Red Bull: Der Shot der Flügel verleiht

von Andreas Hobi am 19. Februar 2010 · 11 Kommentare

[Trigami-Review]

Meine Arbeitskolleginen und Arbeitskollegen können es bestätigen: Wann immer ich vor 09:00 Uhr zur Arbeit erscheine(n muss), ist so ziemlich das Erste, was ich in die Hand nehme, ein Red Bull.

Ich bin alles andere als ein Frühaufsteher und von der Definition her eher eine Eule als eine Lerche. Sprich: Ich habe absolut keine Probleme damit, bis in alle Nacht hinein zu arbeiten (am liebsten sind mir die allerletzten Touren, die über Mitternacht hinausgehen), aber ich stehe ungern sehr früh auf. Touren vor Mittag sind mir ein Gräuel.

Was mache ich also, damit ich trotzdem innert Minuten voller Energie bin? Ich steuere – im Depot angekommen – schlaftrunken den Getränkeautomat an und lasse eine Dose dieses Taurin-Koffein-Glucuronolacton-Saccharose-Glukose-Drinks raus. Und innert Minuten bin ich fit wie ein Turnschuh.

Nun hat die Firma Red Bull ihre Produktpalette erweitert. Schon länger gibt es die Sugarfree-Version und jene mit Cola, neu ist auch der Energy Shot aus dem gleichen Hause erhältlich. Und um diesen Shot zu testen, hat mir Red Bull gleich eine ganze Monatspackung nach Hause geschickt.

Hier folgen nun meine Erfahrungen.

Der Red Bull Energy Shot: Klein, aber oho


Bild: Klein ist er, der Energy Shot. So passt er in jede Tasche und jeden Sack.

“Weniger Flüssigkeit, weniger Platz, weniger Kalorien. Aber genau so viel Energie wie sein grosser Bruder.” Das verspricht der Hersteller des neuen Getränks.

Die ersten drei Punkte glaubte ich sofort. Doch beim Punkt “genau so viel Energie” war ich vor dem Test skeptisch. “Kann dieses kleine Ding wirklich genau so gut wirken wie eine Dose Red Bull?”, fragte ich mich.

Und auch eine Mitarbeiterin nahm den Drink nicht ganz so ernst, als sie ihn zum ersten Mal sah: “Machst du jetzt einen sanften Entzug? Von Tag zu Tag eine kleinere Dosis?” Auch wenn sie dies eher als Spass meinte; vermutlich glaubte auch sie nicht wirklich daran, dass dieses unscheinbare Ding eine gleich grosse Wirkung hat wie meine bisherigen Start-in-den-Tag-Getränke.

Rasch durfte ich dann aber erfreut feststellen: Der Kleine wirkt tatsächlich. Und wie er wirkt! Er steht seinem grossen Bruder in nichts nach.


Bild: Ein Energy Shot enthält genau so viel Koffein wie eine Tasse Kaffee.

Hinzu kommt, dass man den Energy Shot viel rascher getrunken hat als eine handelsübliche Dose Red Bull. Ein Schluck, und die Energie ist da. Sollte ich also mal zu knapp zur Arbeit kommen, reicht es auf alle Fälle immer für einen Shot, wo für die Dose vielleicht keine Zeit mehr blieb.

Der pflegeleichtere Bulle

Zu den bereits genannten Vorteilen kommt noch hinzu, dass der Energy Shot deutlich pflegeleichter ist als die uns bekannte Dose: Auf Kohlensäure wurde verzichtet und der Shot ist auch bei Raumtemperatur hervorragend geniessbar.

Es stellt also kein Problem dar, ihn irgendwohin (zum Sport, ins Kino, auf einen Ausflug) mitzunehmen und erst einige Stunden später zu konsumieren.


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Ralf Februar 19, 2010 um 14:08

Die CHF 8,88 (6 €) auf dem Bild sind doch nicht etwa je Dose???

