Der Preisüberwacher ist schon ein komischer Kauz. Die Krankenkassen (oder sollte ich sagen “kranken Kassen”?) erhöhen ihre Prämien von Jahr zu Jahr extrem stark; die Benzinpreise steigen jedes Jahr pünktlich zu Ferienbeginn auf mysteriöse Höhen und beim Strom wird auch über eine Erhöhung nachgedacht. Aber sobald die SBB mal die Preise für das Halbtax ZUM ERSTEN MAL SEIT 1993 (!) anpasst, läuten bei ihm alle Alarmglocken.
Ok, es sind nicht nur die Halbtaxpreise, die angepasst werden. Aber sämtliche geplanten Anpassungen bewegen sich in einem vertretbaren Rahmen und sind imho nötig.
Fakt ist: Die SBB braucht mehr Geld.
Fakt ist: Die SBB kann das Geld nicht selber drucken.
Fakt ist: Irgendwoher muss das Geld also kommen.
Der Bund sagt: “Nee, auf keinen Fall, von uns seht ihr mit Sicherheit nicht mehr Geld, eher bekommt ihr weniger.”
Der Preisüberwacher sagt: “Nee, auf keinen Fall, von den Kundinnen und Kunden dürft ihr nicht mehr Geld verlangen.”
Ich frage mich nun: Woher soll das Geld denn sonst kommen?
Entweder lässt uns der Meierhans die Preise erhöhen, oder aber der Bund zahlt mehr Geld.
Vermutlich wird die SBB zusammen mit dem VöV nochmals versuchen, gut auf Meierhans und den Bund einzureden. Sollten diese Gespräche nicht fruchten, bliebe der SBB nur noch ein Schritt:
Wenn die SBB nicht mehr einnehmen kann, muss sie weniger ausgeben.
Das könnte (ein bisschen zugespitzt) folgendermassen aussehen:
- Pro Stunde drei Direktverbindungen von Zürich nach Bern? Rückt ein wenig zusammen! Von jetzt an gibt es nur noch deren zwei.
- Stundentakt im St. Galler Rheintal? Absoluter quatsch! Der Zweistundentakt tut es auch.
- 16 Züge pro Stunde vom HB nach Stadelhofen? Braucht es nicht! Es reichen auch zwölf.
Aber auch andere Szenarien wären denkbar:
- Eigentlich wollten wir nächstes Jahr ein paar alte Wagen verschrotten. Stattdessen holen wir sie nun in den Betrieb zurück und stornieren unsere
- Bestellung moderner Reisezüge, die mehr Komfort geboten hätten.
- Viele Abfahrtsanzeiger auf jedem Perron? Viel zu teuer im Unterhalt! Einer tut es auch.
Ihr seht: Gute Leistung hat seinen Preis. Die SBB kann nicht einfach weiterhin viel Geld ausgeben, wenn sie nicht die Möglichkeit hat, auch entsprechend viel Geld einzunehmen.
Und die SBB will eine gute Leistung bringen. Sie will, dass die Reisenden auf komfortables und modernes Rollmaterial vertrauen können. Sie will, dass die Reisenden auf dem Perron diverse Abfahrtsanzeiger zur Selbstinformation haben. Sie will, dass die Reisenden regelmässige Verbindungen zwischen zwei Punkten haben. Und vor allem will sie den Taktfahrplan beibehalten.
Doch das geht nur, wenn die finanziellen Mittel hierfür vorhanden sind.
Und was den Preis eines GA anbelangt:
Im Jahr 1913 kostete das günstigste Generalabonnement noch 400 Franken. Damals war man, wollte man Geld sparen, noch in der dritten Klasse unterwegs. Heute kostet das günstigste GA, das der zweiten Klasse, 3’100 Franken. Nicht nur der Komfort hat seither massiv zugelegt, sondern auch das SBB-Streckennetz und damit der Geltungsbereich des GA. Dennoch ist Bahnfahren relativ billiger geworden: Die Inflation eingerechnet, entsprechen die 400 Franken von damals heute über 3’600 Franken.
Quelle: BILANZ
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ja, das mit dem zweistundentakt hätte Meyer wohl gern. DAs kann er gleich mal vergessen. Es gibt nämlich einen Verfassungsartikel, der vorschreibt, das jeder Ort von 6-20 Uhr mindestens Stündlich in das öV Netz einbinden muss, der eine gewisse Zahl von Einwohner hat.
Was das Geld angeht: HT zu verteuren ist ja wohl das dümmste, was einem einfallen kann! Es ist etwa so sinnvoll, wie die BC50 zu verteuren. Es wird die Leute sicher nicht dazu bringen, eines der genannten Produkte zu kaufen.
Ich sage nicht, das Bahnfahren auch mehr kosten darf. Der Bund hat ja eben beschlossen 70mio mehr zu zahlen. Aber auch ich als Benutzerin bin bereit, mehr zu zahlen. Die Frage ist nur, was krieg ich dafür?
Defekte Toiletten?
Zugsaufsälle wegen schlammpigen Wartungen oder defekten Weichen (Seit Meyer hat sich diese Statistik drastisch verschlechtert, aber klar.. er ist ja nie an was schuld… Siehe S Bahn Berlin… )
Nein, ich zahle mehr, verlange aber auch was dafür. Saubere Klos, die funktionieren, Züge, die nicht ständig flachliegen, nur weil man die Wartung weggespart hat, und ich verlange, dass der Chef der SBB sein Gehalt trastisch senkt. 300tausend pro Jahr muss reichen, inkl. Spesen. Wenn all das eintrifft, darf das GA auch 10% mehr kosten! Das Normale Billet übrigens meinetwegen auch.
Alles andere ist schlicht Wucher!
Im übrigen, warum hat die Schweiz eigentlich immer nur den 15min Takt im Kopf? 20min Takt wäre nämlich günstiger, und brächte etwa gleich viel.
Du hast noch vergessen zu erwähnen, dass auch der Bund viele Ziele erwartet und vorgibt. Es werden also gewisse Dinge gefordert, welche Geld kosten, aber Geld steht immer weniger (oder durch immer mehr Kampf gehalten) zur Verfügung.
Dass die SBB auch nach der grossen Umstrukturierung der Infrastruktur noch Sparpotenzial hat streite ich nicht ab. Aber wenn der Bund denkt, erst durch Geldkürzungen merzt die SBB das Potenzial vollständig aus, dann tut’s mir leid…
Für mich grenzt die Art des Bundes, im öV Geld sparen zu wollen fast an Erpressung… da wird ein weltliches Vorbild für den öV kaputt gemacht, während die Banken (sind die wichtiger als der öV?) vollgepumpt werden..
Hört einfach auf SVP und FDP zu wählen. Sonst müsst ihr euch nicht wundern, wenn der Staat zutodegespart wird, und die Reichen immer reicher werden!
Immer das gleiche: Alle wollen einen immer besseren öV, aber keiner dafür bezahlen. Ich kann mich Andreas nur anschliessen. Schlagen Lebensmittel, Handytarife usw. auf, nimmt man das mehr oder weniger stillschweigend hin. Passt die SBB die Preise an das gestiegene Angebot an, wird zetermordio geschrieen. Taktausdünnungen sind das falsche Mittel. Doch man kann natürlich dem Kunden klar machen, was für Auswirkungen keine Preiserhöhungen haben. Bestes Beispiel ist der ZVV. Dort wurden kurzerhand das aktuelle Angebot bis 2013 eingefroren und sämtliche bis dann geplannten Ausbauten gestrichen. Warum musste man das tun? Weil das Geld fehlt und Preiserhöhungen abgelehnt wurden. Wiird das dringend benötigte Geld gestrichen, würde ich das Fahrplanangebot der SBB auf dem jetzigen Stand bis auf weiteres einfrieren, und keine Ausbauten mehr tätigen. Wer nicht für eine Dienstleistung bezahlen will, soll auch keinen Mehrwert kriegen.
