Der Fahrplanwechsel 2009/2010 hat es in sich. Nicht nur wird bereits heute weltweit dichteste Fahrplan noch mehr ausgebaut, es kommt auch zu anderen Veränderungen, welche manche freuen und manche ärgern wird.

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Bild © (cc) chjab (flickr.com)

Internationale Verbesserungen

Zwischen Basel und Paris gibt es pro Richtung und Tag je fünf TGV. Fahrgäste aus dem Raum Lausanne profitieren auf der Strecke Lausanne – Paris von einer um 15 Minuten verkürzten Fahrzeit und Reisende nach Wien dürfen zum ersten Mal mit dem Railjet fahren. Dieser verfügt über Economy und First Class, sowie 16 Plätze in der Premium Class. Jeder Railjet hat ein Bistro und bietet Essen am Platz in der First und Premium Class an.

Auch national fährt man bald noch besser

Um nur einige der Neuerungen zu nennen: Von Bern nach Zürich fährt neu ein Intercity um 16:14 Uhr. Ebenfalls ab Bern verkehrt am Abend ein Interregio um 18:31 Uhr nach Spiez. Ausserdem verbindet eine neue Schnellverbindung die Pharmastadt Basel mit der Walliser Grossstadt Brig; Abfahrt in Basel um 19:28 Uhr und in Bern um 20:35 Uhr.

Und wir Bündner freuen uns über einen zusätzlichen Intercity am Morgen um 05:06 Uhr und am Abend um 21:37 Uhr. Mit dem neuen Morgenzug erreichen wir nun auch die frühen Abflüge in Zürich Flughafen, ohne dass wir im Raum Zürich zuerst noch eine Nacht übernachten oder das Auto nehmen müssen. Mal schauen, ob ich dann diesen Zug nehme, wenn ich dann Ende Januar wieder einmal nach Miami fliege. Wobei… So früh will ich dann doch nicht schon am Flughafen sein…

Übrigens: Den neuen Fahrplan kann man ab 9. November 2009 auf sbb.ch und auf dem Handy / iPhone anschauen.

Noch mehr Takt am Abend

Die schweizweit.net-Leser aus dem Raum Olten / Solothurn (an vorderster Front Sandra-Lia) freuen sich mit Sicherheit darüber, dass sie nun am Abend ganze zwei Stunden länger ihren Halbstundentakt im Regionalverkehr zwischen Olten und Solothurn geniessen können. Neu täglich bis um 22:00 Uhr. Am Freitag und Samstag sogar bis Mitternacht.

Kinder sind willkommen, Ruheabteile verschwinden

Bereits heute verfügen 20 der insgesamt 40 Doppelstock-Steuerwagen über ein Spielabteil für die kleinsten Fahrgäste und zukünftigen Kunden der SBB. Und weil die Kondukteure täglich so oft auf diese Spielabteile angesprochen werden, wird die SBB nun alle Doppelstock-Steuerwagen mit Spielgeräten ausrüsten. Start dieses Umbaus ist im nächsten Sommer.

Was im Doppelstock-Zug noch halbwegs gut funktionierte, war in den ICN (Neigezügen) und den einstöckigen Kompositionen fast schon eine Katastrophe: Die Durchsetzung der Ruhezonen.

In den doppelstöckigen Zügen hielten sich die meisten Leute daran, nicht so jedoch in den anderen Zügen. Zu oft gab es Diskussionen über Sinn und Unsinn von Ruhezonen und fast schon jeder Zugbegleiter musste sich von einem Fahrgast sagen lassen, er sei denn “imfall” ein Anwalt und diese Ruhezonen rechtlich gar nicht erlaubt. Anyway: Die Dinger kommen weg. Ruhezonen gibt es in Zukunft nur noch in der ersten Klasse.

Mehr Internet im Zug

Über 70 Fahrzeuge der 1. Klasse mit Businesszonen verfügen über einen Breitbandzugang ins Internet. Bis jetzt profitierte man davon vor allem auf der Strecke zwischen der Wirtschaftsmetropole Zürich und der Bundeshauptstadt Bern.

Damit die Fahrgäste neu auch zwischen Genf – Lausanne und Bern – Thun mit bestmöglicher Verbindung auf schweizweit.net surfen können, baut die SBB nun zusammen mit der Swisscom den Breitbandzugang auf diesen Strecken aus. :)

Mehr Strom für die Reisenden

Bei meiner Arbeit habe ich öfters mal das Gefühl, Steckdosen gehören zum Grundbedürfnis der Menschheit und stehen bei der Maslowschen Bedürfnispyramide auf der ersten und untersten Stufe, zusammen mit Atmung, Schlaf, Nahrung, Gesundheit und Sexualität. Dies entnehme ich den Reaktionen mancher Reisenden, wenn ich ihnen mitteilen muss, dass es in ihrem Wagen keine Steckdosen gibt.

Um dieses Bedürfnis nun zu befriedigen, wird die SBB in der nächsten Zeit 35′000 neue Steckdosen in ihren Zügen platzieren; also in etwa so viele, wie in 1′000 durchschnittlichen Haushalten vorhanden sind. Bereits heute verfügt jeder fünfte Wagen der 1. und 2. Klasse über Stromanschlüsse. Weitere 1′200 Wagen kommen bis 2013 dazu. Da hat sich die SBB richtig was vorgenommen.

Grundgebühr für Reisen ins Ausland

Der Verkauf von internationalen Billetten mit persönlicher Beratung ist nicht kostendeckend. Damit die Fahrgäste auch in Zukunft am Schalter internationale Billette kaufen und sich umfassend beratenlassen können, wird deshalb eine Grundgebühr von 5 Franken pro Person und Reise berechnet, sobald das Billett mehr als 25 Franken kostet.

Zwar verstehe ich nicht ganz, warum man jene Fahrgäste, die teuere Billette kaufen, mit einer Grundgebühr belastet und diejenigen, welche die günstigsten Fahrscheine kaufen, springen lässt. Aber die SBB wird sicher ihre Gründe haben.

Mein Tipp: Wenn ihr genau wisst, was ihr wollt, dann kauft das Billett doch über sbb.ch. Denn auf den Online-Tickets gibt es keine Grundgebühr.

PS: Billette ins grenznahe Ausland (Konstanz etc.) und Billette für Kinder bis 16 Jahre werden nicht mit einer Grundgebühr belastet.

