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	<title>Comments on: Täglich ein Selbstmord auf der Schiene</title>
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	<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 09:58:52 +0000</pubDate>
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		<title>By: Andreas Hobi</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-17118</link>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 12:29:56 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, es gibt keine offizielle SBB-Bestätigung. Wie meistens in diesen Fällen, schweigt sowohl die SBB als auch die Polizei / Presse.

Ich habe auch nur durch dich und die Kollegen von diesem Unfall gehört.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es gibt keine offizielle SBB-Bestätigung. Wie meistens in diesen Fällen, schweigt sowohl die SBB als auch die Polizei / Presse.</p>
<p>Ich habe auch nur durch dich und die Kollegen von diesem Unfall gehört.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas Schwendener</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-17116</link>
		<dc:creator>Andreas Schwendener</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 12:17:33 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Andreas,

vielen Dank für die Informationen.

Ich sass in dem Zug, dessen Lokführer den Körper entdeckte. So wie Du es beschreibst, habe ich mir das auch zusammengereimt. Auch der Zustand des Körpers liess darauf schliessen, dass die Person seitlich unter den Zug gesprungen ist und nicht vorn vor den Zug. Der Zug fährt dort noch relativ langsam, also ist das nicht so schwierig. Immerhin hat die Person damit dem Lokführer erspart, dass er alles sieht.

Wo wird das offiziell bestätigt? Ist das eine SBB-interne Bestätigung?

Gruss
Andreas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andreas,</p>
<p>vielen Dank für die Informationen.</p>
<p>Ich sass in dem Zug, dessen Lokführer den Körper entdeckte. So wie Du es beschreibst, habe ich mir das auch zusammengereimt. Auch der Zustand des Körpers liess darauf schliessen, dass die Person seitlich unter den Zug gesprungen ist und nicht vorn vor den Zug. Der Zug fährt dort noch relativ langsam, also ist das nicht so schwierig. Immerhin hat die Person damit dem Lokführer erspart, dass er alles sieht.</p>
<p>Wo wird das offiziell bestätigt? Ist das eine SBB-interne Bestätigung?</p>
<p>Gruss<br />
Andreas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas Hobi</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-17110</link>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 10:44:46 +0000</pubDate>
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		<description>Anscheinend hat der Lokführer eines Zuges von Chur nach St. Gallen bei der Ausfahrt in Chur "etwas holpern gehört" bzw. gespürt. In Landquart stieg er rasch aus und schaute sich die Lok mit der Taschenlampe an. Dabei konnte er aber nichts feststellen und der Zug fuhr mit einigen Minuten Verspätung weiter.

Als dann der nächste Zug von Landquart her in Chur einfuhr, sah der Lokführer den Körper auf den Schienen liegen.

Vermutlich lag die Person zuerst in einem Graben in der Nähe der Gleise und erst als der Zug schon fast auf ihrer Höhe war, sprang sie seitwärts unter die Lok oder unter den ersten Wagen, ohne vom Lokführer gesehen zu werden.

Ist noch nicht offiziell bestätigt, dass es so ablief. Aber gemäss den Angaben meiner Kollegen muss es ungefähr so gelaufen sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anscheinend hat der Lokführer eines Zuges von Chur nach St. Gallen bei der Ausfahrt in Chur &#8220;etwas holpern gehört&#8221; bzw. gespürt. In Landquart stieg er rasch aus und schaute sich die Lok mit der Taschenlampe an. Dabei konnte er aber nichts feststellen und der Zug fuhr mit einigen Minuten Verspätung weiter.</p>
<p>Als dann der nächste Zug von Landquart her in Chur einfuhr, sah der Lokführer den Körper auf den Schienen liegen.</p>
<p>Vermutlich lag die Person zuerst in einem Graben in der Nähe der Gleise und erst als der Zug schon fast auf ihrer Höhe war, sprang sie seitwärts unter die Lok oder unter den ersten Wagen, ohne vom Lokführer gesehen zu werden.</p>
<p>Ist noch nicht offiziell bestätigt, dass es so ablief. Aber gemäss den Angaben meiner Kollegen muss es ungefähr so gelaufen sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas Schwendener</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-17102</link>
		<dc:creator>Andreas Schwendener</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 08:32:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Andreas,

darf ich Dich fragen, was Du von den Mitarbeitern erfahren hast? Es würde mir irgendwie beim verarbeiten des Gesehenen helfen, den Kontext zu kennen.

