Ein paar Medien sind auf den Hund gekommen

von Andreas Hobi am 9. März 2010 · 28 Kommentare

Aha, SBB-CEO Andreas Meyer wollte, dass seine Kadermitglieder alle ein Gratis-GA für ihre treusten Begleiter erhalten. Nein, nicht die Ehefrauen; die Hunde sind damit gemeint. ;-)

Dog on Train Tracks

Und daraufhin meinten einige Medien, das ginge nun mal gar nicht. Und nach den Zeitungsberichten wurde das Plastikkärtli wieder gestrichen.

Nun muss ich mich fragen: Was soll das?!? Und damit meine ich nicht etwa den Meyer, sondern die Medien.

Hey, get real, man! Wegen einer kleinen Extraleistung so ein Theater zu machen.

Ja richtig. Wir “kleinen” Mitarbeiter erhalten schliesslich auch kein Hunde-GA geschenkt. Stimmt. Aber ich verzichte sehr gerne auf ein solches Kärtli, wenn ich dafür in einem echten Traumjob, zu gutem Lohn und hoher Arbeitsplatzsicherheit arbeiten kann. In einer Branche mit einer extrem starken Gewerkschaft, super Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Zusammenhalt unter den tausenden Angestellten, die seinesgleichen sucht!

Und da soll ich mich aufregen darüber, dass eine Handvoll Leute in Bern ein bisschen mehr Plastik erhalten als ich? Neee, sorry, vielleicht ein andermal; habe gerade besseres zu tun. Das Aufregen überlasse ich gerne den Journis.

Und ich frage mich: In welchem Grossunternehmen ist es nicht so, dass die Bosse ein bisschen mehr erhalten, als die Leute an der Front?

Es soll ja sogar Firmen geben (ups, der Name fällt mir gerade nicht mehr ein…), bei denen kassieren die Bosse sogar in den schlechtesten Jahren noch Millionenboni! Kurz vor dem Bankrott! Und die SBB-Manager werden wegen einem kleinen Hunde-GA als Abzocker hingestellt… In was für einer Welt leben wir?

Wie seht ihr das? Denkt ihr auch, es gibt wichtigere Themen oder findet ihr, solche Lohnnebenleistungen gehören sich für Top-Manager nicht?

Bild © (cc) TheGiantVermin (flickr.com)

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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rootLogin März 9, 2010 um 16:19

Also wens jetzt um mehr gegangen wer, Oke. Aber sorry für ein Hunde-GA, das ein paar Hunderfranken kostet, macht man doch nicht “sones Gschiss”!
Ich glaube wir haben grössere Probleme als ein Hunde-GA.
Wenn jemandem in China ein Sack Reis kaputt geht, interessiert doch auch niemanden…

Vielleicht gibt es ja wie das Sommerloch, auch ein Winterloch.

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Claudio März 9, 2010 um 17:56

Habe mich tödlich aufgeregt, als ich den Artikel am Sonntag las! Aber jetzt… Ja eigentlich hast du recht so habe ich das noch gar nicht betrachtet. Imgrunde genommen ist es tatsächlich kleinlich, sich über so was aufzuregen. Da haben wir wirklich grössere und schlimmere Probleme und ausserdem macht Meyer ja einen guten Job.

Schäme mich fast ein wenig dass ich mich am Sonntag drüber aufgeregt habe.

War wohl der Herdentrieb. ‘gg’

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mike März 9, 2010 um 18:27

Ich glaube, das hat zum einem grossen Teil damit zu tun, dass die SBB halt ein staatlicher Betrieb ist, welcher grösstenteils von unseren “Steuerfranken” finanziert wird. Da fühlen sich halt viele (Medien, Zeitungen, Bevölkerung) betroffen und setzten sämtliche Investitionen im Vergleich zum Nutzen für den Bahnkunden. Und da wird halt erwartet, dass sämtliche Investitionen einen Kundennutzen bringen. Tun sie das nicht, geht das Gemekere los. Und es ist zugegeben schon etwas ungeschickt, wenn man auf der einen Seite dem Bahnfahrer ab Dezember massive Preiserhöhungen zumutet und auf der anderen Seite der SBB-Teppichetage eine weitere Vergünstigung gewährt. Und sind wir doch ehrlich: Da schwingt auch eine grosse Portion Neid mit rein. Viele sind neidisch, dass SBB-Mitarbeiter grati Zug fahren können. Dazu kommt, dass es gerade beim Thema SBB jede Menge Besserwisser (Zeitungen, Fachzeitschriften, Bahnfans, etc.) gibt, die meinen dem Meyer sagen zu müssen, wie er den Laden zu führen hat… Die SBB mache ja sowieso alles falsch und nichts richtig.
Langer Rede, Kurzer Sinn:
Das Gejammere bez. Medien, Politiker etc. wegen dem Hunde-GA ist viel Lärm um nichts, man macht aus einer Mücke einen Elefanten.

