Review: Die Blue Man Group in Basel

von Andreas Hobi am 28. Oktober 2008 · 12 Kommentare

Seit einiger Zeit tritt die Blue Man Group in ihrem eigenen Bluemax-Theater in Berlin auf. Danach kamen Oberhausen, Wien und Salzburg hinzu; seit neustem gibt es die Show-Sensation aus den USA auch in Basel zu sehen, wo sie noch bis zum Januar 2009 gastieren werden.

Vorgestern besuchte ich die Blue Man Group an ihrem zweiten Schweizer Spieltag, hier folgt nun meine Review über das Event.

MEGASTAR WORLD TOUR

So richtig in eine Sparte einordnen kann man die Blue Man Group nicht. Es ist Rockmusik, es ist Comedy, es ist ein Show-Spektakel der Extraklasse!

Weltweit haben bereits schon über 17 Millionen Menschen diese atemberaubende Show gesehen, jetzt kommt sie in die Schweiz.

Die Show

Schon vor der eigentlichen Show ging es witzig zu und her: Links und recht der Bühne waren Anzeigen befestigt, welche dem Publikum via Laufschriften diverse Anweisungen gaben. (Beispiel: “Wenn Sie das hier lesen können, dann schreien Sie jetzt laut!”) Damit wurde das Publikum bereits in Stimmung gebracht. Danach wurden ein paar Zuschauer besonders hervorgehoben.

Am Sonntag waren dies eine Olympia-Siegerin und ein Karl Odermatt (irgend ein Fussballspieler oder so). Anderen Zuschauern wurde zum Geburtstag gratuliert (keine Ahnung, woher sie die Daten hatten; vermutlich von Ticketcorner, denn dort kann man sie angeben, wenn man online ein Ticket bestellt) und eine Zuschauerin aus der vierten Reihe wurde mit einem Spot bestrahlt und dann aufgefordert, die Nationalhymne anzustimmen. ;o) Naja, war dann doch nicht allzu ernst gemeint und sie durfte sich wieder setzen, ohne sich zu blamieren.

Das Prinzip war immer das gleiche: Über die Laufschriften wurden dem Publikum Anweisungen gegeben.

Heute haben wir ein Geburtstagskind unter uns.
Frau Petra Muster, stehen Sie bitte auf.
Nun gratulieren wir Frau Petra Muster zu ihrem Geburtstag
Achtung, fertig, los:
“Petra Muster, wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Geburtstag.”

Danach begann die eigentliche Show mit grandiosen Licht- und Schatteneffekten. Kurz darauf warfen sich die Blue Man auf weite Distanzen Farbkugeln in den Mund, deren Inhalt sie dann kunstvoll auf eine Leinwand sprühten. Auch Marshmallows flogen dann quer über die Bühne.

Allgemein wurde während der ganzen Show sehr viel mit Farbe und Licht- sowie Toneffekten gespielt und stark mit dem Publikum interagiert. Teilweise waren die Aktionen dann auch sehr nahe an der Ekelgrenze, doch immer blieb es lustig und unterhaltsam.

An einer Stelle zum Beispiel nahmen die drei Blue Men eine Zuschauerin mit auf die Bühne, wo sie dann an einem “romantischen Candle-Light-Dinner zu viert” teilnahm. Dieses endet dann jedoch in einem Fiasko, als sich der “Mageninhalt” der drei Blue Men auf den Tisch (und ins Publikum!) ergiesst und danach von ihnen gleich wieder gegessen wird. Auch die Zuschauerin wird gebeten, davon zu kosten. :)

Weiters wird die von einem Blue Man angezündete Kerze von einem anderen gleich wieder per Feuerlöscher gelöscht und ein roter Wackelpudding fliegt per Katapult mitten ins Publikum. In dieser Szene gab es noch einige “Überraschungen” mehr, die ich hier aber nicht schon alle verraten möchte. Nur so viel sei gesagt: Das Publikum kam so schnell aus dem Lachen nicht mehr heraus! ;o)

Auch das Publikum machte dabei super mit. Als ein Blue Man eine Lampe auf den Tisch stellte und zwei mal in die Hände klatschte, um sie anzuzünden, dauerte es nur ein, zwei Sekunden, bis jemand aus den vorderen Reihen ebenfalls zwei mal in die Hände klatschte und die Lampe dadurch wieder erlosch. Das Publikum konnte sich nicht mehr halten vor Lachen! Die Megastar World Tour der Blue Man Group ist dabei eine Show, die vorallem auch von solchen Momenten lebt; kein Auftritt ist gleich wie die anderen, sehr vieles hängt auch von den Zuschauern ab.

