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	<title>schweizweit.net &#187; ÖV</title>
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	<description>Unterwegs zuhause mit deinem Pendlerblog!</description>
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		<title>Lesenswert: Die 15 besten ÖV-Artikel des Monats Mai</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/05/08/lesenswert-die-15-besten-ov-artikel-des-monats-mai/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 10:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kondukteur]]></category>
		<category><![CDATA[ÖV]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 1'400 Artikel wurden auf schweizweit.net bereits geschrieben. 15 der besten davon werden heute präsentiert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/05/08/lesenswert-die-15-besten-ov-artikel-des-monats-mai/" title="Permanent link to Lesenswert: Die 15 besten ÖV-Artikel des Monats Mai"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/05/6982122430_66b9a5749a_o-190x134.jpg" width="190" height="134" alt="Post image for Lesenswert: Die 15 besten ÖV-Artikel des Monats Mai" /></a>
</p><p>Woche für Woche erscheinen hier auf schweizweit.net neue Artikel. Neu hinzugekommene Leser wissen vielleicht gar nicht, welche interessanten Artikel sie in der Vergangenheit verpasst haben. Deshalb habe ich diesen Rückblick erstellt. <strong>Werfen wir heute also einen Blick auf die interessantesten Mai-Artikel aus den Jahren 2007, 2008, 2009, 2010 und 2011.</strong></p>
<p>Auch für treue Leser meines Blogs dürfte dies sehr interessant sein!</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Reisende von Andreas Hobi bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/7128208405/"><img class="aligncenter" src="http://farm8.staticflickr.com/7249/7128208405_537c4c1939_z.jpg" alt="Reisende" width="640" height="453" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><em><span style="font-size: xx-small;">(Fotos: SBB)</span></em></p>
<h2>Mai 2007</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/05/04/wer-sorgt-fur-sichere-zuge/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Wer sorgt für sichere Züge?</a><br />
Eine Bloggerin stellt fest, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel völlig selbstverständlich benutzt, ohne jeglichen Gedanken an diejenigen Menschen, die ihr die Fahrt ermöglichen. Das nahm ich zum Anlass, einmal verschiedene Berufe aufzuzählen, welche an einer Bahnfahrt beteiligt sind.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2007/05/03/heidi-geissenpeter-gehen-online/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Heidi &amp; Geissenpeter gehen online</a><br />
Bereits im Jahr 2007 gehörte die Heidi-Website von Graubünden Tourismus zu den besten Tourismus-Websites der Schweiz. (Zumindest, wenn man mich fragt.) Und auch heute noch lohnt es sich, dort vorbei zu schauen und dem Bündnerland einen Besuch abzustatten. ;-)</p>
<h2>Mai 2008</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/05/28/schwarzfahren-endet-im-desaster/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Schwarzfahren endet im Desaster</a><br />
Ein Schwarzfahrer wird erwischt und gibt falsche Personalien an. Was er nicht weiss: Auf die Person, für die er sich ausgibt, ist ein Haftbefehl ausgestellt! Köstlich! ;-)</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/05/22/ubergriff-oder-belastigung-im-zug-wie-verhalt-man-sich-richtig/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Übergriff oder Belästigung im Zug: Wie verhält man sich richtig?</a><br />
Ein Übergriff im öffentlichen Verkehr ist zwar sehr unwahrscheinlich (für den einzelnen Reisenden), jedoch nicht ganz unmöglich. Umso wichtiger ist es, dass man für den Ernstfall die wichtigsten Verhaltensregeln kennt.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/05/19/moritz-leuenberger-teil-privatisierung-boersen-gang-sbb-schweizer-bahn/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Teilprivatisierung der SBB: Mehr Geld für den Ausbau des Eisenbahnnetzes</a><br />
Vor einigen Jahren dachte der damalige Verkehrsminister Leuenberger noch über eine Teilprivatisierung der SBB nach. Inzwischen scheint dieses Thema vom Tisch zu sein.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/05/08/unfreundliches-zugpersonal/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Unfreundliches Zugpersonal?</a><br />
Eine Touristin fährt (offenbar irrtümlicherweise) mit einem Zweitklass-Billett in der Ersten Klasse. Als sie dann kontrolliert wird, ist sie nicht begeistert. Es folgt ein Brief des Kundendienstes der SBB.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2008/05/07/weshalb-fahren-so-viele-touristen-in-schweizer-taxis/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Weshalb fahren so viele Touristen in Schweizer Taxis?</a><br />
Ich staune immer wieder, wie viele Touristen &#8211; trotz des hervorragenden öffentlichen Verkehrs der Schweiz &#8211; ein Taxi benutzen. Über die Gründe dafür kann ich nur spekulieren.</p>
<h2>Mai 2009</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/05/29/skandal-bahnler-fahren-bahn/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Skandal: Bähnler fahren Bahn!</a><br />
Offenbar hatte ein Tagesanzeiger-Journalist gerade eine Schreibblockade und auf der Suche nach einem interessanten Thema stiess er auf Bähnler, die Bahn fahren. &#8220;Skandal!&#8221;, meinte er und veröffentlichte einen blödsinnigen Artikel.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2009/05/14/swiss-cargotube-die-swissmetro-fur-guter/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Swiss CargoTube: Die Swissmetro für Güter</a><br />
Heute werden Güter in erster Linie auf Strasse, Schiene, Wasser oder Luft transportiert. Zukünftig soll dies auch unter der Erde möglich sein. Zumindest wenn es nach der Idee hinter der Swiss CargoTube geht.</p>
<h2>Mai 2010</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/05/25/wer-findet-die-fehler/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Wer findet die Fehler?</a><br />
Im Mai 2010 hatte ich für euch einen ganz besonderen Artikel online gestellt. Zusammen mit rillz.com erstellte ich ein Fehlersuchbild. Findest du die 5 Fehler?</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/05/20/verwaltungsrat_verheiratet_sucht/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Verwaltungsrat, verheiratet, sucht…</a><br />
Mich erstaunt es, dass jemand Zeit hat für 13 Verwaltungsrats-Mandate. Und dass man für jedes einzelne Mandat mehr verdient als andere für einen 100%-Job. Aber gewisse Dinge muss man ja nicht verstehen…</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/05/11/schwarzfahrer-sticht-mit-kuli-auf-kondukteur-ein-will-geisel-nehmen-und%E2%80%A6-wird-freigesprochen/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Schwarzfahrer sticht mit Kuli auf Kondukteur ein, will Geisel nehmen und… wird freigesprochen!</a><br />
Es gibt aber auch abseits von Verwaltungsräten Dinge, die ich wohl einfach nie verstehen werde. Zum Beispiel: Je besoffener und bekiffter du bist, desto mehr wird das Strafmass vor Gericht heruntergesetzt. Mehr dazu in diesem Artikel.</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/05/06/klassenwechsel_sbb_ueberfuellte_zweite_klasse/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Fragen rund um den Klassenwechsel</a><br />
Darf man sich bei überfüllter 2. Klasse in die Erste Klasse setzen? Wird man gebüsst, wenn man durch die Erste Klasse läuft? Kann man im Zug noch einen Klassenwechsel lösen?</p>
<p><a href="http://schweizweit.net/2010/05/04/die-weltweit-beste-reportage-uber-den-gotthard-basistunnel/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Die weltweit beste Reportage über den Gotthard-Basistunnel!</a><br />
Die Bauarbeiten am Gotthard-Basistunnel sind auf gutem Weg. Wer sich über dieses Projekt informieren möchte, dem empfehle ich wärmstens die Videos in diesem Artikel! Besser kann man nicht beschreiben, um was es bei diesem gigantischen Bauvorhaben geht.</p>
<h2>Mai 2011</h2>
<p><a href="http://schweizweit.net/2011/05/31/selbsternannte-usability-expertin-kritisiert-sbb/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Selbsternannte Usability-Expertin kritisiert SBB</a><br />
Vor ziemlich genau einem Jahr ging das neue Design von www.sbb.ch online. Den Mitarbeitern und Kunden gefiel es! Einer selbsternannten Usability-Expertin hingegen nicht. Obwohl ihre eigene Website noch (vom Aussehen her) aus dem Jahre 1995 stammte, hielt sie sich für kompetent genug, die SBB zu kritisieren. Logisch, dass ich dies nicht auf mir sitzen lassen konnte! ;-)</p>
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		<title>Ess- und Trinkverbot im ÖV? Nein danke!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2012/03/01/ess-und-trinkverbot-im-ov-nein-danke/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 08:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kondukteur]]></category>
		<category><![CDATA[ÖV]]></category>
		<category><![CDATA[SBB]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder fordern Leute ein Ess- und Trinkverbot im ÖV. Einige städtische Verkehrsbetriebe haben dies sogar schon umgesetzt. Hier erfahrt ihr, was ich davon halte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://schweizweit.net/2012/03/01/ess-und-trinkverbot-im-ov-nein-danke/" title="Permanent link to Ess- und Trinkverbot im ÖV? Nein danke!"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://schweizweit.net/wp-content/uploads/2012/03/essverbot-190x190.jpg" width="190" height="190" alt="Post image for Ess- und Trinkverbot im ÖV? Nein danke!" /></a>
</p><p>Kürzlich hat die SBB eine <a href="http://www.sbb.ch/entsorgen/">Anti-Littering-Kampagne</a> gestartet. Ziel soll es sein, dass die Fahrgäste ihre Hinterlassenschaften richtig entsorgen. Will heissen: Zeitungen auf die Gepäck- und Hutablagen, kleinere Abfälle in den Abfalleimer im Zug und grosse Abfälle aus dem Zug in den Abfalleimer auf dem Perron oder im Bahnhof. Und selbstverständlich: Keine Abfälle auf den Boden werfen, keine Abfälle einfach auf den Sitzen liegen lassen.</p>
<p>Schade, dass es dafür extra eine Kampagne zum Vorbeugen von Littering braucht. Ein bisschen gesunder Menschenverstand hätte es auch getan. Aber <a href="http://www.ariella-kaeslin.ch/Home.aspx">Ariella Kaeslin</a>, <a href="http://www.djantoine.com/">DJ Antoine</a> und <a href="http://www.chri.info/">Christa Rigozzi</a> werden sich bestimmt über den kleinen Nebenverdienst freuen. ;-)</p>
<p>Eine Frage, die in Zusammenhang mit Littering &#8211; also dem achtlosen Wegwerfen und Liegenlassen von Abfall auf öffentlichem Grund &#8211; immer wieder auftaucht, ist: Wohin mit den Fastfood-Abfällen?</p>
<p><a href="http://www.mcdonalds.ch/de">Mc Donalds</a>, <a href="http://www.burger-king.ch/">Burger King</a>, <a href="http://www.nordsee.com/ch/">Nordsee</a>, <a href="http://www.brezelkoenig.ch/">Brezelkönig</a> und die <a href="http://www.myvideo.ch/watch/7888586">Dönerbude um die Ecke</a>; bei ihnen allen erhält man Ess- und Trinkwaren zum Mitnehmen. Leider landet der Müll dieser Fastfood-Ketten immer wieder in den Zügen der SBB. Dies ist kein Problem, solange er im Abfalleimer liegt. Nicht selten aber wird er achtlos auf den Boden oder die Sitze geworfen, wenn jemand den Zug verlässt. Oder einfach auf den kleinen Tischen liegen gelassen.</p>
<p>So erstaunt es mich dann auch nicht, dass es immer wieder Leute gibt, <a href="http://www.zuonline.ch/artikel_39847.html">die ein Ess- und Trinkverbot in den Zügen der SBB fordern</a>. So, wie es <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wer--im-Tram-Glace--lutscht-wird-gebuesst/story/14950335">einzelne städtische Verkehrsunternehmen</a> &#8211; zu meinem Bedauern &#8211; schon umgesetzt haben.</p>
<p>Vorallem ältere Leute, die mit Fastfood sowieso nichts anfangen können und ihre Mahlzeiten immer noch pünktlich um 7:30, 12:00 und 18:00 Uhr zu Hause zu sich nehmen (oder im Altersheim zu diesen Zeiten gefüttert werden), regen sich über &#8220;diese neue Mode&#8221; auf. Öfters schon wurde ich gefragt, wenn denn die SBB endlich mal ein Verbot &#8220;für dieses Zeugs&#8221; einführe.</p>
<p><strong>Ich persönlich bin ein vehementer Gegner eines Ess- und Trinkverbots in den Zügen der SBB und allgemein im öffentlichen Verkehr!</strong> Wenn ich mit dem Zug unterwegs bin, möchte ich auch etwas essen dürfen. Wenn ich mit dem PostAuto von Chur nach Bellinzona reise, möchte ich auch etwas trinken dürfen.</p>
<p>Und auch die SBB denkt offenbar nicht daran, ein Ess- oder Trinkverbot einzuführen; nur schon alleine dem Tochterunternehmen Elvetino zuliebe.</p>
<p>Der öffentliche Verkehr hat gegenüber dem Individualverkehr ein paar grosse Vorteile: Man kann während der Fahrt arbeiten, schlafen, lesen oder sich mit anderen unterhalten, und <a href="http://schweizweit.net/2012/02/28/was-nichts-kostet-ist-nichts-wert/#utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb">spart dabei erst noch Geld</a>! Und ein weiterer grosser Vorteil: Man kann jederzeit etwas essen und trinken. Sei es nun etwas selber mitgebrachtes oder etwas vom Steward der Elvetino/SBB-Minibar.</p>
<p>Deshalb finde ich es sehr schade, dass einige städtische Verkehrsunternehmen ein solches Verbot einführten und hoffe, dass SBB &amp; Co. dem Druck einiger weniger Kreise nicht nachgeben und uns weiterhin erlauben, in den Verkehrsmitteln zu essen und zu trinken. ;-)</p>
<p><center><script src="http://twtpoll.com/js/ibadge.js" type="text/javascript"></script><br />
<iframe src="http://twtpoll.com/badge/if/?twt=fg5qon&#038;b=1" width="100%" height="400" frameborder="0" scrolling="no" name="twpw_if" id="twpw_if" onLoad="TwtpwFm.registerFrame(this);">Your browser doesn&#8217;t support iFrames :( Vote for this poll <a href="http://twtpoll.com/fg5qon"  title="here" target="_blank">here</a>.</iframe></center></p>
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		<title>Studentin zum Schwarzfahren gezwungen?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/12/01/studentin-zum-schwarzfahren-gezwungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Studentin fährt schwarz und vertritt die Meinung: "Was ich mir nicht leisten kann, nehme ich mir einfach."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="Evasion suisse von [phil h] bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/hi-phi/29320279/"><img class="aligncenter" src="http://farm1.staticflickr.com/23/29320279_70fa557156.jpg" alt="Schweiz Swiss Ticket SBB SNCF Train Zug Ausweis Pass" width="500" height="366" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) [phil h] (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Lustige Menschen gibt es da draussen… Das erlebe ich täglich bei der Arbeit, aber auch privat. Zum Beispiel letzte Woche, als ich in Wien war.</p>
<p>Bereits in der Schweiz löste ich dafür die bei Touristen beliebte <a href="http://www.wien.info/de/reiseinfos/wien-karte">&#8220;Vienna Card&#8221;</a>, welche mir nicht nur zahlreiche Vergünstigungen für Museen und Sehenswürdigkeiten bot, sondern auch eine 72-Stunden-Karte für den (übrigens hervorragenden und vorbildlichen!) öffentlichen Verkehr.</p>
<p>In Wien wird sehr oft eine Kontrolle gemacht. In den fünf Tagen, die wir in Wien weilten, begegneten uns drei mal solche Kontrollteams.</p>
<p>Und so bekam ich dann auch aus der Ferne mit, wie sich ein Schwarzfahrer aus der Sache rausreden wollte. Offenbar hatte er auch eine Vienna Card, die jedoch abgelaufen ist. Seine Begründung: Er habe seinen Wien-Aufenthalt spontan verlängert, weil ihm die Stadt so gefiel, und da sei es doch ganz logisch, dass dann auch seine Wien-Karte entsprechend länger gültig sei; schliesslich lasse er als Tourist ja viel Geld in der Stadt und das müsse den &#8220;Beamten&#8221; ja was wert sein…</p>
<p>Wie gesagt: <strong>Komische Leute gibt es da draussen.</strong> Man muss die Logik dahinter nicht verstehen&#8230; Viele Schwarzfahrer reden so einen Stuss. Auch in unserem Land. Das gilt im Übrigen auch für jene Damen und Herren, die zwar bei der SBB-App ankreuzen, die AGB gelesen und akzeptiert zu haben, bei der Kontrolle dann aber plötzlich anderer Meinung sind und denken, die AGB gelten für sie in diesem Fall nicht. Zum Beispiel, wenn es darum geht, zu einem persönlichen Ticket einen Ausweis vorzuweisen.</p>
<p>Denn schliesslich hat der Fahrgast die Wahl. Er kann sich für ein unpersönliches Ticket entscheiden (Billettautomat, Schalter,) oder für ein persönliches (Online, Smartphone,). Entscheidet er sich für letzteres, ist ein Ausweis Pflicht. Darauf wird der Kunde vor dem ersten Kauf (und teilweise auch danach, zum Beispiel auf dem A4-Onlineticket) hingewiesen.</p>
<p>Aber um diese Ausweispflicht-Fälle soll es hier nicht gehen; die wurden schon auf anderen Medienseiten ausgiebig diskutiert.</p>
<p>Heute will ich mal eure Meinung zu einem Statement hören, welches eine Studentin auf schweizweit.net <a href="http://schweizweit.net/2011/09/12/billettpflicht-sbb-so-viel-kostet-es-ab-dezember-2011/comment-page-1/#comment-43009">machte</a>:</p>
<blockquote><p>und was macht man, wenn man studentin (oder was weiss ich) ist, sehr wenig geld hat (kein stipendium, keine elter oder so die einem finaziell unterstützen können) und sich das zug ticket schlicht und einfach nicht leisten kann, aber man ÖV fahren muss, weil man ja zu seinem arbeitsort kommen muss, der zu weit entfernt ist um mit dem Fahrrad zu gehen, und umziehen geht auch nicht, da man dort keine billige wohnung findet die man sich leisten kann….was macht man dann? dann muss man schwarz fahren</p></blockquote>
<p><strong>Ich finde dies eine heftige Aussage! Und deshalb würde es mich interessieren, ob ich damit alleine in der Gegend stehe und wie ihr es seht.</strong></p>
<p>Klar, der öffentliche Verkehr ist nicht gratis; er kostet, so wie Mobilität allgemein kostet. Und tendenziell wird die Mobilität immer teurer. Auch ein Auto ist alles andere als gratis.</p>
<p>Was mich ein wenig verwundert, ist dabei die Einstellung: <strong>Wenn ich mir etwas nicht leisten kann, nehme ich es mir einfach.</strong></p>
<p>Es gäbe auch so einiges, das ich mir wünschen würde, mir aber nicht leisten kann. Glücklicherweise arbeite ich bei einer Arbeitgeberin, die grundsätzlich sehr gut bezahlt. Und so kann ich mir deutlich mehr leisten als der Durchschnitt der Bevölkerung. Hin- und wieder eine Karibik-Kreuzfahrt, zwei Wochen auf Sri Lanka oder demnächst zwei Stunden im Flugsimulator des Swiss Aviation Training Center liegen da allemal drin. Sprich: Die meisten Träume kann ich mir erfüllen.</p>
<p>Trotzdem, wenn ich einfach mal so wünschen könnte: Eine 10-Zimmer-Penthouse-Wohnung in New York, eine eigene Jacht vor meiner Poolvilla in Star Island bei Miami wäre auch nicht schlecht… ;-) Und nur, weil ich mir dies nicht leisten kann, soll ich es mir einfach nehmen?</p>
<p>Nein, Spass beiseite. Wie denkt ihr über die Einstellung &#8220;Was ich mir nicht leisten kann, nehme ich mir einfach.&#8221;?</p>
<p>Verwerflich? Verständlich? Nachvollziehbar? Oder einfach asozial?</p>
<p>Gebt euren Kommentar dazu <a href="http://schweizweit.net/2011/09/12/billettpflicht-sbb-so-viel-kostet-es-ab-dezember-2011/comment-page-1/#comment-43009">im ursprünglichen Artikel</a> ab.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Es gibt kein Menschenrecht auf ein Auto&#8221;</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/11/24/chandran-nair-auto-interview/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2011/11/24/chandran-nair-auto-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 08:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Der malaysische Unternehmer Chandran Nair will, dass asiatische Regierungen ihren Bürgern das Autofahren verbietet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="Highways From Above von sacks08 bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/29071316@N06/3411727104/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.staticflickr.com/3317/3411727104_f364689464.jpg" alt="Highways From Above" width="468" height="351" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) sacks08 (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>So, es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Auto-Bashing. ;-) Nein, ganz so schlimm ist es nicht; aber wer mich kennt, der weiss, dass ich von Autos grundsätzlich eher wenig halte.</p>
<p>Mein im August online gestelltes Interview mit Heiner Monheim (<a href="http://schweizweit.net/2011/08/16/heiner-monheim-auto-interview/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">&#8220;Das Auto ist ein Armutsmodell&#8221;</a>) gehört zu den meistaufgerufenen Artikel dieses Jahres. Deshalb lege ich heute noch ein bisschen nach und verlinke auf ein Interview mit dem malaysischen Unternehmer <strong>Chandran Nair</strong>.</p>
<p>Erschienen ist das Interview in der &#8220;Zeit&#8221;.</p>
<p>Genau so, wie Heiner Monheim, provoziert auch Chandran Nair gerne. <strong>Er fordert zum Beispiel, dass Asiens Regierungen ihren Bürgern das Autofahren verbieten sollen</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es gibt keinen anderen Weg. Wir leben im 21. Jahrhundert und es wird das Jahrhundert der Ressourcenknappheit und des Klimawandels sein. Es hätte katastrophale Auswirkungen für das Klima und den Umgang mit knappen Ressourcen, wenn wir ähnliche Autozahlen hätten wie der Westen.</p>
<p>(…)</p>
<p>Wir können einfach nicht alle gleich viel konsumieren – auch wenn uns das der Westen zwei Jahrhunderte lang eingetrichtert hat. Es ist unmoralisch, das permanent zu behaupten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Als Lösung schlägt Chandran Nair vor, den <strong>ÖV radikal auszubauen</strong>. Damit liegt er selbstverständlich exakt auf meiner Linie. ;-)</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir müssen den öffentlichen Nahverkehr radikal ausbauen, statt immer auf diesen – entschuldigen Sie – bescheuerten Besitz von Autos zu setzen, die unsere Umwelt zerstören.</p>
<p>(…)</p>
<p>Klar, wie brauchen Mobilität. Aber Züge und Busse sind der beste, umweltfreundlichste und ressourcen- und energieschonendste Weg.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dies waren jetzt nur ein paar wenige Ausschnitte aus dem Interview. Auch in seinen restlichen Antworten findet Chandran Nair deutliche Worte.</p>
<p>Es lohnt sich, sich das ganze Interview durchzulesen: <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-10/interview-chandran-nair/komplettansicht" target="_blank">&#8220;Es gibt kein Menschenrecht auf ein Auto&#8221;</a></p>
<p>Gerne dürft ihr in den Kommentaren eure Meinung zu dieser Thematik kundtun.</p>
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		<item>
		<title>Gratulation auch an Login Berufsbildung: Der öffentliche Verkehr räumt ab</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/10/20/gratulation-auch-an-login-berufsbildung-der-offentliche-verkehr-raumt-ab/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2011/10/20/gratulation-auch-an-login-berufsbildung-der-offentliche-verkehr-raumt-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 05:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den VBZ räumt nun auch Login Berufsbildung mit einem Award ab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Mit grosser Freude vernahm ich letzte Woche von der Queb-Award-Auszeichnung für die Verkehrsbetriebe Zürich (<a href="http://schweizweit.net/2011/10/13/vbz-online-jobs-stellen-chef-video/">schweizweit.net berichtete</a>) und übersah dabei vollkommen, dass auch Login, der Ausbildungsverbund der SBB und über 60 anderer Betriebe, abräumte. Und das beim nationalen Award Corporate Communications®.</p>
<p>Ich zitiere:</p>
<blockquote><p>Nach intensiven Diskussionen und hitzigen Debatten standen Siegerkampagnen des Award Corporate Communications® am 22. September endlich fest. Von elf als «jurierbar» eingestuften Konzepten aus allen Ecken der Schweiz haben zwei die Jury besonders überzeugt: der Ausbildungsverbund «login Berufsbildung» in Olten für die Kampagne «Login macht Erfolgsstorys möglich» und die Zürcher Agentur «Jung von Matt/Limmat Public Relations» für die Swissmem-Kampagne «Tecmania – steig ein in die Welt der Technik». Sie erhielten je eine der begehrten «Communicators»-Skulpturen des Tessiner Bildhauers Pedro Pedrazzini.</p>
<p>Login als Ausbildungsverbund in der Welt des Verkehrs ermöglicht Jugendlichen marktorientierte Berufslehren, Praktika und Weiterbildungen. «Die zielgruppengerechte und langfristig angelegte Umsetzung der Plattform www.login.org ist sowohl on- wie auch offline perfekt gelungen», lobte Jurymitglied Beat W. Werder, Head of Corporate Communications der PubliGroupe Lausanne.</p></blockquote>
<p>Herzliche Gratulation dazu!</p>
<p>Hier ein Beispiel, wie Login Werbung für die angebotenen Ausbildungen macht:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Lq8Tor5DRtE">http://www.youtube.com/watch?v=Lq8Tor5DRtE</a></p>
</p>
<h2>Post Scriptum</h2>