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Sandra-Lia März 9, 2010 um 19:17

neues design??

ah.. eh. Meyer soll einfach abhauen! Er ist meiner Meinung nach das schlechteste, was der SBB passieren konnte! Er ist Mehdorn zwei. Und absolut ungeeignet. Die Krittik ist sehr berechtigt. Auch die UPS Führung wird ja krittisiert. Aber da sind halt unsere Räte so korrumpiert, dass die kleine Kammer auf eine Puk verzichtet. Das die Neinsager 10 Mio Franken von der UPS erhalten haben, ist natürlich niiiiicht der ausschlagebende Grund.. nein.. natürlich nicht! Ich bin der Meinung, dass bei der SBB wieder jemand hin muss, der noch weiss, wie der Esel läuft, und sich wehement gegen jeglichen Abbau wehrt!

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honigbaerli März 9, 2010 um 19:34

es mag zwar nur um ein paar lumpige fränkli handeln..wenn mann aber hört, dass es zu wenig geld hat um das schienennetz und anderes zu warten und zu erweitern…finde ich das nicht nur ein journi gag ist, wer viel verdient soll nicht noch mehr kriegen..sei das die sbb die ubs usw.!

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Andreas Hobi März 9, 2010 um 19:35

@ Sandra-Lia:
Man kann sich bei Meyer um den Lohn streiten; die Arbeit hingegen, die er abliefert, finde ich ganz gut. In meinen Augen macht er sein Ding gar nicht mal so übel. Bin also tiptop zufrieden. :)

Ich habe einfach ein wenig das Gefühl, dass er in der Öffentlichkeit schlechter rüberkommt, als er ist.

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gentux März 12, 2010 um 06:46

Ich sehe das ganz ähnlich wie Sandra-Lia. Seit Meyer hat sich die SBB aus Kundensicht stark gewandelt. Kein positives Zeichen. Ja und ich sehe das auch so, dass man lieber das Geld in Infrastruktur steckt und die Bosse für ihren treuen Begleiter zahlen.

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Sandra-Lia März 9, 2010 um 19:42

Nö.. kommt er ned. Die SBB hatte noch nie so viel Verspätung, Technische Probleme und so wenig Service, wie seit Meyer! Und dahingehend: Wo hat ers gelernt? Bei Herrn Mehdorn! Und da konnte er ja nicht viel gutes lernen. Zudem: Er jammert immer, und macht nicht viel! Ich finde, er ist fehl am Platz! Die SBB braucht jemand, der sich dafür einsetzt, dass der Neoliberalismus die SBB nicht verschrottet!

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Olivier März 9, 2010 um 20:04

Man kann die Medien häufig nicht wahrnehmen wenn es um das Thema SBB geht. Es wird fast IMMER schlecht geschrieben, viele auch nur kleine Verspätungen werden sogar in Zeitung (nicht online, auf Papier) gedruckt. Im Ausland träumt man von so einer Bahn!!!

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Alain März 9, 2010 um 20:33

Ich finde das mal wieder typisch Medien. Also wirklich.. Wenn ich Anwalt wäre… ouw ouw ouw.. Ich glaub dann würde mir 24 Stunden nicht mehr reichen!!

Ja ich meine das ist ja jetzt ein riiiieeeeeesssennnn Problem. 650 Franken wooowwww.. Ich glaub der Journalist erhält für diesen Beitrag mehr als 650 Franken Bonus oder Lohn oder weiss der Geier was…

@ Andreas. Das ist nicht nur bei der 3 Buchstaben Bank so. Das ist bald in jeder Firma so.. Schau mal die ganzen Autobranchen etc. an.

