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	<title>schweizweit.net &#187; International</title>
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	<description>Alles rund um die SBB und den Schweizer ÖV</description>
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		<title>Wien: Die 3 besten Restaurants in der Donaumetropole</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/12/08/wien-die-3-besten-restaurants-in-der-donaumetropole/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 08:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Restaurants muss man unbedingt besucht haben, wenn man nach Wien fährt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Kürzlich war ich mal wieder für ein paar Tage in Wien. Und bekanntlich isst man in dieser Stadt sehr gut! ;-)</p>
<p>So war es auch dieses Mal. Und deshalb möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, euch <strong>die drei Restaurants kurz vorzustellen, welche mir in Wien besonders gut gefallen haben</strong> und die ich euch ohne Vorbehalte weiterempfehlen kann.</p>
<h2>M Lounge | Lounge, Bar, Restaurant</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-12-07 um 23.00.46 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6473725953/"><img class="aligncenter" src="http://farm8.staticflickr.com/7144/6473725953_648269a938.jpg" alt="Bildschirmfoto 2011-12-07 um 23.00.46" width="500" height="304" /></a></p>
<p>Dieses Lokal hat es alleine schon wegen dem exklusiven Konzept an die Spitze meiner Liste geschafft. Aber auch kulinarisch und von der Inneneinrichtung her ist es phänomenal!</p>
<p>Wer Wien besucht, muss unbedingt auch hier vorbeischauen. Sei es nur für einen Drink an der Bar, oder besser noch für ein spezielles Abendessen im Restaurant.</p>
<p>Vorbei sind hier die Zeiten, in welchen man sich an ein starres Drei-Gänge-Menü hielt. Stattdessen enthalten die einzelnen &#8220;Gänge&#8221; kleine Portionen bestehend aus einer Vielzahl exotischer und internationaler Gerichte und dem Zusammentreffen der Geschmacksrichtungen salzig, süss, sauer und scharf.</p>
<p>Die Gerichte werden in kleinen Gläsern oder anderen Behältern serviert und wie <a href="http://hackl-gastro.at/sites/default/files/speisekarte2607_0.pdf" target="_blank">die Karte</a> zeigt, gibt es eine grosse Auswahl.</p>
<p>Nach meinem Besuch kann ich folgende Gerichte empfehlen:</p>
<ul>
<li>Salat mit Himbeeren und Flusskrebsen</li>
<li>Asiatische Gyoza-Teigtaschen mit Sesamhuhn</li>
<li>Thai Wok-Gemüse mit Rinderfilet</li>
<li>Aprikosen-Panna-Cotta mit Dulce de leche und Schokoladeneis</li>
</ul>
<p>Die M Lounge befindet sich an der Hermanngasse 31 in Wien und liegt in der Nähe zahlreicher Bus- und Strassenbahnhaltestellen. (<a href="http://hackl-gastro.at/m-lounge/aktuell" target="_blank">Link</a>)</p>
<h2>Palmenhaus im Burggarten | Cafe Brasserie Bar</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-12-07 um 23.02.24 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6473726141/"><img class="aligncenter" src="http://farm8.staticflickr.com/7167/6473726141_ab75cf8792.jpg" alt="Bildschirmfoto 2011-12-07 um 23.02.24" width="500" height="331" /></a></p>
<p>Dieses Restaurant wurde mir vor einiger Zeit von <a href="http://twitter.com/flog" target="_blank">@flog</a> empfohlen und durfe sich bei jeder Wien-Reise meines Besuches erfreuen.</p>
<p>Das Lokal befindet sich in einem Teil der weltbekannten Hofburg, der ehemaligen K &amp; K Orangerie. Der Raum besticht durch seine aussergewöhnliche Höhe von 15 Meter und die einmalige Glas- und Stahlkonstruktion aus der Jahrhundertwende ist laut eigenen Angaben eine der schönsten der Welt. (Mir jedenfalls hat es sehr gefallen!)</p>
<p>Nebst den (echten!) bis zu 10 Meter hohen Palmen wird dem Gast hier auch eine interessante Speisekarte geboten. Vorallem die Fischgerichte sind sehr zu empfehlen.</p>
<p>Nach dem Essen kann man sich noch an der Bar verweilen. Zum Beispiel während einem spontanten Tweetup mit dem ÖBB-Lokführer, Blogger und schweizweit.net-Leser <a href="http://twitter.com/wanisbunes" target="_blank">@wanisbunes</a>. ;-)</p>
<p>Adresse: Burggarten 1, 1010 Wien. (U-Bahnhaltestelle Karlsplatz, Stephansplatz oder Volkstheater) (<a href="http://www.palmenhaus.at/" target="_blank">Link</a>)</p>
<h2>Restaurant Steirereck | Meierei im Stadtpark</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-12-07 um 23.03.06 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6473726315/"><img class="aligncenter" src="http://farm8.staticflickr.com/7146/6473726315_427dd5cf85.jpg" alt="Bildschirmfoto 2011-12-07 um 23.03.06" width="377" height="260" /></a></p>
<p>Diese beiden Restaurants befinden sich im gleichen Gebäude und werden von der Familie Reitbauer geführt.</p>
<p>Wer auf Suchmaschinen im Internet nach dem &#8220;besten Restaurant in Wien&#8221; sucht, findet unter den Suchergebnissen häufig das Restaurant Steiereck.</p>
<p>Und das kommt nicht von ungefähr. Ich selber habe in diesem Hause sehr gut gespiesen und werde bestimmt wieder einmal dort vorbeischauen.</p>
<p>Das Interieur ist sehr exklusiv, besticht durch seine Schlichtheit und strahlt eine angenehme Ruhe aus. Ideal für einen romantischen Abend zu zweit. ;-) (<a href="http://steirereck.at/" target="_blank">Link</a>)</p>
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		<title>Timelapse-Video: Deutsche Bahn im Zeitraffer</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/11/29/timelapse-video-deutsche-bahn-im-zeitraffer/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 08:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein herrliches Timelapse-Video rund um den öffentlichen Verkehr in Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Über den Blog <a href="http://www.zukunft-mobilitaet.net/" target="_blank">&#8220;Zukunft Mobilität&#8221;</a>, den ich euch sehr empfehlen kann, bin ich auf den Fotografen und Weltreisenden <a href="http://www.veoelmundo.com/" target="_blank">Holger Mette</a> gestossen.</p>
<p>Holger hat vor kurzem ein hübsches Video veröffentlicht. Während seinem Deutschland-Aufenthalt besuchte er unter anderem die Städte Berlin, Frankfurt, Leipzig, Köln, Hamburg und Hannover. Dabei erstellte er einen super Zeitraffer-Film, in Fachkreisen auch als &#8220;Timelapse&#8221; bezeichnet:</p>
<p><center><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31744758?portrait=0&amp;loop=1" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe><a href="http://vimeo.com/31744758">German Rail Timelapse</a> from <a href="http://vimeo.com/holgs">Holger Mette</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p></center>Genial, oder? Mir gefällts! ;-)</p>
<p>Mehr zu seinem Video und dazu, wie er es erstellt hat, erfahrt ihr in seinem Blogpost <a href="http://www.veoelmundo.com/germany-rail-timelapse" target="_blank">&#8220;Germany by Rail Timelapse&#8221;</a> und den dazu geschriebenen <a href="http://www.veoelmundo.com/germany-rail-timelapse#comments" target="_blank">Kommentaren</a>.</p>
<p><em>PS: Auch die anderen Artikel auf seinem Blog sind lesenswert!</em></p>
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		</item>
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		<title>Meinungen und Vermutungen zum Unfall in Hordorf (D)</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/11/10/bahnunfall-hordorf/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 08:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Leser von schweizweit.net stellt Mutmassungen zum Eisenbahnunfall in Hordorf (D) an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Der eine oder andere von euch mag vom Eisenbahnunfall im deutschen Hordorf gehört haben. Wenn nicht, findet man alle Infos rund um das Geschehen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnunfall_von_Hordorf" target="_blank">hier auf Wikipedia</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Private Railways HEX in Saxonia-Anhalt "Harz-Elbe-Express" Georg-Friedrich Händel von gynti_46 bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/7891209@N04/4465529100/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4016/4465529100_f94178aff0.jpg" alt="Private Railways HEX in Saxonia-Anhalt "Harz-Elbe-Express" Georg-Friedrich Händel" width="500" height="333" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) gynti_46 (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Inzwischen ist auch <a href="http://www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Publikationen/EUB/DE/Untersuchungsberichte/2011/60__Hordorf,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/60_Hordorf.pdf" target="_blank">der öffentlich einsehbare Untersuchungsbericht</a> publiziert worden. Nach dem Erscheinen dieses Berichts machten ein paar Details den schweizweit.net-Leser &#8220;Retro&#8221; stutzig, wie er in einem Mail an mich schrieb:</p>
<ol>
<li>Der Güterzug hatte 2 Stunden Verspätung, trotzdem hält er laut Fahrtenschreiber 8 km vor der Unfallstelle an, ohne dass es hierfür einen betriebligen Grund gegeben hätte. (Punkt 4.4.1)</li>
<li>Zeugen sahen den Lokführer angeblich von der hinteren Lok absteigen/abspringen (<a href="http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/artikel106118.html">Quelle</a>), die Fahrtenschreiber besagen aber definitiv, dass von vorne gesteuert wurde (vorderes FBV wurde durchgezogen, nur leider zu spät, um noch Wirkung zu zeigen).</li>
<li>Der Lokführer macht von seinem Recht zu Schweigen Gebrauch.</li>
</ol>
<p>Diese Dinge erklärt sich &#8220;Retro&#8221; folgendermassen:</p>
<blockquote><p>Meine Vermutung: Der hat jemand aufgenommen, deswegen der Halt, und den fahren lassen; er selber wollte von der hinteren Lok &#8220;Fahrlehrer&#8221; spielen, hat aber durch den Nebel zu spät gesehen, dass sein &#8220;Prüfling&#8221; Halt erwarten/Halt zeigende Signale überfährt. Im allgemeinen Chaos nach der Kollision hat sich dann der &#8220;Prüfling&#8221; verdrückt, aber den Lokführer hat man halt noch absteigen/abspringen gesehen.</p>
<p>Da es bei den Ausbildungsunternehmen schwarze Schafe gibt, die die Ausbildungsfahrten unter der Hand bei anderen Verkehrsunternehmen (ohne deren Wissen, mit &#8220;geschmiertem&#8221; Lokführer) machen, um Geld zu sparen, würde das ins Bild passen.</p>
<p>Denn mal ehrlich: Wenn es einfach nur menschliches Versagen wäre, könnte er das ja zugeben, weil unschuldig kommt er aus der Sache eh nicht raus, da wäre ein Schuldeingeständnis ja eher strafmildernd.<br />
Also schweigt er wohl, um jemand zu decken.</p></blockquote>
<p><strong>Nun, für die Untersuchungen rund um diesen Unfall sind die entsprechenden Behörden zuständig.</strong> Mich selber machen diese Punkte natürlich auch stutzig, doch gibt es viele Dinge in dieser Welt, welche sich nicht auf Anhieb erklären lassen. Deshalb stelle ich an dieser Stelle keine Vermutungen an, was und wie es sich wirklich zugetragen haben könnte.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist es selbstverständlich wichtig, alle verschiedenen Meinungen und Vermutungen in den Raum zu stellen, so dass man sich am ehesten ein Bild der Ereignisse machen kann.</p>
<p>Da &#8220;Retro&#8221; selber keinen Blog besitzt und trotzdem den Wunsch hatte, seine Überlegungen zu veröffentlichen, habe ich ihm diese Möglichkeit geboten.</p>
<p>Ich selber habe mich ein wenig mit dem Unfall und dem Bericht beschäftigt, jedoch zu wenig tief, um mich zur Sache umfassend zu äussern.</p>
<p>Gleichzeitig soll dieser Beitrag aufzeigen, wohin gewisse Entwicklungen <strong>möglicherweise</strong> führen können. Ein kleiner Wink ans BAV sozusagen, mithilfe eines Blicks über den Gartenzaun in den grossen Kanton.</p>
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		</item>
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		<title>Der Mann, der Züge verbrannte &#124; Und was wir von ihm lernen können</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/09/29/andrew-carnegie-eisenbahn/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 05:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier erfährst du, weshalb Carnegie einen steckengebliebenen Zug niederbrannte und dafür von der Konzernleitung der Eisenbahngesellschaft auch noch gelobt wurde. Ausserdem werden wir erfahren, was wir von ihm lernen können und wie wir seine Ideen in unserem Alltag umsetzen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="NYC Steam von dok1 bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/dok1/2312556913/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3022/2312556913_a8b0c81795.jpg" alt="NYC Steam" width="500" height="323" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) dok1 (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p><strong>Sagt dir der Name Andrew Carnegie etwas? Es ist möglich, dass du ihn nicht kennst. Deshalb folgt hier eine kurze Zusammenfassung. Danach erfährst du, weshalb Carnegie einen steckengebliebenen Zug niederbrannte und dafür von der Konzernleitung der Eisenbahngesellschaft auch noch gelobt wurde. Ausserdem werden wir erfahren, was wir von ihm lernen können und wie wir seine Ideen in unserem Alltag umsetzen können.</strong></p>
<h2>Andrew Carnegie&#8217;s Leben</h2>
<p>Andrew Carnegie erblickte am 25. November 1835 in Schottland die Welt und wurde 86 Jahre alt. Geboren als Sohn eines Webers, wurde Carnegie zum reichsten Menschen seiner Zeit mit einem Vermögen, welches auf heute umgerechnet sagenhafte 250 Milliarden Dollar beträgt. So viel, wie die drei reichsten Menschen dieser Welt heute &#8211; zusammen &#8211; haben.</p>
<p>Carnegie fing bereits mit 13 Jahren an zu arbeiten, besuchte aber noch eine Abendschule. Ein Jahr später wechselte er zu einem Telegraphenamt in Pittsburgh und lernte dort das Telegraphieren. Dort wurde dann auch der Leiter der Western Division der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pennsylvania_Railroad" target="_blank">Pennsylvania Railroad</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_A._Scott" target="_blank">Thomas A. Scott</a>, auf die Fähigkeiten Carnegies aufmerksam und machte ihn zu seinem Sekretär.</p>
<p>Zu dieser Zeit gehörten Eisenbahnen zu den grössten Unternehmen der Welt. Es gab keine Airlines, Autos oder Busunternehmen, die eine Konkurrenz darstellten.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Unbenannt von uʌ bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/26594052@N07/3076320766/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3140/3076320766_55768f6e28.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) uʌ (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<h2>Brennen wir doch einfach den Zug nieder</h2>
<p>Und für eine dieser Eisenbahnunternehmen arbeitete Andrew Carnegie nun. Schnell sah er verschiedene Möglichkeiten, die Macht und den Erfolg &#8220;seiner&#8221; Eisenbahn zu vergrössern. Er fand Möglichkeiten, Kosten einzusparen, so dass die Bahn das gesparte Geld in die Firma investieren konnte.</p>
<p>Andy Carnegie war gerade zwanzig-und-etwas Jahre alt, als er mit einem steckengebliebenen Zug konfrontiert war. Der Zug fuhr nicht mehr weiter und drohte, mehrere andere Züge zu verspäten. Anstatt zu warten, bis jemand kommt und den Zug repariert, entschloss sich Carnegie für eine komplett andere Vorgehensweise:</p>
<p>Er brannte den Zug einfach nieder!</p>
<p>Ja, du hast richtig gelesen. Er setzte eine teure, wertvolle Maschine in Brand, um Verspätungen bei anderen Zügen zu verhindern. Verrückt, oder?</p>
<p>So, und jetzt versetzen wir uns mal in die Lage der Konzernleitung dieser Eisenbahn.</p>
<p>Da kommt also so ein Jungspund daher, den Kopf voller Flausen, erst gerade dem Teenager-Alter entwachsen, und brennt einfach einen deiner Züge nieder.</p>
<p>Wie würdest du darüber denken, als Chef dieser Bahn?</p>
<p>Ich konnte es selber kaum glauben, aber: In diesem Fall war das Niederbrennen des Zuges deutlich effizienter als das Reparieren!</p>
<p>Bis zu diesem Zeitpunkt hat die Pennsylvania Railroad, das weltweit grösste Unternehmen im 19. Jahrhundert, die Züge in einem solchen Fall immer repariert. Die Firma hat nicht realisiert, dass das Zerstören eines Zuges effizienter sein kann als das Reparieren, bis so ein dahergelaufener Punk namens Andy es ihnen zeigte.</p>
<p>Klar ist: Hätte er die Unternehmensleitung zuerst gefragt, ob der den Zug niederbrennen soll, hätte er wohl nur Gelächter geerntet.</p>
<p>Doch nun mussten auch die Top-Führungskräfte des Unternehmens einsehen, dass Carnegie die bessere Lösung für das Problem hatte.</p>
<p>Wieso?</p>
<p>Ganz einfach: Es brauchte zum Einen sehr viel Zeit, bis eine Bahnarbeiter-Gruppe den kaputten Zug von den Schienen brachte. Die Lok konnte ja schliesslich nicht mehr selber fahren. Während dieser Zeit konnten anderen Züge die Strecke nicht passieren und verspäteten sich, was Einnahmenausfälle und unzufriedene Kunden bedeutete. Und dann kamen auch noch die ganzen Reperaturkosten, Ersatzteile und ähnliches hinzu. Ein teures Unterfangen.</p>
<p>So kam Carnegie dann auf die Idee, diese Züge einfach zu vernichten oder &#8211; was er in einigen Fällen auch tatsächlich tat &#8211; die defekten Züge einfach dort zu lassen, wo sie sind, und Gleise rund um das Wrack zu bauen. Auch das ist kein Witz! Im 19. Jahrhundert hat er das tatsächlich getan! Nachzulesen in &#8220;Andrew Carnegie: Industrial Giant and Philanthropist&#8221; von Scott Gillam, gratis auf Google Books:</p>
<p><center><iframe frameborder="0" scrolling="no" style="border:0px" src="http://books.google.ch/books?id=EdvvAMBILJQC&#038;lpg=PA35&#038;ots=JHJDJ87aLJ&#038;dq=andrew%20carnegie%20train%20burn&#038;pg=PP1&#038;output=embed" width=500 height=500></iframe></center></p>
<h2>Weitere Produktivitätssteigerungen durch Andrew Carnegie</h2>
<p>Carnegie stieg dann im Unternehmen rasch auf und setzte seine Strategie weiter fort:</p>
<p>Anstatt den Bahnbetrieb über Nacht einzustellen, weil die Telegraphenämter dann jeweils geschlossen waren, liess Carnegie die Telegraphen auch über Nacht arbeiten, so dass die Züge rund um die Uhr verkehren konnten.</p>
<p>Und um Verspätungen von Zügen noch mehr zu reduzieren, erhöhte er die Schichtdauer der Mitarbeiter auf dem Zug von 10 auf 12 Stunden. Denn bei einem Schichtwechsel ging immer viel Zeit verloren. Die Gesamtarbeitszeit der Mitarbeiter (über den ganzen Monat gesehen) veränderte sich nicht. Es gab dann einfach weniger Schichten zu leisten.</p>
<p>Und damit seine Leute hart arbeiten, zahlte er ihnen nicht höhere Löhne, sondern beteiligte sie an zukünftigen Gewinnen des Unternehmens. Carnegie glaubte nämlich, dass zu hohe Löhne die Leute nur faul machen. Zu seiner Zeit wäre es also nicht möglich gewesen, dass ein paar grübelnde Deppen eine United Bank of Switzerland voll in den Sumpf fahren, Steuergelder verospeln und dann trotzdem Millionen an Boni-Franken erhalten, weil sie ja schliesslich für all das auch noch die Verantwortung trugen.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Steam Train Wheel von Ben Kreunen bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ben-kreunen/3261627111/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3298/3261627111_0a150799a4.jpg" alt="Steam Train Wheel" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Ben Kreunen (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<h2>Was lernen wir daraus?</h2>
<p>Auf keinen Fall will ich euch dazu aufrufen, jetzt einfach irgendwelches Eigentum fremder Leute oder eurer Firma zu zerstören. So ist das natürlich nicht gemeint.</p>
<p>Aber wir können von Andrew Carnegie lernen, durchaus auch mal Bewährtes über den Haufen zu werfen. Nur weil man bis anhin eine Aufgabe X mit der Handlung Y löste, muss man dies ja nicht weiterhin tun.</p>
<p>Überlege dir, was das für dich bedeuten könnte.</p>
<p>In welchem Bereich deines Lebens könntest du etwas &#8220;zerstören&#8221;, um danach komplett neu wieder anzufangen?</p>
<ul>
<li>Vielleicht hast du schon einmal daran gedacht, deinen Job zu wechseln; getraust dich aber nicht, weil du dann vieles aufgeben und neues lernen müsstest.</li>
<li>Vielleicht gibt es in deinem Job einen Arbeitsablauf, den man besser und effizienter gestalten könnte.</li>
<li>Vielleicht willst du an deiner Beziehung etwas verändern. Das muss ja nicht unbedingt bedeuten, dass es gleich ein neuer Partner sein muss.</li>
<li>Vielleicht denkst du schon seit einiger Zeit darüber nach, an einen anderen Ort umzuziehen, überschätztst aber den Aufwand dafür.</li>
<li>Vielleicht willst du auch gleich auswandern und dein Glück in einer anderen Region dieser Erde versuchen.</li>
</ul>
<p>Sehr viele &#8211; vielleicht zu viele &#8211; Menschen geben sich mit dem zufrieden, was sie haben. Doch es lohnt sich, mal darüber nachzudenken, ob man nicht das Eine oder Andere verbessern könnte.</p>
<p>Wenn du möchtest, kannst du gerne in den Kommentaren schreiben, was du in deinem Leben am liebsten verändern möchtest.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit dem GA über die Grenze: Bis wo ist es gültig?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/08/04/mit-dem-ga-uber-die-grenze-bis-wo-ist-es-gultig/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 05:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=8142</guid>
		<description><![CDATA[Bei meiner Arbeit fahre ich sehr oft nach Basel. Oder nach Konstanz. Und nach Schaffhausen. Dabei werde ich immer wieder gefragt, bis wo denn das GA genau gültig sei. "Darf ich damit bis nach Lörrach fahren?" "Ist das GA gültig bis Singen?" Diese Fragen werde ich heute beantworten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Bei meiner Arbeit fahre ich sehr oft nach Basel. Oder nach Konstanz. Und nach Schaffhausen. Dabei werde ich immer wieder gefragt, bis wo denn das GA genau gültig sei. &#8220;Darf ich damit bis nach Lörrach fahren?&#8221; &#8220;Ist das GA gültig bis Singen?&#8221; Diese Fragen werde ich heute beantworten. Es würde aber den Rahmen dieses Artikels sprengen, sämtliche Gültigkeiten des GA aufzuführen. (Und euch würde das bloss langweilen.) Deshalb beschränke ich mich auf die wichtigsten Grenzübergänge.</p>
<h2>Raum Basel</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-08-01 um 10.19.48 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6004942880/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6142/6004942880_5d8edbbea4.jpg" alt="GA Gültigkeit Basel Freiburg Europa-Park Lörrach Riehen" width="500" height="222" /></a></p>
<p>Wie ihr seht, ist das GA auf dem Bahnnetz bis Basel St. Johann, beziehungsweise Riehen gültig. Wer zum Beispiel nach Lörrach (D) fahren möchte, muss ab der Grenze bei Riehen noch ein Billett lösen.</p>
<p>Und wenn ihr nach Freiburg im Breisgau und weiter via Ringsheim in den Europa-Park wollt, müsst ihr ein Billett ab Basel Badischer Bahnhof lösen.</p>
<p>Wer mit dem Bus zum EuroAirport Basel möchte, kann das mit dem GA machen. Und dies, obwohl der Flughafen auf französischem Gebiet liegt.</p>
<p>Für Fahrten ins Ausland, empfehle ich, das Billett bereits im Voraus in der Schweiz zu lösen. Mit dem GA erhaltet ihr bei grenzüberschreitenden Tickets einen Rabatt von 25%.</p>
<h2>Aargau Nord</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-08-01 um 10.28.12 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6004942950/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6003/6004942950_2ec6a43bb7.jpg" alt="GA Gültigkeit Aarau Aargau Waldshut Koblenz" width="500" height="234" /></a></p>
<p>Hier könnt ihr mit der S27 (Baden &#8211; Döttingen &#8211; Waldshut) oder mit der S41 (Winterthur &#8211; Bülach &#8211; Zurzach &#8211; Waldshut) bis ins deutsche Waldshut fahren.</p>
<h2>Bodensee-Region</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-08-01 um 10.39.07 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6004943182/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6022/6004943182_883093be1d.jpg" alt="GA Gültigkeit Bodensee Kreuzlingen Konstanz Rorschach Romanshorn Insel Mainau Friedrichshafen" width="500" height="263" /></a></p>
<p>Mit dem GA könnt ihr hier bis nach Konstanz fahren. Ausserdem habt ihr freie Fahrt auf den Schiffsverbindungen, die mit einer weissen Linie gekennzeichnet sind:</p>
<p>Ab Kreuzlingen: Nach Konstanz, Insel Mainau, Romanshorn<br />
Ab Konstanz: Nach Ermatingen, Kreuzlingen<br />
Ab Romanshorn: Nach Kreuzlingen, Friedrichshafen, Arbon<br />
Ab Arbon: Nach Romanshorn, Langenargen, Rorschach<br />
Ab Rorschach: Nach Arbon, Wasserburg, Lindau<br />
Ab Lindau: Nach Rorschach, Wasserburg<br />
Ab Wasserburg: Nach Lindau, Rorschach<br />
Ab Langenargen: Nach Arbon, Friedrichshafen<br />
Ab Friedrichshafen: Nach Langenargen, Romanshorn<br />
Ab Insel Mainau: Nach Kreuzlingen</p>
<h2>Schaffhausen</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-08-01 um 10.52.16 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6004943430/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6023/6004943430_5efc6a0ef4.jpg" alt="GA Gültigkeit Schaffhausen Thayngen Singen" width="500" height="283" /></a></p>
<p>Die Strecke zwischen Rafz und Schaffhausen liegt zwar grösstenteils auf deutschem Staatsgebiet, wird aber von der SBB betrieben. Deshalb habt ihr hier mit dem GA selbstverständlich freie Fahrt.</p>
<p>Ausserdem könnt ihr den Regionalzug nach Erzingen (D) nehmen. Oder mit dem Bus über Ramsen ins deutsche Singen fahren. Wer also Geld sparen möchte, fährt mit dem GA nicht die kostenpflichtige Strecke Singen &#8211; Thayngen, sondern macht den Umweg Singen &#8211; Ramsen &#8211; Schaffhausen &#8211; Thayngen. Vorausgesetzt natürlich, er hat entsprechend Zeit…</p>
<h2>St. Galler Rheintal</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-08-01 um 10.58.41 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6004397555/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6021/6004397555_ceec214001_z.jpg" alt="GA Gültigkeit St. Galler Rheintal Sargans Buchs St. Margrethen Heerbrugg Feldkirch Hohenems Fürstentum Liechtenstein" width="421" height="640" /></a></p>
<p>Ob mit dem Postauto durchs Fürstentum Liechtenstein oder ins österreichische Feldkirch. Die Fahrten sind im GA inbegriffen. (Nur Bus, nicht aber der Zug von Buchs SG nach Feldkirch.) Ausserdem könnt ihr von Heerbrugg aus mit dem Bus ins österreichische Hohenems, zum Beispiel ins Cineplexx.</p>
<h2>Engadin</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-08-01 um 11.04.28 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6004943754/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6132/6004943754_b6b7f2bc98_z.jpg" alt="GA Gültigkeit Engadin Graubünden Scuol-Tarasp St. Moritz Tirano Mals Malles Landeck Zams" width="440" height="640" /></a></p>
<p>Wenn man diesem Lied http://music.mediamarkt.at/servlets/2452328105705Dispatch/3/Call?htmltemplate=./track/viewtrack.htm&amp;trackid=33907643# Glauben schenken kann, muss es im Engadin wirklich schön sein! ;-) Ich selber war schon in Scuol-Tarasp St. Moritz, kenne die Strecke via Zuoz &#8211; Zernez aber noch nicht.</p>
<p>Anyway: Wenn ihr mal im Bündnerland seid, habt ihr zum Beispiel freie Fahrt mit dem Bus nach Landeck-Zams, von Müstair nach Mals, von Punt la Drossa nach Livigno und weiter nach Ospizio Bernina, oder mit dem Zug nach Tirano. Auf der Buslinie zwischen Nauders und Mals gibt es für GA-Besitzer einen Rabatt.</p>
<h2>Veltlin</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-08-01 um 11.11.43 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6004943906/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6123/6004943906_8419ca0011.jpg" alt="GA Gültigkeit Veltlin" width="500" height="294" /></a></p>
<p>Von Tirano nach Lugano (zum Beispiel mit dem reservierungspflichtigen Bernina Express Bus) oder von Castasegna über Chiavenna nach Tirano / Lugano. Das ist im GA inbegriffen.</p>
<h2>Tessin</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-08-01 um 11.16.57 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6004944076/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6028/6004944076_34895e965a.jpg" alt="GA Gültigkeit Tessin Lugano Luino Locarno" width="500" height="392" /></a></p>