Und dann war da ja noch die Magensonde. Einem Zuschauer wurde eine “Magensonde” eingeführt, dessen Kamerabild direkt auf die Grossleinwand übertragen wurde. (Natürlich nicht wirklich, aber es wirkt sehr real.) Ein weiterer Zuschauer wurde in einen Overall gesteckt, mit blauer Farbe bemalt, an den Füssen an Seilen hochgezogen und dann gegen eine weisse Leinwand geworfen, so dass die blaue Farbe einen Abdruck hinterlässt. Danach wird der Kopf dieses Zuschauers in einen riesigen Wackelpudding gesteckt. Auch nicht ganz ohne. ;-)

Bei diesen Aktionen weiss man nie so recht, wer nun wirklich Zuschauer und wer eingeweiht ist, ob die Kameras die Realität zeigen oder alles nur Illusion ist. Denn sehr oft arbeiten die Blue Men auch mit Tricks.

Die Instrumente

Die Show der Blue Man Group besteht jedoch nicht nur aus solchen Aktionen, sondern auch aus Musik. Dabei spielen sie auf selbst erstellten Instrumenten Musik, begleitet von einer Rockband, welche sich in zwei Container-Lofts oberhalb der Bühne befinden.

Die Instrumente bestehen dabei zu grossen Teilen aus Rohren, wie man sie aus dem Baumarkt kennt. Durch die unterschiedliche Länge und Kombination dieser Rohre entstehen dann auch entsprechend verschiedene Klänge.

Schlussendlich erfährt man in der Megastar World Tour dann auch, dass es auch mit Cornflakes möglich ist, Musik (oder zumindest etwas musikähnliches zu kreieren.)

Die Wissenschaft

Doch nicht nur Spass, sondern auch (mehr oder weniger) ernsthafte Bildung beinhaltet die Show. So erfährt man zum Beispiel, wie das menschliche Auge funktioniert und erlebt dann gleich, wie es getäuscht werden kann: Eine Gruppe von Metallfiguren fängt plötzlich an, sich zu bewegen. Von zweidimensionalen Daumenkinos kenne ich ähnliches ja schon, doch noch nie habe ich sowas bei dreidimensionalen Figuren aus hartem Metall erlebt.

Auch gesellschaftskritische Themen werden behandelt. So zum Beispiel zum Thema Internet: Leute gehen in ein Internetcafé, wo sie mit keinem der anderen Internetcafé-Besucher sprechen, sich vor einen Computer setzen und mit Leuten kommunizieren, die sich nicht im Internetcafé befinden…

Die Bühne

Auch wenn sich die Blue Men sehr oft im Publikum befinden: Herzstück des Show-Spektaktels ist die Bühne mit grossartigem und faszinierendem Bühnenbild, etlichen interaktiven Elementen, Bildschirmen, Laufschriften und komischen Instrumenten. Vom grossen (1’500 Besucher fassenden) Saal des Musical Theater Basel aus hat man soweit ich gesehen habe von jedem Platz aus gute und direkte Sicht auf die Bühne.

Das gigantische Papierfinale

In bleibender Erinnerung bleiben wird mir dann auch das grandiose Papierfinale. Es ist überwältigend, unbeschreiblich, etwas das man einfach selbst erlebt haben muss! Und da ich kaum Worte dafür finde, zitiere ich einfach die Blue Man Group-Gründer: (Quelle: PBS TV Special “Inside The Tube”)

Matt Goldman: “Das Papierfinale ist etwas Unbeschreibliches. Es gibt all dieses Recyclingpapier und Stroboskoplampe und Schwarzlicht. Die Sinne werden überbeansprucht. Das ganze Publikum wird durch das Papier miteinander verbunden.”

Phil Stanton: “Die Leute scheinen so zusammenzuhalten, wie man es im Theater nicht gewohnt ist.”

Chris Wink: “Das Papierfinale in der Show ist etwas, woran wir jahrelang gearbeitet haben. Wir wollten ein richtig grossartiges, spektakuläres Ende haben.”

Informationen

Preis: CHF 20.- bis 99.-
Beste Sitzplätze: Das Showerlebnis ist meiner Meinung nach am besten im Bereich zwischen der 6. und 9. Sitzreihe, davor ist man zu nah, weiter hinten zu weit weg um die Details zu sehen
Location: Musical Theater Basel (Feldbergstrasse 151, 4057 Basel)
Dauer: 1h 40min (keine Pause, Verpflegungsmöglichkeiten vor und nach der Show)
Besonderes: Die ersten vier Reihen erhalten Pellerinen, da man dort während der Show mit Wasser, Farbe, Esswaren und einigen undefinierbaren Dingen beschossen wird
ÖV: Tram bis Barfüsserplatz, danach Tram 14 bis “Musical-Theater”, Anreise per ÖV von Vorteil
Tickets: An jedem Bahnhof mit Ticketcorner-Verkaufsstelle

Fazit

Die Megastar World Tour der Blue Man Group ist grundsätzlich Unterhaltung für die ganze Familie, wobei sich Kinder im lesefähigen Alter befinden sollten, damit sie der Show auch ganz folgen können.

