Langsamer SBB-Fundservice?: Verlustdatum 31.03.1985
medien April 30th. 2008, 09:11
Ich sage ja schon immer, man soll nicht an seinem Geburtstag arbeiten. :) Ansonsten geschehen solche Sachen, wie mir am 31. März dieses Jahres:
Im letzten Zug meiner Tour, also kurz bevor ich in Chur Feierabend hatte, fand ich bei einem abschliessenden Kontrollgang einen Regenschirm auf dem Boden eines Wagens. Ich nahm den Schirm mit, um ihn in die Kiste mit den Fundgegenständen zu werfen.
Doch davor musste ich noch eine Fund-Etikette am Schirm befestigen und entsprechend beschriften:
- Funddatum
- Fundort
- Finder
Ich freute mich auf die beiden kommenden Freitage, auf meinen Feierabend, auf mein Zuhause und meinen Geburtstag. Gedankenverloren füllte ich also die Etikette aus und warf den Schirm in die Kiste.
Doch aus irgendeinem Grund schaute ich mir die Etikette nochmals an, um sicher zu gehen, alles richtig ausgefüllt zu haben. Und da staunte ich gleich Bauklötze: Ich habe doch tatsächlich als “Funddatum” den 31.03.1985 angegeben, mein Geburtsdatum!
Glücklicherweise habe ich es gerade noch bemerkt; die Kollegen in der Fundzentrale in Bern hätten schön schräg aus der Wäsche geguckt, wenn sie diese Etikette gesehen hätten. :)
Naja, wo gearbeitet wird, da passieren Fehler. Und wenn es nur so kleine Fehler sind, dann kann man - denke ich - darüber hinweg sehen. Gröber sind dann solche Fehler wie jener, den die Mitarbeiter im Kuoni-Reisebüro Chur gemacht haben:
Meine diesjährige Kreuzfahrt dauerte vom 19. bis 26. April. Den Hinflug haben sie korrekterweise auf den 18. April gebucht; den Rückflug fälschlicherweise auf den 25. anstatt auf den 26. April… :-/
Naja, schlussendlich ging dann doch noch alles gut. :)
Ich muss an dieser Stelle jedoch auch noch anmerken, dass ich bei Kuoni insgesamt schon vier Reisen gebucht habe und bis auf dieses eine Mal hat alles immer perfekt geklappt. So gesehen kann ich mich nicht beklagen und natürlich werde ich auch weiterhin bei Kuoni buchen.
Die SBB-Mitarbeiter unter meinen Lesern fragen sich jetzt vermutlich: Wieso bucht der Andreas seine Ferien bei Kuoni und nicht im SBB-Reisebüro? Nun, ich würde meine Arbeitgeberin gerne unterstützen, keine Frage. Der Grund, weshalb ich momentan jedoch davon absehe, ins hauseigene Reisebüro zu gehen ist jedoch folgender: Meine zweite Kreuzfahrt wollte ich im Reisebüro in Chur buchen. Ich holte mir also den Reisekatalog, suchte das gewünschte Angebot heraus und ging damit zum Bahnhof. Ich setzte mich hin und erklärte der Dame auf der anderen Seite des Tisches: “Dieses Angebot hier will ich buchen.” “Sie haben sich also schon festgelegt?” “Genau, das habe ich.”, sagte ich mit einem Lächeln. Ich wusste also genau, was ich will.
Ich bat sie, mir mal auszurechnen, wieviel es inklusive Flug, einer Nacht im Hotel etc kosten würde. “Wollen Sie wirklich vor der Kreuzfahrt noch eine Nacht im Hotel übernachten?”, fragte sie mich. Natürlich wollte ich das, bei Kreuzfahrten in Übersee ist dies so üblich. Danach fragte sie mich, ob sie mir auch gleich einen Transfer vom Flughafen zum Hotel organisieren soll. Daraufhin wurde ich stutzig: “Der Transfer ist im Angebot bereits inbegriffen…”, sagte ich ihr. “Ach ja, stimmt!”, meinte sie daraufhin. Sie stellte mir dann das gesamte Angebot zusammen und ich ging nach Hause.
Dort entschloss ich mich, diese Reise bei Kuoni direkt zu buchen, da ich mir nicht sicher war, ob dann auch wirklich alles klappt, wenn ich via SBB buche.
Wie gesagt: Wo gearbeitet wird, da passieren Fehler. Solange Kuoni jedoch einen deutlich besseren Service bietet als die SBB und eine deutlich grössere Ahnung von Kreuzfahrten hat, werde ich meine Kreuzfahren wohl auch bei Kuoni buchen.