Heute nacht konnte ich immerhin wieder gut schlafen, ohne das ich die ganze Zeit Leichenteile vor meinem inneren Auge sah...

Gruss
Andreas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andreas,</p>
<p>darf ich Dich fragen, was Du von den Mitarbeitern erfahren hast? Es würde mir irgendwie beim verarbeiten des Gesehenen helfen, den Kontext zu kennen.</p>
<p>Heute nacht konnte ich immerhin wieder gut schlafen, ohne das ich die ganze Zeit Leichenteile vor meinem inneren Auge sah&#8230;</p>
<p>Gruss<br />
Andreas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas Hobi</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-17076</link>
		<dc:creator>Andreas Hobi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 22:00:45 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Andreas

Ja, inzwischen habe ich auch von diesem Unfall gehört und weiss nach Gesprächen mit Mitarbeitern auch, wie es vermutlich geschehen ist.

Zu Punkt 1: Ich sehe es genau auch so. Die Medien jedoch nehmen einerseits (vermutlich auf Wunsch der Polizei) Rücksicht auf die Hinterbliebenen und andererseits will man Nachahmer verhindern. Ich bin mir nicht sicher, ob dies der richtige Weg ist. Genau so, wie du es in Punkt 2 beschrieben hast.

Vorallem in der Schweiz haben wir international gesehen eine sehr hohe Suizidrate und ich fände es wichtig, dass man das Thema nicht tabuisiert sondern darüber spricht.

Viele Leute setzen ihrem Leben ein Ende, weil sie keinen anderen Ausweg mehr sehen. Vielleicht müssen wir ihnen nur helfen, einen anderen Ausweg zu finden, so dass sie wieder in ein besseres Leben finden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andreas</p>
<p>Ja, inzwischen habe ich auch von diesem Unfall gehört und weiss nach Gesprächen mit Mitarbeitern auch, wie es vermutlich geschehen ist.</p>
<p>Zu Punkt 1: Ich sehe es genau auch so. Die Medien jedoch nehmen einerseits (vermutlich auf Wunsch der Polizei) Rücksicht auf die Hinterbliebenen und andererseits will man Nachahmer verhindern. Ich bin mir nicht sicher, ob dies der richtige Weg ist. Genau so, wie du es in Punkt 2 beschrieben hast.</p>
<p>Vorallem in der Schweiz haben wir international gesehen eine sehr hohe Suizidrate und ich fände es wichtig, dass man das Thema nicht tabuisiert sondern darüber spricht.</p>
<p>Viele Leute setzen ihrem Leben ein Ende, weil sie keinen anderen Ausweg mehr sehen. Vielleicht müssen wir ihnen nur helfen, einen anderen Ausweg zu finden, so dass sie wieder in ein besseres Leben finden&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas Schwendener</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-17049</link>
		<dc:creator>Andreas Schwendener</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 12:11:55 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo zusammen,

gestern Abend war ich auch zur falschen Zeit am falschen Ort, d.h. bei der Einfahrt unseres Zuges in den Bahnhof Chur schaute ich zum Fenster heraus, als der Zug 200m vor dem Bahnhof unverhofft gehalten hat. Auf dem Nachbargleis direkt neben mir lagen Leichenteile, ich gehe davon aus, dass es ein unbemerkter Suizid bei einem früher eingefahrenen Zug war. 
Ich kämpfe jetzt noch mit dem Anblick, den ich nicht mehr aus dem Kopf bringe. Es beschäftigt mich auch sehr, wie ich unmittelbar miterlebt habe, wie die noch sehr junge Zugbegleiterin mit der Situation fertig werden musste. Ich gratuliere ihr für das sehr professionelle und ruhige Verhalten gegenüber den Fahrgästen und wünsche Ihr und dem Lokführer, dass sie das traumatische Erlebnis möglichst gut und schnell verarbeiten können.

An alle potentielle Suizidtäter: Bitte bedenkt trotz Euer verzweifelten Lage, welche Traumata ihr mit dieser Suizidmethode bei Menschen wie mir und erst recht dem Zugpersonal bewirkt. D.h. bitte wählt eine Suizidmethode, bei der Ihr Eure unschuldigen Mitmenschen nicht miteinbezieht.

