Im Zug: Immer mehr Senioren mit Rollatoren unterwegs

von Andreas Hobi am 6. Juli 2010 · 16 Kommentare

10vor10 vom 01.07.2010

Die Gesellschaft altert. Der prozentuale Anteil der Menschen über 65 Jahre an der Gesamtbevölkerung steigt in der Schweiz stetig an. Das hat sicher auch positive Seiten, bringt aber auch ein paar Probleme mit sich. Von der Finanzierung der AHV reden wir heute mal nicht. (Gemäss meiner ehemaligen KV-Wirtschaftslehrerin wird das System AHV zusammengebrochen sein, lange bevor mein Jahrgang das Pensionsalter erreicht.) Vielmehr bleiben wir beim Thema dieses Blogs: Dem öffentlichen Verkehr.

Hart umkämpfte Multifunktionszonen

Es gibt Zonen in diversen Bahnwagen, die sich für den Einlad von Velos, Kinderwagen und anderen sperrigen Dingen ganz gut eignen. Zusätzlich gibt es für eine bestimmte Sorte anderer sperriger Gegenstände eigene Abteile: Für die Rollstühle.

Bezeichnen wir der Einfachheit halber nun alle diese Zonen als “Multifunktionszonen”. (Denn genau das sind sie ja eigentlich.)

Bereits heute gibt es immer wieder Diskussionen rund um diese speziellen Zonen.

Vorallem in der warmen Jahreszeit bei sonnigem Wetter sind viele Velofahrer unterwegs. Mit “unterwegs” meine ich hier jetzt aber nicht, dass sie in die Pedalen treten. Nein, sie fahren mit dem Zug. Zwanzig, dreissig, manchmal auch fünfzig oder mehr Kilometer legen sie dann mit dem ÖV zurück, bevor sie eine kleine, zwei, drei, manchmal auch fünf oder mehr Kilometer lange Ausfahrt machen. Danach geht es wieder mit dem Zug zurück. Zwanzig, dreissig, manchmal auch fünzig oder mehr Kilometer. Velofahrer. Im Sommer.

Dann sind da noch die Kinderwagenfahrer. Im Normalfall zwischen einem Tag und fünf Jahre alt sitzen diese in einem drei- oder vierrädrigem Gefährt. Da dieses Gefährt selten einen eingebauten Antrieb hat, werden die Kinderwagenfahrer meistens von grösseren Menschen gestossen, während sie in ihrem gepolsterten Wagen die Aussicht geniessen und über die komischen Köpfe wundern, die immer wieder hineingesteckt werden und “jöööö, sooooo süess!” sagen.

Manchmal mit, manchmal ohne eingebauten Antrieb: Die Rollstühle. Auch sie brauchen Platz im Zug und müssen oft vom Zugpersonal ein- und wieder ausgeladen werden.

Als letzte Gruppe habe ich noch die “Unwissenden”. Sie kommen zwar ohne sperrige Gegenstände in den Zug, belegen aber trotzdem die für sperrige Gegenstände vorgesehenen Multifunktionszonen. Koffer im Veloabteil oder zu zweit sich ausbreitend im Behindertenabteil. Nicht immer ist es ganz einfach, denen zu erklären, weshalb der Rollstuhl, der soeben eingeladen wurde, nicht einfach in ein anderes Abteil kann. Es ist ja auch extrem schwierig und äusserst anstrengend, als Unwissender den Arsch zu heben und diesen fünf Meter weiter ins nächste freie Abteil zu platzieren. Lieber diskutiert man mit dem Kondukteur über Sinn und Unsinn des Transportes von gehbehinderten Personen.

Wenn nun alle diese Gruppen (oder einige davon) aufeinandertreffen, dann entsteht oft eine explosive Mischung. Die Stimmung ist gereizt und jeder hat das Gefühl, mehr Anspruch auf den Platz zu haben. Kinderwagen gegen Velos. Velos gegen Rollstühle. Rollstühle gegen Koffer. Koffer gegen Kinderwagen. Jeder gegen jeden.

Die Rollatoren kommen

Es war so ungefähr im Jahr 2005 oder 2006, als mich die Mobiltätszentrale in Brig anrief. “Hoi Andreas. Du musst heute in Sargans noch einen Rollator einladen, gäll!”

Einen WAS muss ich? Was zum Teufel ist ein ROLLATOR? Ich liess mir aber nicht anmerken, dass ich keinen blassen Schimmer hatte, was er damit meinte. Nun wusste ich einfach, dass ich in Sargans irgendwas einladen muss und dass ich dafür den Mobil-Lift bräuchte. (Sonst wäre ja der Anruf nicht von der Mobiltätszentrale gekommen.)

