Sin seveser Porta Alpina

von Andreas Hobi am 14. September 2007 · 5 Kommentare

Tschüss, bye bye, au revoir, sin seveser Porta Alpina. Eine Vision ist gestorben. Das 50-Millionen-Projekt ist für die Schweiz zu gross. Traurig aber wahr.

Die Bündner Regierung verzichtet auf den Bau der Porta Alpina, die technischen, betrieblichen und finanziellen Risiken des Projekts sind ohne gesicherte Beteiligung des Bundes zu gross.

Doch genau so, wie ich bei der Swissmetro die Hoffnung nicht aufgebe, tue ich es auch bei der Porta Alpina nicht. Ich klammere mich an den Gedanken, dass vielleicht künftige (mutigere?) Generationen das Projekt fortsetzen. 15 Millionen Franken wurden bereits in Wartehallen investiert und diese Wartehallen warten jetzt darauf, dass die Porta Alpina beendet wird. Hoffen wir, dass eine nächste Generation die Visiun Porta Alpina wieder aufleben lässt! ;o)

Wie Bundesrat und Verkehrsminister Moritz Leuenberger gestern gesagt hat: “Ich hoffe, dass dies noch nicht das endgültige Ende dieses innovativen Projektes ist und dass nach der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels ein Weg gefunden wird, diese kühne Vision umzusetzen.”

Bild © wellnair (flickr.com)

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Andreas Hobi arbeitet seit 2001 bei der SBB und dort seit 2004 beim Zugpersonal. In seiner Freizeit schreibt er auf schweizweit.net von seinen Erlebnissen und über andere spannende Stories aus der Welt des öffentlichen Verkehrs.

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Puppet Master September 14, 2007 um 15:02

Schade, das Projekt sollte auf alle Fälle umgesetzt werden. Nicht nur das Wissen, welches aus so einer Meisterleistung resultiert, auch Tourismus und unser Ruf als innovatives Land hätten davon profitiert.

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Andreas (schweizweit.net) September 14, 2007 um 15:41

Die Medien im Ausland berichteten mehr über die Porta Alpina als über die NEAT oder den Gotthard selbst. Schade, dass nun doch nichts draus wird.

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markus September 14, 2007 um 17:08

Ich finde es extrem schade, dass eine solche Vision nicht weiterverfolgt wird. Das Bauwerk wird nie mehr so billig zu bauen sein. Und wenn dann einmal die Züge durch den Tunnel brausen, wird die SBB sicher keine Lücken mehr einbauen, wo Züge auch halten können. Sie wird eher in den nächsten Jahren den Fahrplan verdichten. Ich glaube also, dass das Projekt für immer gestorben ist. Schade!

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Andi September 14, 2007 um 18:02

Ziemlich irr… da gibts einen Schacht, der fast fertig ausgebaut ist – und man kann nix damit anfangen. Jetzt hat Sedrun zwar den Abluftstollen, aber null Nutzen. Echt genial. Uff.

http://blog.jacomet.ch/?p=425

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Andreas (schweizweit.net) September 15, 2007 um 16:13

Ich verstehe es auch nicht. Aber was solls… Ist jetzt so und man kann es nicht ändern.

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