<p>Mit dem Bus aus der Region Lugano nach Luino? Oder mit dem Zug aus Richtung Cadenazzo über Pino Tronzano nach Luino? Das alles geht mit dem GA. Leider aber sind viele Bergbahnen (Beispiel: Mte. San Salvatore) und Schiffe nicht im GA enthalten. An manchen Orten aber gibt es Rabatt.</p>
<h2>Wallis &#8211; Tessin</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-08-01 um 11.21.12 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6004398279/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6137/6004398279_ac35ac5b15.jpg" alt="GA Gültigkeit Wallis Tessin Domodossola Brig Simplon Tunnel" width="500" height="186" /></a></p>
<p>Hier könnt ihr mit dem Zug durch den Simplon nach Iselle di Trasquera und weiter über Domodossola ins Tessin fahren. Oder mit dem Bus von Brig nach Domodossola.</p>
<h2>Genfersee</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-08-01 um 11.24.01 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6004944612/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6138/6004944612_2fda5e306e.jpg" alt="GA Gültigkeit Genf Genfersee Nyon Morges Lausanne Ouchy Vevey Montreux" width="500" height="299" /></a></p>
<p>Hier sind folgende Linien enthalten: Genf &#8211; Coppet &#8211; Nyon &#8211; Rolle &#8211; Morges &#8211; Ouchy &#8211; Cully &#8211; Vevey &#8211; Montreux &#8211; Villeneuve &#8211; St-Gingolph.</p>
<p>Ausserdem: Nyon &#8211; Thonon-les-Bains &#8211; Evian-les-Bains &#8211; Ouchy &#8211; St-Gingolph</p>
<h2>Mehr Informationen</h2>
<p>Es gibt noch zahlreiche weitere Verbindungen auf Seen und über die Grenze, die man mit dem GA kostenlos befahren kann. Da ich aber einen Artikel schreiben möchte und kein Buch, lasse ich diese weniger wichtigen Verbindungen weg. Wer mehr Informationen sucht, findet diese auf der <a href="http://www.sbb.ch/content/sbb/de/desktop/abos-billette/abonnemente/ga/_jcr_content/relatedPar/relateddownloadlist_1305038564610/downloadList/_bersichtskarte.spooler.download.pdf" target="_blank">GA-Übersichtskarte der SBB</a> (PDF). Dort seht ihr auch im Detail, in welchen Städten das GA auf Stadtbus, Tram und Co. gültig ist.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>First Class: Jetzt auch im Bus!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/07/26/first-class-jetzt-auch-im-bus/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 05:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschiedene Klassen - Das kennen wir bei Bahn und Flug schon lange. Neu gibt es das auch für Busse!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="Willer Travel Cocoon Bus by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5963705446/"><img class="aligncenter" title="Willer Travel Cocoon Bus" src="http://farm7.static.flickr.com/6008/5963705446_6905897251_o.jpg" alt="Willer Travel Cocoon Bus" width="430" height="270" /></a></p>
<p>Na, schöne Ferien gehabt? Einige meiner Leserinnen und Leser waren in den letzten Tagen bestimmt im Urlaub oder haben es noch vor sich.</p>
<p>Mit welchem Verkehrsmittel seid ihr gereist? Mit Bahn, Car, Flugzeug und PKW gibt es ja eine ganze Menge Auswahl. Manche Verkehrsmittel sind günstiger, andere sind komfortabler, wieder andere sind schneller am Ziel… Man hat also die Qual der Wahl; und bei manchen Verkehrsmitteln auch die &#8220;Wahl der Qual&#8221;: Bei den Bussen zum Beispiel.</p>
<p>Mal ganz ehrlich; ich kenne niemanden, der gerne 15, 20 oder mehr Stunden in einem Reisecar sitzt. Der Car ist günstig, definitiv, aber komfortabel ist er nicht. Das zumindest dachte ich bisher. Doch dann bin ich auf die japanische <a href="http://travel.willer.co.jp/" target="_blank">Willer Travel Inc.</a> gestossen. Und wow, da würde sogar ich (als Bähnler) plötzlich gerne Car fahren wollen!</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Willer Travel Cocoon Bus by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5963705496/"><img class="aligncenter" title="Willer Travel Cocoon Bus" src="http://farm7.static.flickr.com/6135/5963705496_70cbe4116d_o.jpg" alt="Willer Travel Cocoon Bus" width="430" height="270" /></a></p>
<p>Denn was es bisher nur bei Bahnen und Fluggesellschaften gab, das gibt es auch bei Willer Travel: Die Wahl einer Klasse. Denn im <a href="http://travel.willer.co.jp/seat/cocoon.html" target="_blank">Willer Express Cocoon Bus</a> zwischen Osaka und Tokyo gibt es nur 12 Plätze.</p>
<p>Sämtliche dieser Plätze kann man um 140 Grad nach unten drehen, um bequem schlafen zu können, alle Plätze verfügen über einen Touchscreen-Bildschirm mit Video-on-Demand, Steckdose, Tisch, Getränkehalter, eine Trennwand, eine bequeme Fussablage, Schuhablage, Spiegel und es gibt WLAN.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Willer Travel Cocoon Bus by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5963148811/"><img class="aligncenter" title="Willer Travel Cocoon Bus" src="http://farm7.static.flickr.com/6145/5963148811_64e09d51e3_o.jpg" alt="Willer Travel Cocoon Bus" width="430" height="270" /></a></p>
<p>Das Unternehmen, welches auch andere Busse mit durchaus komfortablen Sitzanordnungen betreibt, hat hier einen neuen Massstab in Sachen Busreisen gesetzt.</p>
<p>Sollte ich irgendwann mal in Japan sein und <strong>in der Nacht</strong> von Osaka nach Tokyo (oder umgekehrt) fahren, werde ich den Cocoon Bus mit Sicherheit testen und euch dann über meine Erfahrungen berichten! Denn bei einer Abfahrtszeit um 22:50 Uhr und einer Ankunftszeit von ungefähr 8:00 Uhr spart man sich eine Übernachtung.</p>
<p><strong>Während dem Tag</strong> hingegen würde ich als Bähnler dann aber nach wie vor viel lieber den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tōkaidō-Shinkansen" target="_blank">Tōkaidō Shinkansen</a> nehmen…</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=b3MOj6CCRoQ">http://www.youtube.com/watch?v=b3MOj6CCRoQ</a></p>
</p>
<p style="text-align: right;"><em><span style="font-size: xx-small;">(via <a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=23039" target="_blank">best-practice-business.de</a>)</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>25-jähriger stellt eine neue Eisenbahn auf die Beine</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/07/19/leos-novotny-leo-express-tschechien/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 05:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Sein Vater ist im Lebensmittelgeschäft reich geworden, nun probiert es der 25-jährige Sohn mit einer eigenen Eisenbahn in Tschechien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Sein Vater ist im Lebensmittelgeschäft reich geworden, die Schieneninfrastruktur in zahlreichen EU-Ländern öffnet sich für private Anbieter (siehe dazu auch das Beispiel <a href="http://schweizweit.net/2011/07/14/die-westbahn-ruhrt-mit-der-ganz-grossen-kelle-an/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Westbahn</a>) und im Thurgau werden bei <a href="http://www.stadlerrail.com/" target="_blank">Stadler Rail</a> einige der weltweit besten Züge gebaut. Das sind die Voraussetzungen, die <strong>Leoš Novotný</strong> brauchte, um als einer der jüngsten Bahnchefs der Welt durchzustarten.</p>
<p>Mit anfangs fünf Zügen der Firma Stadler Rail will der tschechische Jungunternehmer den <a href="http://www.cd.cz/default.htm" target="_blank">Staatsbahnen</a> in die Quere kommen. Und wie wir schon <a href="http://schweizweit.net/2011/07/14/die-westbahn-ruhrt-mit-der-ganz-grossen-kelle-an/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">beim Beispiel aus Österreich</a> sahen, will auch er in seinem Land mit dem Service punkten. Und mit besseren Zügen! Deshalb wirbt er mit <strong>&#8220;swiss made&#8221;</strong> und weist immer wieder darauf hin, dass die Züge vom Feinsten sind.</p>
<p>Bei den Zügen handelt es sich um den <strong>&#8220;Flirt&#8221;</strong>, der unter anderem bei <a href="http://www.thurbo.ch/" target="_blank">Thurbo</a> zum Einsatz kommt. Bei Novotný schaut er so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="praha_1 by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5951060866/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6030/5951060866_a41775b653.jpg" alt="Leo Express, Tschechien" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Diesen will Novotný jedoch nicht als Regionalzug verwenden, sondern als Fernverkehrszug in Konkurrenz zu den tschechischen Staatsbahnen einsetzen. Schwarz-gelbe Lackierung (die mir persönlich weniger gefällt), breitere Stühle, WLAN, drei Klassen (Economy, Business, Premium) und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Ausserdem wird eine Drittfirma Verpflegung am Platz anbieten; mit warmen und kalten Speisen.</p>
<p>Und er hat allen Grund, auf soviel Service und hervorragende Züge zu setzen: Novotný ist nämlich nicht der Einzige, der den tschechischen Staatsbahnen das Leben schwer machen will. Andere haben dasselbe vor. Unter anderem der Busunternehmer Radim Janura mit seinem <a href="http://www.regiojet.cz/" target="_blank">RegioJet</a>, der dieses Jahr startet.</p>
<p>Erste Testfahrten plant Novotný für Frühjahr nächsten Jahres, starten will er mit dem Betrieb im Dezember 2012.</p>
<h2>Wer ist Leoš Novotný?</h2>
<p>Leoš Novotný ist der Inhaber von <a href="http://www.aakoncapital.com/en/aakon-capital" target="_blank">Aakon Capital</a>, einer Investmentgesellschaft. Er studierte Wirtschaft und Finanzen an den Universitäten Oxford und Warwick. Ausserdem spricht er sieben Sprachen, darunter auch Chinesisch und Arabisch.</p>
<h2>Schweizer Fachwissen ist gefragt</h2>
<p>Bei Novotnýs Unternehmen haben auch Schweizer die Finger im Spiel. So fand der Jungunternehmer zum Beispiel mit der <a href="https://www.credit-suisse.com/ch/de/" target="_blank">Credit Suisse</a> einen verlässlichen Finanzpartner, der ihm Kredite gewährte. Und mit dem ehemaligen SBB-Personenverkehrschef <a href="http://schweizweit.net/?s=blumenthal?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Paul Blumenthal</a> fand er jemanden, der ihm die Expertise zum Businessplan schrieb.</p>
<p>Die Unterstützung braucht er auch, denn bereits 2013, also nur ein Jahr nach dem Start auf der Strecke Prag &#8211; Ostrava will er expandieren: Seine Züge sollen dann auch von Prag nach Budweis und später von Ostrava nach Wien fahren. Das jedenfalls wird zur Zeit geprüft; entschieden ist noch nichts.</p>
<h2>Weshalb die Eisenbahn?</h2>
<p>Im Gespräch mit der Online-Zeitung <a href="http://www.e15.cz" target="_blank">E15.cz</a> erzählte Novotný, wie er zur Eisenbahn kam. Er sei definitiv kein Bähnler, der <em>koste-es-was-es-wolle</em> eine Bahn auf die Beine stellen wolle. Ganz und gar nicht. Vielmehr habe er hunderte von Projekten detailliert analysiert und sei dann zum Schluss gekommen, dass eine Eisenbahn die besten Chancen habe.</p>
<p>Während den Abklärungen zu seinem Projekt setzte sich Novotný ausserdem mit der britischen <a href="http://www.virgintrains.co.uk/" target="_blank">Virgin Trains</a>, der österreichischen <a href="http://schweizweit.net/2011/07/14/die-westbahn-ruhrt-mit-der-ganz-grossen-kelle-an/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Westbahn</a> und der italienischen <a href="http://www.ntvspa.it/en/index.html" target="_blank">NTV</a> in Verbindung, um einen Austausch zwischen diesen privaten Anbietern zu initiieren.</p>
<h2>Interview</h2>
<p><strong>Warum haben Sie sich entschieden, in den Eisenbahn-Personenverkehr einzusteigen?</strong><br />
Ich habe lange im Ausland gelebt und gearbeitet. Zum Beispiel in Grossbritannien und Österreich, wo ich entsprechend auch den öffentlichen Verkehr nutzte, Tag für Tag. So fallen einem dann die Unterschiede auf. Im Ausland ist es nicht immer besser, aber ich habe oft grosse Unterschiede in der Qualität gesehen. Und ich stellte fest: Das Rollmaterial in Tschechien ist nicht zufriedenstellend.</p>
<p><strong>Private Unternehmen hatten bisher nicht viel Glück mit dem Eisenbahnverkehr in Tschechien; ist es möglich, hier ein solches Unternehmen ohne staatliche Zuschüsse zu betreiben?</strong><br />
Auf jeden Fall, mit der Bedingung, dass man es von Anfang an richtig macht. Die Grundlage ist der Einkauf von richtigem Rollmaterial. Wir schauten nach Zügen, die sehr einfach und leicht sind, was tiefere Infrastruktur- und Energie-Kosten bedeutet. Unsere Konkurrenten nutzen jahrzehnte altes Rollmaterial, was ohne Blick auf die Unterhalts- und Betriebskosten konstruiert wurde. Das sind genau die Unterschiede, auf die ein privates Unternehmen achtet. Wenn man Qualität zu einem guten Preis anbietet, kann es funktionieren. Wir brauchen keine staatliche Unterstützung. Wir nehmen an, dass wir keine erhalten werden, und deshalb unternehmen wir alles, um diesen kleinen Wettbewerbsnachteil zu minimieren. Wir senken die Einkaufskosten, die Betriebskosten, den Unterhalt, und so weiter.</p>
<p><strong>Weshalb haben Sie sich für die Strecke Prag &#8211; Ostrava entschieden?</strong><br />
Zwischen diesen beiden Städten gibt es sehr schlechte Autobahnen. Die Zugsverbindungen hingegen sind besser, schneller; die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Auf der Autobahn können Sie auf dieser Strecke nicht überall mit der bei uns erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h fahren. Ausserdem sind die Strassen in einem schlechten Zustand.</p>
<p><strong>Können Sie sich vorstellen, in Zukunft auch andere Strecken zu betreiben?</strong><br />
Wir haben alle Fernverkehrs-Strecken geprüft. Wir schauten auf Infrastruktur, Bus-Verbindungen, identifizierten potentielles und reales Marktvolumen. Grundsätzlich fokussieren wir uns auf Linien ab Prag in regionale Städte und zwischen diesen regionalen Städten. Noch sind die Ergebnisse nicht verfügbar.</p>
<p><strong>Wie hoch ist der Return on Investment (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Return_on_Investment" target="_blank">ROI</a>)?</strong><br />
Es gibt zwei ROIs. Einer ist für die Kapitalgeber, der andere für die Schulden. Die Akquisition finanzierten wir mit der Credit Suisse, welche die Ausschreibung gewann. Wir zogen auch tschechische und ausländische Banken in Betracht, aber deren Zinsen waren hoch. So kam die Credit Suisse zum Zuge, weil sie die tieferen Zinsen anbot. Der ROI liegt zwischen sieben und zehn Jahren.</p>
<p><strong>Die tschechische Staatsbahn fährt mit modernen Pendolino. Ist das ein Problem für Sie?</strong><br />
Das sind Hochgeschwindigkeitszüge von 1995. Das Management der Staatsbahn hat sie vor langer Zeit gekauft. Seither hat die Industrie Fortschritte gemacht, was Leistung, Komfort, Sicherheit und Betriebskosten betrifft. Das sagt alles.</p>
<p><strong>Werden Sie günstigere Preise anbieten als die Staatsbahnen?</strong><br />
Wir haben detaillierte Kalkulationen. Aus nachvollziehbaren Gründen werden wir die Informationen aber weder den Kunden noch den Konkurrenten bekannt geben.</p>
<p><strong>Befürchten Sie einen Mangel an qualifiziertem Personal, wie zum Beispiel Lokführern?</strong><br />
Die Eisenbahnbranche ist ein einer Sache einzigartig: Es gibt viele Fans der Eisenbahn, die zu leidenschaftlichen Mitarbeitern werden können. Ich bin mir sicher: wenn wir unseren &#8220;Swiss Rail Mercedes&#8221; ins Land bringen, schauen es alle Lokführer als Herausforderung an und wollen ihn fahren. Auf der anderen Seite habe ich keine Absichten, Mitarbeiter der Staatsbahnen abzuwerben. Ich will neue Jobs kreieren. Zusammen mit Stadler arbeiten wir bereits ein einem Simulator, der es uns ermöglichen wird, das Personal auszubilden.</p>
<p><strong>Wie werden Sie Ihre Tickets verkaufen?</strong><br />
Wir fokussieren uns auf neue Vertriebskanäle, wie zum Beispiel das Internet. Standard-Schalter ziehen wir nicht in Betracht.</p>
<p><strong>Würden Sie sich persönlich als Eisenbahnfan bezeichnen?</strong><br />
Unsere Investment-Abteilung analysiert pro Woche zwei neue Projekte. Das sind hunderte von Ideen jedes Jahr. Eisenbahn ist eine davon. Nachdem wir es genauer prüften, fanden wir es ein interessantes Marktsegment, deshalb entschieden wir uns, zu investieren. Züge sind für mich kein Spielzeug. Ein Projekt mit einem so schwachen Fundament würde nicht lange funktionieren.</p>
<p><strong>Was gab den Ausschlag dafür, dass sie sich für die Eisenbahn entschieden?</strong><br />
Mein Vater führte einen Nahrungsmittelkonzern, bevor er ihn verkaufte. Nahrungsmittel sind ein Beispiel, wo immer Bedarf besteht. Leute werden immer Esswaren kaufen. Das Gleiche trifft auch auf Transport zu. Auf der Strasse, auf der Schiene und in der Luft. Die Nachfrage nach Mobilität ist immer vorhanden. Jedenfalls so lange, bis jemand eine Einstein-Rosen-Brücke oder ein Wurmloch entdeckt.</p>
<p>Nein, im Ernst; die Nachfrage nach Mobilität wächst und wächst. Geschäftlich, für die Ausbildung, für soziale Beziehungen und für Freizeitaktivitäten. Die Bahn hat gegenüber der Strasse signifikante Vorteile in Sachen Kapazität, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit.</p>
<p><strong>Sie kämpfen mit den Staatsbahnen und RegioJet um die gleichen Passagiere auf der Route Prag &#8211; Ostrava. Glauben Sie, dass bei gleich drei Anbietern auf nur einer Linie genügend Fahrgäste für jeden übrig bleiben?</strong><br />
Während meinem Wirtschaftsstudium arbeitete ich in einem Projekt mit Papieren von Virgin Trains. Und bei einer anderen Gelegenheit kam ich in Kontakt mit einer Beratungsfirma, die mit Virgin gearbeitet hat. Da realisierte ich, welch ein grosses Potential existiert, wenn erst einmal modernes Rollmaterial auf einer Strecke eingeführt wird, die bisher nur mit alten Wagen bedient wurde.</p>
<p>Wir wollen nicht &#8220;einfach ein weiterer Anbieter&#8221; sein. Wir sind überzeugt: Die Qualität und der Service, den wir anbieten, wird komplett neue Kunden für die Eisenbahn gewinnen. Zusätzlich zu jenen, die bisher bereits Bahn gefahren sind. Das ist der Grund, weshalb wir uns für den Stadler-Flirt entschieden haben.</p>
<p>Wir gehen davon aus, dass die Anzahl Personenkilometer in Tschechien steigen wird. Verglichen mit anderen Ländern in Westeuropa wird das tschechische Eisenbahnnetz eher weniger benutzt. Zusammen mit anderen Kunden von Stadler Rail untersuchten wir den Einfluss von neuem Rollmaterial auf die Marktanteile. Es stellte sich heraus, dass &#8211; abhängig vom Land &#8211; bis zu 20 Prozent mehr Reisende die Bahn benutzen. So gesehen schaffen wir uns hier unseren eigenen Markt und Passagiere, die wir gewinnen, gehen nicht zwangsweise zu Kosten der Staatsbahnen.</p>
<p><strong>Was war der Ausschlag gebende Grund für die Wahl von Stadler Rail?</strong><br />
Wir machten eine Ausschreibung, und zahlreiche Anbieter haben ihre Offerten eingereicht. Eines unserer Hauptkriterien waren die Lebenszyklus-Kosten. Stadler gewann die Ausschreibung aber nicht nur deswegen, sondern auch wegen der vielen Möglichkeiten, den Zug auf unsere Bedürfnisse anzupassen. Die Firma Stadler zeigte grosses Interesse an unserem Auftrag, legte Engagement an den Tag und kalkulierte von Anfang an realistisch. Weiters offerierte Stadler eine raschere Lieferung als die Mitbewerber.</p>
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		<title>Die Westbahn rührt mit der ganz grossen Kelle an</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 05:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WESTbahn mischt den Markt in Österreich gehörig auf. Mit mehr Komfort, mehr Zugpersonal, höherer Geschwindigkeit und kostenlosem Internet auf sämtlichen Zügen. Und das ist noch nicht alles!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="1006-west05_1024_1024_scale_fff by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5927194220/"><img class="aligncenter" title="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" src="http://farm7.static.flickr.com/6124/5927194220_a3cd0b64ae.jpg" alt="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" width="500" height="281" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=HrEe8Jpr2B8">http://www.youtube.com/watch?v=HrEe8Jpr2B8</a></p>
</p>
<p>Wer die <a href="http://www.westbahn.at/" target="_blank">Website der WESTbahn Management GmbH</a> besucht, merkt rasch: An Selbstvertrauen fehlt es dem Konkurrenten der <a href="http://www.oebb.at/" target="_blank">Österreichischen Bundesbahn ÖBB</a> definitiv nicht! Die haben sich ganz schön was vorgenommen und wollen im Dezember 2011 so richtig durchstarten. Von <a href="http://www.wien.info/de" target="_blank">Wien</a> nach <a href="http://www.salzburg.info/de/" target="_blank">Salzburg</a> und zurück. Mit einem Taktfahrplan. Später sollen weitere Linien hinzukommen.</p>
<p>Seit ich am 7. Juli das <a href="http://map.search.ch/?x=-141m&amp;y=37m&amp;z=1024&amp;all=stadler,+altenrhein&amp;firma=1" target="_blank">Stadler-Werk in Altenrhein</a> besuchen durfte (wo nebst den WESTbahn-Zügen auch <a href="http://schweizweit.net/2008/07/01/alle-details-uber-den-stadler-deal-der-sbb/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">unsere neuen RV-Dosto</a> gebaut werden), staune ich noch mehr über dieses ehrgeizige Unternehmen.</p>
<p>Und ehrlich gesagt weiss ich auch gar nicht so richtig, wo ich überhaupt anfangen soll…</p>
<p>Nun gut, beginnen wir der Einfachheit halber ganz unten: Der Boden. Jeder WESTbahn-Waggon wird eine <strong>Bodenheizung</strong> haben! Das ist doch mal ein heisses Ding!</p>
<p>Dann die Toiletten: Keine Standard-Version wie bei SBB und ÖBB, sondern schön getrennt für Männlein und Weiblein; mit <strong>Pissoirs</strong> für die Männer. Naja, ob&#8217;s das wirklich braucht? Unter Umständen hätte man den Platz auch besser verwenden können. Aber vielleicht entspricht es wirklich einem Kundenbedürfnis, wer weiss. (Eure Meinung dazu würde mich interessieren!) Jedenfalls verzichtet die WESTbahn auf das graue, unangenehme WC-Papier der ÖBB und setzt auf weiss &amp; flauschig.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="sitzbank_1024_1024_scale_fff by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5927193308/"><img class="aligncenter" title="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" src="http://farm7.static.flickr.com/6027/5927193308_f12a1bf755.jpg" alt="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Kommen wir nun zu den Klassen. Bei meinem Rundgang habe ich sowohl in den neuen ZVV-Dosto schauen (und dabei dessen grandiose Beinfreiheit in der 1. Klasse genossen), als auch das WESTbahn-Model begutachten können. Nun, wie soll ich es sagen… Der Komfort in der &#8220;2. Klasse&#8221; der WESTbahn entspricht dem Komfort der 1. Klasse bei der SBB. Und somit auch der 1. Klasse bei der ÖBB, deren Konkurrentin die WESTbahn inskünftig sein wird.</p>
<p>Und: Sämtliche Sitze der WESTbahn sind verstellbar und verfügen über eine eigene Steckdose. Die Klapptische auf der Rückseite des Vordermannes sind die grössten, die es momentan in europäischen Zügen gibt.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="sitze_1024_1024_scale_fff by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5927193434/"><img class="aligncenter" title="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" src="http://farm7.static.flickr.com/6137/5927193434_f133d6f45a.jpg" alt="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Nun fragt ihr euch vermutlich, was denn mit der 1. Klasse der WESTbahn ist: Dort gibt es hochexklusive <strong>Premium-Bestuhlung</strong>! Gar nicht mal so schlecht, wirklich nicht…</p>
<h2>Fertig Hardware; kommen wir zur Software</h2>
<p>Nicht nur das Rollmaterial ist von sehr hoher Qualität, auch beim Service hat sich die WESTbahn einiges vorgenommen.</p>
<p>So sollen zum Beispiel alle Fahrgäste in den Genuss von <strong>kostenlosem</strong> (!) <strong>WLAN</strong> kommen. Nicht übel. Die ÖBB sieht sich nun im Zugzwang und hat angekündigt, dass es auch bei ihr bald kostenloses Internet geben wird. Vorerst auf <a href="http://railjet.oebb.at/" target="_blank">Railjet</a>-Strecken, später auch in anderen Zügen und möglicherweise auf Bahnsteigen. Auch die SBB hat in gewissen Wagen und in Bahnhöfen ein WLAN-Netz, das jedoch von der Swisscom betrieben und somit kostenpflichtig ist. (Ausnahme: <a href="http://www.sbb.ch" target="_blank">sbb.ch</a>, <a href="http://google.com" target="_blank">google.com</a>, und einige andere Seiten)</p>
<p>Bemerkenswert ist auch der Service der Zugbegleiter (bei der WESTbahn &#8220;Kundenbegleiter&#8221; genannt): Für jeden Wagen soll es anscheinend einen <strong>Kundenbegleiter</strong> geben, der Billette verkauft, die Wagen regelmässig reinigt, Essen &amp; Getränke (von der Snackbar mit Selbstbedienungsautomat) serviert und Fragen beantwortet. Und da sich bei so viel Zugpersonal (pardon: Kundenpersonal) auch keine Fahrgäste der Kontrolle entziehen können, braucht es auch keinen Zuschlag für den Verkauf im Zug, wie ihn die ÖBB oder die SBB kennt. Ausserdem dürften die WESTbahn-Züge sehr sicher sein, da den Augen der Kundenbegleiter wohl nichts entgehen wird.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="kuechenbank_1024_1024_scale_fff by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5926632579/"><img class="aligncenter" title="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" src="http://farm7.static.flickr.com/6126/5926632579_3fa51ac1e1.jpg" alt="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Und noch ein paar Worte zur <strong>Gültigkeit der Billette</strong>: Wie Stefan Wehinger <a href="http://www.westbahn.at/meine-meinung/83,aerger-gueltigkeit-von-tickets.html " target="_blank">in einem Forum</a> schrieb, werden WESTbahn-Billette ihre Gültigkeit &#8220;nie verlieren&#8221;. Die Tickets verfügten über eindeutige Nummern. Und wenn diese nun vom Kundenbegleiter kontrolliert werden, können sie nicht mehr missbräuchlich weiter verwendet werden. Macht Sinn.</p>
<p>Wie kann die WESTbahn solche konkurrenzlos günstigen Preise (halber Preis der Konkurrenz) anbieten? Ganz einfach: Sie fährt nur auf lukrativen Linien, muss nur die Züge, die Trassen und das Personal bezahlen (hat also keine <a href="http://schweizweit.net/2007/05/04/wer-sorgt-fur-sichere-zuge/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Fixkosten für Bahnhöfe, Perron-Reinigung, Fahrdienstleiter, Betriebswehr, Billettautomaten, etc…</a>) und entscheidet selber (unabhängig von politischen Einflüssen) in welchen Ortschaften sich das Halten lohnt. Zudem werden die Mitarbeiter nie auswärts übernachten müssen (wie bei anderen Bahnen üblich), sondern den Dienstschluss immer im Heimatdepot haben.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben keine Mitarbeiter, die an Bahnhöfen herumsitzen, unser Personal sitzt im Zug.&#8221;<br />
<em>(Stefan Wehinger im den <a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,588867" target="_blank">OÖ-Nachrichten</a>)</em></p></blockquote>
<p>Der Kampf um die Kunden soll aber nicht über den Preis, sondern über den Service laufen, sagte WESTbahn-Chef Wehinger in diversen Medien.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="westbahn-deck4 by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5927194094/"><img class="aligncenter" title="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" src="http://farm7.static.flickr.com/6013/5927194094_d7a8e694e5.jpg" alt="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" width="500" height="282" /></a></p>
<h2>Wie entstand die WESTbahn?</h2>
<p><a href="http://www.westbahn.at/unternehmen/team/8,stefan-wehinger.html" target="_blank">Stefan Wehinger</a> &#8211; damals Personenverkehrs-Chef der ÖBB &#8211; gehörte zu jenen Mitarbeitern, die im Frühling 2008 infolge einer Restrukturierung das Unternehmen verlassen mussten.</p>
<p>Er nahm sich eine Auszeit in den USA, um seinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Master_of_Business_Administration" target="_blank">MBA</a> zu machen. Und er dachte nach. Er dachte viel nach. Irgendwann kam ihm dann der Gedanke: &#8220;Das kann ich auch.&#8221;</p>
