Ein typischer Arbeitstag eines SBB-Zugbegleiters

von Andreas Hobi am 15. Januar 2009 · 34 Kommentare

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Bild © (cc) Iosvizzero (flickr.com)

Vor einigen Tagen fuhr ich zum ersten Mal nach Brig, durch den Lötschbergbasistunnel. Abgesehen von der für mich neuen Strecke (die ich bisher nur aus der Theorie und den Unterlagen kannte) gestaltete sich die Tour ganz durchschnittlich; nur der Beginn hätte ein bisschen weniger dramatisch sein können…

Das Ehepaar mit dem Kinderwagen

Abfahrtszeit wäre um 13:09 Uhr gewesen, nun war es bereits 13:10 Uhr. Der Zug aus St. Moritz traf mit einer geringfügigen Verspätung in Chur ein, doch die Passagiere realisierten alle, dass sie nun schnell umzusteigen haben, damit unser Zug pünktlich abfahren kann (und sie noch mitfahren können).

Alle realisierten das? Nein, eben leider nicht! Da gab es diese Familie, die doch tatsächlich das Gefühl hatte, alle anderen Fahrgäste (um die 200 Personen) müssten auf sie warten, bis auch sie ihren Lieblingsplatz gefunden hatten.

Denn obwohl der Zug nur zu etwa einem Viertel gefüllt war, liefen sie den ganzen Zug entlang, an 6 Wagen vorbei in Richtung Zugsende. Das Ehepaar war mit einem Kinderwagen unterwegs und als sie auf Höhe des doppelstöckigen Familienwagens waren (in welchem es extra viel Platz für Kinderwagen hat), rief ich ihnen zu, sie sollen doch bitte einsteigen, damit wir abfahren können. Die Abfahrtszeit war längst vorüber.

Doch sie wussten es anscheinend besser als ich, liefen am Familienwagen vorbei nach hinten zu den einstöckigen Wagen. Als sie etwa beim dritten einstöckigen Wagen ankamen, realisierten sie, dass man da ja nur über Treppen in den Zug gelangt. Der Ehemann rief mir zu: “Mit euerne Schiiswäge chanme mitem Chinderwage ja nöd mal richtig iistiege! Helfet sie eus gfälligst!!!”

Aus Sicherheitsgründen muss ich bei der Abfahrt jedoch einen guten Blick auf den gesamten Zug haben, so dass ich die “nett formulierte Bitte” höflich ablehnte. Ich rief ihnen stattdessen zu, dass ich ihnen gesagt hätte, sie sollen beim Familienwagen einsteigen. Nun hätten sie das Geschenk. “Dem seit me also Kundedienst?”, wollte der Mann nun wissen. “Scheiss SBB!” Ich lachte nur und drehte ihm demonstrativ den Rücken zu.

Als sie endlich eingestiegen waren, fuhren wir mit Verspätung los nach Zürich.

Bei der Kontrolle dann sagte ich den Beiden: “Entschuldigen Sie bitte, ich konnte ja nicht ahnen, dass sie beide taub sind und mich deshalb nicht hören konnten…” Doch der Mann erwiderte: “Ich kann Sie sogar sehr gut hören! Aber das wäre ja noch, dass uns die SBB befiehlt, wo wir einzusteigen hätten! Wir wählen unseren Platz gefälligst selber aus! Und ausserdem muss ich Ihnen sagen: Sie sind stinkfrech!”. Nun, er soll da mal “direkt” nicht mit “stinkfrech” verwechseln…

Stolzer Familienvater

Ich interpretiere das Verhalten dieses Mannes so: Als stolzer Familienvater und Ehemann wollte er seinem Baby (dem Kleinkind) und seinem Baby (der Ehefrau) zeigen, auf welchem Platz er werktags zur Arbeit fährt. Er wollte ihnen demonstrieren, wie er jeweils dorthin fährt, wo er das Haushaltseinkommen verdient.

Ich denke, er wollte seiner jungen Familie zeigen, auf welchem Sitz er frühmorgens und spätabends sitzt, kurz nachdem er die Familie verlassen hat oder zu ihr zurückkehrt.

Vermutlich wollte er Anerkennung: “Guät Papi, das machsch du guäääääääät!” ;)

Anders kann ich es mir nicht erklären, weshalb er an rund sechs Wagen mit schätzungsweise 300 freien Sitzen vorbei lief.

Sohn verschwindet aus fahrendem Zug?

Nach einer kurzen Pause in Zürich stand ich vor meinem Zug, der mich nach Brig bringen soll. Es war wieder ein Doppelstockzug, diesmal jedoch ohne angehängte einstöckige Wagen (“Modul”).

