Herr M. war Anführer einer Reisegruppe von rund 25 Personen, welche in ZUE mehrere Türen blockierte. Als Grund gab er an, dass noch auf Freunde gewartet wurde. Abgangsverspätung ZUE: 5 Minuten. Trotz mehrmaliger Aufforderung – auch auf englisch und französisch – wurden die Türen weiterhin blockiert. Die Gruppe bestand aus arabischen Studenten und führte sich enorm aggressiv, rechthaberisch und unhöflich auf. Deshalb warfen wir alle in Bülach aus dem Zug.
Dieser Ausschnitt aus einer Meldung an meinen Vorgesetzten beschreibt, was sich am 8. August in Zürich HB ereignete. Die Details und wie es dazu kam, erfahrt ihr nun im folgenden Artikel.

Bild © (cc) Daniel Gasienica (flickr.com)
Problemlose Zugvorbereitung
Eigentlich sah alles ganz gut aus. Trotz übervollem HB (eine der Streetparade-Partys fand ja direkt im HB statt) lief alles wie am Schnürchen und wir konnten die Zugvorbereitung erfolgreich und vor allem rechtzeitig abschliessen. Einer pünktlichen Abfahrt stand also nichts mehr im Wege.
Wie im Hauptbahnhof üblich – nicht nur während der Streetparade – liefen auch kurz vor der Abfahrtszeit viele Menschen auf dem Perron hin und her. Doch darüber machte ich mir keine Sorgen, daran habe ich mich gewöhnt. Ich gehe jeweils einfach davon aus, dass jene Menschen, welche mitfahren wollen, dann schon noch rechtzeitig einsteigen. Ausserdem gebe ich vor der Abfahrt ja immer einen Achtungspfiff, so dass dann auch die Letzten merken, dass es Zeit ist, einzusteigen.
Die Abfahrt
Die Abfahrtszeit ist erreicht, ich gebe den Abfertigungspfiff und stelle dann dem Lokführer das Signal auf Abfahrt. Sobald danach alle Türen geschlossen sind, erlischt im Führerstand ein Lämpchen und der Zug wird sich in Bewegung setzen.
Noch während dem Achtungspfiff sehe ich, wie an zwei Türen Leute ungeduldig aus dem Zug schauen. Da sie aber im Zug stehen und nicht mit einem Fuss auf dem Perron oder im Türrahmen, fertige ich trotzdem ab. Ich gehe davon aus, dass diese Leute noch auf Kollegen warten, die nun nicht pünktlich am Bahnhof eingetroffen sind.
Doch als ich den Schliessbefehl betätige, blockieren die Leute zwei, wenn nicht sogar drei Türen.
Nun gut, manchmal kommt es vor, dass uneinsichtige Reisende die Abfahrt eines Zuges verhindern wollen, weil sie noch auf Kollegen warten. Dies ist natürlich ärgerlich, vor allem für die anderen Mitreisenden, deren Abfahrt sich dadurch verzögert. Und wer sitzt schon gerne in einem verspäteten Zug?
Ich gehe zuerst davon aus, dass die Herrschaften schon selber merken, dass es ihre Kollegen nicht rechtzeitig zum Bahnhof geschafft haben und dann die Türen freigeben. Doch darin habe ich mich getäuscht. Nach rund einer Minute sehe ich keinen anderen Ausweg mehr, als quer durch drei Wagen zu rennen und der Reisegruppe zu erklären, dass sie sich von den Türen entfernen müssen, damit wir abfahren können.
Wenig Verständnis, dafür viel Aggression
Leider zeigen sie eher wenig Verständnis für mein Anliegen, welches ich auf deutsch, englisch und schlussendlich auch noch auf französisch vortrage. Solange ihre Kollegen nicht hier seien, werde der Zug nicht abfahren. Damit wurde ich vor vollendete Tatsachen gestellt.
Da einige der Gruppenmitglieder bereits zu diesem Zeitpunkt erschreckend aggressiv auftreten, rufe ich sicherheitshalber per Handy meinen Kollegen herbei, welcher sich an der Zugspitze befindet.
Als dieser vor Ort ist, sind bereits mehr als fünf Minuten verstrichen und die Gruppe hat sich – nachdem ich den Anführer “ganz sachte” von der Türe wegzog – von den Türen entfernt.
Doch damit hat sich die Sache natürlich noch nicht erledigt. Der Zug fährt mit einer Verspätung von fünf Minuten in Richtung Bülach und Schaffhausen, und der Hauptverantwortliche dafür ist der “Anführer” der Reisegruppe, derjenige, auf den alle zu hören scheinen. Damit ich seine Personalien an die SBB weiterleiten kann, verlange ich seinen Pass.
