Die SBB und der Schnee

von Andreas Hobi am 30. Oktober 2008 · 20 Kommentare

Rheineck - Switzerland

Bild © (cc) Kecko (flickr.com)

Heute morgen erreichte mich ein Mail eines empörten SBB-Kunden. Leider hat er mir nicht erlaubt, seinen Mailtext in anonymisierter Form hier zu publizieren; deshalb gebe ich es einfach stichwortartig weiter:

  • Jedes Jahr der gleiche Quatsch
  • Kaum liegt ein wenig Schnee auf den Schienen, können die Züge nicht mehr fahren
  • Die SBB ist nicht mal fähig, mehr Wagen für die Pendler anzuhängen
  • SBB ist nie auf den Wintereinbruch vorbereitet
  • Keine Schneeräumung in den Bahnhöfen

Gehen wir die Kritikpunkte doch mal schön der Reihe nach durch.

Jedes Jahr der gleiche Quatsch

Die SBB entschuldigt sich natürlich in aller Form dafür, dass es jedes Jahr schneit. Natürlich sucht sie jährlich das Gespräch mit Petrus und Frau Holle, leider konnten sie bisher aber nicht dazu gebracht werden, einmal auf die weisse Pracht zu verzichten. So ist es nicht auszuschliessen, dass es in diesem Winter noch öfters schneien wird.

Auch wenn ich mich persönlich über den Schnee sehr freue, dürft ihr gerne ein wenig Druck auf den werten Herrn und die geschätzte Dame ausüben, falls ihr mit dem Wintereinbruch nicht einverstanden seid. Vielleicht verzichten sie auf den Schneefall, wenn sich genügend Kunden bei ihnen beschweren. Wer auch nicht einverstanden ist mit dem Schnee oder sowieso schon längstens etwas an Petrus und Holle los werden wollte, darf sich gerne per Email bei ihnen melden. Die Mails werden am Wochenende in anonymisierter Form auf schweizweit.net veröffentlicht: :-)

Kaum liegt ein wenig Schnee auf den Schienen, können die Züge nicht mehr fahren

Naja, am Schnee liegt es nur indirekt. Eine Doppelstock-Komposition mit acht Wagen ist 480 Tonnen schwer. Alleine die Lok wiegt 84 Tonnen; glaubt ihr wirklich, da mache das bisserl Schnee auf den Schienen Probleme? Nein, der Zug fährt da einfach drüber hinweg. Das Problem ist also nicht der Schnee, der auf der Schiene liegt, sondern die Bäume, die infolge des schweren Schnees auf die Fahrleitungen und die Gleise gefallen sind.

Natürlich behebt die SBB solche Störungen so rasch wie möglich.

Die SBB ist nicht mal fähig, mehr Wagen für die Pendler anzuhängen

Die SBB hat auch keine Freude an überfüllten Wagen. Deshalb versucht sie, wenn immer möglich, zusätzliche Wagen anzuhängen. Da die Anzahl der Bahnwagen aus finanziellen Gründen jedoch nicht auf die absoluten Spitzenzeiten ausgelegt ist, kann es in den S-Bahnen auch mal eng werden. Glücklicherweise fährt man mit den S-Bahnen oft nur wenige Stationen.

Im Fernverkehr hingegen, wo man sich länger im Zug befindet, hat es meistens genügend Plätze. Tipp für Fern- und Regionalverkehr: Ganz vorne und ganz hinten findet ihr am ehesten noch einen Platz. Ansonsten einfach das Zugpersonal fragen (im FV), die wissen auch meistens, wo es noch freie Plätze hat.

SBB ist nie auf den Wintereinbruch vorbereitet

Die SBB hat nun doch schon ein, zwei Winter durchgemacht und ist sehr wohl darauf vorbereitet. Trotzdem weiss man natürlich nie genau, an welcher Stelle die Bäume auf die Schienen fallen und wo es zu Fahrleitungs- oder Weichenstörungen kommt. So kann es dann halt mal sein, dass eine Strecke kurzzeitig gesperrt und durch Busse ersetzt wird.

Grundsätzlich rate ich den Pendlern, genügend Zeit für den Weg zur Arbeit einzuberechnen. Egal, ob ihr mit ÖV oder Auto zur Arbeit geht.

Keine Schneeräumung in den Bahnhöfen

Zu dieser Jahreszeit sind die Standortleiter von RailClean (bzw. von ihnen bestimmte Mitarbeiter) “auf Pikett”. Sobald sie die Nachricht erhalten, dass Schnee geräumt werden muss, rücken sie aus oder organisieren die Schneeräumung. Finanziell ist es aber nicht möglich, für jeden noch so kleinen Bahnhof ein eigenes Team bereit zu halten, so dass die “Schneeräumer” dann von Bahnhof zu Bahnhof ziehen und ein Perron nach dem anderen räumen.

