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	<title>schweizweit.net &#187; Diverses</title>
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	<description>Unterwegs zuhause mit deinem Pendlerblog!</description>
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		<title>Warnung: Pendlerzeitungen gefährden deine Gesundheit!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/05/01/gefaehrliche-news-aus-der-schweiz/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2012/05/01/gefaehrliche-news-aus-der-schweiz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Pendlerzeitungen: Der Newskonsum gefährdet deine Gesundheit. Und in diesem Artikel erfährst du, warum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/05/01/gefaehrliche-news-aus-der-schweiz/" title="Permanent link to Warnung: Pendlerzeitungen gefährden deine Gesundheit!"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/05/news-aus-der-schweiz-190x118.jpg" width="190" height="118" alt="Post image for Warnung: Pendlerzeitungen gefährden deine Gesundheit!" /></a>
</p><p><em><strong>Ein provokativer Titel, ich gebe es zu. Doch nach dem Lesen dieses Artikels werdet ihr verstehen, warum es besser sein könnte, weniger Tages- und Pendlerzeitungen zu lesen, weniger Nachrichtensendungen zu schauen und sich mehr mit Hintergrundwissen zu befassen. Ausserdem werdet ihr erfahren, was diese Zeitungen mit dem Stresshormon Cortisol zu tun haben und weshalb der tägliche News-Konsum das Immunsystem schwächt.</p>
<p>Ja, der Newskonsum gefährdet deine Gesundheit. Und in diesem Artikel erfährst du, warum.</strong></em></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/05/01/gefaehrliche-news-aus-der-schweiz/blick-am-abend/" rel="attachment wp-att-9667"><img class="aligncenter size-full wp-image-9667" title="Blick am Abend" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Blick-am-Abend-500x397.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Vor ein paar Wochen war ich <a href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">auf einer Kreuzfahrt</a>. Dort habe ich mich ganz bewusst dafür entschieden, möglichst wenig Kontakt zu meinem Alltag in der Schweiz herzustellen. Das bedeutete auch: Keine Emails, keine Nutzung meines Smartphones, kein Facebook und kein Twitter. Einfach im Hier und Jetzt leben und nicht an Zuhause denken.</p>
<p>Nach meiner Rückkehr <a href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/#comment-45864">wurde ich gefragt</a>, ob dies denn wirklich eine so gute Idee gewesen sei. Es hätten ja wichtige Emails eintreffen können.</p>
<p>Nun, ich bezweifelte bereits im Voraus, dass Nachrichten eintreffen würden, die so wichtig sind, dass sie nicht auch im April noch hätten beantwortet werden können. Und so war es dann auch.</p>
<p>Ich war also zurück in der Schweiz und die Dinge gingen wieder ihren normalen Lauf. Mitte April war ich dann wieder einmal mit dem Zug (privat) unterwegs, las ein gutes Buch (<a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/typhoonartikel/ID17635644.html)">&#8220;Yes!&#8221; von Robert B. Cialdini</a>) und rief dann irgendwann unterwegs über mein iPhone die Emails ab.</p>
<p>Im Posteingang fand ich ein Email, welches eine Antwort erforderte. Das Mail war nicht dringend, aber wichtig. Ich musste es zwar beantworten, jedoch nicht sofort. Und ich wusste, dass die Antwort nicht kurz ausfallen wird.</p>
<p>Das iPhone eignet sich hervorragend, um unterwegs kurze Nachrichten zu schreiben. Weniger gut eignet es sich, um längere Antworten auf Emails zu verfassen. Jetzt auf dem iPhone die oben erwähnten Email-Nachricht zu beantworten, war also keine gute Idee.</p>
<p>Und trotzdem liess mich der Inhalt nicht in Ruhe. Obwohl ich genau wusste, dass ich die Nachricht erst am Abend zu Hause beantworten würde. Die Email beschäftigte mich und lenkte mich ab. Nicht ganz so toll an einem freien Tag.</p>
<p>Daraufhin überlegte ich, wie oft es denn schon vorgekommen ist, dass ich unterwegs die Emails abgerufen und auch gleich beantwortet habe. Sehr selten, musste ich feststellen. Und auch in diesen sehr seltenen Fällen wäre es vermutlich nicht nötig gewesen, auch da hätte es gereicht, wenn ich zu Hause erst retour geschrieben hätte.</p>
<p>Wieviel Sinn macht es also &#8211; fragte ich mich &#8211; die Emails unterwegs abzurufen? Wenn ich privat im Zug unterwegs bin? Oder bei der Arbeit in einer Pause? Meine Antwort: Keinen. Es macht effektiv keinen Sinn.</p>
<p>Im Gegenteil: Wie wir oben sahen, läuft man nur Gefahr, sich den Tag über zu ärgern. Das muss nicht sein.</p>
<p>Seither rufe ich meine Emails fast nur noch zu Hause am stationären iMac ab und nicht mehr unterwegs. Und damit lebe ich inzwischen ganz gut! ;-)</p>
<p>Einen hervorragenden Artikel zu genau diesem Thema habe ich übrigens kürzlich im Blog-Netzwerk der Harvard Business Review gelesen: <a href="http://blogs.hbr.org/bregman/2012/04/coping-with-email-overload.html">Coping with Email Overload</a></p>
<p>Dass man nicht &#8220;always on&#8221; sein muss, diese Meinung vertritt auch Philipp, wie er <a href="https://www.facebook.com/schweizweit.net/posts/10150729192097885?comment_id=23241484">in einem Kommentar auf facebook.com/schweizweit.net</a> schreibt.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit kam mir eine Geschichte in den Sinn, welche ich euch nicht vorenthalten möchte:</p>
<blockquote><p>Es heisst, dass der alte Apostel Johannes gern mit seinem zahmen Rebhuhn spielte.</p>
<p>Nun kam eines Tages ein Jäger zu ihm. Verwundert sah er, dass ein so angesehener Mann wie Johannes einfach spielte. Konnte der Apostel seine Zeit nicht mit viel Wichtigerem als mit einem Rebhuhn verbringen?</p>
<p>So frage er Johannes: “Warum vertust du deine Zeit mit Spielen? Warum wendest du deine Aufmerksamkeit einem nutzlosen Tier zu?”</p>
<p>Verwundert blickte Johannes auf. Er konnte gar nicht verstehen, warum er nicht mit dem Rebhuhn spielen sollte.</p>
<p>Und so sprach er: “Weshalb ist der Bogen in deiner Hand nicht gespannt?”</p>
<p>Der Jäger antwortete: “Das darf nicht sein. Ein Bogen verliert seine Spannkraft, wenn er immer gespannt wäre. Er hätte dann, wenn ich einen Pfeil abschiessen wollte, keine Kraft mehr. Und so würde ich natürlich das anvisierte Ziel nicht treffen können.”</p>
<p>Johannes sagte daraufhin: “Siehst du, so wie du deinen Bogen immer wieder entspannst, so müssen wir alle uns immer wieder entspannen und erholen. Wenn ich mich nicht entspannen würde, indem ich z.B. einfach ein wenig mit diesem – scheinbar so nutzlosen – Tier spiele, dann hätte ich bald keine Kraft mehr, all das zu tun, was notwendig ist. Nur so kann ich meine Ziele erreichen und das tun, was wirklich wichtig ist.”</p></blockquote>
<p>Es ist vermutlich tatsächlich nicht so verkehrt, einmal in den Ferien einfach nur abzuschalten, keine Mails zu lesen und Abstand vom Leben daheim zu nehmen. Nur so kann man danach wieder mit frischer Energie in den normalen Alltag zurückkehren. Und dieses Abschalten bringt einem nicht nur in den Ferien etwas, sondern eben auch zu Hause.</p>
<h2>Weg mit den Tageszeitungen!</h2>
<p>Diese kleine Verhaltensänderungen in Sachen Emails führte bereits zu einem entspannteren Alltag. Doch lange bevor ich entschied, nicht mehr stündlich meine Mails abzurufen, fasste ich einen anderen Entschluss:</p>
<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" lang="de"><p>Nun schon seit über einem Monat ohne 20 Minuten, Blick am Abend &#038; Co. Es lebt sich viel besser so, glaubt mir! ;-)</p>
<p>&mdash; Andreas Hobi (@andreashobi) <a href="https://twitter.com/andreashobi/status/171647565757034496" data-datetime="2012-02-20T17:29:03+00:00">Februar 20, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Seit dem Januar 2012 lese ich grundsätzlich keine Tageszeitungen mehr. Keine 20 Minuten am Morgen, keinen Blick am Abend, keine Tagesanzeiger oder Zürcher Zeitungen zwischendurch. Auch die Basler, Berner und anderen Zeitungen müssen nicht sein.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-9674" title="Uriella" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Uriella-500x454.jpg" alt="" width="500" height="454" /></p>
<p>Früher gehörte ich zu den Leuten, die tatsächlich das Gefühl hatten, nur wer regelmässig eine Zeitung liest, ist intelligent und hat ein hohes Allgemeinwissen. Mitarbeiter können bestätigen: In den Pausen sah man mich meistens mit einer Zeitung. Inzwischen weiss ich: Das ist Quatsch! Absoluter Blödsinn.</p>
<p>Ich behaupte heute sogar: Wer Zeitung liest, lässt sich viel zu leicht beeinflussen, ohne dass er dies bewusst merkt. Wer mir das nicht glaubt, soll sich mal diese beiden Beiträge anschauen, die exemplarisch zeigen, wie Ringier &#8220;seinen&#8221; Star <em>Göla</em> vermarktet:</p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/874c7ac6-42c1-4c1f-a083-acc0aecb636c" type="application/x-shockwave-flash" style="width:640px;height:386px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/874c7ac6-42c1-4c1f-a083-acc0aecb636c"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=874c7ac6-42c1-4c1f-a083-acc0aecb636c" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">10vor10 vom 18.04.2012</a></object></center></p>
<p><center><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/ddd84893-3272-46e9-8801-24048c5ac660" type="application/x-shockwave-flash" style="width:640px;height:386px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/ddd84893-3272-46e9-8801-24048c5ac660"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=ddd84893-3272-46e9-8801-24048c5ac660" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">Giacobbo / Müller vom 29.04.2012</a></object></center></p>
<p>(Eigentlich schräg, dass ich den Beitrag aus einer Nachrichtensendung nutze, um darzulegen, dass der Konsum von News wenig Sinn macht&#8230;)</p>
<p>Wie die Beiträge zeigen: Medien wollen uns beeinflussen. Und wirklich viel lernt man dabei nicht, von den Schlagzeilen bleibt kaum etwas hängen. In den letzten 12 Monaten hast du vermutlich um die 10&#8217;000 Nachrichten verschlungen, das sind etwa 30 Meldungen pro Tag. Jetzt mal ganz ehrlich: Nenne mir eine Nachricht, die es dir ermöglicht hat, eine bessere Entscheidung (für dein Leben oder deine Karriere) zu treffen, als wenn du diese News nicht gehabt hättest.</p>
<p>Wenn es hoch kommt, kannst du vielleicht zwei Nachrichten nennen. Zwei aus 10&#8217;000. Das sind 0.02%.</p>
<p>Das heisst:</p>
<blockquote><p>News sind für das, was in unserem Leben wirklich zählt, im Grunde genommen absolut irrelevant. (<a href="http://clicktotweet.com/91MA_">Dieses Zitat tweeten!</a>)</p></blockquote>
<p>Vielleicht sind die News noch unterhaltsam und man kann mit ihnen die Zeit totschlagen. Aber ansonsten bleiben sie nutzlos. Wir müssen sehr viel Schrott konsumieren, um zu diesen beiden Nachrichten zu gelangen, welche uns im Leben weiterbringen.</p>
<p>Eine andere Frage: Welches sind die wichtigsten zehn Newsmeldungen des letzten Monats (die heute nicht mehr in den News sind)? Die meisten Menschen können hier maximal vier aufzählen. Das ist eine Nachricht pro Woche. Warum also konsumierst du etwas, das nichts zu deinem Wissen beiträgt?</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-9672" title="Samenspender" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Samenspender-500x706.jpg" alt="" width="500" height="706" /></p>
<p>Wie klug ist es, eine Tageszeitung zu lesen oder die Tagesschau einzuschalten? Nehmen wir das <strong>Busunglück im Wallis</strong>: Vermutlich brachte der Blick in Zusammenhang mit der Berichterstattung gleich eine Auflistung der <strong>schlimmsten Carunglücke seit 1852</strong>. Ausserdem schrieb er vermutlich, dass das Busunglück <strong>&#8220;überaus tragisch&#8221;</strong> sei. (Als ob ein Unglück mit so vielen Toten auch einmal nicht tragisch sein könnte.) Und bestimmt schrieben die Journalisten auch, dass <strong>im Moment noch alles völlig unklar</strong> sei. Klüger werde ich dadurch definitiv nicht.</p>
<p>Am nächsten Tag erfährt man dann in der NZZ, dass jetzt <strong>eine Untersuchung läuft</strong>. Damit kann man natürlich gar nicht rechnen, nach so einem Carunglück; dass jemand auf die glorreiche Idee kommt, die Sache untersuchen zu lassen. Da braucht natürlich die Tageszeitungen, die uns über so etwas informieren.</p>
<p>Zwei Tage nach dem Unglück schreibt der Tagesanzeiger vermutlich, dass die <strong>Eltern und Grosseltern sehr leiden</strong> und die <strong>Rettungsteams betroffen</strong> sind. Was bringt mir das? Was hilft mir das? Damit wird doch nur der Voyeurismus der Leser befriedigt.</p>
<p>Noch einen Tag später weiss man immer noch nicht mehr, aber das hindert die Tageszeitung deines Vertrauens nicht daran, wieder darüber zu schreiben. <strong>Man schreibt einfach, dass man noch nichts weiss.</strong> Und um die Seite zu füllen, schreibt man noch, wer wann wo eingetroffen ist, wer wann wo etwas zum Unglück sagte und in der Tagesschau erzählt der Live-Reporter in der Schaltung, dass gerade wieder ein Fahrzeug der Untersuchungsbehörden in das Tunnelportal gefahren sei.</p>
<blockquote><p><strong>17.07: in wenigen Minuten sollte die Medienkonferenz beginnen.</strong><br />
<strong> 17.13: der Beginn der Medienkonferenz verzögert sich.</strong><br />
<strong> 17.35: nun scheint die Konferenz bald loszugehen.</strong><br />
<strong> 17.49: bald geht die Medienkonferenz los.</strong><br />
<em>(Auszug aus dem Online-Newsticker einer Schweizer Pendlerzeitung)</em></p></blockquote>
<h2>Geben die Jungen wirklich kein Geld für Artikel mehr aus?</h2>
<p>Der jungen Generation wird immer wieder unterstellt, für nichts bezahlen und alles gratis haben zu wollen. Ist das wirklich so? Oder sind wir einfach die erste Generation, die erkennt, dass gewisse Nachrichten einfach keinen Wert haben?</p>
<p>Ich tippe auf Letzteres. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis so umsehe, gibt es da sehr viele junge Leute, die sehr wohl Geld für (Print-)Medien ausgeben. Aber es handelt sich dabei nicht um Tageszeitungen und dergleichen, sondern um Special Interest-Magazine, Wochenzeitungen, Wissenschaftszeitungen, Themenhefte, Sachbücher und solche Erzeugnisse.</p>
<p>Wir Jungen müssen nicht erfahren, ob <a href="http://wemaflo.net/2008/10/in-china-ist-ein-sack-reis-umgefallen/">in China ein Sack Reis umgefallen</a> ist. Oder ob <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/wild-wide-web/Rammstein-von-Kindern/story/30508466">kleine Kinder die brachialen Rocker von Rammstein &#8220;technisch einwandfrei&#8221; covern</a> können. Solches Zeugs interessiert uns einfach nicht!</p>
<p>Als ich beschloss, ab sofort keine Tageszeitungen mehr zu lesen, war ich selber noch ein wenig verunsichert. &#8220;Ist das wirklich eine gute Idee?&#8221; &#8220;Schade ich mir dabei nicht selber?&#8221; &#8220;Kann ich mich dann vielleicht bei Gesprächen mit anderen Menschen nicht mehr beteiligen, weil ich den Gesprächen nicht mehr folgen kann?&#8221;</p>
<p>Doch der Gedanke, der mir am meisten im Kopf herumschwirrte, war:</p>
<p><strong>&#8220;Aber die Nachrichten in der Tageszeitung sind für unseren Alltag doch sehr wichtig!&#8221;</strong></p>
<p>Sind sie das? Nun wollte ich meine Entscheidung nicht überstürzt fällen und einfach von heute auf morgen keine Zeitung mehr lesen. Ich machte eine ganz kleine, absolut nicht wissenschaftliche und erst recht nicht repräsentative &#8220;Studie&#8221;:</p>
<p>Eine Woche lang las ich noch Tageszeitungen. Bei jedem einzelnen Artikel, den ich las, stellte ich mir drei Fragen:</p>
<ol>
<li>Kann ich das, was in diesem Artikel behandelt wird, <strong>irgendwie beeinflussen</strong>, kann ich etwas daran verändern?</li>
<li>Werde ich in 4 Wochen froh sein darüber, dass ich diesen Artikel gelesen habe, <strong>hätte ich etwas verpasst</strong>, wenn ich ihn nicht gelesen hätte?</li>
<li>Hilft mir dieser Artikel, eine <strong>bessere Entscheidung</strong> (für mein Leben oder meine Karriere) zu treffen?</li>
</ol>
<p>Die Antworten zu diesen Fragen waren erschreckend: Es schien so, als sei Zeitunglesen eine reine Zeitverschwendung.</p>
<div id="attachment_9673" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px">
	<img class="size-large wp-image-9673" title="Stefan Büsser Date" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Stefan-Büsser-Date-500x341.jpg" alt="" width="500" height="341" />
	<p class="wp-caption-text">Weder kann ich an Stefan Büssers Date irgendwas beeinflussen, noch werde ich in 4 Wochen froh sein, diesen Artikel gelesen zu haben. Und eine bessere Entscheidung für mein Leben resultierte aus diesem Artikel auch nicht; ausser vielleicht, in Zukunft keine Gratiszeitungen mehr zu lesen.</p>
</div>
<p>Der Entschluss, keine Zeitung mehr zu lesen, fiel mir dann auch entsprechend leicht.</p>
<p><strong>Mir wurde bewusst, dass ich früher ein News-Junkie war.</strong> Fand ich im Aufenthaltsraum eine Zeitung, las ich sie. Landete ich im Internet auf einer News-Seite, klickte ich mich durch den News-Ticker. News hier, News da, News überall. (News-)Tag für (News-)Tag.</p>
<p>Ich war ein Idiot. Diese unzähligen Stunden hätte ich besser dafür benutzt, mir noch mehr Allgemeinwissen anzueignen, Sachbücher zu lesen und etwas für mein Leben oder meine Karriere zu tun.</p>
<h2>Newskonsum führt nicht zwingend zu Allgemeinwissen</h2>
<p>Seit meiner Primar- und Oberstufenschulzeit wurde ich oft für mein Allgemeinwissen gelobt. Ich dachte immer, dies hinge damit zusammen, dass ich seit meiner Kindergartenzeit lesen kann (was ich mir selber beibrachte) und relativ früh dann auch mit dem Zeitungslesen begann.</p>
<p>Heute wird mir klar, dass es wohl weniger mit den Zeitungen zu tun hatte, sondern wohl eher mit den vielen Büchern, Magazinen und Lexika, die ich immer wieder las oder zumindest (bei den Lexika) häufig einen Blick hineinwarf.</p>
<p>Wenn ich also Sachbücher lese, anstelle von Tageszeitungen; wenn ich im Fernsehen Dokumentationen schaue anstatt die Tagesschau, dann tue ich etwas für mein Allgemeinwissen. Davon bin ich inzwischen überzeugt.</p>
<p>Ich habe zu Hause eine ganze Menge Bücher, die noch darauf warten, gelesen zu werden. Auch noch solche, die ich bereits letztes Jahr kaufte:</p>
<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" lang="de"><p>Lesestoff für die nächste Zeit eingekauft. 13 Bücher. 227.30 Franken. Bei meinem Lieblingsbuchhändler @<a href="https://twitter.com/exlibris_ch">exlibris_ch</a> natürlich. ;-) <a href="https://twitter.com/search/%2523ilike">#ilike</a></p>
<p>&mdash; Andreas Hobi (@andreashobi) <a href="https://twitter.com/andreashobi/status/116325554449432576" data-datetime="2011-09-21T01:39:08+00:00">September 21, 2011</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Ausserdem habe ich ein paar Printprodukte abonniert, die ich regelmässig lese.</p>
<p><a href="http://bilanz.ch"><strong>BILANZ</strong></a><br />
Seit dem KV abonniert, bietet mir dieses Heft hervorragende Hintergrundberichterstattung zu Wirtschaftsthemen und interessante Interviews mit Persönlichkeiten.</p>
<p><a href="http://www.pm-magazin.de/m/pm-fragen-antworten/"><strong>P.M. FRAGEN &amp; ANTWORTEN</strong></a><br />
Welches sind die wichtigsten Entdeckungen der letzten zehn Jahre? Wie kommt es, dass Schildkrötenbabys zur gleichen Zeit schlüpfen? Warum sagen wir &#8220;Bagatelle&#8221;? Wieso stossen Fische nicht zusammen? Was würde passieren, wenn sich die Erde plötzlich schneller drehte? Warum verdienen freundliche Angestellte weniger Geld? Solche Fragen werden in diesem Heft beantwortet.</p>
<p><a href="http://weltderwunder.de.msn.com/"><strong>WELT DER WUNDER</strong></a><br />
Nicht nur wurde ich bereits einmal <a href="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/weltderwunder.jpg">auf der Welt der Wunder-Website verlinkt</a>, ich habe auch das entsprechende Magazin abonniert. Während mir die WDW-Sendung auf RTL II weniger entspricht, tut es das Heft dafür umso mehr. Ein paar pseudowissenschaftliche Texte schleichen sich zwar manchmal schon ein, im Grossen und Ganzen jedoch bietet dieses Produkt einen echten Mehrwert!</p>
<p><a href="http://dasmagazin.ch/dasMagazin/index.html"><strong>DAS MAGAZIN</strong></a> / <a href="http://www.weltwoche.ch/"><strong>WELTWOCHE</strong></a><br />
Das Magazin lade ich mir jeweils auf das iPad herunter, die Weltwoche habe ich abonniert. Das eine Heft sehr linkslastig, das andere eher rechtslastig, bieten diese beiden Magazine oft eine hervorragende Lektüre mit interessanten Themen und Artikeln.</p>
<p><a href="http://reportagen.com/"><strong>REPORTAGEN</strong></a><br />
Seit kurzem habe ich auch das zweimonatlich erscheinende Reportagen abonniert. Um hier ein Fazit zu ziehen, ist es jedoch noch zu früh.</p>
<p><a href="http://www.sonntagszeitung.ch/"><strong>SONNTAGSZEITUNG</strong></a><br />
Den Schluss der Printprodukte macht die SonntagsZeitung, welche ich nicht wegen den News, sondern wegen den längeren Hintergrundberichten und Interviews abonniert habe. Ein Highlight in jeder SZ-Ausgabe ist dann jeweils die Kolumne von Rolf Dobelli, auf den wir später in diesem Artikel noch zu sprechen kommen.</p>
<p>Aber auch das Fernsehen hat einige gute Sendungen zu bieten:</p>
<p><a href="http://www.sendungen.sf.tv/reporter/Sendungen/Reporter"><strong>REPORTER</strong></a><br />
Spannende, grundsätzlich halbstündige Reportagen aus der Schweiz. Nicht jede Ausgabe ist so interessant, dass ich sie schaue, doch regelmässig sind tolle Themen dabei.</p>
<p><a href="http://www.sendungen.sf.tv/dok/Nachrichten/Uebersicht"><strong>DOK</strong></a><br />
Immer wieder bringt das Schweizer Fernsehen in seiner Dok-Reihe interessante Themen auf den Bildschirm.</p>
<p><a href="http://www.sendungen.sf.tv/rundschau/Sendungen/Rundschau"><strong>RUNDSCHAU</strong></a><br />
In rund 40 Minuten werden hier meistens 3-4 Themen behandelt, in einer Ausführlichkeit, wie man es in keiner tagesaktuellen Nachrichtensendung tun kann.</p>
<p><a href="http://www.rtl.de/cms/sendungen/wer-wird-millionaer.html"><strong>WER WIRD MILLIONÄR</strong></a><br />
Zur Entspannung schaue ich auch gerne mal diese Sendung. Fragen aus allen Wissensgebieten und immer wieder Erstaunliches, mit einem sehr sympathischen Moderator.</p>
<p><a href="http://www.sendungen.sf.tv/eco/Nachrichten/Uebersicht"><strong>ECO</strong></a><br />
Drei Themen aus der Wirtschaftswelt spannend und kurzweilig aufbereitet. Was Reto Lipp und sein Team hier leisten, ist phänomenal.</p>
<p><a href="http://www.planetopia.de/magazin.html"><strong>PLANETOPIA</strong></a><br />
In diesem Sat.1-Magazin werden wöchentlich interessante Themen aus Wissenschaft, Technik, Biologie und vielen anderen Bereichen auf informative und unterhaltsame Art und Weise präsentiert.</p>
<p><a href="http://www.arte.tv/"><strong>ARTE</strong></a><br />
Fast täglich finden sich auf dem deutsch/französischen Sender Arte interessante Dokumentationen zu unterschiedlichsten Themen.</p>
<p>Nach Print und TV kommen wir nun noch zu Online. Wer mir auf <a href="http://twitter.com/andreashobi">Twitter</a> oder <a href="http://www.facebook.com/schweizweit.net">Facebook</a> folgt, weiss, dass ich oft Links zu ÖV-relevanten Themen online stelle. Es ist mir wichtig, über <strong>News und Trends in meiner Branche</strong> auf dem Laufenden zu sein. Deshalb habe ich mir ein paar <a href="https://support.google.com/alerts/bin/answer.py?hl=de&#038;answer=175925">Google Alerts</a> abonniert und werde auch von der SBB-Medienstelle laufend mit Infos aus dem Medienverteiler versorgt. Die Links, auf die ich so stosse, teile ich dann mit euch. Wenn also eine (Online-)Zeitung wie 20min.ch oder tageswoche.ch über ein ÖV-relevantes Thema schreibt, erfahre ich nach wie vor vom jeweiligen Artikel und teile diesen dann auch oft in den Sozialen Netzwerken.</p>
<p>Ausserdem habe ich über den <a href="http://www.google.com/reader">Google Reader</a> ein paar Blogs und RSS-Feed abonniert, die mich zu bestimmten Themen auf dem Laufenden halten. (Womit wir wieder beim Thema <em>Special Interest Media</em> wären.)</p>
<h2>Junge informieren sich anders</h2>
<p>Es folgt nun ein Ausschnitt aus dem Artikel des polnischen Dichters, Autors, Musiker und Ex-Blogger <a href="https://twitter.com/#!/piotrczerski">Piotr Czerski</a>, Jahrgang 1981. Der Artikel ist unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">CC BY-SA 3.0-Lizenz</a> erschienen, weshalb ich ihn euch in dieser Länge präsentieren kann. Die polnische Originalfassung findet ihr <a href="http://pokazywarka.pl/pm1pgl/">hier</a>.</p>
<p>Wir sind mit dem Internet und im Internet aufgewachsen. Darum sind wir anders; das ist der entscheidende, aus unserer Sicht allerdings überraschende Unterschied: Wir &#8220;surfen&#8221; nicht im Internet und das Internet ist für uns kein &#8220;Ort&#8221; und kein &#8220;virtueller Raum&#8221;. Für uns ist das Internet keine externe Erweiterung unserer Wirklichkeit, sondern ein Teil von ihr: eine unsichtbare, aber jederzeit präsente Schicht, die mit der körperlichen Umgebung verflochten ist.</p>
<p>Wir benutzen das Internet nicht, wir leben darin und damit.</p>
<p>Wir sind im Internet aufgewachsen, deshalb denken wir anders. Die Fähigkeit, Informationen zu finden, ist für uns so selbstverständlich wie für euch die Fähigkeit, einen Bahnhof oder ein Postamt in einer unbekannten Stadt zu finden. Wenn wir etwas wissen wollen – die ersten Symptome von Windpocken, die Gründe für den Untergang der Estonia, oder warum unsere Wasserrechnung so verdächtig hoch erscheint – ergreifen wir Massnahmen mit der Sicherheit eines Autofahrers, der über ein Navigationsgerät verfügt.</p>
<p>Wir wissen, dass wir die benötigten Informationen an vielen Stellen finden werden, wir wissen, wie wir an diese Stellen gelangen und wir können ihre Glaubwürdigkeit beurteilen. Wir haben gelernt zu akzeptieren, dass wir statt einer Antwort viele verschiedene Antworten finden, und aus diesen abstrahieren wir die wahrscheinlichste Version und ignorieren die unglaubwürdigen. Wir selektieren, wir filtern, wir erinnern – und wir sind bereit, Gelerntes auszutauschen gegen etwas neues, besseres, wenn wir darauf stossen.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Wir müssen auch keine Experten in allem sein, denn wir wissen, wie wir Menschen finden, die sich auf das spezialisiert haben, was wir nicht wissen, und denen wir vertrauen können. Menschen, die ihre Expertise nicht für Geld mit uns teilen, sondern wegen unserer gemeinsamen Überzeugung, dass Informationen ständig in Bewegung sind und frei sein wollen, dass wir alle vom Informationsaustausch profitieren. Und zwar jeden Tag: Im Studium, bei der Arbeit, beim Lösen alltäglicher Probleme und wenn wir unseren Interessen nachgehen. Wir wissen, wie Wettbewerb funktioniert und wir mögen ihn. Aber unser Wettbewerb, unser Wunsch, anders zu sein, basiert auf Wissen, auf der Fähigkeit, Informationen zu interpretieren und zu verarbeiten – nicht darauf, sie zu monopolisieren.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Es bedeutet nicht, dass wir Zugang zu allen kulturellen Gütern verlangen, ohne dafür zahlen zu müssen – obwohl wir das, was wir selbst schaffen, meistens einfach nur in Umlauf bringen. Wir verstehen, dass Kreativität – trotz der zunehmenden Verbreitung von Technologien, mit denen jeder Mensch Film- oder Musikdateien in einer Qualität erstellen kann, die früher Profis vorbehalten war – immer noch Anstrengungen und Investitionen erfordert. Wir sind bereit zu zahlen, aber die gigantischen Aufschläge der Zwischenhändler erscheinen uns ganz einfach als unangemessen. Warum sollten wir für die Verbreitung von Informationen zahlen, die schnell und perfekt kopiert werden können, ohne den Wert des Originals auch nur um ein Jota zu verringern? Wenn wir nur die reine Information bekommen, verlangen wir einen angemessenen Preis. Wir sind bereit, mehr zu zahlen, aber dann erwarten wir auch mehr: eine interessante Verpackung, ein Gadget, höhere Qualität, die Option, es hier und jetzt anzuschauen, ohne warten zu müssen, bis die Datei heruntergeladen ist. Wir können durchaus Dankbarkeit zeigen und wir wollen den Künstler belohnen (seit Geld nicht mehr aus Papier besteht, sondern aus eine Reihe von Zahlen auf einem Bildschirm, ist das Bezahlen zu einem eher symbolischen Akt geworden, von dem eigentlich beide Seiten profitieren sollen), aber die Verkaufsziele irgendwelcher Konzerne interessieren uns kein bisschen. Es ist nicht unsere Schuld, dass ihr Geschäft in seiner traditionellen Form nicht mehr sinnvoll ist und dass sie, anstatt die Herausforderung zu akzeptieren und zu versuchen, uns mit etwas zu erreichen, das uns mehr bietet als wir umsonst haben können, entschieden haben, ihre veralteten Lösungen zu verteidigen.</p>
<p>(…)</p>
<p>Unser Verständnis von sozialen Strukturen ist anders als eures: Die Gesellschaft ist ein Netzwerk, keine Hierarchie. Wir sind es gewohnt, das Gespräch mit fast jedem suchen zu dürfen, sei er Journalist, Bürgermeister, Universitätsprofessor oder Popstar, und wir brauchen keine besonderen Qualifikationen, die mit unserem sozialen Status zusammenhängen. Der Erfolg der Interaktion hängt einzig davon ab, ob der Inhalt unserer Botschaft als wichtig und einer Antwort würdig angesehen wird. Und da wir, dank Zusammenarbeit, ständigem Streit und dem Verteidigen unserer Argumente gegen Kritik das Gefühl haben, dass unsere Meinungen einfach die besseren sind, warum sollten wir dann keinen ernsthaften Dialog mit der Regierung erwarten dürfen?</p>
<p>(…)</p>
<p><em>Zitatende</em>.</p>
<p>Auch wenn Piotr stellenweise ein wenig von jenem Thema abschweifte, welches ich hier in meinem Artikel behandle, so ist für mich eine der zentralen Aussagen: Wir informieren uns anders, wir wissen das Internet (offenbar) besser zu nutzen.</p>
<p><strong>Wenn ich etwas genauer wissen möchte, kann ich mich im Internet darüber informieren. Ich muss nicht jeden Tag die Zeitung lesen, um nichts zu verpassen</strong>: Die grossen Nachrichten erreichen mich auch so (zum Beispiel durch die oben erwähnten Magazine und TV-Sendungen) und alles, was mich nicht erreicht, ist weder wichtig noch für mich relevant.</p>
<p>In seinem Artikel spricht Piotr am Rande auch die sinkende Hierarchie- und Autoritätsgläubigkeit an. Tatsächlich mache ich die Feststellung, dass wir Jungen je länger je mehr mit einem skeptischen Blick auf &#8220;Autoritätspersonen&#8221; schauen. Seien dies nun Ärzte, Anwälte, Politiker, Vorgesetzte, Nachrichtensprecher oder eben Journalisten. In die gleiche Kerbe schlägt auch der US-amerikanische <em>Copyblogger</em> im Artikel <a href="http://www.copyblogger.com/true-authority/"><em>The Most Effective (And Fun) Foundation for Your Business</em></a>.</p>
<h2>Müssen wir uns ärgern, aufregen, nerven?</h2>
<p>Durch den Konsum von Zeitungen glaubte ich früher zu wissen, was in der Welt passiert.</p>
<p>Ich erfuhr, dass wir in einer äusserst widerwärtigen Welt leben. Ich erfuhr, zu welchen Grausamkeiten die Menschen fähig sind. Bomben im Gazastreifen, islamische Hassprediger, zwangsverheiratete dreizehnjährige Muslimin, Neues vom Bundesrat, und irgendein Mist läuft in den USA sicher auch immer.</p>
<p>Wenn wir heute den Fernseher einschalten, sehen wir in den Nachrichten hauptsächlich Kriege, Kämpfe, Morde, Krawalle und Katastrophen. Von zehn Meldungen handeln mindestens sieben von Selbstmordanschlägen, Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen und innen- wie aussenpolitischen Konflikten.</p>
<p>Gibt es da draussen in der weiten Welt auch noch vernünftige Menschen? Laut der Tagesschau nicht. Nur in meinem Bekanntenkreis scheinen die Leute normal zu sein. Nur meine Verwandten steinigen keine Frauen. Nur meine Nachbarn massakrieren ihren Untermieter nicht mit der Machete. Dieses Bild vermittelt mir die Tageszeitung.</p>
<p>Zu was hat das geführt? Wenn ich sehe, wie sich jemand mit einem Blatt Papier in den Finger schneidet, zucke ich zusammen. Aber wenn die Tagesschau in einem Beitrag Leichenhaufen zeigte oder wenn in einem Spielfilm gleich mehrere Leute geköpft wurden, zeigte ich damals &#8211; als ich die Nachrichten noch schaute &#8211; keine Regung. Wie krank ist das denn?</p>
<p>Müssen wir dieses Zeugs wirklich schauen, darüber lesen? Oder macht es uns einfach immer nur wütender und liefert super Stoff für den Smalltalk mit Mitarbeitern? <strong>Wir können die Welt nicht retten. Der Welt sind wir egal.</strong> Durch das Lesen solcher Zeitungsartikel verbessert sich die Situation kein bisschen.</p>
<p>Anders könnte es ausschauen, wenn man sich mit den Hintergründen dieser Konflikte beschäftigt.</p>
<p>Es ist gut zu wissen, dass ein <a href="http://www.blick.ch/people-tv/international/ich-gehe-schon-auf-die-damen-toilette-id1854826.html">androgynes Model sowohl auf Männer- als auch auf Frauentoiletten</a> gehen kann. Doch was hilft mir dieses Wissen? Es ist brillant zu erfahren, dass sich <a href="http://www.blick.ch/people-tv/royals/spanischer-koenigs-enkel-schiesst-sich-in-den-fuss-id1840051.html">der älteste Enkel von Spaniens König Juan Carlos bei &#8220;einem kleinen Unfall&#8221; mit dem Gewehr in den Fuss geschossen hat</a>, doch was kann ich dagegen tun?</p>
<p>Wenn ich mir so überlege, gegen was ich &#8211; gemäss den Medien &#8211; alles sein muss oder könnte, wie viele Länder, die ich retten muss, unsere Arbeitsplätze sind auch nicht mehr sicher, die Miete steigt, der Goldfisch von Madonna ist krank.</p>
<p>Kein Wunder, sind viele überfordert damit, das eigene Leben in den Griff zu bekommen, wenn sie doch dauernd damit beschäftigt sind, über die Medien zu erfahren, wie es im Leben anderer Menschen steht.</p>
