<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Jumbo-Doppelstöcker und ein Happy Birthday</title>
	<atom:link href="http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/</link>
	<description>Unterwegs zuhause mit deinem Pendlerblog!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 09:18:15 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: gumbo</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-28169</link>
		<dc:creator>gumbo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 10:21:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-28169</guid>
		<description>Schneeflocke:
Ich schon. Ich bin immer dankbar für diese EW-4 Wagen. Wegen Leuten wie dir finde ich immer einen Einzelsitz rückwärts.
Gumbo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schneeflocke:<br />
Ich schon. Ich bin immer dankbar für diese EW-4 Wagen. Wegen Leuten wie dir finde ich immer einen Einzelsitz rückwärts.<br />
Gumbo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gumbo</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-28168</link>
		<dc:creator>gumbo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 09:31:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-28168</guid>
		<description>Das mit der Swiss stimmt. Die enge Bestuhlung z.B. im Airbus 330, der für 8-9-stündige Flüge eingesetzt wird, würde bei der SBB zu Protesten führen. Wenn die Leute fliegen, lassen sie sich (in der Holzklasse zumindest) in die engen Sitzli pferchen, in denen man sich kaum bewegen kann, und nehmen dies ohne zu murren auf sich.

In der 2. Klasse haben z.B. ausländische Bahnen oder der Thurbo schon längst 2-3-Bestuhlung. Auf Fahrten von S-Bahn-Dauer würde dies helfen. 
Was KLAR helfen könnte, wäre Hintereinander-Bestuhlung. Im Flieger ist dies die Norm, bei der Schweizer Bahn wird komischerweise STUR an der Gegenüber-Anordnung festgehalten, wobei wegen der Beine ein gewisser minimaler Sitzabstand nötig ist. Warum muss man als Pendler unbedingt dem Gegenüber zusehen, was es so macht - in der Nase bohrt, den Blick liest oder einen Döner verzehrt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit der Swiss stimmt. Die enge Bestuhlung z.B. im Airbus 330, der für 8-9-stündige Flüge eingesetzt wird, würde bei der SBB zu Protesten führen. Wenn die Leute fliegen, lassen sie sich (in der Holzklasse zumindest) in die engen Sitzli pferchen, in denen man sich kaum bewegen kann, und nehmen dies ohne zu murren auf sich.</p>
<p>In der 2. Klasse haben z.B. ausländische Bahnen oder der Thurbo schon längst 2-3-Bestuhlung. Auf Fahrten von S-Bahn-Dauer würde dies helfen.<br />
Was KLAR helfen könnte, wäre Hintereinander-Bestuhlung. Im Flieger ist dies die Norm, bei der Schweizer Bahn wird komischerweise STUR an der Gegenüber-Anordnung festgehalten, wobei wegen der Beine ein gewisser minimaler Sitzabstand nötig ist. Warum muss man als Pendler unbedingt dem Gegenüber zusehen, was es so macht &#8211; in der Nase bohrt, den Blick liest oder einen Döner verzehrt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roadrunner</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-28161</link>
		<dc:creator>Roadrunner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 22:26:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-28161</guid>
		<description>Das ist ja mal eine Logik... bei einem Fahrtrichtungswechsel sind also nur reihenbestuhlte Plätze betroffen?  Ohne Umsetzen ist das doch auch bei den vis-à-vis Bestuhlungen so...

Diese Jassecken sind, sobald der Wagen über 50% voll ist, das Hinterletzte, insbesondere für grössere Personen.  Ab Schuhgrösse 46 wird es ziemlich ungemütlich seine Quadratlatschen irgendwo zu verstauen, bei den Reihensitzen geht das meistens problemlos.  Die ominösen Wandfensterplätze sind ein Problem, dass sich aber bei der ursprünglichen Planung durchaus lösen lässt.

Kapazitätserhöhung mag ja das eine sein, aber es will mir nicht in den Kopf, weshalb die SBB nicht endlich mal auf eine Mischbestuhlung setzt.  Ich kenne zig Leute, die, wenn auf der betreffenden Strecke verfügbar, lieber ein paar Minuten auf eine Komposition mit DB Material warten.

Es hat schon seine Gründe, warum die Deutschen auf einen solchen Kompromiss gesetzt haben - die sichtbare Auslastung gibt ihnen auch Recht, die vis-à-vis Plätze werden grösstenteils gemieden.  Eigentlich ist es traurig, dass unsere Eurocitys (selbst nach der Renovation) gerade einmal den Standard des deutschen Regionalverkehrs erreicht haben... die Lachen sich doch einen Ast, dass ihre teils 30 Jahre alten Bpmz IC-Garnituren immernoch bequemer sind als ICN und renovierte EC Wagen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja mal eine Logik&#8230; bei einem Fahrtrichtungswechsel sind also nur reihenbestuhlte Plätze betroffen?  Ohne Umsetzen ist das doch auch bei den vis-à-vis Bestuhlungen so&#8230;</p>
<p>Diese Jassecken sind, sobald der Wagen über 50% voll ist, das Hinterletzte, insbesondere für grössere Personen.  Ab Schuhgrösse 46 wird es ziemlich ungemütlich seine Quadratlatschen irgendwo zu verstauen, bei den Reihensitzen geht das meistens problemlos.  Die ominösen Wandfensterplätze sind ein Problem, dass sich aber bei der ursprünglichen Planung durchaus lösen lässt.</p>
<p>Kapazitätserhöhung mag ja das eine sein, aber es will mir nicht in den Kopf, weshalb die SBB nicht endlich mal auf eine Mischbestuhlung setzt.  Ich kenne zig Leute, die, wenn auf der betreffenden Strecke verfügbar, lieber ein paar Minuten auf eine Komposition mit DB Material warten.</p>
<p>Es hat schon seine Gründe, warum die Deutschen auf einen solchen Kompromiss gesetzt haben &#8211; die sichtbare Auslastung gibt ihnen auch Recht, die vis-à-vis Plätze werden grösstenteils gemieden.  Eigentlich ist es traurig, dass unsere Eurocitys (selbst nach der Renovation) gerade einmal den Standard des deutschen Regionalverkehrs erreicht haben&#8230; die Lachen sich doch einen Ast, dass ihre teils 30 Jahre alten Bpmz IC-Garnituren immernoch bequemer sind als ICN und renovierte EC Wagen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mousseman</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24929</link>
		<dc:creator>mousseman</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 19:32:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24929</guid>
		<description>@Martin: Das Problem ist, dass die Linie Bern-Zürich via Aarau eigentlich schon überlastet ist, und man dort in Sachen Zugsdichte nicht mehr viel machen kann, weil sehr viele unterschiedliche Sachen in sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten über diese Linie zuckeln. Kommt dazu, dass sie kurvenreich ist - eine Eigenschaft, die bei Bahnen höchst unerwünscht ist. Kurzum, der Trajet Rothrist-Zürich muss kommen, und zwar besser schnell, und ausgebaut auf eine vmin von 250 km/h (besser 280, dann ist Bern-Zürich auch verspätungsstabil in 30 Minuten zu machen), so dass mit einer Erweiterung der HGV-Linie von Mattstetten bis ins Wankdorf (zusammen mit dem Ausbau auf 250 km/h) auf der Berner Seite Bern-Zürich in 30 Minuten machbar ist. Vielleicht wird auch Wankdorf-Rothrist bald 4-Spurig, aber das ist dann erst die zweite Phase (man müsste u.A. die Emmi in Lyssach verschieben), wenn man die aktuelle Linie wirklich ausgeschöpft hat. Ob das teuer ist, ist eine andere Frage - man hätte den Gotthard nicht so ausbauen müssen, sprich - ein vierspuriger Lötschberg-Basistunnel (und zwei weitere Simplon-Röhren) wäre billiger gewesen und hättte die gleichen Kapazitäten gebracht.

