
Bereits Ende Mai / Anfangs Juni erfuhr ich von einem Bähnler aus Bern, dass die SBB ab August 2009 für das Lösen eines Billettes im Zug neu zehn statt wie bisher fünf Franken verlangt. Obwohl ich mit dieser Meldung einen Scoop hätte lancieren können, hielt ich mich zurück mit der Neuigkeit und wartete geduldig auf die offizielle Meldung der SBB Medienstelle.
Heute nun ist diese an die Medien gegangen und ich kann endlich darüber schreiben. (Länger hätte ich es auch nicht mehr ausgehalten. ;-)
Erhöhung des Zuschlags
Ab dem 1. August kostet es in allen Schweizer Transportunternehmungen des öffentlichen Verkehrs zehn Franken, wenn man das Billett erst im Zug löst. Dies geschieht laut SBB zur Entlastung der Zugbegleiter, die sich nun vermehrt anderen Aufgaben wie der Kundeninformation widmen können.
Das Lösen eines Klassenwechsels im Zug hingegen kostet weiterhin gleich viel wie bisher (Mindestpreis fünf Franken). Dies widerspricht den Infos, die ich vor nicht ganz einem Monat vom Insider bekam. Keine Ahnung, ob es sich die SBB und der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) bezüglich Klassenwechsel im Zug in letzter Minute anders überlegte oder ob es von Anfang an geplant war, den Mindestpreis bei fünf Franken zu belassen.
Auszüge aus der Medienmitteilung
Hier einige Auszüge aus der offiziellen SBB-Medienmitteilung:
Die Schweizer Transportunternehmungen des öffentlichen Verkehrs erhöhen per 1. August 2009 die Tarife für den Fahrausweisverkauf in Fernverkehrszügen von bisher fünf auf neu zehn Franken. Damit soll das Zugpersonal entlastet werden, indem künftig wieder mehr Reisende ihr
Billett bereits vor der Fahrt lösen – sei es an einem der Billettautomaten, am Schalter oder online im Internet und via Handy.Immer mehr Kunden nutzen täglich den öffentlichen Verkehr. (…) Dies führt dazu, dass namentlich in gut besetzten Zügen zu den Hauptverkehrszeiten das Zugpersonal wegen der aufwändigen Fahrausweis-Verkäufe nicht bei allen Kunden präsent sein kann. Darunter leidet die Servicequalität für die Kundinnen und Kunden.
Schliesslich erhoffen sich die Transportunternehmen von der Massnahme auch, die Zahl jener Reisenden zu reduzieren, die erst im Zug ein Billett lösen, weil sie hoffen, nicht kontrolliert zu werden.
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Raff, Sandra-Lia
Das ist ein anderes, trauriges Kapitel.
Siehe Blick heute. Der verdient knallhart das Doppelte seines Vorgängers. Dafür wollen die beim Personal die Pensionskassenbeiträge erhöhen oder die Renten kürzen.
naja, er verdient nicht nur das doppelte, er ist auch doppelt so schlecht! Er hat halt sein “Handwerk” bei Mehdorn verdient, der wiederum ja nicht bekannt dafür ist, Service oder gar anständige Löhne zu zahlen!
Es ist nicht nur ein trauriges Kapitel, sondern eben doch zusammenhängend und kein anderes Kapitel.
Sandra-Lia
Hast ja recht. Der Mehdorn ist ja Gott sei Dank nun weg vom Fenster. Aber bis seine Untaten, falls der Wille da ist, überhaupt wieder gutgemacht werden, hat die DB im Volk viel Goodwill verloren.
Wenn nun Meyer sich nicht bemüht, sein Image zu verbessern, vor allem im Hinblick auf die zeitgleich aufgetretene Pensionskassenkrise, bei der der von den Kassen angerichtete Schaden zum Teil vom Versicherten getragen werden muss. Bleibt er bei seinem Spitzengehalt, ist auf einen Protest oder Streik der Angestelltenverbände zu hoffen.
ja, naja, nur, wenn er genau so arrogannt und Stur und dumm ist, wie Abzockdorn wirds ewig dauern, den abzusägen! Übrigens: Derweil hat die Bahn ihren Service gar noch verschlechtert! Jetzt kriegt man am Automat nicht mal mehr Standart-Via-Verbindungen!
@Sandra
Kauf doch Dein blödes (E)Auto und motze nicht ständig rum.
Vielleicht schon gemerkt, dass die SBB zu den Besten Bahnen der Welt gehören. Keine andere Bahn hat so einen dichten Fahrplan wie wir, der auch funktioniert.
Für das haben die Belegschaft auch mal ein lob verdient.
noch etwas, falls du mit deinem Auto parkieren willst, und die Parkzeit abgelaufen ist, denke daran, dass du eine Busse von mindestens 40 Fr. aufgebrumst bekommst.
Soviel zum Thema Zuschalag
Hmm, billiger als Schwarzfahren bei der SBB!
Stimmt nicht!!!!
“schwarz” parkieren kostet einiges mehr.
Ich habe nur von Parkzeitüberschreitung geschrieben.