In Sargans angekommen stand dann so ein Ding vor mir.

Hello!

Ach, DAS ist ein Rollator! Jetzt war mir alles klar. Seither habe ich bestimmt schon dutzende Rollatoren eingeladen.

Geht es nun nach einem Artikel der Neuen Zürcher Zeitung NZZ (“Die Rollatoren kommen”), so werden es in Zukunft noch deutlich mehr Rollatoren sein.

Einige Auszüge:

Der öffentliche Verkehr wird derzeit den Bedürfnissen von Behinderten angepasst. Davon können auch die älteren Menschen profitieren, die mit Rollatoren unterwegs sind. Immer mehr Senioren sind auf diese Gehhilfen angewiesen.

(…)

Sie sind leicht und wendig, haben drei oder vier Räder und oft einen Korb für Einkäufe. Viele lassen sich zudem in einen Sitzplatz umfunktionieren. Vor allem aber sind sie inzwischen für viele ältere Menschen im täglichen Leben unerlässlich: die Rollatoren. Immer mehr Seniorinnen und Senioren sind im Alltag mit diesen mobilen Gehhilfen unterwegs. Und immer mehr Menschen wagen sich damit auch in den öffentlichen Verkehr.

(…)

Weil es künftig immer mehr ältere Menschen gibt, erwartet man bei den zuständigen Stellen auch deutlich mehr Rollatoren. Die Fachstelle «Mobilitätsfragen» des Bundesamts für Verkehr (BAV) geht von einem «richtigen Boom» der Helfer mit Rädern aus. Die Fachleute prognostizieren, dass in 20 bis 30 Jahren im öffentlichen Verkehr (öV) gleich viele Rollatoren anzutreffen sind wie Kinderwagen.

(…)

Für viele ältere Menschen bietet der öV oft noch die einzige Möglichkeit, um aus den eigenen vier Wänden heraus zu kommen.

Wer mit einem Rollator unterwegs ist, hat einen eingeschränkten Aktionsradius. Er bewegt sich deshalb meist mit Nahverkehrsmitteln wie Tram oder Bus.

Das heisst: Rollatoren werden in Zukunft in den Zügen genau so oft anzutreffen sein wie heute die Kinderwagen und Velos. Und so ist sicher gestellt, dass die Multifunktionszonen auch immer gut ausgelastet sind.

Und wir Zugbegleiter werden immer mehr auch zu Kapazitätsmanagern, die im Bahnhof den Velofahrern, Kinderwagen-Besitzern und Senioren sagen, in welchem Multifunktionsabteil sie am ehesten noch Platz finden. So dass alle Platz haben, aneinander vorbeikommen und es nirgends im Zug zu eng oder voll wird. Warum nur kommt mir dies irgendwie vor wie Tetris spielen?


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Bild © (cc) Steffe (flickr.com)

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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Dani Juli 6, 2010 um 12:07

Was das Platzproblem anbelangt, ist die SBB und nicht die Gesellschaft Schuld daran.
Früher hatten die Züge (heute nur noch ganz wenige) einen Postwagen – meistens am Zugschluss oder an der Spitze – mit geführt. Mit ein wenig Organisation und Inovation wäre es durchaus möglich diese wieder zu gebrauchen. Doch leider wurden viele dieser Wagen bereits verschrottet.

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gumbo Juli 7, 2010 um 14:12

Dani
Du meints wohl den Gepäckwagen. Postwagen in Reisezügen gibt es kaum mehr, weil die Post die Strasse bevorzugt.
Gepäckwagen wurden in den meisten Zügen abgeschafft, um für einen weiteren Wagen mit Sitzplätzen Platz zu machen, und weil Gepäck dank verschlechtertem Service nur noch wenig aufgegeben wird.
Gepäckwagen eignen sich nicht für Rollstühle, Kinderwagen, Velos, etc, da sie keinen Tiefeinstieg haben. Da hilft nur ein neuer/umgebauter Wagen mit Tiefeinstieg. In dieser Sparte haben die Bahnen aber die gesellschaftlichen Entwicklungen verschlafen.
Wenn man die neuen “Super-” Züge wie Cisalpino, ICE-N oder Railjet ansieht, ist deutlich, wie sehr sich die Bahnen um alle diejenigen foutieren, die NICHT nur mit dem Aktenköfferli oder dem Laptop reisen. Da hilft nur Lobbyarbeit der Konsumentenorganisationen.

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Dani Juli 7, 2010 um 14:18

@gumbo
Darum habe ich ja geschrieben: “Mit Organisation und Innovation wäre es möglich….