Doch er zeigt keine Einsicht und sagt, er habe nicht gewusst, dass ein solches Verhalten in der Schweiz verboten sei und deshalb könne man ihn auch nicht zur Rechenschaft ziehen.
Daraufhin erkläre ich dem Mann – vor allen anderen Fahrgästen – dass er die Verantwortung dafür trage, dass einige dieser Fahrgäste eventuell ihre Anschlusszüge nicht mehr erwischen. Und da ich dies der SBB zu melden habe, brauche ich seine Personalien.
Der junge Student führt sich enorm aggressiv und rechthaberisch auf. Es scheint mir, als habe er das Gefühl, etwas besseres zu sein und somit auch das Recht zu haben, darüber zu entscheiden, wann ein Zug abfährt und wann nicht. Aussagen seinerseits, dass er wohl die bessere Ausbildung habe als ich, überhöre ich einfach.
Versuchte Körperverletzung
In diesem Moment drängt sich eine junge, verschleierte Frau nach vorne und spricht mit dem Herrn in einer Sprache, die ich nicht verstehe. Der Art und Weise, wie sie spricht, entnehme ich aber, dass sie ihn zur Vernunft bringen will. Sie spricht ruhig, gewählt und langsam auf den Mann ein.
Doch urplötzlich holt dieser mit der Hand aus und schnauzt die Dame in einem äussert herrischen Ton an. Vor meinem inneren Auge sehe ich schon, wie er zuschlägt, doch sie schafft es noch rechtzeitig, sich aus seiner Reichweite zu entfernen.
Nun verstehe ich keinen Spass mehr, das war nun des Guten zu viel. In unserem Land werden keine Frauen geschlagen. Unterdrückung kennen wir in unserem Land nicht. Wer der Meinung ist, Frauen zu schlagen gehe in Ordnung, der hat hier garantiert nichts zu suchen.
Ultimativ fordere ich nun seinen Pass ein und sage ihm sehr deutlich, dass ich sofort die Polizei verständigen werde, falls er diesen nicht rausrückt. Der Eingriff in den Eisenbahnverkehr sei dann aber sein kleinstes Problem, denn ich würde der Polizei mit garantierter Sicherheit sagen, dass sie noch wegen versuchter Körperverletzung an der jungen Frau ermitteln müsse.
Nun bleibt ihm gar nichts anderes mehr übrig, als den Pass rauszurücken. Ich notiere mir die Personalien und leite sie später an meinen Vorgesetzten weiter. Als diese Formalitäten erledigt sind, komme ich mit der nächsten Forderung: Ich will wissen, wer die anderen waren, welche auch noch Türen blockierten. Schliesslich war es ja nicht nur einer.
Doch niemand rückt mit der Sprache heraus. Also mache ich eine ganz klare Ansage: In Bülach – unserem nächsten Halt – haben alle 25 arabischen Studentinnen und Studenten den Zug zu verlassen. Vorher fahren wir nicht weiter.
Reisende, welche zu Gewalt neigen, sind eine Bedrohung für andere Fahrgäste. Ich trage die Verantwortung für die Sicherheit meiner Kundinnen und Kunden. Und wenn diese Sicherheit gefährdet ist, muss ich geeignete Massnahmen einleiten.
Auf die eine Seite ist es sicher hart, gleich eine ganze Reisegruppe aus dem Zug zu spedieren. Tue ich dies aber nicht, und es geschieht etwas, dann werden die anderen Fahrgäste gegenüber der SBB aussagen, dass ich zu wenig konsequent durchgegriffen habe und damit fahrlässig handelte. Das gilt es zu vermeiden.
Ein wenig erstaunt bin ich dann aber doch, als die komplette Reisegruppe den Zug in Bülach ohne Widerrede verlässt. Anscheinend merkten sie, dass ich es verdammt ernst meine und keinen Spass mehr verstehe.
Erklärungsversuche
Nach einem solchen Erlebnis überlegt man sich natürlich, was schief lief und wo die Ursachen für das Verhalten des Reisenden liegen.
Ein Arbeitskollege, mit dem ich in einer Pause sprach, schien die Antwort zu kennen. “In Kairo und diesen arabischen Ländern”, so meinte er, “ist die Zivilisation noch nicht ganz so weit wie hier in der westlichen Welt.”
“Die meisten dort unten halten sich an die Menschenrechte und denken sehr fortgeschritten. Einige wenige jedoch zählen zu diesen Idioten, die das Gefühl haben, sie seien mehr wert als andere. Männer seien mehr wert als Frauen. Einen solchen hattest du wohl im Zug.”
