Der geschäftstüchtigste Kondukteur der Schweiz

von Andreas Hobi am 1. Oktober 2007 · 13 Kommentare

Ein Blick-Artikel der Möchtegern-Journalistin Karin Baltisberger, in typischer Blick-Manier geschrieben und ohne jegliche Hintergrundrecherche, füllte am vergangenen 28. September eine halbe Seite. Um was geht es in diesem Artikel?

Nun, es geht um Pirmin Widler, welcher unerlaubterweise sein Damenvelo mit in den ICE nahm. Dann kam der Kondukteur. Ein Mann, der laut Blick “Kühlschränke am Nordpol verkaufen” könnte. (So ganz nebenbei eine interessante Geschäftsidee in Zeiten des Klimawandels. Auf dem Nordpol werden in Zukunft bestimmt noch einige Kühlschränke gebraucht werden…) Der Kondukteur überraschte Widler mit der Information, dass im deutschen ICE kein Velotransport erlaubt sei. Nun, Widler hat in der Schule nie lesen gelernt und somit konnte er auch die vielen Hinweise im Zug und in den Fahrplänen nicht sehen.

Korrekt und wie es sich gehört, stellte ihm der Kondukteur ein Velobillett bis zur nächsten Station aus und bittet ihn, sein Rad dort auszuladen. Dies macht er dann auch. Am nächsten Tag rennt (oder radelt?) er heulend und flennend zum Blick.

Blick tröstete Widler, stellte sich daraufhin auf seine Seite und konfrontierte SBB-Mediensprecherin Rahel Koerfgen mit der Geschichte. Zu meinem grossen Erstaunen sagte sie angeblich, dass Widler sich zwar falsch verhalten habe, ihm das Billett aber trotzdem rückerstattet werde. Hallo?!?! Gahts denn no? Der Typ muss sich an Regeln halten genau so wie alle anderen auch, nun verstösst er dagegen und wird dann auch noch belohnt?? Und dann kommt diese “Belohnung” auch noch gross im Blick??

Das Verhalten der gnädigen Frau Koerfgen wird nun leider dazu führen, dass die Grau- und Schwarzfahrer in Zukunft noch weniger Respekt vor den Kontrolleuren haben werden. Schliesslich wissen sie ja jetzt: Ich brauche nur zum Blick und zur Koerfgen zu rennen und meine Busse wird storniert.

Schade, dass Leute wie Rahel Koerfgen (welche den eigenen Mitarbeitern in den Rücken fallen) im Unternehmen SBB arbeiten.

Die Fakten sind ganz klar:

- Pirmin Widler hat das Velo unerlaubterweise mitgenommen
- Pirmin Widler hat für die benutzte Strecke ein Billett zu bezahlen
- Pirmin Widler hat den Zug beim nächsten Halt zu verlassen

Der Kondukteur hat vollkommen richtig gehandelt. Es gibt keinerlei Grund zur Beanstandung.

Widler erzählte dem Blick auch noch, dass er im Zug eine Anzeige erhalten habe. Meines Wissens ist diese Aussage an den Haaren herbeigezogen und absoluter “Gugus”. Kein Kondukteur kann im Zug Anzeige gegen jemanden erstatten. (Wir können höchstens den Fall an unseren Rechtsdienst weiterleiten, und die erstatten dann Anzeige.) Wenn wir jemanden persönlich anzeigen wollen (zum Beispiel, wenn wir tätlich angegriffen werden), müssen wir wie alle anderen Menschen auch den nächsten Polizeiposten aufsuchen. Ich bezweifle, dass der Kondukteur wegen Widler gleich zur Polizei gerannt ist. ;o) Nein im Ernst, Widler hat sich mit den Aussagen im Artikel völlig blamiert und seine Dummheit offenbart. Aber solche Leute muss es wohl auch geben.

