
Dies ist wieder mal einer jener Artikel, nach denen es vermutlich zahlreiche Kommentare hageln wird im Sinne von “aber wie kann man nur so etwas verlangen” oder “nein, man muss doch nett sein zu diesen lieben Hooligans, schliesslich sind es ja Kinder”. Vorallem auch die Sympathisanten von Hooligans werden sich mit entsprechenden Kommentaren zu Wort melden. Trotzdem muss ich nun einfach mal meinen Senf dazu geben.
Aus den Medien
Nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel haben sich am Sonntag in Zürich schwere Ausschreitungen ereignet. 15 Personen, darunter 7 Polizisten, wurden leicht verletzt, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. 14 Personen wurden festgenommen. Der öffentliche Verkehr wurde gestört.
An dem Krawall nach dem Abpfiff des Spiels, das der FCZ mit 3:1 Toren verlor, waren gemäss Polizeimitteilung vorwiegend Jugendliche und sogar Kinder beteiligt. “Fangruppen” beider Lager suchten ausserhalb des Stadions Letzigrund mehrmals die Konfrontation. Ein Grossaufgebot der Polizei verhinderte dies mit Tränengas-, Gummischrot- und Wasserwerfer-Einsätzen.

Die Polizisten wurden immer wieder von randalierenden “Fans” angegriffen und mit Gegenständen beworfen, wie es in der Mitteilung heisst. Beim Abmarsch der Basler “Fans” zu zwei Extrazügen im Bahnhof Zürich-Altstetten wurde ein Tankstellenshop beim Einkaufszentrum Letzipark geplündert.
Beim Bahnhof Altstetten kam es während rund zwei Stunden zu massiven Strassenschlachten zwischen teilweise vermummten Chaoten und der Polizei. Die Chaoten, teilweise mit Stahlrohren und Holzlatten bewaffnet, warfen mit Flaschen und faustgrossen Steinen gegen die Polizisten.

Zweiter Extrazug blockiert
Der erste Extrazug nach Basel konnte fahrplanmässig um 18 Uhr 45 vom Bahnhof Zürich-Altstetten abfahren. Der zweite Extrazug, dessen Abfahrt für 18 Uhr 56 geplant war, wurde aber von FCZ-Fans blockiert und mit Steinen beworfen. Dabei dürfte es auch zu Sachbeschädigungen an SBB-Rollmaterial gekommen sein. Den Schaden wird die SBB und schlussendlich der zahlende Fahrgast begleichen. «Der Zug wurde erst von Zürcher Fans blockiert und danach verhinderten die Basler Anhänger im Wagen die Abfahrt durch mehrfaches Auslösen der Notbremse», sagte SBB-Sprecher Reto Kormann gegenüber 20 Minuten Online. Gemäss Polizeimitteilung eskalierte danach die Lage. Bereits in den Zug eingestiegene Basler Fans stiegen wieder aus und hielten sich auf den Gleisanlagen auf. Der öffentliche Verkehr rund um den Bahnhof kam erheblich ins Stocken, da sich die Chaoten auch auf dem Gleisfeld unterhalb der Europa-Brücke aufhielten.

Die Polizisten wurden während längerer Zeit mit Hunderten von Steinen und Flaschen beworfen. Die Ordnungskräfte antworteten mit Tränengas, Gummischrot und Wasserwerfern. Nachdem der zweite Extrazug mit mehr als einstündiger Verspätung kurz nach 20 Uhr abfahren konnte, beruhigte sich die Lage zusehends, wie die Stadtpolizei mitteilte. Einen Einfluss dürften auch kräftige Regenschauer gehabt haben, die zu dieser Zeit auf Zürich niederprasselten. Nachdem der zweite Extrazug weg war, versperrten kurz nach 20:00 Uhr einige Chaoten mit einem Eisenzaun einer Baustelle, Absperrlatten und Containern die Europa-Brücke von Altstetten Richtung Höngg. Sie zündeten die Container an hinderten die Autos an der Weiterfahrt. Die Polizei räumte kurz darauf die Strassensperre mit einem Wasserwerfer.


Öffentlicher Verkehr gestört
Der öffentliche Verkehr wurde durch den Krawall erheblich gestört. Der Bahnhof Zürich-Altstetten war laut SBB-Sprecher Kormann zeitweise gar nicht mehr und zeitweise nur beschränkt befahrbar. Im Fernverkehr gab es bis zu 20 Minuten Verspätung. Mehrere S-Bahn-Züge mussten vorzeitig gewendet werden oder fielen ganz aus. Vom Krawall betroffen waren auch Tram- und Busverbindungen.

Jugendlicher fällt von Dach
Unter den Verletzten befand sich auch ein Jugendlicher, der von einem Hallendach aus die Polizei mit Gegenständen beworfen hatte, wie die Polizei berichtete. Ohne Fremdeinwirkung brach das Eternitdach plötzlich ein, und der Jugendliche stürzte mehrere Meter in eine darunter liegende Baugrube. Er wurde dabei leicht verletzt.
Bis am späteren Sonntagabend nahm die Stadtpolizei Zürich 14 Personen fest, darunter vier Jugendliche. Sie müssen sich unter anderem wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, Körperverletzung, Raufhandel und Diebstahl verantworten. Genauere Angaben zur Identität der Festgenommenen lagen vorerst nicht vor.
Meine Meinung
Blockierte Strassen, blockierter ÖV (Tram, Bus, Zug) und unzählige Sachbeschädigungen an Gebäuden privater Personen, Autos und an öffentlichen Gebäuden.
Es ist bekannt, dass ich absolut kein Freund von solchen Veranstaltungen bin. (Damit sind die Randalle gemeint, nicht die Fussballspiele an und für sich.) Dementsprechend hart würde ich auch mit den Beteiligten umgehen.
Die Art und Weise, wie ich mit der Sache umgehen würde, mag den meisten Leserinnen und Lesern im ersten Moment extrem hart vorkommen. Wenn man sich die Ideen jedoch ernsthaft durch den Kopf gehen lässt, merkt man rasch, dass man damit viel erreichen könnte und die Krawalle innert Kürze der Vergangenheit angehören würden.