Eure Meinung

Wie denkt ihr über den neuen Fahrplan und die zahlreichen Verbesserungen?







59 Kommentare zu “Der neue Fahrplan: Keine Ruheabteile, mehr Kinderabteile, mehr Verbindungen”

  1. FlohEinstein schreibt:

    Auf die 35′000 Steckdosen freue ich mich – weniger aber auf die Spielabteile in den IC2000-Steuerwagen. Dadurch gehen auf der Strecke Luzern-Zug-Zürich locker wieder 50 Plätze verloren, als ob’s nicht schon eng genug wär.
    Ausserdem glaube ich, dass das Veloabteil unten in diesem Wagen dann definitiv ein reiner Kinderwagen-Parkplatz wird.

  2. Andreas Hobi schreibt:

    @ Floheinstein:
    Habe ich schon in deinem Twitter-Profil gesehen, dass du davon nicht wirklich begeistert bist. Vielleicht war die Kinderwagenlobby stärker als die Velo-Lobby… ;-)

  3. FlohEinstein schreibt:

    @AndreasHobi Zentralschweizer Interregio ist einfach wirklich immer übervoll – letzthin war eine Plattform links und rechts mit Koffern richtig hoch gestapelt, nur ein schmaler Durchgang dazwischen. Und nun noch weniger Sitzplätze? Naja, vielleicht können sie ja noch einen weiteren DoSto-2. Klasse reinschieben, auf dann Bt-6B-2A-AD-Lok.
    Und ja, die Eltern-Lobby ist stark – jetzt leg ich mich mit ihr an, siehe Blogpost bei mir drüben http://bit.ly/11WucO

  4. Andreas Hobi schreibt:

    @ Floheinstein:
    Nicht übel, der Artikel. Habe ihn gleich mal in Evernote gebookmarked, unter dem Schlagwort “artikelideen”. Vielleicht passt das Thema ja mal in einen zukünftigen Artikel von mir und dann kann ich entsprechend auf dich verweisen.

  5. trigger schreibt:

    Das Übrigens war dann wohl für mich :D Danke dir, Andreas! Auch wenns noch eeewig dauert bis dahin ;)

    Interessant finde ich auch die Abschaffung der Ruheabteile. Wirklich ruhig war es zwar wirklich nicht immer, nach meinen Erfahrungen aber doch meistens ruhiger als in anderen Wagen und manchmal hat es sogar ganz gut funktioniert. Ob jetzt ohne solche Abteile weniger Reklamationen kommen, nähme mich mal Wunder.
    Und sind denn die Spielabteile auch gut besucht? Ausser vielleicht an Wochenenden sehe ich grundsätzlich recht wenige Kinder in Zügen (und ich fahre zu ziemlich allen Tageszeiten Zug).

  6. Andreas Hobi schreibt:

    @ Trigger:
    Naja, ein paar Kinder hat es meistens. Ich denke mal, die SBB hat sich einfach überlegt, dass Erwachsene vermehrt den ÖV nutzen, wenn sie bereits damit aufgewachsen sind.

    In Gesprächen mit Leuten in meinem Umfeld, welche entweder stark mit dem ÖV oder fast ausschliesslich mit Autos aufgewachsen sind, hatte ich auch schon das Gefühl, dass in der Kindheit diesbezüglich wichtige Weichen gestellt werden.

    Ich bin ohne Auto aufgewachsen und finde (deshalb?) das Leben mit ÖV ganz einfach, unkompliziert und entspannt. Wer mit einem Auto aufwuchs, sieht es teilweise genau umgekehrt.

  7. Alain schreibt:

    Ich finde die Buchungsgebühr von 5 Franken einen absoluten Mist. Sorry, aber im Rail Service, wo wir (fast nur) IPs verkaufen, dürfen wir jetzt uns noch mehr gefallen lassen. Eher würde ich das Angebot bei einem Kauf über die Nummer 0900 300 300 den Rückruf zu hinterlassen. Aber ich muss das ja nicht verstehen. Ich muss nur jeden Tag rund 20 mal mehr Reklamationen und Beleidigungen anhören, but who cares???

  8. JeDi schreibt:

    Kommentare waren ja ausdrücklich erwünscht ;)

    Den Railjet halte ich nicht wirklich für eine Verbesserung; in der 2. und 3. Klasse (neu-österreichisch: First und Economy-Class) sehr sehr unbequem – die 1. Klasse ist dagegen gut gemeint, aber sehr eng und mit zu großen Sitzen ausgestattet. Vom fehlenden Speisewagen brauchen wir gar nicht erst zu Reden; und das was es im Bistro gibt, ist durchgehend 1€ teurer als im normalen ÖBB-Speisewagen.

    Die 5 Franken Buchungsgebühr halte ich für reinste Abzocke. Mein Tipp: Geht zu einem Reisebüro, das Partner einer Ausländischen Bahn ist (TI, ÖBB, DB oder SNCF) – da geht das ganze Aufpreisfrei.

  9. Andreas Hobi schreibt:

    @ Alain:
    Da scheint sich jemand gewaltig zu ärgern…

  10. Alain schreibt:

    @ Andreas
    Ja das ist so. Sorry, ich reagierte vielleicht ein bisschen über, aber das ist ja wirklich keine gute Idee, weil so macht man die Reisenden nicht glücklich.
    Machen das die Ausländischen Staatsbahnen auch so, weil ich mir ansonsten vorstellen könnte, dass viele im Ausland buchen. Und via Internet können viele Leute, die kein Internet-Anschluss oder keine KK haben, gar nicht kaufen, und dies ist nicht fair!

    @JEDI
    In den Reisebüros gibt es ebenfalls eine Buchungsgebühr und die ist teurer als die CHF 5.–

  11. JeDi schreibt:

    Also – ich kenn nur Deutsche Reisebüros, die mit Auslandsbahnen (in “meinem” Fall den ÖBB) kooperieren – da zahl ich keine Gebühren, und gegen Portoersatz (55 Cent) schicken die mir das zu – die DB will 3,50€ für den Versand…

  12. Shef schreibt:

    Vor allem ist Tickets für Auslandsfahrten kaufen schon genug kompliziert, man bekommt die ja nicht einmal am Automat. Ich hoffe, dass irgendwann mal die Landesgrenzen nicht mehr so stark warnehmbar sind im Zugsverkehr.