Ein paar Minuten nach der Abfahrt – ich war im zweithintersten Wagen (1. Klasse) im oberen Stock – lief mir ein junger Knabe entgegen, den ich auf etwa 7 Jahre schätzte. Er fragte mich nach der Toilette und ich erklärte ihm den Weg: “Jetzt gehst du hier hinten noch ein paar Meter weiter, dann die Treppe hinunter und dann siehst du unten links die Tür zur Toilette. Du darfst einfach nicht vergessen, abzuschliessen, damit die Leute sehen, dass besetzt ist.” (Kleine Kinder vergessen dies nämlich noch oft.)

Ich kontrollierte weiter und zwei Wagen weiter vorne – im Restaurant – wandte sich ein nervöser Vater an mich: “Sie, kurz vor dem Halt in Zürich wollte mein Sohn auf die Toilette! Seither habe ich ihn nicht mehr gesehen!” Ich vermutete (hoffte!), dass damit der kleine Junge von vorhin gemeint war und fragte: “Trug er einen blauen Pullover mit einer Sonne vorne drauf?” “Ja genau! Ich hoffe, er ist nicht in Zürich ausgestiegen!!!”

“Nein nein”, konnte ich ihn beruhigen. “Er fragte mich kurz nach der Abfahrt nach dem WC und ist somit noch im Zug. Jetzt sind wir ja ohne Halt bis Bern unterwegs, er kann also den Zug nicht verlassen. Sollte er in zehn Minuten nicht zurück sein, gehen sie mal nachschauen oder rufen mich. Dann suchen wir ihn.

Gleich ein Abteil weiter hatte ich dann einen komplizierteren Fall, der mich über fünf Minuten lang beschäftigte. (Telefonische Abklärungen etc…) Als ich damit fertig war, ging ich zum Familienvater zurück und fragte ihn, ob ich rasch mit ihm mitkommen solle, um nach dem Kind zu schauen. Zu dritt (der kleine Bruder, ca. 4 Jahre, kam auch mit) gingen wir zurück in die erste Klasse und fanden den Jungen dann im zweithintersten Wagen, wo er es sich auf einem Sitz bequem gemacht hat. Der Kleine hatte herausgefunden, dass man in der ersten Klasse – anders als in der Zweiten – die Sitze verstellen und so halb liegend reisen kann. Dies fand er dann so bequem, dass er sich entschloss, gleich die ganze Fahrt so zu verbringen. ;-)

Naja, der Vater konnte ihn dann doch dazu überreden, zurück ins Restaurant zu kommen, wo es “öppis Feins z’esse” gäbe.

Billett verloren?

Später stiess ich dann noch auf eine Dame, die ihr Billett nicht fand: “Sie, losed Sie, i glaube, i han mis Billett verlore. Chan i na nachlöse be Ihne?” Solche Situationen gibt es immer wieder; vor allem ältere Leute versorgen ihr Billett ab und zu an einer Stelle, wo sie es sonst nie hin tun und finden es dann nicht mehr. Früher oder später taucht es dann meistens aber doch noch auf. “Wüsset Sie was; i mache na rasch dä Wage do fertig und chum denn zu Ihne retour. Suechet Sie in derre Ziit na chli nachem Billett, das taucht sicher na eswo uf.”

Nur ganz kurze Zeit später – ich kontrollierte immer noch die Reisenden – lief mir die Dame entgegen und strahlte über das ganze Gesicht. Triumphierend hielt sie ihr Billett in die Höhe. Ist also nochmals alles gut gegangen. :)

Schmunzeln muss ich dann auch immer wieder bei der Einfahrt in den Bahnhof Bern: Als übergrosse Leuchtreklame prangt dort der Schriftzug von BOMBARDIER, mit dem Untertitel “The Climate is right for trains“. Ein Hersteller von Rollmaterial platziert seine Werbung beim Hauptsitz der SBB, an einer Stelle wo die Verwaltungsräte und die Geschäftsleitung Konzernleitung regelmässig vorbei fahren… Clever! Aber ich glaube nicht, dass sich unsere Manager so leicht beeinflussen lassen. ;-)

Fahrgast ganz in Grün

In unseren Zügen gibt es ja bekanntlich Leute aus allen Bevölkerungsschichten. Einen etwas “spezielleren Fall” traf ich dann kurz vor Thun an:

  • Farbe der Schuhe: grün
  • Farbe der Schuhbändel: grün
  • Farbe der Hose: grün
  • Farbe des Pullovers: grün
  • Farbe des Ringes an einem Finger: grün
  • Farbe der Brille: grün
  • Farbe des Stirnbandes: grün

Vermutlich waren auch seine Socken, seine Uhr und seine Augenfarbe: grün

Dann nahm er sein GA hervor und siehe da: Auch auf dem Föteli alles (ausser Haut und Haar): grün.

