Übergriff oder Belästigung im Zug: Wie verhält man sich richtig?

von Andreas Hobi am 22. Mai 2008 · 17 Kommentare

Im Öffentlichen Verkehr reisen Menschen aus allen Bevölkerungsschichten mit. Junge, Alte, Männer, Frauen, Arme, Reiche. Und leider auch Kriminelle.

Deshalb kann es vorkommen, dass man von anderen Reisenden belästigt oder gar angegriffen wird. Gut, wenn man dann weiss, wie man sich verhalten soll. Noch besser, wenn die anderen Fahrgäste den Übergriff sehen und ebenfalls wissen, wie sie sich zu verhalten haben.

Nachfolgend habe ich ein paar Tipps und Richtlinien, welche auf der vorletzten Ausgabe der Fernsehsendung “Schau Dich Schlau” und auf den Aussagen der beiden Münchner Polizisten Arno Helfrich und Harald Friessner basieren. Einige Tipps haben mich erstaunt (und ich hätte in den entsprechenden Situationen anders reagiert), andere wiederum machen in meinen Augen durchaus Sinn.

Fall 1: Wie man als Zeuge (Beobachter) reagieren soll

Eine Dame sitzt zuhinterst im Bus. Die Sitze neben ihr sind frei. Dann kommt ein Herr und setzt sich direkt neben sie. Er spricht sie an, und beginnt danach, sie zu belästigen. Andere Fahrgäste sehen dies, greifen aber nicht ein.

Wie würdest Du reagieren?

Die Ausreden der anderen Fahrgäste lauten meistens:

  • “Ich wusste / verstand nicht, was da läuft.”
  • “Da sind so viele Leute im Bus, jemand anders hätte ja eingreifen können.”
  • “Ich dachte, die beiden gehören zusammen.”
  • “Und was ist, wenn er mir gegenüber dann handgreiflich wird?”

Die Erfahrung der Münchner Polizei zeigt, dass die Mitreisenden in 90 Prozent der Fälle nicht eingreifen. Man spricht von Diffusion der Verantwortung:

Wenn zehn Personen sich im Bus befinden, verteilt sich die Verantwortung auch auf alle zehn Personen. Deshalb hat jeder nur noch zu 10 Prozent das Gefühl “Ich muss einschreiten”. Bei zwanzig Personen liegt die Wahrscheinlichkeit noch bei gerade einmal 5 Prozent. Sind jedoch nur zwei weitere Personen im Bus, ist die Wahrscheinlichkeit, dass einem Opfer geholfen wird, sehr gross. Sobald jedoch ein Fahrgast sich überwindet, tun es ihm erfahrungsgemäss andere Mitreisende nach. Es reicht also, wenn eine Person die Situation durchbricht.

Doch wie greift man nun richtig ein?

Männer tendieren dazu, den Täter anzusprechen, während Frauen eher das Opfer ansprechen. Auch ich hätte eher den Täter angesprochen; doch genau dies ist laut Aussagen der Polizei absolut falsch! Damit verschärft man die Situation und giesst unnötig Öl ins Feuer. Richtig wäre: Nur das Opfer ansprechen, es wenn möglich bei der Hand nehmen und vom Täter wegführen. Das Opfer wird instinktiv nach der Hand greifen, wenn man sie ihm entgegen hält.

Empfehlenswert ist es auch, andere Fahrgäste zur Mithilfe zu bitten. Man kann zum Beispiel einer Person den Auftrag geben, per Handy die Polizei zu verständigen (oder im Bus: zum Fahrer zu gehen, so dass er per Funk Hilfe anfordern kann). Im Zug soll man ausserdem das Zugpersonal verständigen; dies nicht nur, sobald etwas geschehen ist, sondern bereits, wenn man etwas Verdächtiges beobachtet oder wenn sich eine Person “komisch” verhält.

Und was macht man, wenn es mehrere Täter sind oder wenn Gewalt angedroht wird?