  13. bizfreak schreibt:

    Typisch Staatsbetrieb: Wenn die Kosten nicht gedeckt sind, werden vom Kunden Zuschläge erhoben (da Monopolbetrieb kein Problem). Die Post lässt grüssen, dort geht es genau so, auch ein Monopolbetrieb.

    Es ist an der Zeit, dass Konkurrenz zugelassen wird, damit die SBB- und Postangestellten (und -Bosse) endlich lernen, kosteneffizient zu arbeiten und teure Leerläufe zu vermeiden. Und vorallem damit Begriffe wie Kundenservice, Kundenfreundlichenkeit und Rücksichtnahme auf die Wünsche der Kunden nicht länger Fremdwörter sind!

  14. Paddy schreibt:

    Lustig, mit der SBB Mobile App ist der neue Fahrplan bereits jetzt verfügbar, auf sbb.ch jedoch nicht.

  15. JeDi schreibt:

    unter http://reiseauskunft.bahn.de sollte der SBB-Fahrplan schon eingepflegt sein…

  16. mousseman schreibt:

    Nanu, vermutlich muss die SBB irgendwie die Leute, die im Zug in Ruhe arbeiten wollen, dazu nötigen, ein 1. Klasse Ticket oder -GA zu kaufen. Anders ist es nicht zu erklären (wenn man Ruhe durchsetzen möchte, gibt es noch die Securitrans).

    Nur – das 1. Klasse Ticket ist kaum etwas wert, da das Rollmaterial häufig unter aller Sau ist (sprich, nicht einmal ein Doppelstock-IC, sondern irgendwelches Rollmaterial, dass besser hinter eine Dampf- als hinter eine Elektrolok passt; Stichwort ist hier “kompletter Druckausgleich”), und jetzt hat man auf den grossen Transversalen noch weniger Platz als vorher, auch dank Reisenden, die SBB Cargo mit SBB Personenverkehr verwechseln.

    Nein, der neue Fahrplan bietet dem Geschäftsreisenden keine Vorteile.

    1. Klasse wäre eine Option, wenn die SBB als Mindeststandard einen Doppelstock-IC garantieren könnte (ansonsten gibts automatisch einen 10-Franken-Gutschein), das würde aber implizieren, dass noch heute alle EW1-4 dem Abbruch zugeführt werden – und das wäre eigentlich schon vor 20 Jahren nötig gewesen, zusammen mit dem Kauf von zeitgemässem Rollmaterial wie ICEs oder TGVs. Dann hätte auch irgendein Dösel in Bern realisiert, dass man die Achse Bern-Basel-Zürich auf minimal 250 km/h ertüchtigen muss, mit einer ‘Spange’ um Olten herum, damit sich die Relation in maximal 45 Minuten zurücklegen lässt.

    Will die SBB vorwärts machen, soll sie sich ein Beispiel am japanischen Shinkansen-Netz nehmen. Pünktlich. Präzise. Sauberes Rollmaterial. Mit Ruheabteilen. Mit Wireless-LAN, das einem das Surfen und Arbeiten via Internet bei 300 km/h erlaubt. Kurzum, den Preis wert (und pro km Strecke etwa 30-40 % billiger, wenn nicht mehr).

  17. Peter Käser schreibt:

    Habe ich da STECKDOSEN gelesen? :D

  18. Hermi schreibt:

    Naja grund sätzlich finde ich das was am fahrplan geändert wird nicht schlecht so hab ich nämlich in zukunft am abend eine stunde früher schluss. :) Die abschaffung der ruhe abteile hat zwei seiten meiner meinuung nach hätte man sie in den Dostos belassen können. Da sich, wie du erwähnt hast, dort die meisten leute daran gehalten haben. Den Umbau der Bt2000 zu spielwagen ist eine heikle gratwanderung. Denn im Veloabteil meisstens keine Velos sondern kinderwagen stehen. Ausserdem kann der verlust der rund 50 sitzplätze nur schwer ausgeglichen werden da wr bekanntlich unter mmangel an rollmaterial leiden. und besserung ist kurz- mittelfristig nicht direkt in sicht. und den 5.- Zuschlag finde ich eine saurei. Vorallem dass der zuschlag erst berechnet wird bei einem Billet ab 25.- was ja eh keinen sinn macht. naja die Bürolisten sind hald schlauer als wir und müssen sich die dummen sprüche der reisenden nicht gefallen lassen.
    Aber auf den Railjet freu ich mich. Damit kommt die “singende”Lok (vielleicht) auch mal in die schweiz. Und welche lok kann schon behaupten dass sie singen kann. :)

  19. Andreas Hobi schreibt:

    @ Bizfreak:
    Naja, ich denke, jedes Unternehmen erhöht die Kosten, wenn die Ausgaben nicht gedeckt sind. Schliesslich will ja niemand Konkurs gehen. Was internationale Fahrscheine betrifft, herrscht in der Schweiz tatsächlich ein Wettbewerb. Du kannst die Billette bei der SBB, bei Reisebüros, über das Internet und im Ausland kaufen.

    Du wirst dann aber auch sehen, dass du auch an anderen Orten teilweise Zuschläge zahlst.

    @ Paddy:
    Auf der iPhone-App funktionierte das bei mir nicht. :-(

    @ Jedi:
    Tatsächlich! :-) Danke für den Hinweis!

    @ Mousseman:
    Nun, irgendwie macht es ja schon Sinn, dass die 1. Klasse möglichst viele USP gegenüber der zweiten Klasse hat…

  20. Piero schreibt:

    Mehr Verbindungen ist etwas übertrieben…

    Ruheabteil fand ich auch gemütlich, abgesehen von der Gefahr, wegen einschlafens den Bahnhof bzw. die Haltestelle zu verpassen.

    Bei den Fr. 5.- stimme ich dem allgemeinen Tenor ein: eine Frechheit. Ausser man kriegt bei einer Verspätung von 10 Minuten der internationalen Züge bereits 20% des Kaufpreises zurück.

    Steckdosen find ich eine gute Sache, aber was ist, wenn zuviele Leute ihren Laptop einstecken? Massiver Energiebedarf.

    Was ich mich frage ist, warum man in den Stosszeiten im Pendlerverkehr noch soviele Güterzüge in den Hauptachsen reindrückt, anstatt genau dort einen Ausbau zu machen. Das Angebot muss nicht immer durch den ganzen Tag angeboten werden, aber eine Verdichtung in den Pendlerzeiten wäre sinnvoll – in den Randstunden würden dann vermehrt Güterzüge fahren. Somit wäre das Netz ausgeglichen belastet.