<p>Am letzten Freitag besuchte ich das Verkehrshaus in Luzern, welches noch bis 27. November 2011 mit der Talent-Show aufwartet, an der auch Login mitgearbeitet hat. Was das genau ist, was man dort alles ausprobieren, lernen und vor allem kennenlernen kann, erfahrt ihr nächste Woche in einem separaten Artikel.<br />
(Disclaimer: Der Eintritt für mich und meine Begleitung wurde durch Login spendiert.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herzliche Gratulation, liebe VBZ!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/10/13/vbz-online-jobs-stellen-chef-video/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 05:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr stellen die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) rund 200 neue Mitarbeiter ein. Das ist eine riesige Menge! Um soviele fähige, gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden, gingen die VBZ kürzlich neue Wege.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Jedes Jahr stellen die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) rund 200 neue Mitarbeiter ein. Das ist eine riesige Menge! Um soviele fähige, gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden, gingen die VBZ kürzlich neue Wege.</strong></p>
<p>Zusammen mit der langjährigen VBZ-Werbeagentur <a href="http://www.ruflanz.ch/">Ruf Lanz</a> gleiste das Verkehrsunternehmen eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Personalbeschaffung">Recruiting</a>-Kampagne der besonderen Art auf: Hier bewarb sich der Chef online um die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QViU_z_MB-E">http://www.youtube.com/watch?v=QViU_z_MB-E</a></p>
</p>
<p>Jedes Jahr werden in München (D) beim <a href="http://www.queb.org/">Queb-Award</a> die besten Werbekampagnen gesucht. Vorheriger Preisträger in der Rubrik &#8220;Beste Recruiting Kampagne&#8221;: Das Medienimperium <a href="http://www.bertelsmann.com/">Bertelsmann</a>.</p>
<p>Dieses Jahr konnten &#8211; ihr ahnt es bestimmt schon &#8211; die VBZ den Preis für sich beanspruchen. Sie gewannen gegen die anderen Mitnominierten wie unter anderem: <a href="http://www.siemens.de/">Siemens</a>, <a href="http://www.audi.de">Audi</a>, <a href="http://www.danone.de">Danone</a>, <a href="http://www.pfizer.de">Pfizer</a>, <a href="http://www.kpmg.com">KPMG</a>. Alles Marken, die uns einen Begriff sind.</p>
<p>Deshalb an dieser Stelle auch von mir ein <strong>&#8220;Herzliche Gratulation&#8221;</strong> an die Zürcher Luggwegstrasse und natürlich auch an Ruf Lanz! Ihr könnt stolz sein auf euch. ;-)</p>
<p><strong>Wir leben in einer Zeit, in welcher es immer schwieriger wird, fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Wer hier neue, unkonventielle Wege beschreitet, geht genau den richtigen Weg.</strong></p>
<p>Bisher war es häufig so, dass man froh sein musste, einen Job zu haben. In Zukunft werden die Unternehmen froh sein, eine offene Stelle besetzen zu können. Wetten?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weshalb VBZ &amp; Co auch in Randzeiten mit grossen Bussen fahren</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/10/06/weshalb-vbz-co-auch-in-randzeiten-mit-grossen-bussen-fahren/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 05:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder wundern sich Leute, wenn sie in den Randzeiten den Bus benutzen und dann einen langen Gelenkbus kommen sehen, der nur mit 3, vielleicht 4 Fahrgästen besetzt ist. "Warum setzen die um diese Zeit keine kleineren Busse ein?", fragen sich an dieser Stelle viele.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Immer wieder wundern sich Leute, wenn sie in den Randzeiten den Bus benutzen und dann einen langen Gelenkbus kommen sehen, der nur mit 3, vielleicht 4 Fahrgästen besetzt ist. &#8220;Warum setzen die um diese Zeit keine kleineren Busse ein?&#8221;, fragen sich an dieser Stelle viele. Die Antwort darauf haben <a href="http://twitter.com/andreashobi">meine Twitter-Follower</a> bereits vor einiger Zeit bekommen. Für meine anderen Leser folgt die Auflösung heute in diesem Artikel.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a title="&quot;busses&quot; DOH! von 'PixelPlacebo' bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/beatkueng/3370960756/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3582/3370960756_4b1f17b533.jpg" alt="&quot;busses&quot; DOH!" width="500" height="239" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) PixelPlacebo (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Klar: In der <strong>Hauptverkehrszeit</strong> braucht es diese grossen Busse. Nur so kann man die immer grösser werdenden Pendlermassen überhaupt bewältigen. Mit kleinen Bussen käme man nirgends hin.</p>
<p>Würde man nun in den <strong>Randzeiten</strong> die Fahrzeuggrösse dem Fahrgaustaufkommen anpassen, so müssten die Busunternehmen zusätzlich zu den grossen Gelenkbussen noch kleinere Busse mit weniger Sitzplätzen kaufen.</p>
<p>So ein Bus kostet um die 450&#8217;000 Franken. Geld, das durch die Ticketeinnahmen wieder eingespielt werden muss.</p>
<p>Ausserdem bräuchte es <strong>zusätzliche Garagen</strong>, was auch wieder Kosten für Grundstückserwerb, Bau und Unterhalt nach sich zieht.</p>
<p>Und die kleinen Busse müssten auch <strong>gereinigt, gewartet und repariert</strong> werden. Pro Bus macht das ungefähr 20&#8217;000 Franken im Jahr aus, wenn man die Material- und Personalkosten miteinberechnet.</p>
<p>Sparen könnte ein Busunternehmen dafür beim <strong>Kraftstoff</strong>. Ein kleiner Bus spart pro 100 Kilometer gegenüber einem Gelenkbus um die 6 Liter ein. Pro Jahr macht das dann gut und gerne etwas über 6&#8217;000 Franken aus.</p>
<p>Nachdem man sämtliche zusätzliche Kosten und das Sparpotenzial miteinander verrechnet hat, resultiert pro Bus ein <strong>zusätzlicher Aufwand</strong> von 70&#8217;000 Franken im Jahr.</p>
<p><strong>Es lohnt sich also für viele Verkehrsbetriebe aus finanziellen Gründen nicht, für die Randzeiten kleine Busse anzuschaffen.</strong></p>
<p>Einzelne Unternehmen hingegen, zum Beispiel PostAuto, haben da &#8211; je nach Region &#8211; mehr Möglichkeiten. Wenn ein kleinerer Bus im Fuhrpark bereits vorhanden ist, macht es natürlich Sinn, diesen in Randzeiten einzusetzen.</p>
<p>Die Linie Bellinzona &#8211; Chur zum Beispiel wird je nach Fahrgastaufkommen mit verschieden grossen Bussen gefahren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Café Bernina: Das Café mit Lieferservice zum Regionalzug</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/09/06/rhaetische-bahn-lieferservice-alp-gruem-cafe-bernina/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 05:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Alp Grüm kann man sich jetzt auch aus dem Regionalzug heraus verpflegen lassen. Mit einem schweizweit einmaligen Lieferservice!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die SBB-Tochter <a href="http://elvetino.ch/" target="_blank">Elvetino</a> betreibt in zahlreichen Fernverkehrszügen <a href="http://elvetino.ch/index.php?id=4" target="_blank">Bordrestaurants, -Bistros</a> und <a href="http://elvetino.ch/index.php?id=23" target="_blank">Minibar-Wägeli</a>. Ausserdem bietet sie in ausgewählten Bahnhöfen <a href="http://elvetino.ch/index.php?id=5" target="_blank">an fixen Verkaufspunkten</a> Getränke und Snacks an.</p>
<p>Auch die <a href="http://www.rhb.ch/" target="_blank">Rhätische Bahn RhB</a> kann ihren Fahrgästen in einigen Zügen etwas zu Essen und zu Trinken anbieten. So zum Beispiel im <a href="http://www.glacierexpress.ch/de/Pages/default.aspx" target="_blank">Glacier Express</a> oder <a href="http://www.rhb.ch/index.php?id=33?&amp;L=0" target="_blank">Bernina Express</a>.</p>
<p>Was es bishher schweizweit nicht gab, war die Möglichkeit, sich im Regionalzug zu verpflegen. Diese Lücke will nun das Albergo Ristorante Alp Grüm im Bündnerland schliessen.</p>
<p>Unter dem Namen <strong>&#8220;Café Bernina&#8221;</strong> gibt es in einer Pilotphase bis zum 30. Oktober 2011 einen Lieferservice der besonderen Art. Warme und kalte Getränke sowie Kleinigkeiten zum Essen können telefonisch beim Restaurant Alp Grüm bestellt und bei Ankunft im Bahnhof entgegengenommen werden.</p>
<p>Das Ganze funktioniert relativ einfach:</p>
<ul>
<li>Anruf (mindestens 10 Minuten vor Ankunft auf der Alp Grüm): 079 362 14 19</li>
<li>Bestellung aufgeben</li>
<li>Name nennen</li>
<li>Jetziger Standort und Fahrtrichtung, Zugnummer wenn bekannt</li>
<li>Bei Ankunft auf der Alp Grüm sich im Zugeinsteigebereich bemerkbar machen</li>
</ul>
<p>Die &#8220;Menükarte&#8221; hierfür erhält der Fahrgast bereits im Zug:</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/cafe20bernina20klein.jpg" alt="" width="440" height="624" /></p>
<p>Da der Zug nur eine begrenzte Zeit lang hält, können <strong>pro Zug nur drei Bestellungen</strong> entgegengenommen werden.</p>
<p>Mir persönlich gefällt diese innovative Idee! Und die Preise für diesen Service halten sich mit 3.- Franken für einen Softdrink oder Kafee, und zum Beispiel 6.- Franken für ein Brötli mit Schinken, Käse oder Salami in einem vertretbaren Rahmen.</p>
<p>Ob dieses Angebot dann auch wirklich genutzt wird, muss sich noch zeigen. Wünschen würde ich es jedenfalls dem Team rund um die Wirtin Elisabeth Erber.</p>
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</script></center></p>
<p style="text-align: center;">
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>«Das Auto ist ein Armutsmodell»</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/08/16/heiner-monheim-auto-interview/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2011/08/16/heiner-monheim-auto-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 05:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=8177</guid>
		<description><![CDATA["Je dümmer die Region - desto mehr Autos." Diese These vertritt der deutsche Professor Heiner Monheim. Wie er weiters über Autos denkt, erfahrt ihr in diesem Interview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="Ferrari F430 in Madrid, HDR von marcp_dmoz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcp_dmoz/3497114253/"><img class="aligncenter" title="Ferrari F430 in Madrid, HDR (Heiner Monheim Interview)" src="http://farm4.static.flickr.com/3649/3497114253_e733e4dd8d.jpg" alt="Ferrari F430 in Madrid, HDR (Heiner Monheim Interview)" width="500" height="332" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) marcp_dmoz (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p><em>Im heutigen Artikel gibt es ein Interview mit Heiner Monheim. Er ist Professor für Raumentwicklung an der Universität Trier (Deutschland), engagiert sich in Bürgerinitiativen, seit er 16 ist, und studierte Soziologie, Geographie, Geschichte, Politik, Stadt- und Regionalplanung. Monheim war im Bundesministerium für Raumordnung und Bauwesen tätig, ist Mitgründer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) und des Verkehrs Club Deutschland (VCD).</em></p>
<p><em>Seine teils kontroversen Ansichten werden dem Einen oder Anderen von euch sicher gefallen! ;-) So vertritt er zum Beispiel die Meinung &#8220;Je dümmer die Region &#8211; desto mehr Autos&#8221; und spricht von vergoldeten Bussen und Bahnen, wo man mit weissen livrierten Handschuhen begrüsst wird. Das Interview wurde schweizweit.net vom news.de-Textbasar zur Verfügung gestellt. Kommen wir gleich zur ersten Frage:</em></p>
<p>Wie werden wir uns künftig fortbewegen?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Wir sind zwar vorne dran mit Appellen beim Klimagipfel, aber im Alltag bauen wir weiter wie wild Straßen und Parkhäuser und organisieren Rettungsprogramme für die Autoindustrie. Das führt in die Ineffizienz der Staugesellschaft, und die ist nicht sympatischer, wenn die Autos Elektromotoren haben. Auf den Globus projeziert hat die Autoindustrie Szenarien, wo in Kürze die Milliarde, 2020 auch zwei Milliarden erreicht werden sollen. Ein klassischer Grundsatz sozialdemokratischer Verkehrspolitik war: Nicht das Auto ist das Problem, sondern sein falscher Gebrauch. Dies ist ein fataler Irrtum: Das Auto ist das Problem. Viele Autos werden auch viel gebraucht, deshalb ist eine Zukunft nur denkbar mit viel weniger Autos.</p>
<p>Warum bekommen wir das nicht in den Griff?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Es gibt Städte, die haben viel weniger Autoverkehr, meistens sind die Leute dort überdurchschnittlich klug und überdurchschnittlich reich. Das Auto ist ein Armutsmodell. New York hat ganz wenige Autos, Universitätsstädte haben wenige Autos. Das Ruhrgebiet hat viele Autos, das Saarland hat viele Autos. Je dümmer die Regionen sind, desto mehr Autobahnen und Autos. Das ist traurig, aber wahr, weil Beton das Hirn ziemlich vernebelt, und in den meisten politischen Gehirnen ist noch ganz viel Beton verarbeitet. Sie müssen warten, bis das Betonhirn ausgestorben ist, das ist die Tragik.</p>
<p>Haben Sie schon mal ein Betonhirn überzeugt?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Ja, natürlich, ich kann Ihnen 200 bis 300 Superbeispiele aufzählen, wo lokal Dinge verändert werden. Keins ist das Paradies. Das klassische deutsche Beispiel ist Freiburg. Universitätsstadt, kluge Stadt, reiche Stadt. Es gibt einen hohen Fußgängerverkehr, hohen Fahrradverkehr, hohen öffentlichen Verkehr, und einen geringen Autoverkehr. Trotzdem investiert die Region gerade in das bescheuertste Projekt, das man sich vorstellen kann, einen Tunnel unter Freiburg. Das Übel der Straßenverkehrsplanung ist, es ist immer Wahnsinn mit Methode, es gibt keinen Weg zurück.</p>
<p>Wie kommen wir denn aus dem Stau raus?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> In Wien legt im Schnitt jeder Bürger 620 Fahrten mit öffentlichem Verkehr im Jahr zurück, damit sind sie Europameister. Vor 30 Jahren ist dort die Reichsbrücke in die Donau gestürzt, und als die weg war, verschwanden alle Staus aus Wien. Wenn immer Straßen verschwinden, verschwinden auch die Staus.</p>
<p>Aber sie verlagern sich ja nur.</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Nein, eben nicht, das ist das Interessante. Eine Kollegin hat 30 solcher Sonderfälle untersucht, und danach war immer das Ergebnis: Die Leute sind umgestiegen auf den öffentlichen Nahverkehr.</p>
<p>Welche Konzepte könnte sich Deutschland abschauen?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Sie müssen Japan, Schweiz, die Niederlande und Dänemark miteinander kreuzen. In der Schweiz haben viele Leute Autos, aber sie nutzen viel öffentlichen Verkehr. Das ist eine Frage der Mobilitätskultur. Holland plant für 2012 als erstes europäisches Land eine landesweite Pkw-Maut mit vier Steuerungselementen. Erstens, große, stinkende Pkw zahlen mehr. Zweitens zahlt man mehr, wenn man zu Spitzenzeiten unterwegs ist. Punkt drei, wo besonders viel Verkehr ist, ist es besonders teuer, und viertens zahlen vier Menschen im Auto weniger als einer. Das ist Marktwirtschaft. Verkehr ist Zwangswirtschaft zum Wohle der Autoindustrie. Das geht schon damit los, wenn sie ein Haus bauen, müssen sie Parkplätze bauen, selbst, wenn sie gar kein Auto haben. Es gibt viele absurde Regelungen aus der Zeit, als es hieß, wir brauchen mehr Autos. Und keiner ändert das.</p>
<p>Wie machen das die Niederlande?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Der Chef der Kommission war der Chef des niederländischen ADAC. Die Verkehrsministerin hat sich das klug ausgedacht. Während der ADAC hier eine Autolobby ist, ist er dort eher eine Mobilitätslobby.</p>
<p>Und was können wir von Japan lernen?</p>
<p><strong>Monheim: </strong>Die Japaner haben den sparsamen Umgang mit Fläche verinnerlicht. Die Fahrbahnen sind schmaler, der Verkehr wird überwiegend über Niedriggeschwindigkeit organisiert, und sie haben eine restriktive Park- und Autozulassungspolitik. Sie dürfen in Ballungsräumen ein Auto nur kaufen, wenn sie es unterbringen können. Das ist oft zehn Kilometer von der Wohnung entfernt, deshalb ist Japan ein Land der Sonntagsfahrer. So wie wir das früher auch waren, in den 1950er Jahren, bis der Autoverkehr den Fußgängerverkehr ersetzte.</p>
<p>Wie sieht denn Ihre Vision aus?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Wenn wir das ganze Geld nehmen, das wir zur Zeit ins Autosystem stecken, und neu verteilen für Fuß-, Fahrrad- und öffentlichen Verkehr: Dann können Sie vergoldete Busse und Bahnen mit Diamantnadeln vorne im Kühlergrill bezahlen, wo sie mit weißen livrierten Handschuhen begrüßt werden, und sie kriegen den Kaffee an den Platz gebracht.</p>
<p>Und wo wollen sie das ganze Geld sparen?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Beim öffentlichen Verkehr fällt jedem das Stichwort Defizit ein. Aber das Defizit des Autoverkehrs beträgt 160 Euro pro Kopf und Jahr, nur auf kommunaler Ebene. Ich habe tausende Sitzungen mit Bürgermeistern und Landräten hinter mir. Da geht es um vier neue Busse in einer Kleinstadt, und wir kommen zu dem Ergebnis, das können wir uns nicht leisten. Dann kommt der Tagesordnungspunkt neues Parkhaus, das kostet zwölf Millionen und wird locker durchgewunken. Sie brauchen deutlich weniger Beton und Asphalt, sie können den Schilderwald weitgehend beseitigen, denn es fahren nicht primär Idioten durch die Gegend, sondern ausgebildete Menschen mit zivilisierter Fahrkultur. Wir könnten ein paradiesisches Verkehrssystem haben. Das ist öfters schon mal ausgerechnet worden, aber das darf man offiziell nicht.</p>
<p>Auch im Privaten ist vielen Leuten der öffentliche Verkehr zu teuer.</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Ja, aber der BMW hat 45.000 Euro gekostet. Dafür kann man sich zehn Jahre lang eine Bahncard 100 leisten.</p>
<p>Das hat ja sicher auch etwas mit Besitz zu tun. Die Bahn gehört uns nicht.</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Kann man aber so machen. In den Frühzeiten der Bahnblüte haben sich die Leute im wahrsten sinne des Wortes Abteile gekauft.</p>
<p>Wie erreichen wir, dass es wieder so wird?</p>
<p><strong>Monheim: </strong>Nicht mit Verzichtsethik und moralischem Impetus, sondern nur, wenn wir die schöne neue Welt gut bebildern. Es gibt ja eine Reihe von Städten, die haben das schon ein bisschen hingekriegt. Das hängt ganz stark an Personen, die zentrale Frage ist die Psychologie. Jeden Tag gibt die Autoindustrie weltweit 240 Millionen Euro in Kommunikation zum Auto aus.</p>
<p>Wenn man solche Dinge weiß, warum ist es so schwer, die Leute zu überzeugen?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Wir hauen uns Schlagwörter um die Ohren, sind in unseren Schützengräben vergraben. Das Thema ist hoch ideologisiert, und wir hören überhaupt nicht mehr zu. Es ist eine psychologische Frage, und dann kommt natürlich die Lobby-Geschichte, da stecken Abermilliarden drin. Und der öffentliche Verkehr ist in Deutschland extrem schlecht aufgestellt. Der durchschnittliche Manager ist selbst begeisterter Autofahrer.</p>
<p>Sie haben schon ein paar Mal Städte als Beispiele genannt. Wenn ich aber doch auf dem Dorf wohne und mich frei bewegen will, wie mache ich das?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Das vergoldete Publicar holt sie ab. Aber wir sind alle argumentativ in der Pampa, tatsächlich sitzen wir in Städten und fahren Kurzstrecken. Argumentiert wird aber immer mit den armen Pendlern.</p>
<p>Haben Sie Hoffnung, dass es was wird?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Natürlich. Lassen Sie die Staus noch dreimal so lang werden, irgendwann macht es keinen Spaß mehr. In der Wirtschaft hört man immer, Innovation und Effizienz sind wichtig. Der Verkehr ist das Gegenteil. Wahrscheinlich kommt die Innovation aus der Wirtschaft: wenn die Bosse ein neues Geschäft wittern.</p>
<p>Ist ihre Vision denn lukrativ?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Diese neue Verkehrswelt, von der ich träume, hat mehr Arbeitsplätze als die alte. Komfortabler öffentlicher Nahverkehr, Leihfahrradsysteme, für das in Paris allein 4000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Mobilitätsservice, Sie bekommen in jedem Bus ihre Zeitung&#8230; Das kostet weniger als wir heute ausgeben und bringt sehr viel mehr als wir heute dafür kriegen: mehr Arbeitsplätze, mehr Lebensqualität und weniger Klimaschock.</p>
<p>Und wann dürfen wir uns darauf freuen?</p>
<p><strong>Monheim:</strong> Ich fürchte, ich erleb&#8217;s nicht mehr, ich geh auf die 64 zu. Aber in diesem Jahrzehnt wird sich viel ändern, was die Holländer machen, wird Schule machen. Es gibt viel kommunale Intelligenz, die aber unter den widrigen Umständen eines Herrn Tiefensee oder Herrn Krause als Verkehrsminister steht. Das waren alles Betonköppe. Solange die Rahmensetzungen definiert sind von «was fehlt sind Autos», ist es schwer, Erfolg zu erzielen. Aber irgendwann sagen ein paar kluge Köpfe, das Geschäftsmodell ist am Ende, lasst uns ein neues Mobilitätsmodell erfinden. Irgendwann kommt das.</p>
<p>Heiner Monheim ist Professor für Raumentwicklung an der Universität Trier. Er engagiert sich in Bürgerinitiativen, seit er 16 ist, und studierte Soziologie, Geographie, Geschichte, Politik, Stadt- und Regionalplanung. Er war im Bundesministerium für Raumordnung und Bauwesen tätig, ist Mitgründer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) und des Verkehrs Club Deutschland (VCD).</p>
<p>Quelle:<br />
<a title="Nachrichten" href="http://www.news.de">Nachrichten</a> -<br />
<a href="http://www.news.de/auto/364371184/">Auto Nachrichten</a> -<br />
<a title="«Das Auto ist ein Armutsmodell»" href="http://www.news.de/auto/855039365/das-auto-ist-ein-armutsmodell/1/">Öffentlicher Verkehr &#8211; «Das Auto ist ein Armutsmodell»</a></p>
<p>Tags: <a title="Autoindustrie" href="http://www.news.de/nachrichten/Autoindustrie/">Autoindustrie</a> | <a title="Bahn" href="http://www.news.de/nachrichten/Bahn/">Bahn</a> | <a title="Bewegung" href="http://www.news.de/nachrichten/Bewegung/">Bewegung</a> | <a title="Verkehr" href="http://www.news.de/nachrichten/Verkehr/">Verkehr</a> |</p>
<p><img src="http://www.news.de/syndication/tracking/id/573/key/5160d131644f70055e11dedc1049116f/type/5/article/855039365/" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ÖV-Karte: Ab 2014 geht&#8217;s los</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/07/05/easy-ride-2-0-ab-2017-gehts-los/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2011/07/05/easy-ride-2-0-ab-2017-gehts-los/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 05:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Rückblick auf Easy Ride, die gegenwärtige Diskussion und ein Ausblick auf das neue elektronische Ticket, welches die SBB gemäss Recherchen der Sonntagspresse im Jahr 2017 einführen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em><strong>Was ihr in diesem Artikel findet:</strong> Ein Rückblick auf Easy Ride, die gegenwärtige Diskussion rund um die ÖV-Karte und ein Ausblick auf das neue elektronische RFID-Ticket (&#8220;Fast Track&#8221;), welches die SBB in Teilen bereits 2014, im vollem Umfang voraussichtlich im Jahr 2017 als Chip-Karte einführen wird.</em></p>
<p style="text-align: center;"><a title="SBB_RV-1001 by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5901191596/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6017/5901191596_8029e9d78d.jpg" alt="SBB CFF FFS Schweiz Reisende Fahrgäste Passagiere" width="500" height="333" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">(Foto: SBB)</span></em></p>
<h2>Rückblick</h2>
<p>Unter dem Namen “easyride” versuchte die SBB schon einmal, etwas auf die Beine zu stellen, was man vereinfacht gesagt als “GA-Komfort ohne GA” bezeichnen könnte.</p>
<p>In wenigen Worten: Es ging darum, die Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen berührungsfrei zu registrieren, die Daten per Funk an die Zentrale zu übermitteln und dann auf Grund der gefahrenen Kilometer mit Bahn, Schiff, Bus und Tram eine monatliche Rechnung zu erstellen.</p>
<p>Ziel war es, dass die Reisenden nicht mehr zwingend an einen Bahnschalter oder einen Automaten müssen, bevor sie in den Zug steigen.</p>
<p><strong>Den oben stehenden Absatz haben langjährige, treue Leser von schweizweit.net hier schon öfters gesehen.</strong> Immer wieder gab es neue Informationen oder Gerüchte, die in Richtung elektronisches Ticket bei der SBB gingen. Und jedes Mal habe ich den entsprechenden Artikel mit dem Absatz wie oben eingeleitet.</p>
<p>Was bisher nur auf Spekulationen basierte, wurde jetzt durch Recherchen der Medien bestätigt: <strong>Ab 2017 soll das elektronische Ticket in der Schweiz eingeführt werden.</strong></p>