Wenn es jedoch um Bahnreisen ins Ausland oder um Städtereisen innerhalb Europas geht, werde ich mit Sicherheit ins SBB-Reisebüro gehen. Denn in diesem Bereich sind die Mitarbeiter der SBB absolut unschlagbar. :)
Bild © (cc) alex.ch (flickr.com). Bearbeitung durch Andreas Hobi / schweizweit.net
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April 30th, 2008 at 12:07
Du gehst in Reisebüros???
April 30th, 2008 at 12:57
Ja, ganz Old School-mässig. :)
April 30th, 2008 at 15:29
Es ist auch besser so, wenn sich SBB-Mitarbeiter nur mit der Bahn auskennen - dafür aber richtig. Was wäre dass den für ein Desaster wenn da solche Irrtümer wie “immer eine Handbreite Wasser unter den Rädern” entstünden.
Nun gut, aber sobald die Vision meines ehemaligen Elektrokundelehrers eintritt muss sich die SBB gedanken machen ob sie ihre Mitarbeiter zu einer Weiterschulung schicken möchte. Er hat den Traum, dass Schiffe auf dem deutschen Kanalnetz neben der normalen Gasöl-Hauptmaschine noch einen Elektromotor auf die Schraube bekommen. Dann nehmen sie den Strom über einen Abnehmer von einer Leitung über dem Kanal und fahren damit Umweltfreundlich durch die Gegend (Zb: von Duisburg nach Magdeburg).
Doch bis es soweit ist… Ach ich werde meine Kreuzfahrt auch im Reisebüro buchen ;)
Lukas
May 1st, 2008 at 11:54
Auch die SBB kann nicht alles, z.B.
wenn ich mit Plan und Spar ein billet nach Bad Schönborn-Kronau möchte (Liegt an der Strecke Karlsruhe Heidelberg S-Bahn Nr.3)kekomme ich dahin keine Fahrkarte ist im Buchungsystem nicht drinn obwohl die station einen Bahnhof hat und auch angefahren wird(S-Bahn)ich muss dann das Billet eine station weiter kaufen(wiesloch Walldorf)
die DB und die SBB arbeiten ja zusammen(zumindest sagen sie es in ihrer werbung)
Lieber Andreas kannst du mir das erklären warum man für Stationen voallem kleinere bei der SBB dahin keine Billete bekommt?
PS: die Fahrplandaten der verbindungen dahin haben sie!!nur können sie keine Bliette dazu ausstellen.
May 1st, 2008 at 13:48
Vielleicht hat es mit dem “leicht komplizierten” deutschen Tarifsystem zu tun… Vermute ich jetzt einfach mal so. :)
May 1st, 2008 at 14:27
ja mag sein!
komischerweise klappts im flugverkehr ob da die tarifsysteme einfacher sind??
May 1st, 2008 at 14:39
ps: auch die deutschen können billette nicht zu allen stationen in der schweiz verkaufen, obwohl meiner meinung nach der fahrplan bei bahn.de viel besser ist als z.b. sbb.ch, vorallem wenns um verbindungen ins/im ausland geht…
May 1st, 2008 at 14:41
ah ja, und vor kurzem musste ich unsere abrechnungscouverts verteilen, da hat doch tatsächlich einer am 8.4.63 abgerechnet… :o)
May 1st, 2008 at 14:47
@ giabez:
Ich wusste ja, dass es manchmal dauern kann, bis die Couverts retour kommen; aber dass es gleich sooo lange geht… ;o)
(Ich hasse diese Abrechnungscouverts! Gottseidank können wir in Chur noch am Schalter abrechnen…)
May 1st, 2008 at 15:17
s hat seine vor und nachteile…
May 1st, 2008 at 15:41
Immerhin findet man Schönborn-Kronau im Fahrplan, online wird einem vorgeschlagen nur eine Fahrkarte nach Heidelberg zu kaufen. Daneben gibt es wohl viele Haltestellen, bei denen nur Verbundverkehrsmittel (Innerhalb eines Verbunds) halten, die gar nicht gefunden werden. Beispiel: S-Bahn Stuttgart, die Halte des RE Singen - Stuttgart (z.B.Böblingen) findet man, die S-Bahnhaltestellen (z.B. Hulb) findet man nicht. Daneben gibt es einige Ausnahmen z.B. wird Stuttgart-Flughafen (reiner S-Bahnhalt) gefunden.
Grund dafür dürfte der Verbundtarif sein, auf den die Bahnen ja keinen Einfluss haben.
