mit zusätzlichen Waggons verstärken. Letztes Jahr gab es pro Woche bis zu 10 Extrazüge und gegen 180 Verstärkungswagen.</p>
<p>Die beliebtesten Schulreisetage sind dabei der Dienstag und Donnerstag für Eintages-Schulreisen. Am Montag sind hauptsächlich diejenigen Klassen unterwegs, welche für eine Woche ins Lager fahren. Bei den Tagesausflügen gehören Graubünden, die Zentralschweiz und das Wallis zu den beliebtesten Zielen, bei den Klassenlagern ist es nach Angaben der SBB das Tessin, meiner beruflichen Erfahrung nach aber auch oft die Westschweiz.</p>
<h2>Für Lehrer/innen: Tipps und Tricks für einen erfolgreichen Schulausflug</h2>
<p>Die SBB gibt den Schulen in einer entsprechenden Broschüre folgende Tipps:</p>
<p><strong>VOR DER REISE:</strong></p>
<ul>
<li>Montag, Mittwoch und Freitag nach 9:00 Uhr sind geeignete Wochentage, falls Sie eine möglichst ruhige Schulreise bevorzugen.</li>
<li>Benützen Sie den organisierten Gepäckservice und reisen Sie sorgenfrei und &#8220;leicht&#8221; ins Lager.</li>
<li>Organisieren Sie genügend Begleitpersonen.</li>
<li>Zahlreiche nützliche und didaktische Informationen zur Vorbereitung finden Sie im Internet unter www.sbb.ch/gruppen</li>
</ul>
<p><strong>WÄHREND DER REISE:</strong></p>
<ul>
<li>Nehmen Sie ein Handy mit auf Ihre Schulreise und geben Sie die Nummer auch bei der Buchung an. So können wir Ihnen eine SMS mit Ihrer Platzzuteilung senden und Sie auch im Störungsfall erreichen.</li>
<li>Auf Wunsch senden wir Ihnen die Informationen über die reservierten Plätze am Vorabend per E-Mail. Bitte bei der Reservation bestellen.</li>
<li>Besammeln Sie Ihre Klasse eine Viertelstunde vor Abfahrt am Bahnhof.</li>
<li>Beachten Sie die Lautsprecherdurchsagen und suchen Sie gleich den Sektor auf, in dem für Sie die Plätze reserviert sind.</li>
<li>In Regional- und S-Bahnzügen werden keine Reservationsanschriften im Zug angebracht. Bitte reservieren Sie diese Züge trotzdem an Ihrem Bahnhof, damit wir ein ausreichendes Platzangebot bereitstellen können. Das Gleiche gilt für Fernverkehrszüge zwischen 6:00 Uhr und 20:00 Uhr.</li>
<li>Verteilen Sie sich beim Ein- und Aussteigen auf mehrere Türen und steigen Sie zügig ein und aus. Ansonsten achten Sie darauf, dass Ihre Klasse auf dem Perron und im Zug beieinander bleibt.</li>
<li>Rechnen Sie genügend Zeit zum Ein- und Umsteigen ein &#8211; speziell bei viel Gepäck und grossen Gruppen (ab 60 Personen).</li>
<li>Bringen Sie das Gepäck in den vorgesehenen Stauräumen unter &#8211; Sie erleichtern so den Mitreisenden das Ein- und Aussteigen.</li>
<li>Belegen Sie nur so viele Sitzplätze wie die Gruppe benötigt (= zusammen sitzen).</li>
<li>Bei ungeplanten Änderungen während der Reise helfen Ihnen die Mitarbeitenden der Helpline für Gruppenreisen Tel. 0800 22 00 11 (Gratisnummer) gerne weiter. Bitte beachten Sie, dass diese Helpline ausschliesslich für Fragen während der Reise zur Verfügung steht.</li>
<li>Jeder Zug verfügt über eine Sanitätsbox. Bei Bedarf melden Sie sich bitte beim Zugpersonal.</li>
</ul>
<h2>Tolle Schulreisen mit RailAway</h2>
<p>Immer mehr Schulen reisen mit <a href="http://schweizweit.net/?s=railaway" target="_blank">RailAway</a>. Die Freizeitanbieterin und Tochter der SBB hat das Angebot entsprechend ausgebaut und bietet für Schulen auch eine eigene Broschüre an. Schulen, die mit RailAway buchen, sparen bis zu 60 Prozent.</p>
<p>Schulreisen sind nicht nur Programm sondern auch beliebt: In den letzten Jahren waren jeweils zirka 130’000 Personen mit einem RailAway-Kombi-Angebot für Gruppen oder Schulen unterwegs. Sie reisen vorzugsweise mit dem öffentlichen Verkehr. RailAway, die SBB-Tochter und Freizeitanbieterin Nummer 1 in der Schweiz, legt nun für Schulen zahlreiche neue sommerliche Vergnügungsreisen auf. Sie sind ab sofort buchbar und bieten den Schulklassen bis zu 60 Prozent Ermässigung auf die Fahrt mit der Bahn, dem Bus oder dem Schiff sowie auf Zusatzleistungen.</p>
<p>Unter <a href="http://gruppen.sbb.ch/schulen.aspx" target="_blank">http://gruppen.sbb.ch/schulen.aspx</a> kann jede Lehrerin und jeder Lehrer die eigene Schulreise bequem zusammenstellen. Die Vorschläge können wahlweise sortiert werden nach Themen, Regionen oder Saison. Es gibt eine Rubrik mit den Highlights und beliebtesten Angeboten, <a href="http://gruppen.sbb.ch/Reiseberichte" target="_blank">Reiseberichte abgeschlossener Reisen</a> und den häufig benutzten <a href="http://gruppen.sbb.ch/Ausflugs-Wizard.aspx" target="_blank">Ausflugs-Wizard</a>, mit dem jeder seine Gruppenreise ganz nach den eigenen Wünschen zusammenstellen kann.</p>
<p>Noch Fragen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Basel: Rent-a-Tram für diverse Anlässe</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/04/26/basel-rent-a-tram-fur-diverse-anlasse/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 08:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Rent-a-Tram in Basel: Die Tram-Lounge kann für einen entsprechenden Betrag jederzeit gebucht werden. Sicher eine interessante und überraschende Idee für spezielle Anlässe!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>&#8220;S&#8217;git nünt, wo&#8217;s nöd git!&#8221;</strong> Das denke ich immer wieder, wenn ich in der Schweiz unterwegs bin und auf lustige, witzige oder interessante Ideen stosse. Und im Moment bin ich wirlich SEHR viel unterwegs, was dazu führt, dass ich zwar viel sehe und erlebe, aber kaum Zeit habe, auf schweizweit.net darüber zu schreiben. Aufmerksamen und regelmässigen Lesern ist dies bestimmt schon aufgefallen. ;-)</p>
<p>Und da ich momentan nur wenig zu Hause bin, bringt es auch nichts, in dieser kurzen Zeit einfach &#8220;aus Prinzip&#8221; mal schnell einen Artikel online zu stellen, nur weil ich bis anhin auch immer wöchentlich drei Beiträge hochgeladen habe. (1 Wochenrückblick + 2 Textartikel.) Schlussendlich kommt bei mir immer noch Qualität vor Quantität. Deshalb werde ich wohl auch in nächster Zeit ein kleines bisschen weniger oft schreiben, als bis anhin. Aber ich kann euch garantieren, dass ihr auch in Zukunft tolle, interessante und überraschende Artikel auf schweizweit.net finden werdet und dass es sich lohnt, hier immer mal wieder vorbei zu schauen. :)</p>
<p>Mit Vorteil abonniert ihr hierfür den <a href="http://feedburner.google.com/fb/a/mailverify?uri=schweizweit&amp;loc=de_DE">Email-Newsletter</a> oder <a href="http://feeds2.feedburner.com/schweizweit">RSS-Feed</a>, so dass ihr immer gleich über neue Artikel informiert werdet.</p>
<p><strong>Doch nun zurück zum eigentlichen Thema dieses Artikels.</strong> Kürzlich war ich in <a href="http://www.basel.com/de/welcome.cfm" target="_blank">Basel</a>. Eine sehr schöne Stadt! Ich bin gerne dort. Nicht nur wegen der entspannten Atmosphäre, sondern auch, weil man immer <a href="http://www.starbucks.ch/de-ch/_Our+Stores/_Community+Stores/Basel.htm" target="_blank">einen der fünf Starbucks-Filialen</a> in der Nähe hat. (Gottseidank gibt es noch keinen Starbucks in Chur…) ;-)</p>
<p>Plötzlich kam uns ein seltsam weisses Tram entgegen. Als es an uns vorbei fuhr, sahen wir den Schriftzug &#8220;Tram Lounge&#8221; auf der Aussenseite dieses Trams. Lange dauerte es nicht, bis ich herausfand, was es damit auf sich hat.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Wagen413L3053.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Dieses Tram, Jahrgang 1948, kann man nämlich mieten! Aus der Beschreibung auf der Webseite der <a href="http://www.tramoldtimer-basel.ch/start.html?PHPSESSID=551c7d101cf75f050023c569a52a83e0" target="_blank">Basler Tramveteranen</a>:</p>
<blockquote><p>Mal schnell nach Riehen mit einem kleinen Drink während dem Transfer zum Museum. Ein Cüpli bei der Spritztour aufs Land oder eine völlig abgefahrene Party.</p>
<p>Für Partyfahrten mit Discobetrieb steht eine Multimedia-Anlage mit Ton und TV zur Verfügung.</p>
<p>An der «Fahr-Bar» geniessen Sie Ihr Cüpli. Eine Selbstbewirtung ist möglich.</p>
<p>Das Fahrzeug eignet sich auch für Rundfahrten, Transfers und Apéro-Fahrten.<br />
Der Grossraumwagen bietet Ihnen 12 Sitzplätze und 40 Stehplätze.<br />
(viel Platz für die Party)</p></blockquote>
<p>Das hört sich spannend an! Leider liegt Basel nicht ganz in der Nähe von Chur, weshalb es für mich schwierig werden könnte, dieses Tram mal in einen Geburtstag oder an einem anderen speziellen Anlass zu buchen. Aber bestimmt gibt es unter meinen Leserinnen und Lesern jemanden, der diese Idee dankbar aufnimmt und das Tram demnächst vielleicht bucht.</p>
<p>Musikanlage und Stehbar sind vorhanden, ein TV-Grossdisplay ist auch installiert, mit Sitzbänken in edlem Weiss und indirekter Beleuchtung.</p>
<p>Übrigens: Zu speziellen Anlässen (zum Beispiel während der Muba) verkehrt die Tram-Lounge zwischen dem Bahnhof SBB und dem jeweiligen Veranstaltungsort. Oft muss man dafür keinen Aufpreis bezahlen. Eine ideale Gelegenheit also für eine Rekognoszierungsfahrt.</p>
<p>Und zum Schluss will ich euch natürlich nicht vorenthalten, was der Spass kostet: CHF 430.- für die erste Stunde, danach jeweils CHF 75.- für jede weitere halbe Stunde. (Stand 2011) Die Route kann man selbstverständlich selber bestimmen. Gebucht werden kann das Tram über die <a href="http://www.bvb.ch/" target="_blank">BVB</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Swiss Cargo Tube: SBB und Post zeigen Interesse</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/04/12/swiss-cargo-tube-sbb-und-post-zeigen-interesse/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 07:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SBB und die Post zeigen Interesse an einem unterirdischen Transportsystem, welches zwischen Basel und Chiasso, als auch zwischen Genf und der Ostschweiz in riesigen Tunnels Waren transportieren soll. So berichteten es die Medien in den letzten Tagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Die SBB und die Post zeigen Interesse an einem unterirdischen Transportsystem, welches zwischen Basel und Chiasso, als auch zwischen Genf und der Ostschweiz in riesigen Tunnels Waren transportieren soll. So berichteten es die Medien in den letzten Tagen, nach einem Bericht in der Zeitung &#8220;Der Sonntag&#8221;.</strong> (Zum Beispiel <a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/04/10/Schweiz/Unterirdisches-Container-Netz-durch-die-ganze-Schweiz-geplant">hier auf der Website der Tagesschau</a>.)</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Swiss_CargoTube_1.jpg" alt="" width="500" height="273" /></p>
<p>Nachdem die EU-Kommission nun Vorrang für den Schienengüterverkehr fordert und in einer aktuellen Prognose für die nächsten 15 Jahre nahezu <a href="http://www.cargo-blog.com/1163/eu-kommission-fordert-vorrang-fur-schienenguterverkehr/">eine Verdoppelung des Güterverkehrs in Europa</a> erwartet, kommt eine solche Swiss Cargo Tube natürlich genau richtig. Damit hätte der Güterverkehr auch gleich eine eigene Trasse, so dass sich Cargo und Personenverkehr der SBB nicht mehr in die Quere kommen.</p>
<p>Neu ist das Thema &#8220;Swiss Cargo Tube&#8221; aber nicht. Bereits vor zwei Jahren, am 14. mai 2009 schrieb ich den Artikel <a href="http://schweizweit.net/2009/05/14/swiss-cargotube-die-swissmetro-fur-guter/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">&#8220;Swiss Cargo Tube: Die Swissmetro für Güter&#8221;</a>. Dieser Artikel führt momentan auch die Hitliste der meistgelesenen Artikel auf schweizweit.net an. Mit grossem Abstand und Google sei dank! ;-)</p>
<p>Deshalb will ich mich jetzt auch nicht lange damit aufhalten, euch an dieser Stelle das Projekt im Detail zu erklären, denn alle Infos, die ihr dazu benötigt, findet ihr im damals geschriebenen Artikel. <a href="http://schweizweit.net/2009/05/14/swiss-cargotube-die-swissmetro-fur-guter/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">Hier geht&#8217;s lang…</a></p>
<p>Und wenn wir schon bei Cargo sind, an dieser Stelle noch rasch der Hinweis: Heute erschien im Cargo-Blog, dem offiziellen Blog von SBB Cargo, ein Artikel von mir. Unter dem Titel <a href="http://www.cargo-blog.com/1362/eine-nacht-unterwegs-mit-dem-militarzug-vom-rangierbahnhof-limmattal-nach-chur/">&#8220;Eine Nacht unterwegs mit dem Militärzug vom Rangierbahnhof Limmattal nach Chur&#8221;</a> erzähle ich euch von einer besonders spannenden Tour, die ich kürzlich machen durfte. Und ihr erfahrt, was ich als Kondukteur auf dem Rangierbahnhof Limmattal zu suchen habe, der ja hauptsächlich von SBB Cargo benutzt wird. Viel Spass beim Lesen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Thurgau: Der bestüberwachte Kanton der Schweiz?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/02/03/kantonspolizei-kapo-thurgau-kontrolle-zug-bahnhof/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 06:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder werden Züge durch Grenzwächter oder Polizisten begleitet. Von letzteren sieht man vor allem die Bahnpolizei sehr oft. Im Thurgau aber ist auch die Kantonspolizei ganz schön aktiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Immer wieder werden Züge durch Grenzwächter oder Polizisten begleitet. Von letzteren sieht man vor allem die Bahnpolizei sehr oft. Im Thurgau aber ist auch die Kantonspolizei ganz schön aktiv, wie folgende Zusammenstellung aus Medienmitteilungen zeigt:</strong></p>