<p>Und wenn man dann das Gefühl hat, es gehe einem richtig mies, dann schaut man einfach ein paar Folgen <em>Familien im Brennpunkt</em>, <em>Die Super Nanny</em> oder eine andere Pseudo-Doku, Hauptsache <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/scripted-reality-fast-ein-klassisches-drama-1.1012620">Scripted Reality</a> (&#8220;Doku&#8221; nach Drehbuch), und man sieht: So schlecht geht es einem gar nicht.</p>
<p>(Ich finde es übrigens erschreckend, <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,803049,00.html">wie viele Leute solche Sendungen für real halten</a>.)</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-9671" title="Rache" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Rache-500x550.png" alt="" width="500" height="550" /></p>
<p>Was mir auch aufgefallen ist: In vielen Medien wird das Bild vermittelt <strong>&#8220;Den anderen geht es noch schlechter, wir sind die Ausbeuter&#8221;</strong>. Und deshalb sei es unsere Pflicht, möglichst viele dieser armen Leute in die Schweiz zu lassen.</p>
<p>Nun mag vielleicht jemand mir gegenüber argumentieren: &#8220;Aber das Lesen von Zeitungen macht uns bewusst, welche Fehler die Menschheit früher gemacht hat. Zum Beispiel in der Nazizeit, als Hitler an die Macht kam.&#8221;</p>
<p>Ganz ehrlich, denkst du das wirklich?! <strong>Durch unser Land springen Nazis und der Antisemitismus ist so hoch wie noch nie. Über 70 Jahre Zeitung lesen haben uns nicht weitergebracht.</strong></p>
<p>Konnten wir durch das Lesen einer Zeitung verhindern, dass Nordkorea einen Raketentest startete? Und was hat Otto Normalverbraucher davon, dass er weiss, dass Nordkorea diesen Test machte?</p>
<p>Das Lesen solcher Artikel nützt nichts. Das Lesen vieler Zeitungsartikel macht uns nur zorniger, wütender, ärgerlicher. Geschürt durch all die richtigen und teilweise auch falschen Informationen, die wir täglich konsumieren, um uns davon abzulenken, dass wir nicht einmal unser eigenes Leben nach unserem Willen formen können.</p>
<h2>Rolf Dobelli: &#8220;Vergessen Sie die News!&#8221;</h2>
<p>Letzte Woche habe ich <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/suchartikel/die_kunst_des_klaren_denkens/rolf_dobelli/ISBN3-446-42682-5/ID28846671.html)"><em>Die Kunst des klaren Denkens &#8211; 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen</em></a> von <a href="http://dobelli.com/?page_id=80">Rolf Dobelli</a> gelesen. Dobelli hat an der Universität St. Gallen promoviert, ist Gründer diverser Unternehmen und Schriftsteller beim Diogenes-Verlag.</p>
<p>In seinem Buch stellt er Denkfehler vor, in welche wir immer wieder hineintappen. Ein Kapitel nennt sich <em>The Story Bias &#8211; Warum selbst die wahren Geschichten lügen</em>.</p>
<p>In diesem Kapitel geht es darum, wie wir die Geschichten verdrehen und die Wirklichkeit vereinfachen. Das ist menschlich und eigentlich auch nicht schlimm. Solange man kein Journalist ist. Aber leider unterliegen oft auch Journalisten dem <em>Story Bias</em>. Und das ist dann nicht so gut.</p>
<p>Dobelli bringt ein Beispiel:</p>
<blockquote><p>Ein Auto fährt über eine Brücke. Plötzlich kracht die Brücke zusammen. Was werden wir in den Zeitungen am nächsten Tag lesen? Wir werden die Geschichte des Pechvogels hören, der im Auto sass, von wo er kam und wohin er fahren wollte. Wir werden seine Biografie erfahren: geboren in Soundso, aufgewachsen in Soundso, Beruf soundso. Wir werden, falls er überlebt hat und Interviews geben kann, genau hören, wie es sich anfühlte, als die Brücke zusammenkrachte.</p>
<p>Das Absurde: Keine einzige dieser Geschichten ist relevant. Relevant ist nämlich nicht der Pechvogel, sondern die Brückenkonstruktion: Wo genau lag der Schwachpunkt? War es Materialermüdung und falls ja, wo? Falls nein, war die Brücke beschädigt? Falls ja, durch was? Oder wurde gar ein grundsätzlich untaugliches Konstruktionsprinzip angewandt? Das Problem bei all diesen relevanten Fragen: Sie lassen sich nicht in eine Geschichte packen.</p></blockquote>
<p>Ein paar Kapitel weiter kommt Dobelli auf den <em>Rückschaufehler</em> zu sprechen.</p>
<p>Weisst du noch, wie die Wirtschaftsprognosen im Jahr 2007 lauteten? Die Aussichten auf die Jahre 2008 bis 2010 wurden damals sehr positiv dargestellt. Doch nur schon ein Jahr später, also 2008, implodierte der Finanzmarkt. Nach den Gründen dieser Krise befragt, antworteten die (gleichen!) Experten mit einer stringenten Geschichte: Ausweitung der Geldmenge unter Greenspan, lockere Vergabe von Hypotheken, korrupte Ratingagenturen, legere Eigenkapitalvorschriften und so weiter. Alles erscheint logisch und nachvollziehbar. Und doch hat kein einziger dieser Ökonomen, kein einziger &#8220;Experte&#8221;, kein Journalist, den Verlauf der Krise oder gar die Krise selbst vorausgesagt. Obwohl die Hypotheken vorher schon locker vergeben und die Eigenkapitalvorschriften schon seit Jahren leger waren.</p>
<p>Wegen dem <em>Rückschaufehler</em> schreiben heute auch viele Journalisten, dass die Dominanz von Google unabwendbar gewesen sei &#8211; doch jeder von ihnen hätte damals gelächelt, wenn dem Start-Up im Jahr 1998 eine solche Zukunft prognostiziert worden wäre.</p>
<p>Bist du einverstanden mit der Behauptung, dass der Internetbrowser (über welchen du übrigens genau jetzt in diesem Moment meinen Artikel liest) zu den bedeutendsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts gehört?</p>
<p>Einverstanden? Ja?</p>
<p>Gut. Als der erste Internetbrowser 1993 auf den Markt kam, schaffte er es nicht in die Schlagzeilen. Er war für die Journalisten und Tageszeitungen nicht relevant. Keine Schlagzeile wert.</p>
<blockquote><p>Für die Medien ist nur relevant, was sich gut verkaufen lässt. <strong>Paris Hilton ist relevant. Und Justin Bieber.</strong> (<a href="http://clicktotweet.com/8p2Gc">Dieses Zitat tweeten!</a>)</p></blockquote>
<p>Und auch der Weltrekord mit 78 verschlungenen Cheeseburgern in einer Stunde ist relevant. Aber nicht eine der wichtigsten und erfolgreichsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Die Liste könnte man noch beliebig fortführen.</p>
<div id="attachment_9668" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px">
	<img class="size-full wp-image-9668" title="exhibition" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/exhibition-500x403.jpg" alt="" width="500" height="403" />
	<p class="wp-caption-text">Diese &quot;Nachricht&quot; gehörte doch tatsächlich zu den Top 5-News im Blick am Abend!</p>
</div>
<p>Die Zeitungen haben weder den ersten Weltkrieg vorausgesagt, noch die Grosse Depression oder die sexuelle Revolution. Den Zusammenbruch der Sowjetunion schon gar nicht, die Resistenz gegen Antibiotika auch nicht und noch weniger die Unruhen in Tunesien.</p>
<p>Aber dass sich Heidi Klum von Seal trennte. Das war relevant.</p>
<blockquote><p><strong>Wir sind so gut informiert und wissen doch so wenig.</strong><br />
<em>(Rolf Dobelli) (<a href="http://clicktotweet.com/2Zh7c">Dieses Zitat tweeten!</a>)<br />
</em></p>
<p><strong>News sind appetitlich, leicht verdaulich und gleichzeitig höchst schädlich. Die Medien füttern uns mit kleinen Häppchen trivialer Geschichten, mit Leckerbissen, die unseren Hunger nach Wissen nicht wirklich stillen. Anders als bei Büchern und guten Magazinartikeln stellt sich beim Newskonsum keine Sättigung ein. Wir können unbegrenzte Mengen von Nachrichten verschlingen, sie bleiben billige Zuckerbonbons für den Geist. Die Nebenwirkungen kommen &#8211; wie beim Rauchen und bei Fast Food &#8211; erst später zum Vorschein.</strong><br />
<em>(Rolf Dobelli) (<a href="http://clicktotweet.com/bENZa">Auszug tweeten!</a>)<br />
</em></p></blockquote>
<p>Dobelli lebt seit zwei Jahren ganz ohne News. Die Folgen nach eigenen Angaben: Klareres Denken, wertvollere Einsichten, bessere Entscheidungen und mehr Zeit. Dies führt er auf verschiedene Ursachen zurück:</p>
<p>Wir reagieren sehr stark auf Skandale, auf Aufsehen erregende News, auf schockierende, personenbezogene, plakative Reize. Das nutzen die Medien aus. Packende Geschichten und dramatische Bilder sind die Folge. Damit erreicht man eine hohe Auflage und mit einer hohen Auflage kann man die Werbung teurer verkaufen und macht mehr Umsatz. So funktioniert das Geschäft. Komplexe Geschichten und Hintergrundstories haben hier keinen Platz.</p>
<div id="attachment_9669" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px">
	<img class="size-full wp-image-9669" title="Fish Chicks" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/Fish-Chicks-500x400.jpg" alt="" width="500" height="400" />
	<p class="wp-caption-text">Nachrichtenwert gleich null</p>
</div>
<p>In den Wochen, bevor ich auf meine Kreuzfahrt ging, wurde ich immer wieder auf das Unglück der <em>Costa Concordia</em> angesprochen. &#8220;Willst du nach diesem Ereignis wirklich noch auf eine Kreuzfahrt?&#8221; &#8220;Ist das nicht gefährlich?&#8221; &#8220;Und wenn dir etwas zustösst?&#8221; Solche Fragen sind genau die Folge unseres Newskonsums. Ich bin überzeugt: Die Leute, welche mir solche Fragen stellten, haben durch die Medien einen grösseren Schaden genommen, als ich auf einem Kreuzfahrtschiff je erhalten werde.</p>
<blockquote><p><strong>Nachrichtenorganisationen wollen Sie glauben machen, dass sie Ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Viele fallen darauf herein. In Wirklichkeit ist der Newskonsum kein Wettbewerbsvorteil, sondern ein Wettbewerbsnachteil. Falls Newskonsum Sie tatsächlich weiterbringen würde, stünden die Journalisten an der Spitze der Einkommenspyramide. Tun sie aber nicht.</strong><br />
<em>(Rolf Dobelli in <a href="http://dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf">Vergessen Sie die News</a>)<br />
</em></p></blockquote>
<p>Wer auf Tageszeitungen, Tagesschau und andere Newslieferanten verzichtet, muss keine Angst haben, etwas Wichtiges zu verpassen. Der soziale Filter (Familie, Freunde und Kollegen) informiert zuverlässiger als SDA und Co. (Ich spreche da aus Erfahrung.) Ausserdem erfahre ich über die Sozialen Netzwerke deutlich relevantere Dinge, als ich es früher über die Mainstream-Medien je tat. Und wie es scheint, finden auch andere Gefallen an den Nachrichten derer, denen sie folgen:</p>
<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" lang="de"><p>muss schon sagen, @<a href="https://twitter.com/andreashobi">andreashobi</a> und <a href="http://t.co/jNdRbJ0F" title="http://schweizweit.net">schweizweit.net</a> macht mich immer wieder auf interessante dinge aufmerksam! followen lohnt sich!</p>
<p>&mdash; vinschger (@vinschger) <a href="https://twitter.com/vinschger/status/196271289470693376" data-datetime="2012-04-28T16:14:56+00:00">April 28, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Weitere wirklich relevante Ereignisse erfährt man durch die oben erwähnten Special Interest-Magazine, durch gute TV-Sendungen, durch aktuelle Bücher und in meinem Fall auch durch einen Dienst namens <em><a href="http://beta.strawberryj.am/">Strawberry Jam</a></em>.</p>
<p>News sind aber nicht nur einfach Zeitverschwendung, sondern können sogar deine Gesundheit gefährden, wenn es nach Dobelli geht. So schreibt er in seinem Artikel <em><a href="http://dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf">Vergessen Sie die News!</a></em>, dass jede beunruhigende Story zur Ausschüttung kleiner Mengen des Stresshormons <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cortisol">Cortisol</a> führt. Dieses Hormon gelangt in die Blutbahn und schwächt dein Immunsystem.</p>
<p>Wenn du erfahren möchtest, weshalb Dobelli die Meinung vertritt, wir neigen infolge des News-Konsums zu Selbstüberschätzung, gehen idiotische Risiken ein und verpassen gute Gelegenheiten, dann solltest du <a href="http://dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf">jetzt seinen Artikel <em>Vergessen Sie die News!</em> lesen</a> und danach wieder hier zu meinem Artikel zurückkehren.</p>
<p>Hast du den Artikel gelesen?</p>
<p>Nicht? Dann mach das jetzt! <a href="http://dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf">Hier!</a></p>
<p>Gut. Als nächstes empfehle ich dir, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/suchartikel/die_kunst_des_klaren_denkens/rolf_dobelli/ISBN3-446-42682-5/ID28846671.html)">das bereits erwähnte Buch mit den 52 Denkfehlern anzuschauen</a>. Du kannst die ersten paar Seiten gratis <a href="http://www.amazon.de/Die-Kunst-klaren-Denkens-Denkfehler/dp/3446426825/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1335574350&#038;sr=8-1#reader_3446426825">drüben bei Amazon</a> lesen und, falls dir die Lektüre gefällt, das Buch (auch als <a href="http://www.amazon.de/Die-Kunst-klaren-Denkens-ebook/dp/B005MPFALW/ref=dp_kinw_strp_1?ie=UTF8&amp;m=A3EJF8MAPUGXER">Kindle Edition</a> oder <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/suchartikel/die_kunst_des_klaren_denkens/rolf_dobelli/ISBN3-446-43040-7/ID29863897.html?jumpId=5270405)">Ebook</a>) kaufen. Nur schon <strong>einer</strong> der Tipps, die Dobelli in seinem Buch gibt, ist den Kaufpreis wert!</p>
<blockquote><p><strong>Die PR-Industrie ist so gross wie die News-Industrie &#8211; der beste Beweis dafür, dass Journalisten und Konsumenten manipuliert, beeinflusst oder für eine Sache eingenommen werden können. Unternehmen, Interessengruppen und andere Organisationen würden nicht solche Summen für Öffentlichkeitsarbeit ausgeben, wenn sie keinen Erfolg hätten. Wenn PR-Berater sogar Journalisten manipulieren können &#8211; die meist eine berufsbedingte Skepsis gegenüber mächtigen Organisationen haben -, warum glauben Sie dann, dass Sie ihrer geschickten Einflussnahme entgehen können?</strong><br />
<em>(Rolf Dobelli in <a href="http://dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf">Vergessen Sie die News</a>)</em></p></blockquote>
<h2>Ist computergenerierter Journalismus die Lösung?</h2>
<p>Zwei US-Startups haben es sich zum Ziel gesetzt, den Journalismus zu revolutionieren. <a href="http://www.narrativescience.com/">Narrative Science</a> und <a href="http://automatedinsights.com/">Automated Insights</a> arbeiten daran, dass einfache Artikel wie zum Beispiel Sportergebnisse, Fussballspielberichte, Wetter- oder Börsenberichte durch Computer geschrieben werden. Also genau jene Artikel, die ich als <em>News</em> bezeichne und nicht mehr konsumiere.</p>
<p>Die Journalisten, welche dadurch von repetitiven Aufgaben entlastet werden, könnten sich dann auf umfangreichere, komplexere Hintergrundstories und Recherchen konzentrieren. Sie würden also nicht mehr an den <em>News</em> arbeiten, den täglichen Infohäppchen mit einer extrem geringen Halbwertszeit, sondern an den grossen Geschichten.</p>
<p>Mehr über diese beiden US-Startups gibt es in einem aktuellen Artikel von netzwertig.com: <em><a href="http://netzwertig.com/2012/04/26/computergenerierter-journalismus-maschine-fordert-mensch-heraus/">Computergenerierter Journalismus &#8211; Maschine fordert Mensch heraus</a></em></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Für mich macht es keinen mehr, Zeitungen zu lesen. Viel lieber beschäftige ich mich mit &#8220;dem grossen Ganzen&#8221;, mit den Hintergründen, mit spannenden Büchern zu Themen rund um Psychologie, Wirtschaft oder &#8211; wie oben erwähnt &#8211; Denkfehlern.</p>
<p>Wer es mir gleichtun will, dem empfehle ich zum Beispiel die Bücher von <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/robert_b_cialdini.html)">Robert B. Cialdini</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/rolf_dobelli.html)">Rolf Dobelli</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/joe_navarro.html)">Joe Navarro</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/tim_harford.html)">Tim Harford</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/charles_darwin.html)">Charles Darwin</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/suchartikel/autobiographie_beck_reihe_band_1510/benjamin_franklin/ISBN3-406-60289-4/ID18989367.html)">Benjamin Franklin</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/steven_d_levitt.html)">Steven D. Levitt</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/malcolm_gladwell.html)">Malcolm Gladwell</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/paul_ekman.html)">Paul Ekman</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/jan_becker.html)">Jan Becker</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/jack_nasher.html)">Jack Nasher</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/manuel_horeth.html)">Manuel Horeth</a>, <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/mehr-von-suche/ANY/sa/richard_wiseman.html)">Richard Wiseman</a> und vielen anderen.</p>
<p>Wenn es in den Pendlerzeitungen keine Rolle mehr spielt, ob eine Autorin nun aus Österreich oder Deutschland kommt und ein Blattmacher angeblich sagt, Halbwissen sei heutzutage am wichtigsten und man könne nicht immer alle Fakten überprüfen (siehe: <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/003839.html"><em>Gefährliches Blaablaa</em></a>), ja, wieso soll ich denn überhaupt noch Zeitung lesen, wenn ich doch nicht weiss, was nun stimmt und was nicht, welcher Artikel durch die PR-Industrie beeinflusst oder gar geschrieben wurde und wo ich unterbewusst beeinflusst werden soll?</p>
<p>Mein Tag hat leider auch nur 24 Stunden; und die gilt es so gut wie nur möglich zu nutzen. Wenn ich sehe, <a href="http://netzwertig.com/2012/04/23/echtzeitweb-lasst-die-finger-von-den-eilmeldungen/">was bei gewissen Medien als &#8220;Eilmeldung&#8221; gilt</a>, dann habe ich das Gefühl, nicht wirklich viel zu verpassen, wenn ich keine News konsumiere:</p>
<blockquote class="twitter-tweet tw-align-center" lang="de"><p>Schlechte Einschaltquoten: ARD setzt Gottschalk ab&#8230; <a href="http://t.co/gHBH0tx9" title="http://spon.de/adDEC">spon.de/adDEC</a></p>
<p>&mdash; SPIEGEL Eilmeldungen (@SPIEGEL_EIL) <a href="https://twitter.com/SPIEGEL_EIL/status/192620065240264704" data-datetime="2012-04-18T14:26:16+00:00">April 18, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Ich stelle fest, dass immer mehr Menschen gleich denken wie ich. Es ist heute enorm wichtig, dass man sich mit der Welt beschäftigt, dass man ein grosses Allgemeinwissen hat und die Zusammenhänge versteht. Aus diesem Grund habe ich keine Zeit mehr, mich mit unwichtigen News zu beschäftigen.</p>
<p><strong>Pendlerzeitungen. Tausende meiner Kundinnen und Kunden lesen sie. 5&#8217;730 Tonnen Altpapier werden jedes Jahr in den Zügen der SBB liegen gelassen. Kaum ein Zug, in welchem nicht jemand eine Zeitung liest. Oder auf dem Smartphone die Nachrichten checkt. Dabei &#8211; so bin ich inzwischen der Überzeugung &#8211; würde es mehr Sinn machen, ein Sachbuch zu lesen oder ein interessantes Magazin.</strong></p>
<p>An dieser Stelle möchte ich dir danken, dass du den Artikel bis hierhin gelesen hast! Ich weiss, es ist ein sehr langer Artikel geworden und umso mehr schätze ich es, dass du dir die Zeit genommen hast. Abschliessend würde es mich sehr freuen, wenn du den Artikel auf Twitter weiterverbreiten würdest. <a href="http://clicktotweet.com/WTd9v">Klicke dafür einfach auf diesen Link.</a> Vielen lieben Dank!</p>
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		<title>Alles neu, macht der… April</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/04/13/alles-neu-macht-der-april/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 09:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin wieder zurück aus den Ferien und starte mit neuer Energie wieder in den Alltag! Für schweizweit.net gibt es dabei ein paar positive Veränderungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/04/13/alles-neu-macht-der-april/" title="Permanent link to Alles neu, macht der… April"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/04/155969722_0bfbad140e_m-190x118.jpg" width="190" height="118" alt="Post image for Alles neu, macht der… April" /></a>
</p><p>Es ist nun schon einige Zeit her, seit ich das letzte Mal einen Artikel für schweizweit.net geschrieben habe. Um genau zu sein war das irgendwann um den 12. März dieses Jahres. Da habe ich &#8220;<a href="http://schweizweit.net/2012/04/05/erste-zuege-ohne-lokfuehrer-ab-2014-australien/">Erste Züge ohne Lokführer ab 2014</a>&#8221; geschrieben und auf den 5. April programmiert. Danach ging ich über den grossen Teich nach Florida und genoss dort ein paar schöne Tage.</p>
<p>Inzwischen bin ich zurück, habe mich im Alltag eingelebt und ab heute bin ich wieder mit dem Zug unterwegs.</p>
<p>Als ich drüben in Florida und auf Kreuzfahrt war, habe ich bewusst auf jeglichen Kontakt nach Hause verzichtet. Keine Emails, keine News, nichts. Kein Internet, die ganzen zwei Wochen lang. Ich habe es genossen! ;-) Auch wenn manche es vielleicht nicht so ganz verstehen können:</p>
<blockquote><p>Und ich könnte durchaus auch 2 Wochen offline verbringen. Aber ehrlich gesagt, wenn ich die Möglichkeit hätte, dann würde ich wahrscheinlich trotzdem zumindest alle 2 Tage kurz reinschauen. Ob irgendwelche wichtigen E-Mails da sind.<br />
<em>Daniel, <a href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/#comment-45873">in einem Kommentar</a> auf schweizweit.net</em></p></blockquote>
<p>Nun, wenn ich jetzt behaupten würde, es seien in diesen zwei Wochen keine wichtigen Emails reingekommen, würde ich einige von euch Leserinnen und Lesern vor den Kopf stossen. Aber ich sage es mal so: Es sind keine Mails reingekommen, die nicht auch im April noch beantwortet werden konnten.</p>
<p>Und wie es nun einmal so ist, wenn man gewissen Dinge mit ein wenig Abstand betrachten kann: Man macht sich Gedanken über dies und jenes.</p>
<p>Auf der Rückreise überlegte ich mir dann auch, wie es mit schweizweit.net weitergehen soll. Bin ich auf dem richtigen Weg? Müssen einige Dinge geändert werden?</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/tastatur.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Ich kam zum Schluss, dass ich einige Dinge falsch gemacht habe. Und das will ich nun korrigieren. Inhaltlich war es zum Beispiel nicht immer klug, was ich brachte. Da wird es ein paar Änderungen in der inhaltlichen Ausrichtung geben.</p>
<p>Auch nicht ideal ist es, dass ich grundsätzlich stur jede Woche jeweils am Dienstag und Donnerstag einen Artikel online stelle. Das kann dann dazu führen (und tat es genug oft auch), dass ich in letzter Sekunde noch irgendeinen Artikel schreibe, nur damit ich &#8220;pünktlich&#8221; auf den Donnerstag etwas online stellen kann. Das war quatsch! Von nun an schreibe ich, wenn es etwas zu schreiben gibt und ich auch wirklich Zeit dafür habe, ansonsten halte ich die Klappe.</p>
<p>Ich fragte mich auch, wie ich überhaupt je auf den Gedanken kommen konnte, immer &#8220;pünktlich&#8221; am Dienstag und Donnerstag einen Artikel schreiben zu &#8220;müssen&#8221;. Wahrscheinlich dachte ich einfach, das machen die Medien so, das sollte ich auch so machen. Die haben eine Deadline, zu welcher das Produkt erscheint und zu welcher eine bestimmte Anzahl (Zeitungs-)Seiten gefüllt sein muss. Und so dachte ich vermutlich, ich müsste auch zu einem bestimmten Zeitpunkt mein Produkt (= Artikel) veröffentlichen.</p>
<p>Diese Denkweise war natürlich Blödsinn und führte zu Qualitätseinbussen. Die neuen Medien, die Blogs erlauben es einem ja gerade, neue Wege zu beschreiten, nicht alles den bisherigen Medien nachmachen zu müssen.</p>
<p>Bisher war es also so, dass ich pro Woche zwei Artikel (+ einen Wochenrückblick) online stellte. In Zukunft kann es sein, dass ich mal zwei, drei oder mehr Artikel online stelle, in anderen Wochen dann aber vielleicht auch mal nur einen oder gar keinen, wenn gerade nichts läuft oder ich kaum Zeit finde. Im Schnitt dürfte es sich wohl auf irgendwas zwischen einem und zwei Artikeln pro Woche einpendeln. Dafür habe ich nun die Möglichkeit, dem einzelnen Artikel mehr Zeit zu widmen. Und ich stehe nicht mehr unter (selber verursachtem) Zeitdruck. Das hat für euch den Vorteil, dass die Qualität der Artikel mit Sicherheit steigen wird. :)</p>
<p>Damit komme ich auch jenen Stimmen entgegen, welche in der Vergangenheit beanstandeten, ich schriebe zu viele Artikel. Vorallem, seit ich <a href="http://schweizweit.net/2007/08/06/immer-auf-dem-neusten-stand-sein-bei-schweizweitnet/">den Newsletter</a> anbiete, wurde ich immer wieder mit diesem Vorwurf konfrontiert.</p>
<h2>Der Wochenrückblick</h2>
<p>Bei einigen Lesern sehr beliebt waren jeweils die Links im Wochenrückblick. Soweit ich weiss gibt es nirgends sonst auf so engem Raum eine so konzentrierte Ansammlung von Links über den Schweizer ÖV. Deshalb möchte ich euch auch in Zukunft gerne weiterhin mit solchen Links versorgen.</p>
<p>Ab sofort geschieht dies noch zeitnaher als bisher. In der Vergangenheit musstet ihr jeweils bis zum nächsten Montag warten, um den Wochenrückblick lesen und die Links anklicken zu können. Neu gibt es den Wochenrückblick in der bisherigen Form nicht mehr, denn die Links werden über meine Kanäle auf <a href="http://twitter.com/andreashobi">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/schweizweit.net">Facebook</a> noch rascher als je zuvor zu euch gebracht!</p>
<p>Darum: Folgt mir jetzt auf <a href="http://twitter.com/andreashobi">Twitter</a> und auch auf <a href="http://www.facebook.com/schweizweit.net">Facebook</a>, um in Zukunft nichts zu verpassen! Und noch wichtiger: <a href="http://schweizweit.net/2007/08/06/immer-auf-dem-neusten-stand-sein-bei-schweizweitnet/">Abonniert den Newsletter!</a></p>
<p><strong>Ich bin gespannt, wie euch schweizweit.net in Zukunft gefallen wird und freue mich über sämtliche Rückmeldungen, Vorschläge und Feedbacks!</strong></p>
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		<title>Ich bin dann mal weg…</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 08:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Tschüss, bye bye, auf Wiedersehen! Ich verabschiede mich für einige Zeit und reise in die warme Karibik. Auf Artikel müsst ihr deswegen aber nicht verzichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/" title="Permanent link to Ich bin dann mal weg…"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/freedom-tubs-190x134.jpg" width="190" height="134" alt="Post image for Ich bin dann mal weg…" /></a>
</p><p>So, meine lieben Leserinnen und Leser; seit letztem Freitagabend läuft dieser Blog auf &#8220;Auto-Pilot&#8221;. Der Grund: Am Samstag flogen wir nach Miami, am Sonntag gingen wir auf ein Kreuzfahrtschiff und vor rund einer Stunde sind wir auf der <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ">Halbinsel Labadee (Haiti)</a> eingetroffen.</p>
<p>Morgen steht <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ#hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=jamaica&amp;pbx=1&amp;oq=jamaica&amp;aq=f&amp;aqi=g10&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=105479l107683l0l107761l13l12l0l0l0l3l216l863l4.3.1l9l0&amp;gs_l=img.3..0l10.105479l107683l0l107761l13l12l0l0l0l3l216l863l4j3j1l9l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=64177ed6a4e35dfb&amp;biw=1916&amp;bih=963">Jamaica</a> auf dem Plan, am Donnerstag werden wir auf den <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ#hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=Cayman+Islands&amp;pbx=1&amp;oq=Cayman+Islands&amp;aq=f&amp;aqi=g10&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=22807l22807l2l23096l1l1l0l0l0l0l66l66l1l1l0&amp;gs_l=img.3..0l10.22807l22807l2l23096l1l1l0l0l0l0l66l66l1l1l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=64177ed6a4e35dfb&amp;biw=1916&amp;bih=963">Cayman Islands</a> sein, bevor dann am Freitag noch <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ#hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=cozumel&amp;pbx=1&amp;oq=cozumel&amp;aq=f&amp;aqi=g1g-s1g8&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=24282l25102l4l25315l7l7l0l3l3l0l202l445l2.1.1l4l0&amp;gs_l=img.3..0j0i10j0l8.24282l25102l4l25315l7l7l0l3l3l0l202l445l2j1j1l4l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=64177ed6a4e35dfb&amp;biw=1916&amp;bih=963">Cozumel (Mexiko)</a> besucht wird. Und am Sonntag erreichen wir wieder <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ#hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;q=florida+beach&amp;revid=443527010&amp;sa=X&amp;ei=v_5RT6HzBsfVsgau9I2BDA&amp;ved=0CGEQgxY&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=64177ed6a4e35dfb&amp;biw=1916&amp;bih=963">Florida</a>, den Ausgangspunkt unserer Reise, wo wir dann noch bis zu meinem Geburtstag ein paar Tage in der <a href="https://www.google.ch/search?q=labadee&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;biw=1916&amp;bih=963&amp;prmd=imvns&amp;tbm=isch&amp;tbo=u&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=2_1RT_mgM8_KswaAo8SCDA&amp;ved=0CEAQsAQ#hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=Walt+Disney+World+in+Orlando&amp;pbx=1&amp;oq=Walt+Disney+World+in+Orlando&amp;aq=f&amp;aqi=g-L1&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=23027l23027l11l23305l1l1l0l0l0l0l69l69l1l1l0&amp;gs_l=img.3..0i19.23027l23027l11l23305l1l1l0l0l0l0l69l69l1l1l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.,cf.osb&amp;fp=64177ed6a4e35dfb&amp;biw=1916&amp;bih=963">Walt Disney World in Orlando</a> verbringen werden. Ja, ich bin wieder einmal auf Kreuzfahrt in der Karibik. ;-)</p>
<p>Unterwegs sind wir diesmal mit der Freedom of the Seas:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Royal-Caribbean-Freedom-of-the-Seas von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://farm8.staticflickr.com/7048/6948679781_7011a6d248_o.jpg"><img class="aligncenter" src="http://farm8.staticflickr.com/7048/6948679781_8a429bb8ce.jpg" alt="Royal-Caribbean-Freedom-of-the-Seas" width="500" height="289" /></a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/route-freedom-of-the-seas-karibik/" rel="attachment wp-att-9405"><img class="aligncenter size-full wp-image-9405" title="Route Freedom of the Seas Karibik" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Route-Freedom-of-the-Seas-Karibik.jpg" alt="" width="309" height="222" /></a></p>
<p>Das heisst nun aber nicht, dass ihr in den nächsten Tagen hier nicht mehr vorbei schauen sollt!</p>
<p>Der modernen Technik sei Dank habe ich weiterhin für jeden Dienstag und Donnerstag einen Artikel im Voraus programmiert. (So wie auch diesen Artikel hier.) Einzig auf die Wochenrückblicke, welche jeweils montags erscheinen, müsst ihr nun für eine Weile verzichten. Die kommen dann im April wieder.</p>
<p>Ich will euch hier jetzt nicht mit langen Zahlenreihen rund um dieses gigantische Kreuzfahrtschiff belästigen. (Auch wenn die Zahlen wirklich eindrücklich sind! Immerhin ist es <a href="http://www.auf-kreuzfahrt.de/artikel/die-10-grosten-kreuzfahrtschiffe-der-welt/">das zweitgrösste Kreuzfahrtschiff der Welt</a>.) Wer sich dafür interessiert, kann gerne mal der <a href="http://www.royalcaribbean.com/findacruise/ships/class/ship/home.do?shipCode=FR">offiziellen Website der Freedom of the Seas</a> einen Besuch abstatten.</p>
<p>Doch einen kleinen Grössenvergleich will ich euch nicht vorenthalten. Die Freedom ist <strong>338.75 Meter lang</strong>. Würde man dieses Schiff nun in den Vierwaldstättersee <strong>vor den Bahnhof Luzern und das KKL</strong> setzen, sähe das massstabsgetreu so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Freedom of the Seas in Luzern von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://farm8.staticflickr.com/7046/6948674505_40ebc62404_o.jpg"><img class="aligncenter" src="http://farm8.staticflickr.com/7046/6948674505_7b820463eb.jpg" alt="Freedom of the Seas in Luzern" width="500" height="308" /></a></p>
<p>Gigantisch! Mit ihrer Höhe von 63.7 Metern überragt die Freedom sogar das KKL, welches immerhin 21 Meter hoch ist. Im Hintergrund kann man gerade noch die Seitenflügel des Bahnhofes und das Gleisfeld erkennen. (Zum Vergrössern einfach auf das Bild klicken.)</p>
<p>So, und nach den Ereignissen der letzten Monate hoffe ich, dass der Kapitän keine Neigetechnik ausprobiert und wir nicht geschleppt fahren. Das kenne ich schon beides aus meinem Arbeitsalltag; in den Ferien kann ich getrost darauf verzichten. ;-)</p>
<p>Und nun noch ein kleiner Ausblick auf das, was euch während meiner Abwesenheit erwartet, falls ihr einen Blick auf schweizweit.net werft:</p>
<ul>
<li>Ein Spiel für iPhone und iPad, in welchem es um Züge geht</li>
<li>Ein ÖV-Aktientipp von Warren Buffett</li>
<li>Ein Video aus dem Arbeitsalltag der Lokführer</li>
<li>Fahrerlose Güterzüge, die ab 2014 verkehren</li>
<li>Eine Latein-Lektion</li>
</ul>
<p>Ich sende euch warme Grüsse aus der heissen Karibik und springe nun zur Abkühlung in den Whirlpool! :)</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/20/royal-caribbean-freedom-of-the-seas-kreuzfahrt-karibik/freedom-tubs/" rel="attachment wp-att-9399"><img class="aligncenter size-large wp-image-9399" title="freedom-tubs" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/freedom-tubs-500x353.jpg" alt="" width="500" height="353" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchpreisbindung: Wie ein Schweizer Verlag, eine Schweizer Buchhändlerin und ich darüber denken</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 08:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie denken ein Schweizer Verlag, eine Schweizer Buchhändlerin und ich über die Buchpreisbindung?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/" title="Permanent link to Buchpreisbindung: Wie ein Schweizer Verlag, eine Schweizer Buchhändlerin und ich darüber denken"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/barts-190x142.jpg" width="190" height="142" alt="Post image for Buchpreisbindung: Wie ein Schweizer Verlag, eine Schweizer Buchhändlerin und ich darüber denken" /></a>