Naja, schlussendlich ist es mir ja lieber, die Kleidung ist grün und die Haut normalfarben als umgekehrt… Trotzdem war dieser Fahrgast schon ein wenig spooky… ;-)

Vor einiger Zeit (muss wohl bald schon zwei Jahre her sein) hatte ich mal einen ähnlichen Fall, bei dem war jedoch alles ganz in weiss, inklusive der Handschuhe!

Drei Graufahrten auf zwei Zügen

Nach einer Pause in Brig ging es wieder zurück nach Zürich. In Brig bereitete mir eine Kollegin den Zug vor und als ich auf das Perron kam, sprach sie in einem irrsinnig raschen Redeschwall auf mich ein, ich verstand kein Wort! Naja, kurz bevor ich dann fast sagte: “Du sorry, aber i verstand kei Walliserdytsch…”, merkte ich, dass es französisch war… :-/ Naja, das tönt ja auch beides fast gleich (mit viel Fantasie!). ;-)

Danach sprach sie langsamer und so verstand ich sie dann auch.

Von Brig bis Bern begleitete mich dann ein Kollege, welcher den vorderen Zugteil des Doppelstöckers kontrollierte. In Bern angekommen kam er auf mich zu, um sich zu verabschieden und teilte mir noch etwas mit: “Du, hör mal, ich hatte von Visp bis Bern einen Maximalpigmentierten mit seinem Sohn. Er hat ein Gleis 7, sein Sohn die Juniorkarte; jetzt ist aber die Juniorkarte zum Gleis 7 nicht gültig. Sprich: Der Sohn hätte noch nachlösen müssen. Leider hatten die kein Geld dabei, deshalb musste ich sie aufschreiben. Den Ausländerausweis hat er dabei, wohnhaft ist er in Landquart GR, er sagte mir jedoch, er wolle nur bis Bern fahren. Jetzt habe ich aber gesehen, dass er zwar ausgestiegen ist, dann aber bei dir vorne gleich wieder einstieg. Nun kommt er wohl mit bis Zürich. Vermutlich wird er auch bei dir behaupten, dass ihm niemand gesagt habe, die Juniorkarte sei zum Gleis 7 nicht gültig; deshalb, damit es klar ist: Ich habe es ihm sehr deutlich erklärt und vermute, dass ich nicht der Erste war! Also dann, viel Spass!”

Und tatsächlich, auf der Fahrt von Bern nach Zürich traf ich die beiden an und der Herr behauptete, er sei bis anhin immer so gefahren und noch nie habe ihm jemand gesagt, dies sei so nicht gültig. Nun, für diese dreiste Lüge erhielt er dann auch die entsprechende Quittung…

In Zürich angekommen stand mir wieder eine Pause bevor, doch zuerst machte ich noch einen kleinen Abstecher zum Zug, welcher nach Landquart und Chur fuhr. Der Gleis 7-Abonnent und sein Sohn sagten mir im Zug nämlich, dass sie nur bis Zürich fahren würden. Ich jedoch vermutete stark, dass sie nach Hause – sprich nach Landquart – wollen. Also erzählte ich dem Zugbegleiter des entsprechenden Zuges von den beiden Reisenden und gab ihm auch gleich die Personalien, so dass er diese nicht noch extra verlangen musste. :)

Fazit

Ein ganz kleiner Ausschnitt eines typischen Arbeitstag eines Zugbegleiters. Genau dies reizt mich auch an meinem Job: Man weiss nie, was einem erwartet und was man so alles erlebt auf einer Tour quer durch die Schweiz.

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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{ 34 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }

pendler Januar 15, 2009 um 14:47

Nett von dem “stolzen” Vater. 300 Leute warten auf 3 Nasen.

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Andreas Hobi Januar 15, 2009 um 14:51

Vermutlich war er sich dessen gar nicht wirklich bewusst. Es ist manchmal schwer nachvollziehbar, was in den Köpfen anderer Menschen vorgeht. ;-)

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Alex Januar 15, 2009 um 15:07

In einem meiner ersten Jobs hatte ich auch einmal einen Kunden der immer ganz in weiss gekleidet war. Bei ihm stimmte sogar die Haarfarbe sogar fast. Er kam übrigens aus Luzern. ;)

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T40 Januar 15, 2009 um 16:28

Nicht aus dem Aargau? xD

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Stefan Januar 15, 2009 um 17:37

Fahren also jetzt doch Churer Kondukteure durch den LBT nach Brig? Oder war das eine Ausnahme?