<p><strong>19. November 2010:</strong> Die Kantonspolizei Thurgau hat kürzlich auf verschiedenen Bahnstrecken Zugskontrollen durchgeführt und mehrere Dutzend Personen überprüft. (<a href="http://www.bahnonline.ch/wp/27521/thurgau-zuege-bahnhoefe-kontrolliert.htm">Quelle&#8230;</a>)</p>
<p><strong>17. Dezember 2010:</strong> Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch auf verschiedenen Bahnstrecken Zugskontrollen durchgeführt und rund 60 Personen überprüft. (<a href="http://www.bahnonline.ch/wp/28566/tg-kontrollen-zuege-bahnhoefe.htm">Quelle&#8230;</a>)</p>
<p><strong>21. Januar 2011:</strong> Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag auf verschiedenen Bahnstrecken Zugskontrollen durchgeführt und rund 50 Personen überprüft. (<a href="http://www.bahnonline.ch/wp/29798/thurgau-erneut-kontrollen-zuege-bahnhoefe.htm">Quelle&#8230;</a>)</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Public transport. by nggalai, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/nggalai/5007802397/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4103/5007802397_5efa89f637.jpg" alt="Public transport." width="500" height="333" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) nggalai (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Immer etwa in der Mitte des Monats finden im Thurgau also Polizeikontrollen im Zug statt. Gemäss den Medienmitteilungen der Kapo TG werden diese mehrheitlich im Dreieck Romanshorn &#8211; Weinfelden &#8211; Kreuzlingen durchgeführt. Auf den Bahnhöfen und in den Zügen, welche diese Städte verbinden, überprüft die Polizei verschiedene Reisende.</p>
<p>Aus Sicht der Reisenden und der Mitarbeiter sind diese Kontrollen natürlich sehr zu begrüssen. Sorgt die Kapo TG damit doch dafür, dass die Züge und Bahnhöfe sicherer werden.</p>
<p>Was mich als Privatperson ein wenig erstaunt, sind die Zahlen, welche die Kapo in den Mitteilungen bekannt gibt.</p>
<p>Nehmen wir zum Beispiel die Dezember-Kontrollen: Laut Kapo wurden rund 60 Personen überprüft, also genauer angeschaut. Davon wurden acht Personen wegen Besitz oder Konsums von Betäubungsmitteln festgestellt und verzeigt, eine Person war wegen Missachtung der Einreisesperre polizeilich ausgeschrieben und wurde festgenommen, ein Jugendlicher war wegen eines Ladendiebstahls gesucht und ein anderer trug ein gestohlenes Handy auf sich.</p>
<p>Von 60 überprüften Personen fielen also 11 negativ auf. Das sind über 18 Prozent!</p>
<p>Nicht viel besser sah es vor einigen Tagen aus, als die Kapo im Januar eine Kontrolle durchführte. Von 50 überprüften Personen wurden vier verzeigt. Das sind immerhin noch 8 Prozent.</p>
<p>Eine Gefahr für andere Reisende bestand natürlich zu keinem Zeitpunkt, handelte es sich doch bei den Delikten nicht um Gewalttaten, sondern &#8220;nur&#8221; um Diebstahl, Drogen und solche Dinge. (Dass manch eine kriminelle Karriere mit solchen Taten beginnt, lassen wir an dieser Stelle mal ausser Acht.)</p>
<p>Trotzdem zeigen diese Zahlen, dass solche Kontrollen nötig und imho auch in anderen Kantonen durchaus wünschenswert wären.</p>
<p>Ich bin gespannt, welcher Kanton sich als nächstes ein Vorbild an den Thurgauern nimmt und seine Kontrollen intensiviert.</p>
<p>Übertreiben soll man es natürlich nicht. Auch ich bin nicht für einen &#8220;Polizeistaat&#8221;. Aber ich bin der Meinung, dass Kriminelle konsequent festgestellt und verzeigt werden sollten. Das beste Mittel dazu sind solche Kontrollen.</p>
<p>Ach ja, übrigens, bevor ich es vergesse. Dieser Artikel geht in die gleiche Kategorie: <a href="http://www.bahnonline.ch/wp/16515/zugskontrolle-in-schaffhausen-4-gesuchte-diebe-festgenommen.htm">Zugskontrolle &#8211; Vier im Thurgau gesuchte Diebe festgenommen&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weshalb ich keinen Rappen für JRZ spende</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/12/16/weshalb-ich-keinen-rappen-fur-jrz-spende/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 06:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie läuft wieder, die JRZ-Maschinerie. Unsere staatlichen Medien bombardieren uns mit ihrer in Holland eingekauften Sendung und sorgen somit dafür, dass andere, vor allem kleinere Hilfsorganisationen, aus dem Scheinwerferlicht rücken.

In diesem Artikel erkläre ich, warum ich keinen Rappen an JRZ spende.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Sie läuft wieder, die JRZ-Maschinerie. Unsere staatlichen Medien bombardieren uns mit ihrer in Holland eingekauften Sendung und sorgen dafür, dass andere, vor allem kleinere Hilfsorganisationen, aus dem Scheinwerferlicht rücken.</strong></p>
<p>Klar, das bei <em>Jeder Rappen zählt (JRZ)</em> gespendete Geld geht an die <em>Glückskette</em>. Toll. Nur profitieren davon die kleinen Organisationen so gut wie gar nicht, denn das Geld geht mehrheitlich an grosse, bekannte und etablierte Organisationen.</p>
<p>Die Kleinen haben es nun umso schwerer, an Geld zu kommen. Das wäre mal Punkt 1.</p>
<p>Der zweite Punkt: Das Geld geht an solche Organisationen, die mich immer und immer wieder in der Bahnhofunterführung Chur, aber auch in anderen Bahnhöfen auf höchst aufdringliche Art und Weise belästigen. Die Deppen laufen einem sogar noch nach! Und dann wollen die noch Geld von mir? Neee, vergiss es.</p>
<p>Und dann kommen wir auch schon zum dritten Punkt, der mich stört: Spenden ist eine ernste, seriöse Angelegenheit. Es geht um das Leid, welches Menschen in anderen Ländern erdulden müssen. Bei JRZ wird jedoch voll und ganz auf Spass und Show gemacht, wie dieser Einspieler des völlig überdrehten Nik Hartmann ab Minute 23:15 zeigt:</p>
<p><center><object style="width: 468px; height: 282px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/8f8ae5aa-5d9c-4b24-b072-8f8712f4720d" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/8f8ae5aa-5d9c-4b24-b072-8f8712f4720d" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 468px; height: 282px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/8f8ae5aa-5d9c-4b24-b072-8f8712f4720d" allowfullscreen="true" quality="high" data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/8f8ae5aa-5d9c-4b24-b072-8f8712f4720d"></embed></object></center></p>
<p>Ich weiss nicht, ob und was der Typ getrunken oder gezogen hat; es hat ihm aber auf alle Fälle nicht gut getan! Und: Die angesprochene &#8220;Busse&#8221; wegen dem Überziehen der 10vor10-Sendung, die gibt es gar nicht beim Schweizer Fernsehen. Das war früher mal so, wurde aber schon längstens wieder abgeschafft, wie Marco Meroni <a href="http://www.blick.ch/unterhaltung/tv/hartmann-stichelt-gegen-wille-162701">gegenüber dem Blick zugeben musste</a>. Es habe sich damals um Zahlungen gehandelt, welche die Redaktionen bei Überlängen von Sendungen an ihre Abteilung erstatten mussten.</p>
<p>Die Zuschauer werden aber im Glauben gelassen, dass die 10vor10-Redaktion am nächsten Tag an JRZ spenden werde. Eine verlogene Organisation, um es mal gelinde auszudrücken.</p>
<h3>Spenden: Ja! Aber nicht bei JRZ</h3>
<p>Wie ihr merkt: Es fällt mir schwer, einer Organisation etwas zu spenden, die mich anlügt und die auf Show macht. Das ist nicht mein Stil. Und ich bin auch nicht <a href="http://leumund.ch/jeder-rappen-zahlt-auch-hier-009139">der Typ</a>, der sagt: Wenn ihr mir auf Twitter folgt, dann spende ich.</p>
<p>Denn ich bin der Meinung: <strong>Man soll spenden, weil man es für richtig hält, und nicht, weil man dafür Twitter-Follower gewinnt.</strong></p>
<p>Aber: Es ist natürlich immer noch besser, Geld an JRZ und die Glückskette zu überweisen, als gar nicht zu spenden.</p>
<p>Für alle, die gleicher Meinung sind wie ich, die spenden wollen, aber nicht an JRZ, habe ich heute zwei Vorschläge.</p>
<h3>Loans that change Lives</h3>
<p>Wir haben das Glück, in einem Land zu leben, in welchem niemand hungern muss. Jeder, der sich hier aufhält, hat Anrecht auf Sozialhilfe von der man gut leben kann; niemand ist gezwungen, auf der Strasse zu leben oder um Geld zu betteln.</p>
<p>Es gibt aber Länder, in denen das Überleben nicht selbstverständlich ist. Diese Länder sind auf die Hilfe der westlichen Welt angewiesen. Es gibt tausende von Möglichkeiten, wie man diesen Menschen helfen kann. Eine davon ist <a href="http://www.kiva.org/">kiva.org</a>.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=u4nn0Yf3MsM">http://www.youtube.com/watch?v=u4nn0Yf3MsM</a></p>
</p>
<p>Im Gegensatz zu anderen Hilfsorganisationen geht es hier nicht darum, Menschen in Drittweltländern einfach &#8220;durchzufüttern&#8221;, ihnen also jeden Tag das Essen zu schicken. Denn an jenem Tag, an dem die Zahlungen dieser Hilfsorganisationen eingestellt werden, hungern die Menschen wieder.</p>
<p>Nein, bei <a href="http://www.kiva.org/">kiva.org</a> geht es darum, den Menschen zu ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen. Es hilft der ganzen Familie und schlussendlich sogar dem ganzen Dorf, wenn es jemand schafft, ein Geschäft (Lebensmittelladen, Bauernhof, Markt) zu eröffnen und erfolgreich zu betreiben.</p>
<p>Heute helfe ich einer Person, auf eigenen Beinen zu stehen und in einem Jahr verdient sie ihr eigenes Geld und ich kann der nächsten Person helfen. Meiner Meinung nach ist dies viel nachhaltiger als eine JRZ-Aktion.</p>
<p>Das Geld wird hier nicht geschenkt oder gespendet, wie bei anderen Organisationen, sondern es wird zinsfrei verliehen. Innerhalb eines definierten Zeitrahmens wird es wieder zurück gezahlt und kann verwendet werden, um weiteren Menschen zu helfen.</p>
<p>Bei <a href="http://www.kiva.org/">kiva.org</a> sehe ich haargenau, wohin mein Geld fliesst und für was es verwendet wird. Ausserdem geht mein ganzes Geld dorthin, wo bei anderen Organisationen immer noch ein beträchtlicher Teil in die Administration fliesst.</p>
<p>Durch die Idee der Rückzahlung kann ich “das gleiche Geld” immer und immer wieder ausleihen. Ausserdem macht es langfristig gesehen mehr Sinn, den Leuten den Aufbau eines eigenen Geschäfts mit Darlehen zu ermöglichen, als sie mit Spenden von uns abhängig zu machen. Ziel der Entwicklungshilfe soll es ja sein, dass die Leute dort eines Tages selbständig leben können und nicht mehr auf Unterstützung angewiesen sind.</p>
<p>Gestern erhielt ich von <a href="http://www.kiva.org/">kiva.org</a> ein Mail, in welchem sich die Organisation für meine inzwischen schon 60. Hilfe bedankte. Seit ich bei <a href="http://www.kiva.org/">kiva.org</a> bin, habe ich 60 Projekte mit insgesamt $2&#8217;625 unterstützt. Das ist deutlich mehr, als ein Grossteil der Leute bei JRZ spenden. Wer genauer wissen möchte, wie genau ich mein Geld eingesetzt habe und welche Projekte ich untestützte, der schaut sich am besten die Statistik ganz am Ende <a href="http://www.kiva.org/lender/andreashobi">meiner Lender Page</a> an.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 468px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Kivaorg.jpg" alt="" width="468" height="234" />
	<p class="wp-caption-text">In diesen Ländern befinden sich die 60 Projekte, die ich bisher unterstützte.</p>
</div>
<p>Über das <a href="http://www.kiva.org/team/schweizweit_lending_team">schweizweit.net Lending Team</a> wurden sogar schon ein bisschen mehr, nämlich $3&#8217;525 umgesetzt. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Michael, Carlos, Markus und Urs, die mich hier tatkräftig unterstützen. Natürlich ist jeder andere meiner Leser auch mehr als herzlich willkommen im <a href="http://www.kiva.org/team/schweizweit_lending_team">schweizweit.net Lending Team</a>! Es würde mich wirklich riesig freuen, wenn möglichst viele von euch dort mitmachen würden.</p>
<p>Hier noch einmal das Prinzip:</p>
<p><center><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=16991128&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=16991128&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><a href="http://vimeo.com/16991128">How Kiva Works</a> from <a href="http://vimeo.com/user5173862">Kiva Microfunds</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</center></p>
<h3>energy in common</h3>
<p>Eine weitere Organisation, die ich erst seit sehr kurzer Zeit unterstütze, ist <a href="http://www.energyincommon.org/">energy in common</a>.</p>
<p>Hast du gewusst, dass jeder dritte Mensch auf der Welt keinen Zugang zu irgendeiner Art von &#8220;moderner Energie&#8221; hat? Ich wusste das nicht und erschrak, als ich dies hörte. Jeder dritte Mensch kann nicht einfach den Lichtschalter betätigen und es Licht werden lassen. Strom für den Kühlschrank fehlt ebenso wie Strom für die Heizung.</p>
<p>Vor über 125&#8217;000 Jahren entdeckte der Mensch das Feuer. Unsere Vorfahren hatten von da an die Möglichkeit, Licht und Wärme zu erzeugen. Für viele Menschen auf dieser Welt hat sich seither nicht viel geändert.</p>
<p>Diese Menschen bezahlen einen sehr hohen Preis für Energie. Stundenlang müssen sie Holz sammeln.</p>
<p>Doch dank <a href="http://www.energyincommon.org/">energy in common</a> gibt es eine Möglichkeit für diese Menschen, ebenfalls ganz einfach an Energie zu gelangen. Über diese Plattform werden unter anderem Solarpanel, LED-Lampen und andere <strong>Energie erzeugende</strong> oder <strong>Energie sparende</strong> Ideen unterstützt.</p>
