“In der Schweiz braucht man eigentlich keine Autos: Züge und Postbusse erreichen jeden Winkel des Landes, das Vorreiter in Sachen Umweltschutz ist.”
So beginnt ein Artikel von Volkert Mehnert auf welt.de: “Ein Bus wird kommen”
Darin lobt Mehnert die Entscheidung der Schweiz, dem öffentlichen Verkehr eine solch hohe Priorität und Gewichtung zuzugestehen und die beiden “gigantischen Alpentransversalen” am Lötschberg und Gotthard zu bauen.
Er erwähnt das ausgeklügelte Taktsystem (“Ein ausgeklügeltes Taktsystem der Bahn macht komplizierte Fahrpläne in der Tasche der Fahrgäste überflüssig.”), genau so wie die Gestaltung der grossen Bahnhöfe als Einkaufszentren, in denen man (fast) alle Bedürfnisse eines Reisenden befriedigen kann.
Als Deutscher wähnt er sich bestimmt wie im Paradies, wenn er sieht, wie optimal die Anschlüsse von Bahn, Bus und anderen Verkehrsmitteln aufeinander abgestimmt, und wie kurz die Wartezeiten in den Umsteigeorten sind. :)
Das Postauto ist für Mehnert “was die Postkutsche einst für den Wilden Westen Amerikas war”, für ihn gilt das gelbe Gefährt als Personifizierung Schweizer Tugenden wie Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit.
Und dann wagt er auch noch einen kleinen Blick in die Zukunft, als er das Thema “Swissmetro” kurz anschneidet. Vielleicht werde auch ich in nächster Zeit nochmals über dieses (imho für die Schweiz notwendige) Vorhaben schreiben.
Hier gehts zum Artikel von Volkert Mehnert: Ein Bus wird kommen