Zu diesem Thema habe ich vor einigen Tagen auch interessantes in einem Blog gelesen:
Das Minarett hat – ebenso wenig wie das Gebot zur Ganzkörperverhüllung mit der Burka, ebenso wenig wie die muslimische Zwangsehe, ebenso wenig wie die Zwangsbeschneidung von Mädchen, ebenso wenig wie der Ehrenmord an wegen ihres „Lebenswandels“ geächteten Frauen – nichts mit der Religionsausübung zu tun. Das Minarett ist im Koran nirgends erwähnt. Tausende Moscheen weltweit tragen kein Minarett – ohne dass die Ausübung des islamischen Glaubens damit behindert würde.
(…)
Der Islam hat grundsätzlich zwei Seiten. Einerseits ist er Religion, der anzugehören und die auszuüben jedem in der Schweiz wohnhaften Menschen im Rahmen der Religionsfreiheit gewährleistet ist – in der Gegenwart wie in der Zukunft. Andererseits verordnet der Islam seinen Anhängern eine verbindlich einzuhaltende Rechtsordnung, die Scharia. Diese steht im fundamentalen Widerspruch zu den Freiheitsrechten, wie sie in der Verfassung jedem in der Schweiz wohnhaften Menschen garantiert sind.
(…)
Das islamische Scharia-Recht kennt keine individuellen Rechte. Menschenrechte sind ein Produkt der europäischen Moderne, wo sie sich auf Grund besonderer historischer Umstände (Aufklärung, Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten 1776, Französische Erklärung der Bürger- und Menschenrechte 1779) auf dem Boden christlicher, römisch-griechischer Kultur allmählich durchsetzen konnten. Islamische Kulturen kennen keinen Prozess der Aufklärung oder einen Vorgang wie die Französische Revolution, keine Entsakralisierung der Herrschaft und keine entsprechende kontroverse öffentliche Diskussion. Wie in anderen vormodernen Kulturen steht auch in der Welt des Islam das Kollektiv im Vordergrund. Die tendenziell das ganze Leben umfassende Scharia gilt als unantastbar und wird als Pflichtenlehre verstanden. Zur Schaffung eigenen Rechts ist der Mensch nach traditioneller Lehre nicht berechtigt.
Wenn jemand nach der Scharia leben will, so ist dies sein gutes Recht. Wenn jemand die Menschenrechte missachten will und die letzten 400 Jahre humanen Fortschrittes ignorieren will, so ist dies verwerflich, aber er kann es tun. Aber bitte in einem islamistischen Land und nicht bei uns in der Schweiz.
(Quelle: Nationalrat Lukas Reimann, lukas-reimann.ch)
Dies ist ein sehr kontroverses Thema, in welchem es viele Argumente dafür und dagegen gibt. Mir ist klar, dass einige Leute da draussen der Meinung sind, der Student sei schon im Recht und sowieso sei alles, was man über arabische Länder und den Islam sage, rassistisch.
Andererseits muss man auch den Tatsachen ins Auge sehen: Ein Verhalten, wie es der Student im Zug ablieferte, darf nicht geduldet werden und hat in keinem Land etwas zu suchen. Weder in der Schweiz noch sonstwo. Nur mit einem konsequenten Handeln kann man solchem Verhalten Einhalt gebieten.
{ 28 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }
Moin,
ich fahre auf der deutschen Seite den FLIRT der SBB und hier ist es auch immer wieder ein Thema mit dem Blokieren der Türen. Früher bin ich in Frankfurt am Main tätig gewesen und da war das Beschriebene Alltag. 95% der Verspätungen waren durch Fahrgäste verursacht. Den Islam kannst Du draussen lassen. Es machen auch Deutsch und Schweizer so. Ich stand mal in Basel am Bahnsteig als eine S1 pünktlich abfuhr. Im selben Moment kam eine Frau ums Eck gerannt und beschwerte sich, dass der Zug weit vorn (am Peron stand noch ein Schadzug) gestanden hätte und sie ihn daher nicht erreichte. Sie hätte auch bei anderer Halteposition nicht erreicht. So ist das Leben
Tobias
Ich würde sagen, dein Handeln war richtig. Im übrigen hoffe ich, dass ich in dem Blog nicht allzu häufig über Herr Reimann stolpern muss… ;)
cool gehandelt: finde ich absolut richtig und auch mutig. waren ja eigentlich zwei gegen eine ganze gruppe… haben die anderen reisenden keine reaktionen gezeigt?
hast du ganz richtig gemacht !
Ich glaube nicht, dass hier jemand behaupten wird, der Student sei im Recht. Weder in seinem Heimatland, noch erst recht nicht in der Schweiz. Aber kann es sein, dass eine einzige Person, die aggressives Verhalten an den Tag legt, damit den ganzen Zug “terrorisieren” soll… naja?