<blockquote><p>Wenn es gelingt über Standardtechnologien (WLAN, 3G, GSM etc.) die Reiseroute eines Kunden systematisch zu erfassen und dem zeitlich/geografisch auf der selben Route fahrenden Verkehrsträger zuzuordnen, wird es in naher Zukunft möglich die hohe Komplexität eines möglichen zukünftigen ÖV-Preissystems im Backoffice abzuwickeln, ohne dass das Kundenerlebnis beeinträchtigt wird. Als registrierter Kunde würdest Du z.B. beim Betreten eines Zuges erfasst und per Handymessage davon in Kenntnis gesetzt. Beim Um- oder Aussteigen würde wiederum über das Handy in Erfahrung gebracht, ob Du Deine Reise mit einem anderen Verkehrsträger fortsetzt (keine Aktion von Dir nötig) oder beendest (Taste 2 drücken oder automatisches Check-out nach z.B. 45 Minuten ohne gematchte Bewegung von Dir und dem Verkehrsmittel). Dies würde auch¨casual ÖV-Nutzern erlauben, mit GA-Komfort zu reisen ohne sich schon im voraus für ein Jahr ein entsprechendes Abo zu erwerben. Im Nahverkehr z.B. in London funktionieren ähnliche Modelle schon im Check-In / Check-out Modus auf Basis von Prepaid-Smartcards. Wenn Du an einem Tag 6 Einzelfahrten absolvierst, wird am Ende des Tages nur die billigere Tageskarte (+ eine 10% Systemgebühr) belastet.<br />
<em>(Patrick Comboeuf, Leiter E-Business SBB, <a href="http://blog.internet-briefing.ch/2009/11/11/patrick-comboeuf-mobile-wird-mehr-umsatz-generieren-als-der-online-shop/" target="_blank">11. November 2009</a>)</em></p></blockquote>
<p>Vor ziemlich genau einem Jahr wurde dann bekannt, dass Ulrich Gygi, Verwaltungsratspräsident der SBB, das elektronische Ticket lieber heute als morgen in unseren Zügen sehen möchte:</p>
<blockquote><p>Ich möchte keine lineare Erhöhung, sondern abgestuft nach Fahrausweiskategorie, Kundenkategorie, idealerweise ein Angebot mit Preisschildern versehen nach Qualität und Komfort. Schnellzüge ohne Halt sind teurer als langsame, Züge ausserhalb der Spitzenzeiten kosten weniger, Services wären zusätzlich zu bezahlen. Wir wollen aber ein offenes System beibehalten. Jeder soll jederzeit einen Zug besteigen können. Ideal wäre ein Chip. Beim Aussteigen wird der Preis für das benutzte Angebot abgebucht.<br />
<em>(Ulrich Gygi, Verwaltungsratspräsident SBB, <a href="http://www.blick.ch/news/wirtschaft/wir-ueberlegen-und-essfreie-zonen-einzufuehren-144937" target="_blank">18. April 2010</a>)</em></p></blockquote>
<p>Damals bezeichnete Gygi seine Aussage als &#8220;Visionen&#8221;. Die Ideen würden nicht in absehbarer Zeit umgesetzt.</p>
<p>Doch bereits im Juli 2010 schrieb ich im Artikel <a href="http://schweizweit.net/2009/11/18/zukunft-gps-handy-als-billett/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">&#8220;SBB: In Zukunft mit Chip oder Handy reisen&#8221;</a> davon, dass Siemens Schweiz eine Technologie entwickle, die bereits damals sehr fortgeschritten war. Siemens nannte das Produkt &#8220;Fast Track&#8221; und hatte das Bestreben, es an Schweizer Bahnunternehmen zu verkaufen.</p>
<p>Auf das Scheitern der früher angestrebten Lösung (Easy Ride) angesprochen, sagte Marcel Kalbermatter, Leiter Bahnlösungen bei Siemens damals, dass die Nachteile des alten Systems aus der Welt geschaffen wurden. Und dank der schnellen technologischen Entwicklung im Bereich der Datenübertragung via winzigen Chip sei inzwischen vieles möglich, was vor ein paar Jahren noch als unmöglich galt.</p>
<p>Es scheint so, als habe Kalbermatter und sein Team die SBB überzeugt.</p>
<h2>Aktuell: Das E-Ticket wird kommen</h2>
<p>Am 2. Juli 2011 dann der Paukenschlag:</p>
<blockquote><p>Künftig muss man nicht mehr ans Billett denken. Die SBB arbeiten an einem landesweiten System, mit dem Bahn-, Tram- und gar Seilbahnfahrten automatisch abgerechnet werden.<br />
<em>(<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/Die-Zukunft-findet-ohne-Ticket-statt/story/28144877" target="_blank">Tages Anzeiger Online</a>)</em></p></blockquote>
<p>Schneller als ich es erwartet hätte kommt nun das elektronische Billett.</p>
<blockquote><p>Die Elektronik ist viel billiger geworden, wir rechnen nur noch mit einem Bruchteil der Kosten für das ganze System. Grosse Fortschritte hat man auch bei der Sicherheit und beim Datenschutz gemacht.<br />
<em>(Marcel Kalbermatter, Leiter Bahnlösungen Siemens Schweiz, 2. Juli 2011)</em></p></blockquote>
<p>Laut Kalbermatter sind die Chipkarten inzwischen sogar so billig geworden, dass man sie <strong>gleich an sämtliche Einwohner der Schweiz abgeben</strong> könne.</p>
<p>Im Gespräch mit dem Tages Anzeiger sagt Santiago Garcia, Programmleiter für elektronisches Ticketing bei der SBB, dass die Frage früher lautete, ob ein solches System überhaupt funktioniere. Diese Frage scheint nun geklärt, denn laut Garcia stellt man sich jetzt nur noch die Frage, wie man dieses System einführen wird.</p>
<p>Oder anders gesagt: Die Frage ist nicht mehr, <strong>ob</strong> das elektronische Billett kommt. Die Frage ist nur noch, <strong>wann</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="SBB_RV-5234 by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5900634181/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5078/5900634181_3f40de6ff8.jpg" alt="SBB CFF FFS Schweiz Reisende Fahrgäste Passagiere Liebespaar" width="500" height="333" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">(Foto: SBB)</span></em></p>
<h2>Der Zeitplan</h2>
<p>2012 informierten die Organisationen des öffentlichen Verkehrs auf der Basis einer SBB-internen Studie darüber, wie die Realisierung erfolgreich aufgegleist werden kann.</p>
<p>Gleichzeitig beruhigt Garcia: <strong>Die konventionellen Billette, Billettautomaten und Bahnschalter werde es auch weiterhin noch geben.</strong> Das Ziel sei es aber schon, die grosse Masse der Routinegeschäfte elektronisch und weitgehend automatisch ablaufen zu lassen.</p>
<p>Im Jahr 2014 wird dann laut Garcia die erste Phase gestartet, indem die heutigen Abonnemente durch eine neue &#8220;ÖV-Karte&#8221; abgelöst würden. Anfangs sei es jedoch noch nicht möglich, die Reisewege der Fahrgäste automatisch zu erfassen; die Karte muss vom Zugpersonal erfasst und überprüft werden. (RFID)</p>
<p>Dann, in einer nächsten Phase, werden ab ca. 2017 in den Wagen befindliche Sensoren automatisch die Daten aller Passagiere abfragen. Die Chipkarten können dabei in den Taschen bleiben.</p>
<p>Einmal täglich senden die Erfassungsgeräte in den Wagen dann die Daten an die Zentrale, wo sie aufbereitet und die Fahrten verrechnet werden. Dadurch, dass die Daten nur einmal täglich übermittelt werden, ist es unmöglich, in Echtzeit den Aufenthaltsort einer Person festzustellen.</p>
<p>Wer es lieber noch anonymer möchte, kann auch eine unpersönliche Karte gegen Vorauszahlung kaufen.</p>
<h2>Vorteile für die Kunden</h2>
<p>Die Fahrgäste könnten in vielerlei Hinsicht von einer solchen Karte profitieren. So liessen sich zum Beispiel Rabatte für Stammkunden oder für die Benützung der Züge in Randstunden gewähren, Klassenwechsel automatisch erheben und wer eine Station zu weit fährt als ursprünglich geplant, der zahlt nicht mehr eine Busse, sondern einfach den Fahrpreis.</p>
<p>Möglich wäre es dann zum Beispiel auch, Rabatte für verspätete Züge oder für Dispozüge mit altem Rollmaterial zu gewähren.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="SBB_RV-1424 by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5901195194/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6007/5901195194_e89a7ab772.jpg" alt="SBB CFF FFS Schweiz Reisende Fahrgäste Passagiere Liebespaar" width="500" height="333" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">(Foto: SBB)</span></em></p>
<h2>Vorteile für die SBB</h2>
<p>Durch die automatische Erfassung hat die SBB genauere Zahlen über die Fahrgastfrequenzen in ihren Zügen. Das hilft ihr, das Angebot besser zu planen.</p>
<p>Ausserdem wird es nicht mehr möglich sein, ein Billett mehrfach zu benutzen. Beispiel: Eine bestimmte Strecke ein zweites Mal zu fahren, wenn man beim 1. Mal nicht in eine Kontrolle gekommen ist.</p>
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<h2>Die Zukunft des Zugpersonals</h2>
<p>Über die Auswirkungen dieser Chipkarte auf meinen Job müssen wir wohl nicht lange diskutieren. ;-)</p>
<p>Ich würde es mal so formulieren: Jeder Zugbegleiter, jede Zugbegleiterin, sollte sich bei Gelegenheit überlegen, wo so seine / ihre Stärken sind und in welche Richtung man sich beruflich weiterentwickeln möchte.</p>
<p>In meinem Fall heisst das: Den obligatorischen Nothelferkurs habe ich anfangs dieses Jahres gemacht, momentan lerne ich mit einem Mac-Programm die Fahrschul-Theorie, da ich ja innert höchstens drei Jahren die Autoprüfung machen muss. Ansonsten verfällt der Nothelfer wieder. Noch ein paar Wochen, dann &#8220;sitzt&#8221; der Stoff und ich kann mich für die Theorieprüfung anmelden.</p>
<p>Sobald nach dem Winter der ganze Schnee geschmolzen ist, fange ich dann mit dem praktischen Teil und dem VKU an und versuche, &#8220;das ganze Ding&#8221;, mit allen heutzutage verlangten WAB-Kursen im 2012 durchzubringen.</p>
<p>Danach kommt die dreijährige Probezeit und voraussichtlich 2015 kann ich den nächsten Schritt in meiner Karriere in Angriff nehmen. (Wer mich näher kennt, weiss ja, wohin ich möchte… ;-)</p>
<p>&#8220;Gefällt es dir denn nicht mehr?&#8221;, möchten einige Leute mich vielleicht an dieser Stelle fragen. Meine Antwort ist ganz klar: &#8220;Doch! Und wie!!! Mein Job gehört mit Sicherheit zu den besten, interessantesten und spannendsten nicht nur innerhalb der SBB, sondern auf dem ganzen Schweizer Arbeitsmarkt! Und auch die SBB selber ist als Arbeitgeberin sehr attraktiv.&#8221; Aber leider bin ich zur Überzeugung gelangt, dass es den Zugbegleiter in der heutigen Form in 10, 20 oder 30 Jahren nicht mehr geben wird. Und da ich ja noch mindestens 39 Arbeitsjahre vor mir habe und lieber nicht in einem Büro arbeiten möchte…</p>
<p>Anstatt zu jammern, passe ich mich an. Ändern kann ich an dieser Entwicklung &#8211; die ich selber ja logisch, nachvollziehbar und interessant finde &#8211; sowieso nichts. Ausserdem hätte ich an der Stelle des Verwaltungsrats oder der Geschäftsleitung der SBB genau gleich entschieden. Man muss einfach mit der Zeit gehen.</p>
<p>Zwar spricht die SBB in der Sonntagszeitung davon, dass es Billettkontrollen auch weiterhin geben werde, diese aber schneller vonstatten gehen. Wie diese Billettkontrollen genau aussehen und ob auch in 20 oder 30 Jahren immer noch jeder Fernverkehrszug begleitet ist, darüber ist nichts bekannt.</p>
<h2>Und zum Schluss noch dies…</h2>
<p>Der Datenschützer mal wieder… Ach, wie ich diesen Typen liebe… ;-) Die Sonntagszeitung sprach Hanspeter Thür auf die elektronischen Tickets an. Der Datenschützer hat nach eigenen Angaben zwar noch keine Kenntnis vom Projekt. Die Sonntagszeitung geht aber trotzdem jetzt schon davon aus, dass er Anpassungen verlangen wird. Keinen blassen Schimmer von der Thematik haben, aber einfach mal grundsätzlich dagegen sein. Wie bei Facebook.</p>
<p>Hauptsache, die Arbeit geht dir nicht aus, gell Thür?</p>
<h2>Weiterführende Links</h2>
<ul>
<li><a href="http://schweizweit.net/2009/11/18/zukunft-gps-handy-als-billett/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Zukunft: GPS-Handy als Billett?</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/07/01/fasttrack-siemens-sbb-rfid-chip-handy/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">SBB: In Zukunft mit Chip oder Handy reisen?</a></li>
<li><a href="http://schweizweit.net/2010/07/20/deutsche-bahn-in-zukunft-keine-ticketschalter-mehr/?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Deutsche Bahn: In Zukunft keine Ticketschalter mehr?</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Wichtigste zur Billettpflicht bei der SBB</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/06/16/das-wichtigste-zur-billettpflicht-bei-der-sbb/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 11:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2011 führt die SBB die Billettpflicht ein. Das Wichtigste dazu in diesem Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Da erwache ich nichts Böses ahnend im Toggenburg zu Hause bei meiner Freundin, stehe auf, schaue schlaftrunken aufs iPhone &#8211; und bin schlagartig hellwach!</p>
<p><strong>&#8220;VöV Medienmitteilung &#8211; Billettpflicht im Fernverkehr ab Dezember 2011&#8243;</strong></p>
<p>So lautet die Betreffzeile eines Mails, welches ich von der Medienstelle SBB erhielt.</p>
<p>Vielleicht habt ihr in der letzten Zeit mitbekommen, dass es eine Diskussion rund um die Billettpflicht gab. Eine Übersicht dazu findet ihr <a href="http://www.zpv.ch/Pressespiegel_Billettpflicht.pdf" target="_blank">auf der Website des Zugpersonalverband Schweiz</a>.</p>
<p>Damals gab es grossen Protest gegen die Einführung der Billettpflicht im Fernverkehr. Vorallem die Zugbegleiter und Pro Bahn Schweiz wehrten sich heftig dagegen. Auf Seiten der Zugbegleiter gab es auch eine Unterschriftensammlung gegen die Billettpflicht.</p>
<p>Nun, diese hat sich hiermit wohl erübrigt.</p>
<p>Ich unterschrieb damals nicht, weil ich zuerst mehr über die Billettpflicht erfahren wollte, deren Vor- und Nachteile und die Konsequenzen für das Zugpersonal.</p>
<p>Was die Billettpflicht betraf, schlugen zwei Herzen in meiner Brust. Einerseits wollte ich natürlich nicht, dass es zu einer Reduzierung des Zugpersonals kommt. Schliesslich arbeite ich dort. Andererseits sah ich natürlich auch die Vorteile einer Billettpflicht.</p>
<p>Es war so ein bisschen wie früher mit dem Blütenblätter auszupfen: <em>Ich bin dafür, ich bin dagegen, ich weiss nicht so recht, ich bin dafür, ich bin dagegen, ich weiss nicht so recht…</em></p>
<p>Die Entscheidung wurde mir nun abgenommen. Jetzt muss ich einfach dafür sein. Beziehungsweise: Ich bin definitiv dafür, wenn die Sache 1:1 so umgesetzt wird, wie es in der Medienmitteilung hiess:</p>
<blockquote><p>Der „Strategieausschuss Direkter Verkehr“ (StAD) unter der Leitung des Verbandes öffentlicher Verkehr (VöV) hat beschlossen, auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2011 die Billettpflicht im Fernverkehr einzuführen. Damit die Umsetzung möglichst sanft erfolgen kann, erarbeitet die SBB in enger Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern des Zugpersonals Kulanzmassnahmen und Ausnahmeregelungen. Die Zugbegleiter können sich künftig noch stärker auf ihre Service- und Gastgeberrolle konzentrieren.</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a title="SBBPendler-4207.jpg by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/4811885696/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4076/4811885696_b3d4e0c81a.jpg" alt="SBBPendler-4207.jpg" width="500" height="333" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">(Foto: SBB)</span></em></p>
<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<p>Die ganze Medienmitteilung ist noch etwas länger. Für euch habe ich hier das Wichtigste der Billettpflicht herausgesucht:</p>
<ul>
<li>Nach eigenen Angaben entgehen der SBB durch Kunden, die ohne Billett Zug fahren und nicht kontrolliert werden, jährlich Erträge im zweistelligen Millionenbereich</li>
<li>Auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2011 wird die Billettpflicht im Fernverkehr (IC, IR, ICN, etc.) definitiv eingeführt</li>
<li>Das Zugpersonal hat damit die Möglichkeit, sich stärker auf seine Service- und Gastgeberrolle zu konzentrieren</li>
<li>Zusammen mit Vertretern des SBB-Zugpersonals werden Kulanzmassnahmen und Ausnahmeregelungen erarbeitet</li>
<li>Die SBB hält weiterhin am Ziel fest, sämtliche Fernverkehrszüge mit zwei Zugbegleitern  begleiten zu lassen</li>
<li>Touristische Transportunternehmen (Rhätische Bahn, Postauto, Schiffe) dürfen weiterhin das gesamte Sortiment auf ihren Verkehrsmitteln verkaufen</li>
</ul>
<p><strong>Vorallem die letzten drei Punkte sind mir sehr wichtig.</strong> Es wird weiterhin ganz wenige Situationen geben, in welchen ein Fahrgast aus einem bestimmten Grund kein Billett lösen konnte. Dieser Fahrgast soll dann im Zug nicht unnötig bestraft werden. Und auch Touristen, die soeben in Zürich Flughafen angekommen sind und unser System noch nicht kennen, sollten nicht dafür bestraft werden, ein falsches Billett gelöst zu haben. (Ganz ohne Billett schaut es dann wieder anders aus.)</p>
<p>Die Doppelbegleitung des Fernverkehrs ist für mich eine unverhandelbare Sache. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass die SBB ein gröberes Problem mit der Gewerkschaft SEV und dem Zugpersonal bekäme, wenn sie dieses Ziel nicht mit aller Deutlichkeit verfolgt und erreicht wird.</p>
<p>Und die Sache mit den touristischen Transportunternehmen ist klar. Die sollen auch weiterhin Billette verkaufen können. Zum Beispiel auf Schiffen.</p>
<h2>Was bedeutet das für die Fahrgäste</h2>
<p>Billettpflicht heisst: In Zukunft muss das Billett zwingend vor Abfahrt gekauft werden. Dazu stehen inzwischen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung:</p>
<ul>
<li>Bediente Bahnhöfe</li>
<li>Avec Shops mit Billettverkauf</li>
<li>Billettautomaten</li>
<li>RailService 0900 300 300</li>
<li>MMS-Ticket</li>
<li>Mobile Ticket (iPhone, Android, WP7)</li>
<li>Online Ticket (A4, zum selber drucken)</li>
<li>Gemeinde (Tageskarte)</li>
<li>Reisebüros (vor allem für internationale Tickets)</li>
</ul>
<p>Wer dann ohne gültiges Billett im Zug angetroffen wird. Bezahlt einen Zuschlag.</p>
<p>Laut Roger Baumann vom VöV ist dabei ein ähnliches Vorgehen angedacht, wie es zurzeit beim Regionalverkehr praktiziert wird: Wer dort in einem Zug ohne gültigen Fahrausweis erwischt wird, muss 90 Franken Zuschlag bezahlen &#8211; plus eine Fahrpreis-Pauschale von 10 Franken.</p>
<h2>Eure Meinung</h2>
<p>Wie steht ihr zur Billettpflicht? Was ist eure Meinung dazu?</p>
<p>Wo seht ihr die Vorteile? Wo die Nachteile?</p>
<p><em><span style="font-size: xx-small;">(Disclaimer: schweizweit.net übernimmt keine Haftung für Links und deren Inhalt. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich.)</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>119</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ent-schleunigen: Weniger Stress beim Zugfahren &#8211; Garantiert!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/06/14/ent-schleunigen-weniger-stress-beim-zugfahren-garantiert/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2011/06/14/ent-schleunigen-weniger-stress-beim-zugfahren-garantiert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 05:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=7940</guid>
		<description><![CDATA[Im heutigen Artikel will ich euch zeigen, wie ich kürzlich eine Zugfahrt "ent-schleunigte", so wie ich es öfters mal mache. Ich will euch zeigen, wie ich aus einer eigentlich eher stressigen Verbindung mit vollen Zügen eine ganz lockere, angenehme und entspannte Sache machte. Und ihr werdet sehen, dass ihr eine Verbindung mitten durch die Hauptverkehrszeit wählen könnt, in der die Züge teilweise nur zu 15% besetzt sind!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die meisten von euch wissen ja inzwischen, dass ich als Zugbegleiter bei der SBB arbeite. Da bekommt man ja so einiges mit: Es gibt Leute, die geniessen ihre Zugfahrt, für andere ist es der grösste Stress. Es gibt Reisende, die loben unser ÖV-System über alle Massen, andere hingegen vergleichen es mit einem Drittweltland. Vermutlich, ohne jemals wirklich im Ausland gewesen zu sein.</p>
<p>Ich hingegen bin schon mit der DB gefahren, mit der SNCF, mit den Metros, Tubes und U-Bahnen in Paris, London und Wien und habe die Eisenbahn in Sri Lanka gesehen. Also gehöre ich zu jenen Menschen, die durchaus den Vergleich zu anderen Ländern machen können. Und ich muss sagen: <strong>Was den ÖV anbelangt, geht es uns hier in der Schweiz verdammt gut!</strong></p>
<p>Trotzdem kommt es natürlich auch bei mir vor, dass ich mich auf privaten Reisen in einigen Zügen mehr, in anderen eher weniger wohl fühle. Manche Zugfahrten sind stressiger als andere. Manche Zugfahrten kann ich besser geniessen, als andere.</p>
<h2>Um was es heute geht</h2>
<p>Im heutigen Artikel will ich euch zeigen, wie ich kürzlich eine <strong>Zugfahrt &#8220;ent-schleunigte&#8221;</strong>, so wie ich es öfters mal mache. Ich will euch zeigen, wie ich aus einer eigentlich eher stressigen Verbindung mit vollen Zügen eine ganz lockere, angenehme und entspannte Sache machte. Und ihr werdet sehen, dass ihr eine Verbindung mitten durch die Hauptverkehrszeit wählen könnt, in der die Züge teilweise nur zu 15% besetzt sind!</p>
<p>Auch ihr habt die Möglichkeit, eure Zugfahrt auf die gleiche Art zu ent-schleunigen!</p>
<p>Beim Lesen meines Artikels werdet ihr unter Umständen immer wieder ein &#8220;Aber…&#8221; einwerfen:</p>
<ul>
<li>&#8220;Aber, ich kann doch nicht…&#8221;</li>
<li>&#8220;Aber, dafür habe ich doch keine Zeit…&#8221;</li>
<li>&#8220;Aber, ich muss doch…&#8221;</li>
</ul>
<p>Quatsch! Sage ich da nur. Sicher ist es in einigen Sätzen ein kontroverser Artikel, den ich euch heute vorsetze. Mit Sicherheit wird es heftige Diskussionen in den Kommentaren zu diesem Text geben. Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass dieser Artikel euch helfen wird, eure zukünftigen Reisen angenehmer zu machen.</p>
<h2>Was eine Zugfahrt stressig machen kann</h2>
<p>Wir alle kennen das Problem: Eine Zugfahrt in der Hauptverkehrszeit kann stressig sein. Sehr stressig! Wenn es scheint, als wolle die halbe Welt auf diesen einen Zug, wenn man Angst haben muss, keinen Platz zu finden, wenn man nicht weiss, neben welchen komischen Gestalten man heute sitzen wird… Das ist irgendwie &#8220;uncool&#8221;. Niemand macht das gerne.</p>
<p>Zwar verlängern die Bahngesellschaften &#8211; zum Beispiel die SBB &#8211; zur Hauptverkehrszeit die Züge, erhöhen die Takte und machen auch sonst sehr viel, so dass die Kunden möglichst angenehm reisen können, trotzdem lässt es sich nicht verhindern, dass es zu gut gefüllten Zügen kommt.</p>
<p>Finanziell liegt es einfach nicht drin, den Zugverkehr so zu gestalten, dass es in der Hauptverkehrszeit jederzeit mehr als genug Plätze und Züge hat. Das wäre viel zu teuer und würde die Billettpreise so stark erhöhen, dass sich kaum mehr jemand das Bahnfahren leisten kann. Und das wollen wir ja nicht. Die Züge sollen ja fürs Volk da sein, und nicht nur für die Elite.</p>
<h2>Wie es auch geht: Reisen in der HVZ &#8211; Ohne Stress!</h2>
<p>Und jetzt stell dir einmal vor, du reist in der Hauptverkehrszeit und hast mehr als genug Platz! Ein ganzes Viererabteil für dich zum Beispiel. Ruhe, keinen Lärm um dich. Zeit, ein gutes Buch zu lesen oder auf dem Laptop an etwas zu arbeiten. Oder einfach nur die vorbeiziehende Landschaft betrachten und den eigenen Gedanken nachhängen.</p>
<p>Was hältst du davon? Toll, oder?!</p>
<p><strong>Ich sage dir: Das ist tatsächlich möglich! Ich mache das selber immer mal wieder! Und es ist einfach toll!</strong></p>
<p>Heute will ich dir am Beispiel einer Zugfahrt von Bern nach Chur aufzeigen, wie das geht.</p>
<p>Vielleicht eignen sich meine Tipps weniger für täglich Pendler. Aber sie eignen sich auf alle Fälle für Leute, die unregelmässig Zug fahren und dann manchmal in die Hauptverkehrszeit geraten.</p>
<h2>Simplify your Life: wenn das Leben doch manchmal einfach ein bisschen einfacher wäre…</h2>
<p>Gleich komme ich dazu, dir zu erzählen, wie du deine Zugfahrt angenehmer machen und ent-schleunigen kannst. Da meine Methode sehr viel mit dem Buch &#8220;Simplify your Life&#8221; zu tun hat, möchte ich es dir zuvor noch kurz vorstellen:</p>
<p>Vielleicht kennst du das Buch <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/13676603-1/buch/simplify-your-life.html)" target="_blank">&#8220;Simplify your Life&#8221; von Werner Tiki Küstenmacher und Lothar Seiwert</a>. Dort werden Tipps geboten, mit denen wir es uns im Leben deutlich einfacher machen können. Ob es nun darum geht, das Chaos in Wohnung oder Büro zu beseitigen, die eigenen Finanzen in den Griff zu bekommen oder darum, Freundschaften und Beziehungen zu pflegen, mehr Zeit für sich selbst und weniger Stress zu haben – auf rund 350 Seiten wird Ihnen hier ein wahrer Erfahrungsschatz geboten, mit dem alles etwas leichter geht.</p>
<p>Das Buch eignet sich durchweg für jeden, der sich danach sehnt, dass das Leben manchmal etwas einfacher wäre. Hier ein paar Themen, die im Buch, beziehungsweise im erfolgreichen Newsletter &#8220;Simplify your Life&#8221; behandelt werden:</p>
<p><strong>Die typischen Inseln der Unordnung</strong><br />
Zu viel Wäsche vor der Waschmaschine? Küchenschränke sind randvoll? Überall Spielsachen? Papier und Post auf den Tischen? So besiegen Sie die klassischen kleinen Ärgernisse.</p>
<p><strong>Ordnung &#8211; aber mit Vergnügen!</strong><br />
So motivieren Sie sich fürs Aufräumen und Ausmisten und haben schnellere, dauerhafte Erfolgserlebnisse</p>
<p><strong>Putzen wie die Profis</strong><br />
Sie brauchen weniger, als Sie denken: 10 wenig bekannte Profi-Tipps und simplify-Hilfen für hartnäckige Putzmuffel.</p>
<p><strong>Dauerhafte (Aufräum-)Erfolge durch die 3-A-Regel</strong><br />
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<p><strong>So leben Sie herrlich &#8211; nicht hektisch</strong><br />
Wie Sie mitten im Meer der Hektik Lebensqualität zurückgewinnen!</p>
<p>Nicht alle diese Tipps stammen aus dem Buch selber, viele davon wurden im Simplify-Newsletter vorgestellt. Ich empfehle allen, die hin und wieder mit den oben genannten Problemen zu tun haben, dieses Buch zu lesen.</p>