<p>Damit meinte er: <strong>&#8220;Ich kann selber auch eine Eisenbahn auf die Beine stellen.&#8221;</strong> Klar, dass er das alleine nicht schaffen kann. Er suchte Mitstreiter, Geld und tüftelt an einem Businessplan. Kriterium für die Mitstreiter: Vermögend müssen sie sein und mutig; Pioniergeist sollen sie haben.</p>
<p>Als erster stösst der Bauunternehmer (&#8220;Strabag&#8221;) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Peter_Haselsteiner" target="_blank">Hans Peter Haselsteiner</a> hinzu. Später verlässt <a href="http://www.westbahn.at/unternehmen/team/33,erich-forster.html" target="_blank">Erich Forster</a> &#8211; Leiter ÖBB Fernverkehr &#8211; die Staatsbahn und stösst zur WESTbahn. Und dann ist da auch noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_Weibel" target="_blank">Benedikt Weibel</a>, Ex-Chef der SBB. Weitere Mitarbeiter sind <a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/unternehmen/wien/sigi-menz-wird-zum-getraenke-big-boss-384121/index.do" target="_blank">Sigi Menz</a> (Getränkehandel), <a href="http://www.efgrossnigg.at/CV.html" target="_blank">Erhard F. Grossnigg</a> (Finanzunternehmer) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Ga%C3%A1l" target="_blank">Anton Gaál</a> (Politiker). Als Investor konnte Wehinger ausserdem noch die Schweizerische <a href="http://www.moneyhouse.ch/u/augusta_holding_ag_CH-170.3.030.132-4.htm" target="_blank">Augusta Holding</a> gewinnen.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="img-1980_1024_1024_scale_fff by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5926633381/"><img class="aligncenter" title="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" src="http://farm7.static.flickr.com/6148/5926633381_dd70915367.jpg" alt="WESTbahn GmbH Österreich Wien Salzburg" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Und weil Politik und ÖBB der WESTbahn ständig Steine in den Weg legen, engagierte Wehinger auch gleich die Kanzlei von Ex-Justizminister <a href="http://www.boehmdorfer.at/" target="_blank">Dieter Böhmdorfer</a>, dessen Geschäftspartner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rüdiger_Schender" target="_blank">Rüdiger Schender</a> sich nun um die Angelegenheiten kümmert. Interessantes Detail: Schender arbeitete einst im Verkehrsministerium und war ÖBB-Aufsichtsrat…</p>
<p>Die Züge werden bei <a href="http://www.stadlerrail.com/" target="_blank">Stadler Rail</a> in der Schweiz bestellt. Hier trifft die WESTbahn auf weniger komplexe Strukturen und kann bei Problemen auch rasch einmal mit dem Chef sprechen.</p>
<p>Es ist also alles auf Einfach- und Übersichtlichkeit ausgelegt bei der WESTbahn. Nun wird es sehr interessant sein, ab Dezember zu sehen, wie sich das Unternehmen auf dem Markt behauptet und wie die Kunden das Angebot aufnehmen.</p>
<p style="text-align: right;"><em><span style="font-size: xx-small;">Bilder © WESTbahn GmbH</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie man das Pendeln verbessern könnte</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/06/07/wie-man-das-pendeln-verbessern-konnte/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 05:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist ursprünglich auf Tom Morris' Blog unter dem Titel "Ways to improve commuting" erschienen. Mit seiner freundlichen Genehmigung darf ich euch seinen Artikel heute auf deutsch übersetzt vorstellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Dieser Artikel ist ursprünglich auf <a href="http://blog.tommorris.org/">Tom Morris&#8217; Blog</a> unter dem Titel <a href="http://blog.tommorris.org/post/5477167913/ways-to-improve-commuting" target="_blank">&#8220;Ways to improve commuting&#8221;</a> erschienen. (Danke an <a href="http://twitter.com/#!/martinsteiger" target="_blank">Martin Steiger</a>, welcher mich auf den Artikel aufmerksam machte!) Tom ist ein enthusiastischer Programmierer und Philosophie-Student aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/East_Sussex" target="_blank">East Sussex</a>, Grossbritannien. Er pendelt regelmässig (aber nicht täglich) nach London. Mit Toms freundlicher Genehmigung darf ich euch seinen Artikel heute &#8211; auf deutsch übersetzt &#8211; vorstellen. (Die Bilder wurden von mir hinzugefügt und sind im Original-Artikel nicht enthalten.)<br />
</em></p>
<p><em>Während das erste Kapitel seines Artikels für uns weniger relevant ist (noch gibt es bei uns keine so eng bestuhlten Züge), sind es die weiteren Kapitel dafür umso mehr!</em></p>
<p><em>Ich übergebe das Wort nun an Tom Morris:</em></p>
<h2>Nie mehr eine enge Bestuhlung</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Untitled by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5331234907/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5129/5331234907_c9c464620c.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p>In den Zügen im Süden und Südosten Englands gibt es zwei Sorten von Eisenbahnwaggons: Standard und Bestuhlung für hohe Kapazitäten.</p>
<p>Bei der Standard-Bestuhlung gibt es auf jeder Seite des Mittelganges zwei Sitze. Bei der Bestuhlung für die Hauptverkehrszeit hingegen gibt es einen sehr engen Gang mit zwei Sitzen auf der einen und drei Sitzen auf der anderen Seite.</p>
<p>Der sehr enge Mittelgang verursacht Probleme für Reisende mit Gepäck, Kinderwagen und so. Und auch die Minibar hat regelmässig Probleme, da durchzukommen.</p>
<p>Ausserdem sind die Sitze unglaublich unbequem. Jeder, mit dem ich bisher darüber diskutierte, sagt das Gleiche, unabhängig von Grösse und Figur: Die Sitze verursachen Schmerzen im Rücken und in den Schultern.</p>
<h2>Zufriedenstellende, leicht zu findende Plätze für das Gepäck</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Clever Baggage by MeganElizabethMorris, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/worldmegan/204958217/"><img class="aligncenter" src="http://farm1.static.flickr.com/71/204958217_2db3b66e7d.jpg" alt="Clever Baggage" width="500" height="375" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) MeganElizabethMorris (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Es ist unglaublich, wie oft ich schon in einem Zug beobachten konnte, dass Reisende ihr riesiges Gepäck auf den Sitz neben sich stellten, obwohl noch genügend Platz in den dafür vorgesehenen Ablagen oberhalb der Fenster und zwischen / unter den Sitzen vorhanden wäre.</p>
<p>In den alten Zügen mit den Klapptüren waren die Gepäckablagen noch deutlich markiert und leicht zu finden.</p>
<h2>Geräuschdämpfung: Physisch und menschlich</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Phone by ♀Μøỳαл_Bгεлл♂ ** Back on 6th June, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/aigle_dore/4089511514/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2660/4089511514_056d699f31.jpg" alt="Phone" width="375" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) ♀Μøỳαл_Bгεлл♂ (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Keine Ahnung, wie man das bewerkstelligen könnte, aber es wäre wünschenswert, wenn man Mittel und Wege finden würde, die Geräusche im Zug zu reduzieren. So dass man die Geräusche nicht so weit herum hört und diese auf irgendeine Art gedämpft sind.</p>
<p>Das Hauptproblem am öffentlichen Verkehr sind die anderen Menschen, die ihn benutzen.</p>
<p>Die machen einen Höllenkrach: Am Telefon, an ihren digitalen Spielzeugen, auf ihren Laptops.</p>
<p>Wege zu finden &#8211; physisch wie menschlich &#8211; um den Lärm und die akkustischen Belästigungen zu reduzieren, ist dringend nötig. Nicht, dass die leidgeprüften Pendler plötzlich noch durchdrehen. (&#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Going_postal" target="_blank">going postal</a>&#8220;)</p>
<p>Stell dir zum Beispiel vor, elektronische Geräte hätten so ein Ding eingebaut, welches dem Benutzer beim Betreten eines Ruhewagens (von denen es nicht genug gibt) signalisiert, dass es nun besser wäre, ruhig zu sein. Zum Beispiel eine Art Bluetooth-Übermittlung, die sagt: &#8220;Hey, du betrittst jetzt einen Bereich mit vielen anderen Leuten, die gerne Ruhe und Frieden hätten.&#8221;.</p>
<p>Die müssen sich nicht daran halten; Technik kann dich nicht davon abhalten, ein Arschloch zu sein. Aber es könnte helfen, einem die sozialen Erwartungen der Umwelt klarzumachen.</p>
<p>Ebenfalls eine gute Sache wären natürlich Low Cost-super-effektive Noise Cancelling-Kopfhörer, die sehr bequem sind, eine eingebaute iPhone-Steuerung haben, nicht viel Platz einnehmen und nicht kaputt gehen, wenn sie am Flughafen von einem Sicherheitsbeamten misshandelt werden&#8230;</p>
<h2>Information</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Engineering Information by Calistobreeze, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/callisto/2172555529/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2008/2172555529_ba7b2fde33.jpg" alt="Engineering Information" width="500" height="327" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Calistobreeze (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Eines der grössten Ärgernisse beim Pendeln ist das Fehlen von Informationen. Die meisten Züge im Südosten halten bei der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/London_Bridge" target="_blank">London Bridge</a> und gehen dann entweder in Richtung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Cannon_Street" target="_blank">Cannon Street</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Waterloo_East" target="_blank">Waterloo East</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charing_Cross" target="_blank">Charing Cross</a>.</p>
<p>Für manche Leute Leute, die per Bus oder Zug fahren, ist es eine ziemlich wichtige Sache, zu wissen, wo sie aussteigen sollten. Klar, wir könnten ein Smartphone mit uns herumtragen und wie besessen die Echtzeit-Fahrpläne checken. Aber es wäre schon sehr nützlich wenn wir bei der Fahrt nach London per Durchsagen oder Bildschirme die Meldung erhielten: &#8220;Und übrigens, die Circle Line läuft gerade nicht&#8221; oder in der Art, so dass Leute, welche die U-Bahn benutzen wollen, immer noch anhand der Informationen entscheiden können, wo sie am besten aussteigen sollten. Die Informationen sollten aber nur in gewissen Fällen erfolgen, so dass es nicht zu langweilig wird.</p>
<p>Wenn wir von langweilig sprechen: Da gibt es diesen Typen auf dem Zug, den ich jeweils nehme, der ist ziemlich langweilig weil er einfach zu viel informiert. Bei jedem Stop erwähnt er jeden möglichen Anschluss, den es gibt. Wenn du zum Beispiel in London eintriffst, erwähnt er, dass du &#8211; falls du in den Norden oder nach Schottland möchtest &#8211; den Zug verlassen und auf der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thameslink" target="_blank">Thameslink-Strecke</a> nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_King’s_Cross" target="_blank">King&#8217;s Cross</a> fahren kannst. Nun, gut, wenn du in Dover bist und nach Edinburgh willst, brauchst du den Typen in den Südost-Zügen nicht, der dir das erzählt. Aber es wäre toll, wenn er dir mitteilen könnte, dass die Thameslink-Strecke unterbrochen ist.</p>
<h2>Und dann die Software</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="iPad by JaredEarle, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/jaredearle/4601751897/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4013/4601751897_3c32987fe6.jpg" alt="iPad" width="500" height="306" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) JaredEarle (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Eine beliebte Ablenkung für viele Pendler sind Gadgets, inklusive jene Geräte, die sich mit dem Internet verbinden können. Damit sind zum Beispiel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Smartphone" target="_blank">Smartphones</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPad" target="_blank">iPads</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amazon_Kindle" target="_blank">Kindles</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Notebook" target="_blank">Laptops</a> gemeint. Eine hervorragende Möglichkeit, sich die Zeit zu vertreiben. Aber da gibt es ein grosses Problem: Tunnels.</p>
<p>Die Strecke, auf der ich gewöhnlich nach London fahre, hat einen der längsten Tunnels des Landes: 3&#8217;156 Meter lang. Nun, ich habe ein grosses sadistisches Vergnügen daran, Leute zu beobachten, die sich darüber ärgern, dass ihre lauten Handygespräche abrupt enden, sobald sie in den Tunnel fahren.</p>
<p>Aber wie schaut es aus mit Tweets, Emails und anderen Online-Interaktionen? Hier könnte Software besser designt werden. Bei vielen Programmen wäre es sehr hilfreich, wenn diese meine Daten im Hintergrund in eine Warteschleife stellen könnten. Nehmen wir als Beispiel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter" target="_blank">Twitter</a>: Ich schreibe einen Tweet und klicke auf &#8220;senden&#8221;. Nun, was, wenn ich keinen Empfang habe und im Tunnel bin? Ich habe kein Problem damit, wenn mein Tweet in die Warteschleife kommt und erst gesendet wird, sobald ich wieder aus dem Tunnel bin. Diese Möglichkeit sollte in mobile Betriebssysteme wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iOS" target="_blank">iOs</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Android_(Betriebssystem)" target="_blank">Android</a>, aber auch in andere Betriebssysteme wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows" target="_blank">Windows</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mac_OS_X" target="_blank">OS X</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linux" target="_blank">Linux</a> eingebaut werden. Denn für viele Leute ist der Empfang häufig nicht konstant. Sehr ungleichmässig. Darum designt doch bitte um diese Einschränkung herum.</p>
<p>Ich denke, das ist etwas, was wir verloren haben, als wir alle auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Breitband-Internetzugang" target="_blank">Breitband</a> umstiegen. Vor dieser Zeit hatten die Leute keine Internetverbindung, wenn sie sich nicht mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Modem" target="_blank">Modems</a> in die Telefonleitung eingewählt hatten. Ich mag mich noch an <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Netscape_Mail_%26_Newsgroups" target="_blank">Netscap&#8217;s Mail</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet" target="_blank">Usenet</a> erinnern, die hatten eine Möglichkeit, die liess dich alle deine ein- und abgehenden Daten und Mails in eine Warteschleife stellen, verband sich per einwählen mit dem Netz, schickte die Daten so rasch als möglich raus, lud Daten aus dem Internet herunter und wählte sich wieder aus. So sparte man Geld und behielt die Telefonleitung für eingehende Anrufe frei. Diese kompakte Verarbeitung von Datenübermittlungen war eine unentbehrliche Sache.</p>
<p>Findest du das im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mozilla_Thunderbird" target="_blank">Thunderbird</a> von heute? Oder gar in den heutigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Webanwendung" target="_blank">Web Apps</a>? Da nun <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gears" target="_blank">Google Gears</a> verschwunden zu sein scheint, ist es sehr schwierig, mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gmail" target="_blank">Gmail</a> oder dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Reader" target="_blank">Google Reader</a> offline zu gehen. Die versprochene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5" target="_blank">HTML5</a>-Welt ist noch nicht Realität und kann uns deshalb auch noch nicht die Funktionalität von Gears zurück geben.</p>
<p>Genau dasselbe mit der Synchronisation: Es gibt eine Menge Apps auf mobilen Geräten, die sich mit &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing" target="_blank">der Cloud</a>&#8221; (Server im Internet) verbinden können oder müssen. Aber die einzige Möglichkeit, das zu tun, besteht darin, sie zu öffnen und auf die Synchronisation zu warten. Alter! Hintergrund-Prozesse! Ich möchte meine Emails auch dann up-to-date, wenn ich mein Mail-Programm nicht öffne, bevor ich in den Tunnel fahre. Ich möchte meinen Kalender auch dann up-to-date, wenn ich vergesse, ihn zu synchronisieren. Synchronisation sollte automatisch im Hintergrund ausgeführt werden.</p>
<p>Und damit die Benutzer nicht noch wahnsinnig werden, wäre es ideal, wenn diese Synchronisation auf Betriebssystem-Ebene direkt eingebaut wäre. Mac OS versuchte dies mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ISync" target="_blank">iSync</a>, aber die haben es nie zu Ende gebracht. Findet einen Weg Sync-Services zuzulassen und gibt der Sache eine prioritäre Bedeutung.</p>
<p>Um zu begreifen, wie schlecht das heute funktioniert, nehmen mir mal das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dropbox" target="_blank">Dropbox</a>-Konto auf dem Mac. Ich habe Dropbox auf den meisten meiner Computer installiert und denke, dies ist eine ziemlich mittelmässige Umsetzung dessen, was ich von so einem Dienst erwarte.</p>
<p>Schau dir mal die Version für den Mac an. Sie ist schrecklich. Die läuft nur, wenn du eingeloggt bist. Du loggst dich also auf einem Mac ein, den du schon länger nicht mehr benutzt hast und schon verbringt es eine halbe Stunde damit, all den Mist herunterzuladen, der noch nicht synchronisiert wurde. Auch wenn der Mac zuvor stundenlang unbeschäftigt im Leerlauf herumstand.</p>
<p>Darum brauchen wir Hintergrund-Prozesse und eine gute Prozess-Zeitplanung. Ich will kein bescheuertes kleines Icon in der Menüleiste. Ich will etwas, das auch dann  im Hintergrund läuft, wenn ich nicht da bin.</p>
<p>Diese verdammt offensichtlichen Dinge immer und immer wieder auf irgendeine Art intelligenten Leuten zu erklären, das raubt mir den Atem. Wie dem auch sei, wenn dies ein Tweet wäre, dann trüge er den Hashtag #firstworldproblem</p>
<p>Kommen wir nun zum Hauptproblem des Pendelns.</p>
<h2>Die Kosten</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Money by MarcelGermain, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcelgermain/2162363274/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2066/2162363274_664b03bdf2.jpg" alt="Money" width="500" height="333" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) MarcelGermain (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Wenn ich in der Hauptverkehrszeit ohne Ermässigungen von meinem örtlichen Bahnhof nach London und zurück fahren möchte, kostet mich das 30 Pfund (41 Franken). Das ist verdammt lächerlich und muss sich ändern, wenn wir irgendeine Hoffnung haben wollen, die Leute aus ihren Autos raus zu bekommen und in einer Post-Oil, kohlenstoffarmen Welt zu leben. Es kann nicht von der Hand gewiesen werden, wir brauchen eine grundlegende soziale und politische Reorganisation.</p>
<blockquote><p><strong>Zum Autor:</strong></p>
<p><a href="http://blog.tommorris.org/">Tom</a> ist ein enthusiastischer Programmierer und Philosophie-Student aus East Sussex, Grossbritannien. Tom ist in der Organisation des BarCamp London engagiert, Editor bei Wikipedia und macht Fotos für Wikimiedia Commons. Ausserdem findet man ihn auf <a href="http://twitter.com/tommorris">Twitter</a>, <a href="http://last.fm/user/tommorris">last.fm</a> und <a href="http://www.goodreads.com/profile/tommorris">GoodReads</a>.</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Platzreservationen in SBB-Zügen? Nein danke!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/02/10/platzreservationen-db-sbb-fernverkehr-regionalverkehr-obligatorisch/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 06:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn ist ja für ihren Reservierungswahn bekannt. Ohne Sitzplatzreservation geht dort (fast) nichts. Bisher war das nur im Fernverkehr der Fall. Neu soll es auch im Regionalverkehr so umgesetzt werden. Kommt das später auch bei der SBB so?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Die Deutsche Bahn ist ja für ihren Reservierungswahn bekannt. Wer schon einmal in Deutschland fuhr, der weiss: Ohne Sitzplatzreservation geht dort (fast) nichts. Ausser man möchte während der Reise mehrmals den Platz wechseln, weil in einem Bahnhof wieder jemand mit einer Platzkarte kommt. Oft sieht man auch schon anhand der oberhalb der Sitze angebrachten Kärtchen, dass die meisten Plätze reserviert sind. Spontanes Reisen: Unmöglich. Ausser in Randzeiten.</strong></p>
<p>Bisher galt dies aber nur in Fernverkehrszügen. Zum Beispiel im Paradezug der DB, im ICE. (Ja, ihr lacht jetzt, aber das ist wirklich der einzige Zug der mehr oder weniger an den Begriff &#8220;Paradezug&#8221; herankommt.) Jetzt aber will die DB dieses System auch bei Regionalzügen einführen. Vorerst aber nur in einer Testphase.</p>
<p>Der Sinn dahinter: Heute beschweren sich die Pendler über zu wenige Sitzplätze, in Zukunft kann die DB bei solchen Beschwerden ganz einfach antworten: &#8220;Selbst schuld, ihr habt ja nicht reserviert!&#8221; (Dass es gar keine Plätze mehr gegeben hätte, die man hätte reservieren können, ist da eine Nebensache.)</p>
<p style="text-align: center;"><a title="central station by Wolfgang Staudt, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/wolfgangstaudt/2823859473/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3208/2823859473_b6b9aa09e7.jpg" alt="central station" width="500" height="326" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Wolfgang Staudt (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Die Schweizer Medien haben daraufhin natürlich umgehend bei der Konzernleitung der SBB nachgefragt, ob auch wir ein solches System in Planung hätten. Die Antwort ist klar und deutlich:</p>
<p><strong>Nein danke!</strong></p>
<p>Die SBB will das nicht, befürchtet sogar Chaos bei einer allfälligen Einführung der Platzreservationspflicht. Dazu Reto Kormann, Mediensprecher der SBB, <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Platzreservationen-fuer-Pendler-fuehren-zu-Ausschreitungen/story/18614219">im Tagesanzeiger</a>: &#8220;Einer der Trümpfe des Schweizer Zugverkehrs ist ja gerade, dass man keinen Zuschlag zu zahlen hat.&#8221; Amen!</p>
<p>Weiters befürchtet die SBB, dass es vor allem im Regionalverkehr zu weniger schönen Szenen kommen könnte: &#8220;Vor allem in unbegleiteten Zügen könnte das zu unschönen Szenen führen. Da könnten Zeitungen unter Umständen regelmässig von Auseinandersetzungen unter Passagieren berichten.&#8221; Jup! So ist es.</p>
<p>Besser ist es also, die Rand- und Zwischenzeiten attraktiver zu machen für jene Fahrgäste, welche die Möglichkeit haben, ihre Reisezeit frei zu wählen.</p>
<p>Auch Roger Baumann vom VöV (Verband öffentlicher Verkehr) spricht sich im Tagesanzeiger gegen eine solche Regelung aus. Er möchte weiterhin einen offenen Zugang für den Passagier, eine freie Zugwahl also. Genau dies wäre mit Platzreservationen nicht mehr der Fall.</p>
<p>Ein Bahnexperte, der auch in Deutschland nicht ganz unbekannt ist meint: &#8220;Das wird sich niemals durchsetzen.&#8221; Die Idee sei übrigens auch in der Schweiz &#8220;weder realistisch, noch erwünscht&#8221;.</p>
<p>Pro Bahn Schweiz schlussendlich bezeichnet die Idee der DB schlicht und ergreifend als &#8220;Schnappsidee&#8221;. Deutlicher kann sogar ich es nicht ausdrücken und gleichzeitig wundere ich mich, dass dieser Verband so deutliche Worte wählt.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Gut, wenn man in einem vollen Zug eine Reservierung hat. Schlecht, wenn genau in dem Wagen die Klimaanlage defekt ist... by bjoern, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bjoern/4817951965/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4079/4817951965_f7810b7d89.jpg" alt="Gut, wenn man in einem vollen Zug eine Reservierung hat. Schlecht, wenn genau in dem Wagen die Klimaanlage defekt ist..." width="374" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) bjoern (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<h2>Platzreservationen: Für Deutsche ganz normal</h2>
<p>Regelmässig begleite ich Eurocity-Züge von Chur / Zürich nach Basel. Zum Beispiel den EC6. Da komme ich dann auch häufig mit Deutschen und ihren Platzreservationen in Kontakt. Und dabei erlebe ich immer wieder erstaunliche Dinge! Zum Beispiel jenen Vorfall, den ich im Artikel <em><a href="http://schweizweit.net/2008/01/10/95-franken-fur-eine-platzreservation-im-zug/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">95 Franken für eine Platzreservation im Zug</a></em> geschildert habe. Und wenn es einmal eine geänderte oder Ersatz-Komposition gibt, dann ist <em><a href="http://schweizweit.net/2008/05/20/db-statt-sbb-eine-fahrt-in-db-wagen-von-chur-nach-basel/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">das Durcheinander sowieso schon programmiert</a></em>. Ausserdem scheint es mir so, als ob die Deutschen ihre Platzreservation richtig liebgewonnen haben.</p>
<p>Meistens ist es nämlich so, dass einige Wagen ziemlich gut reserviert, wenn nicht sogar fast ausgebucht sind. Gleichzeitig gibt es an der Spitze und am Ende des Zuges ganze Viererabteile, die über die gesamte Strecke keine Reservationen aufweisen.</p>
<p>Hier ein typisches Erlebnis, wie es ähnlich schon öfters vorkam:</p>
<p>Ich trete an ein Viererabteil. Es befindet sich ein Ehepaar auf den Seitengangplätzen, die beiden Plätze am Fenster sind noch nicht besetzt, aber von Freiburg im Breisgau &#8211; Köln reserviert. Die Plätze des Ehepaars sind von Landquart &#8211; Mainz (D) reserviert.</p>
<ul>
<li>Ich: <em>&#8220;Grüezi mitenand! Ihre Fahrausweise bitte.&#8221;</em></li>
<li>Ehefrau: <em>&#8220;Bitteschön!&#8221;</em></li>
<li>Ich: <em>&#8220;Besten Dank. Und die Reservationen haben Sie ja auch gleich hier.&#8221;</em></li>
<li>Ehefrau:<em> &#8220;Genau, so ist es. Wir sitzen also richtig?&#8221;</em></li>
<li>Ich: <em>&#8220;Das tun Sie. Wenn Sie möchten, dürfen Sie aber auch zwei Wagen weiter hinten in einem noch komplett freien Abteil Platz nehmen. Sie müssten dann Ihr Abteil unter Umständen nicht mit zwei weiteren Personen teilen. Und so ganz unter uns: Die beiden Fensterplätze dort hinten sind doch viel attraktiver als Ihre beiden Gangplätze hier in diesem Wagen, oder? So können Sie auf Ihrer weiten Reise die wunderschöne Landschaft entlang des Walen- und Zürisees und die Gegend zwischen Zürich, Basel und Mainz geniessen.&#8221;</em></li>
<li>Ehefrau:<em> &#8220;Wir haben aber hier reserviert!&#8221;</em></li>
<li>Ich: <em>&#8220;Das macht nichts. Auf freie, nicht reservierte Plätze dürfen Sie jederzeit sitzen. Niemand wird etwas dagegen haben, dass Sie den Platz wechseln. Ich helfe Ihnen auch gerne mit dem Gepäck, wenn Sie dies wünschen.&#8221;</em></li>
<li>Ehefrau: <em>&#8220;Besten Dank, Sie sind sehr aufmerksam. Aber wir bleiben lieber hier.&#8221;</em></li>
</ul>
<p>Ihr seht: Selbst wenn ein Waggon fast ausgebucht ist, die Leute beharren stur auf ihren Plätzen und wechseln auf keinen Fall in einen fast leeren Wagen. Irgendwie schade&#8230;</p>
<h3>Hier gibt es noch freie Plätze!</h3>
<p>Kleiner Tipp (vor allem für Pendler): Auch in der Hauptverkehrszeit lassen sich in Fernverkehrszügen noch freie Plätze finden. Meistens ganz vorne oder hinten im Zug, in Zürich HB zum Beispiel im Sektor D.</p>
<p>Im Zweifel: Einfach mal den Zugbegleiter auf dem Perron fragen, der weiss meistens Rat.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurse statt Strafe für jugendliche Schwarzfahrer</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/01/27/hannover-uestra-kurse-statt-strafe-fur-jugendliche-schwarzfahrer/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 06:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn jemand zum Beispiel in einer Zürcher S-Bahn schwarz fährt, werden die Personalien erfasst und es kostet ein bisschen etwas. Tut er dies zum wiederholten Mal, wird es immer teurer. Irgendwann kann der Schwarzfahrer zur Anzeige gebracht oder betrieben werden, je nach Situation.