Gibt man den Leuten richtige Neigezüge und fährt sie gemässs ihren technischen Möglichkeiten, werden sie wegen dem subjektiv mangelnden Komfort aufheulen, oder die Abteile vollreihern (alleine deswegen bringt Flugzeugbestuhlung etwas.... :) ), weil sie das genausowenig wie Aufzüge, die ein bisschen &#039;Pfupf&#039; haben, vertragen (letzteres haben wir auf unserer alten Bürolocation mal getestet :) ). &quot;Grips statt Beton&quot; wollen nicht alle Leute, und Neigetechnik hat meines Erachtens nur dort Chancen, wo schon die Grundwerte stimmen - sprich, mindestens 160 km/h ohne Neigetechnik gefahren werden kann. Z.b. täte Neigetechnik der Relation Bern-Basel-Brig sicher keinen Schaden, wenn man willens und fähig ist, sie auch auszufahren (wird aber mit dem aktuellen Hauenstein-Basistunnel wegen der Auslastung schwierig).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin: Das Problem ist, dass die Linie Bern-Zürich via Aarau eigentlich schon überlastet ist, und man dort in Sachen Zugsdichte nicht mehr viel machen kann, weil sehr viele unterschiedliche Sachen in sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten über diese Linie zuckeln. Kommt dazu, dass sie kurvenreich ist &#8211; eine Eigenschaft, die bei Bahnen höchst unerwünscht ist. Kurzum, der Trajet Rothrist-Zürich muss kommen, und zwar besser schnell, und ausgebaut auf eine vmin von 250 km/h (besser 280, dann ist Bern-Zürich auch verspätungsstabil in 30 Minuten zu machen), so dass mit einer Erweiterung der HGV-Linie von Mattstetten bis ins Wankdorf (zusammen mit dem Ausbau auf 250 km/h) auf der Berner Seite Bern-Zürich in 30 Minuten machbar ist. Vielleicht wird auch Wankdorf-Rothrist bald 4-Spurig, aber das ist dann erst die zweite Phase (man müsste u.A. die Emmi in Lyssach verschieben), wenn man die aktuelle Linie wirklich ausgeschöpft hat. Ob das teuer ist, ist eine andere Frage &#8211; man hätte den Gotthard nicht so ausbauen müssen, sprich &#8211; ein vierspuriger Lötschberg-Basistunnel (und zwei weitere Simplon-Röhren) wäre billiger gewesen und hättte die gleichen Kapazitäten gebracht.</p>
<p>Gibt man den Leuten richtige Neigezüge und fährt sie gemässs ihren technischen Möglichkeiten, werden sie wegen dem subjektiv mangelnden Komfort aufheulen, oder die Abteile vollreihern (alleine deswegen bringt Flugzeugbestuhlung etwas&#8230;. :) ), weil sie das genausowenig wie Aufzüge, die ein bisschen &#8216;Pfupf&#8217; haben, vertragen (letzteres haben wir auf unserer alten Bürolocation mal getestet :) ). &#8220;Grips statt Beton&#8221; wollen nicht alle Leute, und Neigetechnik hat meines Erachtens nur dort Chancen, wo schon die Grundwerte stimmen &#8211; sprich, mindestens 160 km/h ohne Neigetechnik gefahren werden kann. Z.b. täte Neigetechnik der Relation Bern-Basel-Brig sicher keinen Schaden, wenn man willens und fähig ist, sie auch auszufahren (wird aber mit dem aktuellen Hauenstein-Basistunnel wegen der Auslastung schwierig).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24927</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 13:29:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24927</guid>
		<description>Geschwindigkeit ist schon wichtig, nur sind neue Strecken viel zu teuer und in dicht besiedelten Gebieten nicht durchführbar, Intelligenz statt Beton,dass ist viel günstiger. Geschwindigkeitserhöhungen sollten durch Technik und gut qualifiziertes Personal erreicht werden. Beim letzt genanten sind definitiv Rückschritt bemerkbar, die bereits jetzt zu leistungseinschränkungen bei den Bahn führt.
Die Geschwindigkeit um jeden Preis erhöhen macht betriebwirtschaftlich keinen Sinn. Kosten und Nutzen müssen übereinstimmen. Die Concord hat auch nie rendiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geschwindigkeit ist schon wichtig, nur sind neue Strecken viel zu teuer und in dicht besiedelten Gebieten nicht durchführbar, Intelligenz statt Beton,dass ist viel günstiger. Geschwindigkeitserhöhungen sollten durch Technik und gut qualifiziertes Personal erreicht werden. Beim letzt genanten sind definitiv Rückschritt bemerkbar, die bereits jetzt zu leistungseinschränkungen bei den Bahn führt.<br />
Die Geschwindigkeit um jeden Preis erhöhen macht betriebwirtschaftlich keinen Sinn. Kosten und Nutzen müssen übereinstimmen. Die Concord hat auch nie rendiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rootLogin</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24915</link>
		<dc:creator>rootLogin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 10:37:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24915</guid>
		<description>Man könnte ja auch die 3. Klasse mit Viehwagen wieder einführen, die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich so effizient viele Menschen von A nach B transportieren lassen.

Nein Spass bei Seite... Ich finde ehrlich gesagt Flugzeugbestuhlung mist. Es hat ja auch einen Grund warum die SBB sie zuerst einführte und nachher wieder verwarf. Denn in Flugzeugbestuhlung ist es einfach definitiv zu eng. Und vorallem in den Abteilen im ICN wo es eine solche Bestuhlung gibt, kann man nicht mal richtig aus dem Fenster schauen. 

Und ja eine HGV-Strecke würde schon Sinn machen, denn so liessen sich auch mehr Menschen transportieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man könnte ja auch die 3. Klasse mit Viehwagen wieder einführen, die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich so effizient viele Menschen von A nach B transportieren lassen.</p>
<p>Nein Spass bei Seite&#8230; Ich finde ehrlich gesagt Flugzeugbestuhlung mist. Es hat ja auch einen Grund warum die SBB sie zuerst einführte und nachher wieder verwarf. Denn in Flugzeugbestuhlung ist es einfach definitiv zu eng. Und vorallem in den Abteilen im ICN wo es eine solche Bestuhlung gibt, kann man nicht mal richtig aus dem Fenster schauen. </p>
<p>Und ja eine HGV-Strecke würde schon Sinn machen, denn so liessen sich auch mehr Menschen transportieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mousseman</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24914</link>
		<dc:creator>mousseman</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 23:53:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24914</guid>
		<description>@Roger:

3 kV: Sogar damit kriegt man 150 km/h hin. Aber effektiv, die Italiener sollten sich entweder durchgehend für 25 kV/50 Hz oder 15 kV/16.7 Hz entscheiden. Würde verdammt viel Ärger ersparen.

Leuenberger - &quot;zu viel Verkehr&quot;: Vielleicht. Welche Clowns haben die Personenfreizügigkeit ohne rigide Kontrolle gewünscht. Nicht etwa Moritzli&#039;s Parteikollegen? Die hätten sich ja denken können, dass mit der PFZ der Verkehr kommt, egal wie. Wer hat die Bahn ausgebaut? Nicht etwa das UVEK, unter der Kontrolle von Genosse Moritz? Und dann wundert man sich, dass die Leute den Zug nehmen?

Privatbahnen: In Japan funktioniert&#039;s mit der Ausbildung und der Kontrolle recht gut, von schweren Unfällen hört man selten. Das sollte doch auch hierzulande machbar sein, oder? Oder was würde passieren, wenn z.B. die Deutsche Bahn die Investition tätigt, damit jeder von Bern nach Zürich mit dem ICE fährt, und ein Teil der Leute von dort nach München? Könnte da die Schweiz ablehnen?

Relation Bern-Zürich: Nimmt man an, dass jede verlorene Arbeitsstunde auf Platz externe Kosten von 60 Franken verursacht (entgangene fakturierbare Leistungen, Saläre etc, Leute, die eine Stelle in Zürich resp. Bern nicht annehmen, weil sie z.B. Kinder hüten müssten, die sie mit der Halbierung des Arbeitsweges annehmen könnten), und demzufolge MwSt-Ausfälle von 4.50 pro Tag, rechnet sich die Halbierung der Fahrzeit schnell. Und wenn alle Leute in Zürich wohnen, dann ist der Sache auch nicht gedient, da, sie weniger konsumieren können (höhere Mieten und Krankenkassen, um nur einen Faktor zu nennen). Kurzum, wenn man die genauen Zahlen der Passagiere zwischen Bern und Zürich weiss (und ich nehme mal schwer an, dass die SBB das weiss), annimmt, dass 40% von diesen Leuten am Arbeitsplatz das BSP erhöhen könnten, wenn sie diesen 1 Stunde länger pro Tag besetzen könnten, dann rechnen sich die 2 Milliarden sehr, sehr schnell. Allerdings behaupte ich hier nicht offen, dass im UVEK häufig gerechnet wird, ansonsten hätte man den Gotthard-Basistunnel nie gebaut und hätten stattdessen den Lötschbergbasistunnel vierspurig gebaut, plus die Zufahrtsstrecken dazu (für 13 (oder auch mehr: noch ist der Gotthard nicht fertig...) Milliarden kriegt man davon eine ganze Menge für&#039;s Geld).