  21. Hermi schreibt:

    @Piero
    Das mit den Güterzügen wird beriets heute, soweit möglich, so gehandhabt. Das problem ist einfach dass auch die Cargo Kunden um die Mittagszeit mit iherem ersten Verlad vertig sind. was dann dazu führt dass dnn Alle züge zusammen kommen. Bei eil Güterzügen ist das nicht so ein Problem da Diese Vmax120 haben, schlimmer sind die “normalen” Güterzüge welche selten über Vmax80 hinaus kommen.
    Aber ich denke mann könnte die Züge dann doch noch mehr um ein paar stunden verlegen. Lassen wir uns überraschen was in Zukunft noch alles passiert.

  22. gumbo schreibt:

    Spielabteile sind ja lustig, aber nur für Familien mit kleinen Kindern. Damit wird aber kein einziger neuer Veloplatz geschaffen, obwohl dieses Problem schon lange bekannt ist.
    Schön ist, dass der Railjet kommt.

  23. gumbo schreibt:

    Mit dem OeV aufwachsen – stimmt schon, aber ich bin es auch und ihm treu geblieben, auch ohne Spielabteile. Kinder aus Autofamilien sind da eher potentielle Autofahrer.
    Dass man heute, wo die Züge mit Kunden völlig übervoll sind, noch mehr Kinder anwerben will, ist schön, aber die Nachfrage muss dann mit entsprechender Kapazitätserhöhung befriedigt werden können.

  24. gumbo schreibt:

    Alain
    Bin deiner Meinung. Dass der Verkauf von Auslandbilletten immer komplexer und aufwendiger wird, weil jedes Bähnli heute eigene Tarife hat und eigene Pauschalbillette will, ist nicht der Fehler des Kunden, sondern der verfehlten Politik des Free Access und dem Abschaffen von Staatsbahnen in Europa. Die 5.- Fr zahlen muss aber wieder einmal der Kunde. Ich zahle, dass ich ein Billet kaufen darf? Völlig bireweich.

  25. pendler schreibt:

    Auch ich pendler vorallem auf der Strecke Luzern-Zug-Zürich.
    Das die SBB nun alle Doppelstock-Steuerwagen mit Spielabteilen ausstattet finde ich eine absolut schwachsinnige Idee. Es gibt ja bekanntlich jetzt schon zuwenig Plätze in den Zügen und dann sollte man die nicht noch mehr reduzieren.

  26. zlak schreibt:

    Auf den Railjet habe ich mich als Wien-Fan eigentlich gefreut, aber wenn auf den Fahrplan auf ÖBB Verlass ist wird die Verbindung gerade mal 45min (auf fast 9h Fahrzeit) bringen und der Zug hält in 3000-Seelen-Käffern im Tirol immer noch an. Und das will ein Hochgeschwindigkeitszug sein. :/

    Ausserdem fallen da ja wohl die eigentlich gemütlichen und oft ruhigen Abteilwagen weg.

  27. Sandra-Lia schreibt:

    Ja, der Halbstundentakt hat sich der Kanton ganz schön was kosten lassen…

    ähm… ich find a) schlecht, dass Ruheabteile abgeschafft werden (wäre gscheiter, man hätte mal ne ordentliche Strafe eingeführt! Und wiedermal beweist die SBB wie sie versagt (so wie, als man schon mal das Rauchverbot eingeführt hatte, unds dann wieder aufhob, da sich niemand dran hielt)

    B) noch schlechter, dass man nun auch noch für was ganz selbstverständliches Zahlen muss, dass man sonst nur im Internet und sehr umständlich erwerben kann! (DAS IST EIN AFFRONT gegen die Kunden, und ein weiterer Beweis, das Meyer endlich gehen soll. Hat er bestimmt von Mehdorn gelernt!)

  28. Andi schreibt:

    Wegen eines Seminars bin ich erst heute dazu gekommen, mich zur Abschaffung des Ruheabteils zu äussern: http://blog.jacomet.ch/?p=3853

    Sackschwach – die SBB lässt nun einfach wieder das Recht des Stärkeren wirken anstatt dass sie vom Zugpersonal verlangt, den Job zu machen.

    Mehr als das GA zeigen und mal einen Anschluss erfragen habe ich bisher noch nie von einem Zugbegleiter gebraucht – was wäre ich hingegen froh gewesen, wenn er/sie die Ruhe in den Ruheabteilen mit der einen oder anderen freundlichen Bitte durchgesetzt hätte, so wie das Andreas in vielen anderen “brenzligen” Situationen auch tut.

    Ab und zu konnte man ganz Dummen im Ruheabteil (jedenfalls jenen, die nicht so aussahen, wie wenn sie einen beim Aussteigen verprügeln), die frischfröhlich telefonierten, selbst mitteilen, dass hier ein Ruheabteil sei. Diese Möglichkeit fällt nun weg.

    Offenbar sind hingegen viele im verantwortlichen Bahn-Gremium langsam im Kinderhabe-Alter und setzen drum lieber auf (vermutlich überflüssige) platzraubende Spielwagen statt jenen entgegen zu kommen, die in dieser Gesellschaft von Egomanen einfach ab und zu mal Ruhe beim Reisen wollen, auch wenn sie sich keine 1. Klasse leisten können.

    Ich hatte bisher nie Mühe, meine Göttikinder und andere Kiddies auch ohne Spielwagen bestens zu betreuen und bei Laune zu halten. Hingegen habe ich oft Mühe mit dem ständigen Getelefoniere und “Walkman auf Maximum stellen”.

    Ein klares Minus an Reisequalität. Danke vielmals, SBB.

  29. Alain schreibt:

    @Sandra-Lia

    Was nützt es wenn man Strafen einführt in den Ruhewagen? >> Die SBB steht dann erst recht als ne Sauereiunternehmung dar und jeder, der keine Lust hat zu zahlen, rennt zu unseren lieben Medien und schon hat sich das Problem gelöst.. Das nützt genau nichts, ausser dass sich die SBB als noch weniger kulante Firma aussgeht!

    Über die Buchungsgebühr ist man vielleicht nicht zu frieden (ich übrigens auch nicht) aber ich weiss selber wie viel Zeitaufwand ein Ticket fürs Ausland in Anspruch nimmt (das kann gut und gerne 20Minuten dauern) und dass dies nicht kostendeckend ist, ist für mich verständlich. Zudem zahlen die Ausländischen Staatsbahnen der SBB immer weniger “Prämien”, wenn wir für Sie ein Ticket verkaufen!