@Saandra-Lia
Das mit dem zweistundentakt galt nur als Beispiel. Mit deinem pollemischen Meyer-Bashing disqualifizierst du dich selber.
Nun, wenn du das als Bashing ansiehst, wenn man die Wahrheiten ans Licht führt, und auf die Schattenseiten zeigt. Es ist schon traurig, wie wenig Krittisch, und Krittikfähig unsere heutige Gesellschaft geworden ist. Fakt ist: ich werde so weitermachen. Ich habe nämlich eine Botschaft für diese Welt: LASST EUCH NICHT BLENDEN!
Fakt ist nunmal, das seit Meyer Chef der SBB ist, sich einiges deutlich verschlechtert hat, und er keinerlei Visionen ins Unternehmen bringt, und das Chaos in Berlin, was er zurückgelassen hat, spricht eine sehr deutliche Sprache!
Naja mann kann von den Eisenbahnen nicht erwarten dass sie neue Züge kaufen, diese Sauberhalten, in Top zustand hält wenn sie nicht genügend Geld dafür hatt. Will heissen es werden immer weniger Reiniger, Rangierer, Fahrendespersonal, Mechaniker, etc. für mehr Züge, NUR um geld zu sparen, bzw. Geld für den mehr aufwand frei zu machen. Das hatt nie funktionert, es tut es jetzt nicht und es wird auch in Zukunft nicht Funktionieren. Werte fahrgäste bitte bedenken sie dass alleine die Re460 (Lok2000) (meines wissens und im Jahre 2006) mit allen notwendigen umbauten (ETCS tauglich machen, sowie die Notwendigen behebungen von Kinderkrankheiten etc.) 117Mio. CHF kostete und noch mehr kosten wird. Neu kostete sie 11Mio. wir sehen also “isebähnle” ist nicht günsstig. Ausserdem bringen GA und Halbtax nur dann Geld wenn sie selten genutzt werden.
Wenn wir also ein 2kl. GA (3’100.-) kaufe und dieses das ganze Jahr während rund 320t. für eine strecke benutzen die sonst 50.- kosten würde sparen wir so 11900,-. da soll mir noch einer sagen das GA rechnet sich für die SBB. ihr seht also Geld bringen effektiv nur die kunden die für jede Zugfahrt ein seperates Billet kaufen. Jedoch möchte ich ganz klar betonen dass wir auf unsere Treuen GA-Kunden nicht verzichten möchten.
Ich sag ja nix gegen Preiserhöhungen, aber nicht nur, um Meyers Gehalt zu bezahlen! Davon muss auch was spürbares geschehen! Wenn das GA 3600 Fr kosten tät, dafür aber dann die Toiletten mal sauber wären, die Züge gewartet und der Service ausgebaut ist (sprich man wieder am Schalter Auslandtickets ohne 10 Fr mehr dafür zu zahlen zb. kaufen kann), dann, ja dann bin ich absolut der Meinung, dass der Mehrpreis auch gerechtfertigt ist. Aber genau die genannten Sachen traue ich Meyer nicht zu. Ich glaube, und da bin ich nicht allein, das er vor allem seine Geldbörse füllen will, und die des Kaders. Es wurde viel Vertrauen durch Herr Meyer untergraben. Die Kunden sehen halt , was er bei der S Bahn Berlin gemacht hat, und sehen die Verschlechterungen, die es gibt, seit er am Ruder ist, und vor allem seine absolut unhaltbaren Forderungen, die sehr extrem nach Mehdorn klingen, machen die Geschichte auch nicht besser!
Wenn er Vertrauen will, soll er sagen, ja, wir brauchen mehr Geld. Aber nicht gleich mit Abbau drohen, und mit so absurten Vorschlägen auftrumpfen, die in Deutschland schon nicht funktioniert haben. Wir brauchen keine teuren leeren Züge, sondern die Menschen sollen von A nach B kommen, mit ihrem Billet, egal in welchem Zug (über ab 9 Uhr Fahrkarten kann man diskutieren) Die Frage ist halt: Muss nicht auch Herr Meyer mal lernen, dass man etwas anders mit seinen Kunden umzugehen hat?
Ich habe nichts gegen Kritik, doch sie muss fair und begründet sein. Du jedoch hast ein grundsätzliches Problem mit Meyer, den du polemisch als profitgeilen Manager hinstellst. Der Vorwurf des Bashings bezieht sich auf die “schlechte Wartung” (wie willst Du als Laie beurteilen können, ob ein Zug gut gewartet ist oder nicht?), auf die Toiletten (klar, vereinzelte Fälle gibt es immer, doch die grosse Mehrheit ist sauber und funktionstüchig), “flachliegende Züge”, usw. Du verlangst eine Verbesserung in diesen Punkten. Schön, und mit was soll man’s bezahlen? Mit Hosenknöpfen? Du kannst nicht auf der einen Seite Verbesserungen fordern und auf der anderen Seite, die Gelder dafür verweigern. Oder willst Du weiter mit 40järigem Rolllmaterial fahren?
Wenn die SBB mit ihren Einnahmen die Ausgaben nicht mehr decken kann, dann muss sie sparen. Sparen heisst auch abbauen. Es mag knallhart tönen, doch die SBB kann mit den vorhandenen Mitteln schlicht nicht mehr lange so weitermachen. Dann ist man halt einfach gezwungen, einsparungen zu machen, zu diesen gehört halt auch Einsparungen dazu, die der Kunde merkt. Dir mögen Meyers Aussagen nicht gefallen, doch sie entsprechen der Realität. Die SBB wird gezwungen sein, die fehlenden Mittel an den Kunden weiterzureichen, indem halt einfach mit der Tradition, das Angebot mit jedem Fahrplanwechsel auszubauen, gebrochen wird, das Angebot auf dem jetzigen Stand eingefroren und die Gelder stattessen in den Streckenunterhalt und das Rollmaterial fliessen. Die SBB hat in den letzten Jahren das Angebot mit jedem Fahrplanwechsel verbessert und ausgebaut. Mehr Züge kosten mehr Geld. Die Preise jedoch blieben gleich.
Und was das Halbtax angeht, der Preis ist seit 17 Jahren gleich, also bitte! Alles hat bis dahin aufgeschlagen, auch die Löhne, doch das Halbtax soll dies nicht dürfen?
Na, das HT ist doch eigentlich ein Mittel, die Leute in den ÖV zu bringen. Das ist doch nicht kostendeckend, wars auch noch nie. HT kostet 150 Fr für 1 Jahr. Wenn man zwei mal Genf/Zürich fährt, hat mans draussen, und die SBB verdient nix mehr dran.
Nun, das ist eben nur die halbe Wahrheit. Fakt ist, das ich das HT eigentlich sogar schwachsinnig finde, da es eh die Mehrheit der Leute hat. Besser wäre, man würde alle Fahrpreise um ca. 35% günstiger machen, als der Standardtarif heute ist. (Damit wären die Preise bezogen auf das HT um 15!!!% gestiegen!). Dafür schafft man HT und HT Preis ab. Kinder bis 16 fahren mit Kinderkarte frei mit. Und wenn sie allein unterwegs sind, kann man immernoch über ein Kinderbillet nachdenken. (Vllt. das dann ca. 15-20% billiger als der “neue” Standartpreis. )
Damit wäre dann jedenfalls erreicht, dass normale Fahrten nicht mehr vergünstigt erworben würden.