<p><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/13676603-1/buch/simplify-your-life.html)" target="_blank">Mehr Informationen über &#8220;Simplify your Life&#8221;…</a></p>
<h2>Weniger Stress beim Zugfahren: So ent-schleunigst du deine Reise</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Lorraine by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5807831197/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3271/5807831197_a3547f7ea8.jpg" alt="Lorraine" width="500" height="500" /></a></p>
<p>Kürzlich war ich in Bern. Nach einigen privaten Terminen war ich kurz vor 15:30 Uhr wieder am Bahnhof. Um wieder zurück nach Chur zu gelangen, hätte mein Fahrplan folgendermassen ausgesehen:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-06-13um093732.png" alt="" width="500" height="62" /></p>
<p>Siehst du die Information unter der Rubrik &#8220;Belegung&#8221; beim Zug von Bern nach Zürich? In der zweiten Klasse wird eine &#8220;sehr hohe Belegung&#8221; erwartet, in der ersten Klasse immerhin noch eine &#8220;hohe Belegung&#8221;.</p>
<p>Ich stieg also in den Zug und suchte mir in der ersten Klasse einen Platz. Tatsächlich hatte es durchaus auch noch Plätze frei: Manche Viererabteile waren durch drei Personen besetzt, so dass noch Platz für mich gewesen wäre. Und auch in einigen Zweierabteilen hatte es jeweils noch einen Platz frei.</p>
<p>Aber sollte ich mich wirklich hier noch hineinzwängen? &#8220;Neee!&#8221;, sagte ich mir, und stieg vor der Abfahrt wieder aus.</p>
<p>Ich hatte unter anderem mein iPad dabei und wollte unterwegs noch ein bisschen &#8220;arbeiten&#8221; und lesen. Denn am Morgen hatte ich mir zu Hause noch das <a href="http://tkkg.ch/blog/tkkg-ch-magazin-april/" target="_blank">TKKG-Magazin zum Thema New York</a> heruntergeladen, das nun als PDF auf meinem iPad darauf wartete, gelesen zu werden. Um in Ruhe arbeiten und lesen zu können, wollte ich mich nicht in den gut gefüllten Zug hineinzwängen.</p>
<p>So fuhr der Zug dann um 15:32 Uhr ohne mich ab. Und ich wechselte zum Gleis 10, wo um 15:39 Uhr ein weiterer Zug nach Zürich fährt. Nur sieben Minuten später. Und nun schaut euch mal dessen Belegung an:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-06-13um094343.png" alt="" width="500" height="62" /></p>
<p>Die tiefste Belegung, die man sich vorstellen kann! Und das kurz vor der Hauptverkehrszeit. Toll! Tatsächlich hätten dann in meinem Wagen bis zu 60 Personen Platz gehabt. Bei der Abfahrt in Bern waren wir gerade einmal um die 9 Personen. 85% der Plätze waren also noch frei! Herrlich!</p>
<p>So tuckerte ich gemütlich an Burgdorf, Herzogenbuchsee, Langenthal und Olten vorbei und kam dann kurz nach 17:00 Uhr in Zürich an.</p>
<p>Während der Fahrt las ich das bereits erwähnte <a href="http://tkkg.ch/blog/tkkg-ch-magazin-april/" target="_blank">TKKG-Magazin</a>, dann noch das (kostenlose und sehr lesenswerte!) E-Book <a href="http://imgriff.com/2011/02/21/focus-neues-kostenloses-e-book-von-leo-babauta/" target="_blank">&#8220;Focus&#8221; von Leo Babauta</a>, ein paar Seiten in <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/13676603-1/buch/simplify-your-life.html)" target="_blank">&#8220;Simplify your Life&#8221;</a> und ausserdem fing ich an, diesen Artikel hier auf dem iPad zu schreiben. Dank <a href="http://www.informationarchitects.jp/en/writer-for-ipad/" target="_blank">iaWriter</a> funktioniert das suuper!</p>
<p>Und so kam ich dann richtig <strong>entspannt</strong> in Zürich an. <strong>Kein Stress</strong> wegen einem überfüllten Zug. <strong>Kein Stress</strong> wegen möglicherweise unangenehmen Sitznachbarn, ein Zweierabteil für mich und <strong>richtig produktive 83 Minuten</strong>!</p>
<p>Mein nächster Anschluss nach Chur wäre dann um 17:12 Uhr gewesen:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-06-13um095109.png" alt="" width="500" height="62" /></p>
<p>Seht ihr die Belegung? Diesen Zug begleite ich hin und wieder selber auch und aus Erfahrung weiss ich: Er ist zu etwa 80% voll. Jeder fünfte Platz wäre also noch frei. Er ist also nicht wirklich überfüllt, aber es gibt mit Sicherheit angenehmere Züge.</p>
<p>Und so entschloss ich mich, etwas zu tun, was ich immer wieder mal mache, wenn ich privat unterwegs bin: Statt nach Chur, fuhr ich nach Zürich Flughafen.</p>
<p>Dort begab ich mich auf direktem Weg zum Starbucks, bestellte meinen <strong>Frappucino Vanilla Venti</strong> mit extra Schlagsahne und machte es mir mit dem iPad bequem. Schreiben, lesen, twittern… <strong>Schööön!</strong></p>
<p>Ich mag die Atmosphäre im Flughafen. Und ich bin gerne im Starbucks. <strong>Und wenn ich die Wahl habe zwischen einem Pendlerzug mit hoher Belegung und einer gemütlichen Stunde im Airport-Starbucks…</strong> Ist doch klar, für was ich mich entscheide! ;-)</p>
<p>Ich verliess den Flughafen um 18:13 Uhr, so dass ich im Hauptbahnhof noch den Anschluss nach Chur erwische. Und der sah folgendermassen aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-06-13um095732.png" alt="" width="500" height="62" /></p>
<p>Perfekt, oder? Ich konnte also problemlos im Zug weiterlesen und -arbeiten. Oder einfach mal die Landschaft betrachten. Oder mit der Zugbegleiterin ein paar Worte wechseln. Oder, oder, oder… Das Leben kann ja manchmal so schön sein! ;-)</p>
<h2>Volle Züge? Nicht bei mir!</h2>
<p>So fuhr ich von Bern nach Chur, <strong>mitten durch die Hauptverkehrszeit, in fast leeren Zügen und ohne Platznot</strong>. Dass ich dadurch später in Chur angekommen bin, als wenn ich in Bern die schnellste Verbindung um 15:32 Uhr genommen hätte, das nehme ich dabei sehr gerne in Kauf.</p>
<p>Und ausserdem: Was hätte ich denn zu Hause gemacht, wenn ich mit der schnellen Verbindung gefahren wäre? Am liebsten natürlich lesen und schreiben, vielleicht noch die Nachrichten schauen. Aber vermutlich wäre ich nach den vielen vollen Zügen so erschöpft gewesen, dass ich zuerst ein Nickerchen gebraucht hätte. Absolut unproduktiv!</p>
<p>Mit meiner ent-schleunigten Reise hingegen war ich von Bern bis Chur SEHR produktiv, konnte vieles erledigen und kam <strong>erholt und frisch</strong> in Chur an, wo ich gleich weiter machen konnte, ohne dass ich zuerst eine Pause brauchte.</p>
<p>Mit anderen Worten: Ich war definitiv länger unterwegs als ich hätte sein müssen, dafür war ich zwei bis drei Mal so produktiv!</p>
<p>Was ich kann, das könnt ihr auch! Wirklich! Zu Beginn ist es vielleicht noch ein bisschen ungewohnt, weil &#8220;das macht man normalerweise halt nicht so&#8221;. Aber glaubt mir: Ihr werdet diese Art zu reisen noch lieben lernen! ;-)</p>
<p>Genau so wie ich. Ich sage es gerne nochmals: 85% freie Plätze, Hauptverkehrszeit, Bern &#8211; Zürich, <strong>ist das nicht geil</strong>??</p>
<h2>Was es dazu braucht</h2>
<p>Im Grunde genommen braucht es für diesen &#8220;Lifestyle&#8221; gar nicht mal so viel.</p>
<p>Es ist sicher von Vorteil, wenn man von unterwegs Zugriff auf den SBB-Fahrplan hat. Mit iPhone oder einem Android-Handy geht das tiptop. Schaut euch dort die Belegung der Züge an und wählt so eure Reise aus.</p>
<p>Lesestoff kann man auch nie genug dabei haben. Dem Gewicht (und damit dem eigenen Rücken zuliebe) am besten auf einem elektronischen Lesegerät wie iPad, Kindle oder was es sonst noch alles gibt.</p>
<p>Damit man auch noch etwas erledigen kann unterwegs, ist ein Laptop nicht schlecht. Oder eben das iPad. Das ist (im Vergleich zum Laptop) sehr leicht und eignet sich mit entsprechenden Apps ganz gut zum Arbeiten. Möglicherweise kann man auch noch eine externe Tastatur mitnehmen, um rascher schreiben zu können. (Ich benutze <a href="http://store.apple.com/de/product/MC533D/A?fnode=MTc0MjU4OTY&amp;mco=MTgwMDgxMjI" target="_blank">diese iPad-Tastatur&#8230;</a>)</p>
<p>Von grossem Vorteil ist natürlich ein Erstklass-GA. Denn in der ersten Klasse hat es normalerweise deutlich mehr Plätze frei als in der zweiten Klasse. In Fernverkehrszügen kann man übrigens auch spontan einen Klassenwechsel lösen. Kostet gleich viel, wie am Schalter, mindestens aber 5 Franken.</p>
<p>That&#8217;s it. Mehr braucht es nicht. Wirklich! Das Leben kann so einfach sein. Man muss nur wollen. ;-)</p>
<h2>Post Scriptum</h2>
<p>Und wenn ihr euch noch fragt, warum ich &#8220;ent-schleunigen&#8221; immer mit einem Bindestrich geschrieben habe: Das ist eine Hommage an das wirklich tolle Buch &#8220;Simplify your Life&#8221;. Dessen Kapitel unter anderem folgende Namen tragen:</p>
<ul>
<li>Ent-wirren Sie Ihren Arbeitsplatz</li>
<li>Ent-stapeln Sie Ihr Büro</li>
<li>Ent-rümpeln Sie Ihre Umgebung</li>
<li>Ent-schleunigen Sie Ihr Leben</li>
<li>Ent-fliehen Sie ab und zu</li>
<li>Ent-spannen Sie sich optimal</li>
</ul>
<p><a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(51740)a(1409578)g(16827362)url(http://www.weltbild.ch/3/13676603-1/buch/simplify-your-life.html)" target="_blank">Viel Spass beim Lesen dieses Buches!</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Postauto der Zukunft</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/06/09/das-postauto-der-zukunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 05:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Nimmt es dich wunder, wie die Postauto-Fahrt der Zukunft aussehen könnte? Mich auch! Und so bin ich auf eine äusserst interessante Präsentation im Internet gestossen. Augmented Reality, Postautofahrt ohne offizielle Haltestellen... Was es damit genau auf sich hat, erfahrt ihr heute hier in diesem Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Nimmt es dich wunder, wie die Postauto-Fahrt der Zukunft aussehen könnte? Mich auch! Und so bin ich auf eine äusserst interessante Präsentation im Internet gestossen. Augmented Reality, Postautofahrt ohne offizielle Haltestellen&#8230; Was es damit genau auf sich hat, erfahrt ihr heute hier in diesem Artikel.</strong></p>
<h2>IG bus alpin</h2>
<p>Fündig wurde ich auf <a href="http://www.busalpin.ch/" target="_blank">busalpin.ch</a>, der Website der Interessengemeinschaft für die öV-Erschliessung touristischer Ausflugsziele im Schweizer Berggebiet. Diese Vereinigung wird getragen vom Schweizer Alpen-Club SAC, PostAuto Schweiz, Verkehrs-Club der Schweiz VCS und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete.</p>
<p>Auf ihrer Website beschreibt die IG bus alpin gleich selbst, was deren Zweck ist:</p>
<blockquote><p>Die IG bus alpin beginnt eine bestehende Lücke im generell gut ausgebauten öffentlichen Verkehr der Schweiz zu schliessen. Es gibt im Berggebiet etliche Ausflugsziele, welche mit dem Postauto schlecht erreichbar sind. Der Grund: Bund und Kantone finanzieren den öffentlichen Verkehr erst, wenn 100 Personen in der angefahrenen Ortschaft wohnen. Der Freizeitverkehr ist zudem explizit von Abgeltungen ausgeschlossen.</p>
<p>(…)</p>
<p>Mit einem verbesserten öV-Angebot können diese Regionen neu autofreie Haushalte und ausländische Touristen, welche nicht automobil unterwegs sind, mit ihren touristischen Angeboten ansprechen. Die Wertschöpfung in diesen von Abwanderung geprägten Regionen kann so besser ausgeschöpft werden.</p>
<p>(…)</p>
<p>In weiteren Schweizer Bergregionen werden öV-Angebote zur Förderung des naturnahen Tourismus geschaffen. Dadurch wird die Wertschöpfung in finanzschwachen Randregionen des Schweizer Berggebietes gesteigert.</p></blockquote>
<h2>Augmented Reality für Ausflugstipps von PostAuto</h2>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-06-06 um 16.03.14 by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5804141833/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5182/5804141833_ed093ab644.jpg" alt="Bildschirmfoto 2011-06-06 um 16.03.14" width="500" height="375" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">(Foto: PostAuto Schweiz)</span></em></p>
<p>Stell dir mal vor, du sitzt im PostAuto und fährst an einem grossen Schloss vorbei. Sofort willst du wissen, welches Schloss das ist. Du nimmst dein Smartphone hervor und innert Sekunden erfährst du, dass es das <em>Château de Grandson</em> ist.</p>
<p>Nun, das ist keine Zukunftsmusik, sondern heute bereits möglich!</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-06-06 um 16.06.28 by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5804142737/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5076/5804142737_8f643852d2.jpg" alt="Bildschirmfoto 2011-06-06 um 16.06.28" width="500" height="376" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">(Foto: PostAuto Schweiz)</span></em></p>
<p>Dank der Gratis-App Layar (für <a href="http://www.layar.com/download/iphone/" target="_blank">iPhone</a>, <a href="http://www.layar.com/download/android/" target="_blank">Android</a>, <a href="http://www.layar.com/download/symbian/" target="_blank">ovi Nokia / Symbian</a>) erfährst du auf deiner Postauto-Fahrt, was es um dich herum zu sehen gibt. Mit dieser Augmented Reality-App kannst du bis 50 Kilometer weit &#8220;sehen&#8221;.</p>
<p>Anleitung:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.layar.com/" target="_blank">Layar-App</a> herunterladen</li>
<li><a href="http://layar.it/ftNtYZ" target="_blank">Layer &#8220;Freizeitklick&#8221;</a> aktivieren</li>
<li>Umgebung betrachten:</li>
</ol>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 213px">
	<a title="mail by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5804709514/"><img class=" " src="http://farm3.static.flickr.com/2001/5804709514_720643abea.jpg" alt="mail" width="213" height="320" /></a>
	<p class="wp-caption-text">So schaut der PostAuto-Layer auf dem iPhone aus. (Von meinem Balkon aus fotografiert)</p>
</div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Wenn man danach eine Sehenswürdigkeit auswählt, kann man die Route dorthin anzeigen lassen, eine Beschreibung lesen, Feedback geben oder weitere Angebote (zum Beispiel Kombi-Angebote mit Einreise und Eintritt zur Sehenswürdigkeit) abrufen.</p>
<p>Ich finde das grandios! Schon vor langer Zeit habe ich mir die Layar-App heruntergeladen, und es ist richtig toll, dass PostAuto Schweiz da mitmacht.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-06-06 um 16.15.29 by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5804700464/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5308/5804700464_f87a3bfb55.jpg" alt="Bildschirmfoto 2011-06-06 um 16.15.29" width="500" height="376" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">(Foto: PostAuto Schweiz)</span></em></p>
<h2>Halt auf Verlangen. Ohne fixe Haltestelleninfrastruktur.</h2>
<p>Ich fahre regelmässig mit der <a href="http://schweizweit.net/?s=rhätische+bahn?utm_source=schweizweit&amp;utm_medium=blog&amp;utm_campaign=bbb" target="_blank">Rhätischen Bahn</a>. Die hat einige Bahnhöfe, bei denen gilt: Halt auf Verlangen. Wenn ich also aussteigen möchte, muss ich dies dem Lokführer früh genug mitteilen, indem ich einen entsprechenden Knopf drücke.</p>
<p>Bei den meisten PostAutos ist das sowieso der Fall. Die halten nur, wenn jemand an der Haltestelle steht oder wenn jemand im Bus den Stopp-Knopf drückt. Gehalten wird dann an der nächsten Bushaltestelle.</p>
<p>Was aber, wenn ich lieber erst 250 Meter nach dieser Bushaltestelle aussteigen möchte? Direkt vor meiner Haustüre sozusagen?</p>
<p>Das geht nicht? In Zukunft vielleicht doch!</p>
<p>Im Sommer dieses Jahres testet PostAuto Graubünden nämlich genau das auf zwei Linien im Prättigau. Halt auf Verlangen an Orten, wo gar keine Bushaltestelle ist.</p>
<p>Natürlich kann das PostAuto dann nicht wirklich ganz an jedem beliebigen Ort anhalten. Die Verkehrssicherheit und die Sicherheit der Fahrgäste muss selbstverständlich gewährleistet sein. Deshalb entscheidet die Kantonspolizei Graubünden, wo das PostAuto anhalten darf und wo nicht. Und auch das Bundesamt für Verkehr und ASTRA haben noch ein paar Wörtchen mitzureden.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Bildschirmfoto 2011-06-06 um 16.24.51 by Andreas Hobi, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andreashobi/5804143287/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2256/5804143287_4102010af0.jpg" alt="Bildschirmfoto 2011-06-06 um 16.24.51" width="500" height="375" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">(Foto: PostAuto Schweiz)</span></em></p>
<p>Trotzdem hört sich die Sache ganz interessant an! Ich bin gespannt, was bei diesem Pilotversuch rauskommt.</p>
<h2>Deine Meinung</h2>
<p>Was hältst du von der Augmented Reality-App Layar und dem Layer &#8220;Freizeitklick&#8221;?</p>
<p>Und wie ist deine Meinung zum Projekt &#8220;Halt auf Verlangen ohne fixe Haltestelleninfrastruktur?</p>
<p>Ich bin gespannt auf deine Meinung!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 23 besten Eisenbahnwitze</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/02/08/die-23-besten-db-sbb-eisenbahnwitze/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2011/02/08/die-23-besten-db-sbb-eisenbahnwitze/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 06:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=7636</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man - wie ich - bereits schon einige Jahre bei der Eisenbahn arbeitet, hört man immer wieder die verschiedensten Eisenbahn-Witze. Nun ist es endlich an der Zeit, den einen oder anderen hier auf schweizweit.net zu veröffentlichen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Wenn man &#8211; wie ich &#8211; bereits schon einige Jahre bei der Eisenbahn arbeitet, hört man immer wieder die verschiedensten Eisenbahn-Witze. Nun ist es endlich an der Zeit, den einen oder anderen hier auf schweizweit.net zu veröffentlichen!</strong></p>
<p><strong>Hier kommen nun also die 23 besten Eisenbahnwitze. Zum Weitererzählen, auf Facebook oder Twitter posten, Link zu diesem Artikel weiter schicken, etc&#8230;</strong></p>
<p><strong>Wenn ihr selber einen guten Witz kennt, dürft ihr ihn natürlich sehr gerne uns allen am Schluss des Artikels in den Kommentaren weitererzählen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a title="DSC_1946 by justingaynor, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/justingaynor/23164763/"><img class="aligncenter" src="http://farm1.static.flickr.com/19/23164763_312f514278.jpg" alt="DSC_1946" width="500" height="332" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) justingaynor (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Ein kleiner Junge spielt in seinem Kinderzimmer mit der Eisenbahn&#8230;.<br />
&#8220;Achtung, Achtung: Vorsicht an der Bahnsteigkante! Der Zug aus Düsseldorf fährt ein! Männer bitte hinten einsteigen, Kinder in der Mitte und die Schlampen bitte vorne!!&#8221;<br />
Die Mutter hat dies in der Küche gehört und bürstet in das Zimmer: &#8220;Waaaaaas gebrauchst du denn für Ausdrücke???? &#8211; Zur Strafe bekommst Du eine Stunde Spielverbot!!!&#8221;<br />
Artig setzt sich der Junge auf seinen Hosenboden und wartet die Stunde ab.<br />
Dann geht er wieder in sein Zimmer. Aus der Küche hört die Mutter den Kleinen: &#8220;Achtung, Achtung: Vorsicht an der Bahnsteigkante! Der Zug aus Düsseldorf fährt ein! Männer bitte hinten einsteigen, Kinder in der Mitte und die Frauen bitte vorne!!&#8221;<br />
&#8220;Aha&#8221;, denkt die Mutter, &#8220;das hat gewirkt&#8221;. Plötzlich die Stimme des Kleinen:<br />
&#8220;Noch eine Durchsage zum Zug aus Düsseldorf: Wegen der Schlampe in der Küche haben wir eine Stunde Verspätung!!!!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Was ist die härteste Droge?<br />
Die Eisenbahn &#8211; Ein Zug! Und du bist weg.</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Im Eisenbahnabteil &#8211; ein maskierter Mann flüstert: &#8220;Geld oder Leben.&#8221;<br />
&#8220;Ich habe keinen Rappen&#8221;, antwortet der Reisende.<br />
&#8220;Und warum zittern Sie dann so?&#8221;<br />
&#8220;Ich dachte, der Kondukteur kommt.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Frage an einen Eisenbahnbauingenieur beim Gleisbau: &#8220;Wird die neue geplante Strecke eigentlich eingleisig oder zweigleisig?&#8221;<br />
&#8220;Ja, wissen Sie, das ist so: Wir fangen gleichzeitig an zu bauen. Ein Trupp baut von Mattstetten nach Rothrist und ein Trupp baut von Rothrist nach Mattstetten. Treffen sie sich, wird die Strecke eingleisig, treffen sie sich nicht, wird sie zweigleisig!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Zwei Freundinnen morgens im VBZ-Tram:<br />
&#8220;Oh mein Gott, isch das hüüt äs Gedränge do!&#8221;<br />
&#8220;Komisch, gester im &#8220;Kaufleuten&#8221; häsch du dem na &#8220;Atmosphäre&#8221; gseit!!!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Ein Mann bringt seine Frau zum Zug. Sie steigt ein, öffnet das Fenster und redet sofort pausenlos auf den Mann ein:<br />
&#8220;Mache dieses&#8230;, vergiss jenes nicht&#8230;, pass auf das auf usw.!&#8221;<br />
Plötzlich sagt er: &#8220;Liebling, warte mal, ich muss dir was Wichtiges sagen!&#8221;<br />
Sie sagt:&#8221; Das kannst du mir schreiben!&#8221;, redet ununterbrochen weiter und lässt den Mann nicht zu Wort kommen.<br />
Die Aufsicht pfeift, hebt die Kelle und der Zug fährt davon, sie redet noch bis der Zug den Bahnsteig verlassen hat.<br />
Der Mann geht zur Post und schreibt folgende Karte: &#8220;Liebe Anna, du hast mich nicht zu Wort kommen lassen, deshalb muss ich es dir schreiben. Du hast im falschen Zug gesessen!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Aus dem Gepäcknetz im Zugabteil tropft es. Ein Mann streckt die Zunge raus und erwischt einen Tropfen. Fragt er die Dame neben sich:<br />
&#8220;Scotch?&#8221;<br />
&#8220;Nein, Scotch-Terrier.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>5 Männer und 5 Frauen fahren zusammen mit dem Zug. Die Frauen kaufen sich jede ein Billett, die Männer einen Einzelfahrschein zusammen. Die Frauen gucken ein wenig skeptisch, die Männer reden nur von Spezialtrick und ihr werdet schon sehen.<br />
Im Zug ruft ein Mann plötzlich &#8220;Kondukteur kommt&#8221;! Alle Männer ab aufs Klo, Kondukteur kommt vorbei, fragt nach dem Billett, Männer schieben den einen unter der Tür durch.<br />
Die Frauen sind total begeistert, und wollen das bei der Rückfahrt auch so machen.<br />
Also bei der Rückfahrt kaufen sich die Frauen zusammen ein Billett und die Männer diesmal gar keins! Frauen gucken noch skeptischer und die Männer reden nur von Spezialtrick Nummer 2 und ihr werdet schon sehen.<br />
Im Zug rufen die Männer auf einmal &#8220;Kondukteur kommt!&#8221;. Die 5 Frauen stürmen direkt aufs Klo, die Männer gehen dran vorbei: &#8220;Billett bitte&#8221;, die Frauen schieben den drunter durch, Männer nehmen das Billett mit und gehen aufs nächste Klo und warten auf den Kondukteur&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Eine neue Eisenbahnlinie soll gebaut werden. Ein Ingenieur verhandelt mit dem Grundbesitzer : &#8220;Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass die neue Bahnlinie genau durch Ihr Haus führt. Natürlich werden Sie gebührend entschädigt.&#8221;<br />
Da meint der Hausbesitzer entrüstet: &#8220;Über das Geld können wir später reden, aber glauben Sie ja nicht, dass ich jedesmal die Tür aufmache, wenn ein Zug kommt!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Auf dem Perron. &#8220;Würden Sie wohl bitte für zwei Minuten auf meine Koffer achtgeben?&#8221; &#8220;Erlauben Sie , mein Herr, ich bin Bankdirektor bei der UBS und nicht Ihr Gehilfe!&#8221; &#8220;Das macht nichts. Ich vertraue Ihnen trotzdem!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Im Zürcher Hauptbahnhof nähert sich eine wunderschöne Frau dem Info-Desk. Sie winkt dem SBB-Mitarbeiter zu und als er vor ihr steht, deutet sie ihm auf sehr verführerische Art und Weise, noch etwas näher zu kommen. Dann beugt sie sich über die Theke und beginnt, ihm die Wange zu streicheln.<br />
&#8220;Sind Sie hier der Chef?&#8221;, fragt sie und tätschelt ihm die Wange.<br />
&#8220;Äääh &#8211; eigentlich nicht&#8221;, erwidert der Bähnler.<br />
&#8220;Können Sie ihn holen?&#8221;, fragt die Dame und lässt ihre Hand durch sein Haar gleiten.<br />
&#8220;Leider nein&#8221;, seufzt der Mitarbeiter, der, wen wundert es, an der Situation Gefallen findet.<br />
&#8220;Können Sie dann etwas für mich tun?&#8221; will sie wissen und folgt mit ihren Fingern der Linie seiner Lippen.<br />
&#8220;Natürlich, sehr gerne!&#8221;, erwidert der Mann.<br />
&#8220;Ich möchte eine Nachricht für den Chef hinterlassen&#8221;, sagt sie und lässt anbei einen, dann zwei Finger in seinen Mund gleiten, worauf er ganz sanft an ihnen lutscht.<br />
&#8220;Worum geht es?&#8221;, fragt der Mitarbeiter.<br />
