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	<title>Kommentare zu: Mädchen aus dem Zug werfen: Auch bei der SBB möglich?</title>
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	<description>Mehr als nur Bahnhof</description>
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		<title>Von: Johannes Düring</title>
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		<dc:creator>Johannes Düring</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 11:31:42 +0000</pubDate>
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		<description>Das Grundproblem ist, dass das im Rostocker Fall gar keine Zugbegleiterin (KiN), sondern eine Dame vom Prüfdienst (PiR) war. Jetzt haben die untersichiedlichen Regionalgesellschaften der Deutschen Bahn Bahn natürlich wieder alle unterschiedliche Regelungen, aber so wie ichs kenn, können die MTs (Mobilen Terminals) der Prüfdienste gar keine Fahrkarten verkaufen, sondern nur das Erhöhte Beförderungsentgelt (in D doppelter Fahrpreis, mindestens 40 Euro) erheben...
Die Deutschen Beförderungsbedingungen (siehe bahn.de/agb) sagen dazu:

&quot;3.9 Erhöhter Fahrpreis, Bordpreis
3.9.1 Ein Reisender, der bei Antritt der Reise eine gültige Fahrkarte nicht besitzt oder nicht
vorlegen kann, ist zur Zahlung eines erhöhten Fahrpreises verpflichtet (§ 12 EVO). Abweichend
von § 12 Abs. 3 EVO kann der Reisende innerhalb von 14 Tagen ab dem Feststellungstag bei
einem Bahnhofs nachweisen, dass er im Zeitpunkt der Feststellung Inhaber einer gültigen Fahrkarte
war.&quot;

Die EVO ist die Eisenbahn-Verkehrsordnung, eine Bundesverordnung, die Bestandteil der Beförderungsbedingungen der Eisenbahn ist. 
Der §9 besagt dabei:
&quot;(4) Ein Reisender, der keinen Fahrausweis besitzt oder den Verpflichtungen nach Absatz 3 nicht nachkommt, kann von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Die Pflicht zur Zahlung eines erhöhten Fahrpreises nach § 12 bleibt unberührt.&quot;

Zu Absatz 3 zählt zum Beispiel die Fahrkarte nicht vorzuweisen.

Nachdem die DB dahingehend aber ein Geheimniskrämer ist, gibts die Kontrollrichtlinien aber leider nicht öffentlich.

