Ich bin die “Person des Monats” in der SBB-Mitarbeiterzeitschrift meiner Region. Nein, es ist nicht so, dass ich etwas besonderes geleistet hätte. Ganz und gar nicht. Aber jeden Monat wird eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter porträtiert, und diesmal wurde ich für das kleine Interview angefragt.
Da ich dachte, vielleicht interessiert ihr euch auch für die eine oder andere meiner Antworten, will ich euch das Interview natürlich nicht vorenthalten.
Im Text werdet ihr ab und zu über den Begriff “Region Grauwal” stolpern. Bin gespannt, wer von euch als erstes herausfindet, welches geografische Gebiet damit gemeint ist. :)
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Steckbrief
Name: Andreas Hobi
Wohnort: Chur
Geburtsdatum: 31.03.1985
Hobbys: Velo, reisen, und noch ein paar andere Dinge
Zivilstand: ledig, aber glücklich vergeben
Augenfarbe: blau
Interviewfragen
Wie bist du zur Bahn gekommen?
Angefangen hat es im 2001 mit dem KVöV bei Login. Die Bahn hat mich schon früher fasziniert und so war die Bewerbung damals ein logischer Schritt. Schlussendlich durfte ich auswählen zwischen Gemeinde, Bank, einem Reisebüro und der SBB. Ich denke auch heute noch, dass ich mich damals richtig entschieden habe.
Erster Wirkungsort bei der Bahn?
Im Moment beim Zugpersonal in Chur. Mal schauen, was als nächstes kommt.
Was gefällt dir bei deiner jetzigen Tätigkeit am besten?
Kein Tag ist gleich; man erlebt immer wieder neue Dinge. Ausserdem hat man sehr viel mit Menschen zu tun und „sieht etwas von der Schweiz“.
+ was nicht so…?
Dass die SBB nur ansatzweise Lösungen für die Probleme in Zügen und Bahnhöfen (Gewalt, Bettler, Vandalismus) findet, das macht mir schon Sorgen. Und wie ich regelmässig von Fahrgästen höre, fühlen auch die sich nicht mehr so sicher wie früher.
Meine beste Erfahrung?
Der starke Zusammenhalt innerhalb des Zugpersonals (auch zwischen Zugbegleiter und Vorgesetzten) freut mich immer wieder. Nicht in allen Unternehmen ist dies selbstverständlich.
Mein grösstes Glück?
Dass ich momentan (fast) genau das Leben leben kann, das ich mir wünsche.
Lebensmotto?
Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick. Wenn wir wirklich im gegenwärtigen Augenblick leben, verschwinden unsere Sorgen und Nöte und wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern.
Genau genommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben.
Wunsch an die Welt?
Seid zu den Menschen nett, denen ihr auf eurem Weg nach oben begegnet, denn wenn ihr abstürzt, trefft ihr sie alle wieder.
Wunsch an die SBB?
Ich hoffe, dass die SBB auch weiterhin Sorge zum Personal trägt und sich in allen Fällen voll und ganz hinter die Mitarbeiter stellt. Auch bei Kundenreaktionen.
Bevorzugte Schriftstellerin/Schriftsteller?
Gibt es nicht. Doch wenn ich ein Buch empfehlen darf:
„Sex, Drugs & Economics“ von Diane Coyle
Bevorzugter Musikstil/Lieblingsgruppe?
Ändert immer mal wieder. Momentan gefallen mir „The Baseballs“ ganz gut. Die Jungs haben es echt drauf!
Welche 3 Sachen würdest du auf die berühmte einsame Insel mitnehmen?
Mmh… Meine Freundin darf natürlich auf keinen Fall fehlen. Ansonsten könnte ich auf vieles verzichten. Vielleicht würde ich noch ein Säbelmesser mitnehmen, um der Freundin ein paar feine Kokosnüsse von den Palmen zu holen. :-)
….das bringt mich zum lachen!
Giacobbo / Müller, jeden Sonntagabend auf SF.
….das bringt mich zum weinen!
Tragische Schicksale in meinem Umfeld. Glücklicherweise blieb ich in letzter Zeit davon verschont.
…..das ist mein Tick (Angewohnheit,Mödeli)!
Diese Frage könnten die Leute in meinem Umfeld wohl viel besser beantworten, als ich selbst…
…..dem kann ich nicht widerstehen!
Schoggi!!!
An der Region Grauwal schätze ich….?
Die Übersichtlichkeit. Die grossartige Landschaft. Und dass hier die besten Mitarbeiter der SBB arbeiten. ;-)
Auf meinen Reisen haben mich diese Länder am meisten beeindruckt:
Die Inseln in der Karibik sind extrem beeindruckend und faszinierend! Vorallem die Cayman Islands und Aruba. Deshalb zieht es mich im Januar auch wieder dorthin; selbstverständlich gebucht im SBB-Reisebüro Chur!
…das wollte ich schon immer einmal sagen:
Da dieses Grauwal-Blättli nicht in Buchform herausgegeben wird, hat die Antwort auf diese letzte Frage keinen Platz. :-)
{ 3 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }
Region Grauwal… ich vermute, weil einem die Umgebung um den Bahnhof Chur so grau vorkommt?
Wie wäre es mit der Region Graubünden-Walensee??
Happy New Year!
@ Markus:
Exakt! ;-)