Massnahme 1: Andere Einsatzmittel
Es scheint so, als liessen sich die Randalierer von Tränengas und Gummischrott nicht beeindrucken. Es ist an der Zeit, dass die Polizei andere Mittel und Methoden einsetzt, um die Fussballfans unter Kontrolle zu halten. Es macht dabei auch gar nichts, wenn der eine oder andere “Fan” durch den Einsatz dieser schärferen Mittel und Methoden ein wenig verletzt wird und leiden muss, schliesslich hat er es selbst in der Hand, ob er dort ist oder nicht.
Massnahme 2: Keine Hilfeleistungen
Nach dem Spiel zwischen dem FCZ und dem FCB bewarf ein Fan die Polizei von einem Lagerhausdach aus mit Steinen. Dabei stellte er sich so ungeschickt an, dass das Eternit-Dach einbrach. Die Aufgabe der Polizei müsste es nun sein, zu ihm hinzugehen und die Personalien zu erfassen (schliesslich soll er das Dach bezahlen). Hilfeleistungen sind unangebracht. Seine “Kollegen” werden ihn selbst ins Krankenhaus bringen, falls er dies wünscht.
Ebenso darf es keine Hilfeleistungen geben an Personen, welche durch Tränengas, Gummischrott oder schärferes Geschütz verletzt werden. Dann überlegen es sich manche Teilnehmer zweimal, ob sie an den Randalen mitmachen möchten.
Massnahme 3: Schärfere Kontrollen
Wer ein Fussballspiel besuchen will, muss sich einer schärferen Kontrolle unterziehen. Dabei werden die Besucher so genau untersucht, dass es schlichtweg unmöglich ist, irgendwelche Petarden oder andere gefährliche Gegenstände ins Stadion zu schmuggeln. Ebenso werden sämtliche Kleidungsstücke verboten und eingezogen, welche der Vermummung dienen könnten. Die Matchbesucher müssen sich einige Stunden vor dem Match einfinden, da so genaue Kontrollen sehr lange dauern können.
Für Familien mit Kindern gibt es separate Zonen und Eingänge, so dass diese weniger lang anstehen müssen.
Ausserdem suchen Mitglieder des Vereins vor dem Spiel im Stadion nach gefährlichen Gegenständen, welche bereits im Voraus durch “Fans” ins Stadion geschmuggelt wurden.
In dem Moment, in welchem aus dem Sektor der Heimmannschaft “Feuerwerk” abgeschossen wird, muss das Spiel abgebrochen und mit einer 0:3 Forfait-Niederlage für die Heimmannschaft gewertet werden.
Massnahme 4: Geisterspiele
Dies ist wohl die beste Massnahme und sie könnte – sofern sie ganz deutlich umgesetzt wird – die drei vorher genannten Massnahmen ersetzen. Denn wie gesagt: Auch ich finde die drei bisherigen Massnahmen extrem hart und brutal, aber es muss nun endlich etwas geschehen und deshalb werden wir kaum um solche Massnahmen herum kommen, so unmenschlich sie auch sein mögen.
Deshalb schlage ich vor: Wenn es nach einem Fussballspiel zu Ausschreitungen kommt – egal wie gross sie auch sein mögen – wird die Heimmannschaft das nächste Spiel (selbst wenn es am nächsten Tag stattfinden würde) vor leeren Rängen absolvieren. Fans, die ihr Ticket bereits gekauft haben, erhalten vom Verein ihr Geld (eventuell inkl. einer Entschädigung) zurück.
Sollte es zu einem späteren Zeitpunkt bei einem anderen Spiel nochmals zu Ausschreitungen kommen, wird der Verein gezwungen, zwei Spiele vor leeren Rängen auszutragen. Nach dem dritten Match mit Krawallen sind es drei Geisterspiele, nach dem vierten sind es vier und so weiter. Schlimmstenfalls muss ein Verein somit bis Saisonende vor leeren Reihen spielen, was vor allem auch finanziell extrem schmerzhaft ist. Das gilt natürlich auch dann, wenn es trotz Geisterspielen im Umfeld der Stadien zu Randalen kommt.
Massnahme 5: Präventive Verhaftungen
Sämtliche Personen, welche innerhalb der letzten fünf Jahre nach einem Sportereignis randalierten, werden während der Dauer des Spiels + 5 Stunden präventiv inhaftiert. Die Kosten für die Inhaftierung trägt die Person selbst.
Massnahme 6: Verein trägt Kosten Dritter
Sämtliche Kosten, welche durch die Randale entstehen (Polizei, Plünderungen von Läden, Sachbeschädigungen, Schadenersatzforderungen Privater, SBB, öffentlicher Verkehr, verspätete Züge, etc.) trägt der Verein zu 100%. Es ist seine Aufgabe, Ausschreitungen durch Prävention und Fanarbeit zu verhindern. Ist er dazu nicht in der Lage, geht es ans Portemonnaie. (BTW: Die Kosten für den Polizeieinsatz nach einem “Spitzenspiel” liegen bei rund CHF 200’000.)
Fazit
Die Vorschläge sind extrem hart und in manchen Augen (vor allem in jenen Augen der beteiligten Hooligans) unmenschlich. Trotzdem muss nun endlich etwas passieren. Schlussendlich ist es die Entscheidung des Einzelnen, ob er das Risiko eingehen will und das Spiel besucht.
Ein Stück weit liegt die Verantwortung dafür auch bei der Politik. Die Parteien müssen geschlossen für schärfere Regeln und Massnahmen einstehen. Schade, dass jene Partei, welche sich nach den 1. Mai-Krawallen oft lautstark zu Wort meldet, hier kaum von sich hören lässt… :-/

{ 48 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }
Zu Punkt 1: Die Zürcher KaPo darf ja jetzt Taser einsetzen, falls die Beamten dafür ausgebildet wurden. Also sollten subito alle Beamten der Interventionseinheiten ausgebildet werden. Würde nebenbei auch die Verhaftungszahlen massiv erhöhen, wäre ja wie Fallobst einsammeln.
Zum ganzen Artikel: Viele Dinge die ich schon lange denke aber nie laut zu sagen wage. Danke für die klaren Worte.