</p><p>Aus aktuellem Anlass und weil es mir um ein Thema geht, welches mir sehr am Herzen liegt, folgt heute ein Artikel, der kaum etwas mit dem öffentlichen Verkehr zu tun hat. Und zu Beginn auch gleich eine &#8220;Warnung&#8221;: Dieser Artikel spiegelt meine persönliche Meinung wider; wer einen ausgewogenen Text sucht, in welchem alle Meinungen zu gleichen Teilen zu Wort kommen, muss sich woanders umschauen. :)</p>
<p><strong>Am 11. März 2012 stimmen wir über die Wiedereinführung der Buchpreisbindung ab.</strong></p>
<p>Heute kann jede Buchhandlung selber entscheiden, zu welchem Preis sie ihre Bücher verkaufen möchte. Das war nicht immer so; früher hatten wir bereits eine Art Buchpreisbindung, in welcher die Verleger in der Deutschschweiz eine Verabredung hatten und untereinander ausmachten, wie viel die Schweizer Leseratten für die Bücher zu bezahlen haben. Egal welchen Preis sie für ein bestimmtes Buch festlegten: Die Leser mussten ziemlich exakt diesen Preis bezahlen.</p>
<p>Die Wettbewerbskommission aber fand dies nicht in Ordnung und schaffte dieses System 2007 zu Recht ab. Ein System, welches man durchaus als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftskartell">Wirtschaftskartell</a> bezeichnen konnte. Seither bezahlen wir für unsere Bücher im Schnitt deutlich weniger. (Ein Beispiel folgt weiter unten in diesem Artikel.)</p>
<p>Obwohl der Bund die Buchbranche jährlich mit 203 Millionen Franken unterstützt (Zahlen: 2008), wollen die Verleger nun noch mehr Geld sehen und ihre Preise wieder selber festlegen können. Der Wettbewerb soll ausgeschaltet werden, ein bestimmtes Buch soll in jedem Buchladen gleich viel kosten.</p>
<p>80 Prozent aller in der Schweiz verkauften Bücher werden heute aus dem Ausland importiert. Es sind also in erster Linie ausländische Grossverlage, welche von einer Buchpreisbindung in der Schweiz profitieren und hohe Gewinne abschöpfen.</p>
<p>Ich wiederhole es nochmals: Diese ausländischen Grosskonzerne wollen, dass der Schweizer Buchmarkt vom Wettbewerbsprinzip ausgenommen wird und sie ihre Bücher zu selber festgelegten Preisen verkaufen können.</p>
<h2>Was meint eine Schweizer Buchhändlerin dazu?</h2>
<p>Deshalb ist es auch nicht erstaunlich, dass sich mit Yvonne Peyer eine <strong>Schweizer</strong> Buchhändlerin GEGEN die Buchpreisbindung stark macht. In einer Stellungnahme <a href="http://www.tageswoche.ch/de/2012_04/debatte/360646/?stage=1#contra">auf tageswoche.ch</a> schreibt sie:</p>
<blockquote><p>Wir haben den Spielraum bei der Preisgestaltung schätzen gelernt – und unserer Buchhandlung geht es heute gut mit den freien Preisen für Bücher!</p>
<p>(…)</p>
<p>Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es enorm wichtig, dass wir einen gewissen Handlungsspielraum haben und nicht durch feste Ladenpreise und strenge Rabattregeln gebunden sind.</p>
<p>(…)</p>
<p>Sind Bücher mit oder ohne Preisbindung billiger zu haben? Ich bin überzeugt davon, dass jeder preisbewusste Konsument ohne Preisbindung günstiger fährt, dass die Leser nur ohne festen Preis von der grossen Vielfalt der ­Publikationen profitieren können und dass der Kulturförderung ohne Preisbindung besser gedient ist.</p>
<p><em>Yvonne Peyer</em><br />
<em> Geschäftsführerin Buchhandlung Olymp &amp; Hades</em><br />
<em> Basel</em></p></blockquote>
<p>Laut Peyer weist die Buchpreisbindung einige schwerwiegende Mängel auf. So werden zum Beispiel kleinere Bibliotheken nach der neuen Regelung deutlich schlechter gestellt. Das Gleiche gilt für Studenten und Schulen. Ausserdem würde die Buchpreisbindung dazu führen, dass die Kunden ins Ausland abwandern und damit dem gesamten Schweizer Buchhandel schaden.</p>
<p><a href="http://www.tageswoche.ch/de/2012_04/debatte/360646/?stage=1#contra">Den ganzen Artikel von Yvonne Peyer findest du hier…</a></p>
<h2>Was meint ein Schweizer Verlag dazu?</h2>
<p>Dass die ausländischen Grossverlage gerne die Preise in der Schweiz diktieren würden, habe ich schon erwähnt. Doch wie denkt ein <strong>Schweizer Verlag</strong> darüber? Einer, der laut Befürwortern definitiv von der Buchpreisbindung profitieren würde? In einem sehr ausführlichen Artikel meldet sich der <a href="http://www.schweizermonat.ch/artikel/das-buch-ist-eine-ware">Echtzeit-Verlag auf schweizermonat.ch</a> zu Wort. Hier ein paar Ausschnitte:</p>
<blockquote><p>Alle diese Händler wollen auf ihre Rechnung kommen. Und das schaffen sie alle am leichtesten, wenn der Wettbewerb nicht allzu schweisstreibend wird. Genauso hätten es Buchhändler gern, die mit diesem Wunsch seltsamerweise von den meisten Verlegern unterstützt werden. Sie möchten die Preise mehr oder weniger fixieren. Abkarten. Im gegenseitigen Einvernehmen. Also ein Kartell bilden.</p>
<p>Zurzeit spielt (noch) ein richtig freier Markt. (…) Es herrscht Wettbewerb. Konkurrenz.</p>
<p>(…)</p>
<p>Wir vom Echtzeit-Verlag sehen das nicht so eng. Wir haben nichts dagegen, wenn unsere Bücher mal hier, mal dort etwas teurer oder billiger feilgeboten werden. Im Gegenteil: wir halten uns selber nicht an den von uns empfohlenen Preis. Auf unserer Internetseite und via Facebook offerieren wir die Ochsenbein-Biographie unseren vielen Freunden für 44 Franken, liefern das Buch portofrei mit der A-Post in einer eleganten schwarzen Verpackung, die dem Empfänger hoffentlich Freude bereitet.</p>
<p>Und was hat dieser Preiskampf für den Autor zu bedeuten? Nichts. (…) Rolf Holenstein erhält für seine Ochsenbein-Biographie – wie alle unsere Autoren – zehn Prozent des Ladenpreises, den wir vom Echtzeit-Verlag dem Schweizer Buchhandel empfehlen. Pro verkauftes Buch ergibt das 4.80 Franken. Und zwar unabhängig davon, über welchen Kanal das Buch verkauft wird. Ob bei Ex Libris, via Amazon, im Laden von Marianne Sax oder direkt bei uns – Rolf Holenstein verdient überall gleich viel. Oder um es deutsch und deutlich zu sagen: Rolf Holenstein verdient überall gleich wenig: 4.80 Franken pro verkauftes Buch.</p>
<p>(…)</p>
<p>Aber man rechne: 3000mal 4.80 Franken sind 14 400 Franken Lohn für eine fünfjährige Leistung des Autors. Schuld an diesem miesen Gehalt ist aber nicht etwa der freie Buchpreis. Im Gegenteil. Gelingt es Ex Libris, dank den günstigsten Preisen in der Schweiz mehr Ochsenbein-Biographien zu verkaufen, profitiert davon nicht zuletzt sogar der Autor.</p>
<p>Und wie präsentiert sich die Rechnung aus Sicht des Echtzeit-Verlags? Genau gleich. Für uns gilt dieselbe Devise wie für unsern Autor Rolf Holenstein: das Buch muss verkauft werden, je öfter, desto besser. Unsere Marge nämlich ist überall gleich hoch. Oder um es deutsch und deutlich zu sagen: überall gleich tief.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Aber wir vom Echtzeit-Verlag wollen nicht jammern. Wir möchten einfach glaubhaft machen, dass es eine «kritische Menge» gibt, die wir verkaufen müssen. Das schaffen wir nur, wenn Discounter dafür sorgen, dass sie mit günstigeren Preisen grössere Mengen absetzen als zum Beispiel die Buchhändlerin Marianne Sax in Frauenfeld. (…) Aber uns ist eben auch ein Billigversandhaus wie Ex Libris willkommen. Das ist doch gleichzeitig der einzige Sinn und Zweck der Kulturförderung: dass so viele Waren wie möglich den Weg zum Publikum finden.</p>
<p><em>Echtzeit-Verlag</em></p></blockquote>
<p>Soweit die Meinung eines Schweizer Verlags. Ich rate dir unbedingt, jetzt gleich <a href="http://www.schweizermonat.ch/artikel/das-buch-ist-eine-ware">den ganzen Artikel</a> des Verlags zu lesen. Wer übrigens die im Artikel erwähnte Ochsenbein-Biografie von Rolf Holenstein kaufen möchte, kann dies <a href="http://www.echtzeit.ch/buecher.php?id=62">hier direkt beim Verlag</a> tun.</p>
<h2>Die Argumente der Befürworter</h2>
<p>Die Befürworter der Buchpreisbindung bringen zum Beispiel das Argument ins Spiel, dass ohne vorgeschriebene Preise der eine oder andere Buchladen untergehen wird.</p>
<p>Dazu kann ich nur sagen: &#8220;Ja, und?&#8221; Das ist das Leben! Natürlich ist es für die Betroffenen schmerzhaft, das ist immer so, wenn ein Unternehmen nicht genügend wirtschaftlich gearbeitet hat und schliessen muss. Doch dieser Realität sind alle Teilnehmer eines funktionierenden Marktes ausgesetzt. Ob es nun ein Maurer ist, der keine Aufträge mehr bekommt, ein Taxiunternehmen oder ein Metzger. Sie alle müssen ums Überleben kämpfen.</p>
<p>Und nur weil vielleicht einmal ein Buchladen untergeht, heisst da ja nicht, dass deshalb weniger Bücher gekauft werden. Die Kunden kaufen einfach woanders. Wenn mein Zahnarzt seine Praxis schliesst, heisst da ja nicht, dass ich von nun an nie mehr in eine Zahnarztpraxis gehen werde; ich gehe dann einfach zu einem anderen Arzt.</p>
<p>Im übrigen: Bis 2007 hatten wir eine Buchpreisbindung. Bis 2007 mussten jährlich im Schnitt rund 10 Buchhandlungen aufgeben (Quelle: SonntagsZeitung vom 4. März 2012). Man sieht: Auch mit Buchpreisbindung gibt es Läden, die nicht überleben können, weil sie vielleicht nicht mit der Zeit gehen, nicht wirtschaftlich arbeiten oder aus anderen Gründen zuwenige Kunden haben. (Wie man es eben auch machen könnte, zeigt das Beispiel <a href="https://twitter.com/#!/nasobem">Nasobem</a> in Basel.)</p>
<p>Ein anderes Argument, das von den Befürwortern auch immer wieder vorgetragen wird: Die aktuelle Situation führe dazu, dass nur noch Beststeller verkauft werden und Bücher mit kleineren Auflagen untergehen. Ziel der Buchpreisbindung solle es deshalb sein, Bestseller teurer zu machen, so dass man via Quersubventionierung dann die Bücher mit geringerer Auflage vergünstigen kann.</p>
<p>Aha. Soso. Bücher mit geringerer Auflage sind heute also zu teuer, Bestseller zu günstig, und mit der Buchpreisbindung würden die Bücher mit geringerer Auflage günstiger werden. Ein aktuelles Beispiel zeigt, das dem garantiert nicht so sein wird:</p>
<p>Letzte Woche kaufte ich wieder ein paar Bücher ein. Insgesamt für CHF 329.-. Darunter auch das Buch <em>&#8220;Der unsichtbare Gorilla&#8221;</em> von Christopher Chabris, Daniel Simons und Dagmar Mallett. Dieses Buch wird in der Schweiz kaum verkauft und findet sich mit Sicherheit in keiner Buchhandlung auf dem Regal. Nur im Internet findet man es. Es ist definitiv <strong>kein Bestseller</strong>.</p>
<p>Ich hatte einen Rabattbon von bol.ch erhalten, den wollte ich nun einlösen. 20% Rabatt würde ich damit auf den gesamten Warenkorb erhalten. Toll!</p>
<p>Also ging ich auf bol.ch und suchte das Buch. Dort wird es für <strong>CHF 32.00</strong> angeboten. Dies ist offenbar der empfohlene Verkaufspreis des Piper-Verlages. (Ein ausländischer Verlag notabene.)</p>
<p>Mit meinem Rabattbon hätte ich das Buch nun um CHF 6.40 vergünstigt erhalten und gerade noch 25.60 bezahlt. Aus lauter Neugier ging ich nun aber hinüber zu exlibris.ch, wo ich normalerweise meine Bücher kaufe. Und dabei machte ich grosse Augen: Hier bezahlte ich für genau das gleiche Buch gerade einmal noch <strong>CHF 23.10</strong>! Gegenüber bol.ch entspricht dies einem Rabatt von 28 Prozent!</p>
<p>Da ich noch einige andere Bücher kaufen wollte, verglich ich auch deren Preise. Und am Schluss staunte ich nicht schlecht. Bei bol.ch hätte mich der ganze Einkauf ohne Rabattbon CHF 434.- gekostet, bei Ex Libris bezahlte ich CHF 329.-. <strong>Ich sparte also CHF 105.-</strong>!</p>
<p>Und in meinem Einkaufskorb befand sich kein einziger sogenannter &#8220;Bestselller&#8221;, den man draussen in den Buchhandlungen findet.</p>
<p>Nun meine Frage: Mal angenommen, die Buchpreisbindung kommt durch; an welchen Preisen würden sich die Grossverlage denn in Zukunft eher orientieren? An jenen, die man heute auf bol.ch findet, oder an jenen, welche ich bei Ex Libris fand?</p>
<p>Nächste Frage: Wenn der Preisunterschied bei Büchern mit geringer Auflage &#8211; wie ich sie kaufte &#8211; bereits so gross ist; wie gross wird denn der zukünftige Preis von Bestsellern sein, sollte die Buchpreisbindung angenommen werden?</p>
<p>Nach diesem Preisvergleich kommen wir wieder zurück zu den Argumenten der Befürworter. Diese sagen zum Beispiel auch, dass das Buch ein Kulturgut sei. Das bestreite ich nicht. Definitiv ist das Buch ein Kulturgut. Aber dies ist noch lange kein Grund, den Preiswettbewerb einfach zu beseitigen! Wenn man so argumentieren würde, wie es die Befürworter tun, dann müssen wir jetzt aber unbedingt auch noch eine Preisbindung einführen für die Bäcker und Metzger mit ihren lebenswichtigen Produkten!</p>
<p>Nachdem wir oben bereits hörten, was eine Schweizer Buchhändlerin und ein Schweizer Verlag zur Buchpreisbindung meinen, kommen wir nun noch zu einem Volkswirtschaftsprofessor.</p>
<h2>Was meint ein Volkswirtschaftprofessor dazu?</h2>
<p>Der Tagesanzeiger brachte hierzu einen interessanten Artikel über den Volkswirtschafter Reiner Eichenberger. Auszüge aus dem Artikel:</p>
<blockquote><p>Mit einer Preisbindung könne eine Branche höhere Preise verlangen, als ihr die Konsumenten zugestehen würden.</p>
<p>(…)</p>
<p>Der Anreiz, die Preisbindung zu umgehen, ist laut Eichenberger gross. «Es wäre naiv, zu meinen, dass Konsumenten bei Büchern nicht auf den Preis achteten», erläutert er.</p>
<p><em>Reiner Eichenberger</em></p></blockquote>
<h2>Zu was die Buchpreisbindung führen kann</h2>
<p>Werfen wir doch einen Blick über die Grenze nach Deutschland. Auch dort gibt es eine Buchpreisbindung. Und es gibt den kleinen, innovativen <a href="http://www.berlinstory-verlag.de/">Berlin Story Verlag</a>.</p>
<p>Dieser Verlag hatte die wunderbare Idee, ein Buch als Ebook zu einem nicht definierten Preis anzubieten. Das heisst: Jeder Käufer dieses Buches konnte selber entscheiden, wie viel er dafür bezahlen möchte. Tja, wer sich in einem hart umkämpften Markt behaupten möchte, muss sich etwas einfallen lassen.</p>
<p>Doch es kam, wie es kommen musste. Den alten, etablierten Grossverlagen passte diese Geschichte natürlich ganz und gar nicht. Hier gab es einen kleinen Verlag, der seine Leser die Preise selber festlegen liess und das abgekartete Spiel nicht mitmachte, bei den Kundinnen und Kunden einfach 40 Euro pro Buch zu heuschen.</p>
<p>Die Grossverlage meldeten sich nicht selber beim Berlin Story Verlag. Dazu waren sie dann doch zu feige. Nein, sie hetzten dem kleinen Verlag einfach mal die Anwälte an den Hals. So dass &#8220;der Kleine&#8221; ein für allemal Ruhe gibt und nicht mehr aufmuckt.</p>
<p>Ruhe gab der Berliner Verlag dann aber nicht ganz; er schrieb einen Artikel über die Sache: <a href="http://www.berlinstory-verlag.de/blog/anwaltsschreiben-stoppt-unser-fair-pay-ebook/288">Anwaltschreiben stoppt unser fair-pay eBook</a></p>
<p>Darin heisst es:</p>
<blockquote><p>Dass man das Produkt “Buch” weiterdenken muss, ist keine Frage. (…) Aber die Großen der Branche harren auf veralteten Geschäftsmodellen aus und verteidigen diese.</p>
<p>(…)</p>
<p>Der Autor, Klaus Behling, meldete sich inzwischen bei mir mit einigen Zeilen. Er erlaubte mir auch, sein Schreiben zu veröffentlichen. Ich finde es fast ironisch, dass der Mensch um dessen Interessenschutz es ja eigentlich geht, selbst kein Verständnis für dieses Vorgehen hat.</p>
<p><em>Berlin Story Verlag</em></p></blockquote>
<p>Auch hier sehen wir wieder: Weder der Verlag noch der Autor hat Verständnis für das ganze Theater rund um die Buchpreisbindung. Und trotzdem müssen sie sich daran halten, ansonsten kommen die Anwälte.</p>
<p>Das kann&#8217;s doch nicht sein!</p>
<p>Wir leben in einer freien Welt! Jeder soll doch selber entscheiden können, zu welchem Preis er seine Produkte verkaufen möchte, ob er günstiger oder teurer sein möchte als seine Mitbewerber, ob er das Geschäft lieber mit der Masse (viele Bücher zu tiefen Preisen) oder mit einer ausserordentlich guten und aufwendigen Beratung (wenige Bücher zu höheren Preisen) machen möchte.</p>
<blockquote><p>Ich hätte es nicht möglich gehalten, in meinem Leben noch einmal zu den Autoren zu gehören, deren Bücher verboten werden. Nun ist es geschehen. Eigentlich könnte ich es mir als Ehre anrechnen, denn die Liste jener‚ denen ähnliches widerfuhr, ist ja durchaus ehrenwert.</p>
<p><em>Klaus Behling, Autor</em></p></blockquote>
<h2>Zu welchem Preis sollen Bücher nun verkauft werden?</h2>
<p>Bin ich nun für möglichst tiefe Preise? Für einen möglichst guten Service? Für möglichst viele Buchläden?</p>
<p>Nun, wenn ich weiss, was ich brauche, dann benötige ich keine aufwändige, wahnsinnig gute Beratung, sondern mache meine Bestellung bequem über das Internet und zwei, drei Tage später sind die von Ex Libris versandten Bücher bei mir. (Selten dauert es länger.)</p>
<p>Wenn ich jedoch ein Buch zu einem bestimmten Themenbereich kaufen möchte, aber nicht sicher weiss, welches Buch am geeignetsten für mich ist, dann suche ich eine gute Buchhandlung auf. In einem solchen Fall zahle ich dann auch gerne mehr und meistens finde ich dann noch andere Bücher, die mich auch gleich interessieren und kaufe die dann auch gleich vor Ort. (Obwohl ich mir ja auch einfach die Titel notieren und sie zu Hause über das Internet bestellen könnte.) Ich denke, es ist fair, wenn ich dann die Bücher auch gleich dort kaufe, wo ich die Beratung genossen habe und nicht dort, wo die Bücher am günstigsten sind.</p>
<p>Was könnte mich auch noch dazu bewegen, in einen Buchladen zu gehen, mal ganz abgesehen von der Beratung? Zum Beispiel die Ausstattung des Ladens! Wenn ich beim Betreten des Buchladens das Gefühl habe, in eine andere Welt einzutauchen, dann sieht man mich dort bestimmt öfters! Und nicht nur mich, sondern auch meine Freundin, die mindestens so viel liest wie ich.</p>
<p>So ein &#8220;Traum-Buchladen&#8221; könnte zum Beispiel so aussehen:</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/shakes/" rel="attachment wp-att-9363"><img class="aligncenter size-large wp-image-9363" title="shakes" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/shakes-500x746.jpg" alt="" width="500" height="746" /></a></p>
<p>Aber auch diese Läden finde ich ganz faszinierend:</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/church/" rel="attachment wp-att-9360"><img class="aligncenter size-large wp-image-9360" title="church" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/church-500x926.jpg" alt="" width="500" height="926" /></a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/mexico/" rel="attachment wp-att-9361"><img class="aligncenter size-large wp-image-9361" title="mexico" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/mexico-500x645.jpg" alt="" width="500" height="645" /></a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/portugal-2011-168/" rel="attachment wp-att-9362"><img class="aligncenter size-large wp-image-9362" title="Portugal-2011-168" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/Portugal-2011-168-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2012/03/06/abstimmung-buchpreisbindung-schweiz/barts/" rel="attachment wp-att-9359"><img class="aligncenter size-large wp-image-9359" title="barts" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/barts-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Buchläden müssen nun einmal innovativ sein, sich etwas einfallen lassen, eine gute Beratung bieten. Dann kommen auch die Kunden und sind eher bereit, mehr für die Leistung zu bezahlen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Mit der Buchpreisbindung geht es um nichts anderes als um <strong>Gewinnmaximierung auf dem Buckel der Konsumentinnen und Konsumenten</strong>, die mit der Buchpreisbindung zu hohe Preise bezahlen sollen. Das Geld fliesst dann aber zu 80% ins Ausland, wo die meisten Verlage sitzen, welche Bücher in der Schweiz verkaufen.</p>
<p>Ich habe in meinem Artikel das Beispiel des Schweizer Echtzeit-Verlages gebracht. <strong>Dieses Beispiel zeigte, dass es den Verlagen und auch den Autoren durchaus recht sein kann, wenn die Preise sinken, weil sie ein grosses Interesse daran haben, hohe Stückzahlen abzusetzen.</strong></p>
<p>Und weil es sich bei meinem Blog eigentlich um einen ÖV-Blog handelt, zum Abschluss noch ein Zitat von Ex-SBB-Chef Benedikt Weibel, heute selber Buchautor und Professor an der Universität Bern:</p>
<p><em>&#8220;Die wirkliche Bedrohung für das Buch ist das digitale Buch. Die Buchpreisbindung schwächt den Buchhandel in diesem Kampf.&#8221;</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Auswirkungen hat die Wahl des Vornamens auf den Lebensweg eines Kindes?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/02/02/name-vorname-und-bedeutung/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 08:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Auswirkungen hat die Wahl des Vornamens auf den Lebensweg eines Kindes? Warum wohnen die meisten Drogendealer bei ihren Müttern?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/02/02/name-vorname-und-bedeutung/" title="Permanent link to Welche Auswirkungen hat die Wahl des Vornamens auf den Lebensweg eines Kindes?"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/01/name-vorname-und-bedeutung-190x278.jpg" width="190" height="278" alt="Post image for Welche Auswirkungen hat die Wahl des Vornamens auf den Lebensweg eines Kindes?" /></a>
</p><div class='ta-box ta-shadow'>
					<div class='ta-box-content'>Der Parkplatz vor dem Einkaufszentrum ist brechend voll. Der weisshaarige alte Herr biegt einfach in einen Parkplatz ein, auf dem man nur 30 Minuten stehen bleiben darf, viel zu kurz für ein gemütliches Mitttagessen, wie wir es vorhaben. &#8220;Sollte kein Problem sein. Ich glaube nicht, dass das allzu streng kontrolliert wird&#8221;, erklärt er mit sanfter Stimme und unverkennnbarem Brooklyn-Akzent. Ich werfe ihm einen Blick zu. &#8220;War das ein rationales Verbrechen?&#8221; Er zögert nicht eine Sekunde. &#8220;Allerdings.&#8221;</div></div>
<p>Dieses Zitat stammt aus dem Buch <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/typhoonartikel/ID18689008.html;jsessionid=fdc-2FAA236648B2032458094582B6503F0C.tc1)" target="_blank"><em>Die Logik des Lebens</em></a> von Tim Harford. Ein Buch, welches ich sehr empfehlen kann! (Mehr dazu am Ende dieses Artikels.)</p>
<p>Bei diesem weisshaarigen, alten Herrn handelt es sich nicht einfach um irgendjemanden. Es ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gary_Becker" target="_blank">Gary Becker, ein Wirtschaftsnobelpreisträger</a>. Seinen Nobelpreis erhielt er unter anderem wegen seiner Theorie rund um rationale Verbrechen.</p>
<p>Die Idee kam ihm vor vierzig Jahren, als er einen Doktoranden prüfen musste und spät dran war. Er hatte keine Zeit, einen kostenlosen Parkplatz zu suchen oder die Parkuhr zu füttern. Und so wägte er die Parkgebühr gegen das Risiko ab, sich einen Strafzettel wegen Falschparkens einzuhandeln. (Und offenbar hatte er das Risiko richtig eingeschätzt: Er wurde nicht erwischt.)</p>
<p>Später nahm in seinem Kopf nach und nach die Idee Gestalt an, dass Straftäter die Risiken und Kosten möglicher Strafen einkalkulieren.</p>
<h2>Und was hat das jetzt mit der SBB zu tun?</h2>
<p>Mehr, als man im ersten Moment denkt. Auch so manche Schwarzfahrer verhalten sich ganz ähnlich, begehen also im Grunde genommen ein &#8220;rationales Verbrechen&#8221;. Blitzschnell und meistens unbewusst überlegen sie sich, ob das Risiko (erwischt zu werden) den Nutzen (durch das eingesparte Geld) überwiegt.</p>
<p>Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011 war es so, dass es deutlich teurer war, in einem Regionalzug oder einer S-Bahn ohne Billett erwischt zu werden als in einem Fernverkehrszug.</p>
<p>Dementsprechend waren die Prozentzahlen jener Reisenden mit einem gültigen Billett in den Regionalzügen auch deutlich höher als in den Fernverkehrszügen. Denn bei letzteren konnte man bis dahin auch noch im Zug nachlösen. Vorallem in gut besetzten Zügen eine lukrative Sache, wenn man nicht jedes Mal kontrolliert wurde.</p>
<p>Mit der <a href="http://schweizweit.net/?s=billettpflicht#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Billettpflicht</a> hat sich dies geändert. Mit erstaunlichen Auswirkungen!</p>
<p>Plötzlich habe ich nur noch ganz selten Reisende im Zug, die &#8220;vergessen&#8221; haben, ihre Mehrfahrtenkarte zu entwerten. Der Kunde, über den ich im Artikel <a href="http://schweizweit.net/2012/01/24/sbb-bussen-und-kulanz-beim-kondukteur/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">&#8220;Bussen bei der SBB: Wie es zu unterschiedlichen Handhabungen kommt&#8221;</a> geschrieben habe, war einer dieser seltenen Fälle.</p>
<p>Es ist also nun plötzlich &#8220;rational klüger&#8221;, daran zu denken, die Karte zu entwerten.</p>
<p>Doch es ist kaum anzunehmen, dass die Leute in der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember durchs Band plötzlich alle klüger und weniger vergesslich geworden sind. Das käme einem Wunder gleich.</p>
<p>Viel eher ist es so, dass es sich jetzt einfach nicht mehr lohnt, die SBB zu betrügen, die Mehrfahrtenkarte nicht zu entwerten und dem Kondukteur gegenüber zu behaupten, man habe es dummerweise vergessen.</p>
<p>Du findest das eine provokative Behauptung? Nur zu, die Kommentarspalte unter diesem Artikel steht dir offen für andere Meinungen! ;-)</p>
<p>Die Theorie von Wirtschaftsnobelpreisträger Gary Becker wurde dann in den neunziger Jahren auch von Steven Levitt, Mitautor des Buches <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/suchartikel/freakonomics/steven_d_levitt/ISBN3-442-15451-0/ID14254619.html)" target="_blank"><em>Freakonomics</em></a>, bestätigt.</p>
<h2>Die Logik des Lebens und Freakonomics</h2>
<p><strong>Falls du dich für solche Themen interessierst, kann ich dir beide Bücher &#8211; Die Logik des Lebens und Freakonomics &#8211; sehr empfehlen!</strong></p>
<p>Und falls du die Bücher gleich online bei Thalia kaufen möchtest, habe ich hier gleich zwei Gutscheine für dich:</p>
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</ol>
<p>Die beiden Gutscheine sind leider nicht kumulierbar, ihr könnt also jeweils pro Bestellung nur einen Gutschein einlösen. Der Gutschein gilt dann dafür für den gesamten Warenkorb, unabhängig davon, wie viel ihr einkauft. So lässt sich eine Menge Geld sparen! ;-)</p>
<p>Die Links zum Online-Shop von Thalia folgen weiter unten in diesem Artikel.</p>
<p><center><script type="text/javascript">
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</script></center></p>
<p><em>Die Logik des Lebens</em> behandelt unter anderem diese Themen:</p>
<ul>
<li>Warum sind Chefs meistens überbezahlt?</li>
<li>Was ist die Ursache des Oralsex-Booms?</li>
<li>Warum setzt sich das Wohl der Wenigen auch in einer Demokratie häufig gegen das Wohl der Vielen durch?</li>
</ul>
<p><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/typhoonartikel/ID18689008.html;jsessionid=fdc-2FAA236648B2032458094582B6503F0C.tc1)" target="_blank">Buch &#8220;Die Logik des Lebens&#8221; von Tim Harford jetzt anschauen…</a></p>
<p>In die gleiche Richtung geht auch das Buch <em>Freakonomics</em>:</p>
<ul>
<li>Betrügen Sumoringer, und, wenn ja, warum?</li>
<li>Warum wohnen die meisten Drogendealer bei ihren Müttern?</li>
<li>Warum fürchten wir uns mehr vor Revolvern als vor Pommes Frites?</li>
<li>Warum betrügen Lehrer?</li>
<li>Welche Auswirkungen hat die Wahl des Vornamens auf den Lebensweg eines Kindes?</li>
</ul>
<p><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/suchartikel/freakonomics/steven_d_levitt/ISBN3-442-15451-0/ID14254619.html)" target="_blank"><em>Freakonomics</em> jetzt anschauen…</a></p>
<p>Und falls du immer noch nicht genug hast, kommt hier noch <em>Superfreakonomics</em>:</p>
<ul>
<li>Warum brauchen Selbstmordattentäter eine Lebensversicherung?</li>
<li>Ist es gefährlicher, betrunken Auto zu fahren oder betrunken zu Fuss zu gehen?</li>
<li>Warum ist der Preis für oralen Sex in den letzten Jahren so drastisch gesunken?</li>
</ul>
<p><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(60779)a(1409578)g(16941228)url(http://www.thalia.ch/shop/jae_start_startseite/suchartikel/superfreakonomics_nichts_ist_so_wie_es_scheint/stephen_j_dubner/ISBN3-442-15678-5/ID28852162.html)" target="_blank"><em>Superfreakonomics</em> jetzt anschauen…</a></p>
<p><strong>Glaube mir, nach dem Lesen dieser drei Bücher verstehst du die Welt schon ein kleines bisschen besser! ;-)</strong></p>
<p>Mir jedenfalls ist es so gegangen und so manches auf den ersten Blick irrationales Verhalten anderer Menschen verstehe ich nun deutlich besser.</p>
<p>Manchmal muss man die Welt einfach durch die Augen eines Ökonomen betrachten. :)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesenswert: Die 10 besten ÖV-Artikel des Monats Januar</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/01/19/lesenswert-top-10-januar/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 08:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=9033</guid>
		<description><![CDATA[Die Verspätungsversicherung der SBB, Züge online verfolgen, Halbtax für nur 4 Franken, und viele weitere Artikel!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/01/19/lesenswert-top-10-januar/" title="Permanent link to Lesenswert: Die 10 besten ÖV-Artikel des Monats Januar"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2011/12/bloggen-150x150.jpg" width="150" height="150" alt="Post image for Lesenswert: Die 10 besten ÖV-Artikel des Monats Januar" /></a>
</p><p>Woche für Woche erscheinen hier auf schweizweit.net neue Artikel. Neu hinzugekommene Leser wissen vielleicht gar nicht, welche interessanten Artikel sie in der Vergangenheit verpasst haben. Deshalb habe ich diesen Rückblick erstellt. Werfen wir heute also einen Blick auf die Artikel, die ich im Januar 2008, 2009, 2010 und 2011 geschrieben habe.</p>
<p>Auch für treue Leser meines Blogs dürfte dies sehr interessant sein!</p>
<h2>Januar 2008</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/01/29/sbb-verspaetungs-versicherung-garantie/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Die Verspätungsversicherung der SBB</strong></a><br />
Was wäre, wenn die SBB ihren Kundinnen und Kunden garantieren würde, dass sie rechtzeitig ans Ziel kommen? Dies könnte mit einer &#8220;Verspätungs-Versicherung&#8221; geschehen, welche von den Fahrgästen zusätzlich zum eigentlichen Billett gelöst werden kann. Für ganz wichtige Termine. Für einen entsprechenden Aufpreis natürlich. <a href="http://schweizweit.net/2008/01/29/sbb-verspaetungs-versicherung-garantie/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Alle Infos dazu gibt es hier…</a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/01/30/zug-online-verfolgen-swisstrains-google-mashup/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>SBB: Züge online verfolgen</strong></a><br />
Vier Jahre ist es nun schon her, seit ich diesen Artikel geschrieben habe. Seither wurde er 11&#8217;471-mal aufgerufen! Und dieser Evergreen ist immernoch lesenswert. Hier erfahrt ihr, wie ihr die <a href="http://schweizweit.net/2008/01/30/zug-online-verfolgen-swisstrains-google-mashup/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Züge der SBB online auf einer Karte &#8220;live&#8221; mitverfolgen</a> könnt.</p>
<h2>Januar 2009</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/01/06/halbtax-fur-nur-4-franken-oder-sogar-gratis/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Halbtax für nur 4 Franken (oder sogar gratis)</strong></a><br />
Gibt es tatsächlich eine Lücke im System der SBB, durch welches man ein Halbtax sehr günstig erhält? Eine Lücke, bei der es am Schluss vielleicht sogar möglich ist, dass man noch Geld ausbezahlt bekommt? Im Jahr 2009 schien es so, wie <a href="http://schweizweit.net/2009/01/06/halbtax-fur-nur-4-franken-oder-sogar-gratis/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">dieser Artikel</a> zeigt.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/01/23/falscher-ansprechpartner/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Falscher Ansprechpartner</strong></a><br />
Seit ich diesen Blog betreibe, kommt es immer wieder vor, dass mich Leute mit einer SBB-Stelle verwechseln. Vollständige Bewerbungsdossiers landeten schon per Mail bei mir, genau so wie Kundenreklamationen, die eigentlich an den Kundendienst geschickt werden sollten. Und jemand wollte auch schon bei mir über Email sein GA verlängern. <a href="http://schweizweit.net/2009/01/23/falscher-ansprechpartner/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">In diesem Artikel</a> hingegen schreibe ich über jemanden, der mich mit der Firma &#8220;Mars&#8221; verwechselte.</p>
<h2>Januar 2010</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/01/14/dumm-gelaufen-hoch-drei/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Dumm gelaufen hoch drei</strong></a><br />
In meinem Job läuft auch mal etwas schief. Manchmal läuft auch zweimal etwas schief. Dreimal, das ist dann schon eher selten der Fall. Doch genau einen dieser seltenen Tage erlebte ich im Januar 2010. Wer wissen möchte, wie es innert weniger Minuten zu einem verzweifelten Elvetino-Angestellten mit einer Küche im Abstellfeld, einer mindestens so verzweifelten Reisenden mitten in einem Berg von Gratiszeitungen und einer jungen Dame unter dem Zug kommen konnte, <a href="http://schweizweit.net/2010/01/14/dumm-gelaufen-hoch-drei/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">der liest hier weiter…</a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/01/28/geld-zuruck-vom-kondukteur-kein-problem/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Geld zurück vom Kondukteur: Kein Problem!</strong></a><br />
