
Eisenbahngleise zu überschreiten ist brandgefährlich. Das weiss jedes Kind – könnte man meinen. Doch dem ist leider nicht so; immer wieder kommt es zu sehr schlimmen Unfällen, weil Personen eine Abkürzung nehmen wollten. Manche haben dabei tatsächlich abgekürzt – nämlich ihr Leben.
Marcel Manhart – Leser von schweizweit.net und Autor diverser ÖV-Blogs – hat das oben stehende Bild geschossen. Per Zufall war er vor Ort, als jemand die Gleise in Sargans überschritt. Dies direkt vor einem stehenden Personenzug.
(BTW: Bei der Person auf dem Gleis handelt es sich nicht um den Lokführer. Dieser war zum Zeitpunkt des Fotos gemäss Marcel in der Lok.)
Das diese Situation auf dem Foto kein Einzelfall ist, konnte man in den letzten Tagen sehen, als Schnee bis in die Niederungen herunter fiel. Zahlreiche Fussabdrücke im Schnee bei den Bahnhöfen zeugten von ebenso zahlreichen Gleisüberschreitungen.
Im Tagblatt-Artikel “Schock: Kinder auf den Schienen” von René Schneider verweist Daniele Pallecchi von der Medienstelle der SBB darauf, dass “jedes Kind” wisse, dass das Überschreiten der Schienen lebensgefährlich und darum verboten ist. So steht es auch (mehrsprachig und mit gut verständlichem Piktogramm) auf grossen Tafeln zwischen den Perrons, so weiss es jeder, und jedes Kind bekomme das mit, meist bevor es lesen kann. Es sei nicht zuletzt auch Sache der Eltern, dass Kinder nicht am Bahnhof spielen. Die Bahn könne nicht rund um die Uhr an allen 800 Bahnhöfen die Perrons überwachen. Doch hätte die Bahnpolizei, wenn sie denn zugegen gewesen wäre, die Möglichkeit gehabt, die fehlbaren Kinder bzw. deren Eltern zu büssen.
In letzter Zeit hörte ich wieder vermehrt von Gleisüberschreitungen; teilweise von Arbeitskollegen, manchmal via Google Alerts. Und dann erreichten mich noch unabhängig voneinander ein Email und ein Kommentar zu diesem Thema.
Das Email lautete folgendermassen:
Guten Tag
Ich bin während einer Recherche im Internet auf Ihre Homepage gestossen, die vermuten lässt, dass Sie sich bei der SBB gut auskennen. Vielleicht können Sie mir bei der folgenden Sache einige Informationen geben. Gestern ist mir beim Bahnhof in Lugano die Dummheit unterlaufen, dass ich einigen Italienern über die Gleise gefolgt bin um nicht den letzten Zug nach Bellinzona zu verpassen. Die zweite Dummheit war, sich dabei erwischen zu lassen, denn hinter dem Regionalzug standen zwei Bahnpolizisten, die gleich darauf unsere Personalien aufgenommen haben. Keiner von beiden konnte mir die Höhe des Bussgeldes nennen. Nun zu meiner Frage: Wissen Sie vielleicht, mit welchem Bussgeldbetrag zu rechnen ist bzw. wo ich diese Auskunft einholen könnte?
Vielen Dank und beste Grüsse
Ich denke, da muss man nicht mehr viel sagen, oder? Egal wie knapp ihr dran seit, SPRINGT NIE ÜBER DIE GLEISE! Und auch wenn ihr euch noch so sicher seid, dass euch nichts geschieht: Das haben alle anderen vor euch auch gedacht… Denn ich bezweifle, dass jemand über die Gleise springen würde, wenn er sich unsicher fühlt. Und trotzdem kommt es immer wieder zu schlimmen Unfällen. Deshalb: MACHT SOLCHEN BLÖDSINN BITTE NICHT!
Ich empfehle euch an dieser Stelle auch, den Artikel “Und manchmal sind Bahnfahrten einfach nur traurig…” von Chris zu lesen. Dort beschreibt er, wie er spätabends in einem Zug sass, als der Lokführer plötzlich eine Notbremsung einleitete. Es stellte sich heraus, dass jemand unter den Zug geraten ist, beziehungsweise direkt vor den Zug lief.
In den Kommentaren zum Artikel kommen dann auch die involvierten SBB-Zugbegleiter, jemand der selbst einen nahe stehenden Menschen durch ein Zugunglück verlor und eine Frau die ähnliches wie Chris erlebt hat zu Wort. Sehr eindrücklich!