Zum Thema, ob man drüber schreiben soll oder nicht:
1.) Mir persönlich würde es in der Bewältigung des erlebten helfen, wenn in den Medien über das Vorgefallene informiert würde, es ist ein extrem befremdliches Gefühl, so etwas Schockierendes miterlebt zu haben und dann quasi medial zu verleugnen, dass es passiert ist. Irgendwie finde ich das Gefühlsmässig nicht richtig.
2.) Die Aussage des Werther-Effekts wird meiner Meinung nach zu wenig differenziert betrachtet. Einerseits weiss heute jeder zivilsierte Mensch um das Thema Suizid, d.h. durch Veröffentlichung würde höchstens mehr bekannt werden, wieviel.., aber nicht dass... Andererseits würden sich vielleicht sogar viele potentielle Suizidtäter mehr Gedanken machen, wenn sie mal lesen würden, welche Traumata sie mit dieser Art von Suizid bei anderen Menschen auslösen und vielleicht würden sie dann eine andere Methode wählen.
3.) Ich finde es falsch, dass das Thema Suizid in den Medien so tot geschwiegen wird, denn es ist eine Tatsache, dass es extrem viele Suizide gibt, d.h. es ist ein wesentliches und grundsätzliches Problem in unserer heutigen Welt. Dadurch, dass es einfach weggeschwiegen wird, wird es mit Sicherheit nicht gelöst, eher im Gegenteil.

Grüsse
Schwendi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>gestern Abend war ich auch zur falschen Zeit am falschen Ort, d.h. bei der Einfahrt unseres Zuges in den Bahnhof Chur schaute ich zum Fenster heraus, als der Zug 200m vor dem Bahnhof unverhofft gehalten hat. Auf dem Nachbargleis direkt neben mir lagen Leichenteile, ich gehe davon aus, dass es ein unbemerkter Suizid bei einem früher eingefahrenen Zug war.<br />
Ich kämpfe jetzt noch mit dem Anblick, den ich nicht mehr aus dem Kopf bringe. Es beschäftigt mich auch sehr, wie ich unmittelbar miterlebt habe, wie die noch sehr junge Zugbegleiterin mit der Situation fertig werden musste. Ich gratuliere ihr für das sehr professionelle und ruhige Verhalten gegenüber den Fahrgästen und wünsche Ihr und dem Lokführer, dass sie das traumatische Erlebnis möglichst gut und schnell verarbeiten können.</p>
<p>An alle potentielle Suizidtäter: Bitte bedenkt trotz Euer verzweifelten Lage, welche Traumata ihr mit dieser Suizidmethode bei Menschen wie mir und erst recht dem Zugpersonal bewirkt. D.h. bitte wählt eine Suizidmethode, bei der Ihr Eure unschuldigen Mitmenschen nicht miteinbezieht.</p>
<p>Zum Thema, ob man drüber schreiben soll oder nicht:<br />
1.) Mir persönlich würde es in der Bewältigung des erlebten helfen, wenn in den Medien über das Vorgefallene informiert würde, es ist ein extrem befremdliches Gefühl, so etwas Schockierendes miterlebt zu haben und dann quasi medial zu verleugnen, dass es passiert ist. Irgendwie finde ich das Gefühlsmässig nicht richtig.<br />
2.) Die Aussage des Werther-Effekts wird meiner Meinung nach zu wenig differenziert betrachtet. Einerseits weiss heute jeder zivilsierte Mensch um das Thema Suizid, d.h. durch Veröffentlichung würde höchstens mehr bekannt werden, wieviel.., aber nicht dass&#8230; Andererseits würden sich vielleicht sogar viele potentielle Suizidtäter mehr Gedanken machen, wenn sie mal lesen würden, welche Traumata sie mit dieser Art von Suizid bei anderen Menschen auslösen und vielleicht würden sie dann eine andere Methode wählen.<br />
3.) Ich finde es falsch, dass das Thema Suizid in den Medien so tot geschwiegen wird, denn es ist eine Tatsache, dass es extrem viele Suizide gibt, d.h. es ist ein wesentliches und grundsätzliches Problem in unserer heutigen Welt. Dadurch, dass es einfach weggeschwiegen wird, wird es mit Sicherheit nicht gelöst, eher im Gegenteil.</p>
<p>Grüsse<br />
Schwendi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Siggi Wunderlich</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-16787</link>
		<dc:creator>Siggi Wunderlich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 14:55:00 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Andreas und andere Interessierte !