Ein Mann sitzt im Bus und wird von zwei Tätern bedroht. Sie machen ihm klar, dass sie ihm körperlichen Schaden zufügen werden, falls er nicht mit seinem Portemonnaie herausrückt. Das Opfer hat keine Möglichkeit, zu fliehen. Die umstehenden Fahrgäste haben keine Ahnung, wie sie reagieren sollen und sind wie erstarrt.

Wichtig ist in erster Linie, dass man auf keinen Fall direkt eingreift. Damit ist dem Opfer am wenigsten geholfen und man gibt sich selbst in Gefahr. Besser ist es, laut Hilfe zu verlangen, indem man zum Beispiel den Busfahrer bittet, per Funk die Polizei anzufordern oder indem man es per Handy gleich selbst tut. Auch still per Handy Hilfe anzufordern, so dass es die Täter nicht bemerken, kann eine Möglichkeit sein.

Gleichzeitig soll man sich auch das Signalement der Täter merken, besser noch: aufschreiben. Haben die Täter besondere Merkmale, einen Akzent, welche Kleidung tragen sie? Danach soll man sich der Polizei unbedingt als Zeuge zur Verfügung stellen.

Fall 2: Wie man als Opfer reagieren soll

Auf dem Arbeitsweg, nachts auf dem Heimweg, wenn man in den Ausgang geht oder durch dunkle Strassen läuft: Überall lauern Gefahren. Wie beugt man einem Übergriff am besten vor und wie verhält man sich, wenn man bedroht wird?

Bei Wegen, welche man regelmässig benutzt (Arbeitsweg, Weg zum Bahnhof, etc.) ist es wichtig, dass man sich die Strecke genau einprägt: Wo gibt es Geschäfte? Wie sind deren Öffnungszeiten? Wann kann ich in diesen Geschäften Schutz suchen? Wo sind Gaststätten und Restaurants? Bis wann haben diese am Abend geöffnet? Wo gibt es Hauseingänge mit Klingeln, die leicht erreichbar sind und bei denen ich im Notfall “Sturm läuten” kann?

Wichtig ist es auch, dass man mit offenen Augen und Ohren den Weg entlang läuft. Mit den Ohren achtet man darauf, was hinter einem geschieht und mit den Augen sucht man immer die nächsten hundert Meter nach Unstimmigkeiten ab. Kommt einem etwas komisch vor oder kommt eine Person entgegen, der man nicht traut, kann man so zum Beispiel noch rechtzeitig das Handy hervornehmen und mit jemandem telefonieren (oder zumindest so tun als ob).

Ebenfalls zu empfehlen: Eine kleine “Alarmanlage” auf sich zu tragen. Diese findet man oft als “Schrillalarm” bezeichnet in den Geschäften. (Beispiel)

Im öffentlichen Raum (Bus, Zug, etc.) gibt es ebenfalls einige Dinge zu beachten. So soll man im Bus, wenn man sich unsicher fühlt, am besten in der Nähe des Fahrers sitzen. Ausserdem wird es nicht empfohlen, einen Sitz direkt am Fenster oder in der hinteren Reihe einzunehmen, da ein Täter sonst den Fluchtweg versperren kann, indem er sich direkt neben das Opfer setzt. Besser ist ein Platz direkt am Gang.

Kommt es im Bus oder in einem Zug zu einer Belästigung, ist es wichtig, dass man den Täter auf keinen Fall duzt! Ansonsten werden die anderen Fahrgäste denken, es handle sich um eine private Angelegenheit, in welche sie sich nicht einmischen wollen. Es ist nahezu ausgeschlossen, dass jemand einschreiten wird, solange man den Täter duzt. Deshalb: Den Täter IMMER siezen! Um Dir dies vor Augen zu führen, habe ich hier zwei fast identische Situationen. In welcher würdest Du als Beobachter eher einschreiten?:

Situation 1 | Eine Frau sagt zu einem Mann:
“Jetzt lass mich bitte endlich in Ruhe! Ich will nichts von dir wissen, versteh das doch! Du widerst mich an!”