<p>Bisher habe ich dort erst zwei Personen mit $96 unterstützt. Ein Teil des Geldes ging an einen Bauern in Nyamadiama (Ghana), welcher gerne Solarpanel installieren möchte, der andere Teil des Geldes ging an eine Person, welche (ebenfalls in Ghana) LED-Lampen kaufen und damit Energie sparen möchte.</p>
<p>$96 ist sehr wenig. Der Betrag wird in den nächsten Tagen aber noch stark steigen, das sei an dieser Stelle schwarz auf weiss versprochen!</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich denke, diese beiden Projekte &#8211; vor allem <a href="http://www.kiva.org/">kiva.org</a> &#8211; sind es wert, unterstützt zu werden. Das Geld wird so verwendet, wie ich persönlich es für richtig halte: Hilfe zur Selbsthilfe statt einfach durchfüttern und von uns abhängig machen.</p>
<p>Es würde mich bei dieser Gelegenheit sehr freuen, wenn möglichst viele von euch dem <a href="http://www.kiva.org/team/schweizweit_lending_team">schweizweit.net Lending Team</a> beitreten würden! (Der Beitritt ist auch anonym möglich.)</p>
<p>Es käme mir aber nie in den Sinn, jetzt irgend so einen Spruch laufen zu lassen von wegen &#8220;für jeden der beitritt, spende ich einen Franken&#8221;. Ich spende so oder so und werde mein auf <a href="http://www.kiva.org/">kiva.org</a> eingesetztes Geld in nächster Zeit deutlich erhöhen; auch dann, wenn ich keine neuen Gruppenmitglieder im Lending Team und keine neuen Follower auf Twitter erhalte.</p>
<p>Ganz einfach aus dem Grund, weil ich es für richtig halte und von dieser Sache überzeugt bin.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ostschweiz: Schaltet lieber den Kopf ein, statt zu jammern!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/11/02/ostschweiz-schaltet-lieber-den-kopf-ein-statt-zu-jammern/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/11/02/ostschweiz-schaltet-lieber-den-kopf-ein-statt-zu-jammern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 13:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt ja schon Idioten, echt! Sorry, wenn ich das jetzt gleich so direkt sage, aber in diesem speziellen Fall muss es einfach gesagt werden! Und nein, ich ziehe hier nicht über irgendwelche fremde oder "andere" Menschen her, sondern über mein eigenes Dorf, über Sargans. Dort bin ich aufgewachsen. Es sind also sozusagen meine "eigenen Leute", die ich hier massiv kritisiere. Wie es scheint, hat sich seit meinem Wegzug im Jahr 2004 nichts geändert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="Tilt-Shift Bahnhof Sargans by pixelfreund.ch, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pixelfreund/3926055995/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3531/3926055995_9c5c343568.jpg" alt="Tilt-Shift Bahnhof Sargans" width="468" height="351" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) pixelfreund.ch (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p><strong>Es gibt ja schon komische Gestalten, echt! Sorry, wenn ich das jetzt gleich so direkt sage, aber in diesem speziellen Fall muss es einfach gesagt werden! Und nein, ich ziehe hier nicht über irgendwelche fremde oder &#8220;andere&#8221; Menschen her, sondern über mein eigenes Dorf, über Sargans. Dort bin ich aufgewachsen. Es sind also sozusagen meine &#8220;eigenen Leute&#8221;, die ich hier massiv kritisiere.<br />
</strong></p>
<p>Und nun alles der Reihe nach.</p>
<h3>Sarganserländer vom 22. September</h3>
<p>Jeder Sarganser kennt den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sarganserländer_(Zeitung)"><em>Sarganserländer</em></a>, eine der ältesten noch erscheinenden Zeitungen der Schweiz. Eigentlich gehört er inzwischen zur Bündner Mediengruppe <em>Die Südostschweiz</em>, aber für mich ist es halt einfach immer noch <em>&#8220;Dä Sarganserländer&#8221;</em>. Die Regionalzeitung meiner Heimatregion. Zwei Mal durfte ich während meiner Schulzeit dort ein bisschen vorbei schauen und schnuppern gehen.</p>
<p>Es folgt nun ein Auszug aus dem Sarganserländer vom 22. September:</p>
<blockquote><p>Ab Dezember verkehren auf der Strecke Zürich &#8211; Chur zusätzliche IC-Züge &#8211; ohne Halt in Sargans. Das ruft die regionalen Verkehrspolitiker auf den Plan, gestern ist im Kantonsrat eine Interpellation eingereicht worden.</p>
<p>(…)</p>
<p>Die Nachricht erreichte die Delegation der Region Sarganserland Werdenberg am vorletzten Dienstag just während der Rückfahrt aus Bern, wo wegen des Doppelspur-Ausbaus Buchs &#8211; Sargans erneut Petitions-Unterschriften abgeliefert worden sind. Die gute Stimmung, die nach dem Gespräch mit den Bundesvertretern geherrscht hatte, war damit wieder dahin.</p>
<p>(…)</p>
<p>Gestern haben die Kantonsräte Erich Zoller (CVP, Sargans), Elisabeth Schnider (SVP, Vilters-Wangs), Beat Tinner (FDP, Wartau) und Ludwig Altenburger (SP, Buchs) während der laufenden Session eine Interpellation eingereicht. Die Regierung soll nun zu den Nicht-IC-Halten Stellung nehmen.</p>
<p>(…)</p>
<p>Nun muss die Regierung Stellung nehmen, und zwar zügig. Denn sie wird angefragt, ob sie bereit sei, den IC-Halt auf den am 12. Dezember stattfindenden Fahrplanwechsel hin bei den SBB und den Bundesstellen einzufordern.</p>
<p>(…)</p>
<p>Die Region Sarganserland-Werdenberg hisst die Flagge und der ganze Kanton versammelt sich dahinter.</p></blockquote>
<p>So weit der Auszug aus dem Sarganserländer.</p>
<p>Kurz vor dem Fahrplanwechsel beschweren sich also Politiker darüber, dass der neue Intercity Zürich &#8211; Chur nicht in Sargans hält. Bekannt wäre dieser Sachverhalt aber schon länger!</p>
<p style="text-align: center;"><a title="SSL10927 by cagbay, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/cagbay/178461847/"><img class="aligncenter" src="http://farm1.static.flickr.com/67/178461847_7aeec2f0ff.jpg" alt="SSL10927" width="468" height="351" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) cagbay (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<h3>Schon mal etwas von Fahrplanentwurf gehört?</h3>
<p>Sorry, liebe Leute. Aber habt ihr schon mal etwas vom Fahrplanentwurf gehört? <strong>F-A-H-R-P-L-A-N-E-N-T-W-U-R-F-?-?</strong></p>
<p>Alle betroffenen Gemeinden, Kantons, Verbände, Organisationen und was es sonst noch so gibt auf der Welt haben jedes Jahr sehr viel Zeit, sich den Fahrplanentwurf anzuschauen. Zu finden ist er auf <a href="http://www.fahrplanentwurf.ch/">fahrplanentwurf.ch</a>, es gibt ihn aber auch in schriftlicher Version. Für alle jene, welche mit dem Internet immer noch nicht zu recht kommen.</p>
<p>Leute, bis zum 14.06.2010 hattet ihr Gelegenheit, Stellung zum geplanten Fahrplan zu nehmen! Warum habt ihr das nicht gemacht? Habt ihr geschlafen? Fand in St. Gallen gerade eine Session statt? Oder trifft vielleicht sogar beides gleichzeitig zu?</p>
<p>Als ehemaliger Sarganser bin ich natürlich auch an möglichst vielen IC-Halten in diesem mehr oder weniger schönen Dorf interessiert. Ich verstehe den Wunsch der Parlamentarier. Aber sorry, dafür ist es jetzt einfach zu spät.</p>
<p><strong>Man kann nicht einfach zwei, drei Monate vor Fahrplanwechsel kommen und sagen: &#8220;Hey, liebe SBB, uns passt da was nicht!&#8221;</strong></p>
<p>So funktioniert das eben nicht. Die Abläufe sind klar geregelt und ihr hattet lange genug Zeit, euch Gedanken um den Fahrplan zu machen und den Fahrplanentwurf zu studieren.</p>
<p>Ich finde es auch jammerschade, dass dieser Zug nun einfach in Sargans durchbraust. Aber so ist es halt einfach nun mal. Man kann nicht immer alles haben im Leben. Sargans hat pro Stunde mindestens 9 Stopps von Zügen. (zweimal Rheintalexpress, einmal Thurbo, zweimal Regio ZB-CH, zweimal Intercity, zweimal Interregio.)</p>
<p>Die zwei zusätzlichen Stopps, die ihr verlangt, müsst ihr nun halt einfach auf den Fahrplanwechsel 2011/12 zu erreichen versuchen.</p>
<p>Ich wünsche euch viel Glück und drücke beide Daumen!</p>
<h3>schweizweit.net hilft euch auf die Sprünge!</h3>
<p>Damit so etwas nicht noch einmal geschieht, wird schweizweit.net von nun an pünktlich jedes Jahr die Herren und Damen Zoller, Schnider, Tinner und Altenburger auf die Fristen betreffend Fahrplanentwurf hinweisen.</p>
<p>Dass dies auch beim Altenburger der Fall ist, finde ich peinlich. Schliesslich arbeitet der Typ ja bei der SBB und sollte eigentlich wissen, wie der Laden läuft! Aber was macht man nicht alles für unsere lieben Kantonsparlamentarier. :)<br />
(Und ausserdem spare ich mir bei ihm das Porto, da ich ihm die Erinnerung per Company Mail schicken kann&#8230;)</p>
<p><em><span style="font-size: xx-small;">(Für diesen Artikel liess ich mich inspirieren von <a href="http://blog24.jimdo.com/2010/09/25/es-herrscht-wieder-einmal-katzenjammer-in-der-ostschweiz/">Marcel Manhart</a>.)</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>17</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rekrutenschule: Darf man mit dem Marschbefehl in den Ausgang?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/10/28/rekrutenschule-darf-man-mit-dem-marschbefehl-in-den-ausgang/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/10/28/rekrutenschule-darf-man-mit-dem-marschbefehl-in-den-ausgang/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 10:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=6656</guid>
		<description><![CDATA[Für neue Rekruten stellen sich viele Fragen. Darf ich mit dem Marschbefehl in den Ausgang? Wo ist er gültig? Die Antworten findet ihr in diesem Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=w_lSWbLwY-8">http://www.youtube.com/watch?v=w_lSWbLwY-8</a></p>
</p>
<p>Am nächsten Montag, 1. November 2010, beginnt die nächste Rekrutenschule. Wieder werden tausende Rekruten einrücken und ein paar Wochen beim Militär verbringen.</p>
<p>An meine RS-Zeit in einer Berner Kaserne erinnere ich mich noch gut. Topmotiviert rückte ich ein, musste dann aber feststellen, dass der Verein (zumindest dort, wo ich stationiert war) ein riesiger Kindergarten ist. Um das soll es in diesem Artikel aber nicht gehen.</p>
<p>Thematisch zu diesem Blog passend geht es heute um den Marschbefehl. Sozusagen das &#8220;GA für Rekruten&#8221;. Oder etwa doch nicht? In diesem Beitrag will ich ein paar Dinge klären.</p>
<h3>Darf ich mit dem Marschbefehl in den Ausgang?</h3>
<p>Ja, seit  Jahresbeginn 2000 ist der Marschbefehl auch dafür gültig. Jedoch nur, wenn man sich in Uniform befindet oder eine Bewilligung für eine Fahrt in zivil vorweisen kann.</p>
<p>Wo früher nur die Fahrten zum Einrücken, bei der Entlassung und in den allgemeinen Urlaub frei waren, gilt der Marschbefehl neu auch für Fahrten in den Ausgang, den persönlichen Urlaub und Dienstreisen.</p>
<h3>Wo ist der Marschbefehl gültig?</h3>
<p>Der Marschbefehl ist auf dem SBB- und Privatbahnnetz gültig, auf Postautos, Schiffen und auf dem Tram- und Busnetz der Schweizer Städte. Ein GA für AdA (Angehörige der Armee) sozusagen.</p>
<h3>Weshalb soll ich den Marschbefehl dem eigenen Auto vorziehen?</h3>
<p>Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie anstrengend eine Woche in der Kaserne (oder im Bunker, auf dem Feld, etc.) sein kann. Das VBS möchte die Soldaten zum vermehrten Zug fahren animieren, um so Autounfälle wegen Müdigkeit und Termindruck (Einrücken) vermeiden zu können.</p>
<p>&#8220;Die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen, heisst auch sich sicher zu fühlen, sich zu erholen und ohne Sorgen reisen zu können.&#8221;, sagte Claude Portmann im Jahre 2000 in einer Medieninformation, damals als Chef der Sektion Truppenrechnungswesen.</p>
<h3>Wie viel Geld erhält die SBB durch Marschbefehle?</h3>
<p>Der Bund überweist der SBB jährlich einen tiefen zweistelligen Millionenbetrag für die Marschbefehle. Im Jahr 2000 beliefen sich die Kosten auf 18 Millionen; auch heute noch dürften sie sich in dieser Grössenordnung bewegen.</p>
<h3>Was, wenn ich mich im Zug daneben benehme?</h3>
<p>Seit einiger Zeit kontrolliert die Militärpolizei sehr scharf an Bahnhöfen und in Zügen. Am letzten Sonntagabend hatte ich wieder einmal zwei zivile Militärpolizisten auf meinem Zug. Aus meiner Sicht &#8211; also aus Sicht des Zugpersonals &#8211; verhielten sich sämtliche Soldaten absolut korrekt und friedlich. Im Nachhinein erfuhr ich dann aber, dass es trotzdem zu zwei Verzeigungen durch die Militärpolizei kam, einmal wegen übermässigem Alkoholkonsum und einmal wegen unkorrektem Tenue.</p>
<p>Ihr seht: Mit der MP ist definitiv nicht zu spassen und es wäre ratsam, wenn ihr die Mitreisenden und das Zugpersonal nicht so provoziert, dass diese die Militärpolizei rufen…</p>
<h3>Und wenn ich den Marschbefehl mal vergesse?</h3>
<p>Kein Problem! Das Zugpersonal stellt anhand eines Ausweises ein Formular aus. Danach habt ihr zehn Tage Zeit, mit dem Formular und dem Marschbefehl an einem Bahnhof vorbei zu gehen und dort fünf Franken zu zahlen.</p>
<p>Tut ihr das nicht, geht es euch wie <a href="http://www.marbetschar.ch/index.cfm/blog/entry/2010/10/10/sbb-kein-ga-automatisch-verbrecher">Marco Betschart</a>…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einstein, Aeschbacher und der Gotthard-Basistunnel</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/10/15/einstein-aeschbacher-und-der-gotthard-basistunnel/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 15:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Hast du die Sendungen Einstein und Aeschbacher rund um den Gotthardtunnel verpasst? Kein Problem! Hier sind die Videos!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute dreht sich in den Medien vieles um den Gotthard.</p>