Persönlicher Kommentar: Was muss eine 12jährige eigentlich anstellen, um aus dem Zug geworfen zu werden? Ich gehe mal davon aus, dass sie noch irgendetwas anderes angestellt hat, sonst hätte man in Rostock ja mittels Bundespolizei die Personalien feststellen können, sie hätte innerhalb einer Woche die Fahrkarte nachgezeigt, 7 Euro bezahlt, und das ganze wäre erledigt gewesen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Grundproblem ist, dass das im Rostocker Fall gar keine Zugbegleiterin (KiN), sondern eine Dame vom Prüfdienst (PiR) war. Jetzt haben die untersichiedlichen Regionalgesellschaften der Deutschen Bahn Bahn natürlich wieder alle unterschiedliche Regelungen, aber so wie ichs kenn, können die MTs (Mobilen Terminals) der Prüfdienste gar keine Fahrkarten verkaufen, sondern nur das Erhöhte Beförderungsentgelt (in D doppelter Fahrpreis, mindestens 40 Euro) erheben&#8230;<br />
Die Deutschen Beförderungsbedingungen (siehe bahn.de/agb) sagen dazu:</p>
<p>&#8220;3.9 Erhöhter Fahrpreis, Bordpreis<br />
3.9.1 Ein Reisender, der bei Antritt der Reise eine gültige Fahrkarte nicht besitzt oder nicht<br />
vorlegen kann, ist zur Zahlung eines erhöhten Fahrpreises verpflichtet (§ 12 EVO). Abweichend<br />
von § 12 Abs. 3 EVO kann der Reisende innerhalb von 14 Tagen ab dem Feststellungstag bei<br />
einem Bahnhofs nachweisen, dass er im Zeitpunkt der Feststellung Inhaber einer gültigen Fahrkarte<br />
war.&#8221;</p>
<p>Die EVO ist die Eisenbahn-Verkehrsordnung, eine Bundesverordnung, die Bestandteil der Beförderungsbedingungen der Eisenbahn ist.<br />
Der §9 besagt dabei:<br />
&#8220;(4) Ein Reisender, der keinen Fahrausweis besitzt oder den Verpflichtungen nach Absatz 3 nicht nachkommt, kann von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Die Pflicht zur Zahlung eines erhöhten Fahrpreises nach § 12 bleibt unberührt.&#8221;</p>
<p>Zu Absatz 3 zählt zum Beispiel die Fahrkarte nicht vorzuweisen.</p>
<p>Nachdem die DB dahingehend aber ein Geheimniskrämer ist, gibts die Kontrollrichtlinien aber leider nicht öffentlich.</p>
<p>Persönlicher Kommentar: Was muss eine 12jährige eigentlich anstellen, um aus dem Zug geworfen zu werden? Ich gehe mal davon aus, dass sie noch irgendetwas anderes angestellt hat, sonst hätte man in Rostock ja mittels Bundespolizei die Personalien feststellen können, sie hätte innerhalb einer Woche die Fahrkarte nachgezeigt, 7 Euro bezahlt, und das ganze wäre erledigt gewesen&#8230;</p>
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		<title>Von: Sandra-Lia</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/10/27/madchen-aus-dem-zug-werfen-auch-bei-der-sbb-moglich/comment-page-1/#comment-16213</link>
		<dc:creator>Sandra-Lia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 15:19:44 +0000</pubDate>
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		<description>Was du da berichtest, ist übrigens das &quot;übliche&quot; Vorgehen im VBB und im Tarifbereich, in dem Rostock gilt. Leider..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was du da berichtest, ist übrigens das &#8220;übliche&#8221; Vorgehen im VBB und im Tarifbereich, in dem Rostock gilt. Leider..</p>
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		<title>Von: Gumbo</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/10/27/madchen-aus-dem-zug-werfen-auch-bei-der-sbb-moglich/comment-page-1/#comment-16199</link>
		<dc:creator>Gumbo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 10:16:37 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, in der Schweiz wird das mit Kindern nicht gemacht. Man telefoniert den Eltern und schildert das Problem. Mindestens werden sie bis zum Aussteigeort mitgenommen, da sich die &quot;Busse&quot; ja nicht von der befahrenen Strecke ableitet. (Siehe oben, Paragraf 7.424In Deutschland ist bei vielen Kontrolleuren anscheinend eine Knallhartitis angesagt.
Der betreffende Kontrolleur wurde aber gemäss Presse gemassregelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, in der Schweiz wird das mit Kindern nicht gemacht. Man telefoniert den Eltern und schildert das Problem. Mindestens werden sie bis zum Aussteigeort mitgenommen, da sich die &#8220;Busse&#8221; ja nicht von der befahrenen Strecke ableitet. (Siehe oben, Paragraf 7.424In Deutschland ist bei vielen Kontrolleuren anscheinend eine Knallhartitis angesagt.<br />
Der betreffende Kontrolleur wurde aber gemäss Presse gemassregelt.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/10/27/madchen-aus-dem-zug-werfen-auch-bei-der-sbb-moglich/comment-page-1/#comment-16179</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 22:36:41 +0000</pubDate>
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		<description>Wie sich die Zeiten ändern. Ich habe das Gefühl gehabt, dass wir früher dauernd ohne Begleitung mit dem Zug irgendwo hin gefahren sind - in die Nachbargemeinden zum Zahnarzt, zum Zirkus, zu allem möglichen. Natürlich war man selten wirklich allein und die Leute auf dem Zug kannten die Kinder vom Dorf, aber heute sieht das alles ein bisschen anders aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich die Zeiten ändern. Ich habe das Gefühl gehabt, dass wir früher dauernd ohne Begleitung mit dem Zug irgendwo hin gefahren sind &#8211; in die Nachbargemeinden zum Zahnarzt, zum Zirkus, zu allem möglichen. Natürlich war man selten wirklich allein und die Leute auf dem Zug kannten die Kinder vom Dorf, aber heute sieht das alles ein bisschen anders aus.</p>
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		<title>Von: Christian Hauser</title>
		<link>http://schweizweit.net/2008/10/27/madchen-aus-dem-zug-werfen-auch-bei-der-sbb-moglich/comment-page-1/#comment-16167</link>
		<dc:creator>Christian Hauser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 16:01:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, die ganze Sache ist relativ problematisch, weil - gerade in der heutigen Zeit - die Eltern die Kinder vermehrt weniger im Griff haben, als früher. Wie geschrieben - &quot;sie gehen rasch ein paar Häuser weiter einen Spielkameraden besuchen&quot; - und die Kinder sind irgendwo. Bis etwas passiert schön, gut und unproblematisch, aber dann...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, die ganze Sache ist relativ problematisch, weil &#8211; gerade in der heutigen Zeit &#8211; die Eltern die Kinder vermehrt weniger im Griff haben, als früher. Wie geschrieben &#8211; &#8220;sie gehen rasch ein paar Häuser weiter einen Spielkameraden besuchen&#8221; &#8211; und die Kinder sind irgendwo. Bis etwas passiert schön, gut und unproblematisch, aber dann&#8230;</p>
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