Manchmal kommt es vor, dass ein Fahrgast in meinem Zug sitzt, der zu viel bezahlt hat. Zum Beispiel, wenn er trotz Halbtax aus Versehen ein ganzes Billett löste. Oder wenn er sich vertippte und ein Erstklassbillett löste, obwohl er zweite Klasse fährt. Dann erhalten die Fahrgäste in begründeten Fällen ihr Geld zurück. Dass es diese &#8220;Kulanz&#8221; sogar in die Medien schaffte, <a href="http://schweizweit.net/2010/01/28/geld-zuruck-vom-kondukteur-kein-problem/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">erstaunte mich</a>.</p>
<h2>Januar 2011</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2011/01/11/koerpersprache-blickkontakt-und-augenkontakt-im-zug-und-lift-pokerface/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Blickkontakt im Zug: Weshalb uns das so schwer fällt</strong></a><br />
Egal, ob man sich im Lift befindet oder in einem Pendlerzug: Der Blickkontakt mit den anderen Menschen wird aufs Nötigste reduziert, man setzt ein Pokerface auf und im Lift gibt es nichts interessanteres als die Anzeige des Stockwerks. Warum ist das so? Die Antworten gibt es in diesem <a href="http://schweizweit.net/2011/01/11/koerpersprache-blickkontakt-und-augenkontakt-im-zug-und-lift-pokerface/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Artikel rund um Körpersprache, Blickkontakt, Augenkontakt, Lift, Bahn und Bus</a>.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2011/01/13/zitate-und-deren-verbindung-zum-offentlichen-verkehr-der-schweiz/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>31 Zitate und deren Verbindung zum öffentlichen Verkehr der Schweiz</strong></a><br />
Ich habe mir die Mühe gemacht und 31 Zitate herausgesucht, deren Sinn mal mehr, mal weniger auf irgendeine Art und Weise auf den öffentlichen Verkehr der Schweiz übertragen werden kann. <a href="http://schweizweit.net/2011/01/13/zitate-und-deren-verbindung-zum-offentlichen-verkehr-der-schweiz/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Hier geht&#8217;s zur Zitate-Sammlung…</a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2011/01/18/kunstwerke-oder-hindernisse-in-wahrheit-sind-es-zukunftige-rolltreppen/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Kunstwerke oder Hindernisse: In Wahrheit sind es zukünftige Rolltreppen</strong></a><br />
Auf den Perrons 4 bis 9 im Zürcher Hauptbahnhof gibt es diese seltsam anmutenden &#8220;Betonskulpturen&#8221;, über welche sich Fahrgäste immer wieder wundern. Was hat es damit auf sich? <a href="http://schweizweit.net/2011/01/18/kunstwerke-oder-hindernisse-in-wahrheit-sind-es-zukunftige-rolltreppen/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Foto und Erklärung in diesem Artikel…</a></p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2011/01/27/hannover-uestra-kurse-statt-strafe-fur-jugendliche-schwarzfahrer/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank"><strong>Kurse statt Strafe für jugendliche Schwarzfahrer</strong></a><br />
Wenn jemand bei der SBB schwarz fährt, werden die Personalien erfasst und es kostet ein bisschen etwas. Tut er dies zum wiederholten Mal, wird es immer teurer. Irgendwann kann der Schwarzfahrer zur Anzeige gebracht oder betrieben werden, je nach Situation. Ganz anders macht es die deutsche Stadt Hannover: <a href="http://schweizweit.net/2011/01/27/hannover-uestra-kurse-statt-strafe-fur-jugendliche-schwarzfahrer/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Hier setzt man auf Kurse statt Strafe…</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>schweizweit.net &#124; Ein Blick zurück und Ausblick aufs 2012</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/12/22/schweizweit-net-ein-blick-zuruck-und-ausblick-aufs-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 08:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Rückblick auf das ablaufende Blog-Jahr und ein interessanter Ausblick auf die Dinge, welche im 2012 auf euch warten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2011/12/22/schweizweit-net-ein-blick-zuruck-und-ausblick-aufs-2012/" title="Permanent link to schweizweit.net | Ein Blick zurück und Ausblick aufs 2012"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2011/12/6017084875_60b4886687_t.jpg" width="75" height="100" alt="Post image for schweizweit.net | Ein Blick zurück und Ausblick aufs 2012" /></a>
</p><p>Robert Basic, ein Urgestein der deutschen Blogosphäre <a href="http://www.robertbasic.de/2011/12/blogparade-bloggen-gestern-und-heute/" target="_blank">ruft zur Blogparade auf</a>. Er fragt: <em>&#8220;Wie war dein Blogjahr 2011? Wie wird dein Blogjahr 2012 ausfallen? Was hast du mit deinem Blog für 2012 vor? Willst du aufhören, bist du blogmüde, möchtest du über etwas anderes bloggen?&#8221;</em></p>
<p>Bekanntlich mache ich sehr selten bei einer Blogparade mit. Es muss schon ein besonderer Anlass oder eine besondere Parade sein. Im Februar 2012 wird schweizweit.net 5 Jahre alt. (In der Blogosphäre bin ich schon ein bisschen länger; angefangen hat es damals mit einem Blogspot-Blog.) Dies ist Grund genug, dieses Mal an der Blogparade teil zu nehmen.</p>
<h2>Der Rückblick</h2>
<p>Das Jahr 2011 war ein durchzogenes Jahr. Vieles lief gut, was den Blog anbelangt, aber einige Sachen liefen dann doch nicht ganz so, wie ich es mir wünschte.</p>
<p>Zuerst zwei Zahlen:</p>
<ul>
<li><strong>308&#8217;079 Seitenaufrufe</strong> (sehr viele von Mo-Fr, eher wenige am Wochenende)</li>
<li><strong> 5&#8217;655 Stunden 02 Minuten 30 Sekunden</strong> verbrachten die Besucher auf schweizweit.net (entspricht ca. 235.5 Tage am Stück)</li>
</ul>
<p>Das hört sich alles super an, doch Fakt ist: Die Besucherzahlen sinken. Verglichen mit 2010 gingen die Besuche um über 7 Prozent zurück.</p>
<p>Dieses Phänomen zeigt sich nicht nur auf schweizweit.net, sondern auch <a href="http://leumund.ch/bloggen-2011-0010945" target="_blank">drüben bei Christian Leu</a> und auf anderen Blogs.</p>
<p>Es ist einfach so, dass die grosse Zahl an sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Google Plus) eine grosse Konkurrenz darstellen. Die Internetnutzer haben ein begrenztes Online-Zeitbudget zur Verfügung, und je länger sie sich auf den Netzwerken aufhalten, desto weniger Zeit bleibt für die Blogs übrig.</p>
<p>Ein Teil dieses Rückgangs von über 7 Prozent lässt sich glücklicherweise auch mit einer &#8220;Verschiebung&#8221; der Leser erklären. Denn immer mehr Leser rufen schweizweit.net nicht mehr direkt über den Browser auf, sondern <a href="http://schweizweit.net/2007/08/06/immer-auf-dem-neusten-stand-sein-bei-schweizweitnet/" target="_blank">nutzen ein RSS-Abonnement oder haben den Email-Newsletter abonniert</a>, so dass sie die Artikel fixfertig formatiert direkt in ihr Email-Postfach erhalten.</p>
<p>Vorallem, seit ich auf <a href="https://www.aweber.com/landing.htm" target="_blank">Aweber</a> als Newsletter-Dienst umgestellt habe, steigt die Zahl der Abonnenten rasant an.</p>
<p>Ebenfalls äusserst erfreulich: 19&#8217;668 Besuche kamen dieses Jahr über ein Mobilgerät (iPhone, iPad, Android) auf schweizweit.net. Dies entspricht gegenüber 2010 einer Steigerung von sage und schreibe 168.97%! Sprich: Im diesem Jahr riefen rund 2.6 Mal so viele Leute meinen Blog über ein Mobilgerät auf, als letztes Jahr. Eine Tendenz, die sich sicher so fortsetzen wird.</p>
<p>Das ist auch nicht wirklich verwunderlich. Schliesslich hat schweizweit.net ein äusserst komfortables Design speziell für Smartphones, so dass man die Artikel bequem unterwegs im Zug, Tram oder Bus lesen kann. Zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit. Und Mobilgeräte sind im Trend.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich euch auch gleich die Top 10 der Suchbegriffe präsentieren, mit welchen die Google-Benutzer auf schweizweit.net gelangten:</p>
<ol>
<li>mitnahme ga</li>
<li>monats ga</li>
<li>schweizweit</li>
<li>billettpreise sbb</li>
<li>sbb preise billette</li>
<li>aquabasilea</li>
<li>sbb billettpreise</li>
<li>mystery park interlaken</li>
<li>unterdrückte nummern sperren</li>
<li>schweizweit.net</li>
</ol>
<p>Aufgrund dieser Top10 (und der nachfolgenden Keywords) kann ich zusammenfassend sagen: Ihr interessiert euch in erster Linie für die Preise der SBB, für die GA Mitnahme-Karte und für RailAway-Angebote. (Das Suchbegriff &#8220;andreas hobi&#8221; findet sich übrigens erstaunlich weit oben auf dem 46. Platz mit 192 Suchvorgängen.) Insgesamt seid ihr 134&#8217;154 mal über 49&#8217;616 verschiedene Keywords auf diesen Blog gelangt.</p>
<h2>Ausblick 2012</h2>
<p>Vielleicht aber interessieren euch die nackten Zahlen oben gar nicht und ihr möchtet einfach wissen, wie es weitergeht mit schweizweit.net.</p>
<p>Nun, ich habe SEHR viele Ideen, EINIGE Leute, die mir Ideen liefern, aber fast KEINE Zeit… Um alles umzusetzen, was ich für schweizweit.net im Sinn habe, müsste ich vermutlich zwei Vollzeitstellen schaffen. Aber im Moment lässt sich dies noch nicht wirklich so ganz finanzieren… ;-)</p>
<p><strong>DESIGN</strong><br />
Auf das so genannte <a href="http://diythemes.com/" target="_blank">Thesis Theme</a> umzusteigen, gehört mitunter zu den besten Entscheidungen, die ich je für schweizweit.net getroffen habe. Dieses Design eröffnete mir Möglichkeiten, von denen ich früher nur träumen konnte und machte meine Artikel ausserdem Suchmaschinen-freundlicher.</p>
<p>Deshalb möchte ich Thesis treu bleiben, werde aber (vermutlich schon sehr bald) ein paar Dinge ändern. (Intern läuft das bei mir unter dem Projektnamen &#8220;Silver&#8221;.) Für euch als Leser wird der Blog auf den ersten Blick vielleicht komplett anders aussehen, als ob ich ein neues Theme gewählt hätte. Aber glaubt mir: Im Hintergrund wird immer noch Thesis laufen, was ihr seht, ist einfach ein anderer <em>Skin</em>, also eine andere &#8220;Benutzeroberfläche&#8221;. Im Moment wirken die einzelnen Elemente des Blogs (Sidebar, Content, Werbung) bunt zusammengewürfelt. Dies soll sich nun ändern. Ihr dürft gespannt sein!</p>
<p><strong>NEWSLETTER</strong><br />
Wie schon angetönt, bin ich vor kurzem auf Aweber umgestiegen, was den <a href="http://schweizweit.net/2007/08/06/immer-auf-dem-neusten-stand-sein-bei-schweizweitnet/" target="_blank">Newsletter-Versand</a> betrifft. Aktiv kommuniziert habe ich dies bisher noch nicht. Dies werde ich jedoch bald tun. (Der erste Schritt ist mit diesem Artikel ja bereits getan.)</p>
<p>Aweber gibt mir mehr Möglichkeiten, mit euch in Kontakt zu treten und auch mal kurzfristig auf einen interessanten TV-Beitrag zum Thema ÖV hinzuweisen, ohne dass ich deshalb gleich einen Blogartikel schreiben muss.</p>
<p>Bisher erhieltet ihr ausser den einzelnen Artikeln und Mails kaum einen Vorteil durch das Newsletter-Abo. Doch dies soll sich bald ändern…</p>
<p><strong>EBOOK</strong><br />
…denn im 2012 werde ich mein bereits begonnenes Ebook fertig schreiben. Zuviel möchte ich dazu an dieser Stelle noch nicht verraten, aber um euch ein bisschen &#8220;gwundrig&#8221; zu machen, hier schon einmal der Hinweis, dass es <a href="http://schweizweit.net/2007/08/27/wie-man-die-haelfte-der-fahrkosten-spart/" target="_blank">in diese Richtung </a>gehen wird sowie ein Entwurf des Coverbilds:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="paperbackbookstanding von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6017084875/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.staticflickr.com/6009/6017084875_5d35d54758_o.jpg" alt="paperbackbookstanding" width="452" height="600" /></a></p>
<p>Dieses Ebook wird nicht ganz günstig sein, aber eines sei an dieser Stelle schon versprochen: Jeder Newsletter-Abonnent wird es selbstverständlich gratis und franko als PDF per Email erhalten! Es lohnt sich also, <a href="http://schweizweit.net/2007/08/06/immer-auf-dem-neusten-stand-sein-bei-schweizweitnet/" target="_blank">sich jetzt anzumelden</a>. ;-)</p>
<p><strong>SOCIAL MEDIA</strong><br />
Oben habe ich es angetönt: Soziale Netzwerke wie Facebook führen zu sinkenden Besucherzahlen auf Blogs. Wäre ich selber jedoch nicht auf Facebook und Twitter präsent, hätte ich noch tiefere Besucherzahlen.</p>
<p>Deshalb werde ich auch weiterhin sehr aktiv auf den verschiedenen Plattformen vertreten sein und mich mit euch dort vernetzen.</p>
<p><strong>RAILAWAY</strong><br />
Wie ich durch die Analyse der Besucherstatistik herausfand, interessiert ihr euch sehr stark für RailAway-Angebote der SBB.</p>
<p>Ich gehe davon aus, dass ihr euch nicht nur dafür interessiert, welche Angebote es gibt, sondern auch, welche es sich lohnt zu besuchen. Die einzelnen Ausflugsziele könnten also ein Interesse daran haben, dass ich mal vorbeischaue und dann einen Artikel über deren Angebot schreibe. Dadurch entseht eine schöne Win-Win-Situation; für die Ausflugsziele als auch für mich. ;-)</p>
<p><strong>PARIS</strong><br />
Unter den Top 100-Suchbegriffen, durch welche ihr auf schweizweit.net gelangt, kommt das Wort &#8220;Paris&#8221; genau 11 mal vor. Der meistgelesene Artikel überhaupt auf schweizweit.net im Jahr 2011 war <a href="http://schweizweit.net/2009/05/19/gunstige-und-gute-restaurants-in-paris/" target="_blank">&#8220;Günstige und gute Restaurants in Paris&#8221;</a>.</p>
<p>Es ist also höchste Zeit, wieder einmal in diese wunderschöne Metropole zu reisen und neue Artikel darüber zu schreiben. (Sponsoren für diese Reise (Hotels, Restaurants, Veranstalter) dürfen sich gerne bei mir melden. ;-)</p>
<p><strong>FREQUENZ DER ARTIKEL</strong><br />
In diesem Jahr bin ich dazu übergegangen, pro Woche drei Artikel online zu stellen: Am Montag der Wochenrückblick, sowie jeweils Dienstag und Donnerstag ein Artikel. Dies werde ich im 2012 auch so weiterführen.</p>
<h2>Blogparade bei Robert Basic</h2>
<p>Hast du selber auch einen Blog? Dann nimm doch ebenfalls teil an der Blogparade von Robert Basic! <a href="http://www.robertbasic.de/2011/12/blogparade-bloggen-gestern-und-heute/" target="_blank">Hier geht&#8217;s lang&#8230;</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der 5-Punkte-Plan: Wie man das Personal bei Laune hält</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/12/07/der-5-punkte-plan-wie-man-das-personal-bei-laune-halt/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2011/12/07/der-5-punkte-plan-wie-man-das-personal-bei-laune-halt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 08:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=8754</guid>
		<description><![CDATA[Mit 5 Punkten zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit. So klappt es!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2011/12/07/der-5-punkte-plan-wie-man-das-personal-bei-laune-halt/" title="Permanent link to Der 5-Punkte-Plan: Wie man das Personal bei Laune hält"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2011/12/Pfeil.jpg" width="500" height="500" alt="Post image for Der 5-Punkte-Plan: Wie man das Personal bei Laune hält" /></a>
</p><p>Um es vorweg zu nehmen: Mir gefällt es bei der SBB. Grundsätzlich behandelt das Unternehmen seine Leute gut. (Ansonsten wäre ich nicht schon seit 10 Jahren [2001] in diesem Verein dabei…)</p>
<p>Doch natürlich ist niemand perfekt. Und so hat es in meinem heutigen Artikel vielleicht auch den einen oder anderen Tipp bereit, den man sich bei der SBB und zahlreichen anderen Firmen in der Schweiz zu Herzen nehmen kann; ganz im Sinne des KVP, des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. ;-)</p>
<h2>Führung, Zusammenarbeit, Vertrauen</h2>
<p>Der &#8220;<a href="http://www.interactionassociates.com/ia-releases-its-2011-trust-survey-findings" target="_blank">2011 Leadership, Collaboration, and Trust</a>&#8220;-Forschungsbericht der Interaction Associates fand heraus: <strong>Das Vertrauen der Angestellten in Vorgesetzte brennt auf Sparflamme.</strong> Auch wenn die Angestellten Vertrauen in ihre Mitarbeiter (auf gleicher Hierarchie-Ebene) haben und sagen, mit diesen gut zusammenarbeiten und sich austauschen zu können, bleiben sie kritisch und misstrauisch gegenüber dem Management, ihren Vorgesetzten.</p>
<p>Dieses Management wundert sich währenddessen, weshalb jene, die es miteinzubeziehen versucht so entfremdet, misstrauisch sind und die Nase voll haben.</p>
<p>Durch Management-Entscheidungen werden laut dem Bericht täglich Enthusiasmus, Ideen und Initiative regelrecht &#8220;gekillt&#8221;. Warum ist das so? Und lässt sich das verhindern?</p>
<p>Die Studie kommt zum Schluss, dass die Führungspersonen Ressourcen (Zeit, Arbeitsmaterial, Arbeitsmittel, Eigeninitiative) eliminieren und dennoch unmittelbare Ergebnisse verlangen, dabei aber einerseits den konstruktiven Dialog verhindern und andererseits offenes Feedback verlangen. Das kann nicht gut gehen. <strong>Sie stopfen sich Aktienoptionen in die Taschen, lassen sich mehr Boni auszahlen und knausern gleichzeitig bei den Löhnen der Angestellten und reduzieren deren Gehaltsnebenleistungen.</strong></p>
<p>Vielfach ist das Verhalten des Managements auch nur auf kurzfristige Interessen und raschen Gewinn ausgelegt, was dem Unternehmen und damit auch den Mitarbeitern auf lange Sicht hin schadet.</p>
<p>Wundert sich da jemand, dass sich das Personal weniger engagiert und die Arbeitsplatzzufriedenheit tief bleibt? <a href="http://www.towerswatson.com/press/1365" target="_blank">Laut einer Towers Watson-Studie</a> ist für die Angestellten <strong>Vertrauenswürdigkeit das wichtigste Merkmal</strong> eines guten Arbeitsplatzes. Diese fehlt hingegen in manchen Betrieben.</p>
<p>Doch wie gewinnt man Vertrauen? Was muss man tun, um ein vertrauenswürdiger Vorgesetzter zu sein? Die Mitarbeiter würden es den Vorgesetzten wohl am liebsten selber sagen, doch <a href="http://blogs.mccombs.utexas.edu/magazine/2009/06/19/missing-voices-why-employees-are-afraid-to-speak-up-at-work/" target="_blank">Studien ergaben</a>, dass über 50 Prozent der Belegschaft Angst davor haben, sich entsprechend zu Wort zu melden.</p>
<p>Hier folgen deshalb nun die wichtigsten fünf Punkte für die Vorgesetzten:</p>
<p><strong>1. Taten sagen mehr als Worte</strong><br />
Mal angenommen, ihr Vorgesetzten kündigt einschneidende Massnahmen an, um Kosten zu sparen. Darunter auch das Streichen von Business-Class bei internationalen Flügen. Da versteht es sich von selbst, dass dies nicht nur für das gemeine Personal, sondern eben auch für euch &#8220;da oben&#8221; gilt. Wo keine Gleichbehandlung, da keine Glaubwürdigkeit. Wo keine Glaubwürdigkeit, da kein Vertrauen.</p>
<p>Die Mitarbeiter achten sehr auf die Übereinstimmung zwischen den Worten und Taten des Managements.</p>
<p><strong>2. Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit</strong><br />
Misstrauen kann nicht durch Kurse und Seminare wiederhergestellt werden. Motivationsprogramme bringen nichts. Die Probleme bestehen häufig zwischen Vorgesetzten und Angestellten. Und genau dort sollten sie auch gelöst werden, nicht in irgendwelchen &#8220;Gschpührsch-mi-Kursen&#8221;. Dabei bringen aber Schuldzuweisungen, Vorwürfe und eine &#8220;Wir gegen euch&#8221;-Mentalität nichts.</p>
<p>Wir brauchen einander! Und wir brauchen ein gegenseitiges Verständis für den jeweils anderen.</p>
<p><strong>3. Tragt euren Teil dazu bei</strong><br />
Ihr seid unter Druck, Ziele und Quartalszahlen zu erfüllen, aber: Initiative wird getötet durch knappe E-Mail-Antworten und steigende Anforderungen. Wenn ihr wie ein Diktator führt mit Aussagen wie &#8220;just make it happen&#8221; oder &#8220;ist mir doch gleich, ob es möglich ist&#8221;, bringt das nicht die gewünschten Ergebnisse.</p>
<p>Mit solchen Worten behandelt man nicht den wichtigsten und wertvollsten Rohstoff des Unternehmens: Die Mitarbeiter.</p>
<p><strong>4. Konzentriert euch auf die 90 Prozent</strong><br />
Die Zeiten sind vorbei, wo man durch das Schreiben von Regeln und immer mehr Vorschriften Mitarbeiter führte. Nur weil ein paar wenige Angestellte etwas falsch machen, braucht es keine strengeren Vorschriften und Kontrollen. Das führt nur zu Misstrauen bei den restlichen 90 Prozent der Mitarbeiter; jene, die engagiert, zuverlässig sind und hart arbeiten, um das Unternehmen vorwärts zu bringen.</p>
<p>Wenn ihr euch daran orientiert, was die Angestellten falsch machen, kommuniziert ihr damit Misstrauen gegenüber jedem einzelnen Angestellten. Wechselt doch die Perspektive!</p>
<p><strong>5. Geben und nehmen</strong><br />
Vertrauen aussprechen heisst, sich auf jemanden verlassen zu können. Vertrauen beginnt dort, wo man anderen vertraut; genau so wie Liebe dort beginnt, wo man andere liebt, Repekt dort, wo man andere respektiert und Kommunikation dort, man man Informationen teilt.</p>
<p>Euch wird vertraut, wenn ihr anderen vertraut. Ganz simpel.</p>
<h2>Von Unternehmen zu Unternehmen verschieden</h2>
<p>Ich betone nochmals: Die SBB fährt in dieser Hinsicht nicht schlecht. (Sonst wäre ich schon längstens weg.)</p>
<p>Es gibt Unternehmen, die sich oben stehende Ratschläge sehr zu Herzen nehmen sollten und Unternehmen, die bereits vieles richtig machen.</p>
<p>Aber: Man soll sich nicht auf den Loorbeeren ausruhen. Jederzeit kann es durch ungute Entscheidungen seitens des Managements zu entsprechenden Entwicklungen bei den Mitarbeitern (und im schlimmsten Fall auch bei den Kunden) kommen.</p>
<p>Wenn die Geschichten dann auch noch in die Medien geraten und dort heiss gekocht werden, dann wird es gefährlich.</p>
<p>Und wenn man dann plötzlich feststellt, dass gute, engagierte, motivierte, langjährige Mitarbeiter plötzlich gehen, weil sie woanders etwas gefunden haben, wo ihnen mehr Vertrauen entgegengebracht wird und wo sie mehr geschätzt, gefördert und unterstützt werden, dann steht man bereits sehr nahe am Abgrund.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesenswert: Die 11 besten ÖV-Artikel des Monats November 2007-2010</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/11/17/lesenswert-die-11-besten-ov-artikel-des-monats-november-2007-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 06:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Die interessantesten Artikel der vergangenen Jahre, kompakt auf einer Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2011/11/17/lesenswert-die-11-besten-ov-artikel-des-monats-november-2007-2010/" title="Permanent link to Lesenswert: Die 11 besten ÖV-Artikel des Monats November 2007-2010"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2011/12/sbb.jpg" width="500" height="333" alt="Post image for Lesenswert: Die 11 besten ÖV-Artikel des Monats November 2007-2010" /></a>
</p><p><strong>Woche für Woche erscheinen hier auf schweizweit.net neue Artikel. Neu hinzugekommene Leser wissen vielleicht gar nicht, welche interessanten Artikel sie in der Vergangenheit verpasst haben. Deshalb habe ich diesen Rückblick erstellt. Werfen wir heute also einen Blick auf die Artikel, die ich im November 2007, 2008, 2009 und 2010 geschrieben habe.</strong></p>
<p>Auch für treue Leser meines Blogs dürfte dies sehr interessant sein!</p>
<h2>November 2007</h2>
<p><strong><a href="http://schweizweit.net/2007/11/26/effizienz-ov-gegen-individualverkehr/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">Effizienz: ÖV gegen Individualverkehr</a></strong><br />
In diesem Video seht ihr, wie effizient der ÖV im Vergleich zum Individualverkehr ist: Auf einer Busspur reisen mehr Menschen als auf fünf Autobahnspuren voller PKW.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/11/22/die-spritpreis-diat/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Die Spritpreis-Diät</strong></a><br />
Interessante Schlussfolgerungen habe ich in diesem Artikel gezogen… Angefangen bei Gewichtsunterschieden zwischen Stadt- und Landbewohnern, über die Benützung des Autos hin zu den Auswirkungen des Benzinpreises auf das Übergewicht. Und ein sexy Video zum Schluss! ;-)</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/11/21/city-of-cars-eine-stadt-kampft-mit-der-verkehrsuberlastung/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>City of Cars: Eine Stadt kämpft mit der Verkehrsüberlastung</strong></a><br />
Immer wieder suche ich für euch die besten Videos, die es im World Wide Web zum Thema öffentlicher Verkehr gibt. So auch hier! Eine dreiteilige Doku zeigt die Probleme, mit denen die neuseeländische Stadt Auckland zu kämpfen hat: Staus und eine geringe Bedeutung des ÖV.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/11/20/vize-miss-schweiz-xenia-ohnmachtig-im-zug/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Vize-Miss Schweiz Xenia Tchoumitcheva ohnmächtig im Zug</strong></a><br />
Was muss man machen, wenn man auf einen ohnmächtigen Menschen trifft? Am Beispiel von Xenia Tchoumitcheva wird genau das in diesem Artikel erklärt.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/11/13/ich-bringe-mich-um/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Ich bringe mich um!</strong></a><br />
In meinem Job muss man auch mal hart sein. Dass ich durchaus auch steinhart sein kann, beweist dieser Artikel. ;-)</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/11/12/manche-verstehens-nicht-sbb-cff-ffs/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Manche verstehens nicht: SBB CFF FFS</strong></a><br />
Touristen fragen immer wieder, was denn die Bezeichnung &#8220;SBB CFF FFS&#8221; bedeuten soll. Der in diesem Artikel erwähnte Geselle benutzt sogar den Ausdruck &#8220;stupid odd name&#8221;.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/11/09/schweizer-burgerbahn-statt-deutschem-borsenwahn/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Schweizer Bürgerbahn statt deutschem Börsenwahn</strong></a><br />
Im Ausland wird die SBB und allgemein der öffentliche Verkehr der Schweiz immer wieder gelobt. So auch in diesem sehr interessanten Dokumentar-Film, welcher im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/11/06/verkehr-der-zukunft-wie-mobilitat-in-20-jahren-aussieht/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Verkehr der Zukunft: Wie Mobilität in 20 Jahren aussieht</strong></a><br />
Kluge Köpfe haben sich Gedanken darüber gemacht, wie wir in 20 Jahren reisen werden. Die Ergebnisse dazu gibt es in diesem Artikel!</p>
<h2>November 2008</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/11/27/sbb-fahrgast-will-ski-fahren-ohne-schnee/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>SBB-Fahrgast will Ski fahren (ohne Schnee) :-)</strong></a><br />
Graubünden ist bekannt dafür, dass es Schnee hat. Viel Schnee! Aber dieser Möchtegern-Wintersportler kam definitiv zu früh zu uns. ;-)</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/11/25/billett-uber-eine-andere-strecke-geht-das/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Billett über eine andere Strecke: Geht das?</strong></a><br />
Thema Streckenwechsel: Immer wieder tauchen Fragen dazu auf. Ich hoffe, mit diesem Artikel ein bisschen mehr Klarheit verschafft zu haben.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/11/21/sbb-suche-nach-den-ticketfalschern/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>SBB: Suche nach den Ticketfälschern</strong></a><br />
Ein Experte rechnet damit, dass rund 3 Prozent aller Billette gefälscht sind. Und ein Kondukteur gibt offen zu, auch schon gefälscht zu haben. Gwundrig gemacht? In diesem Artikel erfährst du mehr darüber!</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/11/19/dreimal-aus-versehen-schwarz-gefahren/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Dreimal &#8220;aus Versehen&#8221; schwarz gefahren</strong></a><br />
Eine Dame behauptet doch tatsächlich, sie sei dreimal &#8220;aus Versehen&#8221; schwarz gefahren und will ihre Busse deshalb nicht bezahlen. Und sie erzählt eine haarsträubende Story, weshalb sie plötzlich mit einem Hund ohne Billett unterwegs war. Eine Geschichte mit hohem Unterhaltungswert! ;-)</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/11/18/welche-arbeiten-erledigt-der-kondukteur-vor-der-zugabfahrt/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Welche Arbeiten erledigt der Kondukteur vor der Zugabfahrt?</strong></a><br />
Wer immer schon mal wissen wollte, was wir Kondukteure vor Abfahrt des Zuges zu tun haben: Hier ist die Antwort!</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/11/13/reisetypen-im-zug/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Reisetypen im Zug</strong></a><br />
Pendler wissen: Es gibt viele verschiedene Mitreise-Typen. Eine Auflistung deren hat nun schweizweit.net-Leser Ralph Hutter gemacht.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/11/10/informationen-zur-art-und-benutzung-der-fahrausweise/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Informationen zur Art und Benutzung der Fahrausweise</strong></a><br />
Wer oft Zug fährt, ist ihnen bestimmt auch schon begegnet: Den Frequenzerhebern, die einen fragen, von wo nach wo man im Moment reise. Was hat es mit diesen Mitarbeitern auf sich? Die Antwort gibt es in diesem Artikel.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/11/05/die-basler-lemminge-entern-den-zug/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Die Basler Lemminge entern den Zug</strong></a><br />
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das beweist auch dieser Artikel wieder. Ein Auszug: &#8220;Man kann ihnen einen abgedunkelten Zug hinstellen, völlig andere Wagen als sonst, egal was: Sie steigen ein.&#8221;</p>
<p><center><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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// ]]&gt;</script><br />
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<p>// ]]&gt;</script></center></p>
<h2>November 2009</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/11/18/zukunft-gps-handy-als-billett/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Zukunft: GPS-Handy als Billett?</strong></a><br />
Wie werden wir in Zukunft reisen? Dieser Artikel bietet einen kleinen Ausblick in eine Zeit, die noch kommen wird.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/11/05/pendler-sollen-mehr-verdienen/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Pendler sollen mehr verdienen!</strong></a><br />
In diesem Artikel erkläre ich euch eine von mir entwickelte Idee, in der Pendler, welche vom Arbeitgeber zum Pendeln in der Hauptverkehrszeit gezwungen werden, mehr verdienen sollen. Was haltet ihr davon?</p>
<h2>November 2010</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/11/23/da-fehlt-ihnen-wohl-noch-eine-weiterbildung/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>&#8220;Da fehlt Ihnen wohl noch eine Weiterbildung&#8221;</strong></a><br />
Rund 99% meiner Fahrgäste machen mir Freude und sind einer der Gründe, weshalb ich meinen Job so liebe. Leider gibt es auch diese 1% der Fahrgäste, die eher &#8220;schwierig&#8221; sind. Einen davon lernt ihr in diesem Artikel hautnah kennen.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/11/18/changi-flughafen-so-wartet-man-gerne/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Changi-Flughafen: So wartet man gerne!</strong></a><br />
Warten. Etwas, dass die meisten Leute nicht wirklich gerne tun. Warten heisst: Nicht vorwärts kommen. Ganz anders im Changi-Flughafen. Hier macht das Warten Spass.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/11/09/weshalb-uns-handyfonierer-im-zug-storen/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb"><strong>Weshalb uns Handyfonierer im Zug stören</strong></a><br />
Wer regt sich nicht auf über diese ständigen Handy-Gespräche im Zug? In diesem Artikel erfahrt ihr, weshalb uns diese Handyfonierer so nerven. Zur Abwechslung mal ein bisschen Psychologie auf schweizweit.net. ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Klarstellungen und Nachtrag</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/11/06/klarstellungen-und-nachtrag/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 07:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Nachtrag, Richtigstellungen und ein paar Screenshots.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2011/11/06/klarstellungen-und-nachtrag/" title="Permanent link to Klarstellungen und Nachtrag"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2011/06/73595_m3w560h330q75v22688_01052946_00667997-e1307355394698.jpg" width="198" height="117" alt="Post image for Klarstellungen und Nachtrag" /></a>
</p><p>Im <a href="http://schweizweit.net/2011/11/03/schweiz-stinkefinger-fur-englander-australier-und-sudafrikaner/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">letzten Artikel</a> habe ich versprochen, dass es noch einen Nachtrag geben wird, unter anderem auch mit den Antworten der angefragten Firmen. Das Recht, auf meinen letzten Artikel zu antworten, steht den betroffenen Firmen selbstverständlich zu. Voilà! Hier kommt das Update:</p>
<p>Im ersten Mail hiess es gleich:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn ich Sie aus diesen Grürechtlichen Gründen bitten darf, die Agenturbezeichnung zusammen mit dem Link auf unsere Agenturwebseite allen ihren Kommunikationsmittel sofort, bis heute 18h zu korrigieren, da wir ansonsten uns gezwungen sehen, unsere Rechte einzufordern.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was diese <em>Grürechtlichen</em> (sic!) Gründe sind? Das will ich in der folgenden Klarstellung rasch richtig stellen:</p>
<p>Die Kampagne wurde selbstverständlich <strong>nicht</strong> von dieser Agentur erstellt:</p>
<p><a title="Bildschirmfoto 2011-11-05 um 17.32.23 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6315191289/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6042/6315191289_499cf654d9_o.png" alt="Bildschirmfoto 2011-11-05 um 17.32.23" width="168" height="44" /></a></p>