Diese Show war vermutlich die beste und spektakulärste Show, die ich in meinen bisherigen 23.5 Jahren sah! Man muss die Blue Men einfach mal gesehen haben! :-)

Fotos © Brinkhoff/Mögenburg (Bild 1 bei den Instrumenten), © BMG (Bild zwei bei den Instrumenten), © Publicum (letztes Bild)

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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Hui Oktober 28, 2008 um 17:10

Ich war am Freitag an der Vorpremiere. Irgendwie waren dann aber meine Erwartungen doch etwas höher als das dann effektiv gebotene. Vor allem die fertig produzierten und nur via Ton/Video eingespielten Teile waren etwas gar lang.
Die Show ist sicher etwas besonderes, aber im Vergleich zu anderen Musicals etwas, nunja, vielleicht konservenartig? Möglicherweise habe ich die aus der Intel-Werbung bekannte Akrobatik vermisst (siehe youtube).

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Sandra-Lia Oktober 28, 2008 um 17:16

ja, die Bluemangroup hab ich schon in Berlin gesehen, das ist was megageiles. Wenns irgendwie geht, mit Geld und Co, werd ichs gucken gehn

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Martin Oktober 28, 2008 um 17:18

Dein Artikel klingt leider mehr wie eine Rezitation des Werbematerials für die Show… Was ist daran nun wirklich so interessant? Neu? Spannend? Weltbewegend? Natürlich gibt es unterschiedliche Geschmäcker, aber was genau soll so ein “Spektakel der Extraklasse” wirklich mehr sein als einfach teure kommerz-Effekthascherei fürs Massenpublikum? Spannend wäre, von dir mal ein Review von einer Kunstausstellung, einem Theaterstück (Keine Unterhaltungs-Show) oder ein Konzert zu lesen!

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Sylvie Oktober 29, 2008 um 00:21

Ich habe schon einiges gesehen an Musicals, Opern, Operetten, Konzerten, Theaterstücken (kann ich auch aufzählen, wer’s genau wissen will!…), aber Blue Man Group ist schon was spezielles.
Ich war schon zwei Mal in Berlin bei ihrer Vorstellung und freue mich jetzt schon riesig auf den 08.11.08, wenn ich sie in Basel sehen kann!
Es ist schon was einzig artiges diese 3 Männer in blau auf der Bühne zu bestaunen. Kein Wort, aber dafür grosse Augen, die Mimik, Neugier und Unschuld von grossen Kindern, die sie einem vermitteln. Es ist nicht einfach, den Eindruck, den sie bei mir hinterliessen hinüber zu bringen, aber sie sind einfach faszinierend, mitreissend, passend zu Berlin, auch passend zu Basel ?!?
Ich lasse mich überraschen.

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Andreas Hobi Oktober 29, 2008 um 09:50

@ Hui:
Naja, Akrobatik habe ich jetzt auch nicht erwartet; die drei Jungs müssen ja auch nicht gleich alles können. ;) Ich fand es einfach toll, dass sie etwas völlig neues auf die Beine gestellt haben, dass es so zuvor noch nie gab.

Schlussendlich aber ist es Kunst. Und wie bei jeder anderen Kunst auch, gibt es immer Leute, denen es gefällt und andere, denen es weniger gefällt.

@ Martin:
Neu und spannend ist die Art der Unterhaltung: Die Show hat keinen eigentlichen Handlungsstrang, macht kaum Sinn und da man sie mit anderen Unterhaltungsshows (Musical, Konzert, Comedy) kaum vergleichen kann, fehlen einem dann auch entsprechend die Worte, um diesen Auftritt zu kommentieren.

Mit “Spektakel der Extraklasse” soll einfach rübergebracht werden, dass da etwas sehr spezielles und sehr tolles geboten wird. Klar ist es eine Show fürs Massenpublikum; muss es in der heutigen Zeit auch sein, um weltweit Erfolge zu feiern. Schlussendlich bleibt es jedem Künstler selber überlassen, ob er möglichst viele Zuschauer zu seinen Auftritten locken möchte oder ob er lieber ein Geheimtipp bleibt und in kleineren Locations auftritt.

Vielleicht wird man auf schweizweit.net auch mal eine Review von einer Kunstausstellung oder einem Theaterstück lesen; nur müsste dies dann ein Event sein, welches die Leute in der gesamten Deutschschweiz interessiert. Denn kein Berner interessiert sich, wenn ein nur in Chur bekannter Maler hier in einer Galerie ausstellt und in den Kommentaren würden sich die Leser auch genau darüber beschweren.