Nun, immerhin war sein Bild im Blick und nun wissen alle Kondukteure, wen sie in Zukunft ein wenig genauer unter die Lupe nehmen müssen. :)

Kommentare zum Blick-Artikel (entnommen aus blick.ch):

Was meint die SBB zu all den Pasagieren die täglich in den Doppelstock 1.Klasse Wagen auf den Treppen sitzen und ein 2.Klasse Ticket haben? Da werden aber mehrere mal Augen zugedrückt. Dies schon seit Jahren. Äpfel kann man nicht mit Birnen vergleichen Frau Rahel Koerfgen!
Mathis, Bad Ragaz

meine schwägerin war mit der rhätischen bahn unterwegs. da kein platz mehr war im untergeschoss, wechselte sie halt nach oben. der kondukteur verlangte einen mehrpreis, den sie nicht bezahlen wollte, da kein platz mehr war. der kondi sagte ihr, dass sie in der nächsten station aussteigen müsse. und siehe da, er drückte den halteknopf. der zug hielt bei einer station an, wo sie mind. einen halben meter runterspringen musste, um in den hinteren wagen zu steigen, wo es noch platz hatte!!! ich fahre auf alle fälle nie mehr mit dem zug. solche einfältiges personal sollte gleich die kündigung bekommen!!!
schmidiger, herzogenbuchsee
(Wow, ich wusste bisher noch gar nicht, dass die Rhätische Bahn auch doppelstöckige Züge hat! :o)
Nein im Ernst, diese Geschichte von Schmidiger ist erstunken und erlogen; denn die RhB hatte nie doppelstöckige Wagen und wird dies vermutlich auch nie haben.)

wieso eigentlich kommt immer nur der eine Fall in die Zeitung, in welchem etwas schief gelaufen ist, während tausende von positiven Erlebnissen nie auch nur in der Randspalte erwähnt werden? Wir können uns freuen, einen dermassen effizienten Dienstleister wie die SBB zu haben!
Sonja Wiedmer, Mettmenstetten

Es gibt nun mal Beschränkungen, damit der öV noch funktioniert. Und die gelten halt für alle. Es gibt keine Besseren. Es gäbe auch Schilder auf Treppen “Setzen verboten”. Damit überhaupt noch jemand durch kann.
Thomas, Olten

Fahren Sie einmal in Italien Zug; am besten mit einem konkreten Ziel unter Zeitdruck. Sie sind nachher mit der SBB/ZVV wieder völlig zufrieden! Uebrigens Danke an die zahlreichen guten Mitarbeiter von SBB/ZVV und die Steuerzahler und Autofahrer, welche dies bezahlen.
Dominik, Rüti

Ich musste im Mai von Frutigen nach Brig mit dem Velo. Ich fragte den Kondukteur ob ich mitfahren dürfe, sonst müsse ich 1 Stunde länger warten. Ja sicher könne ich das, «bitte nehmen Sie den hintersten Wagen», hiess es. Das ist Dienst am Kunden. Auch sonst habe ich nur gute Erfahrungen gemacht mit den SBB!!! Auch wurde mir immer geholfen beim Einladen!!
Felix Thoma, Buchs SG

Auch im ZVV-Netz gibt es Sperrzeiten für Velos. Spricht man die BesitzerInnen darauf hin an, wird man meist unwirsch abgefertigt. Diese Velos versperren ja oft 3 Plätze. Aber: Warum gibt es solche Beschränkungen nicht auch für Kinderwagen? Die sind ja manchmal so gross wie ein Kleinauto +++
Ketchup, Dübendorf

Ich habe gut zwei Jahrzehnte mit dem Bike die SBB landesweit (Jahreskarte) benützt. Der von BLICK aufgegriffene Fall ist sicher ein seltener Fall! Als Auslandschweizer darf ich ruhig den SBB ein Kränzchen widmen!Ich träume nämlich von ihrer Pünktlichkeit, Sauberkeit und Flexibilität auch den Bikern gegenüber! Wo findet man einen solchen Publiservice in Europa?
Thürig Paul, CZ-Libochovany

