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Über den Mystery Park in Interlaken schrieb ich schon einige Male. Am letzten Wochenende nun hatte ich die Gelegenheit, ihn wieder mal zu besuchen. Wie es mir gefallen hat, was im Gegensatz zu früher anders (und vielleicht auch besser) ist, weshalb der Zutritt zum Parkgelände inzwischen gratis ist und wie der Park einer Besucherin gefiel, die von Grund auf gar nichts mit Ausserirdischen und anderen mysteriösen Phänomenen anfangen kann, das erfahrt ihr in diesem Artikel.
Zuerst will ich jedoch kurz auf die Geschichte des Mystery Parks eingehen. Diejenigen Leserinnen und Leser, welche sich damit schon auseinandergesetzt haben und den Park kennen, können dieses Kapitel natürlich auch gleich überspringen und direkt unten zur Review gehen.
Die Geschichte des Mystery Park in Interlaken
Im Mai 2003 öffnete der Mystery Park seine Tore. In den eigenwilligen Bau wurden 86 Millionen Franken investiert und über 16’000 Aktionäre beteiligten sich an dem Projekt. Besuchten im ersten Betriebsjahr noch 350’000 Personen den Themenpark, waren es gegen Ende nur noch um die 140’000 Besucher jährlich. Zu wenig, um zu überleben. So ging der Park Konkurs, weil nicht mehr in neue Attraktionen investiert werden konnte und die wiederkehrenden Besucher damit ausblieben.
Marcel Meier, CEO des heutigen Mystery Parks, schreibt dazu: “Eine fantastische Idee, basierend auf einem sehr guten Konzept, konnte nicht adäquat umgesetzt werden.” Dem kann man nur zustimmen.
Im Herbst 2007 kaufte dann die New Inspiration AG (Inhaber Swiss Economic Forum, Generalbau Unternehmung Unterseen, Casino Kursaal Interlaken AG) die Konkursmasse der Mystery Park AG für rund 13 Millionen Franken.
Ein halbes Jahr später – im Mai 2008 – wurde dann das Nachfolgekonzept mit dem Namen “Two Lake City” kurz 2LC, vorgestellt und die Verantwortlichen machten sich an die Finanzierung. Two Lake City sollte in diesem Jahr (2009) eröffnet werden und hauptsächlich als Ausgeh-Mekka, Business Center und eigentlicher Freizeit- und Erlebnispark sein Geld verdienen. Dabei hätte die Swissness in den Vordergrund gestellt werden, die bekannte silbrig glänzende Kugel – das Wahrzeichen des Parks – eine rote Kappe mit Schweizerkreuzen erhalten sollen.
Geplant waren eine Eigernordwand-Simulation, IMAX-Kino / 4D-Kino, ein 360-Grad-Rundpavillon und viele Attraktionen, an welchen die Besucher selbst aktiv werden können.
Daraus wurde dann aber nichts. Die Geldsuche für dieses interessante Projekt war problematisch, weil der Zeitpunkt genau in die internationale Finanzkrise fiel. So standen die Besitzer des Rätselparks selber vor einem “Rätsel”. Wie weiter? Einige Besitzer des Parks verloren ihr Interesse und / oder widmeten sich anderen Aufgaben, so dass sich die Besitzverhältnisse (einmal mehr) änderten und schlussendlich die Generalbau Unternehmung Unterseen die alleinige Inhaberin der New Inspiration AG – und damit auch des Mystery Parks – wurde.
Man fasste den Entschluss, sich Zeit zu lassen mit der Suche nach einem neuen Konzept und den Park während dieser Neukonzeption nochmals für einen Sommer zu öffnen.
Nun kam Marcel Meier ins Spiel. (Welcher mich inklusive Begleitung am vergangenen Wochenende in den Park einlud.) Er arbeitete bereits beim Konzept “Two Lake City” mit und wurde angefragt, den Park einen Sommer lang führen zu können, bis dann im November 2009 das Nachfolge-Konzept präsentiert wird. Sogleich zog Meier in den Turm des Parks ein (“Mittendrin statt nur dabei”, sagt Meier dazu) und machte sich an die Organisation, Planung, Rekrutierung der Mitarbeiter, Umbauarbeiten etc.