Das GA wie gesagt, müsste wirklich in ein 9 Uhr GA und ein VollGA unterteilt werden: VollGA: 3750 Fr, 9GA 2900 Franken. (damit wärs gar günstiger als das heutige GA). Wer mit dem 9i GA vor 9 Fahren will, muss pro Stunde frühere Fahrt 9 Franken zahlen. Das 9-GA würde dann von 9Uhr bis 5Uhr des Folgetags gelten, und wenn du quasi ein Tag hast, wo mans schon um 6 uhr früh los muss, kämen da dann eben 3 * 9 Fr dazu = 27.-. (Das wäre qausi ein Maximaltarif, wer natürlich nur mit dem Bus von sich in die Stadt muss, kauft sich dann eine Karte für den; HT gäbs dann nicht mehr, also zum Preis von ca. 2.10)
Jedenfalls wäre das alles gut, aber du darfst nicht so tun, als wäre die Klogeschichte so selten. A) ich hab noch selten ein Zug gesehen, wo alle funktioniert haben B) Sauber waren sie eigentlich bis jetzt nur im ICE!!!
So.. also, ich bin, nochmal, bereit, mehr zu zahlen, aber wie schon mehrfach gesagt, muss das Geld auch im “Service” ankommen!
Wenn ich deine Vorschläge so lese habe ich nicht wirklich das gefühl dass die SBB dadurch mehr Geld zur verfügung hätten. Im gegenteil. Quod esset demonstrandum.
Was die Toiletten betrifft muss ich dir Leider mitteilen dass mein kollege gerade diese Woche wieder einen Fall hatte bei dem ein Fahrgast AUF DEN KLORAND GESCHISSEN HATT! Also vieleicht kannst du den anderen Reisenden beibringen richtig aufs klo zu gehen und diese während des aufenthalts auf Bahnhöfen NICHT zu benutzten. Mit den uns zu verfügung stehenden mitteln funktioniert dass nicht oder nur wenn der reisende einen nassen A bekommt wenn eine MA bei der Wasserabgabe wiedermal dem Fahrgast, welcher im Bhf sein grossegeschäft erledigt, den A wäscht. hehe.
du siehst wir können nicht mehr als die toiletten reinigen. Bei Vakuum WC’s wiederum ist es so dass viele Leute immer noch nicht begriffen haben das abfälle wie Tampons, Gummis o.ä. nicht in das WC gehören da diese verstopfungen verursachen welche nur durch ausbau und komplette Revision der Toiletten behoben werden können. Ein neues Vakkum WC (ohne tank etc.) kostet übrigens ca. 10000.-. Ich schicke dir die nächste rechnung gerne. ;)
Es nähme mich nun aber doch noch wunder welche strecke du fährst, denn in Chur haben wir mitlerweile selten defekte und verdrekte Klo’s.
Q: um wieviel Prozent werden dann die Tarifen für den Güterverkehr erhöht?
Direkt vorneweg: Den GA-Vergleich muss man relativieren. Damals war Bahnfahren eine Art Luxus. Das darf in der heutigen Zeit sicher nicht mehr sein. Insofern ist es schon gut, dass der öV an und für sich heutzutage günstiger ist.
Zum Problem an sich: Die Schweiz hat sich mit dem Halbtax selbst ein ziemlich grosses Ei gelegt. Wer regelmässig Bahn fährt, hat auf jeden Fall eines. Meistens schon die Leute, welche zweimal im Jahr Bern – Zürich fahren, weil es sich damit fast schon lohnt. Dass ein öV sich kaum finanzieren kann, wenn der grösste Teil der Kunden zum halben Preis fährt, ist klar. Die Bergbahnen in Graubünden haben das vor ein paar Jahren auch gemerkt… ;-)
Leider wird es aber kaum mehr möglich sein, das Halbtax wieder abzuschaffen. Auch dann nicht, wenn man die Normalpreise dann entsprechend dem aktuellen Verkehrsaufkommen wieder ein wenig nach unten korrigieren könnte. Die Leute werden dann vermutlich vermehrt auf andere Verkehrsträger umsteigen, weil für die meisten Reisenden die Bahnpreise überproportional steigen. Also wird eine allgemeine Preiserhöhung einmal mehr nicht zu umgehen sein.
Auf der anderen Seite sehe ich aber durchaus Sparpotenzial. Die angesprochenen Zielanzeiger wären auf jeden Fall eine Möglichkeit. Warum brauchts dabei auf jedem Perron, beipsielsweise grade in Zürich, drei (sind doch drei?) Stück plus noch einen weiteren in der Unterführung? Zwei würden komplett reichen, einer am Prellbock, einer in der Unterführung. Auf anderen Bahnhöfen wird es ähnlich sein. In Bern ists ja auch so. Man hat einen in der Unterführung und wenn man sich aus dieser aufs Perron begibt hats gleich den nächsten. Nutzen = Null. Das nützt höchstens dem Reisenden, der sich nochmal vergewissern will ob er am richtigen Ort ist. Alternativ kann man auch gut auf die Anzeigen in den Unterführungen verzichten. Funktioniert hier in Köln problemlos.
Und vielleicht muss es auch nicht an jedem Bahnhof eine Top-Ausrüstung geben. Wozu brauchts diese Multifuktionswände? Automat, Entwerter – fertig. Spart pro Bahnhof sicher nicht viel, alles in allem aber doch bestimmt eine Menge. Und ja, vielleicht muss man halt hier und dort auch mal eine Verbindung streichen. Sicher nicht beim Stundentakt. Aber möglicherweise in den Randstunden. Beispielsweise werde ich nie verstehen wieso man zwischen Spiez und Interlaken aktuell abends einen Bus und einen Zug quasi paralell fahren lässt. Der Zug fährt ohne Halt bis Interlaken, der Bus erschliesst die Dörfer. Früher haben einfach die ICs abends die Dörfer auch bedient. Mit Bahn 2000 kam dann der Bus, welcher aber immer noch einen etwas hinkenden Halbstundentakt erzeugte. Heute fahren Zug und Bus fast gleichzeitig in Spiez weg.
Das ist nur ein Beispiel. Es bringt einfach nichts immer nur zu erhöhen. Sparen muss man halt auch mal. Auch wenn das vielleicht bedeutet, dass nicht immer der modernste Zug verkehrt.
naja.. in Basel werden die Klos oft überhaupt nicht mehr gereinigt, wenn die Züge gewendet werden. Und was das Füllen und Entleeren angeht.. naja.. da muss halt die SBB eine Lösung finden. WAs die Fahrgäste angeht: Über das reg ich mich im Fall au uf! Das is ne Sauerei, was da gewisse machen!
(Raucher eingeschlossen ,die sicherlich mit ihren Kippen den ein oder anderen Defekt mitverursachen)
Ich bin halt eher in der NWS unterwegs. Sprich Solothurn, Bern (RBS GANZ OHNE KLO!!!), Biel/Bienne, Basel (via Olten/Moutier), Züri (selten) (wenn dann weiter nach Stuttgart / Ostschweiz / Chur ^^)
einige haben schon recht, preis und leistung muss stimmen. Es macht nur sinn, preiserhöhungen zu fordern, wenn das leistungsangebot in dem moment auch tatsächlich stimmt. wenn dann wie in all den jahren des cisalpinos, so zimmlich alles nicht stimmt, angefangen bei den verspätungen, so ist wohl kaum einer bereit, mehr zu zahlen.
ich werde am sonntag wieder einmal eine längere strecke fahren, übrigens nach chur. (siehe auch dein email-postfach)
Naja wir können die WC reinigung, z.b. bei den IC’s nach Chur, in basel gerne wieder einführen nur musst du mir dann vormachen wie du in knapp 10′ 15toiletten reinigst und klopapier nachfüllst, Alleine. Dies ist eine der auswirkungen der Sparmasnahmen, allerdings und dies ist eigentlich das grössere “übel”, auch eine ursache der immer kürzeren Wendezeiten an den Endbahnhöfen. In Chur bleiben uns für denselben Zug auch nicht mehr als 20′ wobei mit ??:04′ der Regionalzug ansteht.
