SBB verschärft Klassendisziplin


Bereits am 21. Dezember habe ich einen Artikel zum Thema “Klassendisziplin” geschrieben. (“Benachteiligte 1. Klasse-Fahrgäste: Wird die Klassendisziplin wieder eingeführt?”)

Dort ging es um Reisende, welche sich mit Zweitklass-Billetten in der ersten Klasse aufhalten und der Meinung sind, sie dürfen dies, da sie sich ja nicht hinsetzen. Dass sie damit jedoch die 1. Klasse-Fahrgäste am Ein- und Aussteigen behindern, ist ihnen oftmals nicht klar.

Im Artikel vom Dezember schrieb ich daher:

Ich finde es toll, dass nun zumindest in unserem Nachbarland etwas gegen dieses immer grösser werdende Problem unternommen wird. Auch bei uns gibt es regelmässig viele Fahrgäste der 1. Klasse, welche sich über das Verhalten der “Zweitklässler” beschweren. Leider muss ich denen immer die Antwort geben, dass die SBB in dieser Sache momentan nichts unternehmen will.

Dies hat sich nun geändert. Die SBB will anscheinend etwas unternehmen und noch in diesem Herbst startet ein Pilotversuch: Ein grosses „1“ auf dem Boden der Plattform der ersten Klasse (also beim Eingang des Wagens) soll die Klassendisziplin verbessern. Endlich! Zu oft beschwerten sich die Fahrgäste darüber, dass ihnen von Reisenden mit Zweitklass-Billetten der Weg versperrt werde. Nun handelt die SBB, nachdem das Zugpersonal seit rund einem Jahr vermutete, dass „bald etwas geschehen werde“. Wie ich im Artikel vom Dezember geschrieben habe:

Wie gesagt, momentan erlaubt es die SBB, sich mit einem Zweitklass-Billett im Eingangsbereich der 1. Klasse aufzuhalten. Doch diese “Erlaubnis” wäre eigentlich für Ausnahmefälle gedacht. Nun wird der Druck seitens der Fahrgäste (1. Klasse) und des Zugpersonals immer grösser; beim Zugpersonal wird schon seit ein paar Wochen gemunkelt, dass es wohl nur noch eine Frage der Zeit sei, bis die Klassendisziplin wieder eingeführt werde. Dann wird es vorbei sein mit der Grosszügigkeit: Ausnahmefälle wird es dann nicht mehr geben.

Bald ist sie da, die neu auferstandene Klassendisplin. Ich freue mich! :-)

Im Herbst werden die Versuche beginnen, bei denen die SBB eruiert, welche Art von Markierung am geeignetsten ist: Klebefolie oder bedruckter Teppich.

Gleichzeitig wird in den Zügen eine Hausordnung (Texte und Piktogramme) aufgehängt, welche über die „Regeln“ informiert, die in Zügen gelten. So kann dann auch niemand mehr sagen, er habe nicht gewusst, dass man die Schuhe nicht auf das Polster abstützen dürfe, dass das Rauchen auf dem WC verboten sei oder dass man sich mit einem 2. Klasse-Billett nur in der zweiten Klasse aufhalten darf.

Soweit ich gesehen habe, hängt diese Hausordnung bereits in einigen Wagen.

Diese Massnahmen werden unseren Job merklich einfacher machen und und uns einige Diskussionen ersparen. Denn bisher hiess es immer: „Sie sind der Erste, der deswegen meckert! Das höre ich zum ersten Mal! Wo steht denn dies geschrieben? Das müssen Sie mir schriftlich geben!“

44 Kommentare zu “SBB verschärft Klassendisziplin”

  1. Jeremy am 19.08.2008 um 14:55

    Ich bin zwar erst 23ig und werde selbst oft “schräg” angeschaut wenn ich in die erste Klasse komme. Doch als Besitzer eines Erstklass-GA muss ich sagen, manche Leute haben echt 0 Anstand. Besonders Fans von Clubs (YB,SCB,GC,FCB etc.) haben oft das Gefühl: Ach die zweite Klasse ist voll, setzen wir uns in die erste Klasse und Gröhlen da weiter.
    Ich habe absolut nichts dagegen das Leute erste Klasse fahren wollen, ich selbst bin nicht das Standartpublikum der ersten Klasse, doch was man will soll man auch bezahlen. Wie alles im Leben.
    Daher finde ich solche Massnahmen und von mir aus noch restriktivere ganz gut.

  2. Aktium am 19.08.2008 um 15:21

    Noch klarer wäre die Regelung, dass man mit einem Billet 2. Klasse gar nicht in einen Erstklass-Wagen einsteigen darf. Denn sonst ja jede(r) behaupten, er/sie sei nur auf dem Durchmarsch in die 2. Klasse.

    Es gibt im Ausland genügend Beispiele von klarer Trennung. Mit einem Gitter zwischen 1. und 2. Klasse wird der Unterschied auch den Begriffsstutzigsten klar.