<p>Deshalb habe ich für jene, welche gestern die Sendungen <em>Einstein</em> und <em>Aeschbacher</em> verpassten, noch drei Videos.</p>
<p>Als erstes die Einstein-Sondersendung rund um den Tunnelbau. Darunter hat es sehr interessante Reportagen!</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<ul>
<li>Energiefresser Tunnel</li>
<li>Lärmmessungen</li>
<li>Forschen für den Tunnel vom Morgen</li>
<li>Wie kommt das Loch in den Berg?</li>
<li>Im Tunnel machen die Mölltaler die Musik</li>
<li>Tunnelbau unter Druck</li>
<li>Tunnelangst</li>
<li>Bahnhof mitten im Berg</li>
<li>Tunnelinferno</li>
<li>Heilige Barbara</li>
<li>Brunnenmeisterin</li>
</ul>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/33cd345a-fcb5-4918-bee1-c39d3446b190" type="application/x-shockwave-flash" style="width:450px;height:271px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/33cd345a-fcb5-4918-bee1-c39d3446b190"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=33cd345a-fcb5-4918-bee1-c39d3446b190" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Einstein vom 14.10.2010</a></object></center></p>
<p>Aus DER Talksendung des Schweizer Fernsehens habe ich für euch einerseits den &#8220;Cicero unter unseren Magistraten&#8221;&#8230;</p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/7fae1bef-4666-4d56-8cf2-4356781bd5b4" type="application/x-shockwave-flash" style="width:450px;height:271px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/7fae1bef-4666-4d56-8cf2-4356781bd5b4"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=7fae1bef-4666-4d56-8cf2-4356781bd5b4" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Aeschbacher vom 14.10.2010</a></object></center></p>
<p>… und andererseits den ehemaligen SBB-Pressechef und heutiger Modelleisenbahner, öV-Fan und &#8220;Buchautor&#8221; Hans G. Wägli, welcher in diesem Beitrag sehr sympathisch rüberkommt.</p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/eca50550-7794-4c33-8230-f8903b951466" type="application/x-shockwave-flash" style="width:450px;height:271px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/eca50550-7794-4c33-8230-f8903b951466"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=eca50550-7794-4c33-8230-f8903b951466" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Aeschbacher vom 14.10.2010</a></object></center></p>
<p>Wer mehr über den heutigen Durchstich und vor allem über die Festivitäten in Sedrun erfahren möchte, schaue doch einfach mal beim Blog von Andi Jacomet vorbei: <a href="http://blog.jacomet.ch">blog.jacomet.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SF: Eine Woche im Zeichen des Gotthard-Basistunnels</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/09/16/schweizer-fernsehen-sf-thema-gotthard-basistunnel/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 09:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel findet ihr alle Infos, die ihr zum SF Thema Gotthard  benötigt: Wann und wo die Sendungen ausgestrahlt werden, welche Themen sie beinhalten, Hintergründe zum Dreh (logistische Herausforderungen, etc.) und vieles mehr!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Es dauert noch 29 Tage: Der letzte Durchschlag des <a href="http://schweizweit.net/2010/05/04/die-weltweit-beste-reportage-uber-den-gotthard-basistunnel/">Gotthard-Basistunnel</a> nach elf Jahren Bauzeit! Am 15. Oktober 2010, kurz nach 14:00 Uhr, ist es so weit.</p>
<p>Das Schweizer Fernsehen würdigt dieses historische und spannende Ereignis mit dem Programmschwerpunkt <strong><em>SF Thema Gotthard</em></strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/logo-7.jpg" alt="" width="472" height="257" /></p>
<p>Vom Donnerstag, 7. Oktober bis Sonntag, 17. Oktober gibt es auf SF1 diverse Sendungen rund um das Thema Gotthard.</p>
<p>Dazu gehört zum Beispiel eine mehrstündige Live-Übertragung vom Durchschlagspunkt aus Sedrun und Faido, eine mehrteilige Serie in <em>10vor10</em> oder ein <em>Einstein Spezial</em>.</p>
<p><strong>In diesem Artikel findet ihr alle Infos, die ihr zum <em>SF Thema Gotthard</em> benötigt: Wann und wo die Sendungen ausgestrahlt werden, welche Themen sie beinhalten, Hintergründe zum Dreh (logistische Herausforderungen, etc.) und vieles mehr!</strong></p>
<p><strong>Als erstes biete ich euch einen einfachen Überblick über sämtliche Sendungen des <em>SF Thema Gotthard</em>. Danach erfahrt ihr von mir, was die einzelnen Sendungen genau beinhalten.</strong></p>
<p><strong>Meine persönliche Meinung erfahrt ihr am Ende jeder Sendungs-Zusammenfassung im schweizweit.net-Rating. Auf einer Skala von 1 bis 10 gebe ich an, wie sehenswert die entsprechende Sendung ist. Die 1 steht dabei für &#8220;muss man nicht gesehen haben&#8221;, die 10 steht für &#8220;absolut sehenswert!&#8221;.</strong></p>
<p><strong>Ganz am Schluss meines Artikels erfahrt ihr unter der Rubrik &#8220;Nicht alltägliche Produktionsbedingungen&#8221;, welcher Aufwand betrieben wird, um alle diese Sendungen zu produzieren.</strong></p>
<h3>Die Sendungen im Überblick</h3>
<p>Sämtliche Sendungen werden auf <a href="http://www.sf.tv/$">SF1</a> ausgestrahlt. Einige der Sendungen werden zusätzlich auch auf <a href="http://www.sf.tv/unternehmen/hdsuisse/index.php">HD Suisse</a> ausgestrahlt.</p>
<p><strong>Donnerstag, 7. Oktober 2010:</strong><br />
20:05 Uhr: Dok | Helden vom Gotthard</p>
<p><strong>Sonntag, 10. Oktober 2010:</strong><br />
15:20 Uhr: Horizonte</p>
<p><strong>Montag, 11. Oktober 2010:</strong><br />
19:00 Uhr: Schweiz aktuell<br />
21:50 Uhr: 10vor10<br />
22:50 Uhr: Dok | Alfred Escher Superman</p>
<p><strong>Dienstag, 12. Oktober 2010:</strong><br />
19:00 Uhr: Schweiz aktuell<br />
21:50 Uhr: 10vor10</p>
<p><strong>Mittwoch, 13. Oktober 2010:</strong><br />
19:00 Uhr: Schweiz aktuell<br />
20:50 Uhr: Rundschau<br />
21:50 Uhr: 10vor10</p>
<p><strong>Donnerstag, 14. Oktober 2010:</strong><br />
19:00 Uhr: Schweiz aktuell<br />
20:05 Uhr: Einstein spezial<br />
21:50 Uhr: 10vor10</p>
<p><strong>Freitag, 15. Oktober 2010:</strong><br />
10:00 Uhr: Durchschlag live (bis ca. 17:00 Uhr)<br />
19:00 Uhr: Schweiz aktuell<br />
20:05 Uhr: Zukunft am Gotthard<br />
21:50 Uhr: 10vor10<br />
22:20 Uhr: Der letzte Postillion vom St. Gotthard</p>
<p><strong>Nacht vom Freitag, 15. Oktober auf Samstag, 16. Oktober 2010:</strong><br />
00:15 Uhr: Chaos am Gotthard<br />
01:30 Uhr: San Gottardo<br />
03:00 Uhr: Fondovalle</p>
<p><strong>Sonntag, 17. Oktober 2010:</strong><br />
14:05 Uhr: Durchschlag-Zusammenfassung (Rückblick auf die eindrücklichsten Momente aus &#8220;Durchschlag live&#8221;)</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 472px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/772060_TV.jpg" alt="" width="472" height="340" />
	<p class="wp-caption-text">Urs Leuthard und Sandy Altermatt, Moderatoren &quot;Zukunft am Gotthard&quot;</p>
</div>
<h3>Der Countdown</h3>
<p><strong>DOK: Die Helden vom Gotthard:</strong><br />
Der Bau des künftig längsten Eisenbahntunnels der Welt forderte bis heute acht Menschenleben. Ihnen ist der Film <em>&#8220;Die Helden vom Gotthard&#8221;</em> gewidmet, den <a href="http://www.sendungen.sf.tv/dok/Nachrichten/Uebersicht"><em>DOK</em></a> am Donnerstag, 7. Oktober 2010, um 20.05 Uhr ausstrahlt. Gieri Venzin zeigt in seiner Hommage an die Opfer die gewaltige Herausforderung und die Gefahren, welche die Tunnelbauer auf dem 57 Kilometer langen Weg durch den Berg bewältigen mussten. Er zeigt, was die Verantwortlichen vorkehrten, um Unfälle zu vermeiden, aber auch, warum trotz aller Sicherheitsmassnahmen acht Tunnelbauer ums Leben kamen. Zu Wort kommen die Hinterbliebenen, Kollegen und Freunde.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 8 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<p><a href="http://www.sendungen.sf.tv/horizonte/Sendungen/Horizonte"><em>Horizonte</em></a> und <em>DOK</em> zeigen zum Auftakt von <em>SF Thema Gotthard</em> zudem zwei Filme, die in den letzten Jahren realisiert worden sind. Am Sonntag, 10. Oktober 2010, 15.20 Uhr, auf SF 1 erklärt <strong>St. Gotthard &#8211; der längste Tunnel der Welt</strong>, wie der Gotthardbasistunnel gebaut wird. In Zentrum steht die technische Herausforderung. Spezielle Aufnahmetechniken und Animationen geben Einblick in Prozesse, welche die Kamera nicht sehen kann: die zahlreichen Stufen einer Explosion etwa oder die Funktionsweise einer Tunnelbohrmaschine.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 7 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<p>Mit <strong>Alfred Escher- Superman</strong> beleuchtet <em>DOK</em> am Montag, 11. Oktober, 22.50 Uhr, auf SF 1 das Leben des Eisenbahnpioniers Alfred Escher. Die Gotthardbahn, der Finanzplatz Zürich, die internationale Vernetzung der Schweiz in Europa, die wichtigsten Grundpfeiler des Landes, gehen auf seine Initiative zurück. Trotzdem ist der Eisenbahnpionier und Bankengründer Alfred Escher vereinsamt und gebrochen gestorben.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 9 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<p><strong>Schweiz aktuell: Die Menschen hinter dem Jahrhundertbauwerk:</strong><br />
<a href="http://www.sendungen.sf.tv/schweiz-aktuell/Sendungen/Schweiz-aktuell">Schweiz aktuell</a> produziert vom 11. bis 15. Oktober, 19.00 Uhr, auf SF 1 eine Schwerpunkt-Woche zum Gotthard-Durchschlag und zeigt, wie viel Schweiss, Denk- und Drecksarbeit das Jahrhundertbauwerk kostet. <em>Schweiz aktuell</em> berichtet in der Woche täglich über die letzten Meter auf dem Weg zur 57 Kilometer langen Eisenbahnröhre, über die letzten Stunden vor dem historischen Durchschlag.</p>
<p>Die Sendereihe begleitet Menschen, die in den vergangenen Jahren das Rekord-Bauwerk mitgestaltet haben: die Mineure, den Chef der AlpTransit Gotthard AG Renzo Simoni und die Kantinenköchin Rosa Schnoz-Piraino. <em>Schweiz aktuell</em> zeigt den beruflichen und privaten Alltag dieser Menschen, ihre Emotionen vor und während des Jahrhundertereignisses. Ausserdem meldet sich Moderator Michael Weinmann live aus dem Gotthard-Gebiet mit Geschichten über den Tunnel.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 6 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<p><strong>10vor10: Die Väter der Neat wagen einen Ausblick:</strong><br />
Auch <a href="http://www.sendungen.sf.tv/10vor10/Sendungen/10vor10">10vor10</a> liefert in der Woche vom 11. bis 15. Oktober, 21.50 Uhr, auf SF 1 Beiträge zum Thema Gotthard und zur Geschichte der Neat.</p>
<p>So bringt das Nachrichtenmagazin unter anderem den langjährigen Bundesrat Adolf Ogi und den heutigen Verkehrsminister Moritz Leuenberger zusammen und wagt mit den politischen Vätern der Neat einen Blick in die Zukunft. Adolf Ogi hat das ehrgeizige Jahrhundert-Projekt Neat politisch aufgegleist, Moritz Leuenberger sorgte dafür, dass die Neat pünktlich auf die Schiene kommt. Er wird am Mittwoch, 13. Oktober, 20.50 Uhr, auf SF 1 auch Studiogast in der <a href="http://www.sendungen.sf.tv/rundschau/Sendungen/Rundschau">Rundschau</a> sein.</p>
<p>Der Durchschlag ist erst der Auftakt zu einem jahrelangen Innenausbau des Tunnels. <em>10vor10</em> zeigt in einem weiteren Beitrag, welche technischen Klippen die Tunnelbauer noch umschiffen müssen, bis die Züge dereinst durch den Gotthard fahren können.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 8 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<p><strong>Einstein Spezial: Geschichten rund um den Tunnelbau:</strong><br />
Das Wissensmagazin <a href="http://www.sendungen.sf.tv/einstein/Nachrichten/Uebersicht">Einstein</a> wirft in einer monothematischen Sondersendung am Vorabend des Durchschlags einen ganz speziellen Blick auf Tunnelphänomene. So haben sehr viele Menschen Angst vor der Fahrt durch einen Tunnel. Einstein Spezial zeigt, wie diese Angst überwunden werden kann. Die Sendung erklärt auch, warum ein Hochgeschwindigkeitszug bei der Fahrt durch den Tunnel beinahe gleich viel Energie verbraucht, wie wenn er über den Berg fahren würde.</p>
<p><em>Einstein Spezial</em> widmet sich zudem der Frage, wann beim Tunnelbau gesprengt und wann gebohrt wird. Das Magazin will ebenfalls wissen, welche Rolle die Frauen beim Tunnelbau spielen und was die Bewohner des österreichischen Dorfs Heiligenblut mit dem Gotthardtunnel zu tun haben. <em>Einstein Spezial</em> mit Geschichten rund um den Tunnel, seine Macher und Benutzer, ist am Donnerstag, 14. Oktober, 20.05 bis 21.40 Uhr, auf SF 1 zu sehen.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 8 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<h3>Der Durchschlag</h3>
<p><strong>Durchschlag live: Nichts verpassen beim historischen Ereignis:</strong><br />
Nach elf Jahren Bauzeit ist es so weit: Der Neat-Gotthard-Basistunnel – mit 57 Kilometern künftig längster Eisenbahntunnel der Welt – wird am Freitag, 15. Oktober kurz nach 14.00 Uhr durchschlagen. Ein historisches Ereignis, das SF 1 und HD suisse von 10.00 bis 17.30 Uhr mit der über siebenstündigen Livesendung <em>Durchschlag live</em> abdecken.</p>
