Car-Sharing: Schweiz weltweit an der Spitze!


Wird das Car-Sharing-Prinzip in Zukunft stark wachsen? Die NZZ ist dieser Meinung. Immer mehr Menschen leben in Städten. Dies führt zu andauernden Verstopfungen und Staus in den Strassen der Grossstädte. Paradoxerweise, so schreibt die NZZ, stünden die Autos jedoch rund 23 Stunden pro Tag still.

Eine Entlastung bietet Car-Sharing, wie Mobility es in der Schweiz anbietet. Was viele dabei nicht wissen: Car-Sharing wurde 1948 in der Schweiz erfunden. Damals ging es jedoch nicht darum, die Umwelt zu schonen oder Staus zu vermeiden, nein, der Grund war ganz einfach: Viele Menschen konnten sich damals kein Auto leisten.

Auch wenn sich die Gründe für Car-Sharing geändert haben: Das Prinzip erfreut sich in der Schweiz je länger je grösserer Beliebtheit. Dies ist wohl darauf zurück zu führen, dass wir in der Schweiz über ein ausgezeichnetet öffentliches Verkehrssystem verfügen, welches sich perfekt durch Mobility ergänzen lässt, wenn man zu einem durch den öV nicht erreichbaren Ziel will oder grössere Sachen zu transportieren hat.

Heute hat man bei Mobility die Wahl zwischen 1950 Fahrzeugen an 1050 Standorten. Diese werden auch oft genutzt, denn immer mehr klug rechnende Menschen merken, dass es sich heute oft gar nicht mehr lohnt, eine Auto zu kaufen und die jährlichen Unterhaltskosten zu berappen. Klüger ist es, punktuell auf Mobility zurück zu greifen.

Übrigens:

  • Über 16% aller weltweit verfügbaren Car-Sharing-Fahrzeuge stehen in der Schweiz. Und dies, obwohl unser Anteil an der weltweiten Bevölkerung bloss 0.11% beträgt. (Quelle Bevölkerung: Wikipedia)
  • 1% aller Schweizer nutzen Car-Sharing. Damit stehen wir weltweit auf Platz 1. Von den übrigen Ländern erreichen nur Österreich und Singapur Werte über 0.1%

Bezüglich dem Klimaschutz durch Car-Sharing hier ein Auszug aus der NZZ:

Gute ökologische Bilanz

Car-Sharing reduziert die Zahl der gekauften Autos, wodurch weniger Autos produziert und weniger Ressourcen verbraucht werden. Hinzu kommt, dass die Car-Sharing-Betreiber in der Regel auf den Einsatz von energieeffizienten Fahrzeugen achten: Die Flotte von Mobility verbraucht beispielsweise durchschnittlich 6,5 l pro 100 km. Dieser Wert liegt deutlich unter jenem aller Schweizer Autos, die 8,7 l pro 100 km verbrauchen, und jenem der Neufahrzeuge (7,7 l). Die Car-Sharing-Flotte stösst dementsprechend im Durchschnitt auch 25% weniger CO ₂ aus als die übrige Schweizer Fahrzeugflotte. Ferner schafft Car-Sharing Anreize, vermehrt auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen und das Auto nur noch punktuell für kürzere Fahrten einzusetzen. Gäbe es kein Car-Sharing, würde sich laut einer Umfrage des Bundesamtes für Energie (BfE) rund ein Fünftel der derzeitigen Car-Sharing-Nutzer wieder ein Auto anschaffen. Das BfE schätzt, dass jeder aktive Car-Sharing-Kunde pro Jahr 290 kg CO ₂ spart. 2005 sparten die Privatkunden von Mobility somit 11 000 t CO ₂ ; der derzeitige Wert dürfte bereits rund 15% höher liegen.

Hier kann man den ganzen NZZ-Artikel lesen: Die Car-Sharing-Idee kommt weltweit in Fahrt

Und hier kannst Du Mobility 4 Monate testen.

Bewertung: 3.00 von 5

2 Kommentare zu “Car-Sharing: Schweiz weltweit an der Spitze!”

  1. Readers Edition » Über den Gartenzaun … am 24.08.2007 um 03:07

     

    [...] Die Car-Sharing-Idee kommt weltweit in Fahrt: Vor zwanzig Jahren hat die kommerzielle Nutzung des Car-Sharing in der Schweiz begonnen. Heute gibt es bereits Anbieter in weltweit über 600 Städten. Der grosse Siegeszug steht aber wohl erst noch bevor. [mehr] (via schweizweit.net) [...]

  2. Aktiver Mobility Fahrer am 20.11.2008 um 16:52

    Der Weg vom eigenen Auto bis zum CarSharing ist manchmal sehr weit. Die Leute hängen richtig an ihren Kisten, obwohl sie sich die teilweise eigentlich gar nicht leisten können.

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