  3. spot am 19.08.2008 um 15:42

    oder man schafft die erste Klasse ganz ab. es wäre sehr interessant zu wissen zu vievielen Teilen die erste Klasse über die zweite Klasse querfinanziert wird.
    Wie wir alle wissen ist mehr zu tieferen Preisen besser als wenig zu teureren Preisen, ausser das wenige ist extrem teuer, was ein Erstklass-GA ja nun wirklich nicht ist (siehe Jeremy).

    Just my two cents.

  4. Titus am 19.08.2008 um 16:27

    @ Aktium
    Das geht leider nicht immer. So haben z. B. die ICN die 1. Klasse in der Mitte. Wenn somit z. B. wenig Platz im vorderen Teil eines ICNs ist, musst Du durch die 1. Klasse, um in den hinteren Teil, ebenfalls 2. Klasse, zu gelangen.

    @ Spot
    Ein GA 1. Klasse (ab 25 Jahre) kostet ohne irgendwelche Vergünstigungen CHF 4850.– und eines in der 2. Klasse CHF 3100.–. Für diesen Preis bezahlt man nur den Transport und hat nicht etwa anrecht auf einen Sitzplatz. Die in der 1. Klasse kommen nicht schneller an als die in der 2. Klasse…

    Der einzige Vorteil liegt darin, dass die Sitze grosszügiger und die Gerüche etwas teurer sind ;-) Man kann sich somit fragen, ob man da wirklich von Quersubventionierung sprechen darf.

  5. Aktium am 19.08.2008 um 16:55

    @Titus
    Natürlich geht das. Man muss halt am richtigen Ort einsteigen. Und dafür zur rechten Zeit auf dem Perron sein. Ärgerlich, wenn es enge Anschlüsse sind und der Zug von dem man kommt Verspätung hatte. Aber es gibt wohl keine andere Möglichkeit wieder Ordnung zu schaffen. Auf die harte Tour nämlich.

  6. Andreas Hobi am 19.08.2008 um 17:06

    @ Aktium:
    Nun, die “Durchläufer” kann man von mir aus auch gewähren lassen wenn sie zum Beispiel von einem knappen Anschluss kommen oder (im ICN) im anderen Zugteil keinen Platz fanden.

    Jedoch darf es nicht sein, dass man vor der Ankunft in einem Bahnhof durch die erste Klasse läuft, um ein paar Sekunden Wegzeit zu sparen. (Eine Ausnahme kann man von mir aus machen, wenn der Zug deutlich zu spät ankommt.)

  7. Andreas Hobi am 19.08.2008 um 17:15

    @ spot:
    Die erste Klasse ist nicht auf eine Querfinanzierung durch die zweite Klasse angewiesen. So vom Gefühl her würde ich mal sagen, dass die erste Klasse im Schnitt zu 20 Prozent gefüllt ist, die zweite von 35 Prozent. (Ich spreche hier nicht von der Hauptverkehrszeit.)

    In der Ersten Klasse bezahlt man für das Billett 1.6 mal so viel wie in der Zweiten Klasse. So gesehen entspricht ein zu 20 Prozent ausgelasteter Bahnwagen erster Klasse einem zu 32 Prozent ausgelasteten Zweitklasswagen.

    Oder anders gesagt: In der ersten Klasse erwirtschaftet die SBB mit weniger Fahrgästen fast gleich viele Einnahmen wie in der zweiten Klasse.

    Noch deutlicher ist das Bild während der Hauptverkehrszeit: Nehmen wir mal an, es ist so, wie die Kunden sagen. Sprich: Die Züge sind bis auf den letzten Platz belegt.

    Ein Wagen 1. Klasse, einstöckig fasst 60 Plätze
    Ein Wagen 2. Klasse, einstöckig fasst 80 Plätze

    60 Fahrgäste der ersten Klasse entsprechen 96 Fahrgästen der zweiten Klasse.

    Wenn schon, dann wird hier die zweite Klasse durch die Erste quersubventioniert. :)

  8. Stefan am 19.08.2008 um 17:36

    Ich hatte im Juli/August ein Monatsklassenwechsel und bin somit 1. Klasse gefahren. In Zürich steigen manchmal die Fahrgäste einfach im ersten Wagen ein und laufen somit durch die 1. Klasse. (Das kommt vor allem kurz vor der Abfahrt vor).
    Dasselbe ist auch bei den Dostos mit Restaurant bzw. Bistros. Weil es dort kein WC hat, muss man auf den 1. oder 2. Klassewagen ausweichen. Die Reisenden gingen immer auf das WC vom 1. Klasse Wagen.
    Diese Sachen störten mich.

    Betreffend dem 1 auf dem Boden.
    In den Flirt sowie im ICE 1 ist dies schon vorhanden.