<p>Moderatoren und Moderatorinnen melden sich von allen wichtigen Festorten und sind live mit dabei auf der Tunnelbohrmaschine, wenn das riesige Ungetüm seine Fahrt aufnimmt und die letzten Meter Fels durchschlägt. <em>SF</em> und <em>HD suisse</em> sind auch live an der Tunnelbrust, wo die Mineure tief im Berg zwischen Faido und Sedrun den Durchschlag erwarten.</p>
<p>Hauptmoderator Oliver Bono führt das Publikum vom Festort auf dem Installationsplatz Sedrun durch die Sendung. Zusammen mit 1&#8217;200 geladenen Gästen erwartet er den Durchschlag. Die Sondersendung liefert Hintergründe zum Bau des Weltrekordtunnels, zur politischen Geschichte der Neat und ihrer Finanzen. Ebenso sind Expertenrunden, Beiträge über Mineure, Berichte vom Bau und von betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gemeinden Bestandteile von <em>Durchschlag live</em>.</p>
<p>Sabine Dahinden fährt mit 200 auserlesenen Gästen zur Tunnelbrust, neun Kilometer entfernt vom Zwischenangriff Sedrun und 2500 Meter unter der Erdoberfläche. Dort findet der offizielle Festakt statt. Gion-Duri Vincenz wartet direkt an der Tunnelbrust mit den Mineuren auf die Tunnelbohrmaschine, und Paola Ceresetti begleitet den Maschinenführer und die Mineure auf dem riesigen, lärmigen Ungetüm auf dem letzten Wegstück Richtung Norden.</p>
<p>Weitere Schaltungen gehen nach Faido in die Multifunktionsstelle des neuen Gotthard-Basistunnels zu Urs Gredig und den im Tessin geladenen offiziellen Gästen und an die Feste für die von der Neat-Baustelle betroffenen Bevölkerung in Bodio, Erstfeld und Sedrun, wo Reto Stutzer, Mario Torriani und Isabella Wieland für <em>SF 1</em> und <em>HD suisse</em> als Moderatoren im Einsatz stehen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 475px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/772088_TV.jpg" alt="" width="475" height="343" />
	<p class="wp-caption-text">Urs Gredig, Paola Ceresetti, Gion-Duri Vincenz, Sabine Dahinden und Oliver Bono, Moderatoren &quot;Durchschlag live&quot;</p>
</div>
<p>Dank dem neuen Gotthard-Basistunnel, werden die Zugpassagiere ab 2017 nicht mehr in einer Stunde, sondern in nur 17 Minuten von Erstfeld nach Bodio reisen. Bis vor 130 Jahren war der Weg noch wesentlich beschwerlicher. Die Verbindung vom Norden in den Süden führte bis 1881 ausschliesslich mit der Postkutsche über den Gotthard-Pass. Kathrin Winzenried reist für <em>Durchschlag live</em> nochmals mit einer alten fünfspännigen Kutsche über die alte Gotthard-Strecke und wird während der Sondersendung immer wieder zugeschaltet.</p>
<p>Auch international ist der Durchschlag des neuen Gotthard-Basistunnels ein Thema. Christoph Nufer meldet sich aus Luxemburg, wo die EU-Verkehrsminister ihre Tagung unterbrechen, um den historischen Durchschlag am Gotthard-Basistunnel nicht zu verpassen.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 10 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<h3>Die Zukunft</h3>
<p><strong>Zukunft am Gotthard: Projektideen für die Region:</strong><br />
Nach dem Durchschlag ist am Freitagabend die Zukunft der Bevölkerung und der alpinen Landschaft in der Gotthard-Region das Thema. Sandy Altermatt (RSI) und Urs Leuthard präsentieren in der Sondersendung <em>Zukunft am Gotthard</em>, 20.05 bis 21.40 Uhr, auf SF 1 vor 150 Gästen live aus dem Bahnhofbuffet in Göschenen Ideen für die nächsten Jahrzehnte. Sie unterhalten sich mit Menschen aus der Region sowie Entscheidungsträgern auf diversen Ebenen.</p>
<p><em>Zukunft am Gottard</em> stellt grosse und kleinere Projekte vor, welche die Marke <em>Gotthard</em> in Zukunft noch attraktiver machen sollen, als sie heute ist. Projekte wie <em>Andermatt Swiss Alps</em>, <em>Parc Adula</em>, <em>Expo Gottardo 2020</em> und andere. Die Sondersendung zeigt die Visionen hinter diesen Projekten, aber auch ihre Risiken und Nebenwirkungen auf Menschen, Landschaft und Natur.</p>
<p>Weiter thematisiert <em>Zukunft am Gotthard</em> die Mythen, die das Gotthard-Gebiet ausmachen, und zeigt, wie sich diese verändern, der Moderne anpassen. Zwischendurch geben Sandy Altermatt und Urs Leuthard die Bühne immer wieder frei für Musik. Es treten auf: Florian Ast, Marco Zappa und das Echo vom Poschtsack.</p>
<p><em>Zukunft am Gotthard</em> ist eine TV-Animation rund um das Schweizer Zentralmassiv, eine Live-Sendung, die den Gotthard und seine Menschen in den Mittelpunkt stellt.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 6 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<h3>Die Filmkulisse</h3>
<p>Das Gotthard-Gebiet hat in den letzten 60 Jahren immer wieder Silhouette von spannenden bis skurrilen Spielfilmen abgeben. Viele beschäftigen sich in irgendeiner Art mit Tunnelkonstruktionen. «Filmnacht Gotthard» zeigt am Freitag, 15. Oktober, ab 22.20 Uhr, auf SF 1 vier davon:</p>
<p>Freitag, 15. Oktober 2010, 22.20 Uhr, SF 1<br />
<strong>«Der letzte Postillion vom St. Gotthard»</strong><br />
<em>Schweiz 1941 (Restaurierte Fassung SF 2010), schwarzweiss, Regie: Edmund Heuberger.</em><br />
Bevor man bequem per Eisenbahn durch den gewaltigen Berg fahren konnte, wurde der St. Gotthardpass jahrhundertelang zu Fuss oder mit Pferd und Wagen überquert. Der Film spielt in den Jahren vor der Tunneleröffnung und schildert anhand von romantischen Verstrickungen den Wandel, den der Bau des Tunnels und die Industrialisierung der Gesellschaft mit sich brachten. Das Schweizer Fernsehen hat den Klassiker aufwendig restauriert.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 7 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<p>Samstag, 16. Oktober 2010, 00.15 Uhr, SF 1<br />
<strong>«Chaos am Gotthard»</strong><br />
<em>SF / Schweiz 1987, Regie: Urs Egger.</em><br />
Ein gestresster Manager auf dem Weg ins Tessin lässt sich von einer jungen Autostopperin verführen. Wie eine Hexe zaubert sie Chaos in sein Leben- und in den Gotthardtunnel. 1987 drehte SF mit «Chaos am Gotthard» den ersten einer Reihe von eigenproduzierten Fernsehfilmen ausserhalb der Studios. Die Hauptrolle spielte das Gotthardmassiv mit dem damals noch neuen Autobahntunnel.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 4 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<p>Samstag, 16. Oktober 2010, 01.30 Uhr, SF 1<br />
<strong>«San Gottardo»</strong><br />
<em>Schweiz 1977, Regie: Villi Hermann.</em><br />
Der Film spielt sich ab zwischen zwei Denkmalenthüllungen: Den Auftakt bildet die Enthüllung des den Arbeitern gewidmeten Monumentes in Airolo im Jahr 1932, den Abschluss macht jene des Escher-Denkmals auf dem Zürcher Bahnhofplatz. Dazwischen wird gezeigt, was alles unter den Tüchern lag, wie Bürgertum und Arbeiterschaft vom Gotthard-Tunnelbau geprägt wurden.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 5 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<p>Samstag, 16. Oktober 2010, 03:00 Uhr, SF 1<br />
<strong>«Fondovalle»</strong><br />
<em>Schweiz 1998, Regie: Paolo Poloni.</em><br />
Die Leventina im Tessin: Die halbe Welt durchreist das Tal, ohne es zu kennen. «Fondovalle» ist ein Dokudrama über eine Schweizer Region, deren Bewohnerinnen und Bewohner den Verlust von Arbeit und Geborgenheit verkraften müssen. Der Film erzählt von der Sehnsucht nach einer Heimat, von der Liebe und vom Abschiednehmen – und von der unerschütterlichen Kraft der Hoffnung.<br />
<em>&gt;&gt;&gt; schweizweit.net-Rating: 5 &lt;&lt;&lt;</em></p>
<h3>Das Web-Angebot</h3>
<p><strong>www.gotthard.sf.tv: Alles zum Gotthard auch Online:</strong><br />
Unter der Web-Adresse <a href="http://www.gotthard.sf.tv">www.gotthard.sf.tv</a> findet das Publikum nicht nur eine Übersicht über alle Programme von <em>SF Thema Gotthard</em>, sondern auch viele Hintergrundinformationen zum Tunnelbau und der ganzen Neat-Geschichte.</p>
<p>Mit <em>Mein Gotthard</em> haben Zuschauerinnen und Zuschauer auch Gelegenheit, ihre eigenen Gotthard-Geschichten und Erinnerungen zu erzählen. Ob auf der Durchreise, in den Ferien oder im Militär: Die Autorinnen und Autoren der bereits eingereichten <em>Mein Gotthard</em>-Geschichten lassen das Publikum an ihren ganz persönlichen Erinnerungen und Anekdoten teilhaben. Und sie haben die Chance beim Durchschlagsfest am Freitag, 15. Oktober 2010, in Faido dabei zu sein. Die besten Autorinnen und Autoren gewinnen 3 x 2 VIP-Tickets.</p>
<h3>Nicht alltägliche Produktionsbedingungen</h3>
<p>Beste Bild- und Tonqualität unter hochkomplexen Produktionsbedingungen – das möchte das <a href="http://www.tpcag.ch/">tv productioncenter zürich</a> (tpc) für <em>Durchschlag live</em> erreichen. Im Innern des Gotthard herrschen Temperaturen um die 30 Grad bei einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Nur 200 geladene Gäste können dem Ereignis im Tunnel hautnah beiwohnen. Das Schweizer Fernsehen unternimmt aber grosse Anstrengungen, damit auch wir, die Schweizer Bevölkerung, dieses historische Ereignis im Gotthard verfolgen kann – und dies in bester HD- und Tonqualität.</p>
<p>Um gegen eine mögliche Havarie gewappnet zu sein, muss das <em>tpc</em> im Gotthard gleich zwei speziell fabrizierte Glasfaserkabel verlegen: Die Kabel sind je 6.5 Kilometer lang, 250 Kilogramm schwer und überwinden stellenweise ein senkrechtes Gefälle. Für das Live-Streaming werden zusätzliche Datenleitungen installiert. Insgesamt setzt das Schweizer Fernsehen im Tunnel acht Kameras ein; eine davon befindet sich direkt auf der Bohrmaschine.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zugverkehrsleiter bei der SBB: Login übernimmt neu die Ausbildung</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/09/07/zugverkehrsleiter-bei-der-sbb-login-ubernimmt-neu-die-ausbildung/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 09:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Dein Job gefällt dir zwar, trotzdem willst du etwas neues suchen? Du bist frisch aus der Lehre gekommen, hast deinen Traumjob aber noch nicht gefunden? Oder bist du auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Dann könnte dieser Artikel tatsächlich dein Leben entscheidend verändern!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Zugverkehrsleiter Login SBB" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bild_Zugverkehrsleiterin.jpg" alt="" width="456" height="304" /></p>
<p><strong>Dein Job gefällt dir, trotzdem willst du etwas neues suchen? Du bist frisch aus der Lehre gekommen, hast deinen Traumjob aber noch nicht gefunden? Oder bist du auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Dann könnte dieser Artikel tatsächlich dein Leben entscheidend verändern!</strong></p>
<p>Login sucht nämlich per März 2011 <strong>neue Zugverkehrsleiter</strong> für die SBB und andere Mitgliedsfirmen des Ausbildungsverbundes. Alles zu dieser interessanten Zweitausbildung erfährst du in diesem Artikel.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=U0wJ1mwDzRA">http://www.youtube.com/watch?v=U0wJ1mwDzRA</a></p>
</p>
<h3>Zugverkehrsleiter: Interessante Ausbildung in einem wachsenden Markt</h3>
<p>Wenn du auf der Suche bist nach einer spannenden und anspruchsvollen Ausbildung, dann bist du bei Login sowieso an der richtigen Stelle. Erst recht, wenn du dich für die Zweitausbildung zum Zugverkehrsleiter interessierst.</p>
<p>Jahr für Jahr transportiert der öffentliche Verkehr der Schweiz mehr Menschen. Das ist sehr erfreulich und zeigt, dass wir unsere Sache gut machen. Um mit diesem Wachstum Schritt zu halten, braucht es zuverlässige Mitarbeiter. Tausende solcher Menschen arbeiten schon bei der SBB und laufend werden neue Bähnler gesucht. Vielleicht suchen wir jetzt ja genau dich!</p>
<h3>Viele Türen werden dir offen stehen</h3>
<p>Vor kurzem hat die SBB die Ausbildung zum Zugverkehrsleiter (ZVL) an den Ausbildungsverbund <em>Login</em> übergeben. Gleichzeitig öffnete dieser Ausbildungsverbund die Zweitausbildung, so dass auch andere Mitgliedsfirmen bei Login ihre zukünftigen ZVL ausbilden lassen können.</p>
<p>Wenn du dich also zum Zugverkehrsleiter ausbilden lässt, kannst du nachher nicht nur bei der SBB, sondern zum Beispiel auch bei der Rhätischen Bahn, der BLS oder der Südostbahn arbeiten.</p>
<p>Und eines kann ich dir sagen: <strong>Zugverkehrsleiter sind gesuchte Leute!</strong> Und die Firmen werden dich das spüren lassen. So macht das Arbeiten gleich doppelt Spass!</p>
<h3>Zugverkehrsleiter: Was ist das?</h3>
<p>Vermutlich geht es dir jetzt genau so, wie mir früher auch. Du hörst den Begriff <em>Zugverkehrsleiter</em> zum ersten Mal und kannst dir darunter nichts vorstellen. Oder aber, du weisst bereits, dass es etwas mit Computern und dem Steuern des Eisenbahnverkehrs zu tun hat, aber so wirklich etwas darunter vorstellen, das kannst du dir dann doch nicht.</p>
<p>Keine Bange, das geht oder ging uns allen so! Und deshalb hier ein kleines Video, welches dir den Beruf näher bringt. Gedreht wurde es unter anderem in Biel, Zürich und in Chur. Schauspieler gibt es im Film keine, sämtliche Protagonisten arbeiten tatsächlich im öffentlichen Verkehr.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=D1VUYaOGfjc">http://www.youtube.com/watch?v=D1VUYaOGfjc</a></p>