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Andreas Hobi Februar 19, 2010 um 14:21

Nein, die Preise sollten sich je Dose zwischen 2.90 und 3.90 bewegen, je nach Geschäft. Möglich wäre, dass die 8.88 der Einkaufspreis (pro 12er-Karton) für die Geschäfte sind, was dann aber bedeuten würde, dass die Verkäufer eine lukrative Marge haben… :)

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Peter Februar 19, 2010 um 15:48

Das ist doch einfach nur ein Preisschild, auf dem man die überflüssigen Segmente schwarz übermalen kann und den Preis selbst bestimmen. So kann der Kiosk das Zeugs für 3.90 verkaufen und der kleine Dorfladen für 2.50 =)

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Andreas Hobi Februar 19, 2010 um 16:15

@ Peter:
So wird es wohl sein. :)

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Daniel Februar 19, 2010 um 17:42

Schmeckt das auch so wie echtes Red Bull? Dann scheidet es nämlich für mich aus, für mich schmeckt Red Bull nämlich absolut grauenhaft.

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Andreas Hobi Februar 19, 2010 um 20:27

@ Daniel:
Gewisse Ähnlichkeiten sind schon vorhanden. Jedoch finde ich den Energy Shot süsslicher und ohne Kohlensäure “fühlt es sich auch angenehmer an”.

Vielleicht hast du mal irgendwo die Gelegenheit, eine solche Dose (übrigens neu aus Plastik statt Alu) zu probieren.

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Piero Februar 20, 2010 um 19:37

Mir ist das zu süss. Lustigerweise hatte ich bereits beim lesen des Textes den süssen Geruch vom Redbull in der Nase….

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Hans Februar 22, 2010 um 20:56

So kauft man sich also Blogger: Man schickt ihnen eine große Packung einer Warenprobe. Aber ernsthaft: Dieser Beitrag lässt wirklich jede kritische Auseinandersetzung missen und liest sich wie ein bestellter und bezahlter Werbebeitrag (was es in der Bloggerszene ja auch gibt). Für mich hast Du damit ein gutes Stück Glaubwürdigkeit verloren.

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marquis Februar 23, 2010 um 10:02

Wenn´s ihm halt schmeckt, dann soll er doch auch gut drüber schreiben dürfen…aber es kommt schon ein wenig sehr werbemässig rüber. Ich bin auch Produkttester – bei Buzzer (http://ch.buzzer.biz/), die sind neu in der Schweiz – und kann Andreas verstehen. Ich sage aber offen jedem, dass ich ein “Buzzer” bin und ich sage auch offen und ehrlich, wenn das getestete Produkt nicht toll war. Den Unternehmen, die mit Buzzer Produkte testen lassen, geht es nämlich darum, die ehrliche Meinung des Konsumenten zu erfahren, alles andere bringt ihnen gar nix. Ist die Meinung schlecht, wird das Produkt nicht eingeführt, was dem Unternehmen Geld spart.

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Andreas Hobi Februar 23, 2010 um 10:24

@ Hans:
Am Anfang des Artikels wurde der Link auf Trigami eingebaut. Damit zeige ich, dass dies ein bezahlter Artikel ist. Bezahlt heisst hier aber nicht, dass ich nur positiv schreiben darf, sondern dass ich das Produkt teste und dann meine ehrliche Meinung darüber schreibe.

Von Trigami erreichen mich pro Woche 1-2 Anfragen. Die meisten nehme ich nicht an, weil sie entweder nicht zu meinem Blog passen oder weil ich das Produkt nicht toll finde. Ich wähle also ganz gezielt aus, über was ich schreibe.

Schlussendlich ist ein Trigami-Artikel nichts anderes als eine Publireportage in einer Zeitung; nur mit dem Unterschied, dass die Trigami-Artikel noch ein Spürchen ehrlicher sind.

Hätte mir der Red Bull Energy Drink wider Erwarten nicht gefallen, hätte ich dies auch so geschrieben.

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