Ich sage ja schon immer, man soll nicht an seinem Geburtstag arbeiten. :) Ansonsten geschehen solche Sachen, wie mir am 31. März dieses Jahres:

Im letzten Zug meiner Tour, also kurz bevor ich in Chur Feierabend hatte, fand ich bei einem abschliessenden Kontrollgang einen Regenschirm auf dem Boden eines Wagens. Ich nahm den Schirm mit, um ihn in die Kiste mit den Fundgegenständen zu werfen.

Doch davor musste ich noch eine Fund-Etikette am Schirm befestigen und entsprechend beschriften:

  • Funddatum
  • Fundort
  • Finder

Ich freute mich auf die beiden kommenden Freitage, auf meinen Feierabend, auf mein Zuhause und meinen Geburtstag. Gedankenverloren füllte ich also die Etikette aus und warf den Schirm in die Kiste.

Doch aus irgendeinem Grund schaute ich mir die Etikette nochmals an, um sicher zu gehen, alles richtig ausgefüllt zu haben. Und da staunte ich gleich Bauklötze: Ich habe doch tatsächlich als “Funddatum” den 31.03.1985 angegeben, mein Geburtsdatum!

Glücklicherweise habe ich es gerade noch bemerkt; die Kollegen in der Fundzentrale in Bern hätten schön schräg aus der Wäsche geguckt, wenn sie diese Etikette gesehen hätten. :)

Naja, wo gearbeitet wird, da passieren Fehler. Und wenn es nur so kleine Fehler sind, dann kann man - denke ich - darüber hinweg sehen. Gröber sind dann solche Fehler wie jener, den die Mitarbeiter im Kuoni-Reisebüro Chur gemacht haben:

Meine diesjährige Kreuzfahrt dauerte vom 19. bis 26. April. Den Hinflug haben sie korrekterweise auf den 18. April gebucht; den Rückflug fälschlicherweise auf den 25. anstatt auf den 26. April… :-/

Naja, schlussendlich ging dann doch noch alles gut. :)

Ich muss an dieser Stelle jedoch auch noch anmerken, dass ich bei Kuoni insgesamt schon vier Reisen gebucht habe und bis auf dieses eine Mal hat alles immer perfekt geklappt. So gesehen kann ich mich nicht beklagen und natürlich werde ich auch weiterhin bei Kuoni buchen.

Die SBB-Mitarbeiter unter meinen Lesern fragen sich jetzt vermutlich: Wieso bucht der Andreas seine Ferien bei Kuoni und nicht im SBB-Reisebüro? Nun, ich würde meine Arbeitgeberin gerne unterstützen, keine Frage. Der Grund, weshalb ich momentan jedoch davon absehe, ins hauseigene Reisebüro zu gehen ist jedoch folgender: Meine zweite Kreuzfahrt wollte ich im Reisebüro in Chur buchen. Ich holte mir also den Reisekatalog, suchte das gewünschte Angebot heraus und ging damit zum Bahnhof. Ich setzte mich hin und erklärte der Dame auf der anderen Seite des Tisches: “Dieses Angebot hier will ich buchen.” “Sie haben sich also schon festgelegt?” “Genau, das habe ich.”, sagte ich mit einem Lächeln. Ich wusste also genau, was ich will.

Ich bat sie, mir mal auszurechnen, wieviel es inklusive Flug, einer Nacht im Hotel etc kosten würde. “Wollen Sie wirklich vor der Kreuzfahrt noch eine Nacht im Hotel übernachten?”, fragte sie mich. Natürlich wollte ich das, bei Kreuzfahrten in Übersee ist dies so üblich. Danach fragte sie mich, ob sie mir auch gleich einen Transfer vom Flughafen zum Hotel organisieren soll. Daraufhin wurde ich stutzig: “Der Transfer ist im Angebot bereits inbegriffen…”, sagte ich ihr. “Ach ja, stimmt!”, meinte sie daraufhin. Sie stellte mir dann das gesamte Angebot zusammen und ich ging nach Hause.

Dort entschloss ich mich, diese Reise bei Kuoni direkt zu buchen, da ich mir nicht sicher war, ob dann auch wirklich alles klappt, wenn ich via SBB buche.

Wie gesagt: Wo gearbeitet wird, da passieren Fehler. Solange Kuoni jedoch einen deutlich besseren Service bietet als die SBB und eine deutlich grössere Ahnung von Kreuzfahrten hat, werde ich meine Kreuzfahren wohl auch bei Kuoni buchen.

Wenn es jedoch um Bahnreisen ins Ausland oder um Städtereisen innerhalb Europas geht, werde ich mit Sicherheit ins SBB-Reisebüro gehen. Denn in diesem Bereich sind die Mitarbeiter der SBB absolut unschlagbar. :)

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