</p>
<p>Na, schon ein bisschen schlauer geworden? Fragen und Unklarheiten bleiben natürlich meistens offen. Gerne hilft dir der Ausbildungsverbund Login unter der Telefonnummer 0848 822 422 weiter.</p>
<p><strong>Infoveranstaltungen</strong> gibt es am 7. Oktober und 16. November 2010 in <strong>Zürich</strong>. Beide Male am Abend von 18:30 bis 20:30 Uhr. Für den 7. Oktober ist momentan noch 1 Platz verfügbar, für den 16. November gibt es noch 12 Plätze. <a href="http://www.login.org/de/weiterbildungen/zugverkehrsleiter-in/infoveranstaltungen-zvl/">Hier kannst du dich anmelden&#8230;</a></p>
<p>Weitere Infoveranstaltungen folgen im Februar / März 2011.</p>
<h3>Die Ausbildung</h3>
<p>Ab sofort könnt ihr euch für die Ausbildung bewerben, welche im März 2011 startet. 10 Kandidatinnen oder Kandidaten werden gesucht, die diese spannende und interessante Ausbildung voller Tatendrang in Angriff nehmen wollen.</p>
<p><strong>Dein zukünftiger Arbeitsort wird dann Zürich Flughafen oder Olten sein;</strong> also zentral, mitten in der Schweiz an bester Lage.</p>
<p>Die Ausbildung dauert acht Monate. Diese Zeit wird sehr intensiv und anspruchsvoll sein. Ihr werdet dabei nicht nur im Klassenzimmer Theorie büffeln, sondern auch immer wieder Praxiseinsätze haben, euch selbständig mit Lerntools wie zum Beispiel <em>e-learning</em> auseinandersetzen müssen und euer Können auf der Simulationsanlage unter Beweis stellen.</p>
<p>Die Simulationsanlage im Centre Loewenberg (Murten) war es dann auch, die mir vor Augen führte, dass ich definitiv NICHT zum Zugverkehrsleiter geeignet bin. :)</p>
<h3>Voller Lohn auch während der Ausbildung</h3>
<p>Die SBB ist ein sehr soziales Unternehmen und schaut gut zu ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Deshalb erhältst du während der gesammten Ausbildung bereits den vollen Lohn. Genau den gleichen Betrag wie deine zukünftigen Kollegen, welche schon heute als Zugverkehrsleiter arbeiten. Ist das nicht toll?</p>
<h3>Der ideale Kandidat</h3>
<p>Am besten ist es, wenn du zwischen 18 und 30 Jahre <span style="text-decoration: line-through;">alt</span> jung bist, eine abgeschlossene Lehre oder Matura vorweisen kannst und eine zweite Landessprache beherrschst. Organisationstalent ist von sehr grosser Bedeutung für diesen Job und vernetzt denken, das kannst du sicher auch. Denn das wird von den Mitarbeitern verlangt, welche am Puls des Bahnverkehrs arbeiten.</p>
<p><a href="http://www.login.org/de/weiterbildungen/zugverkehrsleiter-in/">Mehr Informationen zum Zugverkehrsleiter unter www.login.org/zvl</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grenzkontrolle im Interregio: Was soll das?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/08/26/grenzkontrolle-im-interregio-was-soll-das/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 09:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Vereinzelt kommt es zu Grenzkontrollen in den Zügen und Bahnhöfen der SBB. Weshalb?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Sowohl auf der Strecke vom Hauptbahnhof Zürich nach Schaffhausen, aber auch vom HB nach Basel kommt es immer wieder vor, dass auf meinen Zügen auch Grenzwächter mitreisen und die Fahrgäste kontrollieren.</p>
<p>Da die Grenzwächter jeweils nur wenige, ganz bestimmte Personen &#8220;herauspicken&#8221;, kommen sie meistens rascher voran als ich. Kaum haben die Grenzwächter den Wagen dann verlassen, kommen die Fragen der Fahrgäste.</p>
<p><strong>&#8220;Sie Herr Kondukteur, was soll denn das??? Grenzkontrolle innerhalb der Schweiz???&#8221;</strong></p>
<p>Ja. Grenzkontrolle. Innerhalb der Schweiz.</p>
<p>Das Stimmvolk war ja so deppert und hat damals den Schengenvertrag angenommen.</p>
<p>Dass ich persönlich &#8220;eher wenig&#8221; vom Schengener System, der EU und anderer Fremdbestimmung halte, ist den meisten inzwischen wohl bekannt. :)</p>
<p>Im Zug hingegen lasse ich mir davon nichts anmerken. Die SBB ist ja schliesslich politisch neutral.</p>
<p>Also erkläre ich dann jeweils in Seelenruhe, über was wir damals abstimmten und dass schon damals ganz klar im Abstimmungsbüchlein stand, nach der Annahme des Schengener Vertrages könne jederzeit an jedem Ort eine Grenzkontrolle stattfinden und seither stelle ein Gürtel von 30 Kilometern Breite &#8220;die Grenze&#8221; der Schweiz dar. In diesem Bereich kommt es besonders häufig zu Kontrollen. Ich weiss, von was ich rede, schliesslich bin ich in einem Dorf direkt neben der Grenze aufgewachsen.</p>
<p>Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Leute erst nach meiner Erklärung kapieren, über was damals eigentlich abgestimmt wurde. Es scheint also tatsächlich Menschen zu geben, die zwar abstimmen, sich aber gar nicht wirklich mit den Hintergründen beschäftigen.</p>
<p>Wie gesagt: Ich war damals dagegen. Denn ich finde es gefährlich, wenn man die Grenze zur Schweiz so einfach überschreiten kann und keine systematische Kontrolle mehr stattfindet.</p>
<p>Aber: So sehr mich die Situation direkt an der Grenze beunruhigt, so sehr freue ich mich dann darüber, wenn Grenzwächter in meinen Zug steigen. Denn sobald ich den Wagen betrete, wissen die Leute ja schon, dass Grenzwächter auf dem Zug sind. Aus diesem Grund hatte ich in solchen Zügen nie Probleme mit Fahrgästen, die nicht bezahlen wollten oder sich anderweitig quer stellten. Die Sache hat also auch ihre positive Seite! ;-)</p>
<p>Und die Kontrollen sind oftmals sehr ergiebig: <a href="http://bazonline.ch/basel/stadt/Festnahmen-im-Basler-Bahnhof/story/23470640">Erst kürzlich</a> haben Grenzwächter im Basler Bahnhof (<a href="http://www.polizeibericht.ch/ger_details_28822/Basel_Sechs_Festnahmen_bei_Schengen-Kontrolle_-_Polizisten_aufs_Uebelste_beschimpft.html">unter wüsten Beschimpfungen</a>) 104 Personen kontrolliert. Davon mussten 19 Personen mit auf den Posten und 6 Personen hielten sich rechtswidrig in der Schweiz auf. Sechs Personen von 104 Menschen; das entspricht 5.8 Prozent. Diese Zahl spricht für die Grenzwächter, aber gegen das angeblich so sichere Schengener System. Auch der Berner Fremdenpolizeichef Alexander Ott bestätigt: <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Immer-mehr-Illegale-in-der-Schweiz/story/31435871">&#8220;Es gibt immer mehr Illegale in der Schweiz.&#8221;</a></p>
<p>Kurz zusammengefasst: Als Kondukteur freue ich mich über Schengen, als Privatmann mit Sorge um die Sicherheit der Schweiz bedauere ich das damalige Abstimmungs-Ja.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) poprostuflaga (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Portemonnaie und Kreditkarten gestohlen: Was nun?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/07/27/portemonnaie-kreditkarten-handy-gestohlen-notfallnummer-bank-swisscom-orange-sunrise-polizei/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 09:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Was tun, wenn einem Kreditkarten und dergleichen abhanden kommen? In diesem Artikel erhaltet ihr alle Infos dazu, inklusive der Notfall-Telefonnummern der Kreditkartenherausgeber, Banken und anderer Stellen. So könnt ihr eure Karten und Handys sofort sperren lassen und damit grösseren Schaden verhindern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Am Donnerstag schrieb ich im Artikel <a href="http://schweizweit.net/2010/07/22/vorsicht-taschendiebe/">&#8220;Vorsicht Taschendiebe!&#8221;</a> über die fiesen Maschen der Trickbetrüger. Sie schlagen meistens dann zu, wenn man es am wenigsten erwartet. Umso besser, wenn man dann gleich gewappnet ist.</p>
<p><strong>Was tun, wenn einem Kreditkarten und dergleichen abhanden kommen? In diesem Artikel erhaltet ihr alle Infos dazu, inklusive der Notfall-Telefonnummern der Kreditkartenherausgeber, Banken und anderer Stellen. So könnt ihr eure Karten und Handys sofort sperren lassen und damit grösseren Schaden verhindern.</strong></p>
<h3>Vorbeugende Tipps</h3>
<p>Es ist sicher ratsam, die PIN-Nummer der EC- und Kreditkarten <strong>nicht</strong> auf sich zu tragen. Denn diese könnten ebenfalls abhanden kommen. Wer also die Codes auf einen Zettel im Portemonnaie oder sogar auf die Karten selber schreibt, handelt fahrlässig.</p>
<p>Ebenfalls ratsam ist es, bei solchen Plastikkarten eine Limite festzulegen. So kann niemand gleich euer ganzes Konto leer räumen, sondern nur den Betrag bis zur Limite.</p>
<h3>Die Notfallnummern der Banken und Finanzdienstleister</h3>
<p>(Die Nummern in Klammern stehen jeweils für die Telefonnummern ausserhalb der Geschäftszeit.)</p>
<p>Sämtliche Nummern stehen <strong>für Anrufe aus der Schweiz</strong>. Wenn ihr in die Ferien reist, informiert euch doch am besten vor Abreise bei den zuständigen Finanzinstituten über die Auslandnummern.</p>
<p>Ein Hinweis noch zu den E-Banking-Nummern: Viele Banken haben ihre E-Banking-Telefonnummern nur während der Banköffnungszeiten eingeschaltet. Ausserhalb der Bürozeiten könnt ihr nicht anrufen, um den E-Banking-Zugang zu sperren. Sollte euch also die Streichliste oder ein anderen Legimitationsmittel abhanden kommen, empfiehlt es sich, den E-Banking-Zugang selber durch dreimaliges Eingeben eines falschen (beliebigen) Codes zu sperren.</p>
<p>Und nun zu den Notfallnummern für die Kreditkarten:</p>
<ul>
<li>American Express Personal Card: 044 659 63 33</li>
<li>American Express Gold Card: 044 659 64 55</li>
<li>American Express Platinum Card: 044 659 63 72</li>
<li>American Express Centurion Card: 044 659 63 70</li>
<li>American Express Corporate Card: 044 659 69 99</li>
<li>Diners: 058 750 80 08</li>
<li>Maestro: 044 271 22 30</li>
<li>MasterCard: 058 958 83 83</li>
<li>Swisscard AECS (div. Karten): 044 659 69 00</li>
<li>Travel Cash: 031 710 12 15</li>
<li>Traveler Cheque: Travel Cash: 031 710 12 13</li>
<li>Visa: 0800 89 47 32 oder 058 958 83 83</li>
</ul>
<p><strong>Aargauische Kantonalbank</strong><br />
AKB Kundenkarte: 062 835 77 77 (044 271 22 30)<br />
<a href="http://www.akb.ch/AxCMSwebLive_AKB/upload/kos_kar_druckvorlage.pdf">Notfallnummern ausdrucken</a></p>
<p><strong>Appenzeller Kantonalbank</strong><br />
Kontokarte mit PIN: 071 788 88 88 (044 271 22 30)<br />
E-Banking: 071 788 88 44 (während Banköffnungszeiten)</p>
<p><strong>Banque Cantonale de Genève</strong><br />
BCGE Netbanking: 0800 55 57 59</p>
<p><strong>Banque Cantonale du Valais</strong><br />
E-Banking: 0800 559 100</p>
<p><strong>Basellandschaftliche Kantonalbank</strong><br />
Maestro-STUcard und Maestro Job Factory-Karte: 061 925 94 94<br />
Cantophone: 061 925 95 95<br />
E-Banking: 061 925 95 99</p>
<p><strong>Basler Kantonalbank</strong><br />
E-Banking: 061 266 36 36</p>
<p><strong>Berner Kantonalbank</strong><br />
E-Banking: 031 666 12 60</p>
<p><strong>Credit Suisse</strong><br />
Alle Karten: 0800 800 488</p>
<p><strong>Glarner Kantonalbank</strong><br />
E-Banking: 0844 773 773</p>
<p><strong>Graubündner Kantonalbank</strong><br />
Zugangsdaten E-Banking: 081 256 91 91<br />
<a href="http://www.gkb.ch/gkb/dc.nsf/0/A861F77D6C204CAAC12576810033245D/$File/Notfall.pdf">Notfallnummern ausdrucken</a></p>
<p><strong>Luzerner Kantonalbank</strong><br />
E-Banking: 0900 844 206 (gratis, ab der 5. Minute: CHF 2.30 pro Minute)</p>
<p><strong>PostFinance</strong></p>
<ul>
<li> PostFinance Card: 0800 88 88 77</li>
<li> CASH-Karte: 0800 88 88 77</li>
<li> PostFinance Kreditkarten: 0848 888 400 (beantragt NACH 01.07.2008)</li>
<li> PostFinance Kreditkarten: 058 958 83 83 (beantragt VOR 01.07.2008)</li>
<li> PostFinance MasterCard Value: 0848 888 430</li>
<li> PostFinance Visa Business Card: 0848 888 410</li>
<li> Travel Cash Karte: 031 710 12 15</li>
</ul>
<p><strong>Raiffeisen</strong><br />
Maestro-Karte oder Kontokarte: 0844 888 800<br />
E-Banking: 0844 888 808 (Mo-Fr, 8-20 Uhr)</p>
<p><strong>Schaffhauser Kantonalbank</strong><br />
E-Banking: 052 635 23 23</p>
<p><strong>Schwyzer Kantonalbank</strong><br />
E-Banking: 058 800 20 20</p>
<p><strong>Thurgauer Kantonalbank</strong><br />
Kontokarte und E-Banking: 0848 111 444 (7:30-18:30 Uhr)</p>
<p><strong>Zuger Kantonalbank</strong><br />
E-Banking: 041 709 11 11</p>
<p><strong>Zürcher Kantonalbank</strong><br />
E-Banking: 0844 840 140</p>
<h3>Telefongesellschaften</h3>
<p>Wenn euer Handy gestohlen wurde, könnt ihr es beim jeweiligen Anbieter sperren lassen. Dazu müsst ihr dort die sogenannte &#8220;IMEI-Nummer&#8221; angeben. Diese 15-stellige Seriennummer erhaltet ihr, wenn ihr bei eurem Handy die Kombination <strong>*#06#</strong> eingebt. (Es lohnt sich also, sich diese IMEI-Nummer an einem sicheren Ort zu notieren.)</p>
<ul>
<li>Swisscom: 0800 55 64 64</li>
<li>Orange: 0800 700 700</li>
<li>Sunrise: 0844 505 505</li>
</ul>
<h3>Polizei</h3>
<p><strong>Wichtig: Meldet euch sofort bei der Polizei, wenn ihr einen Diebstahl festgestellt habt.</strong></p>
<p><em>Alle Angaben ohne Gewähr.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SBB: In Zukunft mit Chip oder Handy reisen?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/07/01/fasttrack-siemens-sbb-rfid-chip-handy/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[In Wellenbewegungen hört man mal mehr, mal weniger von der Art und Weise, wie wir in Zukunft Zug fahren werden. Mobiltelefone, Chips und RFID werden dabei immer wieder erwähnt.