Bei der DB-Reiseauskunft ist es ähnlich, wenn man auch mehr Haltestellen in der Schweiz findet, bei reinen S-Bahn-Strecken findet man dann keinen Preis. Wobei da “fahrplanbassiert” verkauft wird, d.h. Stuttgart - Zürich - (S-Bahn) Zürich-Altstetten geht nicht. Stuttgart - Karlsruhe - Basel - Zürich Altstetten geht.
D.h. will man wo mit einer S-bahn hin, kann man schauen, ob auf der gleichen Strecke ein Fernzug fährt und dann für diese Verbindung das Billet kaufen, damit darf man dann ja auch die andere Verbindung nutzen.
Da dürften auch wieder die Verbünde Schuld sein. Stuttgat - Zürich - Baden geht sowohl per IR als auch per S-Bahn. Dagegen geht wohl Stuttgart - Zürich - Thalwil per S-bahn und Fernverkehr nicht, weil Zürich und Thalwil beide im ZVV liegen und man in Zürich umsteigen muss, d.h. da beides im gleichen Verbund liegt, gibts von der DB (zumindest online) auch keine Fahrkarte dafür.
Also, da dürften die Kriterien, dass keine Preise gezeigt werden, entweder gleicher Verbund (wenn man umsteigen musste), oder S-Bahnhalt ohne Fernverkehr sein.
Na ja, ist ein grund, warum ich mir ein GA geleistet habe. Wenn man dann nämlcih noch die Unverschämtheit hat ein Billet mit Halbatx bei der DB kaufen zu wollen, dann muss man einen (offenen) Schalter suchen. Das ist die SBB weiter, neuerdingskann man dort ja Fahrkarten im Internet mit Bahncard-Rabbat erstehen.
Fabi
May 1st, 2008 at 15:58
Nachtrag:
das betrifft übrigens nicht nur die S-Bahn sondern Jeden (aus DB-Sicht) Nahverkehr, also auch Regio und Regio-Express.
Nehmen wir mal den Regio Olten - Biel, da gibt es nur Preise für die Bahnhöfe, wo auch der Fernverkehr hält.
Fabi
May 1st, 2008 at 16:16
Herzlichen dank allen für die informationen, jetzt kann ich auch meine Besucher aus deutschen landen gut informieren, wenn sie mich besuchen!
Eine frage habe ich noch an Andreas:
warum bezahlt man wenn man im zug das billet löst einen zuschlag?
May 1st, 2008 at 16:25
Ich bin zwar nicht Andreas, aber ganz einafch deshalb, weil sonst der Kondukteur nicht mehr dazu kommen würde, den Zug abfahren zu lassen, wenn er nur noch noch Billete verkaufen könnte. Das dient eben der Motivation es normalerweise vor der Fahrt zu tun.
Auch da gibts übrigens Unterschiede, in der Schweiz bezahlt man pauschal fünf Franken (ca. 3,08 Euro) mehr. In Deutschland, 10 % des Fahrkartenwerts, mindestens zwei höchstens zehn Euro. D.h. in der Schweiz hat man eine angemessene Gebühr, für alle Fahrkarten über 30 Euro bezahlt man aber in Deutschland mehr als in der Schweiz, jeweils für den gleichen Vorgang (Stationen eingeben, Fahrkarte drucken, Geld kassieren).
Fabi
May 1st, 2008 at 16:54
Fabi hat es schon vorweg genommen: Wer würde sein Billett noch am Schalter / Automat lösen, wenn er es zum genau gleichen Preis auch im Zug kann? Wären die Billette im Zug gleich teuer wie über andere Kanäle, würden wohl die meisten Fahrgäste im Zug lösen, was zur Folge hätte, dass wir gar nicht alle Fahrgäste kontrollieren könnten. Und dies wiederum würde bedeuten, dass ein grosser Teil der Reisenden ohne Billett und somit gratis Zug fahren kann.
Das will die SBB aus verständlichen Gründen natürlich nicht. :)
Aber es gibt natürlich auch Fälle, wo der Kunde keinen Zuschlag bezahlt. Klassenwechsel zum Beispiel sind im Zug grundsätzlich gleich teuer wie am Schalter. (Mindestpreis im Zug: CHF 5.00) Und Streckenwechsel kosten im Zug auch nichts zusätzlich.
Und wer sich kurzfristig dazu entschliesst, seine Reise zu verlängern, bezahlt (zumindest bei mir) keinen 5-Franken-Zuschlag auf das zusätzliche Billett, solange er sich noch auf der bereits bezahlten Strecke befindet. (Oftmals lässt sich die Verlängerung auch per Streckenwechsel lösen; dann erübrigt sich der Zuschlag sowieso.)