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ich bereue heute noch, dass ich damals den herumliegenden fuss nicht fotografiert habe… (bei dem von Chris beschriebenen fall, übrigens suizid…)
Und wenns der Lokführer wäre – der sollte doch eigentlich erst recht wissen, wann man die Gleise überschreiten darf und wann nicht…
“Manche haben dabei tatsächlich abgekürzt – nämlich ihr Leben Zitat” -> treffender kann mans nicht sagen.
Es fängt doch schon in der Stadt an, einfach noch kurz vor dem heranfahrenden Tram vorne durch rennen. An sich hab ich ja nichts dagegen, wenn Mitmenschen mit ihrem Leben spielen, ist ja ihres, aber wenn dabei andere psychische Schäden davonziehen, ist das nicht korrekt. Alleine der Gedanke, sowas könnten Kinder mitansehen…
Für Lokführer ist die Situation auch besonders schwierig, weil sich viele dann verantwortlich machen, obwohl er eigentlich nichts dafür kann.
Ich nehme einmal mehr der Bahnhof Brig als Beispiel. Dort auf dem Bahnhofplatz, wo die MGB fährt besonders kritisch. Dort werden die Gleise x-mal überquert, aber vielfach ist das die einzige Möglichkeit, dass man pünktlich auf den Bus kommt. Neben den Gleisen führen immer Gehwege und es gibt nur einen “Eingang” ins Gleis. Es ist ein bisschen kompliziert, das zu beschreiben, aber alle die schon mal in Brig waren, sollten wissen, wovon ich rede! Wenn man die Leute darauf aufmerksam macht, wird man meistens abgeblockt, indem sie nichts sagen, oder dann, “Der Zug fährt ja sowieso nur im Schritttempo”. Das ist bei der MGB vielleicht schon wahr, aber die SBB darf im Bahnhofsareal mit 60km/h fahren, wo eine Notbremse schlimmstenfalls auch nicht mehr nützt, weil ein zug wiegt an die 400-500 t und ist bis zu 350-400 m lang, somit nicht gerade einfach!
@ Johannes Düring
Wenn’s tatsächlich ein Lokführer gewesen wäre, dann hätte er zumindest eine Warnweste tragen müssen.
Eigentlich wollte ich nur schnell die “idée suisse”-Lok fotografieren und bin erst auf’s Perron gekommen, als der Zug schon dort stand und habe deshalb nicht die gesamte Situation mitbekommen. Möglich ist auch, dass der “Gleisüberschreiter” von Chur bis Sargans auf der Lok mitgefahren und dort ausgestiegen ist.
Dazu habe ich auch ein Bild.
http://railimages.senn.ch/fotos/2007/20070518/20070518_133046.jpg.html
Bild aus Dachsen. Und etwas vorher, waren zwei junge Frauen auch über die Gleise gehünert. Auf eine Anmerkung hin, gaben diese noch einen blöden Kommentar zurück.
Und wenn es der Lokführer wäre, dann müsste er einen gehörigen Zusammenschiess kassieren. Weil der müsste eine orange Weste mit Leuchtstreifen tragen. Und an einem Bahnhof mit Unterführung hat auch er diese zu benützen.
Auch der Vergleich mit den Trams finde ich gut. Es wundert mich, dass auf dem Basler Centralplatz (vor dem Bahnhof) nicht mehr passiert. Dies Passagiere müssen, wenn sie vom Bahnhof zur Tramhaltestelle gelangen wollen. x-Tramgleise überqueren. Und dies bei im Minutentakt heranfahrende Trams von links, rechts, hinten und vorne.
Das muss schon ein Idiot sein, weil man nie so nahe vor einem Zug durchgeht, dass der Lokführer einem nicht sehen kann.
Hinter oder vor Zügen durchgehen ist besonders gefährlich weil man nicht sieht, was auf dem anderen Gleis abläuft.
Ich gehe immer durch die Unterführung wenn vorhanden, auch wenn ich Warnkleidung trage und zwar von Kopf bis Fuss und nicht nur die Weste.
Ich kenne eine Stelle wo vor einigen Jahren ein Schutzzaun aufgestellt wurde damit die Leute die Gleise nicht überschreiten. Der Schutzzaun wurde aber von den Benutzern der Abkürzung immer wieder fachmännisch aufgeschnitten.
@Dani
>> die SBB darf im Bahnhofsareal mit 60km/h fahren.