Ganz anders funktioniert es im deutschen Hannover. Dort setzen die Stadt Hannover und die Üstra auf soziales Training statt Strafe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Wenn jemand zum Beispiel in einer Zürcher S-Bahn schwarz fährt, werden die Personalien erfasst und es kostet ein bisschen etwas. Tut er dies zum wiederholten Mal, wird es immer teurer. Irgendwann kann der Schwarzfahrer zur Anzeige gebracht oder betrieben werden, je nach Situation.</p>
<p><strong>Ganz anders funktioniert es im deutschen Hannover. Dort setzen die Stadt Hannover und die Üstra auf soziales Training statt Strafe.</strong> <em>(Üstra = Hannoversche Verkehrsbetriebe AG; früher Überlandwerke und Strassenbahnen Hannover AG, deshalb &#8220;Üstra&#8221;.) </em></p>
<p>Für die jugendlichen Schwarzfahrer gibt es in dieser deutschen Stadt diverse Kurse rund um die Themen Schwarzfahren, Konsequenzen und Alternativen; alles unter dem Motto <strong>&#8220;Mit Fahrschein? Aber sicher!&#8221;</strong>. Eine Idee, die ich gar nicht mal so übel finde!</p>
<p>Mit diesem Projekt sollen junge Menschen, die als Mehrfachtäter vor Gericht landen, vor Einträgen ins Strafregister bewahrt werden. Dazu Hannovers Sozialdezernent Thomas Walter gegenüber den Schaumburger Nachrichten vom 21.01.2011: &#8220;Jugendliche sollen begreifen, dass Schwarzfahren kein Kavaliersdelikt ist, sondern sie sich bei Wiederholungen damit eine Hürde für ihr späteres Leben errichten, wenn ein Strafverfahren anhängig wird.&#8221;</p>
<p>Die ganze Sache funktioniert folgendermassen: Wenn sich ein Jugendlicher wegen dreimaligem oder häufigerem Schwarzfahren in einem Verfahren wiederfindet, kann er von der Justiz zu einem zweitägigen Kurs verpflichtet werden. Dort gibt es eine Abschlussprüfung, und wenn er diese besteht, entgeht er der Strafe.</p>
<p>Wer im Kurs unentschuldigt fehlt oder durch die Abschlussprüfung fällt, sieht sich in einer Hauptverhandlung wieder oder muss mit einer richterlichen Anordnung rechnen.</p>
<p>Im ersten Jahr nach der Einführung nahmen rund 120 Jugendliche am Programm teil. Mehr als 90 Prozent der erfolgreichen Absolventen sind anschliessend nicht mehr auffällig geworden.</p>
<p>Inhaltlich geht es in den Kursen darum, mit den Teilnehmern die persönlichen Ursachen für das Schwarzfahren aufzuarbeiten und die Konsequenzen als auch Alternativen zu betrachten. Die Üstra ihrerseits informiert über die rechtlichen Grundlagen und wirtschaftliche Zusammenhänge. So lernen die Teilnehmer zum Beispiel, dass die Üstra mit den Einnahmen aus dem Fahrscheinverkauf die Kosten für Personal, Energie und Strom bezahlen muss. Ausserdem lernen die Jugendlichen, dass sie mit ihrem Schwarzfahrern im Grunde genommen einen Betrug an der Allgemeinheit betreiben, weil dadurch die Kosten auf andere abgewälzt werden und die Preise steigen, sobald zu viele schwarzfahren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Blickkontakt im Zug: Weshalb uns das so schwer fällt</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/01/11/koerpersprache-blickkontakt-und-augenkontakt-im-zug-und-lift-pokerface/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 06:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist immer das gleiche: Kaum befinde ich mich in einem Lift, verhalte ich mich ganz komisch. Blickkontakt mit anderen Leuten im Lift wird vermieden, es wird nicht gesprochen, ich bewege mich kaum und starre auf die Anzeige des Stockwerks, als gäbe es nichts interessanteres.

Doch nicht nur mir geht es so; die Mehrheit der Menschen verhalten sich im Lift so. Und auch viele Pendler benehmen sich in der Hauptverkehrszeit in den Zügen nicht anders. In diesem Artikel möchte ich darauf eingehen, weshalb das so ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Es ist immer das Gleiche: Kaum befinde ich mich in einem Lift, verhalte ich mich ganz komisch. Blickkontakt mit anderen Leuten im Lift wird vermieden, es wird nicht gesprochen, ich bewege mich kaum und starre auf die Anzeige des Stockwerks, als gäbe es nichts Interessanteres.</strong></p>
<p><strong>Doch nicht nur mir geht es so; zahlreiche Menschen verhalten sich im Lift ähnlich. Und auch viele Pendler benehmen sich in der Hauptverkehrszeit in den Zügen nicht anders. In diesem Artikel möchte ich darauf eingehen, weshalb das so ist.</strong></p>
<h3>Die persönliche Zone</h3>
<p>Der amerikanische Anthropologe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_T._Hall" target="_blank">Edward T. Hall</a> war zusammen mit seiner Frau Mildred Hall einer der Ersten, der sich mit dem Raumverständnis der Menschen befasst. Bereits in den frühen 60er-Jahren prägte er den Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Proxemik" target="_blank"><em>Proxemik</em></a>, den er dann 1966 in seinem Buch <em>The Hidden Dimension</em> genauer vorstellte.</p>
<p>Hall beschrieb die verschieden grossen räumlichen Abstände, die Menschen zulassen beziehungsweise gegen Fremde auf verschiedene Weisen zu schützen versuchen. Diese Abstände &#8211; auch Distanzzonen genannt &#8211; muss man sich wie Kreise rund um den momentanen Aufenthaltsort vorstellen.</p>
<p>Dabei unterscheidet Hall die intime, die persönliche, die soziale und die öffentliche Distanzzone. Diese variieren je nach Vertrautheit zwischen Personen. So lasse ich zum Beispiel meine Freundin näher an mich heran, als meinen Chef oder einen Kunden im Zug. Ich fühle mich auch dann noch wohl, wenn meine Freundin 20 Zentimeter neben mir steht, was ich bei gleicher Distanz bei einem mir unbekannten Fahrgast weniger behaupten kann.</p>
<p>Die Distanzzonen sind von Kultur zu Kultur verschieden. Es würde aber zu weit gehen, das an dieser Stelle detaillierter zu beschreiben.</p>
<p>Jedes Land ist ein Territorium mit einer klar festgelegten Grenze und manchmal durch bewaffnete Soldaten oder Grenzwächter an ebendieser bewacht. Innerhalb eines Landes gibt es üblicherweise kleinere Territorien, die man zum Beispiel Bundesstaat, Bundesland oder Kanton nennt. Innerhalb dieser Einheiten gibt es noch kleinere Territorien; die Städte und Dörfer. Und innerhalb dieser gibt es Bezirke, Quartiere und Strassen, denen sich bestimmte Menschen zugehörig fühlen. Je nach Quartier oder Strasse ist ein &#8220;Eindringling&#8221; dann mehr oder weniger willkommen. Und wenn wir schlussendlich das Kino als kleine Einheit nehmen, ist zum Beispiel die Armlehne die Grenze, um die wir uns mit Fremden streiten.</p>
<p>Ich bin jetzt ein bisschen abgeschweift. Was ich sagen will: Überall gibt es Territorien und Grenzen, die wir gegen Eindringlinge und Fremde schützen und notfalls auch verteidigen wollen. Jeder Mensch hat seine eigenen Distanzzonen, die er gegen Fremde schützen möchte. Sein Haus zum Beispiel (abgegrenzt durch einen Gartenzaun), das Innere seines Autos, oder auch einfach sein ganz persönlicher Sessel im Wohnzimmer. Wehe, es setzt sich ein Besucher darauf!</p>
<p>Edward T. Hall hat herausgefunden, dass wir auch eine solche Distanzzone &#8220;mit uns herumtragen&#8221;, wenn wir unterwegs sind. Am besten stellt man sich diese Zone wie einen durchsichtigen Hulla-Hop-Reifen vor, den wir immer um unsere Hüften tragen und in welchen wir niemanden hineinlassen wollen.</p>
<h3>Der persönliche Raum</h3>
<p style="text-align: center;"><a title="Roaring lion by Tambako the Jaguar, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tambako/494118044/"><img class="aligncenter" src="http://farm1.static.flickr.com/193/494118044_a0439df4c9.jpg" alt="Roaring lion" width="468" height="351" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Tambako the Jaguar (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Löwen haben eine &#8220;persönliche Distanzzone&#8221; von plusminus 50 Kilometern. Wenn sich ein anderer männlicher Löwe in diesen Bereich wagt, hat er ein ernsthaftes Problem!</p>
<p>Wir sind glücklicherweise keine Löwen und lassen andere Menschen deutlich näher an uns heran. Und wir urinieren auch nicht in die Gegend, um unser Revier zu markieren.</p>
<p>Wie schon erwähnt, sind die Distanzzonen von der Kultur abhängig. Für uns Westeuropäer gelten in etwa diese vier Zonen:</p>
<ol>
<li><strong>DIE INTIME ZONE</strong> | <em>Zwischen 15 und 45 Zentimeter</em> | Dies ist die wichtigste aller Distanzzonen, weil sie von manchen Menschen geschützt wird wie ein wertvolles Eigentum. Nur Menschen, die uns emotional nahe stehen, dürfen diese Zone betreten. Dazu gehören zum Beispiel: Partner, Partnerin, Eltern, Kinder, enge Freunde, Verwandte und Haustiere. Die ersten 15 Zentimeter dieser Zone gehören sogar zu dem Bereich, in den nur ganz ausgewählte Personen eintreten dürfen, zum Beispiel bei intimem Körperkontakt.</li>
<li><strong>DIE PERSÖNLICHE ZONE</strong> | <em>Zwischen 46 und 122 Zentimeter</em> | Das ist die übliche Distanz zum Beispiel an einem Apéro, einer Cocktailparty, in einer Bar oder bei anderen gesellschaftlichen Anlässen, die der Kontaktpflege dienen.</li>
<li><strong>DIE SOZIALE ZONE</strong> | <em>Zwischen 1.22 und 3.60 Meter</em> | Diese Distanz halten wir zum Beispiel zu Handwerkern, die in unserem Haus etwas reparieren, zum Pöstler, zum Mitarbeiter im Supermarkt, zu einem neuen Mitarbeiter und anderen Leuten, mit denen wir gezwungenermassen etwas zu tun haben, ohne sie genauer zu kennen.</li>
<li><strong>DIE ÖFFENTLICHE ZONE</strong> | <em>Alles über 3.60 Meter</em> | Wann immer wir es mit einer grossen Menschenmenge zu tun haben, ist dies die ideale Distanz.</li>
</ol>
<p>Die oben genannten Werte sind Mittelmasse. Die Forschung von Edward T. Hall hat gezeigt, dass zwei Frauen eher näher beieinander stehen als oben angebeben und Männer eher weiter auseinander stehen als oben erwähnt.</p>
<p>So ganz langsam kommen wir nun zum Grund, weshalb wir uns in Pendlerzügen so verhalten, wie wir uns eben verhalten. Zuvor aber noch ein bisschen mehr Theorie.</p>
<p>Wir haben keine Probleme damit, Fremde in unsere persönliche und soziale Distanzzone zu lassen. Sobald eine mir unbekannte Person in meine intime Distanzzone tritt, führt dies zu körperlichen Reaktionen: Das Herz pumpt schneller, Adrenalin wird ausgeschüttet und Blut wird verstärkt ins Gehirn und die Muskeln gepumpt, als physische Vorbereitung auf eine so genannte <em>fight or flight situation</em> (Kampf oder Flucht).</p>
<h3>Warum wir Liftfahrten hassen und in der S-Bahn ein Pokerface aufsetzen</h3>
<p>Es gibt 6 ungeschriebene Liftfahrer-Regeln:</p>
<ol>
<li>Sprich nicht. Mit niemandem!</li>
<li>Vermeide zu jeder Zeit den Augenkontakt mit anderen Liftfahrern!</li>
<li>Setze ein Pokerface auf. Es dürfen keine Emotionen gezeigt werden!</li>
<li>Wenn du eine Zeitung in den Händen hältst, starre ununterbrochen auf die Titelseite!</li>
<li>Keine Körperbewegung ist erlaubt!</li>
<li>Es gibt nichts interessanteres als die Anzeige des aktuellen Stockwerks!</li>
</ol>
<p>Kommt dir das bekannt vor? Ich jedenfalls erkenne mich darin wieder.</p>
<p>Ein solches Verhalten zeigen wir ansatzweise auch in grossen Menschenmassen bei Konzerten, in Kinos, beim Anstehen in einer Schlange oder eben in Zügen und in Bussen.</p>
<p>Der Grund: An diesen Orten werden wir dazu gezwungen, die intime Zone fremder Menschen zu betreten. Das lässt sich eben nicht verhindern. Wir können nicht jederzeit einen Abstand von deutlich über 45 Zentimetern zu unseren Mitmenschen halten.</p>
<h3>Das Pokerface</h3>
<p>Wenn wir nun in eine solche Situation geraten, versuchen wir, ein Pokerface aufzusetzen. Das ist der Versuch, die eigenen Gefühle und Emotionen vor anderen Menschen zu verbergen, um keine Schwächen zu zeigen. Als wir noch in Höhlen wohnten, war dies überlebenswichtig!</p>
<blockquote><p><strong>The people travelling on the Underground aren&#8217;t unhappy; they&#8217;re just masking their emotions.</strong><br />
<em>Allan &amp; Barbara Pease | The Definitive Book of Body Language</em></p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a title="Crowded Link train on Sunday by litlnemo, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/litlnemo/5092264491/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4126/5092264491_bb1cbb75a1.jpg" alt="Crowded Link train on Sunday" width="468" height="351" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) litlnemo (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Der &#8220;Lätsch&#8221; &#8211; also der unglückliche, mürrische Gesichtsausdruck &#8211; den ich bei vielen Pendlern sehe, hat also nichts damit zu tun, dass die Leute schlecht drauf sind oder sich ärgern, mich zu sehen. Sie wollen einfach ihre Gefühle nicht offenbaren. Genau so wie damals unsere Vorfahren, die Höhlenmenschen. Kein Wunder, wenn die Pendler heute mit zwei, drei fremden Mitreisenden im gleichen Abteil sitzen und alle sich in der intimen Zone des anderen befinden. Da werden Urinstinkte geweckt.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Was lernen wir daraus? Genau so wie viele Tiere, hat auch der Mensch Distanzzonen, in die er nicht einfach so jeden hinein lässt. Sobald eine fremde Person in die intime Zone tritt, wird ein von Geburt an in unserem Körper programmierter Automatismus abgespielt. Wir versuchen dann unter anderem, unsere Emotionen zu verbergen. Das tun wir schon seit Jahrtausenden, deshalb fällt es uns so schwer, dieses Verhalten einfach abzulegen.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Concert Crowd (Osheaga 2009) - 30000 waiting for Coldplay by Anirudh Koul, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/anirudhkoul/3786725982/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2618/3786725982_b0ea8bfb3a.jpg" alt="Concert Crowd (Osheaga 2009) - 30000 waiting for Coldplay" width="468" height="162" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Anirudh Koul (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Wer mehr über dieses Thema und andere Dinge rund um Körpersprache erfahren möchte, dem empfehle ich das Buch <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/14242470-1/buch/the-definitive-book-of-body-language.html)" target="_blank"><em>The Definitive Book of Body Language</em></a> von <a href="http://www.peaseinternational.com/">Allan &amp; Barbara Pease</a>. (Im Moment nur auf Englisch erhältlich. Ein deutsches Buch zum gleichen Thema empfehle ich weiter unten.) Aus der Beschreibung:</p>
<blockquote><p>Allan and Barbara Pease are the internationally renowned experts in human relations and body language, whose 20 million book sales have turned them into household names worldwide.</p>
<p>People&#8217;s body language often reveals that what they say is very different from what they think or feel.</p>
<p>Revealed in this book:</p>
<ul>
<li>How to make a positive impression on others</li>
<li>How to tell if someone is lying</li>
<li>How to get co-operation from other people</li>
<li>How to interview and negotiate successfully</li>
<li>How to choose a partner</li>
</ul>
</blockquote>
<p><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/14242470-1/buch/the-definitive-book-of-body-language.html)" target="_blank">Hier kannst du <em>The Definitive Book of Body Language</em> bestellen&#8230;</a></p>
<p>Wer lieber ein Buch auf deutsch lesen möchte, dem empfehle ich <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/16147157-1/buch/gefuehle-lesen.html)" target="_blank"><em>Gefühle lesen &#8211; Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren</em></a> von <a href="http://www.paulekman.com/">Paul Ekman</a>. Ich habe dieses Buch vor einiger Zeit in der englischen Originalfassung gekauft, als es die deutsche Edition noch nicht gab. Hier ein Auszug aus dem deutscen Klappentext:</p>
<blockquote><p>&#8220;Niemand auf der Welt hat Gesichtsausdrücke so intensiv untersucht wie Paul Ekman. In Gefühle lesen präsentiert er &#8211; klar, lebhaft und leicht zugänglich &#8211; seine faszinierenden Beobachtungen über die offenen und versteckten Ausdrücke von Gefühlen, denen wir Tag für Tag Hunderte von Malen begegnen, die wir aber so oft falsch verstehen oder gar nicht wahrnehmen. Seit Darwins Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei den Menschen und den Tieren hat es kein derart breit angelegtes und einsichtsreiches Buch mehr zu diesem Thema gegeben.&#8221;<br />
<em>Oliver Sacks, Autor<br />
</em></p>
<p>&#8220;Paul Ekman hat mit Gefühle lesen ein wunderbares Buch vorgelegt, das helfen möchte, Emotionen richtig zu erkennen und zu interpretieren.&#8221;<br />
<em>Gehirn und Geist</em></p>
<p>&#8220;Ein Buch zum Verstehen. Ein Buch, das Mann und Frau lesen sollten.&#8221;<br />
<em>Amazon.de</em></p>
<p>&#8220;US-Psychologe Paul Ekman, Pionier der Mimikforschung, eröffnet mit seinem neuen Buch Gefühle lesen allen die Chance, Gefühle besser zu verstehen.&#8221;<br />
<em>Hamburger Abendblatt</em></p>
<p>&#8220;Ein herausragendes Beispiel populärwissenschaftlicher Literatur.&#8221;<br />
<em>New Scientist</em></p>
<p>&#8220;Gefühle lesen wird jeden Leser emotional intelligenter machen.&#8221;<br />
<em>Daniel Goleman, Autor von Emotionale Intelligenz</em></p>
<p>Befinden wir uns im Würgegriff unserer Gefühle? Oder vermögen wir unsere Emotionen zu kontrollieren? Spüren wir, wenn wir emotional werden, und spüren wir es rechtzeitig? Wie kündigt sich eine emotionale Reaktion in unserem Inneren an? Und sehen andere, was in uns vorgeht? Verrät uns das Gesicht unseres Gegenübers, was er oder sie gerade empfindet? Interpretieren wir Gefühlsausdrücke richtig? Und wie leicht lassen wir uns täuschen? Können wir lernen, unausgesprochene Gefühle bei uns und bei anderen sensibler wahrzunehmen und in angemessener Weise mit dieser Information umzugehen? So viele Fragen – und so wichtig für unser tägliches Miteinander.</p>
<p>Der renommierte Psychologe Paul Ekman entfaltet in diesem Buch ein faszinierendes Panorama der Erkenntnisse aus der Emotions- und Gesichterforschung. Er erläutert, wie Gefühle entstehen und wie sie sich in unserer Mimik äußern. Und er zeigt, wie wir dieses Wissen in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen praktisch anwenden können. Damit ist sein Buch beides: eine spannende Reise in ein facettenreiches Forschungsfeld und ein Leitfaden für einen bewussteren Umgang mit den eigenen Gefühlen und den Emotionen anderer.</p></blockquote>
<p><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/16147157-1/buch/gefuehle-lesen.html)" target="_blank">Hier kannst du <em>Gefühle lesen</em> bestellen&#8230;</a></p>
<p>Wie fühlst du dich, wenn du in einer grossen Menschenmasse bist? Was beobachtest du dabei bei anderen Leuten? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die DB, der Schnee und SBB Cargo</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/12/23/die-db-der-schnee-und-sbb-cargo/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 06:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Personenzug bleibt in der Nähe von Fulda stehen. Laut Zugpersonal ist der Betrieb eingestellt. Doch dann kommen drei Güterzüge...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Europa und der Schnee. Kein gutes Gespann! Wir alle haben in den letzten Tagen die Berichterstattung über das Winterchaos in Europa mitverfolgt. Deshalb werde ich heute nicht auch noch über die zahlreichen Verspätungen auf dem Schienen, Zug- und Strassennetz berichten, sondern zuerst einfach ein paar Zitate und Links in einer kleinen Presseschau wiedergeben.</em></p>
<p><strong>Danach möchte ich ein witziges Erlebnis weitererzählen, welches ein Arbeitskollege kürzlich in Deutschland hatte. Das dürft ihr auf keinen Fall verpassen! ;-)</strong></p>
<p>Wenn ihr wollt, könnt ihr also getrost die kleine Presseschau überspringen und direkt zum Untertitel &#8220;Wir wissen es selber nicht&#8221; scrollen.</p>
<h3>Kleine Presseschau zum Thema SBB &amp; Deutsche Bahn</h3>
<p>&#8220;Nicht schon wieder!&#8221;, werden nun einige meiner sehr geschätzten Leserinnen und Leser denken. Aber sorry, ich kann es einfach nicht lassen:</p>
<p>Schnee und Eis? Für die Schweizer Bahn kein Problem. Während Deutschland mit der Kälte kämpft, zeigen die Eidgenossen, wie es geht. (…) Sicher, die Schweizer haben mehr Übung mit dem Schnee. Aber ist das schon alles? Warum geht dort, was hier nicht geht? (…) Und schließlich fahren Giger und seine Kollegen flächendeckend über die teuren beheizten Weichen, ihre Züge werden von speziellen „Taskforces“ gewartet. „Das ist an solchen Tagen matchentscheidend“, sagt Lokführer Giger.<br />
Weiterlesen: <a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Verkehrsminister-fordert-Notfahrplan/Winterwetter-fuer-die-Schweizer-Bahn-kein-Problem">Winterwetter für die Schweizer Bahn kein Problem</a></p>
<p>Es gäbe durchaus längerfristige Vorhersagen, denen man hier vielleicht Beachtung hätte schenken sollen. Das ganze sei eigentlich nicht verwunderlich und man hätte sich besser vorbereiten können.<br />
Weiterlesen: <a href="http://www.blick.ch/news/ausland/ist-es-denn-wirklich-so-schlimm-163058">Wir sind straffer organisiert</a></p>
<p>Der Schnee liegt hoch, der Zug aus dem Berner Oberland aber fährt pünktlich um 9.05 Uhr. (…) Alles kein Problem. Bis Lindau. (…) Hier endet die Verantwortung der Schweizer Bahn SBB und mit ihr die Pünktlichkeit, die Fahrt geht weiter mit der Deutschen Bahn, die mitten im Schneechaos steckt. (&#8230;) Die Rhätische Bahn etwa fährt mitten durch das Hochgebirge und ist fast immer pünktlich. &#8216;Wir sind an den Winter gewöhnt&#8217;, heißt es bei der SBB. Dazu gehört auch, dass die wichtigsten 7000 Weichen beheizt sind. Der Betrieb sei &#8216;beinahe militärisch organisiert&#8217;. (…) Kommt ein Zug aus Deutschland zu spät in die Schweiz, stellt die SBB schon mal einen eigenen Ersatz &#8211; um pünktlich zu sein.<br />
Weiterlesen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/v5538n/3800369/Puenktlich-in-der-Schweiz.html">Pünktlich in der Schweiz</a></p>
<p>Nun wird Kritik an der Branche laut: Weil seit Jahren an allen Ecken gespart wird, sei sie schlecht für Wettereinbrüche gerüstet. (…) Wir wollen, dass die Menschen möglichst schnell von A nach B kommen, und nehmen dabei in Kauf, dass die Verkehrssysteme hoch ausgelastet und bis an ihre Grenzen beansprucht werden. (…) Die Deutsche Bahn habe ausserdem Personenwagen verschrottet, um zu sparen, zitiert die FTD Karl-Peter Naumann vom Zugfahrerverband Pro Bahn. Diese würden nun fehlen, genauso wie ausreichend Heizungen an den Weichen. (…) Verkehrswissenschaftler Ahrens nennt als positives Gegenbeispiel das Verhalten der Schweizer Betriebe. «Die Schweizer Eisenbahn fährt zuverlässiger und günstiger nach dem Motto: so schnell wie nötig. Bei uns wird oft so schnell wie möglich gefahren, aber die Umsteigzeiten sind so eng vertaktet, dass Sie bei der kleinsten Störung den Anschlusszug verpassen», sagte er in der «Zeit».<br />
Weiterlesen: <a href="http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Spardruck-ist-schuld-am-Schneechaos/story/30154020">Spardruck ist schuld am Schneechaos</a></p>
<p>Es ist ja nicht so, dass nur wir Schweizer wissen, dass es im Winter schneit. Die Antwort ist, dass die DB keine Reserven haben. Keine Reserven im Fahrplan, keine beim Personal und auch keine beim Rollmaterial. (…) Der Börsengang ist meines Wissens vorerst auf Eis (na klar) gelegt, aber die Folgen sind möglicherweise schon spürbar. (…) In ausserordentlichen Situationen lässt man den Service lieber fallen, denn der kostet ja. (…) Ich glaube die deutsche und andere Regierungen sind zu beschäftigt den Bankern und anderen Wirtschaftsvertretern den A&#8230; äh, oh, keine Anzeige riskieren &#8230; also ihnen wohlzutun.<br />
Weiterlesen: <a href="http://tinus-welt.blogspot.com/2010/12/fragen-im-schnee.html">Fragen im Schnee</a></p>
<p>Bahn.de: &#8220;Wir setzen alles ein an Zügen, was wir haben&#8221; // Bei den SBB würde mich so was beruhigen, bei der DB klingt das bedrohlich&#8230;<br />
Tweet von <a href="http://twitter.com/#!/FlohEinstein/status/16844709230022656">FlohEinstein auf Twitter</a></p>
<p>Klar, auch bei der SBB läuft nicht immer alles rund und ab und zu haben auch wir mit dem Schnee zu kämpfen. Eingefrorene Weichen und solches Zeugs, das gibt es auch bei uns. Ich selber war vorletztes Jahr auch davon betroffen. Aber bisher haben wir &#8211; so denke ich &#8211; den Winter ganz gut bewältigt. Hoffen wir, dass es in den nächsten drei Monaten auch noch so bleibt.</p>
<h3>Wir wissen es selber nicht</h3>
<p><em>Kommen wir nun zu der kleinen Anekdote, die mir von einem SBB-Arbeitskollegen zugetragen wurde:</em></p>
<p>Es begab sich in einem Fernverkehrszug der Deutschen Bahn in der Nähe von Fulda. Der Zug ist urplötzlich zum Stehen gekommen an einer Stelle, an der weit und breit kein Bahnhof zu sehen ist.</p>
<p>Stehende Züge muss man in Deutschland nicht mit der Lupe suchen. Dementsprechend ruhig bleiben die Fahrgäste.</p>
<p>Nach nur einer Viertelstunde kommt dann auch schon die Durchsage: <strong>&#8220;Wegen diverser Störungen ist der Betrieb vorübergehend eingestellt.&#8221;</strong> Das hört sich viel versprechend an.</p>
<p>Der Betrieb ist eingestellt. Das heisst wohl, dass der Zug momentan nicht weiterfahren wird. Und dass alle anderen Züge in der Gegend momentan auch nicht fahren. So würde man es wohl verstehen.</p>
<p>Doch siehe da, nach einer Viertelstunde <strong>kommt ein Güterzug entgegen</strong>. Die Lok dieses Zuges ist blau-rot lackiert und mit weisser Farbe beschriftet. Wurde der Betrieb wieder aufgenommen? Es scheint so, denn nach weiteren zwanzig Minuten <strong>fährt noch ein Zug vorbei</strong>, wieder mit einer blau-rot-weissen Lok. Das lässt Gutes ahnen.</p>
<p>Wir befinden uns immer noch mitten im Nirgendwo, in der Nähe von Fulda, als weitere zehn oder fünfzehn Minuten später schon <strong>wieder ein solcher Güterzug</strong> vorbei fährt, diesmal von der anderen Richtung her.</p>
<p>Kurz darauf wendet sich der Zugchef per Lautsprecher genervt an die Fahrgäste:</p>
<p><strong>&#8220;Fragen Sie uns nicht, wieso die SBB Cargo fährt und wir nicht. Wir wissen es selber nicht!&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a title="bei Salzbergen 18.03.10 by F. Straubinger 2, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/straubinger2/4444027758/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4023/4444027758_db23359851.jpg" alt="bei Salzbergen 18.03.10" width="468" height="312" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) F. Straubinger 2 (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>SALES! Günstig wie nie nach Paris, London und Brüssel</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/12/22/sales-guenstig-wie-nie-nach-paris-london-und-bruessel/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/12/22/sales-guenstig-wie-nie-nach-paris-london-und-bruessel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 06:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Für wenig Geld nach Paris, London und Brüssel! Heute gibt es auf schweizweit.net ein richtiges Schnäppchen für meine Leserinnen und Leser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Regelmässige Leser von schweizweit.net wissen: Ich bin schon seit langem begeistert vom TGV Schweiz &#8211; Paris und als Affiliate-Partner von TGV-europe.com erzähle ich gerne immer wieder, was es momentan gerade für Schnäppchen gibt. So auch heute.</p>
<p>Im Gegensatz zu früheren Aktionen geht es heute aber nicht nur um <strong>Paris</strong>, sondern es gibt auch <strong>spottbillige Tickets</strong> nach <strong>London</strong> und <strong>Brüssel</strong>!</p>
<p>Bereits <strong>ab CHF 54.- pro Person</strong> und Weg quer durch Europa, das gibt es nicht alle Tage. Nutzt also die Chance und sucht eure nächste Europa-Reise aus, denn so rasch werdet ihr sie nicht mehr zu diesen tiefen Preisen kriegen. Deshalb sei mir heute ein bisschen &#8220;Werbung&#8221; für den TGV erlaubt. :)</p>
<p>Wenn ihr im <strong>Januarloch</strong> möglichst wenig Geld für eure Reisen ausgeben möchtet, rate ich euch zu diesen Destinationen:</p>
<h3>Ab CHF 54.- nach Paris</h3>
<p>Paris gilt nicht umsonst als die Hauptstadt der Mode. Vom Boulevard Haussmann mit seinen grossen Kaufhäusern über die Designerläden des Marais bis hin zu den schicken Boutiquen der Rue Montorgueuil: Überall liegt Mode in der Luft. Und wer sich für gutes Essen ebenso begeistert wie für Mode, für den ist Paris immer eine Reise wert!</p>
<p>Wer ein <a href="http://schweizweit.net/2009/05/19/gunstige-und-gute-restaurants-in-paris/">günstiges Restaurant in Paris</a> sucht, ist im <strong><em>Le Refuge des Fondus</em></strong> übrigens genau richtig. Einfach auf den Link klicken und meinen Erfahrungsbericht lesen.</p>
<p>Auf was wartest du noch? Ab geht&#8217;s mit dem <a href="http://schweizweit.net/2010/07/15/der-neue-tgv-lyria-vorteile-1-klasse-service-neue-angebote/">TGV nach Paris</a>, in die Stadt der Liebe! Und vielleicht liegt dort auch noch ein Abstecher ins <a href="http://schweizweit.net/2009/04/23/mit-dem-tgv-nach-paris-und-ins-disneyland/">Disneyland Paris</a> drin, auch bekannt als <a href="http://schweizweit.net/2009/04/23/mit-dem-tgv-nach-paris-und-ins-disneyland/">&#8220;Eurodisney&#8221;</a>.</p>
<p><center><script type="text/javascript">
var uri = 'http://impch.tradedoubler.com/imp?type(js)g(16748534)a(1409578)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);
document.write('<sc'+'ript type="text/javascript" src="'+uri+'" charset="ISO-8859-1"></sc'+'ript>');
</script></center></p>
<h3>Ab CHF 75.- nach London</h3>
<p>Als entschieden weltoffene Anhängerin der verschiedensten Trends hat London für die exquisite Eleganz von Harvey Nichols ebenso viel übrig wie für die verrücktesten Modeschöpfungen. Exzentrisches in Camden, Vintage und Designermode in Portobello, Prêt-à-porter und schicke Boutiquen um die Carnaby Street… Hier ist jeder Stil vertreten!</p>
<p>Ausserdem gibt es in London unzählige Museen und Sehenswürdigkeiten, die man einfach gesehen haben MUSS! Vom Riesenrad über Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett bis hin zum Buckingham Palace. Langweilig wird es hier nie!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(52498)a(1409578)g(16572580)url(http://topangebote.tgv-europe.ch/de/sales?rfrr=CH%3ABonsPlans%3Abons_plans%3Aaccueil_body_)"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/London.jpg" alt="" width="410" height="252" /></a></p>
<h3>Ab CHF 38.- gehts weiter nach Brüssel</h3>
<p>Weshalb nach Paris oder London gleich wieder zurück in die Schweiz? Ich empfehle eine <strong>Weiterfahrt nach Brüssel</strong>! Die gibt es bereits ab CHF 38.- (Paris &#8211; Brüssel) und ab CHF 75.- (London &#8211; Brüssel).</p>