  9. Fabi am 19.08.2008 um 18:04

    Hm, das gibt es alles in Deutschland schon. Dort gibt es auch einen erste Klasse-Service (http://www.bahn.de/p/view/mobilitaet/1klasse/1_klasse_service.shtml), welchen es glücklicherweise in der Schweiz nicht gibt. Dort wird man meiner Erfahrung nach gleich behandelt und bezahlt eben nur mehr für bequemere Sitze und vielleicht durch den hohen Preis mehr Platz und weniger Mitreisende.

    Ich denke so sollte das bleiben. Ich empfinde z.B. DB-Durchsagen vor großen Kopfbahnhöfen (Stuttgart, München, …) à la “Die Reisenden der zweiten Klasse werden gebeten ihre Türen zu benutzen.” als störend, egal in welcher Klasse ich mich befinde.

    D.h. ich würde es einfach machen, eben wie es jetzt schon ist, aufhalten kostet Zuschlag, durchgehen ist ok und dann vielleicht lieber auf den gesunden Menschenverstand setzen, als irgendwelche mehrmaligen erste Klasse-Hinweise auf Fussböden, …

    In Bahnhöfen in denen die erste Klasse nicht vorne oder an einer Treppe ist, hat man oft ja den gleichen Effekt in der zweiten Klasse. Also, mich stört es auch z.B. in der zweiten Klasse, wenn ab Bülach nach Zürich die Hälfte der Touristen mit ihrem Koffer schon im Gang steht.

    Aber im grossen und ganzen sehe ich in der Schweiz keine Probleme, vielleicht bin ich aber einfach auch nur abgehärtet.

    Und das Beispiel ICN zeigt ja, dass es möglich sein muss die erste Klasse zu durchqueren, d.h. solange man sich nicht hinsetzt, oder lange stehenbleibt und es auch keine Menschenschlange im Wagen hat die stört (hat man z.B. ab München-Pasing bis München Hbf) sollte das kein Problem sein.

    ich fahre ja auch mal gerne erste Klasse, ein SBB-Tagesklassenwechsel bietet sich an und wenn die DB upgrades verschenkt, nehme ich sie auch gerne. Mit eben dem Unterscheid, dass man bei der SBB einfach nur beqemere und gemütlichere Wagen und weniger Mitreisende hat und man bei der DB auf pseudo-reich macht und auf den Service wartet. Ist immer ganz spannend, ob er auch durchgeführt wird.

    Also, wegen mir kann es bleiben wie es ist, ich steig, wenn genug Zeit ist, schon dort ein, wo ich hinsitzen möchte. :-)

    Fabi

  10. markus am 19.08.2008 um 19:49

    So was ist ja nicht zu glauben. Aus eigener Erfahrung kenne ich Züge, da gibt es effektiv keinen Platz in der zweiten Klasse, auch nicht auf den Plattformen. In der ersten Klasse sitzen aber nur 5 bis 10 Personen! Klar nur während den Stosszeiten, aber dann stehen eben auch die Leute in der Ersten! ;-) Also entweder wird die erste Klasse verkleinert (hilft aber auch nicht viel) oder man muss ganz einfach mehr Rollmaterial anhängen (was auch nicht funktionieren dürfte). Also es bleibt nichts, als auf der Erst-Klass-Plattform zu stehen! Muss da etwa eine Gegenbewegung gegründet werden?

  11. Andreas Hobi am 19.08.2008 um 20:46

    In der ersten Klasse bezahlt man 60 Prozent mehr und kommt dafür auch in den Genuss einiger Vorteile. Einer dieser Vorteile ist zum Beispiel die höhere Wahrscheinlichkeit, noch einen Sitzplatz zu finden.

    Kein Fahrgast wäre wohl bereit, mehr zu bezahlen, wenn die erste Klasse schlussendlich der zweiten gleichgesetzt wird. So gesehen macht es dann doch sehr Sinn, die beiden Klassen strikte zu trennen.

    In den Fernverkehrszüge hast du ja jederzeit die Möglichkeit, einen Klassenwechsel zu lösen und so auch zu den Vorzügen der ersten Klasse zu kommen.

    Man kann dazu ja auch mal einen Vergleich machen: Wenn du sinngemäss sagst “Das Angebot an 2. Klasse-Sitze ist zu klein, also setze ich mich in die erste Klasse. Ich bin aber nur dazu bereit, den Preis für die 2. Klasse zu bezahlen.” dann kann ich morgen auch in die Migros gehen und sagen “Das Angebot an M-Budget-Käse ist zu gering (weil ausverkauft) also packe ich einen Sélection-Käse in den Warenkorb, ich bin aber nur dazu bereit, dafür den M-Budget-Preis zu bezahlen. Es ist ja nicht mein Problem, dass es keinen Käse mehr hat.” :)

  12. Sascha am 19.08.2008 um 20:47

    Da muss ich markus teilweise Recht geben. Meistens oder fast immer während den Stosszeiten hat man absolut keinen Platz. Weder zum stehen geschweige den einen Sitzplatz.