Und - ach ja - die SBB soll Flugzeugbestuhlung einführen, bis auf eine Jassecke pro Grossraumabteil. Die Zeiten, wo man sich ineffizente Sitzverteilung leisten kann, sind passé.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Roger:</p>
<p>3 kV: Sogar damit kriegt man 150 km/h hin. Aber effektiv, die Italiener sollten sich entweder durchgehend für 25 kV/50 Hz oder 15 kV/16.7 Hz entscheiden. Würde verdammt viel Ärger ersparen.</p>
<p>Leuenberger &#8211; &#8220;zu viel Verkehr&#8221;: Vielleicht. Welche Clowns haben die Personenfreizügigkeit ohne rigide Kontrolle gewünscht. Nicht etwa Moritzli&#8217;s Parteikollegen? Die hätten sich ja denken können, dass mit der PFZ der Verkehr kommt, egal wie. Wer hat die Bahn ausgebaut? Nicht etwa das UVEK, unter der Kontrolle von Genosse Moritz? Und dann wundert man sich, dass die Leute den Zug nehmen?</p>
<p>Privatbahnen: In Japan funktioniert&#8217;s mit der Ausbildung und der Kontrolle recht gut, von schweren Unfällen hört man selten. Das sollte doch auch hierzulande machbar sein, oder? Oder was würde passieren, wenn z.B. die Deutsche Bahn die Investition tätigt, damit jeder von Bern nach Zürich mit dem ICE fährt, und ein Teil der Leute von dort nach München? Könnte da die Schweiz ablehnen?</p>
<p>Relation Bern-Zürich: Nimmt man an, dass jede verlorene Arbeitsstunde auf Platz externe Kosten von 60 Franken verursacht (entgangene fakturierbare Leistungen, Saläre etc, Leute, die eine Stelle in Zürich resp. Bern nicht annehmen, weil sie z.B. Kinder hüten müssten, die sie mit der Halbierung des Arbeitsweges annehmen könnten), und demzufolge MwSt-Ausfälle von 4.50 pro Tag, rechnet sich die Halbierung der Fahrzeit schnell. Und wenn alle Leute in Zürich wohnen, dann ist der Sache auch nicht gedient, da, sie weniger konsumieren können (höhere Mieten und Krankenkassen, um nur einen Faktor zu nennen). Kurzum, wenn man die genauen Zahlen der Passagiere zwischen Bern und Zürich weiss (und ich nehme mal schwer an, dass die SBB das weiss), annimmt, dass 40% von diesen Leuten am Arbeitsplatz das BSP erhöhen könnten, wenn sie diesen 1 Stunde länger pro Tag besetzen könnten, dann rechnen sich die 2 Milliarden sehr, sehr schnell. Allerdings behaupte ich hier nicht offen, dass im UVEK häufig gerechnet wird, ansonsten hätte man den Gotthard-Basistunnel nie gebaut und hätten stattdessen den Lötschbergbasistunnel vierspurig gebaut, plus die Zufahrtsstrecken dazu (für 13 (oder auch mehr: noch ist der Gotthard nicht fertig&#8230;) Milliarden kriegt man davon eine ganze Menge für&#8217;s Geld).</p>
<p>Und &#8211; ach ja &#8211; die SBB soll Flugzeugbestuhlung einführen, bis auf eine Jassecke pro Grossraumabteil. Die Zeiten, wo man sich ineffizente Sitzverteilung leisten kann, sind passé.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gumbo</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24909</link>
		<dc:creator>Gumbo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 13:43:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24909</guid>
		<description>Brummbär
In Amerika konnte man, zumindest seit ca 1935, immer jeweils einen Doppelsitz drehen.
Auch ich habe dies gemacht. Aber eben: Beim geringeren möglichen Sitzabstand in der Reihenanrdnung hat man dann, wenn man zwei Doppelsitze gegeneinander dreht, nur noch etwa 15 cm zwichen den Sitzen, da hat man für Beine und Füsse kaum Platz.
Und noch was: Die Rückenlehne kann dann nicht verstellbar sein.
Aus diesem Grund dreht in Amerika denn auch kaum jemand die Sitze.
Bei Fahrtrichtungswechsel wird eh immer der ganze Zug auf einer Kehrschlaufe umgedreht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Brummbär<br />
In Amerika konnte man, zumindest seit ca 1935, immer jeweils einen Doppelsitz drehen.<br />
Auch ich habe dies gemacht. Aber eben: Beim geringeren möglichen Sitzabstand in der Reihenanrdnung hat man dann, wenn man zwei Doppelsitze gegeneinander dreht, nur noch etwa 15 cm zwichen den Sitzen, da hat man für Beine und Füsse kaum Platz.<br />
Und noch was: Die Rückenlehne kann dann nicht verstellbar sein.<br />
Aus diesem Grund dreht in Amerika denn auch kaum jemand die Sitze.<br />
Bei Fahrtrichtungswechsel wird eh immer der ganze Zug auf einer Kehrschlaufe umgedreht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gumbo</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24908</link>
		<dc:creator>Gumbo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 12:52:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24908</guid>
		<description>Schneeflocke:
Ich schon!! Die rückwärts-Sitze sind oft leer, da finde ich prima Platz.
Ueberigens, wenn man halbe-vorwärts, halbe-rückwärts macht, kann man ja bei Richtungswechsel mal den Sitz wechseln. (Lieber als kotzen.)
Für das Gepäck müssten Gepäckgestelle her, die ja im Doppelstock IC schon existieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schneeflocke:<br />
Ich schon!! Die rückwärts-Sitze sind oft leer, da finde ich prima Platz.<br />
Ueberigens, wenn man halbe-vorwärts, halbe-rückwärts macht, kann man ja bei Richtungswechsel mal den Sitz wechseln. (Lieber als kotzen.)<br />
Für das Gepäck müssten Gepäckgestelle her, die ja im Doppelstock IC schon existieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gumbo</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24907</link>
		<dc:creator>Gumbo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 12:40:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24907</guid>
		<description>Dass Reihenbestuhlung mit gutem Legroom (Abstand zum Vordersitz) höhere Kapazität bringt, ist weiss Gott nichts neues. Trotzdem ist man in Europa komischerweise wieder von dieser Anordnung abgekommen. Die SBB rechtfertigte sich immer so, dass es die Kunden so wünschen. 
Die Kunden wünschen vor allem mehr Sitzplätze. Reihenbestuhlung (ich setze mich immer dorthin, wenn ich welche finde, z.B. in gewissen EW-4) bringt vor allem Leuten mit langen Beinen mehr Platz und ein praktisches Klapptischli an der Rücklehne.
Ich fand damals die orangen BPM, die für den internationalen Verkehr beschafft wurden, sehr gut. Auch die DB hatte ähnliche Wagen. 
Nun werden diese Wagen modernisiert und sage und schreibe wieder &quot;Gegenüber-&quot; Sitzanordnung eingebaut.
Was soll man da noch sagen.? Die Idee ist also alles andere als neu oder revolutionär.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Reihenbestuhlung mit gutem Legroom (Abstand zum Vordersitz) höhere Kapazität bringt, ist weiss Gott nichts neues. Trotzdem ist man in Europa komischerweise wieder von dieser Anordnung abgekommen. Die SBB rechtfertigte sich immer so, dass es die Kunden so wünschen.<br />
Die Kunden wünschen vor allem mehr Sitzplätze. Reihenbestuhlung (ich setze mich immer dorthin, wenn ich welche finde, z.B. in gewissen EW-4) bringt vor allem Leuten mit langen Beinen mehr Platz und ein praktisches Klapptischli an der Rücklehne.<br />
Ich fand damals die orangen BPM, die für den internationalen Verkehr beschafft wurden, sehr gut. Auch die DB hatte ähnliche Wagen.<br />
Nun werden diese Wagen modernisiert und sage und schreibe wieder &#8220;Gegenüber-&#8221; Sitzanordnung eingebaut.<br />
Was soll man da noch sagen.? Die Idee ist also alles andere als neu oder revolutionär.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24904</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 11:19:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24904</guid>
		<description>Nun, als Fan der Flugzeugbestuhlung würde ich dies natürlich begrüssen. So eng wie in der Economy von Billigfliegern muss es nicht unbedingt sein, zumindest nicht seitlich. In Längsrichtung komme ich damit eigentlich ganz gut klar. Hier in Deutschland gibt es bekanntlich die Flugzeugbestuhlung in den Zügen in erhöhtem Ausmass. Ich nutze diese Plätze sehr gerne und oft. Einerseits habe ich dort deutlich mehr Privatsphäre und als jemand, der gerne seine Beine streckt, störe ich so auch niemanden. Und ja, es ist deutlich einfacher seine Beine zu strecken, wenn man nicht in einem 4er-Abteil den Fahrgast gegenüber im Weg sitzen hat. Auf jeden Fall habe ich unter dem jeweiligen Vordersitz immer genügen Platz gefunden. Sowohl in der Bahn wie auch im Flugzeug. Für mich persönlich ist eine Flugzeugbestuhlung also eine deutliche Komfortsteigerung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, als Fan der Flugzeugbestuhlung würde ich dies natürlich begrüssen. So eng wie in der Economy von Billigfliegern muss es nicht unbedingt sein, zumindest nicht seitlich. In Längsrichtung komme ich damit eigentlich ganz gut klar. Hier in Deutschland gibt es bekanntlich die Flugzeugbestuhlung in den Zügen in erhöhtem Ausmass. Ich nutze diese Plätze sehr gerne und oft. Einerseits habe ich dort deutlich mehr Privatsphäre und als jemand, der gerne seine Beine streckt, störe ich so auch niemanden. Und ja, es ist deutlich einfacher seine Beine zu strecken, wenn man nicht in einem 4er-Abteil den Fahrgast gegenüber im Weg sitzen hat. Auf jeden Fall habe ich unter dem jeweiligen Vordersitz immer genügen Platz gefunden. Sowohl in der Bahn wie auch im Flugzeug. Für mich persönlich ist eine Flugzeugbestuhlung also eine deutliche Komfortsteigerung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24893</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 02:14:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24893</guid>
		<description>@mousseman 
Ok, Home-Office funktioniert nicht für alles, aber für das meiste. Hier fehlt vielleicht für den einen oder den anderen Arbeitgeber noch etwas Druck von aussen. Der kann aber wahrscheinlich nur der Staat machen und nicht die freie Marktwirtschaft. Ich sähe auch noch andere Möglichkeiten der Lenkung, wie z.B. Steuerreduktion für Betriebe, die ihre Büros nicht vor 10 Uhr öffnen.

Wohnraum und hochverdichtetes Bauen sind auch meiner Sciht nicht off-topic weil das einen direkten Zusammenhang mit unserem Mobilitätsverhalten hat. Weil der Wohnraum nicht mehr dort ist, wo wir auch arbeiten, diskutieren wir hier die Platzverhältnisse auf den Zügen. Wenn das Verhalten der Leute nicht änderbar ist, dann spielt es für sie auch keine Rolle, ob sie zwischen Zürich und Bern eine Stunde oder 40 Minuten brauche. Wir können dann den ganzen volkswirtschaftlichen Aufwand für den Bau der Strecke sparen und müssen uns keine zusätzlichen Gedanken zur davon ausgehenden Umweltbelastung machen.

Die LSVA macht sehr wohl Sinn. Sie hat immerhin dazu geführt, dass ein Teil der innerschweizerischen Logistik auf den Schienen abgewickelt wird. Wenn jeder von uns daran bezahlt, wird vielleicht auch etwas weniger konsumiert, was der Umwelt wieder zugute kommt.

Ich denke, du meinst mit der Null den Leuenberger. Der macht das gar nicht so schlecht. Immerhin hat er Begriffen, dass es in der Schweiz generell zuviel Verkehr hat. Die Schweiz hat schon eines der fortschritlichsten Bahnsysteme der Welt, also kann er nicht soviel falsch gemacht haben. Allerdings hätte ich gegen einen Alpentransitmaut auch nichts gehabt.

Die Eidgenossenschaft würde wahrscheinlich kein privates Konsortium für eine HGV-Linie zulassen. Ich denke das würde zu einem Referendum kommen und da würde zumindest ich Nein stimmen. Ich sehe es nicht ein, weshalb es überall eine Konkurrenz und eine freie Wahl braucht. Es ist schon jetzt nachgewiesen, dass die moderne nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen betriebene Bahn die Volkswirtschaft mehr kostet als die alten staatlichen Systeme. Der Zusatzaufwand für die Überwachung der Bahnen ist enorm, gewisse Dinge wie z.B. Ausbildung und Wartung lassen sich kaum überwachen. Dort gemachte Fehler treten oft erst zutage wenn es viel zu spät ist, das Disaster schon da ist und die Fehler nicht mehr kurzfristig korrigierbar sind, sie S-Bahn-Berlin.

