Die Effizienz des öffentlichen und privaten Verkehrs… (ÖV / Individualverkehr)
Zähle die Autos, welche (von dir aus gesehen) links vorbeifahren…
Multipliziere diese Zahl mit 1.4 (soviele Menschen sitzen durchschnittlich in einem Auto)
Und nun schaue dir diesen Bus an…
Multipliziere diesen Bus mit 160 (Anzahl der Passagiere im Bus)…
Im Video waren 160 Menschen in EINEM Bus. Dieser Bus benutzt EINE Fahrspur. Auf der anderen Seite waren 75 Personen in 54 Autos. Diese Autos benutzten FÜNF Fahrspuren.
Effizienz: Mehr als doppelt soviele Menschen auf einem fünftel der Fläche, sprich: Zehn mal effizienter!
Auch wenn ein Bus mit 160 Personen eher ungewöhnlich ist (bei uns sässen nur ein Bruchteil dieser Anzahl in einem Bus), so zeigt das Video doch den enormen Platzverbrauch des Individualverkehrs, verglichen mit dem ÖV.
Noch interessanter wäre es, die Autos mit einem vorbei fahrenden Zug zu vergleichen. Der Faktor wäre dann noch um einiges höher.
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{ 6 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }
Ein gutes Beispiel zu diesem Thema hat es auch auf der STI-Homepage: http://www.stibus.ch/info/cont.html
Bei uns ist das dann eher so, dass ein voll gefüllter Bus inklusive Stehplätze gerade liegebleibt!
Ich kann es nicht lassen die Story, die ich an den ZVV Contact geschrieben habe hier auch mal zu posten. Auch wenn im Grossen und Ganzen der ÖV mit dem Bus funktioniert kann es ab und zu sehr mühsam sein.
Grüezi
Ich gelange wieder mal mit einem Anliegen an sie das die VBZ Busse betrifft und zwar die Linie 760 bzw 751.
Mir ist bewusst, dass für die folgenden Schilderungen direkts nicht mehr gemacht werden kann, aber ich persönlich finde es trotzdem wichtig, dass gewisse Probleme mitgeteilt werden.
Ich hatte anscheinend einen Zufallstreffer gelandet, so dass ich den 18:05 Bus in Richtung Gfenn in Stettbach erwischte, der kurz darauf eine Panne hatte.
Begonnen hatte die Panne bereits in Stettbach als der Bus abfuhr und sehr gut gefüllt war, da durch Verspätungen der S12 bzw S9 sehr viele
Reisenden diesen Bus benutzen wollten.
Dieser kam schon schleppend aus dem Bahnhof Stettbach weg und der Buschauffeur musste diesen bereits beim Lichtsignal neu starten.
Für mich schien es als ob ein Problem mit der Luftfederung anlag.
Ich weiss aber nicht, ob da der Chauffeur bereits mit der Leitstelle kontakt aufnahm. Auf jeden Fall fuhr der Chauffeur bis zur Haltestelle
Haltestelle Hoffnung fuhr auf die Seite öffnete ohne irgend eine Bemerkung die Türen und fuhr dann auch nicht weiter. Gleichzeitig machte sich ein Gummigeruch bemerkbar, was auf Gummiabrieb hindeutete.
Soweit ist für mich alles nachvollziehbar, abgesehen davon dass der Buschauffeur leider nichts sagen wollte und vermutlich recht sauer war.
Das ärgerlichste war nun aber, dass wir gestrandet waren wir mal abwarten mussten, was überhaupt ging und ich mich wunderte, dass ca 5 min. später zwei Busse leer ins Depot fuhren.
So blieb uns nichts anderes übrig als auf den nachfolgenden Bus zu warten, bzw ein Grossteil der Passagiere lief dann zu Fuss in Richtung Sonnental bzw. Breitibach.
Abgesehen davon, dass der Bus in Richtung Gfenn ganz ausfiel, wäre es
eigentlich sehr unproblematisch möglich gewesen, wenn die Chauffeure
die Fahrzeuge getauscht hätten, damit im Sinne des Kundenservices
die Weiterfahrt ohne massive Verspätung möglich gewesen wäre.
Pannen können passieren und liegt an der Technik. Schade fand ich es einfach, dass man als Passagier sich einfach als Transportgut vorkommt, das, wenn es Glück hat, bei ausserordentlichen Fällen informiert wird.
Die ausserplanmässige Fahrplanänderung wegen den Bauarbeiten in Fällanden war leider auch nicht gross in Dübendorf zu sehen und so
kommt es nun, dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass mit dem
7:56 Kurs effektiv noch Anschluss in Stettbach besteht.
Positiv ist sicher, dass die Fahrplanstabilität für den 751er besser ist. Nur ist es eine Überaschung, wenn der Bus dann in Stettbach auf der
Seite hält und man einfach rauskomplimentiert wird.
Ebenso fuhr mir auch vor ein paar Tagen der 751er um 18:20 in der Kirche Fluntern vor der Nase ab, als die Tram etwas Verspätung hatten und der 5
gerade am in die Haltestelle am Einfahren war.
Es gibt da einige Chauffeure die noch schauen, ob nicht gerade ein Tram kommt, aber es gibt auch solche, die ohne gross zu schauen einfach losfahren. Und leider fährt dann um diese Zeit auch nur gerade nur noch alle halbe Stunden ein Bus.
Das ist ein Beispiel, wie man ÖV nicht organisieren sollte. Das im Video gezeigte Fahrzeug ist kein Bus, sondern eine rollende Sardienenbüchse. Zum Vergleich, die von der HVV eingesetzten Doppelgelenkbusse (25 m)haben 180 Sitz- und Stehplätze.
ÖV ist nur in sehr seltenen Fällen effizienter als der Individualverkehr. Er kostet vor allem viel Zeit, gerade auch in der Schweiz, wo der ÖV sehr langsam verkehrt, da man den Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken völlig verpasst hat (und die entsprechenden Milliarden in den Alpen verlocht).
Möchte ich jetzt losfahren, sitze ich in einer Minute im Auto, in 20 Minuten bin ich in Zürich. Möchte ich den ÖV nehmen, erreiche ich den Bus, der offziell um 43 fährt. Meistens fährt er aber später, 46, 47 oder 48. Damit erreiche ich die S-Bahn nur noch mit Glück und/oder Rennen durch die Bahnhofsunterführung, damit wäre ich in 55 Minuten in Zürich. Dabei musste ich aber in Kälte warten, gefährlich durch den Bahnhof stressen und mich allenfalls mit anderen Fahrgästen rumschlagen (gestern pöbelte ein junger Schwarzer wie so häufig die Fahrgäste in der S-Bahn an).
Störungen habe ich jetzt extra ausgelassen, das heisst kein Unfall auf der Strasse, im ÖV den Zug gerade noch erwischt anstatt verpasst.
Man muss halt abwägen. Es kommt immer darauf an.
Je nach Wohnort ist es durchaus möglich, dass der öffentliche Verkehr mehr Zeit in Anspruch nimmt als der Individualverkehr. Trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung, dass der ÖV effizienter ist. (Ich bin stur.) ;o)
Was man bei dieser ganzen Sache auch noch in Betracht ziehen sollte: Die Zeit im ÖV kann man meistens sinnvoll nutzen, indem man arbeitet, die Zeitung liest oder sonst etwas erledigt. Im IV muss man sich auf den Verkehr konzentrieren und kann die Zeit deshalb weniger gut nutzen.
ÖV und IV haben beide Vor- und Nachteile. Diese muss man dann einfach gegeneinander abwägen und danach sieht man, welches Verkehrsmittel einem besser zusagt.
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