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Dabei ist Meier kein Theoretiker: “Alle Analysen, Theorien und Vermutungen bringen einem nicht weiter, man muss schon selber tagtäglich an der Front sein, um zu spüren, was die Kunden wirklich wollen, wo man effizienter werden kann, was man optimieren und verändern muss und natürlich auch, welche Ideen in Zukunft auf diesem Gelände funktionieren könnten.”, sagte der CEO gegenüber schweizweit.net.
Meier hatte die Herausforderung angenommen, den Park einen Sommer lang erfolgreich zu führen, ohne dass gross Werbung für das Produkt gemacht wird. Die Investoren setzen da ganz auf Mund zu Mund-Propaganda und wollen die Besucher mit einer überdurchschnittlich guten Leistung begeistern. Meier weiss, dass der Park nur Erfolg hat, wenn ihn die Leute weiterempfehlen.
Und die Zahlen können sich sehen lassen. Wie CEO Marcel Meier gegenüber schweizweit.net sagte, kann er eine positive Zwischenbilanz ziehen. Der Park ist auf Kurs und hat reelle Chancen, bis Ende Saison das Ziel von 90’000 Besuchern erreichen zu können.
Und vorallem gerade in diesen Tagen läuft es enorm gut für ihn: Am Mittwoch konnte er einen Besucher-Rekord verzeichnen, am Samstag einen Umsatz-Rekord.
Wie es im November 2009 mit dem Park weiter geht, das wissen zur Zeit wohl “nur die Götter”. (Um im Mystery Park-Jargon zu bleiben.) Im Moment werden vier verschiedene Konzepte verfolgt und weiter entwickelt.

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Das neue Betriebskonzept des Mystery Parks
Gelangen wir nun zu der Review des Mystery Parks, zu meinen Erfahrungen am letzten Wochenende. Was ist neu? Was wurde beibehalten? Was gefällt und was weniger?
Zuerst ein paar Worte zum neuen Betriebskonzept. Früher war der Zutritt zum Park kostenpflichtig. Man bezahlte einen Eintritt und konnte sich dann den Park ansehen. Das ist inzwischen nicht mehr so. Heute ist der Zutritt zum Mystery Park kostenlos.
So kann jeder den Park betreten, inklusive Aussichtsturm, Shops, Restaurants und Sideshows. Einzig die Mainshows in den Pavillons sowie die zahlreichen Attraktionen für Gross und Klein kosten zusätzlich.
Wer möchte, kann am Eingang eine sogenannte “Mystery Park CLASSIC Tageskarte” kaufen, in welcher alle Mainshows inbegriffen sind. Diese kostet für Kinder nur 12 Franken, für Jugendliche ab 11 Jahren kostet sie 20 Franken, für Studenten 25.- und für Erwachsene 35.-.

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Alternativ kann man auch “Punktekarten” kaufen. Ein Punkt kostet für Kinder und Jugendliche 2.00 Franken, für Studenten 2.50 und für Erwachsene 3.50 Franken. Die verschiedenen Attraktionen “kosten” dann jeweils eine bestimmte Anzahl Punkte:
- Besuch eines Themenpavillons: 2 Punkte
- Elektrokart Rennbahn: 5 Punkte
- Segway Parcours: 3 Punkte
- Bungy Trampolin: 3 Punkte
- Space Karussell: 2 Punkte
- Fun Shuttle: 1 Punkt
- Goldwaschen: 2 Punkte
- Kamelreiten: 1 Punkt
- Nautilus: 2 Punkte
- Film Magical Oberland: 3 Punkte
- Referat Erich von Däniken: 2 Punkte
(Betreffend Zeiten und Einschränkungen der Attraktionen, bitte www.mysterypark.ch konsultieren.)
Meiner Meinung nach ist diese Preispolitik einer der entscheidenden Unterschiede zwischen dem heutigen und dem damaligen Mystery Park. Heute ist es möglich, dass man einfach mal in den Park geht, “sich das mal anschaut” und dann erst entscheidet, was man besuchen möchte und wie viel man auszugeben bereit ist.
So liegt bei jedem Budget – und sei es noch so klein – ein Besuch des Parks drin. Übrigens: Punktekarten kann man im Park jederzeit nachlösen, wenn man eine Karte aufgebraucht hat.