May 1st, 2008 at 17:24
Lieber Fabi und Lieber Andreas,
Herzlichen dank für die ausführlichen plausiblen Infos!
Fragt sich nur, hat man früher schlechter kontrolliert als heute da musste man ja die Bilette noch beim kondi lösen und hält das wirklich die leute an wenn man im zug die billete teuerer verkauft, dass die leute die bilette vorher am schalter oder am automaten beziehen?
würden wirklich alle oder einiges mehr leute die billete erst im zug lösen wenn sie dafür den gleichen preis bezahlen müssten wie wenn sie die bilette vorher beziehen?
May 1st, 2008 at 18:08
Hm, da dürfte sich einiges getan haben, die Züge sind länger, die Bahnen sind frequentierter, … Und die Fahrgeldsicherung wurde wichtiger und zugleich wurde das Verhalten vieler Menschen schlechter.
May 1st, 2008 at 18:17
Hm, ich war noch nicht fertig. *grummel*
Nehmen wir mal einen vollbesetzten ICE zwischen Basel und Olten und einen Fahrgast mit Halbtax (Fahrpreis 7,40 CHF), dazu hat man zwei Zugbegleiter. Ohne Gebühr könnte man sich zurücklehnen, wenn es einem Kondukteur gelingt einen während der Fahrzeit nach einem Billet zu fragen, zahlt man halt 7,40 CHF wie am Schalter, gelingt es nicht, ist die Fahrt gratis. Da es aber eine Gebühr gibt, wenn es gelingt ist der Fahrpreis fast doppelt so hoch.
Also, heutzutage kommen die Kondukteure ja auch so nicht mit Kontrollieren nach (trotz der vielen GA) und wenn sie dann noch fast jedem ein Billet verkaufen müssten, wäre es weitaus schlimmer.
Fabi
May 1st, 2008 at 18:22
Arbeitskollegen, welche schon seit Jahrzenten bei der Bahn sind, erzählen mir immer wieder, dass wir heute pro Zugbegleiter rund vier mal so viele Fahrgäste haben als damals.
Früher sei es fast schon Pflicht gewesen, zwischen zwei Bahnhöfen durch den ganzen Zug zu gehen, heute ist dies praktisch immer ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb der 5-Franken-Zuschlag.
Zu Deiner Frage: Es würden garantiert deutlich mehr Leute ihr Billett im Zug lösen, wenn es gleich teuer wäre. Wir sehen das zum Beispiel bei Klassenwechseln. Es kommt nicht so oft vor, dass jemand einen am Schalter gelösten Klassenwechsel vorweist, wenn der Preis über fünf Franken liegt. Kostet der Klassenwechsel jedoch unter fünf Franken, lösen die Fahrgäste ihn meistens im Bahnhof. (Weil er, wie gesagt, im Zug mindestens CHF 5 kostet.)
May 1st, 2008 at 18:40
herzlichen dank für die ausführungen…also mit geld kann man leute steuern..das es so krass ist wusste ich nicht…
nun bin ich informiert..und erst noch aus erster hand!!
May 1st, 2008 at 18:47
Das ist überall so. Nehmen wir zum Beispiel den Detailhandel: Wenn ein Ladenbesitzer die Vorräte eines bestimmten Produktes möglichst rasch los werden möchte, um Platz für ein neues Produkt zu schaffen, macht er eine Aktion mit vergünstigten Preisen und schon stürzen sich alle Kunden auf dieses vergünstigte Produkt.
Auch in anderen Branchen gäbe es noch dutzende solcher Beispiele.
Menschen lassen sich sehr leicht mit Geld lenken. :)
May 1st, 2008 at 19:07
@ Honigbaerli:
Schau Dir mal z.B. das System mit der Zugbindung (http://www.bahn.de/p/view/preise/aktionspreis/dauer_spezial.shtml) an, dann sieht Du wie man Menschen lenken kann. Da hat man Zugbindung, der Umtausch ist ausgeschlossen, d.h. wenn man den Zug verpasst oder länger bleiben will, kann man das Billet wegwerfen. Aber ohne solche preise oder der Bhancard 100 (GA) ist Bahnfahren in Deutschland unbezahlbar.