    Selbst die Leute aus der 1. Klasse werden immer mehr und dürfen eine Fahrt im stehen geniessen. In den Doppelstockzügen hats genug Platz zum stehen, beim ICN wirds da schon kritischer…

    Die SBB sollte MEINER Meinung nach lieber in eine andere Richtung denken, wie z.B neue Sitzanordungen wie bei den bls GTW’s im vorderen Bereich der zweiten Klasse. Gibt sicherlich auch andere Lösungen wie eben mehr Rollmaterial.

    Lustig ist dann aber auch das Fahren um die Mittagszeit wo du z.B von Biel Nach Grenchen Süd/Nord zwei komplett Lehre Abteile hast nur für dich alleine :P

  13. Sylvie am 19.08.2008 um 20:48

    Ab und zu fahre ich von Brugg her nach Zürich (in der 1.Kl.). Vor 7 Jahren war dies beinahe täglich. Und es hat sich in diesem Zeitraum überhaupt nichts geändert. Etwa auf Höhe von Z.Altstetten, spätestens bei der Durchfahrt in Z.Hardbrücke geht die Völkerwanderung von der 2.Kl. her los! Die 1.Kl. ist an der Spitze und viele pilgern von der 2.Kl. her nach vorne, um in Z.HB so weit vorne als möglich zu sein und scheinbar einige kostbare Sekunden fürs Umsteigen auf den nächsten Zug/Tram oder was weiss ich zu sparen. Die Reisenden in der 1.Kl. sind dann die Doofen, weil sie erstens nicht mal ungestört aufstehen und sich im Gang den Mantel anziehen oder das Gepäck von der Ablage holen können und zweitens bei der Türe schon alles Schlange steht.
    Am schlimmsten finde ich es auf den Dostos. Da sitzen oftmals die 2.Kl. Kunden auf der Treppe zur 1.Kl.!
    Besonders an Wochenenden im Winter, wenn die Züge wirklich gerappelt voll sind. Da sitzen und stehen Teenies mit Snowboard (und evtl.Reisetasche) auf der Plattform bzw. Treppe und verstellen alles. Das “Höchste” der Gefühle für mich ist dann noch, wenn über Kopfhörer so laut Musik gehört wird, dass das Abteil auch noch was davon hat….
    Ach ja, apropos Anstandsregeln; Nägel knipsen, in der Nase herumpoppeln finde ich auch so ätzend. Ebenso Nitendo spielen mit Ton oder smsen mit eingeschaltenen Tastaturtönen!
    Da könnte ich gewisse Leute die Toilette runter spülen, egal ob 2. oder 1.Kl.!
    Sola, die “Chropfleerete” hat gut getan und das Zugpersonal beneide ich manchmal gar nicht bei ihrer Arbeit.
    Ich finde es gut, dass das Unternehmen ihm endlich Rückendeckung gibt.
    Hoffentlich ziehen die Privatbahnen in dieser Hinsicht auch nach.

  14. Adrian am 19.08.2008 um 21:11

    Das “Problem” mit dem HB Zürich dürfte sicher bald Geschichte sein, wenn auf der Westseite die Rolltreppen zur Verfügung stehen. Über diese Unterführung ist man dann doch einiges schneller auf dem anderen Zug. Und in Luzern stehen die Züge sowieso schon andersrum im Bahnhof. Wobei es dort ja eigentlich auch nicht schaden würde, wenn im Bereich der Unterführung auch Lifte eingebaut würden.

  15. ubuntubru am 19.08.2008 um 21:18

    Blödsinn. Ich steig ein, wos mir passt. Und laufe durch, wos mir passt. Will mich einer aufhalten, frage ich ganz nett, wo durch gehts zur 2. Klasse. Ist nämlich meist nirgendwo angeschrieben. Und da mein Orientierungssinn im fahrenden Zug ziemlich schlecht ist…

    Im Ernst: Wir leben in seltsamen Zeiten… :-( Und die Snobs der oft leeren First-Class dürfen auch ihr Fröideli haben. Klar doch. *kopftätschel*

  16. Jeremy am 19.08.2008 um 21:30

    Einige Kommentare sind ziemlich peinlich hier.

    Wenn es euch wirklich dermassen stört dass Ihr in der zweiten Klasse keinen freien Sitzplatz habt während der Stosszeit, kauft euch ein Erstklassticket oder fahrt zu anderen Zeiten (Ja für die Arbeit kann man auch früher fahren).
    Ich selber habe auch lange nur rumgemotzt und nichts gemacht. Jetzt habe ich mir ein ErstklassGA zugelegt und muss sagen: Problem behoben.
    Übrigens steht in den AGB’s drin: Ihr zahlt für die Beförderung. Nicht für einen Sitzplatz. Stehplätze gibt es meist in der zweiten Klasse auch zu genüge.
    Wer sitzen will zu jeder Tageszeit der zahlt halt (Hab sogar ich mit 23ig begriffen, ist also nicht schwer).