Deine Punkte 3, 4 und 5 sind unmachbar und unzumutbar, besonders für normale Fans.
Wo ich dir aber voll und ganz zustimme ist, dass die Massnahmen drastisch erhöht werden müssen. Wichtig dabei auch, dass das elende gejammere der betroffenen und sozialen aufhört, sobald die Polizei etwas härter vorgeht. Wer mit Steinen nach Polizisten wirft darf nicht ungestraft davon kommen. Ich bewundere jeden Polizisten, der in solchen Extremsituationen, ja beinahe Kriegszuständen, die Ruhe bwahren kann und die lieben Randalierer nicht selbst mal dran nimmt.
Eine ganz andere, radikale Massnahme wäre, dass gewaltbereite “Fans” auf ein Gelände eskortiert werden, wo sie sich die Köpfe einschlagen dürfen ohne unbeteiligte in Gefahr zu bringen. Anschliessende Rettung (wenn überhaupt) und Verarztung auf Kosten des Schlägers. Aber in unserem so sozialen Staat nicht vorstellbar, sind ja alles ganz liebe und nette Hooligans die dem Sport überaus dienlich sind *ironie*.
jetzt gehts ans umsetzen und das ist ein sehr schwerer teil – leider.
lassen wir doch die polizisten scharf schiessen falls diese angegriffen werden. dann wird wahrscheinlich sehr schnell ganz anständig nach hause gegangen nach einem spiel.
Wieso lässt die SBB die Gästeschar nicht einfach bei Spielende nach Hause marschieren. Die Extreazüge streichen wegen Randaliererei. Die Schäden bezahle sowieso wieder ich als normaler öV Fahrer.
ich wär auch dafür, dass man die Hooligans in einem Seperaten Stadion einen raum gibt, wo sie sich gegenseitig die gosch einhauen können. Vllt. sollte man dafür sorgen, dass der eine oder andere nicht mehr lebend rauskommt, das wiederum würde dafür sorgen, dass ein zwei idioten weniger auf diesem planeten sind. Wobei, wenn ich mir das ganze gesindel angucke, dass es in letzer zeit vermehrt gibt, müsste man laut darüber nachdenken, ob ein krieg nicht ein sehr propates mittel sein kann, um endlich wieder klare verhältnise zu schaffen, und damit aufzuhören, nur die verwarlosung und verantwortungslosigkeit zu verwalten!
Ich finde deine Massnahmen nicht alle so gut Andreas, weil leider betrifft das dann auch die normalen Besucher, die eigentlich nichts dafür können. Es liegt einfach am Verein, zu schauen, was sie für Fans (sprich Hooligans) besitzen und diesen ansonsten Forderungen stellen müssen! Vielfach kommen die Hooligans aber ja nur zum streiten und nicht um den Match zu geniessen oder so etwas in der Art… Wenn man denen aber Stadiumverbot ausspricht, dann werden sie in Zukunft an den so genannten Public views aufzufinden sein. Somit ist das Problem nur wegverschoben, aber nicht gelöst! Um alle Passanten aber zu bestrafen und Personenkontrollen von den Anwesenden zu machen, müsste es x-mal mehr Polizisten geben!
Eine sinnvolle Variante wäre, wenn das Fussballticket persönlich gemacht wird. Somit weiss man schon im vorraus, wer kommen wird und die Hooligans werden somit auch sicher keine Billette kaufen können. Somit wäre der Schwarmarkt auch nicht mehr ein Thema! Der Nachteil an dieser Variante ist aber wieder, dass die Hooligans vor dem Stadium oder sonst irgendwo aufzufinden sind!
Es nützte vielleicht auch mal, wenn man in der Stadt, in dem der Match ist keinen öV mehr an die Stadien fahren lässt, und somit die Leute nicht mehr weg kommen. Somit würde es aber auch unschuldige Bürger treffen, jedoch werden die Schäden nicht mehr an den public transport angerichtet! Wenn nur in den Fanzügen randaliert werden würde, wäre dass eine Sache, aber meistens steigen die Fans nachher auf normale IC, IR, etc. um und verursachen dort noch mehr Schaden und Angst!
Ich frage mich manchmal: An einem Schwingerfest von rund 200 000 Besucher (vielen auch rechts oder links radikal) gibt es weniger Polizeiaufwand und weniger Streitereien als an einem Match von 15 000- 20 000 Besuchern…
Ich finde dies recht bedenklich!
Wichtig ist doch, dass man diese “Menschen” durch Kameras oder sonstige Aufnahmen identifiziert und verhaftet. Und vorallem bestraft und das Richtig. (Ich wäre ja für chinesische Methode: abknallen und fertig)
Seien wir mal ehrlich:
Unsere Gesetze sind dazu da, um
a) Reiche und ihr Vermögen zu schützen
b) Gewalttätige Menschen vor zu harter Justiz zu schützen
Damit muss endlich schluss sein. Wer sich nicht an die gesellschaftlichen Bedingungen halten kann, die ein gutes zusammenleben ermöglichen, hat hier einfach nichts mehr zu suchen.
Die Frage sollte sein: Wen wollen wir wirklich Schützen? Die ehrlichen Bürger oder den gewalttätigen Abschaum? Ich wäre für die erstere Gruppe..(Ach ja, Anwälte, die solche “Menschen” auch noch rausboxen wollen gehören für mich auch in die zweite Gruppe)
Danke für Deine klaren Worte. Noch wichtiger wären klare Massnahmen. Wie man hört, ziehen sich die Strafen für die Clubs schon mal in die Länge und so schnell wird nichts geschehen. Das ist schon mal falsch! beide Clubs müssten nach solchen Ausschreitungen sofort vier Geisterspiele austragen müssen.
Deine Massnahme drei tut wohl allen weh, wird aber nötig um wieder, zumindest aus den Rängen der Zuschauer, wieder schöner Fussball geschaut werden kann. Meiner Meinung nach umsetzen!
Die Massnahme eins kann ich nur unterstützen. Die Polizei sollte härtere Waffen einsetzen! Mit Tränengas und Gummischrott ist das für die Idioten nur lustig. ES MUSS VERDAMMT WEH TUN! Nur das kapieren die Hirnlosen!