Ich selbst komme soeben von einer Reise durch drei Länder aus dem arabischen Kulturkreis zurück und habe schon mit Leuten aus dieser Weltgegend beruflich in der Schweiz zu tun gehabt, und musste leider auch die Erfahrung machen, dass es in diesen Ländern gelegentlich noch ein ausgeprägtes Klassendenken gibt, und dass es (wohlhabende) Leute mit einem hohen “Status” gibt, die sich zuhause im öffentlichen Leben so manches erlauben können. Dass dies hier nicht so ist, verstehen manche leider erst nach längerer Zeit.
Soviel zu meinem Erklärungsversuch. Darüber hinaus finde ich schade, dass du selbst den Artikel zum Politikum machst – was bitte sollen die (sorry, das muss gesagt sein) vollkommen uninformierten, einseitigen und vorurteilsbeladenen Äusserungen des Herrn Reimann zum Thema Islam mit dieser Geschichte zu tun haben? Nur weil diese Leute aus einem arabischen Land kommen, bedeutet das ja noch nicht, dass sie praktizierende Muslime sind, die Scharia in der Schweiz einführen oder Frauen unterdrücken wollen.
Dass du ungebührlichem Verhalten im Zug einhalt gebieten musst, ist OK, aber dann sollte man deinem Verhalten auch Einhalt gebieten, solche Vorfälle zu nutzen, um ohne inhaltlichen Zusammenhang Propaganda gegen den Bau von Minaretten zu machen..
Noch eine Bemerkung zum Schluss: “In unserem Land werden keine Frauen geschlagen. Unterdrückung kennen wir in unserem Land nicht.” – du hast ja eine ganz schön romantische Vorstellung von unserem Land…
Gut gehandelt, hoffentlich haben die etwas aus der Situation gelernt, wobei ich das dem Inhalt deines Artikels zufolge bezweifle.
Hat das eigentlich für die Person von welcher du die Personalien hast noch zusätzliche Auswirkungen? Ich bezweifle dass die SBB das vergehen bis in sein Heimatland verfolgt. Da wäre der Aufwand wohl zu gross.
@Michi: Ich glaube, in seinem Heimatland würde man sich wahrscheinlich krumm lachen, wenn man in der Schweiz das Geld und die Zeit hätte, ein solches “Vergehen” international zu verfolgen. Wenn der Herr aber wieder mal ein Visum für die Schweiz beantragen will, könnte eine polizeiliche Registrierung unangenehme Folgen haben..
Recht so. Traurig ist nur das man als Zugchef gleich zum Volldeppen ohne ausbildung abgestempelt wird. ich weiss ja nicht aber in den arabischen staaten gibt es sicher auch eine eisenbahn und da wird dies wohl nicht viel anders gehandhabt. Einer muss ja schliesslich sagen wos lang geht.
@ Tobias:
Dass Leute die Türen blockieren, kommt tatsächlich hin und wieder vor. Doch bisher hörten sie damit auf, sobald ich sie darauf hinwies. Erst am erwähnten Samstag erlebte ich es zum ersten Mal, dass jemand – trotz meiner Intervention – einen Zug mehrere Minuten lang am abfahren hinderte.
@ Klaeui:
Nein, die Reisenden sassen still da. Glüchlicherweise hat sich dann auch niemand im entsprechenden Wagen über die Verspätung beschwert. (Ansonsten hätte ich dem dann schon die Meinung gesagt…) In anderen Wagen jedoch wurde ich verständlicherweise nach dem Grund der Verspätung gefragt. (Den ich ja so direkt nicht über Lautsprecher kommunizieren konnte. Damit hätte ich die Leute nur unnötig provoziert, falls einer von denen doch noch ein wenig deutsch verstanden hätte…)
@ Martin:
Ich habe ja oft mit Leuten aus anderen Kulturen zu tun, vielfach auch mit Reisenden aus dem Nahen Osten. Glüchlicherweise schaffen es fast alle dieser Menschen, ihr Verhalten den hiesigen Normen anzupassen und sich an unsere Regeln und Gesetze zu halten.
Was die erwähnten Reisenden im speziellen anbelangt: Zumindest das Verhalten des “Anführers” zeigte mir, dass er keine grosse Meinung von Frauen hat. Daraus schliesse ich, dass er durchaus dazu neigt, Frauen zu unterdrücken oder dominieren zu wollen. Wenn er sich hier schon so aufführt, wie verhält er sich denn erst in seinem Heimatland?
Natürlich hast du Recht: Auch in unserem Land werden Frauen geschlagen. Jedoch ist es gesellschaftlich nicht wirklich angesehen. In anderen Ländern gibt es aber Kreise, die solches Verhalten tolerieren. Das wollte ich damit zum Ausdruck bringen.