Situation 2 | Eine Frau sagt zu einem Mann:
“Jetzt lassen Sie mich bitte endlich in Ruhe! Ich will nichts von Ihnen wissen, verstehen Sie das doch! Sie widern mich an!”

Wenn man das Opfer ist, ist es auch wichtig, dass man Mitreisende gezielt um Hilfe bittet. Also nicht “Kann mir bitte jemand helfen?” sondern besser “Sie da in der blauen Jacke, verständigen Sie bitte per Handy die Polizei, ich werde belästigt!”

Wichtig ist auch, dass man sich lautstark bemerkbar macht und dem Täter zu verstehen gibt, dass sein Verhalten inakzeptabel ist. “Lautstark” heisst nicht reden, nicht schreien, sondern BRÜLLEN! Viele von uns sind sich dies gar nicht gewohnt, da wir praktisch immer eher leise kommunizieren.

Steht ein Angreifer sehr nahe bei einem, können folgende Dinge hilfreich sein:

  • Energischer Tritt gegen das Schienbein, den Fuss oder die Weichteile
  • Ein harter Schlag gegen die Nase
  • Ein gezieltes und möglichst starkes Stechen in die Augen

Mit diesen Tipps ist man für einen unwahrscheinlichen, jedoch nicht unmöglichen Übergriff gut gewappnet und man weiss, wie man reagieren soll.

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Gumbo Mai 23, 2008 um 17:58

Alles tönt recht martialisch. Beste Prävention im ÖV wäre mehr Personalpräsenz.
Sonst wäre ich dafür, Randalierer sollten von alleln Mitreisenden mal kräftig abgeklopft und aus dem Zug geworfen werden. Mehr Zivilcourage! Hat ein Bekannter von mir mal schon mit einem Besoffenen gemacht, der eine Frau belästigte. Der lag nur noch sprachlos auf dem Perron.

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Andreas Hobi | schweizweit.net Mai 23, 2008 um 18:04

Beste Prävention im ÖV wäre mehr Personalpräsenz.

Damit bin ich absolut einverstanden! :)

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ChliiTierChnübler Mai 25, 2008 um 08:14

Ich würde es sehr begrüssen, wenn der Teil der Belästigungen von einer Frau geschrieben würde. DENN dies ist alles Theorie. Es ist nämlich mein Hauptgrund, warum ich nicht mehr Zug fahre, va. nicht mehr, wenn ich weiss, dass ich nach 19:30 nach Hause fahren muss.
Gerade auf der Strecke Biel-Solothurn ist die Belästigung besonders schlimm. Ich habe dazu einmal einen Leserbrief in der Zeitung verfasst und kurz darauf ein riesen Echo erhalten von Frauen, die das gleiche Problem haben.

Wenn ich belästigt werde ist es das Allerdümmste wenn man etwas zu dem Mann sagt, auch nicht “Du widerst mich an”. Erstens verstehen diese Männer – sorry – meistens kaum Deutsch oder Französisch, zweitens ist jede Form von Aufmerksamkeit (auch negative) Einladung zum weitermachen, drittens ist jede Form von negativer Äusserung sehr gefährlich. Ich wurde einmal geohrfeigt, weil ich einem Schwarzafrikaner sagte, er solle doch bitte zuerst Schweizerdeutsch lernen bevor er eine Schweizerin belastigt. Und einmal als “verfiggte Schweizerschlampe, die meint was besseres zu sein” angemacht, als ich sagte “ich sei nicht interessiert und es werde einer von uns beiden den Sitzplatz wechseln”.

Auch sind Züglein wie das RBS von Bern nach Solothurn, wo man nicht einmal den Waggon wechseln kann, sehr ungemütlich am Abend. Wenn man – wie ich – den Zug gerade noch knapp erwischt, reicht es nicht mehr zum vordersten Wagen zu laufen, wo der Zugführer sitzt.

Den Heimweg durch den Solothurner Bahnhof ist dann wiederum sehr unangenehm. Man muss praktisch für überall hin durch die Unterführung, da es keinen Fussgängerstreifen vor dem Bahnhof gibt und der Bahnhofstrasse folgen mit den vielen dunkeln Ecken ist auch keine Alternative.