Ja, es ist schon richtig, dass in den Medien nicht über suizide geschrieben oder gesendet werden sollte (Werther effeckt), aber dadurch hat der Stand der Lokführer (und auch Anderer, die ein Fahrzeug, gleich welcher Art führen) und ich weiss wovon ich schreibe, einen schweren Stand, bezüglich seine psychischen Beschwerden, die durch so einen Unfall eingetretten sind einem Arzt oder Begutachter von der Berufsgenossenschaft klar zu machen, weil nie nirgends was darüber in den Medien steht, also sagen viele Ärzte ( in anderen Worten natürlich), nun haben Sie sich mal nicht so mädchenhaft, das Leben geht weiter, ja sicher geht das Leben weiter, aber für seine psychische Störung braucht man Hilfe und diese bekommt man oft nicht oder nicht im ausreichender Form, ich Kämpfe seit gut 6 Jahren gegen die Berufsgenossenschaft          ( gesetzliche Unfallversicherung des Arbeitgebers, in Deutschland)und die versuchen sich mit allen mitteln herauszureden, wie bei einer Kollegin, da kam in der Therapie raus, das sie auch Angst vor dunklen Räumen hat, wenn sie in diesen alleine ist, weil Ihr Bruder Sie mal als Kind im Keller eingesperrt hat, das war der Aufhänger für die Berufsgenossenschaft die Therapie, die eigendlich wegen eines Personenschadens in Gleis (Suizid), die dadurch aufgetrettenen psychischen Belastungen zu heilen, abzubrechen, die Kollegin ist heute Alkoholikerin, soviel mal dazu.
MfG, Siggi.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andreas und andere Interessierte !</p>
<p>Ja, es ist schon richtig, dass in den Medien nicht über suizide geschrieben oder gesendet werden sollte (Werther effeckt), aber dadurch hat der Stand der Lokführer (und auch Anderer, die ein Fahrzeug, gleich welcher Art führen) und ich weiss wovon ich schreibe, einen schweren Stand, bezüglich seine psychischen Beschwerden, die durch so einen Unfall eingetretten sind einem Arzt oder Begutachter von der Berufsgenossenschaft klar zu machen, weil nie nirgends was darüber in den Medien steht, also sagen viele Ärzte ( in anderen Worten natürlich), nun haben Sie sich mal nicht so mädchenhaft, das Leben geht weiter, ja sicher geht das Leben weiter, aber für seine psychische Störung braucht man Hilfe und diese bekommt man oft nicht oder nicht im ausreichender Form, ich Kämpfe seit gut 6 Jahren gegen die Berufsgenossenschaft          ( gesetzliche Unfallversicherung des Arbeitgebers, in Deutschland)und die versuchen sich mit allen mitteln herauszureden, wie bei einer Kollegin, da kam in der Therapie raus, das sie auch Angst vor dunklen Räumen hat, wenn sie in diesen alleine ist, weil Ihr Bruder Sie mal als Kind im Keller eingesperrt hat, das war der Aufhänger für die Berufsgenossenschaft die Therapie, die eigendlich wegen eines Personenschadens in Gleis (Suizid), die dadurch aufgetrettenen psychischen Belastungen zu heilen, abzubrechen, die Kollegin ist heute Alkoholikerin, soviel mal dazu.<br />
MfG, Siggi.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Daniel</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-344</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 15:34:17 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt, die Angehörigen können nichts dafür. Aber wieso sollten die Angehörigen nur die positiven Dinge erben? Schulden anderer Art werden auch vererbt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt, die Angehörigen können nichts dafür. Aber wieso sollten die Angehörigen nur die positiven Dinge erben? Schulden anderer Art werden auch vererbt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas (schweizweit.net)</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-322</link>
		<dc:creator>Andreas (schweizweit.net)</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 12:42:49 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke nicht, dass dies eine gute Idee wäre. Die Angehörigen können ja (meistens) nichts dafür.