@ Michi:
Nein, die werden tatsächlich nicht verfolgt. Klüger wäre es gemäss meinem Chef gewesen, eine Sicherheitsleistung von CHF 200.- einzufordern. Aber ich hoffe, dass sie dadurch merkten, dass ihr Verhalten hier nicht toleriert wird. Den Eingriff in den Eisenbahnverkehr einerseits, aber auch das Verhalten gegenüber Frauen andererseits.
In seinem Heimatland wäre der Zug wahrscheinlich einfach abgefahren, egal ob die Tür offen steht oder nicht ;)
haja, Reimann ist auch nicht mein Kaliber, er gehört zu einer Gruppe Menschen, die mir eindeutig zu Rechts, zu intollerant und zu verschlossen und zu engstirnig sind.
Du kennst mich ja in zwischen als jemand, der gerne Polemisch schreibt, und gegen vieles heftigst wettert. Auch gegen gewisse Mentalitäten. OB dies nun Schweizer Jugendliche sind, oder Ausländische Erwachsene, oder ungekehrt.
Aber, ich bin keine Rassistin. So wärs vllt. auch möglich gewesen, den Artikel ohne den Hinweis zu dem ziemlich falschen Artikel von Herrn Reimann zu machen.
Polemisch darfst du selbst sein, da werd ich dir nicht böse sein, warum auch. Manchmal kann man nur so den anderen zeigen, was man denkt.
Eine Ohrfeige für das Verhalten, was du genannt hast, in Textform, ist durchaus begrüssenswert, und dein Durchgreifen find ich gut!
Bitte in zukunft nicht mehr so SVP lastig, denn die Partei ist die, mit der du dich eigentlich am wenigsten indendifizieren willst. Sie will am liebsten die SBB ganz abschaffen, und das ist nun mal Tatsache! (oder kennst du eine einzige Abstimmung, wo die SVP für die SBB war?)
Die Eliteparteien sind für mich alle sammt unwählbar, deswegen will ich dir nicht zu einer anderen Raten.
Aber, etwas mehr eigenText und weniger Zitaten von Leuten, die auch schon mal ein oder zwei mal sich nicht so verhalten haben, wie sie von Gesetzeswegen sollten, wäre vorteilhaft.
“In unserem Land werden keine Frauen geschlagen.
Unterdrückung kennen wir in unserem Land nicht.”
Doch, tun wir leider: http://www.amnesty.ch/de/kampagnen/stopviolence/mobil-gegen-haeusliche-gewalt/hausliche-gewalt-in-der-schweiz-2013-einige-zahlen (war grad der erste Link, den ich zum Thema gefunden habe)
Gibts also sogar bei uns viel häufiger, als man glauben will. Machts natürlich nicht besser. Aber das wär doch mal ein tolles Thema für Reimann. ;-)
Ehm ich finde den Titel echt ziemlich daneben!!!
@ Steven Eling:
Das geht in der Schweiz aus Sicherheitsgründen natürlich nicht. :)
@ Sandra-Lia:
Es gibt durchaus Abstimmungen, in welchen einzelne SVP-Parlamentarier Pro-SBB abstimmen. Aber dass gleich die ganze Fraktion hinter der SBB steht, das siehst du weder bei der SVP noch bei anderen bürgerlich/rechten Parteien.
Wenn dann mal wieder öV-Abstimmungen vor der Türe stehen, tendieren die Artikel hier auf schweizweit.net eher wieder nach links, womit der Ausgleich dann irgendwie auch erreicht sein sollte. ;-)
@ Sven Egeli:
Wie oben schon erwähnt: Natürlich kommt das (leider viel zu häufig) auch in unserem Land vor. Auch ich würde es begrüssen, wenn diese Thematik von möglichst vielen Menschen (darunter auch Parlamentariern) angesprochen wird.
@ Sara:
Ich hoffe, dass du trotzdem mal wieder vorbeischaust und werde mir Mühe geben, dass dir der nächste Titel besser gefällt. Übrigens: Der nächste Artikel-Titel heisst “Wochenrückblick”. Gut so? ;-)
Das du die Personen auf ihr fehlerhaftes Verhalten aufmerksam gemacht hast finde ich gut. Aber gleich eine ganze Gruppe aus dem Zug werfen, weil jemand aufbrausend war? Ich habe ab und zu das Gefühl du fühlst dich wie ein Polizist. Weshalb überlässt du diese Arbeit nicht Profis wie der Bahnpolizei? Ich selbst toleriere absolut keine Gewalt, verstehe dies nicht falsch, aber ist es wirklich deine Aufgabe Polizist zu spielen? Wäre die BaPo in Bülach zugestiegen, hätten sie die Sache abklären und entsprechend eingreifen können.