Ich habe aber auch schon dafür gesorgt dass eine Person weniger die Plumpsklos auf den Bahnhöfen benutzt, dafür musste er sich den allerwertesten nicht mehr abwaschen. :D
Welcher Zug hat denn in Basel weniger als 10min Wendezeit?
Vllt der ICN aus Genf. Aber sonst sind doch alle Züge mit einer grösseren Wendezeit ausgestattet. Interesannt ist, dass die ICE immer plitzblanksauber sind… Da stelle ich mir halt schon ein paar Fragen.
Zum Beispiel der Intercity Chur – Basel. Der kommt mit .27 an und fährt mit .33 wieder zurück.
ICE’s können ja schon einigermassen sauber sein, doch schon mal sämtliche Züge in DE ohne ICE’s angeschaut? Es bringt nichts wenn eine Zugsorte vor Sauberkeit funkelt, dafür der Rest vernachlässigt wird.
Zudem hängt in diesem Punkt sehr viel von den Reisenden ab. Man braucht nur mal in einer S-Bahn vom 1. Klass zum 2. Klass Wagen zu gehen, dann sieht man die “Sauberkeit” der Reisenden und den damit verbundenen Aufwand sehr schön. Die grösste Schweinerei auf unseren Schienen sind die Reisenden!
Also meiner erfahrung nach ist das verhalten zwischen den Reisenden der ersten und den Reisenden der zweitenklasse nicht wirklich unterschiedlich. Im gegenteil ich shes dass eher so dass “erstklässer” aufrgund ihrer teureren fahrkarten mitlerweile dass gefühl haben sie können in den Zügen unordnung machen. Meine aussage stütz sich dabei vorallem auf die morgenzüge. in welchen ich z.b beim 08.43-09.16 zug(Chur) in drei erstklasse wagen fast soviele zeitungen zusammen sammle wie in 2 Zweitklassewagen und man bedenke dass sich dort mehr personen aufhalten als in der ersten.
Also zuerst mal zu eurer Diskussion hier:
Ihr regt euch auf, weil das Halbtax von 150 Fr. auf was weiss ich aufschlägt? Also diese 150 Fr, wieviel eurer jährlichen Ausgaben sind das? 0.003%? etwas mehr? Also da ist doch ein Aufschlag lächerlich: Bei den meisten rentiert sich dann das Halbtax erst bei der dritten statt zweiten Fahrt.
Das Problem ist, dass vorallem ins Auto verliebte Parteien unserer Regierung keine Ahnung haben, was für eine Leistung die SBB für die Autofahrer erbringt. Ihr habt vielleicht bemerkt, dass ich zwei Wochen weg war, ich war in italien, in einer Region, wo es so gut wie keinen ÖV gibt – das Parkplatz und verstopfte Strassenproblem könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
Also ist ein Ausbau im ÖV auch dafür da, dass Autofahrer freie Strassen haben – dieses Verständnis sollte auch gefördert werden.
Sorry, wurde Unterbrochen:
Also:
1) Verständnis für den Sinn eines guten ÖV’s fördern
2) Preise marginal Anpassen
3) Randstunden durch Attraktivitätssteigerung besser ausnutzen
4) Mehr Geld vom Staat
5) Synergien optimieren
Vorallem das erste un das dritte hätten massives Potienzial (natürlich geht auch der Vorschlag von Sandra-Lia :D )
Wie wäre es zb mit einem GA, dass nur von ca 8 bis 16 Uhr gültig ist, aber dafür bis zu 4 Kinder mitgenommen werden können? Perfekt für die Hausfrau bzw den Hausmann, wenn ein Ausflug mit Kindern gemacht werden möchte.
Oder warum gibts das Gleis 7 nur für Jugendliche? Natürlich nicht so bilig, aber für einen gewissen Preis Abends wohin fahren? Warum nicht.
Die SBB jammert, sie braucht Geld – sie muss jammern, sonst wirds eh vergessen, dass sie Geld braucht.
Erst einmal, der Bericht ist alles andere als fundiert geschrieben. Nur schon das Beispiel mit dem Stundentakt im Rheintal oder dem alten Rollmaterial.
Vom Bund gibt es eine sogenannte Minimalversorgung, die eine Strecke aufzuweisen hat. Die ganzen Zusatzangebote und insbesondere Nachtverbindungen werden dabei von den Kantonen und Kommunen finanziert, mit Grosszügigkeit der SBB hat das überhaupt nichts zu tun.
Gleich verhält es sich im Rollmaterial. Die Kantone oder auch die Tarifverbunde, hinter welche wiederum die Kantone stehen, bestellen bei der SBB die Kompositionen. Auch hier kann aufs Rheintal zurückgegriffen werden. Eigentlich könnten auf der Linie Re2-EW Pendel mit Zusatzmodulen eingesetzt werden. Ist früher auch so geschehen, da aber der Kanton St. Gallen explizit klimatisiertes Rollmaterial bestellte, sind die prägenden EW II im Papagei-Look mit dem Slogan: “Ich bin REX – Der Rheintal-Express” wieder von der Bildfläche verschwunden.
Zum Thema sparen an sich sollte die SBB zuerst mal ihre eigenen Baustellen beseitigen. Wie alle ehemaligen Bundesbetriebe tut sie sich hier extrem schwer. Ständig müssen irgendwelch neue Tochter- und Subunternehmen gegründet werden, zu deren Vermarktung Millionen von Franken eingesetzt werden. Nach ein paar Jahren kommt man zur Erkenntnis, das Ziel weit verfehlt zu haben und beendet diesen teueren Ausflug. Selbstredend aber, dass fast tags darauf wieder eine neue Gesellschaft den Medien präsentiert wird.
Die Anzeigetafeln fallen genau ins gleiche Register. Der Stückpreis für eine einfache LED-Anzeige (nicht die doppelte wie in Winterthur) bei einer Lebensdauer von 10 Jahren beträgt satte 25’000.- Euro. Wenn in Zürich oder Winterthur drei solche hängen, kein Problem. Weshalb in letzter Zeit jede Ostschweizer Provinzhaltestelle mit einem stündlichen Regio je Richtung mit solchen ausgestattet wird, ist hirnrissig. Die aufgeschlagenen, gelben Abfahrtsplakate würden bei weitem auch ausreichen.
Immerhin haben diese Anzeigetafeln noch ein Nutzen, ganz im Gegensatz zu den sogenannten Railbeams. Auch hier wird pro Installation ein hoher Betrag ausgegeben, für mehr als ein Taubennest und Lichtverschmutzung dienen diese nicht.
Noch teurer und unnötiger sind die Billetautomaten neuester Generation mit TouchScreen-Bildschirmen. An normal frequentierten Bahnhöfen haben diese ihre Berechtigung, jedoch findet man sie auch in Haltestellen mit drei bis vier (!) Zugspaaren pro Tag! Beispiele sind Rüthi SG, Salez-Sennwald und Oberriet. Man fragt sich welcher Betrag höher ausfällt, die Stromkosten oder der Jahresumsatz? Von den Abschreibe- und Wartungskosten ganz zu schweigen. Die bei den Appenzeller Bahnen und vormals in oben geannten Stationen aufgestellten ABB-Billetautomaten mit einem fixen Sortiment, welches über Tasten oder Nummerncodes gewählt werden konnte, hätten bei weitem ausgereicht.