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Sepp November 18, 2008 um 13:52

Was die 3 blauen Marshmallow’s vom Subsub-Broadway mit Ihrer neuen Show da auf die Bühne stellen, ist künstlerisch wohl mehr in der optisch-akkustischen Parodie der Rockszene der 70er und 80er anzusiedeln. Über 3 Beamerleinwände und Laufschrift wird erstmalig der Versuch gestartet, das Publikum mit infantil aufgedrängtem und leider sehr seichtem Witz aber auch Stimmungsmache mit ‘Strichmännchen-Aerobic’ oder sogar an den Haaren herbeigezogener Laiendarsteller aus dem Publikum anzuheizen und in Stimmung zu bringen, was beim Münchner Publikum nur mißlingen muss…
Feinmechanisch begabt und kräftemässig gut ausgestattete Installateure demonstrieren auf skurrile Art- und Weise Ihre Fähigkeiten in der Erzeugung harmonischer Töne am Beispiel des Helmholzresonators und tonvariable Plastik-Tubes. Farbenüberschäumende und Tonsprühende Lichtreflexionen lassen Musik farbig werden: “Der gesehene Ton und die gehört Farbe” sind der Output dieser Kreativorgie, die mir bis heute morgen Gott-sei-Dank nur im Gehör tinnitusartig festhängt…
Inhaltlich wird allerdings mit eklektischer Tristesse doppeltaktweise auf oftmals sehr bekannt anwandelenden Melodien herumgetrommelt, was die wahren Möglichkeiten der grandiosen Beschallungsanlage allerdings schnell an Ihre Grenzen verweist.
Während man offensichtlich in den USA und von mir aus auch in so manchen deutsch-ländlichen Regionen mit dieser Blau-Laut-Schau so manchen Hinterwäldler begeistern kann, so wird dem polyglotten Metropolisten die “Show mit den lustigen blauen Männchen” eher ein müdes Lächeln abgewinnen, insbesondere wenn ich die Gesamtperformance in Relation zum Preis meiner Eintrittskarte bringe…

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Andreas Hobi November 18, 2008 um 15:15

@ Sepp:
Danke, dass Du Deine Sicht der Dinge in die Diskussion miteingebracht hast.

Es ist bekannt, dass Kunst nie den Geschmack sämtlicher Menschen trifft. Natürlich trifft dies auch auf die Blue Man Group zu. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen und auch das restliche Publikum lief nicht enttäuscht aus dem Saal. Zumindest begegnete ich niemandem, der nicht begeistert war.

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Andreas Hobi November 27, 2008 um 09:14

BTW: Heute Abend um 22:20 Uhr talkt Marcus Weiss (einer der Blue Men) auf SF1 mit Aeschbacher.

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Köbi Bünzli Dezember 21, 2008 um 18:18

das war der grösste scheiss, den ich je gesehen habe. eine ganz schreckliche show.

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Ueli Feuz Januar 1, 2009 um 09:18

Ich bin doch immer wieder überrascht wie schnell sich die Leute von ein paar Abzockern überwältigen lassen. Da kommen 3 Männer in Blau und alles jubiliert in den höchsten Töhnen. Dabei hätten ein paar Trommler von der Basler Fasnacht eine solche Vorführung noch vor dem Frühstück ohne Probe hinbeckommen. Wenn man beim Strompreis mehr bezahlen muss kann man da eine riesen Sache daraus machen. Aber für diese Show scheint ja kein Preis der Welt zu hoch zu sein. Fr. 109.- scheint mir da jenseits von Gut und Böse zu liegen. Fazit: Ich fand die Show das letzte, sie macht mich noch jetzt wütend wenn ich daran zurückdencke. Ich werde künstlerische Darbitungen in Zukunft besser ausleuchten und hinterfragen, auch wenn alle sagen es sei super!

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Sepp Januar 1, 2009 um 15:15

Hier Sepp nochmal:
Ich teile die Meinung mit Eurem Landesvetter Ueli im Wesentlichen, wenngleich ich sie versucht habe etwas vornehmer zu formulieren, aber vom Prinzip Hat Üli Recht:

Es war Scheiße. und Punkt.

@ Hobbi(t): Das war keine Kunst (denn die ist anders definiert); Das war Handwerk auf der Bühne, mehr nicht.

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Tom Mai 8, 2009 um 19:03

Ich habe die Show soeben in Las Vegas gesehen. Und ich kann diesen Hype absolut nicht verstehen. Die Sound- und Lichtanlage ist Grandios. Aber damit hat es dann auch schon. Ansonsten: Einfach nur blöder Humor, extrem langatmig und langweilig sowie keinen roten Faden. Für mich ein super Beispiel, wie aus absolutem Nichts einen Hype generiert wird.

Alles in allem: Absolute Zeitverschwendung und zum Fenster rausgeworfenes Geld.

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