Mich kotzt es einfach an, dass der Steuerzahler den Wildwest-Ausflug von ein paar bekloppten bezahlen muss. Wer geschnappt wird soll eine grosse Busse aufgebrummt bekommen, damit wenigsten ein Teil der Unkosten wieder rein kommt. Auch die Clubs sollen sich am Sicherheitsdispositiv beteiligen. Entweder mit Polizeikräften, oder Geld.
Und auch noch sehr wichtig, was ich als noch Minderjähriger weiss: Man sollte mit mehr Jugendpräventionen die Jugend zur Vernunft bringen und endlich schauen, dass der Gruppendruck nicht unerträglich wird. Ich kann nämlich bestätigen, dass ich wegen dem *** Gruppendruck 10 Jahre von meiner Klasse ausgestossen worden bin und weiss auch, dass viele, die ich kenne, die in solchen Hooliganvereinigunen anwesen sind, nur durch Gruppendruck anwesend sind. Wenn die Politik dies mal regeln könnten, wäre dies viel einfacher, weil ich bin mir sicher, dass viele Jugendliche solchen Mist nur wegen pessimistischer Einstellung begehen, sprich: keine Lehrstelle, immer mehr Förderungsdruck, keine klaren Zukunftsvoraussagen, etc…
Mit dem Beginn des Artikels bin ich nicht einverstanden. Da wird ja suggeriert, dass die Hooligans und ihr Verhalten in der Allgemeinheit und auch bei Teilen der Schweizweit-Leser akzeptiert sind, was ich mir kaum vorstellen kann.
Das Problem ist ja alles andere als neu. Bei uns in der Zeitung stand heute, dass wohl erst etwas unternommen wird, wenn es Tote gibt. Traurig, aber so wirds wohl sein.
Alles schön und gut. Aber diese ” Taser” sollte man in der Schweiz für solche Polizeieinsätze verbieten!
Den kein SBB-Wagon ist die Gefahr die durch den Taser ausgeht wert!
@ Antonios die Gefahr das aber Andere Menschen vorallem auch unbeteiligte durch die Hooligans zu Schaden kommen Rechtfertigen meiner Meinung nach den Taser. Aber es ist ja egal wenn ein paar beknackte Kinder denen die Playstation zu langweilig ist auf andere losgehen. Man muss mal schauen mit was da geworfen wird. Aber egal hauptsache es tut so einem chaoten nicht weh…..
Tja dann verbietet man halt lieber Fussball und Eishokey als Paintball und Laserdome…
Eine Sportart, die derart verkommen ist, ist es nicht wert gespielt zu werden. Man schaue sich nur schon den Kommerz dahinter an.
kurz etwas zu den Extrazügen
Extrazüge können und sollen nicht abgeschafft werden, so wird “lediglich” altes Wagenmaterial beschädigt und die Meute verteilt sich nicht auf dem ganzen Netz und demoliert neues Wagenmaterial. Das für die Extrazüge eingesetzte Wagenmaterial ist bereits abgeschrieben.
Zudem wurde überigends bei einem durchfahrendem ICE eine Scheibe beim hinteren Führerstand eingeschlagen
Wieso nicht wieder einmal einen ganzen Extrazug für kurze Zeit von durch die Polizei ausmisten lassen? Die Clubs und Fans sollen für den hinterst und letzten Rappen für die Unkosten aufkommen. Präventiv alle Personen kurze Zeit festhalten und vermutlich ist dann ein 12 Jähriger dabei der nicht auf die Toillete kann während 2 Stunden und die Medien machen eine riesige Story daraus und die ganze Schweiz hat Mitleid mit den ach so armen Fans! Zum kotzen (sorry für meine Wortwahl)
@ Michael:
Täuscht der Eindruck, oder ist es vielleicht tatsächlich so, dass die normalen Fans die Hooligans passiv unterstützen? Denn eigentlich müssten die normalen Fans daran interessiert sein, dass es zu keinen Ausschreitungen kommt. Trotzdem sehe und höre ich nie von Fans, welche sich gegen die Krawallen äussern. Die könnten doch zum Beispiel mal entsprechende Banner im Stadion aufhängen oder sich in den Medien entsprechend über die Randalierer äussern; ich denke, das würde nicht ohne Wirkung bleiben.
Übrigens gar nicht mal so eine schlechte Idee. Wenn man den Medienberichten glauben darf, “verabreden” sich die Hooligans der verschiedenen Mannschaften oftmals schon im Voraus miteinander zu bestimmten Zeiten und Orten. Warum also nicht denen einen klar eingegrenzten Platz geben, in welchem sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen können und wo sie auf eigene Kosten verarztet und gepflegt werden. Damit würde man auch gleich verhindern, dass Unbeteiligte zwischen die Fronten geraten. Nur leider bleibt dies in einem Rechtsstaat wohl Wunschdenken.
@ Rogerrabbit:
Ich bin mir nicht sicher, wie da die offizielle SBB-Begründung lauten würde; aber meiner Meinung nach entsteht der SBB alles in allem weniger Schaden, wenn man die Hools in altes Rollmaterial setzt, dass sie dann auch gleich demolieren, als wenn man sie in fahrplanmässigen Zügen mitfahren lässt.
Mit dem Verzicht auf Extrazüge würde man nur unnötig provozieren.
@ Alain:
Ich würde mal sagen, das liegt darin, dass ein Schwingerfest anderes Klientel anzieht. ;-) Und die Gewalt nach Fussballspielen, die wird zunehmen, je länger so lasch vorgegangen wird. Keine Ahnung, ob ich gute oder schlechte Vorschläge brachte, Fakt ist: Es muss gehandelt werden! Und zwar lieber gestern als morgen.
@ Piero:
Durch Kameras identifizieren wird dann schwierig, wenn sie sich vermummen können. Als erstes müsste man ihnen also die Möglichkeit nehmen, sich überhaupt unter einer Maske verstecken zu dürfen.