Sie sollten jedoch dann zur Kasse gebeten werden, wenn sie fahrlässig gehandelt haben. (Zum Beispiel: Einen nachweislich psychisch kranken Menschen nicht genügend geschützt etc.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke nicht, dass dies eine gute Idee wäre. Die Angehörigen können ja (meistens) nichts dafür.</p>
<p>Sie sollten jedoch dann zur Kasse gebeten werden, wenn sie fahrlässig gehandelt haben. (Zum Beispiel: Einen nachweislich psychisch kranken Menschen nicht genügend geschützt etc.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Daniel</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-320</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 12:12:35 +0000</pubDate>
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		<description>In Japan müssen die Angehörigen von Suizidtoten für den Aufwand der Verkehrsbetriebe aufkommen… vielleicht sollten wir das auch in der Schweiz einführen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Japan müssen die Angehörigen von Suizidtoten für den Aufwand der Verkehrsbetriebe aufkommen… vielleicht sollten wir das auch in der Schweiz einführen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas (schweizweit.net)</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-295</link>
		<dc:creator>Andreas (schweizweit.net)</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 11:22:23 +0000</pubDate>
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		<description>@ Chris: Der Lokführer hielt den Zug an der nächstbesten Station (Däniken) an, als es ihm schwindlig wurde und er merkte, dass mit ihm "etwas nicht stimmt". Ausserdem konnte er mich noch anrufen, um mich nach vorne zu bitten. Als ich bei der Lok war, lag er in Seitenlagerung auf dem Boden und war bei Bewusstsein. (Er hat sich absichtlich hingelegen, damit ihm bei einer Ohnmacht nichts geschieht.) Ich rief die Ambulanz. Kurz darauf wurde er ohnmächtig. Das einzige, was ich noch machte war das Anziehen der Handbremse in der Lok.

Die Ambulanz war rasch vor Ort und nahm ihn mit. Ich und die Fahrgäste warteten noch rund 20 Minuten auf einen Ersatzlokführer und danach fuhren wir weiter.

Als ich ihn ein paar Wochen darauf wieder sah, erzählte er mir, dass er damals einen "Medikantencocktail" eingenommen hätte. Ein vom Arzt verschriebenes Medikament und einen ganz harmlosen Hustensirup. Im Spital hat man ihm gesagt, dass sich Inhaltsstoffe dieser beiden Medikanten nicht vertragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Chris: Der Lokführer hielt den Zug an der nächstbesten Station (Däniken) an, als es ihm schwindlig wurde und er merkte, dass mit ihm &#8220;etwas nicht stimmt&#8221;. Ausserdem konnte er mich noch anrufen, um mich nach vorne zu bitten. Als ich bei der Lok war, lag er in Seitenlagerung auf dem Boden und war bei Bewusstsein. (Er hat sich absichtlich hingelegen, damit ihm bei einer Ohnmacht nichts geschieht.) Ich rief die Ambulanz. Kurz darauf wurde er ohnmächtig. Das einzige, was ich noch machte war das Anziehen der Handbremse in der Lok.</p>
<p>Die Ambulanz war rasch vor Ort und nahm ihn mit. Ich und die Fahrgäste warteten noch rund 20 Minuten auf einen Ersatzlokführer und danach fuhren wir weiter.</p>
<p>Als ich ihn ein paar Wochen darauf wieder sah, erzählte er mir, dass er damals einen &#8220;Medikantencocktail&#8221; eingenommen hätte. Ein vom Arzt verschriebenes Medikament und einen ganz harmlosen Hustensirup. Im Spital hat man ihm gesagt, dass sich Inhaltsstoffe dieser beiden Medikanten nicht vertragen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Andi</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-292</link>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 08:31:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-292</guid>
		<description>Chris und Andreas, das mag jetzt vielleicht etwas herzlos klingen, gerade angesichts Chris' Erlebnis. Ihr sprecht persönliche Erlebnisse an, gebt teils sogar Verhaltensregeln, begründet ein womöglich von vielen nicht verstandenes Verhalten. Das mögen Grenzfälle sein. Ich habe persönlich dagegen nichts - aber mit gutem Grund wird generell empfohlen, über Suizide sehr zurückhaltend oder gar nicht zu berichten. Von da her verstehe ich die BZ nicht. Bei diesem Thema muss man die journalistische Rolle doppelt hinterfragen: Berichte ich zu einem Thema, das von öffentlichem Interesse ist, oder folge ich dem Rat von Fachleuten und lasse es lieber? Meistens steht neben solchen Berichten "Wir wissen, dass... aber..." - Da frag ich mich aber schon: Wieso tut man es dann doch, wenn man weiss, dass...?