Andreas Hobi Juli 6, 2010 um 13:03

Leider kann man diese Postwagen weder an die doppelstöckigen Intercity noch an die ICN-Neigezüge anhängen. Deshalb trifft man sie fast ausschliesslich auf Nebenstrecken an, zum Beispiel im St. Galler Rheintal.

Bei den neu ausgeschriebenen Zügen – wie damals schon beim Dosto und ICN – wird vorallem Wert auf viele Sitzplätze gelegt, so wie es die grosse Mehrheit der Kundinnen und Kunden wünscht. Und da Züge nicht beliebig lang sein können, geht eine höhere Anzahl Sitzplätze immer zu Lasten anderer Annehmlichkeiten.

Hinzu kommt, dass die Anzahl der Velos von Tag zu Tag extrem schwankt. An einem Tag wäre es am besten, gleich zwei Postwagen zu haben, an anderen Tagen wäre man froh, die Postwagen würden durch Sitzplatzwagen ersetzt, weil statt vieler Velofahrer plötzlich viele Wanderer mit Rucksäcken unterwegs sind.

Der Aufwand, der betrieben werden müsste, um – je nach Wetterprognose – die richtige Anzahl der verschiedenen Wagengattungen zusammenzustellen, wäre enorm und vor allem auch sehr teuer.

Ich persönlich denke, die Tendenz wird so sein, dass wir in Zukunft auf allen Fernverkehrszügen (so wie heute während dem Sommer schon im ICN) Veloreservationen obligatorisch sind. Damit lässt es sich ein wenig besser planen und vorallem können die Velos so gleichmässiger über die verschiedenen Züge verteilt werden.

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gumbo Juli 7, 2010 um 15:32

Andi
Du sprichst klar als Vertreter der SBB, nicht der Kunden, obwohl du von einer “Mehrheit” redest. Ich lege dies so aus, dass sich die unerwünschte Minderheit halt selber helfen muss, lies: Der Bahn den Rücken kehren. Diese Tendenzen sind ja deutlich spürbar seit die Auslastung der Züge immer zunimmt.
Auf den Gedanken, Klappsitze zu montieren, wie es z.b. in D oder bei CH-Privatbahnen gemacht wird. Sind keine Velos und Kinderwagen da, kann man mit Koffern sehr gut dort sitzen. Was den Schweizern beim Wagenbau fehlt, ist, dass sie bewährte, gute Konzepte nicht einfach kopieren, sondern das Rad neu erfinden wollen.

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Brummbaer Juli 6, 2010 um 17:31

Aemmm…. was nützen mehr Gepäckwagen den Kinderwagen, Rolltor oder Rollstuhl fahrer. Ich denke der Trend geht eher in Richtung mehr Multifunktionsabteile wie sie bei den neuen Dostos geplant sind.
2. Wenn man nur etwas die Augen aufmachen würde würde es für fast alle Platz haben…. warum zum Beispiel sind die Gepäckständer am Eingang leer und in den Gängen stapeln sich die Koffer. Oder warum kann man wenn man auf einem Sitz sitzt der für Reisende mit Behinderung und Kinderwagen vorgesehen ist sitzt, den nicht einfach frei geben und muss sich erst mit den andern und dann mit dem Kondi streiten?

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hermi Juli 6, 2010 um 18:01

Andi i han scho immer gwöst as du e zocker bisch. ;)
ich muss brummbear da völlig recht geben die leute stapelihre koffern lieber in ihrem Abteil oder auf dessen Sitzten statt sie zwischen ebendiese zu schieben oder die gepäckabstellflächen zu nutzen. Übrigens gäbe es für extremfälle auch noch die Hutablage. Braucht zwar etwas mehr kraft würde das Kofferproblem aber deutlich entschärfen.

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Steven Juli 6, 2010 um 23:21

Am schlimmsten finde ich es in Deutschland oder Österreich in den Seitengangwagen, wo die Koffer meist mitten auf dem Gang stehen, dabei haben gerade diese Wagen grosse Gepäckfächer über und unter den Sitzen. Andererseits bin ich nicht gerade begeistert von den Mulitfunktionsabeilen..ich warte schon auf den Tag an dem Busse gebaut werden, die gar keine Sitzplätze mehr haben..

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gumbo Juli 8, 2010 um 14:37

Hermi
Stimmt schon. Im 4-er Abteil war einmal im immer überfüllten einzigen 1.Kl.-Wagen nach Stuttgart ein Paar mit einem “Stroller”, so einem Hightech-Kinderwagen, den sie samt Inhalt zwischen den Sitzen plaziert hatten. Sie waren quasi zu zweit und blockierten die beiden anderen Plätze so. Ich quetschte mich dann trotzdem mit gekrümmten Beinen hin. Weder eine Entschuldigung von Seiten des deutschen Paares noch sonst Anstalten, es mir bequemer zu machen, kam. Dass sie ihren Säuger hätten herausnehmen können und ihre Karre auf der Plattform deponieren, kam denen nicht in den Sinn.