Für mittlere und grosse Bahnhöfe jedoch hat die SBB Verträge mit lokalen Unternehmen (Bauunternehmen und ähnliche), welche die Perrons wenn möglich noch vor Eintreffen der ersten Züge vom Schnee befreien.

Die Bahnöfe werden also durchaus vom Schnee geräumt, doch leider ist es nicht möglich, dass alle Perrons um 04:00 Uhr bereits “ober” sind.

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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pendler Oktober 30, 2008 um 15:12

Das Mail war wohl von einem “nicht-oft-Pendler” ;-) Das bei Schnee nicht alles optimal läuft ist doch klar und man muss dann halt einfach ein wenig Geduld haben. Das Gleich gilt übrigens auch für das Auto…
Ich hatte heute übrigens Glück =>am Endziel 10 min Verspätung
Ein Kollege nicht =>Am Endziel 2 Stunden Verspätung
Aber eines zeigt uns das, trotz moderner Technik sind wir gegen die Launen des Wetters manchmal machtlos

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Röluuu Oktober 30, 2008 um 16:51

Zum Glück bin ich nicht mehr Pendler, ich habe das Glück an meinem Wohnort zu arbeiten ;-)
Ich frag mich einfach, informieren sich die Leute heutzutags nicht mehr? Ich jedenfalls erkundige mich übers Wetter (ob übers Internet oder TV), sodass ich für den nächsten Tag gerüstet bin und keine bösen Überraschungen habe, obwohl ich zu Fuss unterwegs bin, *ggg*

War es wohl unser Freund Jeremy K. von http://www.tkkg.ch der Dir geschrieben hat? Wenn nein, lies seinen Blogeintrag “SBB heute geht Ihr mir auf den Sack!!!”

Let it snow, let it snow, let it snow…….soooooo schööööööön

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Dave Oktober 30, 2008 um 18:15

@Pender: Wen wunderts? Die Natur ist auch von der Menschheit nicht berechenbar. ;) :)

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andreas Oktober 30, 2008 um 18:39

erstaunlich über was sich einige leute alles aufregen können.
ich würde mich vielleicht auch aufregen wenn ich wüsste das ich einen wichtigen termin hätte, aber ansonsten würde ich dies sicher gelassen nehmen können. ich meine wenn es “nur” der arbeitsweg ist, arbeitet man einmal weniger was sicher auch nicht schadet. ist sicher gesundheitsfördernder als sich darüber aufzuregen

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Shef Oktober 30, 2008 um 18:54

wegen den ungeräumten Bahnhöfen: Im Winter 2004/2005 fühlte ich mich sehr unsicher, da das Perron glitschig war und daneben die Züge voll durchbrausten. Hatte immer etwas Angst, dass da jemand in das Gleis rutschen könnte. Damals fuhr ich jeden Tag die selbe Strecke, aber richtig wohl war es mir nie beim warten. Eindrücklich war vor allem, wie der Schnee von der Fahrleitung verblasen wurde. Aber die Züge waren pünktlich.
In Basel wird (oder wurde?) der Bahnhofvorplatz nie geräumt, so dass die 50m zwischen Tram und Bahnhof zu einer Eisfläche wurde. Ich denke, vor allem für Ältere kann das zu einem Problem werden.
Muss mich mal in diesem Winter wieder achten, wie die Bahnhöfe geräumt werden, ich habe so das Gefühl, dass es seither (2004/2005) nicht mehr richtig schneite…

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Sandra-Lia Oktober 30, 2008 um 19:29

haja… zum Glück ist es auf den Strassen sooo viel besser

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Christian Hauser Oktober 30, 2008 um 19:36

Das mit dem eMails finde ich eine super Idee! =)

Ich denke, man kann von den SBB nicht erwarten, dass jeder Bahnhof schon bei der ersten Schneeflocke “geräumt” wird. (Nicht negativ!)
Wenn dann aber einmal eine bestimmte Menge Schnee liegt, sollte schon eingegriffen werden, was ja meistens auch sofort der Fall ist.