Geöffnet ist der Park täglich, noch bis zum 1. November 2009 von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr. In den Sommermonaten Juli und August hat der Mystery Park am Freitag- und Samstagabend sogar bis 22:00 Uhr geöffnet.
Die Themen-Pavillons
Der Park verfügt unter anderem über sieben Themen-Pavillons, die ich nun der Reihe nach kurz durchgehe. Die Sideshows dieser Pavillons sind – wie ich oben schon erwähnte – kostenlos. Die Hauptshows hingegen kosten extra, beziehungsweise sind in der Tageskarte CLASSIC enthalten.
VIMANA:
Antike indische Schriften berichten über fliegende Objekte. Diese werden teilweise so genau beschrieben, dass man heute erstaunlich viele Parallelen zu heutigen Flugzeugen und Raumfahrzeugen ziehen kann. Sogar über Weltraum-Schlachten wird berichtet, in welchen sich “die Götter” gegenseitig bekriegten. Alles nur Fantasie?
Und weshalb sehen die gefundenen Amulette unseren Space Shuttles so ähnlich?
Ich persönlich finde dieses Thema enorm spannend. Meine Begleiterin, die weniger an solche Dinge glaubt, war von diesem Thema eher gelangweilt.
ORIENT:
Die Ägypter lebten kurz nach jener Zeit, welche wir heute “Steinzeit” nennen. Trotzdem waren sie sehr intelligent und bauten riesige Pyramiden. Nach welchem Bauplan? Und wie brachten sie die tonnenschweren Steinblöcke bis auf die Spitze?
Verschiedene Szenarien werden von Wissenschaftlern ins Spiel gebracht. Doch mögen sie auch zu überzeugen?
Mit Computeranimationen wird hier gezeigt, wie die verschiedenen Bauszenarien ausgesehen haben könnten. Doch irgendwie wirken alle Möglichkeiten eher unwahrscheinlich und unmöglich. Ich frage mich, wie diese Pyramiden – in dieser Dimension wie man sie in Ägypten sieht – gebaut wurden. Meine Begleitung – Hochbauzeichnerin von Beruf – hatte da ganz eigene Theorien… ;-)

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MAYA:
Der Maya-Kalender ist nicht unendlich; im Jahr 2012 läuft er ab. Kommen dann “die Götter” wieder? Und weshalb besassen die Mayas einen Kalender, der bis in unsere Zeit zu den exaktesten überhaupt gehört? Ist er vielleicht sogar noch genauer als unserer, welcher über Schaltjahre und Schaltsekunden verfügen muss, um “genau” zu sein?
Ich will nicht ausschliessen, dass das Thema “Maya-Kalender und 2012″ in zwei Jahren prominent in den Mainstream-Medien erscheint. Schon seit ich zum ersten Mal in einem Buch von Erich von Däniken darüber lass, faszinierte mich die Thematik. Was wohl im Jahr 2012 geschehen wird?
Interessant ist in diesem Pavillon auch die kostenlose Sideshow. Dort lernt man einiges über die Mayas und deren Kultur.
Übrigens: Jeden Donnerstag hält Erich von Däniken im Mystery Park einen Vortrag zu diesem Thema.
MEGASTONES:
Diese Laser-Show gehört zu den spektakulärsten des Mystery Parks und damit auch zu meinen Favoriten. Unbedingt anschauen! Was stellt Stonehenge dar? Wie wurden die gigantischen Steinkolosse teilweise über 400 Kilometer weit hergeschafft? Stonehenge: “Nur” eine Sonnenuhr oder vielleicht doch mehr?
Mit Sicherheit gibt es noch grössere, noch gigantischere und noch ausgefeiltere Laser-Shows. Dessen bin ich mir bewusst. Trotzdem empfehle ich diesen Themenpavillon jedem, der den Mystery Park besucht.
CONTACT:
In diesem Pavillon geht die kostenlose Sideshow auf das Thema ein, wie Völker reagieren, wenn sie mit unbekannter Technik und mit unbekannten Dingen konfrontiert werden. Was sind Imitations-Kulte? Wo und wann gibt es sie? In der Mainshow geht es um etwas ähnliches: Die Berichte des Propheten Ezechiel beschreiben die Begegnungen mit einem Raumschiff bis in alle Einzelheiten. Neuste Zahlen und modernste technische Kenntnisse bestätigen die Echtheit. Anhand der Beschreibungen Ezechiels konnte man die Gebäude und Flugmaschinen sogar nachbauen.