  30. Alain schreibt:

    @ Andi

    Ich glaube, es ist für Andreas auch nicht immer so einfach das durchzusetzen, was die SBB von ihm verlangt! Aber das tönt hier in einem Blog halt einfach. Also ich finde es gut, dass die Ruheabteile abgeschaffen werden, weil es eh nichts nützt, wenn man zwar Ruheabteile besitzt aber diese genau nichts bringen und ein Zugbegleiter soll ja nicht Polizist und Richter in einem Zug spielen, der wegen allen Kleinigkeiten Bussen verteilen muss/soll/darf/kann……

  31. Hermi schreibt:

    @ sandra-lia
    Ja die Wagnnummer steht auf jeder plattform auf einem schwarzen plätchen. sie ist 12 stellig, und gibt an ob er ins ausland darf, wem er gehört und um was für einen wagen es sich handelt und dann schliesslich die Wagen nummer innerhalb der serie und die kontrollziffer. z.b. 61 85 10-90 198-5 (fiktiv)

    und ja ich finde es auch eine suarei dass in Zukunft die 5.- gwzahlt werden aber du hasstes bereits erwähnt, der service ist selbst verständlich. und genau das istes woran ich mich immer mehr störe. Die SBB ist Selbstverständlich. Dass aber die jenigen die bei der SBB Arbeiten wochen lang ihre Familien/ Freunde, Kollegen nicht oder nur wenig sehen interessiert niemanden mehr. das wollte ich nur mal erwähnen. denn wie gesagt der Öv ist mitlerweile für die meisten selbstverständlich. Und das ist schade.

  32. Andi schreibt:

    Interessantes Verständnis von “Kundendienst”, Alain – in beiden Kommentaren. Kunden haben also alles einfach so zu schlucken. Gut, wir befinden uns in der Kundendienstwüste Schweiz, da sind solchen Aussagen leider salonfähig. Niemand soll Richter oder Polizist spielen, aber als Stammkunde erwarte ich, dass sich das Personal für die Anliegen der Passagiere einsetzt.

  33. Alain schreibt:

    @ Andi
    Das erwarte ich als Kunde auch, jedoch kann man nicht allen 300 Millionen Kunden alles richtig machen. Und wenn halt viele Kunden wegen Lärm im Ruheabteil beim Kundendienst sich beschwären und auch die Zugbegleiter ständig streiten müssen, das Ruhe herrscht, ist der Aufwand vielleicht zu gross und somit wird das Problem halt einfach gelöst, indem man die Ruheabteile abschafft, mit dem Risiko, dass es wieder Beschwerden gibt. Und wenn man die Auftragspauschale nicht macht, schlägt man schlussendlich den Verlust auf die Billettpreise auf, und ich glaube, damit ist man erst recht nicht zufrieden – wenn Reisende in der Schweiz mehr bezahlen müssen für die Reisenden, die ins Ausland reisen??!!

    Ich hoffe du verstehst, was ich meine. Ich erkenne aber auch dein Problem! Kann aber (leider) nichts verändern.!

  34. Andreas Hobi schreibt:

    @ Gumbo:
    Ich wäre mir da nicht mal so sicher, dass mehr Familien automatisch eine Kapazitätserhöhung bedingen. Viele Familien reisen ja ausserhalb der Hauptverkehrszeiten, dort, wo es durchaus noch freie Plätze hat.

    Dies ist vielleicht auch genau der Grund, weshalb die SBB die Familienwagen ausbaut: Weil sie vermehrt solche Kunden anlocken will, die ausserhalb der Rush Hour verkehren.

    @ Sandra-Lia:
    Strafen / Bussen für Lärm im Ruheabteil? Naja, ich weiss nicht… Besonders beliebt würden wir uns damit nicht machen und Publikationen wie Beobachter und Co. warten vermutlich nur auf solche Dinge. Deshalb würde ich das sein lassen.

    Was den International-Zuschlag anbelangt: Ich denke, der Markt wird das regeln. In der Schweiz können ja viele Stellen solche Billette verkaufen, nicht nur die SBB. Und wenn der SBB die Käufer davon laufen, weil die internationalen Billette woanders günstiger zu haben sind, dann wird sie vom 5-Franken-Zuschlag wieder abrücken. Momentan schaut es aber danach aus, dass auch andere Verkaufsstellen, Reisebüros und so, einen Zuschlag erheben.

    Suchst du eigentlich immer noch Arbeit? Könntest ja ein Reisebüro auf die Beine stellen und dort internationale Tickets ohne Zuschlag verkaufen. Kunden hättest du auf alle Fälle, mal schauen, ob du dann auch über die Runden kämest. ;-)

    @ Andi:
    Werde deinen Artikel gleich mal lesen. Zu deinem Kommentar:

    Was Ruheabteile betrifft, hat das Zugpersonal seinen Job in den meisten Fällen gemacht, das kannst du mir glauben. Ich habe oft Fahrgäste darauf hingewiesen und die Uneinsichtigen unter ihnen aus der Ruhezone geworfen. Was darauf folgte, waren dann aber oft Kundenreaktionen der extremen Sorte. Da hiess es dann nicht mehr “er hat mich aus dem Ruheabteil geworfen”, sondern “ihr Mitarbeiter hat mich trotz gültigem Billett behandelt wie Dreck und mich mit den extremsten aller Schimpfwörter eingedeckt”. Von Ruheabteil war in der Kundenreaktion dann keine Rede mehr. (Dies ist jetzt ein Beispiel eines Zürcher Kollegen, ich selber erhielt glücklicherweise keine so heftigen Beschwerden.)

    Die SBB hat wirklich versucht, das Konzept Ruheabteil durchzusetzen. Aber es ging einfach nicht mehr. In den Ruhezonen konnten wir Zugbegleiter es machen, wie wir wollten, immer hatten wir mehrere Reisende gegen uns: Wenn wir Ruhe durchsetzten, aber auch, wenn wir nichts unternahmen. Ein Ende war nicht absehbar.

