Über mich

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Und nun ein paar Worte über mich.

Meine ersten Jahre

Geboren bin ich am 31. März 1985. In einem kleinen Spital in Walenstadt SG erblickte ich am Ostersonntag das Licht der Welt. Es war ein leicht bewölkter Tag mit frühlingshaften Temperaturen um die 13°C. So jedenfalls erzählt es die Suchmaschine WolframAlpha.

Meine Kindheit verbrachte ich dann in Sargans. Ein kleines Dorf an der Grenze zum Fürstentum Liechtenstein und nahe beim Kanton Graubünden, wo ich heute wohne.

Ich lese meinem Papi aus der Zeitung vor... (Oder war es umgekehrt?)

Wie alle anderen kleinen Jungs, spielte ich in frühen Jahren gerne mit Legos, sass im Sandkasten, tobte in der Natur herum und auch einige Lausbubenstreiche durften natürlich nicht fehlen. So hatte ich zum Beispiel irrsinnig viel Freude an Blindschleichen, die es in Sargans zuhaufe gab. Meine Mutter hingegen fand es nicht so lustig, als ich ihr dann mal eine in die Wohnung mitbrachte… Dabei wollte ich doch nur endlich auch mal ein Haustier. Und meine kleine Schwester hatte nicht wirklich Freude, als ich ihr mal eine selbst gemachte Halskette mitbrachte: An einer normalen Schnur aufgereiht waren da lauter Maienkäfer, die ich draussen gefunden und mit je einem Füsschen an die Schnur gebunden habe. Eine lebendige Halskette; wer erhält das schon mal geschenkt? Meine Schwester jedoch wusste meine Grosszügigkeit nicht zu schätzen…

Was mich auch von klein auf interessierte, waren Bücher, Zeitungen und Zeitschriften. Stundenlang konnte ich in ihnen versinken; ich las für mein Leben gern.

Wie gesagt: Alles was Buchstaben hatte, interessierte mich sehr!

So kam es dann auch, dass ich während der Primarschule auch immer die Erlaubnis der Lehrer hatte, die Klassenbibliotheken der höheren Schulklassen zu besuchen. Denn die Bücher der eigenen Schulstufe langweilten mich. So ging ich also als Drittklässler bereits Bücher der 5.- und 6.-Klässler holen. Diese Bücher fand ich viel interessanter!

Und wie es so ist: Wer gerne liest, der schreibt meistens auch gerne. Kein Wunder, schrieb ich für mein Leben gern Aufsätze, Geschichten und andere Dinge. Ob in der Schule, zu Hause oder unterwegs. Oft sah man mich mit Schreibstift und Papier oder am Computer. Ja, einen Computer, den erhielt ich schon früh. So dass ich meine Schreibleidenschaft so oft ich wollte ausleben konnte.

Nicht immer waren meine Zeugnisnoten so gut wie hier. Aber glücklicherweise konnte ich mich stets im besten Viertel der Klasse halten.

Journalismus ja – Journalist nein

Schnell einmal hatte ich dann den Wunsch, später einmal Journalist zu werden. In meiner Freizeit besuchte ich die “Kollegen” vom Oberländer Tagblatt (gibt es heute nicht mehr) und dem Sarganserländer (gehört heute der Südostschweiz). So erfuhr ich schon früh sehr viel über das Journalisten-Handwerk.

Doch je älter ich wurde, desto klüger wurde ich. Bis ich eines Tages dann einfach merkte, dass der Beruf des Journalisten – wie wir ihn heute kennen – keine grosse Zukunft mehr hat. Das Internet kam gerade auf und ich ahnte bereits als Teenager, dass dieses globale Netz die Welt verändern wird. Und mit ihr den Journalismus. Das Risiko, genau jetzt in die Welt der schreibenden Zunft einzusteigen, war mir zu gross.

