Soeben bin ich auf eine interessante Liste des amerikanischen NSC (National Safety Council) gestossen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, innerhalb eines Jahres im Verkehr tödlich zu verunglücken?

Sämtliche Daten beruhen auf dem Jahr 2004 und auf den USA.
Fangen wir mit den Fussgängern an: Ganz ungefährlich ist es nicht, sich zu Fuss fortzubewegen; weder in den USA noch in der Schweiz. In den Staaten kommen jährlich 5,976 Fussgänger infolge eines Unfalls um. Die Wahrscheinlichkeit, innerhalb eines Jahres als Fussgänger tödlich zu verunfallen beträgt 1 zu 49,139.
Gefährlicher wird es beim eigenen Auto (ohne Pick-Up, Van etc): Dort beträgt die Wahrscheinlichkeit, innerhalb des nächsten Jahres tödlich zu verunfallen 1 zu 19,216. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Leben irgendwann durch einen Autounfall ausgelöscht wird, beträgt 1 zu 247. Eine sehr hohe Zahl, finde ich.
Deutlich sicherer ist hier der Bus. Nur einer von 7,341,421 Bus-Passagieren wird auf einer seiner Fahrten innerhalb des nächsten Jahres tödlich verunglücken. (40 Personen pro Jahr in ganz Amerika.)
Noch sicherer sind die Züge. In den USA kommen jährlich 27 Personen durch Zugunglücke um. Dies entspricht einer Wahrscheinlichkeit (innerhalb eines Jahres) von 1 zu 10,876,179.
Das NSC listet auf seiner Website auch andere Todesursachen auf. Wer nun wissen will, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, von einem Blitz getroffen zu werden oder mit einem Flugzeug abzustürzen, besucht am besten gleich die Website: www.nsc.org
Bild © (cc) LorE Denizen (flickr.com)

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Ich weiss ja nicht. Vielleicht oute ich mich damit als ein unter Paranoia leidender Mensch; aber als ich heute mit dem IR 22:12 ZHB – Ziegelbrücke losfuhr, bekam ich todesangst: Der Zug fuhr unheimlich schnell durch das Geleise und Weichenwirrwar, der Zug war extrem kurz (drei 2. Klass-, zwei 1. Klasswagons), er rüttelte, schlug und hämmerte und schliesslich, als er im Tunnel war und einige Menschen vom einen zum anderen Wagon laufen wollten (es gab keine Plätze! :-(), gingen die automatischen Türen zu, obschon ein Mensch dazwischen war und gaben dem Durchlaufenden einen Schlag am Kopf. – Ich weiss nicht, alles war so in einer genervten Stimmung, ich traute mich ja nicht einmal meinen Nachbarn (ich sass im “Eingangsraum” des Wagons) um die heutige heute-Ausgabe zu fragen.
Solche Statistiken mögen ja interessant sein, aber im einzelnen Fall spielt es ja keine Rolle. Dass allerdings die Züge ganz weit vorne sind, ist bekannt.
Wenn man allerdings die Unfälle pro Kilometer anschaut führen die Lifte vor den Flugzeugen. Traue keiner Statistik…