  35. Steven schreibt:

    Da ich gerne und oft in meine Heimat fahre (Deutschland) finde ich den Zuschlag auf Uaslandsbillette zu Deutsch eine Sauerei! Dann werde ich mir meine Billete wohl demnächst bei Aufenthalten in Konstanz oder Basel Bad kaufen.

    gruss, Steven

  36. Hermi schreibt:

    Auch wenn es wirklich nervt wenn z.b. jugendliche im zug extrem laut musik hören, sollte man doch etwas tollerant sein und bedenken dass, diese jugendlich sind. Wer hat nicht in seiner jugend nachts um 12 noch rumgegrölt? sind wir doch erlich wir alle. deshalb liebe bahn reisende leg ich ihnen ans herz etwas mehr toleranz zu zeigen. schlisslich wart ihr alle auch mal jung.

  37. Sandra-Lia schreibt:

    Naja, Die idee hatte ich übrigens auch. DAfür braucht man aber dummerweise die richtigen Connexions und Vitamin B und Geld

  38. Andi schreibt:

    @Hermi: Uff, genau diese Übertoleranz LIEBE ich so sehr. Sollen doch alle machen, worauf sie Lust haben. Ist doch Wurst, wenn sich jemand nervt. Sich besaufen, lärmen, paffen… bööh, wir waren doch alle mal jung.

    Jaja, Blaaaablaaaaa.

    Ich hatte ne coole Jugend, aber den Sinn von Rumgegrölen um Mitternacht hab ich nie begriffen. Hingegen wurde mir selbst im Rahmen einer einigermassen antiautoritären Erziehung beigebracht, was Rücksichtnahme bedeutet und dass man nicht überall tun sollte, was einem grad so passt “und die anderen sind mir scheissegal”.

  39. Hermi schreibt:

    @ andi
    so wollt ich das nicht sagen, natürlich sollt und darf nicht jeder das machen worauf er gerade lust hatt. eine gewisse gegenseitige tolleranz sollte schon vorhanden sein. natürlich sollte man auf die mitreisenden rücksicht nehmen aber auch wenn jetzt mal ein jugendlicher im selben abteil etwas zu laut musik hört sollte man doch mensch genug sein und etwas toleranz zeigen. ich höre selbst im zug oft musik oder sehe mir eineen film am pc an. selbst verständlich in einer lautstärke die meinen ohren nicht schadet. und trotzdem werde ich dauernd misstrauisch und mürrisch beobachtet als wäri ich einer dieser überlauten sich nicht zu benemen wissenden jugendlichen. und genau genommen hören wir doch der musik zu, sonst würden wir uns doch nicht daran stören? und gratis unterhaltung haben wir noch dazu ausserdem läuft doch im Radio teilweise der grössere mist.

  40. Andi schreibt:

    Ich habe oft Fahrgäste darauf hingewiesen und die Uneinsichtigen unter ihnen aus der Ruhezone geworfen. Was darauf folgte, waren dann aber oft Kundenreaktionen der extremen Sorte.

    Das sind dann von mir aus jene Reaktionen, die man getrost ignorieren darf. Ich gehe davon aus, dass die zuständige interne Stelle tendenziell dem Rapport des Zugpersonals glaubt als den uneinsichtigen Tröten.

    Die SBB hat wirklich versucht, das Konzept Ruheabteil durchzusetzen. Aber es ging einfach nicht mehr. In den Ruhezonen konnten wir Zugbegleiter es machen, wie wir wollten, immer hatten wir mehrere Reisende gegen uns: Wenn wir Ruhe durchsetzten, aber auch, wenn wir nichts unternahmen.

    Wie in meinem Blog gesagt: Immerhin wars im Ruhewagen meistens *etwas* ruhiger als im Rest des Zuges. Ich bin auch nicht so naiv, dass ich auf der Suche nach einer Oase der Stille zugfahren gehen. Aber wenn man einen ein wenig ruhigeren Ort brauchte, fand man ihn im Ruheabteil fast immer.

    Ich finde, dass man das Verhalten im Ruheabteil ruhig in den Transportbestimmungen (oder wie das auch immer heisst, die AGB quasi) festschreiben soll. Unverbesserlichen, die sich nicht dran halten, wird der Fahrausweis entzogen, punkt. Wem das nicht passt, soll doch vor Gericht gehen. Aber wegen ein paar Egos gleich Haken zu schlagen und die beliebten Abteile abzuschaffen?! Ojemine.

  41. Andi schreibt:

    aber auch wenn jetzt mal ein jugendlicher im selben abteil etwas zu laut musik hört sollte man doch mensch genug sein und etwas toleranz zeigen

    Nein, definitiv nicht – genau hier sollte der GMV beim Lärmverursacher zu wirken beginnen: “Hmm, das könnte andere stören, also lass ichs lieber sein.”

    Genau diese “Sperre”, die für viele meiner Generation selbstverständlich ist, scheint bei dir und vielen anderen Jugendlichen nicht mehr vorhanden zu sein. Ich bin kein alter Knacker, der mit dem Stock auf alles losgeht, das jünger als 30 aussieht – aber offensichtlich ists in weiten Teilen der Gesellschaft aus der Mode gekommen, seinem Nachwuchs unmissverständlich zu sagen, wie man sich in der Öffentlichkeit verhält (vgl. auch Littering).

    Da muss man sich nicht wundern, wenn viele Kreise langsam die Nase voll haben und Repression statt Softietum fordern.

  42. Hermi schreibt:

    Also eins mal klar gestellt ab mir hat sich noch niemand gestört denn ich trage immer kopfhörer und zawr in eine lautstärke die für meine ohren noch gesund ist. sprich; so dass nur ich was höre. und diese alten knacker sind sowieso eh immer am meckern. so und das ist die meinung die bei den jungen vorherst. mir zumindest ist noch kein älterer herr untergekommen der nicht über irgend etwas gemekert hat was mit der bahn zu tun hat. Ja früher war alles besser. trumt weiter die zeiten in denen in den schule tazen verteilt wurden sind definiv VORBEI. aber auch ich als junger mann störe mich wirklich z.t an der lauten musik; aber vorallem dann wenn ich sie nicht mag. aber vielleicht bin ich ja zu naiv um das zu beurteilen weil meine eltern mir zuwenig GMV mitgegeben haben. Vielleicht liegt es aber auch daran dass ich mich mer daran störe was für eine Veerdammten mist die pensionierten z.t. im zug quatschen diskutieren über die eisenbahn alls wenn sie alles über sie wüssten aber in tat und wahr heit haben sie keine ahnung. ja solche sachen stören mich mehr. und wenn ich als diese personen dann darauf aufmerksam machen dass, dass was sie gerade verzapft habe nicht stimmt werde ich von euresgleichen blöd angemacht von wegen das gehe mich gar nichts an und ich solle etwas mehr toleranz zeigen. SUS NO WÜNSCH!!!!! genau so siehts aus und nicht anders die jungen solle ruhig sein und sie alten den wagen unterhalten. spinnerder etzt ganz?