So kam es, dass ich das KV bei der SBB machte. Und nebenbei die Berufsmatura. Das erste halbe Jahr meiner Lehre verbrachte ich im Verkauf des Bahnhofes Bad Ragaz. Danach wechselte ich ins Sekretariat und in die Personalabteilung des Rangierbahnhofes Buchs SG, bevor ich bei der Regionenleitung St. Gallen vielfältige Aufgaben in den Bereichen Finanzen, Kundendienst, Grosskundenbetreuung, Marketing und Ausbildung wahrnehmen durfte. Nach diesem Aufenthalt in der Ostschweizer Metropole ging es für mich weiter nach Landquart GR, wo ich im Verkauf arbeitete. Während meiner Lehre fand auch ein zweiwöchiger Stage in Neuchâtel statt, in welchem ich die Kundinnen und Kunden der SBB während der Landesausstellung Expo.02 betreute.

Hauptgrund für meinen Stage in Neuchâtel war aber nicht das Französisch, welches ich gerne verbessern wollte, sondern mein Expo-Saisonpass, den ich endlich auch mal an den Abenden nutzen konnte. Denn viele Abend-Aktivitäten auf den vier Arteplages fanden zu spät statt, als dass ich um diese Zeit noch von der Westschweiz nach Hause hätte fahren können. ;-)

Die Lehre forderte mich sehr stark. In der Berufsschule, im Betrieb, in den überbetrieblichen Kursen. Zum Schreiben kam ich kaum mehr. Und wenn, dann nur für die SVA (Selbstständige Vertiefungsarbeit = Abschlussarbeit).

Und wie es manchmal so läuft: Auf Umwegen gelangte ich noch während der Lehre in die Zugbegleitung. Und dort arbeite ich noch heute, als Reisezugbegleiter national, wie es offiziell heisst.

Eines Tages sass ich mal wieder mit meinem MacBook im Parco Civico in Lugano, wo ich regelmässig hin fahre. Ich merkte, dass sich da im weltweiten Datennetz etwas tut; ganz normale Menschen melden sich plötzlich auf Blogs zu Wort und geben zu alltäglichen Dingen ihre Meinung ab. Firmen lassen Kunden auf ihren Webseiten über Produkte abstimmen und Hotels lassen sich durch Websurfer auf diversen Seiten bewerten. Dies nennt man Web 2.0.

Wie gross und schnelllebig die Welt des Web 2.0 inzwischen ist, sieht man in der folgenden Animation. Wie viele Blog-Artikel werden in diesem Moment geschrieben? Wie viele Mitglieder melden sich bei Facebook an? Diese und viele andere Fragen und die Antworten dazu in dieser Grafik:

Wie gesagt: Journalismus und Schreiben, das interessierte mich schon von klein auf. Doch ich sah keine Zukunft als Journalist. Mit den aufkommenden Möglichkeiten des Web 2.0 hingegen gibt es neue Chancen und Entwicklungen. Und wer heute schon einsteigt, wird vielleicht später zu den Gewinnern gehören. So stieg ich als einer der ersten ÖV-Blogger in die Blogosphäre ein.

Seither machte ich mir einen Namen als Brückenbauer zwischen der Welt des öffentlichen Verkehrs und jener des weltweiten Web 2.0. Heute ist schweizweit.net der grösste und bekannteste Blog des öffentlichen Verkehrs. Informativ, unterhaltend und spannend.

Irgendwie bin ich nun also doch wieder ein “Schreibender” geworden. Wenn auch auf Umwegen. Ob ich irgendwann meinen Job künden und etwas neues im Bereich Journalismus / Kommunikation suchen werde, steht momentan noch in den Sternen. Vorstellen könnte ich es mir. Denn irgendwie zieht es mich schon in diese Richtung. Jetzt muss nur noch das passende Angebot kommen.

Wer mehr über mich erfahren möchte: Ich reise gerne und berichte dann von meinen Ausflügen auf schweizweit.net, lade Bilder auf Flickr rauf und zwitschere bei Twitter über meine Erlebnisse. Und auch auf Facebook findet man mich und meinen Blog. Natürlich freue ich mich über jede Person, welche sich über diese Webseiten mit mir in Verbindung setzt.

Wenn Sie mit mir in Kontakt treten möchten, dürfen Sie jederzeit ein Email an folgende Adresse schicken. Ich werde Ihnen so bald als möglich antworten.

Weitere Möglichkeiten, um mich zu kontaktieren:

(Beide Profile können erst angeschaut werden, nachdem man sich selber eingeloggt hat.)

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