Italien leidet nicht unter schlechtem Dispatching sondern unter mangelnder Fahrleitungsspannung. Beim 3 kV System ist es viel schwieriger bei dichtem Verkehr die Züge mit der notwendigen Traktionsenergie zu versorgen. Die hohen Ströme führen zu einem starken Absinken der Fahrleitungsspannung, worauf die Züge den Energieverbrauch drosseln müssen um einen vollständigen Kolaps der Energeiversorgung zu vermeiden.

Nach meiner Meinung ist der ETR 610 nur alter Wein in neuen Schläuchen. Ich wünsche mir zuverlässige lokbespannte Kompositionen zurück.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@mousseman<br />
Ok, Home-Office funktioniert nicht für alles, aber für das meiste. Hier fehlt vielleicht für den einen oder den anderen Arbeitgeber noch etwas Druck von aussen. Der kann aber wahrscheinlich nur der Staat machen und nicht die freie Marktwirtschaft. Ich sähe auch noch andere Möglichkeiten der Lenkung, wie z.B. Steuerreduktion für Betriebe, die ihre Büros nicht vor 10 Uhr öffnen.</p>
<p>Wohnraum und hochverdichtetes Bauen sind auch meiner Sciht nicht off-topic weil das einen direkten Zusammenhang mit unserem Mobilitätsverhalten hat. Weil der Wohnraum nicht mehr dort ist, wo wir auch arbeiten, diskutieren wir hier die Platzverhältnisse auf den Zügen. Wenn das Verhalten der Leute nicht änderbar ist, dann spielt es für sie auch keine Rolle, ob sie zwischen Zürich und Bern eine Stunde oder 40 Minuten brauche. Wir können dann den ganzen volkswirtschaftlichen Aufwand für den Bau der Strecke sparen und müssen uns keine zusätzlichen Gedanken zur davon ausgehenden Umweltbelastung machen.</p>
<p>Die LSVA macht sehr wohl Sinn. Sie hat immerhin dazu geführt, dass ein Teil der innerschweizerischen Logistik auf den Schienen abgewickelt wird. Wenn jeder von uns daran bezahlt, wird vielleicht auch etwas weniger konsumiert, was der Umwelt wieder zugute kommt.</p>
<p>Ich denke, du meinst mit der Null den Leuenberger. Der macht das gar nicht so schlecht. Immerhin hat er Begriffen, dass es in der Schweiz generell zuviel Verkehr hat. Die Schweiz hat schon eines der fortschritlichsten Bahnsysteme der Welt, also kann er nicht soviel falsch gemacht haben. Allerdings hätte ich gegen einen Alpentransitmaut auch nichts gehabt.</p>
<p>Die Eidgenossenschaft würde wahrscheinlich kein privates Konsortium für eine HGV-Linie zulassen. Ich denke das würde zu einem Referendum kommen und da würde zumindest ich Nein stimmen. Ich sehe es nicht ein, weshalb es überall eine Konkurrenz und eine freie Wahl braucht. Es ist schon jetzt nachgewiesen, dass die moderne nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen betriebene Bahn die Volkswirtschaft mehr kostet als die alten staatlichen Systeme. Der Zusatzaufwand für die Überwachung der Bahnen ist enorm, gewisse Dinge wie z.B. Ausbildung und Wartung lassen sich kaum überwachen. Dort gemachte Fehler treten oft erst zutage wenn es viel zu spät ist, das Disaster schon da ist und die Fehler nicht mehr kurzfristig korrigierbar sind, sie S-Bahn-Berlin.</p>
<p>Italien leidet nicht unter schlechtem Dispatching sondern unter mangelnder Fahrleitungsspannung. Beim 3 kV System ist es viel schwieriger bei dichtem Verkehr die Züge mit der notwendigen Traktionsenergie zu versorgen. Die hohen Ströme führen zu einem starken Absinken der Fahrleitungsspannung, worauf die Züge den Energieverbrauch drosseln müssen um einen vollständigen Kolaps der Energeiversorgung zu vermeiden.</p>
<p>Nach meiner Meinung ist der ETR 610 nur alter Wein in neuen Schläuchen. Ich wünsche mir zuverlässige lokbespannte Kompositionen zurück.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mousseman</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24891</link>
		<dc:creator>mousseman</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 12:16:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24891</guid>
		<description>@Peter:

Die Diskussion, ob vor Ort, oder on site, habe ich in meiner IT-Firma auch versucht, anzustossen. Wir haben moderne Videoconferencing-Ausrüstung. Citrix. VPN. Resultat? Es wird immer noch gleich viel herumgefahren oder -geflogen. Gewisse Sachen lassen sich halt nun mal nicht ersetzen, und vor Ort ist die Kommunikation mit allen beteiligten Parteien immer noch einfacher. Kommt dazu, dass in Zürich und Genf die Mieten phänomenal hoch sind, und das GA 1. Klasse billiger ist als die zusätzlichen Lebenshaltungskosten. Das gleiche Problem haben auch die Japaner, nur viel extremer. Aufgrund der Mieten lohnt es sich inzwischen, zwischen Sendai und Tokio täglich zu pendeln, sogar wenn der Arbeitgeber die JR-East Karte nicht bezahlt (in Japan ist es Usus, dass der Arbeitgeber die Zugskarte bezahlt). Die Diskussion, ob und wie man Wohnraum schaffen will (&#039;Eintrittsgebühr&#039; für EU-Ausländer einführen? Hochverdichtet bauen?) ist hier allerdings off-topic. Es dürfte einfacher sein, ein HGV-Netz zu bauen, anstatt das Verhalten von Millionen von Menschen zu ändern.

&gt;&gt; &quot;für das Überleben der Schweiz ist es aber die Nord-Süd-Achse. Wenn wir nicht von der LKW Lawine des transportwütigen Europas erschlagen werden wollen, müssen wir eine Alternative anbieten.&quot;

Wann kommt anstatt der LSVA, die das Leben für jeden verteuert (keine Denkfehler begehen - diese Steuer wird auf jeden von uns voll abgewälzt, der Lastwagenverkehr bezahlt hier netto rein gar nichts), eine richtige Alpentransitmaut? Nanu, wer hat damals das Landverkehrsabkommen mit der EU ausgehandelt? Nicht etwa die gleiche Null, die es auch verpasst hat, in der Schweiz mal ein fortschrittliches Bahnsystem aufzugleisen? Die gleiche Null, die seit mehr als einem Jahrzehnt schöngeistige Ergüsse von sich gibt, aber nicht viel hervorgebracht hat? Mit einer Alpentransitmaut wäre der Basistunnel für uns Schweizer kostenneutral zu finanzieren gewesen, unter Reduktion des Lastwagenverkehrs.

&gt;&gt;&quot;Das kann so nicht stimmen, denn kein Land benutzt soviel öV wie die Schweiz.&quot;

Vielleicht. Weil es kaum eine Alternative gibt. Wenn man hier und heute von einem Konsortium die Zusage erhielte, zwischen Bern und Zürich eine HGV-Linie zu bauen und zu betrieben, würde die Eidgenossenschaft das überhaupt zulassen? Es muss eine Konkurrenz zwischen den OeV geben, als Konsument muss mir die Wahl zwischen Bern-Zürich Hispeed (teurer) oder Rumpelzug auf der Altbaustrecke über Bern-Olten-Aarau bleiben (oder, wenn die SBB die Konkurrenz spürt, gibts dort vielleicht Neigetechnik und Unterflurtriebzüge?)

