Hinweis: Am Ende dieses Artikels habt ihr die Möglichkeit, folgendes Produkt mit einem Rabatt von CHF 60.- zu kaufen. Weiterlesen lohnt sich also! ;-)

“What a feeling!”, so steht es auf der Website meines Weckers und so denke ich auch hin und wieder, wenn er mich morgens weckt.
What a feeling, wenn man wie von selbst aufwacht und nicht durch nervtötende Wecker-Geräusche.
What a feeling, wenn man frisch und munter aus dem Bett steigt und kaum das Bedürfnis verspürt, sich umzudrehen und weiter zu schlafen.

Was soll dieser Artikel?
Seit eineinhalb Jahren besitze ich einen speziellen Wecker, der mir das Aufwachen leichter macht. Da ich weiss, dass hier zahlreiche Menschen mitlesen, die -- wie ich auch -- unregelmässig arbeiten und somit auch unregelmässig schlafen, möchte ich euch gerne auf diesen Wecker hinweisen. Vielleicht ist er euch eine Hilfe beim Aufstehen.
Um es vorweg zu nehmen: Geld habe ich vom Hersteller des Weckers keines erhalten. Ich schreibe diesen Artikel ausschliesslich aus dem Grund, weil ich sehr zufrieden mit dem Produkt bin. Jedoch konnte ich für euch (die Leser) ein Sonderangebot aushandeln, bei dem ihr eine Ermässigung von CHF 60.- erhaltet. :)
Was ist das Besondere an diesem Wecker?
Ich besitze einen sogenannten “Axbo-Schlafphasenwecker”. Dieser überwacht meinen Schlafrhythmus und weckt mich in einem Zeitraum von 30 Minuten vor der eingestellten Zeit genau in jenem Moment, in welchem ich mich in einer Leichtschlafphase befinde.
Wie soll das funktionieren?
Im Frottee-Armband, welches ich trage, ist ein Chip. Dieser erkennt meine Körperbewegungen und übermittelt diese drahtlos an den eigentlichen Wecker. Die Software im Wecker bestimmt nun meinen optimalen Weckzeitpunkt und entscheidet, wann ich geweckt werde.
Bevor ich den Wecker kaufte, war ich noch leicht skeptisch, ob dies überhaupt funktionieren kann. Inzwischen habe ich jedoch gemerkt, dass es (zumindest bei mir) ganz gut funktioniert.
Was war das früher für eine Qual, als der Wecker frühmorgens läutete und ich am liebsten einfach weiter geschlafen hätte!? Diese Zeiten sind nun (fast) vorbei. Es gibt pro Monat noch ein paar wenige Nächte, nach denen ich mich trotz Schlafphasenwecker und trotz der üblichen Länge an Schlaf nicht ausgeschlafen fühle. Aber darüber kann ich hinwegsehen.
Dass dieser Wecker funktioniert, zeigt auch dieses Video der Sendung “Einstein” (Schweizer Fernsehen).
Welche Schlafphasen gibt es?
Hier greife ich der Einfachheit halber kurz auf die Angaben von axbo.ch zurück:
- Jeder Mensch durchläuft mehrere Schlafzyklen pro Nacht.
- In einem Schlafzyklus, der in etwa 90 bis 110 Minuten dauert, wechseln sich Tiefschlaf, Leichtschlaf und REM-Schlaf ab.
- Die REM-Phase (Rapid Eye Movement) ist jene Phase, in der man träumt. Gegen Morgen nimmt die Tiefe des Schlafes ab und die REM-Phasen werden merklich länger.
- Auch gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede. Frauen bewegen sich während des Schlafens öfter, aber weniger intensiv -- Männer hingegen bewegen sich weniger oft, dafür aber intensiver.
- Sowohl REM- als auch Tiefschlafphasen sind üblicherweise gekennzeichnet von annähender Bewegungslosigkeit. Beim Übergang von der Tiefschlaf- in die REM-Phase und umgekehrt kommt es vermehrt zu Körperbewegungen.
Genau hier setzt mein Schlafphasenwecker an: Alleine durch die Körperbewegungen werden die Schlafphasen voneinander unterschieden und der Aufweckzeitpunkt bestimmt.
Kann ich mit diesem Wecker verschlafen?
Nein, unmöglich. Nehmen wir mal an, ich stelle den Wecker auf 09:00 Uhr. Dann wartet er ab 08:30 Uhr auf eine Tiefschlafphase und weckt mich, sobald ich mich stärker bewege (zum Beispiel um 08:42 Uhr). Sollte ich zwischen 08:30 und 09:00 Uhr keine Tiefschlafphase haben, werde ich wie durch jeden anderen Wecker auch um 09:00 Uhr geweckt. Ganz egal, in welcher Schlafphase ich mich dann befinde.