Es gibt auch Stationen wo die Züge mit 140 km/h an der Perronkante entlangbrettern.
@Peter
Warum sagst du mir das? Habe ich was Anderes behauptet?
Naja… Übertreibt ihr nicht ein bisschen? In der Stadt schaffe ichs regelmässig, nicht von den tonnenschweren, gummibereiften, möglicherweise von Idioten gesteuerten und sicher mit langem Bremsweg ausgestatteten Gefährten überfahren zu werden. Was ist denn so grundsätzlich anders an Zügen?
Aber ich geb zu, die Propaganda wirkt. Als Kind wurde mir das dermassen eingebläut, dass ich dachte, mich trifft der Schlag, wenn ich bloss eine Schiene überschreite. (Es wirkt immer noch… Ich tus nicht.)
Ich bin Lf in Ausbildung und kann sagen, es laufen sehr viele Leute über die Gleise vor allem in den Bahnhöfen, wo nicht besetzt sind. Bis jetzt hatte ich Glück dass niemand vor den Zug kam. In Lugano hatte ich auch mal fast eine Person “erwischt”, wo die Gleise überschriten hatte, hat halt ein lautes Hup Konzert gegeben durch Lugano und dass um 4.30. Die Nachbarn werden dass der Frau danken dass sie so früh Wach wurden :-)
Marcel:
Ob Führer oder Mitfahrer – entweder Warnweste oder die Unterführung benützen, ausser es hat keine.
Ich habe einmal einen Lokführer im Ausland gesehen, dem nachts ein Clochard in die Lok gelaufen war. Er hatte einen Nervenzusammenbruch.
Für die Betroffenen ist jeder Personenunfall ein Alptraum.
Gumbo
@Kaspar
“Naja… Übertreibt ihr nicht ein bisschen?”
Nein! Die (zu)vielen Personenunfälle durch betreten der Gleise (nicht Suizide) beweisen es.
“Was ist denn so grundsätzlich anders an Zügen?”
Falls Deine Frage wirklich ernst gemeint ist, muss ich mich fragen, wie alt Du bist, und ob Du den Text und die Kommentare gelesen hast. Falls ja, hast Du nichts verstanden. Du solltest nochmals alles genau lesen, dann verstehst Du hoffentlich, was an Zügen anders ist. (Und ich meine jetzt nicht die das Aussehen…)
Ein Auto/Lastwagen mit einem Zug in punkto Bremsweg zu vergleichen, bzw. den Strassenverkehr mit dem Schienenverkehr zu vergleichen; das ist einfach nur …
“(…)möglicherweise von Idioten gesteuerten (…)”
Wie kommst Du auf diese Feststellung? Nicht immer von sich selber auf anderen schliessen…
@Gumbo
Da bin ich 100%-ig Deiner Meinung, die Warnweste fehlt auf jeden Fall, sollte die Person tatsächlich zum Überschreiten der Gleise berechtigt gewesen sein und so mit “dieser Ausrüstung” läuft man sicher nicht über die Gleise……
Heute Nachmittag war in Sargans übrigens wieder Chaos pur und gemäss Lautsprecherdurchsage wegen einem Personenunfall in Wädenswil.
Der IR 14.21h nach Chur war Ausfall, ebenso der ÖBB-EC um 14.37h Richtung Salzburg – Wien, der IC mit der planmässigen Ankunft um 14.32h ist um 15.45h in Sargans angekommen und fuhr gar nicht mehr nach Chur weiter, sondern endete in Sargans. Diverse weitere Züge waren bis zu 30 Minuten verspätet oder ganz ausgefallen!
Der Link sagt alles… :)
es kann auch so enden…!
http://www.boutiq.ch/?p=290&language=de
Nehmt lieber die Unterführung, denn es ist Euer Leben und nicht unseres…. Manachmal ist der Umweg mühsam aber sicherer… Glaubt an meine Worte!!!
Für alle, die denken, das Überqueren von Gleisen sei harmlos, noch zwei Links:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/wattenscheid/2008/12/28/news-101115657/detail.html
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/im-westen/2008/12/30/news-101343878/detail.html
Am Bahnhof Wattenscheid in Nordrhein-Westfalen (D) haben kurz vor dem Jahreswechsel 2008/2009 zwei Frauen binnen 21 Stunden ihr Leben verloren, weil sie meinten, sich im Gleisbereich aufhalten zu müssen (zum “Verrichten der Notdurft” und zum Abkürzen des Weges)…
Vor ein paar Tagen wurden in Winterthur gleich zwei Personen getötet, die auf dem Gleis spazieren gegangen waren. Oft handelt es sich aber auch als Selbstmörder.