Die Geschichte Ezechiels entstammt ursprünglich der Bibel. Beweist die Bibel also die Existenz Ausserirdischer? Eine spannende Geschichte!
Mit dem Thema der Mainshow habe ich mich bereits vorgängig sehr detailliert auseinandergesetzt. Dabei las ich auch das Buch “Da tat sich der Himmel auf” von Josef F. Blumrich, einem renommierten NASA-Ingenieur. Wer Interesse hat, darf sich dieses Buch gerne bei mir ausleihen (oder im Mystery Park-Shop kaufen / bestellen).
NAZCA:
Kilometerlange, schnurgerade Linien und riesige Tierzeichnungen. Sind dies Piktogramme für die Götter? Wie entstanden sie und weshalb? In einer interessanten Show im Duplex-Kino (Leinwand vorne und unter den Sitzen) fliegt man über die Wüste Nazcas und betrachtet diese phänomenalen Zeichnungen von oben.
Auch wenn die Projektion unter dem Glasboden oft unscharf und die Story teilweise ein bisschen langatmig ist, lohnt sich der Besuch dieses Pavillons. Hier wird jeden Abend um 17:00 Uhr auch der Film “Magical Oberland” präsentiert, der sich mit der Region rund um den Mystery Park auseinandersetzt.
CHALLENGE:
Während sich die bisherigen Pavillons ausschliesslich mit der Vergangenheit beschäftigten, erhält man hier einen (möglichen) Blick in die Zukunft und es wird einem – einmal mehr – die Frage gestellt, ob wir allein im Universum sind.
Die 3D-Show scheint nicht jedem zu bekommen. So musste meine Begleiterin vorübergehend die 3D-Brille beiseite legen, weil ihr davon leicht übel wurde. Ansonsten: Interessante Geschichte, witzig und kindergerecht aufbereitet.
Mystery Park PLUS
Wie schon erwähnt: Es gibt im Mystery Park viele weitere Attraktionen, welche mit einer Punktekarte benutzt werden können. Goldwaschen, Kamelreiten, Segway-Parcours und vieles mehr sorgt für Abwechslung.
KART-RENNBAHN:
Auf einem direkt an den Park angrenzenden Gelände können sich die zukünftigen Schumachers auf einer kleinen Rennstrecke austoben.
BUNGY-TRAMPOLIN:
Hier können die Kleinen ihre überschüssige Energie auf einem Trampolin an einem Bungy-Seil hängend los werden.
SEGWAY PARCOURS:
Obwohl ich noch nie zuvor auf einem Segway stand, wagte ich mich an das Ding und war erstaunt, wie leicht man dort das Gleichgewicht behält. Auf der unebenen Offroad-Strecke gab es zwar immer wieder Stellen (enge Kurven, Kies, Höhenunterschiede) bei welchen ich unsicher war und eher langsam fuhr, trotzdem machte es grossen Spass!
GOLDWASCHEN:
Im Mystery Park gibt es auch ein Gelände für kleine Goldwascher. Was gefunden wird, darf natürlich behalten werden.
NAUTILUS:
Auch den guten alten U-Boot-Simulator, den wir noch aus der ersten Betriebszeit des Mystery Parks kennen, gibt es noch. Und er ist nach wie vor ein Besuchermagnet. Personen mit Platzangst hingegen empfehle ich nicht, diesen Simulator zu besuchen. (Vor uns sass ein kleiner Junge, dem es nicht ganz geheuer war, dass alle Türen geschlossen wurde. Schlussendlich klammerte er sich ganz fest an seinen Vater.)
Mystery Park KIDS
Damit die ganz kleinen im Mystery Park nicht zu kurz kommen, gibt es eigens für sie geschaffene Bereiche. So können die Kinder zum Beispiel Tret-Gokart fahren, im Riesensandkasten die Pyramiden der Alten Ägypter nachbauen, auf dem Kamel reiten oder den Streichelzoo besuchen. Und im grossen Familienparadies (Indoor & Outdoor) gibt es eine Hüpfburg, einen grossen Spielplatz, ein Familienrestaurant und viele Spielecken. Für die Eltern hat es im Restaurant auch kostenlosen WLAN-Zugang.