Leute, was habt ihr für Probleme…!!! Seid doch froh, dass ihr nicht nur gut funktionierende sondern überhaupt Eisenbahnen habt. Viele Länder beneiden deswegen die Schweiz. Macht nicht gleicht wegen jeder Lächerlichkeit so ein Riesentheater!
Peter, Milano

Ich denke dass der Kondukteur erst nachdem er das Billett bereits verkauft hatte bemerkt hat, dass Fahrräder nicht erlaubt sind (er ist Kondukteur und nicht Gott). Anschliessend vergassen beide das Geld, weil das Problem ja das Fahrrad war und nicht das Ticket. Ich finde es gut, dass die SBB keine Ausnahmen machen. Bravo Kondi!
Dani, Glarus

Es ist immer das Gleiche. Es gibt Regeln wie z.B. keine Velos in ICE, Marschbefehl als Billett inkl. Uniform, etc. Wenn sich dann jemand anmasst diese Regeln durch zusetzen die alle kennen, dann sind diese Leute unfähig, frech, man sollte sie fristlos entlassen, etc. Es scheint zur heutigen Zeit dazu zugehören, dass die Regeln immer nur für die anderen zählen aber nie für sich selber. Es ist typisch für diese Leute die sich dauernd beschweren, den eigenen Fehler andern in die Schuhe schieben zu wollen.
Kurt, Wangen

Wenn alle Kondukteure ein so unangebrachtes Verhalten wie viele jugendliche ÖV-Benutzer an den Tag legen würden, hätten wir tatsächlich ein Problem. Ich finde unsere SBB gut, wenn gelegentliche Verspätungen auch ärgern.
Baumann, Zürich

Danke für den gewissenhaften Kontrolleur. Zu Pirmin kann ich nur sagen: Dummheit schützt vor Strafe nicht. Wenn ich so dumm wäre (kann er überhaupt lesen), würde ich die Geschichte nicht noch im Blick breitschlagen.
Alex, Vevey

Gut gemacht Herr Kondukteur. Wenn es nicht erlaubt ist, ist es nicht erlaubt. Basta. Es ist auch nicht erlaubt zu rauchen in den Zügen. Macht man es trotzdem, wird man auch rausgeschmissen. Finde ich völlig korrekt, was der Kondi gemacht hat.
Andy, Weinfelden

Was heisst denn Aufreger im öffentlichen Verkehr? Wir haben Super-Dienstleistungen im öV. Da mag es ab und zu auch einen kleinen Ärger leiden.
Ruchti, 3110 Münsingen

Natürlich gab es auch Kommentare, welche Widler unterstützten. Doch die lasse ich mal aussen vor. ;o)

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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Tom November 12, 2007 um 05:20

Soweit ich informiert bin, ging es darum, dass der Mann ein Billett für sein Velo bis zu seinem gewünschten Zielort nachzahlen musste, dann aber den Zug an der nächsten Haltestelle – weit vor seinem Zielort – zu verlassen hatte. Das ist eine völlig andere Geschichte, als hier präsentiert wird und in der Tat ein Skandal. Wenn hier nur die Statements publiziert werden, die den Kondukteur stützen, was bitte ist dann der Sinn dieser Kommentarfunktion?

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Andreas (schweizweit.net) November 12, 2007 um 05:47

Wie in meinem Artikel (und auch im Blick erwähnt) musste der Herr nur bis zur nächsten Station nachzahlen. Dies weiss ich aus erster Quelle.

Alles andere wäre in der Tat skandalös.

Ebenfalls eine Tatsache ist, dass Widler einen Zug benutzte, in welchem Velos schlicht und einfach nicht erlaubt sind. Logisch, dass er dann im nächsten Bahnhof auszusteigen hatte.