<p>sondern einzig und allein von der folgenden Agentur, welcher mit obengenannter <strong>rein gar nichts</strong> zu tun hat:</p>
<p><a title="Bildschirmfoto 2011-11-05 um 17.32.47 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6315191339/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6223/6315191339_3da1a54192_o.png" alt="Bildschirmfoto 2011-11-05 um 17.32.47" width="161" height="42" /></a></p>
<p>Ich wundere mich, dass ich diese beiden Agenturen nicht auseinanderhalten konnte; schliesslich sind deren Schriftlogos <strong>komplett verschieden</strong>. Deshalb will ich an dieser Stelle sehr gerne nochmals in aller Deutlichkeit festhalten: Die beiden Unternehmen sind <strong>komplett unabhängig</strong> voneinander. Wirklich! Mehr Infos dazu <a href="http://schweizweit.net/2011/11/03/schweiz-stinkefinger-fur-englander-australier-und-sudafrikaner/#comment-42822">in diesem Kommentar</a>, in welchem es klar und deutlich heisst: <strong>&#8220;Die besagte Kampagne wurde nicht von uns entwickelt.&#8221;</strong></p>
<p>Nur noch rasch zur Verdeutlichung: Folgendes Logo befindet sich auf den CityWest-Plakaten:</p>
<p><a title="IMG_2776 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6315708392/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6047/6315708392_c7bbb764aa_t.jpg" alt="IMG_2776" width="100" height="55" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">(es handelt sich hierbei nur um einen Ausschnitt des Plakats)</span></em></p>
<p>Kommen wir nun zu <strong>Chur Tourismus</strong>. Auch diese haben mir ein ausführliches Email zukommen lassen. Hier ein Ausschnitt davon:</p>
<blockquote><p>&#8220;Chur Tourismus unterstützt das Victory Zeichen grundsätzlich nicht. Und in diesem Sinne ist es nicht das Ziel von Chur Tourismus, die negativen Assoziationen des Victory Zeichens den Gästen näher zu bringen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und bei <strong>Graubünden Tourismus</strong> heisst es:</p>
<blockquote><p>&#8220;Gerne nehmen wir Ihre Kritik entgegen und werden diese an die Auftraggeber dieser Kampagne weiterleiten. (…) Wir versichern Ihnen (…), dass wir an den richtigen Stellen das von Ihnen erwähnte Thema sensibilisieren werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Graubünden Tourismus schrieb <em>&#8220;(wir) werden diese (Kritik) an die Auftraggeber dieser Kampagne weiterleiten.&#8221;</em>.</p>
<p>Ich persönlich vermutete hinter diesen Kampagnen und dem Churer Einkaufszentrum CityWest ein Churer Architektur- und Immobilienunternehmen, welches ich bei Veröffentlichung des Artikels namentlich nannte. Inzwischen habe ich den Namen dieses Unternehmens aus meinem Artikel entfernt. Selbstverständlich werde ich den Firmennamen oder andere Namen, welche auf ebendiesen schliessen lassen, auch in diesem Artikel nicht erwähnen und durch ein XXX ersetzen.</p>
<p>Graubünden Tourismus wandte sich mit folgenden Worten an die Chefs des Unternehmens (gemäss Graubünden Tourismus &#8220;<strong>Auftraggeber der Kampagne</strong>&#8220;):</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Herren XXX</p>
<p>gerne leiten wir Ihnen ein Schreiben von Herrn Andreas Hobi weiter, der sich Gedanken zur aktuellen Plakatkampagne des Einkaufszentrums City West in Chur macht.</p>
<p>Es würde uns sehr freuen, wenn Sie dem Inhalt des Schreibens (…) Ihre Aufmerksamkeit schenken würden. Die Botschaft mit den 2 ausgestreckten Fingern kann tatsächlich zu einer<br />
anderen Interpretation führen. Wir denken, dass diesem Umstand bei zukünftigen Kampagnen eine verstärkte Aufmerksamkeit und Sensibilität geschenkt werden sollte.</p>
<p>Herzlichen Dank für die Kenntnisnahme. Herr Hobi würde sich über eine Antwort Ihrerseits sicher freuen.</p></blockquote>
<p>Nun, diese Antwort, über die ich mich sicher freuen werde, kam dann sehr rasch:</p>
<blockquote><p>Betreff: Veröffentlichung im Internet !!</p>
<p>Sehr geehrter Herr Hobi</p>
<p>Eben erhalte ich von Ihnen die in die Wege geleiteten Internet Veröffentlichungen.</p>
<p>Seite 1:<br />
Schweiz: Stinkefinger für Engländer, Australier und Südafrikaner</p>
<p>Seite 3:<br />
steht wörtlich Architekt XXX hat den ganzen Kanton mit solchen Plakaten tapeziert und unter anderem am Bahnhof Chur bis nach St. Gallen. Ich möchte hiermit aller Klarheit festhalten, dass ich mit dieser Werbung überhaupt nichts zu tun habe und in keiner Weise an diesen Veröffentlichungen beteiligt bin.</p>
<p>Ich verlange von Ihnen, dass Sie sofort meinen Namen aus allen ihrer Aktivitäten herausnehmen, andernfalls werde ich umgehend rechtliche Schritte gegen Sie einleiten betreffend Verleumdung etc.</p>
<p>Zu Ihrer Orientierung ist die XXX an der Baugesellschaft XXX beteiligt. Meine Mitwirkung beschränkte sich stets auf die Ausarbeitung des Neubaus, Konzept und Bestimmung mit meinen Mitarbeitern in Sachen architektonischer Gestaltung. (…)</p>
<p>Hochachtungsvoll<br />
XXX Architekten</p></blockquote>
<p>Nochmals: Das obenstehende Mail stammt von jener Firma, welche laut Graubünden Tourismus <strong>der Auftraggeber der Kampagne</strong> ist. Ebenso gehen zahlreiche Personen, mit denen ich in der Zwischenzeit gesprochen habe, unabhängig von meinem Artikel davon aus, dass genau dieses Unternehmen sowohl für die Planung und den Bau, als auch für den Betrieb und die Vermarktung des Areals City West verantwortlich ist. Nach obenstehendem Mail weiss ich: Wir haben uns alle getäuscht. Das Unternehmen bestreitet vehement, mit den Plakaten etwas zu tun zu haben.</p>
<p>Jenes Unternehmen, welches nach eigenen Worten &#8220;in aller Klarheit festhalten&#8221; möchte, dass es &#8220;mit dieser Werbung überhaupt nichts zu tun&#8221; hat und &#8220;in keiner Weise an diesen Veröffentlichungen beteiligt&#8221; ist, wurde in den letzten Wochen und Monaten in diversen Mainstream-Medienberichten erwähnt:</p>
<p>churer magazin, November 2011:<br />
<a href="http://www.domenig.ch//data/news/file_1_36.pdf">&#8220;City West &#8211; Attraktives Einkaufen unter zwei Türmen&#8221;</a></p>
<p>Gipfelstürmer,<br />
<a href="http://www.domenig.ch//data/news/file_1_35.pdf">&#8220;Quartierplanung à la XXX&#8221;</a></p>
<p>churer magazin,<br />
<a href="http://www.churermagazin.ch/pages/archive/200906/bauen.pdf">&#8220;Mit City West erhält Churs Peripherie ein neues Gesicht&#8221;</a></p>
<p>Baublatt, 20.08.2010<br />
<a href="http://www.baublatt.ch/fachbeitraege/bau_projekte/buendner-zwillinge">&#8220;Bündner Zwillinge&#8221;</a></p>
<p>Stadt Chur,<br />
<a href="http://www.chur.ch/de/bauenundwohnen/aktuelleprojekte/?action=showinfo&amp;info_id=124401">&#8220;Quartierplan Hochhaus City West&#8221;</a></p>
<p>Wikipedia,<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chur_West">&#8220;Chur West&#8221;</a></p>
<p>Terra Grischuna,<br />
<a href="http://www.terragrischuna.ch/dD04JmQ9MTk0Jmw9ZGV1.html">&#8220;Eine City am Rande der Kleinstadt&#8221;</a></p>
<p>Trotz dieser zahlreichen Medienberichte will ich an dieser Stelle nochmals ganz klar festhalten: XXX hat mit der ganzen Geschichte nichts zu tun! Wirklich nichts. Also wirklich wirklich wirklich nichts! Denn wer glaubt schon, was in den Medien steht?</p>
<p>Ich war also völlig auf dem falschen Dampfer, als ich die hirnrissige Vermutung hatte, XXX könnte die Fäden rund um &#8220;City West&#8221; in den Händen halten. Ist nicht so. War nie so. Wird nie so sein. Das ist mir jetzt klar geworden und für die Falschinformationen möchte ich mich in aller Form entschuldigen. (Und es wäre an dieser Stelle vermutlich nicht verkehrt, wenn man alle die zahlreichen Medienberichte auch noch richtig stellen würde.)</p>
<p>Im Einkaufszentrum City West sind diverse Detailhandels- und andere Geschäfte platziert. Deren Rückmeldungen lassen sich grob in drei Kategorien einordnen:</p>
<ul>
<li>Nicht geantwortet</li>
<li>Antwort, in der sie sich deutlich vom Inhalt der Plakate distanzieren und Abklärungen treffen wollen</li>
<li>Bitte um ein Telefonat (welche ich leider nicht mehr wahrnehmen konnte, da ich erst um 23:00 Uhr Feierabend hatte und die Büros um diese Zeit wohl kaum mehr besetzt sind)</li>
</ul>
<p>Da es sich herausgestellt hat, dass sich die Detailhandels- und andere Geschäfte nicht bewusst waren, mit welchem Inhalt geworben wird und sie sich grösstenteils davon distanzierten, habe ich deren Firmennamen im ursprünglichen Artikel aus eigener Initiative entfernt. Keines dieser Unternehmen hat dies jedoch von mir verlangt.</p>
<p><strong>PS:</strong> Sämtliche Anfrage-Mails an die Unternehmen wurden klar als Medienanfragen gekennzeichnet. Aus diesem Grund habe ich den Inhalt dieser Mails für diesen Artikel verwenden können. Inhalte privater Mails, welche an mich gesendet wurden, werden selbstverständlich zu keinem Zeitpunkt veröffentlicht werden.</p>
<p><strong>PPS:</strong> Hiermit betrachte ich meine Berichterstattung rund um die CityWest-Kampagne als beendet. Vorausgesetzt natürlich, ich erhalte keine Mails oder Kommentare mehr, welche mir neuen Stoff bieten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schweiz: Stinkefinger für Engländer, Australier und Südafrikaner</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/11/03/schweiz-stinkefinger-fur-englander-australier-und-sudafrikaner/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bündnerland spielt sich zurzeit gerade etwas sehr verrücktes ab: Ein bekannter Churer Baulöwe und Architekt tapeziert den grössten Tourismus-Kanton der Schweiz mit Plakaten, auf welchen Engländern, Iren, Australiern, Neuseeländern und Südafrikanern der Stinkefinger gezeigt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2011/11/03/schweiz-stinkefinger-fur-englander-australier-und-sudafrikaner/" title="Permanent link to Schweiz: Stinkefinger für Engländer, Australier und Südafrikaner"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2011/12/stinkefinger.jpg" width="478" height="640" alt="Post image for Schweiz: Stinkefinger für Engländer, Australier und Südafrikaner" /></a>
</p><p><strong>Im Bündnerland spielt sich zurzeit gerade etwas sehr verrücktes ab: Die Baugesellschaft Citywest, beziehungsweise die für das Marketing beauftragte Firma lässt den grössten Tourismus-Kanton der Schweiz durch eine Werbeagentur mit Plakaten tapezieren, auf welchen Engländern, Iren, Australiern, Neuseeländern und Südafrikanern der Stinkefinger gezeigt wird.</strong></p>
<p>Und das ausgerechnet in einer Zeit, in welcher der Tourismus sowieso schon mit einem sehr starken Schweizer Franken und sinkenden Logiernächsten zu kämpfen hat.</p>
<p>In die Wege geleitet wurde die Aktion von einer hier ansässigen Werbeagentur. Und das verrückte an der Geschichte ist, dass zahlreiche bekannte Unternehmen die Aktion unterstützen.</p>
<p>Doch alles schön der Reihe nach…</p>
<h2>Neueröffnung Einkaufszentrum CityWest Chur</h2>
<p>Am 11. November 2011 eröffnet in Chur ein neues Einkaufszentrum. Dieses nennt sich <a href="http://www.citywestchur.ch/">CityWest</a>, ist unter zwei neu gebauten Hochhäusern erstellt und von der Baugesellschaft CityWest erbaut worden.</p>
<p>Und wie es sich gehört, wenn man etwas Neues auf die Beine stellt: Man macht Werbung dafür. Und weil das Wahrzeichen dieses neuen Einkaufszentrums die beiden riesigen Türme sind, musste das natürlich unbedingt mit aufs Plakat:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="IMG_2766 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6308209989/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6057/6308209989_b8d2d78711_z.jpg" alt="IMG_2766" width="478" height="640" /></a></p>
<p>So weit, so gut. Ist ja nur ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Victory-Zeichen">Victory-Zeichen</a>, welches gleichzeitig auf die beiden Türme anspielt, mag man sich nun denken.</p>
<p>Mmh… Nicht ganz. Leider.</p>
<h2>Touristen fühlen sich nicht mehr willkommen</h2>
<p>Das Unternehmen liess den ganzen Kanton durch eine Werbeagentur mit solchen Plakaten tapezieren. Unter anderem auch die Bahnhöfe Chur, Landquart, bis hinüber in den Kanton St. Gallen.</p>
<p>Gäste, die aus Richtung Zürich ins Bündnerland reisen, kommen um diese Plakate nicht herum. An vielen Bahnhöfen, in welchen der Zug hält, sehen sie direkt vor ihrem Fenster diese Plakate.</p>
<p>Das Problem: Für uns wird auf diesen Plakaten &#8220;bloss&#8221; das Victory-Zeichen gezeigt. Doch genau dieses Zeichen bedeutet in vielen Regionen dieser Welt etwas komplett anderes. So unter anderem in Grossbritannien, Irland, Australien, Neuseeland und Südafrika.</p>
<p><strong>Dort hat diese Geste eine schwer beleidigende Bedeutung, die den ausgestreckten Mittelfinger, den wir in der Schweiz als &#8220;Stinkefinger&#8221; kennen, bei weitem übertrifft.</strong> Es ist eine Steigerung des Stinkefingers. Auf jedem Plakat sind es andere Menschen, welche den Touristen den Stinkefinger zeigen; unter anderem sogar Kinder&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a title="IMG_2767 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6308729848/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6213/6308729848_4025aa3578.jpg" alt="IMG_2767" width="500" height="374" /></a></p>
<p>So ist es leicht nachvollziehbar, dass die Touristen aus diesen Ländern &#8211; und wir haben im Bündnerland viele Touristen aus diesen Regionen &#8211; daran alles andere als Freude haben!</p>
<p style="text-align: center;"><a title="IMG_2770 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6308730326/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6057/6308730326_59336f5771.jpg" alt="IMG_2770" width="500" height="373" /></a></p>
<p>Leider verstehen die Touristen auch gar nicht, was auf diesen Plakaten steht. So sitzen sie im Zug oder warten im Bahnhof auf ebenselben, sehen diese Plakate und in ihren Köpfen verschwimmt der Eindruck, den sie von der SBB haben mit dem Inhalt der Plakate. Bahnhof für Bahnhof. <strong>Willkommen in der Schweiz!</strong></p>
<p>Während es in Bahnhöfen wie Basel SBB und Zürich HB auf grossen Plakaten von Schweiz Tourismus heisst: &#8220;Schön, dass Sie hier sind!&#8221;, werden die Touristen im Bündnerland ganz anders begrüsst:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="IMG_2768 von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/6308730024/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6212/6308730024_30ef950785.jpg" alt="IMG_2768" width="500" height="373" /></a></p>
<p>Der Stinkefinger in Übergrosse zeigt seine Wirkung, die Touristen fühlen sich in der Schweiz und bei der SBB nicht mehr willkommen. Und das ausgerechnet in einer Zeit, wo wir mit einem äusserst starken Franken und sinkenden Logiernächten zu kämpfen haben.</p>
<p>Eine sehr unschöne Sache. Ich wollte nun von der SBB wissen, ob sie von diesen Plakaten schon erfahren hat und was sie gedenkt, dagegen zu unternehmen. Schliesslich geht es um ihr Image. Eine Anfrage richtete ich auch an den Stadtpräsidenten der Stadt Chur, Graubünden Tourismus und sämtliche Unternehmen, welche das Plakat und somit auch dessen Inhalt mit ihrem Logo &#8220;unterschrieben&#8221; haben, sprich: Hinter dem Inhalt stehen und ihn für richtig befinden. Die Anfrage-Mails wurden soeben abgeschickt. Auf das Echo bin ich sehr gespannt.</p>
<p>Die Antwort dieser Unternehmen &#8211; sofern sie denn eintrifft &#8211; ist einen eigenen Artikel wert, der noch folgen wird. Wenn ihr diese Antworten nicht verpassen möchtet, so meldet euch doch am besten gleich jetzt hier unten für den <strong>Newsletter</strong> an:</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schweizweit.net/2011/11/03/schweiz-stinkefinger-fur-englander-australier-und-sudafrikaner/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Bloggen &#8211; Was steckt alles dahinter?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/08/30/bloggen-was-steckt-alles-dahinter/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 05:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=8270</guid>
		<description><![CDATA[Was steckt alles hinter dem Bloggen? Wie gross ist der Aufwand wirklich? Hier erfahrt ihr es.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2011/08/30/bloggen-was-steckt-alles-dahinter/" title="Permanent link to Bloggen &#8211; Was steckt alles dahinter?"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2011/12/bloggen.jpg" width="500" height="338" alt="Post image for Bloggen &#8211; Was steckt alles dahinter?" /></a>
</p><p>Samstag, der 21. August 2011. Ein heisser Sommerabend, in Chur ist viel los, denn es ist wieder einmal <a href="http://www.churerfest.org/" target="_blank">Churer Fest</a>.</p>
<p>Bei einem <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=tweetup&amp;defid=3639937" target="_blank">Tweetup</a> im kleinsten Rahmen (nur 5 Personen) sitzen wir zusammen, als <a href="http://twitter.com/#!/politDuett" target="_blank">@politDuett</a> das Thema auf die Blogs von mir (schweizweit.net) und <a href="http://twitter.com/#!/swissspidy" target="_blank">@swissspidy</a> (<a href="http://wp-magazin.ch/" target="_blank">wp-magazin.ch</a>) bringt.</p>
<p>Da er &#8211; als Nationalratskandidat &#8211; selber mit Blogs, WordPress und solchen Dingen zu tun hat, kann er in etwa abschätzen, wie hoch der Aufwand für so eine Sache ist. Und er wundert sich, dass wir die Zeit finden, in unserer Freizeit so etwas auf die Beine zu stellen.</p>
<p>Das brachte mich auf die Idee, diesen Artikel zu schreiben. Denn unter jenen Leuten, welche mich auf schweizweit.net ansprechen, gibt es grob gesagt zwei Lager:</p>
<ul>
<li>Die einen finden, das sei ein <strong>riesiger Aufwand</strong> und der nähme doch bestimmt die ganze Freizeit ein</li>
<li>Die anderen finden, das <strong>mache man doch mit Links</strong> und sagen, sie hätten auch schon darüber nachgedacht, &#8220;so etwas&#8221; zu machen; schliesslich sei es ja leicht verdientes (Werbe-)Geld.</li>
</ul>
<p>Doch im Grunde genommen stimmen diese beiden Extrem-Pole beide nicht wirklich. Die Wahrheit liegt &#8211; wie so oft &#8211; irgendwo dazwischen.</p>
<h2>Lager 1: &#8220;Bloggen ist ein riesiger Aufwand!&#8221;</h2>
<p>Wer einen Blog betreibt, der HAT definitiv einen Aufwand, ja. Das ist so. Aber von manchen Leuten wird dieser überschätzt.</p>
<p>Es ist sicher NICHT so, dass ich zu Hause nur vor dem <a href="http://www.apple.com/chde/imac/" target="_blank">iMac</a> sitze und meine Finger ununterbrochen auf die Tastatur haue. Nein. Und auch meine Freundin leidet nicht unter dem Blog. Im Gegenteil: Wenn sie mal wieder auf schweizweit.net war und sieht, was da Neues geschrieben steht, fragt sie mich ganz erstaunt: &#8220;Und wann zum Teufel hast du das geschrieben?! Davon habe ich gar nichts mitbekommen!&#8221;</p>
<p>Tatsächlich gehört die wenige freie Zeit, die wir zusammen haben (wir arbeiten beide im <a href="http://schweizweit.net/2007/10/05/alle-vor-und-nachteile-von-schichtarbeit/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Schichtdienst</a> und haben pro Woche an 1-3 Tagen gemeinsam frei), ganz alleine ihr. Nie käme es mir in den Sinn, vor den Computer zu sitzen, während sie zu Hause ist.</p>
<p>Ihr seht, man kann auch MIT einem Blog noch ein Sozialleben haben. ;-) Und das geht sogar ganz gut.</p>
<p>&#8220;Ja, aber, wann bloggst du denn?&#8221;, mag sich manch einer nun fragen. Die Antwort: Zum Beispiel dann, wenn meine Freundin nicht zu Hause ist, ich nichts zu tun habe und das Wetter wenig einladend ist um etwas zu unternehmen. Oder dann, wenn ich alleine unterwegs bin (zum Beispiel mit dem Zug zu einem Kurs oder auf dem Weg zu Verwandten).</p>
<p>Oder zum Beispiel genau JETZT. Jetzt sitze ich nämlich im Interregio von Rotkreuz nach Thalwil, nachdem ich in Ebikon wegen eines Personenunfalls auf einen Bahnersatzbus umsteigen musste:</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/106088322283216899"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/106102521172475904"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/106102916724695040"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/106103232442540032"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/106135363281625088"]</p>
<p>Ausserdem schaue ich relativ wenig fern. So finde ich auch ab und zu ein bisschen Zeit, um zu bloggen. Mir genügen die Nachrichtensendungen <a href="http://www.sendungen.sf.tv/schweiz-aktuell/Sendungen/Schweiz-aktuell" target="_blank">&#8220;Schweiz aktuell&#8221;</a> und <a href="http://www.sendungen.sf.tv/10vor10/Sendungen/10vor10" target="_blank">&#8220;10vor10&#8243;</a>, plus noch die eine oder andere Folge <a href="http://www.sat1.ch/filme_serien/criminalminds/" target="_blank">&#8220;Criminal Minds&#8221;</a>. (Und ab letztem Sonntag der Ableger <a href="http://www.sat1.ch/filme_serien/criminalminds-teamred/" target="_blank">&#8220;Criminal Minds &#8211; Team Red&#8221;</a>.) Viel mehr kluges läuft ja heute nicht mehr im TV. Ich habe es dann noch mit dem <a href="http://www.sendungen.sf.tv/schawinski/Nachrichten/Uebersicht" target="_blank">Schawinski</a> probiert, aber dessen Sendung hat mich auch nicht wirklich vom Hocker gehauen. Ausser natürlich gestern, als Peter Spuhler zu Gast war:</p>
<p><center><object style="width: 500px; height: 302px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/027f47fe-cfbf-4700-b7df-b1cdc4f5e1a5" /><embed style="width: 500px; height: 302px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/027f47fe-cfbf-4700-b7df-b1cdc4f5e1a5" quality="high" allowFullScreen="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=027f47fe-cfbf-4700-b7df-b1cdc4f5e1a5">Schawinski vom 29.08.2011</a></object></center>Kommentare kann ich moderieren, wenn ich zum Beispiel auf den Bus warte. Oder während dem Kochen, so rasch nebenbei.</p>
<p>Die Community auf <a href="http://twitter.com/#!/andreashobi" target="_blank">Twitter</a>, <a href="http://www.facebook.com/schweizweit.net" target="_blank">Facebook</a> und <a href="https://plus.google.com/103557348331913785613/posts" target="_blank">Google+</a> pflege ich per iPhone, wenn ich privat unterwegs bin. Oder in anderen &#8220;unproduktiven&#8221; Zeiten.</p>
<p>Mir ist schon bewusst, dass viele einen Blog in die Welt setzen und dann nach 2-4 Wochen wieder aufhören, weil es ihnen zu viel Arbeit ist. Meiner Schwester ging es zum Beispiel so <a href="http://www.lemodedevie.blogspot.com/" target="_blank">mit ihrem Modeblog</a>. Das hat aber weniger damit zu tun, dass man den Aufwand schlicht nicht bewältigen kann, sondern einzig und allein mit <a href="http://imgriff.com/category/zeitmanagement/" target="_blank">Zeitmanagement</a> und <a href="http://imgriff.com/category/organisation/" target="_blank">Organisation</a>.</p>
<p>Klar, Bloggen besteht aus mehr als nur Texte schreiben. Darauf werde ich im nächsten Kapitel noch zurückkommen. Aber jeder &#8211; ja, JEDER &#8211; kann ins Bloggen hineinwachsen und den Aufwand bewältigen, wenn er nur möchte.</p>
<h2>Lager 2: &#8220;Bloggen ist kinderleicht. Das kann jeder.&#8221;</h2>
<p>Wie schon erwähnt, denken das viele, wenn sie mit dem Bloggen beginnen. Und dann erschrecken sie, wenn da plötzlich noch ganz andere Aufgaben auf sie zukommen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Baby &amp; Mac" src="http://farm6.static.flickr.com/5179/5425943242_914acb76fe_z.jpg" alt="Baby &amp; Mac" width="425" height="640" /></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Ray-1981 (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Bereits im Jahr 2007 schrieb ich dazu einen Artikel, welcher daraufhin <a href="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/espace.jpg" target="_blank">von Espace Media</a> (heute: Tamedia) aufgegriffen wurde: <a href="http://schweizweit.net/2007/08/13/blogger-haben-10-jobs/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Blogger haben 10 Jobs</a></p>
<p>Ja, das Bloggen besteht nicht nur aus dem Zusammenfügen von ein paar Sätzen und dem Klicken auf den Veröffentlichen-Knopf.</p>
<p>Heute will ich deshalb gerne die Gelegenheit nutzen, meine damaligen 10 Punkte durch ein paar Dinge zu ergänzen, die zwischen 2007 und 2011 hinzugekommen sind.</p>
<p>Die Punkte aus dem Jahr 2007:</p>
<p><strong>1. SCHREIBEN</strong><br />
Natürlich besteht das Bloggen vor allem aus dem Schreiben. Content (Inhalt) ist alles!</p>
<p><strong>2. RECHERCHE</strong><br />
Um zu gutem Content zu gelangen, muss ich recherchieren, Fakten überprüfen und bezüglich meinem Fachgebiet immer auf dem Laufenden sein.</p>
<p><strong>3. FACHWISSEN</strong><br />
Die Leser fragen mich zu meinem Thema aus, das heisst, ich muss mich auskennen und die neusten Entwicklungen verfolgen.</p>
<p><strong>4. NETZWERK</strong><br />
Ein Blog ist keine Insel. Ich muss sich mit anderen Bloggern und den Lesern vernetzen und mich mit ihnen austauschen.</p>
<p><strong>5. TECHNIK</strong><br />
Den Blog per HTML programmieren, neue Funktionen (&#8220;Plugins&#8221;) einfügen, regelmässige Backups (Datensicherungen) machen, neue Versionen der Blogger-Software WordPress installieren, Probleme und Programmier-Fehler beheben und und und&#8230; Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe!</p>
<p><strong>6. DESIGN</strong><br />
Natürlich sollte der Blog auch ansprechend und einladend aussehen.</p>
<p><strong>7. MARKETING</strong><br />
Was nützt der beste Blog, wenn ihn niemand liest? Marketing ist also enorm wichtig!</p>
<p><strong>8. KUNDENDIENST</strong><br />
Als Blogger bin ich auch ein Dienstleister, ein kleines Unternehmen sozusagen. Die Besucher (=Kunden) erwarten von mir, dass ich ihre Emails und Kommentare beantworte, und dies so schnell wie möglich.</p>
<p><strong>9. DEN HAUSHALT MACHEN</strong><br />
Man erhält nicht nur freundliche Kommentare, sondern manchmal auch Spam oder anderen Unsinn. Diese Dinge müssen dann wieder gelöscht werden, um das Bild eines gepflegten Blogs aufrecht zu erhalten. (Ich sage nur: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Broken-Windows-Theorie" target="_blank">Broken-Window-Theorie</a>.) Ausserdem müssen (wie in Punkt 5 schon angesprochen) regelmässige Datensicherungen vorgenommen und die Domains erneuert werden.</p>
<p><strong>10. WEITERBILDUNG</strong><br />
Auch in der Blogosphäre gilt: Wer sich nicht weiterbildet, bleibt liegen. Regelmässig lese ich also die einschlägigen Seiten, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Ich informiere mich über neue Funktionen, die ich im Blog einfügen kann und arbeite am Schreibstil.</p>
<p><strong>Kommen wir nun zu den neuen Punkten im Jahr 2011.</strong> Die oben erwähnten 10 Punkte haben selbstverständlich immer noch Gültigkeit. Heute werde ich sie aber noch durch diese 4 Punkte ergänzen:</p>
<p><strong>11. SEO &#8211; SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG</strong><br />
SEO steht für &#8220;Search Engine Optimization&#8221;, also Suchmaschinenoptimierung. Mit legalen Mitteln wird versucht, bei Google und Co. möglichst hoch oben in den Suchergebnissen platziert zu werden. Das geschieht aber nicht, indem ich Links von anderen Webseiten kaufe oder mich an Linktausch beteilige, sondern zum Beispiel darin, dass ich schaue, ob die Google-Benutzer eher nach &#8220;kondukteur sbb&#8221; oder &#8220;zugbegleiter sbb&#8221; suchen und meine Artikel dann dementsprechend gestalte, beziehungsweise den entsprechenden Begriff verwende.</p>
<p><strong>12. AFFILIATE MANAGEMENT</strong><br />
Ich blogge sehr gerne. Trotzdem versuche ich natürlich, die Kosten, die mir dadurch entstehen, wieder hereinzuholen. Das geschieht am besten durch Werbung. Ich suche also nach Angeboten, die euch gefallen könnten, und platziere dann die Banner auf schweizweit.net. Früher lief die TGV-Werbung ganz gut, und heute scheint ihr verrückt zu sein nach dem Swisslos-Flipper. Und als der Euromillions-Jackpot historisch hoch war, habt ihr dort wie wild mitgespielt und mir damit saftige Provisionen gebracht. Merci vielmal! ;-)</p>
<p>Wer von euch ebenfalls gratis mitspielen möchte, kann das hier tun: (Einfach auf &#8220;Los testen&#8221; klicken.)</p>
<p><center><script type="text/javascript">// <![CDATA[
var uri = 'http://impch.tradedoubler.com/imp?type(js)g(19280654)a(1409578)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);
document.write('<sc'+'ript type="text/javascript" src="'+uri+'" charset="ISO-8859-1"></sc'+'ript>');
// ]]&gt;</script></center><strong>13. COMMUNITY MANAGEMENT</strong><br />
Der Kontakt zu meinen Lesern liegt mir sehr am Herzen. Vorallem zu den langjährigen und treuen Lesern. Wann immer möglich versuche ich, mit ihnen in Verbindung zu bleiben. So merke ich dann auch rasch, wenn für jemanden etwas nicht mehr stimmt und welche Verbesserungen ich auf schweizweit.net machen könnte.</p>
<p><strong>14. BUCHHALTUNG</strong><br />
Im Jahr 2007, als ich anfing, war alles noch schön übersichtlich. Heute aber ist der Geldfluss schon ziemlich komplex. Nicht alleine nur wegen den Steuern bin ich also darauf angewiesen, genau Buch zu führen. (Ja, Werbeeinnahmen müssen auch versteuert werden&#8230;)</p>
<h2>Das liebe Geld</h2>
<p>Dem schnöden Mammon will ich noch ein eigenes Kapitel widmen. Denn eine Aussage, die ich immer wieder höre, lautet: &#8220;Was? Bloggen kostet Geld?!&#8221;</p>
<p>Ja, das ist so.</p>
<p><strong>DAS HOSTING</strong><br />
Da wäre zum Beispiel das Hosting. Kostet mich jährlich einen hohen zweistelligen Dollarbetrag bei <a href="http://www.bluehost.com/track/andreashobi/text1" target="_blank">Bluehost.com</a>. Denn schweizweit.net liegt auf einem der Server dieser US-Firma und nicht zu Hause auf meinem persönlichen Computer.</p>
<p><strong>DIE BILDERVERWALTUNG</strong><br />
Für meine Artikel brauche ich auch Bilder. Meine eigenen Bilder lade ich auf einen nicht öffentlichen Ordner bei <a href="http://www.flickr.com/" target="_blank">Flickr.com</a> hinauf. Von dort kann ich sie dann direkt in meine Texte einfügen. Da es inzwischen schon sehr viele Bilder sind, geht es um eine grosse Datenmenge. Die ist nicht gratis, sondern setzt bei Flickr einen so genannten &#8220;Pro-Account&#8221; voraus, welcher kostenpflichtig ist.</p>
<p><strong>DIE NOTIZ- UND IDEENVERWALTUNG</strong><br />
Für meine Notizen und Ideen verwende ich <a href="http://www.evernote.com/" target="_blank">Evernote</a>. Ein toller Dienst, bei dem ich ganz einfach meine Gedanken organisieren kann. Zum Beispiel Artikelideen, die ich später noch verfeinern möchte. Oder interessante Dinge, die ich im World Wide Web finde. Oder auch einfach private Notizen, um mein Hirn ein wenig zu entlasten. ;-)</p>
<p><strong>WEITERBILDUNG</strong><br />
Es gibt sehr viele tolle (vor allem englische) Blogs, die einem helfen, seinen Blog noch besser zu machen. <a href="http://problogger.net/" target="_blank">problogger.net</a> ist nur einer davon. Die meisten Tipps werden auf diesen Blogs kostenlos veröffentlicht. Manchmal aber haben diese Top-Blogger interessante Ebooks, die ihre paar Dollar mehr als wert sind! Auch hier kommt über das ganze Jahr gesehen ein mittlerer zweistelliger Dollar-Betrag zusammen.</p>
<p>Und so liesse sich die Liste noch ein bisschen weiterführen.</p>
<p><strong>Ihr seht: Hinter dem Bloggen steckt noch ein bisschen mehr, als manche Leute auf den ersten Blick denken würden, aber doch nicht ganz so viel, wie andere Leute meinen. Es gibt auch noch ein Leben abseits vom Blog. ;-)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schweizweit.net/2011/08/30/bloggen-was-steckt-alles-dahinter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>26 Dinge, die du auf Twitter verpasst hast</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/08/11/26-dinge-die-du-auf-twitter-verpasst-hast/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2011/08/11/26-dinge-die-du-auf-twitter-verpasst-hast/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 05:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=8160</guid>
		<description><![CDATA[26 Tweets, die du auf Twitter verpasst hast - Falls du mir nicht folgst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute möchte ich gerne wieder einmal darauf hinweisen, dass es zwar den Blog schweizweit.net gibt (den du gerade liest), aber es hier noch lange nicht aufhört.</p>
<p>Auf meinem Twitter-Account &#8220;<a href="http://twitter.com/andreashobi">andreashobi</a>&#8221; findet ihr immer wieder interessante Dinge, welche die reinen Blogleser nie zu Gesicht bekommen. Dort schreibe ich über den öffentlichen Verkehr, die SBB, die Schweiz, über Reisen und diverse Dinge des Alltags.</p>
<p>(Twitter ist eine Art Kurznachrichtendienst. Komplett kostenlos, die Anmeldung ist in kürzester Zeit abgeschlossen und man verpflichtet sich zu keiner Zeit, selber etwas zu schreiben, sondern kann auch einfach &#8220;nur&#8221; anderen folgen (sprich: lesen, was die schreiben).) Interesse geweckt? <a href="http://twitter.com/">Jetzt anmelden!</a></p>
<p>Ein paar sehr interessante Twitter-Accounts, denen zu folgen es sich lohnt, findet ihr im Artikel &#8220;<a href="http://schweizweit.net/2011/06/30/27-spannende-twitter-accounts-fur-pendler/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">27 spannende Twitter Accounts für Pendler</a>&#8220;.</p>