Aber was diskutiere ich mit Dir überhaupt. Bei dir kommen so oder so nur bla bla bla
Parzeit abgelaufen Busse = min. 40.-
Schwarzfahren SBB Busse = min. 80.-
Ich habe nicht gesagt das sei das selbe.
Dani, die “Crew” leistet in der Tat beachtliches, nicht aber deren Manager.
Und einer fustierten Kundin zu sagen, geh zur Konkurrenz, find ich, zeigt, wie wenig du von Service verstehst, und wie perfekt du offenbar in eine kranke kapitalistische Welt passt, wo der Kunde nur noch die Melkkuh darstellt.
PS: Mit EAuto kann man vielerorts um sonst parken, da eben… ELEKTRO… jaja.. ^^
@Andreas Hobi:
Warum wolltest Du wissen, wo ich angestellt bin?
Hängt das mit dem Bericht im Beobachter zusammen, betreffend den zwei Artikeln über Ranil Jayanetti in deinem Blog (die du nun gelöscht hast)?
@ Raff:
Nein, mit dem Artikel hängt die Frage nicht zusammen. Mir scheint nur, als verlangtest du von Unternehmen relativ viel, was den Kundendienst und die Kulanz anbelangt.
Deshalb hätte es mich interessiert, wo du arbeitest, um Vergleiche ziehen zu können.
@Andreas Hobi
Kundenfreundlichkeit ist zu viel verlangt? Wer bezahlt den schlussendlich deinen Lohn?
@ Raff:
Kundendienst hat Grenzen. Zum Beispiel bei Schwarzfahrern. Mein Lohn kommt von den zahlenden Gästen, nicht aber von Betrügern oder Schwarzfahrern.
@Andreas Hobi
Womit wir wieder bei Punkt anbelangt sind: Ab wann ist man Schwarzfahrer und Betrüge?
Dies ist, was sich die SBB besser überlegen sollte, statt Entscheide, die das Bundesamt für Verkehr getroffen hat, anzufechten.
@RAFF
Zahl doch einfach Dein Ticket, wie das 98% der Kundschaft auch tun und dann erübrigt sich die ganze sinnlose Diskusion. Schliesslich beziehst Du eine Dienstleistung und du fährts von A nach B.
Kappier du Idiot
Ich glaub, hier sollten einige beleidigende Kommentare gelöscht werden…
Zum Thema Kundenservice: Nach einem erschreckenden Telefonat mit dem Railservice (unwissender, frecher Angestellter) bekam ich wenigstens im zweiten Anlauf vom Kundendienst vollumfänglich Recht. Aber leider wurde der Angestellte von seinem Chef im ersten Anlauf noch vom Chef gedeckt… Zum ersten Mal dankbar, dass Telefongespräche aufgezeichnet werden ;-)
@Dani die Intelligenzbestie:
Bist du Analphabet oder liest du einfach nicht immer alles?
Es geht nicht um mich, es geht nicht um nicht bezahlte Bilette.
Ist mir schon klar du Möchtegernweltverbesserer.
98 % der Kundschaft lösen ihr Ticket vor der Zugabfahrt. Also nicht im Zug. Darum rechtfertigt sich der Aufschlag. Denn es gibt viele, die einfsch hoffen, dass der Kontrolleur während ihrer Fahrt nicht bei Ihnen vorbeikommt.
@Dani :
Ja es geht in diesem Beitrag von Andreas um den Aufschlag des Zuschlages beim Billettlösen im Zug. OK. ABER deine Beleidigung folgte meinem Kommentar, bezüglich meiner Anfrage an Andres, betreffend den zwei gelöschten Artikeln über Ranil Jayanetti.
Also lies bitte doch korrekt mit und beleidige die Leute hier nicht unnötig.
Bist du etwa auch bei der SBB?
Bitte haltet euch ein wenig mit Beleidigungen zurück. Hart in der Sache kommentieren oder auch mal jemanden persönlich kritisieren; ok, tue ich ja auch in meinen Artikeln (was einigen nicht passt), aber irgendwelche Schimpfwörter und andere Beleidigungen müssen nicht unbedingt sein.
Damit schadet ihr nicht dem jeweils anderen sondern stellt euch selber in ein schlechtet Licht bzw. schadet eurem eigenen Image.
Wäre ja schade, wenn ich diese Kommentarspalte schliessen müsste nach über 70 Kommentaren.
Übrigens, Jayanetti hat Nachahmer. Eigentlich hat der streitbare 2.-Klass-Zahler den Bahnkunden einen Bärendienst erwiesen. Selbst wenn der VöV und die SBB am Ende vom BVG zur Preisdifferenzierung verknurrt werden, wird er am Schluss seine 80 Franken zahlen, weil dann der Voll-Zuschlag, wie er ihn nebst dem Teilzuschlag fordert, auf 120 gestiegen ist, und 80 der Teilzuschlag ist…
Warum darf die SBB eigentlich einen BAV-Entscheid nicht weiterziehen? Im Rechtsstaat ist dies doch normal.