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Andreas Hobi Januar 15, 2009 um 18:17

@ Stefan:
Kann durchaus vorkommen. ;-) Aber grundsätzlich fahren Zugbegleiter aus anderen Depots durch den Tunnel.

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pädu Januar 15, 2009 um 19:38

Hast du dem Herrn Gleis 7 eine saftige Busse verpasst? Wurde jedenfalls keine gratis Reise :)
Der Vater ist ein sehr gutes Vorbild!!!!

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Andreas Hobi Januar 15, 2009 um 20:08

@ Pädu:
Busse wäre übertrieben; aber er hat mehr bezahlt, als wenn er das Billett von Anfang an gelöst hätte.

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Shef Januar 15, 2009 um 20:53

Das kostete ihm 2 mal 30 Franken wegen Kauf von Billet im Zug, oder? Da ja sein Kind schon über 6 sein muss und der Vater höchstens 25 hat sich dieser Herr früh um den Nachwuchs gekümmert…

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Alain Januar 15, 2009 um 20:57

und? “mine” arbeitsort P-VS-BR schön gsi?:D

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Andreas Hobi Januar 15, 2009 um 21:52

@ Shef:
Einmal dreissig Franken für den Kleinen. Der Vater hatte ja das Gleis 7. :)

@ Alain:
Ja, Brig isch uf all Fäll schön! Nur isch alles grad chli improvisiert im Bahnhof… ;-)

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Alain Januar 15, 2009 um 21:54

ja das isch eso, aber das isch halt wäge der baustell. geschter sind de sogar nu die BATS üsgfallo, will die Baustell die kabel verschnitte het:D
aber mittlerwile geits wieder

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Alain Januar 15, 2009 um 21:55

was? der vater war nur so jung?

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Andreas Hobi Januar 15, 2009 um 21:58

@ Alain:
Gemäss Ausländerausweis schon. Aber die Angaben, welche die Asylanten aus afrikanischen Ländern bei der Einreise machen, stimmen so gut wie nie. (Etwa 20% der Ausweise tragen als Geburtsdatum den 1. Januar; das spricht für sich.)

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Alain Januar 15, 2009 um 22:03

hehe. so einen fall hatte ich sogar gestern am schalter. als ein kunde kam und ein halbtax wollte und auf dem pass 00.00.19** stand. und dann fragte ich ihn nach dem datum und er gab mir zur antwort, dass er die nicht wisse. aber ein familienbüchlein zeigte dann das 01.01.19** datum an

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giabez Januar 16, 2009 um 01:23

hatte mal einen herrn in orange und einen in gelb… langenthal-bern, wenn ich mich nicht täusche.. :o)

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Michael Januar 16, 2009 um 03:50

Als Fahrdienstleiter, der teilweise auch Züge auf dem Bahnsteig abgefertigt hat, war ich einfach jeweils so “frech” und habe bei solchen Fällen wie dem Familienvater den Zug einfach abfahren lassen. “Das chönd Sii aber nöd mache!” – “Doch, ihr gseht doch das i das cha.” :-) .

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Piero Januar 16, 2009 um 08:07

Also für die paar Fahrten mit vielen Passagieren ist das aber reichlich wenig, was da bei dir so “abnormales” passiert. Dachte da wäre viel mehr los.. mein ganzes Weltbild hast grad zerstört :D

Ne Scherz beseite – und ich sag jetzt auch, warum ich als Zugsbegleiter nix tauge:

ich hätte bei der Fahrt ab Chur schonungslos die Türen dicht gemacht und den Zug abfahren lassen.

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Andreas Hobi Januar 16, 2009 um 08:27

@ Piero:
Nun, auch wenn ich mich noch so sehr über solche Zuspätkommer aufrege, habe ich immer noch einen klaren Kopf und weiss, dass die Sicherheit zuoberst steht. Deshalb warte ich dann brav, bis auch die Letzten im Zug sind, solange es “normale” Wagen sind.

Anders sieht es dann bei reinen Doppelstockzügen und ICN aus. Dort fertige ich tatsächlich sehr oft pünktlich ab, egal ob die Leute noch den Zug entlang laufen oder auf ihre Mitreisenden warten, die noch nicht auf dem Perron sind. :)

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Gumbo Januar 20, 2009 um 12:20

Vater in Chur – dem Deppen hättest du halt davonfahren sollen. Aber typisch junge Familienväter von heute: Stinkeingbildet, immer nur fordern. Und Egomane: Jetzt komm’ ich mit meinem Sprössling und der Turbo-Babyscheese. Jetzt solll die blöde SBB gefälligst warten.
Dass die übrigen 300 Kunden auch warten müssen, geht wohl über seinen Verstand.