<p>Die europäische Hauptstadt macht ihren Widersprüchen alle Ehre. Auf der einen Seite der diskrete Luxus der Avenue Louise, auf der anderen die verrückten Kreationen der In-Designer um die Halles Saint-Géry: Klassik trifft auf Moderne. Und das berühmte Manneken Pis wacht darüber mit schelmischem Blick.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(52498)a(1409578)g(16572580)url(http://topangebote.tgv-europe.ch/de/sales?rfrr=CH%3ABonsPlans%3Abons_plans%3Aaccueil_body_)"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Brssel.jpg" alt="" width="408" height="252" /></a></p>
<p><strong>Ich wünsche viel Vergnügen und eine angenehme Reise nach Paris, London und Brüssel!</strong></p>
<p><strong><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(52498)a(1409578)g(16572580)url(http://topangebote.tgv-europe.ch/de/sales?rfrr=CH%3ABonsPlans%3Abons_plans%3Aaccueil_body_)">Hier geht&#8217;s zur Preisanfrage&#8230;</a><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der öffentliche Verkehr im Jahr 2010</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/12/07/der-offentliche-verkehr-im-jahr-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 10:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=7266</guid>
		<description><![CDATA[Ein kleiner Bus fährt die Zürcher Bahnhofstrasse hinauf. Solche privat betriebenen Busse gehören hier zum Stadtbild. Tausende davon fahren kreuz und quer durch Zürich und sammeln die Fahrgäste ein. Wer kein eigenes Auto hat, ist auf diese Busse angewiesen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ein kleiner Bus fährt die Zürcher Bahnhofstrasse hinauf. Solche privat betriebenen Busse gehören hier zum Stadtbild. Tausende davon fahren kreuz und quer durch Zürich und sammeln die Fahrgäste ein. Wer kein eigenes Auto hat, ist auf diese Busse angewiesen.</p>
<p>Die Haltestellen, Routen und Umsteigemöglichkeiten dieser Busse müssen eher erahnt und über mehrere Tage ausprobiert werden, als dass sie immer klar erkennbar wären. Feste Fahrpläne gibt es nicht.</p>
<p>Diese Busse sind der öffentliche Verkehr der Stadt Zürich. Im Jahr 2010.</p>
<p>Die Strassen der Stadt Zürich sind voll. Sehr voll. Abgaswolken der Autos und Busse bleiben überall hängen. Es stinkt. Manche Fahrer stürzen sich ohne mit der Wimper zu zucken in den dichtesten Verkehr. Quer über eine Kreuzung.</p>
<p>Die Minibusse werden von Cobradores begleitet. Andreas Hobi ist einer davon. Die Aufgabe dieser jungen Männer besteht darin, einerseits die Fahrkarten zu verkaufen, andererseits an der stets geöffneten Bustüre den Passanten den Streckenverlauf entgegen zu schreien; in der Hoffnung, dass sie mitfahren möchten.</p>
<p>Die Busfahrer sind sehr &#8220;sportlich&#8221; unterwegs. Deshalb gelten diese Zürcher Busse auch nicht als wirklich sicher. Offizielle Haltestellen gibt es im Grunde genommen nicht; die Busse halten überall, wo gerade jemand einsteigen möchte und kein Verkehrspolizist in der Nähe ist.</p>
<h3>Ein Blick auf Lima</h3>
<p>Natürlich ist der öffentliche Verkehr in Zürich nicht so chaotisch und unorganisiert, wie oben beschrieben.</p>
<p>Bevor ihr euch nun fragt, ob ich zuviel getrunken, in eine Indoor-Hanfplantage gefallen oder in der Klappsmühle gelandet bin: Ersetzt doch einfach das Wort &#8220;Zürich&#8221; durch &#8220;Lima&#8221;.</p>
<p>Denn das, was ich oben beschrieben habe, ist der öffentliche Verkehr in der peruanischen Hauptstadt Lima. Im Jahr 2010.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qodL9eGTkpU">http://www.youtube.com/watch?v=qodL9eGTkpU</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">(Falls das Video nicht angesehen werden kann, einfach <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qodL9eGTkpU" target="_blank">hier klicken&#8230;</a>)</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=zcWasneziKM">http://www.youtube.com/watch?v=zcWasneziKM</a></p>
</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p><a href="http://rosa.pe/2010/06/leben-in-peru-offentliche-verkehrsmittel/">Interessanter Artikel über den Verkehr in Peru&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bodensee-Therme Konstanz mit der SBB: Probleme im deutschen Bus</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/12/02/bodensee-therme-konstanz-mit-der-sbb-probleme-im-deutschen-bus/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/12/02/bodensee-therme-konstanz-mit-der-sbb-probleme-im-deutschen-bus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 13:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=7264</guid>
		<description><![CDATA[Im deutschen Konstanz, gleich nach der Grenze und direkt am Bodensee, liegt ein hochmodernes Wellnessbad mit Sauna, Thermal- und Freibad. Die Reise dorthin tritt man am besten mit der Bahn an. Das klappt hervorragend, aber Probleme gibt es manchmal im deutschen Bus. Darauf möchte ich in diesem Artikel eingehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Im deutschen Konstanz, gleich nach der Grenze und direkt am Bodensee, liegt ein hochmodernes Wellnessbad mit Sauna, Thermal- und Freibad. Die Reise dorthin tritt man am besten mit der Bahn an. Das klappt hervorragend, aber Probleme gibt es manchmal im deutschen Bus. Darauf möchte ich in diesem Artikel eingehen.</strong></p>
<p>Im Frühherbst dieses Jahres waren ich und meine Freundin in der <a href="http://railaway.sbb.ch/sport-erholung/wellness/bodensee-therme-konstanz-d/">Bodensee-Therme Konstanz</a>. Wir haben schon einiges gesehen, vom <a href="http://www.alpamare.ch/">Alpamare</a> über das <a href="http://www.resortragaz.ch/de/home/tamina-therme/">Thermalbad Bad Ragaz</a>, <a href="http://www.bernaqua.ch/">Bernaqua</a>, <a href="http://schweizweit.net/2010/06/01/ist-das-aquabasilea-einen-besuch-wert/">AquaBasilea</a> und <a href="http://www.lidolocarno.ch/de/13/default.aspx">Lido Locarno</a> bis hin zu <a href="http://www.kurzentrum.ch/soleuno.html">Sole Uno</a>. Und wenn man alle diese Bäder mal vergleicht, schneidet die Bodensee-Therme ganz gut ab.</p>
<p>Das hier soll jetzt aber kein Erfahrungsbericht zum Konstanzer Bad sein, sondern auf etwas ganz anderes eingehen.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Konstanz Bahnhof by SimoRRR, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/simorrr/2289840202/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2155/2289840202_89f13d8b88.jpg" alt="Konstanz Bahnhof" width="468" height="323" /></a></p>
<p>Unsere Reise zu der Bodensee-Therme klappte ganz gut. Zwar fuhr uns (trotz pünktlicher Ankunft mit dem Zug) der Bus direkt vor der Nase weg, aber im Bewusstsein, dass wir uns in einem Land befinden, in welchem der ÖV bei weitem nicht so gut funktioniert wie in der Schweiz, blieben wir relativ gelassen und warteten halt eine halbe Stunde. Nicht in jedem Land ist es selbstverständlich, dass die verschiedenen Verkehrsträger gegenseitig die Anschlüsse abwarten.</p>
<p>Weil wir genau wussten, welchen Bus wir nehmen müssen, stiegen wir dann einfach ein und fuhren zum Bad. Und am Abend wieder zurück.</p>
<p>Andere Reisende hingegen sind nicht ganz so ÖV-erfahren wie wir und fragen sicherheitshalber beim Busfahrer nach. Und da fangen die Probleme an.</p>
<p><strong>Als Reisezugbegleiter der SBB fahre ich regelmässig nach Konstanz. Immer mal wieder habe ich dann auch Reisende im Zug, die von der Bodensee-Therme kommen. Und schon mindestens vier Mal haben die mich auf ein Problem aufmerksam gemacht:</strong></p>
<p>Wenn man mit einem Railaway-Kombibillett (Anreise + Eintritt) in die Bodensee-Therme möchte, wird das Billett anscheinend immer mal wieder vom Fahrer als nicht gültig anerkannt. Die mir geschilderten Situationen waren dabei immer ähnlich: <em>&#8220;Ich war mir nicht sicher, ob dies der richtige Bus ist. Deshalb fragte ich den Busfahrer. Ich zeigte ihm mein Billett und fragte, ob dies der richtige Bus 5 zu der Bodensee-Therme sei. Er sagte mir, dass dieser Bus 5 dorthin fahre, ich aber noch nachlösen müsse, da die Zonen nicht stimmen.&#8221;</em></p>
<p>Meine geschätzten Leser, diese Auskunft ist DEFINITIV falsch!</p>
<p>Der Bus Nummer 5, welcher zu der Therme fährt, ist im Kombibillett inbegriffen! Das wissen auch die Buskontrolleure, nur die Fahrer haben (noch) keine Ahnung. Nun gut, die sind ja auch zum fahren angestellt und nicht zum studieren…</p>
<p>Will heissen: Wenn ihr in eine Stichkontrolle kommt, ist alles in Ordnung. Euer Billett ist dann gültig. Wenn ihr beim Einsteigen den Fahrer fragt, bezahlt ihr einfach doppelt. Einmal in der Schweiz (zu recht) und einmal beim Fahrer (zu unrecht).</p>
<p>Auf dem Railaway-Kombi steht deutsch und deutlich, dass der Bus Nr. 5 ab Marktstätte bis Bodensee-Therme gültig ist. Und übrigens auch wieder retour! (Auch das wusste der Fahrer in einem mir geschilderten Fall nicht…)</p>
<p>Wenn ihr also im Besitz eines Railaway-Kombis seid und der Fahrer sagt, dies sei nicht gültig: Forget about it! Bei einer Stichkontrolle habt ihr nichts zu befürchten.</p>
<h3>Busfahrer sind nicht per se schlecht</h3>
<p>Wenn ich oben schreibe, dass die Busfahrer zum fahren angestellt sind und nicht zum studieren, dann bezieht sich dies ausschliesslich und allein auf die Fahrer des Konstanzer Bus Nr. 5.</p>
<p>Bei vielen anderen Verkehrsbetrieben im deutschsprachigen Raum und somit auch in der Schweiz ist dies anders. Wer in Zürich in einen VBZ-Bus einsteigt, kann grundsätzlich immer den Fahrer fragen und erhält eine kompetente Auskunft.</p>
<p>Die meisten Verkehrsbetriebe in der Schweiz bilden ihre Mitarbeiter auch in Tariffragen aus. In Konstanz &#8211; anscheinend &#8211; nicht.</p>
<p style="text-align: right;"><font size="1">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) simoRRR (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</font></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Changi-Flughafen: So wartet man gerne!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/11/18/changi-flughafen-so-wartet-man-gerne/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 10:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Artikel über die Möglichkeiten, im Changi-Airport die Wartezeit zu überbrücken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Warten.</strong> Etwas, dass die meisten Leute nicht wirklich gerne tun. <strong>Warten heisst:</strong> Nicht vorwärts kommen. Ich hasse dieses Gefühl! <strong>Ich warte nicht gerne.</strong></p>
<p>Glücklicherweise funktioniert der öffentliche Verkehr in der Schweiz so hervorragend, dass wir selten warten müssen. Ok, manchmal ist ein Zug verspätet. Aber im Fernverkehr kommt das nur selten vor und bei den S-Bahnen gibt es einen engen Takt, so dass man deswegen nur sehr selten einen Termin verpasst.</p>
<p>Und dann das Umsteigen in den Knotenbahnhöfen: Ein Traum! Vielleicht sind sich viele von uns dessen nicht mehr bewusst, aber selbstverständlich ist es nicht, dass selten länger als 10-15 Minuten von der Ankunft eines Zuges bis zur Abfahrt eines Anschlusszuges verstreichen. Dies ist eine Eigenheit des <a href="http://schweizweit.net/2008/10/23/fahrplanwunder-bei-der-sbb/">Schweizer Taktfahrplans</a>. Wir müssen nicht lange auf den Anschlusszug warten.</p>
<p>In vielen Ländern (bereits in Deutschland fängt es an) wartet man ohne weiteres auch mal 30 oder mehr Minuten bis zur Abfahrt eines Anschlusszuges.</p>
<p>Also nochmals: Wir müssen in der Schweiz selten wirklich lange warten.</p>
<p>Und wenn doch: Für die Kundinnen und Kunden mit 1. Klass-GA oder internationalen Erstklass-Billetten gibt es in Zürich die <a href="http://schweizweit.net/2009/03/17/mehr-informationen-uber-die-1-klasse-lounge-der-sbb-in-zurich-hb/">SBB Lounge</a>. Internetzugang, kostenlose Getränke, Zeitungen und Zeitschriften und ein Info-Schalter. Das kann sich sehen lassen.</p>
<h3>Warten im Changi-Flughafen (Singapur)</h3>
<p>Im Vergleich zum Service im <a href="http://www.changiairport.com/">Changi-Flughafen</a> jedoch ist dies nichts.</p>
<p>Damit will ich jetzt aber keinen Vergleich zwischen einem Bahnhof und einem Flughafen machen. Das wäre, als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen. Ich wollte euch einfach mal erzählen, was den Reisenden im Changi-Flughafen geboten wird, um ihre Wartezeit zu überbrücken.</p>
<p>In der Liste der <a href="http://www.changiairport.com/in-transit/recommended-transfer-experiences">Recommended Transfer Experiences</a> kann man aus folgenden Kategorien auswählen:</p>
<ul>
<li>2 bis 3 Stunden</li>
<li>3 bis 4 Stunden</li>
<li>4 bis 5 Stunden</li>
<li>Über 5 Stunden</li>
</ul>
<p>Nachdem man angeklickt hat, wie viel Zeit man im Flughafen verbringen wird, werden einem dann verschiedene &#8211; häufig kostenlose &#8211; Aktivitäten angeboten.</p>
<p>Meistens handelt es sich dabei um Aktivitäten, die man unverbindlich mal kurz testen kann, und, wenn es einem gefällt, für einen entsprechenden Geldbetrag in voller Länge geniessen kann. (Zum Beispiel Massagen.)</p>
<p>Ein paar Beispiele:</p>
<p><strong>2 bis 3 Stunden</strong></p>
<ul>
<li> 15 Minuten kostenlos im Internet surfen</li>
<li> 20 Minuten Spaziergang im weltweit ersten Schmetterlings-Garten in einem Flughafen</li>
<li> 15 Minuten kostenlose Fussmassage</li>
</ul>
<p><strong>3 bis 4 Stunden</strong></p>
<ul>
<li> 30 Minuten Fisch-Mikro-Massage-Therapie</li>
<li> Kurze Dusche</li>
<li> 30 Minuten kostenlos Xbox 360 oder PlayStation®3 spielen</li>
</ul>
<p><strong>4 bis 5 Stunden</strong></p>
<ul>
<li> Ein paar Runden im Dach-Swimmingpool schwimmen</li>
<li> Kostenlos einen Blockbuster Film im Flughafen-Kino schauen</li>
</ul>
<p><strong>Über 5 Stunden</strong></p>
<ul>
<li> Kostenlose Stadtführung in Singapur</li>
<li> Kurzes Nickerchen in einer überwachten und sicheren Ruhezone</li>
</ul>
<p>Das nenn ich doch mal Service!</p>
<p>Mein nächster Flug führt mich aber nicht nach Singapur, sondern mit Emirates nach Dubai und von dort geht es weiter zum Flughafen Bandaranaike in der Nähe von Colombo.</p>
<p>Zwar werde ich mich beim Umsteigen in Dubai nicht ganz so toll erholen können wie in Singapur, aber dafür ist es dann im <a href="http://www.clubbentota.com/">Club Bentota</a> umso schöner, erholsamer und der Schweizer Alltag ist gaaanz weit weg! ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unstoppable (Ausser Kontrolle) &#124; Deutsche Review</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/11/16/unstoppable-ausser-kontrolle-deutsche-review/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 10:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Zug, beladen mit brennbaren Flüssigkeiten und giftigen Chemikalien gerät durch Fehler zweier Rangiermitarbeiter in Bewegung. Führerlos schiesst er mit über 112 Kilometer pro Stunde durch den Bundesstaat Pennsylvania.

Das Eisenbahnunternehmen AWVR (Allegheny and West Virginia Railroad) weiss: Erreicht der Zug mit dieser Geschwindigkeit die Stadt Stanton, wird er dort in einer engen Kurve auf einem Viadukt entgleisen und es wird zu einer Katastrophe kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Ein Zug, beladen mit brennbaren Flüssigkeiten und giftigen Chemikalien gerät durch Fehler zweier Rangiermitarbeiter in Bewegung. Führerlos schiesst er mit über 112 Kilometer pro Stunde durch den Bundesstaat Pennsylvania.</strong></p>
<p><strong>Das Eisenbahnunternehmen AWVR (Allegheny and West Virginia Railroad) weiss: Erreicht der Zug mit dieser Geschwindigkeit die Stadt Stanton, wird er dort in einer engen Kurve auf einem Viadukt entgleisen und es wird zu einer Katastrophe kommen.</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=kDvakZctLtY">http://www.youtube.com/watch?v=kDvakZctLtY</a></p>
</p>
<p>Ob das Unglück verhindert werden kann und welche Schwierigkeiten es unterwegs zu meistern gibt, sei in diesem Artikel nicht verraten. Ich will ja nicht die ganze Spannung weg nehmen. ;-)</p>
<p>Gerne aber erzähle ich euch ganz kurz, in wenigen Sätzen, wie ich den Kinofilm fand, ob ich ihn weiter empfehlen kann und welche Hintergründe und Anekdoten es zum Film gibt.</p>
<h3>Sehenswert! Nicht nur für Bahnfans</h3>
<p>Schon lange habe ich keinen Film mehr gesehen, der die Spannung so toll über die ganze Laufzeit halten konnte. Sehr rasch ist man in der Story drin und bleibt bis zum Schluss gefesselt.</p>
<p>Dieser Streifen gehört definitiv nicht zu den Filmen, welche viele Handlungsstränge parallel laufen lassen. Es gibt eigentlich nur zwei Handlungsstränge: Die Ereignisse &#8220;da draussen&#8221;, rund um den führerlosen Zug, und die Entscheidungen in der Zentrale. Aufgelockert wird die Story mit Ausschnitten aus News-Sendungen.</p>
<p>Fachbegriffe sucht man in diesem Film nahezu vergebens. Deshalb ist der Streifen nicht nur für Bahnfans, sondern auch für alle anderen Liebhaber des Action-Genres äusserst empfehlenswert!</p>
<p>Ich kann euch also nur raten: Schaut euch den Film an!</p>
<h3>Interessante Hintergründe</h3>
<p>Der ganze Film kostete in der Produktion 100 Millionen Dollar. 20th Century Fox wollte die Produktionskosten sogar auf 90 Millionen Dollar drücken, was mit tieferen Gagen für die Schauspieler verbunden gewesen wäre. Daraufhin sprang Denzel Washington ab. Nach einem neuen Angebot war er wieder mit von der Partie.</p>
<p>Gedreht wurde hauptsächlich an diversen Orten im Bundesstaat Pennsylvania, hauptsächlich in Pittsburgh. Die Filmszenen mit dem Hooters-Restaurant wurden in Monroeville mit 10 Hooters Girls aus allen Regionen der USA gedreht.</p>
<h3>Nach wahren Ereignissen</h3>
<p>Der Film beruht auf den Ereignissen rund um den Zug CSX 8888 im Bundesstaat Ohio. Im Jahre 2001 verliess ein Zug die Station Walbridge und fuhr 106 Kilometer führerlos durch den Nordwesten des Staates Ohio.</p>
<p>Zwei Waggons enthielten tausende Liter geschmolzenes Phenol, ein giftiger Bestandteil von Farbstoffen. Während zwei Stunden war der Zug mit Geschwindigkeiten bis 75 km/h unterwegs.</p>
<p>Schlussendlich konnte ein zweiter Zug an den führerlosen Zug ankuppeln und ihn langsam abbremsen. Als der Zug nur noch mit 17 km/h fuhr, sprang ein Mitarbeiter des Unternehmens auf und brachte den Zug knapp vor Kenton, Ohio zum Stehen.</p>
<h3>Es gab tatsächlich eine Entgleisung!</h3>
<p>Viele Schaulustige dachten, es gehöre zum Film. Doch so war es nicht. Am Samstag, 21. November 2009 entgleiste bei den Dreharbeiten zu Unstoppable &#8220;aus Versehen&#8221; ein Zug.</p>
<p>Geschehen ist dies in Bridgeport, Belmont County. Verletzt wurde niemand, aber die Dreharbeiten wurden für den ganzen Samstag gestoppt.</p>
<h3>Die Darsteller</h3>
<ul>
<li>Denzel Washington als Frank Barnes (Lokführer)</li>
<li>Chris Pine als Will Colson (Zugführer)</li>
<li>Rosario Dawson als Connie Hooper (Zugverkehrsleiterin)</li>
<li>Kevin Dunn als Galvin (Boss von Connie Hooper)</li>
<li>Ethan Suplee als Dewey (Rangiermitarbeiter)</li>
<li>Jessy Schram als Darcy Colson (Frau von Will Colson)</li>
<li>Jeff Wincott als Jesse Gordon (Bruder von Will Colson)</li>
<li>Michael Shatzer als Tony (Bahmitarbeiter)</li>
<li>Elizabeth Mathis als Nicole (Tochter von Frank Barnes, arbeitet im Hooters)</li>
<li>Meagan Tandy als Maya (Tochter von Frank Barnes, arbeitet im Hooters)</li>
<li>Lew Temple als Ned Oldham (Bahnmitarbeiter / Schweisser)</li>
<li>T. J. Miller als Gilleece</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weshalb uns Handyfonierer im Zug stören</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/11/09/weshalb-uns-handyfonierer-im-zug-storen/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/11/09/weshalb-uns-handyfonierer-im-zug-storen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 10:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Handyfonierer im Zug stören oft. Doch weshalb ist es so? Und weshalb stören die mehr als andere Leute, die im Zug ebenfalls sprechen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><blockquote><p><strong>Niemand will hören, wie Sie mit Ihrem Partner darüber streiten, wer schuld war am letzten Streit. Niemand will hören, wie Sie Ihrer besten Freundin Ihre Bindungsängste und Ihre notorischen Fehlgriffe bei der Sexualpartnerwahl klagen. Niemand will hören, wie Sie Ihren Mitarbeiter zusammenstauchen, was er sich eigentlich dabei gedacht habe und warum er nicht längst blablabla. Niemand will hören, wie clever Sie Ihre Put-Optionen gecasht haben und welche Win-win-Deals Sie in der Pipeline haben. Es will auch ganz bestimmt niemand hören, wie Sie Ihrem Schatzi Ihren ganzen langweiligen Tag nacherzählen. Wahrscheinlich interessiert es nicht mal das Schatzi.</strong><br />
<em>(Zitat: David Bauer, <a href="http://dasmagazin.ch/">Das Magazin</a>, <a href="http://itunes.apple.com/ch/app/das-magazin/id393297904?mt=8">iPad-Version</a>)</em></p></blockquote>
<p>Mitreisende, die im Zug telefonieren. Ein ewiges Streitthema.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Neue Bildsprache SBB by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4811885562/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4135/4811885562_bfd0c39383.jpg" alt="Neue Bildsprache SBB" width="468" height="312" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><em><span style="font-size: xx-small;">(Foto: SBB)</span></em></p>
<p style="text-align: left;">Die eine Seite findet es zutiefst unhöflich, wenn andere im Zug telefonieren. Die andere Seite hingegen hat das Gefühl, wenn sie nicht jetzt sofort im Geschäft oder zu Hause anrufe, gehe das Business bankrott und zu Hause werde die Scheidung eingereicht.</p>
<p>Und dabei übertreiben es doch ehrlich gesagt beide Seiten ein wenig. Weder soll das Telefonieren im Zug verboten werden, noch ist es immer überlebensnotwendig, gleich nach dem Mobile Phone zu greifen; manche Dinge kann man auch auf später verschieben.</p>
<p>Wenn jeder einfach nur die Telefonate führt, die <strong>WIRKLICH</strong> wichtig sind, gäbe es diese ewigen Streitereien nicht mehr. Oder aber der Telefonierende geht einfach rasch auf die Plattform im Eingangsbereich des Wagens. Dort stört er sehr wahrscheinlich niemanden.</p>
<h3>Aber warum nerven wir uns überhaupt über Handyfonierer im Zug?</h3>
<p>Forscher der Cornell University in Ithaca NY fanden heraus, dass Telefongespräche eine enorme Belastung für das Gehirn darstellen. Jedoch nicht für das Gehirn des Telefonierenden, sondern für jenes der Mithörenden! (Nachzulesen in der Fachzeitschrift &#8220;Psychological Science&#8221;)</p>
<p>Unser Gehirn kommt einfach nicht klar damit, nur einen Gesprächspartner zu hören. Das jedenfalls fanden die Forscher heraus.</p>
<p>Wenn sich in unserer Umgebung zwei Menschen miteinander unterhalten, hören wir das ganze Gespräch, beide Gesprächspartner. Unser Gehirn kann dem ganzen Gesprächsablauf folgen und mehr oder weniger auch schon vorhersagen, was der andere nun antworten, entgegnen oder fragen wird. Dadurch fällt es uns sehr leicht, nur mit &#8220;halbem Ohr&#8221; zuzuhören und dem Gesprächsverlauf doch noch zu folgen.</p>
<p>Wir können in solchen Situationen also ganz gut &#8220;abschalten&#8221; und doch noch zuhören.</p>
<p>Völlig anders sieht es aber aus, wenn jemand in unserer Gegenwart telefoniert. Dort hören wir nur einen Teil des Gesprächs. Unser Gehirn hat einerseits keine Möglichkeit, den Gesprächsverlauf vorherzusehen, andererseits bedeuten die plötzlich auftretenden Gesprächspausen einen Alarmzustand für unser Gehirn. Unser Oberstübchen wird sozusagen dazu gezwungen, dem Telefonierenden zuzuhören; ob wir wollen oder nicht, wir sind automatisch viel aufmerksamer, weil der Verlauf des Gesprächs absolut unvorhersehbar ist und unser Gehirn die Lücken selber auffüllen, beziehungsweise konstruieren muss.</p>
<p>Das Gehirn ist in einer Art Alarmbereitschaft.</p>
<blockquote><p><strong>[Talking on a cell phone] has a really profound effect on the cognition of people around you, and it’s not because they’re eavesdropping or they’re bad people. Their cognitive mechanism basically means that they’re forced to listen.</strong><br />
<em>Laureen Emberson, Cornell University</em></p></blockquote>
<p>Wir werden ganz einfach zum Zuhören gezwungen.</p>
<p>Laut der Studie ist es dreimal anstrengender, einem Telefonat zuzuhören, als einem kompletten Gespräch, bei welchem man beide Gesprächspartner hört.</p>
<p>Ich selber durfte das auch schon feststellen: Es fällt mir viel leichter, bei einer privaten Bahnreise ein Buch zu lesen, wenn im Abteil nebenan ein paar Leute miteinander sprechen, als wenn jemand telefoniert. Vielleicht geht es einigen von euch auch so.</p>
<h3>Nehmt doch einfach ein bisschen Rücksicht</h3>
<p>Deshalb mein Rat an die Bahnfahrenden (beider Seiten): Nehmt doch einfach ein wenig Rücksicht auf die Anderen. Macht nur Telefonate, die wirklich wichtig sind und akzeptiert auf der anderen Seite die Tatsache, dass sich gewisse Anrufe eurer Mitreisenden nicht aufschieben lassen und im Zug gemacht werden müssen.</p>
<p>Als Zufluchtsort für Ruhesuchende gibt es ansonsten nach wie vor in einigen Zügen in der 1. Klasse ein Ruheabteil.</p>
<p>Kleiner Tipp: Um anderen etwas mitzuteilen, gibt es in der heutigen Zeit viele Möglichkeiten nebst Handy-Gesprächen. Ich jedenfalls komme ganz gut zurecht mit Twitter, Facebook, WhatsApp, SMS und Mails, je nach Situation.</p>
<h3>Und übrigens:</h3>
<p>Die Forscher rund um die Studienleiterin Laureen Emberson fanden auch heraus, dass es für einen Autofahrer deutlich schwieriger ist, sich auf das Fahren zu konzentrieren, wenn sein Beifahrer telefoniert. Viel besser ist es für einen Autofahrer, wenn er den gesamten Sprachverlauf hört.</p>
<h3>Meinungen von schweizweit.net-Lesern auf Twitter und Facebook</h3>
<ul>
<li><a href="http://twitter.com/#!/wanisbunes/statuses/1563808971620352">@wanisbunes</a> meint: Wär (&#8230;) schön, wenn die Ruhezonenaufkleber (&#8230;) auch beachtet werden würden.</li>
<li><a href="http://twitter.com/#!/michu/statuses/1572544473726977">@michu</a> meint: &#8220;Solange damit nicht der ganze Zug unterhalten wird, ists mir egal.&#8221;</li>
<li><a href="http://twitter.com/#!/farbenstau/status/1572768093048832">@farbenstau</a> meint: &#8220;Die DB hat in manchen Wagen handyfreie Zonen, aber wenn man drauf hinweist, wird man blöd angepflaumt. 0 Durchsetzung durch DB.&#8221;</li>
<li><a href="http://twitter.com/#!/senfwurst/status/1735794591014912">@senfwurst</a> meint: &#8220;Handygespräche im Zug ist wie Facebookmeldungen für alle.&#8221;</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=722869832">Glen</a> meint: &#8220;Kommt immer darauf an, wie das passiert und wie lange. Eine Minute kurz angebunden und leise ist okay, aber wenn man 30min mit anhören muss, dass &#8220;min Süesse&#8221; eine Darmentzündung hat, geht das zu weit. Vorallem, wenn diese Person am anderen Ende des Zuges sitzt und ich es höre :)&#8221;</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/turbobratsche">Katharina</a> meint: &#8220;Es kommt auf die Lautstärke an.&#8221;</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1104878155">Martina</a> meint: &#8220;Ich kann es nicht ausstehen, v.a. diejenigen, die durch den ganzen wagen plärren und das zu jeder tageszeit.&#8221;</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/Christophgr">Christoph</a> meint: &#8220;Wenn es einigermassen diskret ist, ist das egal, aber wenn man dann den ganzen Wagen in einer unertragbaren Lautstärke beschallt (möglicherweise sogar noch so, dass man den Inhalt des Pdcasts welchen man gerade hört nicht mehr versteht) ist das nicht mehr normal.&#8221;</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/caneve">Alex</a> meint: &#8220;Es geht mich nichts an wer, wann, wo, was gemacht hat. Ich will es auch gar nicht wissen. Schreit es mir bitte nicht ins Ohr. Ich hoffe, irgendwann gibt es Handystörsender, die jedes klingelnde Handy in ÖV&#8217;s hardresetten lassen&#8230;&#8221;</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/demsra">Florian</a> meint: &#8220;Im Zug ist für mich öffentlicher Raum. Dass dort auch Kommunikation stattfindet ist doch einfach nur normal (auch wenn es keine Raucherabteile mehr gibt). Dass telefonierende Leute es in gewissen Fällen nervig sein können, ist klar. Trotzdem kein Grund sich darüber aufzuregen, schliesslich sind wir alle sehr ausgeglichen und lassen uns nicht von solchen Kleinigkeiten unterkriegen. Ausserdem haben wir alle schonmal im Zug telefoniert, ohne gleich in den Flüsterton zu wechseln!&#8221;</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/pgrumelli">Piero</a> meint: &#8220;Es kommt immer darauf an, &#8220;wie&#8221; telefoniert wird. Brüll ich quasi so ins Handy, damit auch der Letzte im Wagen weiss, dass ich morgen Abend mit der Person X in den ach so tollen Club Y gehe, dann nervt das gewaltig. Ich brauch auch nicht die gesamte Lebensgeschichte eines Menschen zu hören und deren Probleme, ob man jetzt Pasta oder doch eine Pizza essen sollte, interessieren mich erst recht nicht. (&#8230;) Hingegen sind kurze Terminabsprachen sicherlich OK, aber die ganze Vorstands- und oder sonstige Sitzungen brauchen nicht via Handy abgehalten werden. (&#8230;) Für jene, die sich nerven, wenn über belangloses telefoniert wird schlage ich folgendes vor: Kauft auch ein Diktiergerät und haltet es der betroffenen Person hin &#8211; und wartet auf deren Reaktion. (&#8230;) Am meisten nervt aber dennoch die Ortsfrage: &#8220;wo bisch?&#8221; oder &#8221; i bi grad im Zug&#8221; (haben wir andere Passagiere auch mitbekommen, dass wir im Zug sind). Für den anderen Gesprächsteilnehmer ist es in 95% der Fälle egal, wo sich der andere Teilnehmer befindet. (Natürlich gilt das nur für sinnvolle Telefongespräche)&#8221;</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1126803217">Michael</a> meint: &#8220;Wenn es bei normaler Lautstärke geschieht, so habe ich kein Problem damit. Hin und wieder kann es auch ganz amüsant sei da zuzuhören ;-). Störend empfinde ich nur den einen oder anderen Klingelton. Allgemein bevorzuge ich es wenn Handys auf lautlos gestellt sind (und praktiziere dies selbst auch so).&#8221;</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/SBBplayer">Olivier</a> meint: &#8220;Es gibt sowas wie Plattformen. Dort geht es auch ohne die anderen zu stören&#8230;&#8221;</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Zug, der deinen Namen trägt…</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/10/19/ein-zug-der-deinen-namen-tragt/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 09:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA["Auf Gleis 8 fährt ein, der Eurocity "Christian Hauser" nach Sargans, Landquart und Chur."