Mein Wecker weckt mich meistens rund 15-20 Minuten vor der eingestellten Zeit. Für mich heisst das: 15-20 Minuten “zusätzliche Zeit” am frühen Morgen. Schöööön! ;o)
Oder wie der Slogan so treffend heisst:
aXbo Schlafphasenwecker. Good Morning. Every day.
Der Wecker kann für zwei Personen gleichzeitig eingesetzt werden, die dann auch unabhängig voneinander geweckt werden. (Sechs Wecktöne stehen zur Auswahl.) Mit der Zeit lernt das Unterbewusstsein, den Weckton des Partners zu überhören, so dass man weiterschläft, auch wenn der Partner geweckt wird.
Einschlafen
Der Axbo-Schlafphasenwecker hat auch eine Einschlaf-Funktion mit drei unterschiedlichen Melodien. Diese nutze ich manchmal, um Aussengeräusche zu übertönen und so rascher einschlafen zu können. Leider schaltet sie sich jedoch oft bereits aus, während ich noch wach bin, was dem Einschlafen weniger dient.
Allgemeines
An das Schlafen mit dem Chip am Armgelenk muss man sich zuerst gewöhnen (zumindest dann, wenn man sonst nachts -- wie ich -- keine Uhren und Armbänder trägt). Nach ein paar Nächten jedoch klappt es hervorragend. Die Bedienung durch ein Scroll-Rad und zwei Tasten ist sehr einfach und intuitiv.
Preis
Normalerweise kostet der Wecker CHF 359.- (bwz. CHF 349.- in einigen Online-Shops). Leser von schweizweit.net jedoch hatten bis zum 24. November die Möglichkeit, den Wecker bereits für CHF 299.- zu kaufen!
Diese Promotion ist jetzt leider vorbei. Wenn ihr den Wecker kaufen wollt, findet ihr ihn auf www.axbo.ch oder www.geschenkidee.ch
Weitere Infos zum Wecker erhaltet ihr auf www.axbo.ch oder per Mail an mich:

Im Preis inbegriffen sind ein Schlafphasenwecker, zwei Sensoren, zwei Frottee-Armbänder, das Netzteil, die Anleitung sowie ein USB-Kabel. Die Sensoren und Armbänder können auch auf www.axbo.ch nachbestellt werden, falls man irgendwann mal neue benötigt.
BTW: Der Wecker eignet sich auch gut als Weihnachtsgeschenk! ;-)


{ 12 Kommentare… lies sie gleich hier unten oder schreibe einen }
Hab ihn zum Geburtstag bekommen, bin bisher eigentlich ganz zufrieden.
Die Bedienung finde ich allerdings nicht besonders intuitiv und ganz grosses Manko ist meiner Meinung nach die fehlende Funkzeit-Synchronisierung.
Wenn ich vom aXbo geweckt werde, fühle ich mich meist ausgeschlafen und fit (grosses Plus :)). Ich lasse mich gerne mit dem Vogelgeräusch wecken, welches mich aber manchmal nicht wecken kann, denn ich habe einen wahrlich gesegneten Schlaf :D Deshalb habe ich einen Notfallwecker mit dem hässlichsten Ton den es gibt, als Sicherheitsnetz. In dieser Kombo verschlafe ich zu 100% nicht und fühle mich wenn alles gut geht sogar noch ausgeruht :D
Notfallwecker? Mmh… Ich denke, den brauchst du nicht. Falls das “Vogelgeräusch” ertönt und du den Wecker nicht ausschaltest, dann sollte er dich doch zur eingestellten Zeit so wecken, wie es ein “normaler” Wecker auch täte…
Das mit dem ausgeschlafen und fit kann ich nur unterstreichen! :)
Hier gibt es eine Alternative:
http://www.sleeptracker.ch/
Ich überlege mir gerade die Anschaffung…
Merci für Deinen interessanten Bericht, der durchaus Lust auf einen Kauf weckt – wecken würde …
… billigste Reisewecker enthalten inzwischen eine Funkuhr, ein Gerät in dieser Preisklasse hingegen nicht? Ich bin negativ überrascht – schade, mit Funkuhr würde ich mir einen Kauf ernsthaft überlegen.
Wie funktioniert die Stromversorgung von Wecker und Armband? Wie lange halten die Batterien? Kann man Akkus verwenden?