@ Alain (zweiter Kommentar)
Ich sehe da die Verantwortung eher bei den Eltern. Ich konnte mich während der ganzen Schulzeit (und auch während der RS) von Drogen und anderen illegalen Dingen fern halten (auch geraucht habe ich nie). Dies habe ich in erster Linie meinen Eltern zu verdanken, an ihnen liegt es, dass ich genügend Selbstbewusstsein und Stolz habe und weiss, dass ich das nicht tun muss um “dazu zu gehören”. Politik und Schule können da nur bedingt etwas ausrichten, imho.
@ Schneeflocke:
Den Eindruck hatte ich beim Schreiben des Artikels tatsächlich. Dabei schloss ich vor allem aus vergangen Kommentaren auf schweizweit.net. Oftmals stellten sich dort Kommentierer gegen bestehende Normen und Gesetze; vorallem ein Schreiber tat sich in dieser Hinsicht stark hervor. Glücklicherweise hat sich weder er noch ein anderer seiner Zunft bisher zu oben stehendem Artikel zu Wort gemeldet.
@ Gentux:
Absolut blödsinnig fand ich die Bemerkung des FCZ-Sicherheitschefs gestern im Schweiz Aktuell (SF). Die Gewalt geschehe ja ausserhalb des Stadions, und deshalb habe sie mit dem FCZ nichts zu tun und deshalb müsse der FCZ auch nicht für die Kosten aufkommen. Sorry, gahts na??
@ Flo:
Richtig, mehrere durchfahrende Züge wurden mit Steinen beschossen.
Vergesst nicht bei der ganzen Diskusion zu unterscheiden zwischen Holligans und nenne wir sie mal Chaoten.
Dass was nach dem Spiel abgegangen ist, sind einfach Chaoten. Die gleichen, wie sie am 1. Mai anzutreffen sind.
Viele dieser Chaoten, waren gar nicht am Spiel sondern haben es nur als “Mittel zum Zweck gebraucht”
Die Chaoten, die den Trainer Gross attakiert haben, waren ebenfalls nicht am Spiel. Es waren übrigens balkanstämmige Jugendliche.
Soeben bei Bahnonline gefunden, zum Thema Extrazüge für “Fans”:
“An den Fan-Extrazügen halten die SBB weiterhin fest, aus Sicht der Bahn und wohl auch vieler Reisender ist ein Transport dieser Fans in Regelzügen unzumutbar.”
Ich hab ne Idee.. ist vllt. biisslleee krass. aber warum hat man nicht einfach ein Güterzug mit 160 durch den Bahnhof fahren lassen? Hätt zwar ein paar tote chaoten gegeben (wen interessierts) dafür hätten die mal endlich gelernt, dass es grenzen gibT! ich bin in zwischen auch dafür, dass man endlich mal viel!!!! härter durchgreift. Auch mit den ganzen Idioten, die sich nicht an gesellschaftliche normen halten£; ihr händi als Getoplaster angucken oder im Zug rauchen. DA diese Menschen offenbar weder anstand noch sonst was gelernt haben: Pfefferspray nicht mehr bestrafen, taser für jeden Bürger über 28, und jedem erlauben, wegen solchen sachen den auch zu verwenden.. Und eben, die Polizei braucht mehr leute, die das Gesetz gnadenlos durchsetzen, und wenn das bedeutet, das die Uhaftgefängnise voll sind, sollte man alle nicht schweizer, die dabei beteiligt sind, gnadenlos ausweisen, und schweizer, die beteiligt waren, gnadenlos bestrafen! WAs anderes hilft ja offensichtlich nicht! Weder gegen idiotenhooligans noch gegen idiotenjugentliche, die meinen, sie müssen jedem gruppendruck unterliegen, oder sich als obermacho geben!
@ Sandra-Lia:
Ich musste gerade schmunzeln… ;-) Und das kam so:
Jeden Kommentar, der hier geschrieben wird, erhalte ich auch als Email auf mein Gmail-Konto. Neben den Emails wird dann gleich Kontext-Werbung von Google angezeigt. Und was bei deinem Kommentar angezeigt wurde, dass hätte dir zumindest in Teilen gefallen. :) Hier die Titel der Anzeigen: Filme über Ultras, Abnehmen in einer Woche, KH Security Onlineshop, K R I S E, Champions League live, Domains registrieren, Unternehmensethik, BodyGuard Pfefferspray.
PS: Was Pfeffersprays anbelangt, kann ich dir die Firma avotec.ch empfehlen. Mein Pfefferspray (den ich selbstverständlich ausschliesslich privat und niemals bei der Arbeit auf mir trage) stammt auch von dort. Er hat beim Selbstversuch verdammt gut funktioniert… *nie-mehr-wieder-testen* ;-)
Da, sich diese Hooligans oder Chaoten in der Anonymität bewegen und sich auch nur dort sicher fühlen, wäre ich für ein öffentliches Hooligan/Chaoten-Verzeichnis, in welchem die Behörden Bilder und falls vorhanden Personalien der Chaoten veröffentlichen.
*** P R A N G E R ***
Auch diese Mitmenschen haben ein Privatleben und zudem sicher auch einiges zu verlieren:
- Job
- Soziales Umfeld
- Leumund
- Strafregister
Bilder mit Chaoten, von welchen die Personalien noch nicht bekannt sind, sollte man darin mit einem Kopfgeld zur Identifizierung reinstellen.
Ziel davon ist, dass es sich keiner mehr erlauben kann in der Anonymität Kravall ungestraft zu veranstalten.
Nach den ersten Veröffentlichungen dieser Hooligans/Chaoten, werden sich viele Gleichgesinnte zweimal überlegen, ob sie in der Öffentlichkeit ihr Gesicht verlieren wollen!
Dies hat definitiv einen abschreckenden Charakter!
>”taser für jeden Bürger über 28″
Das ist schon ziemlich krass aber dem Rest kann ich mich anschliessen…
Taser sollte man nicht verharmlosen, es sind schon Menschen daran gestorben, weil die amerikanische Polizei mehrmals auf ein Opfer “getasert” hat. Ausserdem gibt es wohl auch Menschen über 28, die sich nicht halten können.