So oder ähnlich könnte es demnächst in Österreich tönen, wenn ein Zug einfährt. Kein Witz! Die ÖBB "vermietet" das Recht, die Züge nach einem bestimmten Namen zu taufen, an diverse Firmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>&#8220;Auf Gleis 8 fährt ein, der Eurocity &#8220;Christian Hauser&#8221; nach Sargans, Landquart und Chur.&#8221;</strong></p>
<p>So oder ähnlich könnte es demnächst in Österreich tönen, wenn ein Zug einfährt. Kein Witz! Die ÖBB &#8220;vermietet&#8221; das Recht, die Züge nach einem bestimmten Namen zu taufen, an diverse Firmen.</p>
<p>Beispiele, die genau so gebucht wurden und in Österreich verkehren:</p>
<ul>
<li> &#8220;Ihr Zug zur Therme Wien&#8221;</li>
<li> &#8220;Kufstein &#8211; Die Perle Tirols&#8221;</li>
<li> &#8220;Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang&#8221;</li>
<li> &#8220;Die österreichischen Rechtsanwälte&#8221;</li>
<li> &#8220;Aqua Dome &#8211; Tirol Therme Längenfeld&#8221;</li>
<li> &#8220;Wienerin &#8211; Das Frauenmagazin&#8221;</li>
<li> &#8220;Licht für die Welt&#8221;</li>
<li> &#8220;Telefon Seelsorge Ruf 142&#8243;</li>
<li> &#8220;La Redoute &#8211; Modetrends&#8221;</li>
<li> &#8220;Europäischer Computer Führerschein&#8221;</li>
<li> &#8220;Karriere beim Heer&#8221;</li>
<li> &#8220;auslandssemester-info.at&#8221;</li>
</ul>
<p>Diese Namen habe ich nicht erfunden. Züge mit diesen Namen verkehren ab Dezember 2010 in Österreich. Manche aber auch schon heute.</p>
<p>Ich spreche hier nicht von Werbung auf den Lokomotiven, <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/agenturen-ticker/Welcher-Werbetraeger-ist-84-Tonnen-schwer/story/11423857">wie es zum Beispiel die SBB macht</a>. Und auch nicht von der Möglichkeit, einer <strong>Lokomotive</strong> einen Namen zu geben. Nein, mit der so genannten &#8220;Zugpatronanz&#8221; wird das Recht vergeben, fahrplanmässige <strong>Zugsverbindungen</strong> benennen zu dürfen. Nicht erlaubt sind einzig anstössige Bezeichnungen sowie Namen von lebenden Personen oder politischen Parteien. Einen Eurocity &#8220;Christian Hauser&#8221; wird es also nicht geben. Noch nicht.</p>
<p>Im Preis inbegriffen: Der Name des Zuges wird bei jeder (!) Lautsprecherdurchsage am Bahnhof durchgegeben.</p>
<p><strong>&#8220;Nächste Abfahrt ab Gleis 5: Eurocity &#8220;Media Markt Wien &#8211; Ich bin doch nicht blöd&#8221; nach Wien und Salzburg.&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Wie begrüssen Sie im Eurocity &#8220;Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang&#8221; nach Feldkirch, Innsbruck, Wien, und wünschen Ihnen eine angenehme Reise.&#8221;</strong></p>
<p>Herrliche Zeiten kommen da auf unsere östlichen Freunde zu!</p>
<p>Selbstverständlich wird der Name jeweils auch bei der Fahrplanabfrage im Internet, auf den Anzeigetafeln am Bahnhof und in der Reisebegleiter-Broschüre im Zug aufgeführt.</p>
<p>Ich hoffe stark, sehr stark, dass es so etwas in der Schweiz nie geben wird!</p>
<p>Es ist in Ordnung, wenn man einen Zug &#8220;Doris Leuthard&#8221; nennt. Oder nach einer touristischen oder geografischen Region. Es hört aber dort auf, wo ganze Zugsverbindungen Namen von Webseiten oder Firmen erhalten, die mit der Bahn nichts am Hut haben. Völliger Blödsinn ist es, wenn die Zugsverbindung einen Werbeslogan enthält.</p>
<p>Oder wollen wir wirklich einen Intercity Zürich &#8211; Bern mit Namen &#8220;Manor &#8211; Donnons du style à la vie&#8221;?</p>
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		<item>
		<title>“Diese Haltestelle dient ausschliesslich als therapeutische Massnahme!”</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/10/12/diese-haltestelle-dient-ausschliesslich-als-therapeutische-massnahme/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 09:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Habt ihr gewusst? Es gibt Bushaltestellen, an denen nie ein Bus halten wird. Und trotzdem sind diese Haltestellen von grosser Bedeutung für bestimmte Menschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Habt ihr gewusst? Es gibt Bushaltestellen, an denen nie ein Bus halten wird. Und trotzdem sind diese Haltestellen von grosser Bedeutung für bestimmte Menschen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Schein-Bushaltestelle_0006.jpg" alt="" width="449" height="299" /></p>
<p>Wenn ihr dieses Bild betrachtet, was fällt euch dabei ein? Vermutlich das Gleiche, wir mir am Anfang: &#8220;Dies ist eine ganz normale Haltestelle.&#8221;</p>
<p>Tatsächlich ist dieses Wartehäuschen von den Kölner Verkehrsbetrieben und der Firma JC Decaux hingestellt worden. (JC Decaux ist ein international tätiges Unternehmen, das sich unter anderem auf die Aufstellung, Instandhaltung und Pflege von Bushaltestellen spezialisiert hat und in der Schweiz als APG bekannt ist.)</p>
<p>Das spezielle an dieser Haltestelle mit der Bezeichnung <em>Riehler Heimstätten</em>: Hier wird nie ein Bus halten. Es ist eine so genannte <em>Pseudo-Haltestelle</em>, oder auch <em>Phantom-Haltestelle</em> genannt.</p>
<p>Ausgestattet mit einem Haltestellenschild (grünes H auf gelbem Grund), einem ausgehängten Fahrplan (nicht auf dem Bild zu sehen), zwei Sitzbänken und einem Werbeplakat hat dieses Wartehäuschen eine ganz andere Bedeutung.</p>
<p>Es steht nämlich direkt neben einem Kölner Pflegeheim und wird in Zusammenhang mit Demenzkranken eingesetzt. Menschen, die an Demenz erkrankt sind, leiden oft unter einer Störung des Kurzzeitgedächtnisses. Das hat zur Folge, dass sie je länger je mehr in der Vergangenheit leben.</p>
<p>Somit wollen sie in die alte vertraute Umgebung zurück und alten Ritualen folgen. Sie wollen also weg vom Pflegeheim. Oder wie die Heimleiterin Gabriele Patzke gegenüber express.de sagte: &#8220;Sie [die Demenzkranken] verspüren einen regelrechten Drang nach draussen.&#8221; Und das erste, was sie dabei sehen ist: Die Bushaltestelle <em>Riehler Heimstätten</em>.</p>
<p>Oftmals setzen sich Demenzkranke hier auf das Bänklein und warten auf den nächsten Bus. Im festen Glauben, dass er sie von diesem Ort weg bringt.</p>
<p>Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass die Pflegefachleute ihre Patienten rasch wieder finden. Oder aber: Der Demenzkranke vergisst den Grund seiner Reiseabsicht und kehrt von selbst wieder ins Heim zurück.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Schein-Bushaltestelle_0009.jpg" alt="" width="446" height="297" /></p>
<p>Die Idee zu einer solchen Phantom-Haltestelle hatten Mitarbeiter des Landhaus Laspert in Remscheid (Deutschland). Bereits im Jahr 2006 wurde dort die erste Haltestellen-Attrappe aufgebaut. Das Pflegepersonal merkte rasch, wie gut dies den Patienten tut und wie beruhigend die Haltestelle auf sie wirkt.</p>
<p>In Deutschland findet man inzwischen immer mehr solche Schein-Haltestellen. In der Schweiz hingegen gibt es &#8211; zumindest nach meinen Recherchen &#8211; nichts derartiges.</p>
<h3>Sinn oder Unsinn?</h3>
<p>Für solche Phantom-Haltestellen gibt es Befürworter und Kritiker. Ich persönlich gehöre zu jenen Leuten, welche diese Idee gut finden.</p>
<p>Schaut doch, was wären die Alternativen dazu? Die Demenzkranken weg sperren oder mit Medikamenten ruhig stellen? DAS wäre unmenschlich.</p>
<p>Deshalb verstehe ich die Kritiker nicht, welche sagen, mit solchen Pseudo-Wartehäuschen täte man doch nur die Patienten veräppeln. Stimmt so nicht.</p>
<p>Wenn ihr mich fragt, sind die Demenzkranken genau so freie Leute wie wir alle auch. Man soll sie also nicht festhalten oder ihren Bewegungsdrang einschränken. Häufig werden die Patienten dann nur aggressiv.</p>
<p>Mit der falschen Haltestelle kann man die Gefühle der Bewohner ernst nehmen. Man kann sich dort zum Beispiel neben sie setzen und über die Vergangenheit diskutieren. Und irgendwann haben sie vergessen, was sie hier wollten und lassen sich gerne zurück ins Heim begleiten. Zum Beispiel dann, wenn der Pfleger sagt, dass es nun Kaffee und Kuchen oder das Abendessen gibt.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bilder © (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">cc</a>) superbass (Wikipedia)</span></p>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.focus.de/gesundheit/ticker/pflege-schein-bushaltestelle-bringt-demenzkranke-ans-ziel_aid_379432.html">Bushaltestelle bringt Demenzkranke ans Ziel</a></li>
<li><a href="http://www.diefrohebotschafterin.de/gesellschaft/uber-bushaltestellen-an-denen-garantiert-kein-bus-halt/">Über Bushaltestellen, an denen garantiert kein Bus hält</a></li>
<li><a href="http://www.wdr5.de/fileadmin/user_upload/Sendungen/Lebensart/2009/09/Manuskripte/ms090908%20Bushaltestelle.pdf">Kein Bus nach Nirgendwo</a></li>
<li><a href="http://www.express.de/regional/koeln/warten-auf-den-bus--der-niemals-kommt/-/2856/881864/-/index.html">Warten auf den Bus, der niemals kommt</a></li>
<li><a href="http://www.n-tv.de/wissen/Phantom-Haltestellen-article255144.html">Phantom-Haltestellen</a></li>
<li><a href="http://radiowuppertal.de/_pool/files/audio_files/85.mp3">Fakten zu Wuppertal</a></li>
<li><a href="http://www.rp-online.de/duesseldorf/meerbusch/nachrichten/Die-Phantom-Haltestelle_aid_775158.html">Die Phantom-Haltestelle</a></li>
<li><a href="http://www.nachrichten.net/details/3249/Bushaltestellenattrappe_im_Seniorenheim.html">Bushaltestellenattrappe im Seniorenheim</a></li>
<li><a href="http://www.landhaus-im-laspert.de/htd/lebensgestaltung/besonderes_bushaltestelle.html">Bushaltestelle</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schein-Bushaltestelle">Schein-Bushaltestelle</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Howdy, Heidi? Great!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/09/30/howdy-heidi-great/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 09:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei HowdyHeidi  wird so ziemlich über alles geschrieben, das "Swiss" ist; also einen Bezug zur Schweiz hat. Ausflugstipps von den trendigen Städten bis hinauf in die ewig weissen Berggipfel, hippe Läden und Produkte, Insidertipps und vieles mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Sprichst du englisch und interessierst dich für die Schweiz? Dann bist du bei <a href="http://www.howdyheidi.com/">HowdyHeidi</a> genau richtig!</p>
<blockquote><p><strong>If Switzerland is on your radar, or you simply love everything Swiss, you have come to the right place. HowdyHeidi, powered by Switzerland Tourism and swissmiss, is a buzzing visual archive pointing you to all things swiss. Don’t hesitate to say grüezi or send a yodel our way.</strong><br />
<em>(Quelle: www.howdyheidi.com)</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/"><img class="alignleft" style="margin: 10px;" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/howdyheidi_rooster-8902774.jpg" alt="" width="180" height="129" /></a>Bei <a href="http://www.howdyheidi.com/">HowdyHeidi</a> wird so ziemlich über alles geschrieben, das &#8220;Swiss&#8221; ist; also einen Bezug zur Schweiz hat. Ausflugstipps von den trendigen Städten bis hinauf in die ewig weissen Berggipfel, hippe Läden und Produkte, Insidertipps und vieles mehr.</p>
<p>Zusammen mit <a href="http://www.myswitzerland.com">Schweiz Tourismus</a> fabriziert die uns durch <a href="http://www.swiss-miss.com/">swiss-miss.com</a> bekannte Tina Roth Eisenberg immer wieder spannende Beiträge über unser wunderschönes Land.</p>
<p>Und Tina versteht es ganz gut, die Vorzüge der Schweiz immer wieder sehr überspitzt darzustellen:</p>
<blockquote><p><strong>I’m pretty cock-sure those hot Swiss Misses and Dudes actually believe that they have the most gorgeous mountains, cleanest air and even best public transport system in the world! Even worse, during lunch-break they even swim in their lakes and rivers and drink the water right from them!… well since they are still alive I must assume the waters must be more than clean.</strong><br />
<em>(Quelle: www.howdyheidi.com)</em></p></blockquote>
<p>Ziel von HowdyHeidi ist es, der mehrheitlich nordamerikanischen Leserschaft die Vorzüge der Schweiz auf eine neue, jugendliche und moderne Art und Weise näher zu bringen. Nichtsdestotrotz lohnt es sich auch für uns Schweizerinnen und Schweizer, dort mal einen Blick rein zu werfen.</p>
<p>Denn auch auf uns warten dort interessante, überraschende und manchmal unerwartete Geschichten. Und ganz ehrlich: Nach dem Lesen einiger Artikel ist man richtig stolz und glücklich darüber, in der Schweiz leben zu dürfen.</p>
<p>Doch genug der Worte meinerseits, hier ein paar Beispiele von HowdyHeidi:</p>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/2010/09/hotel-helvetia/">Hotel Helvetia:</a><br />
Über die Website eines Zürcher Hotels und ein tolles Vogelperspektive-Bildes von Zürich.</p>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/2010/09/mountain-carts/">Mountain Cars:</a><br />
Ein Freizeitvergnügen, welches an einigen Orten angeboten wird.</p>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/2010/09/first-flyer-grindelwald/">First Flyer Grindelwald:</a><br />
Auch ich <a href="http://schweizweit.net/2009/03/10/erfahrungsbericht-firstflieger-oberhalb-von-grindelwald/">war schon da</a>. Ein Erlebnis der Extraklasse!</p>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/2010/08/swiss-postbus/">Swiss Postbus:</a><br />
Ein paar Worte zu unserem guten alten Postauto.</p>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/2010/08/schwingen-swiss-wrestling/">Schwingen (Swiss Wrestling):</a><br />
Gehört definitiv zur Schweiz!</p>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/2010/08/cooking-with-shibby/">Cooking with Shibby:</a><br />
Wer kennt sie nicht? Christina Schmid und ihre Kochshow.</p>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/2010/08/zurich-airport/">Zurich Airport:</a><br />
Ein Artikel über die Naturschutzzone beim Zürcher Flughafen.</p>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/2010/08/blinde-kuh/">Blinde Kuh:</a><br />
Das bekannte Zürcher Restaurant.</p>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/2010/05/rhaetian-railway/">Rhaetian Railway:</a><br />
Die &#8220;Kleine Rote&#8221; ist nun auch in New York bekannt.</p>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/2010/04/sbb-mobile-iphone-app/">SBB Mobile iPhone App:</a><br />
Wer ein iPhone hat und in die Schweiz reist, kommt um diese App nicht herum.</p>
<p><a href="http://www.howdyheidi.com/2010/04/swiss-railwayclock/">Swiss Railway Clock:</a><br />
Unsere Bahnhofsuhr. Ein Klassiker.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum der Leumund öfters Zug fahren sollte</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/09/21/warum-der-leumund-oefters-zug-fahren-sollte/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/09/21/warum-der-leumund-oefters-zug-fahren-sollte/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 09:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Abnehmen leicht gemacht! Laut US-Wissenschaftlern muss man einfach öfters mal den öffentlichen Verkehr nehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Der <a href="http://leumund.ch">Leumund</a>, <a href="http://apfelblog.ch/potpourri/die-besten-schweizer-blogs">Blogger der Nation</a>. <a href="http://leumund.ch/gewohnheiten-andern-statt-dealer-wechseln-005939">Abnehmen will er</a>, und das schon seit einiger Zeit. Nicht dass er es meiner Meinung nach nötig hätte, er spricht nur regelmässig davon. Nun, Methoden gibt es viele, von <a href="http://gcms.weightwatchers.com/WWI_Controller.aspx?Page=1194132&amp;amp;s=14">WeightWatchers®</a> über <a href="http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Diaeten/Diaeten-A-Z/FdH-Diaet-1165.html">FDH</a> zur <a href="http://www.brigitte.de/figur/brigitte-diaet/diaeten-plaene/">Brigitte</a>. Von der <a href="http://www.inform24.de/hay.html">Hay&#8217;schen Trennkost</a> über <a href="http://anothertry.chapso.de/mono--diaeten-s597282.html">Mono-Diäten</a> zur <a href="http://www.novafeel.de/diaet/hollywood-star-diaet.htm">Hollywood-Star-Diät</a>. Von der <a href="http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Diaeten/Diaeten-A-Z/PfundsKur-1408.html">PfundsKur</a> über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glyx-Diät">Glyx-Diät</a> zur <a href="http://www.novafeel.de/diaet/mayo-diaet.htm">Mayo</a>. Der <a href="http://1.bp.blogspot.com/_IJiqo3il0IU/SxFTQhTTZJI/AAAAAAAAEws/-3TqY3ll530/s1600/leumund+at+flashthun-726139.jpg">Leu</a> versucht es mit <a href="http://leumund.ch/metabolic-light-003739">Metabolic-Light</a>.</p>
<p>Aber nicht nur Christian Leu träumt von einer besseren Figur, vom <a href="http://leumund.ch/abnehmen-im-schlaf-005201">Abnehmen im Schlaf</a>. Tausende andere Schweizer tun es ihm gleich. Kein Wunder, gehören Begriffe wie &#8220;schnell abnehmen&#8221;, &#8220;gesund abnehmen&#8221;, &#8220;abnehmen tipps&#8221; und &#8220;rezepte zum abnehmen&#8221; zu den Top-Suchbegriffen auf Google.</p>
<p><strong>Dabei wäre doch alles so einfach. Jedenfalls, wenn man einigen US-Wissenschaftlern glauben darf. Die haben nämlich herausgefunden, dass Zug und Bus fahren schlank macht! Oder zumindest <em>schlanker</em>.</strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 461px">
	<a title="19 mm - f/4 - 1/4000 by 'Stoipi', on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/stseger/4887466469/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4093/4887466469_71b699f7de.jpg" alt="19 mm - f/4 - 1/4000" width="461" height="306" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Abnehmen leicht gemacht: Mit der SBB</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) &#8216;Stoipi&#8217; (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Publiziert wurde die Untersuchung im Artikel <a href="http://www.ajpm-online.net/article/S0749-3797(10)00297-7/fulltext">The Effect of Light Rail Transit on Body Mass Index and Physical Activity</a>. Wer den Artikel nicht selber lesen möchte, für den habe ich hier eine Kürzest-Zusammenfassung:</p>
<p><strong>Drei Kilos verloren Berufspendler, die vom Auto auf den öffentlichen Verkehr umgestiegen sind.</strong></p>
<p>Klar: Selten hat man eine Bushaltestelle direkt vor der Haustür, so geht man schon einmal ein paar Meter. Ab und zu ist man knapp dran, dann braucht es einen Sprint. Manchmal muss man noch umsteigen, so hat man auch gleich wieder ein bisschen Bewegung.</p>
<p>Würde die US-Regierung nun also den öffentlichen Verkehr ausbauen und die Fussgängerwege erweitern, hätte das unter Umständen positive Auswirkungen auf das Problem mit fettleibigen Menschen. Das Geld wäre also sehr gut investiert.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 456px">
	<a title="Station Alpnachstad . Pilatus Bahn by Almost Suma, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/13827367@N04/4870172010/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4099/4870172010_debd1696fd.jpg" alt="Station Alpnachstad . Pilatus Bahn" width="456" height="304" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Noch mehr abnehmen würde man bei der Pilatus-Bahn, wenn man die Strecke gleich selber hoch liefe...</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Almost Suma (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Aber keine Regel ohne Ausnahme: Ich bin nun schon seit sechs Jahren schweizweit mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs; und wisst ihr was? <strong>Ich habe in dieser Zeit 10 Kilo zugenommen!</strong> Zum Teufel mit dieser Studie! ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorsicht Taschendiebe!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/07/22/vorsicht-taschendiebe/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/07/22/vorsicht-taschendiebe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei meiner Arbeit werde ich regelmässig mit Reisenden konfrontiert, denen etwas gestohlen wurde. Dies muss nicht sein! Bereits wenn man nur wenige Tipps beherzigt, ist man gut gegen Taschendiebe geschützt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><object id="expli_widget" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain" /><param name="allowFullScreen" value="false" /><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="src" value="http://www.expli.de/widget/expli_widget.swf?instruction_id=2308" /><param name="name" value="expli_widget" /><param name="allowfullscreen" value="false" /><embed id="expli_widget" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.expli.de/widget/expli_widget.swf?instruction_id=2308" name="expli_widget" bgcolor="#ffffff" quality="high" allowfullscreen="false" allowscriptaccess="sameDomain" align="middle"></embed></object><br />
<a title="Richtig vor Taschendieben schützen" href="http://www.expli.de/anleitung/richtig-vor-taschendieben-schuetzen-2308/">Richtig vor Taschendieben schützen</a></p>
<p><strong>Bei meiner Arbeit werde ich regelmässig mit Reisenden konfrontiert, denen etwas gestohlen wurde. Dies muss nicht sein! Bereits wenn man nur wenige Tipps beherzigt, ist man gut gegen Taschendiebe geschützt.</strong></p>
<h3>Der aktuelle Fall</h3>
<p>Es war der erste Tag nach meinen Ferien, als im Zug von Zürich HB zum Flughafen eine Dame an mich gelangte. Sie war um die 45 Jahre alt und auf dem Weg in die Ferien.</p>
<p>Ganz aufgeregt erzählte sie mir, dass ihr der Koffer gestohlen wurde. Da ich immer wieder mit solchen Geschichten konfrontiert werde (das kommt häufiger vor, als man meint) blieb ich relativ gelassen.</p>
<p>&#8220;Wollen wir doch mal schauen, ob Sie ihn nicht vielleicht an einem anderen Ort hingestellt haben, als Sie jetzt vielleicht meinen. Sagen Sie mir kurz, wie der Koffer ausschaut und dann gehen wir zusammen nach dem Zug und suchen den Koffer.&#8221;</p>
<p>Doch er blieb unauffindbar. Es schien so, als sei er tatsächlich gestohlen worden.</p>
<p>Oft kommt es durch die eigene Nachlässigkeit zu Taschen- oder Kofferdiebstählen. Deshalb fragte ich die Dame: &#8220;Und der Koffer wurde direkt aus Ihrem Blickfeld gestohlen? Sie haben ihn doch sicher an einem Ort deponiert, wo Sie ihn im Blick hatten, oder?&#8221;</p>
<p>Nein, im Blick hatte sie ihren Koffer nicht, wie sie zugab. &#8220;Aber ich hatte ihn doch direkt hinter mir, zwischen den Rückenlehnen zum nächsten Abteil. Der Koffer war nur wenige Zentimeter von mir entfernt. Da muss ich ihn doch nicht auch noch im Blick haben.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ähm… Eigentlich sollten Sie das schon… Und Sie haben nie jemanden gehört, der den Koffer rausnahm?&#8221;</p>
<p>&#8220;Klar hörte ich immer wieder mal einen Koffer. Aber das ist doch normal in einem Zug. Weshalb sollte ich mich deshalb jedes Mal umdrehen und schauen, ob meiner noch da ist?&#8221;</p>
<p><strong>Liebe Leute: Taschendiebe existieren wirklich! Sie sind keine Erfindung der Gebrüder Grimm oder anderer Märchenerzähler! Und die Polizei warnt nicht aus Spass immer und immer wieder vor Taschen- und Trickdieben. Ausserdem: Jeder, aber wirklich jeder ist ein potenzielles Opfer von Taschendieben. Weder das Geschlecht, noch das Alter noch andere Unterscheidungsmerkmale spielen eine Rolle! Wenn ihr glaubt, nur ältere Leute werden bestohlen, dann täuscht ihr euch.</strong></p>
<p>Deshalb haltet euch bitte, bitte an die einfachsten Massnahmetipps gegen Taschendiebe:</p>
<ul>
<li>Lasst euer Gepäck nie unbeaufsichtigt. NIE! Auch nicht, wenn es &#8220;nur wenige Zentimeter von mir entfernt&#8221; ist. Ausser ihr wollt nachher im Flughafen eine Menge Zeit einsparen, weil ihr kein Gepäck einzuchecken habt…</li>
<li>Tragt euer Geld, eure Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung. Möglichst dicht am Körper.</li>
<li>Tragt euer Handgepäck verschlossen auf der Körpervorderseite.</li>
<li>Seid vorsichtig, wenn es beim Ein- oder Aussteigen zu einem Gedränge kommt. Taschendiebe verursachen dies oft, um leichtes Spiel zu haben.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=3zXl_lAKB-U">http://www.youtube.com/watch?v=3zXl_lAKB-U</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qI-AN5BIj4E">http://www.youtube.com/watch?v=qI-AN5BIj4E</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=bvV9N7xoMYg">http://www.youtube.com/watch?v=bvV9N7xoMYg</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZDkNmv1CZkY">http://www.youtube.com/watch?v=ZDkNmv1CZkY</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=bQtl3bKE0wQ">http://www.youtube.com/watch?v=bQtl3bKE0wQ</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BmZx2Vb542I">http://www.youtube.com/watch?v=BmZx2Vb542I</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aIwkXtxF2S0">http://www.youtube.com/watch?v=aIwkXtxF2S0</a></p>