    @Ubuntubru: *kopftätscheln* magg ich nicht. Jap ich habe meine Freude. Ja wir leben in seltsamen Zeiten, da gebe ich dir recht, aber was willst du tun? Einfach rebellieren? Geniale Idee. Besonders mit *kopftätscheln* der Leute von denen du was erwartest kommst du besonders weit ;)

  17. Hui am 19.08.2008 um 21:38

    Aber sonst piepts noch gut?
    Und dein vielbeworbener Klassenwechsel: Letztens hab ich mir das in einem sehr vollen Zug mal überlegt (Basel nach Baden nach einem FCB Match - der Zug hatte inkl. 1. Klasse 3 Wagen!!). Hatte noch genug Zeit - bin also zum Automaten und hab mir mal die Preise angesehen… ca. 15Fr. für einen Klassenwechsel von Basel nach Baden - mit GA. Die Preise sind ja astronomisch… ich hab wohl nach 7 Jahre GA keine Ahnung mehr wie teuer Zugfahren eigentlich ist…

  18. Andreas Hobi am 19.08.2008 um 22:23

    Naja, bei Deiner Berechnung hast Du Dich wohl “leicht verrechnet”.

    Ein einfacher Klassenwechsel von Basel SBB nach Baden kostet CHF 7.10 . Dieser Preis ist sehr fair und entspricht der Leistung, die einem geboten wird.

    Ich wäre an Deiner Stelle in Zukunft vorsichtig mit Aussagen, die sich so leicht widerlegen lassen. :-)

  19. Jeremy am 19.08.2008 um 22:28

    @Andreas,

    Die Aussage von Hui “nach einem FCB Match” dürfte noch ne Rolle gespielt haben. Wie stark Preise variieren resp. das Aufnahmevermögen für Zahlen unter Alkoholeinfluss weiss ich aus eigener Erfahrung. Also von dem her… *lach*

    P.s. Sagte ich schon: Genialer Blogeintrag :) Jetzt wo ich einer der Snobs bin fällt mir die Unterstützung für die Idee auch leichter. Man erlebt es jetzt auch mal aus der anderen Sicht und ich muss sagen 99% aller hier würden die Idee unterstützen wenn Sie selber erste Klasse fahren würden… (So fühlte es sich also an ein Snob zu sein *Rofl*).

  20. Andreas Hobi am 19.08.2008 um 22:39

    Mmh… Inzwischen bin ich der Meinung, das Hui doch Recht haben könnte. Seine Aussage war ja eigentlich nur “Ein Klassenwechsel von Basel nach Baden kostet CHF 15.-”. Ich ging natürlich davon aus, dass er den direkten Weg meine. Aber so unter Einfluss gewisser Getränke kommt es ja nicht selten vor, dass man im Zickzack fährt. Dies verlängert natürlich die gefahrene Strecke. Und je länger die Strecke, desto mehr bezahlt man für den Klassenwechsel…

    Sorry Hui, dass ich zu wenig weit gedacht habe. In deinem Fall hast du natürlich Recht mit den 15 Stutz. Alle anderen jedoch fahren weiterhin für die 7 Franken 30. :-)

  21. Fabi am 19.08.2008 um 22:46

    Hm, wichtig ist denke ich, dass die Interessen der Kunden geschützt sind und das hat meiner Meinung nach eben nichts mit den Klassen zu tun. In einem ICE Stuttgart - Zürich hat man das Problem eben fast ab Bülach, dass dort Menschen (in fast jedem Wagen) im Gang stehen.

    Und eben, bei einem Bahnhof, in dem die erste Klasse nicht praktisch am Ausgang zum Umsteigen/Aussteigen liegt, hat man doch das selbe Problem. Also, rein theoretisch geht es darum, dass man die Türen des eigenen Wagens nutzen sollte und nirgends im Gang steht.

    Vielleicht bin ich da eben auch vorbelastet, aber die Mehrheit in der Schweiz hat das Zugfahren, meiner Meinung nach, im Griff. Also, anders als in Deutschland, sehe ich da, soweit Platz vorhanden, keine Gruppen (Soldaten z.B. reservieren sich da gern den Platz) im Übergang sitzen oder mehr als volle Regionalzüge voller Fussballfans.