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Gumbo Januar 20, 2009 um 12:45

Reisender in Grün:
Vermutlich ist auch sein Mageninhalt grün, er frisst sicher nur Grünzeug.
Gumbo

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gentux Januar 20, 2009 um 16:07

so wie ihr lästert werde ich wohl nur noch schwarz tragen, so als Kontrast! Habt mich sicher auch schon im Zug getroffen, hab immer eine weisse Freitag-Tasche mit “en” aufgedruckt und im Winter im militärgrünen Mantel mit Pelzchen… meine Grundnummer meines GAs schreibe ich aber lieber nicht hierhin…

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flospi Januar 21, 2009 um 15:43

Mal ganz ehrlich. Vielleicht hab ich auch was überlesen. Das du der Familie nicht helfen kannst weil du den Zug abfertigen musst, versteht glaub ich jeder.
Aber beim lesen empfand ich dann deine spätere Art etwas unfreundlich, wie du ihnen gegenüber reagiert hast. Vielleicht hättest du ihnen in wenigen Worten erklären sollen, warum du sie gebeten hast, rasch einzusteigen und warum du ihnen nicht helfen konntest. Vielen Leuten sind gewisse Abläufe einfach nicht klar, da gibt es viele Beispiele :-) (wie die einfache Regel, die Leute erstmal aussteigen zu lassen oder das man am Wochenende vielleicht nicht mit 3 Kindern und Kinderwagen ins Einkaufszentrum sollte). Ein paar von denen sind dann aber bereit zu lernen.

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Richard Januar 21, 2009 um 19:00

Das der Familienavater noch so weit am Zug entlang lief und keine Anstalten machte einzusteigen, obwohl er dazu aufgefordert wurde, zeugt eindeutig von Gleichgültigkeit. Die Reaktion seitens A.Hobi, zu lachen und ihm demonstrativ den Rücken zu zudrehen und bei der Kontrolle auch noch die Bemerkung “Entschuldigen Sie bitte, ich konnte ja nicht ahnen, dass sie beide taub sind und mich deshalb nicht hören konnten…” fallen zu lassen ist unangebracht. Genau solche Aussagen lösen am Schluss Agressioenen aus.

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gentux Januar 21, 2009 um 21:34

Also bitte, auch Zugsbegleiter sind Menschen und die Reaktion finde ich verständlich! Wenn die Familie im Familienwagen eingestiegen wäre, ok aber wenn man “gefälligst geholfen werden will” in einen unmöglichen EW IV einzusteigen, dann würde ich da auch nicht helfen. Etwas anderes, wenn der ganze Zug aus EW IV besteht oder die Familie am Ende des Perrons im Stress ankommt.

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Alain Januar 21, 2009 um 22:01

@ Flospi und Richard

Ihr findet es vielleicht frech vom Andreas, dass er ihnen nicht geholfen hat und darauf noch eine “dumme” Antwort gegeben hat. Es tönt hier im Web halt einfach anderst als im Reallife. Aber die Reaktion ist verständlich. Das selbe passierte mir letztes Mal mit Bikern (ich weiss zwar nicht was die im Winter mit bikes machen – aber egal ). Auf jeden Fall sagte ich ihnen, dass es zuvorderst im Zug extra Vorrichtungen gibt, um die Velos zu parkieren. Aber nein. Sie hatten noch 15 min Zeit bis der Zug abfährt. Aber man steigt lieber in einen “normalen” Wagen ein und meckert dann rum, dass man keinen Platz mit den Bikes hat und so. Ich meine, die SBB ist auch “nur” eine öffentliche Transportfirma und nicht irgendwie Bimbo von einem Präsidenten.

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Andreas Hobi Januar 21, 2009 um 22:20

Zu meiner Arbeit gehört grundsätzlich natürlich auch, dass ich Leuten helfe, selbst wenn sie selbstverschuldet in ein Problem geraten sind. Klar, rückblickend denke auch ich vielleicht “Das hätte man eventuell auch anders lösen können…”; aber wenn man sich direkt in dieser Situation befindet, denkt man dann halt oft: Irgendwo hat alles eine Grenze.

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Antonios Januar 23, 2009 um 13:00

@ALAIN

Biken im Winter. Gibt nichts schöner. Spikes dran und los! :)

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Ruben Januar 30, 2009 um 11:12

Oh mein Gott. Respekt. Ich hätte das wahrscheinlich nicht so locker genommen. So was nervt mich ja schon , wenn ich nur als Fahrgast in einem Zug sitze und darauf warte, dass die Leute endlich alle einsteigen. Da muss ich wirklich sagen, dass die Reaktion vollkommen richtig war. Ich hätte ihnen wahrscheinlich auch so direkt die Meinung gesagt. Warum manche Leute das einfach nicht verstehen begreife ich nicht. Also manchmal frage ich mich wirklich, was in den Köpfen solcher Menschen denn so vorgeht.