<p>Hier siehst du, was du in der letzten Zeit bei twitter.com/andreashobi verpasst hast:</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/98399916908478464"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/98038809052192769"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/97614489297498112"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/97312753122942976"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/96587974598344704"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/96090699459592192"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/94476620701773824"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/94278759800258562"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/94104872974172160"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/92843562185670656"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/90733183083089920"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/90517600202797056"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/89123530314227716"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/88904945633464320"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/86452979011555328"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/83389331166863360"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/82558074690351104"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/79113637867962368"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/78564500369969152"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/78105570254651392"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/78031850072842240"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/77716173466255361"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/76632270823370752"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/75469117125165056"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/73653833649225728"]</p>
<p>[blackbirdpie url="http://twitter.com/#!/andreashobi/status/73398851142299648"]</p>
<p>Interesse geweckt? Dann folge jetzt dem Twitter-Account <a href="http://twitter.com/andreashobi">twitter.com/andreashobi</a>&#8230;</p>
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		<title>Treintafel: Die Holzeisenbahn für kleine Kinder</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/06/16/treintafel-die-holzeisenbahn-fur-kleine-kinder/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 05:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer von uns hat früher, als er noch klein war, nicht gerne "Eisenbahn gespielt"? Zumindest bei den Buben gibt es wohl wenige, die das nicht gerne und oft machten. Auf dem Markt gibt es sehr viele verschiedene Spielzeuge rund um die Eisenbahn. Etwas sehr spezielles und interessantes habe ich heute gefunden: Ein kleiner Holztisch, auf welchem die Kinder stundenlang "Isebähnle" können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Wer von uns hat früher, als er noch klein war, nicht gerne &#8220;Eisenbahn gespielt&#8221;? Zumindest bei den Buben gibt es wohl wenige, die das nicht gerne und oft machten. Auf dem Markt gibt es sehr viele verschiedene Spielzeuge rund um die Eisenbahn. Etwas sehr spezielles und interessantes habe ich heute gefunden: Ein kleiner Holztisch, auf welchem die Kinder stundenlang &#8220;Isebähnle&#8221; können.</strong></p>
<h2>Wer hat&#8217;s erfunden..?</h2>
<p>Diesmal leider kein Schweizer, auch wenn wir die Bahnnation schlechthin sind… Das gute Stück kommt nämlich aus Holland.</p>
<p><a href="http://www.bytomm.com/byTomm/me_NL.html" target="_blank">Tomm Velthuis</a> hat Jahrgang 1986, besucht momentan eine Design Acadamy und ist nach eigenen Angaben damit beschäftigt, herauszufinden, was er in dieser Welt als Designer hinzufügen möchte.</p>
<p>Ihm ist eine &#8220;gute Geschichte&#8221; sehr wichtig. Und ein solides Konzept. Das schreibt er auf seiner Website <a href="http://www.bytomm.com/" target="_blank">bytomm.com</a>.</p>
<p>Ein solides Konzept, das steckt definitiv auch hinter seiner <a href="http://www.bytomm.com/byTomm/Treintafel.html" target="_blank">Treintafel</a>.</p>
<h2>Treintafel</h2>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/DSC_6625.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Dieses Spielzeug entstand aus einem Zusammenschloss von <a href="http://www.bytomm.com/" target="_blank">by Tomm</a> und <a href="http://www.destinodesignmeubels.nl/" target="_blank">Destino Design Meubels</a>.</p>
<p>Wie ihr seht, hat es auf dem Tisch viele Schienen, Weichen und Kurven. Die Schienen gehen an zwei Stellen bis an den Rand, so dass sich dort theoretisch ein weiterer Tisch beistellen liesse, um noch mehr Spielspass zu haben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Treintafelwoet7.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>In der Mitte des Tisches können die Spielzüge dann direkt in eine abnehmbare Schublade fahren. Ins &#8220;Depot&#8221; sozusagen, wo sie dann auch gleich versorgt sind.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/DSC_6662.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Treintafel ist komplett handgefertigt, misst 70 x 50 x 45 Zentimeter und kostet 449 Euro, also etwa 540 Franken. Ein eher hoher Preis für eine Idee, die zwar sehr gut und interessant ist, meiner Meinung nach aber noch ein paar Schwachstellen hat.</p>
<p>So hat der Tisch zwar zwei Stellen, an welchen die Schienen den Tisch verlassen und wo man einen weiteren solchen Tisch beistellen könnte; es ist aber nicht möglich, zum Beispiel vier Tische zu einem grossen Gleisfeld zu verbinden. Das ist sehr schade.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Treintafelwoet9.jpg" alt="" width="500" height="364" /></p>
<p>Unklar ist mir auch, welchem Zweck der Ausgang bei der Schublade dient. Zwar versucht Tomm dies auf der Website zu erklären (&#8220;Koppel je zelfgelegde baan op de grond direct aan Treintafel.&#8221;), aber so ganz schlau werde ich daraus nicht.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Idee ist super! Gerne mehr davon! ;-) Was die Ausführung anbelangt… Naja, geht so. Ich hoffe, dass Tomm seinen Tisch noch weiterentwickeln wird und eines Tages ein richtig tolles und überzeugendes Produkt auf den Markt bringen wird! Auf alle Fälle drücke ich ihm dafür die Daumen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 27 lustigsten Schüleraufsätze</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/02/24/die-27-lustigsten-schueleraufsaetze/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 06:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich hatte ich eine Schulklasse in meinen Zug, die über ihr Wintersportlager einen Aufsatz schreiben musste. Diese Szene erinnerte mich dann an meine Schulzeit zurück. Und so kommt es, dass ich euch heute (teilweise fiktive) Ausschnitte aus 27 Schüleraufsätzen präsentieren werde. Und ich garantiere euch: Ihr werdet euch sehr, sehr oft vor Lachen krümmen! ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Schööön war es damals, in der Schule… Vor allem an die 1. bis 6 Grundschulklassen habe ich nur beste Erinnerungen! Was ich am meisten mochte, waren die Aufsätze im Deutschunterricht. Von den meisten Schülern gehasst, von mir abgöttisch geliebt! Schon damals schrieb ich gerne.</strong></p>
<p><strong>Kürzlich hatte ich eine Schulklasse in meinen Zug, die über ihr Wintersportlager einen Aufsatz schreiben musste. Nein, natürlich schrieben sie den nicht bereits schon im Zug; aber der Lehrer teilte den Jungs und Mädels mit, was zu Hause im Klassenzimmer auf sie warten wird und dass sie sich doch bereits einmal Gedanken machen sollen darüber, was sie schreiben möchten.</strong></p>
<p><strong>Diese Szene erinnerte mich dann an meine Schulzeit zurück. Und so kommt es, dass ich euch heute (teilweise fiktive) Ausschnitte aus 27 Schüleraufsätzen präsentieren werde. Und ich garantiere euch: Ihr werdet euch sehr, sehr oft vor Lachen krümmen! ;-)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Little Pencil free creative commons by Pink Sherbet Photography, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pinksherbet/4564378252/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3340/4564378252_35fe9897b5.jpg" alt="Little Pencil free creative commons" width="339" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Pink Sherbet Photography (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p><em>(Die Aussagen in Klammern sind Bemerkungen meinerseits.)</em></p>
<p><strong>&#8220;Fuji heisst es auf japanisch, wenn man stirbt.&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Der Papst lebt im Vakuum.&#8221;</strong><br />
(Manche würden sich das sicher wünschen…)</p>
<p><strong>&#8220;In Frankreich hat man die Verbrecher früher mit der Gelatine hingerichtet.&#8221;</strong><br />
(Das tat zumindest nicht so weh…)</p>
<p><strong>&#8220;Mein Papa ist ein Spekulatius. Der verdient ganz viel Geld an der Börse!&#8221;</strong><br />
(Ja, vor allem an Weihnachten…)</p>
<p><strong>&#8220;Bei uns dürfen Männer nur eine Frau heiraten. Das nennt man Monotonie.&#8221;</strong><br />
(Aha, schon Grundschüler sehen das so…)</p>
<p><strong>&#8220;Bei uns hat jeder sein eigenes Zimmer. Nur Papi nicht, der muss immer bei Mami schlafen.&#8221;</strong><br />
(Der Arme…)</p>
<p><strong>&#8220;Die Fische legen Leichen ab, um sich zu vermehren.&#8221;</strong><br />
(Wäh! Ich gehe nie mehr in einem See schwimmen!)</p>
<p><strong>&#8220;Männer können keine Männer heiraten, weil dann keiner das Brautkleid anziehen kann.&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Am Wochenende ist Papa Sieger bei der Kaninchenschau geworden.&#8221;</strong><br />
(Was für ein toller Papa!)</p>
<p><strong>&#8220;Meine Eltern kaufen nur das graue Klopapier, weil das schon mal benutzt wurde und deshalb gut für die Umwelt ist.&#8221;</strong><br />
(Lecker!)</p>
<p><strong>&#8220;Eigentlich ist das Adoptieren besser. Da können sich die Eltern ihre Kinder aussuchen und müssen nicht nehmen, was sie bekommen.&#8221;</strong><br />
(Bei Haustieren geht das schliesslich auch so…)</p>
<p><strong>&#8220;Adam und Eva lebten in Paris.&#8221;</strong><br />
(Muss wohl paradiesisch sein dort.)</p>
<p><strong>&#8220;Unter der Woche wohnt Gott im Himmel. Nur Sonntag kommt er in die Kirche.&#8221;</strong><br />
(Immer dieses ewige Pendeln.)</p>
<p><strong>&#8220;Mein Bruder ist vom Baum gefallen und hatte eine Gehirnverschüttung.&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Die Nordhalbkugel dreht sich entgegengesetzt zur Südhalbkugel.&#8221;</strong><br />
(Ich wollte schon immer mal zum Äquator reisen und mir das anschauen.)</p>
<p><strong>&#8220;Regenwürmer können nicht beissen, weil sie vorne und hinten nur Schwanz haben.&#8221;</strong><br />
(Klingt logisch…)</p>
<p><strong>&#8220;Ich bin zwar nicht getauft, dafür aber geimpft!&#8221;</strong><br />
(Klinische Studien werden nun beweisen müssen, was besser schützt…)</p>
<p><strong>&#8220;Nachdem die Menschen aufgehört haben, Affen zu sein, wurden sie Ägypter.&#8221;</strong><br />
(Die Evolutionsgeschichte kurz erklärt. Man lernt nie aus…)</p>
<p><strong>&#8220;In Leipzig haben viele Komponisten und Künstler gelebt und gewürgt.&#8221;</strong><br />
(Muss ja eklig gewesen sein, das Leipzig von damals…)</p>
<p><strong>&#8220;Der Zug hielt mit kreischenden Bremsen und die Fahrgäste entleerten sich auf den Bahnsteig.&#8221;</strong><br />
(Lieber dort als mitten im Zug…)</p>
<p><strong>&#8220;Graf Zeppelin war der erste, der nach verschiedenen Richtungen schiffte.&#8221;</strong><br />
(Da werde ich ja direkt neidisch!)</p>
<p><strong>&#8220;In Lappland wohnen zwei Sorten Menschen. Die reichen Lappen fahren im Rentiergespann, die armen Lappen gehen zu Fuss. Daher der Name Fusslappen. Auch wohnen dort die Menschen sehr dicht zusammen. Daher das Sprichwort: Es läppert sich zusammen.&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Der Frühling ist der erste der vier Jahreszeiten. Im Frühjahr legen die Hühner Eier und die Bauern Kartoffeln.&#8221;</strong><br />
(Wäh! Ich esse nie mehr Kartoffeln!)</p>
<p><strong>&#8220;Vom Onkel wurde das Schwein in die Scheune gebracht und dort kurzerhand mit dem Grossvater geschlachtet.&#8221;</strong><br />
(Wenn man sowieso schon dabei ist…)</p>
<p><strong>&#8220;Vor 14 Tagen gab es in der Wirtschaft meiner Tante eine Schlägerei wegen einer Kellnerin, die sich auf der Strasse fortpflanzte.&#8221;</strong><br />
(Haben sich die Schläger um die besten Zuschauerplätze gestritten?)</p>
<p><strong>&#8220;Die Erde dreht sich 365 Tage lang jedes Jahr. Alle vier Jahre braucht sie dazu einen Tag länger, und das ausgerechnet immer im Februar. Warum weiss ich nicht. Vielleicht, weil es im Februar immer so kalt ist und es deswegen ein bisschen schwerer geht.&#8221;</strong><br />
(Ja, könnte natürlich sein…)</p>
<p><strong>&#8220;Alle Fische legen Eier. Die russischen sogar Kaviar.&#8221;</strong></p>
<p><em>Wenn euch dieser Artikel gefällt, klickt doch bitte weiter unten auf &#8220;Gefällt mir&#8221;!</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das war 2010!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/12/30/das-war-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 13:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder ist ein Jahr vorüber. Der morgige Tag gehört noch zum 2010, danach schreiben wir bereits schon das Jahr 2011. Auch ich möchte heute noch einen letzten Blick zurück werfen. Einen Blick auf das Jahr 2010 aus Sicht des öffentlichen Verkehrs der Schweiz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Und wieder ist ein Jahr vorüber. Der morgige Tag gehört noch zum 2010, danach schreiben wir bereits schon das Jahr 2011. Auch ich möchte heute noch einen letzten Blick zurück werfen. Einen Blick auf das Jahr 2010 aus Sicht des öffentlichen Verkehrs der Schweiz.</p>
<p>Davor aber &#8211; damit die anderen Ereignisse des Jahres 2010 nicht vergessen gehen &#8211; der Jahresrückblick, wie ihn Google sieht:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=F0QXB5pw2qE">http://www.youtube.com/watch?v=F0QXB5pw2qE</a></p>
<p>(Am besten schaut man dieses Video im Vollbildmodus an.)</p>
<h3>Der öV-Jahresrückblick 2010</h3>
<p><strong>JANUAR:</strong></p>
<p>04 | Die SBB lanciert ihre neue Freizeitkampagne mit Sergio, Benoît und Beat, den rüstigen Rentnern die gerne Ausflüge machen.</p>
<p>14 | Die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs beschliessen für den Dezember 2010 Tariferhöhungen. Diese werden während des Jahres noch zu Reden geben, wie wir heute rückblickend wissen.</p>
<p>21 | Grossoffensive bei der Suche nach Zugbegleitern: Die SBB sucht 90 neue Zugbegleiterinnen und -begleiter für die TGV-Züge zwischen der Schweiz und Frankreich.</p>
<p><strong>FEBRUAR:</strong></p>
<p>15 | Eine Weltpremiere: Die SBB gestaltet einen ganzen ICN-Zug nach einem Clown und wirbt dafür für &#8220;Monde du Cirque Genève 2010&#8243;. Der auf den Namen &#8220;Grock&#8221; getaufte ICN verkehrt mit einem Smiley auf der Front und die Speisekarte im Restaurant ist dem kulinarischen Geschmack des Zirkus nachempfunden.</p>
<p>18 | Die SBB setzt auf Familien: Alle IC- und ICN-Kompositionen werden mit Familienzonen nachgerüstet. Ausserdem werden ab Sommer 2010 schrittweise sämtliche IC-Doppelstock-Steuerwagen zu Familienwagen erweitert.</p>
<p><strong>MÄRZ:</strong></p>
<p>01 | Die Webseite mobitool.ch geht online. Sie zeigt konkrete Beispiele für nachhaltige Mobilitätslösungen auf und wurde von SBB, Swisscom und anderen Firmen auf die Beine gestellt.</p>
<p>12 | Der SBB-Verwaltungsrat genehmigt die S-Bahn St. Gallen 2013. Die SBB, der Kanton St. Gallen, die Südostbahn (SOB) und Thurbo bauen den öffentlichen Verkehr in der Ostschweiz stark aus.</p>
<p>15 | Mit grosser Freude gibt die SBB die Ernennung von Jürg Schmid als Leiter der SBB Division Personenverkehr bekannt. Kurz darauf legt er sein Amt jedoch wieder nieder, worauf die Führungsprinzipien von CEO Andreas Meyer in den Medien diskutiert werden.</p>
<p>23 | &#8220;Mehr Sitzplätze, mehr Züge, mehr Platz in den Bahnhöfen&#8221; &#8211; So kann man die Vision zur Bahn 2030 wohl zusammenfassen. Das BAV erarbeitet zusammen mit der SBB zwei Varianten im Umfang von 12 und 21 Milliarden Franken.</p>
<p>26 | Die Webseite www.sbb.ch ist &#8220;simply the best&#8221;! Die SBB gewinnt den &#8220;Best of Swiss Web&#8221;-Award in drei Kategorien. Für die Webseite gab es &#8220;Simply the best&#8221;, für die Mobile-Anwendung gab es Silber (Kategorie Innovation) und für den Relaunch von gleis7.ch gab es Bronze (Kategorie Online Marketing).</p>
<p><strong>APRIL:</strong></p>
<p>15 | Die SBB möchte, dass ihre Fahrgäste Platz haben: Sie bestellt weitere 24 RegioExpress-Doppelstockzüge bei der Stadler Rail und gibt dafür 355 Millionen Franken aus. Bereits vor zwei Jahren hat sie 50 derartige Züge bestellt.</p>
<p>16 | Die SBB bittet alle Reisenden im internationalen Verkehr, zwingend eine Sitzplatzreservierung vorzunehmen. Dies, nachdem der Flugverkehr in Europa wegen des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull eingestellt wurde.</p>
<p>19 | Die Situation im internationalen Zugverkehr beruhigt sich langsam. Für den Mehrverkehr hat die SBB mehrere Millionen Franken ausgeben und über 100 zusätzliche Mitarbeiter mussten auf ihre freien Tage verzichten, bald wird aber auch bekannt, dass die SBB damit sehr gut verdient hat.</p>
<p>23 | Die Eyjafjallajökull-Bilanz: 163 Zusatzzüge, 11&#8217;000 zusätzliche Sitzplätze PRO TAG und 11&#8217;000 Anrufe täglich beim RailService. Alleine für die Kundenbetreuung leisteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SBB ausserplanmässig zusätzliche 5&#8217;300 Arbeitsstunden, was 660 Arbeitstagen oder drei &#8220;Mannjahren&#8221; entspricht.</p>
<p><strong>MAI:</strong></p>
<p>06 | Die SBB erwartet einen grossen Ansturm über die Auffahrts-Tage und stellt 46&#8217;000 zusätzliche Sitzplätze bereit.</p>
<p>12 | Bombardier darf jubeln. Der SBB-Auftrag für 59 Fernverkehrs-Doppelstockzüge geht an den kanadischen Konzern. Der Schweizer Anbieter Stadler Rail geht als Verlierer vom Platz. Dank diesen Zügen wird es in Zukunft 36&#8217;000 zusätzliche Sitzplätze geben.</p>
<p>20 | Bis zu 60% Preisermässigung. Das bietet die SBB in der heute gestarteten Sparbillett-Offensive. Täglich können die Schweizerinnen und Schweizer in 7&#8217;000 Fernverkehrszügen deutlich günstiger Bahn fahren.</p>
<p>26 | Jürg Schmid verlässt die SBB und kehrt zurück zu Schweiz Tourismus. Ein kurzes Gastspiel geht zu Ende.</p>
<p>27 | Das Call Center Handicap der SBB hat Geburtstag! Seit 10 Jahren gibt es diesen Service schon. Ein Anruf auf die Gratisnummer genügt, damit Reisende mit einer Behinderung eine Ein- oder Ausstiegshilfe erhalten. Pro Jahr werden ca. 121&#8217;000 Hilfeleistungen erbracht.</p>
<p><strong>JUNI:</strong></p>
<p>03 | Die SBB präsentiert in Zürich HB ihre zukünftigen S-Bahn-Doppelstöcker von Stadler Rail. Die Bevölkerung kann sich die Züge anschauen.</p>
<p>04 | Die SBB gewährt einen Ausblick auf den kommenden Fahrplanwechsel: Häufiger nach Österreich, schneller nach Paris und mehr Angebote im nationalen Verkehr kann sie den Fahrgästen anbieten.</p>
<p>09 | Schulreise! Über 40&#8217;000 Schüler sind alleine heute in der Schweiz auf einer Schulreise unterwegs. Verteilt auf die ganze Woche erwartet die SBB sogar 150&#8217;000 Mädchen und Jungs. Zahlreiche Extrazüge werden deshalb aufgegleist.</p>
<p>10 | Die SBB bereitet sich auf ein intensives Wochenende vor. Alleine in Bern stehen an diesem Wochenende drei Grossereignisse auf dem Programm: Christustag im Stade de Suisse, Frauenlauf in der Stadt Bern, Greenfield-Festival in Interlaken.</p>
<p>24 | In Madrid erhält die SBB den &#8220;UIC Sustainability Award&#8221; für ihre Nachhaltigkeit und wird für die Perfektionierung des Konzepts zur verantwortungsbewussten Unternehmensführung gewürdigt.</p>
<p>29 | Ein weiteres Grossereignis steht vor der Tür: Das Züri Fäscht. Erwartet werden 2 Millionen Besucher. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SBB leisten Sonderschichten, um die Besucher stress- und staufrei ans Fest und wieder zurück nach Hause zu bringen.</p>
<p><strong>JULI:</strong></p>
<p>08 | Die SBB gibt bekannt, dass sie bei Stadler Rail 30 umweltfreundliche Rangierloks für SBB Cargo bestellt. Das Personal wird diesen Loks später den Übernamen &#8220;Papamobil&#8221; geben.</p>
<p>09 | Die SBB und die DB unterzeichnen ein Memorandum of Understanding und bauen ihre Partnerschaft aus. Eine gemeinsame Tochtergesellschaft wird später gegründet.</p>
<p>09 | Die SBB nimmt mit grossem Bedauern Kenntnis vom Rücktrittsentscheid von Bundesrat Leuenberger.</p>
<p>14 | Pünktlich zum Ferienstart stellt die SBB weitere Sparbillette online. Rabatte bis zu 70% liegen diesmal drin und täglich werden mehrere hundert Sparbillette gekauft.</p>
<p>19 | Die Aktion &#8220;2 für 1: Reise durch die Schweiz&#8221; startet. 26 spannende SBB RailAway-Ausflugsziele stehen zur Auswahl. Um an diese begehrten Tickets zu kommen, müssen die Schweizerinnen und Schweizer bei der Migros einkaufen und Marken sammeln.</p>
<p>20 | Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest startet in Frauenfeld. 200&#8217;000 Personen werden erwartet, fast alle reisen mit der SBB nach Frauenfeld und zurück. Wieder einmal machen unzählige SBB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sonderschichten.</p>
<p>21 | Ein Kurzschluss im Unterwerk des EWZ hat zu einem Stromausfall in Teilen des Zürcher Hauptbahnhofs geführt. Die elektronischen Anzeigetafeln, Rolltreppen und Lifte haben für längere Zeit keinen Strom.</p>
<p><strong>AUGUST:</strong></p>
<p>04 | Die im Januar beschlossenen Tarifanpassungen im öffentlichen Verkehr sind vom Preisüberwacher nach eingehenden Verhandlungen in weiten Teilen akzeptiert worden.</p>
<p>14 | Die 19. Streetparade rollt über die Strassen von Zürich. Die SBB setzt 105 Extra- und Nachtzüge ein, um den Ansturm zu bewältigen.</p>
<p>17 | Das Openair Gampel lockt viele Jugendliche ins Wallis. Die SBB bietet mit Railaway speziell vergünstigte Kombibillette an und setzt Extrazüge ein.</p>
<p>19 | Mit tatkräftiger Unterstützung der Oltner Kinderkrippe Hagmatt weiht die SBB den ersten, umgebauten Doppelstock-Familienwagen ein. Weitere 39 solche Wagen werden nun umgebaut. Das Oberdeck präsentiert sich im Dschungel-Look, mit Rutschbahn, Hängebrücke, einem Boot sowie Höhlen zum Verstecken.</p>
<p>31 | Der ZVV gibt bekannt, dass der ab Januar 2011 die Zugbegleiter S-Bahn (ZUS) abschafft. Die Empörung ist gross. An deren Stelle sollen Sicherheitskräfte für Ordnung sorgen.</p>
<p><strong>SEPTEMBER:</strong></p>
<p>02 | O&#8217;zapft is! Die SBB setzt zahlreiche Zusatzzüge auf der Strecke Zürich &#8211; München ein, um die Schweizer ans Oktoberfest zu bringen. Die Züge werden jeweils durch eine SBB Minibar bedient, um die Fahrgäste bereits auf der Anreise mit dem Weizengetränk zu versorgen.</p>
<p>07 | Die SBB feiert 150 Jahre Eisenbahn im Arc Jurassien. Ein grosser Publikumsanlass lockt viele Leute nach Biel, Neuenburg, La Chaux-de-Fonds und ins Val de Travers.</p>
<p>08 | Die Übergangsregelung für so genannte &#8220;Graufahrer&#8221; wird bekannt geben: Schwarzfahrer zahlen 80 Franken, Graufahrer nur noch 60 Franken.</p>
<p><strong>OKTOBER:</strong></p>
<p>14 | Auf dem Online-Fahrplan der SBB kann man seit heute auch Umweltvergleiche zwischen Auto- und Bahnreisen abfragen. Ausserdem hat der Fahrplan sprechen gelernt.</p>
<p>19 | In einer gross angelegten Übung probte die SBB zusammen mit Rettungskräften den Ernstfall. Rund 350 Rettungskräfte waren auf dem SBB-Streckenabschnitt Wanzwil &#8211; Solothurn im Einsatz.</p>
<p>25 | Wieder gibt es Sparbillette: Neu bestimmen die Kunden den Preis über Facebook. Diverse Destinationen stehen zur Auswahl.</p>
<p>27 | Die SBB plant einen Schnellzug von St. Gallen nach Konstanz via Romanshorn. Die Reisezeit verkürzt sich dadurch von heute 68 Minuten auf nur noch 36 Minuten.</p>
<p>29 | Gotthard-Route: Der im August 2009 gestartete Pilotversuch mit einer zusätzlichen Verpflegung am Platz in der 1. Klasse wird nicht weitergeführt.</p>
<p><strong>NOVEMBER: </strong></p>
<p>01 | Die SBB investiert 117 Millionen Franken in neue Serviceanlagen beim Bahnhof Zürich. Diese werden die Instandhaltung neuer Züge gewährleisten.</p>
<p>09 | Die SBB gibt bekannt, dass Luzern ab dem Fahrplanwechsel wieder eine Direktverbindung nach Italien erhält. Im nationalen Verkehr profitieren die Reisenden auf verschiedenen Linien von mehr Zügen und neuem Rollmaterial.</p>
<p>11 | Auf dem Schienennetz der Schweiz überwachen mittlerweile 100 Zugkontrolleinrichtungen den Bahnverkehr. Bis 2016 sollen es sogar 200 sein.</p>
<p>19 | Jeannine Pilloud wird Leiterin der SBB Division Personenverkehr. Bisher war sie für ein internationales Telekommunikationsunternehmen tätig.</p>
<p>25 | Die Ergebnisse der Personalumfrage 2010 werden bekannt. Die Mitarbeitenden sind stark verbunden mit der SBB, aber weniger zufrieden.</p>
<p><strong>DEZEMBER:</strong></p>
<p>08 | Die SBB macht mit bei &#8220;Jeder Rappen zählt&#8221; und schickt den legendären roten Doppelpfeil &#8220;Churchill&#8221; auf die Schiene.</p>
<p>16 | Die Lohnverhandlungen sind beendet. Für die Mitarbeiter gibt es einen Bonus von 550 Franken.</p>
<h3>Interessante Artikel des Jahres 2010:</h3>
<p>Es gibt ja einige schweizweit.net-Leser, die erst im 2010 auf diesen Blog gestossen sind. Deshalb hier eine kleine Auswahl der interessantesten Artikel dieses Jahres:</p>
<ul>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/01/14/dumm-gelaufen-hoch-drei/">Dumm gelaufen hoch drei&#8230;</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/03/02/gratis-mit-der-transsibirischen-eisenbahn/">Gratis mit der Transsibirischen Eisenbahn&#8230;</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/05/04/die-weltweit-beste-reportage-uber-den-gotthard-basistunnel/">Die weltweit beste Reportage über den Gotthard-Basistunnel&#8230;</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/10/21/wurden-sie-bitte-meinen-schaferhund-aus-dem-zug-tragen/">&#8220;Würden Sie bitte meinen Schäferhund aus dem Zug tragen?&#8221;</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/10/12/diese-haltestelle-dient-ausschliesslich-als-therapeutische-massnahme/">&#8220;Diese Haltestelle dient ausschliesslich als therapeutische Massnahme&#8221;</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/07/08/preise-erhohung-sbb-voev-halbtax-ga-stefan-meierhans/">Preisanpassungen der SBB: Woher das Geld nehmen?</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/02/18/nutzlicher-tipp-fur-iphone-billett-der-sbb/">Nützlicher Tipp für iPhone-Billett der SBB&#8230;</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/11/23/da-fehlt-ihnen-wohl-noch-eine-weiterbildung/">&#8220;Da fehlt Ihnen wohl noch eine Weiterbildung&#8221;</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/08/12/dispozuge-bei-der-sbb/">Dispozüge bei der SBB&#8230;</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/06/24/was-blogs-und-zeitungen-unterscheidet/">Was Blogs und Zeitungen unterscheidet&#8230;</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/03/18/sozialexperiment-im-interregio/">Sozialexperiment im InterRegio&#8230;</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/04/01/bereits-ab-2013-in-60-minuten-von-zurich-nach-davos/">Bereits ab 2013: In 60 Minuten von Zürich nach Davos&#8230;</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/06/01/ist-das-aquabasilea-einen-besuch-wert/">Ist das Aquabasilea einen Besuch wert?</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schweizweit.net/2010/12/30/das-war-2010/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Weihnachten im Web 2.0</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/12/24/weihnachten-im-web-2-0/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/12/24/weihnachten-im-web-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 06:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=7353</guid>
		<description><![CDATA[Frohe Weihnachten wünsche ich euch mit diesem Video, welches die Weihnachtsgeschichte mal auf eine etwas andere Art erzählt. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=vZrf0PbAGSk">http://www.youtube.com/watch?v=vZrf0PbAGSk</a></p>
</p>
<p>An dieser Stelle wünsche ich allen Leserinnen und Lesern von schweizweit.net, allen SBB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern und selbstverständlich auch allen anderen ÖV-Mitarbeitern (vor allem jenen, die über die Feiertage arbeiten) <strong>Frohe Weihnachten!</strong> Geniesst die ruhigen, besinnlichen Tage und die Zeit mit eurer Familie und den Freunden.</p>
<p>Ein grosses Dankeschön auch an die vielen Personen, welche mir Weihnachtskarten per Post haben zukommen liessen.</p>
<p>Ich danke euch allen auch ganz herzlich für die tolle Unterstützung und die Treue im Jahr 2010, für die unzähligen Kommentare und die zahlreichen Emails, die ihr mir geschrieben habt. <strong>Merci vielmol!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>And the winner is…</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/11/04/and-the-winner-is%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/11/04/and-the-winner-is%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 23:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=7156</guid>
		<description><![CDATA[Am 5. Oktober berichtete ich über die LED LENSER M7R und kündigte an, dass eine solche Taschenlampe an eine Person verschenkt wird, welche sich bezüglich Umweltschutz besonders hervorgetan hat. Gleich zwei Tage später startete ich ausserdem einen Wettbewerb, bei welchem es Bannerplätze auf schweizweit.net zu gewinnen gibt. Heute nun folgt die Auflösung und es wird einerseits bekannt gegeben, an wen ich die M7R verschenken werde, und andererseits erfahrt ihr, wer die Bannerplätze gewonnen hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Am 5. Oktober berichtete ich über die LED LENSER M7R und kündigte an, dass eine solche Taschenlampe an eine Person verschenkt wird, welche sich bezüglich Umweltschutz besonders hervorgetan hat. Gleich zwei Tage später startete ich ausserdem einen Wettbewerb, bei welchem es Bannerplätze auf schweizweit.net zu gewinnen gibt. Heute nun folgt die Auflösung und es wird einerseits bekannt gegeben, an wen ich die M7R verschenken werde, und andererseits erfahrt ihr, wer die Bannerplätze gewonnen hat.</strong></p>
<h3>LED LENSER M7R</h3>
<p>Ein innovatives Ladesystem, acht Lichtfunktionen, drei Lichtprogramme, zwei Energy Modes und ein revolutionäres LED Linsensystem; das sind nur einige der hervorstechenden Merkmale der <a href="http://schweizweit.net/2010/10/05/led-lenser-m7r-lichtgigant-mit-grunem-anspruch/">M7R</a>.</p>
<p>Diese besonders umweltfreundliche Taschenlampe von Zweibrüder Optoelectronics gehört ab sofort <a href="http://autolos.com">Florin Jaeger von autolos.com</a>. Vielen von euch auch bekannt durch seine <a href="http://twitter.com/#!/flog">Twittermeldungen</a>.</p>
<p>Hier noch das &#8220;Beweisfoto&#8221;:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/P1100545.jpg" alt="" width="457" height="343" /></p>
<h3>Bannerplätze auf schweizweit.net</h3>
<p>Zuerst einmal: Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben!</p>
<p>Folgende Werbeplätze wurden ausgelost. (Zugegeben, sooo viele Lose waren es dann schlussendlich nicht, die ich in &#8220;die Trommel&#8221; geworfen habe. Die Gewinnchancen lagen &#8211; ihr habt es bestimmt schon gemerkt &#8211; bei ganzen 100%! ;-) Es ging also nur noch darum, die Reihenfolge auszulosen.</p>
<ul>
<li>15.11. &#8211; 28.11.2010: <a href="http://img42.imageshack.us/img42/6182/loginfbbeitragandreasho.png">Login Berufsbildung</a></li>
<li>29.11. &#8211; 12.12.2010: <a href="http://bundesnachrichtendienst.ch/webempfehlung-der-woche-schweizweit-net/">Alex (&#8220;Der Testblog&#8221;)</a></li>
<li>13.12. &#8211; 26.12.2010: <a href="http://twitter.com/#!/helligusvart/status/27070298444">Danilo (@helligusvart)</a></li>
<li>27.12. &#8211; 09.01.2011: <a href="http://twitter.com/#!/Klopp1991/status/29297511198">Sascha Krähenbühl (@Klopp1991)</a></li>
</ul>
<p><em>(Falls ich irgendjemanden aus unerfindlichen Gründen übersehen habe: Bitte melden!)</em></p>
<p>Wie ihr seht, habe ich schlussendlich zwei Teilnehmer mit einem Twitter-Post gewinnen lassen. Ursprünglich wäre nur einer vorgesehen gewesen. Als eigentlicher Gewinner wurde Danilo gezogen, infolge der tiefen Teilnehmerzahl habe ich dann Sascha auch noch mit rein genommen. Glückwünsch! :)</p>
<p><strong>An die Gewinner:</strong></p>
<p>Die persönlichen Emails wurden gestern Abend versandt. Hier nochmals die Infos:</p>
<p>Dein Werbebanner wird an den oben genannten Tagen auf schweizweit.net geschaltet. Achte bitte darauf, dass er nicht breiter als 120 Pixel und nicht höher als 600 Pixel ist. Die Maximalgrösse für den Banner ist also 120×600 Pixel. (Beispiel siehe Orange-Banner in der rechten Seitenleiste unter der Rubrik “Kategorien”.)</p>
<p>Klar ist, dass ich keine Banner akzeptiere, welche politisch, pornografisch, fremdenfeindlich, extremistisch oder ÖV-feindlich sind. Und natürlich sollen die Banner weder gegen bestehende Gesetze noch gegen den guten Geschmack verstossen.</p>
<p>Schickt mir bitte bis am 14. November einen entsprechenden Banner per Mail zu. Inklusive einem Link, auf welchen der Banner verweisen soll.</p>
<p>Und nun bin ich gespannt, was ihr euch einfallen lässt! :)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zu gewinnen: Deine Werbung auf schweizweit.net!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/10/07/zu-gewinnen-deine-werbung-auf-schweizweit-net/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/10/07/zu-gewinnen-deine-werbung-auf-schweizweit-net/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 09:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=6959</guid>
		<description><![CDATA[Als kleines Dankeschön habe ich heute eine ganz besondere Überraschung für euch: Ich verlose den Werbeplatz, den ihr rechts in der Seitenleiste seht, für sage und schreibe 14 Wochen! Das heisst: Vom 15. November 2010 bis und mit 20. Februar 2011!