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Hui Oktober 30, 2008 um 21:46

>Die SBB ist nicht mal fähig, mehr Wagen für die Pendler anzuhängen
Nunja, warum um 17 Uhr von Wädenswil Richtung Zürich nur ein Kurzzug verkehrt, dafür aber zwei Stunden später mit 2 bis 3 Kompositionen erschliesst sich wohl auch nur dem Sesselfurzer der das plant…
(Ja, es gibt da auch noch Schnellzüge. Nein, es wartet niemand extra länger am Bahnhof um einen anderen Zug zu nehmen)

>Keine Schneeräumung in den Bahnhöfen
Das liegt nicht nur an der Jahreszeit. Der Bahnhof Glanzenberg wird zum Teil gar nicht geräumt. Auch ohne Schnee ist’s manchmal sehr kritisch: Wenn in klaren, kalten Nächten feuchte Luft von der Limmat her hochzieht, ist auf dem Perron manchmal ein zentimeterdicker Eispanzer.
Das Argument der Kosten zählt bei Gefahr einfach nicht (weder beim Schnee noch beim Eis). Wenn da wegen mangelnder Aufräumung mal jemand ausrutscht und auf den Schienen landet…

Ausserdem könnte ganz allgemein eine Vereinbarung mit den Gemeinden getroffen werden – wenn die die Strassen/Fusswege/Treppen sowiso am Salzen sind, macht ein kleiner Umweg über den Bahnhof auch nicht mehr viel aus.

Apropos: Wer ist eigentlich für die Infrastruktur an den Bahnhöfen zuständig, resp. Kontakstelle? Z.b. für den Ersatz von defekten Lampen.

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Dan Oktober 30, 2008 um 23:03

<>

Leider geht das nicht so einfach wie du dir das denkst. erstens darf auf Perron nicht gesalzen werden, weil das Salz Isolierstörungen auslöst. Wahrscheinnlich weisst du nicht was das ist. Das Gleis würde als belegt im Stellwerrk dargestellt. Folglich kann kein Zugsfahrt in das Gleis gestellt werden.
Zweitens, kann nicht irgendwer am und im gleis arbeiten. Da braucht es einige Sichherheitsvorkehrungen.

Aber eben, irgendwie typisch, einfach drauf los motzen ohne die Hintergründe zu kennen.

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Andreas Hobi Oktober 31, 2008 um 00:13

@ andreas:
Apropos “wichtiger Termin”: Eigentlich war ja schon seit Tagen bekannt, dass der Schnee kommen wird. So gesehen hätte man also einfach mehr Reisezeit für den wichtigen Termin einplanen sollen…

@ Hui:
Keine Ahnung, wer dafür zuständig ist. Mit der Infrastruktur habe ich nur wenige Kontakte.

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Andreas Hobi Oktober 31, 2008 um 00:14

Komisch… Habe mich soeben gewundert, weshalb auf die beiden Adressen (Petrus / Holle) keine Mails eingegangen sind. Selber Mail an die Adressen geschickt, doch beide nicht angekommen. Umgekehrt jedoch funktioniert es… :-/

Woran das wohl liegen könnte. Wäre schön doof, wenn die Sache nicht funktioniert oder wenn Mails verloren gingen, die von Lesern geschickt wurden!

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Tom Oktober 31, 2008 um 08:21

… und dass es auch noch erwähnt wurde: nicht zu vergessen die panischen Reaktionen auf den Strassen sobald die erste Schneeflocke aus den Wolken fällt…

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Dan Oktober 31, 2008 um 10:58

Wenn unerwartet viel Scnee im Flachland fällt hat jeweils auch der Flughafen mit grossen Verspätungen von bis zu 2 Stunden zu kämpfen. Doch dort reklamiert keine S… Das wird als verständlich angesehen. Aber eben alle Verkehrsmittel und ihre Unterbehmungen haben dann Probleme. Zum Glück hat der Mensch die Natur nicht völlig im Griff.

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Gumbo Oktober 31, 2008 um 12:18

Es geht doch nichts über die ewig gleich dummen Sommerpneufahrer, die das ganze Jahr immer gegen den ÖV sind und stimmen, und dann aber, wenn es mal winterlich wird, gerne den Zug nehmen.
Bei Stehplätzen und kleinen Verspätungen beginnen sie dann aber gleich zu polemisieren und die Bahn als unfähig zu bezeichnen.
Dann heisst es auch immer wieder: “Ich wollte mal etwas für die Umwelt tun und nahm die Bahn.”
Hey, die Bahn ist nicht die Umwelt. Sie ist eine öffentliche Dienstleistung.

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Retro November 1, 2008 um 23:01

Wobei man dazu sagen muss, es gibt auch Eisenbahnunternehmen, deren Winterplanung vorsichtig formuliert “suboptimal” ist:

1. Jahr: Massiver Schneefall (je nach Streckenabschnitt gute 30-50 cm oberhalb Schienenoberkante), kein Schneepflug verhanden, Streckensperrung, Schienenersatzverkehr.

