Bei der DB abgeschaut: SBB-Kondukteure servieren Essen am Platz!

von Andreas Hobi am 5. Juni 2009

Die SBB unternimmt alles, um die Attraktivität der Ersten Klasse zu steigern. Nach der First Class Lounge in Zürich HB servieren die SBB-Kondukteure jetzt auch Essen und Getränke am Platz. Vorläufig aber nur am Gotthard, und nur in den Intercity-Neigezügen ICN.

Der Versuch ist bis Dezember 2010 befristet. Danach wird man schauen, wie das neue Angebot bei den Kundinnen und Kunden ankommt und entscheiden, ob und wie das Angebot weitergeführt und ausgeweitet wird.

Für die Kundinnen und Kunden der Ersten Klasse gibt es eine spezielle “Service-am-Platz-Speisekarte” mit Angeboten aus dem Elvetino-Sortiment. Funktionieren soll das folgendermassen:

  1. Der Gast wählt aus
  2. Der Kondukteur, welcher die Erste Klasse kontrolliert, nimmt die Bestellungen auf
  3. Beim Speisewagen angekommen, gibt er die Bestellungen ab
  4. Das Personal des Speisewagens bereitet die Speisen zu
  5. Der Kondukteur nimmt die Speisen entgegen und bringt sie den Kundinnen und Kunden an den Platz

Meine Meinung

In meinen Augen ist dieser Service eine absolut geniale Idee! Vorallem aus Kundensicht. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Essen am Platz ein Bedürfnis einiger weniger Fahrgäste ist.

Nun aber ein ganz grosses ABER:

Solange wir zuwenige Zugbegleiter haben, dürfte dieser Service imho nicht eingeführt werden. Die Arbeitsbelastung ist für uns Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter bereits heute sehr hoch, eine weitere Aufgabenzuteilung kann unter Umständen zu Lasten der Sicherheit gehen. Ich denke nicht, dass dies im Sinne der Kundschaft ist.

Dieser Service soll erst dann angeboten werden, wenn auch sichergestellt werden kann, dass genügend Zugbegleiter auf den betroffenen Zügen sind um das heutige Sicherheitsniveau zu halten. Vielfach sind auf der Gotthardroute nur zwei Zugbegleiter auf einem Zug. Wenn nun Essen am Platz angeboten wird, reichen zwei Zugbegleiter jedoch ganz klar nicht. Gut möglich, dass ein paar studierte Bürogummis in Bern oben dies anders sehen, aber ich arbeite tagtäglich in den Zügen und weiss sehr genau, wovon ich spreche.

Interessantes Detail am Rande

Die SBB schreibt in ihrer Medienmitteilung:

Derjenige Zugbegleiter, der die Billette der Reisenden in der 1. Klasse kontrolliert, kümmert sich neu auch um das leibliche Wohl seiner Fahrgäste.

Sprich: Neu gibt es also einen Kondukteur für die erste Klasse, und einen für die zweite Klasse. (Bisher hat man die Anzahl Wagen einfach halbiert und die Arbeit so aufgeteilt.)

Das Angebot “Essen am Platz” wird während der Versuchsphase im ICN angeboten. Ein ICN ist folgendermassen zusammengesetzt:

| 2. Klasse | 2. Klasse | 1. Klasse | 1. Klasse | Restaurant | 2. Klasse | 2. Klasse |

Habt ihr gesehen, worauf ich hinauswill? Ein Kondukteur ist für die drei Wagen in der Mitte zuständig, während der andere ständig zwischen den zwei Wagen vorne und den zwei Wagen hinten hin- und herpendelt. Dass dann ständig ein Kondukteur vorbei hetzt, dürfte die 1. Klasse-Reisenden nur minim stören, jedoch wäre es gut möglich, dass dann einer der Reisenden in der 1. Klasse seine Bestellung beim vorbeilaufenden Zugbegleiter aufgeben möchte, dieser sagt, dafür sei er nicht zuständig und schon haben wir eine Kundenreklamation mehr beim Kundendienst.