Den ganzen Winter über habt ihr also die Möglichkeit, eure Werbung hier zu platzieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 465px">
	<a title="Writing by JKim1, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/jkim1/452830868/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/222/452830868_0f1406ba87.jpg" alt="Writing" width="465" height="207" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Schreibe einen Artikel und gewinne einen Werbeplatz auf schweizweit.net!</p>
</div>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) JKim1 (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Dieser Blog wird hauptsächlich durch Werbung finanziert. Einen Grossteil der Einnahmen erziele ich durch Provisionen von tgv-europe.com. Das heisst: Ich bringe Menschen dazu, für ihre Reise nach Paris mit dem Zug zu fahren (statt das Flugzeug oder Auto zu nehmen) und erhalte dann für jeden vermittelten Kunden einen kleinen Anteil am Umsatz.</p>
<p>Damit mache ich einerseits meiner Arbeitgeberin &#8211; der SBB &#8211; eine Freude, und andererseits mir selbst. :)</p>
<p>Das funktioniert ganz einfach über Banner, wie zum Beispiel diesen hier:</p>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
var uri = 'http://impch.tradedoubler.com/imp?type(js)g(16748540)a(1409578)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);
document.write('<sc'+'ript type="text/javascript" src="'+uri+'" charset="ISO-8859-1"></sc'+'ript>');
// ]]&gt;</script></p>
<p>Doch das funktioniert natürlich nur dank euch! Denn ihr seid diejenigen, welche immer mal wieder mit dem TGV nach Paris fahren. Herzlichen Dank dafür!</p>
<p><strong>Und als kleines Dankeschön habe ich heute eine ganz besondere Überraschung für euch: Ich verlose den Werbeplatz, den ihr rechts in der Seitenleiste (unter der Rubrik &#8220;Kategorien&#8221;) seht, für sage und schreibe 14 Wochen! Das heisst: Vom 15. November 2010 bis und mit 20. Februar 2011!</strong></p>
<p><strong>Den ganzen Winter über habt ihr also die Möglichkeit, eure Werbung hier zu platzieren.</strong></p>
<p>Dabei spielt es natürlich keine Rolle, ob du überhaupt jemals ein TGV-Ticket gekauft hast oder nicht. Du musst auch nicht zwingend regelmässiger Leser von schweizweit.net sein. Du sollst einfach nur <strong>per Twitter oder Blog an diesem Wettbewerb teilnehmen</strong> und mit etwas Glück mache ich schon bald Werbung für deine Website (oder eine Website deiner Wahl).</p>
<p>Insgesamt wird es <strong>7 glückliche Gewinner</strong> geben, deren Werbung hier auf dem Blog zu sehen sein wird.</p>
<h3>So funktioniert es</h3>
<p>Der Wettbewerb dauert bis am Sonntag, 31. Oktober 2010, 23:59 Uhr.</p>
<p>Bis dann hast du Zeit, entweder einen Artikel (Print, Blog, Podcast, Radio, alles ist möglich) oder einen <a href="http://twitter.com">Tweet</a> über <a href="http://schweizweit.net/">schweizweit.net</a> zu verfassen. Inhalt und Länge ist natürlich dir überlassen. (Du kannst auch einfach nur über diesen Wettbewerb schreiben.)</p>
<p>Insgesamt werden <strong>6 Werbeplätze</strong> unter denjenigen verlost, welche einen Artikel schreiben und <strong>1 Werbeplatz</strong> wird unter denjenigen verlost, welche auf Twitter über schweizweit.net schreiben. Selbstverständlich darfst du, wenn du möchtest, <strong>sowohl</strong> einen Artikel <strong>als auch</strong> einen Tweet schreiben, um deine <strong>Gewinn-Chancen zu erhöhen</strong>.</p>
<p>Wenn du einen Artikel schreibst, musst du mindestens einen Link zu schweizweit.net (Hauptseite oder beliebiger Artikel) setzen. Danach kopierst du den Link zu deinem Artikel unten in die Kommentare.</p>
<p>Wenn du bei Twitter etwas schreibst, kopierst du den Direktlink zum entsprechenden Tweet (nicht den Link zu eurem Profil!) unten in die Kommentare. Auch Tweets müssen einen Link zu schweizweit.net enthalten.</p>
<p><strong>Einsendeschluss ist der Sonntag, 31. Oktober 2010, 23:59 Uhr.</strong></p>
<h3>Welche Werbeplätze gibt es zu gewinnen?</h3>
<p>Wie schon gesagt, gibt es insgesamt 7 Werbeplätze zu gewinnen. Sechs für Artikel, einen für Tweets:</p>
<ul>
<li>Bannerplatz 1: 15.11. &#8211; 28.11. (Artikel)</li>
<li>Bannerplatz 2: 29.11. &#8211; 12.12. (Artikel)</li>
<li>Bannerplatz 3: 13.12. &#8211; 26.12. (Artikel)</li>
<li>Bannerplatz 4: 27.12. &#8211; 09.01. (Artikel)</li>
<li>Bannerplatz 5: 10.01. &#8211; 23.01. (Tweet)</li>
<li>Bannerplatz 6: 24.01. &#8211; 06.02. (Artikel)</li>
<li>Bannerplatz 7: 07.02. &#8211; 20.02. (Artikel)</li>
</ul>
<p>Die Auslosung findet genau so statt, wie ich früher die Lottozahlen tippte: Alle Teilnehmer werden auf kleine Zetteli geschrieben, diese werfe ich in eine Schüssel und daraus ziehe ich die Gewinner. Für Artikel gibt es eine Schüssel, für Tweets gibt es eine weitere Schüssel.</p>
<p>Am Donnerstag, 4. November 2010, gebe ich die Gewinner auf schweizweit.net bekannt.</p>
<h3>Teilnahmebedingungen</h3>
<p>Falls du gewinnst, wird dein Werbebanner auf <a href="http://schweizweit.net/">schweizweit.net</a> geschaltet. Achte bitte darauf, dass er nicht breiter als 120 Pixel und nicht höher als 600 Pixel ist. Die Maximalgrösse für den Banner ist also 120&#215;600 Pixel. (Beispiel siehe Orange-Banner in der rechten Seitenleiste unter der Rubrik &#8220;Kategorien&#8221;.)</p>
<p>Klar ist, dass ich keine Banner akzeptiere, welche politisch, pornografisch, fremdenfeindlich, extremistisch oder ÖV-feindlich sind. Und natürlich sollen die Banner weder gegen bestehende Gesetze noch gegen den guten Geschmack verstossen.</p>
<p>Die Gewinner werden gebeten, mir bis am 14. November einen entsprechenden Banner per Mail zu senden. (Inklusive Link, auf welchen der Banner verweisen soll.)</p>
<p><em>Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und über die Auslosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung des Gewinns.</em></p>
<h3>Und das Beste zum Schluss…</h3>
<p>Sieben Gewinner sind bereits schon garantiert. Sollten aber deutlich mehr teilnehmen, als ich momentan erwarte, werde ich die <strong>Aktion verlängern</strong>. Dann werden auch die Wochen nach dem 20. Februar 2011 vergeben. Selbstverständlich nur an jene, welche ihren Beitrag bis am 31. Oktober 2010 um 23:59 Uhr eingereicht haben.</p>
<p>Mein Ziel wäre es, dass mindestens jeder dritte, der einen Artikel verfasst, auch gewinnt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>LED LENSER M7R: Lichtgigant mit grünem Anspruch</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/10/05/led-lenser-m7r-lichtgigant-mit-grunem-anspruch/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/10/05/led-lenser-m7r-lichtgigant-mit-grunem-anspruch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 08:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=7022</guid>
		<description><![CDATA[Heute teste ich mal die Led Lenser M7R. Meinen Testbericht findet ihr in diesem Artikel!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>[<a rel="nofollow" href="http://www.trigami.com/?blog=http://schweizweit.net" target="_blank">Trigami-Review</a>]<script src="http://s.trigami.com/345111s.js" type="text/javascript"></script></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ledlenser.com/produkte/html_highperformance/html_Mserie/m7r.php?id=m7r" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/1383-logo_weiss.jpg" alt="" width="238" height="58" /></a></p>
<p>Für Menschen, die unter anderem in der Nacht arbeiten, sind Taschenlampen ein unverzichtbares Arbeitsmittel. Ich gehöre zu diesen Menschen.</p>
<p>Eine Taschenlampe habe ich mal von der SBB erhalten. Die war aber für meine Bedürfnisse nur bedingt geeignet.</p>
<p>Deshalb habe ich dann beim Detailhändler meines Vertrauens eine qualitativ hochwertigere gekauft, die gar nicht mal so übel war. Mit dieser habe ich die letzten zwei Jahre gearbeitet.</p>
<p>Nun durfte ich die <a rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/produkte/html_highperformance/html_Mserie/m7r.php?id=m7r" target="_blank">Led Lenser M7R</a> von <a rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/produkte/html_highperformance/html_Mserie/m7.php?id=m7" target="_blank">Zweibrüder Optoelectronics</a> testen. Und was ich da in den Händen hielt, haute mich fast aus den Socken!</p>
<p>Klar, im Grunde genommen ist es auch &#8220;nur&#8221; eine Taschenlampe. (So sagt es jedenfalls meine Freundin.) Aber was für eine!</p>
<p>Ein innovatives Ladesystem, acht Lichtfunktionen, drei Lichtprogramme, zwei Energy Modes und ein revolutionäres LED Linsensystem überzeugten mich von A bis Z.</p>
<p>Die alte Taschenlampe bleibt nun zu Hause, von nun an ist die M7R für mich ein unverzichtbares Arbeitsmittel geworden.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 451px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/IMG_0732.jpg" alt="" width="451" height="518" />
	<p class="wp-caption-text">Die M7R wird in einem Hartschalenkoffer mit viel Zubehör geliefert.</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<h3>Multifunktionales Ladesystem &#8220;Floating Charge&#8221;</h3>
<p>Bei der M7R ist es nicht mehr nötig, die Batterien zu wechseln. Sie kann <strong>an diversen Orten problemlos aufgeladen</strong> werden, weil die Technologie auf dem so genannten <a rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/floating_charge_system" target="_blank">Floating Charge System</a> beruht. Durch einen simplen Magnetkontakt ist es möglich, die M7R jederzeit einsatzbereit zu machen:</p>
<ul>
<li>Über eine multifunktionale Ladeschale für die Wandmontage oder liegende Aufladung</li>
<li>Über eine USB-Verbindung (Laptop, PC, iMac, etc.)</li>
<li>Über einen Autoadapter für unterwegs</li>
</ul>
<p>Laut Angaben des Herstellers hat die M7R nach dem Aufladen eine <strong>Leuchtdauer von über 20 Stunden</strong>.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 449px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/IMG_0742.jpg" alt="" width="449" height="362" />
	<p class="wp-caption-text">Der robuste Magnetkontakt wird einfach hinten auf die M7R gesetzt.</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p>Doch woher weiss ich, wann diese 20 Stunden vorbei sind? Bisher war es doch so: Ich halte meine Taschenlampe in den Händen, und sobald das Licht aus geht, weiss ich, jetzt muss ich die Batterien wechseln. Bei besseren Lampen merkte ich vielleicht noch, dass sich die Lichtstärke reduziert, bevor die Taschenlampe ein paar Minuten darauf ganz den Geist aufgibt.</p>
<p>Nicht so bei der M7R. Das <em>Low Battery Message System</em> überwacht ständig den Ladezustand des Akkus und informiert somit rechtzeitig durch Blinken (einmal alle 10 Sekunden), dass die M7R mal wieder an den Strom angeschlossen werden sollte.</p>
<p>Das beste an diesem <em>Floating Charge</em>-Ding ist für mich aber eindeutig die Möglichkeit, über Magnetkontakt aufzuladen. Keine Stecker, die gerne mal kaputt gehen, sondern ein <strong>simpler, durchdachter, unverwüstlicher Magnetkontakt</strong>. Perfekt!</p>
<h3>Funktionsumfang der M7R</h3>
<p>Als ich die Anfrage erhielt, die M7R mal zu testen und über meine Erfahrungen zu schreiben, dachte auch ich: &#8220;Naja, schlussendlich ist das nur eine weitere Taschenlampe. Die wird nicht viel mehr und nicht viel weniger können, als andere Geräte dieser Preisklasse auch schon.&#8221; Wie ich mich getäuscht habe!</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/IMG_0738.jpg" alt="" width="450" height="603" />
	<p class="wp-caption-text">Über den Druckknopf am hinteren Teil der Taschenlampe wird die M7R gesteuert.</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p>Die M7R ist Microcontroller-gesteuert, besitzt also eine Art Computer-Chip; dieser ermöglicht ihr diverse Funktionen und Programme, die es in der Art auf dem Markt sonst kaum zu finden gibt.</p>
<p>Fangen wir mal mit den acht Lichtfunktionen an:</p>
<ul>
<li><strong>BOOST:</strong> Ein einfaches Tasten des Schalters liefert kurzzeitig mehr Licht als im Dauerbetrieb</li>
<li><strong>MORSE:</strong> Durch die Tastfunktion des Schalters wird das einfache Senden von individuellen Signalfolgen möglich.</li>
<li><strong>POWER:</strong> Hohe Lichtleistung für jede Situation</li>
<li><strong>LOW POWER:</strong> Blendfreies Lesen und Arbeiten wird mit dieser Funktion zur leichtesten Disziplin</li>
<li><strong>DIM:</strong> Stufenloses Regulieren zwischen 15% und 100% ermöglicht es, die individuell gewünschte Lichtstärke einzustellen.</li>
<li><strong>BLINK:</strong> Es werden automatisch Lichtimpulse in regelmässigen Abständen gesendet. Diese Funktion eignet sich zum Beispiel als Signal, um eine Position zu markieren.</li>
<li><strong>S.O.S.:</strong> In Notfallsituationen kann die Lampe mit der SOS-Funktion Helfer zu euch führen. Die Sichtbarkeit des automatisch gesendeten SOS-Morsecodes über mehrere Kilometer hinweg erhöht die Chance auf Rettung.</li>
<li><strong>DEFENCE STROBE:</strong> Die hochfrequenten Lichtblitze (Strobes) sind eine schnelle und wirkungsvolle Methode zur Verteidigung. Auch die US-Armee setzt mittlerweile auf diese Technologie im Bereich der Non-Lethal Weapons (Nicht tödliche Waffen).</li>
</ul>
<p>Die Funktionen <em>Boost</em>, <em>Morse</em> und <em>Power</em> gibt es in Ansätzen auch bei handelsüblichen Taschenlampen. Bei den weiteren Funktionen jedoch fällt es den anderen Geräten schon schwieriger, noch mitzuhalten. Ein Highlight ist natürlich der <em>Defence Strobe</em>!</p>
<p>In der Gebrauchsanweisung wird zwar sehr deutlich darauf hingewiesen, dies nicht an sich selber auszuprobieren. Aber ich konnte es dann doch nicht sein lassen… ;-)</p>
<p>Meine Erfahrung: Der <em>Defence Strobe</em> ermöglicht es dem Opfer, den Angreifer auf Distanz zu halten und verschafft einem ein paar Sekunden Zeit.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/GescanntesBild102710001.jpg" alt="" width="477" height="708" /></p>
<p>Die M7R wird von verschiedensten Leuten benutzt. Nicht alle brauchen den vollen Funktionsumfang mit allen acht Lichtfunktionen. Deshalb kann man zwischen drei Lichtprogrammen wählen:</p>
<p>Beim <strong>Professional Mode</strong> sind alle oben beschriebenen Funktionen enthalten. Ideal für fortgeschrittene Benutzer, zum Beispiel im Outdoor oder Geocaching-Bereich.</p>
<p>Der <strong>Easy Mode</strong> eignet sich für Benutzer, die einfach nur eine hochwertige Lampe mit zwei verschiedenen Helligkeitsstufen brauchen. Wer also die M7R wie eine gewöhnliche Taschenlampe verwendet, ist mit diesem Modus gut aufgehoben.</p>
<p>Und der <strong>Defense Mode</strong> sagt es schon: Er ist für Personen gedacht, die in gefährlichen oder bedrohlichen Situationen befinden. Zum Beispiel Frauen, die abends mit dem Hund durch den Wald gehen oder Wach- und Sicherheitsdienste. Im <em>Defense Mode</em> kann man die <em>Strobe</em>-Funktion sehr rasch aktivieren.</p>
<p>Die drei Lichtprogramme können direkt an der M7R geändert werden, je nach Bedarf. Der Hersteller spricht dabei von <a rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/technologie/smart.php?id=smart" target="_blank">Smart Light Technology</a>.</p>
<p>Kommen wir nun noch zu den beiden <em>Energy Modes</em>. Auch die können je nach Bedarf direkt an der Taschenlampe gewechselt werden. Im <strong>Constant Current Mode</strong> bleibt die Lichtstärke über einen längeren Zeitraum gleich. Im <strong>Energy Saving Mode</strong> hingegen nimmt die Lichtstärke kontinuierlich ab, was besonders energiesparend ist. Hier noch die Grafik dazu:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/GescanntesBild102710002.jpg" alt="" width="448" height="331" /></p>
<h3>LED Linsensystem und Fokussierung</h3>
<p>Im letzten Kapitel haben wir die <em>Software</em> angeschaut. Also die verschiedenen Funktionen und Modi. Nun kommen wir zur <em>Hardware</em>.</p>
<p>Die M7R verfügt über das so genannte <a rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/technologie/advanced_focus_system.php?id=afs_tec" target="_blank">Advanced Focus System</a>. Damit kann man dank <em>Speed Focus-Schiebesystem</em> zwischen defokussiertem Licht (kreisrundes Fluchtlich) und fokussiertem Licht (besseres Fernlicht) stufenlos wechseln.</p>
<p>Beim defokussiertem Licht erfolgt die Lichtverteilung alleine über die Linse. Beim fokussiertem Licht hingegen bündelt der Reflektor das Licht wie ein normaler Spiegel nach vorne. Zusätzlich wird jedoch das bei konventionellen Reflektoren diffus ausgestrahlte Licht durch die Linse gebündelt. Schlussendlich bündelt die M7R bis zu doppelt so viel Licht im Fokus wie herkömmliche Reflektoren.</p>
<p>Das tönt jetzt alles ganz schön kompliziert, ist aber <a rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/technologie/advanced_focus_system.php?id=afs_tec" target="_blank">auf dieser Übersichtsseite</a> sehr gut beschrieben.</p>
<p>Wenn man dann seine gewünschte Fokussierung eingestellt hat, kann man diese mittels <em>Fast Lock-Funktion</em> auch gleich arretieren, so dass sie nicht aus Versehen verstellt werden kann.</p>
<h3>Lieferumfang</h3>
<p>Die M7R wird in einem kleinen Hartschalenkoffer geliefert. Im Lieferumfang sind ausserdem enthalten:</p>
<ul>
<li>Netzteil</li>
<li>Bedienungsanleitung (gross)</li>
<li>Bedienungsanleitung (Kreditkartenformat)</li>
<li>Halterungs-Clip für an die Hose (in jede Richtung drehbar)</li>
<li>Magnetische Ladebuchse mit USB-Anschluss</li>
<li>Akku</li>
<li>Ladehalterung (Wandbefestigung möglich)</li>
<li>Handschlaufe</li>
</ul>
<h3>Umweltschutz</h3>
<p>Die M7R arbeitet sehr energiesparend, vor allem im <em>Energy Saving Mode</em>. Aus diesem Grund möchte ich zusammen mit Zweibrüder Optoelectronics / Led Lenser eine Person in ihrer Tätigkeit bestärken, welche sich für den Umweltschutz stark macht.</p>
<p>Diese Person erhält von uns den Hartschalenkoffer mit einer neuen (nicht meiner) M7R und dem gesamten Zubehör, wie oben beschrieben.</p>
<p>Wir haben da bereits eine Person im Auge und werden dann zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich in Text und Bild darüber berichten.</p>
<h3>Mein Fazit</h3>
<p>Die M7R als Ganzes ist sehr hochwertig verarbeitet und macht einen stabilen, witterungsfesten Eindruck. Dies ist vermutlich auch mit dem Gewicht von 206 Gramm (verteilt über eine Gesamtlänge von 156 Millimeter) zu erklären. Dadurch liegt sie sehr gut in der Hand.</p>
<p>Ich habe die Möglichkeit erhalten, diese multifunktionale Taschenlampe ausgiebig zu testen und eine Review darüber zu schreiben. Meine Aufgabe ist es damit auch, die negativen Punkte aufzuzeigen und dem Hersteller damit die Möglichkeit zu geben, sein Produkt zu verbessern.</p>
<p>Doch ganz ehrlich: Ich finde einfach nichts, dass bei einer anderen Taschenlampe besser wäre! Glaubt mir, ich würde es sagen, wenn es irgend ein noch so kleines Manko gäbe; aber da ist einfach nichts! Nada!</p>
<p>Als ich realisierte, wie viele Funktionen das Gerät hat, dachte ich sofort: &#8220;Diese zahlreichen Funktionen zu lernen, das dürfte schwierig werden. Die Bedienungsanleitung wird vermutlich nur bedingt verständlich und sehr komplex sein.&#8221; Doch nichts dergleichen! Zusätzlich zur sehr gut lesbaren Anleitung gibt es auch eine Übersicht der Funktionen in Kreditkartengrösse. Passt in jedes Portemonnaie. Was soll man da noch sagen?</p>
<p>Ich jedenfalls habe die M7R von nun an immer dabei. Ob bei der Arbeit, auf dem Campingplatz oder draussen bei Nacht.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/IMG_0734.jpg" alt="" width="448" height="343" /></p>
<h3>Kleines Detail am Rande</h3>
<p>Wer öfters mal Zug fährt, hat vielleicht schon einmal den Abfahrtsprozess beobachtet: Der Zugchef fordert mit einem Pfiff und dem Hochhalten der gelben Karte von seinem anderen Zugbegleiter die Bereitschaft an. Dieser hält dann auch die gelbe Karte in die Höhe, bevor der Zugchef dann den Zug abfertigt und einsteigt. Danach fährt der Zug los.</p>
<p>In der Nacht funktioniert das mit der gelben Karte natürlich nicht. Da benötigen wir eine Taschenlampe.</p>
<p>Ich befand mich also letzte Woche an einem Abend auf dem Zug von Zürich HB nach Chur, etwa sechs Wagenlängen (150 Meter) vom Zugchef entfernt. Er forderte die Bereitschaft an, ich winkte ihm mit meiner M7R-Taschenlampe und wir fuhren los.</p>
<p>Als wir aufeinander trafen, fragte er mich sofort: &#8220;Andreas, jetzt musst du mir nur noch verraten, wo du diesen Scheinwerfer versteckt hast!&#8221;</p>
<p>Tatsächlich hatte ich &#8211; wie immer &#8211; nur die kleine Tasche mit den wichtigsten Arbeitsutensilien dabei. Und darin unter anderem auch die M7R.</p>
<p>Als ich ihm dann zeigte, wie klein der &#8220;Scheinwerfer&#8221; tatsächlich ist, konnte er es kaum glauben. In Chur angekommen, nach der Arbeit, wollte er die M7R dann auch gleich mal selber testen.</p>
<p>Es dauerte dann eine Weile, bis ich sie wieder zurück erhielt&#8230;</p>
<h3>Interesse geweckt?</h3>
<p>Nebst der M7R gibt es auch noch die <a rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/produkte/html_highperformance/html_Mserie/mt7.php?id=mt7" target="_blank">MT7</a>, welche vor allem für Polizei und Militär entwickelt wurde.</p>
<p>Weitere Infos findet ihr unter anderem auf <a rel="nofollow" href="http://twitter.com/LED_LENSER" target="_blank">Twitter</a>, <a rel="nofollow" href="http://www.facebook.com/reqs.php#!/pages/LED-LENSER/115227701854487?ref=ts" target="_blank">Facebook</a> oder <a rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/forum" target="_blank">im Forum</a>; tolle Bilder findet ihr in der <a rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/gallery" target="_blank">Led Lenser Gallery</a>.</p>
<p>Hier gibt es alle Infos zur M7R: <a rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/produkte/html_highperformance/html_Mserie/m7r.php?id=m7r" target="_blank">Jetzt zum Produkt&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>September: Trouvaillen aus dem Archiv</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/09/09/september-trouvaillen-aus-dem-archiv/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/09/09/september-trouvaillen-aus-dem-archiv/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 09:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=6899</guid>
		<description><![CDATA[Heute blicken wir mal ein bisschen zurück. schweizweit.net gibt es seit Februar 2007 und in dieser Zeit sind sehr viele Artikel entstanden. Grund genug also, ein paar Trouvaillen aus dem Archiv zu nehmen und diese uns nochmals zu Gemüte zu führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Heute blicken wir mal ein bisschen zurück. schweizweit.net gibt es seit Februar 2007 und in dieser Zeit sind sehr viele Artikel entstanden. Grund genug also, ein paar Trouvaillen aus dem Archiv zu suchen und diese uns nochmals zu Gemüte zu führen.</strong></p>
<p>Der September macht den Anfang, blicken wir also zurück auf den September der Jahre 2007, 2008 und 2009:</p>
<h3>Der September 2007</h3>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/09/17/wie-ein-blog-entsteht-der-blogger-film/"><strong>Wie ein Blog entsteht: Der Blogger-Film</strong></a><br />
Wer kommt auf die Idee, sich zwei Stunden lang beim Bloggen zu filmen und den Scheiss auch noch online zu stellen? Ich kann es euch verraten: Er wohnt in Chur, war damals 22 Jahre jung und aus Datenschutzgründen darf ich euch nur die Initialen verraten: A. H.* ;-)<br />
(* Name der Redaktion bekannt)</p>
<p>In diesem Zusammenhang verweise ich auch gerne wieder einmal auf das aktuelle, wenige Monate junge &#8220;Werbevideo&#8221; von schweizweit.net:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=kZGw4h2lP6g">http://www.youtube.com/watch?v=kZGw4h2lP6g</a></p>
</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/09/14/sin-seveser-porta-alpina/"><strong>Sin seveser Porta Alpina</strong></a><br />
Das wars! Aus, Schluss und vorbei. Die Porta Alpina ist begraben. Eine Vision ist gestorben. Ich trauerte, und mit mir auch Bundesrat Moritz Leuenberger.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/09/12/der-cross-race-effekt-weshalb-die-chinesen-alle-gleich-aussehen/"><strong>Der Cross-Race-Effekt: Weshalb die Chinesen alle gleich aussehen</strong></a><br />
In diesem Artikel ging es um Kühe, die in der so genannten &#8220;In-Group&#8221; sind, Menschen, die in der &#8220;Out-Group&#8221; sind und Kriterien, nach denen wir die Menschen in unserer Umgebung einteilen. Nach wie vor sehr interessant zu lesen!</p>
<h3>Der September 2008</h3>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/09/16/wie-alles-begann-vom-kleinen-schnudergoof-zum-blogger/"><strong>Wie alles begann: Vom kleinen Schnudergoof zum Blogger</strong></a><br />
Schon früh hatte ich Freude am Lesen und Schreiben. Das merkt man nicht nur in diesem Artikel, man sieht es auch in den darin enthaltenen Bildern! Ein Blick zurück auf den Schnudergoof Andreas.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/09/09/swisscom-stoppt-geplantes-sbb-handy/"><strong>Swisscom stoppt geplantes SBB-Handy</strong></a><br />
Es schien so, als ob die SBB damals ein eigenes Handy auf den Markt bringen wollte. Wie wir heute wissen, wurde dies nie umgesetzt. Dafür haben wir heute die sehr populäre SBB-App auf dem iPhone. Im Artikel wurde diese App gerüchteweise bereits angesprochen; damals vermutete ich jedoch, dass die App nie kommen werde, weil der Anteil der iPhones am Markt zu gering ist. Wie sehr man sich täuschen kann! ;-)</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/09/04/gibt-es-bald-ein-ga-light/"><strong>Gibt es bald ein GA Light?</strong></a><br />
Heute wissen wir: Die Antwort lautet (vorläufig) NEIN! Das hat zumindest den Vorteil, dass wir keine solchen Diskussionen auf dem Zug haben, wie ich im Artikel befürchtete.</p>
<h3>Der September 2009</h3>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/09/17/wie-bremst-eigentlich-ein-zug/"><strong>Wie bremst eigentlich ein Zug?</strong></a><br />
Matthias beschreibt das in seinem Prellblog ganz gut. Wer sich also auch ein bisschen für die technische Seite der Eisenbahn interessiert und schon immer mal wissen wollte, wie denn die Bremse bei unseren Zügen genau funktioniert, der sollte das hier lesen!</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/09/15/schweizweit-net-auf-stern-de/"><strong>schweizweit.net auf stern.de</strong></a><br />
Wer kann schon behaupten, dass er einmal auf der renommierten Website stern.de erschienen ist? Ich! ;-) Zwar nur ganz kurz und mit einem Screenshot meines Blogs; aber fürs Selbstwertgefühl natürlich trotzdem eine tolle Sache!</p>
<p>Heute kann ich über die im Artikel erwähnten Besucherzahlen nur noch lachen. Damals aber war ich richtig stolz auf diese &#8220;vielen&#8221; Besucher!</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/09/01/bodo-wartke-und-die-eisenbahn/"><strong>Bodo Wartke und die Eisenbahn</strong></a><br />
Bodo Wartke gehört mit Abstand zu den besten Künstlern im deutschsprachigen Raum! Jedenfalls, wenn ihr nach meiner Meinung fragt. Grund genug also, ihn auch einmal auf meinem Blog zu erwähnen. Schaut euch die Videos an, es lohnt sich definitiv!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was Blogs und Zeitungen unterscheidet</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/06/24/was-blogs-und-zeitungen-unterscheidet/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/06/24/was-blogs-und-zeitungen-unterscheidet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 09:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=462</guid>
		<description><![CDATA[Darf man Blogs mit Zeitungen gleichsetzen? Oder sind das zwei völlig unterschiedliche Welten? In diesem Artikel gehe ich auf die Unterschiede der beiden Medienarten ein und versuche aufzuzeigen, weshalb Blogger nicht wie Journalisten arbeiten (können).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Darf man Blogs mit Zeitungen gleichsetzen? Oder sind das zwei völlig unterschiedliche Welten? In diesem Artikel gehe ich auf die Unterschiede der beiden Medienarten ein und versuche aufzuzeigen, weshalb Blogger nicht wie Journalisten arbeiten (können).</strong></p>
<p>Regelmässig werde ich von verschiedensten Menschen auf meinen Blog angesprochen. Das freut mich! Zeigt es doch, dass <strong>schweizweit.net</strong> da draussen gut ankommt und bei einigen Leuten bekannt ist.</p>
<p>In letzter Zeit kam es gleich zu mehreren Diskussionen, über die Art und Weise, wie ich schreiben soll. Einige Leute meinen, ich solle doch sachlicher werden und so wie die Zeitungen meine persönliche Meinung aus den Berichten rausnehmen.</p>
<p>Es stimmt schon: Zwischen den Texten auf <strong>schweizweit.net</strong> und jenen in der NZZ liegen Welten! Nur frage ich mich: Was ist daran so verkehrt? schweizweit.net ist eben ein Blog und weder eine Zeitung noch eine Zeitschrift. Blogs sind Medien einer ganz speziellen Sorte; und darauf möchte ich in diesem Artikel eingehen.</p>
<p>Die Vertreter vieler etablierter Medien haben keine gute Meinung von Blogs. Die sagen, wir seien oftmals nicht sachlich genug, wir würden oft Unwahrheiten verbreiten und aus den Mainstream-Medien abschreiben. Teilweise stimmt das schon. Immerhin liegen uns nicht die Möglichkeiten vor, wie sie die grossen Redaktionen haben. Wir haben keinen Zugriff auf die Agentur-Meldungen, wir machen unsere Blogs in der Freizeit und für einen Artikel können wir uns nicht vier Stunden Zeit nehmen und dazu noch mit drei Quellen telefonieren. Diese Möglichkeiten haben wir nicht und darunter leidet die Qualität.</p>
<p>Doch sowieso sind Blogs anders als Medien. Hier folgen nun vier Punkte, die uns unterscheiden und welche Blogs zu einer speziellen Art von Medien machen:</p>
<p><strong>1. Blogger sind schnell</strong><br />
Auch wenn uns nicht die gleichen Möglichkeiten zur Verfügung stehen wie den etablierten Medien: Wir wollen schnell sein. Sehr schnell! Und so kommt es manchmal auch zu inhaltlichen Fehlern. Denn wir haben selten die Zeit, tief und genau zu recherchieren und uns fehlen oftmals die Möglichkeiten, gewisse Fakten zu überprüfen.</p>
<p>Manchmal rutscht dann auch eine Aussage raus, die jemanden verletzt. Doch wenn wir im Nachhinein feststellen, dass wir zu grob waren, können wir uns ja immer noch korrigieren und die entsprechenden Passagen entschärfen.</p>
<p><strong>2. Blogger verstehen ihren Beitrag als Diskussionsgrundlage</strong><br />
Bei Zeitungen ist das anders. Dort soll der Artikel abschliessend sein. Und wehe, es kommt ein Leserbrief, in welcher jemand die Sache weiterdenkt!</p>
<p>Uns Bloggern sind die Kommentare der Leser sehr, sehr wichtig. Und manchmal erhält man durch einen spitz formulierten Artikel oder eine provokante These nun mal viele Kommentare und Trackbacks (Verlinkungen).</p>
<p>Die Kommentare sind eigentlich die zweite Hälfte des Artikels und für Blogs unverzichtbar. Denn hier wird der Artikel weiter entwickelt, nimmt neue Wendungen und werden andere Argumente ins Spiel gebracht.</p>
<p>Im Gegensatz zu den etablierten Journalisten geben wir auch zu, dass wir nicht alles wissen. Gerne lernen wir durch die Kommentare dazu. Und so geschieht es manchmal auch, dass wir anhand der Kommentare erkennen, dass unser ursprünglicher Artikel falsch war. Im Gegensatz zu den Zeitungen haben wir dann keine Probleme damit, uns zu korrigieren.</p>
<p>Wer mit einem Blog-Artikel nicht einverstanden ist und dann &#8220;hintenrum&#8221; versucht, den Blogger mundtot zu machen, der handelt falsch. Besser ist es, sich selber in den Kommentaren zu engagieren und eine Gegendarstellung zu veröffentlichen.</p>
<p><strong>3. Wir sind ehrlicher</strong><br />
Die Journalisten haben die Weisheit mit Löffeln gefressen. Mit GROSSEN Löffeln. Das wissen wir alle. ;-) Wir Blogger sind anders, denn wir geben zu, dass wir bei weitem nicht alles wissen und jederzeit gerne dazulernen.</p>
<p>In fast allen Fällen geben wir auch unsere Quellen an. Zeitungen tun das so gut wie nie. Auch von schweizweit.net schreiben sie ab. Ohne die Quelle zu nennen. Bei Zeitungen gang und gäbe. (Beispiel: <a href="http://schweizweit.net/2008/09/18/geld-verdienen-leicht-gemacht-mit-tageskarten-schwarzen-lochern-und-affiliate-links/">Artikel auf schweizweit.net</a> / <a href="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/IDeal.jpg">Abgeschrieben in einer Sonntagszeitung</a>)</p>
<p>Ausserdem sind wir Blogger offener. Auf Facebook, Twitter &amp; Co. erfährt man auch viel aus unserem Privatleben. Das macht uns authentisch und das mögen die Leser.</p>
<p><strong>4. Wir schätzen einander</strong><br />
Journalisten sind oftmals Eigenbrötler. Keiner gönnt dem anderen was und jeder will mit einer Story der Erste sein.</p>
<p>Auch wir wollen natürlich schneller sein als die anderen Blogger, wenn möglich sogar schneller als die Zeitungen. Aber wenn wir das Rennen verlieren, gönnen wir den anderen den Sieg.</p>
<p>Sowieso sind Blogger untereinander viel stärker vernetzt als die Journalisten. Wir Blogger geben uns auch mal gegenseitig Tipps und Hinweise oder kommunizieren miteinander via Twitter und andere Social Media Sites.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px">
	<a title="Jump on the social media bandwagon von Matt Hamm bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/matthamm/2945559128/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3285/2945559128_53078d246b.jpg" alt="Jump on the social media bandwagon" width="480" height="401" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Blogger verknüpfen sich heute auf zahlreichen Social Media Websites</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<h3>Wir sind nicht besser, aber anders</h3>
<p>Bevor man mich falsch versteht: Keinesfalls will ich damit sagen, dass Blogger bessere Menschen sind als Journalisten! Und ebenso wenig will ich behaupten, Blogs seien besser geschrieben als Zeitungen. Keineswegs!</p>
<p>Viel eher will ich einfach einmal aufzeigen, dass man Blogs und Zeitungen nicht miteinander vergleichen kann. Es sind einfach zwei völlig unterschiedliche Medien.</p>
<p>Auch die Arbeitsweisen von etablierten Medien will ich nicht kritisieren. Schliesslich befasse ich mich zurzeit selber damit: Noch ein paar wenige Seiten, und ich habe das <a href="http://www.amazon.de/Handbuch-Journalismus-Wolf-Schneider/dp/3499604345"><em>Handbuch des Journalismus</em></a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Schneider">Wolf Schneider</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul-Josef_Raue">Paul-Josef Raue</a> gelesen.</p>
<p>Dieses Buch habe ich von SBB-Angestellten erhalten und es enthält viele interessante Kapitel. Es wird mir mit Sicherheit helfen, die Artikel noch zu verbessern, welche ich regelmässig für eine SBB-interne Publikation schreibe. Die Notizen, welche ich mir zur Lektüre gemacht habe, füllen inzwischen schon mehrere A4-Seiten…</p>
<p>Aber auch für die Texte auf schweizweit.net entnehme ich wertvolle Tipps aus dem Buch:</p>
<ul>
<li>An den Anfang des Artikels muss das neue, wichtige, interessante</li>
<li>Beantwortet werden muss: Wer, was, wann, wo, warum?</li>
<li>Exotische Wörter vermeiden</li>
<li>Überflüssige Wörter entfernen</li>
<li>Konkret kommt vor abstrakt (Enzian vs. Blumen)</li>
<li>Unübliche Zahlen immer mit Vergleich (368 Quadratkilometer &#8211;&gt; etwa viermal so gross wie die Stadt Zürich)</li>
<li>Bilder müssen zum Text passen</li>
<li>Bilder brauchen einen Untertext</li>
<li>Menschen auf den Bildern wirken wärmer als rein technische Bilder</li>
<li>…</li>
</ul>
<h3>Ein paar Worte an Presseverantwortliche</h3>
<p>Als Abschluss dieses Artikels noch kurz ein paar Worte an Public Relations-Verantwortliche:</p>
<p>Auch heute noch behandelt ihr Blogger und Journalisten nicht immer gleich. Bedenkt dabei, dass zumindest die Fach- und Themenblogger bestimmte enge Zielgruppen viel genauer treffen, als die meisten traditionellen Medien, welche für die Allgemeinheit schreiben.</p>
<p>Es könnte sich also lohnen, auch Blogger in die PR-Aktivitäten miteinzubeziehen, so dass ihr eure potentielle Kundschaft noch besser und mit weniger Streuverlust erreicht. ;-)</p>
<p style="text-align: right;"><em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Matt Hamm (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Doppelstockzüge der SBB</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/05/11/neue-doppelstockzuge-der-sbb/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/05/11/neue-doppelstockzuge-der-sbb/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 13:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=6394</guid>
		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hat die SBB neue Fernverkehrs-Doppstockzüge ausgeschrieben. Beworben haben sich Bombardier, Siemens und Stadler Rail. Eventuell gibt die SBB morgen bekannt, für wen sie sich entschieden hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>(Update 17:07 Uhr)</p>
<p>Vor einiger Zeit hat die SBB neue Fernverkehrs-Doppstockzüge ausgeschrieben. Beworben haben sich Bombardier, Siemens und Stadler Rail. Mehr dazu im Artikel &#8220;<a href="http://schweizweit.net/2008/08/10/neue-doppelstock-zuge-fur-den-sbb-fernverkehr-st-gallen-zuerich-bern-lausanne/">Neue Doppelstock-Züge für den SBB-Fernverkehr</a>&#8221; vom 10. August 2008.</p>
<p><strong>Morgen gibt die SBB bekannt, für wen sie sich entschieden hat.</strong></p>
<p>Und ihr als schweizweit.net-Leser werdet natürlich direkt innert Minuten informiert:</p>
<ul>
<li><strong>Zwischen 13:45 und 14:15 Uhr</strong> erfahrt ihr über <a href="http://twitter.com/andreashobi">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/schweizweit.net">Facebook</a>, für wenn sich die SBB entschieden hat. (Zu dieser Zeit werden die Medien informiert.)</li>
<li><strong>Zwischen 14:15 und 15:15 Uhr</strong> könnt ihr auf <strong>schweizweit.net</strong> den ersten Artikel zum Entscheid lesen</li>
<li><strong>Danach</strong> gibt es zum Artikel laufend ein <strong>Update mit neuen Infos</strong>. Der Artikel wird sich also im Verlaufe des Nachmittags immer wieder verändern, beziehungsweise ergänzt werden.</li>
</ul>
<p>Wenn ihr auf dem Laufenden sein wollt: Folgt mir einfach auf Twitter und Facebook und schaut regelmässig auf schweizweit.net vorbei. So verpasst ihr garantiert nichts! ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>18</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein paar Zahlen</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/04/28/ein-paar-zahlen/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/04/28/ein-paar-zahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 09:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=6312</guid>
		<description><![CDATA[Eine Woche hat 168 Stunden. Letzte Woche habt ihr mehr als diese 168 Stunden auf schweizweit.net verbracht. Ein neuer Rekord!