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hermi Juli 8, 2010 um 18:13

Aufgrund meiner beobachtungen bei der Arbeit denke ich nicht dass dies ein “problem” von Nationalitäten, sondern eher ein allgemeines. Denn ich beobachte auch immer wieder wie Schweizer die Abteile mit ihrem Gepäck vollstopfen und so eben anderen Fahrgästen die Sitzplätze “stehlen”. Als isch letztens eine Frau mit 2Kindern darauf aufmerksam machte und sie bat die Koffern auf der Plattform zu deponieren, meinte diese nur dass es ja noch genügend frei Sitzplätze habe. Was wohl stimmte, aber es zeigt doch wie wenig sich die heutige Gesellschaft um iher mit Menschen kümmert bzw. sich für diese intressiert. Ich denke würden die Menschen mehr mit einander als nebeneinander zu leben hätten wir in den Zügen ein problemen weniger.

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Alain Juli 12, 2010 um 21:58

Andreas seih froh, dass es sich nur um Rollatoren handelt. In England fangen die Senioren bereits mit neueren Mobilitäts-Glück alle an zu nerven – die sogenannten Scooter (http://www.reha-hilfen.ch/prod_scoot.html).

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Andreas Hobi Juli 12, 2010 um 22:12

Oje, auf diese Scooter kann ich getrost verzichten!

Ich sags mal so: Die dürfen sich gerne ein solches Ding anschaffen, aber sobald es um den öffentlichen Raum und somit auch unsere Züge geht, gilt vor allem eines: Rücksicht auf andere nehmen.

Sprich: Scooter zu Hause lassen und mit anderen Gehhilfen zum Zug kommen, wann immer dies zumutbar und möglich ist.

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Alain Juli 12, 2010 um 22:16

Das sagst jetzt du mit Rücksicht nehmen, jedoch weiss ich aus Erfahrung (habe dies sogar am eigenen Leib gefühlt), dass man mit diesen sogar angefahren wird, sollte man nicht bereit sein extra die Strassenseite zu wechseln, dass Mister Opa Platz hat.

Aber ich bin da eigentlich schon deiner Meinung, dass die Person, die jemanden belästigt, Rücksicht nehmen muss – das gleiche gilt auch beim Rauchverbot! Ich meine, ich als Nichtraucher fühle mich gestört vom Rauch und somit soll auch der Raucher Rücksicht nehmen und nicht der Nichtraucher! Man sieht also, es ist also doch weniger das Problem der SBB, sondern der Geselleschaft im Allgemeinen.

Alain Juli 12, 2010 um 22:03

Die Kinder, aber auch ältere und geschwächte Leute besitzen natürlich auch das Recht reisen zu dürfen, was mich jedoch stört ist die Untoleranz der Gesellschaft.

Die Senioren fluchen immer, dass die heutige Jugend so schlimm seien und keinen Respekt mehr hätten, aber sie kommen in den Zug rein und verlangen von einem, dass man aufsteht und sich einen anderen Platz sucht – Wie wäre es mit freundlich fragen?
“Früher war alles viel besser!!”, solche Aussagen machen mich zu einem Kochtopf à 100000°C. Nur ein kleines Beispiel : Letztes Mal redete ich mit einer Dame, die mir dann folgendes erzählt hatte: “Die Züge früher waren viel besser und hätten noch Stil gehabt.” – In Mallorca hatte ich jedoch das Glück mal mit dem Tren Sollèr zu reisen, und – och schreck – das war ja sogar für mich als einen 1.80m, ein halber Marathon und Hochsprung die Wagen besteigen zu können, wie war denn das früher??

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Andreas Hobi Juli 12, 2010 um 22:14

“Früher war alles besser.” Ein Spruch, den wir oft hören.

Dies hat damit zu tun, dass wir uns vor allem an die schönen Dinge der früheren Zeiten erinnern und alles negative ausblenden.

Sehr lesenswert zu dieser Thematik ist auch ein Link aus meinem heutigen Wochenrückblick: http://dasmagazin.ch/index.php/optimisten-brauchen-diesen-text-nicht-zu-lesen-pessimisten-sollten-ihn-auswendig-lernen/

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Alain Juli 12, 2010 um 22:18

Früher war alles viel besser, doch von den guten Dingen der heutigen Zeit mache ich dann aber auch Gebrauch, so à la Motto “Z’füüfi und z’Weggli”

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