Fazit

So toll ich das Angebot an und für sich auch finde (ich bin wirklich begeistert davon!), so wenig toll finde ich die Umsetzung. Es gibt zuwenig Personal und die ICN-Kompositionen sind ungünstig für diese Versuchsphase, da es drei Zugbegleiter bräuchte, damit die Erstklass-Reisenden sich wohl fühlen können.

Wie seht ihr das?

{ 23 Kommentare… lies sie gleich hier unten oder schreibe einen }

Ralf 5. Juni 2009 um 15:54

Bei der DB serviert der Schaffner, äh Kondukteur? Ich dachte immer da wäre eine Servicekraft dafür zuständig, die Kondukteure schleppen doch so schon genug mit sich rum.

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Sandra-Lia 5. Juni 2009 um 17:25

hm, naja, ich finds auch toll. Aber bei der DB sind da ja extra Servicekräfte. Denn ein Schaffner allein wäre damit doch überfodert, wenn da 1000 gäste was bestellen.

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Retro 5. Juni 2009 um 17:34

@RALF: Die DB hat seit einiger Zeit spezielles Catering-Personal für die 1. Klasse, allerdings habe ich das bislang nur in den ICEs gesehen, und selbst da nicht in allen. Ist also wohl noch im Aufbau. Der klassische Service sieht so aus, wie es jetzt auch die SBB plant – es gibt eine Getränke- und eingeschränkte Speisenauswahl für die Leute, die in der 1. Klasse am Platz essen möchten, und der Zugchef (bei der DB primär für die 1. Klasse zuständig, in der 2. taucht er eigentlich nur auf wenn bei ihm in der 1. Klasse “tote Hose” ist oder in der 2. erkennbar zu viel für die dort befindlichen Zugbegleiter los ist) nimmt die Bestellungen auf und serviert auch. Was die Arbeitsauslastung angeht: Bei einem ICE sehe ich eigentlich nie weniger als drei Zugbegleiter (inklusive Zugchef). Von daher würde das System auch auf dem ICN ohne das von Andreas befürchtete “Gewusel” funktionieren, wenn die SBB sich hier an die Personalbestückung der DB hält.

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Andreas Hobi 5. Juni 2009 um 18:18

Apropos Unterschied DB / CH: Kürzlich kam ein Eurocity von Deutschland her in Basel an, mit 5 Zugbegleitern besetzt. Ab Basel war es nur noch ein SBB-Kondukteur… :-/

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Tom 5. Juni 2009 um 22:54

ich sags mal so: ich finde die Idee absoluten Bockmist.
Meiner Meinung nach haben die Kondukteure ja schon genug zu tun, das liest man hier immer wieder, teils in haarsträubenden Schilderungen.
Dass ein Kondukteur jetzt auch noch Weggli verteilen soll, halte ich für unmöglich.

Aber eigentlich ist es doch immer das Selbe: irgendwelche studierten Schreibtischtäter haben das Gefühl, was in der Theorie und ihrer Gedanken funktioniert, muss auch in der Praxis funktionieren.
Hat einer dieser Manager schon mal einen “Mann von der Front” – wie dich, Andreas – gefragt, ob das in der Praxis realisierbar ist?
Wohl nicht….

Diesem SBB-Manager im Tagesschau-Beitrag hätte ich am liebsten links und rechts eins an den Kessel gehauen:
http://www.sf.tv/videoplayer/sa_player.php?divid=vplayer4a29857fae907&skinid=popup&referrer=http%3A//www.sf.tv/sendungen/tagesschau/index.php&usage=

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Retro 5. Juni 2009 um 23:36

Und der hieß Hobi? ;-)

