Erfahrungsbericht: Firstflieger oberhalb von Grindelwald

von Andreas Hobi am 10. März 2009 · 1 Kommentar

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Bild © (cc) *SΛM (flickr.com)

Am Freitag, 27. Februar, besuchten ich und meine Freundin während einem kleinen Ausflug ins Berner Oberland unter anderem auch den Firstflieger oberhalb von Grindelwald.

Nachdem ich bereits im Dezember 2008 im Artikel “Neue Touristenattraktion: First-Flieger in Grindelwald” über diese neue Attraktion im Jungfraugebiet schrieb, wollte ich sie natürlich auch gleich testen, wenn ich schon in der Region war.

Gesagt, getan; am Freitag vor einer Woche ging es bei prächtigem Wetter auf den 2’168 Meter über Meer liegenden Startpunkt gleich neben der Bergstation “First”.

Von unten sah die Anlage wenig spektakulär aus, aber als wir dann oben standen, wirkte sie schon deutlich spannender. Nachdem wir einen Zettel unterschrieben hatten, in welchem genau aufgeführt war, welche Gefahren uns drohen und auf was wir zu achten hätten, wurden wir fachmännisch gesichert und kurz darauf durften wir auch schon unsere Füsse auf die Metallplatte vor uns stellen, die dann einige Sekunden später wegklappte und uns in die Tiefe stürzen liess.

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 84 Stundenkilometern stürzten wir daraufhin in Richtung Ziel. Die maximale Höhe über Boden betrug dabei um die 45 Meter und die zurückgelegte Distanz etwa 765 Meter.

Am Ziel angekommen plauderten wir dann noch kurz mit dem Mitarbeiter, welche die Firstflieger unten in Empfang nimmt. Er fragte uns dann auch, wie wir von dieser Attraktion gehört hätten und erzählte uns, dass die Anlage viel zu wenig bekannt sei. Dies hatten wir auch selbst schon gemerkt, denn wir waren trotz bestem Kaiserwetter zu der Zeit weit und breit die einzigen, welche den Firstflieger benutzten.

Manchmal kämen ein paar Skifahrer, welche die Anlage per Zufall gesehen hätten, meinte der Mitarbeiter weiter. Aber dass jemand extra wegen dem Firstflieger käme, das gäbe es kaum. Er würde sich jedoch freuen, wenn wir ein wenig Werbung machen könnten, so dass die Anlage besser ausgelastet sei.

Nun, das habe ich mit diesem Artikel natürlich gerne getan. ;-) Es ist wirklich eine sehr tolle Sache und es wäre schade, wenn die Anlage in einigen Monaten oder Jahren wegen mangelndem Interesse wieder abgebrochen würde. Das Berner Oberland hat da ja bereits einschlägige Erfahrungen machen dürfen. Ich sage nur: Mystery Park.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es sich ganz klar gelohnt hat, auf den Firstflieger zu gehen. Die Kosten hielten sich dabei mit CHF 50.- pro Person (mit Halbtax / GA) in Grenzen. Inbegriffen in diesem Preis war der Firstflieger sowie die Seilbahn von Grindwald nach First und von Schreckfeld nach Grindelwald. Der Firstflieger alleine würde CHF 25.- für Erwachsene kosten und CHF 18.- für Kinder.

Weitere Artikel über den Firstflieger:

Achtung: Wegen mangelndem Interesse ist der Firstflieger zurzeit erst ab 14:30 Uhr geöffnet. Früher anreisen lohnt sich also kaum, ausser man geht noch auf die Skipisten oder geniesst eine Wanderung. Letzteres taten wir; aber erst nach dem Firstflieger. Hier zwei Impressionen aus der wunderschönen Landschaft oberhalb von Grindelwald (Zwischen Bergstation Schreckfeld und Bort):

Vieeel Schnee ob Grindelwald
Bild © (cc) Andreas Hobi (flickr.com)

Aussicht Grindelwald (First)
Bild © (cc) Andreas Hobi (flickr.com)

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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{ 1 Kommentar… lies ihn unten oder schreib selbst einen }

klaeui März 10, 2009 um 21:09

ich war auch zwichen weihnachten und neujahr in grindelwald am skifahren. der firstflieger fällt auf alle fälle auf, abschrenkend fand ich hingegen den preis, darum war ich auch nicht ausprobieren.

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