Lieber Andreas
Auch wenn ich dir grundsätzlich recht geben, so finde ich deinen Artikel doch teilweise übertrieben, vor allem auch bei deinen Forderungen. Das die diversen (sorry für den Ausdruck) Vollidioten die kommentieren dem noch eins draufsetzen macht deinen Blog langsam unleserlich für mich.
Da wird die eigene Gewalt fast zelebriert, während die Gewalt der anderen verurteilt wird! Kranke Welt.
@ Flospi:
Leider scheint es kaum einen anderen Weg zu geben. Die letzten Jahre haben gezeigt, wie wenig es nützt, wenn man nur auf Prävention und “äs bitzeli gsprööchle” setzt. Deshalb denke ich, dass es angebracht wird, von Seiten des Staates mit entsprechender Staatsgewalt gegen illegale Aktionen vorzugehen.
PS: Bin gespannt, wie die anderen 15 Personen reagieren, die du soeben als “Vollidioten” bezeichnet hast… :)
ah, vollidiotin Sandra-Lia meldet sich:
Ehm, ja, bin ich sicher. Denn ich bin gegen Verwarlosung, Verantwortungslosigkeit und Verwaltete Verantwortungslosigkeit. Ich bin auch gegen Gewalt. Aber, jedes Propate Mittel, das wir hatten, hat nichts genutzt. Teilweise auch wegen lächerlichen Urteilen der Justiz, oder der Faulheit der Polizei, richtig zu ermitteln.
Darum, ja, ich bin eine vollidiotin, da ich noch nicht mit einem Sturmgewehr am Rücken durch die Welt maschiere, und jeden Standesrechtlich erschiesse, der a) sich nicht an gesellschaftliche normen hält, oder b) ein Gesetz bricht, und c) die jenigen, die nur passiv zusehen, obwohl sie ein handy haben, um die polizei zu rufen
Ich wette, wenn einigermassen viele zum entschluss kommen, so zu reagieren, wie ich, wirds chaos und krieg geben. Aber, vllt. muss es ja so kommen. Den 68ern dürfen wir ja tausendmal danken, dass sie uns einen solchen scherbenhaufen hinterlassen!
Die Emotionen scheinen hier ja schon hoch zu gehen…
Wichtig ist aus meiner Sicht als erstes eine massive Erhöhung der Polizeipräsents (“Show of Force”) und dann ein knallhartes Durchgreifen. Festnehmen und sofort verurteilen (vor Ort). Und wenn die Polizei halt mal ein bisschen härter durchgreift sollen die Linken und Netten nachher ja nicht kommen und sich darüber beschweren. Denn die “Bösen” sind nicht die Polizisten sondern die Chaoten!
Ich oute mich auch als Vollidiot… Denn ich bezahle mit meinen Steuern den Spass anderer, ich leide als Sportfan wegen anderer etc.. Aber vieles wird in der heutigen Zeit leider einfach akzeptiert.
Fakt ist, dass gewisse hier genannte Massnahmen schlichtweg nicht umsetztbar sind:
- Schärfere Kontrollen bringen nix (Petarden gelangen immer irgendwie ins Stadion)
- Gegenstände zur Vermummung wegnehmen… Fanschals gehören in ein Stadion und im Winter naja…
- Geisterspiele bringen niemandem etwas, die Vereine müssen direkt zur Kasse gebeten werden ohne dass echte Fans/Zuschauer leiden
- Präventive Verhaftungen sind unmachbar, aber längere Inhaftierungen nach Ausschreitungen wären wünschenswert
Ich bezeichne mich als einer dieser normalen Fans, welcher sich deutlich von solchen Schandtaten distanziert, aber sich dagegen wehren wird sehr sehr schwer. Deine Idee mit Plakaten etc gegen solchen Chaotismus vorzugehen wird nicht viel Erfolg bringen, da viele Besucher kein grosses Interesse an solchen Aktionen hätten. Zudem würden viele der fairen Fanclubs schweigen, da sonst sie zum Ziel werden würden. Hinzu kommt, dass dies “intern” zu Spannungen führen würde.
Für die SBB ist das Ganze sehr ärgerlich, doch lieber ein Extrazug als in einem IC voller Fahrgäste. Aber weshalb man bei solchen Problemspielen und Problemvereinen nicht einfach Güterwagen (oder etwas ähnlich dem Jail Train) für den Transport bereitstellt… Wäre in gewissen Situationen sinnvoller aber wohl wegen Bund etc kaum machbar.
Dass sich Vereine davon distanzieren ist logisch, immerhin können “Fans” ja nicht zwingend einem Club zugeordnet werden. Aber Strafen, gegen Vereine und Chaoten müssen deutlich erhöht werden, da das Übel mehrheitlich akzeptiert wird, statt es an der Wurzel zu bekämpfen.
Was meiner Meinung nach wirklich eine Wirkung zeigen würde wäre, dass persönliche Tickets augegeben werden. Damit müssten Problemfans auf Video aufgezeichnet werden, um diejenigen klar zu überführen. Bereits einer solchen Tat beschuldigte sollten öffentlich in Zeitungen erscheinen, damit die Gesellschaft wahrnimmt, was für Personen gewaltbereit sind. Damit könnte hoffentlich ein gewisser Druck aufgebaut werden.
Am einfachsten aber wäre wie bereits erwähnt, wenn ein “Spielfeld” neben dem öffentlichen Stadion zur Verfügung stehen würde. Da könnten die Hools sich die Köpfe einschlagen, bis es Tote gäbe, Sanität wird keine aufgeboten. Jeder der sich dann an einer solchen Schlägerei beteiligt ist entweder lebensmüde oder hat Spass am Risiko. Den Rest erledigtdann das russisch Roulette.
Aber all diese Theorien, Wünsche oder Anregungen bringen nix, solange wir weiterhin in einer “mir egal”, “das sind doch nur arme Menschen denen man ärztlich helfen muss”, “man muss Gespräche führen” Welt oder Schlagzeilen wie “Polizei verletzt 1 Randalierer, er musste vom Tränengas stark weinen – 15 durch Steinhagel schwerverletzte Polizisten waren selber schuld, dass sie an den Einsatz wollten” tolerieren. Gewaltbereite Chaoten wissen, worauf sie sich einlassen, also sollen sie auch die geballte Kraft der Sicherheitsleute spüren (die chinesische Armee/Polizei wäre gut). Und natürlich müsste in der Erziehung wieder viel mehr Wert auf Respekt und Umgangsarten untereinander gelegt werden, wie von Sandra-Lia schön bemerkt.