Die Liste liesse sich beliebig ergänzen. Bevor die SBB weiter auf die Tränendrüse drückt und Milliarden fordert, sollte zuerst in den eigenen Reihen geschaut werden was eingespart werden kann. Dazu sind bei der SBB bestimmt genug fähige Mitarbeiter angestellt und es müssen dazu nicht exterene Berater für Millionen beschäftigt werden. (Hier fängt es ja schon wieder an…)
Es ist tatsächlich so, dass gewisse Dinge vom Bund oder von den Kantonen vorgeschrieben sind. Doch nichts ist in Stein gemeisselt. Mit ein bisschen Lobbyarbeit und Gesprächen kann die SBB durchaus auch Änderungen erwirken.
Beim Rollmaterial liegst du falsch. In den Ausschreibungen kann zwar festgelegt werden, welche Anforderungen das Rollmaterial zu erfüllen hat; bezahlt wird es dann aber nach wie vor von der SBB. Die SBB bezahlt ihr Rollmaterial also selbst. Vom Bund oder von den Kantonen erhält sie dafür kein Geld.
Ja, zum glück aber auch nix, was Meyer zu entscheiden hat, sondern das Schweizer Volk!
Ach ja, die Frage ist, woher das Geld nehmen, hier mein Vorschlag:
Unser Nationalbank hat ja ca 100 Mia Euro (100’000’000’000) aufgekauft, sie könnt ja bisschen davon abgeben…
Doch, indirekt finanzieren die Kantone das Rollmaterial eben doch, zumindest im Regionalverkehr.
So ist für den Einsatz im Baselbiet grossräumig der Einsatz von Flirt statt Domino geplant, da der Kanton in der Ausschreibung genau definiert was das Rollmaterial zu erfüllen hat. Die Domino können dort unter anderem in der Beschleunigung nicht mithalten. (die Fahrplanstabiliät wäre demnäch nicht sichergestellt, beziehungsweise liesse sich leicht stören)
Umso mehr gefordert wird, umso höher wird auch der Preis der offerierenden Unternehmen ausfallen. Ein 45-jähriger RBe-Pendel mit EWI / II Zwischenwagen, welcher betrieblich schon seit einiger Zeit abgeschrieben ist, verursacht andere Kosten als neu zu beschaffende Triebzüge.
Demnach finanzieren die Kantone das Rollmaterial sehr wohl mit, wenn auch nur indirekt. (Die SBB bestellt z.B. bei Stadler oder Bombardier und nicht der Kanton Basel-Land.)
Ja, BL bestellt mit was, wie oft gefahren wird und bezahlt dafür auch wesentlich mehr. Jedenfalls ist der Leistungsauftrag einiges teurer. Dazu bekommt die SBB einen wesentlich grossen Beitrag aus dem TNW-Topf (und verhindert mit ihrer Preispolitik z.B. das Olten nicht in den TNW Bereich aufgenommen werden kann und wird)
Es wird wohl auf eine Erhöhung der Fahrpreise hinauslaufen, SVP, FDP und CVP haben für die Bahn nichts übrig. Besonders die SVP würde der Bahn ja gerne massiv öffentliche Gelder entziehen. Nachdem das Geld in der Tat nicht vom Himmel fällt, wird es höhere Fahrpreise geben.
Am Freitag hat die SBB ja auch noch mit der Deutschen Bahn vereinbart eine neue Tochtergesellschaft zu gründen und für diese für 1 Mrd Franken neue Züge zu beschaffen.
In diesem Zusammenhang emfehle ich mal, für einen Monat mit Statisten auf einigen Autobahnstrecken (oder andere Verkehrsrouten) zu simulieren, wie “gut” der Autoverkehr rollt, hätten wir keine so gut ausgebaute Bahn bzw öffentlichen Verkehr. Mal schauen, ob die dann immer noch so gegen die Bahn sind, wenn sie noch mehr im Stau stehen.
lasst das mit der werbeaktion auuf der Autibahn bloss sein. Viele Fahrgäste sind zwar schön aber auch nur dann wenn sie nicht alle aufs mal kommen wie es jetzt der fall ist. ;)
Wass die grründung einer neuen Tochtergesellschaft der DB/SBB anbelangt so sehe ich diese eher skeptisch.
Letztens sprach ich mt einem Deutschen Lokfürher und dieser erklärte mir warum die DB so osft veerspätungen hatt.
Nun der Hauptgrund dafür scheint zuseinn dass das DB-Netz schlicht und einfach überlastet ist, also zuviele züge darauf Verkehren. und nun sollen es nochmehr werden? Ich weiss ja nich aber ich denke da kommt nichts gutes bei raus. Lieder.
Wer redet von Werbeaktionen? Gedacht ist nur, den Autofahrern zu zeigen, wieviele auf ihren heissgeliebten Strassen unterwegs wären, würde es keinen öffentlichen Verkehr bzw. keine Bahn geben ;)
Hehe. besch allwä e chline sadist went bidere hitz wotsch im stau stooh lo. :P
Naja hatt schon was dass die Politik die SBB zuwenig unterstützt. Die SBB kann nicht nochmehr Leistung erbringen und gleizeitig gewinn machen wenn sie dafür nicht die nötigen Unterstützung von der Politik bekommt. Alleine der Unterhalt der infrastruktu ist schon vielzuteurer als dass ein Privatunternehmen diese bezahlen könnte
Ich haber schon von anfang an gesagt dass man aus einem Staatlichen EVU kein Privates machen kann, das hatt schon in England nicht funktioniert und da wird dieser schritt wohl nächstens rückgänig gemacht weil die infrastruktur am verlotern ist. Bis zum Jahr 2007 hatte die Engländer nicht einmal ein zugbeeinflussungssystem.
Dass die SBB nun ebenfalls mit immer weniger geld mehr leisten muss, diese Rechnung kann so nicht aufgehen. Wir müssen einen Weg finden mehr Leute in den Zügen untertzubringen und gleichzeitig das Netz zu entlasten, sonst haben wir in 2-3 Jahren das selbe problem wie die Deutschen. Ein völlig überlastetes Eisenbahnnetz.
Unser Bahnnetz überlastet bei witem nicht so schnell wie jenes der Deutschen. Ein S-Bahn Betrieb wie in Zürich mit dieser Zugsdichte wäre unvorstellbar (mit den gleichen Mitteln gemessen). Aber auch der Rest der Schweiz ist leistungsfähig und noch nicht ganz am Anschlag (abgesehen von den Unterhaltsintervallen). Und mit einer Revolutionierung der Signalisation wären meine Meinung nach auch teure Streckenausbauten vorerst nicht nötig. Doch dieser Schritt müsste hald mal gewagt werden
Und jetzt will die SVP das UVEK übernehmen… DASS kann ja heiter werden. In 10 Jahren gibts wohl keine SBB mehr!
10Jahre ist aber sehr positiv geschätzt. ;)
Die SVP will noch vieles, ob sie’s erreicht ist die andere Frage. Im aktuellen Bundesrat hat Ueli Maurer als Mitglied mit der zweikürzesten Amtszeit, wenig Möglichkeiten, ein Wunsch-Departement zu übernehmen. Und den Leuenberger-Sitz bekommen sie so oder so nicht.
Betreffend Kosten für die Bahn:
Laut Baz (http://bazonline.ch/schweiz/standard/Was-die-Schweizer-Autobahnen-gekostet-haben/story/15773610) hat der Bau der Nationalstrassen statt den budgetierten 12 Mia im Jahr 1960 bis Ende 1999 sage und schreibe 70 Mia gekostet. Und das für 1790 km.
Wenn bei der Neat die Kosten um 10 bis 15% höher ist, dann wird sofort aufgeschrieben, aber bei den Strassen wird eine Kostenüberschreitung von über 500%!!!!! akzeptiert – und es kommen noch weitere Kosten hinzu.
