Bild (in Heerbrugg geschossen) © (cc) Kecko (flickr.com)
Nachdem das Bieler Tagblatt über die Situation in Busswil berichtet hat, folgt nun das St. Galler Tagblatt mit dem Artikel “Sie sitzen tags auf einem Bänkli”. Darin beschreibt Andreas Küng die Situation in Heerbrugg SG, wo laut einem Tagblatt-Leser Belästigungen und Drogengeschäfte an der Tagesordnung sind. Angeblich konnte er nicht einmal mehr an einem Sonntag im Kiosk eine Tasse Kaffee trinken gehen. Ausserdem kreisen laut seinen Aussagen BMW und Mercedes um den Bahnhof und warten auf Kunden.
Ist die Situation wirklich so schlimm? Heute ist sie nicht mehr so schlimm wie noch vor wenigen Jahren. Es hat sich einiges gebessert. Dass es jedoch immer noch kleinere Probleme gibt, ist wohl unbestritten. Nie war die Situation in Heerbrugg aber schlimmer als in Altstätten oder sogar Buchs SG; aber das ist wieder ein anderes Thema…
Die Hauptproblemgruppe in Heerbrugg sind laut Tagblatt die Randständigen. (Nebst den “Jugendlichen meist zweiter Ausländergeneration”.) Viele Reisende fühlen sich durch deren Anwesenheit unwohl und zudem gibt deren Anblick auch ein schlechtes Bild für den Bahnhof wider. Im Tagblatt-Artikel wird jedoch betont, dass diese Leute weder obdachlos noch aggressiv sind. Laut den Sozialen Diensten Mittelrheintal gehören diese Menschen zu einer Gruppe drogenabhängiger, meist ausgesteuerter Männer und Frauen zwischen 40 und 55 Jahren.



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Es gibt viele Bahnhöfe mit solchen Problemen, auch grosse: Bern dürfte allen bekannt sein, in St.Gallen dealen nicht nur einige schwarze Schafe in aller Öffentlichkeit, sondern pöbeln auch gerne Frauen an. Via “Rail City” profitieren die SBB auch gleich noch davon, die Alkoholverkäufer und Telefonshops in den Bahnhöfen zahlen ja vermutlich Miete! :roll:
Ja oke. ich bin auch viel am Bahnhof in Heerbrugg es isch immer viel los…Aber die “Drogen“ das mach fast keiner von den Jugentlichen das machen nur die alten alkoholiker…die auf den Bänken sitzen und eine nach der anderen Trinken. Die Jugentlichen die dort sind, das sind keine Alkoholiker oder Drogen… das ist dort ein Treffpunkt.. und die mit Mercedes und BMW warten nicht auf Kunden sondern fahren einfach mal so eine Runde um Hallo zu sagen. das mit den Drogen ist übertriben ihr veröffentlicht etwas ohne beweis…
Logisch zahlen die Miete! :) Aber “unter dem Strich” denke ich, ist es auch für die SBB schädlich, wenn sich solche Leute am Bahnhof herumtreiben. Unter Umständen wagen sich einige Leute nicht mehr in die Bahnhöfe und könnnen dort somit auch nichts konsumieren.
Dieser Einnahmenverlust ist bestimmt grösser als die zusätzlichen Einnahmen von Alkoholika und Telefonkarten.
A da die zit mit de droge isch vobi di dieler sind immer me zäme kschlage worde vo de jugos vo dem här getraut sich kain dieler me an bahnhof und da mit de autos da sind au kai kunde suecher sonder jungi lüt wo blöfed mitem auto so züg müntz si ger näd schribe mer jungi mached kaim öpiss wenn er üs nüt macht so lauftz uf de strass usert di nutte mitem taxi di stress immer sus het jede sini rue!!!…….
Hahahahahahhahahaa
@hänger, @petrovic: ich gehe mit euch beiden einig, auf dem Bahnhof Heerbrugg gibt es zwei Gruppen, ob denen sich ‘Tagblatt-Leser’ aufregen: zum einen die eher älteren, aber ruhigen Alkoholiker/Drogenabhängigen, zum andern einige Jugendliche, die sich treffen und nicht immer ganz erwachsenen-konform verhalten (das ist wohl seit Jahrhunderten so, nur Runden im BMW zu fahren ist ein Zeichen unserer Zeit). Das kommt in der Zusammenfassung oben scheinbar nicht ganz zur Geltung, im ganzen Artikel ist es vielleicht genauer. Zum ‘Veröffentlichen ohne Beweis’: im Artikel wird nie behauptet, Jugendliche in den BMWs konsumierten Drogen, nicht einmal, dass am Bahnhof gedealt werde!
Dennoch, freut mich, die durch den Artikel ausgelöste Diskussion mitzuverfolgen! Übrigens: sehr passendes Bild zum Blog! Gratulation!
Einfach die Ausländer z beschuldigen is volliger Schwachsinn..Das hötte ich im Raport nicht erwähnt. Heerbrugg is halt schon krass, hier werden Sachen gemacht..Und meistens is ja nich der Bahnhof wo die Asis hängen. Auch viele halten sich im Ziegeleiweg auf.
I han immer gmeint i bin im sicherer am Bahnhof, nei bini leider au dete nöd im sicherer gsi.
Sie sind mir immer hine no grennt (Die Drogesüchtige) sie hend immer grüeft: “kumm do häeri du ***, kumm do häeri!
Nochher hends mir gschlagge, mit Lattene, richti fiiss!
En Gehirnernschütterig ziemlich sicher, sehr ziemlich sicher!