&#8220;Sagen Sie Ihrem Chef, dass es auf der Damentoilette weder Papier noch Seife gibt!!!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Ein junges Mädchen kauft sich zwei Bananen und steckt die in die beiden hinteren Taschen ihrer Jeans. Kurz drauf fährt sie in einmem etwas vollen VBZ-Tram und prompt, verdammt, eine Banane schon zerquetscht. Also, denkt sie, die andere schütze ich und greift vorsichtig in die Hosentasche und hält die Banane fest. Ein paar Stationen weiter kommt von hinten eine Stimme: &#8220;Das war wirklich sehr nett von ihnen, aber jetzt muss ich wirklich aussteigen.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><span style="color: grey;">— <a href="http://clk.tradedoubler.com/click?p(197495)a(1409578)g(19269012)url(http://www.swisslos.ch/lots/lotsinit.do?game=flipper)">40&#8217;000 Franken warten auf Dich</a> — Kostenlos üben und danach bereits mit einem kleinen Einsatz sofort bis zu 40&#8217;000 Franken gewinnen! Jetzt &#8220;Flipper&#8221; bei Swisslos spielen und abräumen! — Textanzeige —</span></p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>In der vollbesetzten Strassenbahn sitzen Vater und der 6-jährige Sohn nebeneinander. Eine alte Dame steigt ein und steht neben den beiden Sitzenden. Mit Ihrem Stock stösst sie mehrmals lautstark auf den Boden, um Ihr Anrecht für einen Sitzplatz zu bekunden.<br />
Der Vater zur alten Dame:<br />
&#8220;Sie müssen einen Gummi unter den Stock machen, damit dieser nicht so laut ist.&#8221;<br />
Die alte Dame zum Vater:<br />
&#8220;Hätten Sie einen Gummi übergezogen, wäre der Platz neben Ihnen jetzt frei!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Was unterscheidet die DB von der Mafia?<br />
Die Mafia ist organisiert.</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Die DB hat ein Forschungsinstitut mit einer Untersuchung betraut, ob die Mitarbeiter intelligent und ehrlich sind und an ihr Unternehmen glauben. Es kam heraus, dass diese Eigenschaften zwar vorhanden sind, aber jeder nur zwei davon habe. Die Mitarbeiter sind<br />
a) entweder intelligent und ehrlich, dann glauben sie aber nicht an ihr Unternehmen,<br />
b) ehrlich und glauben an ihr Unternehmen, dann sind sie aber nicht intelligent,<br />
c) intelligent und glauben an ihr Unternehmen, dann sind sie aber nicht ehrlich.</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Der Trambahnführer klingelt wild, weil vor ihm ein Mann mit einem Gemüsekarren dahintrottet, genau auf den Schienen. Schliesslich beugt er sich aus der Tram und brüllt: &#8220;Kannst net aus´m Gleis mit dei´m Scheisskarrn!&#8221; &#8220;Ich scho &#8220;, antwortet der Mann, &#8220;aber du net!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Alois Hinterhuber, Holzfäller im Bayrischen Wald, hat eine Reise nach Paris gewonnen. Er nimmt sich Urlaub, marschiert von der Holzfällerhütte 3 Stunden lang ins Tal nach Mauth, steigt dort in den Linienbus nach Grafenau ein, in Grafenau um nach Zwiesel (Strecke Grafenau &#8211; Zwiesel stillgelegt), in Zwiesel nimmt er die RB nach Plattling, dort steigt er um in den RE nach Regensburg, dort in den IC nach Nürnberg, dort in den IR nach Stuttgart, wo er endlich den EC nach Paris Est erreicht. Auf der Rückfahrt dann die selbe Tour in Gegenrichtung. Wieder oben angekommen fragen ihn seine Kollegen, wie es in Paris war. Seine Antwort ist: &#8220;Jo mei &#8230; A scheene Stadt, aber a bissl arg abglegn!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Wer sind die sieben Feinde der Bahn?<br />
1. Frühling (zu kalt)<br />
2. Sommer (zu heiss)<br />
3. Herbst (zu rutschig)<br />
4. Winter (zu glatt, Schnee &amp; Eis)<br />
5. Das Bedienpersonal (wird nicht gut genug geschult)<br />
6. Die Fahrgäste (wollen befördert werden)<br />
7. Die Herstellerfirmen (sparen an falscher Stelle)</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Hansli fährt in der Strassenbahn. Eine junge schwangere Frau steigt an der nächsten Haltestelle zu und findet keinen Sitzplatz mehr. Freundlich überlässt Hansli ihr seinen Sitzplatz. Darauf sagt die Frau zu ihm. &#8220;Du bist aber ein kleiner Gentleman&#8221;. In der Schule fragt der Lehrer die Kinder, &#8220;Wer von euch weiss was ein Gentleman ist?&#8221;. Hansli meldet sich ganz aufgeregt, und sagt. &#8220;Ein Gentleman ist jemand, der eine schwangere Frau sitzen lässt&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Frage: Was ist der Unterschied zwischen einer Modelleisenbahn und einem weiblichen Busen?<br />
Antwort: Da gibt es keinen! Es ist beides für die kleinen Kinder bestimmt und die Männer spielen damit!</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>&#8220;Lassen wir es auf uns zukommen!&#8221; sagte der Lokführer, als er im eingleisigen Tunnel 3 weisse Lichter sah.</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Ein Mann kommt in ein Abteil, am Schild ist zu erkennen, dass es sich um ein Raucherabteil handelt. Es sitzt schon eine Dame drin. &#8220;Gestatten Sie, dass ich rauche?&#8221;, fragt der Reisende. Die Dame antwortet: &#8220;Fühlen Sie sich wie zu Hause.&#8221; &#8220;Na dann eben nicht&#8221;, sagt der Herr beleidigt und steckt seine Zigarre wieder weg.</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Vor langer Zeit verabredeten sich die DB und die SBB, dass jedes Jahr ein Wettrudern mit einem Achter auf dem Rhein ausgetragen werden soll. Beide Mannschaften trainieren lange und hart, um ihre höchste Leistungsfähigkeit zu erreichen. Als der grosse Tag des Wettkampfes endlich da war, waren beide Mannschaften topfit.<br />
Die SBB gewann mit einem Kilometer Vorsprung!<br />
Nach dieser Niederlage war das DB-Team sehr niedergeschlagen und die Moral war auf dem Tiefpunkt. Das obere Management entschied, dass der Grund für diese vernichtende Niederlage unbedingt herausgefunden werden musste. Ein Projektteam wurde eingesetzt, um das Problem zu untersuchen und geeignete Massnahmen zu empfehlen.<br />
Die Untersuchungen ergaben: Bei der SBB ruderten 8 Mann und ein Mann steuerte; im DB-Team ruderte ein Mann und 8 Mann steuerten. Das obere Management engagierte daraufhin eine renommierte Unternehmungsberatung, um eine Studie über die Struktur des DB-Teams anfertigen zu lassen. Nach Kosten in Millionenhöhe kamen die Berater einige Monate später zu dem Schluss: &#8220;Es steuern zu viele Leute und die Ruderkraft ist zu gering.&#8221;<br />
Um einer weiteren Niederlage gegen die SBB im nächsten Jahr vorzubeugen, wurde die Teamstruktur des DB-Achters geändert. Ein Leistungsbewertungssystem wurde eingeführt, um den Mann, der das Boot rudern sollte, mehr Ansporn zu geben, sich noch mehr anzustrengen um ein Leistungsträger zu werden. Sein Aufgabenbereich wurde erweitert und ihm die volle Verantwortung für die Geschwindigkeit des Bootes übertragen. Die Steuerungskompetenzen wurden grundlegend geändert. Es gab jetzt nur noch 4 Steuerleute, aber dazu als Aufsicht 3 Obersteuerleute. Ein Steuerdirektor wurde als Projektleiter bestellt. Voller Zuversicht, das Richtige getan zu haben, ging es in das nächste Rennen.<br />
Die SBB gewann mit zwei Kilometern Vorsprung.<br />
Die DB entliess den Ruderer wegen schlechter Leistung, verkaufte die Ruder, stoppte die Entwicklung neuer Geräte und alle Investitionen für die Erhaltung des Bootes. Der Unternehmensberatung wurde eine lobende Anerkennung für ihre ausgezeichnete Arbeit ausgesprochen. Das eingesparte Geld wurde für die Vergrösserung des oberen Managements verwendet.</p>
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		<title>Bahnhofsymmetrie</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 06:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Der heutige Artikel ist allen Hobby- und Profifotografen unter meinen Lesern gewidmet. Es geht um spezielle Bahnhofbilder nach einer Idee von (unter anderem) Jürg Stuker und Ralph Hutter. Symmetrische Bilder, schöne Bilder. Und immer wieder überraschend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Der heutige Artikel ist allen Hobby- und Profifotografen unter meinen Lesern gewidmet. Es geht um spezielle Bahnhofbilder nach einer Idee von (unter anderem) Jürg Stuker und Ralph Hutter. Symmetrische Bilder, schöne Bilder. Und immer wieder überraschend.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fgroups%2Fbahnhofsymmetrie%2Fpool%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fgroups%2Fbahnhofsymmetrie%2Fpool%2F&amp;group_id=1580535@N20&amp;jump_to=&amp;start_index=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fgroups%2Fbahnhofsymmetrie%2Fpool%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fgroups%2Fbahnhofsymmetrie%2Fpool%2F&amp;group_id=1580535@N20&amp;jump_to=&amp;start_index="></embed></object></p>
<p>In der <a href="http://www.flickr.com/groups/bahnhofsymmetrie/">Flickr-Gruppe &#8220;Bahnhofsymmetrie&#8221;</a> werden Bilder gesammelt, die in und um Bahnhöfe und Züge geschossen wurden und ein mehr oder weniger symmetrisches Sujet darstellen.</p>
<p>Ein paar Beispiele, die meiner Meinung nach besonders gut gelungen sind:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Bahnhofsymmetrie LI by Jürg, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/jstuker/5384436707/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5215/5384436707_563e25013f.jpg" alt="Bahnhofsymmetrie LI" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Jürg (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p style="text-align: center;"><a title="(U-)Bahnhofsymmetrie II by Jürg, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/jstuker/5347568038/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5008/5347568038_e39f7b3d03.jpg" alt="(U-)Bahnhofsymmetrie II" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Jürg (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Bahnhofsymmetrie by pixelfreund.ch, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pixelfreund/5385285533/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5220/5385285533_cc3c34f5f9.jpg" alt="Bahnhofsymmetrie" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) pixelfreund.ch (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Bahnhofsymmetrie by pixelfreund.ch, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pixelfreund/5354157266/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5285/5354157266_b23660e0ea.jpg" alt="Bahnhofsymmetrie" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) pixelfreund.ch (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p>Wer ebenfalls solche Bilder geschossen hat oder noch schiessen will und einen Flickr-Account hat, der kann dieser Gruppe jederzeit beitreten: <a href="http://www.flickr.com/groups/bahnhofsymmetrie/">Flickr-Gruppe Bahnhofsymmetrie</a></p>
<h3>Jaeschol</h3>
<p>Wenn wir schon beim Thema sind: Ebenfalls wunderschöne Fotos rund um den öffentlichen Verkehr finde ich immer wieder im <a href="http://www.flickr.com/photos/jaeschol/">Fotostream von Oliver (&#8220;jaeschol&#8221;)</a>.</p>
<p>Hier eine Auswahl davon:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fjaeschol%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fjaeschol%2F&amp;user_id=15589859@N02&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fjaeschol%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fjaeschol%2F&amp;user_id=15589859@N02&amp;jump_to="></embed></object></p>
<p>Traumhaft, oder? Mir persönlich gefallen diese Bilder extrem!</p>
<p>Alle paar Tage lädt Oliver neue Bilder hoch. Es lohnt sich definitiv, dort regelmässig vorbei zu schauen: <a href="http://www.flickr.com/photos/jaeschol/">Twitterstream von jaeschol</a></p>
<h3>Viele tolle Fotografen</h3>
<p>Ich bin mir bewusst, dass es noch viele weitere tolle Fotografen gibt. Auch unter meinen Leserinnen und Lesern. Das eine oder andere Bild habe ich auch schon gesehen.</p>
<p>Selbstverständlich dürft ihr eure eigenen Bilder gerne weiter unten in den Kommentaren verlinken oder auf weitere ÖV-Fotografen hinweisen, die euch gefallen.</p>
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		<item>
		<title>31 Zitate und deren Verbindung zum öffentlichen Verkehr der Schweiz</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 06:11:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich mir die Mühe gemacht und 31 Zitate herausgesucht, deren Sinn mal mehr, mal weniger auf irgendeine Art und Weise auf den öffentlichen Verkehr der Schweiz übertragen werden kann. Oder anders gesagt: Ich habe die Zitate aus Sicht eines Kondukteurs kommentiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Heute habe ich mir die Mühe gemacht und 31 Zitate herausgesucht, deren Sinn mal mehr, mal weniger auf irgendeine Art und Weise auf den öffentlichen Verkehr der Schweiz übertragen werden kann. Oder anders gesagt: Ich habe die Zitate aus Sicht eines Kondukteurs kommentiert.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a title="Untitled by Lori Greig, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/lori_greig/2195971982/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2207/2195971982_5d3ea3c7d9.jpg" alt="" width="500" height="361" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Lori Greig (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p><em>Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.<br />
(Jean Paul)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Ich bin mir sicher, dass Ihr Zitat in vielen Lebenssituationen seine Berechtigung hat, Monsieur Paul. Aber ich hoffe sehr stark, dass sich mein Lokführer morgen Ihr Zitat nicht zu sehr zu Herzen nimmt… :-/</p>
<p><em>Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte.<br />
(Berthold Auerbach, deutscher Schriftsteller)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Herr Auerbach, Sie sprechen mir aus dem Herzen! Wie oft schon habe ich so über mich selbst gedacht, wenn ich etwas zu meckern hatte. Und manchmal kamen mir solche Gedanken auch, wenn ein Kunde sich über eine Nichtigkeit beschwerte.</p>
<p><em>Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Mauern, die Anderen Windmühlen.<br />
(Chinesische Weisheit)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Wo trifft dieses Zitat besser zu als bei den ständigen Restrukturierungen bei der SBB… Aus der letzten Umstellung (Stichwort: Teamstruktur, flexible Einteilung) jedenfalls habe ich das Beste gemacht und bin jetzt zufriedener als je zuvor in den sechs Jahren Zugpersonal!</p>
<p><em>Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.<br />
(Albert Schweitzer)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Genau! Das geht in die gleiche Richtung wie das vorherige Zitat. Uns geht es in der Schweiz sehr, sehr gut. Unabhängig davon, ob wir Arbeit haben oder von Transferleistungen leben. Vielen ist das nicht bewusst. Ein Grund, dass es uns so gut geht, ist sicher auch das weltweit einmalige, hervorragende Netz des öffentlichen Verkehrs der Schweiz.</p>
<p><em>Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.<br />
(Aristoteles)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Nicht umsonst gehören Sie zu den einflussreichsten Philosophen der Weltgeschichte, Aristoteles. Bahnhofordnungen gab es schon eine Weile, kürzlich hängte die SBB auch in den Zügen eine Art &#8220;Hausordnung&#8221; auf. Viel steht dort geschrieben, meiner Meinung nach könnte man alles in zwei Wörtern zusammenfassen: Gesunder Menschenverstand</p>
<p><em>Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.<br />
(Curt Goetz)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Diesen Eindruck habe ich manchmal auch, wenn ich einzelne Mitmenschen höre… Sowohl im Real Life, als auch im TV oder im World Wide Web.</p>
<p><em>Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.<br />
(Friedrich Hebbel, deutscher Dichter)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Auf kaum jemanden trifft dieses Zitat besser zu, als auf mich. Immer wieder ertappe ich mich dabei, offensichtliche Dinge nicht wahrhaben zu wollen, zu welchen ich bisher das Gegenteil behauptete. Manchmal gibt es übrigens auch Menschen, die im Zug einfach nicht einsehen wollen, dass ihr Billett nicht gültig ist. Beim Kauf am Automaten waren sie nämlich noch der festen Überzeugung, dass sie mit dem ZVV-Billett ohne Probleme bis nach Chur fahren können. Also wird das auch im Zug noch stimmen, selbst wenn der Kondukteur etwas anderes behauptet…</p>
<p><em>Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.<br />
(Albert Einstein)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Treffender hätten sie es nicht formulieren können, Herr Einstein! Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.</p>
<p><em>Sage nicht alles, was du weisst, aber wisse immer, was du sagst.<br />
(Matthias Claudius)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Herr Claudius, gab es zu Ihrer Zeit schon Blogs? Vermutlich nicht. Aber auf einen Blogger wie mich trifft Ihre Aussage sehr gut zu. Natürlich kann ich als SBB-Mitarbeiter hier auf dem Blog nicht immer alles sagen, was ich weiss (Stichwort: Insiderwissen), aber ich sollte immer darauf achten, dass ich weiss, was ich sage. Oft gelingt mir das auch…</p>
<p><em>Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.<br />
(Konrad Adenauer)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Oh ja! Wie Recht Sie doch haben, Herr Bundeskanzler a. D.! Manche Leute sind tatsächlich nicht in der Lage, weitsichtig zu denken und gewisse Zusammenhänge zu erkennen.</p>
<p><em>Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.<br />
(Bertolt Brecht)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Manche Fahrgäste scheinen dieses Brechtsche Zitat leider sehr stark verinnerlicht zu haben…</p>
<p><em>Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, zum Beispiel der Relativitätstheorie.<br />
(Albert Einstein)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Hat gar nichts mit dem öffentlichen Verkehr zu tun, ich weiss. Aber ich wollte nur rasch sagen: &#8220;Sie werden mir langsam sympathisch, Herr Einstein.&#8221; ;-)</p>
<p><em>Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heissen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.<br />
(Albert Einstein)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Gut gebrüllt, Löwe! Und was ist eigentlich, wenn ich zwei Stunden mit einem Mädchen auf einem heissen Ofen sitze? Oder eine Minute mit einem heissen Mädchen auf einem kalten Ofen? Ist das auch noch Relativität oder geht dies schon in Richtung Quantenphysik?</p>
<p><em>Es ist ein Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.<br />
(Winston Churchill)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Nur, wenn man im legendären Churchill-Pfeil gefahren ist, kann man auf solche grossartigen Aussagen kommen! Ich habe mir Ihr Zitat sehr zu Herzen genommen, Herr Churchill, und bin seit bald 26 Jahren dabei, alle möglichen Fehler zu machen&#8230;</p>
<p><em>Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.<br />
(George Bernard Shaw)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Ähm… Trifft das auch auf die SBB zu, Herr George B. Shaw? Falls ja: Liebe verrückte Leute, meldet euch hier: http://mct.sbb.ch/mct/konzern_jobs</p>
<p><em>Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.<br />
(Konfuzius)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Das trifft zum Beispiel auch auf Schwarzfahrer zu. Man kann nachdenken und dabei merken, dass dies nicht ganz ok ist und dann ein Billett kaufen. Man kann durch Nachahmen merken, dass die meisten anderen Leute ein Billett kaufen und es dann selbst auch so machen. Oder man macht die Erfahrung, dass man nach der Schwarzfahrt zwar vor dem Kontrolleur fliehen kann, dann aber auf der Flucht über eine stark befahrene Strasse rennt und dabei schwer verletzt wird. Das ist die bitterste Art, zu lernen, klug zu handeln.</p>
<p><em>Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.<br />
(Johann Wolfgang von Goethe)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Und deshalb versuche ich immer, Schwierigkeiten und Hindernisse als Chancen zu begreifen und das Beste daraus zu machen. Manche Dinge in meinem sehr glücklichen Leben wären heute nicht vorhanden, wenn ich von Beginn an nur die negativen Seiten gesehen hätte.</p>
<p><em>Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.<br />
(Mark Twain)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Mister Twain, you&#8217;re absolutely right! Jetzt mal ehrlich: Wie viele Sozialfälle, die ohne weiteres arbeiten könnten, wenn sie denn wollten, füttern wir Jahr für Jahr durch, ohne dass sie uns mal danke sagen dafür? Wie viele Menschen kommen aus fernen Ländern zu uns, leben von unseren Steuergeldern und begehen trotzdem Straftaten? Im Verhältnis zur Gesamtzahl dieser Menschen sind es sehr, sehr wenige, trotzdem ist jeder einzelne und hinterletzte Fall ein Fall zu viel.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="self  by creative endings, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ifeel_infinite/5184269793/"><img class="aligncenter" src="http://farm2.static.flickr.com/1277/5184269793_58fab931f4.jpg" alt="self " width="500" height="333" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) creative endings (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></p>
<p><em>Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.<br />
(Albert Schweitzer)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Und man wird auch kein Bahnexperte, weil man in einen Zug steigt. Und man hat auch nicht die ganze SBB gekauft, wenn man im Besitz eines GA ist. Auch wenn das manche Leute tatsächlich meinen.</p>
<p><em>Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fussstapfen tritt.<br />
(Francois Truffaut)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Ziehe dein eigenes Ding durch, heisst das wohl! Ich gebe mir Mühe; ob privat oder bei der Arbeit.</p>
<p><em>Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.<br />
(Konrad Adenauer)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Gilt das auch für Blogger? Und für Zugbegleiter? Dann bin ich mir ziemlich sicher, sehr bald sehr ernst genommen zu werden…!</p>
<p><em>Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut.<br />
(Peter Ustinov)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Mmh… Das ist in meinem Job ein bisschen schwierig… Dort schaut ja nonstop mindestens jemand zu. ;-)</p>
<p><em>Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich.<br />
(George Bernard Shaw)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Merke: Karriere um jeden Preis und nur dem besseren Lohn zuliebe muss nicht sein, besser ist es, einen Job zu finden, der einem RICHTIG gut gefällt. Mir schwebt momentan so etwas vor, was mir richtig gut gefallen könnte…</p>
<p><em>Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt&#8217;s nicht.<br />
(Konrad Adenauer)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Herr Adenauer, darf ich denn morgen auch zu einem Fahrgast sagen: &#8220;Nehmen Sie den Zug, so wie er ist, einen anderen gibt&#8217;s nicht!&#8221;? Nein, das wäre frech… Werde also weiterhin mithelfen, die SBB noch besser zu machen. :)</p>
<p><em>Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.<br />
(Winston Churchill)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Mmh… Experten haben wir auch, bei der SBB. Aber die verstehen wirklich etwas von der Sache! Ein anderer &#8220;Experte&#8221;, der das Zitat von Ihnen, Mister Churchill, bestätigt, ist der in der Schweiz so bekannte Claude Longchamp. Der erzählt im Staatsfernsehen jeweils stundenlang, weshalb seine Prognosen schon wieder völlig daneben lagen und warum die Leute alle falsch stimmten…</p>
<p><em>Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.<br />
(Ernst R. Hauschka)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Amen! Wobei: Ihr dürft natürlich sehr gerne auch Billette kaufen, ohne sie zu benutzen; ich habe absolut nichts dagegen und nutzlos sind die auch nicht. Damit unterstützt ihr die SBB.</p>
<p><em>Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.<br />
(Laozi, chinesischer Denker)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Ein sehr philosophisches Zitat! Aber im Grunde genommen trifft es ja auch auf unsere Fahrgäste zu…</p>
<p><em>Jeder möchte die Welt verbessern und jeder könnte es auch, wenn er nur bei sich selber anfangen wollte.<br />
(Karl Heinrich Waggerl)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Es gibt immer wieder Menschen, die der Meinung sind, &#8220;die Anderen müssen…&#8221; oder &#8220;die Anderen sollen…&#8221;. Selber ist man nie an etwas schuld. Und selbstverständlich sind auch die Anderen schuld, dass immer alle zur selben Zeit Zug fahren müssen… Für sich selber findet man immer tausend Gründe, warum es ausgerechnet zu dieser Zeit sein muss. (Genau so wie die beiden Seniorinnen, welche sich vor einiger Zeit in einem Churer Linienbus abends in der Hauptverkehrszeit darüber beschwerten, dass immer alle auf diesen Bus wollen…)</p>
<p><em>Meine Pünktlichkeit drückt aus, dass mir deine Zeit so wertvoll ist wie meine eigene.<br />
(Helga Schäferling)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Dies könnte doch glatt die Aussage eines Zugbegleiters gegenüber seinen Kunden sein. Eure Zeit ist mir wertvoll, und deshalb versuche ich, den Zug zusammen mit dem Lokführer pünktlich ans Ziel zu bringen.</p>
<p><em>Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.<br />