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Gastronomie
Sämtliche Gastro-Betriebe im Mystery Park bieten fast ausschliesslich Fast Food an. (HotDog, Hamburger, Pommes Frites, Salat, Spaghetti, etc.) Ausserdem ist nicht immer ganz klar, wo man was erhält. So geschah es, dass wir im Familienrestaurant bei der Dame an der Kasse für meine Begleiterin Spaghetti bestellten und sie uns zur Bedienung links von ihr verwies. Als wir dann dort die Spaghetti schöpften und gleich auch noch nach einem Hamburger fragten, hiess es, den Hamburger gäbe es bei der Dame, von welcher wir gerade kämen…
Naja, immerhin war der Hamburger dann wirklich köstlich, die Spaghetti hingegen bereits ein wenig kalt. Eine Mikrowelle, so dass man sich das Essen selber noch ein wenig aufwärmen könnte, haben wir leider nirgends gesehen.
Deshalb: Für die Gastronomie im Mystery Park gibt es auf alle Fälle ein Minus. Auch wenn die Verpflegung nicht durch den Park selber organisiert wird, sondern von Gastro-Partnern des Parks.
Und ja, was die Preise anbelangt: CHF 9.50 für einen Teller Spaghetti und CHF 6.50 für einen Hamburger. Insofern im üblichen, fairen Rahmen für einen Park.
Infrastruktur & Personal
Von Schliessfächern über kostenlose (und saubere) Toiletten bis hin zu Picknick-Plätzen ist alles vorhanden, was man von einem solchen Park erwarten darf.
Der Mystery Park ist zu 80% rollstuhlgängig und man kann Rollstühle für den Besuch im Park mieten.
Das Personal war überall freundlich und man merkte, dass sie Freude an der Arbeit haben.
Fazit
Der Mystery Park in Interlaken ist auf alle Fälle einen Besuch wert und man sollte unbedingt noch dort vorbeischauen, bevor er im November 2009 eventuell für immer seine Tore schliesst. Mit der neuen Preispolitik ist man auch ganz flexibel in der Benützung der verschiedenen Attraktionen. Jeder kann sich sein “Menü” selber zusammenstellen und entscheiden, was er sich anschauen möchte und was nicht. Mein Tipp: Eine Tageskarte CLASSIC plus eine Punktekarte mit 5 Punkten, so dass man den Segway-Parcour und eine andere Attraktion besuchen kann.
Und wenn man mal seine Punktekarte nicht ganz aufbrauchen kann oder will: Die Punktekarte ist übertragbar und kann bis November 2009 benutzt werden.
Wer alle Mainshows besuchen möchte, muss gut planen und wenn möglich bereits um 11 Uhr in den Park kommen. Ansonsten könnte es passieren, dass man nicht alle Shows sieht, wenn man zwischendurch auch noch etwas essen geht und andere Attraktionen und Sideshows besucht. Die Aufführungszeiten der Shows werden bei allen Pavillons auf Bildschirmen angezeigt.
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Guter und interessanter Bericht. Habe schon länger geplant, am Sonntag zu gehen. Aber eigentlich würde ich so was ähnliches auf der offiziellen Website erwarten.
Ich werde den Park sicher auch nocheinmal besuchen. Weniger wegen den Inhalten, viel mehr wegen dem Trash-Faktor (Heimkino-Beamer auf Grossleinwand ist der Bildqualität bekanntlich nicht unbedingt förderlich ;-) ) und dem U-Boot-Simulator. Solche gibts nämlich nicht so viele. Die nächste mir bekannte ortsfeste Anlage steht in Italien. Etas spärlich sind die Informationen auf der Website schon. Und auch die E-Mailbearbeitung ist irgendwie noch nicht ausgereift. Ich erhielt auf eine einzige Mail gleich drei Antworten von drei verschiedenen Personen :D. Was mich persönlich aber am meisten stört ist die Tatsache, dass es kein Pauschalticket für alles mehr gibt. So gesehen ist der Eintritt im Vergleich zu früher ein paar Franken teurer. Mich persönlich freut es aber, dass man den Park nochmal geöffnet hat. Fakt ist, dass Interlaken sowas sehr gut gebrauchen kann. Schlechtwetterattraktionen gibt es aktuell sonst keine einzige mehr (der Bahntreff ist inzwischen ja auch geschlossen bzw. ausgeräumt). Auf jeden Fall hoffe ich, dass sowas wie 2LC zustande kommt. Ein ebenfalls einmal geplantes Businesszentrum mit Hotel würde der Allgemeinheit nicht wirklich viel bringen.