&gt;&gt; Cisalpino: Das Problem bei diesen Zügen ist immer, dass die Italiener noch um Lichtjahre unfähiger beim Zugsdispatch sind als die SBB (die auch gerne mal Güterzügen tagsüber den Vortritt geben, oder Anschlüsse abwarten, die dann Auswirkungen auf den Rest des Zugsverkehrs in der Schweiz haben; bei den Italienern ist etwa jedes Mal ein Regional- oder Güterzug mit vmax 80 km/h vor dem Cisalpino), und natürlich die Wartung der Züge in Italien. Aber es gibt ETR 610, und das dürfte die letzte Hoffnung dieser Züge sein - wenn sie es nicht schaffen, einen zuverlässigen Service zu bieten, heisst es &quot;Ciao Bella!&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter:</p>
<p>Die Diskussion, ob vor Ort, oder on site, habe ich in meiner IT-Firma auch versucht, anzustossen. Wir haben moderne Videoconferencing-Ausrüstung. Citrix. VPN. Resultat? Es wird immer noch gleich viel herumgefahren oder -geflogen. Gewisse Sachen lassen sich halt nun mal nicht ersetzen, und vor Ort ist die Kommunikation mit allen beteiligten Parteien immer noch einfacher. Kommt dazu, dass in Zürich und Genf die Mieten phänomenal hoch sind, und das GA 1. Klasse billiger ist als die zusätzlichen Lebenshaltungskosten. Das gleiche Problem haben auch die Japaner, nur viel extremer. Aufgrund der Mieten lohnt es sich inzwischen, zwischen Sendai und Tokio täglich zu pendeln, sogar wenn der Arbeitgeber die JR-East Karte nicht bezahlt (in Japan ist es Usus, dass der Arbeitgeber die Zugskarte bezahlt). Die Diskussion, ob und wie man Wohnraum schaffen will (&#8216;Eintrittsgebühr&#8217; für EU-Ausländer einführen? Hochverdichtet bauen?) ist hier allerdings off-topic. Es dürfte einfacher sein, ein HGV-Netz zu bauen, anstatt das Verhalten von Millionen von Menschen zu ändern.</p>
<p>&gt;&gt; &#8220;für das Überleben der Schweiz ist es aber die Nord-Süd-Achse. Wenn wir nicht von der LKW Lawine des transportwütigen Europas erschlagen werden wollen, müssen wir eine Alternative anbieten.&#8221;</p>
<p>Wann kommt anstatt der LSVA, die das Leben für jeden verteuert (keine Denkfehler begehen &#8211; diese Steuer wird auf jeden von uns voll abgewälzt, der Lastwagenverkehr bezahlt hier netto rein gar nichts), eine richtige Alpentransitmaut? Nanu, wer hat damals das Landverkehrsabkommen mit der EU ausgehandelt? Nicht etwa die gleiche Null, die es auch verpasst hat, in der Schweiz mal ein fortschrittliches Bahnsystem aufzugleisen? Die gleiche Null, die seit mehr als einem Jahrzehnt schöngeistige Ergüsse von sich gibt, aber nicht viel hervorgebracht hat? Mit einer Alpentransitmaut wäre der Basistunnel für uns Schweizer kostenneutral zu finanzieren gewesen, unter Reduktion des Lastwagenverkehrs.</p>
<p>&gt;&gt;&#8221;Das kann so nicht stimmen, denn kein Land benutzt soviel öV wie die Schweiz.&#8221;</p>
<p>Vielleicht. Weil es kaum eine Alternative gibt. Wenn man hier und heute von einem Konsortium die Zusage erhielte, zwischen Bern und Zürich eine HGV-Linie zu bauen und zu betrieben, würde die Eidgenossenschaft das überhaupt zulassen? Es muss eine Konkurrenz zwischen den OeV geben, als Konsument muss mir die Wahl zwischen Bern-Zürich Hispeed (teurer) oder Rumpelzug auf der Altbaustrecke über Bern-Olten-Aarau bleiben (oder, wenn die SBB die Konkurrenz spürt, gibts dort vielleicht Neigetechnik und Unterflurtriebzüge?)</p>
<p>&gt;&gt; Cisalpino: Das Problem bei diesen Zügen ist immer, dass die Italiener noch um Lichtjahre unfähiger beim Zugsdispatch sind als die SBB (die auch gerne mal Güterzügen tagsüber den Vortritt geben, oder Anschlüsse abwarten, die dann Auswirkungen auf den Rest des Zugsverkehrs in der Schweiz haben; bei den Italienern ist etwa jedes Mal ein Regional- oder Güterzug mit vmax 80 km/h vor dem Cisalpino), und natürlich die Wartung der Züge in Italien. Aber es gibt ETR 610, und das dürfte die letzte Hoffnung dieser Züge sein &#8211; wenn sie es nicht schaffen, einen zuverlässigen Service zu bieten, heisst es &#8220;Ciao Bella!&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24890</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 05:29:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24890</guid>
		<description>@mosseman
&gt;&gt; Vor-Ort-Einsätze, Kundenmeetings und Präsenzzeit am Arbeitsplatz, sowie für Studenten Vorlesungen mit Präsenzkontrolle bedingen nun mal, dass man von A nach B kommt.

Genau an dieser Stelle muss sich die Menschheit überlegen, ob sie denn das alles braucht. Gibt es denn im Zeitalter des Internet keine bessere Lösung? Was hält uns im Zeitalter vor dem Internet fest? Wieso können wir nicht mehr dort wohnen wo wir arbeiten. Kein Mensch hat gesagt, dass man in Bern wohnen muss und in Zürich arbeiten oder umgekehrt. Kein Mensch hat gesagt, dass die Politiker am Abend der Session nach Hause fahren müssen nur um am nächsten Tag wieder nach Bern zu fahren. 

&gt;&gt; weil sich dort mit dem eingesetzten Geld am meisten weiteres Geld verdienen lässt, und dort der Kundennutzen maximiert

Wir sind uns einig, dass das Bahnfahren zumindest zwischen Zürich und Bern zu billig ist. Es würde sich bereits jetzt mehr Geld verdienen lassen, aber das BAV lässt das zur Zeit nicht zu, weil die Erhöhung der Tarifkilometer verboten wurde. Ich bin aber nicht der Meinung, dass es Ziel der SBB sein muss, möglichst viel Geld zu verdienen. Die Bahn ist ein Service Public. 

&gt;&gt; minimalistischen und zweitklassigen Ansatz der SBB 
Das kann so nicht stimmen, denn kein Land benutzt soviel öV wie die Schweiz. Ausserdem wird die SBB im Ausland als Vorbild betrachtet.

Das Ziel der Verkehrspolitik in der Schweiz kann nicht sein, nur die Leute vom Auto wegzubekommen. Die Verkehrspolitik muss dahin zielen, weniger Verkehr zu erzeugen. 

Im innerschweizerischen Verkehr ist die Ost-West-Achse wichtiger, für das überleben der Schweiz ist es aber die Nord-Süd-Achse. Wenn wir nicht von der LKW Lawine des transportwütigen Europas erschlagen werden wollen, müssen wir eine Alternative anbieten. Im Reiseverkehr wünsche ich mir allerdings etwas mehr Komfort und Zuverlässigkeit, sprich keine Cisalpinos mehr, dafür etwas mehr Reisezeit. 

Die Akzeptanz der Bahnmilliarden ist in der Schweiz durchaus gegeben. Die meisten Bahnprojekte lösen heute kaum mehr eine Diskussion aus. Erst am letzten Wochenende wurde das Referendum gegen den CEVA Zusatzkredit in Genf mit 61% abgelehnt. 

Ich denke Lebensqualität besteht heute aus anderem als nur mehr Effizienz und billigere Gestehung zu schaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@mosseman<br />
&gt;&gt; Vor-Ort-Einsätze, Kundenmeetings und Präsenzzeit am Arbeitsplatz, sowie für Studenten Vorlesungen mit Präsenzkontrolle bedingen nun mal, dass man von A nach B kommt.</p>
<p>Genau an dieser Stelle muss sich die Menschheit überlegen, ob sie denn das alles braucht. Gibt es denn im Zeitalter des Internet keine bessere Lösung? Was hält uns im Zeitalter vor dem Internet fest? Wieso können wir nicht mehr dort wohnen wo wir arbeiten. Kein Mensch hat gesagt, dass man in Bern wohnen muss und in Zürich arbeiten oder umgekehrt. Kein Mensch hat gesagt, dass die Politiker am Abend der Session nach Hause fahren müssen nur um am nächsten Tag wieder nach Bern zu fahren. </p>
<p>&gt;&gt; weil sich dort mit dem eingesetzten Geld am meisten weiteres Geld verdienen lässt, und dort der Kundennutzen maximiert</p>
<p>Wir sind uns einig, dass das Bahnfahren zumindest zwischen Zürich und Bern zu billig ist. Es würde sich bereits jetzt mehr Geld verdienen lassen, aber das BAV lässt das zur Zeit nicht zu, weil die Erhöhung der Tarifkilometer verboten wurde. Ich bin aber nicht der Meinung, dass es Ziel der SBB sein muss, möglichst viel Geld zu verdienen. Die Bahn ist ein Service Public. </p>
<p>&gt;&gt; minimalistischen und zweitklassigen Ansatz der SBB<br />
Das kann so nicht stimmen, denn kein Land benutzt soviel öV wie die Schweiz. Ausserdem wird die SBB im Ausland als Vorbild betrachtet.</p>
<p>Das Ziel der Verkehrspolitik in der Schweiz kann nicht sein, nur die Leute vom Auto wegzubekommen. Die Verkehrspolitik muss dahin zielen, weniger Verkehr zu erzeugen. </p>
<p>Im innerschweizerischen Verkehr ist die Ost-West-Achse wichtiger, für das überleben der Schweiz ist es aber die Nord-Süd-Achse. Wenn wir nicht von der LKW Lawine des transportwütigen Europas erschlagen werden wollen, müssen wir eine Alternative anbieten. Im Reiseverkehr wünsche ich mir allerdings etwas mehr Komfort und Zuverlässigkeit, sprich keine Cisalpinos mehr, dafür etwas mehr Reisezeit. </p>
<p>Die Akzeptanz der Bahnmilliarden ist in der Schweiz durchaus gegeben. Die meisten Bahnprojekte lösen heute kaum mehr eine Diskussion aus. Erst am letzten Wochenende wurde das Referendum gegen den CEVA Zusatzkredit in Genf mit 61% abgelehnt. </p>
<p>Ich denke Lebensqualität besteht heute aus anderem als nur mehr Effizienz und billigere Gestehung zu schaffen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mousseman</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24889</link>
		<dc:creator>mousseman</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 23:12:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24889</guid>
		<description>@Peter: Auto ? ;)

Vor-Ort-Einsätze, Kundenmeetings und Präsenzzeit am Arbeitsplatz, sowie für Studenten Vorlesungen mit Präsenzkontrolle bedingen nun mal, dass man von A nach B kommt. Da Bern-Zürich die Hauptverkehrsachse der SBB im Personenverkehr ist, muss man dort auch mit Nachdruck die Kapazität erhöhen und die Reisezeit senken, weil sich dort mit dem eingesetzten Geld am meisten weiteres Geld verdienen lässt, und dort der Kundennutzen maximiert werden kann. Die REs und andere Kriecher kann man dann auf der Altbaulinie fahren lassen.

Im Moment, wo jemand, der die S-Bahn zum Bahnhof, den IC nach Zürich, von dort die S-Bahn zum Zielort nimmt, schneller ist als wenn er das Auto verwendet, hat die SBB ihr Ziel erreicht. Wenn man Bern-Zürich in 30 Minuten fahren kann, dürfte dies in greifbare Nähe rücken.