(Johann Wolfgang von Goethe)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Dieses Zitat zu lesen empfehle ich zum Beispiel jenen, welche in einem Bahnhof vor mich stehen und fragen: &#8220;Frauenfeld?&#8221; Woher soll ich wissen, was dieser Mensch von mir will? Vielleicht interessiert es ihn, in welchem Bahnhof er sich befindet. Dann lautet meine Antwort: &#8220;Nein. Zürich HB.&#8221; Vielleicht aber will er wissen, wo der nächste Halt dieses Zuges ist: &#8220;Zürich Flughafen.&#8221; Oder ihn nimmt es wunder, wo heute die Sonne scheint: &#8220;Chur.&#8221; Ich weiss es nicht…</p>
<p><em>Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.<br />
(Curt Goetz)</em></p>
<p>&#8211;&gt; Ganz ehrlich, Herr Goetz: Ich habe nicht das Gefühl, von Idioten umgeben zu sein. Ups… Das spricht jetzt aber nicht unbedingt für mich, gäll…? :-/</p>
<p><strong>Welche Zitate kommen euch in den Sinn und welchen Zusammenhang zum öV oder zu eurem Leben seht ihr? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>SBB-Fahrplan: Übersichtliche Darstellung auf fahrplan.search.ch</title>
		<link>http://schweizweit.net/2011/01/04/sbb-fahrplan-ubersichtliche-darstellung-auf-fahrplan-search-ch/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 09:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fahrplan auf www.sbb.ch ist super. Einen völlig anderen Ansatz aber verfolgt fahrplan.search.ch. In diesem Artikel gehe ich auf die Unterschiede ein und zeige euch, wie ein Fahrplan auch aussehen könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Der Fahrplan auf <a href="http://www.sbb.ch">www.sbb.ch</a> gehört zu den meistbenutzten Schweizer Diensten im Internet. Trotz der grossen Nachfrage funktioniert er hervorragend und überzeugt durch sein leicht verständliches Design.</p>
<p><strong>Doch habt ihr gewusst, dass es noch eine alternative Darstellung gibt, die nicht auf den Servern der SBB zu finden ist?</strong> Unter <a href="http://fahrplan.search.ch">fahrplan.search.ch</a> kann man ebenfalls Abfragen tätigen und erhält die Antwort in einer Darstellung, die ich als sehr gelungen und übersichtlich empfinde. (Auch in der Version fürs iPhone und andere Smartphones!)</p>
<p>In diesem Artikel möchte ich euch gerne zeigen, was die Jungs und Mädels von <a href="http://search.ch">search.ch</a> auf die Beine gestellt haben.</p>
<h3>Die Eingabe</h3>
<p>Es fängt damit an, dass ich bereits nach der Eingabe des ersten Buchstabens eine Auswahl an Stationen erhalte. Ein Feature, welches es auf sbb.ch (noch) nicht gibt. Mit der Maus oder Tastatur kann man dann die gewünschte Station rasch auswählen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um093414.png" alt="" width="346" height="298" /></p>
<p>Richtig genutzt, kann so schon einmal spürbar Zeit gespart werden.</p>
<p>Auch wenn man ins Feld &#8220;Zeit&#8221; klickt, erhält man sofort eine Auswahl: Die nächsten paar Stunden werden in 15-Minuten-Abschnitte unterteilt angezeigt. Nach dem Klick ins Datumsfeld wird sofort ein Kalender geöffnet und ich kann das gewünschte Datum auswählen.</p>
<p>Es ist erstaunlich, wie viel Zeit ich dadurch alleine schon bei der Eingabe einsparen kann.</p>
<h3>Das Suchergebnis</h3>
<p>Ich möchte gerne heute von Chur nach Delémont reisen. Als erstes erhalte ich diese Übersicht:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um094409.png" alt="" width="323" height="133" /></p>
<p>Hier sehe ich sofort, von wann bis wann ich unterwegs bin, wie lange die Reise dauert und welche Zugsgattungen ich benutze. Nach einem Klick auf den Zauberstab oben rechts sehe ich sogar in einer Zeitleiste, wie lange ich mit den jeweiligen Zügen unterwegs sein werde:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um094549.png" alt="" width="468" height="71" /></p>
<p>Oder ich lasse mir anzeigen, um welche Zeit ich in welchem Zug sitzen werde:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um094750.png" alt="" width="468" height="55" /></p>
<p>Natürlich kann ich auch eine bestimmte Verbindung anklicken und erhalte dann folgende Übersicht:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um094828.png" alt="" width="468" height="100" /></p>
<p>Auf einen Blick sehe ich hier, von wo bis wo ich mit welchem Zug fahre, auf welchem Gleis mein Zug steht und selbstverständlich die jeweilige Abfahrts- und Ankunftszeit.</p>
<p>Wie beim Fahrplan auf www.sbb.ch habe ich auch hier die Möglichkeit, frühere oder spätere Verbindungen sowie die Gegenrichtung anzuzeigen.</p>
<p><strong>Und nochmals der Hinweis: Auf dem iPhone schaut fahrplan.search.ch super aus!</strong></p>
<h3>Die Abfahrtstabelle</h3>
<p>Wenn ich keine bestimmte Verbindung suche, sondern einfach nur die Abfahrtstabelle angezeigt erhalten möchte, schaut das für Chur folgendermassen aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um095334.png" alt="" width="372" height="354" /></p>
<p>In der ersten Spalte sehe ich die Zugsgattung. Nichts besonderes.</p>
<p>Doch bereits in der zweiten Spalte habe ich ein spezielles Feature: Mit Richtungspfeilen werden alle Züge, die in die gleiche Richtung fahren, angezeigt. Alles, was in Richtung Landquart geht, wird zum Beispiel mit einem Pfeil von unten nach oben markiert. Alles, was in Richtung Arosa geht erhält einen Pfeil von unten links nach oben rechts. Alles, was in Richtung Reichenau-Tamins geht, wird mit einem Pfeil von rechts nach links markiert.</p>
<p>In der nächsten Spalte erhält man die Abfahrtszeiten der nächsten Züge. Dabei wird nur die nächste, sondern gleich mehrere Verbindungen in den nächsten Stunden angezeigt. Hervorragend!</p>
<p>Was ich noch ganz super finde: Diese Abfahrtstabelle ist jederzeit auf dem neusten Stand, aktualisiert sich also selber, ohne dass man die Seite neu laden muss! (Probiert das mal aus, indem ihr die Abfahrtstabelle von Zürich HB aufruft und die Verbindungen nach &#8220;Abfahrten&#8221; ordnet.)</p>
<p>Manchmal kämpft die Darstellung noch mit ein paar kleineren Fehlern (zum Beispiel wird der Eurocity um 11:16 Uhr gleich doppelt angezeigt), aber im Grossen und Ganzen gefällt sie mir ganz gut.</p>
<h3>Vergleich search.ch / sbb.ch</h3>
<p>Als Abschluss möchte ich noch rasch die Darstellung auf fahrplan.search.ch und auf www.sbb.ch miteinander vergleichen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile:</p>
<p>Verbindungs-Übersicht:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 317px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um100536.png" alt="" width="317" height="169" />
	<p class="wp-caption-text">fahrplan.search.ch</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 468px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um100622.png" alt="" width="468" height="122" />
	<p class="wp-caption-text">www.sbb.ch</p>
</div>
<p>Verbindungs-Details:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 468px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um100725.png" alt="" width="468" height="377" />
	<p class="wp-caption-text">fahrplan.search.ch</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 468px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um100702.png" alt="" width="468" height="670" />
	<p class="wp-caption-text">www.sbb.ch</p>
</div>
<p>Abfahrtstabelle:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 339px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um100940.png" alt="" width="339" height="268" />
	<p class="wp-caption-text">fahrplan.search.ch</p>
</div>
<p style="text-align: left;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 468px">
	<img src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Bildschirmfoto2011-01-04um101054.png" alt="" width="468" height="580" />
	<p class="wp-caption-text">www.sbb.ch</p>
</div>
<p>Was denkt ihr über die Darstellung auf fahrplan.search.ch? Wo seht ihr die Vor- und Nachteile der jeweiligen Darstellungsformen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Preisanpassungen der SBB: Woher das Geld nehmen?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/07/08/preise-erhohung-sbb-voev-halbtax-ga-stefan-meierhans/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 09:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=6614</guid>
		<description><![CDATA[Der Preisüberwacher ist schon ein komischer Kauz. Die Krankenkassen (oder sollte ich sagen "kranken Kassen"?) erhöhen ihre Prämien von Jahr zu Jahr extrem stark; die Benzinpreise steigen jedes Jahr pünktlich zu Ferienbeginn auf mysteriöse Höhen und beim Strom wird auch über eine Erhöhung nachgedacht. Aber sobald die SBB mal die Preise für das Halbtax ZUM ERSTEN MAL SEIT 1993 (!) anpasst, schreien bei ihm alle Alarmglocken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 463px">
	<a title="20100605_160920 von Saennebueb bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/8490344@N04/4744277468/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4094/4744277468_5fa2be67d7.jpg" alt="20100605_160920" width="463" height="308" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Bild von schweizweit.net-Leser Adrian (auf Flickr als &quot;Saennebueb&quot;)</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Der Preisüberwacher ist schon ein komischer Kauz. Die Krankenkassen (oder sollte ich sagen &#8220;kranken Kassen&#8221;?) erhöhen ihre Prämien von Jahr zu Jahr extrem stark; die Benzinpreise steigen jedes Jahr pünktlich zu Ferienbeginn auf mysteriöse Höhen und beim Strom wird auch über eine Erhöhung nachgedacht. Aber sobald die SBB mal die Preise für das Halbtax ZUM ERSTEN MAL SEIT 1993 (!) anpasst, läuten bei ihm alle Alarmglocken.</strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 455px">
	<a title="Front Dosto und DTZ nebeneinander von floheinstein bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/floheinstein/4666606996/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1267/4666606996_c9d0d1f92c.jpg" alt="Front Dosto und DTZ nebeneinander" width="455" height="303" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Bild von schweizweit.net-Leser Florian (auf Flickr als &quot;floheinstein&quot;)</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p>Ok, es sind nicht nur die Halbtaxpreise, die angepasst werden. Aber sämtliche geplanten Anpassungen bewegen sich in einem vertretbaren Rahmen und sind imho nötig.</p>
<p>Fakt ist: Die SBB braucht mehr Geld.</p>
<p>Fakt ist: Die SBB kann das Geld nicht selber drucken.</p>
<p>Fakt ist: Irgendwoher muss das Geld also kommen.</p>
<p>Der Bund sagt: <em>&#8220;Nee, auf keinen Fall, von uns seht ihr mit Sicherheit nicht mehr Geld, eher bekommt ihr weniger.&#8221;</em></p>
<p>Der Preisüberwacher sagt: <em>&#8220;Nee, auf keinen Fall, von den Kundinnen und Kunden dürft ihr nicht mehr Geld verlangen.&#8221;</em></p>
<p>Ich frage mich nun: Woher soll das Geld denn sonst kommen?</p>
<p>Entweder lässt uns der Meierhans die Preise erhöhen, oder aber der Bund zahlt mehr Geld.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px">
	<a title="First Double-Deck train DOSTO von Kecko bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/kecko/4678262224/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4065/4678262224_55b3fbebe5.jpg" alt="First Double-Deck train DOSTO" width="471" height="314" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Bild von schweizweit.net-Leser Roland (auf Flickr als &quot;Kecko&quot;)</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p>Vermutlich wird die SBB zusammen mit dem VöV nochmals versuchen, gut auf Meierhans und den Bund einzureden. Sollten diese Gespräche nicht fruchten, bliebe der SBB nur noch ein Schritt:</p>
<p><strong>Wenn die SBB nicht mehr einnehmen kann, muss sie weniger ausgeben.</strong></p>
<p>Das könnte (ein bisschen zugespitzt) folgendermassen aussehen:</p>
<ul>
<li>Pro Stunde drei Direktverbindungen von Zürich nach Bern? Rückt ein wenig zusammen! Von jetzt an gibt es nur noch deren zwei.</li>
<li>Stundentakt im St. Galler Rheintal? Absoluter quatsch! Der Zweistundentakt tut es auch.</li>
<li>16 Züge pro Stunde vom HB nach Stadelhofen? Braucht es nicht! Es reichen auch zwölf.</li>
</ul>
<p>Aber auch andere Szenarien wären denkbar:</p>
<ul>
<li>Eigentlich wollten wir nächstes Jahr ein paar alte Wagen verschrotten. Stattdessen holen wir sie nun in den Betrieb zurück und stornieren unsere</li>
<li>Bestellung moderner Reisezüge, die mehr Komfort geboten hätten.</li>
<li>Viele Abfahrtsanzeiger auf jedem Perron? Viel zu teuer im Unterhalt! Einer tut es auch.</li>
</ul>
<p>Ihr seht: Gute Leistung hat seinen Preis. Die SBB kann nicht einfach weiterhin viel Geld ausgeben, wenn sie nicht die Möglichkeit hat, auch entsprechend viel Geld einzunehmen.</p>
<p>Und die SBB <strong>will</strong> eine gute Leistung bringen. Sie <strong>will</strong>, dass die Reisenden auf komfortables und modernes Rollmaterial vertrauen können. Sie <strong>will</strong>, dass die Reisenden auf dem Perron diverse Abfahrtsanzeiger zur Selbstinformation haben. Sie <strong>will</strong>, dass die Reisenden regelmässige Verbindungen zwischen zwei Punkten haben. Und vor allem <strong>will</strong> sie den Taktfahrplan beibehalten.</p>
<p>Doch das geht nur, wenn die finanziellen Mittel hierfür vorhanden sind.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 434px">
	<a title="S-Bahn Hipstamatics von pixelfreund.ch bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pixelfreund/4688604101/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4029/4688604101_2f0507fb37.jpg" alt="S-Bahn Hipstamatics" width="434" height="434" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Bild von schweizweit.net-Leser Ralph (auf Flickr als &quot;pixelfreund.ch&quot;)</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p>Und was den Preis eines GA anbelangt:</p>
<blockquote><p>Im Jahr 1913 kostete das günstigste Generalabonnement noch 400 Franken. Damals war man, wollte man Geld sparen, noch in der dritten Klasse unterwegs. Heute kostet das günstigste GA, das der zweiten Klasse, 3&#8217;100 Franken. Nicht nur der Komfort hat seither massiv zugelegt, sondern auch das SBB-Streckennetz und damit der Geltungsbereich des GA. Dennoch ist Bahnfahren relativ billiger geworden: Die Inflation eingerechnet, entsprechen die 400 Franken von damals heute über 3&#8217;600 Franken.<br />
<em>Quelle: BILANZ</em></p></blockquote>
<p>Noch Fragen?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unterwegs mit einem Lokführer</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/04/29/unterwegs-mit-einem-lokfuhrer/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2010/04/29/unterwegs-mit-einem-lokfuhrer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 09:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Hauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein KVöV-Lernender begleitet einen Tag lang einen Lokführer. Dabei erlebt er so einiges. Unter anderem drei Menschen, welche die Gleise vor dem Zug überqueren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Dieser Gast-Artikel wurde von Christian Hauser eingesandt. Mehr über Christian erfahrt ihr am Ende des Artikels.</em></p>
<p>Vor kurzem durfte ich einen Lokführer auf seiner Diensttour  begleiten. Auf seinem Plan stand unter anderem auch Solothurn &#8211; Sonceboz-Sombeval &#8211; Solothurn.</p>
<p>Meine Anreise nach Solothurn verbrachte ich ganz konventionell im Fahrgastraum. Das Ansagesystem RailVox meldete &#8220;Solothurn, Endbahnhof. Bitte alle  aussteigen.&#8221;. Nach einer kurzen Pause fuhr dann der Regio von und nach Sonceboz-Sombeval &#8211; gefahren durch meinen Lieblingszug der BLS, den Stadler GTW &#8211; auf Gleis 3 ein.</p>
<div id="attachment_49" class="wp-caption alignright" style="width: 300px">
	<a href="http://christianhauser.ch/pictures/RABe526260-1024x577.jpg"><img class="size-medium wp-image-49" src="http://christianhauser.ch/pictures/RABe526260-300x169.jpg" alt="BLS GTW (RABe 526 260) in Parkposition im Bahnhof Burgdorf" width="300" height="169" /></a>
	<p class="wp-caption-text">BLS GTW im Bahnhof Burgdorf</p>
</div>
<p>Nach der Zugsübergabe fuhren wir dann durch die schöne jurassische  Landschaft. Der Lokführer erzählte mir viele Erlebnisse zu  dieser Strecke und auch die Besonderheiten.  In Moutier galt es den ICN abzuwarten und plötzlich sahen wir zwei junge  Menschen über die Gleise laufen. Wir beide schüttelten nur den Kopf.</p>
<p>Wir fuhren dann pünktlich wieder los, nachdem wir die Türen noch  inspiziert und den Versuch, die Toilette wieder in Gang zu setzen,  aufgegeben hatten. Zudem zeigte uns eine am Boden liegende Zigarette,  dass auf der Hinfahrt im hinteren Teil des Zuges jemand geraucht hatte. Dagegen etwas tun konnten wir nicht, die Person war schon längstens verschwunden.</p>
<p>Es begann auf einem Streckenabschnitt vor Moutier, welche auf einem  kurzen Teil sogar steiler ist als die Gotthardstrecke, zu regnen. <strong>Der  Lokführer erklärte mir, dass es nun etwas schwieriger werde, mit dem GTW  zu bremsen.</strong> Gerade deshalb, weil die Verbindung zwischen Wasser und  dem Staub auf der Schiene sehr rutschig werde und weil die Strecke dazu  noch steil sei. Trotz des Regens und wegen des Fahrplans fuhren wir mit der vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h über die Strecke.</p>
<div id="attachment_50" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px">
	<a href="http://christianhauser.ch/pictures/RABe526_F-1024x577.jpg"><img class="size-large wp-image-50" src="http://christianhauser.ch/pictures/RABe526_F-1024x577.jpg" alt="Blick aus dem Führerstand des RABe 526" width="435" height="245" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Blick aus dem Führerstand des Regio Sonceboz-Sombeval — Solothurn</p>
</div>
<p style="text-align: center">
<p>Nach einem  kleinen Tunnel passierte dann folgendes: Nach dem Tunnel führt die  Strecke in den ersten, langgezogenen Teil einer S-Kurve und dann  gleich in den zweiten, aber engeren Teil. Dort dazwischen befand sich  ein kleiner Hügel, welcher die Sicht um die &#8220;Ecke&#8221; verhinderte. <strong>Und  genau am Ende dieser Kurve überquerte ein älterer Mann gerade das  Gleis</strong>, just in dem Moment, als wir, immer noch mit 75 km/h, auftauchten.  Der Lokführer leitete sofort die (Not-)Bremsmassnahmen ein, der ältere Mann  hatte das Gleis aber glücklicherweise bereits überquert. Ich wurde von einer Sekunde auf die andere  kreidebleich, sagte nur &#8220;Idiot&#8221; und der Lokführer fluchte auch  irgendetwas.</p>
<p>Es wäre beinahe zu einem Unfall gekommen, nur weil dieser Mann das Gleis überquert hatte. Während dem Rest der Fahrt stellte ich mir verschiedene Ausgänge von einem solchen Vorfall vor.</p>
<p>In Solothurn, wiederum im Depot, sprach ich den Lokführer auf diese Situation an. Es sei für alle, die diese Situation das erste Mal erleben würden, ein &#8220;Schock&#8221;, erklärte er mir. Er selber habe auch schon den schlimmstmöglichen Ausgang einer solchen Situation erlebt: Suizid &#8211; zum Glück &#8220;nur&#8221; bei einem Dienstzug.</p>
<blockquote><p>« Fairerweise stellte er sich mit dem Rücken gegen den Zug auf das Gleis. Er stand neben dem Gleis und wartete, bis er dachte, ich könne den Zug nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er hatte Recht. »</p></blockquote>
<p>Der Lokführer erzählt dies mit einer bewundernswerter Gelassenheit. Man dürfe solche Angelegenheiten nicht zu Nahe an sich heran lassen. Sein ehemaliger Chef habe immer gesagt,<strong> man sei nicht der Täter, sondern werde zum Opfer gemacht</strong>. Bereits einige Tage nach dem Unfall sei er wieder gefahren.</p>
<p>«Warum musste Dominic sterben?», titelte vor kurzem eine Tageszeitung. Es ging um den 14-jährigen Dominic, der bei einer Mutprobe im Bahnhof Baar von einem EuroCity erfasst wurde.</p>
<blockquote><p>« Solche Fälle und solche Schlagzeilen kann ich nicht verstehen. Die Tageszeitungen fragten, warum. Ich könnte denen sagen warum: Weil er nicht durch die Unterführung ging. Hätte er die Unterführung genommen, wäre er heute noch am Leben. Wenn so etwas passiert, habe ich, berufsbedingt, kein Mitleid. »</p></blockquote>
<p>Eine Haltung, die ich durchaus verstehe und auch teile. Gleise überschreiten ist verboten, wer es trotzdem tut, ist selber Schuld. Wenn etwas passiert auch. In letzter Zeit habe ich einige Male beobachtet, wie Personen kurz vor einer Durch- oder Einfahrt das Gleis überquert haben. In solchen Situationen ist aber Vorsicht geboten: Schreit man etwas hinterher, bleibt die Person plötzlich stehen, was die Situation sehr gefährlich machen kann!</p>
<p>Übrigens: <strong>Auch das Gesetz hat eine klare Haltung</strong>. Im Artikel 1, Absatz 1 des Bahnpolizeigesetzes steht: «Es ist allen nicht zum Bahndienst gehörigen Personen verboten, ohne Erlaubnis der Bahnverwaltung oder ohne eine auf privatrechtlichem Titel beruhende Berechtigung an andern als an den ihrer Bestimmung nach dem Publikum geöffneten Stellen das Gebiet einer dem Betriebe übergebenen Eisenbahn oder ihrer Zugehören zu betreten.»</p>
<p><em><strong>Über den Autor:</strong> Christian Hauser macht zurzeit das KVöV. Dabei erlebt er so einiges, weshalb er <a href="http://www.login.org/de/community/blogs/christian-hauser/">auf einem Login-Blog</a> darüber schrieb. Zurzeit arbeitet Christian an einem eigenen Projekt, welches ich zu gegebener Zeit hier auf schweizweit.net genauer vorstellen werde. Mehr über Christian erfahrt ihr unter anderem in seinem Twitterfeed: <a href="http://twitter.com/chhauser">http://twitter.com/chhauser</a></em></p>
<p style="text-align: right">Bilder © Christian Hauser</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sozialexperiment im InterRegio</title>
		<link>http://schweizweit.net/2010/03/18/sozialexperiment-im-interregio/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 10:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Erhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Fahrgast erzählt von einem sehr speziellen ÖV-Erlebnis zwischen Zürich und Olten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Dieser Gast-Artikel wurde von Simon Erhardt eingesandt. Mehr über Simon erfahrt ihr am Ende des Artikels.</em></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 432px">
	<a title="Nicht so neu von Mike Knell bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mpk/3494486905/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3590/3494486905_468717cac7.jpg" alt="Nicht so neu" width="432" height="308" /></a>
	<p class="wp-caption-text">In den Zügen der SBB trifft man Menschen aus allen Bevölkerungsschichten.</p>
</div>
<p>Es war Dienstagabend ca. 21.20 und ich stieg in den InterRegio Zürich &#8211; Olten ein. Der Zug war mittelmässig besetzt und ich setze mich in einen freien Vierer, zog meine Schuhe aus und legte die Füsse auf die Sitze gegenüber. Im Vierer neben mir sass ein Mädchen, ich nenne sie hier jetzt Sherly (Ihr richtiger Name ist mir bekannt). Sie hatte dunkle Hautfarbe, hatte grosse schwarze Kopfhörer auf, war um die 18 Jahre alt und hatte sehr viel Gepäck dabei. Ich fragte mich, wie sie das alleine in den Zug gebracht hatte. Den es war wirklich viel: Zwei grosse schwarze Rollkoffer, einen Rucksack und eine Laptoptasche.</p>
<p>Um 21.30 fuhr unser Zug pünktlich los. Von Anfang an merkte ich, dass Sherly irgendwas beschäftigte. Nun, sie sass da, mit ihren Kopfhörern auf dem Kopf und fing leise für sich an zu singen, was mich weiter auch nicht störte, da ich mit meiner PSP beschäftigt war und ein bisschen GTA zockte. Plötzlich viel mir auf, dass ein junger Knabe, so um die 15, die ganze Zeit argwöhnisch zu ihr rübergrinste und ich wartete schon darauf, dass der irgendwas sagte, was er aber nicht tat. Schlimm sang sie ja nicht, ehrlichgesagt machte mich ihr Gesang irgendwie glücklich und fing an ihr zu zu hören. Sie sang Lieder über Liebe und Trennung, was mich in meiner Vermutung bestätigte, dass sie etwas beschäftigte.</p>
<p>Nun, wir waren etwa auf der Höhe von Lenzburg, als sich der Junge endlich zusammen raffte, aber nicht um zu sagen, es störe ihn. Nein er stand ganz kurz auf, grinnste sie kurz an und legte ihr 60 Rappen hin und verschwand sofort wieder auf seinem Sitzplatz. Sherly reagierte verständlicherweise nicht auf seine Geste, also stand er 2 Minuten später wieder auf, schnauzte sie im schlimmsten Tonfall an, sie solle aufhören. Da wurde mir das ganze zuviel, ich stand auf und fragte ihn, warum er ihr das nicht netter hätte sagen können. Er erwiderte darauf, er habe ihr ja mit den 60 Rappen gezeigt, das es ihn störe. Worauf ich ihn fragte, ob dies nicht langsam in Richtung Mobbing gehe. Worauf er mich fragte ob das ein Sozialexperiment werden solle.</p>
<p>So gab es ein riesen Trara um nichts. Mittlerweile hatten sich auch andere Fahrgäste eingeschaltet und plötzlich hatten wir alle ein Gespräch, worin es darum ging, wie man am Besten mit solchen Problemfällen umginge. Und am Schluss kam heraus, dass es gereicht hätte ihr freundlich zu sagen, dass sie bitte zu singen aufhören solle.</p>
<p>Aber leider denkt Herr und Frau Schweizer heute nicht mehr soweit und geht oft sofort auf die Stufe Anmotzen oder Mobbing, obwohl ein freundliches Wort gereicht hätte. So wären alle glücklich gewesen. Ich jedenfalls versuche Menschen immer sehr freundlich zu begegnen. Denn wenn sie verstehen, ist es auch einfacher für sie, es zu ändern.</p>