Und voralllem wird Herr Meyer & Co. ja sicherlich so viel Zeit haben, dass sie mit ihren Hunden täglich auf einer Schweizerreise Gassi gehen. Denn der Lohn von A. Meyer von 550 000 (ohne Bonus) ist eigentlich wenig, wenn man sieht, dass ein Lokführer auch fast 130’000 verdient und ein Bankangestellter, der seinen Job verliert pro Tag eine Abfindung von 200 000 .- erhält!

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Andreas Hobi März 9, 2010 um 20:37

Ich muss an dieser Stelle vielleicht auch noch anmerken: Noch nie habe ich Andreas Meyer oder ein anderes Kadermitglied im Zug mit einem Hund gesehen. Also: Who cares.

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mike März 9, 2010 um 20:48

@Sandra-Lia und andere
Gegen Meyer gelästert ist schnell, einfach und ohnehin in Mode. Doch dann sollte man die Kritik auch begründen können. Der hohe Lohn und seine DB-Herkunft können ja nicht der alleinige Grund sein. Und gerade bei Verspätungen, Service etc. ist die SBB unter Meyer weder besser noch schlechter geworden.
@Oliver
Word. Es wird von der SBB nicht weniger erwartet, als eine perfekte Leistung ohne Verspätungen. Passierts trotzdem, stehts im Blick. Die Schweiz ist ein Volk von Quengelern, dass zuwenig schätzt, was wir für einen öV haben.

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stefan März 9, 2010 um 21:06

Vielleicht hast du noch nie ein Kadermitglied mit Hund im Zug gesehen, weil sie sich das Ticket nicht leisten konnten ^^

Zum Thema:
- Auf der einen Seite verstehe ich die Empörung über einen solchen “Boni” da diese unnötig Geld verschwenden.
- Auf der anderen Seite, sehe ich nicht wo das Problem ist. So ein ABO kostet nicht alle Welt, besonders da es intern wahrscheinlich so oder so anders gerechnet werden muss. Auch ist es in Franken und Rappen eine verschwindende Summe wenn man das Einkommen der betroffenen anschaut (das schätze ich mal einfach so)
Ich erachte also das verschenken eines Hunde-GA’s als schöne Geste an die Kadermitglieder.
Allerdings frage ich mich, was die ganzen Kadermitglieder ohne Hund profitiert hätten….

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Sandra-Lia März 9, 2010 um 21:50

Mal abgesehen davon, dass ich nicht glaube, das ein Lokführer 130k pro Jahr verdient.. er häts verdient, er übernimmt sehr direkt Verantwortung. Meyer dagegen sitzt in Bern in einem Büro, und entscheidet über Sachen, die er wohl ned mal versteht.

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Andreas Hobi März 9, 2010 um 22:02

Naja, für das, dass er nichts versteht, ist die SBB aber ganz flott unterwegs. ;-)

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gentux März 15, 2010 um 22:04

Dass sie flott unterwegs ist, das bestreitet niemand. Der Grund der häufigen Verspätungen die ich beobachte sind Langsamfahrstrecken, die darauf hindeuten, dass die Trassen gewartet werden müssten.

Eine “unbekannte” Langsamfahrstrecke befindet sich etwa zwischen Yverdon-les-Bains und Renens (VD), weswegen mein ICN immer viel zu knapp in Lausanne ankommt und ich den Anschluss Richtung Brig nur deshalb erwischen kann, weil ich in den Stosszeiten unterwegs bin, welch’ eine Ironie, denn genau das könnte ich vermeiden! Denn sonst würde man mich auf den nächsten warten lassen.

Siehe dazu:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Es-koennte-schwierig-werden-den-Taktfahrplan-zu-halten/story/24456867

Camma März 10, 2010 um 07:17

@Sandra-Lia
Jawohl, alle Chefs gehören abgeschafft! Die machen eh nur das was der Mann / Frau an der Front nicht will und verdienen eh noch viel mehr…

Irgendwie greift das zu kurz. Der einzige Ansatz der ein wenig Gerechtigkeit bringt ist wohl die Begrenzung des Maximal ausbezahlten Lohns auf ein X-Fach den kleinsten Lohns. So wie es Victorinox macht.

