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(Bearbeitung durch Andreas Hobi | schweizweit.net)
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Tags: SBB
Das ist ein Artikel von Andreas Hobi
Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.
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{ 6 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }
Es war auch schon mal schlechter. Aber allgemein ist es einfach viel zu teuer!
Da ist der Österreicher bei mir gegenüber gerade zu billig.
Elvetino ist nicht nur teuer sondern auch noch einfallslos und schlecht.Die Speisekarte ist allerdings wunderschön gedruckt nur ist die Auswahl sehr armselig.Das Weinangebot ist schlicht eine Schande. Bei den früheren Gesellschaften wie SSG und mitropa-suisse wurde noch der Speiseagen Dole ausgeschenkt und den Eidechsliwy.Bei einer kürzlichen Reklamation wurde mir dies mit Lieferproblemen der Produzenten begründet.
Was natürlich nicht stimmt. Jetzt ist dafür ein spanischer Rotwein auf der Karte der für 22.- verkauft wird und im Internet für CHF 3.- zu haben ist.
In den Speisewagen ist das Personal oft unzufrieden, was sich natürlich auch für die Gäste übrträgt. Die DB, Cisalpino und die Oesterreicher machen es besser. Elvetino ist ein Trauerspiel und das noch im Touristenland Schweiz
Nach einer Phase à la “haute cuisine”, wo man nicht so recht wusste, was man denn nun bestellen soll, ist das Angebot nun wieder etwas “bodenständiger” geworden.
Aber es halt schon so wie Sandra-Lia schreibt: Es ist zu teuer. Andererseits gräbt sich die (aktuelle) Eignerin, die SBB, mit ihren Railshops selber das Wasser ab: Schnell hat man sein Wässerchen oder sein Sandwiches am Bahnhof gekauft.
Nochmals zum Preis: Ich habe ziemlich Mühe, die hohen Preise zu verstehen. Was einem aufgetischt wird, ist ein industriell hergestelltes Fertig-Menü, welches in der Mikrowelle gewärmt wird. Die Mitarbeiter sind dazu noch schlecht bezahlt. Wo also entstehen die hohen Kosten verglichen mit einem Beizer, der u. a. für die Miete zumeist einer wesentlich grösseren Fläche aufkommen muss? Ist das Platzangebot einfach zu klein, um die Anzahl Menüs erhöhen und damit die Rentabilität steigern zu können?
Elevetino sollte meiner Ansicht nach versuchen, einfache, günstige, vor allem aber innovative Speisen anzubieten, die man sonst nirgends findet, sodass man an sich versucht ist zu sagen, “da muss ich hingehen”.
Zusammen mit den SBB sollte sie sich auch mehr Gedanken im “Take away”-Sinne machen, also das Mitnehmen an den Platz (das beschränkt sich heute vor allem auf Getränke in PET-Flaschen und zwei, drei Sandwiches). Weshalb bekomme ich da kein Chäschüechli oder einen Saison-Salat zum Mitnehmen?
“Zusammen mit den SBB” deshalb, weil der Abfall und die Sauberkeit (wie so oft) ein Problem werden könnte (zugunsten der Umwelt wären rein organische Behältnisse wünschenswert).
Ich konsumiere bei Elvetino nichts, aus dem einfachen Grund, dass es zu teuer ist. Einmal hatte ich mir ein Rivella gekauft, das mit rund 4.- (! wohlgemerkt, eine kleine Flasche, die es bei Grossverteiler für rund 1.40 gibt) meiner Meinung nach überteuert ist. Klar, man muss das Bistropersonal bezahlen, aber wie Titus bereits schreibt, sind diese sowieso noch unterbezahlt.
Ich hole meine Sachen immer am Bahnhof bei Migros & Co.
Auch wenn Elvetino teuer ist, und in meinem unterbewusstsein eher als “negativ” eingestuft ist, finde ich den Service ganz ok. Im vergleich zum Service der deutschen Bahn ist Elvetino spitze! Die Sandwitchs sind gut, und auch der Kaffee. Den Wein, wie Fredy ihn beschreibt, habe ich noch nie probiert. Der Preis ist eigentlich ganz ok. Elvetino ist für mich eine Notlösung. Wenn ich z.B. nach 6h fahrt einfach einen Kaffee brache, dann kaufe ich ihn auch bei Elvetino. Aber was wirklich stört: In den IC Doppelstockwagen in den unteren Abteilen kommt alle 30min die dreisprachige Meldung, dass jetzt die Elvetino-Railbar im oberen Stock herumtuckkelt…
Lukas