Grosszügiger Fahrgast schenkt dem Kondukteur sein Handy

von Andreas Hobi am 25. Oktober 2007 · 17 Kommentare

Es war so: Bei meiner Kontrolle stiess ich auf einen Mann, der gerade am Telefon war. Er schaute mich kurz an und sagte dann sofort zu seinem Gesprächspartner / seiner Gesprächspartnerin: “Oh du, der Kondukteur kommt. Ich muss ihm jetzt mein Handy geben. Also dann; bis heute abend! Tschüss!”

Und tatsächlich: Er gab mir sein Handy!

Leider nur, damit ich sein MMS-Ticket überprüfen kann… Schade, denn es war so ein Smartphone, das hätte ich nur zu gerne genommen. ;o)

Wenige Tage später jedoch stiess ich auf eine Dame, welche mir tatsächlich etwas schenken wollte. Doch dieses Geschenk konnte ich nicht annehmen. Hätte ich es getan, dann wäre ich jetzt meinen Job los. ;o) Die ganze Geschichte werde ich demnächst hier auf schweizweit.net erzählen.

© Foto SBB

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chm Oktober 25, 2007 um 11:37

ich bin immer froh, wenn ich mein handy vom kondukteur wieder zurückbekommen… :-)

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Chris Oktober 25, 2007 um 19:06

Kann man auch sein GA auf dem Handy haben? :P

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chm Oktober 25, 2007 um 19:33

nö, leider nicht. :-)
privat habe ich ein GA, beruflich fahre ich 1. klasse. deshalb jeweils das handy.

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Andreas (schweizweit.net) Oktober 26, 2007 um 00:37

Was nicht ist, kann ja noch werden… ;o) Rein technisch wäre es machbar.

Wer sein GA online verlängert, hat bereits heute die Möglichkeit, das Übergangsabo auf ein Online-Ticket (A4-Blatt) auszudrucken. Auch TNW-Abos gibt es inzwischen auf Online-Ticket-Format. Ein Online-GA wäre also der nächste logische Schritt.

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chm Oktober 26, 2007 um 09:35

hmm. ich weiss nicht, ob ich das überhaupt begrüssen würde. das würde ja heissen, dass ich das SMS ein ganzes jahr im handy behalten müsste. ich glaube nicht, dass das sehr praktisch ist.
für abos mit langer dauer bevorzuge ich dann doch das kärtchen.

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Andreas (schweizweit.net) Oktober 26, 2007 um 09:50

Wir Kondukteure bevorzugen auch das Kärtchen. ;o)

Der Aufwand für das Einscannen der MMS- und Online-Tickets ist im Moment einfach noch zu gross. Bin gespannt, ob die SBB da mal noch eine andere (raschere / einfachere) Lösung bringt.

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chm Oktober 26, 2007 um 09:53

die einfachste lösung wäre ein sensor bei der türe.

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Andreas (schweizweit.net) Oktober 26, 2007 um 09:56

Du gäll, ich brauche meinen Arbeitsplatz noch! :)

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chm Oktober 26, 2007 um 10:04

ups. :-)
nee, euch würde es auch noch in zukunft brauchen. euer stellenprofil würde sich einfach etwas verändern. mehr betreuung und beratung, weniger kontrolle.

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Andreas (schweizweit.net) Oktober 26, 2007 um 10:26

mehr betreuung und beratung, weniger kontrolle.

Das schon, nur bräuchte es dann bloss noch einen Zugbegleiter pro Zug. Im Moment sind es vielfach ja noch zwei oder mehr. Aber die Zukunft wird bestimmt in diese Richtung gehen.

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chm Oktober 26, 2007 um 10:37

oh nein, wenn man betreuung und beratung in dem sinn versteht, wie ich es verstehe, dann braucht es durchaus zwei oder drei zugbegleiter. der zugbegleiter könnte dem kunden durchaus einen deutlichen mehrwert bieten. die zeit fehlt euch heute wohl in vielen fällen.
heute empfinde ich euch fast ausschliesslich als “kontrolleur”.

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Andreas (schweizweit.net) Oktober 26, 2007 um 10:51

Hoffen wir mal, die SBB sieht das auch so. :)

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Ich Dezember 11, 2008 um 16:12

Und, was wollte dir die Dame jetzt schenken? ;)

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Andreas Hobi Dezember 11, 2008 um 16:59

Das behalte ich nun wohl doch besser für mich. :) Nur so viel sei verraten: Es ist erstaunlich, auf was für Ideen Menschen kommen, wenn sie dafür Geld sparen können. *g*

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Alex Dezember 12, 2008 um 00:57

;) Alles klar

An dieser Stelle mal ein Riesenkompliment an dich für den wirklich interessanten, lesenswerten Blog!
Und an zweiter Stelle ein Riesenkompliment an alle Zugbegleiter da draussen, ihr macht einen super Job!

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Andreas Hobi Dezember 12, 2008 um 11:45

Danke für die Komplimente! Hört mein Ego natürlich immer gern. ;-) Und das Lob an die anderen Zugbegleiter werde ich natürlich weiterleiten.

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Marc Januar 31, 2009 um 23:31

Punkto Geschenke annehmen:

Laut GAV SBB dürfen Naturalgeschenke angenommen, allerdings nur glaub 2 Mal im Jahr und maximal einen Wert von 100 Franken haben, weiss nur nicht, ob das fürs Zugpersonal auch so ist, am Schalter ists jedenfalls so…

Szenario:

A: Grüezi, i han do no öppis chliises för sie..

B: Danke, aber wössed si wevell dases gchoschtet hätt..? *g*

Strichliliste, wieviel Mal ein Kunde was geschenkt hat =)

Gruss

GAV-Hirsch

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