Verfolge deinen Blog seit über einem Jahr und finde es absolut schade, dass in letzter Zeit immer mehr SVP Propaganda spürbar ist! Ich persönlich habe nicht viel mit dieser Partei am Hut, akzeptiere aber die Meinung anderer. Aber handelt es sich hier um einen Blog über die SBB, Eisenbahn und den Arbeitsalltag eines Zugbegleiters/chefs oder um eine Politplattform? Ich befürchte, dass du so einige Stammleser verlieren wirst und das wäre wirklich schade für die vielen sehr guten Beiträge die du hier veröffentlichst!
Gruess Florian, auch SBB. Hatten uns schon am Telefon, habe es aber zu spät realisiert ;-)
@ florian
najadas mit der BaPo wäre eine möglichkeit, nur dass die nie da sind wosi benötigt werden und wenn man sie mal anruft heissete sie hätten keine zeit oder zuwenig leute. aber ich persönlich sehe das so dass jeder bahnmitarbeiter eine gewisse Verantwotung bezüglich der aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung gegenüber dem kunden und der bahn hat. ich bin zwar nur stationär in chur wenn ich da aber schon sehe was die leute für scheiss machen (übergleise rennen, züge blokieren, bahnhofverunstalten, etc.) muss ich sagen währe es für di bahn besser wenn öfters mal ein MA hart durchgreift und so ein signal setzt. ob man dies nun als polizistengehabe bezeichnen will oder nicht ist jedem selbst überlassen. Fakt ist würden wir dies nicht tun würde jeder auf dem Bhf machn was ihm passt, und das tun sie jetzt schon zum teil. ich persönlich verstehe die reaktion von andreas voll und ganz.
@ Florian:
Es war tatsächlich das erste Mal, wo ich gleich eine ganze Gruppe aus dem Zug “werfen” musste. (Ist ja nicht wörtlich zu verstehen.) Ich weiss jetzt nicht genau, in welcher Division du genau arbeitest, aber vermutlich weisst auch du, dass man als Zugchef manchmal aus der Situation heraus eine Entscheidung treffen und diese dann auch geradlinig durchziehen muss.
Mit “Polizist spielen” hat das meiner Meinung nach wenig zu tun. Als Zugbegleiter muss man einfach zwischendurch auch mal zum Rechten schauen oder mit jemandem deutlichere Worte sprechen.
Am liebsten hätte ich diese Aufgabe natürlich schon der Bahnpolizei überlassen. Doch in Zeiten, in denen die Bapo unterbesetzt ist, sollte man vielleicht zuerst selber versuchen, die Situation zu klären.
Ausserdem war es ja nicht so, dass ich die Leute “mal einfach so” aus dem Zug schmiss. Der Grund lag ja darin, dass sie mir die Personalien der anderen Beteiligten nicht angeben wollten. Sie hatten also – genau genommen – die Wahl zwischen Weiterfahrt mit Aufnahme der Personalien und Aussteigen ohne Erfassung der Personalien.
Auch andere Gruppen, Schweizer z.B., hätten das Theater mit dem Türen blockieren, verursachen können. Da gibt es nur eines, Polizei holen und wegen Störung des Bahnbetriebes anzeigen, egal, woher die Leute kommen. Von fremden Gästen in unserem Land erwarte ich zwar auch mehr Anstand…
Zum Glück konntesd du sie in Bülach hinausstellen.
Als Mitreisender hätte ich mich garantiert nicht zurückhalten können und hätte dem Macho auf Englisch gesagt, was ich von ihm halte, was du ja nicht darfst.
@ Gumbo:
Naja, indem man die Leute anbrüllt, ist ja auch niemandem geholfen. ;-) In meinem Fall hat es gereicht, deutlich zu sprechen.
Natürlich, die Polizei hätten wir holen können. Am ehesten wäre dann aber nicht die Bahn-, sondern die Kantonspolizei gekommen. Und die fahren bekanntlich ja nicht mit… Sprich: Für die Aufnahme meiner Personalien und meiner Aussage wären in Bülach weitere wertvolle Minuten verstrichen und der Zug wäre dadurch noch mehr verspätet worden. Auch nicht unbedingt die beste Lösung.
Deshalb war ich – wie gesagt – froh, dass ich die Situation selbst bereinigen konnte.
Situationen die man als Zugbegleiter und Lokführer immer häufiger erlebt. Sehe aber kaum einen Zusammenhang mit Nationalitäten. Unruly Passengers gibt es auch bei der Luftfahrt. Der Unterschied ist das dort konsequent gehandelt und bestraft wird. Das Personal auf dem Flugzeug wird nicht am Türen schliessen gehindert weil sonst die Polizei sehr schnell am Flugzeug ist und der Passagier bestimmt einige Zeit auf dem Polizeiposten verbringt, gebüsst wird und nie wieder mit dieser Airline fliegen darf. Das wirkt. Hatte die Reisegruppe wirklich Billete bis nach Schaffhausen? Oder wollten sie sowieso in Bülach aussteigen?
