
(Foto: SBB)
DRS1, einer der Schweizer Staatsradios, sendete vor einigen Tagen einen Bericht über die Durchsagen und Informationen der SBB. Dabei schickte die Sendung “Espresso” einen sogenannten “Konsumfahnder” zur SBB. Dieser fuhr zuerst von Zürich HB nach Bern und besuchte dort das Operation Center Personenverkehr (OCP).
Entstanden ist daraus eine interessante Reportage, die den Hörern aufzeigt, woher die Durchsagen bei der SBB – im Bahnhof und Zug – kommen.
Link: Sendung jetzt hören…
Über die Sendung “Espresso”
DRS1 beschreibt diese Sendung folgendermassen:
«Espresso» informiert kritisch, kontrovers und hintergründig aber auch tagesaktuell und unterhaltend über alle Themen, die KonsumentInnen beschäftigen oder betreffen. Komplexe Zusammenhänge und Fakten sind verständlich, publikumsnah und pfiffig aufbereitet.
«Espresso» deckt auf, setzt Fakten in Relationen, misst (Werbe-)Versprechungen der Anbieter an der Realität und vergleicht Produkte oder Dienstleistungen.
«Espresso» hinterfragt Anliegen und Aussagen von Wirtschaft, Behörden oder Berufsverbänden genau so, wie jene von Konsumentenorganisationen.
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Bei diesem Thema: Ich vermisse noch immer die freundlichen Ansagen am Zürich HB, die eben nicht ab Chip.
sehr interessanter und empfehlenswerter beitrag
Dominik
Unvergessen immer noch der langjährige Ansager Herr Chiquet mit seinem berühmten französichen Akzent. Er war die Stimme Zürichs für alle ankommenden Besucher.
Seit der Einführung des “neuen Systems” in Chur & Umgebung, (Das heisst in allen Bahnhöfen wo ab Chur bedient wird. Ich glaube bis Buchs und bis Ziegelbrücke), vermisse ich einige wichtige Sachen. Neu müssen bei Anschlüssen genau drei Orte erwähnt werden. (Erster Halt, wichtige Zwischenstation und Endstation). (z.B. Regio nach Chur West, Reichenau-Tamins, St. Moritz). Orte wie Samedan, Filisur werden, obwohl ihrer Wichtigkeit, nicht genannt. Aber dafür unwichtigere Orte wie Chur West. Ich verstehe das nicht. Dazu kommt noch, dass, wenn man mit dem IR ankommt, (Ankunftszeit :44) dass dann keine Anschlüsse nach Arosa gemacht werden.
Und dann kommt noch dazu, dass nicht mehr Englisch gesprochen wird!!! (Früher wurden wenigstens noch die Anschlüsse vom St. Moritzer und IC, EC Englisch durchgesagt).
Diese Umstellung war für mich (und wahrscheinlich auch für viele andere auch) eine Verschlechterung.
P.S. nicht mal der TGV Chur-Paris wird französisch geschweige denn englich “angesagt”.
Da ist es dann in Spiez, Visp, Brig schon besser. Dort werden alle Züge mindestens zweisprachig ( Deutsch, Englisch) gesprochen. (Auch die R, IR, etc).
Sorry, es wenn es vielleicht einbisschen hart ist, aber das musste mal raus.
@ Stefan:
Was die Durchsagen anbelangt (nicht nur in Chur) gibt es immer wieder Beschwerden von Kunden. Ich gehe mal davon aus, dass die SBB dies in Zukunft wieder verbessern wird.
Zum Thema Durchsagen in Bahnhöfen
Es ist sehr schwer in der heutigen Zeit ein gesundes Mittel zu finden. Für jemanden ist es Lärmbelästigung, andere hätten gerne mehr. Viele Beschwerden stammen auch von Anwohnern (zu viel), nicht nur von Kunden (zu wenig).
Was allerdings auch Tatsache ist, viele hören Durchsagen nicht (Kopfhörer etc) und konsultieren auch keine Abfahrtabelle. Manch einer kann den Fahrplan nicht mal interpretieren…
Aber dass in Chur, einem Touristisch doch wichtigeren Bahnhof, nur in Deutsch angesagt wird, wundert mich ehrlich gesagt. Ich nehme jedoch an, die SBB werden den Service bald mal verbessern.
@ Michael:
Ja, das ist tatsächlich so; manchen ist es zu viel des Guten, anderen zu wenig. Grundsätzlich hangen aber in jedem Bahnhof diverse Fahrpläne auf, die man konsultieren kann, und Bahnpersonal ist in grösseren Bahnhöfen und vor den Fernverkehrszügen auch immer vorhanden.
Autsch, da spricht der Sprecher von der “gleichen Stimme” am Bahnhof, aber die in Bern hat (meiner Meinung nach) noch immer die gute Stimme, während alle Züge und immer mehr Orte (vor kurzem leider auch Biel) die neue Stimme bekommen…
Ich will die alte wieder, vor allem stört mich im Französischen das “à destination de”. Bisher war immer “pour”, das reicht! Mann muss sich mal vorstellen, da kommt man in Biel an und hört: “ICN à destination de… RegioExpress à destination de… Interrégio à destination de… S3 à destination de…”
Im deutschen hatte die alte Ansage auch bessere Betonung und angenehmeren Klang. Versuche das ganze mal zu verdeutlichen, die neue Sprecherin tönt etwa so: “Biel ihre näääächsten anschlüsse: ICN naaaaach …” dabei sollte doch eher “Anschlüsse” als “nächsten” betont werden.
Alles in allem bin ich unzufrieden mit der Sprecherin aber nicht mit Länge und Inhalt.
Übrigens eine sinnvolle Massnahme zum einsparen bei der Länge der Ansage hört man in Aarau, wenn man eine Doppelkomposition ICN nach Biel (Genf/Lausanne) nehmen will: “Zweite Klasse: Sektoren A, B, C, D und E” oder an anderen Bahnhöfen mit “Sektoren A, B, C und D” wie wäre es mit “Zweite Klasse in allen Sektoren”