  43. Andi schreibt:

    Gähn. Wo hast du eigentlich Deutsch gelernt? Was hat einigermassen rücksichtsvolles Verhalten mit “Tazen” [sic] zu tun? Habe ich irgendwo Körperstrafen gefordert?

    Ich habe auch schon alte Knacker, die laut über alles motzten, was so vor sich ging vor dem Fenster und im Wagen, zurechtgewiesen und ihnen gesagt, ihr saudoofes Gemotze interessiere mich nicht (die sahen nicht so aus, wie wenn sich mich später verprügeln würden).

    Jeder soll machen und denken, was er/sie will, solange es andere nicht stört. Das ist alles, was ich mir in der Öffentlichkeit wünsche. Leicht (durch schlichtes Unterlassen) zu verhindernde Dinge wie laute Handygespräche, zischende Geräusche oder hämmernde Bässe aus Kopfhörern, miefende warme Esswaren und dergleichen gehören in Bahnwagen leider definitiv NICHT zu den Dingen, welche viele (auch tolerante) Menschen cool finden.

    Wie alt, unreif oder überreif die Verursacher sind, ist mir sowas von egal. Leider fällt aber auf, dass die meisten halt tendenziell jung sind.

  44. mousseman schreibt:

    Wenn die SBB schon das Rauchen im Zug abklemmen konnte, dann kriegt sie auch ein Ruheabteil durchgesetzt, und wenn halt anfänglich ein paar Kunden motzen werden. Regeln sind da, um durchgesetzt zu werden. Wer Lärm machen will – dafür hat’s eine Menge anderer Wagen, und ich habe es bisher noch nicht erlebt, dass das Ruheabteil/Wagen der letzte Ort mit freien Plätzen ist (das wäre aber ein Argument, mal mehr Doppelstöcker-ICs einzusetzen, nicht die alten Nostalgiewagen I-IV).

    Man müsste anstatt zwei vertrottelten Zugbegleitern halt mal auch Securitrans reinschicken (als Zugbegleiter verkleidet), die Billetkontrollen machen und bei Bedarf Leute vom Zug schmeissen (und bei physischem Widerstand gibts halt die Implementation des alten Grimm-Märchens “Knüppel aus dem Sack”); das gleiche Vorgehen würde auch das Bettelroma-Problem in den Zügen schnurstracks lösen. Aber es scheint wohl eher, dass die SBB nachgibt als mal eine brauchbare Dienstleistung zu bieten. Das wird wohl erst passieren, wenn es massive Konkurrenz zur SBB gibt.

    @hermi: Im Ruheabteil ist auch Musikhören verpönt. Ich lasse noch Gnade walten, bis der Zug abfährt, aber ist der Zug in Bewegung, ist Ruhe. Und falls man fragt – ich bin nach der 68er-Generation geboren, deutlich. Vielleicht liegt’s auch nur an meiner guten Erziehung, dass ich im Ruheabteil keine Musik höre, den Piepser des Laptops abklemme und alle Handys auf Vibra stelle.

  45. Andi schreibt:

    Hätte nicht gedacht, dass ich je mit mousseman einer Meinung bin. Disclaimer: Nicht in allen Details…

  46. Andreas Hobi schreibt:

    @ Mousseman:
    Naja, beim Thema “Knüppel aus dem Sack” sind wir dann wieder bei der Thematik “SBB in den Medien”. Und auf negative Publicity können wir getrost verzichten.

  47. Hermi schreibt:

    Na dass im Ruheabteil nicht nicht musikgehört wird ist mir auch klar. mir gehte es jetzt auch nicht nur um die ruheabteile diese tendenz habe ich schon in den anderen wagen beobachtet. Der zug ist nunmal ein massen transport mittel und das da Personen drin sitezt deren nase jetzt anedern vielleciht nicht gefällt is ja eh klar. allerdings bin und bleibe ich der meinung dass di heutige gesellschaft extrem intolerant ist. wenn z.b. ein jugendlicher auf dem bhf mit seinen kollegen lärm macht stört das andereleute vielleicht nur muss man bedenken dass der bhf mitlerweile der einzige ort ist an dem sie sich noch frei bewegen dürfen, denn auf den schulplatz dürfen sie nach schulschluss ja nicht mehr. dies ist nur ein beispiel von vielen welches aber leider immer meht zutrifft. die Jungen sind eifach mal grundsätzlich laut, unerzogen, rücksichtslos, rüpelhaft und erschlagen gleich jeden der sich ihnen auf 5m nähert. hört doch auf mit diese veralgemeinerung. 1. stimmts nicht und 2. bringts nichts. es leidet nur der grosse teil der sich zu benehmen weiss. und was maein deutsch angeht solange du`s lesen kannst ists doch egal.

  48. Andi schreibt:

    und was maein deutsch angeht solange du`s lesen kannst ists doch egal.

    Schon diese Attitüde ist doch einfach zum k…: “sich ein wenig Mühe geben, nee, sch… drauf” – da musst du dich nicht wundern, wenn Leute zu verallgemeinern beginnen. Das ist eine Schlufi-Einstellung; aufgrund dieser Diskussion ist schon mal klar, dass du bei mir niemals die Chance auf einen Job oder eine Lehrstelle hättest, falls ich von dieser Diskussion hier wüsste, selbst wenn dein Dossier sonst OK ist.

    Der zug ist nunmal ein massen transport mittel und das da Personen drin sitezt deren nase jetzt anedern vielleciht nicht gefällt is ja eh klar

    Die Nasen der Leute sind mir egal, solange sich deren Inhaber so verhalten, wie man es in der Öffentlichkeit erwarten darf.

    wenn z.b. ein jugendlicher auf dem bhf mit seinen kollegen lärm macht stört das

    Nein, aber wenn er das im Zug macht.