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Werner März 29, 2009 um 11:43

Ein Kollege von mir ist Zugbegleiter und fährt international. Da höre ich dann auch immer wieder unglaubliche Geschichten

- Einer wollte mit einem Pass “Deutsches Reich” über die Grenze. Natürlich gab es dann Probleme mit dem Zoll.

- Ein Pärchen hat nachts im Korridor nackt sex gemacht.

- Eine Gruppe Japaner lief nachts im Tiger-Pijama herum. Natürlich mit dazu gehörendem Schwanz.

- Ein Kunde hatte aufgesetze Kappe mit Antenne und sprach mit Ausserirdischen und bat, dass man ihn deswegen nicht umbringen solle.

Manchmal kann ich die Geschichten nicht glauben. Aber der Kollegen ist eigentlich kein Erfinder von Geschichten.

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Beny Mai 26, 2011 um 20:16

Man glaubt ja nicht was man da so alles im Internet findet! Ein unnötiger Reisebegleiter regt sich über einen Passagier auf! Kommisch aber das es die Kontroleure sind, welche einem unnhöflich, inkompetent und arrogant begegnen! SBB Kontroleure haben ja ziemlich flotte Sprüche manchmal drauf, die lernen sie nähmlich im 3 Monatigen “Wie werde ich verschissener Kontrolleur bei der “Scheiss Bundes Bahn”-Kurs in einer Baumschule für schwerst Behinderte! Wie oft musste ich mir eure unnötigen Kommentare anhören “ich habe nicht ewig zeit, ihr Billette bitte” oder wie dus gerade als Vorbild deiner unnötigen Arbeitskollegen geschildert hast, den Passagier einfach mal als Taub bezeichnen! Die SBB hat einfach zu viel Geld und drum schert sich die SBB auch einen Dreck um ihre Kunden!

Letztens stand ich in der ersten Klasse (nicht vergessen, ich stand, nicht mal angelehnt war ich) weil die 2.te Klasse so überfüllt war. Dann kommen so 3 Hurenkinder von der SBB fragten mich so arrogant wie immer “Billette bitte” und dann habe ich nur mein 2.KL GA und das reichte nicht, also durfte ich zurück in die 2.KL. Als ich mich wehrte und stehen blieb um denen zu erzählen das man dort einfach nicht stehen kann (die leute standen schon in diesem kleinen Raum zwischen den Wagen) drohten sie mir anfangs mit Polizei (ich weis heute noch wie ich gelacht habe ohne ende) und dann meinten Sie “ok, diesmal bleiben sie hier also gibt es nur eine Verwarnung”. Ich erhielt kein Billette für die erste Klasse das ich nachzahlen musste aber dafür bald eine Rechnung das ich ohne Billette 1.KL gefahren bin! Das ich aber 3000 Fr.- für mein GA zahle interessiert die SBB-Arschlöcher doch nicht! Dann ruft man beim Inkaso-Büro an wo man sagt “Da müssen Sie sich besser informieren” und “reden Sie mit ihrem nächsten Reisebüro” (SBB Logik halt) und das Reisebüro meint, wie kanns anders sein, “wenden Sie sich an das Inkasobüro” und als ich dann lauter wurde meinte dieser SBB-Bastard auch nur “mit ihnen kann man nicht reden, verlassen Sie dieses Büro” obwohl ich nicht geflucht habe oder ähnliches!! Da sieht man, jeder Mitarbeiter bei der SBB ist genauso unfähig wie sein nächster Arbeitskollege obwohl sie in verschiedenen Kantonen verschiedene Berufe ausüben bei der SBB.

Dann kommt noch hinzu das ich 100 mal auf dem Weg von BS nach ZH und zurück immer 30 mal vom gleichen Kontrolleur nach dem Billette gefragt werde und wenn man dann sagt “ich habs ihnen vor 5 minuten gezeigt” kommt nur ein Freches “haben sie nicht”!… Ich hatte letzten Monat noch ein Abo das bis zum 07.04.2011 gültig war, am letzten Tag, also am 07.04.2011 wurde ich dann mit dem Billette kontrolliert von 3 solchen typischen SBB-Eierköpfen von dennen 2 kein Deutsch konnten und so Sätze spuckten wie “sie tun sitzen in 2.KL mit abgelaufen billette” da sieht man ja schon was die SBB für ihre überteuerten Dienstleistungen bietet!