Somit kann man sagen: die Schweiz ist KEIN bahnfreundliches Land, jedes Jahr seit 50 Jahren wurden also 1.4 Mia in den Ausbau (nicht Unterhalt) der Autobahnen gesteckt – wieviel in den Ausbau der Bahn?
Tut mir leid, dass ich nun nicht alle 37 Comments gelesen habe – ich sage hierzu einfach meine Meinung zum Text und nicht zu den Comments…
Mehr Geld?? Da gibt’s nur ganz wenige Lösungen.
1. Staat zahlt
2. Kunde zahlt
3. Bahn spart
Wie kann man sparen?? Man baut den Self-Service aus und spart somit Personalkosten. Ist das nun sinnvoll?
Man spart in der Infrastruktur. Ist das nun sinnvoll?
Man spart bei den Löhnen der Arbeiter – Die Arbeitnehmer sind sicherlich alle bereit günstiger zu arbeiten??
Oder man reduziert Projekte und ähnliches. Ohne dies gibt es aber keine Entwicklung. Ist dies nun sinnvoll??
Den Lohn von CEO Meyer Andreas ist meiner Meinung nach gerecht. Ich meine er ist vielleicht Topverdiener der Staatbetriebe, aber schaut doch mal was er für Leistungen bringt!!!!! Im Gegensatz zu unseren Warmduscher neben der Aare….
Es wäre auch ein bisschen viel verlangt, so viele Kommentare durchzulesen. ;-)
Deinem letzten Absatz kann ich voll und ganz zustimmen!
Nur, weil die Warmduscher zu viel für ihren nicht erledigten Job bekommen, muss Meyer fürs erledigen von einem schlechten Job nicht das dreifachen eines Versagerrates bekommen…
Wenn Du Meyers Lohn in Relation mit anderen CEO’s von Firmen vergleichbarer Grösse setzst, dann ist Meyer ein armer Schlucker. Trotzdem muss er sich Kritik anhören, während dessen kein Schwein was gegen Löhne in der gleichen Grösenordnung bei anderen Firmen sagt. Warum ist das so? Weil er halt Chef eines öffentlichen Unternehmens ist, dass vom Steuerzahler finanziert wird.
Und für die Behauptung, Meyer mache einen schlechten Job hätte ich gerne eine Begründung. Ich bin da definitv gegenteiliger Meinung.
Zu Alain:
Gut auf den Punkt gebracht!
Trotzdem: Sparpotential besteht nachwievor. Weiter oben wurden die viel zu vielen LED-Anzeigen erwähnt. Nur so ein Beispiel für die Klotzerei: Im Bahnhof Fehraltorf wurde für den Busverkehr so eine Anzeige instaliert. Was fährt dort: Zwei Postautolinien im Stundentakt! Die brauchen sicher keine Anzeigen!
Zu den LED Anzeigen
Vielleicht ist euch aufgefallen, dass in letzter Zeit viele dieser Infosysteme installiert wurden. Das hängt nicht mit willkürlicher Geldvernichtung zusammen, sondern wird teils so gefordert (Bsp ZVV, wo die Anschlüsse in Bus, Tram, Zug in Echtzeit ausgetauscht werden). Der öV (SBB, ZVV etc) wurden in der Vergangenheit nicht gerade mit Lob überhäuft was die Kundeninfo betraf. Dies ist nun eine “Gegenoffensive”, damit sich Kunden jederzeit selber informieren können. Und by the way, viele jüngere Mitbürger können Fahrplanimprimate gar nicht mehr lesen! Ohne Anzeigetafeln wären diese aufgeschmissen –> Feedback von schlechter/nicht vorhandener Kundeninfo…
Nicht nur jüngere Mitbürger, sondern auch ältere. Ich mache tagtäglich die Erfahrung am Schalter dass Leute von jung bis alt nicht mehr Fahrpläne lesen können. Vielfach sind sie sogar schon mit den An und -Abfahrtstafeln massloss überfordert!
Letztes Mal kam sogar ein Kunde zu mir und sagte, dass er es eigentlich schade findet, dass wir nur mehr Städtefahrpläne mit Abfahrt und Ankunftzeit vom Start und Ziel ort und nicht mehr alle anderen Stationen aufgeführt hätten – aber er wüsse halt auch, dass die Kunden das nicht mehr lesen können….
Naja, wo er Recht hat, hat er Recht!
@ Mike:
Genau, der Lohn von Herr Meyer ist meiner Meinung wirklich angepasst, weil wenn man bedenkt, dass ein Lokführer, mit Nachtzuschlag etc. auch gut und gerne auf 100’000 – 150’000.- bringt. Und mit Projekten wie beispielsweise Bahn 2000 u.v.m machte der öV einen riesen Sprung in Themen Kundenservice und Angebot! Das kann ich vom Bund, den Versicherungen und den Banken leider nicht behaupten.
Klar gibt es bei der SBB noch Sparpotzenial, aber wo gibt’s das schon nicht??!! Dazu entwickelte man aber auch Projekte wie das KAIZEN…. Zu den LED-Anzeigen oder ähnlichen Kundeninformationssystemen ist halt immer die Frage, ob dies nun sinnvoll oder übertrieben ist. Für Pendler sind beispielsweise bereits die Durchsagen im Zug zu viel, wobei ein Gelegenheitsfahrer oder Tourist gerne noch mehr Informationen erhalten würde…..
LED anzeigen sind praktisch sie zeigen beinahe alles an wass man will. jedoch finde ich es übetreiben dies an Bahnhöfen wie z.b. Steinach (Haltestelle) oder etwas grösser, Zug, zu montieren wo es sich meiner meinung nach nicht lohnt. Ich Persönlich würd die LED anzeigen nur auf grossen und wichtigen Bahnhöen installieren. Z.b Bern, Chur, Zürich, etc. aslo dort wo viele züge fahren und wo diese öfters auf einem anderen gleis halten. Es lohnt sich nicht diese auf kleinen Bahnhöfen zu montieren wo es, wie z.b. in steinach nur 4 züge/h gibt un das nur richtung Rorschach, Romanshorn Weinfelden, konstanz und Schaffhausen. Also dor besteht definitiv sparpotenzial.
Aber wiederum gibt es bei Problemen an grösseren Bahnhöfe gewöhnlich Hilfe durch Kundenlenker oder sonstige Angestellte. Vorallem ist man an grossen Bahnhöfen bei Problemen nicht sich selber überlassen. Bei kleineren Bahnhöfen leider aber schon eher, und wenn man dies jetzt auch noch weg nimmt, dann könnte es genau das Gegenteil bewirken – die Kunden sind unsicher und haben bei Störungen vielleicht sogar Angst.
Dies wiederum würde erklären warum man diese dort einsetzt. Ich bin jedoch der meinung dass man sich für ein system entscheiden sollte. Denn dies spart wieder geld da man weniger Lagerkosten hatt und das Personal nicht auf beiden Systemen geschult werden muss.
@Alain
Wie kommst du auf 100000 bis 150000 Fr Lohn für einen Lokführer?
Fakt ist: Ein Lokführer verdient weniger als ein SBB Büroangestellter, er verdient gleich viel wie ein Fahrdienstleiter und nur unwesentlich mehr als ein Zugbegleiter. In Zahlen, 57000 bis 90000 Fr pro Jahr
Mit ein paar Jahren Erfahrung und den ganzen Zuschlägen (Überstunden, Nacht und Sonntagszulagen kommt der schnell auf 100 000 Franken.