    Na ja, wie gesgat, bis auf kleine Ausnahmen bin ich mit den Fahrgästen in der Schweiz eigentlich sehr zufrieden. :-)

    Fabi

  22. Jeremy am 19.08.2008 um 22:50

    *herrlich*

    Apropos länge der Strecke: Du weisst nicht zufälligerweise wie viele Km die Strecke Bern-Basel hat? Also die SBB sagt sowas offiziell nicht, aber es würde mich noch interessieren :) Weil vielleicht muss ich bald die Strecke auf meiner 1Klasse Sänfte zurücklegen wenn alle in die erste Klasse kommen um nen Sitzplatz zu haben *Obwohl ich dann einfach zurückwechseln könnte :)*

    Und wie findest du die Idee bei den gewissen Bahnhöfen längere Perrons zu bauen damit man mehr als 400m? Züge benutzen kann (Bspl. ZH-Bern)? Ist da was im Köcher das du wüsstest und sagen darfst?

  23. Fabi am 19.08.2008 um 23:01

    Hm, wenn ich richtig geschaut habe 79,5 (NBS) und 106,1 km.

    Fabi

  24. Andreas Hobi am 19.08.2008 um 23:07

    Keine Ahnung, wie viele Kilometer das sind. Im Internet gibt es scheinbar keine Km-Tabellen für die Schweizer Bahnlinien. (Zumindest habe ich keine gefunden.) Ich denke, die Zahlen von Fabi werden stimmen. (Wo kannst du das nachschauen?)

    Früher oder später werden längere Perrons mit Sicherheit kommen. Dabei muss einfach beachtet werden, dass dann sämtliche Halte-Bahnhöfe auf der entsprechenden Linie ausgebaut werden müssen. Es bringt ja nichts, wenn man nur in Bahnhof A und C in den hintersten drei Wagen ein- und aussteigen kann und in den Bahnhöfen B und D nicht.

    Zumindest stelle ich es mir sehr schwierig vor, gewissen Fahrgästen zu erklären, wieso sie für Bahnhof B nicht hinten einsteigen dürfen…

    Ach ja, und dann wäre da ja noch die Swissmetro, welche auch eine gewisse Entlastung bringen könnte. Natürlich wird die Swissmetro dann von der SBB betrieben werden; alles andere wäre in meinen Augen Humbug! ;-)

  25. Fabi am 19.08.2008 um 23:12

    Hier: http://www.schweers-wall.de/html/atlas_schweiz.html

    Fabi

  26. Andreas Hobi am 19.08.2008 um 23:14

    Ach sooo, nee, dann kopiere ich demnächst meine dienstlichen Blätter, so dass ich auch zu Hause nachschauen kann. Kommt günstiger, als diesen Atlas zu kaufen. :)

  27. markus am 20.08.2008 um 08:23

    Halt, Halt Herr Hobi, Bleiben Sie auf dem Boden und kundenfreundlich! Ich habe nicht gesagt, dass ich mit 2.-Klass-Billett in der 1. Klasse fahre. Ich sage lediglich, dass man mit einem 2.-Klass-Billett auf der “Plattform” (= Einstiegsbereich vor Innentüre) stehen dürfen sollte. Das mit den Fernverkehrszügen ist auch weniger das Problem. Aber in den S-Bahnen und Regio-Zügen gibt es in der Stosszeit schlicht zu wenig Platz. Vielleicht sollten auch Stehwagen eingeführt werden. Man stellt sich vor, 4 Personen pro Quadratmeter, das gibt enorm viel Kapazität. Natürlich müssen dann auch spezielle Billette angeboten werden!

    Und noch einen Hinweis, liebe Leute: Zürich ist nicht die ganze Schweiz! Es fahren tausende von Kunden auf Kurzen
    Pendlerstrecken und haben keinen Platz (Ich z.B. Lenzburg-Aarau oder Liestal-Basel). Wenn also der Bahnhof Zürich realtiv schlecht erschlossen ist und es zu Völkerwanderungen kommt, ist dies ein lokales Problem und musss nicht auf die ganze Schweiz ausgeweitet werden.

    @Jeremy: Ich find eher die Kommentare einiger Firstclass-Reisender peinlich! Es können sich nicht alle die erste Klasse leisten und ausserdem beginnt die Schule halt mal zu einer festen Zeit. Bleib cool!

  28. Hui am 20.08.2008 um 09:16

    Nun mal abgesehen davon dass ich sowiso keinen Alkohol trinke und auch nicht an dem Match war sondern schlicht lange arbeiten musste, war das der Preis der mir der Automat in Basel am Bahnhof anzeigte.
    In anbetracht des Einzelpreises von 35.80 (Online-Auskunft) sind die 15.- wohl doch nicht so ganz daneben.

  29. Andreas Hobi am 20.08.2008 um 11:32

    @ Hui:

    Auf sbb.ch kannst Du Dir die Preise für die Billette anzeigen lassen.

    Einfaches Billett Basel - Baden via Frick, Halbtax, 2. Klasse: CHF 10.80
    Einfaches Billett Basel - Baden via Frick, Halbtax, 1. Klasse: CHF 17.90

    Sprich: Differenz = CHF 7.10

    Für ein Retourticket ist es dann einfach das Doppelte.