@ Gumbo:
So sehe ich das auch. Aber sag das ja nicht zu laut, sonst kommst du noch im Beobachter! ;-)
Wird nun tatsächlich der normale Schwarzfahrerbeitrag auf 120 Fr erhöht? Übrigens: ES gibt ja Züge, wo was wegen 40 Euro steht… mich würd ja mal interessieren, was denn dann zählt.. ^^
Andreas, Sandra-Lia
Das mit der Erhöhung ist nur meine Spekulation.
Aber ich habe da so eine böse Vorahnung. Billiger wird’s sicher nicht…
Der VöV ist zwar möglicherweise schon jetzt auf der Seite des BAV, und nur die SBB rekurriert.
Das mit den Euro muss sich um Deutschland handeln, da habe ich das auch gesehen.
ja, muss schon, aber rechtlich kann ich auch in der CH darauf bestehn, wenn im zug steht 40 Eur, den Betrag zu bezahlen. Denn wenn im Migros zwei Preise stehn, muss ich auch nur den billigeren zahlen.
Sandra-Lia
In der Schweiz verkehren keine Züge mit diesem Aufdruck, sonst möchte ich mal wissen, wo.
pendler am 24.06.2009 um 12:24.Die Grund-Anforderungen können nicht einfach so abgeändert werden! Das wäre unseriös!
Wieso wird es trotz dem gemacht? Die Grundanforderungen werden sogar beim Lokführerberuf mangels qualifizierten Bewerbern laufend herabgesetzt
lol
zum glück fährst du nie mit dem Flirt von Solothurn von Oberdorf (SBB, SONNTAGS) dann wüsstest du, dass sie sehr wohl fahren, und zwar zb. von Olten – Oberdorf, Basel-Olten, Basel-Laufen, Basel-Delsberg, Olten-Biel (und ungekehrt) usw
@sandra-lia Das sind die Regio S-Bahn Flirts von Basel und in denen gibt es auch den 80. Franken kleber, also nix mit 40 Euro.
@ Sandra-Lia @ Brummbaer:
Vielleicht hat ja ein Fahrgast den 80er-Kleber entfernt. Gibt immer wieder so Schlaumeier, die meinen, wenn sie die Hinweiskleber entfernen, könne man sie nicht bestrafen.
Also in Baden-Württemberg kann man in der Regel im Zug gar keinen Fahrschein mehr lösen, zumindest nicht beim Zugpersonal, in einigen wenigen Fällen sind Automaten vorhanden. Die Zugbegleiter dürfen nur noch erhöhte Fahrpreise zu 40 Euro ausstellen, nur dann, wenn am Abgangsbahnhof kein Fahrscheinkauf möglich war (Schalter zu und Automat defekt), kann im Zug noch ein Fahrschein gelöst werden.
Es sollen doch alle den Fahrschein am öffentlichen Schalter, im Internet, oder an den Tatschern der SBB lösen.
Wer kein Billet hat, also der Schwarzfahrer, sollte nach meiner Meinung 160Fr.bezahlen.
Wenn dan jemand von der 2. Klasse 1. Klasse fahren will so soll er diese im 2. Klasse Abteil lösen können.Zuschlag 10 Fr, plus die 1. Klasse.
Nur so gibt es Ordnung. Schliesslich ist der Kondi da um die Kontrollen zu machen, und etwelche Auskünfte zu geben.
Es gibt immer Schlaue Kunden, die dann sagen, der Apparat war kaputt, der Bahn- Schalter hatte nicht offen, es hatte zu viele Kunden am Kunden- dienst. Alles dumme ausreden. Jeder weiss am Vortag, dass er die Bahn benützen wird. Also.30 Minuten früher aufstehen und Ticket lösen, alles andere ist die Schuld dem anderen zuschieben.
Schlafen kann man auch in der Bahn.
ne, ihr versteht mich falsch..
im Regio-S-Bähnle sind im Eingangsbereich normalerweise zwei gelbe kleber: 1) 80 Fr und 2) 40 Euro für die gleiche Tat. (also fahren ohne gültigen Fahrschein)
Und da ist es Juristisch absolut zulässig, den billigeren zu nehmen, da ich als Kunde nicht wissen muss, dass das nicht auf mein Land bezogen ist.
@Sandra-Lia: Sorry aber das geht leider nicht. Diese Anschrift hat es nur in Zügen des Regionalverkehrs welche nahe der Grenze verkehren und teilweise International im Einsatz sind (insbesondere FLIRT in der Region Basel und im Tessin allenfalls noch gewisse Thurbo-GTW in der Ostschweiz). In diesen Fahrzeugen ist aber klar geregelt in welchem Land welchen Zuschlag bezahlt werden muss (im TILO-Flirt inkl. Wappen I+CH neben der entsprechenden Bestimmung).
was geht nicht?
Das ich nur die günstigere Busse zahlen mag, wenn ich mal Schwarzfahren sollte? (Was wohl tendenziell erst geschehen wird, wenn ich kein Geld mehr hab, und wirklich wohin muss… und das kann hoffentlich noch ewig dauern)
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