Aktuell befinden wir uns wieder auf dem Kamm einer solchen Welle. Angestossen von einer Aussage des Verwaltungsratspräsidenten der SBB und nachträglich unterstützt durch PR-Massnahmen des Siemens-Konzerns geht es in den Medien um einen Chip, der das Bahnfahren erleichtern soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>In Wellenbewegungen hört man mal mehr, mal weniger von der Art und Weise, wie wir in Zukunft Zug fahren werden. Mobiltelefone, Chips und RFID werden dabei immer wieder erwähnt.</strong></p>
<p><strong>Aktuell befinden wir uns wieder auf dem Kamm einer solchen Welle. Angestossen von einer Aussage des Verwaltungsratspräsidenten der SBB und nachträglich unterstützt durch PR-Massnahmen des Siemens-Konzerns geht es in den Medien um einen Chip, der das Bahnfahren erleichtern soll.</strong></p>
<h3>Was bisher geschah</h3>
<p>Unter dem Namen “easyride” versuchte die SBB schon einmal, etwas auf die Beine zu stellen, was man vereinfacht gesagt als “GA-Komfort ohne GA” bezeichnen könnte.</p>
<p>In wenigen Worten: Es ging darum, die Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen berührungsfrei zu registrieren, die Daten per Funk an die Zentrale zu übermitteln und dann auf Grund der gefahrenen Kilometer mit Bahn, Schiff, Bus und Tram eine monatliche Rechnung zu erstellen.</p>
<p>Ziel war es, dass die Reisenden nicht mehr zwingend an einen Bahnschalter oder einen Automaten müssen, bevor sie in den Zug steigen.</p>
<p>Offiziell wurde das Projekt “easyride” zwar auf Eis gelegt, doch es gibt nach wie vor Bemühungen, etwas ähnliches auf die Beine zu stellen. Dies geht aus einem Interview hervor, welches Patrick Comboeuf dem Internet-Briefing.ch gab.</p>
<p>Alles weitere dazu <a href="http://schweizweit.net/2009/11/18/zukunft-gps-handy-als-billett/">in diesem Artikel</a>. <em>(Es ist von Vorteil, zuerst diesen verlinkten Artikel zu lesen, bevor ihr hier weiterfahrt. Dies dient einem besseren Verständnis der ganzen Geschichte.)</em></p>
<h3>&#8220;Ideal wäre ein Chip &#8211; beim Aussteigen wird abgerechnet&#8221;</h3>
<p>In einem <a href="http://www.blick.ch/news/wirtschaft/wir-ueberlegen-und-essfreie-zonen-einzufuehren-144937">Zeitungsinterview</a> Ende April gab es von Ulrich Gygi, Verwaltungsratspräsident der SBB, folgende Aussage:</p>
<blockquote><p>Ich möchte keine lineare Erhöhung, sondern abgestuft nach Fahrausweiskategorie, Kundenkategorie, idealerweise ein Angebot mit Preisschildern versehen nach Qualität und Komfort. Schnellzüge ohne Halt sind teurer als langsame, Züge ausserhalb der Spitzenzeiten kosten weniger, Services wären zusätzlich zu bezahlen. Wir wollen aber ein offenes System beibehalten. Jeder soll jederzeit einen Zug besteigen können. Ideal wäre ein Chip. Beim Aussteigen wird der Preis für das benutzte Angebot abgebucht.</p></blockquote>
<p>Gygi bezeichnet diese Aussage als &#8220;Visionen&#8221;. Sie werden also nicht in absehbarer Zeit umgesetzt.</p>
<p>Zumindest nicht, wenn es nach der SBB und den über hundert anderen ÖV-Unternehmen geht, die da ein Wörtchen mitzureden haben. Der deutsche Siemens-Konzern hingegen sieht es anders. Er will nicht länger warten.</p>
<p>Der Schweizer Ableger des Konzerns hat eine Technologie entwickelt, die laut eigenen Angaben weit entwickelt ist. Siemens Schweiz nennt das Produkt &#8220;Fast Track&#8221; und will es an Schweizer Bahnunternehmen verkaufen.</p>
<p>Auf das Scheitern der früher angestrebten Lösung (EasyRide) sagt Marcel Kalbermatter, Leiter Bahnlösungen bei Siemens Schweiz, dass die Nachteile des damaligen Systems aus der Welt geschaffen wurden und dass dank der schnellen technologischen Entwicklung im Bereich der Datenübertragung via winzigen Chip heute vieles möglich ist, was vor drei Jahren noch als unmöglich galt.</p>
<p><span style="color: grey;">— <a href="http://schweizweit.net/tgv01">Frankreich ab CHF 30.-</a> — Erlebe französischen Charme und fahre mit dem TGV nach Paris! — Textanzeige —</span></p>
<h3>Und so soll es funktionieren:</h3>
<p>Auf der kreditkartengrossen Halterung befindet sich ein RFID-Chip. Dieser wird aktiviert (&#8220;eingeschaltet&#8221;), sobald der Reisende durch den Eingangsbereich des Zuges geht. Sobald der Zug losfährt, werden alle Fahrgäste im Zug dank den aktivierten Chips registriert.</p>
<p>Einige Zeit später erhält man die Rechnung über die gefahrenen Strecken.</p>
<p>Übersichtlich zusammengestellt schaut es so aus:</p>
<ol>
<li><strong>DAS TICKET</strong>: Der Reisende trägt eine Chipkarte als Ticket bei sich.</li>
<li><strong>BEI REISEBEGINN</strong>: Beim Betreten des Zuges wird die Chipkarte automatisch aktiviert.</li>
<li><strong>WÄHREND DER FAHRT</strong>: Der Reisende wird während der Fahrt über seine Kartennummer registriert.</li>
<li><strong>AM REISEZIEL</strong>: Beim Verlassen des Zuges wird die Chipkarte automatisch deaktiviert.</li>
<li><strong>DATENVERWALTUNG</strong>: Der Bordrechner weiss, wo sich der Zug befindet, und verwaltet die Daten.</li>
<li><strong>DATENÜBERTRAGUNG</strong>: Die Daten werden vom Bordrechner ans Hintergrundsystem gefunkt.</li>
<li><strong>DIE RECHUNG</strong>: Die gefahrene Strecke wird dem Reisenden in Rechnung gestellt.</li>
</ol>
<h3>Oder doch besser mit Handy?</h3>
<p style="text-align: center;"><a title="iPhone_creativity von Claudio Schwarz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/purzlbaum/2496786465/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2130/2496786465_b859cb66a9.jpg" alt="iPhone_creativity" width="448" height="154" /></a></p>
<p>Vielleicht aber kommt dieser Chip auch nie und eine andere Technik wird eingesetzt. Patrick Comboeuf (Leiter E-Business SBB) erklärt es so:</p>
<blockquote><p>&#8220;Als registrierter Kunde würdest Du z.B. beim Betreten eines Zuges erfasst und per Handymessage davon in Kenntnis gesetzt. Beim Um- oder Aussteigen würde wiederum über das Handy in Erfahrung gebracht, ob Du Deine Reise mit einem anderen Verkehrsträger fortsetzt (keine Aktion von Dir nötig) oder beendest (Taste 2 drücken oder automatisches Check-out nach z.B. 45 Minuten ohne gematchte Bewegung von Dir und dem Verkehrsmittel). Dies würde auch casual ÖV-Nutzern erlauben, mit GA- Komfort zu reisen ohne sich schon im voraus für ein Jahr ein entsprechendes Abo zu erwerben. Im Nahverkehr z.B. in London funktionieren ähnliche Modelle schon im Check-In / Check-out Modus auf Basis von Prepaid-Smartcards. Wenn Du an einem Tag 6 Einzelfahrten absolvierst, wird am Ende des Tages nur die billigere Tageskarte (+ eine 10% Systemgebühr) belastet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch das hört sich relativ einfach an, wenngleich bei diesem Vorgehen mehr Handlungen vom Kunden verlangt werden. (Er muss sich selber von der Reise abmelden / aus-checken.)</p>
<h3>Meine Gedanken</h3>
<p>Zuerst einmal: Lassen wir meinen Beruf und die Auswirkungen dieses Chips und der Handy-Variante auf meinen Job beiseite. :)</p>
<p>Die Ideen hören sich toll an. Vorausgesetzt, dass dies tatsächlich so reibungslos funktioniert, könnte es zu einer vereinfachten Benutzung der Züge führen.</p>
<p>Man darf aber nicht ausser Acht lassen, dass es viele Menschen gibt, welche den Chip nicht wollen. Zum Beispiel, weil sie sich in einem Alter befinden, in welchem sie &#8220;mit diesem modernen Zeugs&#8221; nichts mehr zu tun haben werden. (Man bedenke, dass es Senioren gibt, welche die im 1992 eingeführten GSM-Handys als &#8220;modernes Zeugs&#8221; bezeichnen…) Andere Menschen wollen nichts mit diesen Chips zu tun haben, weil sie eine (zu starke) Überwachung und einen zu grossen Schritt in Richtung gläserner Kunde befürchten.</p>
<p>Diese Bedenken muss man ernst nehmen.</p>
<p>Aber auch aus der Sicht der beteiligten Transportunternehmen gibt es noch Dinge zu klären. SBB-Sprecher Roman Marti im Tagesanzeiger: &#8220;Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung wäre dabei unter anderem der damit verbundene Wechsel vom heutigen Vorauszahlungssystem für Fahrausweise zu einem System, bei dem erst im Nachhinein bezahlt wird.&#8221;</p>
<p>Die Inkasse-Frage muss also auch noch geklärt werden.</p>
<p>Man sieht: So rasch wir ein komplett neues System für die ÖV-Benutzung nicht eingeführt.</p>
<p>Aber trotzdem schadet es sicher nichts, wenn wir die Diskussion darüber schon heute starten.</p>
<p>Jetzt gleich; unten in den Kommentarspalten zu diesem Artikel.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Claudio Schwarz (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tierpark Goldau: Besuch hat sich definitiv gelohnt!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/06/03/tierpark-goldau-besuch-hat-sich-definitiv-gelohnt/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/06/03/tierpark-goldau-besuch-hat-sich-definitiv-gelohnt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 09:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem waren wir mal wieder im Tierpark Goldau. Auch wenn wir den Park schon von früher kannten, lohnte sich der Besuch! Denn zum ersten Mal konnten wir uns auch die Erweiterung im Gebiet Grosswiyer anschauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Vor kurzem waren wir mal wieder im Tierpark Goldau. Auch wenn wir den Park schon von früher kannten, lohnte sich der Besuch! Denn zum ersten Mal konnten wir uns auch die Erweiterung im Gebiet Grosswiyer anschauen.</strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 455px">
	<a title="Alles andere als schüchtern von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580248069/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4028/4580248069_a04fc8b165.jpg" alt="Alles andere als schüchtern" width="455" height="341" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Bei Futter werden die Tiere alle ganz zutraulich.</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p>Den &#8220;alten&#8221; Tierpark kennt ihr wohl alle. Es handelt sich dabei um ein rund 23 Hektaren grosses Gebiet unweit des Bahnhofes Arth-Goldau, welches früher der SBB gehörte und auf dem heute das Herzstück des Tierparks Goldau steht.</p>
<p>Bekannt für ein breites Spektrum an einheimischen Tierarten und vielen freilaufenden Rehen, zieht der Park Jahr für Jahr viele Besucher an. Darunter oft auch Familien mit Kindern.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="DSC01027 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580281291/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4039/4580281291_13592d776d.jpg" alt="DSC01027" width="443" height="333" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a title="DSC01032 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580288265/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4024/4580288265_bb63eaa140.jpg" alt="DSC01032" width="440" height="330" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a title="DSC01033 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580919990/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4003/4580919990_17085dd9cc.jpg" alt="DSC01033" width="438" height="329" /></a></p>
<p>Momentan erweitert der Tierpark nun seine Fläche von den erwähnten 23 Hektaren auf rund 40 Hektare. Bereits umgesetzt wurde dabei auf dem Gebiet &#8220;Grosswiyer&#8221; zum Beispiel eine grosszügige Anlage für die Bären und Wölfe.</p>
<p>Auf diesem Areal findet man riesige Nagelfluhbrocken, Wiesen, Wälder, Feuchtgebiete, fliessende und stehende Gewässer sowie zahlreiche seltene Pflanzen.</p>
<p>Da der Grosswiyer unmittelbar an den &#8220;alten&#8221; Tierpark grenzt, bot er sich als ideales Erweiterungsgebiet geradezu an.</p>
<p>Der Tierpark Goldau hat in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten und Wissenschaftern – darunter beispielsweise Prof. Dr. Helmuth Pechlaner, seines Zeichens Direktor des Wiener Tiergartens und Präsident von WWF Österreich – einen Masterplan ausgearbeitet. Diese grobe Ideenskizze enthält die wichtigsten Vorhaben, die bis ins Jahr 2015 realisiert werden sollen.</p>
<p>Dazu gehören zum Beispiel ein neues Besucherzentrum mit Restaurant und Tierpark-Shop, eine Hochmoorlandschaft, in der Birkhühner und andere Vogelarten leben, ein Waldtheater in Form eines klassischen Amphitheater, ein Biber- und Naturlehrpfad und ein Aquarium.</p>
<p>Doch man muss nicht bis ins 2015 warten; ein Besuch lohnt sich schon heute! So war ich zum Beispiel begeistert von der riesigen Anlage, die den Bären und Wölfen zur Verfügung steht. Kaum ein Zoo bietet seinen Tieren so viel Platz.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 447px">
	<a title="Bär &amp;amp; Wolf von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580249223/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4043/4580249223_d7554bbaa9.jpg" alt="Bär &amp;amp; Wolf" width="447" height="190" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Überblick über die neue Bär/Wolf-Anlage</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 444px">
	<a title="DSC00992 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580880754/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4004/4580880754_2e4e4879ab.jpg" alt="DSC00992" width="444" height="443" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Hier kann man die Bären beim Tauchen beobachten</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 441px">
	<a title="DSC00994 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580252093/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4071/4580252093_41a4cc3348.jpg" alt="DSC00994" width="441" height="331" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Der gleiche &quot;Swimming Pool&quot;, diesmal von oben</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 438px">
