Über swisstrains.ch habe ich bereits geschrieben. Nun hat Corsin Camichel (aka: CoCaman) ein Tool auf die Beine gestellt, welches in die ähnliche Richtung zielt.
Das sogenannte SBB Train Information System, oder kurz STIS überprüft den SBB-Fahrplan auf Verspätungen. (Vorerst auf die Bahnhöfe Basel, Chur, Jona, Rapperswil und Zürich beschränkt.) Die Verspätungen und Zusatzinformationen werden danach in einem Twitter-Feed online gestellt. (Für alle jene Leser, welche nicht wissen, was Twitter ist: Am Ende dieses Artikels folgt eine kurze Erklärung.)
Da es auch möglich ist, die Twitter-Nachrichten auf einem Handy oder portablen Computer (Laptop, MacBook, Palm, what ever) zu empfangen, ist man so unterwegs immer über die Lage im Bahnhof informiert.
Grundsätzlich – wie gesagt – eine tolle Sache! Momentan gibt es aber noch ein paar Probleme wie man im folgenden Screenshot sieht:
Das Zug nach Arosa ist vier Minuten verspätet, das mag noch stimmen. Dass der Regio nach Ziegelbrücke 43 Minuten zu früh losfuhr, ist dann schon eher unglaubwürdig. :) Auch der InterRegio nach Basel soll 27 Minuten zu früh auf die Strecke gegangen sein. Anscheinend sind da die Ankunftszeiten des Vorzuges mit den Abfahrzeiten des eigentlichen Zuges verwechselt worden.
In einem kurzen Mailverkehr schrieb mir Corsin, dass das Problem bei der SBB liege und nicht bei seinem Tool. Anscheinend hat die SBB noch Mühe, die genauen Daten zu liefern.
Das STIS hat aber eindeutig Potential, und wenn die SBB dann irgendwann auch die richtigen Daten liefert, steht einem Erfolg nichts mehr im Wege.
Was ist Twittter?
Bei Twitter können SMS-ähnliche Textnachrichten (max. 140 Zeichen) an alle Empfänger versendet werden, welche sich beim entsprechenden Thema angemeldet haben.
Meistens wird Twitter dazu genutzt, die Freunde darüber zu informieren, was man gerade tut und was es neues gibt. Je länger je mehr nutzt man Twitter jedoch auch, um Nachrichten und andere Informationen zu verbreiten, so wie es im oben erwähnten Tool der Fall ist.
Die Twitter-Nachrichten können von Handys, Laptops und Computern sowohl versendet als auch empfangen werden.
Auch ich bin bei Twitter: http://twitter.com/andreashobi
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{ 6 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }
Wer ein Handy besitzt, mit dem im Internet gesurft werden kann, hat auch die Möglichkeit auf das ProSurf zuzugreifen. Die Adresse muss zwar vorher von Hand als Lesezeichen gespeichert werden, danach kann aber jederzeit in der Adresse die Bahnhofsabkürzung geändert werden und schon hat man den aktuellen Überblick über den gewünschten Bahnhof. Bsp.: http://prosurf.sbb.ch/pros/inter/prosurfservlet?TRANSACTION=004&LANGUAGE=d&PBP=BN&DIRECTION=2 = BN = Bern.
Man kann auch die Adresse speichern, mit der man einzelne Züge anschauen kann: http://prosurf.sbb.ch/pros/inter/prosurfservlet?TRANSACTION=005&LANGUAGE=d&ZNR=1867 = 1867 = Hier muss dann jeweils die gewünschte Zugnummer eingegeben werden.
Das mit den Links hat leider nicht ganz geklappt.
Der Link für den Bahnhof ist: http://prosurf.sbb.ch/pros/inter/prosurfservlet?TRANSACTION=004&LANGUAGE=d&PBP=BN&DIRECTION=2
Der Link für den Zug ist: http://prosurf.sbb.ch/pros/inter/prosurfservlet?TRANSACTION=005&LANGUAGE=d&ZNR=1867 (der funktioniert aber nur zu der Uhrzeit, an der der Zug (IR 1867) fährt.
Genau, habe ich völlig vergessen zu erwähnen. Danke für den Hinweis! ;o)
Und es gäbe noch SMS Alarm:
https://smsalarm.sbb.ch/smsc/selfservice/login.do?language=de
Das sendet einen SMS sobald ein vorher definierter Zug verspätet ist.
+4 Minuten? Ich dachte, eine solche Abweichung gelte bei den SBB immer noch als «pünktlich» …
Seit der Bahn 2000 Lancierung im Jahr 2004 sind meines Wissens die Wartezeiten von 5 auf 3 Minuten herunter geschraubt worden. Darum zählt 4 Minuten schon als Verspätung.