Eigentlich habe ich ja nichts gegen Fussball, aber wenn das so ist, wie am letzten Wochenende, dann habe ich sehr wohl etwas gegen Fussball. Die Schweiz hat das offenbar nicht im Griff, was die Spanier perfekt beherrschen. Dort gibt es gemessen an der Fussballbegeisterung der Leute sehr wenige Probleme.
Nach meiner Meinung muss auf jeden Fall sein:
- die öffentliche Hand zahlt nichts für die Kontrolle irgendwelcher Ausschreitungen rund um Fussballspiele
- nach jeder Ausschreitung gibt es Geisterpsiele für beide Mannschaften
- Problemspiele beginnen um 11:00
@ Peter:
Je länger je mehr Menschen in der Schweiz sind deiner Meinung. Eine Frage: Wieso 11:00 Uhr?
Schon vor Jahren wurden die Extrazüge Ambri-Zürich von den frustrierten Anhängern der geschlagenen Klotener Mannschaft demoliert.
Damals hiess es: Fertig, die sollen doch zu Fuss gehen.
Die Störung des Zugverkehrs sollte den Veranstaltern der Tschuttimätsche knallhart verrechnet werden. Ohne Match keine Chaoten.
Ich unterschreibe voll und ganz ALLE Vorschläge von Andreas. Wir Steuerzahler lassen uns von diesen Leuten doch auf der Nase herumtanzen.
flospi:
Also – keine Gegengewalt. Alles tolerieren, die nicht-Chaoten und nicht-Vandalen lassen sich alles gefallen. Ist das ein Lösungsversuch?
Wenn ich mir die von Jugendlichen versauten Bahnhöfe und S-Bahn-WCs ansehe, oder wenn ich beobachte, wie Grüpplein von Halbstarken die Bahnreisenden belästigen, darf mich nicht die Wut packen?
Nein, nein, wir sind ja alle so nett, wie Franz Hohler singt. Wenn Chaoten auf dem Gleis herumlungern, lieber alle Züge anhalten, den Reisenden mitteilen, dass man halt erst wieder weiterfahren könne, wenn die lieben Kinderlein der freundlichen Aufforderung des Personals gefolgt seien und die Gleise wieder freigegeben haben. Dann möchte ich dich mal im betroffenen, stehenden Zug hören, ob du nicht vielleicht doch härtere Massnahmen forderst.
Soeben in der Aufzeichnung von “Schweiz aktuell” gehört: Beiden beteiligten Mannschaften – FCZ und FCB – drohen Geisterspiele. Wenn es nach mir ginge, dürfte das Match vom nächsten Sonntag ein solches Geisterspiel sein. Bin gespannt, ob sich dies so rasch umsetzen liesse oder ob schlussendlich ein Match zu einem Geisterspiel erklärt wird, welches eh nicht gut besucht wird…
Übrigens: Man könnte die Spiele doch auch einfach dann austragen, wenn Schule angesagt ist. Montag morgen 09:00 Uhr zum Beispiel. 90% der Hooligans sollten ja zu dieser Zeit die Schulbank drücken. ;-)
Ämmm…. Andreas darf ich dich darauf hinweisen dass das spiel am nächsten sonntag das spiel gcz – basel lautet…. gut auch ein hochrisiko spiel. Nur dann würde eine mannschaft bestraft nämlich GC die für die krawalle jetzt nichts dafür kann. Ich denke auch das es bei dem spiel eher probleme geben könnte wenn gc gewinnen würde. Zweite problematik straft man die falschen löst das nur bei anderer gelegenheit gewalt aus und zwar aus frust. Warum müssen wir für die andern büssen….
@ Brummbaer:
Anders geht es ja kaum, sonst wäre es nur an zwei Spielen pro Saison möglich, die Verantwortlichen zu bestrafen. (Spielen der FCZ und FCB diese Saison überhaupt nochmals gegeneinander?)
Also mein wirklich konstruktiver Vorschlag ist:
Erwachsene ab 21 sollen die finanziellen Folgen von Krawallen aufgeteilt auf die Beteiligten selber tragen, da muss man dann auch keine Kosten scheuen. Die finanziellen Folgen sollten jedem in diesem Alter bewusst sein: Kein Monats-GA, keine Kreditkarte, kaum Chancen bei Wohnungsmiete, keine Kreditkäufe, keine Handy-Abos.
Kinder und Jugendliche bis 21 sollten mit Sozialstunden belegt werden, meine konkreten Vorschläge: Aufräumen und Säubern von SBB-Rollmaterial nach den Matches, Stadtreinigung, Arbeiten im Spital (natürlich keine lebenswichtigen) aber ich finde es ist wichtig, dass junge Menschen Kontakt zu verletzten Menschen und deren Leben danach entdecken.
Sollten sich Jugendliche weigern die Sozialstunden abzuleisten, dann sollten die Eltern vor folgende Wahl gestellt werden: Entweder sie bezahlen die entstandenen Kosten oder lassen ihn an einen vom Staat bezahlten Camp teilnehmen. Ich höre schon euch sagen “Aber das ist Steuergeld” aber ich muss sagen, wem das Geld zu schade ist um die Menschen von heute zu erziehen, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
ups ich meine die Menschen von Morgen :D schon etwas spät geworden :D
tja, stimmt… gentux, ich bin auch für solche Kamps. Wenn die Eltern versagen, muss der Staat hart durchgreifen. Und, die Eltern sollten vllt. auch mal hart rangenommen werden!
@ Andreas Nein es ist schon an mehr spielen möglich…. sorry hab mich nicht richtig ausgedrückt. GC ist am nächsten Sonntag die heimmannschaft sprich die einhamen vom spiel gehören ihr und nicht basel das heisst bei basel wären “nur” die fans bestraft, bei GC beide.