	<a title="Infotafeln von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580884056/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4004/4580884056_807d0379ee.jpg" alt="Infotafeln" width="438" height="328" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Verschiedene Tafeln informieren über das Leben der Bären</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px">
	<a title="DSC01007 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580898808/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4064/4580898808_9128c9767e.jpg" alt="DSC01007" width="435" height="327" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Überblick über die neue Bär/Wolf-Anlage (von oben)</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p>Auf einem rund 800 Meter langen Rundgang erhält man ungewohnte und erlebnisreiche Einblicke in das Leben von Bär und Wolf. Ausserdem findet man immer wieder Infotafeln und diverse Installationen, welche zum Entdecken einladen. (<a href="http://www.tierpark.ch/besucher_infos/documents/Bauplan_Luporsolandia_X3.pdf">Plan als PDF</a>)</p>
<p>Die 4 Hektaren grosse Anlage besteht im Grunde genommen aus zwei Teilen. Ein Teil ist ausschliesslich den Wölfen vorbehalten, im anderen können sich Bär und Wolf begegnen. Abgetrennt sind die Bereiche durch einen bärensicheren Schieber. Falls nötig, lässt sich die Anlage aber auch in vier Bereiche unterteilen, so dass die einzelnen Tiere noch besser voneinander getrennt werden können.</p>
<p>Wie so eine Begegnung zwischen der 27jährigen Bärin Fränzi und vier jungen Wölfen aussieht, beschreibt der Tierpark Goldau in einer Medienmitteilung vom Februar 2010:</p>
<blockquote><p>Am 26.1.10 wurde zuerst Fränzi in den Gemeinschaftsteil gelassen. Wie gewohnt begann sie gleich ihr Futter zu suchen. Natürlich bemerkte sie die 4 Wölfe, die da hinter dem Schieber wie auf der Startrampe warteten. Kaum wurde dann der Schieber geöffnet, stürmten die vier Jungwölfe in die Gemeinschaftsanlage und suchten Fränzi.</p>
<p>Sie umzingelten die Bärin sogleich und glaubten einen neuen Spielkameraden gefunden zu haben. Fränzi aber blieb cool. Die Old Lady stand über der Sache, suchte weiter ihr Futter zusammen und wies die jungen Flegel hin und wieder mit Schnäuzen oder einem Seitenhieb mit ihren Pranken in die Schranken.</p>
<p>Als sie den ersten Hunger gestillt hatte, nahm sie sich einen kleinen Tannenbaum, legte sich auf den Rücken und begann zu spielen. Die Wölfe schienen sie erfolgreich dazu animiert zu haben. Selbstverständlich machten die Vier mit und versuchten immer wieder Fränzi den Tannenbaum wegzureissen. Diese war sich ihrer Sache aber sicher und schien sichtlich Spass zu haben, die Jungmannschaft auszutricksen.</p>
<p>Als willkommene Abwechslung frassen die Wölfe auch von den Früchten, die eigentlich für die Bärin bestimmt waren, diese nahm sich dafür ein grosses Stück Fleisch und das liess sie sich dann nicht mehr nehmen und frass bis sie genug hatte.</p>
<p>Die beobachtenden Tierverantwortlichen waren natürlich erleichtert, dass diese erste Begegnung so erfolgreich verlief. Auch an den folgenden Tagen kam es zu keinen brenzligen Situationen, obschon die Jungwölfe oft sehr unvorsichtig agierten.</p>
<p>Fränzi machte die Abwechslung mit den Wölfen sichtlich Spass.</p></blockquote>
<p>Vorbei also die Zeiten, wo man die Bären in ihrem engen &#8220;Bärengraben&#8221; anschauen musste; heute leben sie in einer grosszügigen, natürlich belassenen Anlage. Dies sieht man auch in folgendem Video:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=dq5ax8I4_o4">http://www.youtube.com/watch?v=dq5ax8I4_o4</a></p>
</p>
<p>Oft aber suchen die Bären auch den &#8220;Kontakt&#8221; zu den Menschen, wie die folgenden Bilder beweisen. Was man auf den Fotos nicht sieht: Mehrmals hat der Bär vor der Glasscheibe mit seinen Pranken an die Glasscheibe gelangt. Es war weniger ein Schlagen als viel mehr ein &#8220;Antupfen&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Ganz nah beim Bären von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580255349/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3301/4580255349_d2ef35cf7e.jpg" alt="Ganz nah beim Bären" width="445" height="334" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Ganz nah beim Bären von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580257107/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4023/4580257107_db8b66b387.jpg" alt="Ganz nah beim Bären" width="420" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Ganz nah beim Bären von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580889622/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4048/4580889622_7cca52b92d.jpg" alt="Ganz nah beim Bären" width="375" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Ganz nah beim Bären von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580260875/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4008/4580260875_acf8391943.jpg" alt="Ganz nah beim Bären" width="375" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Ganz nah beim Bären von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4580893370/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3308/4580893370_f8d27e9314.jpg" alt="Ganz nah beim Bären" width="375" height="500" /></a></p>
<p>Zum Abschluss dieses Artikels gibt es noch eine kleine Video-Serie zum Tierpark Goldau. Die Serie besteht aus vier Episoden, die alle um die 3-5 Minuten dauern.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=osQ9IAexE2w">http://www.youtube.com/watch?v=osQ9IAexE2w</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4ltCmg0tDfY">http://www.youtube.com/watch?v=4ltCmg0tDfY</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=w-dvn5InqZ4">http://www.youtube.com/watch?v=w-dvn5InqZ4</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=X2_qb4vOzjU">http://www.youtube.com/watch?v=X2_qb4vOzjU</a></p></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer findet die Fehler?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/05/25/wer-findet-die-fehler/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 09:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich etwas ganz spezielles für euch: Ein Suchbild! Viel Vergnügen beim Finden der fünf Unterschiede wünscht schweizweit.net und rillz.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="Bahnhof von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://schweizweit.net/rillz"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3177/2935353160_4365a5c223.jpg" alt="Bahnhof" width="443" height="332" /></a></p>
<p>Dieses Bild habe ich vor einiger Zeit auf einer Wanderung geschossen. Wer findet raus, welcher Bahnhof das ist?</p>
<p>Das eigentliche Quiz ist aber nicht die Frage nach dem Aufnahme-Ort. Nein, ich habe heute etwas ganz spezielles für euch!</p>
<p><strong>Zusammen mit <a href="http://rillz.com">rillz.com</a> präsentiert euch schweizweit.net heute ein Suchbild.</strong> Die Aufgabe ist ganz einfach: Durch einen Klick auf das Foto oben oder den Link am Ende dieses Artikels gelangt ihr zu einem Quiz von rillz.com.</p>
<p>Dort findet ihr zwei auf den ersten Blick identische Fotos. Bei genauerem Betrachten aber könnt ihr <strong>fünf Unterschiede</strong> entdecken. Oder anders gesagt: Auf dem Bild rechts fehlen fünf Dinge.</p>
<p>Eure Aufgabe ist es nun, <strong>innert zwei Minuten</strong> diese fünf Unterschiede zu finden und in die betreffenden Stellen des Bildes zu klicken.</p>
<p>Schafft ihr es innert zwei Minuten: Herzliche Gratulation!<br />
Wenn nicht: Ihr könnt es beliebig oft versuchen.</p>
<p>Weitere ähnliche Suchbilder gibt es unter <a href="http://rillz.com">rillz.com</a>.</p>
<p>Und nun möchte ich euch nicht länger warten lassen:</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/rillz">Suchbild jetzt starten&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verwaltungsrat, verheiratet, sucht…</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/05/20/verwaltungsrat_verheiratet_sucht/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/05/20/verwaltungsrat_verheiratet_sucht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 09:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=6465</guid>
		<description><![CDATA[Manchmal staune ich, wie leicht sich in manchen Berufen Geld verdienen lässt. Das ist bei Verwaltungsratsmandaten zum Beispiel so. In den Medien hört man immer wieder, wie viel man dort jeweils verdient.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em><strong>Hallo miteinander! Vielleicht kennt ihr mich noch aus meiner SBB-Zeit. Ich war mal bei der grössten Eisenbahn der Schweiz angestellt und habe es dort sehr weit gebracht.</strong></em></p>
<p><em>Irgendwann liess ich die ganze Sache hinter mir, weil ich mich voll und ganz meinem neuen Hobby widmen wollte: Verwaltungsratsmandate sammeln.</em></p>
<p><em>Das macht Spass und man verdient damit sehr viel Geld! Wenn ihr möchtet, kann ich euch ja mal meine VR-Mandate-Sammlung zeigen…</em></p>
<p><em>Inzwischen bin ich Verwaltungsrat oder Berater von zahlreichen Unternehmen. Zum Beispiel:</em></p>
<ul>
<li><em>Thurbo AG</em></li>
<li><em>Switzerland Travel Center AG</em></li>
<li><em>Elvetino AG</em></li>
<li><em>Cisalpino AG</em></li>
<li><em>Schweiz Tourismus</em></li>
<li><em>Verkehrsrat des Zürcher Verkehrsverbundes</em></li>
<li><em>Reka</em></li>
<li><em>VMCF SA (Nahverkehr Vevey-Montreux)</em></li>
<li><em>Österreichische Bundesbahn</em></li>
<li><em>Zentralbahn AG</em></li>
<li><em>Baselstädtische Verkehrsbetriebe (BVB)</em></li>
<li><em>Railaway AG</em></li>
</ul>
<p><em>Doch genug habe ich noch lange nicht! Wenn ihr also noch einen VR-Sitz vorrätig habt: Meldet euch bei mir!</em></p>
<h3>Meine persönliche Meinung</h3>
<p>So, jetzt aber genug der Satire! ;-) Mich persönlich erstaunt es, dass jemand genug Zeit findet für mindestens 13 Beratungs- und VR-Mandate. Wusste gar nicht, dass man für den Sitz in einem Verwaltungsrat so wenig Zeit aufbringen muss. Im Schnitt bloss etwa 3-4 Stunden pro Woche und Mandat. Und der Verdienst als Verwaltungsrat ist ja bekanntlich gar nicht mal so übel…</p>
<p>Natürlich mag ich es ihm gönnen, dass er so viel Geld mit so wenig Aufwand verdient. Es ist schön, zu sehen, dass jemand so viel Freude am öffentlichen Verkehr hat und deshalb möglichst viele VR-Sitze in dieser Branche innehaben möchte. Und anscheinend macht er seinen Job ganz gut; sonst käme ja nicht immer mal wieder ein neues Jöbli hinzu. ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Appenzeller Bahnen: Kaum mehr Kunden trotz Verzicht auf Bearbeitungsgebühr</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/04/06/appenzeller-bahnen-kaum-mehr-kunden-trotz-verzicht-auf-bearbeitungsgebuhr/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 10:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=6102</guid>
		<description><![CDATA[Die Appenzeller Bahnen verzichten - im Gegensatz zur SBB - auf Beratungsgebühren. Trotzdem konnten sie damit der SBB kaum Kunden abwerben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Vor einiger Zeit hat die SBB die Beratungsgebühren für internationale Tickets auf fünf Franken angesetzt. (schweizweit.net berichtete darüber <a href="http://schweizweit.net/2009/10/29/der-neue-fahrplan-keine-ruheabteile-mehr-kinderabteile-mehr-verbindungen/">am 29. Oktober</a>.)</p>
<p>Grund: Der Verkauf von internationalen Billetten mit persönlicher Beratung ist laut der SBB nicht kostendeckend. Damit die Fahrgäste auch in Zukunft am Schalter internationale Billette kaufen und sich umfassend beraten lassen können, wird die Gebühr erhoben, sobald das Billett mehr als 25 Franken kostet.</p>
<p>Grundsätzlich keine grosse Sache. Fünf Franken können sich die meisten leisten. Doch was ist, wenn nun plötzlich eine kleine Bahn kommt und ihre Tickets ohne Bearbeitungsgebühr verkauft? So geschehen in der Ostschweiz mit den Appenzeller Bahnen.</p>
<p>Diese verkaufen auch internationale Tickets zu Nettopreisen, ohne Beratungsaufschlag.</p>
<h3>Kundenwanderung in der Ostschweiz?</h3>
<p>Die Frage, die ich mir nun stellte: Wandern jetzt Kunden von der SBB zu den Appenzeller Bahnen ab, wenn sie in ihrer Nähe eine AB-Verkaufsstelle haben?</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 384px">
	<img class=" " src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/AB-Gebhren.jpg" alt="Werbung der Appenzeller Bahnen" width="384" height="483" />
	<p class="wp-caption-text">Mit diesem Inserat warben die Appenzeller Bahnen in diversen Ostschweizer Medien.</p>
</div>
<p>Die AB verkaufen die Tickets in Appenzell, Teufen, St. Gallen, Speicher und Heiden. Vorallem der Verkaufspunkt in St. Gallen dürfte sich nun einer grösseren Nachfrage erfreuen, war meine These.</p>
<p>Tatsächlich aber scheinen nur wenige Kunden von der SBB zur AB abgewandert zu sein. Auszüge aus der Antwort der Appenzeller Bahnen an schweizweit.net:</p>
<blockquote><p>Eine Umfrage bei unseren Bahnhöfen hat ergeben, dass das Wegfallen der Buchungsgebühr vor allem in St.Gallen beim Verkauf von internationalen Bahnreisen bemerkt wird, da in St.Gallen auch noch ein SBB Verkauf vor Ort ist. Allerdings bewegen sich unsere Zuwächse im bescheidenen Rahmen.</p></blockquote>
<p>Nichtsdestotrotz hoffen die AB, dass die Verkaufszahlen über eine längere Periode gesehen noch steigen werden.</p>
<h3>Meine Vermutung</h3>
<p>Grundsätzlich gilt: Wer bis anhin schon bei den Appenzeller Bahnen kaufte, wird das weiterhin tun. Ähnlich verhält es sich mit den SBB-Kunden. Fünf Franken sind zu wenig, um deswegen seine Gewohnheiten zu ändern.</p>
<p>Sobald mehrere Personen reisen, ist die Wahrscheinlichkeit schon höher, dass die Kunden vorallem in St. Gallen zur AB-Verkaufsstelle gehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

