Die Amerikaner haben in den 60er-Jahren nichts unversucht gelassen, um ihre Züge schneller zu machen. Dazu gehörte auch, die Lokomotiven mit Jet-Triebwerken von Langstreckenbombern zu “verschönern”.

Was ich anfangs für einen verspäteten Aprilscherz hielt, stellte sich inzwischen als Tatsache heraus.

Anfangs hatte das Experiment auch ganz gut funktioniert. Der Zug fuhr mit 296 Stundenkilometern - ein damaliger US-Rekord! Doch trotz dem Erfolg merkte man rasch, dass die Fahrt alles andere als angenehm war und einem Fahrgast keinesfalls zugemutet werden kann.

Die Sowjets waren da anderer Meinung, sie forschten vier Jahre nach den Amerikanern weiter an einem eigenen Düsen-Zug:

Der US-Zug hingegen wurde wieder umgebaut, so dass er im normalen Linienverkehr eingesetzt werden konnte - ohne Düsen. Diese nämlich verwendete man als Hochleistungs-Schnee-Gebläse und setzte sie im Winter vor eine Lokomotive. Die Düsen entwickelten dann auch tatsächlich eine “hohe Leistung”: Der Schnee vor dem Zug war weg. Und Teile des Schotterbetts gleich auch…

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