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Raoul November 12, 2007 um 09:00

Jetzt mal stop, völliger Unsinn. Die Geschichte lief so. Der Mann hatte kein Ticket, weil er zu spät dran war und kaufte dieses im Zug. Der Kondukteur verkaufte ihm eines bis zu seinem Wunschziel, DANACH erklärte er ihm, dass er kein Velo in diesem Zug transportieren müsse und daher an der nächsten Haltestelle raus muss. DAS ist der Skandal, und es ist wirklich einer, ob nun schreibende Mit-Kondukteure das einsehen oder nicht.

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Andreas (schweizweit.net) November 12, 2007 um 17:36

Mal eine Frage, woher wollt ihr denn wissen, wie es wirklich war? :)

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Tom November 12, 2007 um 22:31

Du hast Deine Weisheiten von Deinen lieben Kondukteur-Kollegen, wir aus anderen Quellen. Wieso sollen Deine Quellen – die ja alles andere als objektiv sind – besser sein als unsere? Zudem habe ich die Story jetzt noch einmal nachgelesen (die Originalstory zu verlinken wäre sehr sinnvoll gewesen hier), und Kollege Raoul hat recht: Der Kondukteur knöpft ihm zuerst kalten Arsches die Gebühr für die volle Strecke, die er fahren will ab, danach erklärt er ihm die Sache mit dem Velo und setzt ihn vorzeitig auf die Strasse. Das, mein lieber Schwan, IST Verkaufstalent, das man suchen muss (oder besser: das man fristlos entlassen sollte…).

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Andreas (schweizweit.net) November 13, 2007 um 05:00

Logisch steht das so im Blick, schliesslich muss die Story ja auch “verkaufsfördernd” geschrieben sein.

Aber wie gesagt, ich glaube nach wie vor mehr dem Kondukteur. Wieso sollte ich einer “Zeitung” glauben, welche nachweislich schon zig mal gelogen hat und in regelmässigen Abständen unter der Rubrik “Fairness bei Blick” Richtigstellungen veröffentlichen oder sich auf der Titelseite in grossen Lettern bei diversen Personen für seine Berichterstattung entschuldigen muss?

Die Story hat sich nicht so zugetragen, wie im Blick geschildert. Wäre dies der Fall, hätte der Kondukteur ein gewaltiges Problem mit der SBB.

Und zudem: Wäre Widler nicht in den ICE gestiegen, hätte er sich seinen Rauswurf sparen können. Grundsätzlich ist er also selber schuld.

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Karin November 22, 2007 um 15:49

Ach Leute, zwei Bemerkungen zum Nachdenken
1. Nur weil euch ein Beitrag nicht passt, muss er nicht automatisch gelogen sein. Der Blick macht nun mal keinen Schön-Wetter-Journalismus.
2. Lustig finde ich auch immer wieder, dass obwohl so ziemlich jeder den Blick scheisse findet, doch jeder ihn liest.
Denkt mal darüber nach

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Andreas (schweizweit.net) November 22, 2007 um 20:29

Grundsätzlich lese ich den Blick nicht ungerne. Vorallem auch, weil er oftmals Themen setzt. (Welche dann von anderen Medien aufgenommen werden.) Und auch, weil wir teilweise im Zug auf Dinge angesprochen werden, die im Blick standen. (“Sie, stimmt das, dass…”)

Es gibt aber Blick-Artikel, bei welchen mir relativ schnell alle Alarmlämpchen blinken und die ich dann “mit gesundem Menschenverstand” lese. Der oben erwähnte Artikel war einer davon.

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Ruedi Rüssel April 1, 2008 um 12:09

Karin Baltisberger ist sicher keine Möchtegern-Journalistin, wie es hier in diesem Artikel dargestellt wird. Sie ist eine der besten Newcomer-Journalisten in der Schweiz. Ich finde es eine Frechheit, jemanden aufgrund eines einzigen Artikels zu beurteilen.

