Anonymisierung in diesem Blog

von Andreas Hobi am 26. November 2007

Aufgrund einer (berechtigten) Rückmeldung eines Zugchefs werden zukünftige Artikel in diesem Blog anonymisiert, um Rückschlüsse auf Fahrgäste, Mitarbeiter und in einigen Fällen auch Örtlichkeiten zu verunmöglichen.

Insbesondere werde ich Zeitangaben verändern (zum Beispiel “letzte Woche” statt “vor einem Monat”, “heute morgen” statt “gestern Abend”), so dass es den mitlesenden Mitarbeitern und Vorgesetzten nicht möglich ist, die Identität der beteiligten Personen festzustellen.

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greezer 26. November 2007 um 20:55

solange dies deinen Geschichten keinen Abbruch tut, passt das ja =)

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Fredi 28. November 2007 um 21:51

hmm, zum Thema Anonymität fällt mir gerade ein, dass Du ja früher komplett Anonym gebloggt hast und dann ohne “Vorwarnung” einfach Offline gegangen bist… Was war denn da eigendlich? Ich meine, es ist ja Dein Recht, aber interessieren tut es mich trotzdem ;) Und wieso hast du dich entschieden, “unanonym” weiterzumachen? :)

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Andreas (schweizweit.net) 28. November 2007 um 22:54

Ja was war da eigentlich… :) Mir wurde (ebenfalls anonym) geraten, mit “der Sache” aufzuhören, da es mich schlimmstenfalls meinen Job kosten könne. Und da mir mein Job doch noch mehr bedeutet als so ein Blog, habe ich “die Sache” sausen lassen.

Nach diversen Gesprächen und nachdem ich feststellte, dass mein Vorgesetzter nach wie vor hinter mir steht und dass er nichts mit der Drohung zu tun hat, habe ich mich entschlossen, weiter zu machen. Anfangs zwar wieder auf einem Blogspot-Blog, danach auf schweizweit.net.

Inzwischen weiss ich, dass einige SBB-Mitarbeiter meinen Blog lesen, darunter nach wie vor mein Vorgesetzter, aber auch einige Mitarbeiter aus der Zentrale in Bern. Auch der Chef der Kaderinformation SBB hat meinen Blog per Email-Newsletter abonniert, genau so wie führende Mitarbeiter einiger branchennaher Firmen (Gleisbau, Elvetino etc.) auch.

Warum ich nicht mehr anonym blogge? Nun, ich will möglichst viele Leser haben (wer will das nicht *g*); nur so kann ich eines meiner Ziele, welche ich mit dem Blog verfolge, auch erreichen. Viele Leser hat man, wenn man glaubwürdig ist und glaubwürdig ist man, wenn man unter dem eigenen Namen bloggt. :)

Ausserdem kann man einen “richtigen” Blog werbetechnisch besser vermarkten als einen anonymen Blog. So ist es mir heute möglich, das Logcut-Banner in der rechten Seitenleiste und das kleine iPhone-Gewinnspiel am Ende der Einzelartikel einbauen zu dürfen. :)

In wenigen Tagen wird es sich zeigen, wieviel ich seit Ende Oktober mit dem Logcut-Banner verdient habe. Natürlich kommt ein Grossteil des Erlöses wiederum meinen Lesern zugute, indem ich das Geld in schweizweit.net investiere und vielleicht sogar ein Gewinnspiel oder einen Wettbewerb veranstalte… Mal schauen. ;)

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Franz 29. November 2007 um 00:07

Mir gefallen diese Banner nicht. Es sind zu viele und zu aggressive (blinken). Vor allem das Apple-Gewinnspiel erinnert an Abzock- oder Adresssammler-Maschen; es ist unklar, wofür die die gesammelten Daten weiter verwendet werden. Die ganze Sache macht mir einen “luschen” Eindruck, ich würde das nicht unterstützen. Wozu sammelt eine Firma Adressdaten? Vermutlich für Werbung. Um einem was anzudrehen. Füllt man irgendwelche Daten aus, kommt denn auch als Antwort: “Besten Dank für die Teilnahme. Sie erhalten via E-Mail einen speziell für Sie errechneten Spartipp.” Spartipp wofür? Was soll das? Auf der Website heissts auch “Einfach eine unverbindliche Spartipp anfordern” – Deutschsprak oder was? Seriös wirkt anders… ich würde das keinesfalls unterstützen. Auf einer ganz ähnlich aufgebauten Seite des gleichen Anbieters heisst es denn auch: “Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb erklärt sich der Teilnehmende einverstanden, dass (…) zur Offerten-Berechnung (Weitergabe an entsprechende Krankenkassen) und Marketingzwecken (Zusendung von Informationen) verwenden darf.”

Deine Seite würde noch viel besse wirken ohne den Werbeschrott. Ich lese sie fast täglich mit Freude und hoffe, dass Deine Vorgesetzten sogar stolz auf Dich sind – ich finde das eine der besten SBB-Visitenkarten im Netz! Da spürt man Engagement!

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