    Offensichtlich bist du intelligenzmässig nicht in der Lage, zu unterscheiden, wo etwas stört und wo nicht – auch etwas, das man heute immer mehr sieht.

    di heutige gesellschaft extrem intolerant ist

    Du kannst deinen Ego-Drang nach Selbstverwirklichung auf Kosten anderer nicht damit begründen, dass die anderen einfach schlicht sind. Das ist eine kindische, unreife Einstellung.

    Von deinen Beiträgen her schätze ich dich etwa auf 13-14 Jahre; ich hoffe einfach, dass du in einer Umgebung lebst, die dir noch ein paar gute Tipps für den restlichen Lebensweg geben kann.

  49. gumbo schreibt:

    Andreas, Moussemann
    Ich glaube nicht, dass ihr euch vor “negativer Publizität” in den Medien fürchten müsst, nur weil die SBB endlich einmal (im Sinne der Mehrheit der Reisenden) die Hausordnung klarer publiziert und sie auch durchsetzt. Heute weiss man doch aus Politik und Justizwesen, dass Kuscheljustiz zu noch mehr Verluderung und Disziplinlosigkeit führt. Ich als Benutzer der Bahn erwarte, dass die Kondi ihre Aufgabe ernst nehmen und Fehlbare ansprechen. Man hört leider immer wieder von solchen Fällen, wo “nichts” gesagt wird um des Friedens willen. Wessen Frieden, frage ich mich aber.

  50. Hermi schreibt:

    Dass ich eine ansicht habe die dir nich zusagt hab ich mir sofort gedacht. nur unterschätzt du dabei mein alter und zwar gewaltig. ausserdem habe ich in meinen spärlichen jahren als bähnler diese erfahrungen so gemacht. und dass ich nunmal zwischen wichtigen dokumenten und unwichtigen unterscheide scheint dir auch nicht zu passen. hasst du denn bei deinen kindern alles richtig gemacht? hasst du überhaupt welche? aber ich bin ja nicht so intelligent, darum kann ich das nicht beurteilen. darum alss ich dass mal so stehn. aber in einem blog wird man sowieso NIE persönlich, so wie du gerade.

  51. Hermi schreibt:

    stimmt im gewissen sinne schon. Aber würdest du als Kondi jemanden zurecht weisen, bei dem die akute gefahr besteht dass du “auf die Fresse kriegst”? Ich glaube kaum. Und genau dass ist das problem. Leider.

  52. Andi schreibt:

    Zu Hermi nur noch so viel, wenn wir uns an seine Rechtschreibung halten: Nein, mein Lieber, ich hasse keine Kinder.

    Du bist Bähnler?! Uff. Vielleicht ein Fall für eine interne sprachliche und soziale Weiterbildung?

    Und danke für die Belehrung, was man in einem Blog schreiben darf und was nicht, gerade von dir nehme ich das natürlich sehr gerne an, schreibe mir das hinter die Ohren und halte mich fortan an Hermis Tagesbefehl. Hier, verstanden!

    Ich stehe wenigstens mit einer nachvollziehbaren Identität hinter dem, was ich hier schreibe; du getraust dich offenbar nicht. Vielleicht auch besser so für deine berufliche Zukunft.

    Gumbo: 100% einverstanden.

  53. Andreas Hobi schreibt:

    Ach Leute, lasst doch mal gut sein. ;-) Bringt doch nichts, sich so aufzuregen.

    Manche können besser schreiben als andere, andere wiederum verstehen mehr von der Bahn, manche können weder das eine noch das andere und andere wiederum sind in beiden gut. Bringt doch nichts, sich gegenseitig die Schwächen vorzuwerfen, oder?

  54. Alain schreibt:

    @ gumbo
    Ich finde auch, dass man überall härter durchgreifen muss!, jedoch ist dies nicht immer möglich, weil solange Blick und Kassensturz in der Schweiz mit dem Bund zusammen eine “Kuschelvereinigung” sind, kann man nichts verändern, weil diese immer den Kunden recht geben.

    Bekommt jemand eine Busse von 80.-, läuft dieser wieder zum Bund und muss deshalb die Busse nicht bezahlen, Kauft einer ein Ticket auf sein Natel, ihm geht der Akku aus, und der Kassensturz macht uns für das verantwortlich! Hallo?? Wie können wir uns als SBB durchsetzen???

    Aber eben wie schon gesagt, bin voll deiner Meinung, dass man härter durchgreifen muss – überall in der ganzen Gesellschaft und Politik!

  55. Hermi schreibt:

    andi leioder darf ich dass was ich dir jetzt am liebsten sagen würde nicht schreiben. aber etwas mehr respekt auch vor denen welche im schriftlichen deutsch nicht so stark sind wie du würde dir nicht schaden.

    @ Hobi Andreas
    hesch recht stemmt jo eigentli scho.

  56. mousseman schreibt:

    @andreas: Na, wenn man sich nicht durchsetzt, hat man Bettelroma im Zug – auch eine ‘gute’ Werbung. Ich habe lieber, wenn die Ruhezonen halt mal mit wirksamen Mitteln durchgesetzt werden.

    @alain Das mit dem Natelakku ist schnell gelöst – zwecks Fakturierun an die Swisscom muss die SBB ja wissen, wieviel sie für ein Ticket an welche Natelnummer fakturieren muss. Passiert mal, was passieren muss, gibt der Kondi die Handynummer des Kunden ein, und der Computer spuckt aus, ob und was für ein Ticket damit gekauft wurde. Problem schnell erledigt.

  57. Alain schreibt:

    @ Mousseman

    Das ist aber nicht die Arbeit der SBB und es handelte sich dabei um den ZVV Nachtzuschlag, der mit SMS belastet wurde und nicht wie üblich mit KK.

  58. Gumbo schreibt:

    Alain
    Das mit dem Kassensturz stimmt klar nicht.
    Sonst müsstest du Beispiele bringen. Auch die Selbstkontrollzuschläge standen meines Wissens nicht zur Diskussion – oder aber sie gingen zu Gunsten der OeV-Unternehmungen aus.
    Gekuschelt wird eher bei den Gerichten und im Strafvollzug.
    Im Zug – wie gesagt – wünsche ich mir Personal mit Durchsetzungsvermögen, denn dies wird von den Reisenden gefordert.

  59. Alain schreibt:

    Gumbo
    Vielleicht ist es nicht so wie im Kassensturz, da ich aber in der Zentrale der SBB arbeite, erfahre ich viel von Fällen, wo nicht bezahlt werden will und schlussendlich auch nicht bezahlt werden muss.

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