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Ruedi Rüssel April 1, 2008 um 16:28

ach ja apropos Kondukteuren der Schweiz, die in den S-Bahnen sind ja wohl mit Abstand die unfreundlichsten Kondukteure der Schweiz. Ich hoffe Andreas, du verweilst nicht dort;)

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Zugchef Mai 29, 2008 um 10:36

Hier muss ich grad mal Position beziehen, was die Aussage betrifft, Kondukteure auf der S-Bahn seien die unfreundlichsten der ganzen Schweiz.
Grundsätzlich gilt bei der SBB für alle Mitarbeiter im Kundenkontakt gleichermassen, dass sie sich auf dem Zug kundenorientiert zu verhalten haben. Dabei sind Auskünfte über Anschlüsse ebenso gefragt wie z.B. Hilfen beim Ein- und Aussteigen. Insgesamt erwartet die SBB von ihren Zugbegleitern, dass sie als Gastgeber auf dem Zug auftreten.
Diesem Anspruch gerecht zu werden ist sicher das Anliegen der meisten Kollegen.
Zugegebenermassen ist es in einem Fernreisezug sicher schon von der Gesamtatmosphäre her bedeutend leichter, diese Gastgeber-Funktion zur Zufriedenheit möglichst aller Fahrgäste auszuüben.
Wer aber regelmässig mit der S-Bahn, vor allem in den Ballungszentren unterwegs ist, weiss auch, dass Sich hier die Situationen völlig anders gestalten. Die Zeiten zwischen zwei Haltepunkten sind relativ kurz, so dass wenig Zeit für eine Kontrolle in einem Wagen oder Abteil bleibt. Ferner unterliegen alle Züge des Regionalverkehrs der Selbstkontrolle (jeder Fahrgast muss bereits beim einsteigen in den Zug im Besitz eines gültigen Billetts sein), weil eben nicht auf jedem Zug Personal eingesetzt ist. Somit gibt es für den Kondukteur hier nur eingeschränkte Möglichkeiten, im Sinne eines Kunden ohne gültiges Billett zu handeln. In diesem Fall ist der Fahrgast ein “Reisender ohne gültigen Fahrausweis”. Hier besteht eine ganze Menge Konflikt-Potential, das nicht zuletzt zu einer manchmal angespannten Atmosphäre führt und nicht selten auch eskaliert. Diese Eskalationen sind aber sicher nicht von einem Kondukteur bewusst geplant, denn jeder ist bemüht, solche zu vermeiden (nicht zuletzt zugunsten der eigenen Sicherheit und Gesundheit).

Unter diesen Aspekten möchte ich mal einen Appell an die Kondukteurkritischen Fahrgäste aussprechen, über diese oben genannten Dinge nachzudenken und sich öfter mal in die Position eines Kondukteurs zu versetzen.

Gerade in den S-Bahnen müsste es eigentlich als Bereicherung gesehen werden, dass es vor allem abends überhaupt Personal auf den Zügen hat

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Andreas Hobi | schweizweit.net Mai 29, 2008 um 11:11

Grundsätzlich sehen es die meisten Fahrgäste auch als Bereicherung an. Aber es gibt nun mal immer einige wenige, die sich über die Kontrollen und die Kondukteure beschweren. Interessanterweise sind es dann auch meistens jene, welche über keinen gültigen Fahrschein verfügen…

Und selbst wenn der Kondukteur mal “schlecht drauf sein” sollte: Wer ein gültiges Billett hat, der hat ja nichts zu befürchten. Oder kennt ihr jemanden, der schon mal dafür bestraft wurde, mit einem gültigen Billett zu fahren? :)

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Johannes Düring Oktober 10, 2008 um 18:13

Hier (in Deutschland) kostet das gleich die “Schwarzfahr-Busse” – 40 Euro. Ausladen muss man natürich auch…

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