Ich sag mal so lieber Herr “Andreas Hobi”, der Mann hätte dir das Gesicht für die Meldung das sie (also hast du damit noch seine Familie angegriffen) taub seien, mit einem Hammer pannieren sollen! Du bist ein Musterbeispiel dafür, das man auch ein Arschloch sein kann wenn man in seinem Leben nix erreicht hat (Zugbegleiter wie du). Ich bin weg vom Zug und fahre jetzt Auto, bei den SBB-Preisen ist mein Auto im Jahr weit aus biliger als in den scheiss heissen und überfüllten Zügen zu fahren!

Ganz ehrlich, ich hoffe diesen Kommentar lesen noch 1000 andere, weil dennen habe ich folgendes zu sagen: Wer mit der SBB reist sollte sich das lieber nochmals überlegen, je mehr ihr fährt desto dreisster erhöt die SBB die Preise! Wer ein Auto hat, soll das nehmen, oder Buss oder sonst was, aber Bojkotiert die SBB und kündigt eure GAs und Halb-Tax und zeigt der SBB das nicht sie uns in der Hand hat!

Gruss!

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gentux Mai 27, 2011 um 10:41

Wieso denke ich nach dem Lesen dieses “Ergusses” nur, dass es dir Recht geschieht?

Du zeugst in diesem Eintrag geradezu wie viel Respekt und Anstand du irgendwelchen Menschen in deinem Umfeld zollst:
Das hier ist ein Blog eines Kontrolleurs, den du offensichtlich noch nie in deinem Leben begegnet bist und du beleidigst ihn ( Du bist ein Musterbeispiel dafür, das man auch ein Arschloch sein kann wenn man in seinem Leben nix erreicht hat (Zugbegleiter wie du).)

Weiter kommentierst du auf einen zwei Jahre alten Beitrag den du über eine Google-Suche schnell finden wolltest um deinen Frust rauszulassen, Stichwort Respekt und Anstand.

Dann scheinst du keine Beherrschung über dich zu haben, deinen Kommentar mit so vielen Fluchwörtern vollzuspicken, dass ein normales Lesen unmöglich macht.

Du standest in der ersten Klasse, da haben Leute zu stehen die 5000 zahlen und dann kommt es ganz darauf an wie kooperativ du bist. Ich war schon sehr sehr oft in vollen Zügen und habe mich in die erste Klasse gesetzt, wenn der Kondukteur es wollte zahlte ich eben den Klassenwechsel. Nach deinem Verhalten hier, kann ich mir gut vorstellen, dass der Kondukteur nicht mitgemacht hat und dein Lachen hat die Sache wohl nicht verbessert.

Zu der Sache mit Familie, Sorry, aber wenn dein Anschlusszug verspätet ist, dann gibt man Gas, im wartenden Zug sitzen Leute und die wollen auch nicht verspätet weiterfahren, man tut nicht der SBB einen Dienst wenn man sich beeilt sondern den Menschen in der Umgebung, schon sind wir bei Respekt.

Schön, dass dein Auto billiger ist, solche Leute möchte ich nicht im Zug antreffen.

Bevor du jetzt denkst ich sei ein alter Sack und voller Lebenserfahrung, ich bin 23 und ich habe keine Möglichkeit auf ein Auto auszuweichen.

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Andreas Hobi Mai 27, 2011 um 13:09

Alleine die Aussagen rund um “Wie werde ich Kondukteur bei der Scheiss Bundesbahn”-Kurs und “Baumschule für Schwerstbehinderte” sprechen für sich. Es würde mich wundern, wenn du dich mit diesen Aussagen nicht gleich selber disqualifiziert hast.

Was die Dauer der Ausbildung betrifft: Tatsächlich habe ich die früher, als ich noch nichts mit SBB & Co zu tun hatte, selber auch deutlich unterschätzt. Und erst recht wusste ich nicht, was der Beruf des Zugbegleiters alles beinhaltet. Trotz KV und Berufsmatura bin ich nun beim Zugpersonal gelandet und fühle mich hier alles andere als unterfordert. Du magst jetzt vielleicht sagen, das spräche gegen mich; ich hingegen sage: Das spricht für meinen interessanten und abwechslungsreichen Job.

Wenn du die Aussage “Ich habe nicht ewig Zeit; Ihr Billet bitte!” so oft zu hören bekommst, würde ich mir an deiner Stelle mal überlegen, woran das denn liegen könnte…

Wenn ich dich richtig verstanden habe, musstest du ja – als du in der 1. Klasse standest – einfach in die zweite Klasse wechseln. Meines Erachtens eine faire Entscheidung des Zugbegleiters; seit auf jeder Plattform eine Information ausgehängt ist, dass Zweitklassbillette in der gesamten Ersten Klasse nicht gültig sind, hätte er auch einfach einen Klassenwechsel verkaufen können. (Meistens aber bleibt es natürlich bei der “Verwarnung”, da sich die meisten Fahrgäste rasch einsichtig zeigen.)