<p>Mittlerweile bin ich mit Sherly sehr gut befreundet und wir tauschen öfters Neuigkeiten per SMS aus.</p>
<p>Was sind eure Erfahrungen mit kleineren &#8220;Störenfrieden&#8221; im Zug?</p>
<p>Euer rootLogin</p>
<p style="text-align: right;"><em><font size="1">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Mike Knell (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</font></em></p>
<p><em><strong>Über den Autor:</strong> Simon / rootLogin erblickte am 10. Februar 1992 in Müllheim (Deutschland) das Licht der Welt. Mit fünf Jahren zog es ihn in die Schweiz. Er arbeitet im Schweizer Paraplegiker Zentrum in Nottwil und macht dort eine Ausbildung zum Fachangestellten Gesundheit. Sein wohl grösstes Hobby ist die Eisenbahn, vorallem die Technik die dahinter steht, aber er taucht und snowboardet auch gerne und hört gerne Musik. Im Sommer findet man ihn meistens in der Badi oder Aare. Sein Leben mit oder auch ohne Eisenbahn kann man in seinem Twitterfeed (<a href="http://twitter.com/rootLogin">http://twitter.com/rootLogin</a>) mitverfolgen.</em></p>
<p><em>Wenn auch du Interesse hast, mal einen Gast-Artikel auf schweizweit.net zu schreiben, <a href="http://schweizweit.net/dein-artikel-auf-schweizweit-net/">dann melde dich</a>!</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Orangen sind da!</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/22/die-orangen-sind-da/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 10:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>
		<category><![CDATA[mandarindli]]></category>
		<category><![CDATA[mandarinen]]></category>
		<category><![CDATA[orangen]]></category>
		<category><![CDATA[rbs]]></category>
		<category><![CDATA[regionalverkehr bern solothurn]]></category>

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		<description><![CDATA["Die Orangen sind da!" Und lösen damit die Mandarinen ab. Im Regionalverkehr Bern - Solothurn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Normalerweise interessiert mich Werbung ja nicht besonders. Bei <span style="text-decoration: line-through;">Bluewin</span> <a href="http://www.swisscom.ch/res/tv/index.htm">Swisscom TV</a> überspiele ich sie einfach, Radio höre ich so gut wie nie und bei Print / Internet ist es ja sowieso kein Problem, die Werbeplätze zu übergehen.</p>
<p>Ab und zu aber stosse ich dann doch auf einen gelungenen Spot. Meistens im Internet. So war es zum Beispiel bei den <a href="http://schweizweit.net/2008/12/02/obb-und-taglich-grusst-das-murmeltier-die-videos/">Murmeltier-Spots der ÖBB</a>. Und so ist es auch bei den Orangen-Spots des RBS (Regionalverkehr Bern Solothurn).</p>
<p>Kurz zum Hintergrund: Der Regionalverkehr Bern Solothurn hat sechs neue <a href="http://www.rbs.ch/next/de/home">NExT Niederflur-Triebzüge</a> erhalten. Im Vergleich zum früheren Rollmaterial sind diese grösser und komfortabler. Die alten Züge wurden von der Bevölkerung oft <strong>&#8220;Mandarindlis&#8221;</strong> genannt. Daraus abgeleitet nennt der RBS die neuen Züge nun <strong>&#8220;Orangen&#8221;</strong>. Das macht durchaus Sinn, denn die Mandarine ist wesentlich kleiner als die Orange. Aber die Mandarine ist andererseits weniger bitter&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=KkIQp87fPWo">http://www.youtube.com/watch?v=KkIQp87fPWo</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=j28SXjWYb7Y">http://www.youtube.com/watch?v=j28SXjWYb7Y</a></p>
</p>
<p>Natürlich gibt es dazu passend auch ein paar Print-Anzeigen:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="RBS Orange" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/img318408.jpg" alt="" width="350" height="498" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="RBS Orange" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/img318407.jpg" alt="" width="350" height="498" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="RBS Orangen" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/img318406.jpg" alt="" width="350" height="498" /></p>
<p>Wie der Regionalverkehr Bern Solothurn wohl seine nächste Rollmaterial-Generation nennen wird? Vielleicht &#8220;Clementinen&#8221; oder &#8220;Satsumas&#8221; (Hybriden zwischen Orange und Mandarine). Vielleicht aber auch &#8220;Pomelo&#8221; oder &#8220;Kumquat&#8221;. Wir werden es sehen. ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Infos zu den Bettlern in der Zürcher S-Bahn</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/10/13/infos-zu-den-bettlern-in-der-zurcher-s-bahn/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2009/10/13/infos-zu-den-bettlern-in-der-zurcher-s-bahn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 15:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizweit]]></category>
		<category><![CDATA[bahnpolizei]]></category>
		<category><![CDATA[bettler]]></category>
		<category><![CDATA[bus]]></category>
		<category><![CDATA[kiva.org]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>
		<category><![CDATA[s-bahn]]></category>
		<category><![CDATA[SBB]]></category>
		<category><![CDATA[tram]]></category>
		<category><![CDATA[zettel-bettler]]></category>
		<category><![CDATA[zug]]></category>
		<category><![CDATA[zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Masche der Zettel-Bettler funktioniert und wie man sich in der S-Bahn richtig verhält, wenn diese Bettler kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Vor einigen Monaten machte ich <a href="http://schweizweit.net/2009/04/23/mit-dem-tgv-nach-paris-und-ins-disneyland/">Ferien in Paris</a>. In der Metro, vorallem aber in den Regionalzügen in die Vororte der Metropole fielen mir dabei &#8220;Bettler&#8221; auf, welche immer wieder die gleiche Masche an den Tag legten.</p>
<p>Ein kleiner Junge läuft eilig durch den Zug und legt in jedes Abteil, in welchem jemand sitzt, einen Zettel. Auf diesem Zettel steht in mehreren Sprachen irgendeine <strong>Geschichte, die Mitleid erregen soll</strong>. Mal ist es das Grosi, welche im Sterben liegt und dringend medizinische Hilfe benötigt, mal eine todkranke Schwester, die dringend eine Operation in einem westlichen Land benötigt und oft geht es um hungernde Grossfamilien.</p>
<p>Sobald der kleine Junge dies in ein, zwei Wagen gemacht hat, geht er zurück zur Ausgangsposition und sammelt die Zettel wieder ein. Dabei werden die Leute in den Abteilen mal mehr, mal weniger aufdringlich um eine Spende gebeten.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Beggar woman von Matti Mattila bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/mattimattila/3803187099/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2653/3803187099_61522d2220.jpg" alt="Beggar woman" width="313" height="418" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) Matti Mattila (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
<h3>Bekannte Masche</h3>
<p>Vorgewarnt wurde ich bereits in der Schweiz, noch vor der Abreise. Mir wurde gesagt, dass diese <strong>Geschichten nicht stimmen</strong> und dass die &#8220;Bettler&#8221; keinen müden Eurocent des eingenommenen Betrages sehen. Das Geld hätten diese Leute an <strong>dubiose Hintermänner</strong> abzuliefern, die sich damit grosse Villen und schwere Autos gönnen.</p>
<p>Doch trotz der Vorwarnung taten mir die jungen Menschen leid, als sie dann tatsächlich mit der angekündigten Masche auftraten. Geld erhielten sie zwar keines von mir. (Jedoch von vielen anderen.) <strong>Aber Mitleid hatte ich.</strong> Jedoch nur so lange, bis ich dann einmal einen Teil der Hintermänner sah. Zufällig stiegen die Leute in der gleichen Station aus und ich sah, wie der kleine Junge sein Geld einem jungen Erwachsenen gab, welcher ziemlich modern angezogen war. <strong>An seinem Handgelenk erkannte ich eine Luxusuhr.</strong> Keine Ahnung, ob es sich dabei um ein Original oder eine Fälschung handelte. Bei der Geldübergabe machte der kleine Junge keinen allzu glücklichen Eindruck.</p>
<h3>Erste Versuche in der Schweiz</h3>
<p>In Paris dachte ich mir noch: <strong>Glücklicherweise gibt es sowas nicht in der Schweiz.</strong></p>
<p>Zwar haben wir auch (teilweise sehr gute) Strassenmusiker und die üblichen Häsch-mir-än-Stutz-Bettler, doch solche dreisten Maschen wie in Paris sah ich in unserem Land bisher noch nie. Irgendwann kamen dann (in Chur) auch diese osteuropäischen Damen, welche den Passanten ihre Rosen andrehten und dafür Geld sehen wollten. Einige Male wies ich die Damen freundlich zurück, wurde dann aber doch immer wieder von ihnen angesprochen. Bei einer besonders aufdringlichen Dame nahm ich dann mal so eine Rose, schmiss sie auf den Boden, zerquetschte sie mit den Schuhen und fragte die Dame danach, ob sie jetzt verstehe, dass ich ihre Rosen nicht haben wolle. Danach hatte ich lange Zeit Ruhe.</p>
<p>Wie gesagt: &#8220;Glücklicherweise gibt es so was nicht in der Schweiz&#8221;, dachte ich mir damals. Inzwischen jedoch kommen diese &#8220;Zettel-Bettler&#8221; auch zu uns. Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, gab es schon Bettel-Versuche in Trams, Bussen und sogar Zügen, vorwiegend im Raum Zürich.</p>
<p>Die Bettler nutzen den Vorteil aus, dass man ihnen <strong>im Zug kaum ausweichen</strong> kann. Man sitzt in einem Abteil und ist den teilweise sehr aufdringlichen Bettlern hilflos ausgeliefert.</p>
<h3>Wie man sich richtig verhält</h3>
<p>Auch wenn das Mitleid noch so gross ist: <strong>Am klügsten ist es, den Zettel-Bettlern nichts zu geben.</strong> Denn auch mit einer noch so grosszügigen Spende hilft man ihnen nicht. Im Gegenteil: Ihr <strong>Leid wird dadurch nur noch vergrössert</strong>. Denn diese Leute sind nicht Täter, sondern Opfer, und je besser diese Masche funktioniert, desto mehr Rumäninnen und Rumänen werden mit paradiesischen Versprechungen nach Westeuropa und in die Schweiz gelockt, wo sie dann von den Hintermännern schamlos ausgenützt und missbraucht werden.</p>
<p>Wenn man in einem Zug sitzt, in welchem die Karten-Bettel-Masche praktiziert wird, ruft man am besten die <strong>Bahnpolizei (0800 117 117)</strong> an. Diese sorgt dann dafür, dass die ausgenützten Personen zuerst einmal in Sicherheit kommen und es ist möglich, dass die Menschen (im Wiederholungsfall) an die Polizeikorps von Stadt oder Kanton überwiesen und früher oder später in ihr Heimatland ausgeschafft werden, wo sie dann wieder bei Familie und Freunden sind. Damit ist ihnen am ehesten geholfen. Eine Spende unterstützt nur die Hintermänner mit ihren Villen und Luxusautos.</p>
<h3>Wie man diesen Menschen am besten hilft</h3>
<p>Unbestritten ist, dass diese Leute Hilfe benötigen. Aus diesem Grund bin ich schon seit längerer Zeit bei <strong>Kiva.org</strong> dabei. Über mein Engagement habe ich bereits im Artikel <a href="http://schweizweit.net/2008/10/15/kiva-web-20-trifft-entwicklungshilfe/">&#8220;Web 2.0 trifft Entwicklungshilfe&#8221;</a> geschrieben.</p>
<p>Deshalb nur kurz: Bei Kiva.org leiht man Unternehmerinnen und Unternehmern in Entwicklungsgeldern Geld. Damit bauen sich die Menschen eine Existenz auf (einen kleinen Laden, ein Taxi-Geschäft, ein Coiffeur-Salon, etc.) und zahlen das Geld in Raten wieder zurück. Zins wird nicht verlangt, ich erhalte genau den Betrag wieder retour, denn ich geliehen habe. Danach kann ich das Geld neu verleihen.</p>
<p>Meiner Meinung nach macht <strong>diese Art von Entwicklungshilfe mehr Sinn als die klassische Spende</strong>, mit der die Menschen in Drittweltländern ein wenig überspitzt gesagt einfach &#8220;durchgefüttert&#8221; werden. Es macht mehr Sinn, den Leuten den Aufbau eines eigenen Geschäfts mit Darlehen zu ermöglichen, als sie mit Spenden von uns abhängig zu machen. Ziel der Entwicklungshilfe soll es ja sein, dass die Leute dort eines Tages selbständig leben können und nicht mehr auf Unterstützung angewiesen sind.</p>
<p>Inzwischen ist es bei Kiva.org auch möglich, sein Geld an Menschen in Osteuropa auszuleihen. Damit ist diesen Leuten mehr geholfen, als wenn man ihnen in unseren Zügen Geld gibt für ihre kranken Omas und Schwestern.</p>
<h3>Und ausserdem…</h3>
<p>Wer sich legal in unserem Land aufhält, der hat Anrecht auf eine umfassende medizinische Versorgung, inklusive Hausarzt, Zahnarzt und allem was es braucht. Auch für ein Dach über dem Kopf, genug zu Essen, Lebensunterhalt und Ferien ist gesorgt. Scheinbar liegt sogar <a href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-38/artikel-2009-38-sozialhilfe-ein-freispruch-erster-klasse.html">ein Mercedes</a> drin. Es gibt also keinen Grund, irgendwelchen Bettlern Geld zu geben.</p>
<p>Wie seht ihr die Sache? Gebt ihr diesen Zettel-Bettlern oder den Damen mit den Rosen Geld? Oder seid ihr vielleicht auch bei Kiva.org angemeldet und wollt über eure Erfahrungen damit berichten? Was haltet ihr von der Situation mit Bettlern in unseren Städten im Allgemeinen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vier Personen unter SBB-Züge gefallen</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/07/15/vier-personen-unter-sbb-zuge-gefallen/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 12:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>
		<category><![CDATA[geiler siech]]></category>
		<category><![CDATA[landquart]]></category>
		<category><![CDATA[leichtsinn]]></category>
		<category><![CDATA[nyon]]></category>
		<category><![CDATA[personenunfall]]></category>
		<category><![CDATA[St. Gallen]]></category>
		<category><![CDATA[stadelhofen]]></category>
		<category><![CDATA[termin mit gott]]></category>
		<category><![CDATA[unfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie es innert kürzester Zeit zu mindestens vier Bahnunfällen kam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Samstag, 27. Juni 2009: Stadelhofen</strong><br />
<a href="http://www.20min.ch/news/zuerich/story/25917292">19-Jähriger von Züg überrollt &#8211; tot</a></p>
<p><strong>Dienstag, 7. Juli 2009: Landquart</strong><br />
<a href="http://schweizweit.net/2009/07/13/englander-in-landquart-schwer-gesturzt/">70-Jähriger auf Perron schwer gestürzt &#8211; Zunge kaputt</a></p>
<p><strong>Mittwoch, 8. Juli 2009: St. Gallen</strong><br />
<a href="http://www.20min.ch/news/stgallen/story/Mann-stuerzt-zwischen-Bahnsteig-und-Gleise-22413795">Mann stürzt zwischen Bahnsteig und Gleis</a></p>
<p><strong>Donnerstag, 9. Juli 2009: Nyon</strong><br />
<a href="http://www.bernerzeitung.ch/panorama/vermischtes/17Jaehriger-verliert-bei-Bahnunfall-beide-Beine/story/22513656">17-Jähriger verliert bei Bahnunfall beide Beine</a></p>
<p><strong>Freitag, 10. Juli 2009: Müntschemier</strong><br />
<a href="http://www.polizeinews.ch/Mann+22+wird+von+Gueterzug+erfasst+und+stirbt/395922/detail.htm">Mann (22) wird von Güterzug erfasst und stirbt</a></p>
<p>Fünf Unglücke, die sich alle innert weniger Tage ereignet haben. Fünf Unglücke, die nicht hätten sein müssen.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Amor hat aufgerüstet! Bannerwerbung im HB l:Zürich von gisiger bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/gisiger/2496144891/"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3204/2496144891_ca7f2142da.jpg" alt="Amor hat aufgerüstet! Bannerwerbung im HB l:Zürich" width="500" height="375" /></a><br />
<em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) gisiger (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
<p>In <strong>Stadelhofen</strong> versucht ein Jugendlicher, bei einem bereits fahrenden Zug die Türen zu öffnen. Dabei stürzte er und der Jugendliche wurde vom Zug erfasst. Er war sofort tot.</p>
<p>In <strong>Landquart</strong> stürzt ein rund 70-Jähriger Tourist, der wenige Sekunden vor Abfahrtszeit entlang dem Zug läuft, auf der Suche nach der Ersten Klasse. Beim Sturz beisst er sich so fest auf die Zunge, dass er danach in ärztliche Behandlung muss.</p>
<p>In <strong>St. Gallen</strong> versucht ein 41-Jähriger Mann, auf einen abfahrenden Zug aufzuspringen. Er verliert das Gleichgewicht und fällt unter den Zug.</p>
<p>In <strong>Nyon</strong> verliert ein 17-Jähriger beide Beine, weil er sich &#8211; um bei seinen Kollegen als &#8220;geiler Siech&#8221; zu gelten &#8211; an das offene Fenster eines abfahrenden Zuges hängt. Er schafft den Absprung nicht und landet unter dem Zug. Nun hat er zwei Beine weniger.</p>
<p>In <strong>Müntschemier</strong> will ein 22-Jähriger Mann die Gleise überschreiten. Dabei wird er von einem abfahrenden Güterzug erfasst. Er stirbt noch auf der Unfallstelle.</p>
<p>Über das Thema habe ich bereits mehrere Male geschrieben, so zum Beispiel im Artikel <a href="http://schweizweit.net/2008/12/25/beinahe-personenunfall-in-zurich-hb/">Beinahe-Personenunfall in Zürich HB</a>. Dort erwähnte ich auch den Begriff, welche ich für solche Aktionen habe: <strong>Termin mit Gott</strong></p>
<p>Auszüge aus meinem damaligen Artikel:</p>
<blockquote><p>Den Begriff “Termin mit Gott” benutze ich für jene Leute, die sogar ihr Leben riskieren, um nicht zu spät zu kommen. Denn meiner Meinung nach ist nicht einmal eine Audienz beim Papst es wert, sein Leben zu riskieren und auf einen abfahrenden Zug aufzuspringen. Wer dies trotzdem tut, muss folglicherweise einen noch wichtigeren Termin haben. Eben einen “Termin mit Gott”.</p>
<p>Verstehen tue ich es nach wie vor nicht. Wie kann man nur auf die absolut hirnrissige Idee kommen, auf einen FAHRENDEN Zug aufzuspringen? Das ist wie russisches Roulett: Wenn man Glück hat, überlebt man.</p></blockquote>
<p>Ich hoffe, die in den oben stehenden Artikeln genannten Personen haben nun etwas aus ihren Erlebnissen gelernt und verhalten sich in Zukunft zivilisierter. Naja, immerhin bei einem bin ich mir ganz sicher, dass er Ähnliches in Zukunft nicht mehr machen wird. Damit meine ich den &#8220;geilen Siech&#8221; aus Nyon, der sich seinen Freunden nun im Rollstuhl beweisen darf.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jeremy Kunz &#8211; Der Blogger im Zug (BiZ)</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/02/17/jeremy-kunz-der-blogger-im-zug-biz/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 13:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 5. Februar 2009 gibt es in der Schweizer Blogosphäre ein neues "Produkt" für ÖV-Interessierte Personen. Jeremy Kunz berichtet dort in fast täglichen Episoden mit Videocasts direkt aus dem Zug. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über diesen speziellen Podcast. Ausserdem durfte ich ein kleines Interview mit Jeremy Kunz führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Seit dem 5. Februar 2009 gibt es in der Schweizer Blogosphäre ein neues &#8220;Produkt&#8221; für ÖV-Interessierte. Jeremy Kunz berichtet dort in fast täglichen Episoden mit Videocasts direkt aus dem Zug. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über diesen speziellen Podcast. Ausserdem durfte ich ein kleines Interview mit Jeremy Kunz führen.<br />
</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter" title="BloggerimZug (BiZ) Jeremy Kunz" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/jeremykunz.jpg" alt="" width="390" height="293" /><br />
</em></p>
<p>In den letzten Wochen stiess ich immer mal wieder auf Blogs, Podcasts und andere Web 2.0-Publikationen, die &#8211; zumindest teilweise &#8211; mit dem öffentlichen Verkehr zu tun haben. Normalerweise warte ich dann jeweils ein paar Wochen oder Monate, bevor ich darüber berichte, weil die Erfahrung mir zeigte, dass viele das Interesse nach einer gewissen Zeit wieder verlieren. Bisher war es dann auch fast immer so, dass ich schlussendlich nicht darüber berichtete, weil die Autoren ihre Publikationen wieder eingestellt haben oder über andere Themen schrieben.</p>
<p>Bei Jeremy Kunz &#8211; dem <a href="http://tkkg.ch/2.0/BiZ.html">&#8220;BloggerimZug&#8221;</a> &#8211; jedoch kann man davon ausgehen, dass er sein Ding noch einige Zeit durchziehen wird, so wie er es mit anderen Publikationen auch schon getan hat.</p>
<h3>Wer ist Jeremy Kunz?</h3>
<p>Sich selber bezeichnet er als <strong>&#8220;immer vor Ideen strotzenden jungen Mann&#8221;</strong>. Ausgangspunkt der vielen Ideen des 23jährigen ist dabei sein Blog <a href="http://tkkg.ch/2.0/Blog.html">tkkg.ch</a>, der Plattform, auf welcher er seine <strong>&#8220;Ideen umsetzen und den Leuten präsentieren kann&#8221;</strong>.</p>
<h3>Interview</h3>
<p>Gestern durfte ich per Mail ein kleines Interview mit Jeremy führen:</p>
<p><strong>Was beurteilst Du positiv an der SBB?</strong><br />
Das ist neben der meistens eingehaltenen Pünktlichkeit sicherlich der Service des Bahnpersonals. Meist ist dies freundlich und hilfsbereit. Die SBB als Unternehmen kann ich eher schlecht einschätzen, da ich mit dem Hintergrund der SBB eher wenig zu tun habe.<br />
Das dichte Schienennetz verbunden mit dem Taktfahrplan finde ich sehr gut. Ich komme in kurzer Zeit nach Genf, Zürich und Basel. Die Städte, in denen ich am meisten präsent bin. Von Bern aus, meinem Wohnort, komme ich in jede Stadt in wirklich kurzer Zeit.<br />
Auch die Möglichkeit, das Zugsrestaurant zu nutzen finde ich sehr gut. Ich esse mindestens einmal die Woche in diesem. Dies hat mit meinen Arbeits- und Pendlerzeiten zu tun.</p>
<p><strong>Und was nervt oder ärgert Dich?</strong><br />
Wenn die SBB Wochen wie die letzte hat, nerve ich mich masslos. In 3 Tagen 2.5 Stunden Verspätungen, 2 Zugsausfälle, davon einen mit der Folge, dass man einen halben Kilometer zurück zum Bahnhof laufen musste, ist einfach nervig. Auch das die SBB immer teurer werden und gleichzeitig mehr Geld vom Staat fordern ist für mich unverständlich. Es würde mich doch sehr erstaunen, wenn die SBB die Preise zu Pendlerzeiten anheben, Ihr Wachstum in diesem Masse weitergeht.<br />
Was mich ausserdem nervt ist die Klassendisziplin. Ich bin Besitzer eines GA&#8217;s der ersten Klasse und sehe immer wieder wie Reisende in vollen Zügen einfach in die erste Klasse sitzen.<br />
Auch ist der Komfortunterschied nicht mehr so gross zu unterscheiden. Dies wäre doch zu erwarten bei dem Preisunterschied.</p>
<p><strong>Was würdest Du ändern, wenn Du Chef der SBB wärst?</strong><br />
Schwierige Frage die ich als solches nicht beantworten kann. Ich weiss nicht, welche finanziellen und personellen Mittel der SBB zur Verfügung stehen.<br />
Was ich versuchen würde, wäre sicherlich die Zugsüberwachung zu fördern. Auch wenn ich grundsätzlich gegen die immer wachsende Überwachung bin, so sehe ich die Problematik von aggresiven Passagieren immer wieder selber.<br />
Vor kurzem half ich einem Zugschef in dem ich einen aggresiven Passagier zu Fall brachte. Ich denke das solche &#8220;Überfälle&#8221; mit mehr Bahnpolizisten und Überwachungssystemen zu einem Teil verhindert werden könnten.<br />
Leider gibt es den Coop-Wagen nicht mehr, so kann ich meine Einkäufe nicht mehr im Zug erledigen. Ein solches Angebot würde ich sehr schätzen.</p>
<p><strong>Welche Note zwischen 1 und 6 gibst Du der SBB?</strong><br />
Ich denke ich gebe der SBB die Note 4.</p>
<p>Nachfolgend nun eine kurze Beschreibung der bisherigen Folgen von BloggerimZug:</p>
<h3>BiZ &#8211; Episode 1: &#8220;Auf das Perron, fertig, los&#8230;&#8221;</h3>
<p>Hier erklärt Jeremy Kunz sein neustes Projekt. Jedes Mal, wenn er eine leere Erste Klasse vorfindet (er ist im Besitz eines 1. Klass-Fahrausweises), will er eine neue Episode drehen.</p>
<p>Danach erzählt er eine kleine Episode, die er so schon öfters erlebt hat. Als 23jähriger werde er manchmal leicht <strong>schräg angeschaut</strong>, wenn er die Erste Klasse betrete. Dies sei vorallem bei der BLS der Fall, manchmal auch bei der SBB.</p>
<p>An diesem Punkt kann ich richtiggehend mit Jeremy mitfühlen. ;-) Im Fernverkehr fällt es mir nicht so sehr auf; aber im Regionalverkehr werde auch ich (mit immerhin bald 24 Lenzen) oft kritisch begutachtet, wenn ich in die Erste Klasse einsteige. So war dies auch am letzten Samstag wieder der Fall, als ich mit meiner Freundin (ebenfalls 1. Klass-GA) in Zürich HB die S-Bahn nach Zürich Hardbrücke bestieg&#8230; (Wir besuchten das Musical <a href="http://www.ewigiliebi.ch/">&#8220;Ewigi Liebi&#8221;</a> &#8211; Sehr zu empfehlen!) Die Leute schauten uns an, als kämen wir von einem anderen Stern&#8230;</p>
<p>Ein Erlebnis, das in eine ähnliche Richtung ging, habe ich im Artikel <a href="http://schweizweit.net/2008/07/10/ein-kondukteur-wird-belastigt/">&#8220;Ein Kondukteur wird belästigt&#8221;</a> mal beschrieben. Einer der <strong>Beststeller-Artikel</strong> in diesem Blog. ;-)</p>
<h3>BiZ &#8211; Episode 2: &#8220;Wettbewerb&#8221;</h3>
<p>Hier konnten die Zuschauer von Jeremy Kunz einen <a href="http://www.doyoupoken.com/PokenWeb/corporate/howdoesitworks.jsf">Poken</a> gewinnen, wenn sie ihm einen Namen für den ÖV-Videocast suchten. Schlussendlich hat er sich dann aber doch für einen seiner eigenen Vorschläge &#8211; <strong>BloggerimZug</strong> &#8211; entschieden.</p>
<h3>BiZ &#8211; Episode 3: &#8220;Pendelblogger im Tagestakt&#8230;&#8221;</h3>
