
Bild © (cc) Johan Larsson (flickr.com)
Seit rund einem halben Monat haben iPhone-Besitzer die Möglichkeit, ihr SBB-Billett direkt vom Handy aus zu kaufen. Enthalten ist diese Funktion im der schon seit längerem verfügbaren Fahrplan-Programm (App-Store Link) für das Apple-Handy.
Wie nun SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi gegenüber dem bernetblog.ch mitteilte, ist dieses Programm ein voller Erfolg: “Alleine in den ersten zwei Tagen wurde die App 60’000-mal heruntergeladen. Damit dürfte es sich in der Schweiz diesbezüglich um eine der erfolgreichsten Apps handeln.” Das kann er laut sagen!
Weiter sagt Pallecchi, dass die SBB mit dem iPhone mehr Zugriffe auf ihre Server verzeichne, als mit allen anderen Handys zusammen. Wahnsinn! Dies spricht nicht nur für die SBB-App, sondern auch für das iPhone, dem noch eine riesige Zukunft bevorsteht.
Das iPhone: Ein digitaler Personal Assistant
Tatsächlich mausert sich das iPhone bei vielen Leuten zu einer Art Personal Assistant. So auch bei mir, wie man im Bloggerportrait bei Ralph “Pixelfreund” Hutter lesen konnte. Dort sagte ich:
“Mein iPhone ist inzwischen unverzichtbar geworden! Ohne meinen “persönlichen Assistenten” gehe ich kaum mehr aus dem Haus. Wenn man sich mal an seine iPhone-Programme und Helferlein gewöhnt hat, kann man sich kaum mehr vorstellen, dass es auch mal ohne diese Apps ging. ;-) Am meisten nutze ich dabei den SBB-Fahrplan, Twitterrific, Facebook, Safari, Evernote, Mail und RTM.”
Beispiel (die folgenden Links führen teilweise direkt zum jeweiligen Programm im AppStore): Man steht mitten in Zürich. Mit einem Klick im Programm Wemlin, SBB oder Maps sehe ich, wo ich bin oder wo sich die nächste ÖV-Haltestelle befindet. Andere iPhone-Programme helfen mir, meine Kontakte up to date zu halten, haben meinen Terminplan im Griff oder dienen als Notizbücher für Text, Foto und Ton. Dann befindet sich auf meinem iPhone noch jeweils ein Programm, um englisch und französisch zu lernen oder sich die Zeit mit Comic-Fliegern zu vertreiben.
Die Möglichkeiten, welche das iPhone einem bietet, sind unglaublich.
Doch zurück zum Thema, eigentlich wollte ich ja über den Erfolg der SBB-App schreiben. Gemäss SBB-Sprecher Pallecchi steigen die Verkäufe über mobile Verkaufspunkte (iPhone, Internet, MMS) jährlich um 20 bis 30 Prozent. Eine erstaunliche Zahl.

{ 8 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }
Wann können Abo-Besitzer ihr Billet auf dem Handy vorzeigen?
ääh.. wieviel zahlt apple? :D
Hallo!
In der Hoffnung, dass es nicht zu Off-Topic ist, aber vielleicht läuft es mit dem iPhone Billett ja ähnlich:
Heute habe ich zum ersten Mal eine Fahrkarte mit der Mobiltelefon-Software SBB Mobile gekauft. Der Kauf ging ohne Probleme und lief recht schnell. Dann bei der Kontrolle aber erst mal ein Problem: Unter “gekaufte Billette” wird zunächst nur der Text angezeigt. Erst nach längerem Suchen habe ich dann gefunden, dass dann unter “Optionen” der Barcode angezeigt werden kann, so dass der Schaffner die Fahrkarte verifizieren konnte. Außerdem hatte ich eine Fahrkarte von Basel nach Friedrichshafen Hafen gekauft, einschließlich der Fähre ab Romanshorn – der Kontrolleur auf der Fähre hatte aber kein Gerät, um den Barcode zu lesen (ließ mich aber trotzdem so mit)… Hätte ihm das ebenfalls unter “Optionen” zu findende “Sichtelement” weiter geholfen?
Da ja alle möglichen Billette, einschließlich Tageskarten und Verbundbillette über diese Software verkauft werden stellt sich die Frage nach Kontroll- bzw. Verifizierungsmöglichkeiten ja nicht nur bei der Bodenseefähre sondern auch bei all den anderen beteiligten Verkehrsunternehmen.
Bis die Tage, Martin
@ Martin Schrader:
Grundsätzlich sollten die Mitarbeiter aller beteiligten Transportunternehmen instruiert sein, was die iPhone-Tickets anbelangt…
http://www.20min.ch/digital/dossier/iphone/story/-Ich-habe-mich-in-Grund-und-Boden-geschaemt–10876624
@röluuu: diesen link wollte ich soeben ebenfalls posten… die iphone ticket application ist nett für eine einzelperson, jedoch sollte die möglichkeit vorhanden sein, auch für eine andere person zu bezahlen.
Im Zug erlebt: Kunde weist iPhone Ticket vor, Zugbegleiter versucht mehrere Male erfolglos den Barcode zu scannen und gibt es dann schliesslich auf mit dem Kommentar “isch scho guet …”
Mich wunderts, warum die anderen nicht schon laaange reagiert haben? Besonders der Hauptmarkt von Nokia “Europa” hatte lange kein iPhone!
Man kann sagen was man will aber das was die iPhone-Konkurrenz abliefert ist sehr bescheiden, einzig Palm zeigt etwas vernünftiges! Wäre ich Nokia hätte ich 2007 sofort reagiert damals war noch keine Finanzkrise!