  30. Gumbo am 20.08.2008 um 17:52

    Der Tarif lautet aber nach wie vor für Regionalzüge, dass die Klassendisziplin auf den Plattformen aufgehoben sind. Solange dies nicht geändert wird, kann man auch nichts Gegenteiliges durchsetzen.
    Anders bei den Schnellzügen. Dort ist zwar der Einsteigebereich klar als 1. Kl. deklariert und gut angeschrieben, aber in überfüllten Zügen verlangt kaum ein Zugbegleiter den 1.Kl-Zuschlag.

  31. pädu am 20.08.2008 um 19:30

    Gibt es eigentlich nur Klassenwechsel zum GA Halbtax?
    Wenn jemand ein 2 Klass Billet ohne Halbtax am Automat kauft, sich dann aber doch entscheidet 1 Klass zu fahren, könnte er das garnicht.

  32. Christoph am 20.08.2008 um 21:09

    Einige Anmerkungen:

    - In den IC Bern ab 6h02 und 6h32 Richtung Zürich dürften die 1. und die 2. Klasse etwa beide genau gleich fest überfüllt sein.
    -In Zürich ist die Unterführung im Sektor C gut und recht, jedoch sind die Züge aktuell einfach meist zu kurz, um diese sehr Rasch benutzen zu können, da ist man ab dem AD oder AS im Sektor A oft schneller, auf die S-Bahnen im Sous-Sol erst recht, zumindest wenn nicht 3 Einheiten unterwegs sind.
    -In Luzern hat man ein ähnliches Problem: Die Unterführung im Niemandsland ist umsonst für Umsteiger.

    Ich bleibe in Luzern und anderen Kopfbahnhöfen jeweils in der 2. Klasse selbst wenn es nicht die vorderste Türe ist, Ausnahmen mache ich eigentlich nur bei Zugsverspätungen, verbunden mit knappen Anschlüssen.

    Es ist weiter immer interessant wie man als junger 1. Klass-Fahrgast manchmal sooo doof angeschaut wird, insbesondere von Plausch-Fahrer im AHV-Alter. Insbesondere im Fernverkehr entscheide ich mich oft relativ spontan 1. Klasse zu fahren und löse dann im Zug. Dies kommt ab und an ebenfalls im Regionalverkehr vor. Da wollte ich Zug-Erstfeld 1. Klasse fahren, konnte aber wegen Verspätungen aus Zürich den Klassenwechsel in Zug nicht lösen, also fuhr ich bis Walchwil 2. Klasse und löste beim dortigen Kreuzungshalt das gewünschte Billett, und oh Wunder, es reichte noch auf den selben Zug :)

    Ich hatte aber auch schon ein Vorfall bei der RhB, wo der Zugbegleiter mich in die 2. Klasse weisen wollte, obwohl ich einen Tagesklassenwechsel hatte, dieser war aber eben in Französischer Sprache verfasst, und das musste zuerst erklärt werden.

  33. Sandra-Lia am 21.08.2008 um 00:59

    was macht ihr eig. mit renitenten? Ich mein, mal angenommen, ich bleibe freundlich, in der sache aber hart, was nun?

  34. Andreas Hobi am 21.08.2008 um 01:24

    @ pädu:
    Doch, Klassenwechsel gibt es auch für Nicht-Abonnenten. Mit Halbtax, GA und ähnlichem zahlt man einen halben Klassenwechsel, ansonsten einen ganzen.

    @ Sandra-Lia:
    Naja, bei Klassenwechseln ist es ja (noch) nicht so, dass wir immer auf dem Wechsel beharren. Wenn es aber um andere Dinge geht, wo es sonnenklar ist, dass der Kunde bezahlen muss, dann bleibe ich einfach hart.

    Und wenn der Kunde sich weigert, zu bezahlen, verlange ich einen Ausweis und erfasse die Personalien. Dann kann er die Diskussion ein paar Tage später mit dem Inkassobüro weiterführen. ;-)

  35. Christian am 21.08.2008 um 12:02

    Finde es einen gute Sache wenn die Klassendisziplin verschärft wird. Hoffentlich wird die “Zugsordnung” auch bein den Privatbahnen im Inneren des Wagen angebracht.
    Ich selber bin sehr viel mit dem Zug unterwegs, bin der Meinung das derjenige welcher 1. Klasse löst auch ungestört reisen darf.
    Zum Problem der überfüllten 2.Klasse möchte ich noch folgendes anmerken:
    Passagiere der welche in der 2.Klasse keinen Sitzplatz finden (wollen?) haben das Gefühl sie können problemlos in die 1.Klasse ohne Klassenwechsle wechseln. Fakt ist aber, man hat mit dem Billett lediglich das Recht auf Beförderung von A nach B und nicht aber auf einen Sitzplatz.
    Die entsprechenden Diskussionen mit dem Zugpersonal sind mir jedenfalls bekannt.

