Die Redakteure von Zisch – Zentralschweiz Online (oder sind es vielleicht sogar SBB-Mitarbeiter?) schreiben auf ihrer Homepage über das Online-Angebot der SBB. Ein interessanter Artikel für alle, welche sbb.ch noch nicht kennen oder nicht wissen, was man dort alles findet.
Ein paar Bemerkungen meinerseits zum Zisch-Artikel:
Den SBB Online-Fahrplan zu nutzen ist einfacher als jedes Kursbuch-Studium.
Logisch, schliesslich muss man ja auch nur Abfahrtsort und Destination eingeben und sich nicht durch viele Seiten blättern, nach Streckenkarten, Ortsverzeichnissen und Fahrplanfeldern suchen. ;o) Ein ebenso logischer Satz wäre: “Auf Google nach einem bestimmten Stichwort zu suchen ist einfacher als in die Bibliothek zu gehen.”
Wer trotzdem mal das Kursbuch benutzen will, ist hier richtig: Wie lese ich ein Kursbuch (PDF-Datei öffnet automatisch)
Das macht den Online-Service so beliebt, dass er heute fast so häufig genutzt wird wie Google.
Schön wär’s. Aber laut alexa.com liegt sbb.ch nicht ganz so weit oben. Vor der SBB kommen noch: google.ch, msn.com, youtube.com, google.com, yahoo.com, live.com, skyrock.com, bluewin.ch, ricardo.ch, wikipedia.org, netlog.com, dailymotion.com, myspace.com, facebook.com, megaupload.com, blogger.com, google.fr, google.de, free.fr, gmx.net, search.ch, sunrise.ch, hi5.com, microsoft.com, 20min.ch, youporn.com, rapidshare.com
Auf Platz 28 folgt dann sbb.ch. ;o) Irgendwie kann ich mir zwar nicht ganz vorstellen, dass wirklich alle erwähnten Seiten öfters aufgerufen werden sollen als der Online-Auftritt der SBB. Aber so sind nunmal die Zahlen von Alexa. Man muss jedoch auch berücksichtigen, dass bei Alexa nur jene Nutzer erfasst werden, welche die Toolbar installiert haben. Dies werden eher junge Leute sein, welche oft im Internet sind und weniger die älteren Personen. Deshalb kann man Alexa nur bedingt Ernst nehmen.
Vor allem auch in ländlichen Regionen, wo die nächste SBB-Filiale mit persönlicher Beratung und Verkauf weit entfernt ist, wird die Online-Bestellmöglichkeit geschätzt.
Meine Erfahrung im Zug zeigt, dass die meisten Personen, welche mit einem OnlineTicket reisen, als Abfahrtsort eine grössere Schweizer Stadt haben. Dies würde bedeuten, dass sie entweder wirklich aus dieser Stadt kommen oder zuvor noch ein anderes am Bahnhof gelöstes Billett von der “ländlichen Gegend” in die Stadt hatten. Letzteres würde insofern keinen Sinn machen, als dass der Fahrgast dann gleich die ganze Strecke am Bahnhof hätte lösen können. Was natürlich in einigen Fällen auch sein kann: Der Fahrgast hatte bis zur Stadt ein Verbundabo (ZVV, OTV, TNW etc).

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Ich reise ab und zu per Onlineticket, aber für den öffentlichen Nahverkehr kann ich online kein Ticket kaufen. Folglich kaufe ich ein Ticket direkt im öffentlichen Nahverkehrsmittel und ab dem Bahnhof reise ich dann per Onlineticket…
Ein bisschen höher ist sbb.ch als Schweizer Domain schon rangiert, gemäss Nielsen-Netratings (Home-Panel) reichts unter die Top 10 (z.Zt. Platz 7 nach den üblichen “Verdächtigen”).
Übrigens, die Zisch-Beiträge gabs schon in gedruckter Form als Beilage in der Neuen Luzerner Zeitung.