Ich hatte Gelegenheit, in Kanada, wo es keine Unterführungen etc gab, im Führerstand mitzufahren. Da sieht man haarsträubende Sachen. Die Leute laufen auf dem dem Gleis, weil es grad keinen Weg in der Nähe gibt….
Oftmals sehe ich, wie SBB-Angestellte trotz Unterführung in nächster Nähe in gemächlichstem Tempo die Gleise überschreiten.
Wenn ich aber mit der Familie mit vollbepackten Velos diese anfrage, ob sie uns mangels Rampen bei Unterführungen helfen, die Geleise zu überschreiten, habe ich oftmals nur als Antwort bekommen: das ist nur für SBB-Personal erlaubt.
Sind SBB-Angestellte intelligenter, aufmerksamer oder unverletzbarer als Normalbürger?
In diesen Fällen setze ich halt Hirn und Verstand ein und übernehme lieber Eigenverantwortung beim Geleiseüberqueren als 4 Fahrräder und über 50kg Gepäck über kundenfeindliche Treppen runter und rauf zu schleppen.
Vor ca. drei Jahren, ich war damals noch stift in Gossau SG, war ich indirekt an einem Personen unfall beteiliget.
Wir mussten bei einem ankommenden ausserordentlichen Güterzug die Loks (Doppeltraktion Re4/4 III je 80t) für die Rückfahrt nach Zürich abhängen. Wie immer erledigten wir das so schnell als möglich um danach die reguläre arbeit wieder aufzunehmen. 2h später er fuhr ich von einem Arbeitskollegen und Augenzeugen dass genau diese Loks bei der durchfahrt in Wil einen Mann welcher !ZU NAHE! am Gleis ging von diesen erfasst, ins Gleis geschleudert und überrollt wurden. der Lokführer sah den mann zwar frühzeitig leitete unverzüglich eine Notbresung gab das warnsigna ab und leitete unverzüglich die Notbremsung ein. Doch bei 120km/h und 150m Distanz nützt dies nichts er fuhr durch den ganzen Bhf bis an das andere ende des ca.400m langen Perrons. ursache der man wendete sich dem gleis zu um den zug zu sehen. er war sofort tot. unser Mitarbeiter sass dabei uf dem anderen Perron und konnte gerade noch den Kopf weg drehen. gehört hatt er es trotzdem.
Es hatt mich zwar nicht sehr belastet aber dennoch habe ich mir die frage gestellt, was wäre gewesen wenn ich nur 2 minuten länger gebraucht hätte um die abzuhängen.
Ihr seht also es ist nicht nur gefährlich über die Gleise zu gehen, es reicht schon wenn ihr ihnen zu nahe kommt.
Nachtrag @ Karlo
Grundsätzlich hasst du mit deiner Aussage schon recht, denn Laut FDV (Fahrdienstvorschriften) ist das überqueren der Gleise nur gestattet wenn dazu eine Dienstliche notwendigkeit besteht.
Viele (auch ich) halten sich aber aus Faulheit nicht daran. Aber und das ist der unterschied zu nicht Bähnlern sind wir 1. über den Zugsverkehr informiert und 2. wissen wir wie wir uns in den Glaeisen zu verhalten haben.
Und genau da sehe ich das problem der jenigen die über die Gleise gehen. sie haben das gefühl es ist wie wenn man über die strasse geht.
Hier eine kleine VOrrechnung bezüglich Bremsweg.
ein auto ca 1t braucht bei 50km/h ca. 25m +/-
eine Lok 2000 84t braucht bei 50km ca 200m +/-.
Hinzu kommen dann noch die wagen welche im schnitt nochmal 45t sind. und es verkehren züge mit bi zu 40 Wagen.
Trotzdem denken viele Leute immer noch “jo de zug haltet denn scho aa.” WO bitte ist bei Eisenrädern auf Eisenschienen die Haftung? Wenn ein Zug ins rutschen gerät Bremmst ihn fast nichts mehr. deshalb ist es für Laien so gefährlich über die Gleise zu gehen.
Ich hoffe deine Frage wurde damit beantwortet. :-)
@Hermi
Otto-Normalbürger ist halt genauso faul wie ein Otto-Normal-SBB-Angestellter.