Aber mir schwant beim minimalistischen und zweitklassigen Ansatz der SBB schon Böses für die Bahnzukunft hierzulande. Wenn es das Ziel der Verkehrspolitik ist, die Leute vom Auto wegzubekommen und nicht nur die Autofahrer als Milchkuh der Nation zu verwenden, dann muss man nicht irgendwelche Ergebniskosmetik (auf die Fahrzeit bezogen) am Gotthard betreiben, die höchstens dem Ausland nützt (und für den enormen Mitteleinsatz einen minimalen Effekt hervorbringt), sondern sich mal überlegen, wie man auf den innerschweizerischen Hauptverkehrsachsen die Kapazität und die Effektivität der Transportdienstleistung radikal verbessert und so vielleicht die Akzeptanz des Steuerzahlers für weitere Bahnmilliarden etwas erhöhen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter: Auto ? ;)</p>
<p>Vor-Ort-Einsätze, Kundenmeetings und Präsenzzeit am Arbeitsplatz, sowie für Studenten Vorlesungen mit Präsenzkontrolle bedingen nun mal, dass man von A nach B kommt. Da Bern-Zürich die Hauptverkehrsachse der SBB im Personenverkehr ist, muss man dort auch mit Nachdruck die Kapazität erhöhen und die Reisezeit senken, weil sich dort mit dem eingesetzten Geld am meisten weiteres Geld verdienen lässt, und dort der Kundennutzen maximiert werden kann. Die REs und andere Kriecher kann man dann auf der Altbaulinie fahren lassen.</p>
<p>Im Moment, wo jemand, der die S-Bahn zum Bahnhof, den IC nach Zürich, von dort die S-Bahn zum Zielort nimmt, schneller ist als wenn er das Auto verwendet, hat die SBB ihr Ziel erreicht. Wenn man Bern-Zürich in 30 Minuten fahren kann, dürfte dies in greifbare Nähe rücken.</p>
<p>Aber mir schwant beim minimalistischen und zweitklassigen Ansatz der SBB schon Böses für die Bahnzukunft hierzulande. Wenn es das Ziel der Verkehrspolitik ist, die Leute vom Auto wegzubekommen und nicht nur die Autofahrer als Milchkuh der Nation zu verwenden, dann muss man nicht irgendwelche Ergebniskosmetik (auf die Fahrzeit bezogen) am Gotthard betreiben, die höchstens dem Ausland nützt (und für den enormen Mitteleinsatz einen minimalen Effekt hervorbringt), sondern sich mal überlegen, wie man auf den innerschweizerischen Hauptverkehrsachsen die Kapazität und die Effektivität der Transportdienstleistung radikal verbessert und so vielleicht die Akzeptanz des Steuerzahlers für weitere Bahnmilliarden etwas erhöhen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24888</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 21:41:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24888</guid>
		<description>@mousseman
Ich weiss dass du die japanische Eisenbahn magst, aber ich denke es gibt bessere Lösungen anstatt die Kapazität auszubauen und dafür zu sorgen, dass die Reisezeit von Zürich nach Bern auf 40 Minuten sinkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@mousseman<br />
Ich weiss dass du die japanische Eisenbahn magst, aber ich denke es gibt bessere Lösungen anstatt die Kapazität auszubauen und dafür zu sorgen, dass die Reisezeit von Zürich nach Bern auf 40 Minuten sinkt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Piero</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24886</link>
		<dc:creator>Piero</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 10:12:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24886</guid>
		<description>Nur mal so als Frage:

In Spanien (RENFE REdNationalFeraviatEspania)  gibt es Reisewagen, bei denen man die Sitzlehne &quot;verschieben&quot; kann, also umklappen und so selber die Richtung, in die der Stuhl ausgerichtet sein soll, festlegen kann. 

Vielleicht wäre hier ein guter alter Schweizer kompromiss gefragt? Es muss ja nicht gleich eine Verdoppelung sein, aber so pro Wagen 8 Plätze mehr würde oft schon reichen.. uuund: die Bewohner der Schweiz müssen endlich lernen, dass eine 4er Abteilung, wo 3 drin sitzen, einfach noch nicht voll ist. 

Also: Gepäck, Füsse oder was auch immer gehören nicht auf leere Sitze, vorallem nicht in den Pendlerzeiten. Dann hats auch wieder genügend Platz (ausgenommen die wirklich extrem vollen Zügen)

Weiter wäre ich dafür, dass man am Bahnhof auf dem Display sieht, wie die Sitzplatzauslastung ist. Das hätte, vorallem bei Bahnhöfen, wo der Zug nur &quot;kurz&quot; hält den Vorteil, dass die wartende Masse sich bereits in den richtigen Sektor aufmachen kann. Also für die SBB bedeutet das, dass neue Züge erkennen, ob jemand auf einem Sitz sitzt ;)

Und dann gibts natürlich noch die Möglichkeit, weitere Züge fahren zu lassen. Aussensignale weiter weglassen und so die Zugsdichte weiter erhöhen. Die Zusatzzüge müssen ja nicht den ganzen Tag verkehren.


Ansonsten lehne ich eine Flugzeugbestuhlung aus bereits bekannten Gründen auch ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur mal so als Frage:</p>
<p>In Spanien (RENFE REdNationalFeraviatEspania)  gibt es Reisewagen, bei denen man die Sitzlehne &#8220;verschieben&#8221; kann, also umklappen und so selber die Richtung, in die der Stuhl ausgerichtet sein soll, festlegen kann. </p>
<p>Vielleicht wäre hier ein guter alter Schweizer kompromiss gefragt? Es muss ja nicht gleich eine Verdoppelung sein, aber so pro Wagen 8 Plätze mehr würde oft schon reichen.. uuund: die Bewohner der Schweiz müssen endlich lernen, dass eine 4er Abteilung, wo 3 drin sitzen, einfach noch nicht voll ist. </p>
<p>Also: Gepäck, Füsse oder was auch immer gehören nicht auf leere Sitze, vorallem nicht in den Pendlerzeiten. Dann hats auch wieder genügend Platz (ausgenommen die wirklich extrem vollen Zügen)</p>
<p>Weiter wäre ich dafür, dass man am Bahnhof auf dem Display sieht, wie die Sitzplatzauslastung ist. Das hätte, vorallem bei Bahnhöfen, wo der Zug nur &#8220;kurz&#8221; hält den Vorteil, dass die wartende Masse sich bereits in den richtigen Sektor aufmachen kann. Also für die SBB bedeutet das, dass neue Züge erkennen, ob jemand auf einem Sitz sitzt ;)</p>
<p>Und dann gibts natürlich noch die Möglichkeit, weitere Züge fahren zu lassen. Aussensignale weiter weglassen und so die Zugsdichte weiter erhöhen. Die Zusatzzüge müssen ja nicht den ganzen Tag verkehren.</p>
<p>Ansonsten lehne ich eine Flugzeugbestuhlung aus bereits bekannten Gründen auch ab.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24885</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 04:13:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24885</guid>
		<description>Die Eisenbahn hat natürlich paralellen mit anderen Massentranportmittel wie z.B. der Luftfahrt. Der grösste Unterschied besteht darin das die Fahrzeuge &quot;offen&quot; sind d.h. jeder Passagier kann zu jederzeit einen Zug besteigen (keine Sitzplatzreservation, keine Bindung an Zugnummern, Zeiten usw.), was eine Lenkung durch Billetpreise paktisch verunmöglicht. Das ist auch nicht nötig: Wen man zur HVZ Wagen/Module beistellt die keine Sitze haben (oder Klappsitze), würde die Kapazität auch enorm gesteigert. Wen bei gleichen Billetpreisen der Komfort gesenkt würde, hätte das den gleichen Effekt wie eine Preiserhöhung, die Passagiere würden tendenziel einen Zug ausserhalb der HVZ  benutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Eisenbahn hat natürlich paralellen mit anderen Massentranportmittel wie z.B. der Luftfahrt. Der grösste Unterschied besteht darin das die Fahrzeuge &#8220;offen&#8221; sind d.h. jeder Passagier kann zu jederzeit einen Zug besteigen (keine Sitzplatzreservation, keine Bindung an Zugnummern, Zeiten usw.), was eine Lenkung durch Billetpreise paktisch verunmöglicht. Das ist auch nicht nötig: Wen man zur HVZ Wagen/Module beistellt die keine Sitze haben (oder Klappsitze), würde die Kapazität auch enorm gesteigert. Wen bei gleichen Billetpreisen der Komfort gesenkt würde, hätte das den gleichen Effekt wie eine Preiserhöhung, die Passagiere würden tendenziel einen Zug ausserhalb der HVZ  benutzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mousseman</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24883</link>
		<dc:creator>mousseman</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 23:02:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24883</guid>
		<description>@andreas hobi, @brummbaer:

Die HGV-Linie von Rothrist nach Zürich muss kommen, zusammen mit einer Ertüchtigung der alten NBS und deren Erweiterung bis ins Wankdorf, mit einem vmin von 250 km/h - die Kapazität der aktuellen Linie ist spätestens in zehn Jahren am Limit.

Wir müssen uns die Frage stellen, die sich die sich JR jeden Tag zwischen Osaka und Tokyo stellen muss - wie viele Züge kriegt man pro Abschitt auf eine Zugsstrecke, wenn der Zug (angenommen) 400m lang ist? Wenn die Züge eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 130 km/h haben, dann haben wir pro Sekunde 36 Meter zurückgelegt. Bis der Zug aus dem 2 km Abschnitt (bitte mich korrigieren, wenn hierzulande die Abschnitte für ETCS kleiner sind) draussen ist, muss man also de fakto 2400 Meter zurücklegen, oder anders herum gerechnet etwa 66 Sekunden. Kann man doppelt so schnell fahren, sind es nur noch 33. Rechnet man bei Tempo 260 mit 3 km Anhalteweg (für Weicheier; es gäbe bei einem mit Schweizern vollbesetzten Shinkansen, der in ein Erdbeben reinfährt, vermutlich mehr Tote durch Herzstillstand, als durch Stürze etc, wenn ein 500er Shinkansen die volle Notbremsung auslöst; was dann mit &#039;Platträdern&#039; in etwa 1200m machbar ist), sind pro Zug vier Abschnitte  belegt, was 8 km &#039;Streckenverbrauch&#039; pro Zug pro Richtung bedeutet. Wenn man da 1600 Leute reinbringt, hat die Strecke rein rechnerisch etwa 13 bis 14 Züge Kapazität pro Stunde, was aber unrealistisch ist, da die Leute auch ein- und aussteigen wollen - sagen wir mal, das gibt 6 Züge Kapazität zwischen Bern und Zürich, mit genug Platz für einen ICE3, der in Doppeltraktion von Bern aus sich in Olten teilt, eine Hälfte nach Basel, die andere nach Luzern, das im 15-Minuten-Takt.