@ Martin:
Die hatten Eurail-Billette und wollten nach Deutschland.
Stimmt, bei den Fluggesellschaften gibt es auch komische Gestalten. Nur kennt man dort die Personalien der Passagiere bereits im Voraus. Und wenn einer öfters negativ auffällt, dann könnte es meiner Meinung nach möglich sein, ihn von zukünftigen Buchungen auszuschliessen.
Bei uns geht das nicht, wir wissen im Voraus nie, wer alles zusteigt.
Andi
Habe nichts von anbrüllen gesagt.???
Meiner Erfahrung nach werden im arabischen Raum die Regeln des öffentlichen Lebens nicht immer ganz so “eng” gesehen und es könnte vielleicht wirklich sein, dass die Leute in deinem Zug glaubten, es sei nicht nicht so “schlimm”, die Regeln zu brechen, oder sie hätten gar das “Recht” dazu (Statusdenken…).
Um sie zurechtzuweisen hätte vielleicht tatsächlich “anbrüllen” mehr geholfen als Polizei, denn meiner Erfahrung nach gilt eine lautstarke verbale Auseinandersetzung allemal als “aufrichtiger” und ehrlicher als die Androhung von Polizei und gesetzlichen Konsequenzen, was als “ehrverletzend” wahrgenommen werden kann..
liebe leute
“Arabische Studentengruppe terrorisiert einen Zug“
Was für eine typisch feindliche Aussage! Was hat diese Geschichte mit Islam oder Araber zu Tun? Hätten eine Gruppe aus Suditalien während des moralischen “Street Parade” nicht etwas Ähnliches gemacht? Darf man so einfach die gesamt arabische Völker wegen das Misverhalten einer kleinen Gruppe aus dem arabischen Kulturkreis beurteilen? Was soll man mit dieser leuten -deiner Meinung nach- machen? Hinrichten oder in der öffentlich aufhängen? Kannst du dich vorstellen was für nigative Wirkung hat deine Worte auf die Araber und die muslime, die sich nie so verhalten und die in der Schweiz sich integrieren lassen wollen. Warum redest du nicht von den übelen sich immer verbereiteten Ideen der Rechextremisten in Europa und der Schweiz, die ihre Hass gegenüber aller Mitmenschen ausser derjenigen, die weisse Haut haben. Der Klang seiner Worte ist voll mit Vorurteilung und Hass. Und Hass kann nur Hass bringen. Bist ein Hass Pridiger? Denkst du, dass du zivilisiert bist weil du in der schönen sicheren Frauenfreundlichen(wann dürften die Frauen in der Schweiz zum ersten Mal WÄHLEN) geboren bist? Hast du Mal die Geschichte des slam richtig gelesen? Weiss du, dass die Islamische Zivilisation im Mittelalter ein hohes Niveaus in Wissenschaft und Technik erriech hat während Europa ganz primitiv und arm lebte. Man nannte diese Zeitgeschichte in Europa sogar “Dark Ages”. Hast in der Schule “Algabra” studiert? Weiss du wer hat “Algabra” erfunden. Kennst du die “Logaritmen”? Weiss du woher sie kommt?
Wir sind alle Menschen und wir sind alle gleich. Eine ganz einfache Aussage, aber wer glabt richtig daran.
Peace and love and Frieden für uns alle.
Salam
momo
@ Momo:
Ui, gleich so viele Fragen auf einmal. ;-)
Was hat dieses Geschichte mit Arabern zu tun?
–> Ich denke, das ist offensichtlich. (siehe Nationalität der Beteiligten)
Hätte eine Gruppe aus Suditalien während des “Street Parade” nicht etwas Ähnliches gemacht?
–> Nicht auszuschliessen. An der diesjährigen Street Parade ist dies meines Wissens jedoch nicht geschehen. Ausserdem: Süditalien gibt es nicht, vermutlich meinst du Süditalien.
Darf man so einfach die gesamt arabische Völker wegen das Misverhalten einer kleinen Gruppe aus dem arabischen Kulturkreis beurteilen?
–> Nein, darf man nicht. Deshalb auch der Hinweis, dass die meisten sich anständig verhalten.
Was soll man mit dieser leuten -deiner Meinung nach- machen?
–> Zur Rechenschaft ziehen, so wie im Artikel erwähnt.
Hinrichten oder öffentlich aufhängen?
–> Wie gesagt, wir leben in einem Rechtsstaat. Sowas ist bei uns nicht möglich. In arabischen Ländern jedoch wird hingerichtet und aufgehängt.