Zitat aus einem Presserats-Entscheid: "Berichte über den Tod eines Menschen berühren den Intimbereich. Darum müssen die Massenmedien bei Suizidfällen grösste Zurückhaltung üben. Im Zweifelsfall ist nicht zu berichten." (&lt;a href="http://www.presserat.ch/5960.htm"&gt;Vollständigen Text lesen&lt;/a&gt; / &lt;a href="http://www.google.ch/search?hl=de&#38;q=berichterstattung+suizid+zur%C3%BCckhaltend"&gt;Google-Links zum Thema&lt;/a&gt; / &lt;a href="http://www.clipclub.ch/html/trainings/documents/Videojournalismus.pdf"&gt;"Werther-Effekt", ab Seite 3 in diesem PDF&lt;/a&gt;)

Ich lasse mich auch nicht weiter drüber aus, um kontroverse Diskussionen zu vermeiden und dem Thema noch mehr Gewicht zu geben. Auf den Punkt gebracht: Im Zweifelsfall lieber nichts schreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Chris und Andreas, das mag jetzt vielleicht etwas herzlos klingen, gerade angesichts Chris&#8217; Erlebnis. Ihr sprecht persönliche Erlebnisse an, gebt teils sogar Verhaltensregeln, begründet ein womöglich von vielen nicht verstandenes Verhalten. Das mögen Grenzfälle sein. Ich habe persönlich dagegen nichts - aber mit gutem Grund wird generell empfohlen, über Suizide sehr zurückhaltend oder gar nicht zu berichten. Von da her verstehe ich die BZ nicht. Bei diesem Thema muss man die journalistische Rolle doppelt hinterfragen: Berichte ich zu einem Thema, das von öffentlichem Interesse ist, oder folge ich dem Rat von Fachleuten und lasse es lieber? Meistens steht neben solchen Berichten &#8220;Wir wissen, dass&#8230; aber&#8230;&#8221; - Da frag ich mich aber schon: Wieso tut man es dann doch, wenn man weiss, dass&#8230;?</p>
<p>Zitat aus einem Presserats-Entscheid: &#8220;Berichte über den Tod eines Menschen berühren den Intimbereich. Darum müssen die Massenmedien bei Suizidfällen grösste Zurückhaltung üben. Im Zweifelsfall ist nicht zu berichten.&#8221; (<a href="http://www.presserat.ch/5960.htm">Vollständigen Text lesen</a> / <a href="http://www.google.ch/search?hl=de&amp;q=berichterstattung+suizid+zur%C3%BCckhaltend">Google-Links zum Thema</a> / <a href="http://www.clipclub.ch/html/trainings/documents/Videojournalismus.pdf">&#8220;Werther-Effekt&#8221;, ab Seite 3 in diesem PDF</a>)</p>
<p>Ich lasse mich auch nicht weiter drüber aus, um kontroverse Diskussionen zu vermeiden und dem Thema noch mehr Gewicht zu geben. Auf den Punkt gebracht: Im Zweifelsfall lieber nichts schreiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Chris</title>
		<link>http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-291</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 07:37:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schweizweit.net/2007/08/30/taglich-ein-selbstmord-auf-der-schiene/#comment-291</guid>
		<description>Einmal pro Tag einen Suizidversuch auf den schweizer Bahngeleisen? Das ist extre viel. Ich hätte nicht gedacht, dass es gleich soviel ist...

Und was mich interessieren würde: Was hast du gemacht als der Lokführer den Kollaps hatte? Konnte er den Zug selbst halten? Oder hat das Sicherheitssystem gegriffen? Oder musstest du was machen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal pro Tag einen Suizidversuch auf den schweizer Bahngeleisen? Das ist extre viel. Ich hätte nicht gedacht, dass es gleich soviel ist&#8230;</p>
<p>Und was mich interessieren würde: Was hast du gemacht als der Lokführer den Kollaps hatte? Konnte er den Zug selbst halten? Oder hat das Sicherheitssystem gegriffen? Oder musstest du was machen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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