Wenn man ganz spitz rechnet und nicht auf Vorrat Bahnstrecken bauen will, kann Bern-Zürich in 40 Minuten befahrbar machen (anstatt 30), was dann auch billiger zu erstellen wäre - allerdings muss man bedenken, dass die Linie mindestens 50 Jahre halten muss, ergo baut man besser jetzt auf eine Ertüchtigung auf 250 oder gleich 300 km/h anstatt später teuer erweitern zu müssen.

Kurzum, jetzt Rollmaterial zu kaufen, dass nicht Tempo 240 und mehr schafft, ist mehr als nur kurzsichtig und kommt uns später teuer zu stehen - und damit sind vermutlich Unterflurtriebzüge Pflicht, wenn man eine sinnvolle Beschleunigung erreichen will. Wie bei der NBS, die man aus falsch verstandenem Sparsinn nur für 200 km/h ertüchtigt hat - was hat die Strecke eigentlich für minimale Kurvenradien? Ist es 3000m, dann kriegt man auf der nach dem Ersatz der Fahrleitung mit etwas, das 275 verträgt auch die Züge so schnell durch - 700er-Shinkansens können auch da minimal 260 km/h fahren.

Und wie man das finanziert? Halbtax auf 400 CHF pro Jahr erhöhen, das GA kostet 400 CHF mehr. Behalten 1.6 Millionen Leute ihr Halbtax, so kommen so 500 Millionen Franken pro Jahr zusammen, die man für den Ausbau verwenden kann. Ist Bern-Zürich mal ausgebaut, wird allerdings noch Olten-Basel und Freiburg-Lausanne fällig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@andreas hobi, @brummbaer:</p>
<p>Die HGV-Linie von Rothrist nach Zürich muss kommen, zusammen mit einer Ertüchtigung der alten NBS und deren Erweiterung bis ins Wankdorf, mit einem vmin von 250 km/h &#8211; die Kapazität der aktuellen Linie ist spätestens in zehn Jahren am Limit.</p>
<p>Wir müssen uns die Frage stellen, die sich die sich JR jeden Tag zwischen Osaka und Tokyo stellen muss &#8211; wie viele Züge kriegt man pro Abschitt auf eine Zugsstrecke, wenn der Zug (angenommen) 400m lang ist? Wenn die Züge eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 130 km/h haben, dann haben wir pro Sekunde 36 Meter zurückgelegt. Bis der Zug aus dem 2 km Abschnitt (bitte mich korrigieren, wenn hierzulande die Abschnitte für ETCS kleiner sind) draussen ist, muss man also de fakto 2400 Meter zurücklegen, oder anders herum gerechnet etwa 66 Sekunden. Kann man doppelt so schnell fahren, sind es nur noch 33. Rechnet man bei Tempo 260 mit 3 km Anhalteweg (für Weicheier; es gäbe bei einem mit Schweizern vollbesetzten Shinkansen, der in ein Erdbeben reinfährt, vermutlich mehr Tote durch Herzstillstand, als durch Stürze etc, wenn ein 500er Shinkansen die volle Notbremsung auslöst; was dann mit &#8216;Platträdern&#8217; in etwa 1200m machbar ist), sind pro Zug vier Abschnitte  belegt, was 8 km &#8216;Streckenverbrauch&#8217; pro Zug pro Richtung bedeutet. Wenn man da 1600 Leute reinbringt, hat die Strecke rein rechnerisch etwa 13 bis 14 Züge Kapazität pro Stunde, was aber unrealistisch ist, da die Leute auch ein- und aussteigen wollen &#8211; sagen wir mal, das gibt 6 Züge Kapazität zwischen Bern und Zürich, mit genug Platz für einen ICE3, der in Doppeltraktion von Bern aus sich in Olten teilt, eine Hälfte nach Basel, die andere nach Luzern, das im 15-Minuten-Takt.</p>
<p>Wenn man ganz spitz rechnet und nicht auf Vorrat Bahnstrecken bauen will, kann Bern-Zürich in 40 Minuten befahrbar machen (anstatt 30), was dann auch billiger zu erstellen wäre &#8211; allerdings muss man bedenken, dass die Linie mindestens 50 Jahre halten muss, ergo baut man besser jetzt auf eine Ertüchtigung auf 250 oder gleich 300 km/h anstatt später teuer erweitern zu müssen.</p>
<p>Kurzum, jetzt Rollmaterial zu kaufen, dass nicht Tempo 240 und mehr schafft, ist mehr als nur kurzsichtig und kommt uns später teuer zu stehen &#8211; und damit sind vermutlich Unterflurtriebzüge Pflicht, wenn man eine sinnvolle Beschleunigung erreichen will. Wie bei der NBS, die man aus falsch verstandenem Sparsinn nur für 200 km/h ertüchtigt hat &#8211; was hat die Strecke eigentlich für minimale Kurvenradien? Ist es 3000m, dann kriegt man auf der nach dem Ersatz der Fahrleitung mit etwas, das 275 verträgt auch die Züge so schnell durch &#8211; 700er-Shinkansens können auch da minimal 260 km/h fahren.</p>
<p>Und wie man das finanziert? Halbtax auf 400 CHF pro Jahr erhöhen, das GA kostet 400 CHF mehr. Behalten 1.6 Millionen Leute ihr Halbtax, so kommen so 500 Millionen Franken pro Jahr zusammen, die man für den Ausbau verwenden kann. Ist Bern-Zürich mal ausgebaut, wird allerdings noch Olten-Basel und Freiburg-Lausanne fällig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ICE</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24881</link>
		<dc:creator>ICE</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 22:10:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24881</guid>
		<description>Also für mich ist diese Sache ganz einfach:
Sollten die SBB das tatsächlich irgendwann so machen,
fahre ich eben wieder mit dem Auto.Punkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also für mich ist diese Sache ganz einfach:<br />
Sollten die SBB das tatsächlich irgendwann so machen,<br />
fahre ich eben wieder mit dem Auto.Punkt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Hobi</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24877</link>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 09:28:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24877</guid>
		<description>@ Brummbaer:
Ja wenn man die Sitze nach Belieben drehen kann, sieht die Sache wieder anders aus. Dann wäre es auch möglich, selber Viererabteile zu schaffen.

Würde mich nur interessieren, wie Leute reagieren, die in einem &quot;Zweierabteil&quot; sitzen und dann kommen andere Fahrgäste, setzen sich eine Reihe weiter vorne hin und drehen ihre Sitze, so dass aus dem Zweierabteil plötzlich ein Vierer entsteht... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Brummbaer:<br />
Ja wenn man die Sitze nach Belieben drehen kann, sieht die Sache wieder anders aus. Dann wäre es auch möglich, selber Viererabteile zu schaffen.</p>
<p>Würde mich nur interessieren, wie Leute reagieren, die in einem &#8220;Zweierabteil&#8221; sitzen und dann kommen andere Fahrgäste, setzen sich eine Reihe weiter vorne hin und drehen ihre Sitze, so dass aus dem Zweierabteil plötzlich ein Vierer entsteht&#8230; ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: brummbaer</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24876</link>
		<dc:creator>brummbaer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 09:22:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24876</guid>
		<description>@mousseman ich denke mal vmax 200 wobei ja schon mit 230 geliebäugelt wird.

