Heute kam die definitive Bestätigung: Ich bin schon bald ein Mitglied der SBB CareGroup, welche bei Ereignissen (Bahnunfällen) zum Einsatz kommt, bei denen mehrere Personen involviert sind. (Ausnahme: Suizide und normale Personenunfälle. Dort sind nur die Blaulichtorganisationen wie Polizei, Feuerwehr, Sanität vor Ort.) Die CareGroup ist in erster Linie für die psychologische Betreuung von Beteiligten und Angehörigen vor Ort zuständig, so wie zum Beispiel in dieser Übung geschehen.

Bild © (cc) Daniel Sparing (flickr.com)
Es freut mich, eine solche Tätigkeit ausüben zu dürfen und anderen Menschen in schwierigen Situationen helfen zu können. Diese Wahl soll aber nicht Thema des heutigen Artikels sein, ist aber der Auslöser für meinen nun folgenden Beitrag.
Bei der Suche nach Erwähnungen der SBB CareGroup in den Medien stiess ich auf das Bahnhofblatt. Herausgekommen im September 2009, also vor wenigen Tagen.
Das Bahnhofblatt ist das Abschlussprojekt mehrerer Absolventen der Migros Klubschule / Medienschule St. Gallen, steht unter der Leitung von Susan Boos und Richard Butz und erschien in einer stolzen Auflage von 50’000 Exemplaren.
Zur Sprache kommen dabei verschiedene Themen rund um den Bahnhof St. Gallen. Dieser Bahnhof ist mir nicht ganz unbekannt, da ich dort selber während meiner kaufmännischen Ausbildung sechs Monate in verschiedenen Abteilungen arbeitete. So versteht es sich dann auch von selbst, dass ich einige der porträtierten Person noch kenne und deshalb umso “gwundriger” war, die verschiedenen Artikel zu lesen.
Im Artikel von Daniela Preisig zum Beispiel geht es um das Fundbüro. Sie erzählt, was dort so alles landet (Gebisse, Prothesen etc…) und wo die Sachen schlussendlich hinkommen, wenn sie nicht abgeholt werden.
Claudia Züblin interviewte den Produktverantwortlichen der SBB CareGroup und wollte wissen, wann und wo diese Organisation zum Einsatz kommt, während Yvonne Frei bei Norbert Bont vorbeischaute, welcher für den Kundendienst tätig ist.
In seinem Büro habe ich damals auch ein paar Mal gearbeitet und Norbert Bont hat mir einiges erzählt, was ich auch heute noch im Kundenkontakt gut anwenden kann.
In einem weiteren Artikel geht Karen Schläpfer auf die Bedürfnisse der behinderten Fahrgäste ein und schaut sich zusammen mit einer Rollstuhlgängerin und einem Architekten den Bahnhof St. Gallen aus der Sicht von körperlich behinderten Personen an: Was ist gut gelöst und wo gibt es noch Verbesserungspotential?
Milena Hold und Daniela Preisig verbrachten eine Nacht auf dem Bahnhofsgelände und erzählen, welche Menschen sie da angetroffen und welche Geschichten sie sich angehört haben. Die Reportage handelt von Partygängern, Randständigen, Nachtarbeitern und Losverkäufern.
Medienschule
Wie oben schon erwähnt, wurden die Texte von Absolventinnen und Absolventen der Medienschule der Klubschule St. Gallen geschrieben.
Die Medienschule wurde im Sommer 1999 gegründet und bildet heute viele Berufseinsteiger aus. Diese erlernen dort in erster Linie die verschiedenen journalistischen Textformen von Nachricht bis Bericht und von Porträt bis Glosse.
Der Kurs ist berufsbegleitend, findet immer am Freitag statt und dauert von Oktober bis Juni. Der nächste Lehrgang startet am 23. Oktober 2009 und weitere Informationen findet man unter www.medienschule.ch.
Interessiert? Felix Mätzler ist der Leiter der Medienschule und gibt gerne weitere Auskunft unter Telefon 071 222 90 20 oder medien (affenschwanz) bluewin.ch
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