Dass du 3’000 Franken für dein GA zahlst, finde ich vorbildlich. Sicher weisst du auch, was du mit diesen 3’000.- gekauft hast. Weder bist du jetzt Alleinbesitzer der SBB, noch hast du einen Sitzplatz in der Ersten Klasse damit gekauft. Aber du hast ein Jahr lang freie Fahrt auf tausenden von Kilometern bei Bahn, Bus und Schiff. Ausserdem kannst du zum halben Preis einen Klassenwechsel lösen und erhältst im Ausland bei grenzüberschreitenden Fahrkarten ganze 25% Rabatt. Dies sind nur einige der vielen Vorteile eines GA.

Ich finde es äusserst bedauerlich, dass du so oft schlechte Erfahrungen machen musstest. Da es aber laut deinem Kommentar SEHR oft, SEHR regelmässig und teilweise mehrmals täglich vorkam, würde ich mir an deiner Stelle tatsächlich mal überlegen, woran (und vor allem: An wem) das liegen könnte…

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Alain Mai 27, 2011 um 13:48

Man glaubt ja wirklich nicht, was man alles für doofe Menschen im Internet findet. Ein unnötiger Nörgler, der zu viel Zeit hat und sich wegen solchen Mist sich beschwert. Ach mann oh mann…..
Im Prinzip, und das ist nicht nur bei der SBB so, erhält man das Echo, das man in die Welt setzt. Wenn du also dauernd äusserst höflich wärst, so bekämest du auch nicht solche Antworten. Und sage mir ja nicht, du wärst höflich, denn gemäss deinem Kommentar, der so unfhöflich wie möglich geschrieben ist, kann das gar nicht möglich sein…
Im Gegenteil zu Ihnen macht ein SBB Agent ein 1-jährige Ausbildung und nicht 3 Monate..!!!

Warum steigt denn die Nettoverschuldung der SBB jährlich und die Fremdverschuldung wird auch nicht tiefer??!! Hat die SBB also evtl. doch nicht so viel Geld, wie Sie denken?? Ansonsten würde ich Ihnen mal raten, der Geschäftsbericht der SBB zu lesen!!
Und ich kenne keine Firma die so viel Arbeiter rund um die Uhr arbeiten lässt um das Wohl des Kunden und auch für den Service.. Oder kennen Sie eine Hotline, in der Sie am morgen am 02h00 Tickets kaufen können, Sie berät etc.?!

In der Beförderungsbestimmungen der SBB heisst es, dass man mit dem 2.Klasse Ticket sich nicht in der 1.Klasse befinden darf. und dann finde ich es nur richtig, wenn auch Sie nichts in der 1.Klasse zu suchen haben, denn ein 1.Klass Reisender bezahlt ja nicht einfach nur 1-2 Franken mehr, sondern fast 40% und ab dem Fahrplanwechsel im Dezember dann noch mehr!

Nur so zur Info.! Ein GA von 3000 .– besitzen nicht nur Sie, sondern noch rund 400 000 andere. Und das gibt Ihnen nicht das Recht nachher überall alles zu tun und lassen!!! Und dass sie im Büro nicht geflucht haben, glaube ich nicht, wenn ich diesen Text hier lese!!! Im Prinzip aber begrüssen alle Menschen, alle Berufsgruppen und alle Nationalitäten solche Leute wie sie überall. Und nicht nur Zitat: SBB Arschlöcher” Ende Zitat!

Und bitte merken Sie sich doch mal 500-800 Gesicher. An jedem Bahnhof steigen 50-200 Leute ein und aus und dann gehen Sie mal durch den Zug und wissen noch, wer was schon gezeigt hat. Weil sagen, dass man schon gezeigt hat, wird auf jeden Fall auch jeder Schwarzfahrer.!! Und dann bräuchte es ja keinen Zugbegleiter mehr und bitte lernen Sie mal Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch fehlerfrei reden.. Na dann viel Spass.. Aber bitte nicht nur Arschloch auf diese Sprachen lernen, das kann nämlich noch schnell mal jemand!!

Und bitte lernen Sie doch mal das ganze Billettwesen mit FDV Vorschriften und BAV Verdordnungen. Das ist nicht bloss nur Zange knipps was ein Zugbegeleiter machen muss!!

Und ich hoffe, dass Andreas, der übrigens ein sehr guter Arbeiter ist, Ihren Kommentar möglichst schnell löscht! Und dann wünsche ich Ihnen somit viel Spass beim Autofahren und den immer steigenden Benzinpreisen und der Autobahnvignette und regen Sie sich nicht zu viel über die Staus und über überfüllte Autobahnen auf.

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