</p>
<p>Übrigens: Die Dame mit dem im Zug gestohlenen Koffer glaubte, sowas passiere immer nur anderen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Bahn: In Zukunft keine Ticketschalter mehr?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/07/20/deutsche-bahn-in-zukunft-keine-ticketschalter-mehr/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/07/20/deutsche-bahn-in-zukunft-keine-ticketschalter-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=6601</guid>
		<description><![CDATA[Will der Deutsche Bahn-Chef die Ticketschalter abschaffen? Ein Artikel über die zukünftige Art, Bahn zu fahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2010-07-19um183058.png" alt="" width="470" height="339" /></p>
<p>Vor kurzem bin ich über eine sehr gefährliche Aussage des Deutsche Bahn-Chefs Rüdiger Grube gestolpert. Anlässlich des Zeit-Matinee in Hamburg meinte er: <strong>&#8220;Wir wollen die schnittstellenlose Mobilität schaffen.&#8221; In der Zukunft werde es keine Ticketschalter mehr geben, sondern der Reisende werde ein Smartphone bei sich tragen und seine Reise per Bahn, Flugzeug oder Auto aus einer Hand organisieren.</strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 454px">
	<a title="Deutsche Bahn ICE - Munich Hbf von nicki-alex bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/harris-siems/3965672350/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2596/3965672350_900a7f3136.jpg" alt="Deutsche Bahn ICE - Munich Hbf" width="454" height="340" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Ein ICE der Deutschen Bahn in München</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p>Im Grunde genommen geht dies in eine Richtung, wie ich sie am 1. Juli 2010 schon angesprochen habe (<a href="http://schweizweit.net/2010/07/01/fasttrack-siemens-sbb-rfid-chip-handy/">SBB: In Zukunft mit Chip oder Handy reisen</a>). Trotzdem: Man könnte Grubes Aussage auch dahingehend verstehen, dass die Deutsche Bahn plane, sukzessive die Bahnschalter abzubauen, die Öffnungszeiten zu reduzieren, um so die Reisenden zum Umstieg aufs Handy zu <strong>zwingen</strong>. Dies ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz.</p>
<p>Ich persönlich hoffe nicht, dass dies der Fall ist und noch weniger hoffe ich, dass &#8211; <em>sollte es dann doch so geplant sein</em> &#8211; das Beispiel nicht Schule macht in anderen Ländern und bei anderen Bahnen.</p>
<p>Klar; auch ich bin der Meinung, dass wir inskünftig mit digitalen Fahrscheinen unterwegs sein werden. In welcher Art auch immer dies schlussendlich umgesetzt wird. Aber: <strong>Die Reisenden müssen sich selbst für diese neue Art von Fahrscheinen entscheiden</strong> und parallel dazu weiterhin jederzeit die Möglichkeit haben, an einem Bahnschalter herkömmliche Tickets zu kaufen. So lange, bis sie sich aus eigener Initiative für die neue Billett-Generation entscheiden.</p>
<p>Dann, über die Jahrzehnte hinweg, wird es immer weniger Menschen geben, die den elektronischen Tickets gegenüber Bedenken haben und irgendwann werden wir den Punkt erreichen, an dem die Papierbillette tatsächlich nicht mehr gebraucht werden und <a href="http://www.verkehrshaus.ch">im Museum</a> landen.</p>
<p><em><span style="font-size: xx-small;">Quelle: <a href="http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article8301335/Bahn-und-Autoindustrie-vor-grossen-Herausforderungen.html">welt.de</a></span></em></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) nicky-alex (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der neue TGV Lyria: Vorteile, 1. Klasse-Service, neue Angebote</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/07/15/der-neue-tgv-lyria-vorteile-1-klasse-service-neue-angebote/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/07/15/der-neue-tgv-lyria-vorteile-1-klasse-service-neue-angebote/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=6590</guid>
		<description><![CDATA[Der TGV Lyria erfindet sich neu! Alles was ihr zu den neuen und erweiterten Serviceleistungen wissen müsst, erfahrt ihr in diesem Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Den <a href="http://schweizweit.net/lyriapremiere">TGV Lyria Schweiz &#8211; Paris</a> kennt ihr mit Sicherheit schon. Bereits einige Male habe ich über diesen Hochgeschwindigkeitszug geschrieben und in den Medien ist er auch immer wieder ein Thema.</p>
<p><strong>Trotzdem lohnt es sich, diesen Artikel zu lesen. Er enthält Infos über die neuen Service-Angebote rund um die Reise mit dem TGV. Und diese Angebote können sich sehen lassen!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Last day in Paris von danorbit. bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/danorbit/346563918/"><img class="aligncenter" src="http://farm1.static.flickr.com/145/346563918_35e52db137.jpg" alt="Last day in Paris" width="382" height="500" /></a></p>
<h3>Zeit gewinnen, auf angenehme Weise</h3>
<p>Was sind denn eigentlich die Vorteile einer Reise mit dem TGV? Ganz klar:</p>
<ul>
<li>Ihr reist von Stadtzentrum zu Stadtzentrum</li>
<li>Kein Anstehen, kein Check-In und keine lästigen Sicherheitskontrollen mit Nacktscannern und anderen komischen Geräten</li>
<li>Ihr kommt pünktlich ans Ziel</li>
<li>Einfache Zoll- und Passkontrollen im Zug (ausser auf der Strecke Genf &#8211; Paris, wo die Kontrollen am Bahnhof erfolgen)</li>
<li>Ökologisch reisen, siehe auch <a href="http://www.routerank.com/de-de/">RouteRank</a></li>
<li>Ihr könnt den persönlichen Service in der 1. Klasse geniessen</li>
</ul>
<h3>Service 1. Klasse: Reisen nach Mass</h3>
<p><em>&#8220;Den persönlichen Service in der 1. Klasse geniessen.&#8221;</em> Was heisst das?</p>
<p>Ganz einfach. Es beginnt bereits vor der Reise: Mit einem internationalen 1. Klasse-Billett könnt ihr die <strong>SBB Lounge im Hauptbahnhof Zürich</strong> benutzen. Die ist täglich von 6 bis 21 Uhr geöffnet und bietet kostenlose Getränke, Tageszeitungen, Zeitschriften und drahtlosen Internetzugang an.</p>
<p>Später, nach der Abfahrt des Zuges, wird euch in der ersten Klasse ein <strong>alkoholfreies Getränk zur Begrüssung</strong> serviert.</p>
<p>Nach dem Studium der am 1. Juli <strong>komplett neu erstellten Speisekarte</strong> habt ihr die Möglichkeit, die frischen und qualitativ hochwertigen Produkte der Bordgastronomie zu entdecken. Die Küche ist zu jeder Tageszeit in Betrieb. Gegen einen Aufpreis erhaltet ihr auch <strong>&#8220;Verpflegung am Platz&#8221;</strong>.</p>
<p>Tipp: Wenn ihr das Billett und vorallem diesen Aufpreis online auf <a href="http://schweizweit.net/lyriapremiere">www.tgv-lyria.com</a> löst, erhaltet ihr <strong>10% Rabatt</strong> auf den Essensgutschein!</p>
<p>Nach der Reise benötigt ihr eventuell ein <strong>Taxi</strong>. (Ausser ihr geht wie ich ins <a href="http://www.accorhotels.com/de/hotel-2753-all-seasons-paris-gare-de-l-est-tgv/index.shtml">All Seasons Paris Gare de l&#8217;Est</a>, was ich euch sehr empfehlen kann! Dieses Hotel liegt in der Nähe des Bahnhofes.) An Bord des TGV könnt ihr ein Taxi vorbestellen. Einfach den Zugbegleiter fragen. Bezahlt wird dann direkt im Taxi.</p>
<p>Als TGV Lyria-Fahrgast könnt ihr ausserdem für die Ankunft in Paris ein <strong>Citybird-Motorradtaxi inklusive Chauffeur</strong> bestellen. Praktisch bei Staus! Bei einem Fahrpreis von mindestens 25€ erhaltet ihr als TGV-Fahrgast ausserdem einen Preisnachlass von 5€. Alle Infos zu diesem Angebot am Bahnschalter oder im aktuellen TGV-Prospekt.</p>
<p>Ihr fahrt lieber selber? Auch das ist kein Problem. Unter <a href="http://schweizweit.net/lyriapremiere">www.tgv-lyria.com</a> könnt ihr ein <strong>Caisse-Commune-Fahrzeug mieten</strong>. Dieses wartet dann im Bahnhof in Paris auf euch.</p>
<p>Tipp: Benutzt bei der Online-Reservation den Aktionscode <em>CCLYRIA0311</em> (Dank diesem erhaltet ihr 50-100% Ermässigung auf die Aufnahmegebühr der verschiedenen Tarife und müsst nur noch die effektive Benützung bezahlen.)</p>
<p style="text-align: center;"><a title="TGV Lyria von Practise bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/practise/3435666598/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3646/3435666598_cff8dace31.jpg" alt="TGV Lyria Schweiz Paris SBB" width="436" height="327" /></a></p>
<h3>Neu: Lyriapremière</h3>
<p>Dieser komplett neue Service steht allen Passagieren der 1. Klasse zwischen der Schweiz und Paris zur Verfügung. Für euren Komfort werden ab dem 12. Dezember 2010 noch mehr Leistungen im Preis des Billettes enthalten sein:</p>
<ul>
<li>Eine noch grössere Auswahl an Schweizer, französischen und internationalen Zeitungen und Zeitschriften</li>
<li>Eine noch exquisitere Auswahl kalter Speisen, welche euch direkt am Sitzplatz serviert wird</li>
<li>Zusätzliches Servicepersonal, welches sich während der gesamten Reise um euer Wohlbefinden kümmert und für euch da ist</li>
</ul>
<p>Für die Sicherheit ist auch gesorgt: Nach und nach werden die Züge mit Defribrillatoren ausgestattet. Diese befinden sich jeweils im Bordbistro auf den Strecken Bern &#8211; Neuenburg &#8211; Paris, Lausanne &#8211; Paris, Zürich &#8211; Basel &#8211; Paris.</p>
<h3>Metro-Tickets bereits im Zug lösen</h3>
<p>Bisher habe ich die Tickets für die Pariser Metro jeweils im Bahnhof Chur gelöst. Dies geht auch weiterhin in allen grösseren SBB-Reisebüros. Neu könnt ihr die RATP-Tickets aber auch in den TGV-Bordbistros kaufen. Im Moment sind aber nur Einzelfahrkarten für 1.70€ oder 2.70 Franken im Angebot.</p>
<h3>Zurück in der Schweiz</h3>
<p>Wenn ihr möchtet, dass bei eurer Ankunft in der Schweiz gleich ein Taxi bereit steht, dann ruft auf folgende Nummer an (Gratis aus der Schweiz, gebührenpflichtig aus dem Ausland): +41 (0) 800 44 22 66.</p>
<p>Mehr Infos dazu unter <a href="http://www.sbb.ch/railtaxi">www.sbb.ch/railtaxi</a></p>
<h3>Noch Fragen?</h3>
<p>Ich war schon einige Male in Paris und beantworte euch gerne sämtliche Fragen rund um den TGV und die Reise nach Paris, sofern die Antworten auf <a href="http://www.sbb.ch">www.sbb.ch</a> und <a href="www.sbb.ch/railtaxi">www.tgv-lyria.com</a> nicht gegeben werden. Allerdings erteile ich weder Fahrplan- noch Preisauskünfte. Diese findet ihr auf den erwähnten Seiten.</p>
<p><strong>Mit einem Klick auf einen der TGV-Links in diesem Artikel unterstützt ihr das Projekt schweizweit.net, da ich von eurem Einkauf eine kleine Provision erhalte. Herzlichen Dank!</strong></p>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://schweizweit.net/2009/05/26/insidertipps-unbekannte-sehenswurdigkeiten-in-paris/">Insidertipps: Unbekannte Sehenswürdigkeiten in Paris</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2009/05/19/gunstige-und-gute-restaurants-in-paris/">Günstige und gute Restaurants in Paris</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2009/04/23/mit-dem-tgv-nach-paris-und-ins-disneyland/">Mit dem TGV nach Paris und ins Disneyland</a></li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild 1 © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) danorbit. (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)<br />
Bild 2 © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Practise (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Panik im ICE: Hat das Zugpersonal die Situation unterschätzt?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/07/13/panik-klimaanlage-ice-hannover-bielefeld-klassenfahrt/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/07/13/panik-klimaanlage-ice-hannover-bielefeld-klassenfahrt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 09:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=6637</guid>
		<description><![CDATA[Schulreise! Wer freut sich nicht darauf. Auch ich habe nur gute Erinnerungen an meine Lager in Hundswil (mit der Primarschule) und Bevaix (Oberstufenschule).

Weniger gute Erinnerungen dürfte die Klasse 10F des St. Bernhard-Gymnasiums im nordrheinwestfälischen Willich haben.

Mir als Zugbegleiter stehen die Haare zu Berge, wenn ich die Geschichte lese! Deshalb möchte ich hier kurz niederschreiben, was mir beim Lesen des Artikels durch den Kopf geht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Um meinen Artikel zu verstehen, ist es von Vorteil, diesen Artikel auf welt.de oder einen anderen Bericht über die Klimaanlagen-Ausfälle in den ICE gelesen zu haben: <a href="http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article8413614/Panik-im-ICE-Die-laengsten-30-Minuten-des-Lebens.html">&#8220;Die längsten 30 Minuten des Lebens&#8221;</a></p>
<p><strong>Klassenfahrt!</strong> Oder wie man bei uns sagt: Schulreise beziehungsweise Klassenlager! Wer freut sich nicht darauf. Auch ich habe nur gute Erinnerungen an meine Lager in <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;sll=46.92981,6.814871&amp;sspn=0.027988,0.052099&amp;ie=UTF8&amp;cd=1&amp;geocode=FZW90gIdrzSOAA&amp;split=0&amp;hq=&amp;hnear=Hundwil,+Hinterland,+Appenzell+Ausserrhoden,+Schweiz&amp;t=h&amp;layer=x&amp;g=Hundwil,+Hinterland,+Appenzell+Ausserrhoden,+Schweiz&amp;ll=47.365571,9.319668&amp;spn=0.027759,0.052099&amp;z=15">Hundwil</a> (mit der Primarschule) und <a href="http://maps.google.com/maps?ll=46.92981,6.814871&amp;spn=0.027988,0.052099&amp;t=h&amp;z=15&amp;lci=com.panoramio.all">Bevaix</a> (Oberstufenschule). Ganz zu schweigen von den zahlreichen Schulreisen in der ganzen Schweiz!</p>
<p>Weniger gute Erinnerungen dürfte die Klasse 10F des St. Bernhard-Gymnasiums im nordrheinwestfälischen Willich haben.</p>
<p>Mir als Zugbegleiter stehen die Haare zu Berge, wenn ich die Geschichte lese! Deshalb möchte ich hier kurz niederschreiben, was mir beim Lesen des Artikels durch den Kopf geht.</p>
<p>Bis Hannover verlief eigentlich alles noch relativ in geordneten Bahnen. Es war zwar bereits da schon ziemlich warm im Zug, aber das Zugpersonal gab sich alle Mühe, den Reisenden ihre Fahrt möglichst angenehm zu machen. Die Schulklasse erhielt von der Bahn kostenloses Mineralwasser und Orangensaft und durfte auch ohne Aufpreis in die erste Klasse wechseln, weil es in der zweiten Klasse ziemlich heiss war. Trotz der widrigen Umstände hat das Zugpersonal gut gehandelt.</p>
<p>Auch in der Schweiz kann es bei den momentanen Temperaturen vorkommen, dass es in einem Zug ungemütlich warm wird. Und auch hier wird &#8211; wann immer möglich &#8211; versucht, den Fahrgästen die Reise möglichst angenehm zu machen. Schliesslich wollen wir ja, dass sie wiederkommen.</p>
<p><strong>Was dann aber auf der Klassenfahrt nach Hannover geschah, ist in meinen Augen ein Skandal.</strong></p>
<p>Die Schulklasse musste in einen anderen ICE umsteigen. Mit dem Zug wechselte dann auch das Zugpersonal. Und es scheint so, als kümmerte sich das Personal im zweiten ICE so gut wie gar nicht um die Fahrgäste. Wie sonst ist zu erklären, was dann geschah.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 414px">
	<a title="Railway Drama von ☃ bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/cv47al/2398896921/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3288/2398896921_87bf59a653.jpg" alt="Railway Drama" width="414" height="273" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Hier im Bahnhof Hannover musste die Schulklasse auf einen anderen ICE umsteigen</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p>Der Zug war nach Medienberichten bereits schon völlig überfüllt, als er in Hannover ankam. Dort stiegen noch zusätzliche Fahrgäste ein. Von der Schulklasse wurde der ICE als &#8220;rollende Sauna&#8221; bezeichnet.</p>
<p>Es dauerte anscheinend nicht lange, bis erste Reisende über Atemnot klagten. Vor allem jene, welche in den Gängen standen oder sich zu zweit auf den Sitzplätzen quetschten.</p>
<p>Bastian, einer der Schüler, sagte dann, eine <strong>hochschwangere (!!!) Frau sei kollabiert</strong>. Unvorstellbar! Und vom Zugpersonal keine Spur, wie es scheint. Dabei wäre es deren Job gewesen, spätestens da einen Arzt zu rufen.</p>
<p>Weiter: Ein kleiner Junge habe schon auf dem Boden gelegen, seine Mutter <strong>in Panik versucht, mit dem Notfallhammer die Fensterscheibe einzuschlagen</strong>, doch ihre <strong>Kraft habe nicht mehr gereicht</strong>. Ja herrgottnochmal, will das Zugpersonal die Fahrgäste ihrem Schicksal überlassen oder was??? Das ist ja <strong>wie in einem Katastrophenfilm</strong>!</p>
<p>Anscheinend haben Fahrgäste dann das Zugpersonal aufgesucht und um Hilfe gebeten. Es hiess dann von Seiten des Personals ganz lapidar: Momentan könne man nicht anhalten, man werde sich dann in einer halben Stunde beim nächsten Halt darum kümmern.</p>
<p>Es hätte mich nicht verwundert, wenn einer der Fahrgäste in diesem Moment <strong>die Notbremse gezogen</strong> hätte. Ganz ehrlich! Auch wenn ich selber vom Ziehen der Notbremse und dem Einschlagen der Scheiben bei einem fahrenden Zug absolut nur abraten kann, Verständnis für so eine Kurzschluss- oder Panikreaktion hätte ich.</p>
<p>Schüler Bastian erzählt weiter, dass die Reisenden irgendwann reihenweise auf dem Boden gelegen hätten, einige Mädchen seien in Panik geraten. Zur Erinnerung: Wir befinden uns in Deutschland. Im Jahr 2010.</p>
<p>Zufälligerweise befanden sich auf dem Zug drei Rettungssanitäter. Den Mädchen wurde geraten, Plastiktüten vor den Mund zu halten. Nicht wegen der Hitze, sondern als Mittel gegen die Panik (!!!).</p>
<p>Als der ICE dann &#8211; nach einer langen halben Stunde &#8211; im Bahnhof Bielefeld eintraft, waren keine Rettungsdienste vor Ort. Anscheinend hielt es das Zugpersonal nicht für nötig, ärztliche Hilfe zu organisieren. Für mich persönlich grenzt das an fahrlässige Körperverletzung und unterlassene Hilfeleistung.</p>
<p>Anscheinend riefen die Fahrgäste dann selber den Notruf und eine halbe Stunde später waren erste Einsatzkräfte vor Ort. Die Feuerwehr Bielefeld stellte fest, dass <strong>im Zug Temperaturen zwischen 45 und 50 Grad Celsius</strong> (sic!) herrschten.</p>
<p>Ausserdem sprach die Feuerwehr in Zusammenhang mit diesem Vorfall von einem  sogenannten ManV: <strong>&#8220;Massenanfall von Verletzten&#8221;</strong>. Sie löste dann Grossalarm aus und musste sage und schreibe <strong>91 weitere Kollegen und Notfallärzte zur Verstärkung</strong> rufen. So viele Einsatzkräfte waren nötig, um alle Fahrgäste medizinisch zu versorgen.</p>
<p>Ich schüttle immer noch nur den Kopf. Keine Ahnung, was sich das Zugpersonal dabei gedacht hat!</p>
<p>Klar: Auch bei uns kann die Klimaanlage mal ausfallen. Und rein theoretisch wäre es vielleicht sogar möglich, dass die Innentemperatur bei entsprechenden Aussentemperaturen auf 45 bis 50 Grad klettert. Aber dann kümmere ich mich als Zugbegleiter doch darum, dass die Fahrgäste aus dem verdammten Zug raus kommen! Und zwar so schnell wie möglich!!!</p>
<p>Und von wegen man könne zurzeit nicht einfach anhalten, der nächste Halt sei Bielefeld und schliesslich müsse man ja den Fahrplan einhalten: Die DB hält doch den Fahrplan sonst auch fast nie ein und ist dauernd zu spät! (Diese Aussage beruht auf eigenen Erfahrungen.) Spielt es also eine Rolle, ob ein Zug mehr oder weniger nicht pünktlich unterwegs ist? Die hätten ruhig anhalten und die Leute an die frische Luft lassen können. Ich zitiere aus <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,705988,00.html">spiegel.de</a>:</p>
<blockquote><p>Auch geklärt werden müsse, ob eine Fahrlässigkeit von Seiten des Personals vorliegt &#8211; etwa wenn der Zugführer trotz einer medizinischen Notlage auf einen Stopp in einem kleineren Bahnhof verzichtet habe, um dort zumindest einmal die Türen zu öffnen und zu lüften.</p></blockquote>
<p>Ich bin gespannt, was sich in dieser Angelegenheit noch tut und werde es aufmerksam verfolgen.</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Alle reden vom Wetter. Wir nicht.&#8221;</strong><br />
<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alle_reden_vom_Wetter._Wir_nicht.">Werbeslogan</a> der Deutschen Bahn im Jahr 1966</em></p></blockquote>
<h3>Situation in der Schweiz</h3>
<p>Eine Situation, wie sie sich in Deutschland abgespielt hat, kann ich mir in der Schweiz nicht vorstellen. Weder bei der SBB noch bei anderen Bahnen. Einerseits sind unsere Anlagen besser im Schuss und andererseits &#8211; ich kann es nicht anders sagen &#8211; würde unser Personal mit Sicherheit besser und der Situation angepasst reagieren und die Fahrgäste nicht einfach im Stich und ihrem Schicksal überlassen.</p>
<p>Am wenigsten Probleme machen die EW IV, das das Rollmaterial anbelangt. Das sind die einstöckigen, klimatisierten Wagen. Ebenfalls angenehm sind (aus Fahrgast-Sicht) die doppelstöckigen Fernverkehrszüge. Solange die Wagen nicht sehr gut belegt sind, läuft die Klimaanlage einwandfrei. Zur Hauptverkehrszeit und bei extrem hohen Aussentemperaturen jedoch stösst sie an ihre Leistungsgrenze und vermag nur noch ungenügend zu kühlen. Vorallem ich als Zugbegleiter bemerke dies als einer der ersten. Oft betrachten Fahrgäste die Temperatur noch als einigermassen angenehm, während ich schon zu schwitzen beginne.</p>
<p>Sehr gut schaut es hingegen mit ICN aus. Dort verfügen die Wagen über zwei Klimageräte. Sollte eines ausfallen, bleibt immer noch ein Ersatzgerät übrig. Und nach meinen Erfahrungen haben die Geräte im ICN auch nicht so Mühe mit gut besetzten Zügen wie jene in den Doppelstöckern.</p>
<p>Ab und zu kommt es leider auch bei SBB-Zügen zu Ausfällen der Klimaanlage. In der momentanen Hitzeperiode habe ich genau drei solche Fälle in jeweils einem einzelnen Wagen erlebt. (Wenig, wenn man bedenkt, wie viele Wagen ich pro Tag kontrolliere.) Glücklicherweise beide in schwach frequentierten Zügen, so dass die Fahrgäste auch in anderen Wagen noch genügend Platz fanden. Man darf in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen, dass die Klimaanlagen in den heutigen Tagen, wo wir täglich über 30 Grad Celsius haben, praktisch rund um die Uhr, also 24 Stunden am Tag, laufen.</p>
<p>Was ihr auch wissen müsst: Wann immer eine Klimaanlage ausfällt, meldet das Zugpersonal dies dem Operation Center Personenverkehr. Dort wird sofort ein Visiteur organisiert, der das Gerät wenn möglich schon unterwegs, spätestens am End- oder Wendebahnhof wieder zum laufen zu bringen versucht. Es ist also definitiv nicht so, dass bei uns tagelang die gleichen Wagen ohne Klimaanlage verkehren, wie manche Leute in den Kommentarspalten der Zeitungen behaupten.</p>
<h3>Weitere Artikel zum Thema</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.nachrichten.ch/detail/447279.htm">Noch mehr Hitze-Probleme in deutschen Zügen</a></li>
<li><a href="http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Wenn-der-Zug-zur-Sauna-wird/story/18040958">Wenn der Zug zur Sauna wird</a></li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/sbb_klimaanlagen_hitze_deutsche_bahn_1.6559642.html">Sauna im Eisenbahnwagen nicht selten</a></li>
<li><a href="http://railomotive.com/2010/07/hitzeschock-im-ice/">Hitzeschock im ICE und eine peinliche Entschuldigung</a></li>
<li><a href="http://rockhound.twoday.net/stories/6422054/">Zugfahren</a></li>
<li><a href="http://www.news.de/gesellschaft/855064902/situation-moeglicherweise-unterschaetzt/1/">Situation möglicherweise unterschätzt</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,705988,00.html">Hitzechaos bei der Bahn: Die Rechte der Fahrgäste</a></li>
<li><a href="http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/reise-in-zu-heissem-bahnwaggon-nicht-die-notbremse-ziehen_aid_529589.html">In zu heissem Bahnwaggon nicht die Notbremse ziehen</a></li>
<li><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=2840442">Finger weg vom Nothammer</a></li>
<li><a href="http://www.stern.de/panorama/hitze-kollaps-in-der-bahn-die-hoellenfahrt-der-10f-1582616.html">Die Höllenfahrt der 10F: Die Lehrerin erzählt</a></li>
<li><a href="http://www.n-tv.de/politik/pressestimmen/Bedauerliche-Ausnahmen-article1043051.html">Bedauerliche Ausnahmen?</a></li>
<li><a href="http://www.volksfreund.de/nachrichten/themendestages/themenderzeit/Weitere-Themen-des-Tages-Daun;art742,2493130">&#8220;Es hat keine frische Luft mehr gegeben&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.finanzzeug.de/archives/deutsche-bahn-unter-druck-und-erklaerungsnot-hitzeschocks-in-mangelhaften-ice-zuegen-110873">Deutsche Bahn unter Druck und Erklärungsnot: Hitzeschocks in mangelhaften ICE-Zügen</a></li>