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Sandra-Lia März 10, 2010 um 09:50

Ja, das ist sicher eine Sache. Und das Arschkriecherei nicht umbedingt Kompetenz ersetzen kann… Denn einige CEOs haben von ihrer Firma nicht die geringste Ahnung! Zudem müssen sie im Schadenfall haftbar gemacht werden! Dann wär wohl Meyer im Gefängnis. Siehe SBahn Berlin! Und so langsam nimmt das in der Schweiz ähnliche Züge an. Man spart nämlich ausgerechnet bei der Wartung!! Oder warum hat man erst kürzlich dort 300 Stellen gestrichen?

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Alain März 11, 2010 um 13:19

Nun habens die Medien wieder mal geschafft. Gemäss SBB Zeitung Nr.5 wird nun doch auf das Hunde GA verzichtet, als Teil von einem überarbeitenden Kaderreglement

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Gumbo März 11, 2010 um 17:24

Wer einen Hund mitführen will, soll zahlen, wie alle anderen Reisenden auch. Ein Hund ist nicht lebensnotwendig.
Das Management schafft es immer wieder, sich in den Medien schlecht darstellen zu lassen. Ist auch eine Sache der professionellen Kommunikation.
Gumbo

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Sandra-Lia März 12, 2010 um 10:19

Nicht nur da.. Sie sind halt Realitätsfremd, wie fast alle Manager!

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mike März 12, 2010 um 16:35

@Sandra-Lia
Nur so zur Info:
Die Idee des Hunde-GA stammt nicht von Meyer, sondern vom Verwaltungsrat. Meyer war der, der diese Idee wieder abschaffte. Man mag von Meyer halten, was man will, hier liegt der Fehler nicht bei ihm.

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Sandra-Lia März 12, 2010 um 19:00

Vllt wurde das so kommuniziert, aber er hätte das sicher auch mitgenommen

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Alain März 12, 2010 um 21:39

Sagst du nein, wenn du ein GA gratis erhalten würdest??

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Sandra-Lia März 12, 2010 um 21:41

Kommt drauf an, wie viel ich verdien. Als Mitarbeiter der SBB sollte man schon ein GA vergünstigt (NICHT KOSTENLOS) bekommen. So wies ja momentan ungefähr ist. Und wenn ich an Meyers Stelle wär, würd ich zu gunsten dem Bund auf die Hälfte des Geldes verzichten.. Mit einigen Gegenbedingungen an den Bund, versteht sich!

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Alex März 12, 2010 um 23:18

Man kann sagen was man will: Die SBB ist eines der zuverlässigsten Transportunternehmen der Welt. Ein solches Unternehmen braucht fähige Leute die täglich ihren Einsatz bringen. Damit die Leute weiterhin motiviert bleiben brauchen sie logischerweise auch Anreize. Ob da ein Hunde-GA dazugehört bleibt für mich jedoch fraglich. Schlecht verdient ja der besagte Herr nicht und könnte sich so etwas sicherlich leisten.
Mich persönlich stört es aber nicht und ich frage mich, wie sich gewisse Menschen so darüber aufregen können.

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Matthias März 13, 2010 um 01:13

Wenn sich ein Bundesrat aus der Kasse eine Lohnnebenleistung einfach so nimmt würde man das auch nicht dulden. Die SBB sind kein Privatunternehmen, auch wenn man Wege gefunden hat das Management so hoch zu bezahlen als ob dem so wäre.

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Martin März 18, 2010 um 12:44

@Alain
Kein Lokführer bekommt 130000.-. Der Jahreslohn ist zwischen 60000.- und 90000.-.
Um zu vergleichen sollte man die Funktionsstufen des SBB Lohnsystems heranziehen: Zugbegleiter verdienen zwischen Fs 9-12, Lokführer zwischen FS 11-15, Billetverkäufer ca Fs 10-12. Fahrdienstleiter ca Fs 12-15.
Auf dem Büro verdient man selten unter Fs 14. Das SBB Lohnsystem hat 29 Funktionsstufen.
PS: Die Lokführer verzichten freiwillig auf den Leistungslohn!

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