213 Stunden, 8 Minuten und 38 Sekunden. So viel Zeit habt ihr in der letzten Woche (vom 19. bis 25. April 2010) auf schweizweit.net verbracht. Herzlichen Dank dafür!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Eine Woche hat 168 Stunden. Letzte Woche habt ihr mehr als diese 168 Stunden auf schweizweit.net verbracht. Ein neuer Rekord!</p>
<p><strong>213 Stunden, 8 Minuten und 38 Sekunden. So viel Zeit habt ihr in der letzten Woche (vom 19. bis 25. April 2010) auf schweizweit.net verbracht. Herzlichen Dank dafür!</strong></p>
<p>Heute will ich mal aufzeigen, wie sich diese vielen Stunden aufteilen. Vielleicht interessiert sich ja der eine oder andere Zahlenfreak unter euch dafür. ;-)</p>
<p>Zumindest zeigt mir die Statistik früherer, ähnlicher &#8220;Zahlen-Artikel&#8221;, dass diese Beiträge besonders intensiv gelesen (und studiert) werden.</p>
<p>Um euch diese über 213 Stunden vorzustellen, ein paar Vergleiche:</p>
<ul>
<li>213 Stunden entsprechen 8.9 Tage mit je 24 Stunden. So lange hättet ihr &#8211; einer nach dem anderen &#8211; benötigt, um schweizweit.net zu besuchen. Glücklicherweise können auch mehrere Leser gleichzeitig hier herumsurfen, sonst hätte die Zeit gar nicht gereicht. :)</li>
<li>213 Stunden entsprechen (bei einer Wochenarbeitszeit von 41 Stunden) mehr als einem ganzen Monat voller Arbeit.</li>
<li>213 Stunden entsprechen der Zeit, welche wir pro Monat schlafend verbringen (falls wir 7 Stunden pro Nacht schlafen)</li>
</ul>
<h3>Aus der Statistik</h3>
<p>Auch wenn ihr eigentlich aus 39 Länder kommt: Die meiste Zeit haben Besucher aus der Schweiz hier verbracht: Über 200 Stunden, beziehungsweise 94%.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 448px">
	<a href="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/zahlen213.jpg"><img class=" " src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/zahlen213.jpg" alt="" width="448" height="288" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Auf das Bild klicken, um es zu vergrössern</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p>Dahinter folgen mit grossem Abstand Deutschland und Österreich.</p>
<p>Interessant auch die Frage, wie ihr auf schweizweit.net gelangt seid: Insgesamt über 103 Quellen / Wege.</p>
<p>Die meisten von euch wählten den <strong>direkten Weg</strong> und gaben einfach über die Tastatur schweizweit.net in die Adresszeile des Browsers ein. Auf diese Weise habt ihr 104 Stunden und 20 Minuten hier auf dem Blog verbracht.</p>
<p>Dahinter folgen jene, welche <strong>über Links</strong> auf schweizweit.net kamen. Die nächste Liste zeigt ein paar Beispiele und in den Klammern die Anzahl Stunden und Minuten, welche über die entsprechenden Webseiten generiert wurden:</p>
<ul>
<li><a href="http://facebook.com">facebook.com</a> (01:26)</li>
<li><a href="http://twitter.com">twitter.com</a> (00:47)</li>
<li><a href="http://bahnonline.ch">bahnonline.ch</a> (00:45)</li>
<li><a href="http://zitig.ch">zitig.ch</a> (00:35)</li>
<li><a href="http://zug-und-eisenbahn.blogspot.com">zug-und-eisenbahn.blogspot.com</a> (00:27)</li>
<li><a href="http://bundesnachrichtendienst.ch">bundesnachrichtendienst.ch</a> (00:25)</li>
<li><a href="http://tinus-welt.blogspot.com">tinus-welt.blogspot.com</a> (00:17)</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org">de.wikipedia.org</a> (00:13)</li>
<li><a href="http://tkkg.ch">tkkg.ch</a> (00:11)</li>
</ul>
<p>Es ist interessant zu sehen, wo ich überall verlinkt werde.</p>
<p>Kommen wir nun zur Frage, wie sich die <strong>213 Stunden auf die einzelnen Artikel verteilen</strong>. Am meisten Besuchszeit erhält natürlich die <strong>Startseite</strong> (inkl. &#8220;not set&#8221; / undefinierbar): <strong>142 Stunden und 13 Minuten</strong>. Immerhin fast sechs volle Tage.</p>
<p>Danach folgen &#8220;<a href="http://schweizweit.net/top10/">Die 10 beliebtesten Artikel auf schweizweit.net</a>&#8221; mit einer Besuchszeit von <strong>17 Stunden und 55 Minuten</strong> innerhalb der letzten Woche. Diese Seite werde ich in den nächsten Tagen noch ein wenig auf den neusten Stand bringen.</p>
<p>Meine Trigami-Review <a href="http://schweizweit.net/2010/04/18/iphone-app-unterwegs-gunstig-telefonieren/">&#8220;iPhone-App: Unterwegs günstig telefonieren&#8221;</a> folgt dann mit <strong>14:02 Stunden</strong>. Dahinter mit grossem Abstand <a href="http://schweizweit.net/2010/04/22/eyjafjallajokull-goldgrube-fur-die-sbb/">&#8220;Eyjafjallajökull: Goldgrube für die SBB&#8221;</a> mit <strong>04:13</strong> und <a href="http://schweizweit.net/2010/04/20/wann-kommt-das-halbtax-aufs-iphone/">&#8220;Wann kommt das Halbtax aufs iPhone?&#8221;</a> mit <strong>03:50 Stunden</strong>.</p>
<p><em>By the way: So sehr, wie ich im Eyjafjallajökull-Artikel dachte, hat die SBB dann schlussendlich doch nicht vom Vulkan profitiert. Der Begriff &#8220;Goldgrube&#8221; ist im Nachhinein gesehen also nicht ganz zutreffend.</em></p>
<p>Soweit ein paar Zahlen zur aktuellen schweizweit.net-Besucherstatistik. Es freut mich, dass ihr so rege hier vorbei schaut!</p>
<p>Bei Fragen und Anregungen könnt ihr mich jederzeit <a href="http://schweizweit.net/kontakt/">kontaktieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Creative Commons-Lizenz bei schweizweit.net</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/03/16/creative-commons-lizenz-bei-schweizweit-net/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/03/16/creative-commons-lizenz-bei-schweizweit-net/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 10:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[creative commons]]></category>
		<category><![CDATA[lizenz]]></category>

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		<description><![CDATA[schweizweit.net untersteht jetzt einer Creative Commons-Lizenz. Das heisst: Ihr dürft die Artikel selber weiterverwenden. Unter bestimmten Bedingungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>&#8220;Darf ich einen Teil deines Artikels verwenden?&#8221; Diese Frage wurde mir schon oft gestellt. Lange war ich zögerlich, wenn es darum ging, einzelne Texte auch für andere Publikationen frei zu geben. Das hat sich jetzt geändert. Wer möchte, kann die Texte von schweizweit.net weiterverwenden. Unter bestimmten Bedingungen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Creative Commons iPhone Wallpaper 2 von dgermony bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/dgermony/808766644/"><img class="aligncenter" src="http://farm2.static.flickr.com/1299/808766644_a56d68f0fe.jpg" alt="Creative Commons iPhone Wallpaper 2" width="320" height="480" /></a></p>
<h3>Was ist Creative Commons?</h3>
<p>Mein Blog <strong>schweizweit.net</strong> untersteht einer <strong>Creative Commons-Lizenz</strong>. Das ist eine spezielle Art von Urheberrecht. Dank CC-Lizenzen können Autoren der Öffentlichkeit gewisse Nutzungsrechte an ihren Texten einräumen.</p>
<p>Die Idee und das Prinzip von Creative Commons wurden 2001 in den USA entwickelt. Dies geschah hauptsächlich unter der Leitung von Lawrence Lessig, Rechtsprofessor an der Stanford Law School.</p>
<p>Den traditionellen eher restriktiven Urheberrechten wird durch Creative Commons ein Modell gegenüber gestellt, das sich an den Grundwerten von Offenheit und Teilhabe orientiert.</p>
<p>Mir gefällt diese Idee, und deshalb setze ich sie auch hier auf schweizweit.net ein.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Cb_7hZGaxm8">http://www.youtube.com/watch?v=Cb_7hZGaxm8</a></p>
<p><em><span style="font-size: xx-small;">(Untertitel des Videos kann nach dem Start auf deutsch geändert werden: Auf den nach oben zeigenden Pfeil klicken, danach auf das cc-Symbol und auf &#8220;German&#8221;)</span></em></p>
<h3>Hintergrund</h3>
<p>Hin und wieder kamen Leute auf mich zu und wollten wissen, ob sie Artikel von mir (oder Auszüge davon) auf ihrem Blog verwenden dürfen.</p>
<p>Bisher hatte ich in dieser Sache keine klare Linie. Mal erlaubte ich es, mal nicht.</p>
<p>Jetzt entschied ich mich, eine einheitliche Regelung einzuführen und präsentiere euch diese nun.</p>
<h3>Was ist erlaubt?</h3>
<p>Wenn ihr nach unten scrollt, findet ihr ganz am Ende der Website folgenden Hinweis:</p>
<blockquote><p>schweizweit.net von Andreas Hobi steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/ch/">Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 Schweiz Lizenz</a>.<br />
Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter <a href="http://schweizweit.net/lizenz/">http://schweizweit.net/lizenz/</a> erhalten.</p></blockquote>
<p>Das tönt jetzt ganz schön kryptisch. Ausgeschrieben heisst das:</p>
<p><strong>IHR DÜRFT</strong></p>
<ul>
<li> meine Artikel vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen</li>
<li> Bearbeitungen der Artikel anfertigen</li>
</ul>
<p><strong>ZU DEN FOLGENDEN BEDINGUNGEN</strong></p>
<ul>
<li> <strong>Namensnennung:</strong> Ihr müsst den Namen &#8220;Andreas Hobi&#8221; genau so und ohne Abänderung nennen. Der Begriff &#8220;Andreas Hobi&#8221; muss mit meinem Blog verlinkt werden. Es darf nicht der Eindruck entstehen, ich würde durch die Nutzung des Werkes entlöhnt.</li>
<li> <strong>Keine kommerzielle Nutzung:</strong> Dieses Werk darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Ausnahmen werden auf <a href="http://schweizweit.net/lizenz/">schweizweit.net/lizenz/</a> bewilligt.</li>
<li> <strong>Weitergabe unter gleichen Bedingungen:</strong> Wenn ihr Artikel von mir bearbeitet oder in einer anderen Weise umgestaltet, verändert oder als Grundlage für neue Texte verwendet, dürft ihr das neu entstandene Werk nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch oder vergleichbar sind.</li>
</ul>
<p><strong>VERZICHTSERKLÄRUNG</strong></p>
<ul>
<li> Jede der oben genannten Bedingungen kann aufgehoben werden, sofern Ihr meine ausdrückliche Einwilligung dazu erhaltet.</li>
</ul>
<p>Bei Fragen oder Unklarheiten könnt ihr euch via <a href="http://schweizweit.net/lizenz/">schweizweit.net/lizenz/</a> an mich wenden.</p>
<p>Die ganzen Lizenzbedingungen in Juristen-Deutsch findet ihr übrigens unter <a href="http://schweizweit.net/lizenztext/">schweizweit.net/lizenztext/</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><em><span style="font-size: xx-small;">Teile dieses Artikels entstammen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons">Wikipedia</a> und sind unter der Lizenz „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Lizenzbestimmungen_Creative_Commons_Attribution-ShareAlike_3.0_Unported/DEED">Creative Commons Attribution/Share Alike</a>“ verfügbar.</span></em></p>
<p style="text-align: right;"><em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) dgermony (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leumunds Browser-ABC</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/03/04/leumunds-browser-abc/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[abc]]></category>
		<category><![CDATA[andreas hobi]]></category>
		<category><![CDATA[browser]]></category>
		<category><![CDATA[christian leu]]></category>
		<category><![CDATA[leumund]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kommt raus, wenn man alle Buchstaben von A - Z der Reihe nach in den Browser eintippt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Einen interessanten Vorschlag hat der Leumund <a href="http://leumund.ch/browser-abc-008247">kürzlich gebracht</a>: Jedes Mal, wenn man im Internetbrowser eine Adresse eingeben möchte, schlägt der einem eine Seite vor. Und zwar genau die Seite, welche mit dem eingegebenen Buchstaben beginnt und in der Vergangenheit am meisten aufgerufen wurde. Nun könnte man &#8211; so Christian Leu &#8211; eine Liste online stellen mit allen Vorschlägen von A bis Z.</p>
<p>Viele CH-Blogger haben dies bereits getan. Heute folgt mein Beitrag. Auf gehts:</p>
<p><a href="http://analytics.google.com/"><strong>A</strong>nalytics.google.com</a> (Google Analytics, ein Besucherzähler)<br />
<a href="http://basicthinking.de"><strong>B</strong>asicthinking.de</a> (Mehrheitlich ein Tech-Blog)<br />
<a href="http://crazyegg.com"><strong>C</strong>razyegg.com</a> (Programm, um Heatmaps und dergleichen zu erstellen)<br />
<a href="http://dasmagazin.ch"><strong>D</strong>asmagazin.ch</a> (immer wieder interessante Texte, vorallem von Michèle Roten)<br />
<a href="http://elance.com"><strong>E</strong>lance.com</a> (um Arbeiten auszulagern; mein Blog-Logo stammt von dort)<br />
<a href="http://facebook.com"><strong>F</strong>acebook.com</a> (Hier kann man sich mit anderen austauschen)<br />
<a href="http://google.ch"><strong>G</strong>oogle.ch</a> (Bekannte Suchmaschine)<br />
<a href="http://Howstuffworks.com"><strong>H</strong>owstuffworks.com</a> (Hier kann man viel lernen)<br />
<a href="http://images.google.com"><strong>I</strong>mages.google.com</a> (Bildersuche)<br />
<a href="http://jimdo.com"><strong>J</strong>imdo.com</a> (Meine private Homepage, die ich selten update, befindet sich hier)<br />
<a href="http://Karrierebibel.de"><strong>K</strong>arrierebibel.de</a> (Hier habe ich schon lange nicht mehr vorbeigeschaut)<br />
<a href="http://Linkedin.com"><strong>L</strong>inkedin.com</a> (Berufliches Netzwerk)<br />
<a href="http://Mail.google.com"><strong>M</strong>ail.google.com</a> (Mein Mailprogramm; in meinen Augen das weltbeste)<br />
<a href="http://Netzwertig.com"><strong>N</strong>etzwertig.com</a> (Blog über Web 2.0-Themen)<br />
<a href="http://Orientimpress.net"><strong>O</strong>rientimpress.net</a> (Toller Blog über die Asien-Reise zweier Blogger / Journalisten)<br />
<a href="http://Piper.sbb.ch"><strong>P</strong>iper.sbb.ch</a> (Hier sehe ich, wie ich arbeiten muss)<br />
<a href="http://Quicksprout.com"><strong>Q</strong>uicksprout.com</a> (Blog eines Unternehmers)<br />
<a href="http://raiffeisendirect.ch"><strong>R</strong>aiffeisendirect.ch</a> (Mein E-Banking)<br />
<a href="http://schweizweit.net"><strong>S</strong>chweizweit.net</a> (Was denn sonst ;-)<br />
<a href="http://tweet-u-later.com"><strong>T</strong>weet-u-later.com</a> (Tweets auf eine bestimmte Zeit terminieren)<br />
<a href="http://Unstructure.org"><strong>U</strong>nstructure.org</a> (Eine Diskussionsplattform)<br />
<a href="http://Voev.ch"><strong>V</strong>oev.ch</a> (Verband öffentlicher Verkehr)<br />
<a href="http://Wikipedia.org"><strong>W</strong>ikipedia.org</a> (Online-Lexikon)<br />
<a href="http://Xing.com"><strong>X</strong>ing.com</a> (Berufliches Netzwerk)<br />
<a href="http://Youtube.com"><strong>Y</strong>outube.com</a> (Video-Seite)<br />
<a href="http://zvv.ch"><strong>Z</strong>vv.ch</a> (Zürcher Verkehrsverbund)</p>
<p>Und wie schaut euer Browser-ABC aus?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Red Bull: Der Shot der Flügel verleiht</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/02/19/red-bull-der-shot-der-flugel-verleiht/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[energie]]></category>
		<category><![CDATA[energy drink]]></category>
		<category><![CDATA[energy shot]]></category>
		<category><![CDATA[red bull]]></category>

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		<description><![CDATA[[Trigami-Review] Meine Arbeitskolleginen und Arbeitskollegen können es bestätigen: Wann immer ich vor 09:00 Uhr zur Arbeit erscheine(n muss), ist so ziemlich das Erste, was ich in die Hand nehme, ein Red Bull. Ich bin alles andere als ein Frühaufsteher und von der Definition her eher eine Eule als eine Lerche. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>[<a rel="nofollow" href="http://www.trigami.com/?blog=http://schweizweit.net" target="_blank">Trigami-Review</a>]<script src="http://s.trigami.com/284096s.js" type="text/javascript"></script></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/RB_EShot_Packshot.png" alt="" width="109" height="300" /></p>
<p><em>Meine Arbeitskolleginen und Arbeitskollegen können es bestätigen: Wann immer ich vor 09:00 Uhr zur Arbeit erscheine(n muss), ist so ziemlich das Erste, was ich in die Hand nehme, ein Red Bull.</em></p>
<p>Ich bin alles andere als ein Frühaufsteher und von der Definition her <a href="http://www.stern.de/schlaf/ueberblick/schlaftypen-von-eulen-und-lerchen-636958.html" rel="nofollow" >eher eine Eule als eine Lerche</a>. Sprich: Ich habe absolut keine Probleme damit, bis in alle Nacht hinein zu arbeiten (am liebsten sind mir die allerletzten Touren, die über Mitternacht hinausgehen), aber ich stehe ungern sehr früh auf. Touren vor Mittag sind mir ein Gräuel.</p>
<p>Was mache ich also, damit ich trotzdem innert Minuten voller Energie bin? Ich steuere &#8211; im Depot angekommen &#8211; schlaftrunken den Getränkeautomat an und lasse eine Dose dieses Taurin-Koffein-Glucuronolacton-Saccharose-Glukose-Drinks raus. Und innert Minuten bin ich fit wie ein Turnschuh.</p>
<p>Nun hat die Firma <a rel="nofollow" href="http://www.redbull.ch">Red Bull</a> ihre Produktpalette erweitert. Schon länger gibt es die Sugarfree-Version und jene mit Cola, neu ist auch der Energy Shot aus dem gleichen Hause erhältlich. Und um diesen Shot zu testen, hat mir Red Bull gleich eine ganze Monatspackung nach Hause geschickt.</p>
<p>Hier folgen nun meine Erfahrungen.</p>
<h3>Der Red Bull Energy Shot: Klein, aber oho</h3>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Red Bull Energy Shot" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/DSC00971-1.jpg" alt="" width="451" height="602" /><br />
Bild: Klein ist er, der Energy Shot. So passt er in jede Tasche und jeden Sack.</p>
<p>&#8220;Weniger Flüssigkeit, weniger Platz, weniger Kalorien. Aber genau so viel Energie wie sein grosser Bruder.&#8221; Das verspricht der Hersteller des neuen Getränks.</p>
<p>Die ersten drei Punkte glaubte ich sofort. Doch beim Punkt &#8220;genau so viel Energie&#8221; war ich vor dem Test skeptisch. &#8220;Kann dieses kleine Ding wirklich genau so gut wirken wie eine Dose Red Bull?&#8221;, fragte ich mich.</p>
<p>Und auch eine Mitarbeiterin nahm den Drink nicht ganz so ernst, als sie ihn zum ersten Mal sah: <em>&#8220;Machst du jetzt einen sanften Entzug? Von Tag zu Tag eine kleinere Dosis?&#8221;</em> Auch wenn sie dies eher als Spass meinte; vermutlich glaubte auch sie nicht wirklich daran, dass dieses unscheinbare Ding eine gleich grosse Wirkung hat wie meine bisherigen Start-in-den-Tag-Getränke.</p>
<p>Rasch durfte ich dann aber erfreut feststellen: Der Kleine wirkt tatsächlich. Und wie er wirkt! Er steht seinem grossen Bruder in nichts nach.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Red Bull Energy Shot" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/DSC00969er-1.jpg" alt="" width="458" height="610" /><br />
Bild: Ein Energy Shot enthält genau so viel Koffein wie eine Tasse Kaffee.</p>
<p>Hinzu kommt, dass man den Energy Shot viel rascher getrunken hat als eine handelsübliche Dose Red Bull. Ein Schluck, und die Energie ist da. Sollte ich also mal zu knapp zur Arbeit kommen, reicht es auf alle Fälle immer für einen Shot, wo für die Dose vielleicht keine Zeit mehr blieb.</p>
<h3>Der pflegeleichtere Bulle</h3>
<p>Zu den bereits genannten Vorteilen kommt noch hinzu, dass der Energy Shot deutlich pflegeleichter ist als die uns bekannte Dose: <strong>Auf Kohlensäure wurde verzichtet und der Shot ist auch bei Raumtemperatur hervorragend geniessbar.</strong></p>
<p>Es stellt also kein Problem dar, ihn irgendwohin (zum Sport, ins Kino, auf einen Ausflug) mitzunehmen und erst einige Stunden später zu konsumieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich bin dann mal weg…</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/01/21/kreuzfahrt-in-der-karibik-oasis-of-the-seas/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 08:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[bahamas]]></category>
		<category><![CDATA[karibik]]></category>
		<category><![CDATA[kreuzfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[miami]]></category>
		<category><![CDATA[miami beach]]></category>
		<category><![CDATA[nassau]]></category>
		<category><![CDATA[oasis of the seas]]></category>
		<category><![CDATA[royal caribbean]]></category>
		<category><![CDATA[swiss]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nächsten Tage verbringe ich in der Karibik (Oasis of the Seas) und bin deshalb nicht erreichbar. Alle Infos in diesem Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="Oasis of the Seas - Royal Caribbean von Nick Hobgood bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/globalvoyager/4160120426/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2595/4160120426_c13581a3c2.jpg" alt="Oasis of the Seas - Royal Caribbean" width="500" height="375" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Nick Hobgood (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
<p>Wer mir auf <a href="http://www.facebook.com/andreashobi">Facebook</a> oder <a href="http://twitter.com/andreashobi">Twitter</a> folgt, weiss es vielleicht schon. Allen anderen teile ich es jetzt mit, so dass sich niemand über fehlende Antworten wundert: <strong>Die nächsten zehn bis zwölf Tage bin ich nicht erreichbar.</strong></p>
<p>Morgen Mittag nehme ich zusammen mit der Freundin den Swiss Flug LX64 nach Miami. Dort bleiben wir dann eine Nacht (bei Tiefsttemperaturen von 21° und Höchsttemperaturen von 28°C, traumhaft!), bevor es dann am Samstagnachmittag mit rund 5&#8217;400 anderen Gästen auf die <a href="http://www.focus.de/reisen/kreuzfahrt/oasis-of-the-seas-schwimmende-kleinstadt-mit-park_aid_458705.html">Oasis of the Seas</a> geht.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xzTvDKIhxaA">http://www.youtube.com/watch?v=xzTvDKIhxaA</a></p>
</p>
<p>Eine Woche kurven wir dann ein wenig in der Karibik herum mit Stopp in Charlotte Amalie (St. Thomas), Philipsburg (St. Maarten / Niederländische Antillen) und Nassau (Bahamas).</p>
<p>Ab <strong>1. Februar sollte ich dann wieder erreichbar</strong> sein. Falls sich viele Mails angehäuft haben, könnte es unter Umständen einfach eine Weile dauern, bis ich allen zurück schreiben kann.</p>
<p>Was den Lesestoff hier auf <strong>schweizweit.net</strong> betrifft, habe ich vorgesorgt. Die Artikel für die nächste Woche und den 2. Februar habe ich bereits in den letzten Tagen erstellt. Die Beiträge werden dann <strong>automatisch an den jeweiligen Tagen freigeschaltet</strong>. Und wer möchte, kann mir auf <a href="http://twitter.com/andreashobi">Twitter</a> folgen und sieht dort (dank tweet-u-later.com), was man auf einem so grossen Schiff alles anstellen kann. Wobei diese tweet-u-later-Aktion eigentlich mehr als Gag zu verstehen ist. :) Aber vielleicht interessiert sich ja der eine oder andere von euch dafür. Die automatisch erstellten Tweets und Links drehen sich vor allem um die zahlreichen Attraktionen und Besonderheiten des Schiffs und die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung auf einem Dampfer, der (Passagiere und Crew zusammengezählt) für rund 8&#8217;000 Menschen Platz hat. Es könnte also durchaus interessant sein, sich das mal auf <a href="http://twitter.com/andreashobi">twitter.com/andreashobi </a>anzuschauen.</p>
<p>Also dann; habt &#8216;ne schöne Zeit und bis bald! ;-)</p>
<p><em>PS: Die Fotos unserer Reise veröffentliche ich einige Tage nach unserer Rückkehr auf meinem Flickr-Account oder auszugsweise vielleicht auch auf schweizweit.net.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehr schweizweit.net ab 2010!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/29/mehr-schweizweit-net-ab-2010/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2009/12/29/mehr-schweizweit-net-ab-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 09:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[abonnement]]></category>
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		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[feeburner]]></category>
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		<category><![CDATA[rss]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab 2010 gibt es für RSS- und Email-Abonnenten noch mehr Artikel. Jetzt rasch anmelden lohnt sich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="2010 Letterpress Calendar von Sarah Parrott bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/thingsarebetterwithaparrott/3992897491/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2478/3992897491_8eab5bd85d.jpg" alt="2010 Letterpress Calendar" width="500" height="333" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Sarah Parrott (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
<p>Täglich verzeichnet schweizweit.net über 1&#8217;500 Seitenzugriffe. <strong>Das ist eine ganze Menge! </strong>Dafür möchte ich allen Lesern danken. Die Auswertung meiner Besucherstatistiken mit <a href="http://www.google.com/analytics/">Google Analytics</a> zeigt mir, dass viele von euch den Blog regelmässig <em>&#8220;von Hand&#8221;</em> aufrufen. Will heissen: Ihr gebt in der Adresszeile eures Internetbrowsers (<a href="http://www.eggdrop.ch/noie/">Internet Explorer</a>, <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/">Firefox</a>, <a href="http://www.apple.com/de/safari/">Safari</a>) die Adresse <a href="http://schweizweit.net">http://schweizweit.net</a> ein und schaut, ob es etwas neues zu lesen gibt.</p>
<p>Immer mehr von euch aber merken, dass es noch <strong>bedeutend einfachere Möglichkeiten</strong> gibt, bei schweizweit.net stets auf dem neusten Stand zu sein. Damit meine ich den <a href="http://feeds2.feedburner.com/schweizweit">RSS-Feed</a> und das <a href="http://feedburner.google.com/fb/a/mailverify?uri=schweizweit&amp;loc=de_DE">Email-Abo</a>.</p>
<p>In diesem Artikel will ich euch zuerst erklären, was ihr unter diesen Begriffen verstehen könnt und danach werdet ihr erfahren, <strong>welche Vorteile ihr erhaltet</strong>, wenn ihr schweizweit.net abonniert. So erhaltet ihr zum Beispiel ab Jahreswechsel &#8211; also ab Januar 2010 &#8211; <strong>Zugriff auf Artikel, die nur die RSS-Feed- und Email-Abonnenten lesen können</strong>. Normale Besucher, welche den Blog &#8220;von Hand&#8221; aufrufen, sehen diese Artikel nicht.</p>
<p><strong>Es lohnt sich also</strong>, diesen Artikel bis zum Ende durch zu lesen. :)</p>
<h3>RSS-Feed</h3>
<p>Dieses Video erklärt in zweieinhalb Minuten ganz gut, was man unter dem Begriff &#8220;RSS&#8221; verstehen kann:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=uNRA4Ds7hbo">http://www.youtube.com/watch?v=uNRA4Ds7hbo</a></p>
</p>
<p>Es gibt viele RSS-Reader, die jeder absolut kostenlos benutzen kann. Meine Empfehlung für euch: <a href="http://reader.google.com/">Google Reader</a> (für PC und Mac) und <a href="http://www.surfgarden.de/blog/2009-01/byline-synct-mit-google-reader-am-iphone/">Byline</a> (für <a href="http://www.apple.com/de/iphone/">iPhone</a>).</p>
<p>Damit habt ihr überall und jederzeit <strong>Zugriff auf eure Lieblings-Blogs</strong>.</p>
<p>Noch unsicher, ob das etwas für euch wäre? Dann probiert es doch einfach mal eine Woche lang aus. Meldet euch beim <a href="http://reader.google.com/">Google Reader</a> an, abonniert ein paar Blogs und schaut, wie es euch gefällt. <strong>Kostet nichts und der zeitliche Aufwand ist minim.</strong> Wenn es euch nicht zusagt, könnt ihr es dann immer noch sein lassen. Aber ich wette fast mit euch, dass ihr dann nicht mehr davon los kommt! ;-)</p>
<p>Genau so, wie die rund <strong>640 anderen Leser</strong>, welche schweizweit.net als RSS-Feed abonniert haben. <a href="http://feeds2.feedburner.com/schweizweit">Jetzt gleich abonnieren!</a></p>
<h3>Email-Abo</h3>
<p>Grundsätzlich basiert das Email-Abo von schweizweit.net auch auf der RSS-Technologie. Mit einem entscheidenden Unterschied: Ihr braucht keinen speziellen RSS-Reader, sondern die einzelnen Artikel kommen <strong>direkt in euren Mail-Briefkasten</strong>.</p>
<p>Das Besondere daran: Weil die verschiedenen Artikel gleich schon fixfertig formatiert, mit dem ganzen Text und allen Bildern als Email verschickt werden, braucht ihr <strong>nicht mehr auf schweizweit.net vorbei zu schauen</strong>. Und ihr erhaltet nur dann ein Email, wenn ein neuer Artikel geschrieben wurde. Bequemer geht es doch nicht, oder?</p>
<p>Natürlich gebe ich eure Email-Adresse nicht an Dritte weiter und verkaufe sie auch nicht an irgendwelche Firmen. Der Email-Versand wird von <a href="http://feedburner.google.com/">Feedburner</a> durchgeführt, welches ein Unternehmen von <a href="http://www.google.com/corporate/">Google</a> ist. Das Email-Abo ist also <strong>vollkommen sicher</strong>.</p>
<p>Bis zum heutigen Tag haben <strong>bereits schon 121 Personen</strong> das Email-Abo gewählt. Und es werden immer mehr! <a href="http://feedburner.google.com/fb/a/mailverify?uri=schweizweit&amp;loc=de_DE">Jetzt gleich abonnieren!</a></p>
<h3>Zusätzliche Artikel dank RSS und Email-Abo</h3>
<p>Das Beste kommt &#8211; wie immer &#8211; am Schluss: Als RSS- oder Email-Abonnenten <strong>profitiert ihr ab 2010 von zusätzlichen Artikeln</strong>, welche nur ihr lesen könnt.</p>
<p>Diese exklusiven Artikel erscheinen <strong>weder auf der Startseite von schweizweit.net, noch auf einer der Kategorien- oder Archiv-Seiten</strong>, sondern ausschliesslich in eurem RSS-Reader oder als Email.</p>
<p>Als Abonnenten erhaltet ihr in unregelmässigen Abständen zusätzliche Beiträge im Stil der von euch so gern gelesenen schweizweit.net-Artikel. :)</p>
<p>Ich sage nur: <strong>&#8220;Jetzt zuschlagen!&#8221;</strong> Denn bereits innerhalb der nächsten 36 Stunden wird der erste dieser exklusiven Artikel veröffentlicht. <strong>Es lohnt sich also, schnell zu sein.</strong> Deshalb hier nochmals die Links zum <a href="http://feeds2.feedburner.com/schweizweit">RSS-Feed</a> und zum <a href="http://feedburner.google.com/fb/a/mailverify?uri=schweizweit&amp;loc=de_DE">Email-Abo</a>.</p>
<h3>Aber das ist noch nicht alles!</h3>
<p>Ihr habt immer noch nicht genug? Freut mich! Natürlich gibt es auch noch weitere Orte, an denen ihr <strong>&#8220;mehr schweizweit.net&#8221;</strong> erhaltet.</p>
<p>So zum Beispiel die <a href="http://www.facebook.com/schweizweit.net">schweizweit.net Fan-Gruppe auf Facebook</a>. Über 80 Mitglieder warten dort darauf, dass auch hier beitretet, mitdiskutiert und Inhalte hochlädt. Ob <strong>Fotos</strong>, <strong>Videos</strong> oder <strong>Meinungen</strong>, alles ist willkommen! Und natürlich erhaltet ihr dort auch immer wieder kleine Infohäppchen zu Themen des öffentlichen Verkehrs. Links zu Youtube-Videos, Medienartikeln, tollen Bildern und vielem mehr.</p>
<p>Oder aber ihr folgt <a href="http://twitter.com/andreashobi">meinem Gezwitscher auf twitter.com</a>. Auch dort erwarten euch zahlreiche <strong>Kurznachrichten</strong>, <strong>Links</strong> und <strong>Hintergrundinfos</strong> zu meiner Person und schweizweit.net. Bereits habe ich dort <strong>über 2&#8217;000 Kurznachrichten</strong> geschrieben, welche momentan täglich <strong>von 182 Personen gelesen</strong> werden.</p>
<p><strong>Noch Fragen?</strong> Dann ist mein jüngstes &#8220;Baby&#8221; das Richtige für euch. <a href="http://www.formspring.me/andreashobi">Auf Formspring.me</a> beantworte ich eure Fragen, die ihr gerne auch anonym stellen dürft. Egal, ob es sich dabei um mich, um meinen Blog, um den öffentlichen Verkehr oder etwas völlig anderes handelt: Ich werde so viele Fragen wie möglich beantworten! Es spielt keine Rolle, ob eure Fragen philosophisch, verrückt, rhetorisch oder alles miteinander sind. ;-)</p>
<p>So, und zum Schluss nochmals die <strong>Zusammenfassung</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="http://feeds2.feedburner.com/schweizweit">RSS-Feed</a> (mit zusätzlichen Artikeln!)</li>
<li><a href="http://feedburner.google.com/fb/a/mailverify?uri=schweizweit&amp;loc=de_DE">Email-Abo</a> (mit zusätzlichen Artikeln!)</li>
<li><a href="http://www.facebook.com/schweizweit.net">Facebook-Gruppe</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/andreashobi">Twitter-Account</a></li>
<li><a href="http://www.formspring.me/andreashobi">Formspring</a></li>
</ul>
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		<title>Frohe Weihnachten!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 07:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>

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		<description><![CDATA[Frohe Weihnachten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Weihnachten" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/weihnachtenaufschweizweit-1.jpg" alt="" width="521" height="347" /></p>
<p>An dieser Stelle wünsche ich allen Leserinnen und Lesern von schweizweit.net, allen SBB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern (vorallem jenen, welche mich in diesem Jahr unterstützt haben) <strong>Frohe Weihnachten!</strong> Geniesst die ruhigen, besinnlichen Tage und die Zeit mit eurer Familie und den Freunden.</p>
<p><strong></strong></p>
<p>Ein grosses Dankeschön jenen drei Personen, welche mir von Bern aus Weihnachtskarten per Post zukommen liessen. Habe mich riesig über die Post aus dem Wylerpark und der Hochschulstrasse gefreut!</p>
<p>Ich danke euch allen auch ganz herzlich für die tolle Unterstützung und die Treue im Jahr 2009, für die über 6&#8217;624 Kommentare und die zahlreichen Emails, die ihr mir geschrieben habt. <strong>Merci vielmol!</strong></p>
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