Rassismus in British Airways-Flugzeug
grossbritannien November 2nd. 2007, 09:11Dieser Artikel ist eine freie Übersetzung des Artikels “This scene took place on a British Airways flight…” von apsense.com.
Folgende Geschichte fand auf einem British Airways-Flug von Johannesburg (Südafrika) nach London (Grossbritannien) statt.
Eine hellhäutige Frau über 50 Jahre erhielt einen Platz neben einem dunkelhäutigen Herrn.
Dies verstörte sie und so rief die Dame nach der Flugbegleiterin. “Haben Sie nicht bemerkt, dass Sie mich neben einen Schwarzen gesetzt haben?”, fragt die Dame. “Ich habe nie mein Einverständnis dafür gegeben, dass man mich neben jemanden aus einer so widerlichen Gruppe setzt. Geben Sie mir einen anderen Sitz.” “Beruhigen Sie sich.”, erwiderte die Flugbegleiterin. “Dieser Flug ist beinahe ausgebucht. Ich schau mal nach, ob es noch einen freien Sitz gibt.”
Nach einigen Minuten kam die Flugbegleiterin zurück. “Meine Dame, wie ich vermutet habe, gibt es in der Economy Class keine freien Sitze mehr. Gemäss dem Kapitän sind auch in der Business Class alle Plätze ausgebucht. Nur in der First Class haben wir noch einen freien Sitz.”
Bevor die Dame etwas sagen konnte, sprach die Flugbegleiterin weiter. “Es ist in unserem Unternehmen nicht üblich, jemandem von der Economy Class einen Sitz in der First Class anzubieten. Unter den hier vorliegenden Umständen jedoch hat der Kapitän entschieden, dass es ein Skandal wäre, jemanden neben einer so abstossenden Person sitzen zu lassen.”
Die Flugbegleiterin wendet sich dem dunkelhäutigen Herrn zu: “Darf ich Sie daher bitten, mein Herr, gerne dürfen Sie Ihr Gepäck nehmen, wenn es Ihnen Recht ist. Ein freier Sitz erwartet Sie in der First Class.”
In diesem Moment standen die restlichen Fahrgäste auf und applaudierten.
Ich kann die Schlussbemerkung von apsense.com nur wiederholen: WELL DONE, BRITISH AIRWAYS!
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November 2nd, 2007 at 13:02
Wenn diese Geschichte wirklich so stimmt:
Einen riesigen Applaus für die Crew der British Airways!
November 2nd, 2007 at 14:34
Über die Glaubwürdigkeit der Geschichte kann ich natürlich nichts sagen. Deshalb habe ich auch auf meine Quelle verlinkt.
November 2nd, 2007 at 16:19
Wunderschöne urbane Legende.
November 3rd, 2007 at 08:53
Ein fahrendes Flugzeug? :D Da hätte ich fast Lust ein Collage zu machen. Würde schon fast zum ZVV passen: ich bin auch ein… Flugzeug? :D
Aber zugegeben: wenn die Geschichte so stimmt muss ich sagen, dass das wirklich toll ist. Eine schöne Geste bei so einer Frechheit (der Dame hätte ich auch meine Meinung gesagft).
November 3rd, 2007 at 13:53
Wurde natürlich gleich in “Passagiere” geändert. :)
PS: Flugzeug im Hauptbahnhof Zürich
November 3rd, 2007 at 22:15
Genial - würde auch irgendwie zum britischen understatement passen.
November 5th, 2007 at 10:03
Wie schon gesagt wurde: Eine Urban Legend, ein Hoax, ein Kettennail - wie man es auch immer nennen will. Natürlich: Eine nette Story, die aber nie bewiesen wurde, wie verschiedene Websites berichten, die sich mit Urban Legends auseinandersetzen. Würde ich sowas per E-Mail bekommen, würde ich einfach auf mailtipps.ahja.ch verweisen und der Person empfehlen, sich vor dem Weitersenden von Kettenbrief-artigen Lügengeschichten mit Google zu informieren, ob etwas dran ist. Diese Geschichte tauchte erstmals 1998 auf - etwa zu selben Zeit also, als erste mühsam(st)e Kettenmail-Hoaxes wie “Penpal Greetings” oder “sulfnbk.exe Virus” usw. kursierten. So endete das Mail im Original auch mit “This is a true story!!!!”, was in 100% der Fälle bedeutet, dass die Geschichte erfunden ist. Auf dieser Seite sind weitere Legenden aufgeführt.