Darum wäre etwas mehr Vorbildfunktion, wie man sie auch bei einzelnen Zugbegleitern, Lokführern, Gleisarbeiter im Bahnhofsbereich sieht, die auch die Unterführung nehmen, nötig.
Betreffend Unterstützung von vollbepackten Radfahrern kann ich leider in der Schweiz mehrheitlich nur Negatives berichten.
Es gibt aber auch äusserst löbliche Ausnahmen: am Bahnhof Realp mit Hausrat auf Velos und zwei kleinen Kindern bin ich durch die Unterführung zum Schalter, um auf mein Problem hinzuweisen (Geleiseüberschreitung wegen fehlender Rampen). 3 Angestellte halfen uns die Geleise oberirdisch sicher zu überqueren und packten noch tatkräfig mit an.
Das war für uns ein spezielles Erlebnis in der Schweiz, aber in Österreich gehört das fast zum Standardkundenservice: Bsp. 10 Minuten vor Zugabfahrt von Feldkirch nach Landeck sind wir am Bahnhof angekommen (vollbepackte Räder mit 2 Kleinkindern). Als ich nicht herausfand, wie ich am Automaten das Freizeitplus-Ticket (1EUR Aufpreis zum Billet für das Velo) lösen konnte, habe ich mich an einen Bahnangestellten gewandt. 1 Minute später standen 3 Leute da, die unser Gepäck inkl. Kinder ohne mein Mittun in kürzester Zeit in den Zug verfrachtet haben. Das Ticket konnte ich im Zug in aller Ruhe ohne Aufpreis bezahlen.
Aber wenn ein Zugbegleiter seinen Dienst antritt, in der Absicht, seine Lohnkosten amortisieren zu müssen, kann nichts kundenfreundliches herauskommen.
Lieber ein zufriedener, wiederkehrender Bahnkunde als einer, der wenn immer möglich, aufs Zugfahren wegen kleinlichen, kundenunfreundlichen SBB-Angestellten verzichtet.
Zugbegleiter tönt so schön kundenfreundlich ist aber in Tat und Wahrheit nur Kontrolle der mehrheitlich korrekt bezahlenden Kunden.
Im 21. Jahrhundert brauchts doch keine Billetkontrolleure mehr. Es reicht eine Chip-Karte, die mein Einsteigen und mein Aussteigen in einen Zug registriert und Ende Monat bekomme ich eine Rechnung für die bezogene Leistung.
@ Karlo
Danke das du so tatkräftig mit hilfst noch mer Bahnangestellte los zu werden. Leider muss ich Dir jedoch mitteile die Schweiz ist nicht ésterreich und es gelten in beiden Ländern unterschieldiche vorschriften. Nach meinem jetztigen wissensstand (wird noch im FDV überprüft werden) ist es in der Schweiz Grundsätzlich Verboten Reisende über die Gleise zu Begleiten. Und jedem der dies tut bekommt von mir folgenden satz mit auf den weg.
“Du tust mir nicht leid denn du bist TOT! Mir tut der Lokführer leid, denn der mus damit Leben dass er dich Überfahren hat. Und ich, Ich mache einfach augen und Ohren zu.”
Und ich wüsste nicht das unsre Zugbegleiter den Auftrag haben Ihren Lohn während Ihrer Schicht zu Amortisieren. Dies wurde wenn ich mich richtig Erinnere von Andreas auch entsprechend Verneint.
Betreffend Verladehilfe.:
Ich stimme dir insofern zu, als dass ich weis dass wir Unfreundlcihe und nicht sehr Hilfsbereite Mitabeiter haben.
DIES TRIFFT ABER NICHT AUF ALLE ZU.
Und der grosse Teil von uns ist meiner erfahrung nach freundlcih und hilfsbereit. Aber statt immer nur über uns zu schimpfen, könntet Ihr euch doch mal bei uns für die Hilfe bedanken. denn ein Merci hat am ehesten die wirkung dass wir immer freundlicher werden. Oder wie würdesst du dich fühlen wenn du die ganze Woch deinen Kunden helfen würdest und kein einziger ‘Danke’ sagt?
sorry sollte heissen:
Leider muss ich Dir jedoch mitteile die Schweiz ist nicht Österreich ist.
Wieso stellt die SBB an neuralgischen Punkten nicht Kameras auf und wenn dann einer im falschen Moment die Gleise überquert, wird der Film auf Livelink oder Youtube gestellt?
Die Engländer machen das an Bahnübergängen, und scheinbar soll durch Abschreckung die Unfallrate gesunken sein.