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Gumbo 6. Juni 2009 um 00:08

Die Idee wird aus praktischen Gründen scheitern – zuwenig Personal. Warum kann man nicht einfach im Speisewagen essen? Was für Tische stelle man sich vor? Die ICE haben schöne hölzerne, die sich zwecks Speisen auch ausklappen lassen.
Vorgestern: ICE: Genügend Personal, CH und D gemischt. Abgangsverspätung Zürich 10 Minuten. In den 12 Minuten zwischen meinem Einsteigen und der Abfahrt kam über den Lautsprecher weder eine Entschuldigung für die Verspätung noch eine Ansage des Willkommens. Alle blieben stumm wie die Fische. Da wäre doch besser, erst mal dies umzusetzen, bevor man Essen serviert…

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Andreas Hobi 6. Juni 2009 um 02:49

@ Tom:
Das Personal an der Front wird sehr oft nach seiner Meinung gefragt. In diesem konkreten Fall jedoch (Essen am Platz) war dies imho nicht der Fall. Dies wurde auch von der Gewerkschaft bemängelt.

Naja, schauen wir mal. Momentan wird der Dienst ja nur auf einer eineinhalbstündigen Nonstop-Fahrt angeboten. Dies könnte noch funktionieren, ohne dass jemand überansprucht wird oder seine anderen Aufgaben nicht erledigen könnte. Anders sieht es dann aus, wenn der Dienst auf andere Züge ausgeweitet wird…

@ Retro:
Nein, in erwähnten Fall war es ein Arbeitskollege. Aber viele Zugbegleiter (auch ich) haben schon ähnliches erlebt.

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Ruedi 6. Juni 2009 um 11:30

Das gab es alles schon einmal. Bei der Einführung der ICN auf der Juralinie Zürich-Biel-Lausanne-Genf machten diesen Service in der ersten Klasse die Speisewagencrew und nicht die Kondukteure. Warum wurde dieser Service abgeschafft? Wahrscheinlich weil es die Kundschaft nicht benützte. Jetzt wird das Rad wieder neu erfunden, einfach mit anderem Personal, welche gar keine Zeit hat diesen Service auszuführen. Der Kondukteur, sollte in der ersten Klasse Zuschläge einziehen, auch im Vorraum, das ist seine Aufgabe. Vor allem in Zügen Richtung Zürich kommen immer 2.Klässler nach vorne um dort auszusteigen, sehr ärgerlich für die Reisenden in der ersten Klasse.

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Peter 6. Juni 2009 um 14:25

Habe eben dazu auch geschrieben:
http://zug-und-eisenbahn.blogspot.com/2009/06/sbb-plant-service-am-platz-in-der-1.html

Aus Erfahrung von Deutschland ist der Service relative langsam und lohnt sich nur wenn die Leute längere Zeit im Zug sitzen und nicht zuviele das Angebot in Anspruch nehmen, da ansonsten das Personal überfordert ist.

Bei der SBB denke ich, dass er ultra mühsam ist, auf der Gotthardstrecke zu servieren. Bei all den vielen Kurven würde es mir glaube ich schlecht werden. In Deutschland geht es eher geradeaus, was für das Personal sicher einfacher ist.

(Bei der DB ist übrigens das volle Angebot aus dem Speisewagen am Platz zu haben, die in den Abteilen ausgelegten Karten konzentrieren sich auf Zwischenverpflegung, es steht aber ausdrücklich, dass alles aus der Speisewagenkarte zu haben ist.)

Pluspunkte des Angebotes:
+ Ich muss mein Platz nicht verlassen => niemand klaut mein PC und ich muss diesen auch nicht in den Speisewagen schleppen.
+ Der Speisewagen ist weniger überfüllt, denn gerade die 1. Klass Passagiere nutzen gerne das Angebot vom Speisen während dem Reisen.

Negativpunkte:
- Das Personal ist ob den vielen Aufgaben schnell überfordert (Service, Billetkontrolle, Auskunft, etc.)
- Ich vertrete mir gerne mal die Beine und gehe in den Speisewagen.