2. Jahr: “Letztes Jahr war ein Ausnahmejahr, so viel Schnee haben wir in den nächsten zehn Jahren nicht wieder, wir brauchen keinen Schneepflug kaufen oder mieten.” — natürlich gefolgt vom gleichen Schneechaos wie im Vorjahr.

3. Jahr: “Die letzten 2 Jahre waren Ausnahmejahre, so viel Schnee haben wir…” — muss ich wirklich noch erwähnen, was passierte?

4. Jahr: “Wir könnten ja mal prüfen, ob man mit einer Baumarkt-Schneefräse auch Gleise räumen kann…” (wobei ich dann nicht mehr mitbekommen habe, was daraus wurde, und ob sie vielleicht mal in einer Weichenzunge hängengeblieben sind oder so…)
Über den Namen des Eisenbahnunternehmens breite ich mal besser den Mantel des Schweigens. ;-)

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honigbaerli November 3, 2008 um 22:49

ist ja gottsei dank noch nicht so schlimm bei den sbb wie bei der deutschen bahn..da braucht es nur 3 kleine baustellen damit ein ice 30 minuten verpätung einfährt..und bei der ansage der ersatzzüge wird dann nur was hingetottert..aktuell passiert am letzten sonntag wo ich mit dem ice von frankfurt nach basel sbb gefahren bin..ich kenne mich gottseidank in der schweiz aus sonst wäre ich wohl gestrandet in basel!
also die sbb ist immer noch um längen besser als die deutsche bahn, bei der braucht es nur ein lauer wind und schon stehen die züge…

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Gumbo November 4, 2008 um 12:36

Das mit der DB stimmt. Aber zum Glück bekommt jetzt Mehdorn wegen seinem Börsengang mehr Kohle für seine Bravourleistungen.
Die DB ist heute chronisch unpünktlich. Man muss seine Reise immer so planen, dass man mindestens eine Stunde später am Ziel ankommen kann, ohne in Terminnot zu kommen.
Wobei ich erlebt habe, dass bei einer typischen Baustellenverspätung und Anschlussbruch in Stuttgart es der Schweizer Zugbegleiter war, der nur unbeholfen stotterte und von Anschlüssen gar nichts sagte. Die Reisenden schüttelten ob der “Ansage” nur den Kopf.

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honigbaerli November 4, 2008 um 13:27

ja die unfähigen gibts auch bei der sbb, der zugbegleiter vom anschlusszug von basel nach olten ist auch wie ein scheues huhn durch den zug gelaufen und hat sein unverständliches sprüchlein wie die reisenden aus deutschland noch nach genf kommen aufgesagt…ich konnte weil ich ja die strecken in der schweiz kenne noch auf die richtigen züge lotsen(ich hoffe, das die jehnigen noch die richtigen züge bekommen haben)was ich gut fand im anschlusszug (IC) nach bern kam dann kurz vor bern die sehr verständliche durchsage dass die reisenden nach genf sich beim zugführer melden sollen!
zur verbindung von basel nach olten ist noch folgendes zu vermerken das dieser mit relativ altem wagenmaterial geführt wurde wo die lautsprecherdurchsagen unverständlich waren weil zu leise und auch vom personaleinsatz war es suboptimal da nur eine person auf dem zug war der wie es mir scheinte ziemlich überfordert war..und mir wieder gezeigt hat das gewisse verantwortliche immer noch meinen das man wohl sparen kann wenn man nicht 2 sondern nur eine person auf dem zug einsetzt..ich behaupte auf jedem zug müssen minimal 2 leute eingesetzt werden auch wenn der zug nicht voll ist und nicht stark besetzt..und das sollte doch möglich sein!!
denn eine person kann im schadensfall nichts ausrichten, der ist zwangsläufig überfordert!
das ist so meine einschätzung zur lage..denn im moment läuft es bei der sbb noch gut aber die sbb ist im begriff deutsche zustände einzuführen!!

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Christoph November 8, 2008 um 06:49

Zu den Zuglängen: Das kann an solchen Tagen daran liegen, dass die automatischen Kupplungen voller Schnee und Eis sind und dann nicht mehr brauchbar sind. Dies geschieht z.B. bei der BLS und ihren NINA sehr oft.

Zum Schnee: Nun ja das Problem dürfte dieses Jahr möglicherweise auch daran gelegen haben, dass die Weichenheizungen, welche jeweils im Sommer abmontiert werden (Kontrolle, Revision, usw.) möglicherweise noch nicht montiert waren…

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