Frauen wie ich, die gerne auch Abends unterwegs sind, sei es nur für Kino bis 23:00 in Bern oder Biel, ist der Zug keine Alternative mehr zum Auto. Es ist zu gefährlich geworden und die Angst, die ich manchmal hatte im Zug wegen Männern lässt sich nicht wegdiskutieren, sie ist real.

Ich gehe einher mit Gumbos Meinung: mehr Personalpräsenz, auch in den Unterführungen der Bahnhöfe!

Nachtrag zum Brüllen: Ich wurde einmal an der Jacke gepackt von einem Mann an der Jacke. Ich hatte so einen “Chlupf” ich hätte niemals ein Pieps rausgebracht. Aber ich konnte mich sonst wehren.

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Sandra-Lia Mai 25, 2008 um 22:45

Ich kann nur bestätigen, was meine Vorrednerin sagte. Darum trage ich PERMANENT einen Pfefferspray auf mir, welchen ich ohne zu zögern auch einsetzen würde. Wenns sein muss, auch im Zug. Die Notbremse ist auch immer eine willkommene Art, um Hilfe zu schreien.

Denn dann hat man die nötige Aufmerksamkeit auf jedenfall!

Ach ja, sollte ich je mals dafür bestraft werden, weil ich jemandem geholfen habe, oder mir selbst geholfen habe, so werde ich sofort eine Initiative starten, die dafür sorgt, das die SBB endlich ihre Pflichten wieder wahrnimmt.

Liberotarifverbund ist mir eh nur noch zu wieder. Viel zu teuer, zu unflexibel und erst noch beschissenen Service! (Dazu zählt auch Sicherheit!)

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Andreas Hobi | schweizweit.net Mai 26, 2008 um 03:53

Wie gesagt, die aufgeführten Verhaltensweisen sind Tipps der Polizei, und ich hätte in einigen Situationen auch anders reagiert als empfohlen.

@ ChliiTierChnübler
Erstens verstehen diese Männer – sorry – meistens kaum Deutsch oder Französisch
Du musst einfach entsprechend wählen und abstimmen (auch bei der kommenden Abstimmung), dann trägst Du Deinen Teil dazu bei, dass dieses Problem entschärft wird.

@ Sandra-Lia
Pfefferspray und Co. sind auf jeden Fall eine gute Art der Verteidigung. (Die SBB ist da jedoch anderer Meinung.)

Ich bin wie schon erwähnt absolut damit einverstanden, dass der Personalbestand der SBB in den Zügen und in den Bahnhöfen aufgestockt wird. Leider geht der Trend in die entgegengesetzte Richtung. Für mich persönlich wird die Situation langsam aber sicher untragbar und ich kann die Zustände in den Zügen und Bahnhöfen nicht mehr verantworten.

Wenn alles so läuft wie erwartet und meine aktuelle Bewerbung Erfolg hat, bin ich Ende Jahr nicht mehr Mitarbeiter dieses Unternehmens.

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Sandra-Lia Mai 26, 2008 um 19:37

Kann ich gut verstehn. Tja, ist halt, wenn man als Chef einen Zögling von Mehdorn hat! Irgendwann kommt das zurück.

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Gumbo Mai 27, 2008 um 09:53

Andreas
Du selbst musst ja die Sicherheit nicht verantworten. Das liegt nun doch ganz klar bei den Konzernverantwortlichen und den Behörden.

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ChliiTierChnübler Mai 27, 2008 um 13:38

Sicher nicht. Nur weil ein paar Männer sich daneben benehmen werde ich sicher nicht blauäugig stimmen oder wählen. Ich bestrafe damit Unschuldige, die nichts dafür können. Wenn die SBB die ganze Verantwortung auf die (zu-)wenigen Zugbegleiter abschiebt, ist einfach nicht mehr Zug zu fahren für alle wohl die einfachste Lösung.