Die Idee klingt nicht mal sooo doof, sofern man eben die Sitze verstellen kann also drehen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@mousseman ich denke mal vmax 200 wobei ja schon mit 230 geliebäugelt wird.</p>
<p>Die Idee klingt nicht mal sooo doof, sofern man eben die Sitze verstellen kann also drehen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Hobi</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24874</link>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 05:45:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24874</guid>
		<description>@ mousseman:
Müsste man nicht grosse Teile der Strecke aus- oder umbauen, wenn man mit solchen Geschwindigkeiten verkehren möchte?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ mousseman:<br />
Müsste man nicht grosse Teile der Strecke aus- oder umbauen, wenn man mit solchen Geschwindigkeiten verkehren möchte?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mousseman</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24873</link>
		<dc:creator>mousseman</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 01:21:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24873</guid>
		<description>Und wenn man schon von den neuen Doppelstöckern liest - was haben die Kompositionen eigentlich für vMax-Werte (nur 200 km/h? Dann kann man die Übung gleich abbrechen und Shinkansen E4 beschaffen, die über 1600 Plätze haben) und Beschleunigungswerte? Mit modernem, druckertüchtigten Rollmaterial und dem Bau einer HGV-Strecke von Rothrist bis nach Zürich (und der Ertüchtigung der alten Strecke) müsste Bern-Zürich in weniger als 30 Minuten machbar sein, wenn man nicht in Olten haltet. Ditto wäre auch Bern-Basel machbar, wobei dort ein normaler N700 Shinkansen reicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wenn man schon von den neuen Doppelstöckern liest &#8211; was haben die Kompositionen eigentlich für vMax-Werte (nur 200 km/h? Dann kann man die Übung gleich abbrechen und Shinkansen E4 beschaffen, die über 1600 Plätze haben) und Beschleunigungswerte? Mit modernem, druckertüchtigten Rollmaterial und dem Bau einer HGV-Strecke von Rothrist bis nach Zürich (und der Ertüchtigung der alten Strecke) müsste Bern-Zürich in weniger als 30 Minuten machbar sein, wenn man nicht in Olten haltet. Ditto wäre auch Bern-Basel machbar, wobei dort ein normaler N700 Shinkansen reicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schneeflocke</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24870</link>
		<dc:creator>Schneeflocke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 19:04:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24870</guid>
		<description>Das Prinzip der Flugzeugbestuhlung wird z.B. in Japan in den Shinkansen-Zügen gekonnt umgesetzt mit Hilfe von drehbaren Stühlen. An der Endstation läuft jeweils ein Angestellter durch den Zug und dreht alle Stühle um 180°. Das System nimmt keinen zusätzlichen Platz in Anspruch. Dies wäre meiner Meinung nach eine zwingende Notwendigkeit, denn in den heutigen EW-IV-Wagen (die heissen doch so?) mit teilweiser Flugzeugbestuhlung setzt sich ja niemand freiwillig auf die Rückwärts-Sitze.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Prinzip der Flugzeugbestuhlung wird z.B. in Japan in den Shinkansen-Zügen gekonnt umgesetzt mit Hilfe von drehbaren Stühlen. An der Endstation läuft jeweils ein Angestellter durch den Zug und dreht alle Stühle um 180°. Das System nimmt keinen zusätzlichen Platz in Anspruch. Dies wäre meiner Meinung nach eine zwingende Notwendigkeit, denn in den heutigen EW-IV-Wagen (die heissen doch so?) mit teilweiser Flugzeugbestuhlung setzt sich ja niemand freiwillig auf die Rückwärts-Sitze.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michi</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24869</link>
		<dc:creator>Michi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 18:45:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24869</guid>
		<description>Eine sehr schlechte Idee finde ich dise Flugzeugbestuhlung. Mal abgesehen davon dass bei einem Zug vorwärts eben auch mal rückwärts sein kann, finde ich die 4er viel angenehmer. Das Rollmaterial muss nicht auf die Pendlerspitzen ausgelegt werden, denn es wird den grössten Teil seiner Zeit ausserhalb der Pendlerzeiten genutzt. Pendeln scheint aber zu günstig zu sein, sonst würden dies nicht so viele Leute tun. (Ich rede da von Zug und Auto)
Es wäre besser wenn man nicht immer alle Arbeitsplätze auf Teufel komm raus in die Zentren verlagern müsste. Was spricht gegen einen gut erschlossenen Standort etwas ausserhalb? Der ÖV ist in der Schweiz so gut das man an viele Orte gut hinkommt. Wenn die Leute auch von der Stadt aufs Land pendeln wäre auch die Auslastung der Autobahnen und Züge nicht so ungleichmässig.
Ich bin seit einem Weilchen auch Pendler und es ist schon extrem was am morgen abgeht. Am Abend ist die Spitze etwas besser verteilt finde ich. Trotzdem sind die Züge die ich nehme immer sehr gut ausgelastet, und ich nehme immer mal wieder einen anderen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr schlechte Idee finde ich dise Flugzeugbestuhlung. Mal abgesehen davon dass bei einem Zug vorwärts eben auch mal rückwärts sein kann, finde ich die 4er viel angenehmer. Das Rollmaterial muss nicht auf die Pendlerspitzen ausgelegt werden, denn es wird den grössten Teil seiner Zeit ausserhalb der Pendlerzeiten genutzt. Pendeln scheint aber zu günstig zu sein, sonst würden dies nicht so viele Leute tun. (Ich rede da von Zug und Auto)<br />
Es wäre besser wenn man nicht immer alle Arbeitsplätze auf Teufel komm raus in die Zentren verlagern müsste. Was spricht gegen einen gut erschlossenen Standort etwas ausserhalb? Der ÖV ist in der Schweiz so gut das man an viele Orte gut hinkommt. Wenn die Leute auch von der Stadt aufs Land pendeln wäre auch die Auslastung der Autobahnen und Züge nicht so ungleichmässig.<br />
Ich bin seit einem Weilchen auch Pendler und es ist schon extrem was am morgen abgeht. Am Abend ist die Spitze etwas besser verteilt finde ich. Trotzdem sind die Züge die ich nehme immer sehr gut ausgelastet, und ich nehme immer mal wieder einen anderen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sandra-Lia</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24868</link>
		<dc:creator>Sandra-Lia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 18:40:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24868</guid>
		<description>ich wär dafür, einen bis zwei Wagen pro Zug so umzugestalten. Dahingehend gibts/gabs ja schon mal Versuche mit IV Wagen. 

In der Mitte ein Viererabteil, rest Flugzeug.

Zudem könnte man, wie in Australien, Sitze machen, die man umstellen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich wär dafür, einen bis zwei Wagen pro Zug so umzugestalten. Dahingehend gibts/gabs ja schon mal Versuche mit IV Wagen. </p>
<p>In der Mitte ein Viererabteil, rest Flugzeug.</p>
<p>Zudem könnte man, wie in Australien, Sitze machen, die man umstellen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: wanisbunes</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24867</link>
		<dc:creator>wanisbunes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 15:39:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24867</guid>
		<description>Man könnte ja die dritte Klasse wieder einführen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man könnte ja die dritte Klasse wieder einführen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: zlak</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24866</link>
		<dc:creator>zlak</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 15:05:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24866</guid>
		<description>Ich reise häufig alleine und nutze da auch ganz gerne die jetzt schon teilweise vorhandenen 2er-Sitze. Da habe ich mehr Privatsphäre. Allerdings schätze ich es sehr, dass der Platz auch da grosszügiger ist als in Flugzeugen, die ich als unangenehm eng empfinde. Deshalb nutze ich auch im Fernverkehr viel lieber den Zug, auch wenn das längere Fahrzeiten mit sich bringt. Meine Hauptstrecke ist da Zürich-Wien, wo ich auch die räumlich abgetrennten 6er-Abteile sehr schätze - die ja leider auf den Fahrplanwechsel den Grossraumwagen im Railjet geopfert werden und der Komfort leidet (die Premium Class kann ich mir da leider nicht leisten :D). Naja, dafür wirds etwas schneller, weil nicht mehr für jedes Tiroler Kuhdorf angehalten wird. :D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich reise häufig alleine und nutze da auch ganz gerne die jetzt schon teilweise vorhandenen 2er-Sitze. Da habe ich mehr Privatsphäre. Allerdings schätze ich es sehr, dass der Platz auch da grosszügiger ist als in Flugzeugen, die ich als unangenehm eng empfinde. Deshalb nutze ich auch im Fernverkehr viel lieber den Zug, auch wenn das längere Fahrzeiten mit sich bringt. Meine Hauptstrecke ist da Zürich-Wien, wo ich auch die räumlich abgetrennten 6er-Abteile sehr schätze &#8211; die ja leider auf den Fahrplanwechsel den Grossraumwagen im Railjet geopfert werden und der Komfort leidet (die Premium Class kann ich mir da leider nicht leisten :D). Naja, dafür wirds etwas schneller, weil nicht mehr für jedes Tiroler Kuhdorf angehalten wird. :D</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Camma</title>
		<link>http://schweizweit.net/2009/12/03/jumbo-doppelstocker-und-ein-happy-birthday/comment-page-1/#comment-24865</link>
		<dc:creator>Camma</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 14:42:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/?p=5513#comment-24865</guid>
		<description>Es gibt bereits jetzt einzelne Wagen die mit mehreren Sitzen in eine einzelne Richtung ausgestattet sind. Bei mir gehören diese Wagen nicht zu den bevorzugten Reisevehikel. 

Insofern denke ich nicht, dass solche Wagen auf Gegenliebe stossen würden. Im S-Bahn bereich kann man sich dies überlegen, wobei gewisse S-Bahnen schon halbe IRs sind. Was neben dieser engen Bestuhlung noch immer möglich sein sollte, ist ein breiterer Platz für die Gepäckstücke. Ich bin oft mit einem Trotinett (Kickboard oder wie man denen sagt). Mit einem solchen Gerät hätte ich bei einer Flugzeugbestuhlung definitiv ein Problem. Bei der normalen Bestuhlung der S-Bahn-Zügen gehts jeweils gerade noch. Auch für Kinderwagen müssten Plätze eingerechnet werden.

Mal schauen was kommt. Die Idee ist auf den ersten Blick sehr plausibel. Auf den zweiten kommen die Probleme:
- Reiserichtung
- Gepäck
- Wechselrate der Passagiere
- Reisende Familien
- ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt bereits jetzt einzelne Wagen die mit mehreren Sitzen in eine einzelne Richtung ausgestattet sind. Bei mir gehören diese Wagen nicht zu den bevorzugten Reisevehikel. </p>
<p>Insofern denke ich nicht, dass solche Wagen auf Gegenliebe stossen würden. Im S-Bahn bereich kann man sich dies überlegen, wobei gewisse S-Bahnen schon halbe IRs sind. Was neben dieser engen Bestuhlung noch immer möglich sein sollte, ist ein breiterer Platz für die Gepäckstücke. Ich bin oft mit einem Trotinett (Kickboard oder wie man denen sagt). Mit einem solchen Gerät hätte ich bei einer Flugzeugbestuhlung definitiv ein Problem. Bei der normalen Bestuhlung der S-Bahn-Zügen gehts jeweils gerade noch. Auch für Kinderwagen müssten Plätze eingerechnet werden.</p>
<p>Mal schauen was kommt. Die Idee ist auf den ersten Blick sehr plausibel. Auf den zweiten kommen die Probleme:<br />
- Reiserichtung<br />
- Gepäck<br />
- Wechselrate der Passagiere<br />
- Reisende Familien<br />
- &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