Ich meine schon ein Angestellter am Bahnschalter mit Lohnstufe 10 verdient rund 60 000 – 70 000.-
Korrigiert mich bitte fals ich falsch liege. aber nach meinen infos hatt ein Schalterangetsellter sogar die höhere Lohnstuffe als ein Kondi. so hab ich dass von der Kollegin zumindest verstanden. sie macht 50%/50%.
Also was den Lf Lohn anbelangt habe ich dann aber schon ganz anderes gehört. jedoch bertifft dies Lf’s die noch aus der “altengarde” stammen.
Was man vom Lokführerberuf hört ist meist falsch. Im GAV der SBB kann jeder nachschauen wie viel ein Zugbegleiter oder Lokführer verdient. Schwieriger wirds beim Büropersonal dort ist der GAV wilkürlich, so wie der GAV in Zukunft generell sein soll, sprich: Nichts soll geregelt sein, ausser die Pflichten des Arbeitnehmers.
Der z.Z. gültige SBB GAV kennt 29 Funktionsstufen(FS), je Höher die FS desto höher der Lohn:
Lokführer sind in der FS 11-15 Eingestuft.
Fahrdienstleiter sind in der FS 12-16 Eingestuft.
Zugbegleiter sind in der FS 1o-12 Eingestuft.
Bilettverkäufer sind in der FS 10-12 Eingestuft.
Visiteure (Handwerker)sind in der FS 10-14 Eingestuft.
Da die Lokführer freiwillig auf Leistungslohn verzichten, werden sie immer mit dem Lohnband “C” gesteuert, was generell zu tieferen Löhne für Lokführer führt.
Man kann es auch anders ausdrücken: Der Durchschnittliche SBB Lohn (Lohnsumme durch Anzahl MA) beträgt 120000 Fr., Lokführer sind weit darunter.
Was die Schichtzulagen (notabene nicht Versichert) betrifft, darf man die zum vergleichen nicht mit einrechnen, denn die kriegt jeder der Schicht arbeitet, egal ob Büroangestellter oder Verkäufer. Aber um zu vergleichen muss man den gleichen Nenner nehmen, d.h alle ohne Schichtzulagen.
Jeder Lokführer würde sofort auf die Zulagen verzichten wen er den von 8-16 Uhr arbeiten dürft und auch noch Arbeitszeitautonom wäre.
Meine Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen sondern aus dem GAV.
Dann war ich bis jetzt also falsch informiert gewesen! Danke für deine Recherche!
Nichts zu danken. Über Lokführer sind viele Gerüchte im Umlauf. Aber die wenigsten sind so einfach zu widerlegen wie der Mythos vom hohen Lokführerlohn. Wobei es vor 40 Jahren wirklich so war das der Seklehrer und Pfarrer den gleichen Lohn hatte wie der Lokführer.
Man muss aber auch sagen dass die Eisenbahnmanager die Gerüchte bewusst schüren und die Öffentlichkeit so in die Irre geführt wird.
@ Martin gehe ich richtig in der annahme dass du Lokführer bist?
Denn und versteh mich jetzt bitte nicht falsch, aber die art wie du vom Lokführer lohn berichtest und auch entsprechend wie du dieses drumherum beschreibst ist der typische tenor unter den lokführern. Sprich: Lokfürer sind die ärmsten verdienen im vergleich zu ihrer Leistung viel zu wenig, blabla bla.
1. Lokführer verdienen meiner meinung nach genug.
2. Kenne ich nicht einen Lokführer der freiwillig mal an oder abhängen würde. (bei störungen versteht sich. dies wäre in diesem fall aufgabe des ZP)
3. es gibt immer noch Lokfürher die das gefühl haben sie seien die wichtigste arbeitergruppe innerhalb der SBB.
Fakt ist aber dass weder der Fahrdient nochd das ZP noch der Rangierer in dieser Mechanik fehlen dürfen denn sonst würden die Züge ebenfalls nicht verkehren.
Und wenn man mal genau hinschaut sieht man nämlich dass das ZP und der Rangierer innerhalb des Personenverkehrs die gefährlichsten Jobs ausführen. der Rangiere kuppelt 100derte tonnen Stahl und verschiebt diese und das ZP muss imer damit rechnen tätlich angegriffen zu werden. Die arbeit des ZP’s und der LF’s wird auf Stufe Unternehmen anerkannt und gelobt. Ich jedoch, habe noch nie irgend ein Lob aus dieser Stufe für meine arbeit erhalten. weder schriftlich noch sonst auf irgend einem weg. fakt ist wir werden praktisch verleugnet, wenn nicht gerade mal die rundschau über uns berichtet.
Also hört mit euerm gesülze auf und erkennt entlich das die zeit der Lokführer als Könige der SBB vorüber ist.
Ich weiss es gehört nicht zum thema doch das wollte ich nur mal gesagt haben. danke. :)
Zeigt nur eins: Meyer verdient zu viel, die angestellten zu wenig. Und ich glaub, im letzen Punkt wird mir sogar Andreas ausnahmsweise mal zustimmen, auch wenn ich sonst wenig gemeinsame Aussagen habe. ^^
Hermi, wo kannst du an meinem Beitrag entnehmen das ich meine wir seien die ärmsten?
Mein Beitrag legt einfach nur die Fakten auf den Tisch, ganz im Gegenteil zu deinem polemischen Beitrag, der nur deine Einstellung zum Lokführer zeigt. Der eine oder andere Aussenstehende wird jetzt begreifen wie schwierig die Lage für Lokführer ist und erkennt wie vergiftet das Klima bei der Bahn ist, was schlussendlich auf katastrophales Missmanagement zurück zu führen ist. Den die Hetzkampagne gegen Lokführer ist eine Art von Mobbing und du bist einer von vielen Mitläufern.
Die wirkliche Tragödie besteht aber darin, dass Personen mit belegbarer Aversie gegen Lokführer zu unseren Chefs wurden, O-Ton des Chefs von 2300 Lokführern: „Euch Lokführer hole ich schon noch von eurem hohen Ross herunter“.
P.S: Wen es dich beruhigt, wir haben in unseren Dienstplänen An- und Abkuppeln regelmässig eingeteilt, wie du siehst können wir deine Arbeit ausführen. Aber was liegt dir daran, dass wir dir deine Arbeit streitig machen? Weißt du wieso ein Lf normalerweise nicht Kuppelt? Die obligatorischen Handschuhe und Helm fehlt und die private Kleidung würde schmutzig werden.
Und falls es dein Ego zu tiefst befriedigt, wir haben in unseren Arbeitsplänen sogar Wagenreinigung eingeteilt. Nur diese Aufgabe erledigt zum Glück kaum ein Lf, denn irgendwo ist die Grenz zur zumutbaren Arbeit überschritten und dessen Einteilung in Arbeitsplänen offensichtliches Mobbing
Ich wüsste nicht was es mir bringen sollte wenn ich bei der sogenanten hetzkampagne gegen Lokführer, übrigens ist weder mir noch einem anderem Rangierarbeiter bekannt dass es diese gibt, mitmachen würde. Und was deine einstelung zum reinigen anbelangt, dann erklär mir doch mal warum wir Rangiere den auch putzen müssen, es gehört ja auch nicht zu unserem aufgabenbereich? Und genau da setzt der Kundendienst an entweder ziehen wir alle am selben strick und bringen opfer oder die SBB geht die nächsten 5 Jahre den Bach hinunter. Dazu gehören aber auch die Vorgesetzten welche z.b. lernen müssen die Rangierer nicht dauernd auf irgenwelches velverhalten aufmerksam zumachen und einen Journaleintrag zu erstellen. Also entweder wir die gesamte basis Gemobbt oder niemand. Aber hört auf euch zu selbstbemitleiden denn dass istes was die meisten Bähnler nervt und nicht dass ihr zuwenig verdient oder was auch immer. Denn dass könnte jeder von uns.