  36. Gumbo am 21.08.2008 um 12:44

    Mühsam sind halt doch sehr oft die Reisenden und nicht die SBB. Ich erlebe täglich, wie die Zugsformation deutlich im Lautsprecher ausgerufen wird. Trotzdem steigen immer Leute ganz hinten im 1.Kl.-Teil ein. Als erstes trampeln sie durch die drei 1.Kl-Wagen bis in den hintersten Gepäckwagen. Unweigerlich kehren sie samt Gepäck wieder um und trampeln retour, auch durch den Speisewagen, bis sie kurz vor Ankunft Zürich dann in der 2. Kl. landen.
    Velofahrer, die ihre Velos im Packwagen hinter der 1. Kl. deponieren müssen, kann man natürlich vom durchlaufen nicht abhalten, sonst müsste der Packwagen beim 1.-Kl. Teil eingereiht sein….

  37. Christoph am 21.08.2008 um 21:57

    Interessant ist ja schon, was der Gratis-Ringier-Ramsch von heute Abend berichtet hat, unter anderem mit Bezugnahme auf diesen Blog. Demzufolge, müsse man im Fernverkehr bei einem Klassenwechsel, wenn er im Zug gelöst wird, 5.- Zuschlag zahlen… Naja das sagt ja schon alles über diese Zeitung, denn das stimmt ja natürlich nicht. Dies gilt nur für Reisende ohne Billett. Bei den Klassenwechsel ist einfach der Minimalbetrag 5.- (entspricht einem drittel von einem halben einfachen Klassenwechsel Bern-Zürich…)

  38. Andreas Hobi am 21.08.2008 um 22:52

    Ja, das ist richtig. Wenn man im Fernverkehr einen Klassenwechsel löst, bezahlt man einen Mindestpreis von CHF 5.- und nicht einen Zuschlag von CHF 5.-.

    Mal von diesem Detail abgesehen gefällt mir der Artikel ganz gut. ;)

  39. Hanspeter am 23.08.2008 um 07:54

    @Jeremy / Kommentar 22
    @Andreas Hobi
    Die für die Preisberechung massgeblichen Kilometer sind in den Tarifbestimmungen nachzulesen:
    http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/tarife.htm
    Dokument T603 Distanzanzeiger SBB

    Fabi (Kommentar 23) wird wohl im “Bahnprofil Schweiz 05″ von Hans G. Wägli nachgeschaut haben. Dieses Buch ist gemäss http://www.diplory.com/ vergriffen, eine Neuauflage sei in Vorbereitung.

  40. Fabi am 23.08.2008 um 08:56

    Hm, nein, siehe Komentar 25. :-) Soweit ich es verstanden habe, waren auch Strecken- und keine Tarifkilometer (die können ja auf manchen Strecken höher sein) gesucht. Die Tarifkilometer gibts auch im Kursbuch.

    Fabi

  41. Hanspeter am 23.08.2008 um 14:02

    Richtig, den Eisenbahnatlas von Schweers + Wall gibt’s ja auch noch.

    Kommentar 25 hatte ich bei der Antwort nicht mehr im Kopf (ich wusste noch von vor 2 Tagen, dass ich auf den Kommentar 23 antworten wollte, habe aber heute nicht mehr alle Kommentare durchgelesen).

  42. zlak am 25.08.2008 um 08:53

    Wenn man schon dabei ist, die Abteile besser anzuschreiben, könnte man auch die Ruheabteile von aussen besser markieren. Klappe halten oder woanders einsteigen bitte, danke!. :D

  43. Friedrichshafen am 01.09.2008 um 20:59

    Ich als Schwabe halte nicht viel von der 1.Klasse. Meistens hat die ja gleichviel Verspätung wie die 2.Klasse *GRINS*

    Doch gönne ich mir manchmal auch eine Fahrt 1.klassig. Zumal ich bei der DB einen Upgrade Gutschein gewonnen habe. Dann wird im Railjet im Dezember 1.Klasse gefahren…

    Back to topic: Ich bin im Verein Ulmer Spatz, die mit einem Schienenbus die Alb hoch fahren.
    in der dortigen Fahrkartenschulung habe ich auch beigebracht bekommen, dass man erst kontrollieren darf, wenn der Zug sich in Bewegung gesetzt hat.

    Deshalb ist es auch erlaubt (= nicht verboten), in einen bereitgestellten Zug (oder bei Aufenthalt im Bf) einzusteigen, egal ob man nun 1.-, 2. Kl. - oder gar keinen Fahrschein hat und kann bspw. dort die Toilette aufsuchen.

  44. Andreas Hobi am 02.09.2008 um 17:30

    @ Friedrichshafen:
    Andere Länder, andere Sitten… :-)

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