<p>Diesmal &#8220;berichtet&#8221; Jeremy Kunz aus einem ICE und beschwert sich im Namen einer Zuschauerin über die SBB. Ich vermute mal, ich weiss, was in der beschriebenen Geschichte schief lief und versuche deshalb kurz, ein wenig Licht in die Sache zu bringen:</p>
<p>Wer im Besitz eines Zweitklass-GAs ist, kann dieses GA grundsätzlich jederzeit auf ein Erstklass-GA upgraden. Dies ist problemlos an jedem SBB-Schalter möglich.</p>
<p>Die BloggerimZug-Zuschauerin jedoch hatte ein <a href="http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/abonnemente/ga/general-abo-sortiment/general-abo-imabo.htm">abonnierbares GA</a>. Diese speziellen GAs werden nicht über den Schalter verkauft sondern ausschliesslich über das RailService-Center in Brig. Demzufolge kann dieses GA auch nicht an einem Bahnschalter umgetauscht werden.</p>
<p>Nun muss sie einfach den Monat ablaufen lassen (ich setze mal voraus, dass sie die Mindest-Abodauer von vier Monaten bereits hinter sich hat) und kann dann jederzeit ein Erstklass-GA abonnieren.</p>
<p>BTW: Wenn die Dame nur einen Monat lang Erste Klassen fahren möchte, kann sie natürlich auch einen <a href="http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/abonnemente/ga/general-abo-klassenwechsel.htm">Monatsklassenwechsel zum GA</a> lösen. Erhältlich an jedem Bahnschalter.</p>
<h3>BiZ &#8211; Episode 4: &#8220;Ein Sonntag im SAT&#8221;</h3>
<p>&#8220;SAT&#8221; steht hier für <strong>&#8220;Swiss Aviation Training&#8221;</strong>. In diesem Trainingscenter unweit des Zürcher Flughafens steht unter anderem ein 15.5 Millionen Franken teurer <a href="http://www.swiss-aviation-training.com/index.php?option=com_content&amp;task=blogcategory&amp;id=71&amp;Itemid=235">Flugsimulator</a> der Swiss, den Jeremy zusammen mit zwei Freunden besuchen durfte (Geburtstagsgeschenk).</p>
<p>Jeremy überträgt also zur Abwechslung mal nicht aus dem Zug, sondern direkt aus einem A330-Cockpit.</p>
<p>Mit Zügen oder ÖV hat diese Episode ansonsten nicht wirklich viel zu tun.</p>
<h3>BiZ &#8211; Episode 5: &#8220;Die Geschichte des GA&#8217;s&#8221;</h3>
<p>Kurz zusammengefasst: Damals hatte Jeremy noch ein Halbtax und eine Monatskarte für die Erste Klasse. Diese hatte er jedoch vergessen und liess dies am Morgen &#8211; auf dem Weg zur Arbeit &#8211; vom Zugpersonal überprüfen. Aus Versehen wurde die <strong>Bestätigung dann jedoch nur für die Zweite Klasse ausgedruckt</strong>, was dann am Abend auf der Heimreise von der Zugbegleiterin bemerkt wurde. Diese überprüfte die Sache nochmals und druckte dann eine neue Bestätigung aus. (Wobei sie zuerst sagte, dies sei nicht möglich&#8230;)</p>
<h3>BiZ &#8211; Episode 6: &#8220;Die Verspätungsbahn&#8221;</h3>
<p>Am Samstag schien Jeremy wirklich Pech gehabt zu haben. Wegen Fahrleitungsstörungen und einem technischen Defekt am Zug hatten seine Züge<strong> immer wieder Verspätungen</strong>. Dementsprechend genervt beschwert er sich.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>ÖV-Interessierten Personen (und ich nehme mal an, dass die meisten schweizweit.net-Leser dazu zählen) kann ich diesen Podcast <strong>wärmstens empfehlen</strong>. Die Folgen haben meistens eine <strong>Länge zwischen 2 und 5 Minuten</strong>, gesprochen wird auf schweizerdeutsch. (Ausser in der ersten Folge.)</p>
<p>Nun bin ich gespannt auf die nächsten Ausgaben und hoffe, dass wir noch einige interessante Episoden vom BloggerimZug sehen werden. :)</p>
<p>Hier noch die Links zu meinem Artikel:</p>
<ul>
<li><a href="http://tkkg.ch/2.0/BiZ.html">BloggerimZug Übersichtsseite&#8230;</a></li>
<li><a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=304611273">BloggerimZug bei iTunes anschauen&#8230;</a></li>
<li><a href="http://tkkg.ch/2.0/Uber_mich.html">Über Jeremy Kunz&#8230;</a></li>
<li><a href="http://tkkg.ch/2.0/Blog.html">Blog tkkg.ch&#8230;</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Schienennetz platz aus allen Nähten</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/12/18/das-schienennetz-platz-aus-allen-nahten/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 13:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweiz hat eines der dichtesten Bahnnetze der Welt. Nun steht es am Anschlag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Besser als dieser 10vor10-Bericht hätte man das Problem nicht auf den Punkt bringen können: Die Schweiz braucht neue Schienen, bis 2030 werden nochmals massiv mehr Leute den Zug benutzen, als heute. Ohne zusätzliche Infrastruktur kann dieser Mehrverkehr nicht bewerkstelligt werden.</p>
<p><center><object width="378" height="274"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/f568f13e-ba9c-4076-859c-d5ac798003fd&#038;live=false"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="scale" value="noscale" /><embed src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/f568f13e-ba9c-4076-859c-d5ac798003fd&#038;live=false" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="378" height="274" scale="noscale" allowFullScreen="true" salign="lt"></embed></object></center></p>
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		</item>
		<item>
		<title>ÖBB: Und täglich grüsst das Murmeltier &#124; Die Videos</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/12/02/obb-und-taglich-grusst-das-murmeltier-die-videos/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 13:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA["Und täglich grüsst das Murmeltier" auf österreichisch. :) Die ÖBB und ihre "Täglich am Zug"-Werbespots. Köstlich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Man kann von der ÖBB halten, was man möchte, aber so gelungen wie die &#8220;Täglich am Zug&#8221;-Werbespots war selten eine Bahnwerbung, die ich gesehen habe:</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=axDTPn-3C_o">http://www.youtube.com/watch?v=axDTPn-3C_o</a></p>
</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=eMdVvHwaiig">http://www.youtube.com/watch?v=eMdVvHwaiig</a></p>
</p>
<p>Einfach köstlich! ;-) Ob wohl SBB-Pendler ähnliches auch schon erlebt haben?</p>
<p>Und übrigens: Ja, die Werbespots sind angelehnt an den Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=T_yDWQsrajA">&#8220;Groundhog Day&#8221;</a>, im deutschsprachigen Raum auch bekannt als <strong>&#8220;Und täglich grüsst das Murmeltier&#8221;</strong>. Sowohl der Wecker als auch der morgendliche Song <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bena3Cd2rKs">&#8220;I got you babe&#8221;</a> stimmen überein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>RhB: Stahlkoloss auf Reisen</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/11/29/rhb-stahlkoloss-auf-reisen/</link>
		<comments>http://schweizweit.net/2008/11/29/rhb-stahlkoloss-auf-reisen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 13:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine 112 Jahre alte RhB-Brücke wird ersetzt. Schweiz aktuell zeigt in einem Beitrag die umfangreichen Bauarbeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Interessanter Bericht aus dem letzten &#8220;Schweiz aktuell&#8221; über eine 112 Jahre alte Brücke, die ersetzt wird:</p>
<p><object width="378" height="274"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/7b8e82cd-5b96-43fd-ad5a-94e326cfda30&#038;live=false"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="scale" value="noscale" /><embed src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/7b8e82cd-5b96-43fd-ad5a-94e326cfda30&#038;live=false" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="378" height="274" scale="noscale" allowFullScreen="true" salign="lt"></embed></object></p>
<p>PS: In jener Nacht war ich einer der Zugbegleiter des IR 795 (der letzte Zug zwischen Landquart und Chur, auf den die Bauarbeiter so sehnlichst warten). :-)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dreimal &#8220;aus Versehen&#8221; schwarz gefahren</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 13:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Richterswilerin behauptet, dreimal "aus Versehen" schwarz gefahren zu sein. Der ZVV glaubt ihr nicht und zeigt sie an. Die ganze Geschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a title="Unbenannt von Daniel Gasienica bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/gasi/2078785707/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2102/2078785707_43e46e649a.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Ich kenne die Ausreden aus meinem Alltag:</p>
<ul>
<li>&#8220;Ich hab&#8217;s nicht gewusst.&#8221;</li>
<li>&#8220;Das hat mir niemand gesagt.&#8221;</li>
<li>&#8220;Das ist mir neu.&#8221;</li>
<li>&#8220;Letztes Mal war das auch gültig.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich mache das schon immer so.&#8221;</li>
</ul>
<p>Dass jemand solche Märchen im Zug erzählt, ist also nichts Neues. Das es die Fahrgäste nun auch via Medien machen, durchaus schon.</p>
<p>Eine Richterswilerin <strong>fuhr im ZVV dreimal schwarz</strong> und behauptete dann im Tagesanzeiger (siehe Artikel <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/linkes-ufer/Man-faehrt-nicht-aus-Versehen-dreimal-schwarz/story/15593342">&#8220;Man fährt nicht aus Versehen dreimal schwarz&#8221;</a>), es sei <strong>nur ein Versehen</strong> gewesen.</p>
<p>Ganz glücklich bin ich mit dem Artikel von Lorenz Pfrunder dabei nicht. Zu sehr stellt er sich auf die Seite der Richterswilerin und verdreht die Tatsachen. Da wäre zum Beispiel folgende Aussage:</p>
<p><em>&#8220;Weil sie mit einem Hund unterwegs war, der keinen gültigen Fahrausweis hatte, musste sie 1000 Franken bezahlen.&#8221;</em></p>
<p>Nun könnte man tatsächlich meinen, wer im ZVV einen Hund dabeihabe, der ohne Billett fährt, müsse man gleich einen Tausender hinlegen. Ist natürlich völliger Quatsch! Die Dame musste für den Hund 150 Franken zahlen. (Beim ersten Mal Schwarzfahren zahlt man im Regionalverkehr CHF 80.-, dann steigt der Betrag, und beim dritten Mal kostet es CHF 150.- und es gibt eine Anzeige.)</p>
<p>Also, 150 Stutz für den Hund. Die restlichen <strong>850 Franken bestanden aus Gerichts- und Anwaltskosten</strong> (und allenfalls noch nicht bezahlten Bussen), die sich hätten vermeiden lassen, wenn die gnädige Dame ihre Bussen pünktlich bezahlt hätte oder gar nie schwarz gefahren wäre.</p>
<p>Lustig finde ich auch die Story, weshalb der Hund kein Billett hatte:</p>
<p><em>&#8220;Die Frau traf im Bus auf eine Bekannte, die zusammen mit ihrem Hund auf dem Weg zu einem Besuch im Krankenhaus war. Weil diese den Hund nicht mitnehmen konnte, bot ihr die 57-Jährige an, auf das Tier aufzupassen und es nach Hause zu bringen. Dabei geriet sie in eine Billettkontrolle.&#8221;</em></p>
<p>Ihre Bekannte fährt also ins Krankenhaus und hat den Hund dabei. Auf dem Weg dorthin kommt ihr in den Sinn: <em>&#8220;Au Backe! Ich darf ja gar keinen Hund ins Krankenhaus mitnehmen! Ja was mache ich denn nun?!?&#8221;</em> Kurzerhand drückt sie ihren Köder der erstbesten Kollegin in die Hand, die ihr über den Weg läuft und die nimmt ihn auch gleich mit Freude nach Hause.</p>
<p>Tagesanzeiger-Journi Pfrunder hat den Blödsinn geglaubt, ich hingegen tue es nicht. Denn genau solche Geschichten höre ich bei meiner Arbeit Tag für Tag.</p>
<p>Glücklicherweise nahm sich Pfrunder dann die Zeit und befragte die &#8220;Gegenseite&#8221; (also den ZVV, vertreten durch die Medienbeauftragte Beatrice Henes). Hier einige Zitate aus ihren Antworten:</p>
<ul>
<li>&#8220;Schwarzfahren ist unfair. 95 Prozent der ÖV-Benutzer bezahlen ein Ticket. Wir sind es dieser ehrlichen Mehrheit schuldig, die schwarzfahrende Minderheit zu büssen.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ja. Man fährt im Normalfall nicht aus Versehen dreimal schwarz. Wer das tut, macht es bewusst. Und wenn man dabei erwischt wird, soll es auch wehtun.&#8221;</li>
<li>&#8220;Nur weil jemand ein nettes Lächeln hat, keine Gebühr ausstellen? Das wäre ja reine Willkür. Nein, die Kontrolleure müssen jeden zur Kasse bitten, der keinen gültigen Fahrausweis hat.&#8221;</li>
</ul>
<p>Dem konnte dann auch Pfrunger nichts mehr hinzufügen. ;-)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mädchen aus dem Zug werfen: Auch bei der SBB möglich?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/10/27/madchen-aus-dem-zug-werfen-auch-bei-der-sbb-moglich/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 12:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Zwölfjährige fährt in Deutschland ohne Billett im Zug und wird rausgeworfen. Zwei 7- oder 8-jährige fahren in der Schweiz ohne gültiges Billett im Zug; was geschieht mit ihnen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das ist dann wohl ein medialer Super-GAU, was sich in der letzten Woche in Deutschland rund um die DB und die <a href="http://www.focus.de/panorama/welt/bahn-zugbegleiterin-setzt-zwoelfjaehrige-aus_aid_342582.html">Kinder-aus-dem-Zug-werfende Zugbegleiterin</a> abspielte&#8230;</p>
<h3>Was ist geschehen?</h3>
<p>Ein zwölfjähriges Mädchen bemerkt im Zug, dass es <strong>sein Portemonnaie</strong> (inkl. Billett und Geld) <strong>zu Hause liegen lassen</strong> hat. Die Zugbegleiterin wirft ihr versuchtes Schwarzfahren vor und wirft sie in Parkentin aus dem Zug. Daraufhin musste das Mädchen rund 5 Kilometer zu Fuss (und mit einem Cello auf dem Rücken) nach Hause (Bad Doberan) laufen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Parkn2.jpg"><img class="aligncenter" title="Parkentin Bad Doberau Rostock" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/Parkn2.jpg" alt="" width="523" height="360" /></a></p>
<p>In ersten Medienberichten hiess es noch, dass ein anderer Fahrgast dem Mädchen ein Billett bezahlen wollte, die Zugbegleiterin ihm das nicht erlaubte. Abklärungen haben laut Medien dann jedoch ergeben, dass der angebliche Mitreisende sich gar nie im Zug befunden und seine Geschichte nur erfunden hat.</p>
<h3>Wie hätte man es sonst lösen können?</h3>
<p>Ein Telefon mit den Eltern, Beibezug der Polizei; es hätte andere und vor allem bessere Möglichkeiten gegeben, um die Situation zu lösen. Die Polizei wäre dann auch in der Lage gewesen, für das sichere Nachhausekommen des Mädchens zu sorgen.</p>
<h3>Wie schaut es bei der SBB aus?</h3>
<p>Da ich natürlich nicht einfach so interne Dokumente und Richtlinien veröffentlichen kann, verweise ich auf die <a href="http://www.zvv.ch/de/service/rechtliche-hinweise/richtlinien.html">öffentlich auf zvv.ch einsehbaren &#8220;Richtlinien zur Fahrausweiskontrolle&#8221;</a> und zitiere:</p>
<blockquote><p>Fahrgäste, die ohne gültigen Fahrausweis angetroffen werden, sind freundlich, sachlich und ruhig über den Grund der Beanstandung aufzuklären.</p>
<p>Die Personalien sind, wenn immer möglich, anhand eines amtlichen Ausweises festzustellen. Überprüfende Auskünfte werden bei der Inkassostelle, der Polizei oder der Einwohnerkontrolle eingeholt. Ausnahmsweise können sie auf andere geeignete Weise eingeholt werden, z.B. telefonisch bei Bekannten oder Verwandten, wozu der Fahrgast sein Einverständnis geben muss. (7.410)</p></blockquote>
<p>Wenn der Fahrgast die Personalien nicht angeben möchte, keinen Ausweis dabei hat und/oder keine Möglichkeit bietet, die Auskünfte bei Drittpersonen einzuholen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:</p>
<blockquote><p>Weigert sich ein Fahrgast, die Gebühr und/oder den Fahrpreis zu bezahlen sowie seine Personalien anzugeben bzw. kann er keinen Ausweis vorzeigen und verweigert er das Einverständnis zur Einholung von geeigneten Auskünften bei Drittpersonen, ist in erster Linie betriebliche Hilfe oder die Polizei anzufordern. (7.420)</p>
<p>Dem Fahrgast kann das Aussteigen bis zum Eintreffen der Hilfe verweigert werden. Erscheint es sinnvoll, ist mit dem Fahrgast an geeigneter Stelle auszusteigen. (7.421)</p>
<p>Kann keine Hilfe angefordert werden, ist der fehlbare Fahrgast von der Weiterbeförderung auszuschliessen. Auf Linien mit konventioneller Fahrausweiskontrolle kann dem Fahrgast die Beförderung in jedem Fall verweigert werden. (7.422)</p>
<p>Kinder unter 12 Jahren und Personen mit einer Behinderung dürfen nicht über den Zielort hinaus festgehalten oder aus dem Fahrzeug gewiesen werden. (7.424)</p></blockquote>
<p>Damit ist das Vorgehen klar geregelt. In der Ausbildung wurden wir auch mehrfach darauf hingewiesen, beim &#8220;aus dem Zug weisen&#8221; vorsichtig zu sein. So ist es zum Beispiel nicht ganz unproblematisch, junge Frauen in einem schwach beleuchteten und von Betrunkenen stark frequentierten Bahnhof aus dem Zug zu schmeissen.</p>
<p>Generell kommt es aber sowieso nur sehr selten vor, dass jemand aus einem Zug der SBB geworfen wird. <strong>Denn in erster Linie wollen wir ja unser Geld</strong>; sprich: Wenn der Fahrgast sich nicht ausweisen kann, wird er nicht hinausgeworfen, sondern die Bahnpolizei beigezogen. Diese schaut dann nach, ob der Fahrgast wirklich nirgends Bargeld hat und überprüft seine Angaben betreffend der Personalien.</p>
<h3>Eigene Erfahrungen</h3>
<p>Ganz zu Beginn meiner Zugbegleiter-Zeit hatte ich tatsächlich auch einmal einen Fall, ähnlich dem der DB-Zugbegleiterin. Ein Mädchen und ein Junge (ein Geschwisterpaar, beide um die 7-8 Jahre alt) stiegen in Sargans ein und fuhren in Richtung Chur. Bei der Fahrausweiskontrolle wiesen beide je eine Junior-Karte vor. (Mit der Junior-Karte reisen Kinder unter 16 Jahren in Begleitung ihrer Eltern gratis.)</p>
<p>Auf die Frage, wo denn ihre Eltern seien, antworteten sie wahrheitsgemäss und ohne Unrechtsbewusstsein: <strong>&#8220;Zu Hause!&#8221;</strong></p>
<p>Leicht verdutzt und erstaunt sagte ich: &#8220;Aha?!? Ähm&#8230; Und ihr reist jetzt ganz alleine mit dem Zug? Wohin wollt ihr denn?&#8221;</p>
<p>Es stellte sich heraus, dass die beiden nach Chur wollten, in die Stadt. &#8220;Darf ich mal?&#8221;, fragte ich und nahm die Juniorkarten an mich. Ich sagte ihnen, ich müsse rasch etwas abklären und ging auf die Einstiegsplattform, so dass sie mich nicht hörten. Die Adresse der Eltern steht jeweils auf den Juniorkarten und mittels SMS fragte ich bei der Auskunft nach der Telefonnummer.</p>
<p>&#8220;Ich wollte mich nur mal rasch vergewissern, dass sie darüber Bescheid wissen, dass ihre Kinder im Zug nach Chur sitzen.&#8221;, sagte ich der Mutter. Diese war ganz erstaunt; ihr hatten die Kinder gesagt, sie gehen rasch ein paar Häuser weiter einen Spielkameraden besuchen. &#8220;Da haben ihnen ihre Kinder anscheinend nicht ganz die Wahrheit gesagt. Wie es scheint, wollen sie lieber in die grosse Stadt.&#8221;</p>
<p>Schlussendlich einigten wir uns darauf, dass ich die beiden Weltenbummler in Chur gleich wieder in den nächsten Retourzug stecke und der entsprechende Zugbegleiter sie in Sargans dann ihrer Mutter übergibt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/dr2.jpg"><img class="aligncenter" title="Balzers Sargans Chur" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/dr2.jpg" alt="" width="559" height="387" /></a></p>
<p>War schon ein starkes Stück: <strong>Zwei kleine Kinder reisen alleine mit dem Bus aus dem liechtensteinischen Balzers ins schweizerische Sargans und dann weiter mit dem Zug nach Chur.</strong> Anscheinend wussten sie genau, welchen Bus und welchen Zug sie nehmen müssen. Als Fahrausweise benutzten sie die Juniorkarten, welche sie aus den Portemonnaies oder Abo-Hüllen der Eltern entwendet haben und weisen diese im Zug vor, genau so wie sie es bei ihren Eltern jeweils gesehen haben. Dass ihre Eltern zwingend dabei sein müssen, wenn sie mit den Juniorkarten reisen, das wussten die Kleinen natürlich nicht.</p>
<p>So richtig böse sein kann man ihnen deswegen gar nicht. ;-)  Trotzdem ist es natürlich <strong>viel zu gefährlich</strong>, zwei so kleine Kinder in eine Stadt zu lassen, auch wenn es sich bei Chur nicht wirklich um eine Metropole handelt und die Kriminalitätsrate hier sicher auch deutlich tiefer ist als in Zürich oder Bern.</p>
<p>Weitere Artikel zum Thema &#8220;aus dem Zug werfen&#8221;:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.focus.de/panorama/welt/bahn-zugbegleiterin-setzt-zwoelfjaehrige-aus_aid_342582.html">Deutschland: Zugbegleiterin setzt Zwölfjährige aus</a></li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/166/315059/text/">Dürfen Schaffner Kinder aus dem Zug werfen?</a></li>
<li><a href="http://nachrichten.aol.de/bahn-weist-praemien-motiv-der-schaffnerin/artikel/20081023130627135143956">Bahn weist Prämien-Motiv der Schaffnerin zurück</a></li>
<li><a href="http://www.net-tribune.de/article/241008-130.php">Die Zwölfjährige wäre ein Fall für die Polizei gewesen</a></li>
<li><a href="http://www.dernewsticker.de/news.php?id=55479">Schaffnerin bleibt suspendiert</a></li>
<li><a href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/10/25/958803.html">Auch Luca wurde aus dem Zug geworfen</a></li>
<li><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/24/liebe-bahn-beware-the-moms-and-dads/">Liebe Bahn: Beware the Moms and Dads!</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Darf man im Zug Pornos schauen?</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/10/21/darf-man-im-zug-pornos-schauen/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 12:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖV]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Google wird oft nach Begriffen wie "Gina Lisa Porno" oder "Redtube" gesucht. Wie schaut es nun rechtlich aus, wenn dies jemand aus dem Zug heraus über seinen Laptop tut? Erlaubt oder strafbar?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><a href="http://schweizweit.net/2007/07/21/busen-als-sicherheitsrisiko/"><img class="aligncenter" title="Copyright tati.ana | flickr.com" src="http://img.photobucket.com/albums/v232/eastunited/1076423140_b2f50e664d_o.jpg" alt="" width="473" height="330" /></a></p>
<p>Vor einigen Wochen kontrollierte ich in der ersten Klasse die Billette, als ich auf einem Laptop-Bildschirm eine na&#8230;- mmh&#8230; sagen wir mal <em>&#8220;ein nicht ganz jugendfreies Bild&#8221;</em> sah.</p>
<p>Laut <a href="http://www.google.com/insights/search/#">Google Insights</a> wird bei der Suchmaschine oft nach Begriffen wie <em>&#8220;Gina Lisa Porno&#8221;</em> oder <em>&#8220;Redtube&#8221;</em> gesucht. Wie schaut es nun rechtlich aus, wenn dies jemand aus dem Zug heraus über seinen Laptop tut? Diese Frage stellte ich mir, nachdem ich den etwas reiferen Herrn kontrollierte. (Vielleicht liest ja ein Rechtsanwalt oder Jurist mit und kann die entsprechenden Antworten liefern&#8230;)</p>
<p>Klar, ein Notebook ist eine tolle Sache und ein super Zeitvertreib während der Reise. DVD schauen, Musik hören, Spiele, Internet, Arbeiten; alles ist möglich. <strong>Genau so, wie zu Hause.</strong> Doch darf man seinen elektronischen Begleiter im Zug tatsächlich genau so nutzen, wie man es zu Hause auch tut? Oder gibt es im öffentlichen Raum gewisse Einschränkungen?</p>
<h3>Pornos anschauen</h3>
<p>Wenn ich mich nicht täusche, gibt es bei pornografischen Inhalten Altersbeschränkungen, genau so wie wir es bei Zigaretten, DVDs und Kinofilmen gewohnt sind. Darf man(n) deshalb Seiten wie <span style="text-decoration: line-through;">Youtube</span> Youporn und ähnliche im Zug nicht aufrufen? Oder ist es vielleicht erlaubt, solange man die einzige Person im Abteil ist?</p>
<h3>Jugendfreie Filme anschauen</h3>
<p>Doch auch bei &#8220;normalen&#8221; Filmen wie zum Beispiel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kgOp9nJYgVo">&#8220;Unsere Erde&#8221;</a> (sehr zu empfehlen!) stellen sich mir Fragen. Bei den meisten DVDs heisst es ja, dass die <strong>&#8220;öffentliche Vorführung&#8221;</strong> untersagt ist. Wenn ich nun meine neuste Top-DVD von Amazon im Zug anschauen möchte und ein Mitreisender schaut (mit oder ohne meinem Wissen) zu; gilt das als &#8220;öffentliche Vorführung&#8221;? Mache ich mich damit also strafbar?</p>
<h3>Laut Musik hören</h3>
<p>Das Gleiche frage ich mich bei den Leuten, welche laut Musik hören. (Mal ganz abgesehen davon, dass sich andere Fahrgäste durch die laute Musik belästigt fühlen könnten.) Gilt das als öffentliche Vorführung? Muss ich nun den Rechte-Inhabern Gebühren zahlen?</p>
<h3>Computerspiele</h3>
<p>Manche PC-Spiele sind ja erst ab einem gewissen Alter erlaubt. Wenn ich nun eines dieser &#8220;Erwachsenen-Spiele&#8221; auf meinem Notebook starte, könnte das Probleme geben? Oder sind die Eltern der im Zug reisenden Kinder dafür verantwortlich, dass die Kleinen nichts jugendgefährdendes vor die Augen bekommen?</p>
<h3>Immer grössere Bedeutung</h3>
<p>Elektronische Unterhaltungsmedien sieht man je länger je öfter &#8220;in freier Wildbahn&#8221; und nicht mehr nur zu Hause. Umso wichtiger ist es, dass solche Fragen geklärt werden und jeder genau weiss, was erlaubt und was strafbar ist.</p>
<p><em><span style="font-size: xx-small;">Bild © (<a href="http://creativecommons.org/about/">cc</a>) <a href="http://www.flickr.com/photos/tati_ana/">tati.ana</a> (<a href="http://flickr.com">flickr.com</a>)</span></em></p>
]]></content:encoded>
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