@ Martinm / MDS
Ja, die Funkzeit-Synchronisierung fehlt tatsächlich. Habe ich zwar nie wirklich vermisst (die Uhr ist rasch von Hand eingestellt), aber klar, bei diesem Preis dürfte man dies im Jahr 2008 durchaus erwarten.
Was die Bedienung anbelangt: Wie gesagt, ich finde sie sehr einfach. Wer es mal ausprobieren möchte, findet auf http://www.axbo.ch eine Flash-Demo der Bedienung. Mit der Maus ist es zwar schwieriger, den Wecker zu bedienen als mit der Hand. Aber es zeigt, wie es grundsätzlich funktioniert.
Energieversorgung: Die Sender haben eine Batterie, die laut Herstellerangaben 4 Jahre halten sollten. Ich habe den Wecker seit 1 1/2 Jahren und die Sender funktionieren nach wie vor. Den eigentlichen Wecker kann man ans Stromnetz anschliessen; so wird der eingebaute Akku aufgeladen.
Ausserdem erhält man noch ein USB-Kabel, damit man sich von axbo.ch die neuste Software-Version herunterladen kann.
Merci, Andreas, für die weiteren Angaben!
@ Fish:
Ja, den habe ich mir damals auch angeschaut. Ich entschied mich dann aber dagegen. Einerseits befürchtete ich, dass die Gefahr besteht, den Armbanduhr-Wecker in der morgendlichen Müdigkeit auszuschalten und weiter zu schlafen. Andererseits befinden sich meine Arme oft unter der Bettdecke, und so besteht die Gefahr, dass ich (bei Umgebungslärm) den Weckton gar nicht höre.
Und dann wäre da noch der optische Eindruck: Auf mich wirkt die Armbanduhr recht “billig”. Aber das ist meine subjektive Meinung.
Falls du den Sleeptracker kaufst, würde es mich freuen, wenn du hier von deinen Erfahrungen erzählen würdest, so dass man die beiden Wecker vergleichen kann. :)
Mit CHF 209.- bis 249.- ist der Sleeptracker zwar günstiger, den Axbo-Schlafphasenwecker jedoch kann man für zwei Personen verwenden.
Das mit dem “zwei Personen wecken” stimmt mich etwas skeptisch. Funktioniert das auch in der Praxis? Bin mir sicher, dass ich einfach beim ersten Alarm geweckt würde…
Hier scheint der Sleeptracker etwas besser abzuschneiden: http://www.wdr.de/radio/wdr2/quintessenz/371561.phtml
Und wenn man den Weckton nicht hört, gibt es ja auch noch den Vibra-Alarm.
Bin aber noch immer unentschlossen. Besonders schick ist diese Uhr ja wirklich nicht gerade…
Meine Erfahrungen bestätigen, dass es mit der Zeit funktioniert. “Das Unterbewusstsein” lernt relativ rasch, den Weckton des Partners zu “überhören”. Ausserdem ist der Weckton zu Beginn nicht wirklich laut, so dass man ihn im Tiefschlaf sowieso kaum wahrnehmen oder automatisch den Umgebungsgeräuschen zuordnen würde.
Natürlich ist es aber gut möglich, dass es nicht bei allen so gut funktioniert wie bei mir.
Ich habe den Wecker auch sein einigen Monaten und bin zufrieden damit. Besonders beim unregelmässigen Arbeiten ist er eine grosse Hilfe. Aber es ist auch kein Wunderding – das Aufstehen fällt zwar leichter, aber von topfit aus dem Bett springen kann nicht die Rede sein. ;-)
Früher hatte ich nur einen Wecker, neben dem Bett. Nachdem ich ihn ein paar Mal im Schlaf abgestellt und somit verschlafen habe, habe ich ihn so platziert, dass ich aufstehen musste um ihn abzustellen. Jetzt habe ich ihn wieder neben dem Bett und somit habe ich noch einen zweiten Wecker (Natel), zudem kann ich so den Axbo 12 Minuten nach der Wunschweckzeit einstellen, er hat mich bisher trotzdem fast immer zu früh geweckt. Wenn ich ihn genau einstelle, weckt er mich aber meistens fast 30 Min zu früh. Habe wohl einen so langen Schlafphasenwechsel. ;-)
So, nach reiflichem Überlegen habe ich mir etwas zugelegt. Allerdings weder den Sleeptracker noch den Axbo. Was denn? Das Wake Up Light von Philips!
http://www.wakeuplight.philips.com/
Ein etwas anderes Konzept, aber auch vielversprechend. Bald kommt der erste Test…
… da bin ich ja neugierig – http://blog.emeidi.com/2008/08/luxus-wecker-der-das-geld-nicht-wert.html war alles andere als begeistert! ;)