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Mike 6. Juni 2009 um 16:37

Die Idee ist gut , aber die Verpflegung der Fahrgäste ist meines Errachtens Sache des Catering Personals von Elvetino und sicher nicht die des Kondukteurs. Funktionieren könnte das schon, schliesslich ist der eine Kondukteur ja nur noch mit den beiden 1. Klasse Wagen beschäftigt.
Aber auch hier: Angenommen, der ICN fährt Doppeltraktion am Gotthard. Da bräuchte nur schon dieser Zug 4 Zugsbegleiter!

Dabei könnte man es doch so einfach machen:
Pro ICN ein Zugsbegleiter plus zwei Elvetino Servicekräfte, die sich neben dem Restaurant auch um die Bewirtung der beiden 1. Klasse Wagen kümmern.

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Sandra-Lia 6. Juni 2009 um 17:07

WAs ich absolut unsinnig find, ist, dass es im IR überhaupt nichts gibt, und im EC der SBB auch nicht ,aber in den ICN ein Speisewagen, ein Elvetino Platzservice Minibar und jetzt auch noch ein Service durch die SBB am Platz!

Wie wärs, wenn die Minibar auf Züge ohne Speisewagen verteilt würde , und vorallem, wenn EC die von Chur nach HH fahren, endlich ein Speisewagen hätten. Das ist nämlich eine recht lange Fahrt!

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Martin Schrader 7. Juni 2009 um 21:30

Die EC Chur – Hamburg haben doch einen SBB-Speisewagen. Oder wurde der kürzlich abgeschafft?

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Andreas Hobi 8. Juni 2009 um 08:35

Ja, die Eurocity von Chur nach Hamburg haben einen Speisewagen. (Siehe auch Fahrplan auf sbb.ch)

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Martin 8. Juni 2009 um 10:33

Jetzt mal eine Frage?
Wieso sollte der Zugbegleiter z.B. zwischen Arth Goldau und Bellinzona keine Zeit dafür haben. Was macht er den in den 1,5 Stunden Fahrzeit ohne Halt?
Lokführer hätten auch gerne einen 2. Angestellten im Führerstand um die stark gesteigerte Produktivität und somit den eben so stark gestiegenen Stress und Arbeitsbelastung abzufedern.
Vielleicht sollte man auf die Erteilung der Abfahrerlaubnis durch den Zugbegleiter verzichten. Das würde den Zugbegleiter entlasten aber leider den Lokführer zusätzlich belasten, was er sich aber durch S-Bahn und Regiozüge eh gewohnt ist

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gumbo 8. Juni 2009 um 11:30

Ruedi
Richtig, solange die Kontrollen nicht streng gehandhabt werden, müsste man erst mal diese verbessern. Ich fahre täglich nach Zürich HB. Wenn eine Kontrolle erfolgt in der 1. Klasse, wird nach vorne gegangen, dann hinein ins Dienstabteil, und niemand schiebt dem lästigen Getrampel nach vorn einen Riegel. Auch müsste erst mehr kontrolliert werden, damit alle Graufahrer erfasst werden können. Ich sehe schwarz. Wieder ein Versuchsballon!
Man erinnere sich an die Versuche mit COOP-Verkäuferliladen oder McDonalds im Zug.
Und jetzt noch Premium-Abteile!!!!!

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Fredy 8. Juni 2009 um 12:59

Alles Neue macht dem SBB Personal offenbar Mühe speziell wenn es von der DB kommt. Der Service am Platz hat sich in Deutschland seit langem bewährt. In den letzten Monaten wurde er deshalb ausgebaut,
Letzten Samstag fuhr ich mit dem ICE von Basel nach Berlin und benützte diese Service erstmals für ein ganzes Menu da der Speisewagen überfüllt war.
Das Angebot war sehr breit und die Qualität der Speisen ausgezeichnet nicht mit der eintönigen kleinen Auswahl der Elvetino zu vergleichen. Der Service war sehr professionell und sehr freundlich. Kunststück: Ich fragte die Mitarbeiterin ob Sie gerne diesen Job mache. “Ich mache zwischen Basel und Göttingen druchschnittlich 70-100 Euro Trinkgeld im Tag.”
Also nicht jammern sondern dankeschön sagen.