Vielmehr sollte man sich Gedanken darüber machen, warum Frauen heute überhaupt so selbstverständlich einen Pfefferspray einpacken müssen wie andere ihr Portemonnaie. Die Lösung liegt aber garantiert NICHT in der SVP-Einbürgerungsinitiative.

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ChliiTierChnübler Mai 27, 2008 um 13:40

PS: Viel Glück mit der Bewerbung.

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Stephan Mai 27, 2008 um 15:53

“Du musst einfach entsprechend wählen und abstimmen (auch bei der kommenden Abstimmung), dann trägst Du Deinen Teil dazu bei, dass dieses Problem entschärft wird.”

Wie muss man denn Wählen und abstimmen?

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Andreas Hobi | schweizweit.net Mai 27, 2008 um 16:19

Da ich nicht im Bundesrat sitze, schreibe ich auch niemandem vor, wie er oder sie abzustimmen hat. (Sorry für den Hinweis auf die “Maulkorbinitiative”… *g*)

Am besten liest Du das rote Abstimmungsbüchlein durch, besuchst die unten stehenden Seiten und entscheidest Dich dann.

http://www.sp-ps.ch/index.php?id=547
http://www.einbuergerungen.ch/

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Gumbo Mai 28, 2008 um 10:49

Reden wir doch Klartext:
Welche Partei ruft immer: Mehr Selbstverantwortung der Bürger, weniger Staat. Und damit weniger Polizei und wenig Geld für die Polizei? Es ist die Partei derjenigen, die die Bahn am liebsten abschaffen möchten, da sie sie selber nicht nutzen (fahren gern sog. Zürichbergpanzer).

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Andreas Hobi | schweizweit.net Mai 28, 2008 um 13:23

Handkehrum: Welche (Jung-)Partei protestiert nach jeder Demo (egal ob 1. Mai oder sonst eine) am lautesten gegen die Polizei, welche “völlig unverhältnismässig” vorgehe? Und welche Partei findet es nicht in Ordnung, wenn Kiffer & Co. sich auf dem Polizeiposten einer Leibesvisitation unterziehen lassen müssen?

Ich denke, was die Polizei anbelangt, sind die Parteien rechts von der Mitte nicht für einen Abbau.

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Martin Mai 28, 2008 um 14:02

Da muss ich dir wiedersprechen Andreas. Klar sagen sie wir wollen keine Abbau bei der Polizei. Nur wenn es um Budget kürzungne geht oder um Budget erhöhung für die Polizei. Sind sie die ersten die dafür bzw. dagegen sind. Man will ja für die Reichen Steuergeschenke machen.
Am diesjährigen 1. Mai gab es von der Jungpartei die du ansprichst keinen oder dann sehr leisen Protest gegen die Polizei.
Die Parteien haben ja die Mehrheit in den meisten Kantonen… warum wurden dann die geforderten 10 000 Stellen mehr bei der Polizei noch nicht erhöht? In Zürich haben wir eine SVP Polizeichefin, was macht die aus Budget gründen, schliesst Polizei Posten auf dem Land. Resultat, wir mussten mal auf einer Stichkontrolle sage und schreibe 45 Minuten warten bis eine Streife da war und es ging nicht um eine normale Personalien überprüfung.
Soviel zum Thema wir sorgen für Sicherheit.

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Stephan Mai 29, 2008 um 09:43

“Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:
Art. 38 Abs. 4 (neu)
4
Die Stimmberechtigten jeder Gemeinde legen in der Gemeindeordnung fest, welches Organ das Gemeindebürgerrecht erteilt. Der Entscheid dieses Organs über die Erteilung des Gemeindebürgerrechts ist endgültig.”

Darüber wird am Sonntag abgestimmt, alles andere ist Propaganda.
Ich sehe nicht, wie das dieser Text irgendetwas zum Thema Belästigung/Übergriff beitragen kann. Oder werden die meisten Taten von kürzlich dank eines Rekurses eignebürgerten Schweizern begangen?

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Gumbo Mai 29, 2008 um 10:58

Rüpel und besoffene Raufbolde gibt es unter allen Nationalitäten. Immer mehr unter Jugendlichen.

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