Hinweis: In diesem Artikel finden Sie Informationen rund um den Ausbau der TGV-Linien.
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Bild © (cc) Alain Stoll (flickr.com)
Im Gegensatz zur leidigen Geschichte mit dem Cisalpino, welche im Dezember endet, gibt es beim grenzüberschreitenden Verkehr auch Erfolgsstories zu vermelden.
So läuft es zum Beispiel auf der Linie Zürich – Basel – Paris besser denn je. Es läuft dort sogar so gut, dass die SBB zusammen mit ihrem französischen Partner SNCF neues Rollmaterial für sage und schreibe 600 Millionen Franken anschaffen (muss)!
Ein Blick zurück
Bereits seit 1993 verkehren TGV-Züge in der Schweiz. Anfangs jedoch nur von Paris aus nach Lausanne und Bern. Im Jahr 1995 gab es eine Winterverbindung nach Brig mit Anschluss nach Montreux, Aigle, Martigny, Sitten, Siders und Visp.
Vier Jahre später wurde eine tägliche Verbindung nach Zürich ins Programm aufgenommen. Weitere zwei Jahre vergehen, bis wir das Jahr 1999 schreiben und eine zweite Verbindung nach Zürich unser Eigen nennen können.
Im Jahr 2002 schliesslich wird die heutige Tochterfirma von SBB und SNCF gegründet, welche sich “Lyria SAS” nennt. Doch erst im 2006 verkehren die Züge offiziell unter der Marke “TGV Lyria”.
Ein Blick nach vorne
Seit 2007 baut man zwischen Bourg-en-Bresse und Bellegarde am Projekt Haut Bugey. Danach soll die Inbetriebnahme in zwei Schritten erfolgen.
4. Juli 2010: Vorzeitige Inbetriebnahme mit bis zu neun täglichen Hin- und Rückfahrten auf der Strecke Paris – Genf.
12. Dezember 2010: Generelle Inbetriebnahme mit bis zu zehn täglichen Hin- und Rückfahrten Paris – Genf. Die Fahrzeit wird dann noch 3 Stunden und 9 Minuten betragen.
Ein bisschen später, im Jahr 2012 werden die Zürcher und Basler dann durch einen anderen, neuen Streckenabschnitt, welcher Genlis im Süden von Dijon mit Belford verbindet, mit sechs täglichen Hin- und Rückfahrten nach Paris und auch wieder zurück gelangen. Die Fahrzeit beträgt dann gerade einmal noch drei, beziehungsweise vier Stunden.
Und dann wäre da noch der zweite Streckenabschnitt. 106 Kilometer zwischen Strassburg und Baudrécourt für rund drei Milliarden Franken. Viel Geld verschlingt dabei ein 3.9 Kilometer langer Tunnel, welcher bei Saverne die Vogesen durchqueren soll.
Wenn man dann noch alle weiteren geplanten Vorhaben hinzunimmt, dann kommt man schlussendlich auf eine Reisezeit von nur noch zweieinhalb Stunden (Basel – Paris). Das ist ungefähr gleich lange, wie eine Bahnfahrt von Zürich nach Davos oder Lugano.

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Der TGV. Ein voller Erfolg.
Vor allem die Züge auf der Linie Zürich – Basel – Paris sind sehr gut ausgelastet. Deshalb wird die SBB-Tochter Lyria in den nächsten Wochen eine Ausschreibung für dreizehn neue Züge veröffentlichen.
Damit will das Unternehmen sicherstellen, dass es auch in Zukunft der hohen Nachfrage gerecht werden kann.
Bei so viel Erfolg will ich nicht ausschliessen, dass TGV Lyria auch mit dem Gedanken spielt, die Züge allenfalls bis nach Milano zu verlängern und so die Muttergesellschaft SBB zu konkurrieren. Die Liberalisierung des europäischen Schienennetzes würde es ihr erlauben.
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Wenn Sie wissen möchten, wie viel ein TGV-Ticket an Ihrem Reisedatum kostet, besuchen Sie am besten die offizielle TGV-Website über den folgenden Banner:

