Ein interessanter und ein Stück weit auch witziger Blog-Karneval wurde soeben von Chris Garrett gestartet. Es geht darum, die eigenen Leser zu fragen, wie diese den Blog wahrnehmen.

Denn egal wie oft man über ein bestimmtes Thema schreibt, oftmals erfassen die Leser den Blog auf eine ganz andere Weise als man selber eigentlich geplant hat. Ich schreibe in diesem Blog über diverse Themen. Manche davon werden öfters angesprochen, andere eher selten. Wie seht ihr meinen Blog? Was ist in euren Augen das Blogthema von schweizweit.net; um was dreht es sich hier?

No matter how many times you write about a certain topic, the subject that connects with your audience is what they will remember and is therefore the real theme of your work.
Chris Garrett

Welche in diesem Blog angesprochene Themen interessieren euch besonders, welche weniger? Über welche Themen müsste ich öfters schreiben, damit ihr auch öfters hier vorbeischaut?

Chris Garrett gibt den Ratschlag, dass manchmal nicht unbedingt diejenigen Themen, über die man hauptsächlich schreibt, auch die Themen sind, wegen denen die Leser auf den Blog kommen. Sondern es seien jene Themen, an die sich die Leser am ehesten erinnern können.

There are a whole bunch of people who think this is an SEO blog. I have written about SEO but not nearly enough for it to be labeled as such. I launched the blog as being about marketing and new media but find I write about blogging more than anything.
Chris Garrett

Nun liegt es also an euch:

  • Um was dreht sich der Blog schweizweit.net Deiner Meinung nach?

Schreibe eine kurze Antwort in die Kommentare und teile Deine Meinung mit anderen Lesern!

Bild © oberazzi (flickr.com)







8 Kommentare zu “Über was schreibe ich in meinem Blog?”

  1. Rachid schreibt:

    Guten Abend Andy

    In meinen Augen schreibst Du über das Bloggen selbst. Auch wenn Du über die SBB schreibst, schreibst Du gleichzeitig über das Bloggen, denn Dein Blog ist erfrischend zu lesen, ein Beispiel eines gut geschriebenen Blogs.

    Und dann schreibst Du auch über die vermeintlich kleine Welt eines schweizer Kondukteurs, die sich aber als ungeahnt reichhaltige Welt entpuppt. (Vor allem nachdem man Deine Fotoseite gefunden hat.)

    Gruss
    Rachid

  2. markus schreibt:

    Für mich ist Schweizweit ein Blog von einem Bahnangestellten für Pendler. Für mich als Bahnbenutzer sind deshalb auch diese Beiträge wertvoll und interessant. Viele Situationen oder Beobachtungen kommen mir bekannt vor. Aber auch die Artikel über das Bloggen selber sind interessant.

    Ich habe deinen Feed abonniert und bekomme somit alle neuen Meldungen. Tönt vor allem der Titel und die ersten Zeilen gut, so lese ich auch den ganzen Artikel.

  3. Andreas (schweizweit.net) schreibt:

    Danke für die Antworten. Ja, dass ich nicht nur über die SBB schreibe, haben inzwischen wohl die meisten gemerkt. ;o)

    Mich interessieren einfach zu viele verschiedene Themen, so dass ich Dutzende von Blogs schreiben müsste, um alles abzudecken. Stattdessen packe ich einfach alles in diesen Blog.

    Ich versuche jedoch, für die Leser eine gewisse Routine hineinzubringen: Am Morgen schreibe ich eher über SBB-Themen, am Nachmittag über das Bloggen und andere interessante Dinge. (So wie zum Beispiel morgen über den SMS-Fahrplan.) So wissen die Leser mit der Zeit, wann sie was erwarten können und um welche Zeit die für sie interessantesten Themen auf schweizweit.net erscheinen.

  4. Julius schreibt:

    »Worüber schreibe ich in meinem Blog?«

  5. Rachid schreibt:

    Jawohl, Herr Lehrer.

  6. Andreas (schweizweit.net) schreibt:

    Ups! Ja das kommt davon, wenn man übermüdet an einem Artikel schreibt… ;o)

    Da habe ich mich wohl zu sehr an die Schweizer Mundart angelehnt, in der man selten das Wort “worüber” benutzt sondern stattdessen eher “über was” sagt. (Zumindest in meinem Dialekt.) :)

    Danke trotzdem für den Hinweis und das kostenlose Korrektorat. (Sagt man das so?)

  7. Julius schreibt:

    »über was« ist ein allgemeines Phänomen und nicht nur auf die Schweizer Mundart beschränkt (zumindest hört man es auch in Berlin).

    Korrektorat ist, wie mir gerade der Duden verrät, die Abteilung, in der Korrektoren und Korrektorinnen arbeiten. Wahrscheinlich meinst du Korrektur?

  8. Andreas (schweizweit.net) schreibt:

    Ich meinte die Abteilung, in welcher jene Leute arbeiten, die die Texte der Journalisten vor dem Erscheinen in der Zeitung auf Fehler überprüfen. Demnach lag ich nicht mal so falsch. :)

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