Und Basel hat nächstes jahr genug heimspiele
@ Brummbaer:
Ah sorry, ja jetzt macht es auch für mich Sinn. ;-)
Man könnte es ja auch so machen: möglichst viele Chaoten festnehmen. Die Gesamtkosten des Einsatzes und jedem entstandenen Schaden (Stadion, Strassen, SBB-Material, Störung öV, etc.) werden nach dem Einkommen berechnet auf die Festgenommenen aufgeteilt.
Wie wäre es eigentlich anstatt alten Personenwagen müt Güterwagen (ok, der ist fies ;-))
Die Super League zumachen – ihre Kosten für die Allgemeinheit sind längst höher als der Nutzen. Das ist der einzige Weg.
Ich habe mit dem Spitzenpsport nicht viel am Hut. Ich habe mich noch nie dafür interessiert und habe meine Runden in mit meinen SLRG-Kumpels im Schwimmbad gezogen.
Mir war auch nach diesem Betrag das Ausmass des Problems nicht bekannt – bis ich letzten Montag duch den Badischen Bahnhof in Basel nach Hause wollte. Mannschaftwagen mit schwer gepanzerten Polizisten standen schon 500m vom Bahnhof entfernt bereit und mein Chef und ich haben uns gefragt, was wohl los sei. Nun duch den Haupteingang musste man gar nicht auf die Gleise wollen. Alles voller brüllender Fans (ich denke, es wahr ein friedliches Spiel) und auch dort waren überall Polizei mit Helm, Schild und Schlagstöcken bereit um einer drohenden Eskalation sofort entgegenzutreten.
Jetzt die Grundsatzfrage: Ist das noch Sport? Es hat für mich eher etwas mit einem Sektenkult zu tun. Junge Menschen folgen ihrem Club und schlagen sich gegenseitig die Fresse ein. Wer wirklich am Sport interessiert ist, der macht sowas nicht. Es werden tausende Franken an Steuergeldern für jedes Spiel ausgegeben und trotzdem muss man als Pendler auf dem Nachhauseweg noch angst haben angepöbelt zu werden.
Lukas
Tag.
Man könnte ja die Polizei durch die Armee verstärken welche dann mit Panzer (Vielleicht nicht gleich den Kampfpanzer Leopard, aber auch ein Pirahnia oder ein Schützenpanzer Spz2000 machen eindruck) vorfährt. Ich könnte mir vorstellen dass alleine nur schon durch deren Anwesenheit etwas weniger hooligans Ausrasten und alles demolieren. und Markiermunition (Nicht tödlich) um zu Bluffen gibt es ja genügend. ist zwar krass aber wenns nützt. Und im Notfall könnten die Soldaten personen festnehmen während die Polizei sich weiter darum kümmert eine Eskalation zu vermeiden.
Tönt zwar Krass aber wenns nützt.
@ Hermi
Militär ist eine gute Idee, muss aber auch dort effizient eingesetzt werden. Letztes mal war ich in Visp, als der EHC Visp einen Match hatte, dort war die Armee anwesend, doch die Hooligans kümmerten dies wenig und kämpften dann halt gegen diese….
Naja diese hatten ja auch keine Radschützenpanzer. :-) Ich bin selber bei den Panzertruppen und weiss deshalb wie einschüchternd so ein Panzer sein kann. Könnte mir vorstellen das wenn solche anwesend wären zum beispiel von der MP (Spezailversion mit schild extra gegen Krawalle) das dann die Krawallmacher ziemlich eingeschüchtert wären. Und Schützenpanzer hat ja eigentlich jede Kompanie.:-)
xD
Ihr Schweizer ^^
Ich dachte immer, ihr seid eine Demokratie? Und nun lese ich hier von “Verhaftungen auf Verdacht” – warum nicht gleich eine schneidige Uniform und erschießungen auf Verdacht?
Und was sollte dieses süffisante “dann müssen eben andere Waffen her..” was schwebt Ihnen vor? Können Sie das präzisieren? Vllt eine MG oder Scharfschützen?
Kann es nicht sein, das hier mal wieder alles und jeder unter Generalverdacht gestellt werden soll? Wenn Holligans randale machen, dann gehören sie eingesperrt. Ende Gelände. Dazu braucht es keinen Fanpass, dazu braucht es keine neuen Schusswaffen oder verdachtsunabhängige Verhaftungen. In welcher Bananenrepublik wollen Sie denn eigentlich leben? Ist Ihnen mal der Gedanke gekommen, das die Zunahme von Gewaltbereitschaft unter Kinder und Jugendlichen irgendwelche Gründe haben muss?
Sicher, an die wirklichen Ursachen will man nicht so gern gehen. Zu anstrengend. Statt dessen Mordfantasien und ein Text vom Schreibtisch aus verfassen, der an Aggressivität (mit Worten zwar “nur”) denen der Hooligans in nichts nachsteht.
Mit Panzern wollt ihr gegen das eigene Volk vorgehen? Wow^^ Das bedeutet nichts weiter, als die Armee gegen das Volk einzusetzen und würde aus der Demokratie Schweiz eine Gewaltdiktatur machen.
Denn: die Einsatzbefehle, wann die Armee gegen wen und vorallem warum scharf schießt (das muss sie irgendwann, sonst kostet es nur und wird eine Showveranstaltung die niemand ernst nimmt) hat das Volk ad hoc in der Situation nicht mehr in der Hand. Na herzlichen Glückwunsch zu soviel Weitsicht ^^ Das erlauben sich sonst nur solche “sauberen” Staaten, wie Iran, China, Lybien Co.
Bei diesen Panzern handelt es scih um Radschützenpanzer die speziell für Kravall einsätze ausgerüstet sind. sie verfügen zwar über ein MG jedoch wird dieses bei solchen einsätzen nicht benutzt da wie tom beinahe richtig festgestellt hatt der scharfeschuss nur durch den bunesrat (VBS) gegeben werden darf. diese panzer können auch mit seitlich angebrachten Gitternausgerüstet werden um Randalierer o.ä zusammen zu treiben und schlussendlich der verhaftung zuzuführen. aber wie bei all den einsätzen der polizei würden auch die Ada’s mit gummi mun ausgerüstet. so dass die zahl an verletzten möglichst tief gehalten werden kann.
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