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Andreas Hobi 8. Juni 2009 um 13:10

@ Martin:
Die Test-Strecke ist diejenige, auf welcher der Zug am längsten ohne Halt fährt. So wie sich die Medienmitteilung der SBB anhörte, soll nach Ablauf der Testphase die Bedienung am Platz auch auf anderen Strecken eingeführt werden. Und da sehe ich Probleme.

@ Gumbo:
Früher stand ich noch ab und zu beim Übergang 1. / 2. Klasse und schickte die Reisenden zurück. Seit wir die Anschlussdurchsagen machen müssen, geht das leider nicht mehr. Für die Durchsagen begebe ich mich am liebsten ins Dienstabteil, um Hintergrundlärm von Reisenden zu vermeiden. Schliesslich will ich ja, dass die Durchsage gut verständlich ist.

@ Fredy:
Wie schon erwähnt ist das Bedienen und und für sich nicht das Problem. Im grossen Kanton klappt das auch ganz hervorragend, weil dort auf nahezu jedem Fernverkehrszug um die 4 bis 5 Zugbegleiter sind. In der Schweiz ist man sehr oft alleine und wenn man Glück hat, dann zu zweit.

Deshalb ganz klar meine Forderung: Zuerst das Personal auf die notwendige Grösse aufstocken, dann die Fahrgäste bedienen. Nicht umgekehrt.

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Peter 8. Juni 2009 um 21:08

>> Premiumabteil
Die SBB hat sich vorerst nur mal die Option offengehalten, ein solches in die zu bestellenden Doppelstöcker einbauen zu lassen. Nach den schlechten Erfahrungen mit den Premiumabteilen im ÖBB Railjet dürfte die Option wohl kaum noch eine Chance haben.

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Gumbo 10. Juni 2009 um 09:08

Andi
Heute morgen: Keine Billettkontrolle, keine Anschlussdurchsage.

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Andreas Hobi 10. Juni 2009 um 14:53

@ Gumbo:
Da ich selber die Situation nicht kenne, weiss ich natürlich auch nicht, weshalb es in Deinem Zug weder eine Kontrolle noch eine Durchsage gab.

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Johannes Düring 11. Juni 2009 um 00:34

“@ Fredy:
Wie schon erwähnt ist das Bedienen und und für sich nicht das Problem. Im grossen Kanton klappt das auch ganz hervorragend, weil dort auf nahezu jedem Fernverkehrszug um die 4 bis 5 Zugbegleiter sind. In der Schweiz ist man sehr oft alleine und wenn man Glück hat, dann zu zweit.”

2 Zub sind eigentlich die Regel – außer wenns zu viele Wagen sind, man braucht pro 6 Wagen einen Zub. Dazu kommt dann (in ICE) noch 1-2 unterbezahlte 1.-Klasse-Service-Menschen und das Personal von Speisewagen/Bistro. (Im reinen Bistro einer, im Speisewagen auch schon mal 4)

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brummbaer 11. Juni 2009 um 08:18

Also als DB Fahrer kann ich hier vllt. etwas Licht ins Dunkle bringen. Es gibt in Deutschland verschiedene Versionen des am Platz Service. 1. Der Zugbegleiter der für die 1. Klasse vorgesehen ist macht den APS. 2. Das spezielle für diesen Service Angestelltes Personal macht den APS 3. Wenn genug Gastropersonal anwesende ist machen die den APS (auf den Kurz ICE wie ICE-T)

Die Bemmanung sieht wie folgt aus. Pro 5 Wagen 1 ZUB gibt auf einem normalen ICE 3 ZUB ICE-T 2 ICE3 auch 2.

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