Und übrigens ein freund von mir ist Lokführer und der ist mehr oder weniger der selben meinung wie ich.
Was mich an dieser politischen Diskussion über Preisoptimierungen einfach stört:
Der Flugverkehr soll teurer werden, das Benzin wird teurer, die Gebühren für Radio etc. wird teurer, Versicherungen werden teurer, Zinsen werden gesenkt, die Post und Swisscom werden immer teurer, Strom wird teurer…. Und kein verdammter Politiker interessiert das. Schlägt nun die SBB auf – och Schreck – ein Riesentheater. Beachten muss man jedoch, dass 0.4% mit der MwSt-Erhöhung vom Volk angenommen worden ist. Dann rechnet man bitte schön noch die jährliche Inflation dazu und “schwupp di wups” sind die Preiserhöhungen schon gar nicht mehr wirklich hoch.
Aber unser Preisüberwacher muss natürlich sich mal wieder reinmischen. Typisch. Wer K-Tipp und Beobachter liest, weiss, dass x-100 Unternehmungen Pfusch leistet, aber gegen diese geht man ja bekanntlicherweise selten bis nie vor.! Wie schon hundert Mal gesagt: Lieber in der Aare baden als im Bundeshaus arbeiten….
@ Alain: Da kann ich dir voll und ganz zustimmen. Es gäbe weit grössere und wichtigere “Baustellen” für den Preisüberwacher. Nur ist es halt leider so, dass er öfters in den Medien erscheint, wenn er “etwas gegen die SBB macht” als wenn er eine kleine Reprunsatoren-Firma in einem abgelegenen Tal, das niemand kennt, bemängelt. Damit käme er nicht in den Medien.
Wie wärs mit richtig Argumentieren, Alain? Wo bitte hat Swisscom in den letzen 10 Jahren die Preise angehoben? Gesenkt wurden sie, und zwar MASSIV!
Und Strom wird nur teurer wegen dieser verdammten Privatisierungen, die überhaupt nix bringt (jedenfalls nicht im Strommarkt!)
Ja dann hats mich wohl als einziger erwischt!!!
Massiv ist noch nicht gut genug.
10 Franken pro MB Internet im iPhone.. Hallo?? Hab ich etwa den Geldscheisser oder wie sehe ich aus.
Vllt. hast das falsche ABO??
Ich zahl zb. mit Swisscom M Budget Mobile 1 Fr pro MB. Aber mit Swisscom (wie immer die auch heissen) zu 25 Fr hat man schon 100 MB dabei, je weiteres MB 10 rp… nur mal informieren muss man sich…
Das muss man natürlich bei den SBB auch, denn auch die SBB hat ja mehrere Tarife.. Von Voll Blechen bis GA^^
Habe das für 45.- pro Monat vom iPhone. Jedoch war ich in Mallorca in den Ferien und nutze das Internet absichtlicht nicht!, weil ich bereits von London her wusste, wie teuer mir das zu stehen kommt. Doch trotzdem erhalte ich eine Rechnung von 175.-, weil ich beim Solitaire spielen die Werbeinblendungen nicht ausschalten kann, und diese sich mit den Internet verbinden lassen!
@ Alain: Ich dachte bisher auch, dass man durch das Ausschalten des Roaming im Ausland die Kosten für mobiles Surfen sparen kann. Interessant (und beängstigend) zu hören, dass sich die Werbung in einigen Apps dann doch mit dem Internet verbindet… :-/
@hermi
Was Mobbing, Rasismus oder Antisemitismus dem einzelnen bringt ist einfach zu erklären: Es kann das eigene Ego stärken, es kann aber auch sein das Missgunst und Neid der Auslöser ist. Bei Mobbing sind meist noch unklare Hierachien ursächlich. Gerade bei der Bahn ist das nur allzu offensichtlich, wie viele wollen dem Lokführer Wort wörtlich befehlen. Befehlen aber kann man nur einem Untergebenen, du verstehst? Darum ist es für dich völlig selbstverständlich, dass Lokführer wagenreinigen sollten, Büroangestellte die auch Zeit dafür hätten aber in keinem Fall da für in betracht ziehst.
Wen unsere Passagiere wüssten das ihre Sicherheit massgeblich vom Lokführer abhängig ist, würden sie es bevorzugen wenn der Lokführer Pause macht (die eh schon selten sind) statt Wagen reinigt. Neben bei gesagt hat der Lokführer auch auf andere Bereiche des Bahnbetriebes grossen Einfluss.
Es gibt bei der SBB ca. 30000 Mitarbeiter, jeder einzelne könnte doch für die Wagenreinigung eingesetzt werden.
Wen Lokführer auf Missstände und Ungerechtigkeiten hinweisen und Klischees widerlegen jammern sie nicht. Deine Diffarmierungen sind eben nichts anderes als Mobbing
Also in chur haben wir das problem dass unsere büroangestellten keine Wagernrenigung machen nicht. desshalb muss ich das gar nicht in betracht ziehen. Als an einmal zuviel Reiniger krak wurden war es für unsere chefs selbstverständlich dass sie den letzten noch übriggebliebenen reiniger bei seiner arbeit unterstützten.
Und eins ist schonmal klar die lokführer sin dnnicht die einzigen die massgeblich zur sicherheit der Fahrgäste beitragen. Ebenso tun dies Auch Rangier und Zugpersonal. Ausserdem gibt es immernoch Lokführer die den Vorgeschriebenen Kontrolblick nach dem ankuppeln der Lok durch den Rangierer unterlassen. also solltet ihr nicht allzu laut rörhren solange es immenoch welche gibt die ihre Arbeit nicht richtig machen. Jedoch gibts dies leider überall, ich will nehme also nimanden in schutz. aber wir müssen Lernen hand in hand zu arbeiten und wenn dass unsere Chefs nicht kapieren müssen wir es ihnen hald vormachen. Die eisenbahn funktioniert nur solange alle zusammenarbeiten Team work heiss nicht Toll ein andrer machts, sondern dass alle zusammen am selben strick ziehen, und falls notwendig über die köpfe unserer chefs weg.
Alain: Worldoption Flex, kostet 9 Fr bei Nutztung, 1 MB EU Weit dann noch 2 Fr.. ABer wer sein handy zum Surfen im Ausland braucht, ist eh selber schuld..
Ja weiss. In London wusste ich dies noch nicht. Ich brauchte das Natel aber auch nur für die Google Map, weil ich mich 1-2 Mal verlief…..
Aber in Spanien nutzte ich das Natel nicht für surfen. Wenn aber Werbeeinblendungen auf das Internet zugreifen, obwohl die selbe Werbung auch bei Flugmodus erscheint, dann gehe ich davon aus, dass dies nicht mit dem Internet verbunden ist und somit finde ich dies nicht wirklich fair! Naja, mal abwarten bis die Rechnung nach Hause flattert und dann mal mit den Swisscom ein Kaffeetrinken organisieren……
Würde mich nicht wundern, wenn sich dann die Swisscom und Apple die Schuld gegenseitig in die Schuhe schieben wollen. Denn vielleicht weiss die Swisscom noch gar nicht, dass sich die Werbung auch bei ausgeschaltetem Roaming mit dem Netz verbindet…
Bin gespannt auf das Ergebnis!
Ich denk, Swisscom ist recht Kulant. Sei mal froh, dass du ned bei Orange oder Sunrise bist, da müsstest blechen!
Ja mal schauen… Ich meine, ich bezahlte bis jetzt noch jede Rechnung ohne Diskussion und pünktlich. (Auch die von London – auch wenn ich es unfair fand). Aber hier werde ich mich wehren! Mal gucken was raus kommt :-)
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