<li><a href="http://extra3.blog.ndr.de/2010/07/12/soforthilfe-bahn-testet-neues-free-airconditioning-klimakonzept/">Soforthilfe: Bahn testet neues Free-Airconditioning-Klimakonzept</a></li>
</ul>
<h3>Update 11:05 Uhr</h3>
<p>Bezüglich dem im Artikel erwähnten ICE von Hannover nach Bielefeld gibt es inzwischen einen WDR-Bericht, der &#8211; im Gegensatz zum Artikel auf welt.de &#8211; besagt, das Zugpersonal habe im ICE nach einem Arzt gefragt. Somit scheint es also doch seiner Pflicht nachgekommen zu sein, den Fahrgästen in der schwierigen Situation zu helfen.</p>
<p>Andere Reisende erzählten in den Medien, das Zugpersonal habe &#8220;ständig telefoniert&#8221;. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass das Personal den Zug stoppen wollte, jedoch keine Einwilligung seitens der Zentrale erhielt.</p>
<p>Es deutet aber auch einiges darauf hin, dass die Zugbegleiter die Situation im Zug unterschätzt haben. Dabei hätten sie sich ganz einfach ein Bild von der Lage machen können, indem sie wenigstens einmal bei den Fahrgästen vorbei geschaut hätten. Schliesslich ist das ja genau deren Job; dafür werden die bezahlt.</p>
<blockquote><p>Die Bahn hat recht: Es ist die Ausnahme, dass in einem ICE die Klimaanlage ausfällt. Es ist auch die Ausnahme, dass ein Flugzeug abstürzt. Trotzdem würde sich wohl kein Chef einer Fluggesellschaft danach hinstellen und sagen, dass die restlichen Flugzeuge problemlos fliegen würden. Mal wieder hat die Bahn ihr schlechtes oder besser fehlendes Krisenmanagement unter Beweis gestellt. Sobald etwas Außerplanmäßiges geschieht, wird erst einmal abgewiegelt und beschwichtigt.<br />
<em>Bernd Wientjes auf Volksfreund.de</em></p></blockquote>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) ☃ (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wie man die Reisekrankheit überwindet</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/06/15/tipps_hilfe_mittel_reisekrankheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 09:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf längeren Reisen kommt es bei manchen Menschen zu Reisebeschwerden. Was kann man dagegen tun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Manche Reisende fühlen sich beim Reisen unwohl. Vorallem auf längeren Fahrten mit Schiff, Auto, Zug oder Flugzeug stellt sich dieses unangenehme Gefühl ein. In der Fachsprache nennt man diese Krankheit Kinetose (Bewegungskrankheit; aus dem Griechischen &#8220;kinein&#8221; = bewegen). Doch man ist ihr nicht hilflos ausgeliefert. Es gibt Mittel und Wege, um sie zu minimieren oder ganz zum Verschwinden zu bringen.</strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 418px">
	<a title="Apple mug von re-ality bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/re-ality/58512144/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/27/58512144_eb0989e125.jpg" alt="Apple mug" width="418" height="278" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Ein Tee mit Ingwerwurzeln hilft oft bei Reisekrankheit.</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<h3>Woher kommt die Reisekrankheit?</h3>
<p>5 bis 10 Prozent aller Menschen sind sehr empfindlich, was das Reisen angeht. Sie werden rasch reisekrank. 5 bis 15 Prozent sind relativ unempfindlich und bei etwa 75 Prozent bewegt es sich im normalen Rahmen.</p>
<p>Vermutlich stecken widersprüchliche Meldungen verschiedener Sinnesorgane dahinter. Wenn die Augen dem Gehirn melden, dass man sich mit 160 Kilometern in der Stunde fortbewegt, das Gleichgewichtsorgan hingegen der Meinung ist, das stimme gar nicht; ja dann hat der eine oder andere Körper ein Problem. Und genau das geschieht in den verschiedenen Verkehrsmitteln. Zum Beispiel dann, wenn man im Zug aus dem Fenster schaut.</p>
<p>Manchmal wird unser Denkorgan durch diese gegenteiligen Meldungen so verwirrt, dass das Durcheinander auch Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem hat. Nun fangen auch unsere anderen Organe an zu spinnen. Uns wird übel, man muss vielleicht sogar erbrechen und fühlt sich richtig miserabel.</p>
<h3>Symptome der Reisekrankheit</h3>
<p>Die Reisekrankheit wirkt sich bei den Menschen ganz unterschiedlich aus. Meistens aber treten eine oder mehrere folgender Symptome auf:</p>
<ul>
<li>Kopfschmerzen</li>
<li>Müdigkeit</li>
<li>Appetitlosigkeit</li>
<li>Ekelgefühl gegenüber vielen Nahrungsmitteln</li>
<li>Koordinationsstörungen</li>
<li>Lustlosigkeit</li>
<li>geistige Leere</li>
<li>Schwindel</li>
<li>kalter Schweiss</li>
<li>Übelkeit / Erbrechen</li>
<li>Hyperventilation</li>
<li>Herzklopfen</li>
<li>Kreislaufkollaps</li>
</ul>
<h3>Was kann man gegen die Reisekrankheit tun?</h3>
<p><strong>Ausschlafen!</strong><br />
Es kann etwas bringen, wenn man vor einer langen Reise viel schläft. Der Körper kann so Energie tanken, die er später benötigt.</p>
<p><strong>Keine Genussmittel!</strong><br />
Wer bereits einen Tag vor der langen Reise auf Alkohol, Nikotin, fettreiches Essen und Kaffee verzichtet, tut dem Körper einen Gefallen. Besser ist leichte Kost wie zum Beispiel Obst, Gemüse, Salate und Zwieback.</p>
<p>Mit leerem Magen losfahren ist aber auch keine gute Idee. Dies fördert die Reisekrankheit nur.</p>
<p><strong>Locker bleiben!</strong><br />
Wenn man ohne Unterbruch auf die ersten Anzeichen von Reisekrankheit wartet, kommen sie auch. Ablenkung kann hier viel bringen.</p>
<p><strong>Frischluft!</strong><br />
Wer zu Reisekrankheit tendiert, soll so oft wie möglich an die frische Luft. Es gibt kaum etwas besseres.</p>
<h3>Reisen im ÖV</h3>
<p>Im <strong>Zug</strong> kann es etwas bringen, wenn man in Fahrtrichtung sitzt. Ausserdem ist es empfehlenswert, zwischendurch im Gang auf und ab und bei grösseren Zwischenstopps an die frische Luft zu gehen.</p>
<p>Bei der Fahrt schaut man am besten in die Ferne. Denn der Blick auf die nähere Umgebung, die rasch vorbeizieht, ist ein typischer Auslöser für die Reisekrankheit.</p>
<p>Lesen sollte man am besten sein lassen. Dann dies fördert die Reisekrankheit.</p>
<p>Im <strong>Bus</strong> empfiehlt es sich, möglichst weit vorne zu sitzen; wenn möglich mit Blick durch die Frontscheibe. Für das Rausschauen aus dem Bus gilt das gleiche wie beim Zug: In die Ferne gucken!</p>
<p>Manchmal kann es helfen, wenn man während der Reise über Kopfhörer Musik hört oder mit geschlossenen Augen auf dem Rücken liegt.</p>
<p>Selbstverständlich gibt es auch diverse Medikamente, die gegen die Reisekrankheit wirken. Hier möchte ich jedoch keine Empfehlungen aussprechen, sondern auch an die nächste Apotheke verweisen. Einzig ein kleiner Tipp soll gestattet sein: Ingwerwurzel als Tee wirkt oft Wunder!</p>
<p>Welche Tipps habt ihr gegen die Reisekrankheit?</p>
<p style="text-align: right;"><em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) re-ality (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Odyssee: Von London nach Bern in 13 Stunden</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/06/08/eine-odyssee-von-london-nach-bern-in-13-stunden/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/06/08/eine-odyssee-von-london-nach-bern-in-13-stunden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 09:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alain Briggeler</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Alain Briggeler berichtet von seinen Erfahrungen mit einer Zugreise von Eastbourne (UK) nach Bern (CH).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Dieser Gast-Artikel wurde von Alain Briggeler eingesandt. Mehr über Alain erfahrt ihr am Ende des Artikels.</em></p>
<p style="text-align: center;"><a title="2007 0521 Eastbourne Rail Station von bluelineswinger bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/deletia/526483280/"><img class="aligncenter" src="http://farm2.static.flickr.com/1112/526483280_ac602faf83.jpg" alt="2007 0521 Eastbourne Rail Station" width="447" height="336" /></a></p>
<p>Nach sonnigen und erholsamen Ferien in Eastbourne (UK) machten meine Freundin und ich uns auf die Rückreise in die Schweiz. Genauer gesagt: Nach Bern. <strong>Wir entschieden uns, die Reise per Zug durchzuführen, da bereits bei einer Reise im Dezember alles reibungslos funktionierte.</strong></p>
<p>Die Rückreise begann eigentlich auch dieses Mal ganz nett: Mit dem Zug in Richtung London Victoria. Doch schon 17 Minuten später mussten wir auf einen Bus umsteigen, weil die Strecke wegen Bauarbeiten über eine Länge von 40 Fahrminuten abgesperrt war.</p>
<p>Also standen wir nun mit rund 350 anderen Fahrgästen in Lewes. Darunter schätzungsweise 100 deutsche Studenten, die meine Nerven schon ziemlich auf die Probe stellten.</p>
<p>Auf jeden Fall durften wir mit unseren vier Koffern in einen der drei Bussen einsteigen. Ein unglaubliches Gedränge war die Folge. <strong>Gewisse Studenten hatten jedoch keine anderen Probleme, als sich darüber zu streitenk, wer auf dem Doppelstock-Bus oben sitzen darf.</strong></p>
<p>Nun, wir waren auf jeden Fall froh, dass wir ein wenig Platz neben einer älteren Dame mit ihren 2 Enkeln hatten. (Und wer mich kennt, weiss, dass ich nicht besonders gerne schreiende Kinder neben mir habe&#8230;) ;-)</p>
<p>Nach einer rund 45minütigen und holprigen Busreise ohne Klimaanlage erreichten wir Three Bridges, von wo aus wir uns wieder in einem vollen Zug Richtung London Victoria auf den Weg machen durften.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="On the rails von abridgeover bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/abridgeover/3260928119/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3527/3260928119_214416c247.jpg" alt="On the rails" width="444" height="333" /></a></p>
<p>Dort angekommen gingen wir dann zu dem Eingang der Underground, um ein Ticket nach London King&#8217;s Cross St. Pancras International zu kaufen. Doch wie kann es anders sein? Gerade mal ein Schalter war geöffnet und ebenso nur 8 Billettautomaten, von denen zwei nicht funktionierten…</p>
<p>Nach rund einer Wartezeit von 30 Minuten konnten wir doch noch die Underground-Tickets kaufen und machten uns anschliessend auf den Weg zum Bahnhof King’s Cross St.Pancras, in welchem übrigens auch das Gleis 9¾ im Film Harry Potter gedreht wurde.</p>
<p>Dort angekommen kam die nächste Überraschung: <strong>Die ganze Halle vor dem Check-In war vollgestopft.</strong> <em>„Da kann doch etwas nicht stimmen“</em>, sagte ich noch zu meiner Freundin. Und so war es; die Strecke <strong>London – Paris war infolge einer Fahrleitungsstörung unterbrochen</strong> und die Züge, welche um 10h32 hätten abfahren sollen, waren um 12h00 immer noch vor Ort. Nach dem Check-In und der eifrigen Suche nach unserem Platz in der 1.Klasse fuhren wir mit 40 Minuten Verspätung in London ab.</p>
<p>Nach einer feinen flugzeugähnlichen Verpflegung machte ich mich auf die Suche nach dem Reisezugbegleiter, der mir das Ticket bestätigen musste, da der Anschluss in Paris eventuell nicht reichen wird. Auf jeden Fall durfte ich zweimal alle 14 Wagen durchqueren, bis ich ihn gefunden hatte.</p>
<p>Mit einer Verspätung von 30 Minuten erreichten wir dann Paris, wo wir vom Bahnhof Paris Nord nach Paris Gare de Lyon gehen mussten. Da ich die Reise schon mal gemacht hatte und ich noch wusste, welche Linie wir fahren müssen, rechnete ich damit, dass wir es eigentlich trotzdem noch auf den Zug nach Bern schaffen sollten.</p>
<p>Da aber nun auch in Paris dasselbe Problem wie in London mit dem Billettkauf war, schafften wir es leider nicht mehr rechtzeitig.</p>
<p><strong>Also rief ich im Rail Service der SBB an</strong>, um zu fragen, ob der Zug nach Lausanne wegen dem Streik überhaupt fahren würde. Ansonsten hätten wir gar nicht an den anderen Bahnhof gehen müssen. Der Rail Service versicherte mir jedoch, dass dies der Fall sei. Also gab es nur noch ein Problem: Wir hatten zwar die Tickets, aber keine Reservierungen, und somit eigentlich keine Berechtigung. Nach diversen Gesprächen, natürlich auf Französisch, konnten wir die Fahrt mit dem TGV nach Lausanne antreten. Bis nach Djion-Ville mussten wir jedoch stehen. Schlussendlich erreichten wir Bern aber doch noch.</p>
<p><strong>Die Reise war dennoch sehr spannend und empfehlenswert!</strong></p>
<p>Bittet beachtet aber, dass eine Stunde Umsteigezeit in Paris bei kleineren Verspätungen knapp werden könnte. Also rechnet genügend Zeit ein, so dass ihr sicher keine Zeitprobleme erhaltet!</p>
<p>Ich meine, Paris ist ja eine sehr interessante Stadt! ;-)</p>
<p><em><strong>Über den Autor:</strong> Alain Briggeler erblickte am 22. November 1991 in Brig VS das Licht der Welt. Mit 15 Jahren zügelte er für ein Jahr nach Ruswil LU und anschliesend absolvierte er ein Sprachjahr in Eastbourne. Er macht die Lehre bei login Berufsbildung und arbeitet zurzeit am SBB Bahnhof in Leuk und ab dem August im RailService SBB und auf den Zügen des Fernverkehrs. Sein grösstes Interesse ist wohl die Eisenbahn. Mancher, der ihn kennt, bezeichnet ihn auch schon als ferrophil. Auf jeden Fall reist er gerne durch die Schweiz, aber auch durch ganz Europa. Wenn er nicht auf reisen oder bei der Arbeit ist, fährt er gerne Motorrad, snowboardet oder hört Musik..</em></p>
<p><em>Sein Leben kannst du im Facebook unter <a href="http://www.facebook.com/alain.briggeler">http://www.facebook.com/alain.briggeler</a> verfolgen.</em></p>
<p><em>Wenn auch du Interesse hast, mal einen Gast-Artikel auf  schweizweit.net zu schreiben, <a href="../dein-artikel-auf-schweizweit-net/">dann  melde dich</a>!</em></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild 1 © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) bluelineswinger (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)<br />
Bild 2 © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) abridgeover (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwarzfahrer sticht mit Kuli auf Kondukteur ein, will Geisel nehmen und… wird freigesprochen!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/05/11/schwarzfahrer-sticht-mit-kuli-auf-kondukteur-ein-will-geisel-nehmen-und%e2%80%a6-wird-freigesprochen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 09:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr. Und mit diesem Artikel will ich mal "abchecken", ob noch mehr Leute so denken wie ich oder ob ich mit meiner Meinung alleine in der Landschaft stehe. Ich rechne mit heftigen Kommentaren; denn genau die will ich ja auch mit diesem Artikel provozieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr. Und mit diesem Artikel will ich mal &#8220;abchecken&#8221;, ob noch mehr Leute so denken wie ich oder ob ich mit meiner Meinung alleine in der Landschaft stehe. Ich rechne mit heftigen Kommentaren; denn genau die will ich ja auch mit diesem Artikel provozieren.</strong></p>
<h3>Grundsätzliches</h3>
<p>Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es in der Schweiz tatsächlich möglich, dass man sich die Birne voll laufen lässt, vielleicht sogar noch ein paar Drogen in sich rein stopft, raucht, spritzt oder zieht und wenn man dann eine Straftat begeht, auf Milde hoffen kann.</p>
<p>Es scheint mir sogar so, dass die Regel gilt: <strong>Je besoffener und bekiffter du bist, desto mehr wird das Strafmass vor Gericht heruntergesetzt.</strong></p>
<p>Dies widerspricht vehement meinem persönlichen Rechtsempfinden. Und wer mich persönlich kennt oder schon länger auf schweizweit.net mitliest, der weiss, dass dieses seeeeeehr ausgesprägt sein kann. ;-)</p>
<p>Ist denn nicht jeder selbst verantwortlich für das, was er tut? Wenn er zu viel Alkohol intus hat, dann muss er doch auch die Konsequenzen dafür tragen. <strong>Niemand zwingt ihn zum Saufen!</strong> Welche Wirkung hat das denn auf das Opfer, wenn es vor Gericht erfahren muss: <em>&#8220;Derjenige, der dir das Messer in den Rücken steckte, war zu besoffen, als dass wir ihn dafür ernsthaft bestrafen können. Deshalb erhält er nur 8 Monate bedingt.&#8221;</em></p>
<p>Hallo? Gehts noch?</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 447px">
	<a title="Unbenannt von Ape Rolls bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/aprilmay/550889560/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/227/550889560_e1d3f8e239.jpg" alt="" width="447" height="304" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Wer &quot;drögelet&quot;, trägt weniger Schuld</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<h3>Ein Fall im Detail</h3>
<p>Jahrein, jahraus gibt es tausende Beispiele, die ich nehmen könnte. Ich entschied mich jetzt für einen aktuellen Fall aus Deutschland.</p>
<p>Dresden. Vormittag. Linie 72.</p>
<p>Ein Fahrgast wird von Fahrscheinkontrolleuren ohne Fahrausweis angetroffen. Dies geschieht täglich unzählige Male. Doch dieser Fahrgast ist anders.</p>
<p>Kaum erhielt er vom Kontrolleur einen Kugelschreiber, damit er die sogenannte &#8220;Selbstauskunft&#8221; ausfüllen kann, rastet er völlig aus. Bevor der Kontrolleur überhaupt weiss, was da läuft, sticht der Schwarzfahrer ihm ins Gesicht und in den Arm.</p>
<p>Doch damit ist der Vorfall noch nicht überstanden. <strong>Als nächstes möchte der Schwarzfahrer eine Geisel nehmen.</strong> Ein älterer Mann, der zufälligerweise zur falschen Zeit am falschen Ort (sprich: vormittags in Dresden auf der Linie 72) ist, muss dran glauben.</p>
<p>Selbst die herbei gerufene Polizei schafft es nur mit roher Gewalt, den Gewalttäter aus dem Bus zu zerren. Mit Händen und Füssen wehrt er sich dagegen.</p>
<p>Der Vorfall ist schon einige Zeit her. Gestern nun fand die Gerichtsverhandlung statt.</p>
<p>Und ratet mal, wie der Richter entschieden hat. Kleiner Tipp: Der Schwarzfahrer hatte zur Zeit des Vorfalls &#8211; wie könnte es auch anders sein &#8211; psychische Probleme und nahm Drogen.</p>
<p>Vielleicht habt ihr es schon erraten: Selbstverständlich wurde der liebe Herr freigesprochen. Was denn sonst? Jemand der &#8220;drögelet&#8221;, ist natürlich für sein Verhalten nicht verantwortlich, der kann ja nichts dafür. Wie denn auch? <strong>Die arme Sau muss man laufen lassen, die darf man nicht einsperren.</strong></p>
<p>Heute raten viele Anwälte ihren Klienten, vor Gericht auf Psycho zu machen. Zumindest gibt es Leute, die das so sagen. Und natürlich ist es von Vorteil, wenn man sich als Gewalttäter kurz vor der Gerichtsverhandlung selber in eine psychiatrische Klinik einweist. Schliesslich kann man damit dem Richter Glauben machen, dass man &#8220;nicht ganz hundert&#8221; ist.</p>
<p>Und so kann man auf Milde hoffen, was das Urteil anbelangt.</p>
<p>Der Schwarzfahrer aus unserem Fall wurde vor der Gerichtsverhandlung wegen einer paranoiden Schizophrenie stationär behandelt und war anscheinend in einer <strong>&#8220;apokalyptischen psychischen Verfassung&#8221;</strong>.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 445px">
	<a title="Day 059/365 - Heroine Addiction von Tiagø Ribeiro bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fixe/2846866094/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3108/2846866094_a1ecdc06ab.jpg" alt="Day 059/365 - Heroine Addiction" width="445" height="297" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Angeklagt? So vermindert man seine Schuldfähigkeit</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<h3>Meine Meinung</h3>
<p>Selbst wenn die Drogen-Schizophrenie-Apokalypse-Story stimmen sollte: In meinen Augen hat er eine Straftat begangen und müsste dafür verurteilt werden.</p>
<p>Denn wenn jemand krank ist, dann weiss er davon. Es liegt dann in seiner Verantwortung, sich selber in eine entsprechende Klinik einzuweisen. Und auch seine Familie, Freunde und Bekannte tragen eine gewisse Verantwortung. (Zumindest in meinem sozialen Umfeld wird noch zueinander geschaut.)</p>
<p>Tut er das nicht (sich einliefern), dann ist das ein meinen Augen ein klares Statement, welches sagt: Ich übernehme die Verantwortung für das, was ich tue.</p>
<p>Ansonsten lasse ich mir morgen auch die Birne voll laufen und überfalle eine UBS-Filiale. <strong>Wenn alles gut geht, bin ich steinreich. Wenn nicht, bin ich bekloppt. </strong>(Beziehungsweise: Ich tue so, als sei ich bekloppt und nicht ganz zurechnungsfähig.)</p>
<h3>Persönliches</h3>
<p>Noch ein paar Worte zu mir persönlich und zum Thema Sucht.</p>
<p>Ich bin ein Mensch, der sich sehr schnell und oft auch sehr intensiv für etwas begeistern kann. Für mich persönlich ist das ein Zeichen dafür, dass ich <strong>sehr wahrscheinlich sehr anfällig für Süchte</strong> sein könnte.</p>
<p>Ich habe noch nie in meinem Leben geraucht. Doch ich bin überzeugt: Wenn ich nur eine einzige Zigi in den Mund nehmen würde, wäre ich vermutlich süchtig und könnte mit dem Rauchen nicht mehr hören. Dessen bin ich mir bewusst, was dazu führt, dass ich mir keine Zigarette anstecke was wiederum dazu führt, dass ich nicht dem Nikotin verfalle. Punkt.<strong> It&#8217;s my fucking responsibility!</strong></p>
<p>Weiter geht&#8217;s mit dem Alkohol. Bier und Wein mag ich nicht. Ist nicht mein Geschmack. Doch es gibt zahlreiche andere alkoholische Getränke, die meinen Geschmack sehr gut treffen. Vielleicht müsste ich sagen: Viel zu gut! <strong>Es besteht also grundsätzlich die Gefahr, dass ich mehr trinken könnte, als mir gut tut.</strong> Heisst für mich: Bereits im Vornherein entscheide ich, wie viel ich trinken werde. Und dann ist Schluss! Daran habe ich mich bisher immer gehalten, weshalb ich bis heute noch nie zu betrunken war. Nicht mal in der RS! (Und das will was heissen.)</p>
<p>Doch ich könnte mir vorstellen: Würde ich erst während dem Trinken &#8220;fortzu&#8221; entscheiden, wie viele weitere Getränke ich noch vertrage, dann würde dies vielleicht in einer Katastrophe enden.</p>
<p>Wer weiss: Vielleicht bin ich gar nicht so suchtgefährdet, wie ich meine. <strong>Drauf ankommen lassen will ich es aber nicht und deshalb gehe ich auf Nummer sicher.</strong> Ich halte einfach so gut es geht Abstand von all diesem Zeugs. So schaffte ich es, die letzten 25 Jahre ohne Süchte auszukommen. Und ich bin überzeugt, dass ich das auch für die nächsten 25 Jahre schaffe. Und nachher bin ich sowieso zu alt, um noch mit dem Scheiss anzufangen.</p>
<p>Es soll mir also ja niemand kommen von wegen: Jemand, der süchtig ist, kann nichts dafür. Jeder hat sich mal (im absolut nüchternen Zustand) dazu entschieden, anzufangen. Sei es mit Nikotin, Alkohol, Gras, Kokain oder sonst irgendwas. <strong>Dies war ein bewusster Entscheid.</strong> Und dafür hat &#8211; meiner Meinung nach &#8211; jeder selber die Verantwortung zu tragen.</p>
<p>Wobei, jetzt bemerke ich gerade, soooooo ganz ohne Süchte bin ich nun doch nicht. Deshalb schliesse ich jetzt diesen Artikel ab und mache mich auf den Weg zum Kühlschrank. Dort wartet nämlich eine Tafel Schoggi auf mich! ;-)</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 443px">
	<a title="Trader Joe's Swiss Milk Chocolate with 30% Whole Hazelnuts von cacaobug bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/cacaobug/3589112625/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2450/3589112625_43275725b4.jpg" alt="Trader Joe's Swiss Milk Chocolate with 30% Whole Hazelnuts" width="443" height="333" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Schoggi: Mein kleines Laster :)</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Link zum Thema (via <a href="http://twitter.com/FlohEinstein/statuses/13773426401">FlohEinstein</a>): <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Actio_libera_in_causa">Actio libera in causa</a><br />
Quelle für die Story aus Dresden: <a href="http://www.bild.de/BILD/regional/dresden/aktuell/2010/05/10/schwarzfahrer-sticht-mit-kuli-auf-schwarzfahrer-ein/und-wird-frei-gesprochen.html">bild.de</a></span></p>
<p style="text-align: right;"><em><span style="font-size: xx-small;">Bild 1 © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Ape Rolls (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)<br />
Bild 2 © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Tiagø Ribeiro (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)<br />
Bild 3 © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) cacaobug (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
]]></content:encoded>
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