Kannst du dich vorstellen was für nigative Wirkung hat deine Worte auf die Araber und die muslime, die sich nie so verhalten und die in der Schweiz sich integrieren lassen wollen.
–> Ob ich mich vorstellen kann? Siehe meine About-Page. Nigative Wirkung? Den Begriff kenne ich; aber vielleicht meinst du ja “negativ”. Ah, der Satz hat ja gar kein Fragezeichen, also ist es ja keine Frage…
Warum redest du nicht von den übelen sich immer verbereiteten Ideen der Rechextremisten in Europa und der Schweiz, die ihre Hass gegenüber aller Mitmenschen ausser derjenigen, die weisse Haut haben.
–> Mit Rechtsextremisten hatte ich bisher im Zug keine Probleme. Aber es würde mich freuen, wenn du dich auf einem Blog damit auseinandersetzt. Denn auch Rechtsextremisten sind ein Problem.
Bist ein Hass Pridiger?
Nicht dass ich wüsste… Was ist ein “Pridiger”?
Denkst du, dass du zivilisiert bist weil du in der schönen sicheren Frauenfreundlichen(wann dürften die Frauen in der Schweiz zum ersten Mal WÄHLEN) geboren bist?
–> Zivilisiert bin ich, ja. Aber das wäre ich auch, wenn ich in einem anderen Land leben würde. Dass die Schweizerinnen erst so spät wählen durften, ist tatsächlich peinlich.
Hast du Mal die Geschichte des slam richtig gelesen?
–> Welcher Slam?
Weiss du, dass die Islamische Zivilisation im Mittelalter ein hohes Niveaus in Wissenschaft und Technik erriech hat während Europa ganz primitiv und arm lebte.
–> Nein weiss ich nicht. Wo ist dieses hohe Niveau der islamischen Zivilisation heute geblieben?
Hast in der Schule “Algabra” studiert? Weiss du wer hat “Algabra” erfunden.
–> Nein, bei uns kennt man nur die Algebra. Wo kann man Algabra studieren? Tönt nach einem interessanten Studienfach.
Kennst du die “Logaritmen”?
Logaritmen? Nie gehört! Aber vermutlich meinst du die Logarithmen (mit “h”). Die gehören zu den wichtigsten und grundlegenden mathematischen Funktionen.
Ok SVP boy. Let us do it in English this time. It was my mistake from the very beginning to try to write to you in your own mother tongue and give you the chance to take advantage of me.I think you alreay understood what I wanted to say but it seems to me that you will not miss the chance to laught at some arab. Any way it was ok but you really did not answer all the questions fearly enough and I beleive there is no thing more here to be discussed with you.
Please notice that most of the comments are full of spelling, typing and grammatic mistakes. To me Your behavior is an indicator to some bad intentions and prejudice.
@ Momo:
Wow, du bisch ja geil! Häsch da zwar absolut nix z’sueche aber bisch i minä Auge trotzdem än echt geile Siech! :–) Also los mal zuä, Bürschtli, han dir was zverzelle.
schweizweit.net, dä Name seits ja scho, isch e schwiizer Blog. Also nix let us do it in english oder sone Quatsch, gäll.
U zweitens: D’SVP hätt uf all Fäu uh oft gspässigi Ideä; aber was sie zum Thema Usländer meint, da hätt sie ebbä gar nöd mal so Unrecht ab und zue. Also da wär i denn vorsichtig an dinre Stell.
Ja und dänn wiiter imfau: Im Artikel, oder söll ig säge – in the post – geits um ss paar Jungs, wo scheisse baut händ. Dass diä Araber sind, isch jetzt eifach so. Dä Hobi hätts sicher au bem Name gnennt, wenns Italiener, Französli oder Schwoobe gsi wärend. Schwiizer sowieso.
recht hesch. aber es gitt hald immer wieder lüüt wo eim s wort im muul umdreied. Leider. und ich weiss au gar ned wiem scih öber sowasw chan uufrege. esch joetzt wörkli sehr neutral gschribe.
@MOMO The Swiss LAW true for all peoples in Switzerland. AND TO JAM THE PUBLIC TRANSPORT IS AGAINST THE LAW! There are no exception to subsist. It’s equal if you are a Swiss, a Italien or someone else. They becoming all the same treat. at this had nothing to do with SVP.
AND FROM NOW I WRIT ONLY IN SWISS. Becaus its a swisss blog. and if you want to live in switzerland you have to learn a swiss languege. There are 3 extistning. These are 1st German, 2nd French, 3rd italien and 4th Rumantsch. so now its on you to choice one. èbrigens Schwiizer fraue dörfed sit 1971 wähle. Und sit wenn in Saudi arabien? det hend d männer au ned viel z sägä. und etzt seg mr nomol mir sseged unzivilisiert?!
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