Zugbegleiter aus aller Welt (Fotos)

von Andreas Hobi am 10. Juni 2010 · 8 Kommentare

Foto © SBB

Foto © SBB AG

Den Schweizer Kondukteur kennt ihr wohl alle. Heute schauen wir mal, wie denn meine Arbeitskollegen in Texas, Portland, Norwegen, Taunton und in Indien ausschauen. (Wobei die Fotos aus Norwegen und Taunton in / vor Nostalgiebahnen und nicht in Linienzügen geschossen wurden.)

Um die Fotos zu vergrössern, einfach auf die Bilder klicken.

Conductor Ticket Check 2

↑ Die Dame scheint Freude an ihrer Arbeit zu haben! ;-) Und ihre Uniform ist auch ganz schick. Auf dem Abzeichen am Ärmel steht “TEXAS STATE RAILROAD ● TEXAS PARKS & WILDLIFE DEP”

In goldenen Lettern prangt auf der Mütze ihre Berufsbezeichnung: CONDUCTOR. Und am Hals trägt sie ein Funkgerät. Ob sie damit in Kontakt mit einem zusätzlichen Mitarbeiter oder der Zentrale steht?

MAX Ticket Inspector

↑ In Portland, Oregon (USA) wurde dieses Foto geschossen. Von der Erscheinung her eher ein Polizist, doch laut der Beschreibung auf flickr.com soll es sich dabei um einen Fahrkartenkontrolleur handeln. Auch hier ist die Uniform – wie bei der Lady oben – tiptop herausgeputzt und alles glänzt so schön.

Am Gurt glaube ich zu erkennen: Handschellen, Funkgerät, Handy, Pfefferspray. Ob es sich hier wirklich nur um einen Zugbegleiter handelt? Ausserdem trägt er ein Headset mit einem Mikrofon beim Mund.

Train...

↑ Dieses Foto stammt aus Norwegen. Richtig nostalgisch, dieser Zug und dessen Zugbegleiter!

Wie es scheint, haben die Fahrgäste soeben etwas besonders interessantes gesehen.

Was der Zugbegleiter in den Händen hat, sieht zwar von weitem aus wie ein Schweizer Onlineticket im A4-Format, würde aber nicht in dieses Land und diesen Zug passen.

TTI

↑ Beim Bild oben handelt es sich wohl um die West Somerset Railway aus der Nähe von Taunton (UK). Dem Zugbegleiter scheint es gut zu gehen, zufrieden reibt er seinen gut geformten Bauch. ;-)

Frankfurt to Luxembourg 3/3

↑ Na sowas kennen wir doch! Ein deutscher Kollege! Topmotiviert wie immer! ;-) Und dann dieser ICE. Jo, der macht schon was her! Muss er auch, denn oft verbringen die Fahrgäste in diesen Zügen mehr Zeit, als ursprünglich geplant…

henna dye

↑ Und hier haben wir noch ein Bild, welches auf einer Reise von Old Dehli nach Jaipur gemacht wurde. Ein indischer Zugbegleiter streicht den Namen einer Reisenden von seiner Liste.

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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{ 8 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }

ICE Juni 12, 2010 um 00:41

Mal interessant zu sehen!
Ich frage mich aber, warum das Deutsche Bild wieder so negativ hervorgehoben werden muss, das ist nicht sehr professionell…

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Steven Juni 15, 2010 um 21:16

tja, das ist nunmal so bei der DB. Viel positives fällt mir da auch nicht ein…(Ich habe die letzten 20 Jahre in Deutschland gelebt, also weis ich wovon ich rede!)

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Fabian Schuler August 12, 2010 um 22:02

Tschja, auch von den SBB wurde ich letzten September im Störungsfall bitter enttäuscht, wo doch dort sowas nie vorkommen könnte…

Aber es ist natürlich deutlich einfacher, die Fehler der anderen hervorzuheben. Wahrscheinlich ist es nur der blanke Neid… ;-)

ICE Juni 16, 2010 um 15:37

Und ich lebe seit jeher in Deutschland ;)
die Probleme sind nicht zu verleugnen, aber was sind denn 5-10 mins Verspätung auf 1000 km?

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Steven Juni 16, 2010 um 22:33

bei 5-10 würd ich ja nix sagen, aber bei der DB habe ich schon häufig mehr, oder sogar ausfall erlebt..

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Steven Juni 17, 2010 um 01:05

Naja, auif 1000km fährt sich die DB oft weit mehr als 5-10 min ein ;) mehr als einmal erlebt!

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ICE Juni 17, 2010 um 15:36

Naja ich habe eigentlich auf der Strecke Basel-Hamburg/Berlin nie großartige Probleme…

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Pascal Juni 21, 2010 um 09:54

In Japan hatte ich ebenfalls die Gelegenheit, einige Kondikteure zu beobachten. Spannend dabei: Wenn er den Wagen betritt, verneigt er sich zuerst. Nachdem er durch den Wagen durch ist, dreht er sich um, verneigt sich noch einmal und läuft dann rückwärts aus dem Wagen raus.

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