Und fünf Franken sind eigentlich human, bei einer kurzen Fahrt (z.B. Basel - Olten) hat man meist weitere Möglichkeiten und könnte vor dem nächsten Zug ein Billet kaufen. Bei längeren Fahrten fallen fünf Franken nicht ins Gewicht. Im manchen Verbunden in Deutschland gibt es z.B. auch das System, dass die Bahncard nur im Vorverkauf angerechnet wird, …
Ein Beispiel in einer anderen Branche wären die Kaffeebohnen, die ich gestern am Bahnhof gekauft habe und mich 6,90 Euro kosteten. Ich hatte es tagsüber vergessen. In der Migros kostet die gleiche Menge 5,60 CHF und ich kaufe meinen Kaffee eigentlich aus Prinzip lieber in der Schweiz und wenn er dann noch so günstig ist eben in der Migros. Aber ausnahmsweise und bevor man keinen Kaffee hat, ist das schon machbar.
Fabi
May 1st, 2008 at 22:32
Ich kenne das deutsche system sehr gut..und weiss auch zu gut warum die preisermässigungskarte in deutschland Bahncard heist man kriegt nämlich nur vergünstigung bei der Bahn, nicht wie in der schweiz noch bei bussen usw!
danke für die infos!!
May 1st, 2008 at 22:43
Hm, das kommt auch wieder darauf an. Nehmen wir die Busgesellschaften, die zur DB AG gehören, dort fährt man mit der Bahncrad 100 (GA) oft gratis. Daneben kann jeder Verbund eigene Regeln machen, viele geben für die Bahncrad (egal welche) 25%-Ermässigung, manche gar keine. Über Umwege, bei der Bahncard 100 gilt das City-Ticket (eine Anschlussfahrt zum Zielort mit Bus/Tram in grossen Städten), als Jahreskarte, d.h. man kann z.B. in Stuttgart in der Zone 10/20 kostenlos rumfahren. Das führt zu der Situation, dass man drei Stadtbahnlinien nicht vollständig nutzen darf, weil sie aus der Stadtzone fahren.
Nun ja, besser ist man hat ein Auto und fährt damit zum ICE-Bahnhof. :-)
Fabi
May 1st, 2008 at 22:57
man sollte wohl eher von bahncard 50 ausgehen..denn die deutsche bahncard 100 ist sehr teuer so wie das GA in der schweiz da musst du schon sehr sehr häufig unterwegs sein das sich das lohnt ich besitze die bahncard 50 und in ch das halbtaxabi!und wenn man plan und spar bucht bekommt man ja mit der deutschen bahncard 50 auch noch etwas ermässigung!!
übrigens fabi warum weisst du so gut bescheid über das deutsche tarifsystem? arbeitest du bei der db?
May 2nd, 2008 at 00:14
Hm, stimmt, der Zugverkehr der DB AG ist aber auch nicht für das Volk gedacht, sondern nur für Manager (die ihre BC 100 von der Firma bekommen) und für Touristen auf dem Weg zum Flughafen. Regelmässig Fernzüge benutzen ist nicht üblich, dazu gibt es ja den Nahverkehr. Ausnahmen gibt es natürlich, bin ja selbst eine. :-)
Ne, ich arbeite nicht bei der DB, aber es interessiert mich halt. Ich bin halt komisch und interessiere mich für solche Sachen, obwohl Tarife mich wegen Bahncard 100 und GA ja eigentlich nichts mehr angehen, aber ich finde es immer interessant zu wissen, was man bezahlen hätte müssen, wenn man nicht so gut ausgestattet wäre. :-) Aber, die Bahncard 100 lohnt sich bei mir wirklich und das GA wird durch viele Fahrten und Ausflüge lohnend gemacht, das habe ich mehr aus Prestigegründen. *g*
Fabi
May 2nd, 2008 at 04:36
Wäre toll, wenn sich noch mehr Menschen “aus Prestigegründen” ein GA leisten würden… ;o)
May 2nd, 2008 at 11:56
Ich wollte sowas halt schon immer mal haben und bin auch den klassischen Weg der Angebote gegangen. Also, zuerst einzelne Fahrten mit railplus, dann mit Halbtax (bringt dann ja aber nur noch 25% mehr als railplus), dann ein paar Mal mit Halbtax-Tageskarte, dann habe ich mir einmal eine Halbtax-Monatskarte geleistet, danach ein paar weitere und irgendwann hatte ich überlegt, dass man einen Haufen Geld spart, wenn man sich gleich ein GA kauft, ausserdem ist es ja ein besonderes Jahr, wegen EM und so.
Und der Preis ist im Gegensatz zur Bahncard 100 (doppelt so hoch) überschaubar. D.h. man muss einfach nur überlegen, ob man sich das leisten will.
Und es ist halt einfach ein anderes Gefühl, wenn man ein GA vorzeigen kann, anstatt einer falsch ausgestellten internationalen Fahrkarte von der DB AG. :-)
Fabi