@Michael: Wie meinst du, “es gibt keine Pauschaltickets mehr”? Die Tageskarte (gleiche Leistung wie früher) gibt es doch jetzt für CHF 35.00 (statt 48.00), aber man kann auch Punktekarten kaufen, wenn man nur einzelne Shows sehen will.
@Markus: Recht hast du, auf der offiziellen Webseite waren vor allem zuwenig Infos zu den Themenpavillons. Wir haben das umgehend geändert. Danke für den Input.
Die Tageskarte Mystery Classic beinhaltet – auch gemäss Aussge der drei erwähnten Mails ;-) – nur die Themenpavillons. “Früher” waren in der Tageskarte auch alle drei Simulatoren sowie der Oberland-Film inbegriffen. Will ich das alles auch nutzen, so bezahle ich heute doch etwas mehr. Auf der anderen Seite ist es sicher so, dass die neuen Tickets für die meisten Parkbesucher deutlich günstiger sind, weil sie nun die Wahl haben wie viele Shows sie besuchen wollen und so durchaus viel sparen können. Das ist natürlich keine Kritik im Sinne von “blöder Park”, sondern einfach ein Punkt welcher mir als Freizeitparkfan der gerne alle Attraktionen besucht halt das Portemonnaie etwas mehr leert. Wie gesagt, ich finde es sehr erfreulich dass der Park wieder geöffnet ist. Für Interlaken ist das eine Bereicherung. Und ich finde es im Gegensatz zum alten System auch sehr gut, dass der Park an sich neu kostenlos betreten werden kann. So hat ein neugieriger Besucher, wie Andreas auch geschrieben hat, die Möglichkeit sich den Park ersteinmal anzuschauen und dann zu entscheiden ob und was er für Shows besuchen möchte. Zudem ist es auch schön, dass es neben dem Restaurant im Metropol einen kostenlosen Aussichtsturm in Interlaken gibt :-) .
Nachtrag: Natürlich sind es vier Simulatoren. Aber in beiden Nautilus lief zumindest 2006 der selbe Film ;-) .
Ich war also am Wochenende dort. Die einzelnen Mainshows und die Themen finde ich interessant und mehrheitlich gut gelungen. Auch die Zeit von ca. 12 Min. ist gut gewählt. Doch von den Sideshows bin ich enttäuscht, da gibt es zu wenig Zusatzinfos. Ausserdem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Essen katastrophal und die Orientierung teilweise schwierig!
@Markus: In der Tat muss man ersteinmal den ganzen Aufbau des Parks kennen um zu wissen wie man an die einzelnen Orte findet. Das geht in meinen Augen mit dem Parkplan aber sehr gut :-) . Zu den Sideshows kann ich dir nicht zustimmen. Wenn man sich die Zeit nimmt und auch die Texte des Cosy anhört, so gibt es dort viele Infos. Klar, Lösungen für die Mysterien gibt es dort natürlich auch nicht. Das ist ja auch nicht der Sinn des Parks ;-) .
@Markus: Wir wünschten uns auch, wir könnten die SideShows noch attraktiver / interaktiver gestalten, doch wäre das ein ziemlich grosses Projekt. In Sachen Gastronomie sind wir tatsächlich noch am üben und ich bin bei weitem nicht immer zufrieden damit. Sorry! Das nächste Mal spendiere ich dir ein Kaffee.
@Michael: Leider wussten wir zu Beginn der Saison noch nicht, ob wir den FunShuttle und das UBoot Nautilus jemals wieder in Gang bringen werden, deshalb konnten wir diese Attraktionen nicht in die Tageskarte inkludieren. Nun haben wir zumindest 1 UBoot (ist ja derselbe Film in beiden) und 1 FunShuttle zum Laufen gebracht und “schenken” diese Attraktionen natürlich den Tageskarten-Besitzern.
Ich hatte von dem Park bis Dato nichts gehört, da ich aber öfter mal in der Schweiz unterwegs bin werde ich definitiv mal vorbei schauen. Lg Christian